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23.08.2017 13:55

Klärwerk.info / Ablage / Aus der EU-Österreich

Aus der EU-Österreich

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Österreich 
ÖWAV-Vollversammlung 2017  
ÖWAV-Leitbild veröffentlicht  
EU-Kommission fordert von Österreich die Umsetzung der Richtlinie über prioritäre Stoffe  
Forderungspapier Siedlungswasserwirtschaft unterzeichnet  
Österreichische Siedlungswasserwirtschaft fordert 150 Millionen Euro für die Jahre 2017 und 2018  
Branchenbild der österreichischen Abwasserwirtschaft 2016 veröffentlicht  
10-Punkte-Plan gegen Plastik in Gewässern 
Österreich fordert europäische Strategien für Plastik in Gewässern 
ÖWAV-Vollversammlung 2015: Roland Hohenauer zum Präsidenten gewählt  
Neptun Wasserpreis: Jetzt für die Wasserpreisgemeinde 2015 abstimmen!  
Präsentation der Initiative VOR SORGEN 
Wasserwirtschaftliche Infrastrukturprojekte als wichtige Impulsgeber 
Land fördert den Betrieb von kommunalen Abwasserbeseitigungsanlagen 
Gemeinsam sind wir stärker 
Vorarlberg: 95,5 Mio. Euro fließen in Wasserwirtschaft 
Initiative in Österreich: VOR SORGEN: Sauberes Trinkwasser - sichere Abwasserentsorgung  
Rufbereitschaftsdienste für kommunale Abwasseranlagen(Kanalisations- und Kläranlagen) 
Wasserwirtschaft für Österreicher bei Klimawandel wichtiges, aber kein dominantes Thema 
Umwelthormone: Frauenboom bei Österreichs Fischen 
93 Prozent der Österreicher gegen Privatisierung der Wasserversorgung 
Klärschlamm fliegt im Hubschrauber 
Entwicklung und Implementierung einer Abflusssteuerung für das Kanalnetz der Stadt Wien (Entwässerungssysteme) 
Kläranlage Wiener Neustadt-Süd produziert grünen Strom 

 


ÖWAV-Vollversammlung 2017

Am 4. Mai 2017 lud der ÖWAV zur Vollversammlung in die Räumlichkeiten der Kommunalkredit Austria AG ein.

Im Rahmen der Vollversammlung erstatteten das Präsidium, der Geschäftsführer sowie die Rechnungsprüfer ihre Berichte.

Einen detaillierten Veranstaltungsbericht finden Sie hier: http://www.oewav.at/Page.aspx?target=288193&

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ÖWAV-Leitbild veröffentlicht

Im Rahmen der ÖWAV-Vollversammlung, die am 4. Mai 2017 stattgefunden hat, wurde unter anderem das neu veröffentlichte Leitbild des ÖWAV präsentiert. Im Mittelpunkt dieses Leitbilds steht die Vision „zukunft denken", die auch im Logo des Verbandes verankert ist.

Übersichtich und prägnant werden die vier zentralen Botschaften „Leistungen für Mitglieder", „Netzwerkplattform", „Unabhängigkeit und fachliche Kompetenz" sowie „Kompetenz und Verantwortung" erstmals definiert.

Das Leitbild richtet sich an alle Stakeholder, mitumfasst sind selbstverständlich alle Mitgliedsorganisationen und MitarbeiterInnen.

Quelle: http://www.oewav.at/Page.aspx?target=288320&

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EU-Kommission fordert von Österreich die Umsetzung der Richtlinie über prioritäre Stoffe

Die Europäische Kommission fordert Österreich auf, die Richtlinie über prioritäre Stoffe im Bereich der Wasserpolitik in innerstaatliches Recht umzusetzen. Dies hätte bereits bis zum 14. September 2015 geschehen müssen. Nachdem Österreich die ursprüngliche Frist hatte verstreichen lassen, übermittelte die Europäische Kommission am 20. November 2015 ein Aufforderungsschreiben. Da die innerstaatlichen Rechtsvorschriften zur Umsetzung der Richtlinie sich nach wie vor im Stadium der Konsultation und der Prüfung befinden, folgt nun eine mit Gründen versehene Stellungnahme. Österreich muss nun der Kommission binnen zwei Monaten die Maßnahmen melden, die es ergriffen hat, um seine Rechtsvorschriften mit dem EU-Recht in Einklang zu bringen. Andernfalls kann die Kommission beim Gerichtshof der Europäischen Union Klage einreichen.  

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Forderungspapier Siedlungswasserwirtschaft unterzeichnet

Um die Fortführung einer dem Bedarf entsprechenden Dotierung der Bundesförderung zur Finanzierung der Siedlungswasserwirtschaft einzufordern und insbesondere auf die Herausforderungen einer dauerhaften Erhaltung der siedlungswasserwirtschaftlichen Infrastruktur hinzuweisen, erstellten die Verantwortlichen und Partner der Siedlungswasserwirtschaft in Österreich ein gemeinsames Forderungspapier mit dem Titel „Forderungen zur Finanzierung der österreichischen Siedlungswasserwirtschaft", unterzeichnet vom Österreichischen Städtebund, dem Österreichischen Gemeindebund, der Wirtschaftskammer Österreich, der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach und dem Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV).

Ausgangssituation - Problemstellung
Seit 1960 wurden in Österreich über € 58 Mrd. in die erstmalige Errichtung und den Ausbau der öffentlichen Wasserversorgungsanlagen und der Abwasserentsorgungsanlagen investiert. Neben dem Gesundheits- und Umwelteffekt wurden dadurch tausende Arbeitsplätze geschaffen, allein im Jahr 2015 mehr als 7.000. Dadurch wurde zwar in diesem Sektor schon sehr viel erreicht, dennoch besteht auch künftig dringender Handlungsbedarf.

