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Willkommen bei klaerwerk.info. Produkte suchen können Sie ganz einfach, indem Sie das gesuchte Produkt wie z.B. Pumpen  in das Feld „Produktsuche“ eingeben und dann die Enter-Taste drücken. Übersichtlich werden alle gelisteten Lieferanten angezeigt, die das Produkt führen, alle Artikel in www.Klärwerk.info, die sich mit dem Produkt beschäftigen sowie alle Fortbildungsveranstaltungen mit diesem Thema.

Ansonsten finden Sie alle Artikel geordnet in Sachgebiete. Klaerwerk.info bietet eine umfassende Fülle von Informationen und Links, die man täglich braucht. Damit Sie wissen, wo Sie was finden, nachfolgend eine Übersicht über die einzelnen Sachgebiete:

A. Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen chronologisch geordnet. Suchen Sie frühere Meldungen, so sehen Sie in den Sachgebieten nach oder geben rechts oben einen Suchbegriff in das Suchen-Feld ein.

1)      Tägliche Meldungen

B. Forum

1)      Fragen und Antworten

Das Forum steht allen Nutzern zur Verfügung. Hier können Sie alle Beiträge lesen, selbst Beiträge erstellen oder auf Beiträge antworten

C. Fachwissen

Hier schreiben Praktiker für Praktiker. Haben Sie auch etwas Interessantes zu berichten, so schreiben Sie uns an Kontakt@Klaerwerk.info .

1)     Abwasserreinigung
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4)      Maschinentechnik
5)      Labor
6)      Schlammbehandlung
7)      Gaserzeugung und BHKW
8)      Aus Bund Ländern und EU
         a) Vom Bund
         b) Aus der EU und aller Welt
         c) Aus den einzelnen Bundesländern (geordnet nach Bundesländer)
9)      Recht und Gesetze
         a) Beiträge zum Umweltgesetzbuch
         b) Beiträge zur Wasserrahmenrichtlinie (WWRL)
         c) Beiträge zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)
10)    Neue Fachliteratur
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         d) Fachzeitschriften
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11)  Tipps und Tricks

D. Berufliches

Der zweite Schwerpunkt von Klärwerk.info. Hier finden Sie alles für Arbeitnehmer und Vorgesetzte und was Sie persönlich angeht.

1)      Arbeitssicherheit
         a) Unfallverhütungsvorschriften- Regeln und Information
         b) Formulare und Erlaubnisscheine
         c) Gesetze und Verordnungen zur Arbeitssicherheit
         d) Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung
         e) Unterweisungshilfen
         f ) Hilfen zur Gefährdungsbeurteilung
         g) Ex-Schutz auf Kläranlagen
2)
      Tarif- und Arbeitsrecht
         a) Tarifrecht, Tarifvertrag, Gehaltsrechner und mehr
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         d) Tabelle TVöD (West)
         e) Arbeitszeugnisse
3)      Aus- und Weiterbildung
         a) Ansprechpartner
4)      Azubiseite
         a) Ausbildungshilfen für Ausbilder und "Azubis"
         b) Musterkläranlage
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         d) Übungsaufgaben
         e) Informationen für Auszubildende
         f)  UT-Ausbildertreffen Fachkraft für Abwassertechnik
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5)      Meisterschüler
         a) Informationen für Meisterschüler
         b) Prüfungsaufgaben
6)        Offene Stellen

E. DWA-Infos

1)      Klärwerksnachbarschaften
         a) Kläranlagennachbarschaften in Bayern
         b) Kläranlagennachbarschaften in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
         c) Kläranlagennachbarschaften in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland
2)      DWA-Informationen
         a) DWA Arbeitsblätter
         b) KA-Betriebs-Infos
         c) Mitgliederrundbriefe aus den Landesverbänden
         d) Meldungen der DWA

F. Kläranlagen

1)      Links zu Kläranlagen und Abwasserverbänden
2)      Kläranlagen - Videos
3)      Meldungen von den Kläranlagen

G. Nützliches

1)      Wetter und Hochwasser
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4)      Nützliche Links
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         f) Gesetze und Verordnungen
5)      Meldungen aus der Wissenschaft
6)      Meldungen aus aller Welt
7)      Allgemeine Meldungen und Berichte

H. Fortbildungsdatenbank

1)      Fortbildungen
2)      Fortbildungen in Österreich
3)      Fortbildungen in der Schweiz
4)      Messen und Tagungen

I. Produktsuche/ Lieferanten

J. Kontakt

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13.07.2020 18:56

Klärwerk.info / Ablage / Firmennachrichten Januar bis März 2008

Firmennachrichten Januar bis März 2008

Wenn Sie Produzent oder Lieferant von Produkten für Kläranlagen sind, könnte Ihre Firmennachricht hier stehen. Nehmen Sie uns (firmennachrichten@klaerwerk.info) in Ihren PR-Verteiler auf, die interessantesten Nachrichten stellen wir gerne auf diese Seite.

März 2008 

Drei neue ATEX-Pumpenserien 

Transmitter für LF, O2, pH - auch im Ex-Bereich 

Kläranlage Ilbeshausen - Hochwaldhausen 

Jung Pumpen gemeinsam mit Hydromatic und Fairbank Morse 

KA Bramsche entscheidet sich für einen Passavant FluX-Drain Bandeindicker 

WTE nimmt zweites Blockheizkraftwerk in Moskau unter Vertrag 

WTE baut mit internationalem Konsortium Polens größte Kläranlage Czajka in Warschau. 

Kläranlage Prinzenstein erhält anaerobe Vorbehandlungsanlage 

SW Umwelttechnik: vorläufiges Jahresergebnis 2007 

Siemens übernimmt Chemitreat-Gruppe Ausbau des Geschäfts für Wassertechnologie im asiatisch-pazifischen Raum 

Erster Erfolg im Streit mit der Ölindustrie 

2007 - ein Rekordjahr für ProMinent  

Schlauchpumpe DULCO®flex DF4a zur Flockungsmitteldosierung 

Unternehmen schickt Projekt „Kanalnetzsteuerung" ins Rennen / Senkung der Gewässerbelastung aus Kanalnetz um 50 Prozent 

Kleine, leistungsstarke Abwasserpumpe 

Jüngste Generation von Tauchmotorrührwerken 

Weltwassertag in Deutschland: 

Ifat 2008 mit großem Biogas-Bereich 

EVN baut neue vollbiologische Kläranlage für Stadtgemeinde Tulln 

E.ON-Investitionen schaffen 15.200 neue Arbeitsplätze in Deutschland 

EnviroChemie Gruppe mit 20 % Geschäftssteigerung in 2007 

Positive Resonanz auf Biomar Anaerobtechnikum 
• 
Neue Druckerhöhungsanlagen 

GKK: Kraftwerksneubau soll verschoben werden - Stadtwerke setzen auf modernste CO2-Abscheidung 
• 
KWL investiert 4 Mio. Euro in Markranstädt/Großlehna 
• 
Neues Wasserwerk für Oschatz eingeweiht 
• 
Garantierte Sicherheit: Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung zertifiziert 
• 
EVN Müllverbrennungsanlage für die Stadt Moskau im Vollbetrieb 
• 
EVN Bestbieter für die Errichtung von drei Wasserkraftwerken in Albanien 

