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Prallschutz Fällmittelbehälter
Um die Lösewasserleitungen in Salzbunkern zu schützen, werden meist
Steine mit einem Durchmesser von 6 bis 10 cm benutzt. Auf die am Boden
des Salzbunkers befindlichen Rohre, wird üblicherweise eine 30 bis 40cm
hohe Steinschicht aufgetragen. Durch die saure Salzlösung und die
mechanische Beanspruchung beim Einfüllen des Fällmittelsalzes, zerbröseln die Steine im Laufe der Zeit.
Der entstehende Sand setzt sich in die Bohrungen der
Lösewasserleitungen. Bei Zugabe von Lösewasser, wird dieses
ungleichmäßig verteilt, was zu Salzbergen im Fällmittelbunker
führen kann. Ebenso wird die Schutzwirkung für die Lösewasserrohre
deutlich geschwächt. Das Ausräumen des Bunkers und Ersetzen der Steine
in regelmäßigen Abständen ist die Folge. Das erfordert viel Aufwand und
Zeit, in der der Behälter nicht betriebsbereit ist.
Eine wirkungsvolle Abhilfe besteht in der Verwendung eines alternativen Prallschutzes. Gute Erfahrungen wurden mit einfachen Kunststoffpaletten
gemacht. Diese Kunststoffpaletten haben zusätzlich den Vorteil, weniger
Behältervolumen in Anspruch zu nehmen, so dass mehr Nutzvolumen für den
Salzstock oder die Fällmittellösung übrig bleibt. Der Abstand zu den
Wänden sollte nicht mehr als 2 cm betragen. Die Paletten lassen sich
zum Anpassen mechanisch gut bearbeiten.
Bild: PE-Recycling-Paletten im Lösebunker
Je nach Anordnung müssen an den Paletten Stege für die Lösewasserrohre ausgeklinkt werden. Dadurch, dass das Salz zwischen die Hohlräume wandert, ist ein sehr guter Prallschutz gegeben. Die Paletten müssen miteinander verbunden werden, damit sie nicht ausgehebelt werden können. Das einfache Aneinanderschrauben hat sich dabei nicht bewährt, da die Stege in aller Regel zu dünn sind. Besser ist das Zusammenbinden mit beständigen Metallbändern. Gegen die Auftriebsgefahr, da z.B. Paletten aus Recyclingpolyethylen eine geringere Dichte als die Salzlösung haben, ist eine Beschwerung erforderlich, die jedoch auch beständig gegen das Fällmittel sein muss. Wenn es einmal notwendig sein sollte, den Behälter auszuräumen, dann ist es so sehr einfach möglich. Das Restsalz wird einfach mit einem Wasserstrahl aufgelöst bis die Paletten frei sind. Eine Palette wird herausgenommen und schon ist sogar ein Pumpensumpf vorhanden.
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