Folgende Herausforderungen stellen sich in den nächsten Jahren:
• Dauerhafte Sicherstellung der Funktion durch Sanierung:
Ziel: Erhöhung der Sanierungs- und Reinvestitionsraten zur Sicherung der hohen Qualität der Ver- und Entsorgung.
• Ersterschließung bei Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung:
Ziel: Fertigstellung der Ersterschließung vor allem im ländlichen Bereich; Adaptierung der Infrastruktur infolge des demografischen Wandels.
• Anpassungen an den Klimawandel und die längeren Trockenphasen:
Ziel: Stärkung der Infrastruktur vor allem im Bereich der Trinkwasserversorgung.

Forderungen
Die Verantwortlichen und Partner der Siedlungswasserwirtschaft sprechen sich deswegen im Forderungspapier für die Jahre 2017 und 2018 für einen Zusagerahmen von zumindest jeweils € 150 Mio. und für die Folge jeweils € 120 Mio. aus. Dieser Bedarf lässt sich eindeutig aus der Investitionskostenerhebung Siedlungswasserwirtschaft ableiten (Investitionsbedarf: € 5,5 Mrd. bis 2021).

Das neue Fördersystem zur Erneuerung und Sanierung der wasserbaulichen Infrastruktur würde nicht nur eine flächendeckende Ver- und Entsorgung zu sozial verträglichen Gebühren, sondern durch Investitionen in die Bauwirtschaft auch eine entsprechende Wertschöpfung und die Sicherung von Arbeitsplätzen bewirken.

„Eine funktionierende Siedlungswasserwirtschaft ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine ständige Herausforderung!"

Abschließend möchte sich der ÖWAV bei allen mittragenden Organisationen für die gute Zusammenarbeit bedanken und ersucht die politischen EntscheidungsträgerInnen um ihre Unterstützung zur Sicherstellung des guten Standards der Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und somit des Gewässerschutzes in Österreich.

http://www.oewav.at/page.aspx?target=193865

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Österreichische Siedlungswasserwirtschaft fordert 150 Millionen Euro für die Jahre 2017 und 2018

Die österreichische Siedlungswasserwirtschaft muss im Jahr 2017 und 2018 mindestens mit jeweils 150 Millionen Euro und in den Folgejahren mit jeweils 120 Millionen Euro gefördert werden. Das haben der Österreichische Städtebund, der Österreichische Gemeindebund, die Wirtschaftskammer Österreich, die Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach und der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) gegenüber der Bundesregierung in Wien deutlich gemacht.

http://www.euwid-wasser.de/news/international/einzelansicht/Artikel/oesterreichische-siedlungswasserwirtschaft-fordert-150-millionen-euro-fuer-2017-und-2018.html  

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Branchenbild der österreichischen Abwasserwirtschaft 2016 veröffentlicht

Im Jänner 2016 wurde erstmals das „Branchenbild der österreichischen Abwasserwirtschaft" veröffentlicht, das einen kompakten, aktuellen Überblick über die Abwasserwirtschaft in Österreich gibt. Das Branchenbild wurde vom Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) gemeinsam mit der Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) erstellt.

ÖWAV-Präsident Roland Hohenauer (Dr. Lengyel ZT GmbH), die ÖWAV-Vizepräsidenten Michael Amerer (VERBUND) und Gerhard Fenzl (Amt der OÖ Landesregierung), ÖWAV-GF Manfred Assmann sowie KPC-Abteilungsleiter Johannes Laber werden das Branchenbild im März 2016 persönlich an Bundesminister Andrä Rupprechter übergeben.

Die interessierte Öffentlichkeit, die Abwasserbranche und insbesondere die Politik erhalten mit dem Branchenbild die Möglichkeit, sich über die Leistungen der österreichischen Abwasserwirtschaft, die Vielfalt ihrer Aufgaben und die aktuellen Herausforderungen an die Branche zu informieren. Inhaltliche Schwerpunkte sind neben den technischen Kennzahlen vor allem auch der volkswirtschaftliche Nutzen für Österreich, die Leistungen der Branche für die Gesellschaft, die große Bedeutung des Funktions- und Werterhaltes der Anlagen und Netze sowie der damit verbundene künftige Investitionsbedarf.

Das Branchenbild zeigt, dass die österreichische Abwasserwirtschaft dank ihrer gut ausgebildeten Fachkräfte auf einem sehr hohen Niveau arbeitet. Damit werden der Schutz der Gewässer und des Grundwassers als Basis für eine hochwertige Trinkwasserversorgung dauerhaft gesichert. Die Abwasserwirtschaft ist somit ein ausgezeichnetes Beispiel für die innovative Umwelttechnologie Österreichs, die internationale Anerkennung genießt.

Der Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich und die Qualität der Wasserressourcen haben stark von den getätigten Investitionen profitiert, es bleibt aber noch viel zu tun. So ist und bleibt es eine Herausforderung, den hohen Standard der Abwasserreinigung durch effizienten Betrieb der Anlagen zu erhalten. Dafür sind laufende Wartungs-, Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen, Anpassungen an den Stand der Technik und die Neuerrichtung von Anlagen nötig. Generell hat sich der Schwerpunkt der Abwasserwirtschaft von der Errichtung zur Erhaltung der Anlagen verschoben. Die Etablierung wirtschaftlicher Instrumente in der Betriebsführung im Sinne eines modernen Assetmanagements stellen ebenfalls einen Schwerpunkt für die Zukunft dar.