RWE Dea will auf Errichtung weiterer Bohrinseln im Wattenmeer verzichten 
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Februar 2008 

Mall-Abscheider jetzt auch mit GET-Zertifikat 

SW Umwelttechnik - Rekordauftragsstand trotz schwieriger Rahmenbedingungen 

Physikalische Barriere - Niederdruckmembranfiltertechnik hält zuverlässig Feststoffe, Kolloide und Bakterien zurück 

MVV Energiedienstleistungen nimmt in Mechau klimafreundliche Biogasanlage in Betrieb 

Neue Hebeanlagengeneration 

Hans Huber AG wird Wirtschaftspartner der Fachhochschule Amberg-Weiden 

FRIATEC präsentiert die PE-Innovation 2008 

Gemeinsames Tochterunternehmen von E.ON Hanse und Hamburg Wasser 
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Januar 2008 

Potenzialanalysen für Wärme aus dem Kanal 

Investitionen in die Trinkwasseraufbereitung in Hirschaid 

Rhine-Main Water Research (vormals ESWE-Institut) zukünftig unter dem Dach von IWW 

Abwasserbehandlungsverfahren standardisiert 

OEWA übernimmt Wassertechnik für Signet Solar 

OEWA übernimmt für weitere 15 Jahre die Betriebsführung für Wasserverband 
•  Müller-BBM: Umweltbericht und Fachgutachten zu geplantem Dampfkraftwerk in Karlsruhe  
•  Erdwärme rettet Kirchen vor Schimmel und der Betriebskostenfalle  

 


Drei neue ATEX-Pumpenserien

 

Mit gleich drei neuen Tauchpumpen für Abwasser hat der in Düsseldorf ansässige Hersteller Tsurumi sein Produktangebot zum Jahresbeginn erweitert.
Die Aggregate mit den Bezeichnungen BX, CX und UX erfüllen die europäische Produktrichtlinie ATEX II 2G IIB für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen. Insgesamt elf verschiedene Typen sind TÜV-zertifiziert lieferbar. Sie bieten maximale Förderleistungen zwischen 330 und 2000 l/min bzw. überwinden Höhenunterschiede bis 23,5 m. Die Nennleistung bewegt sich zwischen 1,6 und 4 kW.

Besonderes Augenmerk gilt den raffiniert konstruierten Laufrädern an der Einsaugöffnung. Mit dem universellen Freistromlaufrad im Turbinendesign erzeugen die UX-Pumpen Wirbel von hoher Geschwindigkeit, was die Fließfähigkeit des Mediums selbst mit Faseranteilen gewährleistet. Sind große Festkörper im Abwasser, lassen sich mit dem Kanallaufrad der BX-Serie Verstopfungen wirksam vorbeugen. Kommt es ganz dicke, empfiehlt Tsurumi ein Laufrad mit Schneidewerk. Es ist Standard bei den CX-Pumpen und besitzt eine integrierte Klinge aus Wolframkarbid, einem der härtesten Materialien, nahe am Diamant. Zudem ist der innere Rand der Saugplatte sägezahnartig ausgeprägt: Faser- und Feststoffe werden kraftvoll zerschnitten und im Förderstrom mittransportiert. Alle Pumpen sind optional auch mit Auslassbogen und Kupplungsfuß für Führungsrohre erhältlich.

Wie alle Pumpen des japanischen Herstellers wurden auch die neuen ATEX-Modelle für extreme Haltbarkeit ausgelegt. Den Anwendern kommt Tsurumis Kompetenz als Weltmarktführer bei robusten Baupumpen zu Gute: Was andere Hersteller erst seit kurzem - wenn überhaupt - offerieren, ist bereits langjährig praxiserprobter Standard. Beispielsweise der lageunabhängige Schmiermechanismus, die innen liegende doppelte Gleitringdichtung der Welle oder der ausgeklügelte Temperaturschutz.

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Transmitter für LF, O2, pH - auch im Ex-Bereich

Der SI792 2-Leiter-Transmitter ist Spezialist in Industrie und Abwasserbehandlung
für elektrochemische Parameter, wie Leitfähigkeit,
Sauerstoff und pH. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in Flüssigkeitsanalytik
bietet HACH LANGE den SI792 jetzt in zweiter Generation mit
langer Betriebsbereitschaft und hoher Mess-Sicherheit. Außerdem ist
er als eigensichere Variante für den Ex-Bereich Zone 1 geeignet.
Der SI-Transmitter ist mit seiner zukunftssicheren Kommunikation
- HART, PROFIBUS PA und FOUNDATION FIELDBUS - vielseitig einsetzbar
in Reinst-, Prozess-, Trink- und Abwasser.
Das umgesetzte Sicherheitskonzept zeugt von langjähriger Praxiserfahrung:
Die Bedienoberfläche im SI792 ist klar strukturiert. Das
segmentierte und blendfreie Display zeigt Messwert und Temperatur
in gut lesbaren, großen Ziffern. Außerdem visualisiert die Selbstdiagnostik
den Sensor-Status mit Smileys: Eine positive Mimik signalisiert
eine reibungslose Messung; eine negative Mimik verrät sofort,
wenn der Sensor überprüft werden sollte. Eine LED dient ebenfalls
dazu Beeinträchtigungen aufzuzeigen.
Der Schutz von Daten und Einstellungen ist wirksam umgesetzt über
Sicherheitscodes und administrative Rechte. Die Kalibrierung ist sehr
bequem durchzuführen, weil menügeführt und unterstützt durch eine
automatische Erinnerungsfunktion.
Kontaktinformation
hach lange GMBH
Willstätterstraße 11
D-40549 Düsseldorf
Tel. +49(0)2115288-0
Fax +49(0)2115288-143
info@hach-lange.de
www.hach-lange.com
Ansprechpartner Presseinformationen:
Iris Boenning, Durchwahl -215,
E-Mail iris.boenning@hach-lange.de

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Kläranlage Ilbeshausen - Hochwaldhausen

Austausch von MAMMUTROTOREN® unter geringem Aufwand und ohne Unterbrechung des Kläranlagenbetriebes.

