Klärwerk.info - Wegweiser

Übersicht

Willkommen bei klaerwerk.info. Produkte suchen können Sie ganz einfach, indem Sie das gesuchte Produkt wie z.B. Pumpen  in das Feld „Produktsuche“ eingeben und dann die Enter-Taste drücken. Übersichtlich werden alle gelisteten Lieferanten angezeigt, die das Produkt führen, alle Artikel in www.Klärwerk.info, die sich mit dem Produkt beschäftigen sowie alle Fortbildungsveranstaltungen mit diesem Thema.

Ansonsten finden Sie alle Artikel geordnet in Sachgebiete. Klaerwerk.info bietet eine umfassende Fülle von Informationen und Links, die man täglich braucht. Damit Sie wissen, wo Sie was finden, nachfolgend eine Übersicht über die einzelnen Sachgebiete:

A. Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen chronologisch geordnet. Suchen Sie frühere Meldungen, so sehen Sie in den Sachgebieten nach oder geben rechts oben einen Suchbegriff in das Suchen-Feld ein.

1)      Tägliche Meldungen

B. Forum

1)      Fragen und Antworten

Das Forum steht allen Nutzern zur Verfügung. Hier können Sie alle Beiträge lesen, selbst Beiträge erstellen oder auf Beiträge antworten

C. Fachwissen

Hier schreiben Praktiker für Praktiker. Haben Sie auch etwas Interessantes zu berichten, so schreiben Sie uns an Kontakt@Klaerwerk.info .

1)     Abwasserreinigung
2)      Energie- und E-Technik
3)      Kanal- und Entwässerung
4)      Maschinentechnik
5)      Labor
6)      Schlammbehandlung
7)      Gaserzeugung und BHKW
8)      Aus Bund Ländern und EU
         a) Vom Bund
         b) Aus der EU und aller Welt
         c) Aus den einzelnen Bundesländern (geordnet nach Bundesländer)
9)      Recht und Gesetze
         a) Beiträge zum Umweltgesetzbuch
         b) Beiträge zur Wasserrahmenrichtlinie (WWRL)
         c) Beiträge zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)
10)    Neue Fachliteratur
         a) Neue Bücher
         b) CD/ DVD's
         c) Downloads
         d) Fachzeitschriften
         e) Lexika und Wörterbücher
11)  Tipps und Tricks

D. Berufliches

Der zweite Schwerpunkt von Klärwerk.info. Hier finden Sie alles für Arbeitnehmer und Vorgesetzte und was Sie persönlich angeht.

1)      Arbeitssicherheit
         a) Unfallverhütungsvorschriften- Regeln und Information
         b) Formulare und Erlaubnisscheine
         c) Gesetze und Verordnungen zur Arbeitssicherheit
         d) Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung
         e) Unterweisungshilfen
         f ) Hilfen zur Gefährdungsbeurteilung
         g) Ex-Schutz auf Kläranlagen
2)
      Tarif- und Arbeitsrecht
         a) Tarifrecht, Tarifvertrag, Gehaltsrechner und mehr
         b) Mitarbeitergespräche, Mitarbeiterbeurteilung
         c) Leistungsorientierte Bezahlung
         d) Tabelle TVöD (West)
         e) Arbeitszeugnisse
3)      Aus- und Weiterbildung
         a) Ansprechpartner
4)      Azubiseite
         a) Ausbildungshilfen für Ausbilder und "Azubis"
         b) Musterkläranlage
         c)  Prüfungsaufgaben
         d) Übungsaufgaben
         e) Informationen für Auszubildende
         f)  UT-Ausbildertreffen Fachkraft für Abwassertechnik
         g) Formeln, PSE und weitere Hilfen
5)      Meisterschüler
         a) Informationen für Meisterschüler
         b) Prüfungsaufgaben
6)        Offene Stellen

E. DWA-Infos

1)      Klärwerksnachbarschaften
         a) Kläranlagennachbarschaften in Bayern
         b) Kläranlagennachbarschaften in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
         c) Kläranlagennachbarschaften in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland
2)      DWA-Informationen
         a) DWA Arbeitsblätter
         b) KA-Betriebs-Infos
         c) Mitgliederrundbriefe aus den Landesverbänden
         d) Meldungen der DWA

F. Kläranlagen

1)      Links zu Kläranlagen und Abwasserverbänden
2)      Kläranlagen - Videos
3)      Meldungen von den Kläranlagen

G. Nützliches

1)      Wetter und Hochwasser
2)      Firmennachrichten
3)      Verbandsnachrichten        
4)      Nützliche Links
         a) Umweltschutzorganisationen
         b) Fachzeitschriften, Lexika und Wörterbücher
         c) Behörden
         d) Berufsverbände und Vereinigungen
         e) Fachinformationen
         f) Gesetze und Verordnungen
5)      Meldungen aus der Wissenschaft
6)      Meldungen aus aller Welt
7)      Allgemeine Meldungen und Berichte

H. Fortbildungsdatenbank

1)      Fortbildungen
2)      Fortbildungen in Österreich
3)      Fortbildungen in der Schweiz
4)      Messen und Tagungen

I. Produktsuche/ Lieferanten

J. Kontakt

1)      Impressum
2)      Über Uns
3)      Kontakt

18.09.2019 04:59

Klärwerk.info / Ablage / Aus- und Weiterbildung Januar 2008

Aus- und Weiterbildung Januar 2008

Januar 2008 
31.01.2008  Zur heutigen Bilanz des Ausbildungspaktes erklärt Bundesbildungsministerin Annette Schavan: 
30.01.2008
Bayerisches Kultusministerium nimmt zu umfrage der Sendung "Kontrovers" Stellung 
30.01.2008
Forschen für ein besseres Leben im Alter 
30.01.2008  Weiterbildungsstipendium für Talente mit Berufsausbildung 
24.01.2008  Schavan startet Zukunftsinitiative Bioenergie und gesunde Ernährung 
22.01.2008  Deutsch-Französischer Tag am 22. Januar 2008 in der Kerschensteinerschule
19.01.2008  Weiterbildendes Studium Wasser und Umwelt 
17.01.2008 Wegfall der Ausbilderprüfung: Mehr Ausbildungsplätze - weniger Ausbildungsqualität 
17.01.2008  Storm: "Alle jungen Erwachsenen brauchen die Perspektive für einen Berufsabschluss" 
09.01.2008  100.000 Altbewerber sollen Ausbildungsplätze erhalten 
09.01.2008  Perspektiven für Jugendliche statt Erziehungslager 
07.01.2008  Im neuen Jahr weiterqualifizier

