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Fehler entstehen im Kopf
Wissenschaftler zeigen, dass fehlerhaftem Verhalten bei monotonen Aufgaben spezifische Veränderungen der Hirnaktivität vorausgehen
Menschliche
Fehler sind nicht nur durch augenblickliche Veränderungen der
Konzentration oder Hirnaktivität erklärbar, sondern
basieren auch auf graduellen Fehlanpassungen. Das ist das Ergebnis
einer neuen Studie von Markus Ullsperger, Nachwuchsgruppenleiter am
Max-Planck-Institut für neurologische Forschung in Köln,
und seinen Kollegen von der Universität Bergen, Norwegen, aus
Southampton, Hamburg und Leipzig. Mithilfe der funktionellen
Magnetresonanztomografie (fMRT) bildeten die Wissenschaftler die
Hirnaktivität von Versuchspersonen ab, die eine entsprechende
Kognitionsaufgabe bearbeiten mussten. Die Forscher fanden
Hirnregionen, deren Aktivität bis zu 30 Sekunden vor einem
Fehler systematisch verändert war. (Proceedings
of the National Academy of Sciences, 22. April 2008)
Weitere Informationen:
http://goto.mpg.de/mpg/pri/200804221/
Pressemitteilung:
Michael
Frewin, Referat Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Gesellschaft
zur Förderung der Wissenschaften e.V.
22.04.2008




