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23.02.2020 04:56

Klärwerk.info / Ablage / Aus- und Weiterbildung Dezember 2008

Aus- und Weiterbildung Dezember 2008

Dezember 2008
23.12.2008
Rückgang bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen - dennoch weitere Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt 
23.12.2008
Ministerin Schavan: "Pakt-Partner dürfen jetzt nicht nachlassen" 
23.12.2008
Faire Praktika sichern 
23.12.2008
Fachkräftebasis sichern, Arbeitsmarktzugang erleichtern 
23.12.2008
Jo B. Das Job-Lexikon 
17.12.2008
Ministerium stockt Zahl der Aufstiegsstipendien kräftig auf 
14.12.2008
Kompetenz des Bildungspersonals: Basis für die Qualität der beruflichen Bildung 
14.12.2008
Qualität in der dualen Berufsausbildung: Was Fachleute und Auszubildende meinen 
14.12.2008
Das Studium ist noch attraktiver geworden 

 


Rückgang bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen - dennoch weitere Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt

BIBB legt erste Analyse zur Ausbildungsmarktentwicklung 2008 vor

Mit rund 616.600 neuen Ausbildungsverträgen wurden im Zeitraum vom 1. Oktober 2007 bis 30. September 2008 bundesweit ca. 9.300 bzw. 1,5 % weniger Ausbildungsverhältnisse begonnen als im Jahr zuvor. Dies ist das Ergebnis der Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zum 30. September 2008. Angesichts sinkender Schulabgänger- (-34.600) und Altbewerberzahlen (-64.400) war die Ausbildungsmarktlage für die Jugendlichen dennoch besser als 2007. Allerdings waren Ende September immer noch rund 84.200 Ausbildungsstellenbewerber ohne Lehrstelle und weiterhin auf Ausbildungsplatzsuche, und der Aufschwung auf dem Ausbildungsmarkt flachte in den letzten Monaten merklich ab.

* Ursache für den Rückgang ist im Wesentlichen der Abbau an außerbetrieblichen Ausbildungsplätzen, die seit der Wiedervereinigung in Ostdeutschland zum Ausgleich von fehlenden betrieblichen Lehrstellen eingerichtet werden. Da aber die Zahl der Schulabgänger in Ostdeutschland sehr stark sinkt, wurde der Umfang der öffentlich finanzierten außerbetrieblichen Ausbildung gezielt reduziert. Insgesamt wurden in Ostdeutschland rund 113.800 neue Ausbildungsverträge registriert, ca. 11.300 bzw. 9,0 % weniger als im Vorjahr. Trotz des deutlichen Vertragsrückgangs setzte sich die seit 2006 zu beobachtende Entspannung auf dem ostdeutschen Ausbildungsmarkt fort. Denn die Zahl der ausbildungsinteressierten Jugendlichen nahm deutlich stärker ab als das Ausbildungsplatzangebot.
* In Westdeutschland stieg dagegen die Zahl der neuen Ausbildungsverträge noch einmal an und erreichte mit rund 502.800 (+2.000 bzw. +0,4 %) den höchsten Stand seit 1992. Der Zuwachs fiel aber nicht so kräftig aus, wie zu Beginn des Jahres noch angenommen.

Im Laufe des Jahres zeichnete sich auf dem Ausbildungsmarkt bereits das Ende des seit 2006 anhaltenden Aufschwungs ab. Die Zahl der Ausbildungsplätze, die die Betriebe in der zweiten Hälfte des Berichtsjahres 2007/2008 der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Vermittlung anboten, fiel deutlich niedriger aus (-30.700) als im Vorjahreszeitraum. Lediglich aufgrund der noch günstigen Situation Anfang des Jahres konnte das betriebliche Ausbildungsangebot insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden.