 


Zur heutigen Bilanz des Ausbildungspaktes erklärt Bundesbildungsministerin Annette Schavan:

"Die Zahlen zeigen, dass sich der Ausbildungspakt bewährt und eine erhebliche Dynamik ausgelöst hat. Die weiterhin positive wirtschaftliche Lage begünstige diese Entwicklung noch. Ziel der Bundesregierung ist jetzt, denjenigen ein Ausbildungsangebot zu ermöglichen, die sich schon mehrfach vergeblich beworben haben. Das ist Teil der anlaufenden Qualifizierungsinitiative."

(nach oben)


Bayerisches Kultusministerium nimmt zu umfrage der Sendung "Kontrovers" Stellung

MÜNCHEN. Zu den Ergebnissen der Umfrage der Sendung „Kontrovers" nimmt Bayerns Kultusministerium wie folgt Stellung:

Zur Frage nach Lehrerversorgung
Eine schwierige Situation in der Lehrerversorgung gab es an einzelnen Schularten in bestimmten Fächern, z.B. am Gymnasium. Das Kultusministerium hat mit einer Reihe von Maßnahmen den Unterricht sichergestellt. Allein ab Februar stellt das Kultusministerium aber gut 400 ausgebildete Lehrkräfte für das Gymnasium ein. Ausgeschieden aus dem Dienst sind nur rund 200. Damit stehen 200 Lehrer mehr für den Unterricht am Gymnasium zur Verfügung als im Vorjahr.
Für alle Schularten:
Im Doppelhaushalt 2007/2008 wurden zusätzlich 784 neue Planstellen für Lehrkräfte zur Verfügung gestellt, darüber hinaus zusätzlich weitere Mittel für 890 Stellen im Nachtragshaushalt 2008, um den Unterricht zu sichern und große Klassen abzubauen.

Zur Frage nach großen Klassen
Die durchschnittliche Klassenstärke liegt in Bayern je nach Schulart zwischen 21 Schülern an der Hauptschule und rund 28,5 Schülern an Realschulen und Gymnasien. Um große Klassen abzubauen, wurden Stellen und Mittel bewilligt. Das Bayerische Kultusministerium wird diesen Weg, nach und nach die großen Klassen abzubauen, konsequent fortsetzen.

Zur Frage nach der Einführung des G8
Das G8 wurde zum Schuljahr 2004/2005 sehr rasch eingeführt. Der Grund lag in der internationalen Entwicklung: In den meisten Ländern Europas erreichen Schüler im Alter von 18 Jahren das Abitur. Bayern musste mitziehen. Nur so und durch die anerkannt hohe Qualität des bayerischen Abiturs können wir unseren Kindern und Jugendliche eine gute Ausgangsposition für ihr Leben sichern.
Kultusminister Siegfried Schneider hat nach den ersten Erfahrungen von Lehrern, Eltern und Schülern die Lehrpläne überprüfen lassen, ob der Stoff zu bewältigen ist. Bis Ostern werden aufgrund der Ergebnisse dieser Erhebungen in einzelnen Fächern die Lehrpläne nachjustiert.
Bei der Stundentafel hat der Minister den Schulen bereits die Freiheit gegeben, in der 5. und 6. Jahrgangsstufe jeweils eine Stunde zu kürzen und den Fachunterricht mit der halben Schülerzahl zu halten.

Zur Frage nach dem Leistungsdruck
Bayerns Schüler belegen in internationalen Vergleichsstudien wie z.B. PISA innerhalb Deutschlands den Platz 1. Sie gehören als Einzige in Deutschland zur internationalen Spitze. Bildungserfolg allein aber sichert einen guten Start in Ausbildung, Studium und Beruf.
Leistung gehört auch zum Schulalltag. Aber Bayern lässt die Schüler nicht allein und unterstützt sie dabei mit entsprechenden Förderangeboten, damit sie den Anforderungen gerecht werden können.

Zur Frage nach den Ganztagsschulen
Ganztagsangebote sind wichtig, Bayern baut die Ganztagsangebote an allen Schularten auf Initiative von Kultusminister Siegfried Schneider massiv aus.
Im Schuljahr 2007/2008 wurde die Anzahl der Standorte mit Ganztagsklassen an Hauptschulen von 62 auf 162 erhöht und damit mehr als verdoppelt. Im kommenden Schuljahr kommen 100 weitere Standorte dazu.

Die Zahl der Schulen mit offenen Ganztagsangeboten stieg im gleichen Zeitraum um ein Viertel (von 698 bis 875)

Dr. Ludwig Unger
Pressesprecher und Leiter der Pressestelle des Bayerischen Kultusministeriums
Tel. 089-21862105

(nach oben)


Forschen für ein besseres Leben im Alter

Staatssekretär Rachel: "Maßgeschneiderte Technik wird immer wichtiger"

Technik kann das Leben sicherer und einfacher machen. Dieser Satz gilt besonders für ältere Menschen - zumindest dann, wenn die Geräte auf die Bedürfnisse von Senioren abgestimmt sind. Wie dies am besten gelingt, diskutieren hochrangige Experten von Mittwoch bis Freitag auf dem 1. Deutschen Kongress zum Thema "Ambient Assisted Living" in Berlin, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Branchenverband VDE organisiert wird. "Der demographische Wandel ist eine Herausforderung für uns alle", sagte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, als er den Kongress eröffnete. "Wirtschaft, Wissenschaft, Verbände und die Politik müssen hier an einem Strang ziehen, um die anstehenden Aufgaben zu meistern."

