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Kläranlage spart durch Ammonium-Messung über 25 % Energiekosten
Autor
Betriebsleiter Martin Berndl
Gemeinde Fürstenstein
94538 Fürstenstein
Im vergangenen Jahr wurden die Kläranlagen Fürstenstein
und Nammering im niederbayerischen Landkreis Passau
mit einer Ammoniumsonde und einer einfachen Sauerstoffeintragsregelung
nachgerüstet. Dadurch sparen die beiden
Kläranlagen jetzt viel Geld und haben außerdem eine hohe
Betriebssicherheit gewonnen. Über die Erfahrungen mit der
Auswahl, dem Einsatz einer Ammonium-Messung und einer
einfachen Sauerstoffeintragsregelung wird im Folgenden
berichtet.
Vorgeschichte – und wie die Auswahl erfolgte
Die Kläranlage Fürstenstein, eine Belebungsanlage mit
aerober Schlammstabilisierung (System Schreiber), ist für
4 000 EW ausgelegt; sie war bisher mit dem sogenannten
O2-Minimator zur Steuerung des Sauerstoffeintrags ausgerüstet.
Die Kläranlage Nammering, ebenfalls eine
Belebungsanlage mit aerober Schlammstabilisierung, ist
für 1 200 EW ausgelegt; sie ist mit Fuchs-Oberflächenbelüftern
ausgestattet, die über eine Zeitsteuerung ein- und
ausgeschaltet wurden.
Seit geraumer Zeit hatte der Betriebsleiter beider Anlagen
den Wunsch, die Anlagen bezüglich Energieeinsatz und
Ablaufwerten zu optimieren. Ein aufwändiger und teurer
Umbau schied schon aus Kostengründen aus. Nach umfangreichen
Informationen bei den Kollegen in der Nachbarschaft,
bei Seminaren und der IFAT reifte das Konzept.
Die Optimierung sollte mittels Ammonium-Messung im….mehr unter:
http://www.dwa-st.de/fachbas/kan/Binfo_3_2006_Internet.pdf




