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23.06.2017 22:39

Klärwerk.info / Ablage / Aus- und Weiterbildung Juli 2008

Aus- und Weiterbildung Juli 2008

Juli 2008 
18.07.2008  Schavan: "Ein Technikstudium lohnt sich" 
18.07.2008  Baden-Württemberg wirbt bundesweit in Tageszeitungen um Lehrkräfte für Gymnasien und Berufliche Schulen 
18.07.2008  Nur pädagogisch qualifizierte Kräfte werden als Lehrer unbefristet beschäftigt - Bayerisches Kultusministerium weist falsche Darstellung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer zurück 
18.07.2008  Aktionsprogramm der Bundesregierung 
18.07.2008  Einstiegsqualifizierung: Ein Sprungbrett in betriebliche Ausbildung 
11.07.2008  Bologna wirkt: Studienabbruch an Hochschulen nimmt ab 
11.07.2008  Mehr und bessere Bildung: der Schlüssel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit 
11.07.2008  Ältere Köpfe auf dem Prüfstand - welchen Einfluss hat Training auf das geistige Altern? 
11.07.2008  Höchststand bei Beschäftigten im Umweltschutz 

 


Schavan: "Ein Technikstudium lohnt sich"

Studie zeigt: Hochschulabsolventen der MINT-Fächer besonders erfolgreich

Absolventen der Studiengänge der Mathematik, Informatik- Natur- und Technikwissenschaften (MINT-Fächer) sind beruflich besonders erfolgreich. Im Vergleich zu anderen Fächern sind fünf Jahre nach Studienabschluss 97 Prozent von ihnen erwerbstätig und beziehen attraktive Gehälter. Dies geht aus einer neuen Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) hervor, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt wurde. "Die Studie zeigt, welche Vorteile für die weitere Berufsperspektive ein Studium gerade in den MINT-Fächern mit sich bringt", sagte Bundesbildungsministerin Schavan am Dienstag in Berlin. "Die Absolventen der MINT-Studiengänge weisen nicht nur die höchste Erwerbstätigenquote auf, sie beziehen auch Spitzeneinkommen und bewerten ihre Studienentscheidung im Rückblick als richtig. Die Arbeitslosenquote ist äußerst gering. Damit gibt die Studie ein wichtiges Signal an die jungen Menschen, denn sie zeigt: Ein Technikstudium lohnt sich."

Die Studie der HIS untersucht den Berufsverlauf und die aktuelle Situation von Hochschulabsolventinnen und -absolventen des Prüfungsjahrgangs 2001 fünf Jahre nach dem Abschluss. Sie zeigt im Vergleich zu früheren Jahrgängen, dass viele Fachrichtungen aktuell eine bessere Chance auf eine Erwerbstätigkeit bieten. So liegt die Quote der regulär Erwerbstätigen derzeit bei 86 Prozent (85 Prozent bei Universitäts- und 90 Prozent bei Fachhochschulabsolventen. Die Arbeitslosenquote ist mit etwa drei Prozent bei Universitäts- und zwei Prozent bei Fachhochschulabsolventen ausgesprochen niedrig. Dabei sind die Absolventen der MINT-Studiengänge beruflich besonders erfolgreich: Mit 97 Prozent sind fast alle Fachhochschulabsolventen der Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen regulär erwerbstätig. Erwerbstätigenquoten von über 90 Prozent gibt es bei den Fächern Bauingenieurwesen (FH), Informatik (Uni und FH) und Maschinenbau (Uni) auf. Auch die Einkommenssituation ist hier besonders gut. Im Vergleich zu anderen Fächern beziehen Wirtschaftsingenieure und Informatiker aus beiden Hochschularten sowie Maschinenbauingenieure, Elektrotechnikingenieure und Mathematiker, die ein Universitätsstudium abgeschlossen haben, sehr viel höhere Gehälter.

Schavan betonte, dass gerade junge Frauen diese Berufschancen nutzen sollen: "Mit dem im Juni gestarteten Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen wollen wir mehr junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe gewinnen. Sie haben in diesen Berufen vielfältige Arbeitsmöglichkeiten und sehr gute Karrierechancen. Der Pakt ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung.

Die gesamte Studie finden Sie im Internet unter www.his.de.