Das BMBF wird nach den Worten von Staatssekretär Rachel die Forschung für die ältere Generation als neuen Schwerpunkt voranbringen. Allein für die erste Fördermaßnahme "Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben" würden in den nächsten drei Jahren insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, sagte Rachel. Die Bundesregierung hat sich nach seinen Worten zudem bei der Europäischen Union für mehr Forschungsförderung auf diesem Gebiet eingesetzt. Diese Initiative werde inzwischen von 21 Staaten unterstützt. Geplant ist ein jährliches Budget von mindestens 50 Millionen Euro; davon tragen die beteiligten Länder und die Europäische Kommission jeweils die Hälfte. Die erste Bekanntmachung soll im Frühjahr dieses Jahres herauskommen.

Der Bedarf für Technologien, die für ältere Menschen maßgeschneidert sind, ist riesig: So werden im Jahr 2030 allein in Deutschland voraussichtlich 26 Millionen Menschen 60 Jahre und älter sein. Geeignete Technik kann nach der Einschätzung von Wissenschaftlern und Ärzten dafür sorgen, dass Senioren länger ein selbstständiges Leben führen können. "Innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen können viel dazu beitragen, Krankenhausaufenthalte und Heimeinweisungen zu verringern oder ganz zu vermeiden", sagte Staatssekretär Rachel. Intelligente Assistenzsysteme - Fachbegriff: Ambient Assisted Living - können das Leben im Alter in vielfacher Hinsicht sicherer und bequemer machen:

Mit Trittschallsensoren ausgestattete Teppichböden zum Beispiel melden, wenn jemand gestürzt ist und nicht wieder aufstehen kann. Sensoren am Körper messen den Blutdruck, anschließend lassen sich die Daten per Mobilfunk an den Arzt senden. Spezielle Computerprogramme wiederum trainieren die motorischen und geistigen Fähigkeiten von Schlaganfallpatienten. Sensoren in Tasse oder Becher schließlich lösen ein Signal aus, dass die älteren Menschen daran erinnert, dass sie regelmäßig trinken sollten.

Auf dem 1. Kongress "Ambient Assisted Living" diskutieren mehr als 400 Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft, der Wirtschaft sowie aus dem medizinischen und sozialen Bereich über neue Konzepte für altersgerechte Technologien. Am 3. Kongresstag haben deutsche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleister beim EU-Partnering-Day Gelegenheit, Kontakt zu potenziellen Partnern für europäische Projekte aufzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.aal-kongress.de.

(nach oben) 


Weiterbildungsstipendium für Talente mit Berufsausbildung

Begabtenförderung jetzt auch für berufsbegleitende Studien

Das Weiterbildungsstipendium für beruflich qualifizierte junge Menschen wird noch attraktiver: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erweitert das Spektrum in der Begabtenförderung und fördert künftig auch ein Studium als Weiterbildung, sofern es berufsbegleitend ist. "Um die Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und Hochschulbildung zu erhöhen, unterstützen wir gezielt junge Menschen bei ihrer Weiterbildung ", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Montag in Berlin.

Das Programm gewährt besonders qualifizierten Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung unter 25 Jahren ein Weiterbildungsstipendium von 5.100 Euro. Damit können fachbezogene sowie fachübergreifende Maßnahmen finanziert werden, beispielsweise Meister- oder Sprachkurse. Stipendiatinnen und Stipendiaten können mit diesem Geld auch ein Studium finanzieren, wenn sie einer Berufstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden nachgehen und der gewählte Studiengang auf die Ausbildung und Berufstätigkeit aufbaut. Förderfähig sind dabei die Kosten des Studiums nicht jedoch der Lebensunterhalt. "Damit wollen wir insbesondere jungen Menschen mit hervorragendem Ausbildungsabschluss die Chance geben, sich ergänzend zur beruflichen Tätigkeit an einer Hochschule zu immatrikulieren", sagte die Bundesbildungsministerin.

Die Begabtenförderung berufliche Bildung förderte Ende 2007 rund 13.900 Stipendiatinnen und Stipendiaten. Ziel ist es, noch mehr Jugendliche im Programm Begabtenförderung berufliche Bildung zu fördern. "Wir wollen bis zum Ende der Legislaturperiode auf ein Prozent der Gesamtabsolventenzahl kommen", betonte Schavan. 2008 werden dafür bereits 18,7 Millionen Euro zur Verfügung stehen, gegenüber 14,6 Millionen im Jahr 2005. Weitere Steigerungen der Haushaltsmittel sind geplant.

Nähere Informationen zur Begabtenförderung berufliche Bildung finden Sie im Internet unter www.begabtenfoerderung.de.

(nach oben)


Schavan startet Zukunftsinitiative Bioenergie und gesunde Ernährung

Bundesforschungsministerin Annette Schavan startete am Donnerstag anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin die neuen Zukunftsinitiative Bioenergie und gesunde Ernährung: Mit 200 Millionen Euro in den nächsten 5 Jahren sollen Projekte in der Bioenergie-, Agrar- und Ernährungsforschung an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft gefördert werden. Bei der Zukunftsinitiative Bioenergie und gesunde Ernährung stehen drei Aktivitäten im Mittelpunkt:

BioEnergie 2021 - Forschung für die Nutzung von Biomasse
"Wir fördern die Zukunft der Bioenergie und bringen Wirtschaftlichkeit, Energieversorgung sowie Klimaschutz im Einklang", sagte Schavan. Die züchterische Optimierung von Energiepflanzen sowie neue effiziente Umwandlungsprozesse von Biomasse - sowohl in Form von Rest- und Abfallstoffen als auch von Energiepflanzen - sollen in Forschungsprojekten vorangetrieben werden. Das entspricht den Zielen des integrierten Energie- und Klimaschutzprogramms der Bundesregierung. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei die Förderung von Arbeitsgruppen unter Leitung von jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. In langfristig angelegten Forschungsvorhaben mit völlig neuen Ansätzen zur Nutzung von Biomasse sollen auch die ökonomischen und ökologischen Aspekte berücksichtigt werden. Die Forschungsarbeiten können dabei sämtliche Nutzungspfade von Biomasse wie Treibstoff, Elektrizität und Wärme umfassen.

