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Erfindergeist contra Wasserpest
Insgesamt 5.000 € Preisgeld bei Ideenwettbewerb zu gewinnen
Die Schmalblättrige Wasserpest macht sich in Deutschlands Seen und Flüssen breit. Da sie sich rasant vermehrt, sind die Flachwasserbereiche der Seen aber auch die langsam fließenden oder rückgestauten Bereiche der Flüsse in kurzer Zeit vollkommen zugewachsen. Die für Schwimmer und Boote fast unpassierbaren Pflanzenteppiche schmälern deutlich das Freizeitvergnügen im und auf dem Wasser und können auch weitere Nutzungen einschränken. Gesucht wird deshalb eine Vorrichtung oder ein Verfahren zur Ernte von Unterwasserpflanzen, insbesondere der Schmalblättrigen Wasserpest (Elodea nuttallii).
Folgende Vorrausetzungen sollen erfüllt werden - auch Lösungen, die sich möglichst weit den beschriebenen Anforderungen nähern, sind möglich:
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Die Vorrichtung oder das Verfahren muss innovativ sein, es soll ein Nachweis erbracht werden, wie sich die Vorrichtung oder das Verfahren vom Stand der Technik abhebt, also keine bereits käuflich zu erwerbenden Mähboote oder Schleppsensenboote.
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Die Ernte der Unterwasserpflanzen muss bis in maximal 5 Meter Tiefe möglich sein, die Pflanzen sollen auch bei wechselnder Beschaffenheit des Gewässeruntergrundprofils möglichst vollständig geerntet werden. Das Abschneiden der Pflanzen schädigt diese nicht, sondern die im Sediment verbliebenen Pflanzenreste wachsen weiter. Nur die vollständige Ernte verhindert eine rasche Wiederverkrautung.
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Die Ernte der Unterwasserpflanzen sollte so erfolgen, dass dabei das Sediment, in dem die Pflanzen wurzeln, möglichst nicht aufgewirbelt wird.
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Das abgeerntete Material soll eingesammelt werden, um es aus dem See entfernen zu können (abgeschnittene Pflanzenteile schwimmen auf), ein Zerkleinern der Sprosse in viele Bruchstücke sollte vermieden werden.
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Die Erntetechnik soll Absperrungen erkennen, die Bereiche mit nicht zu erntenden Pflanzen charakterisieren (möglichst durch Koordinaten definierte Areale, die z.B. durch Taucher ermittelt wurden).
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Eine Ernteleistung von mindestens 1/2 Hektar in 8 Stunden sollte erreicht werden, wobei die Erntezeit in den Monaten Juni bis Oktober liegt und mit 3 bis 6 kg Frischmasse pro Quadratmeter zu rechnen ist. Da besonders größere Gewässer betroffen sind, ist von einem kontinuierlichen Ernteeinsatz auszugehen.
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Die Vorrichtung oder das Verfahren soll kostengünstig sein und mit möglichst geringem Personalaufwand funktionieren.
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Die Vorrichtung oder das Verfahren soll umweltfreundlich sein und einen möglichst geringen Energiebedarf haben.
Vorschläge mit einer Beschreibung von maximal 3 Seiten, einer aussagekräftigen Skizze und einer Abschätzung der Kosten, des Leistungsbedarfs und des Gewichts der Vorrichtung / des Verfahrens senden Sie bitte an eine der Koordinationsstellen:
Helmholtz-Zentrum
für Umweltforschung - UFZ
Umwelt- und Biotechnologisches
Zentrum
Herr Dr.-Ing. Andreas Zehnsdorf
Permoserstraße
25
04347 Leipzig
andreas.zehnsdorf@ufz.de
oder:
Ruhrverband
Frau
Dr. Podraza
Kronprinzenstraße 37
45128
Essen
ppd@ruhrverband.de
Die drei brauchbarsten Vorschläge werden aus allen Einsendungen von einer Jury aus Wissenschaftlern und Praktikern ermittelt.
Zielgruppe sind Studenten oder andere kreative Menschen.
Einsendeschluss ist der 30. April 2009.
Anreiz
für die Teilnehmer:
Der Sieger des Ideenwettbewerbs soll 2500,- €
erhalten, der Zweitplazierte soll 1500,- € und der Drittplazierte
1000,-€ bekommen.
Das Preisgeld wird gestiftet vom Ruhrverband
Essen, der Entwicklungs-, Betreiber- und Verwertungsgesellschaft
Goitzsche mbH, dem Verein der Freunde und Förderer des UFZ e. V und
der Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer.