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Baden-Württemberg wirbt bundesweit in Tageszeitungen um Lehrkräfte für Gymnasien und Berufliche Schulen

Kurzbeschreibung: 450 Stellen sind im Internet ausgeschrieben / Trotz frühzeitiger Einstellungszusagen im Mai noch Stellen unbesetzt

Baden-Württemberg wirbt bundesweit in Tageszeitungen um Lehrkräfte für Gymnasien und Berufliche Schulen. Dies teilte Kultusminister Helmut Rau MdL heute (14. Juli) in Stuttgart mit. „Mit der Anzeigenkampagne machen wir auf die ausgezeichneten Einstellungschancen in unseren Gymnasien und beruflichen Schulen aufmerksam", sagte Rau. Derzeit sind 450 Stellen im Internet ausgeschrieben. Rau sagte, dass qualifizierte Junglehrkräfte bereits im Mai feste Einstellungszusagen erhalten hätten. Viele dieser angehenden Lehrkräfte hätten sich jedoch in den letzten Tagen anders entschieden und der Schulverwaltung abgesagt.

An den allgemein bildenden Gymnasien werden besonders Lehrkräfte für die Fächer Mathematik, Deutsch, Physik, Chemie und Biologie gesucht. In den beruflichen Schulen gibt es überdurchschnittlich gute Einstellungsperspektiven für Lehrkräfte mit den Fächern Physik, Mathematik, Deutsch und Englisch. Bei diesen Stellenangeboten können auch Realschullehrkräfte zum Zuge kommen und mit einer dauerhaften Übernahme rechnen.

Universitätsassistenten in besonders gefragten Fachrichtungen wie Mathematik, Physik und Chemie sollen in Zukunft die Möglichkeit erhalten, direkt als Lehrkraft an Gymnasien einzusteigen. Ingenieurinnen und Ingenieuren bietet das Land auch ohne Lehramtsausbildung den Direkteinstieg in den gewerblichen Schuldienst vor allem in den Bereichen Maschinenbautechnik, Elektrotechnik und Informationstechnik an. Im Falle des Direkteinstiegs bedeutet dies, dass Ingenieure ein volles Gehalt bei reduzierter Unterrichtsverpflichtung erhalten und gleichzeitig Seminarveranstaltungen zur begleiteten Berufsvorbereitung besuchen.

Die freien Stellen sind derzeit im Internet unter www.lehrereinstellung-bw.de unter dem Menüpunkt "Schulbezogene Stellen" ausgeschrieben. Darüber hinaus werden ab den Sommerferien bis Ende September unter dem Menüpunkt „Stelleninfo Regierungspräsidien" weiterhin nicht besetzte Stellen angezeigt, auf die sich Interessente bewerben können.

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Nur pädagogisch qualifizierte Kräfte werden als Lehrer unbefristet beschäftigt - Bayerisches Kultusministerium weist falsche Darstellung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer zurück

MÜNCHEN. Als sachlich falsch weist das Bayerische Kultusministerium die Interpretation der Einstellungspraxis des Bayerischen Kultusministeriums durch die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer zurück.

1. 915 und nicht nur 765 Grundschullehrkräfte stellt der Freistaat Bayern noch in diesem Jahr - und zwar 765 Mitte September und 150 im November - ein.

2. Absolventen mit Diplom-Abschluss etwa in Mathematik oder Physik, die der Freistaat als Quereinsteiger etwa an Gymnasien beschäftigt, werden im Rahmen eines zweijährigen Referendariats pädagogisch qualifiziert. Erst nach dem 2. Staatsexamen können sie einen unbefristeten Vertrag erhalten.

3. Diplom-Ingenieure werden vom Freistaat Bayern nicht als „billige Aushilfekräfte" beschäftigt, sondern übernehmen im Vertretungsfall für eine befristete Zeit an weiterführenden Schulen Unterricht. Diese an einer Hochschule gut ausgebildeten Fachkräfte werden nach den entsprechenden Regelungen des Tarifvertrages der Länder bezahlt. Ebenso werden auch Grundschullehrkräfte, die als Aushilfen an Gymnasien Unterricht geben, tarifmäßig entlohnt.