Welche Ernährung ist gesund?
Schavan: "Die biomedizinische Ernährungsforschung entwickelt Lösungen für eine passgenaue, gesunde Ernährung und die Prävention insbesondere der großen Zivilisationskrankheiten - und ist somit Impulsgeber für eine wettbewerbsfähige deutsche Ernährungswirtschaft." Das BMBF beabsichtigt, mit der Fördermaßnahme "biomedizinische Ernährungsforschung" Wirkungsweisen von Nahrungsfaktoren auf den menschlichen Stoffwechsel besser verstehen zu lernen und so die Entwicklung von optimierten funktionellen Lebensmitteln weiter voranzutreiben. Denn: auf die Frage "was ist "gesunde Ernährung"? fehlen nach wie vor wissenschaftlich fundierte Antworten. Dies umfasst generelles Ernährungs- bzw. Nährstoffwissen mit Bedeutung für die Bevölkerung im Allgemeinen, für spezifische Zielgruppen sowie individuelle Ansätze.

Auf der anderen Seite steigt die Anzahl der durch Fehlernährung hervorgerufenen Krankheiten wie z.B. Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen rasant an. Sie beeinträchtigen die Lebensqualität von immer mehr jüngeren Menschen. Um einen optimalen Transfer der Forschungsergebnisse in die Anwendung und Entwicklung neuer Produkte zu gewährleisten, werden Forschungsvorhaben, die in Kooperation von wissenschaftlichen Institutionen unterschiedlicher Disziplinen mit Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft durchgeführt werden, bevorzugt gefördert.

Kompetenznetze in der Agrarforschung entwickeln Lösungen für globale Probleme
"In Kompetenznetzen bündeln wir das Wissen der besten agrarwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen Deutschlands unter Einbindung der Wirtschaft", erläuterte Forschungsministerin Schavan. Die Zerstörung von landwirtschaftlich und forstlich nutzbarer Fläche, der Rückgang der biologischen Vielfalt und die Verlagerung von landwirtschaftlichen Anbauzonen durch den Klimawandel zählen zu den globalen Herausforderungen, für die die Agrarwissenschaften Lösungen entwickeln können und müssen. Daher stärkt das BMBF diese Forschung im Rahmen der Hightech-Strategie zum Klimaschutz und fördert die Bildung von Kompetenznetzen in den Agrar- und den benachbarten Ernährungswissenschaften in den nächsten fünf Jahren.

Ziel der BMBF Förderung ist es, eine international wettbewerbsfähige, exzellente Agrarforschungsinfrastruktur aufzubauen und die generierten Forschungsergebnisse schnell zur Anwendung bringt. Die Forschungsprojekte sollen auf die gesamte landwirtschaftliche Wertschöpfungskette von der Urproduktion natürlicher Ressourcen bis hin zur Bereitstellung qualitativ hochwertiger Rohstoffe wie Biomasse, Futtermittel oder Lebensmittel für den Verbraucher ausgerichtet sein. Forschungsverbünde können sich in einem zweistufigen Wettbewerb um die Förderung bewerben.

(nach oben)


Deutsch-Französischer Tag am 22. Januar 2008

Kurzbeschreibung: Akademie der Beruflichen Bildung präsentiert deutsch-französische Projekte in der Stuttgarter Kerschensteinerschule

Anmerkung: In der Kerschensteinerschule in Stuttgart findet  in Baden-Württemberg der Berufsschulunterricht der Fachkräfte für Abwasser statt.

Generalkonsul Dumon diskutiert mit Berufsschülern aus Frank-reich und Baden-Württemberg

In der Stuttgarter Kerschensteinerschule findet heute (22. Januar) die Hauptveranstaltung zum Deutsch-Französischen Tag 2008 für berufliche Schulen in Baden-Württemberg statt. Schülerinnen und Schüler aus beiden Ländern stellen gemeinsame Projekte vor und diskutieren mit dem französischen Generalkonsul Dumon und weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft über die Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung.

Im Rahmen des Treffens stellen Berufsschüler der Robert-Bosch-Schule Zuffenhausen und des Lycée Louis Armand in Villefranche bei Lyon einen gemeinsam konstruierten Roboter vor. Schüler des Lycée Jacques-de-Flesselles Lyon berichten über ihre Erfahrungen im dreiwöchigen Praktikum bei Handwerksbetrieben in Esslingen. Schüler der Claude-Dornier-Schule Friedrichshafen und des Lycée des métiers de l'automobile, du transport et de la logistique Chalon-sur-Saône präsentieren ein von der Robert-Bosch-Stiftung prämiertes Kfz-Projekt.

Der Deutsch-Französische Tag wurde 2003 eingeführt. Er geht zurück auf die Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags am 22. Januar 1963 durch den französischen Präsidenten Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad
Adenauer. Das Land Baden-Württemberg und die Region Elsass sowie die Akademien von Dijon, Lyon und Straßburg gründeten 2005 gemeinsam die Akademie der Beruflichen Bildung mit Sitz an der Landesakademie für Lehrerfortbildung und Personalentwicklung in Esslingen.

Die Akademie fördert Schulpartnerschaften, Berufspraktika sowie die Mobilität von Schülerinnen und Schülern beruflicher Schulen beider Länder. Bis heute haben sich 460 Schülerinnen und Schüler sowie 55 Lehrkräfte aus Frankreich und Baden-Württemberg an 16 gemeinsamen Projekten beteiligt. Die Maßnahmen reichen von Expertenseminaren bis hin zur Entwicklung konkreter Unterrichtseinheiten.

Die enge Kooperation in der beruflichen Bildung trägt zur Vertiefung der deutsch-französischen Freundschaft bei. Die Bedeutung der französischen Sprache hat in der beruflichen Bildung in den vergangenen Jahren zugenommen. Einerseits als zweite Fremdsprache zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife, andererseits als Fachsprache, wie beispielsweise an den 32 Schulstandorten des Kaufmännischen Berufskollegs Fremdsprachen. Der wöchentliche Unterrichtsumfang in Französisch beträgt 14 Stunden. Beim gemeinsamen deutsch-französischen Ausbildungsgang zum Einzelhandelskaufmann an der deutsch-französischen Berufsschule Lahr werden 50 Prozent des gesamten Unterrichts in französischer Sprache erteilt. Diese gemeinsamen Projekte unterstreichen die traditionell gute Zusammenarbeit der beiden Länder.