Die österreichische Abwasserwirtschaft leistet zudem einen wesentlichen Beitrag zur Volkswirtschaft, aus Sicht der Wertschöpfung, der Beschäftigungszahlen und der Sicherung des Wirtschaftsstandorts.

Die Leistungserbringung und der Beitrag zur österreichischen Volkswirtschaft werden nicht zuletzt durch den Einsatz von Fördermitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie der Bundesländer ermöglicht. Auch in Zukunft sollten Förderungen entscheidend dazu beitragen, positive Impulse und Investitionsanreize zu schaffen.

Das Branchenbild der österreichischen Abwasserwirtschaft steht auf der Homepage des ÖWAV (www.oewav.at/publikationen) sowie der KPC (www.umweltfoerderung.at) zum Gratisdownload zur Verfügung.

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Österreich: 10-Punkte-Plan gegen Plastik in Gewässern

Österreich will den Eintrag von Plastik-partikeln in die Gewässer deutlich verringern. Dies betonte Österreichs Umweltminister Andrä Rupprechter Mitte März anlässlich der Präsentation von zwei Studien über die Qualität der Donau in Wien. Die Untersuchung „Plastik in der Donau" zeigt auf, dass jährlich ca. 40 Tonnen Plastik über die Donau aus
Österreich abtransportiert werden. Der Großteil davon stammt aus diffusen Quellen. Mit einem 10-Punkte-Maßnah-menprogramm will Österreich nun auf europäischer und nationaler Ebene diesen Eintrag deutlich reduzieren. Auf europäischer Ebene schlägt das Maßnahmenprogramm einheitliche Methoden und Messstandards für Plastikpartikeln in Fließgewässern, die Festlegung von EU-Grenzwerten, einen freiwilligen Aus-stieg der europäische Kosmetikbranche, eine Mikroplastikkonferenz in Brüssel und die Aufnahme in den Umweltbericht 2020 der Europäischen Umweltagentur sowie die Umsetzung einer „Plastiksackerl-Richtlinie" vor . Auf nationaler Ebene beinhaltet das angedachte Maßnahmenprogramm einen Stakeholder-Dialog zur Donaustudie, einen „Zero-Pellets-Pakt", die Weiterführung des Messpro-gramms an der Donau und ausgewählten Flüssen gemeinsam mit den Bundesländern, verschiedene Bewusstseinsbildungsmaßnahmen gemeinsam mit Bundesländern/Abfall- und Abwasserverbänden sowie die Bewusstseinsbildung des Umweltministeriums zum Green Event
Song Contest . Eine Zero-Pellets-Loss-Initiative hat das Umweltministerium bereits mit der Kunststoffindustrie ins Leben gerufen. Geplant sind hier technologische Verbesserungen, um Umweltbelastungen weiter zu reduzieren.

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Österreich fordert europäische Strategien für Plastik in Gewässern

Österreich fordert von der EU Strategien zur Bekämpfung der Plastikfrachten in Oberflächengewässern. Flüsse machten nicht an nationalen Grenzen halt, Plastikpartikel in den Flüssen auch nicht. Wenn es um die Identifizierung der Verschmutzungsquellen, um einheitliche Messmethoden in Gewässern und um europaweit vergleichbare Daten gehe, sei ein EU-weites Vorgehen gefordert, betonte das österreichische Umweltministerium anlässlich der Konferenz „Eliminating Plastic and Microplastic Pollution - an urgent need" in Brüssel. Die Konferenz wurde vom österreichischen Umweltministerium gemeinsam mit einer Reihe von Partnerorganisationen, wie dem Netzwerk der Europäischen Umweltagenturen, dem auch das Österreichische Umweltbundesamt angehört, dem Niederländischen Umweltministerium und der Konvention zum Schutz der Nord-Ostsee (OSPAR) organisiert. Ziel der Konferenz war es, europaweit Maßnahmen zur Eliminierung der Mikroplastikverschmutzung in Flüssen und Meeren zu forcieren. Konkrete Ziele Österreichs sind der freiwillige Verzicht der Kosmetikindustrie auf Mikroplastik sowie die Reduktion von Plastiktüten.

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ÖWAV-Vollversammlung 2015: Roland Hohenauer zum Präsidenten gewählt

Am 7. Mai 2015 lud der ÖWAV seine Mitglieder zur Vollversammlung in die Räumlichkeiten der Kommunalkredit Public Consulting in Wien. Neben der Präsentation des Tätigkeitsberichts 2014/15 standen vor allem die Neuwahlen des Präsidiums, des Vorstands und der Rechnungsprüfer im Mittelpunkt.

BR h.c. DI Roland Hohenauer wurde einstimmig zum neuen ÖWAV-Präsidenten für die Funktionsperiode 2015 - 2019 gewählt, er folgt damit HR DI Johann Wiedner nach, der das Land Steiermark weiterhin im Vorstand vertreten wird. Neu im ÖWAV-Präsidium sind die VizepräsidentInnen Mag. Maria Bogensberger (Quantum GmbH), HR DI Gerhard Fenzl (Amt der OÖ Landesregierung) und GF DI Walter Scharf (IUT GmbH), Vorsitzender der Fachgruppe Abfallwirtschaft und Altlastensanierung. Vorstandsdir. Ing. Mag. Michael Amerer, SC DI Christian Holzer und SC DI Wilfried Schimon sind weiterhin Mitglieder des Präsidiums.