Trotz der demografisch bedingten Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt war es 2008 für viele Jugendliche weiterhin sehr schwierig, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden. Zum Abschluss des Vermittlungsjahres Ende September 2008 registrierte die BA noch 84.200 Ausbildungsstellenbewerber, die sich nicht in einer Berufsausbildung befanden und für die die Vermittlungsbemühungen weiterliefen; darunter hatten 69.700 zunächst eine Alternative gefunden. Die meisten stammten aus Westdeutschland (72.700). Den noch suchenden Jugendlichen standen 19.500 noch unbesetzte betriebliche Ausbildungsplatzangebote gegenüber.

Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), appelliert an die Unternehmen, ungeachtet der negativen konjunkturellen Aussichten für 2009 Weitsicht zu bewahren und die Ausbildungsleistung nicht einzuschränken. Dies sei im eigenen Interesse der Betriebe, da die Nachwuchsrekrutierung infolge des demografischen Einbruchs im Laufe der nächsten Jahre immer schwieriger werde. Bereits 2009 werde es fast 50.000 Schulabgänger weniger geben, und diese demografische Talfahrt setze sich im kommenden Jahrzehnt fort. "Wer jetzt bei der Ausbildung auf die Bremse tritt, bremst sich selbst aus, wenn die Konjunktur wieder an Fahrt gewinnt", so Manfred Kremer. "Die Wirtschaft ist gut beraten, die Gefahren eines zukünftigen Fachkräftemangels auch in der Phase einer drohenden Rezession genau im Auge zu behalten. Betriebe, die heute weitsichtig reagieren und ausbilden, verschaffen sich die Wettbewerbsvorteile von morgen."

Differenzierte Analysen und Zahlen zur Ausbildungsmarktentwicklung 2008 sind ab sofort im Internetangebot des BIBB zu finden unter www.bibb.de/de/50557.htm sowie www.bibb.de/de/50489.htm

Quelle: (Bundesinstitut für Berufsbildung)

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Ministerin Schavan: "Pakt-Partner dürfen jetzt nicht nachlassen"

Situation am Ausbildungsmarkt hat sich für die Jugendlichen weiter verbessert

"Ich freue mich über das sehr gute Ergebnis zum Abschluss des Vermittlungsjahres 2007/2008", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in Berlin. Die Ministerin kommentierte die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) veröffentlichten Zahlen zu den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zum Stichtag 30. September 2008: "Mit 616.600 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen knüpfen wir an den Erfolg des vergangenen Ausbildungspaktjahres an. Wirtschaft, Bund und Länder haben diesen Erfolg mit gemeinsamen Anstrengungen erreicht. Für die Jugendlichen ist das eine sehr gute Nachricht."

Schavan betonte, dass sich der Versorgungsgrad der Jugendlichen auf dem Ausbildungsmarkt weiter verbessert hat. Zwar liegt das Ergebnis mit rund 616.600 Verträgen geringfügig unter dem Vorjahresniveau (-1,5 Prozent). Das liegt aber daran, dass die Zahl der ausbildungsinteressierten Jugendlichen nach den stetigen Zuwächsen der vergangenen Jahre aufgrund der demografischen Entwicklung in 2008 erstmals deutlich abgenommen hat. Das Verhältnis zwischen Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage hat sich dadurch weiter verbessert.

In den westdeutschen Ländern wurde mit rund 502.800 Verträgen sogar das beste Ergebnis seit 1992 erzielt. In den ostdeutschen Ländern sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 11.300 auf 113.800. Dies ist insbesondere auch auf den gezielten Abbau außerbetrieblicher Ausbildungsplätze als Reaktion auf den demografisch bedingten Nachfragerückgang in den neuen Ländern zurückzuführen.

Ihre positive Bewertung der aktuellen Ausbildungsbilanz verband Ministerin Schavan mit dem eindringlichen Appell, jetzt keinesfalls als Reaktion auf die schwierige konjunkturelle Lage in der Ausbildungsleistung nachzulassen und die schon aus demografischen Gründen unabdingbare Sicherung des eigenen Fachkräftenachwuchses zu vernachlässigen. Dies gelte auch und gerade für Unternehmen, die von neuen Konjunkturprogrammen profitieren. "Wer von den neu aufgelegten Konjunkturprogrammen direkt oder indirekt profitiert, der muss auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, in ökonomisch angespannten Zeiten vorausschauend handeln sowie in Ausbildung und Qualifizierung investieren".