Dr. Ludwig Unger
Dr. Gisela Stückl


Dr. Ludwig Unger, Pressesprecher des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

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Aktionsprogramm der Bundesregierung

Beitrag der Arbeitsmigration zur Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland

Ausbilder und Auszubildender in Lehrwerkstatt

Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss wird einem Beschluss der Kabinettsklausur im August 2007 in Meseberg entsprochen, eine arbeitsmarktadäquate Steuerung der Zuwanderung hochqualifizierter Fachkräfte vorzusehen und einen Vorschlag für ein systematisches Monitoring zur Ermittlung des Bedarfs vorzulegen, um die Position unseres Landes im Wettbewerb um die Besten zu stärken. Im Bereich der Hochqualifizierten kann sowohl kurz- als auch langfristig ein zusätzlicher Bedarf auftreten. Insbesondere auf dem Arbeitsmarkt für Akademiker könnte es zu Engpasssituationen kommen, die bereits ab Mitte der nächsten Dekade das Wirtschaftswachstum beschränken könnten. Dabei hat für die Bundesregierung Priorität, zunächst das inländische Potential an Erwerbspersonen (Ältere, Frauen und bereits in Deutschland lebende Migranten) auszuschöpfen.

In Umsetzung von Meseberg und unter Berücksichtigung europäischer Beratungen wird die Bundesregierung die folgenden Maßnahmen ergreifen:

1. Der Arbeitsmarkt für Akademikerinnen und Akademiker (Universitäts- oder Fachhochschulabschluss) aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten wird zum 1. Januar 2009 durch Verzicht auf die Vorrangprüfung vollständig geöffnet.
2. Die derzeit geltenden Übergangsregelungen, die eine Ausnahme von dem Grundsatz der Freizügigkeit für neue Beitrittsstaaten beinhalten, werden für die EU-8 (3. Phase: 1. Mai 2009 - 30. April 2011) und Bulgarien und Rumänien (2. Phase: 1. Januar 2009 - 31. Dezember 2011) verlängert.
Die Bundesregierung wird allerdings entsprechend der Absprache in der Koalitionsvereinbarung auch künftig sicherstellen, dass der saisonale Arbeitskräftebedarf in der Landwirtschaft gedeckt wird. Der Handlungsbedarf wird im Rahmen des Monitoringkreises für die Saisonbeschäftigung geklärt und im erforderlichen Umfang geregelt.
3. Die Einkommensgrenze für Hochqualifizierte wird von dem Doppelten der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung (derzeit 86.400 €) auf die Beitragsbemessungsgrenze (West) der allgemeinen Rentenversicherung in Höhe von derzeit 63.600 € gesenkt, um Deutschland im internationalen Wettbewerb um die Besten zu stärken. Diese Einkommensgrenze orientiert sich an realistischen Gehältern, die in der Wirtschaft für Hochqualifizierte mit Berufserfahrung gezahlt werden.
4. Der Arbeitsmarkt für alle Akademikerinnen und Akademiker (Universitäts- oder Fachhochschulabschluss) aus Drittstaaten wird zum 1. Januar 2009 geöffnet, um auch jungen Hochschulabsolventen die Zuwanderung und kleinen und mittleren Unternehmen die Einstellung ausländischer Akademiker zu ermöglichen. Zur Vermeidung von nachteiligen Auswirkungen auf die Beschäftigungsmöglichkeiten inländischer Arbeitnehmer wird jedoch weiterhin geprüft, ob für die konkrete Beschäftigung keine bevorrechtigten inländischen Arbeitsuchenden zur Verfügung stehen (Vorrangprüfung) und der Ausländer nicht zu ungünstigeren Arbeitsbedingungen als vergleichbare deutsche Arbeitnehmer beschäftigt wird. Für Familienangehörige ausländischer Akademiker wird auf die Vorrangprüfung verzichtet.
5. Absolventinnen und Absolventen Deutscher Schulen im Ausland verfügen über vertiefte Kenntnisse der deutschen Sprache und der deutschen Kultur. Bei ihnen wird auf die Vorrangprüfung zu jeder berufsqualifizierenden Ausbildung und der anschließenden Beschäftigung sowie bei Vorliegen eines akademischen Abschlusses zu jeder der Ausbildung entsprechenden Tätigkeit verzichtet.
6. Deutschland wird vor allem die Potentiale derjenigen jungen geduldeten Ausländerinnen und Ausländer nutzen, die durch Integration im Inland mit der deutschen Kultur vertraut sind und hier ihre Ausbildung absolvieren ("Bildungsinländer"). Dieser Personenkreis wird bessergestellt, u.a. durch einen erleichterten Zugang zu einer Ausbildung sowie durch die Möglichkeit, bei Vorliegen genau definierter Kriterien einen sicheren Aufenthaltsstatus (Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke der Beschäftigung) zu erhalten, wenn sie über eine verbindliche Einstellungszusage oder bereits über ein entsprechendes Arbeitsverhältnis verfügen.
Auch geduldete Hochschulabsolventen, deren Studienabschluss in Deutschland anerkannt ist, und die zwei Jahre lang durchgängig in einem ihrer Qualifikation entsprechenden Beruf gearbeitet haben, sollen wie geduldete Fachkräfte, die zwei Jahre lang durchgängig in einer Beschäftigung tätig waren, die eine mindestens dreijährige Berufsausbildung voraussetzt, einen sicheren Aufenthaltstatus erhalten können.
7. Im weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe muss Deutschland Nachteile ausgleichen, die es insbesondere gegenüber englischsprachigen Einwanderungsländern hat. Dies betrifft u. a. Erleichterungen bei der formalen Anerkennung von ausländischen Abschlüssen sowie die bessere Nutzung der Potentiale und Qualifikationen von Migranten, insbesondere durch gutes Profiling und gezielte Anpassungsqualifizierung.