Nach rund 35 Jahren wurden auf der Kläranlagen Ilbeshausen - Hochwaldhausen die vier vorhandenen MAMMUTROTOREN® erneuert.
Die Gemeinde setzt auch weiterhin auf das bewährte System der BU Passavant.
Entsprechend der gestiegenen Belastung wurden bei den Modernisierungsmaßnahmen leistungsstärkere Belüfter installiert.
Die unproblematische Montage wurde durch den Passavant-Service mit Unterstützung des gemeindlichen Bauhofes ohne Unterbrechung des Kläranlagenbetriebes durchgeführt.
Pressemitteilung :Austausch von 4 MAMMUTROTOREN®

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Jung Pumpen gemeinsam mit Hydromatic und Fairbank Morse

Steinhagen - Auf der IFAT 2008 wird sich der Abwasserspezialist
Jung Pumpen aus Steinhagen erstmals unter der Fahne des neuen
Eigentümers Pentair, Inc. präsentieren. Die Pentair Water Group, in
der Unternehmen versammelt sind, die neben reiner Pumpentechnik
auch Anlagen zur Wasseraufbereitung sowie Filter- und Schwimmbadtechnik
herstellen, wird in München auf insgesamt 200 m2 Standfläche
die neuesten Entwicklungen ihrer Tochtergesellschaften aus
dem Bereich der Abwassertechnik vorstellen. Neben Jung Pumpen
werden die amerikanischen Pentair-Töchter Hydromatic und Fairbank
Morse auf dem Messestand 413 in Halle A5 vertreten sein.
Seit der Übernahme von Jung Pumpen durch Pentair, Inc. steht auch deutschen
Kunden das enorme Sortiment der Unternehmensgruppe zur vollen
Verfügung. Abwasserpumpen zwischen 0,3 kW bis weit über 400 kW werden
bei Bedarf zentral von Jung Pumpen geliefert. Dank der globalen Vertriebsstruktur
der amerikanischen Unternehmensgruppe erschließen sich
gleichzeitig auch für Jung Pumpen zunehmend neue internationale Märkte.
Neuer befahrbarer Kunststoffschacht
Jung Pumpen zeigt auf der IFAT erstmalig einen neuen korrosionsbeständigen
Kunststoffschacht mit Druckabgang DN 32 für die Druckentwässerung
- befahrbar bis Klasse B (D). Seine innovative Konzeption gewährleistet
eine einfache und saubere Wartung, optimale Austauschzeiten im
Schacht und in der Druckleitung sowie eine hohe Belastbarkeit.
Neue Abwasserpumpen mit DN 80 und DN 200
Auch bei den Abwasserpumpen hat Jung Pumpen Neues zu bieten. Abwasserpumpen
mit Druckabgängen DN 80 und DN 200 komplettieren das
Programm. Größere Pumpen stellen die beiden Schwesterfirmen - z. B.
Fairbank Morse - bereit, so dass umfassende kommunale Abwasserkonzepte
zukünftig ohne Einschränkung realisiert werden können.
Innovationen für Kleinkläranlagen
Auch das Sortiment für die Hersteller von Kleinkläranlagen wird von Jung
Pumpen peu à peu erweitert, auf der IFAT zunächst durch die erste reinrassige
Kleinkläranlagenpumpe „oxylift". Sie besitzt einen großen freien
Durchgang, ist verstopfungsunanfällig und bietet zahlreiche weitere interessante
Applikationen für einen zuverlässigen und wartungsfreundlichen
Betrieb.
Zwei optimierte Belüfter für Kleinkläranlagen, der „oxyperl 3" und der „oxyperl
5", bereichern darüber hinaus dieses Marktsegment. Ein innovatives
kompaktes SBR-System, das „oxynauteco", kann zur Nachrüstung bestehender
Dreikammergruben oder als Komplettsystem für die Entsorgung der
Abwässer von bis zu zwölf Einwohnern eingesetzt werden.
Neue patentierte Steuerung für Druckluftspülsysteme
Geruchsvermeidung steht bei der Abwasserbeseitigung im kommunalen
Bereich hoch im Kurs. Eine neue patentierte Steuerung für Druckluftspülsysteme
berechnet die richtigen Einschaltzeiten. Sie sorgt damit für geringen
Energieverbrauch und vermeidet Geruchsbelästigungen rund um die
Abwasserentsorgung.
Neuheiten bei der Regel- und Steuerungstechnik
Weiterhin zeigt Jung Pumpen neue Regel- und Steuergehäuse, die mit
modernster Platinen- und Mikroprozessortechnik ausgestattet sind.
Abdruck frei. Beleg erbeten.
Dr. Sälzer Pressedienst, Haverkamp 30, 45289 Essen
Der Messestand von Jung Pumpen / Pentair Water auf der IFAT 2008
Foto: Jung Pumpen, Steinhagen
Datum: 06.02.2008
(Text- und Bildmaterial steht unter www.jung-pumpen.de und
www.drsaelzer-pressedienst.de zum Download bereit.)

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KA Bramsche entscheidet sich für einen Passavant FluX-Drain Bandeindicker

Im Dezember 2007 wurde auf der Kläranlage Bramsche im Rahmen der Erneuerung der Überschussschlammeindickung eine Zentrifuge gegen einen Passavant FluX-Drain Bandeindicker ausgetauscht.

Der Abwasserbeseitigungsbetrieb der Stadt Bramsche entschied sich für den Einsatz eines Passavant FluX-Drain Bandeindickers anstatt der bisher verwendeten Zentrifuge, aufgrund erheblicher geringeren wirtschaftlichen Kosten in den Bereichen Energieverbrauch, Anschaffung, Wartung und Verschleiß.

Der Bandeindicker ist nach kurzer Lieferzeit auf der Anlage montiert und in Betrieb genommen worden. Aufgrund einer optimalen Einstellung und Abstimmung aller Anlagenkomponenten der ÜS- Schlammeindickungsanlage in Verbindung mit der Auswahl eines geeigneten Polymeres, erreicht der Passavant FluX-Drain 1600 bei einer Feststofffracht von 550 kg TS/h einen Austrags-TS von 8,5 % bei einem Polymerverbrauch von 2,5 g/kg.

Pressemitteilung:

Passavant FluX-Drain Bandeindicker gegen Zentrifuge

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WTE nimmt zweites Blockheizkraftwerk in Moskau unter Vertrag

Die WTE Wassertechnik GmbH, Essen, ersteigerte Ende Februar 2008 das Recht, auf dem Gelände der Abwasseranlage Ljuberzy südöstlich von Moskau ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit zugehöriger Schlammtrocknung zu errichten. Als Hauptenergiequelle dient das aus dem Klärschlamm gewonnene Biogas der Großkläranlage, die mit einer Kapazität von 3,25 Mio. m³/d zu den weltweit größten zählt.
Zur Stromerzeugung von 12,5 MW (5 x 2,5 MW) wird das Biogas des Klärprozesses verwendet. Dabei steht bei der von WTE finanzierten Investition von ca. 65 Mio. EUR die Energieerzeugung und die Abwärmenutzung zur Klärschlammtrocknung im Vordergrund. Täglich 600 t Rohschlamm mit einer Trockensubstanz von 25 % werden in 4 Trocknern aufbereitet. WTE wird 49 Jahre für die Betriebsführung der Biogas-Anlage verantwortlich sein.
Vertragspartner sind die Stadt Moskau und das staatliche Unternehmen für Wasser und Abwasser, Moswodokanal. Am Standort Kurjanovo baut WTE ihr erstes BHKW in Moskau zur Verstromung von Biogas. Die Anlage wird noch 2008 in Betrieb gehen.
WTE setzt bereits seit Jahren auf den eigenen Kläranlagen, u. a. in Zagreb, ihr Know-how zur Energiegewinnung aus Klärprozess und Schlammbehandlung ein. Zurzeit baut WTE eine Abwasseranlage in Istanbul, deren Energiehaushalt weitgehend durch diese innovative Technik gesichert wird. Weitere Großprojekte werden aktuell in Warschau/Polen, Kohtla-Järve/Estland und Kaunas/Litauen durch die WTE-Gruppe realisiert.