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

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Faire Praktika sichern

Zur Befassung des Petitionsausschusses mit dem Thema Praktikum erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMAS Klaus Brandner hat heute im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages erneut auf die Ergebnisse mehrerer Studien hingewiesen, nach denen junge Menschen oft als Praktikantinnen und Praktikanten eingestellt, tatsächlich aber als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden. Hier will das Bundesarbeitsministerium mit einer Reihe von Klarstellungen Abhilfe schaffen. Brandner erklärte: "Wir haben uns auf maßvolle Vorschläge beschränkt. Gute Praktika sind für Unternehmen ebenso wie für Praktikanten unverzichtbar. Deshalb müssen Praktika als Orientierungs- und Qualifizierungsphase und damit als Einstiegschance in das Berufsleben für junge Menschen erhalten bleiben, aber fair aus-gestaltet werden."

Das BMAS will den Missbrauch von Praktikantenverhältnissen mit transparenten Regeln verhindern. Die Betroffenen sollen von vornherein ihre Rechte und Pflichten kennen. Darüber hinaus will das BMAS die Rechtsdurchsetzung in Missbrauchsfällen erleichtern. Scheinpraktikanten, die als billige Arbeitskräfte ausgebeutet werden, muss zu ihrem Recht verholfen werden. Sie müssen ohne Zeitdruck ihre Rechte geltend machen können. Das BMAS fordert eine Klarstellung, dass ein Praktikant seine Rechte bis zu drei Jahren geltend machen kann. Arbeitgeber sollen sich nicht unter Berufung auf kurze Ausschlussfristen ihrer Verpflichtung entziehen können.

Der Petitionsausschuss sieht weiterhin Regelungsbedarf und hat die Sache zur weiteren Beratung an die zuständigen Fachausschüsse verwiesen.

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

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Fachkräftebasis sichern, Arbeitsmarktzugang erleichtern

Zur abschließenden Behandlung des Aktionsprogramms zur Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland heute im Bundesrat erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Um Deutschland im internationalen Wettbewerb um die "besten Köpfe" weiter zu stärken wurde das Aktionsprogramm - Beitrag der Arbeitsmigration zur Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland beschlossen. Es enthält ein Maßnahmenbündel zur Sicherung des Fachkräftebedarfs, da es in Deutschland sowohl kurz- als auch mittel- und langfristig zusätzlichen Bedarf an Hochqualifizierten geben dürfte, unabhängig von der aktuellen wirtschaftlichen Situation.

Mit dem Aktionsprogramm zur Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland soll der mittel- und langfristig entstehende Bedarf an Hochqualifizierten hierzulande gedeckt werden. Dazu wurde eine Reihe von Änderungen vorgenommen.

* Der Arbeitsmarktzugang wird für alle Akademiker aus den neuen EU-Mitgliedstaaten durch den Verzicht auf die Prüfung des Vermittlungsvorrangs inländischer Arbeitsuchender erleichtert (bisher galt dieser Verzicht nur für Ingenieure der Fachrichtungen Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Elektrotechnik).
* Für deren Familienangehörige und für die Familienangehörigen von Drittstaatsakademikern wird ebenfalls auf die Prüfung des Vermittlungsvorrangs verzichtet.
* Jungen geduldeten Ausländern, die sich länger als ein Jahr in Deutschland aufhalten, wird der uneingeschränkte Zugang zu jeder betrieblichen Ausbildung eröffnet.
* Der Zugang zum Arbeitsmarkt für Akademiker aus Drittstaaten wird über den IT-Bereich hinaus für alle Fachrichtungen unter Verzicht auf das nach geltendem Recht bisher geforderte öffentliche Interesse an der Beschäftigung mit Vorrangprüfung geöffnet.
* Bei Absolventen deutscher Auslandsschulen wird auf die Vorrangprüfung verzichtet bei Aufnahme einer qualifizierten betrieblichen Ausbildung und für die anschließende Weiterbeschäftigung im erlernten Beruf sowie bei Vorliegen eines akademischen Abschlusses für eine der Qualifikation entsprechenden Beschäftigung.
* Auf die Vorrangprüfung wird verzichtet bei leitenden Angestellten deutsch-ausländischer Gemeinschaftsunternehmen sowie leitenden Angestellten und Personen mit unternehmensspezifischen Kenntnissen, die von ihrem deutschen Arbeitgeber ins Inland versetzt werden, sowie im Ausland beschäftigten Fachkräften für bis zu dreimonatige betriebliche Weiterbildungen im inländischen Unternehmensteil.Die Höchstdauer für die Beschäftigung der ausländischen Saisonarbeitnehmer wird von vier auf sechs Monate im Jahr verlängert.