Neben diesen Maßnahmen sollen mit Hilfe eines Arbeitsmarkt-Monitorings aktuelle, mittel- und längerfristige Arbeitskräftebedarfe besser identifiziert sowie die Entwicklung von Arbeitskräfteangebot und -nachfrage ermittelt werden, um auf Grundlage dieser Erkenntnisse unter Berücksichtigung längerfristiger Faktoren im Einzelfall pragmatische Entscheidungen treffen zu können. Zum Arbeitskräfte-Monitoring wird das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Abstimmung mit den anderen beteiligten Ressorts und der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung eine Allianz einberufen, um die Bundesregierung bei Entscheidungen zur arbeitsmarktadäquaten Zuwanderung zu beraten. Des Weiteren wird das BMAS einen Frühindikator konzipieren, der die Erwartungen von Unternehmen über den zukünftigen Arbeitskräftebedarf durch einen Index abbildet.
Infos und Materialien zum Thema

* Aktionsprogramm der Bundesregierung
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26948/2008__07__16__aktionsprogramm__fachkraefte.html
* Aktionsprogramm der Bundesregierung - Zusatzinformation
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26950/2008__07__16__aktionsprogramm__fachkraefte__bmas__zusatzinfo.html

Weitere Informationen

* Gleichstellung in ESF-Projekten soll gefördert werden
http://www.bmas.de/coremedia/generator/27020/2008__07__18__gender__koordinierungsstelle.html
* Einstiegsqualifizierung: Ein Sprungbrett in betriebliche Ausbildung
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26990/2008__07__17__einstiegsqualifizierung.html
* Ergebnisse des Symposiums zur EuGH-Rechtsprechung im BMAS
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26980/2008__07__16__zusammenfassung__symposium__zur__eugh__rechtsprechung.html
* Mindestlohn-Gesetze beschlossen
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26934/2008__07__16__mindestlohn__gesetze.html
* 34. Kongress der Blinden- und Sehbehindertenpädagogen und -pädagoginnen
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26916/2008__07__14__kongres__blinde__p_C3_A4dagogen.html

* Inhalt anhören

Kernpunkte der Rede von Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales, anlässlich des 7th Munich Economic Summit am 6. Juni 2008

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
 
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Einstiegsqualifizierung: Ein Sprungbrett in betriebliche Ausbildung

Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer betrieblichen Einstiegsqualifizierung haben gute Chancen auf eine anschließende Ausbildung. Der Abschlussbericht der Begleitforschung zum Sonderprogramm des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ-Programm) bestätigt die guten Ergebnisse. Im Verlauf der drei Programmjahre stieg die Übergangsquote der Jugendlichen in Ausbildung direkt nach der Einstiegsqualifizierung von Jahr zu Jahr kontinuierlich an. Während im ersten Programmjahr 61,1 % (dar.: 56,5 % betriebliche Ausbildung) und im zweiten Programmjahr 69,7 % (dar.: 62,4 % betriebliche Ausbildung) der Geförderten eine Ausbildung beginnen konnten, ist die Quote zuletzt auf 74,7 % (dar.: 65,5 % betriebliche Ausbildung) angestiegen. Dies zeigt, dass das EQJ-Programm Jahr für Jahr mehr dazu beigetragen hat, den Einstieg in eine Ausbildung zu schaffen.