(nach oben)


Weiterbildendes Studium Wasser und Umwelt

Die Leitnetz Universität Hannover bietet in Kooperation mit der Bauhaus Universität Weimar ein berufsbegleitendes Fernstudium im Fachgebiet Wasser und Umwelt an.

Das Studienangebot richtet sich an Hochschulabsolventen mit Ingenieur- oder naturwissenschaftlicher Ausrichtung, die im Bereich Wasser und Umwelt als Fachkräfte bei Behörden, Unternehmen, Verbänden, Ingenieurbüros, Instituten und anderen Einrichtungen tätig sind oder eine Beschäftigung anstreben. Bewerber ohne entsprechenden Hochschulabschluss können, bei nachgewiesener Eignung, zum Einzelkurse Studium zugelassen werden.

Der Studiengang ist eine theoriebasierte, an der Praxis orientierte, interdisziplinäre Ingenieurausbildung auf einer breiten Basis von wasserwirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Knowhow. Es werde außerdem relevante Schlüsselqulifikationwn vermittelt.

Über den akkreditdiktierten Masterstudiengang gibt es eine umfangreiche Infomappe, die bei Interesse angefordert werden kann. Neben dem Marsterstudiengang können auch einzelne Kurse beliebig ausgewählt werden. Die Kurswahl kann den individuellen Interessen entsprechen und ist nicht an die Struktur des Studiengangs gebunden.

Themen das Sommersemester

- ökologische Bewertung von Gewässern
- Naturprozesse und ihre Modellierung
- industrielle Wasserwirtschaft
- Naturnahes und Ressourcenschonendes Abwassermanagement
-Regenwassermanagement

Weitere Informationen zu den Kursangeboten erhält man unter Telefon 03643 - 584627 bei der Bauhaus Universität Weimar oder per E-Mail info@bauing.uni-weimar.de

oder unter www.uni-weimar.de

(nach oben)


Wegfall der Ausbilderprüfung: Mehr Ausbildungsplätze - weniger Ausbildungsqualität

Andreas Pieper, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
17.01.2008

Die zeitlich befristete Aussetzung der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) hat zu mehr Ausbildungsbetrieben und mehr Ausbildungsplätzen geführt. Der Zuwachs fällt jedoch geringer aus als erwartet. Zugleich gibt es Hinweise darauf, dass die Neuregelung, die am 3. Mai 2003 beschlossen worden ist, negative Auswirkungen auf die Qualität der Ausbildung hat. Eine deutliche Mehrheit der befragten Betriebe sieht in der AEVO einen wichtigen Beitrag zur Sicherung einer Mindestqualifikation des Ausbildungspersonals sowie der Qualität der beruflichen Ausbildung insgesamt. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), die in Zusammenarbeit mit der Bonner Forschungsgruppe SALSS von Oktober 2006 bis November 2007 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse sind veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe von BIBB REPORT.

Mit der Aussetzung der AEVO, die Teile der Wirtschaft als bürokratische Hürde bezeichnet hatten, sollte Betrieben der Einstieg in die Ausbildung erleichtert werden. Nach der Rechtsänderung müssen Ausbilder für Ausbildungsverhältnisse, die vom 1. August 2003 bis 31. Juli 2008 bestehen oder eingerichtet werden, den Qualifizierungsnachweis nach der AEVO nicht mehr erbringen, d. h. keine Prüfung mehr ablegen.

Die Untersuchungsergebnisse der im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführten Studie basieren auf zwei Erhebungen: eine bundesweite repräsentative Befragung unter rund 15.000 Betrieben sowie eine Befragung der Handwerks- und Industrie- und Handelskammern.

Mehr Ausbildungsbetriebe - mehr Ausbildungsplätze

Nach den Ergebnissen der Betriebsbefragung liegt die Zahl der Betriebe, denen nach eigenen Angaben die Aussetzung der AEVO den Einstieg in die Ausbildung erleichtert bzw. ermöglicht hat, mehr Auszubildende einzustellen, zwischen 7.000 bis 10.000 pro Jahr.

Die Zahl der Ausbildungsplätze, die durch die Aussetzung der AEVO leichter zur Verfügung gestellt werden konnten, bewegt sich zwischen 10.000 bis 25.000 pro Jahr.

Die Angaben der Betriebe dürfen jedoch nicht in der Weise interpretiert werden, dass die Neuregelung der AEVO der alleinige Grund ihrer Entscheidung zur Ausbildung gewesen sei.

Die neu für eine Ausbildung gewonnenen Betriebe sind vor allem Kleinbetriebe mit 1 - 9 Beschäftigten (67 %) und mit 10 - 19 Beschäftigten (28 %). Die Verteilung nach Wirtschaftsbereichen zeigt, dass die Aussetzung der AEVO überwiegend Dienstleistungs- (38 %) und Handelsbetrieben (28 %) zugute kam.

Mehr Ausbildungsabbrüche

Qualitative Auswirkungen der Aussetzung der AEVO lassen sich vor allem hinsichtlich des Ausbildungserfolgs feststellen. So zeigen die Ergebnisse der Betriebsbefragung, dass Ausbildungsabbrüche - unabhängig von der Betriebsgröße und dem Wirtschaftszweig - häufiger in den Betrieben auftreten, die über kein nach AEVO qualifiziertes Personal verfügen und die selbst angegeben hatten, dass ihnen die Aussetzung der AEVO den Einstieg in die Ausbildung erleichtert habe. Diese Betriebe klagen auch häufiger über Schwierigkeiten und schlechtere Noten ihrer Auszubildenden in den Prüfungen.

Dieses Ergebnis deckt sich in der Tendenz mit jenem der Kammerbefragung: Dort ist knapp die Hälfte der Ausbildungsberater und -beraterinnen der Auffassung, dass die Aussetzung der AEVO zu einem Qualitätsverlust und einem Imageschaden der beruflichen Ausbildung geführt habe.

Zu berücksichtigen ist hier, dass Ausbildungserfolge und -misserfolge auch noch weitere Ursachen haben können - wie zum Beispiel die individuelle Lernbiografie, die Motivation oder den familiären Hintergrund der Auszubildenden.

