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Kanalnetz -- zweite Runde
Der
Bundesverband der Deutschen Gas- und Wasserwirtschaft wehrt sich in einem offenen
Brief an den Vizekanzler gegen die Kritik, nicht genügend für die
Verbesserung des Deutschen Kanalnetzes zu tun. Es wird darauf hingewiesen, dass
die Deutschen Abwasserunternehmen
rund 5,5 Milliarden € investieren.
Als Beleg führen sie den Vergleich mit den Europäischen Nachbarn an. Dazu wird
eine, vom Verband selbst in Auftrag gegebene Studie " Vergleich
europäischer Wasser- und Abwasserpreise " zitiert. Aus dieser geht hervor,
dass sowohl die deutsche Trinkwasserversorgung als auch die Abwasserentsorgung
das höchste Leistungsniveau zu
niedrigeren Preisen aufweist.
Andererseits mahnt der Rohrleitungsbauverband, Köln seit Jahren, dass nicht ausreichend investiert wird, um einen zuverlässigen Zustand zu erhalten. Der Verband geht davon aus, dass dazu jährlich ein bis zwei Prozent des Systems erneuert werden müssten, die Erneuerungsraten aber nur auf ca. 0,5 Prozent geschätzt würden.