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WTE baut mit internationalem Konsortium Polens größte Kläranlage Czajka in Warschau.

Die WTE Wassertechnik GmbH, Essen, unterzeichnete am 30.01.2008 als Mitglied eines internationalen Konsortiums den Vertrag zur Modernisierung und Erweiterung der Kläranlage Czajka nördlich von Warschau.
Auftraggeber dieses Großprojektes mit einer Investitionssumme von über 500 Mio. EUR sind die städtischen Wasser- und Abwasserwerke von Warschau (MPWiK). Das Projekt wird zu ca. 40 % von europäischen Fonds mitfinanziert.
Die Großkläranlage Czajka wird mit einer Kapazität von 450.000 m³ pro Tag, das entspricht 2,1 Mio. Einwohnerwerten, die Reinigungsleistung der bestehenden Anlage nahezu verdoppeln. Somit entsteht die größte Abwasserreinigungsanlage Polens.
Neben WTE sind Veolia Water (Frankreich) und der polnische Baukonzern Warbud als Federführer an dem Konsortium beteiligt. Die Arbeiten sollen in zwei Phasen erfolgen, um den Betrieb der bestehenden Anlage zu gewährleisten. In der zweiten Phase erfolgen der Rückbau der Altanlagen und deren komplette Neuerstellung.
WTE ist neben der Planung und Ausrüstung der mechanischen Stufe sowie der Vorklärung insbesondere für die Schlammbehandlung verantwortlich. Bereits im August 2008 findet der Baubeginn statt um die Anlagen im Dezember 2010 übergeben zu können.
Durch den Bau der Anlagen in Zagreb, Wien und Moskau besitzt WTE weitreichende Erfahrungen in der Projektierung und Erstellung von Großkläranlagen. Zurzeit baut WTE u. a. Anlagen in Stettin/Polen, Kohtla-Järve/Estland und Kaunas/Litauen sowie in der türkischen Metropole Istanbul.

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Kläranlage Prinzenstein erhält anaerobe Vorbehandlungsanlage

Krüger WABAG baut biologische Abwasseraufbereitung in Oranienbaum
Oranienbaum/Ratingen - Vom Wasserzweckverband Oranienbaum-Wörlitz-Vockerode in Sachsen-Anhalt hat der Wassertechnikspezialist Krüger WABAG den Auftrag zur Erweiterung der Kläranlage Prinzenstein erhalten. Die Anlage auf dem Gebiet der Stadt Oranienbaum im Landkreis Wittenbergwird nach einem anaeroben Verfahren arbeiten und zukünftig die Abwässer von Privathaushalten und Betrieben der Region auf zeitgemäße Weise und unter Gewinnung von energiereichem Biogas vorreinigen und damit für eine Entlastung der bestehenden Kläranlage sorgen.
Diese Erweiterung wurde beschlossen, weil die im örtlichen Gewerbegebiet, dem Dessora Industriepark, ansässigen Firmen - unter anderem Nahrungsmittelhersteller - ihre Produktion weiter ausbauen wollen. Dadurch wird in den kommenden Jahren die Belastung der Kläranlage trotz geplanter Wassersparmaßnahmen in der Produktion der dortigen Unternehmen deutlich zunehmen. Die bestehende Kläranlage, eine konventionelle aerobe Schlammstabilisierungsanlage, muss an die erwartete Frachterhöhung von ungefähr 3.200 kg CSB pro Tag, das entspricht ungefähr der Versorgung der Abwässer von 40.000 Einwohnern, unter Beibehaltung der Ablaufqualität angepasst werden. Daher soll zukünftig der vorwiegend mit organischen Schmutzstoffen belastete Abwasserstrom des Industrieparks vor Einleitung in die öffentliche Kläranlage mit einem so genannten „UASB-Verfahren" (Upflow Anaerobic Sludge Blanket) vorbehandelt werden.
Dieses Verfahren von Krüger WABAG, einem Tochterunternehmen von Veolia Water Solutions & Technologies, hat sich bei der Behandlung von Industrieabwässern mit hohen Anteilen an organischen Verunreinigungen in unterschiedlichen Industrien bewährt. Es weist gegenüber den sonst bei kommunalen Kläranlagen üblichen aeroben Reinigungstechniken, bei denen Luftsauerstoff in die Klärbecken eingebracht werden muss, viele Vorteile auf: Zunächst muss kein Luftsauerstoff zugeführt werden, was die Energiekosten erheblich reduziert. Zudem werden die Abwasserschmutzstoffe in wertvolles Biogas umgesetzt, statt in Schlamm, der aufwendig zu entsorgen wäre. Das gewonnene Biogas wird in einer Mikro-Turbine zur umweltverträglichen Strom­erzeugung für die Eigenversorgung der Kläranlage genutzt.
Zu beachten war bei der Planung die besondere geografische Lage der Kläranlage im Biosphärenreservat Mittlere Elbe, dem mit einer Fläche von 43.000 Hektar größten Schutzgebiet in Sachsen-Anhalt, zu dem auch die Dessau-Wörlitzer Kulturlandschaft gehört. Zum Schutz dieser einzigartigen Landschaft wird die neue Anlage so gestaltet, dass sie das Landschaftsbild möglichst wenig beeinträchtigt. So wird der Anaerob-Reaktor teilweise tief ins Erdreich eingelassen.
Krüger WABAG liefert die klärtechnische Ausrüstung für den neuenAnlagenteil, der im Wesentlichen aus den Prozessstufen Siebung, Misch- und Ausgleichsbecken und UASB-Anaerobreaktor mit zugehörigen peripheren Ausrüstungen wie Not-Gasfackel, Gasspeicher und Dosieranlagen besteht, sowie die verfahrenstechnische Einbindung in die bestehende aerobe Abwasserreinigung. Die Fertigstellung der neuen Vorbehandlungsanlage ist für Ende 2008 geplant.