AEVO als Instrument der Qualitätssicherung

Drei Viertel (77 %) der Ausbildungsberater und -beraterinnen bei den Kammern sind der Meinung, die AEVO sollte wieder in Kraft gesetzt werden. Dabei gibt es eine deutliche Mehrheit (65 %), die sich für eine vorherige Überarbeitung ausspricht. 12 % sagen, die AEVO solle unverändert wieder eingesetzt werden. Für eine ersatzlose Abschaffung treten nur 3 % ein; 18 % sprechen sich für eine weitere Aussetzung aus.

Uneinheitlicher fällt das Meinungsbild auf Seiten der Betriebe aus: Sowohl die Ausbildungsbetriebe als auch die Nicht-Ausbildungsbetriebe sehen mehrheitlich in einer gesetzlichen Regelung der Ausbildereignung einen Beitrag zur Sicherung einer Mindestqualifikation des Ausbildungspersonals sowie der Qualität der beruflichen Ausbildung insgesamt. Andererseits ist etwa jeder zweite Betrieb der Auffassung, die damit verbundenen Kosten könnten viele Betriebe nicht tragen, und 44 % werten eine gesetzliche Regelung als bürokratische Hürde beim Einstieg in die Ausbildung.

Die aktuelle Ausgabe von BIBB REPORT kann kostenlos heruntergeladen werden unter http://www.bibb.de/bibbreport

Inhaltliche Auskünfte im BIBB erteilt:
Philipp Ulmer, Tel.: 0228 / 107-1413; E-Mail: ulmer@bibb.de

(nach oben)


Storm: "Alle jungen Erwachsenen brauchen die Perspektive für einen Berufsabschluss"

Maßnahme der Qualifizierungsinitiative wird umgesetzt / 35 Millionen Euro für Programm "Perspektive Berufsabschluss"

Mit der Qualifizierungsinitiative hat die Bundesregierung ein Reformwerk verabschiedet, um die Bildungschancen für alle Menschen in Deutschland deutlich zu erhöhen. Insbesondere soll der Anteil von Jugendlichen ohne beruflichen Abschluss reduziert und damit deren Zukunftschancen verbessert werden. Ein wichtiger Baustein der Qualifizierungsinitiative ist das Programm "Perspektive Berufsabschluss", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2008 bis 2012 mit insgesamt 35 Millionen Euro gefördert wird. "Die Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung steht für Aufstieg durch Bildung. Deshalb wollen wir allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Perspektive für einen Berufsabschluss geben", sagte Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF am Donnerstag in Berlin. "Junge Menschen ohne Berufsabschluss brauchen eine 2. Chance für den Einstieg in Ausbildung und Beruf." Dazu zählen junge Menschen mit besonderem Förderbedarf, beispielsweise lernbeeinträchtige oder sozial benachteiligte Jugendliche sowie Jugendliche ohne Hauptschulabschluss oder Migrantinnen und Migranten.

Ziel des Programms ist es, bereits vorhandene regionale Ansätze weiterzuentwickeln, um den Übergang von Schule in Ausbildung zu verbessern. Dabei sollen alle relevanten regionalen Akteure, beispielsweise Schulen, Betriebe und Kammern sowie Jugendamt und Elternorganisationen stärker zusammenarbeiten und ihre Förderaktivitäten aufeinander abstimmen. "Durch eine stärkere Bündelung der einzelnen Maßnahmen vor Ort ein effektives und aufeinander abgestimmtes Modell entstehen, um den Übergang zwischen Schule und Beruf zu erleichtern", bekräftigte Storm.

Gleichzeitig unterstützt das Programm die Nachqualifizierung von jungen an- oder ungelernten Erwachsenen mit und ohne Beschäftigung. Es werden Konzepte gefördert, die eine Nachqualifizierung flexibel und modular unter Einbindung der Betriebe gestalten. Ziel ist es, junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund zu fördern, um ihnen die Chance auf einen Berufsabschluss zu geben. "Wir wollen den Anteil der jungen Erwachsenen, die im Rahmen von Nachqualifizierungen einen anerkannten Berufsabschlusses erreichen, deutlich erhöhen", betonte Storm. Die vorhandenen Förderinstrumente sollen stärker als bisher zur abschlussbezogenen Nachqualifizierung und zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss genutzt werden.

(nach oben)


100.000 Altbewerber sollen Ausbildungsplätze erhalten

"Aufstieg durch Bildung"/ Schavan legt Qualifizierungsinitiative vor

Das Bundeskabinett hat heute die Qualifizierungsinitiative beschlossen. Unter dem Titel "Aufstieg durch Bildung" hat die Bundesregierung zentrale Maßnahmen gebündelt mit dem Ziel, das deutsche Aus- und Weiterbildungswesen in Qualität und Wirkungsbreite zu verbessern und somit zur Sicherung von Wachstum und Beschäftigung in Deutschland beizutragen. "Wir müssen gemeinsam alles tun, um die Fachkräftebasis für morgen zu sichern", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin. "Mit dem Motto "Aufstieg durch Bildung" setzen wir ein klares Signal für die Stärkung von Bildungschancen in allen Lebensbereichen, von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung in den späteren Jahren."

Mit dem heutigen Beschluss legt die Bundesregierung ihre Maßnahmen und Vorschläge vor. Die Reformanstrengungen, die dafür gefragt sind, kann die Bundesregierung nicht alleine leisten. "Hier sind insbesondere die Länder in der Verantwortung, ihren Teil zur Qualifizierungsinitiative beizutragen", betonte Schavan. Der Beschluss der Regierungschefs von Bund und Ländern, der erst vor wenigen Tagen am 19. Dezember 2007 vereinbart wurde und zum Ziel hat, die Maßnahmen und Initiativen von Bund und Ländern zu einer gemeinsamen Qualifizierungsinitiative zusammen zu führen und im Herbst 2008 zu verabschieden, ist daher ein starkes Signal. "Deutschland braucht eine gemeinsame Anstrengung, um schneller voran zu kommen und die Fachkräftebasis für morgen zu sichern. Dafür unternimmt die Bundesregierung zusätzliche Anstrengungen in ihrem Verantwortungsbereich und bietet den Ländern, Unternehmen, Sozialpartnern und weiteren Akteuren eine verstärkte Zusammenarbeit an", sagte Schavan.

