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Firmennachrichten Januar bis März 2007
Wenn Sie Produzent oder Lieferant von Produkten für Kläranlagen sind, könnte Ihre Firmennachricht hier stehen. Nehmen Sie uns (firmennachrichten@klaerwerk.info) in Ihren PR-Verteiler auf, die interessantesten Nachrichten stellen wir gerne auf diese Seite.
Januar 2007
Firma MALL übernimmt Service und Betreuung von BUDERUS-Abscheidetechnik
Der Umwelttechnikspezialist MALL aus Donaueschingen setzt weiter auf Expansion. Zum 1. Januar 2007 wurde der Service und die Betreuung der BUDERUS-Abscheidetechnik übernommen. Die BUDERUS-Gießerei aus Wetzlar hat die Aktivitäten der Sparte zum Jahresende eingestellt. Es wurden überwiegend Standardabscheider für Benzin und Fett produziert. Dazu kamen Großabscheider für Flughäfen oder militärische Anlagen. BUDERUS hat die Altkunden schriftlich gebeten, mit MALL vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus geht MALL von einem stark wachsenden neuen Kundengeschäft im Bereich Abscheidetechnik aus. Bereits im laufenden Geschäftsjahr sollen durch die Übernahme Umsatzerlöse in Höhe von 1,5 bis 2,0 Mio. € generiert werden. Die Übernahme dient auch dem Ausbau der Marktstellung und der europäischen Aktivitäten der Bereich Abscheidetechnik. Die Bereiche Klärtechnik und Regenwassernutzung sind ein weiterer wichtiger Einstieg in neue Märkte.
Weitere Informationen unter www.mall.info
VEOLIA-Abwasser mit neuer Struktur
VEOLIA-Wasser geht mit einer neuen Unternehmensstruktur in das neue Geschäftsjahr. Mit der neuen Struktur hat sich das Unternehmen an das Wachstum der letzten Jahre angepasst. Die VEOLIA-Wasser GmbH fungiert weiterhin als Zentrale für das Wasser und Abwassergeschäft von VEOLIA in Deutschland. Die unterschiedlichen Aufgaben werden zukünftig von den Sparten wie Stadtwerke-Beteiligungen, Beteiligungen Wasser und Abwasser und Beteiligungen in Berlin bearbeitet. VEOLIA-Wasser erzielt in Deutschland mittlerweile jährliche Umsatzerlöse von 1,1 Milliarden €.
7.500 Beschäftigte zählen zu der Gruppe.
Weitere Informationen unter www.veoliawasser.de
Süd-Chemie schafft Milliarden Umsatz
Nach € 878 Millionen im Jahr 2005 rechnet der Spezialchemiekonzern für das Jahr 2006 mit Umsatzerlösen von mehr als einer Milliarde Euro. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen wird auf 83 Millionen Euro geschätzt.
Weitere Informationen unter www.sud-chemie.de
Neue Wege bei Klärschlamm-Entwässerung
Feinkörnige Kohle wird jetzt durch Flusen von Shredderabfällen ersetzt", so die Information der Emschergenossenschaft .Derzeit läuft ein Großversuch mit Shredderflusen aus dem Autorecycling zur Konditionierung. Dabei wird in den Kammerfilterpressen der zentralen Schlammbehandlungsanlage in Bottrop dem Klärschlamm Wasser entzogen. Der Wirkungsgrad sei besser und das Material günstiger als Kohle. Das Material kommt von der TBS Technische Behandlungssysteme GmbH, Molln. Im vergangenen Jahr wurde eine Aufbereitungsanlage auf Basis des VW-Sicon- Verfahrens errichtet. Die Emschergenossenschaft hatte zusammen mit der Sicon GmbH und der Volkswagen AG das System entwickelt.
Weitere Informationen durch die Emschergenossenschaft Telefon 0201 - 1040 oder unter www.eglv.de
Firma Huber stiftet neuen Preis.
Die Huber Technology Stiftung (Berching) verleiht zu IFAT 2008 zum ersten Mal diesen Preis. Das Thema lautet " Abwasser als Quelle von Energie, Pflanzen Nährstoffen, Wasser ". Es soll ein innovativer Beitrag zur Nutzung von Energie und Wertstoffen aus Abwasser geleistet werden. In dem Thema wird ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Wasserwirtschaft gesehen. Entwicklung und Bereitstellung neuer Methoden auf den Sektoren Planung, Verfahrenstechnik, Betriebsführung und Überwachung sollen gefördert werden. Teilnahmeberechtigt sind Studenten und Doktoranden von Universitäten und Fachhochschulen, die Preisträger erhalten einen Geldbetrag und eine Urkunde.
