Klärwerk.info / Nützliches / Allgemeine Meldungen und Berichte / Messung der Chlorzehrung von Abwasserproben in der Verfahrensentwicklung
Messung der Chlorzehrung von Abwasserproben in der Verfahrensentwicklung
TU Dresden setzt auf Krypton D
Problemstellung:
Die TU Dresden beschäftigt sich unter anderem mit der Optimierung von
Desinfektionsverfahren für die Abwasserbehandlung. Dabei werden
Abwasserproben mit elektrolytisch erzeugtem Chlor behandelt. Die
Chlorzehrung während der kurzzeitigen Behandlung sollte mit einem
online-System überwacht werden.
Die Herausforderung:
- Gleichbleibend zuverlässige
Messwerte trotz hoher und wechselnder Schmutzbelastung der Wasserproben
und nur stundenweiser Nutzung des Systems
- Verträglichkeit mit der zur Chlorherstellung eingesetzten Elektrolyse
- Schnelle Einlaufzeit
- Automatische Kompensation des pH-Werts auf die Chlormessung
Unsere Lösung:
Die Überwachung der Chlorkonzentration erfolgt mit Sensoren, deren
blanke Metallelektroden in direktem Kontakt mit dem Messwasser stehen.
Das System enthält keine Membranen, die verblocken oder beschädigt
werden können. Alle mit dem Wasser in Berührung kommenden Teile sind
aus Glas oder Gold und daher unempfindlich gegen chemische oder
biologische Veränderungen. Die Metalloberflächen des Sensors werden
mithilfe unserer patentierten Automatischen Sondenreinigung ASR einmal
täglich automatisch gereinigt, so dass jeder Messtag mit den gleichen
Versuchsbedingungen abläuft. Der pH-Wert wird mitgemessen und sein
Einfluss auf die Chlormessung automatisch kompensiert. Die eingesetzte
Durchflussarmatur bietet wenig Strömungswiderstand und grosse
Bohrungen, um die Gefahr des Verblockens zu minimieren.
„Messung und Reinigung laufen seit Einbau des Systems einwandfrei. Das System bietet eine einfache und zuverlässige Möglichkeit, die Chlorzehrung zu messen, so dass wir uns ganz unserer eigenen Aufgabe der Verfahrensoptimierung widmen können. Wir haben die Firma Kuntze bei diesem Projekt erstmalig kennen gelernt und sind sehr zufrieden."
Dr. Viktor Schmalz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, TU Dresden, Institut für Wasserchemie