Besonders erfreulich ist, dass der Migrationshintergrund der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht ausschlaggebend für den Übergang in Ausbildung war und eine Vielzahl von Betrieben, die vorher keinen jungen Menschen ausgebildet haben, nach der Einstiegsqualifizierung zum Ausbildungsbetrieb geworden sind.

Das EQJ-Programm war als Beitrag der Bundesregierung zum Ausbildungspakt aufgelegt worden. Es startete am 1. Oktober 2004. Als Brücke in die Berufsausbildung wurde seitdem die Teilnahme an einer sechs- bis zwölfmonatigen betrieblichen Einstiegsqualifizierung gefördert. Zielgruppe waren jugendliche Ausbildungsbewerber mit eingeschränkten Vermittlungsperspektiven und Jugendliche, die noch nicht in vollem Maße über die erforderliche Ausbildungsbefähigung verfügen. Ab Oktober 2006 wurde die Platzkapazität für das EQJ-Programm auf 40.000 Plätze erweitert. Seit Oktober 2007 werden Einstiegsqualifizierungen durch die Agenturen für Arbeit und die Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende als gesetzliche Regelleistung gefördert.

Die mit der Begleitforschung zum Sonderprogramm des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher beauftragte Gesellschaft für Innovationsforschung und -beratung mbH (GIB) evaluierte das EQJ-Programm von Dezember 2004 bis Ende 2007 mit der Aufgabenstellung, zu ermitteln in welchem Umfang die Programmziele erreicht werden, ob das EQJ-Programm für die Zielerreichung ursächlich ist und ob und wie der Programmerfolg gesteigert werden kann.
Infos und Materialien zum Thema

* Begleitforschung zum EQJ-Programm: Abschlussbericht
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26912/2008__07__15__eqj__abschlussbericht.html
* Accompanying Research for the Special Programme of the Federal Government for the Introductory
Qualification of Adolescents - EQJ Programme - Final Report
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26914/2008__07__15__eqj__abschlussbericht__englisch.html

Weitere Informationen

* Mindestlohn-Gesetze beschlossen
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26934/2008__07__16__mindestlohn__gesetze.html
* Aktionsprogramm der Bundesregierung
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26946/2008__07__16__aktionsprogramm__fachkraefte.html
* 34. Kongress der Blinden- und Sehbehindertenpädagogen und -pädagoginnen
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26916/2008__07__14__kongres__blinde__p_C3_A4dagogen.html
* Start für den Ausbildungsbonus
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26426/2008__06__05__ausbildungsbonus.html
* Änderungen zum 01. Juli 2008
http://www.bmas.de/coremedia/generator/26860/2008__07__03__aenderungen__zum__juli__2008.html

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
 
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Bologna wirkt: Studienabbruch an Hochschulen nimmt ab

Schavan: "Die Einführung des Bachelor trägt zu höherem Studienerfolg bei"

An deutschen Universitäten kommt es seltener zum Studienabbruch. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS), die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde und ab heute der Öffentlichkeit zugänglich ist. Demnach ist die Studienabbruchquote an deutschen Universitäten von 24 Prozent im Absolventenjahrgang 2004 auf 20 Prozent im Absolventenjahrgang 2006 gesunken. Dies ist ganz wesentlich auf die im Zuge der Bologna-Reformen eingeführten Bachelor-Studiengänge zurückzuführen. So ging der Studienabbruch in Sozialwissenschaften/Sozialwesen von 27 Prozent auf zehn Prozent, in den Sprach- und Kulturwissenschaften von 43 Prozent auf 32 Prozent und in den Agrar- Forst- und Ernährungswissenschaften von 14 Prozent auf sieben Prozent zurück.

