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23.08.2017 15:41

Klärwerk.info / Nützliches / Allgemeine Meldungen und Berichte / Damit Ostsee nicht "kippt", sichern Muscheln und Algen Gleichgewicht

Damit Ostsee nicht "kippt", sichern Muscheln und Algen Gleichgewicht

Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Das scheint die Coastal Research & Management (CRM) aus Kiel in der Ostsee vorzuhaben, wenn sie übermäßiges Pflanzenwachstum mit dem Ansiedeln von Algen bekämpfen will.

"Die erhöhte Konzentration an Nährstoffen im Wasser lässt die Vegetation übermäßig gedeihen", erläutert CRM-Mitarbeiter Dr. Peter Krost. "Wir wollen die Nährstoffe dem Meer wieder entnehmen und zwar durch Lebewesen, die sich von ihnen ernähren." Miesmuscheln und Braunalgen sollen es richten.
Denn würden sie geerntet, verbessere sich nicht nur die Wasserqualität, sondern sie könnten auch zu Lebensmitteln und Fischfutter weiter verarbeitet werden. "So wird die Nährstoffbelastung der Ostsee gemindert und gleichzeitig die nachhaltige Fischwirtschaft gestärkt", freut sich Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt mit 320.000 Euro fördert.

Die Ufer der Ostsee gehören zu den am dichtesten besiedelten und am intensivsten genutzten Küstengebieten der Erde. "In Folge dessen hat sich die Nährstoffkonzentration im Wasser deutlich erhöht", so Krost - wissenschaftlich Eutrophierung genannt. "Die Nährstoffe gelangen hauptsächlich über die Luft und Flüsse ins Meer und stammen beispielsweise aus Industrie und Landwirtschaft", erläutert der CRM-Mitarbeiter, "etwa durch Dünger, der von bewirtschafteten Flächen abgeschwemmt wird." Übermäßiges Pflanzenwachstum und Sauerstoffmangel im Meer seien das Resultat. "Im schlimmsten Fall ist das ökologische Gleichgewicht so weit gestört, dass sich am Meeresboden sauerstofffreie Zonen und giftige Stoffe bilden können", erklärt Krost. Das Gewässer drohe also langsam zu "kippen". Die Meeresbodenfauna könne absterben. "Als nahezu vollständig geschlossenes Randmeer ist die Ostsee für Eutrophierung sehr anfällig", betont der Projektleiter. Aquakulturen könnten allerdings dazu beitragen, die Nährstoffkonzentration zu mindern: Indem Organismen aus Zuchtanlagen die überschüssigen Nährstoffe aus dem Wasser aufnehmen. Die CRM will dies nun modellhaft in der Kieler Förde testen.

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA) aus Büsum sollen im Rahmen des Projekts räumlich getrennte, aber dicht beieinander liegende Kulturen von Braunalgen und Muscheln angelegt werden. In beliebig erweiterbaren Unterwasserfarmen könnten sich die Organismen auf speziellen Leinen ansiedeln. Die einheimischen Arten Miesmuscheln und Zuckertang seien für das Vorhaben besonders geeignet, da sie sich ausschließlich mit Nährstoffen aus dem Wasser versorgten und keine weiteren Futtermittel benötigten. "Zudem begünstigen sie sich gegenseitig. Vor allem die Algen profitieren von den Muscheln, da diese das Wasser filtrieren und somit für mehr Lichteinfall sorgen", erklärt Krost. Die bis zu ein Meter langen Braunalgen könnten auf diese Weise besser wachsen.

Mit der Ernte der Pflanzen und Weichtiere würden die Nährstoffe dann dem Meer ...mehr unter:

Weitere Informationen: www.dbu.de

http://www.innovations-report.de/html/berichte/umwelt_naturschutz/damit_ostsee_quot_kippt_quot_sichern_muscheln_algen_145978.html