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

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Jo B. Das Job-Lexikon

* Stand: Oktober 2008
* Verfügbarkeit: verfügbar
* Art.-Nr.: A103

Deckblatt: Broschüre

Die Broschüre informiert vor allem Schülerinnen und Schüler in Form eines kleinen Lexikons von A wie Abendschule bis Z wie Zweiter Bildungsweg über alle wichtigen Stichworte bei der Ausbildungsplatz- oder Job-Suche. Darüber hinaus gibt sie auch einen Überblick über die Publikationen anderer Einrichtungen, die für Jugendliche interessant sein können.

Jo B. Das Job-Lexikon - Download PDF, 1,1 MB
http://www.bmas.de/coremedia/generator/1490/property=pdf/job__das__joblexikon.pdf

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

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Ministerium stockt Zahl der Aufstiegsstipendien kräftig auf

Quennet-Thielen: "Wir verbessern den Aufstieg durch Bildung"/ Jetzt können 1.500 Stipendiaten gefördert werden - 50 Prozent mehr als ursprünglich geplant

Wegen der großen Nachfrage stockt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Mittel für die Aufstiegsstipendien im kommenden Jahr auf sechs Millionen Euro auf. Ziel ist, noch mehr Menschen mit beruflicher Begabung und Erfahrung den Zugang zum Hochschulstudium zu ermöglichen. Damit wird es möglich sein, bis Ende 2009 bereits bis zu 1.500 Stipendiatinnen und Stipendiaten in die Förderung aufzunehmen. Ursprünglich waren 1.000 Stipendien eingeplant. Mit den Aufstiegsstipendien des BMBF erhalten zum Wintersemester 2008/2009 erstmals beruflich Begabte eine finanzielle Unterstützung, um an einer Hochschule zu studieren. Das Programm wird von der Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung gGmbH (SBB) durchgeführt. Jetzt beginnt die Förderung der ersten
500 Stipendiatinnen und Stipendiaten. Ab sofort ist die zweite Bewerbungsrunde eröffnet.

Bei der feierlichen Begrüßung der ersten Stipendiatinnen und Stipendiaten in Berlin sagte die Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen: "Die Weiterentwicklung der bisherigen Bildungsfinanzierung war ein richtiger Schritt. Das wird durch den erfolgreichen Start und die große Nachfrage nach den Aufstiegsstipendien deutlich." Die Staatssekretärin machte deutlich, dass die Bundesregierung den Aufstieg durch Bildung über die Aufstiegstiegsstipendien wirkungsvoll unterstützt: "Wir erleichtern damit den Übergang zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Die Bundesregierung erschließt so zusätzliche Potenziale für einen leistungsfähigen Fachkräftenachwuchs."

Die Aufstiegsstipendien sind ein Kernelement der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung. Sie richten sich insbesondere an Berufserfahrene, die die Möglichkeit des Hochschulzugangs durch die Ausbildung, Fortbildung oder Berufspraxis erworben haben.
Drei Viertel der bisher ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten sind älter als 25 Jahre. Ein Drittel von ihnen verfügt über die allgemeine Hochschulreife, die wiederum in vielen Fällen über den zweiten Bildungsweg erlangt wurde. Knapp 40 Prozent der Stipendiatinnen und Stipendiaten planen ein Studium im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).