Der ÖWAV bedankt sich auch an dieser Stelle ganz herzlich bei Johann Wiedner für seine Tätigkeit als ÖWAV-Präsident in den Jahren 2011 - 2015 und beim langjährigen Vizepräsidenten o.Univ.-Prof DI Dr. Paul H. Brunner, der im Herbst in den Ruhestand treten wird und seine Funktionen beim ÖWAV niederlegt.

Im Anschluss an die Vollversammlung lud der ÖWAV zu einem Präsidentenempfang in den Räumen der KPC.
http://www.oewav.at/Page.aspx?target=184768&

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Neptun Wasserpreis: Jetzt für die Wasserpreisgemeinde 2015 abstimmen!

Heuer gibt es beim Neptun Wasserpreis eine Premiere: Erstmals wird Österreichs „Wasserpreisgemeinde 2015" ermittelt - das ist die Gemeinde, welche sich am stärksten im Bereich Wasser engagiert. Die über 200 Vorschläge und Einreichungen in dieser neuen Kategorie zeigen die große Bedeutung und Bandbreite der vorgestellten Projekte.

Online-Voting
Unter den zahlreichen Gemeindevorschlägen aus den sieben teilnehmenden Bundesländern haben fachkompetente Landesjurys bereits die Siegergemeinden auf Landesebene ermittelt: Die sieben Gemeinden Zemendorf-Stöttera (Bgld), Lunz am See (NÖ), Linz (OÖ), Rauris (Sbg), Übelbach (Stmk), Telfs (Tirol) und Hard (Vbg) sind nominiert. Ab sofort entscheidet das Publikum via Online-Voting auf www.wasserpreis.info, welche der sieben Gemeinden als Österreichs Wasserpreisgemeinde 2015 ausgezeichnet wird. Das Abstimmen lohnt sich: Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden attraktive Preise wie Thermeneintritte, Gartenbewässerungssysteme und Frottiersets verlost. Das Onlinevoting läuft bis 29. Jänner 2015.

Schönster Wasserplatz
Mittlerweile schon ein Klassiker ist der Wiener Publikumswettbewerb - heuer wurde hier der schönste Wasserplatz gesucht. Dabei steht der Badeplatz an der Donauinsel, in der Lobau und im Lieblingsschwimmbad genauso im Mittelpunkt wie der Wasserspielplatz oder die urbane Entspannung am Donaukanal - die besten Beiträge werden mit insgesamt 3.000 Euro prämiert. 10 kreative Foto- und Filmbeiträge wurden von einer Fachjury aus den über 400 Einreichungen ausgewählt - auch diese stellen sich ab sofort dem Online-Voting.

Hohes Niveau bei Facheinreichungen
Unter den über 200 Einreichungen in den drei Fachkategorien des Neptun Wasserpreises finden sich viele innovative und kreative Projekte. Die Kategorien widmen sich den Themen Forschung und Entwicklung der Ressource Wasser (FORSCHT), sorgsame globale Wassernutzung (GLOBAL) sowie zeitgenössische Kunst zum Thema Wasser (KREATIV). Die PreisträgerInnen in den Fachkategorien werden über Fachjurys ermittelt, die Sieger-Projekte mit je 3.000 Euro prämiert.

Über den Neptun Wasserpreis
Ziel des Neptun Wasserpreis ist es, verstärktes Bewusstsein für die Wichtigkeit der Ressource Wasser zu schaffen und innovative Ideen zum schonenden Umgang mit dem kostbaren Nass zu unterstützen. Bereits zum neunten Mal haben das Ministerium für ein lebenswertes Österreich, das Wirtschaftsministerium, die Wasserverbände ÖVGW und ÖWAV in Zusammenarbeit mit den Landesregierungen und der Salzburg AG sowie den Partnern Kommunalkredit Public Consulting, Wiener Wasser und Verbund den Neptun Wasserpreis ausgeschrieben. Die Preisträgerinnen und Preisträger aller Kategorien werden rund um den Weltwassertag, am 22. März 2015 bekannt gegeben.

Weitere Informationen: www.wasserpreis.info und www.facebook.com/neptun.wasserpreis

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Präsentation der Initiative VOR SORGEN

Mit VOR SORGEN treten der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) und die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) zusammen mit Städte- und Gemeindebund, allen Bundesländern und dem BMLFUW für den Erhalt der Trink- und Abwassernetze in Österreich ein.

Allgemeine Informationen: www.wasseraktiv.at/vorsorgen
Der Erhalt unserer Trink- und Abwassernetze ist eine der großen Aufgaben für die kommenden Jahrzehnte. Um Sie bei Ihrem Bemühen zu unterstützen, die Dringlichkeit des Erhaltes der Trink- und Abwassernetze im Rahmen Ihrer Veranstaltungen und Medien aufzuzeigen, werden von der Initiative VOR SORGEN aktuelle Präsentationsunterlagen (Powerpoint-Präsentation und PDF-Unterlage) in verschiedenen Varianten zum Download zur Verfügung gestellt. Zur Auswahl stehen eine Gesamtpräsentation sowie zwei auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmte Präsentationen zu den Bereichen Kanal und Trinkwasser.

Ebenfalls als Download erhältlich ist das VOR SORGEN Informationsvideo - unterteilt in Kapitel zur gezielten Auswahl für die jeweilige Zielgruppe.

Die Bestellmöglichkeit von Foldern und Plakaten sowie die kostenlose Buchung der Info-Ausstellung sind hier ebenfalls verlinkt.