Bundesbildungsministerin Schavan sagte am Montag mit Blick auf die Studie: "Diese positive Entwicklung zeigt, dass der Bologna-Prozess uns bei einem wichtigen hochschulpolitischen Ziel unterstützt: bei der deutlichen Reduzierung der Studienabbrecherquote. Die Einführung von Bachelor-Studiengängen an den Hochschulen trägt zu einem höheren Studienerfolg bei. Die Gründe dafür sind: der stärkere Berufsbezug, die bessere Strukturierung des Studiums und kürzere Studienzeiten. Die ersten Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen des Reformprozesses zeigen deutlich: Wenn wir im internationalen Wettbewerb um die besten Talente mithalten wollen, gibt es zum Bologna-Prozess keine Alternative."

In den Fächern Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften und Technik - den so genannten MINT-Fächern - gibt es eine recht hohe Abwanderungstendenz in andere Studienfächer. Bei der vorliegenden Analyse ist aufgrund der Datenlage jedoch noch keine Differenzierung mit Blick auf den Bachelor möglich. Schavan sagte dazu: "Klar ist: Wir haben ein großes Interesse daran, dass die Hochschulen und Länder die MINT-Studiengänge so gestalten, dass weniger Studierende abwandern. Die Bundesregierung leistet etwa über den Pakt zur Gewinnung von mehr Frauen für MINT-Berufe und -Studiengänge oder im Rahmen des Jahres der Mathematik - ihren Beitrag, die MINT-Studiengänge noch attraktiver für junge Menschen zu gestalten."

Die durchschnittlichen Studienzeiten haben sich laut HIS durch die Einführung des Bachelors verringert. Zudem gibt es erste positive Forschungsergebnisse zum Berufseinstieg von Bachelor-Absolventen. So zeigt der im Juni von Bund und Ländern vorgestellte Bericht "Bildung in Deutschland 2008", dass Bachelor-Absolventen insbesondere in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften gute Arbeitsmarktchancen haben. Auch erste Analysen zu Einstiegsgehältern weisen darauf hin, dass es hier kaum Unterschiede zwischen Fachhochschulabsolventen mit Diplom und Bachelor-Abschluss gibt.

Die HIS-Studie zeigt jedoch auch, dass die durchschnittliche Abbruchquote an Fachhochschulen von 17 Prozent im Absolventenjahrgang 2004 auf 22 Prozent im Absolventenjahrgang 2006 zugenommen hat, und hier insbesondere in den Fächern Wirtschaftswissenschaften, Maschinenbau und Elektrotechnik. Als mögliche Ursachen für den Anstieg des Studienabbruchs in diesen Fächern werden hohe Leistungsanforderungen und die schwierige Vereinbarkeit von Studium und Nebenerwerb angeführt. Schavan: "Hier müssen wir schnell Abhilfe schaffen. Gemeinsam mit den Ländern und den Hochschulen muss geprüft werden, wie die Studienbedingungen verbessert werden können, damit das Potenzial der Studierenden auch in den technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen besser entwickelt wird. Die Bundesregierung hat mit der Erhöhung des BAFöG-Satzes, der Freibeträge und der Kinderpauschale bereits einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Vereinbarkeit von Studium und Familie, sowie Studium und Nebenerwerb zu erleichtern. Nun sind auch die Hochschulen aufgerufen, durch gute Betreuung und weitere Reformen der Curricula die Abbruchquoten in allen Studienbereichen zu senken."

Zu den Gründen des Studienabbruchs insbesondere auch von Studierenden in Bachelor-Studiengängen wird HIS im Frühjahr 2009 auf Basis einer Exmatrikuliertenbefragung eine detaillierte Untersuchung vorlegen, die ebenfalls durch das BMBF gefördert wird.

Die HIS-Studie "Die Entwicklung der Schwund- und Studienabbruchquoten an den deutschen Hochschulen" kann unter http://www.his.de heruntergeladen werden.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

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Mehr und bessere Bildung: der Schlüssel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

Zu den heute von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen im Juni erklärt Bundesminister Olaf Scholz:

Wieder gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt. Es geht voran: rund 528 000 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr, 123 000 weniger gegenüber dem Vormonat.

Die Zahlen machen Mut und bekräftigen das Ziel Vollbeschäftigung. Schritt für Schritt können wir es in den nächsten Jahren schaffen, dass niemand, der seinen Job verliert, länger als ein Jahr ohne neuen Arbeitsplatz bleiben muss. Vollbeschäftigung wäre damit erreicht.

