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Kindersterblichkeit - umweltbedingt
Bei einer Konferenz der WHO Mitte Juni in Wien, berichtete
die Vize-Generalsekretärin, Susanne Weber- Mosdorf, dass die Sterblichkeit zu
zwei Dritteln umweltbedingt ist. Eine gesunde Umwelt könnte nach
WHO-Schätzungen jährlich etwa 13 Millionen Menschen das Leben retten. Besonders
sind arme Länder betroffen, in 23 ärmeren Ländern der Welt beruhen 10 Prozent
aller Todesfälle auf nur zwei Umweltrisiken: verseuchtes Wasser und dadurch mangelnde Sanitär Hygiene und verschmutzte
Luft, beispielsweise durch Herdfeuer im Haus. Am stärksten litten Kinder
unter fünf Jahren, 74 Prozent aller Todesfälle sind durch Durchfall- und
Atemwegerkrankungen verursacht.