Die Qualifizierungsinitiative sieht Weichenstellungen in folgenden Handlungsfeldern vor:

Mehr Bildungschancen für Kinder unter sechs Jahren
Bildung beginnt nicht erst in der Schule. Kindertagesstätten als Orte frühkindlicher Bildung haben neben der Familie einen besonderen Auftrag, hier können Begabungen frühzeitig gefördert und Benachteiligungen rechtzeitig erkannt und abgebaut werden. Zur Unterstützung des geplanten Ausbaus der Betreuungsplätze für unter 3jährige Kinder startet im Rahmen der Qualifizierungsinitiative eine Fortbildungsinitiative für 80.000 Erzieherinnen und Erzieher und das Tagespflegepersonal.

Ausbildungsplatzangebot für alle
Bildungsabschlüsse sind elementare Grundlage für den weiteren beruflichen Weg. Besondere Aufmerksamkeit gilt denjenigen, die sich wiederholt um einen Ausbildungsplatz bemüht haben. Das Bundesbildungsministerium und das Arbeitsministerium haben gemeinsam das Konzept "Jugend - Ausbildung und Arbeit" entwickelt, um zusätzliche Ausbildungsplätze für Altbewerber zu schaffen. Mit einem Ausbildungsbonus für Betriebe sollen zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze für besonders förderungswürdige Altbewerber gewonnen werden. Der Bonus kann je nach Ausbildungsvergütung bis zu 6000 Euro betragen. Mit einem Ausbildungsbaustein-Programm werden Altbewerber dabei unterstützt, ihrem Ziel näher zu kommen, einen Berufsabschluss zu erreichen. Insgesamt sollen in den kommenden drei Jahren rund 100.000 Altbewerber die Chance auf einen Ausbildungsplatz bekommen.

Aufstieg durch Bildung
Besonders befähigte Absolventen des dualen Systems und Berufstätige sollen die Chance auf ein Studium haben. Dazu ist es erforderlich, mehr Aufstiegswege aus der Berufsausbildung und der Berufstätigkeit heraus zu eröffnen und die Übergänge durchlässiger zu gestalten. Deshalb wird die Bundesregierung Aufstiegsstipendien für junge Erwachsene einführen, die eine berufliche Ausbildung mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen haben. Außerdem wird das Meister-Bafög erhöht und geprüft, wie der Empfängerkreis und die geförderten Weiterbildungen erweitert werden können.

Den Übergang von der Schule in die Hochschule erleichtern
Die geburtenstarken Jahrgänge, die in den nächsten Jahren ihre Hochschulzugangsberechtigung erhalten, sind eine große Chance für unser Land. Die Bundesregierung hält an dem im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Ziel fest, künftig 40 Prozent eines Altersjahrgangs für ein Hochschulstudium zu gewinnen. Neben der bereits beschlossenen BAföG-Erhöhung, bietet der Bund den Ländern eine Vereinbarung für die Einrichtung einer Serviceagentur an, um Studienplätze schneller und effektiver zu vermitteln und mehr Transparenz über das Studienangebot sicherzustellen.

Mehr Aufmerksamkeit für Technik und Naturwissenschaften
Der Bedarf an Naturwissenschaftlern und Ingenieuren wird in Zukunft weiter steigen. Deshalb wollen wir, dass sich mehr junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik begeistern und ein entsprechendes Studienfach absolvieren. Die Einführung eines Freiwilligen Technischen Jahres zur Berufsorientierung und das Jahr der Mathematik 2008 werden hier wichtige Impulse geben.

Chancen für Frauen verbessern
Frauen sind nach wie vor in Führungspositionen in der Privatwirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung deutlich unterrepräsentiert. Ein Pakt für Frauen in MINT-Berufen (MINT= Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) soll realistische Berufsbilder vermitteln und motivieren, ein MINT-Fach zu studieren.

Weiterbildung - Lebensbegleitendes Lernen
Kontinuierliche Weiterbildung wird immer wichtiger, da die einmal erreichten Qualifikationen immer weniger ausreichen, die neuen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu meistern. Die Weiterbildungsbeteiligung ist im internationalen Vergleich zu niedrig und soll bis 2015 auf 50 Prozent gesteigert werden. Hierzu strebt die Bundesregierung mit den Ländern, Kommunen und Sozialpartnern - analog zum Ausbildungspakt - eine Weiterbildungsallianz an, in die künftig konkrete Beiträge der Partner und Maßnahmen zur Fortentwicklung der öffentlichen Weiterbildungsförderung eingebracht werden.

Die Qualifizierungsinitiative finden Sie unter:
http://www.bmbf.de/pub/qualifizierungsinitiative_breg.pdf

(nach oben)


Perspektiven für Jugendliche statt Erziehungslager

09.01.2008

Die aktuelle Diskussion um Jugendgewalt lenke von den wirklich drängenden Problemen der Jugendlichen ab, hieß es bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Das Problem der jungen Generation sei in erster Linie ein Perspektivenproblem.

Die Forderung nach Erziehungscamps sei "aggressiv autoritär" und die gesamte Debatte populistisch und rückwärtsgewandt. Anstatt über Erziehungslager zu diskutieren, sollte die Wirtschaft in die Pflicht genommen werden. Noch immer würden im aktuellen Ausbildungsjahr fast 300.000 betriebliche Ausbildungsplätze fehlen. Gute Bildung, Berufs- und Ausbildungschancen seien die beste Prävention gegen Jugendkriminalität.