Mehr und bessere Bildung ist ein wesentlicher Schlüssel, dieses Ziel zu erreichen. Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik muss deshalb immer auch Bildungspolitik sein. Der Bund muss seinen Beitrag leisten, wo er handeln kann: So haben wir den Ausbildungsbonus entwickelt, unser Vorschlag für einen Rechtsanspruch auf das Nachholen des Hauptschulabschlusses liegt auf dem Tisch und darf nicht verzögert werden. Und wir sollten die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems erhöhen. Konkret durch die Öffnung der Universitäten für Berufstätige, die eine Lehre gemacht und drei Jahre Berufspraxis haben. Außerdem sollte die Meisterprüfung zum Studium berechtigen. Wir haben es jetzt in der Hand zu verhindern, dass wir es 2015 statt mit Vollbeschäftigung mit Fachkräftemangel und einer hohen Arbeitslosigkeit zu tun bekommen!

Weitere Informationen:
• Regionalkonferenz "Chance Arbeit - Job4000" am 10. Juni 2008 in Kiel
(http://www.bmas.de/coremedia/generator/26836/2008__06__10__job4000__in__kiel.html)
Änderungen zum 01. Juli 2008
(http://www.bmas.de/coremedia/generator/26860/2008__07__03__aenderungen__zum__juli__2008.html)
"Neue Leitbilder für die Alters- und Invaliditätssicherung in Europa"
(http://www.bmas.de/coremedia/generator/26830/2008__06__30__scholz__drv__bund.html)
Fachtagung "Job4000 - Zukunft Ausbildung" in Köln
(http://www.bmas.de/coremedia/generator/25218/2008__04__02__job4000__in__koeln.html)
Soziales Engagement wird belohnt
(http://www.bmas.de/coremedia/generator/26606/2008__06__20__jobperspekitve.html)

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

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Ältere Köpfe auf dem Prüfstand - welchen Einfluss hat Training auf das geistige Altern?

 

Welchen Einfluss hat Training auf das geistige Altern?

Mit dem Alter wird nicht alles schlechter, dennoch nimmt die Leistungsfähigkeit bei einigen Gehirnfunktionen mit dem Alter ab. Wissenschaftler vom Institut für Arbeitsphysiologie an der TU Dortmund (IfADo) wollen nun genau wissen, wie diese Funktionen sich verändern, welchen Einfluss die Umwelt auf diese Veränderungen hat, und ob bestimmte Maßnahmen sich positiv auswirken.
Die IfADo-Forscher haben in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum 92 Arbeitnehmer der Firma Opel rekrutiert: ältere und jüngere Beschäftigte, aus der Linienfertigung und aus der Instandhaltung. Sie verfolgten dabei die Frage, inwieweit sich ältere und jüngere Arbeitnehmer hinsichtlich geistiger Funktionen wie Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis oder Flexibilität unterscheiden. Die Opel-Beschäftigten bearbeiteten verschiedene Aufgaben am Computer, währenddessen das Elektroenzephalogramm (EEG) gemessen wurde. Anschließend wurden Reaktionszeiten, Anzahl der Fehler sowie bestimmte Hirnstromwellen analysiert, die aus dem EEG abzulesen sind.

Das erste Ergebnis war nicht überraschend: Die Gruppe der jungen Instandhalter bearbeitete alle Aufgaben mit hoher Geschwindigkeit, die jedoch auf Kosten der Genauigkeit ging. Die älteren Instandhalter waren langsamer, machten dagegen die wenigsten Fehler. Ein anderes Ergebnis jedoch überraschte die Wissenschaftler: Die älteren Linienarbeiter machten die meisten Fehler in Aufgaben, die den Einsatz von Arbeitsgedächtnis und Daueraufmerksamkeit erfordern. Dies spiegeln auch Unterschiede zwischen älteren Linienarbeitern und älteren Instandhaltern in Hirnstromwellen wider, die mit Arbeitsgedächtnisfunktionen und mit Überwachung und Kontrolle des Verhaltens in Verbindung stehen.
"Dies deutet darauf hin, dass langjährige Arbeit unterschiedlicher Art bestimmte Aspekte der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter unterschiedlich beeinflussen könnte. Erhärten lässt sich das aber nur mit Hilfe wiederholter Messungen bei den gleichen Beschäftigten über mehrere Jahre" betont Prof. Michael Falkenstein vom IfADo. "Die Veränderungen bei den Älteren, und hier vor allem bei den Linienarbeitern, sind aber eine messbare Tatsache".