Bis zum 31. Januar 2008 sind die Unterlagen einzureichen:
Huber Technology
Stiftung
Erasbach A1
92334 Berching
Weitere Auskünfte erhält man wenn man eine Mail schreibt an
Krüger-Wabag mit neuem Großauftrag
Von der Technocell GmbH und Co. KG hat die Tochter des französischen Veolia-Konzerns den Auftrag zum Ausbau der Abwasserbehandlungsanlage um eine biologische Stufe erhalten. Die auftraggebende Firma produziert Dekorpapiere, es wird eine zweistufige, trägerfixierte Belebtschlamm -Biologie mit nachgeschaltetem Lamellenklärer gebaut.
Wenn die Anlage im Oktober 2007 fertig sein wird, werden bis zu 3000 Kubikmeter Abwasser/ Tag aus der Dekorpapierproduktion biologisch behandelt.
Februar 2007
Aufträge aus Polen und der Schweiz für WABAG
Davon berichtet der österreichische Anlagenbauer VA Tech Wabag. In der südpolnischen Stadt Rzeszow wird die Trinkwasseraufbereitungsanlage saniert, im schweizerischen Bazenheid wird die kommunale Kläranlage mit dem Fluopor-Verfahren ausgestattet. 160.000 Einwohner der polnischen Stadt beziehen das Trinkwasser aus dem Fluss Wislok, die bestehende Anlage erfüllt nicht die EU-Anforderungen.
Geplant ist ein Multi-Barrieren-System, bestehend aus Verozonung, Koagulation, Flockung, Sedimentation, Aktivkohlefilterration und Desinfektion.
In der schweizerischen Kläranlage mit 32.000 Einwohnerwerten beträgt der Auftragswert 2 Millionen Euro.
Eine Pilotanlage auf dem Firmengelände der Clyvia Technology GmbH in Wegberg-Wildenrath hat in Anwesen des TÜV Rheinland Heizöl und Diesel aus Altöl produziert. Ein unabhängiges Labor konnte in einer Analyse bestätigen, dass bei dem erhaltenen Produkt die Norm für Heizöl auf Anhieb eingehalten werden konnte.
Weitere Informationen unter www.clyvia-tec.de
Siemens Dosiersystem für Polymer -Einsatz
Ein System zur Polymeraufbereitung und -Dosierung stellt die Firma Siemens zusammen mit dem Trockenpolymer- Zuführer PolyBlend vor. Es handelt sich um ein integriertes Batch- System mit kontinuierlicher Einspeisung und zeichnet sich im Vergleich zum Vorgängermodell durcheine kleinere Bauform aus. Die Steuerung erfolgt über ein Touchscreen, alle Funktionen wie Dosierraten oder Lösungskonzentrationen, Betriebsstunden- und Durchflusszähler lassen sich so leicht bedienen. Eine zusätzliche Installation von Zuführtanks ist bei dem System nicht erforderlich.
Weitere Informationen erhält man unter www.siemens.com
Veolia erhöht Betriebsergebnis
Anlässlich der Bekanntgabe des Geschäftsergebnisses 2006 berichtete Konzernchef von der starken Position als weltweit führender Umweltdienstleister. Geschäftsbereiche, die sich gut ergänzen, eine hervorragende geographische Positionierung und starkes technisches Knowhow ließ das Geschäftsergebnis um 16,3 Prozent steigen. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 8 bis 10 Prozent sowie eine weitere Steigerung der Betriebs- und Nettoergebnisse.
Als geographische Tätigkeitsschwerpunkte werden Europa, Nordamerika sowie Länder in der asiatischen-pazifischen Region und dem Nahen Osten genannt.
Weitere Informationen unter www.veoliaenvironnement.com
Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm
Die österreichische Firma ASH DEC Umwelt AG aus Wien hat ein Verfahren zur thermo-chemischen Phosphor-Rückgewinnung entwickelt. "Phoskraft" heißt das Endprodukt, ein Düngemittelkorn, das auf Felder aufgebracht werden kann. Nach der Behandlung mit dem neuen Verfahren liegen rund 90% der Klärschlammasche in Form eines Granulats vor. Es enthält einen 18%-tigen Anteil von P2O5, also vollständig pflanzenverfügbaren Phosphaten. Das Granulat wird mit zusätzlichen Nährstoffen wie Stickstoff, Kalium und Schwefel angereichert.Im ersten Halbjahr 2007 sollte die erste Produktionsanlage in Betrieb gehen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben die Zulassung des Produktes in der Schweiz und die Feststellung der Eignung der thermischen behandelten Asche als Düngerrohstoff in Deutschland beantragt. Außerdem wird die Aufnahme des Produkts als zulässigen Rohstoff zur Düngerproduktion in die Positivliste der Europäischen Düngemittelverordnung angestrebt.
Weitere Informationen unter www.ashdec.com
Aufträge aus Polen und der Schweiz für Wabag
Davon berichtet der österreichische Anlagenbauer VA Tech Wabag. In der südpolnischen Stadt Rzeszow wird die Trinkwasseraufbereitungsanlage saniert, im schweizerischen Bazenheid wird die kommunale Kläranlage
mit dem Fluopor-Verfahren ausgestattet. 160.000 Einwohner der
polnischen Stadt beziehen das Trinkwasser aus dem Fluss Wislok, die
bestehende Anlage erfüllt nicht die EU-Anforderungen.