Download und Informationen: www.wasseraktiv.at/vorsorgen/infomaterial

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Wasserwirtschaftliche Infrastrukturprojekte als wichtige Impulsgeber

Rund 1,19 Millionen Euro freigegeben - LH Wallner und LR Schwärzler: "Unverzichtbare Investitionen in die Lebens- und Standortqualität"
Bregenz (VLK) - Wasserwirtschaftliche Infrastrukturprojekte wie etwa der Erhalt bzw. Ausbau von Wasserversorgungs- oder Abwasserbeseitigungsanlagen sind für die verantwortlichen Gemeinden und Verbände mit einem beachtlichen Kostenaufwand verbunden. Um erforderliche Investitionen trotzdem garantieren zu können, tritt das Land auch in diesem Bereich als verlässlicher Partner auf, betonen Landeshauptmann Markus Wallner und Wasserwirtschaftsreferent Landesrat Erich Schwärzler. Für acht Projekte im Bereich Siedlungswasserbau hat die Landesregierung kürzlich in Summe erneut rund 1,19 Millionen Euro freigegeben.

"Ein vorrangiges Anliegen der Landesregierung ist und bleibt es, die mit einer Fülle von Herausforderungen konfrontierten Vorarlberger Gemeinden bestmöglich zu entlasten und ihnen beim Erhalt und Ausbau ihrer Infrastrukturen engagiert zur Seite zu stehen", bekräftigt Landeshauptmann Markus Wallner. Wenn es darum geht, den Lebensraum im Sinne der Menschen positiv weiterzuentwickeln, werden sich die Gemeinden auch in Zukunft auf das Land verlassen können, versichert Wallner.

Unverzichtbare Grundausstattung
Landesrat Schwärzler unterstreicht die Zuständigkeit und Verantwortung der öffentlichen Hand für die Wasserwirtschaft: "Wasser ist unser wichtigster Bodenschatz. Ihn gilt es zu schützen und im Eigentum zu bewahren, damit nachfolgende Generationen ebenso die Möglichkeit haben, über das Trinkwasservorkommen im Land selbst zu verfügen." Land und Gemeinden würden auch in Sachen Siedlungswasserbau sehr eng zusammenarbeiten. "Für die Attraktivität einer Gemeinde und für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger vor Ort gehört ein gut ausgebautes Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsnetz zur Grundausstattung", betont der Landesrat. Wert und Notwendigkeit einer intakten Wasser-Infrastruktur werden von Landesseite immer wieder mit unterschiedlichen Aktivitäten und Aktionen ins Bewusstsein gerufen.

Wichtige Projekte
Die vom Land zugesagten Mittel fließen in den Ausbau von Wasserversorgungsanlagen in den Gemeinden Röns und Bürserberg. In den Städten Bregenz und Hohenems, den Marktgemeinden Lustenau und Rankweil und in der Gemeinde Tschagguns werden Abwasserbeseitigungsanlagen erneuert, saniert oder erweitert. Außerdem wurde dem Abwasserverband Region Walgau für die Anbringung einer Photovoltaikanlage bei der Abwasserreinigungsanlage eine Förderung zugesichert. Die Gesamtinvestitionskosten für alle acht Projekte zusammen belaufen sich auf insgesamt mehr als 5,6 Millionen Euro. "Damit sind Infrastrukturprojekte im Bereich der Wasserwirtschaft auch wichtige Impulsgeber für die heimische Wirtschaft", betont Landeshauptmann Wallner

http://presse.cnv.at/land/dist/vlk-47781.html

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Land fördert den Betrieb von kommunalen Abwasserbeseitigungsanlagen

LH Wallner und LR Schwärzler: "Wichtige Finanzhilfe vor allem für kleinere Gemeinden"
Bregenz (VLK) - Für den Betrieb ihrer Abwasserbeseitigungsanlagen erhalten heuer 19 der 96 Vorarlberger Gemeinden finanzielle Unterstützung vom Land. Insgesamt werden 661.000 Euro ausbezahlt, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und der für die Bereiche Umwelt und Wasser zuständige Landesrat Erich Schwärzler. "Das ist eine von etlichen Unterstützungsmaßnahmen des Landes, die darauf abzielt, die Gemeinden wirksam zu entlasten", erklärt der Landeshauptmann.
Von dem Landesbeitrag würden vor allem kleinere Gemeinden bzw. der ländliche, weniger dicht besiedelte Raum Vorarlbergs profitieren, führt Wallner aus: "Im Mittelpunkt steht die Sicherung von gleichwertigen Lebensbedingungen auch abseits der großen Ballungszentren". Werden diese Gemeinden in die Lage versetzt, ihre vielfältigen Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, steigt die Lebensqualität vor Ort und die Bevölkerung profitiert. Daher werde das Land auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Kommunen bleiben, versichert der Landeshauptmann: "Vorarlbergs Gemeinden können weiterhin auf die Unterstützung des Landes zählen, wenn es um die Sicherung ihrer kommunalen Infrastrukturen geht."

Gebühren auf leistbarem Niveau
Der Zuschuss an die Gemeinden für den Betrieb ihrer Abwasserbeseitigungsanlagen wirkt sich auch bei den Kanalgebühren positiv aus. "Die Preise werden durch die Förderung für die Menschen auf einem leistbaren Niveau gehalten", betont Landesrat Schwärzler. Für den Landesrat sichert diese Förderung auch die Lebensqualität in allen Teilen Vorarlbergs: "Für die Attraktivität einer Gemeinde und für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger vor Ort gehört ein gut ausgebautes Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsnetz zur Grundausstattung". Der Betrieb, Erhalt und Ausbau der gut entwickelten Infrastruktur stelle eine permanente Herausforderung dar, die Land und Gemeinden nur gemeinsam bewältigen können, macht der Landeshauptmann abschließend deutlich.
Redakteur: Mag. Wolfgang Hollenstein