"Ich bin zuversichtlich, dass die finanzielle Förderung eines Studiums ohne Abitur künftig mit verbesserten Regelungen beim Hochschulzugang und einer höheren Flexibilität bei der Anerkennung beruflicher Qualifikationen einhergeht", sagte Quennet-Thielen. Bund und Länder haben im Oktober im Rahmen des Bildungsgipfels ein Aufstiegspaket vereinbart,
das bis 2010 konkrete Schritte zur höheren Durchlässigkeit für Berufserfahrene vorsieht.

Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Aufstiegsstipendium 650 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich gibt es eine Kinderbetreuungspauschale von 113 Euro für das erste Kind und jeweils 85 Euro für jedes weitere. Stipendiatinnen und Stipendiaten, die in einem berufsbegleitenden Studiengang studieren, erhalten jährlich 1.700 Euro für Maßnahmekosten.

Nähere Informationen zur Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung sowie zum Programm "Aufstiegsstipendium" erhalten Sie im Internet unter: http://www.aufstieg-durch-bildung.info/ und http://www.begabtenfoerderung.de/Aufstiegsstipendium.194.0.htm

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten trugen sich auch in das Buch der Bildungsrepublik ein. Mit dem Buch zeigt die Bundesregierung, dass es in Deutschland vielfältige Bildungsangebote gibt und ein Aufstieg durch Bildung möglich ist. Viele Bürgerinnen und Bürger haben ihre persönliche Bildungsgeschichte bereits in das Buch der Bildungsrepublik (http://www.aufstieg-durch-bildung.info/de/512.php) eingetragen und es werden immer mehr. Alle zusammen setzen ein starkes Zeichen für mehr Bildung in Deutschland.

Beispielhafte Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem Auswahlverfahren 2008 finden
Sie hier: http://www.bmbf.de/pub/aufstiegsstipendium_auswahlverfahren_2008.pdf

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

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Kompetenz des Bildungspersonals: Basis für die Qualität der beruflichen Bildung

Der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Manfred Kremer, hält es für dringend erforderlich, Kompetenzstandards für das Berufsbildungspersonal zu entwickeln. Zugleich sollte eine Infrastruktur aufgebaut und gefördert werden, in der Bildungsdienstleister insbesondere kleine und mittlere Betriebe bei der Qualitätssicherung und -entwicklung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung nachhaltig unterstützen. Denn die Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen in der dualen Berufsbildung hänge "entscheidend von der Qualität der Arbeit und der Kompetenz der Ausbilder und Ausbilderinnen sowie der ausbildenden Fachkräfte ab", so Manfred Kremer in der neuesten Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift "Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP".
Allerdings, so Kremer weiter, gebe es derzeit solche Instrumente und Standards gerade in der außerschulischen und der betrieblichen Berufsbildung "nur in Ansätzen" - sehe man von der geplanten Wiedereinführung einer modernisierten Ausbildereignungsverordnung (AEVO) einmal ab. Er befürchte, dass angesichts der Anforderungen der Arbeitswelt an die Qualität der beruflichen Bildung "dies zur Achillesferse der deutschen Berufsbildung werden könnte".

Der BIBB-Präsident plädiert für die Einführung eines gestuften bundeseinheitlichen Weiterbildungssystems für das Berufsbildungspersonal. "Ein solches Modell ist gut geeignet, Standards für das in unterschiedlichen Funktionen und Handlungsfeldern tätige Berufsbildungspersonal zu entwickeln." Er zeigte sich optimistisch, dass es in den schon weit fortgeschrittenen Gesprächen des BIBB mit den Sozialpartnern gelingt, "diese Regelungen in einem integrierten Konzept so aufeinander abzustimmen, dass stufenförmige Entwicklungspfade mit Anrechnungsmöglichkeiten entstehen".