Deshalb soll ein weiteres Projekt der Arbeitsforscher klären, welche Trainingsmaßnahmen den Alterungsprozess im Gehirn positiv beeinflussen. In verschiedenen Gruppen sollen Senioren ab 65 Jahren vier Monate lang ihren Körper oder ihren Geist trainieren. Im Anschluss werden dann Testergebnisse mit den Ausgangswerten verglichen. Unterschiedliche Trainingsprogramme stehen dabei zur Auswahl: Ist ein Ausdauertraining wie z.B. Nordic Walking die ideale Förderung für den Kopf? Sind weniger anstrengende Übungen wie z. B. Stretching genauso effektiv? Oder müssen die geistigen Funktionen direkt geschult werden - mit Denksportaufgaben, Sudoku und ähnlichem? In einem weiteren Projekt sollen ältere Autofahrer ein speziell entwickeltes Fahrtraining absolvieren. Ein drittes Projekt, bei dem nicht trainiert wird, untersucht den Einfluss unterschiedlicher Faktoren auf die geistige Fitness bei Personen ab 60 Jahren.

Die Wissenschaftler erhoffen sich aus ihren Forschungen zum einen Rückschlüsse darauf, was beim Altern im Kopf passiert, und warum das bei verschiedenen Älteren so unterschiedlich ist. Zum anderen wollen sie Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, die die geistige Fitness im Alter verbessern können. Damit die Älteren in Zukunft kaum schlechter abschneiden als die Jungen!

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news267773

Dipl.-Biol. Cornelia von Soosten, Pressereferat
IfADo - Institut für Arbeitsphysiologie an der Universität Dortmund

(Quelle: Informationsdienst Wissenschaft)

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Höchststand bei Beschäftigten im Umweltschutz

1,8 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland für den Umweltschutz
Viereinhalb Prozent aller Arbeitsplätze in Deutschland sind im Jahr 2006 vom Umweltschutz abhängig, fast 1,8 Millionen Beschäftigte. Das ist ein neuer Höchststand. 2004 ging man noch von 3,8 Prozent aus. Vor allem drei Faktoren tragen diese positive Entwicklung: ein starker Beschäftigungszuwachs bei erneuerbaren Energien, wachsende Exporte deutscher Umwelttechnik und zusätzliche Arbeitsplätze bei den umweltorientierten Dienstleistungen. „Umwelt- und Klimaschutz führen nicht in die beschäftigungspolitische Sackgasse, sondern sind ein Weg zu mehr Beschäftigung. Die Umweltwirtschaft ist in Deutschland zu einer sehr dynamischen Schlüsselbranche geworden" sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel anlässlich der Veröffentlichung der neuen Zahlen.
Die Schätzung zu den Beschäftigten im Umweltschutz ist das Ergebnis einer neuen wissenschaftlichen Untersuchung im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Umweltbundesamtes (UBA). Dabei werteten Wissenschaftler des Deutsches Instituts für Wirtschaftsforschung, des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung und des ifo Instituts für Wirtschafsforschung, die neusten verfügbaren Zahlen zu den Arbeitsplätzen im Umweltschutz aus. Sie entwickelten gleichzeitig die Berechnungsmethodik im Vergleich zu der Schätzung für das Jahr 2004 weiter.
„Die Bedeutung des Umweltschutzes für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt wird weiter zunehmen. Denn alle Prognosen deuten darauf hin, dass sich der globale Markt für Umweltschutz weiterhin dynamisch entwickelt," kommentierte UBA-Präsident Professor Dr. Andreas Troge die Ergebnisse.
Die ausführliche Studie „Beschäftigungswirkungen des Umweltschutzes für das Jahr 2006" erscheint im Verlauf des Sommers 2008. Ein ausführliches Hintergrundpapier kann im Internet unter http://www.uba.de/uba-info-presse/hintergrund/beschaeftigung.pdf abgerufen werden.

http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2008/pd08-042.htm

(Quelle: Umweltbundesamt)

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