http://presse.cnv.at/land/dist/vlk-46616.html

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Gemeinsam sind wir stärker

Acht Gemeinden beschließen Zusammenarbeit
Die Anforderungen an die Abwasserwirtschaft liegen zunehmend
im Betrieb der Abwasseranlagen sowie in deren Wert und
Funktionserhalt. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden,
wird im Bundesland Oberösterreich verstärkt auf die Bildung
effizienter Organisationsformen mit Zielrichtung interkommunale
Zusammenarbeit gesetzt. Acht Kommunen im oberen Donautal
zwischen Passau und Linz haben sich dieser Herausforderung
gestellt. Nachdem das Land Oberösterreich bereits im
Vorfeld eine eigene Studie zu diesem Thema in Auftrag gegeben
hatte, wurde in intensiver Detailarbeit, unter Einbindung
aller Beteiligter ein Konzept erarbeitet, wie die Aufgabenwahrnehmung
im Rahmen einer Kooperation erfolgen sollte. Die
Prozessbegleitung erfolgte durch die Koordinierungsstelle in
der Abwasserwirtschaft des Landes Oberösterreich. Im...
den ganzen Artikel lesen Sie unter:
http://www.klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos#2014-1

Verantwortlich
Kanalwartungsverband Oberes Donautal
Niederranna 77, 4085 Wesenufer, Österreich
Tel. +43 (0)72 85/2 46 94
E-Mail: office@kwv-oberesdonautal.at

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Vorarlberg: 95,5 Mio. Euro fließen in Wasserwirtschaft

Heuer werden insgesamt 97,5 Millionen Euro für wasserwirtschaftliche Projekte in Vorarlberg investiert - davon kommen 17,6 Millionen Euro vom Land. Bund und Interessenten steuern die restlichen Mittel bei.
Die Trinkwasserversorgung sichern, Abwässer sammeln und reinigen, um Bäche und Flüsse rein zu halten und die Siedlungsräume bestmöglich gegen Hochwasser schützen - so fassen Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) und Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) die Investitionsschwerpunkte zusammen. Um die in der ...mehr:

http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2580227/
 
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Initiative in Österreich: VOR SORGEN: Sauberes Trinkwasser - sichere Abwasserentsorgung

Wer daheim den Wasserhahn aufdreht, will sauberes Trinkwasser genießen. Wer die Klospülung betätigt, möchte sein Abwasser sicher entsorgt wissen. Fast alle Haushalte in Österreich können darauf voll vertrauen - sie sind an das öffentliche Trink- und Abwassernetz angeschlossen. "Österreich hat eines der besten Trink- und Abwassersysteme der Welt. Dafür haben wir seit dem Jahr 1959 den stolzen Betrag von 55 Mrd. Euro investiert", bilanziert Umweltminister Niki Berlakovich. Diese Netze von enormem Wert müssen gepflegt und erhalten werden, und die dafür nötige Finanzierung muss gesichert werden. Mit "VOR SORGEN" tritt daher die Branche (ÖWAV und ÖVGW) zusammen mit Städte- und Gemeindebund, allen Bundesländern und dem Lebensministerium für den Erhalt der Trink- und Abwassernetze in Österreich auf.

Kommunen und lokale Wasser- und Abwasserverbände sowie alle interessierten Menschen und vor allem die EntscheidungsträgerInnen vor Ort werden in den kommenden Monaten mit Foldern, Plakaten und im Internet (www.wasseraktiv.at/vorsorgen) darüber informiert, wie wichtig es ist diese Systeme zu erhalten und was die besten Strategien und Maßnahmen sind. Ein Online-Schnelltest für Gemeinden und Verbände ermittelt ab März 2013 den kommenden Investitionsbedarf für das Leitungsnetz der eigenen Gemeinde oder den eigenen Verband in einer ersten groben Analyse für die kommenden 10 Jahre. Die eigenen Erhaltungsbemühungen und Erfordernisse der Gemeinde können mit jenen anderer Kommunen verglichen werden. Gleichzeitig startet eine Informationstour durch alle neun Bundesländer mit Veranstaltungen und Events, die von einer kompakten Info-Ausstellung begleitet werden.

Insgesamt sind in Österreich ca. 165.700 Kilometer an öffentlichen Trink- und Abwasserleitungen verlegt. 9 von 10 Haushalte sind an die öffentliche Ver- und Entsorgung angeschlossen. Viele Trink- und Abwasseranlagen, die schon vor Jahrzehnten errichtet wurden, müssen nun oder in den nächsten Jahren erneuert werden. Geschieht das nicht, so droht eine Zunahme von typischen Schäden am System wie undichten Leitungen, Rohrbrüchen oder Verstopfungen. Also geht es um den Erhalt einer sicheren Trinkwasserversorgung auf höchstem Niveau und um den Schutz des Grundwassers vor Verunreinigungen aus Abwasserkanälen.

VOR SORGEN - eine breite Initiative

Wie wichtig der Erhalt funktionierender Trink- und Abwassersysteme für die Gemeinde, die Stadt, die Region, ja für Wirtschaft, Umwelt und Tourismus im ganzen Land ist, soll den EntscheidungsträgerInnen sowie den BürgerInnen noch stärker bewusst werden. Gemeinsam sollen die Gemeinden, die Länder und auch der Bund die nötigen Erhaltungs- und Sanierungsstrategien formulieren und deren Finanzierung und Umsetzung langfristig sicher stellen. Das Lebensministerium unterstützt VOR SORGEN daher zusammen mit allen neun Bundesländern sowie dem Städte- und Gemeindebund, dem ÖWAV (Österreichischer Wasser- und Abfallwirtschaftsverband) und der ÖVGW (Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach).