Im September 2007 hatten 295.417 junge Menschen keinen betrieblichen Ausbildungsplatz. Jugendliche mit Migrationshintergrund sind davon überdurchschnittlich betroffen, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung bekannt gab. 41 Prozent von ihnen hätten keine Berufsausbildung, während dieser Anteil bei gleichaltrigen Deutschen nur bei 15 Prozent liege. Allein zwischen 1994 und 2005 habe sich die Zahl der Auszubildenden aus Migrantenfamilien halbiert, obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung weitgehend konstant geblieben sei. Junge Migranten würden daher besonders oft unter schwerwiegenden Chancenbarrieren beim Einstieg in das Berufsleben leiden.

ver.di fordert eine Abgabe von Betrieben, die ausbilden könnten, es aber nicht tun. So ließen sich die Kosten der Berufsausbildung gleichmäßig verteilen und bessere Perspektiven für Jugendliche schaffen.
Herausgeber:

V.i.S.d.P.: Harald Reutter
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
Fax: 030/6956-3001
E-Mail: pressestelle@verdi.de

(nach oben)


Im neuen Jahr weiterqualifizieren

Dr. Margot Klinkner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH)
03.01.2008

Hochschule Darmstadt informiert über das Fernstudium Master of Science Elektrotechnik
Koblenz, 02. Januar 2008 - Am Freitag, den 18. Januar lädt die Hochschule Darmstadt alle Interessenten zu einer detaillierten Informationsveranstaltung über das Fernstudium Master of Science Elektrotechnik ein. Studiengangsleiter, Prof. Dr. Bernhard Hoppe stellt Studieninhalte, den Ablauf und die Organisation des Fernstudiums ausführlich vor und steht für individuelle Fragen zur Verfügung. Die Informationsveranstaltung beginnt um 18:30 Uhr an der Hochschule Darmstadt, Schöfferstraße 8, Gebäude D11, Raum 1.61. Alle Studieninteressenten, die sich per Fernstudium weiterqualifizieren möchten, sind herzlich eingeladen.

Das akkreditierte Fernstudium Master of Science Elektrotechnik, das die Hochschule Darmstadt in Kooperation mit der Hochschule Aschaffenburg und der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) anbietet, richtet sich beispielsweise an Elektrotechnik-Ingenieure, Technische Informatiker oder Mechatroniker. Nach einigen Jahren Berufstätigkeit können sie ihre Kenntnisse berufsbegleitend auf den aktuellen Stand bringen und gleichzeitig den international anerkannten akademischen Grad Master of Science erwerben. Der erfolgreiche Abschluss des Fernstudiums berechtigt zur Promotion und eröffnet den Zugang zum höheren Dienst bei öffentlichen Arbeitgebern.

Der Studiengang vermittelt neben technischen Inhalten wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse sowie Managementkompetenzen und qualifiziert damit für gehobene Positionen mit Führungsverantwortung. Die Studierenden haben die Möglichkeit einen der beiden Schwerpunkte Automatisierungstechnik oder Mikroelektronik zu wählen.

Das Fernstudienkonzept besteht aus einer ausgewogenen Mischung zwischen Selbstlernphasen anhand von Studienbriefen im Wechsel mit regelmäßigen Präsenzphasen. Während der Präsenzphasen mit Praktika können die Studierenden das selbsterworbene Wissen in praktischen Anwendungen vertiefen. "Alle zwei bis drei Wochen werden die Studierenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend in den modernen Laboratorien der Hochschule Darmstadt oder Aschaffenburg erwartet", erläutert Studiengangsleiter Prof. Dr. Hoppe.

Zugangsvoraussetzungen zu dem Fernstudiengang Master of Science Elektrotechnik sind
ein einschlägiger Bachelor- oder Diplomabschluss sowie eine mindestens einjährige
Berufspraxis nach Abschluss des Erststudiums. Neben der Möglichkeit, das Studium als Ganzes zu absolvieren, können auch einzelne Module zur gezielten Weiterqualifizierung belegt werden.

Anmeldeunterlagen und detaillierte Informationen zum Fernstudium Master of Science Elektrotechnik sowie zu weiteren Fernstudiengängen können bei der ZFH in Koblenz angefordert werden. Hier werden auch allgemeine Studienberatungen zum Fernstudium angeboten. Näheres zum Angebot der ZFH unter Tel.: 0261/915380 oder im Internet unter: http://www.zfh.de. Details zum Fernstudiengang Master of Science Elektrotechnik sind im Internet unter http://www.fernstudium-elektrotechnik.de zu finden.

Über die ZFH
Die 1995 gegründete Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) mit Sitz in Koblenz ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Länder Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Die ZFH fördert die Entwicklung und Durchführung von Fernstudien in diesen Bundesländern und arbeitet dazu mit 13 Fachhochschulen zusammen. Das Angebotsspektrum erstreckt sich auf aktuell 14 Fernstudienangebote: Bildungs- und Sozialmanagement Schwerpunkt Frühe Kindheit (Bachelor of Arts), Elektrotechnik (Master of Science), Facility Management (Master of Science, Zertifikat), Informatik (Diplom, Zertifikat), Integrierte Mediation (Zertifikat), Logistik (Master of Science, Zertifikat), Mathematik Brückenkurs, Master of Business Administration (MBA) mit den Schwerpunkten: Freizeit- und Tourismuswirtschaft, Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Marketing, Logistikmanagement, Produktionsmanagement oder Sanierungs- und Insolvenzmanagement, Master of Business Administration für Unternehmensführung (MBA), Soziale Arbeit (Bachelor of Arts) sowie Master für Soziale Arbeit (Master of Arts: Advanced Professional Studies), Sozialkompetenz (Zertifikat), Vertriebsingenieur (Diplom, Zertifikat) und Wirtschaftsingenieurwesen (Master of Business Administration and Engineering, Zertifikat). Hinzu kommen drei Fernstudiengänge, die von der ZFH beworben und von der Technischen Akademie Südwest (TAS) in Kaiserslautern angeboten werden: Bauschäden, Baumängel und Instandsetzungsplanung (Master of Engineering, Zertifikat), Grundstücksbewertung (Diplom, Zertifikat), Sicherheitstechnik (Diplom, Zertifikat). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZFH sind für die Pflege, Weiterentwicklung sowie den Versand des Studienmaterials zuständig, unterstützen die Hochschulen bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Studienorganisation und beraten Interessenten in Sachen Fernstudium.

Redaktionskontakt:
Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen
Dr. Margot Klinkner
Öffentlichkeitsarbeit, Evaluation und Studienberatung
Rheinau 3-4
56075 Koblenz
Tel.: 0261/91538-16, Fax: 0261/91538-714
E-Mail: m.klinkner@zfh.de,
Internet: http://www.zfh.de
Weitere Informationen:
http://www.fernstudium-elektrotechnik.de
http://www.zfh.de

(nach oben)