Die neue anaerobe UASB-Anlage soll industrielle Abwässer vorwiegend aus der Lebensmittelproduktion soweit vorreinigen, dass der Verschmutzungsgrad nur noch dem von häuslichem Abwasser entspricht. Die Anlage ist für eine Zulaufracht von 3.200 kg CSB pro Tag bemessen und wird dabei rund 1.100 m³ Biogas produzieren, aus dem wiederum etwa 2700 kWh Strom gewonnen werden.
Kontakt:
Dr. Jürgen Barthel / Joachim Kaps
Telefon: +49 (0)921/150879-381 / +49 (0)2102/4527-21
E-Mail: juergen.barthel@veoliawater.com / joachim.kaps@veoliawater.com

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SW Umwelttechnik: vorläufiges Jahresergebnis 2007

  • Steigerung des EBIT um 12% auf 4,6 Mio. €

  • Rekordauftragsstand von 46 Mio. € trotz schwierigen Marktumfeldes

  • Rekordinvestitionsprogramm von 26 Mio. € abgewickelt

  • Top Performer in 2007 am prime market der Wiener Börse

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen in den Kernzielmärkten Ungarn und Rumänien kann die SW Umwelttechnik ein respektables Ergebnis 2007 vorlegen. Der solide Wachstumskurs in der CEE-Region wird auch 2008 fortgesetzt. Und die Vorzeichen stehen gut. Zum Bilanzstichtag weisen die Auftragsbücher einen noch nie da gewesenen Rekordstand aus.

Nach den vorläufigen und ungeprüften Zahlen nach IFRS ging der Umsatz im Gesamtjahr 2007 um 6% von 101,9 Mio. € auf 96,1 Mio. € zurück. Hauptgründe hierfür sind die staatlichen Budgetsanierungsmaßnahmen in Ungarn, welche zu einem starken Rückgang der Vergabe von kommunalen Projekten geführt haben, sowie die Verzögerung von EU-geförderten Infrastrukturprojekten in Rumänien. Dieses schwierige Marktumfeld konnte durch den Ausbau der Lieferungen an gewerblich-industrielle Kunden sowie durch Exporte in die umliegenden Länder teilweise kompensiert werden.

Auf den Hauptmarkt Ungarn entfielen 2007 57,2 Mio. € bzw. 60% des Gesamtumsatzes nach 67,5 Mio. € bzw. 66% im Vorjahr. Der Anteil des Österreichgeschäfts reduzierte sich aufgrund der 2006 durchgeführten Werksschließungen erwartungsgemäß von 23,0 Mio. € 2006 (23%) auf 19,3 Mio. € in 2007 (20%). Der Umsatzanteil Rumäniens konnte, entgegen den Prognosen und begründet durch die EU-Projektverzögerungen, mit 8,6 Mio. € von 7,8 Mio. € im Vorjahr lediglich auf 9% gesteigert werden. Die Exporte von Ungarn in die Slowakei konnten dagegen deutlich von 1,0 Mio. € auf 6,6, Mio. € (7%) gesteigert werden und etwa verdoppelt haben sich mit über 4,0 Mio. € 2007 (4%) im Vergleich zu 2,3 Mio. € im Vorjahresvergleichszeitraum der Umsatzanteil der „weiteren Länder" (Italien, Slowenien, Deutschland und Kroatien).

Besonders erfreulich entwickelt hat sich 2007 der Geschäftsbereich Infrastruktur mit einem Wachstum von 43% am Gesamtumsatz der Gruppe 2006 auf 51% in 2007. Grundlage dieses Erfolgs war die gute Auftragslage im Bereich gewerblich-industrieller Kunden. Der Geschäftszweig Wasserschutz ging mit 30% nur leicht zurück (2006: 32%), während der Bereich Projektgeschäft am stärksten von den Budgetkürzungen der öffentlichen Hand in Ungarn betroffen war (Umsatzrückgang von 25% 2006 auf 19% 2007).

Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte trotz der widrigen Marktverhältnisse 2007 um weitere 12% von 4,1 Mio. € auf 4,6 Mio. € gesteigert werden. Die nicht aktivierten Anfahrverluste in Rumänien in Höhe von etwa 2 Mio. € sind bei diesem Wert bereits berücksichtigt.

Das EBITDA konnte um 2% auf den bisher höchsten Wert von 9,4 Mio. € (2006: 9,2 Mio. €) gesteigert werden.

In Rumänien hatte die starke Abwertung des RON am Jahresende eine merkliche Verschlechterung des Finanzergebnisses zur Folge, da die Umbewertung der Investitionskredite zum Stichtagskurs zu einem nicht realisierten Kursverlust geführt hat. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Finanzergebnis deshalb von -1,2 Mio. € auf -3,3 Mio. € verschlechtert.

Das resultierende EGT ging daher auf 1,2 Mio. € zurück (2006: 2,9 Mio. €). Aufgrund der positiven Ertragserwartung wurden aktive latente Steuern gebildet, wodurch der JÜ n.M. von  1,7 Mio. € (2006: 2,1 Mio. €) gehalten werden konnte.

Auftragsstand:
Mit einem Auftragsstand von 46,0 Mio. € zum Bilanzstichtag konnte sich die SW Umwelttechnik den höchsten Wert ihrer Unternehmensgeschichte erarbeiten und steht damit um 77% über dem Vorjahreswert (2006: 25,9 Mio. €). Dabei wurde der Auftragsstand in Ungarn von 17 Mio € (2006) auf 30 Mio. € und in Rumänien von 6 Mio. € (2006) auf 12 Mio. € angehoben. Angesichts der schwierigen Marktlage in Ungarn und Rumänien ist diese Entwicklung besonders erfreulich.

Mitarbeiter:
Der durchschnittliche Mitarbeiterstand wurde 2007 um 5% auf 797  Mitarbeiter (2006: 836) gesenkt und damit an die Betriebsleistung angepasst.  In  Österreich waren in 2007 durchschnittlich 153 (2006: 193), in Ungarn 545 Mitarbeiter (2006: 583)  und  in  Rumänien  99  (2006:  60)  beschäftigt.  In  Rumänien  wurde  der Mitarbeiterstand mit der Inbetriebnahme des neuen  Standortes  in  Bukarest  auf inzwischen 190 Personen ausgebaut.

Investitionen:
Die Rekordinvestitionen 2007 in Höhe von 26 Mio. € flossen zu 50% in die Errichtung der neuen Produktionsanlagen in Rumänien, zu 40% in den Ausbau und die Modernisierung der Anlagen in Ungarn - insbesondere in die Fertigstellung des Standortes Budapest Süd - und zu 10% in Umstrukturierungsmaßnamen an den österreichischen Standorten.

Dividendenvorschlag:
Der Vorstand der SW Umwelttechnik wird der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2007 eine gleichbleibende Dividende von 0,3 €/Aktie  auszuschütten.