Geplant ist ein Multi-Barrieren-System, bestehend aus Verozonung,
Koagulation, Flockung, Sedimentation, Aktivkohlefilterration und
Desinfektion.
In der schweizerischen Kläranlage mit 32.000 Einwohnerwerten beträgt der Auftragswert 2 Millionen Euro.
März 2007
E+H verstärkt sich in Rumänien
Die Schweizer Firma teilt mit, dass sie ihren bisherigen rumänischen Vertriebspartner zur Stärkung des Süd-Ost-Europageschäfts übernommen hat. Die Wasserwirtschaft, die europaweit zu einer der Kernkundengruppen von Endress und Hauser zählt, gehört in Rumänien noch nicht zu den stark nachgefragten Sektoren. Es waren eher die Grundstoffindustrie, Energieerzeuger, die Eisen- und Stahlindustrie sowie die Öl- und Gasbranche die bisher in Automatisierungstechnik investiert haben.
Die Firma beschäftigt in 38 Ländern gut 7000 Mitarbeiter und setzt knapp € 900 Millionen € um.
Weitere Informationen unter www.de.endress.com
Auf der Karibikinsel Aruba wird eine neue Meerwasserentsalzungsanlage gebaut, die USA-amerikanische und die brasilianische Tochter von KSB liefern 25 Edelstahlpumpen mit zugehöriger Ausrüstung. Die neue Umkehr-Osmose-Anlage ist für bis zu 8000 Kubikmeter Trinkwasser täglichen ausgelegt.
Weitere Informationen unter www.ksb.com
Die Firma Bay. Logistik-, Umwelt- und Entsorgungssysteme GmbH bereitet belastetes Bodenmaterial auf. Herauskommen dabei wertvolle Rohstoffe wie Bio-Split, Kies und Kompost. Die Firma ist eine der ersten bundesweit, die Schießplätze saniert auf denen sich im Laufe der Jahre erhebliche Mengen an Blei und Schrot angesammelt haben. Das Unternehmen ist als jüngste Bodenbehandlungsanlage im bayerischen Bodenatlas gelistet.
Weitere Informationen unter www.schiessplatzsanierung.de
Abwasserwärmepumpe - ein Modellprojekt
In Berlin wird das Wärmepotenzial des Abwassers zur Energienutzung eingesetzt. Im Neubau der Sporthalle eines Gymnasiums haben Vattenfall Europe und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gemeinsam mit einem Ingenieurbüro die Lösung einer Abwasserwärmepumpe realisiert. Die Pilotanlage hat etwa 35 Kilowatt. Die Abwasserwärmepumpe ist in Heizzentralen ab etwa 200 Kilowatt einsetzbar.
Weitere Informationen unter www.eco-s.net
Die Unternehmen der Veolia- Wassergruppe in Sachsen und Thüringen haben das DWA- Zertifikat für Qualität und Fachkompetenz bei der Wartung von Kleinkläranlagen erhalten. Zu den ausgezeichneten Unternehmen gehören die Niederlassungen in Döbeln und Grimma, die OTWA und die Stadtwerke Görlitz. Für die Zertifizierung wurden den Angaben zufolge die Ausbildung des Personals, die technische Ausstattung der Unternehmensgruppe sowie die von Unternehmen der Veolia-Wassergruppe gewarteten Anlagen überprüft.
Durch Zellstoffgewebe auftretende Probleme will der Dortmunder Pumpenproduzent WILO mit einem neuen Feststofftrennsystem beheben. Das neu entwickelte Verfahren verhindert, dass die Pumpe beim Pumpvorgang mit Tüchern und Feststoffen aus dem Abwasser in Berührung kommt. Der Clou ist ein Feststofftrennbehälter, den das zuströmende Abwasser auf dem Weg zum Sammelbehälter durchfließt.
Genauere Informationen erhält man unter www.wilo.de
Stora Enso kann Abfälle mitverbrennen
Die Papierfabrik plant zwei Kessel des bestehenden Gaskraftwerks in Karlsruhe-Maxau mit Abfällen zu befeuern. Geplant ist Papierschlamm, Grünschnitt, Hackschnitzel, Altholz, Produkte aus Kunststoffproduktion so zu verwerten. Mit Steinkohle kann zugefeuert werden, wenn nicht ausreichend Biomasse zur Verfügung steht. Am 14. Februar gab es einen Besprechungstermin zu dem Vorhaben beim Regierungspräsidium Karlsruhe, derzeit werden die Genehmigungsunterlagen vorbereitet. Das Ziel ist die Erzeugung von 100% Prozessdampf.
Nachzulesen unter www.storaenso.com




