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Pilotprojekt für Klärschlammverbrennung
Für
ein Pilotprojekt in Baden-Württemberg zur umwelt- und
klimafreundlichen Entsorgung von Klärschlamm stellt das
Bundesumweltministerium (BMU) über zwei Millionen Euro zur
Verfügung. Am Standort Albstadt
wird mit der geplanten
Anlage ein neuer Entsorgungspfad für Klärschlamm aus elf
Kläranlagen im Zollern-Alb-Kreis aufgezeigt. Zugleich sollen die
Energieeffizienz steigen und der CO2-Ausstoß der
Klärschlammentsorgung um über 6000 Tonnen pro Jahr sinken.
Die Förderung aus dem Umweltinnovationsprogramm ist Teil der
BMU-Klimaschutzinitiative, die aus dem CO2-Emissionshandel finanziert
wird. In dem Pilotprojekt wird ein neues Verfahren angewandt, bei dem
der Klärschlamm mit Niedertemperaturwärme aus einem
holzbefeuerten Kraftwerk getrocknet wird. Damit lässt er sich
als Ersatzbrennstoff für Kraftwerke und Zementwerke einsetzen
und ersetzt dort fossile Brennstoffe. Die im Klärschlamm
enthaltenen Schadstoffe werden sicher gebunden. Als Brennstoff für
das Trocknungsverfahren kommt ausschließlich naturbelassenes
Holz aus der Landschaftspflege zum Einsatz. Neben der zur Trocknung
erforderlichen Wärme wird durch Kraft-Wärme-Kopplung auch
Strom produziert, der ins öffentliche Netz eingespeist
wird.
www.bmu.de/foerderprogramme/pilotprojekte_inland/doc/2330.php




