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Neue Studie: Moderater Alkoholkonsum unterstützt Bildung von herzschützenden Hormon besser als Konsum von alkoholfreien Getränken
74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie; 27. bis 29. März 2008, Mannheim
Mannheim,
Freitag, 28. März 2008 - Eine neue Studie zum herzschützenden
Effekt
des
moderaten Konsums
von Alkohol präsentieren Herzspezialisten auf der Jahrestagung
der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), der größten
wissenschaftlichen Veranstaltung für Herz-Kreislaufmedizin in
Deutschland mit mehr als 6.000 Teilnehmern.
Analysiert hat
eine Forschergruppe des Universitätsklinikums Ulm um Dr. Armin
Imhof den Effekt von alkoholischen und alkoholfreien Getränken
auf das Hormon Adiponektin, das in den menschlichen Fettzellen
gebildet wird unter anderem die Insulinverarbeitung im Gewebe
beeinflusst. Niedrige Adiponektinspiegel gehen mit einem erhöhten
Herz-Kreislauf-Risiko einher, hohe Spiegel des Hormons gelten als
herzschützend. Die beim Kardiologenkongress in Mannheim
präsentierte Studie legt nahe, dass der auch in anderen
Untersuchungen beobachtete kardio-protektive Effekt moderater
Alkoholmengen auf die Stimulierung der Adiponektin-Bildung durch
Ethanol zurückzuführen sein könnte.
Alkoholfreies
Bier und entalkoholisierter Wein weniger herzschützend
An
der Studie nahmen 72 gesunde Männer und Frauen zwischen 22 und
55 Jahren teil. Eine Gruppe trank täglich Bier, Rotwein oder
eine Äthanollösung in einer Menge, die 30 Gramm (Männer)
oder 20 Gramm (Frauen) reinem Alkohol entspricht, in der
Kontrollgruppe wurden Wasser, alkoholfreies Bier und
entalkoholisierter Wein konsumiert. Statistisch signifikant war der
Adiponektin-Anstieg in der Äthanol- und Rotwein-Gruppe.
"Moderater Konsum von Bier, Rotwein, Äthanollösung und
entalkoholisierem Bier oder Rotwein über drei Wochen führt
zu einem Anstieg der Plasmakonzentration von Adiponektin gesunder
Probanden", so die Ulmer Forscher in ihrem Bericht für den
DGK-Kongress. "Die stärksten Effekte fanden sich nach
Konsum alkoholhaltiger Getränke".
Kontakt:
Prof.
Dr. Eckart Fleck, Berlin (Pressesprecher der DGK)
Christiane
Limberg, Düsseldorf (Pressereferentin der DGK, Tel.: 0211- 600
692 - 61; Fax: 0211- 600 692 - 67; limberg@dgk.org ; Tel. im
Kongresszentrum 0621-41065002
Roland Bettschart, B&K Medien-
und Kommunikationsberatung, mobil 0043 676 6356775
Die
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz und
Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine
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6450 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft
auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die
Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer
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älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere
Informationen unter www.dgk.org.
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