Börseentwicklung:
Das deklarierte Ziel von SW Umwelttechnik, 2007 in den Prime Market der Wiener Börse zurückzukehren, wurde bereits Ende Mai 2007 erreicht. Die hervorragende Kursperformance mit einer Kurssteigerung um 138% im Jahresverlauf 2007, bestätigt das Vertrauen der Aktionäre in die langfristige Strategie des Unternehmens. Mit dieser Kurssteigerung wurde SW Umwelttechnik zum Top Performer 2007 im Prime Market der Wiener Börse.

Ausblick:
Das Management der SW Umwelttechnik erwartet trotz der schwierigen Marktbedingungen in Ungarn und der noch nicht angelaufenen EU-finanzierten Großprojekte in Rumänien für 2008 eine weitere deutliche Verbesserung der operativen Ergebnisse. Diese Erwartungen basieren auf folgenden Überlegungen:

  • In Rumänien wurde das Werk in Bukarest Ende 2007 in Betrieb genommen und wird ab 2008 einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis leisten. Aufgrund der erwarteten Verzögerungen bei EU-geförderten Großprojekten legt das Management den Schwerpunkt 2008 auf industrielle und gewerbliche Projekte.

  • In Ungarn soll die erreichte Marktführung durch die ausgezeichnete Kostenposition gewährleistet werden. Angesichts der Sparmaßnahmen der ungarischen Regierung ist auch 2008 noch mit erheblich reduzierten Auftragsvergaben der öffentlichen Hand zu rechnen.

  • In der Slowakei wird die gute Marktentwicklung durch Exporte aus Ungarn weiterhin genutzt.

  • Die Treiber der Geschäftsentwicklung in Österreich sind Produktinnovationen sowie der weitere Ausbau der Exporte nach Italien und Slowenien.

  • Die Märkte Bulgarien, Serbien, Moldawien und Ukraine werden mittels Exporttätigkeit aus Ungarn und Rumänien in Angriff genommen.

  • Die Verwertung nicht betriebsnotwendiger Immobilien wird das Geschäftsergebnis 2008 positiv beeinflussen.

Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik - seit 1997 an der Wiener Börse notiert  - steht für nachhaltiges Wirtschaften und konsequentes Wachstum in Ost- und Südosteuropa. Mit innovativer Umweltschutztechnologie leistet das Unternehmen seinen Beitrag zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur in den CEE-Ländern. SW Umwelttechnik erwirtschaftet an 16 Standorten und mit 800 Mitarbeitern einen Umsatz von 100 Millionen Euro.

Fact Box:

In Mio €
2007
2006
Umsatz
96,1
101,9
EBIT
4,6  4,1 
EBITDA
9,4  9,2 
EGT
1,2  2,9 
JÜ n.M.
1,7  2,1 

 

Rückfragehinweis:

DI Dr. Bernd Wolschner

Vorstand der SW Umwelttechnik
Tel.:      +43 / (0) 7259 / 31 35 0
Fax:     +43 / (0) 463 / 37 667

Mag. Romed Lackner

Investor Relations/Marketing
Tel.:      +43 / (0) 664 / 811 76 70
Fax:     +43 / (0) 463 / 37 667 170

E-Mail:  romed.lackner@sw-umwelttechnik.com
Web:    www.sw-umwelttechnik.com

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Siemens übernimmt Chemitreat-Gruppe Ausbau des Geschäfts für Wassertechnologie im asiatisch-pazifischen Raum

Siemens erweitert mit der Übernahme der Chemitreat Group Private Limited mit Sitz Singapur sein Servicegeschäft für Wasser- und Abwasserbehandlungssysteme in Südostasien. Chemitreat wird Teil der Business Unit Water Technologies der Division Industrie Solutions werden. 2007 erzielte Chemitreat mit 240 Mitarbeitern einen Umsatz von über 25 Millionen Euro. Das Unternehmen hat Niederlassungen in den Ländern Singapur, Thailand, Malaysia, Philippinen und China mit Lösungen und Dienstleistungen für Wasserbehandlungssysteme. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
„Seit über 30 Jahren ist Chemitraet ein hoch respektiertes Unternehmen in Südostasien", sagte Jagannath Rao, verantwortlich für das Geschäft von Siemens Water Technologies in Südostasien. „Chemitreat deckt im Wassergeschäft den kompletten Bereich an Dienstleistungen für industrielle und kommunale Kunden ab - vom Betrieb bis hin zur Wartung. Das Unternehmen verfügt in industriellen Kern-Anwendungen einschließlich der Behandlung von hochreinem Wasser über eine ausgewiesene technologische Kompetenz".
Die Akquisition zielt hauptsächlich ab auf die geografische Expansion in Südostasien zur besseren Durchdringung dieser Märkte. „Das Marktsegment für Wasserbehandlungsanlagen und -services in Asien wächst jährlich um sieben bis neun Prozent. Die Akquisition von Chemitreat hilft uns, auf den zunehmenden Wasserbedarf von Industrie und Gesellschaft in dieser Region besser einzugehen", betonte Rao. Beim Portfolio bestehen zwischen Chemitreat und Siemens keine signifikanten Überlappungen. „Dieser Zukauf hilft uns, sowohl unser Portfolio zu ergänzen als auch unsere regionale Präsenz zu erweitern", so Rao.
"Mit der Akquisition setzen wir unsere Wachstumsstrategie in Südostasien fort", erläutert Chuck Gordon, CEO von Siemens Water Technologies. Seit 2006 hat Siemens mit Joint-Ventures in China und einem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Singapur sein Wassergeschäft in der asiatisch-pazifischen Region kontinuierlich ausgebaut. Durch Investitionen in Höhe von 25 Millionen Euro im Verlauf von fünf Jahren wird Singapur für Siemens zum Geschäfts- und Technologiezentrum für die Entwicklung und das Engineering von Wasser- und Abwasserbehandlungssystemen. „Durch Chemitreat können wir mit unseren innovativen Systemen und Lösungen jetzt auch in Malaysia, Thailand und den Philippinen punkten", so Gordon. "Wir haben dadurch auch eine solide Basis, um unseren Marktauftritt in Ländern wie Indien und Vietnam zu beschleunigen".