Erfahren Sie mehr über die Initiative und besuchen Sie die Website www.wasseraktiv.at/vorsorgen. Dort können Sie auch weitere Detailinformationen zu den Themen Prüfen, Sanieren und Erhalten oder Info-Material wie Folder oder Plakate bestellen.

http://www.oewav.at/Page.aspx?target=160423&

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Österreich: Rufbereitschaftsdienste für kommunale Abwasseranlagen(Kanalisations- und Kläranlagen)

ÖWAV-Merkblatt
Allgemeines

Kommunale Abwasseranlagen weisen heute zumeist einen hohen Automatisierungsgrad für die meisten Prozesse auf und können daher zeitweise auch ohne ständige Anwesenheit von Personal betrieben werden. Um aber kurzfristig auf Probleme reagieren und die Behebung von Störungen von Anlagen und Einrichtungen durchführen zu können, wird für kommunale Abwasseranlagen ein Bereitschaftsdienst eingerichtet. Ein Bereitschaftsdienst kann in Form einer Arbeitsbereitschaft (diese ist jedenfalls Teil der Arbeitszeit) oder in Form einer Rufbereitschaft (diese ist nicht zwingend Teil der Arbeitszeit) eingerichtet werden. Im Regelfall wird mit einer Rufbereitschaft das Auslangen gefunden. Oft wird diese auch im wasserrechtlichen Bewilligungsbescheid vorgeschrieben. Die Rufbereitschaft ist meist so geregelt, dass ein Alarmierungssystem der Anlage den bereitschaftsdiensthabenden Mitarbeiter über ein Mobiltelefonnetz mit näherer Bezeichnung des Defektes bzw. der Störung auf der Anlage alarmiert.
Warum Bereitschaftsdienst?
Kommunale Abwasseranlagen stellen große Investitionen der öffentlichen Hand dar, die von den Kosten und von der technischen Komplexität her mit Industrieanlagen zu vergleichen sind. Für den Betrieb, die Betreuung, Wartung und Instandhaltung dieser Anlagen ist daher entsprechend qualifiziertes Personal erforderlich.
Der Bereitschaftsdienst hat zum Ziel:
• akute bzw. drohende Gewässerverunreinigungen zu verhindern bzw. möglichst schnell abzustellen oder zu reduzieren,
• nachhaltige Beeinträchtigungen der Reinigungsleistung hintanzuhalten, die durch den längeren Ausfall von Anlagenteilen verursacht werden können,
• Schäden, vor allem Folgeschäden an Bau-, Maschinen- und Elektronikteilen durch Störungen außerhalb der üblichen Dienstzeit (Nachtstunden, Wochenende, Feiertag) schnell zu erkennen und zu verhindern bzw. ihre Auswirkungen zu minimieren.
Derartige Schäden verursachen nicht nur direkte und indirekte Wiederherstellungs- bzw. Reparaturkosten, sondern können auch zu einer Gewässerverunreinigung führen (Fischsterben etc.). Dies kann Schadenersatzforderungen sowie verwaltungs- und (umwelt-)strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.
Der Bereitschaftsdienst stellt nicht nur eine Erfüllung wasserrechtlicher Verpflichtungen dar (Sicherstellung des fachgerechten Betriebes der Anlagen), sondern bedeutet auch Vorsorge zum Vermeiden bzw. Beschränken der Auswirkungen nicht vorhersehbarer Ereignisse und der damit verbundenen Schäden. Der Bereitschaftsdienst trägt zur Erhöhung der Betriebssicherheit bei und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz.
Rechtliche Grundlagen
Während der Rufbereitschaft kann sich der Bereitschaftsdienst Leistende außerhalb der Dienststelle aufhalten, muss aber telefonisch jederzeit erreichbar sein und innerhalb eines vertretbaren Zeitraumes (z. B. 30 Minuten) auf die Anlagen gelangen können. Beim Eintreffen einer Störungsmeldung entscheidet der Diensthabende, in welcher Form ein Tätigwerden erforderlich ist.
Rechtliche Grundlagen und Grundsätze für den Bereitschaftsdienst sind u. a. im Arbeitszeitgesetz (AZG) und in den Gemeinde-Vertragsbediensteten-Gesetzen der Bundesländer festgelegt. Das AZG gilt speziell für Bedienstete von Abwasser- bzw. Reinhalteverbänden (nach WRG) und betrieblichen Abwasseranlagen und kann durch Kollektivverträge bzw. Betriebsvereinbarungen ergänzt werden.
Insgesamt ist es jedenfalls ratsam, klare Betriebsvereinbarungen zu erstellen, die Regelungen über zeitliche Aufteilung, Entgelt und Umfang der Tätigkeiten im Rahmen der Rufbereitschaft enthalten.
Fachliche Qualifikationen
Aufgrund des Inhaltes der Alarmmeldung, z. B. über ein Mobiltelefon, muss eine entsprechend qualifizierte Fachkraft beurteilen, ob die sofortige Beseitigung des Problems erforderlich ist.
Um auch tatsächlich problemgerecht reagieren zu können, ist für die Rufbereitschaft für kommunale Abwasseranlagen nur ausgebildetes Personal heranzuziehen, das zudem mit den entsprechenden Anlagen und Einrichtungen ausreichend vertraut ist (d. h., dass eine vorangehende Einschulung erforderlich ist).
Dies ist vor allem dann zu berücksichtigen, wenn bei kleineren Abwasseranlagen mit entsprechend geringem Personalstand die Rufbereitschaft aus rechtlichen, organisatorischen und/oder finanziellen Gründen für mehrere Anlagen gemeinsam organisiert wird.
Hingewiesen wird in diesem Zusammenhang auch auf das ÖWAV-...mehr:

http://www.oewav.at/Page.aspx?target=65710&mode=form&app=134598&edit=0¤t=147712&view=134599&predefQuery=-1