Doch auch jenseits eines formalen Fortbildungskonzepts bedarf es nach Auffassung von Manfred Kremer weiterer Anstrengungen, um die im Ausbildungsprozess erworbenen pädagogischen Kompetenzen des Berufsbildungspersonals sichtbar zu machen. Eine gezielte Unterstützung und systematische Erfassung dieses informellen Kompetenzerwerbs käme insbesondere den ausbildenden Fachkräften zugute, die eine wesentliche Rolle in der betrieblichen Berufsausbildung spielten.

Weitere Informationen unter http://www.bwp-zeitschrift.de/

Quelle: (Bundesinstitut für Berufsbildung)

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Qualität in der dualen Berufsausbildung: Was Fachleute und Auszubildende meinen

Die Qualität der dualen Ausbildung weiterzuentwickeln, ist ein zentrales Ziel der Berufsbildungspolitik. Was kennzeichnet jedoch eine "gute" Ausbildung? Berufsbildungsexperten und -expertinnen erachten es als sehr wichtig, dass die duale Berufsausbildung sehr anspruchsvoll durchgeführt wird. Die Auszubildenden sollen nach Auffassung der Fachleute nicht nur einzelne Arbeitsschritte durchführen, sondern in größere Projekte mit einbezogen werden, die einen echten Beitrag zu den Geschäftsprozessen der Betriebe leisten. Den Auszubildenden sollte dabei nicht jeder Arbeitsschritt vorgegeben werden, vielmehr sollten sie Arbeitsabläufe eigenverantwortlich planen, durchführen und kontrollieren. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Online-Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) im Rahmen des "Expertenmonitors Berufliche Bildung". Dabei wurden 355 Fachleute aus der beruflichen Bildung zu vorgegebenen Qualitätskriterien für eine gute duale Ausbildung befragt.

Erfüllbar sind diese Anforderungen einer anspruchsvollen Ausbildung aus Sicht der Fachleute aber nur, wenn vor allem eine fachlich und didaktisch kompetente Betreuung der Auszubildenden durch Ausbilder/-innen und Berufsschullehrer/-innen gewährleistet ist. Im betrieblichen Ausbildungsverlauf kommt es dabei besonders darauf an, dass das Ausbildungspersonal dauerhaft präsent ist, klare Arbeitsanweisungen gibt, die Arbeitsergebnisse mit den Jugendlichen bespricht und auch regelmäßig eine Rückmeldung zum Ausbildungsverlauf von den Auszubildenden selbst eingeholt wird. Zudem sei es sehr wichtig, so die Fachleute, dass im Betrieb eine gewisse Toleranz gegenüber Fehlern herrsche, die den Auszubildenden bei der hier geforderten selbstständigen Arbeitsweise nahezu zwangsläufig unterlaufen.

Der "Expertenmonitor Berufliche Bildung" des BIBB umfasst einen feststehenden Kreis von Experten und Expertinnen unterschiedlicher institutioneller Herkunft, der in unregelmäßigen Abständen zu jeweils aktuellen Themen der beruflichen Aus- und Weiterbildung befragt wird.

Ergebnisse einer Befragung von Auszubildenden im Bremer Handwerk

Auch die Ergebnisse einer Regionalstudie der Universität Bremen - veröffentlicht in Kooperation mit dem BIBB - zeigen, dass die Gestaltung des Lernprozesses einen zentralen Einfluss auf die Qualität der Ausbildung hat. Rund 400 Jugendliche des 3. Ausbildungsjahres aus Bremer Berufsschulklassen wurden zur Qualität der Ausbildung im Handwerk aus der Perspektive der Auszubildenden befragt.

Zwei von drei Auszubildenden des Bremer Handwerks geben an, fachlich gut angeleitet zu werden, Aufgaben selbstständig lösen und hierbei auch Fehler machen zu dürfen. Ebenso viele sagen, dass die Aufgaben gemeinsam mit ihnen besprochen werden. Die Auszubildenden zeigten sich mit dem kommunikativen Austausch in ihrer Ausbildung überwiegend zufrieden.