Der Siemens-Sektor Industry, Erlangen, ist der weltweit führende Anbieter von Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik. Mit durchgängigen Hardware- und Software-Technologien und umfassendem Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität und Effizienz seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility, Drive Technologies und Osram. Mit weltweit rund
209 000 Mitarbeitern erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2007 einen Umsatz von etwa 40 Milliarden Euro (pro forma, unkonsolidiert). http://www.siemens.com/industry

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Erster Erfolg im Streit mit der Ölindustrie

RWE Dea will auf Errichtung weiterer Bohrinseln im Wattenmeer verzichten
Hamburg: Der WWF begrüßt den Verzicht der RWE Dea AG auf die Errichtung weiterer Öl-Bohrinseln im schleswig-holsteinischen Nationalpark Wattenmeer. Dies hatte ein Konzernsprecher am Samstag gegenüber der WELT angekündigt. „Das ist ein erster Teilerfolg. Aber wir sind noch nicht am Ziel", so Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF Wattenmeerbüros. Denn der Konzern will grundsätzlich am umstrittenen Ausbau der Ölförderung im Wattenmeer festhalten.
Aus den bekannt gewordenen Erklärungen ergibt sich Ansicht des WWF noch kein genereller Verzicht des Unternehmens auf weitere künstliche Öl-Inseln im Nationalpark. „Wir erwarten, dass RWE Dea alle Pläne für eine Ausweitung der Ölförderung im Nationalpark Wattenmeer und den Bau von neuen Bohr- oder Förderinseln auch für die Zukunft aufgibt", erklärte Rösner. Dieser Verzicht müsse auch den niedersächsischen Wattenmeer-Nationalpark einschließen, für den der Konzern ebenfalls eine Probebohrung im Gebiet Knechtsand angekündigt hat.
Die geplanten Probebohrungen selbst würden erhebliche Störungen im Nationalpark verursachen, selbst wenn eventuell entdeckte Ölvorkommen später von außerhalb des Nationalparks gefördert würden. Aus diesem Grund seien auch solche Bohrungen nach dem schleswig-holsteinischen Nationalparkgesetz unzulässig, betont der WWF.
Ein von RWE Dea bei der Bergbehörde gestellter Antrag auf neue Öl-Konzessionen im nordfriesischen Teil des Nationalparks Wattenmeer passe nicht zu der Ankündigung des Verzichts auf neue Bohrinseln und müsse ebenfalls zurückgezogen werden, fordert der WWF. „Konsequent wäre es, aus diesem Antrag wenigstens alle im Nationalpark oder in europäischen Schutzgebieten liegenden Flächen herauszunehmen", so Rösner.
Heftige Kritik üben die Umweltschützer an aktuellen Baumaßnahmen bei der bereits im Wattenmeer liegenden Förderplattform „Mittelplate". Hier werden wegen der Unsicherheit der Plattform gegenüber natürlichen Veränderungen im Wattenmeer derzeit rund 40.000 Quadratmeter Watt mit Steinschüttungen überbaut. „Dieser Eingriff belegt ein weiteres Mal die Unvereinbarkeit der Ölförderung mit dem Nationalpark Wattenmeer", so WWF-Experte Rösner. Eine Genehmigung für diesen schwerwiegenden Eingriff in den Nationalpark liege bislang nicht vor, sie soll erst nachträglich eingeholt werden.

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2007 - ein Rekordjahr für ProMinent 

Das Jahr 2007 verlief für die ProMinent-Gruppe außerordentlich erfolgreich. Die mit Hauptsitz in Heidelberg ansässige Unternehmensgruppe ist mit 48 Auslandstöchtern eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet des Dosierens von Flüssigkeiten sowie Spezialist für die Wasseraufbereitung.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Unternehmensgruppe ihren Außenumsatz um 14% auf 305 Mio. Euro gesteigert. „Unsere Strategie, profitabel zu wachsen, ist erfolgreich", so der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Andreas Dulger. Besonders positiv war die Geschäftsentwicklung dabei in Lateinamerika, wo der Umsatz um 23% zulegte. Ebenfalls äußerst zufrieden war man auch mit den asiatischen Wachstumsmärkten. Hier konnte der Umsatz um 17% gesteigert werden.
Der europäische Markt erreichte mit einem Umsatzwachstum von über 14% ebenfalls ein hervorragendes Ergebnis. Dagegen blieb das Geschäft in Nordamerika mit Minus 0,7% weit hinter den Erwartungen zurück.
Der Geschäftsentwicklung entsprechend, wurden weltweit 178 neue Arbeitsplätze geschaffen, davon 48 allein in Heidelberg. Damit stieg die Zahl der weltweit beschäftigten Mitarbeiter im Jahresvergleich um 10% auf 1951.
Für das Jahr 2008 wurde die Messlatte wieder sehr hoch gesetzt. „Unser Ziel ist es auch weiterhin stärker zu wachsen als der Markt", so Dulger. Als Wachstumsziel hat man sich vorgenommen, den Gruppenumsatz um rund 14% auf 347 Mio. Euro zu steigern. Am Produktionsstandort Heidelberg will man dabei auch in Zukunft weiter festhalten. Bis zum Jahr 2012 sollen hier rund 30 Mio. Euro investiert werden. Um Kunden international noch besser betreuen zu können, wird das Niederlassungsnetz noch engmaschiger geflochten. So sind in 2008 die Eröffnungen zweier neuer Vertriebs- und Serviceniederlassungen in Rumänien und Argentinien geplant.

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Schlauchpumpe DULCO®flex DF4a zur Flockungsmitteldosierung 

Die neue Schlauchpumpe DULCO®flex DF4a wurde speziell für die Flockungsmitteldosierung entwickelt. In allen Anwendungen, in denen Flockungsmittel konstant und genau zudosiert werden sollen, findet sie ihre Anwendungen. Typische Einsatzbereiche sind die Wasseraufbereitung in öffentlichen und privaten Bädern.

Bei der Aufbereitung von Schwimmbadwasser ist die Flockungsmitteldosierung eine wichtige Aufbereitungsstufe. Flockungsmittel wird benötigt, um nicht filtrierbare Stoffe filtrierbar zu machen. Durch Potenziale lagern sich nicht filtrierbare Teile an, es entstehen sogenannte Makroflocken. Diese können die unerwünschten Stoffe dem Wasserkreislauf entziehen. Dass das Flockungsmittel kontinuierlich und in der genau abgestimmten Menge in das aufzubereitende Wasser gelangt, dafür sorgt die neue Schlauchpumpe DF4a des Heidelberger Herstellers.
Die speziell für diese Anwendung konzipierte DF4a weist je nach Ausführung Dosierleistungen von 1,5, 6,0 bzw. 12,0 l/h bei einem Betriebsdruck von bis zu 4 bar auf.
Einfach und schnell lässt sich die Schlauchpumpe DF4a über vier frontseitige Tasten programmieren. Die sprachneutrale Benutzerführung erleichtert die vorzunehmenden Programm- und Einstellschritte. Über die besondere Bedienmenüfunktion „Auxial" kann unkompliziert auf zwei neue Lastbereiche mit vorgegebenen reduzierbaren Dosiermengen und Umwälzleistungen umgeschaltet werden.
Die Dosierung lässt sich auf diese Weise durch einfaches Umschalten einem erhöhten und einem reduzierten Flockungsmittelbedarf anpassen. Bei Besuch mehrerer Schulklassen kann mithilfe dieser Funktion dem „erhöhten Flockungsmittelbedarf" ebenso Rechnung getragen werden, wie bei „reduziertem Betrieb" über Nacht mit minimaler Flockungsmittelzugabe.
Die Dosierleistung ist in einem Bereich von 0 - 100% stufenlos und reproduzierbar einstellbar. Das entspricht einer Förderleistung von 1,5 l/h bis hin zu 12 l/h. Auf dem gut lesbaren, zweizeiligen LC-Display wird die aktuelle Dosierleistung kontinuierlich angezeigt.
Besonderen Wert legten die Konstrukteure auf Laufruhe und lange Lebensdauer bei einer kontinuierlichen Einschaltdauer (100% ED). Dies wird durch einen stufenlos einstellbaren Direktantrieb sowie kugelgelagerte Rollen und Antriebswelle sichergestellt. Eine besondere Laufruhe erhält die Pumpe durch eine neuartige elektronische Laufberuhigung.