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Wasserwirtschaft für Österreicher bei Klimawandel wichtiges, aber kein dominantes Thema

Die große Mehrheit der Österreicher hält den Klimawandel für ein ernstes bis sehr ernstes Problem und plädiert für Anpassungsmaßnahmen. Die Wasserwirtschaft steht für die Bevölkerung hierbei aber nicht im Vordergrund. Allerdings stufen gut 90 Prozent der Bürger auch hier Anpassungsmaßnahmen als wichtig oder sogar sehr wichtig ein.
...mehr unter:
http://www.euwid-wasser.de/nachrichten.html?&tx_ttnews[pointer]=2&cHash=02d6932cad
 
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Umwelthormone: Frauenboom bei Österreichs Fischen

Kaum Männchen im Netz: Zwei Drittel aller Fische in den fließenden Gewässern Österreichs sind weiblichen Geschlechts. Umweltgifte dürften an dem Phänomen Schuld sein, dessen Gefährlichkeit für den Men... mehr unter:                   
http://www.newstin.de/tag/de/97737755
wissen-news.de

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93 Prozent der Österreicher gegen Privatisierung der Wasserversorgung

Die Österreicher lehnen eine Privatisierung der Wasserversorgung weiterhin mehrheitlich ab. Wie aus dem „Wasserreport 2008" der Aqua Quality Austria Wassermarketing GmbH (AQA) hervorgeht, sprechen sich 93 Prozent der Österreicher gegen eine Privatisierung aus.

Den ganzen Artikel lesen Sie unter: http://www.euwid-wasser.de

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Klärschlamm fliegt im Hubschrauber

Nach dem Tiroler Feldschutzgesetz ist die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung verboten. Deshalb muss der Klärschlamm von hochalpinen Schutzhütten mit Hubschraubern oder mit Seilbahnen ins Tal gebracht und dort verbrannt werden. Etwa 150 alpine Schutzhütten sind allein in Tirol davon betroffen. Der österreichische Alpenverein hat sich jetzt dafür ausgesprochen, die Klärschlammentsorgung von Schutzhütten flexibler zu regeln und eine vor Ort- Verwertung zuzulassen. Klärschlamm unterliegt in Österreich der Länderkompetenz. Der Alpenverein hält die Verordnung für überzogen, dagegen steht die Gesetzgebung Tirols, mit einem grundsätzlichen Verbot von landwirtschaftliche Klärschlammverwertung, keine Ausnahmen zulässt.

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Entwicklung und Implementierung einer Abflusssteuerung für das Kanalnetz der Stadt Wien (Entwässerungssysteme)

Lothar Fuchs, Thomas Beeneken (Hannover), Robert Nowak und Gernot Pfannhauser (Wien/Österreich)
 
Kurzbericht: Die Stadt Wien hat nach umfassenden Untersuchungen zur Aktivierung von Speicherräumen im Kanalnetz beschlossen, ein Echtzeitsteuerungssystem für das Wiener Kanalnetz zu entwickeln und zu implementieren. Diese Entwicklung und Implementierung erstreckten sich über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren und wurde Ende 2005 abgeschlossen.
Das aufgestellte Messnetz dient zur Kalibrierung des Niederschlag-Abfluss-Modells sowie zur Erfassung der aktuellen Wasserstände und Durchflüsse im Rahmen der Steuerung. Es umfasst 25 Niederschlags-, 40 Durchfluss- und 20 Wasserstandsmessgeräte. Das gesamte Wiener Kanalnetz mit ca. 53 000 Haltungen wurde zur Entwicklung der Steuerungsstrategien und für die Online-Simulation auf ein Grobnetz mit ca. 2 200 Haltungen reduziert, zur Ermittlung der abflusswirksamen Flächen wurden Infrarot-Luftbilder verwendet. Basierend auf umfangreichen Simulationsrechungen, wurde eine Regelbasis entwickelt, in dem Programmpaket ITWH-Control abgebildet und im simulierten Steuerungsmodus weiter verfeinert. Im jetzigen Echtzeit-Betrieb kommt zusätzlich ein Vorhersagemodell zum Einsatz. Dabei werden, basierend auf Radar-Niederschlagsdaten, die zukünftigen Niederschläge vorhergesagt, mit denen wiederum mittels eines Online-Simulationsmodells die zu erwartenden Abflüsse und Wasserstände berechnet werden. Die Ergebnisse zeigen eine Reduzierung der Entlastungsmengen um mehr als 30 Prozent. Während des Betriebs wurden umfangreiche Erfahrungen gesammelt, die in eine Verbesserung des Gesamtsystems einfließen.

Den ganzen Bericht kann man in der KA Juli 2007 Seite 680 nachlesen.

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Kläranlage Wiener Neustadt-Süd produziert grünen Strom

Die Kläranlage meldet, dass sie bis Ende Mai 2007 bereits 795200kWh Strom ins öffentliche Netz eingespeist hat. Das sind drei Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2006. Die Eigenbedarfsdeckung lag damit bei ca. 85 Prozent. Eine weitere Verbesserung  wird durch den Bau eines zweiten BKH erreicht werden, dessen Bau beschlossen und dessen Einweihung bereits am 8.10.07 stattfinden soll.

Alle Informationen unter www.awvwns.at

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