Allerdings gibt es auch deutliche Hinweise auf Schwierigkeiten in der Ausbildung: So geben 43 % der Auszubildenden im Handwerk am Ende ihrer Ausbildung an, dass sie häufig ausbildungsfremde Tätigkeiten ausüben. Fast jeder Zweite erlebt während seiner Ausbildung ständigen Termin- und Zeitdruck. Jeder Dritte gibt an, dass er "Ärger bekomme, wenn er die Aufgaben nicht lösen könne". Darüber hinaus bedrückt etwa jeden vierten Auszubildenden die unpünktliche Zahlung seiner Ausbildungsvergütung.

Obwohl sich die Regionalstudie der Universität Bremen auf Handwerksberufe in diesem Bundesland konzentriert, stellt sie einen wichtigen Beitrag dar, um Fragen zur Qualität dualer Berufsausbildung aus der Perspektive der Auszubildenden stärker in den Blick zu nehmen.

Um repräsentative, regional übergreifende Daten hierüber zu erheben, läuft im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zurzeit das Forschungsprojekt "Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden". Befragt werden rund 6.000 Auszubildende aus 15 dualen Berufen in West- und Ostdeutschland. Die Auszubildenden geben einerseits an, inwiefern aus ihrer Perspektive in den Betrieben und Berufsschulen bestimmte Qualitätskriterien erfüllt werden. Andererseits werden sie auch gefragt, wie wichtig für sie selber die vorgegebenen Qualitätskriterien sind. Erste Ergebnisse der BIBB-Umfrage werden im 1. Halbjahr des kommenden Jahres veröffentlicht.

Quelle: (Bundesinstitut für Berufsbildung)

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Annette Schavan: "Das Studium ist noch attraktiver geworden"

Ministerin sieht Zahlen des Statistischen Bundesamtes als Erfolg für Politik

"Das ist ein klarer Erfolg der aktuellen Hochschulpolitik von Bund und Ländern." Mit diesen Worten kommentierte Bundesbildungsministerin Annette Schavan die am Montag veröffentlichten Studienanfängerzahlen des Statistischen Bundesamtes. Nach den vorläufigen Ergebnissen haben im Studienjahr 2008 rund 385.500 Erstsemester ein Studium in Deutschland begonnen. Das sind gut 24.000 oder 6,7 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Den vorläufigen Angaben zufolge ist die Studienanfängerquote, also der Anteil der Studierenden an einem Altersjahrgang, von 37,1 Prozent in 2007 auf 39,3 Prozent gestiegen.

"Die neuen Zahlen zeigen: Wir sind auf dem richtigen Weg. Das gemeinsame Ziel von Bund und Ländern, die Studienanfängerquote auf 40 Prozent zu erhöhen, rückt in greifbare Nähe", sagte Schavan. "Mit dem im vergangenen Jahr vereinbarten Hochschulpakt 2020 haben Bund und Länder einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass die Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland in der Lage sind, zusätzliche Studierwillige aufzunehmen." Bund und Länder wollen mit dem Pakt erreichen, dass bis zum Jahr 2010 gut 90.000 zusätzliche Studienanfänger an die Hochschulen kommen.

Ministerin Schavan verwies auch auf die positive Wirkung der diesjährigen BAföG-Erhöhung, die es vor allem jungen Menschen aus einkommensschwächeren Familien erleichtert habe, ein Studium aufzunehmen. Erfreulich sei außerdem, dass der sich im Bundesdurchschnitt ergebende Aufwärtstrend auf einer flächendeckenden Zunahme der Studienanfängerzahl beruht. Schließlich hob die Ministerin hervor, dass insbesondere in der Mathematik, der Informatik sowie den Naturwissenschaften und den Technikfächern (abgekürzt: MINT) deutliche Steigerungen zu verzeichnen seien. Im Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik und Bauingenieurwesen liegen die Steigerungsraten mit je elf Prozent sogar im zweistelligen Bereich. Wie bereits im vergangenen Jahr stieg auch die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger an Fachhochschulen mit fast 13 Prozent überdurchschnittlich an.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

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