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Aus der EU-Niederlande
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Neue Wege in der niederländischen Wasserpolitik
Verstärken und besser koordinieren wollen in den Niederlanden die Trinkwasserversorger, die Gemeinden, die Wasserbehörden und das Ministerium für Bau Raumplanung und Umwelt mit der Maßgabe, ihre Zusammenarbeit im Wasserbereich zu bündeln.
Dazu wurde von den Beteiligten das " Verbändeabkommen Wasserkreislauf " unterzeichnet. Ziel ist es, die Entwicklung eines sinnvolleren und transparenteren Wassermanagements voranzutreiben. Dazu stehen beispielsweise im Umweltministerium über 4 Millionen € zur Verfügung, um herausragende Projekte finanziell zu unterstützen. Es ist auch eine Informations- Kampagne für den bewussten Umgang mit Wasser geplant, die den Verbrauchern aufzeigen will, dass sie die Höhe des Wasserpreises mit ihrem Verbrauchsverhalten selbst beeinflussen können.
WRRL in den Niederlanden
Auf 9,2 Milliarden EURO schätzen die Niederlande die Kosten, die bei der Umsetzung der EU Wasser Rahmen Richtlinie entstehen werden. Diesen Kosten steht ein Nutzen von maximal EURO 6Milliarden gegenüber. Dieser entsteht zum Beispiel durch die Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität. Durch die Bündelung von Maßnahmen der Wasser Rahmen Richtlinie mit Maßnahmen des nationalen Planes für eine klimabeständige regionale Wasserwirtschaft lasse sich die Umsetzungskosten auf EURO 7,3 Milliarden reduzieren, so die Koordinierungsstelle des zuständigen Ministeriums. Kern des nationalen Plans ist die Reduzierung der Hochwasserrisiken in den Niederlanden, dazu kommen noch notwendige Maßnahmen zum Schutz des Landes von Überströmungen aus dem Meer auf Grund des erwarteten Anstieg des Meeresspiegels und aus Flüssen auf Grund höherer Abflussspitzen. Diese Maßnahmen werden sich auch auf die Wasser- und Abwassergebühren für private Haushalte und Industrie auswirken. Man geht von einer 2-prozentigen Gebührensteigerung aus. Die Industrie wird mit geschätzten 40 Millionen EURO jährlich belastet werden.