Sicherheit
Die Schlauchpumpe DF4a ist mit verschiedenen Sicherheitsfunktionen ausgestattet. So kann beispielsweise angezeigt werden, ob sich noch ausreichend Flockungsmittel in dem angeschlossenen Behälter befindet. Anschlussklemmen für den hierfür notwendigen Niveauschalter sind bereits in der DF4a eingebaut. Zusätzlich kann mit integriertem Betriebsstundenzählern genau ermittelt werden, wie lange die Pumpe und Schlauch betrieben wurden. Eine ebenfalls integrierte Überwachung sorgt für eine zuverlässige Alarmierung und Abschaltung bei Schlauchbruch.
Der geräuscharme Schrittmotor der Pumpe ist in ein Gehäuse mit der Schutzart IP 65 eingebaut. Dadurch ist die Steuerelektronik der DF4a zuverlässig gegen eindringendes Wasser geschützt.

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Unternehmen schickt Projekt „Kanalnetzsteuerung" ins Rennen / Senkung der Gewässerbelastung aus Kanalnetz um 50 Prozent

KWL bewirbt sich um den Sächsischen Umweltpreis 2008
Leipzig.
Mit ihrem Projekt „Kanalnetzsteuerung - zum Wohle der Umwelt" bewirbt sich die KWL - Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH um den Sächsischen Umweltpreis 2008. Die Kanalnetzsteuerung ermöglicht der KWL, gezielt Einfluss auf die Mischwasserströme im Kanalnetz zu nehmen und so die Schmutzbelastung der Leipziger Gewässer deutlich zu reduzieren. Über sogenannte Steuerbauwerke kann das Unternehmen große Mengen Mischwasser, also Schmutz- und Regenwasser, in der Kanalisation zwischenspeichern und dann schritt­weise in Richtung Klärwerk leiten, wo es umweltgerecht gereinigt wird. Damit vermeidet die KWL, dass in Zeiten hoher Niederschläge Misch­wasser ohne biologische Reinigung in die Leipziger Flüsse eingeleitet werden muss. Konkret bedeutet das eine Entlastung der Gewässer um rund 70.000 Kubikmeter Mischwasser pro Jahr.

Ökologisch und ökonomisch richtungweisend
„Wir reichen die Kanalnetzsteuerung mit großem Selbstbewusstsein beim Sächsischen Umweltpreis 2008 ein", konstatiert Dr. Andreas Schirmer, technischer Geschäftsführer der KWL. „Das Projekt ist richtungweisend: Wir senken die Belastung der Leipziger Gewässer aus dem Kanalnetz um rund 50 Prozent und agieren dabei gleichzeitig wirtschaftlich effizient", so der Geschäftsführer weiter. Bislang inves­tierte die KWL rund 12 Millionen Euro in die Kanalnetzsteuerung. So errichtete das Unternehmen vier Steuerbauwerke und schaffte die nötigen baulichen Voraussetzungen im Klärwerk Rosental. Zusätzlich modernisierte die KWL zahlreiche Hauptsammler, also große, dem Klärwerk vorgelagerte Abwasserkanäle, in denen das Mischwasser zwischen­gespeichert werden kann. Neben den extrem positiven Effekten für die Umwelt, zahlen sich die Investitionen auch wirtschaftlich aus: Um den gleichen Effekt mit einem konventionellen Ansatz zu erzielen, hätte die KWL rund 50 Millionen Euro zusätzlich in den Bau von Regenrückhaltebecken investieren müssen.

Funktionsweise der Kanalnetzsteuerung
Unter Leipzigs Straßen liegt ein weit verzweigtes Netz von Abwasser­kanälen. Es ist zu großen Teilen als Mischkanalisation angelegt. Über­steigt die anfallende Mischwassermenge in Zeiten starker Niederschläge die Kapazitäten des Klärwerks, muss der Überschuss in die Leipziger Flüsse eingeleitet werden. Aus diesem Grund gibt es bei der KWL das Projekt Kanalnetz­steuerung, das sich speziell mit der Optimierung des Zusammenspiels von Ka­nalnetz, Klärwerk und Gewässern beschäftigt.
Herzstück der Kanalnetzsteuerung sind die Steuerbauwerke, die sich in den Abwasserhauptsammlern befinden und den Zufluss zum Klärwerk regeln. Dabei wird die Menge des Misch­wassers automatisch ermittelt. Übersteigt sie ein festgelegtes Maß, wird ein sogenannter Schieber gedrosselt und das Wasser im Hauptsammler angestaut. Später wird das Wasser dann nach und nach ins Klärwerk geleitet und umweltgerecht gereinigt. Dieses Vorgehen wird sich künftig besonders dann auszahlen, wenn es, wie häufig im Sommer, in verschiedenen Stadtgebieten unterschiedlich stark regnet. Dann kann die KWL mit der Verbundsteuerung die Kanäle aus denjenigen Gebieten als Stauraum nutzen, in denen weniger Niederschlag fällt. Damit gewähr­leistet das Unternehmen auch bei Starkregen die volle Reinigungs­leis­tung für das anfallende Mischwasser aus den betroffenen Stadtgebieten.

Hintergrund Sächsischer Umweltpreis 2008
Der Sächsische Umweltpreis 2008 wird vom Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) vergeben und ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert, die unter mehreren Preisträgern aufgeteilt werden können. Mit dem Preis sollen herausragende Leistungen für den Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen sowie für den Naturschutz gewürdigt werden. Folgende Kriterien werden dabei von einer Jury aus Persönlichkeiten der sächsischen Wirtschaft und Politik sowie aus Wissenschaft und Verwaltung bewertet: Umwelt­wirkung, Innovation, Modellcharakter, Strategie/Konzept, Synergiewirkung und Nachhaltig­keit. Auf Empfehlung der Jury entscheidet das SMUL über die Vergabe des Sächsischen Umweltpreises 2008.

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Kleine, leistungsstarke Abwasserpumpe

KSB-Stand: IFAT 2008, München, Halle A5, Stand 315/412 und Halle B2, Stand 515
Als Premiere präsentiert die KSB Aktiengesellschaft, Frankenthal, auf der IFAT 2008 in München (05. bis 09. Mai) ihre neue Amarex N S 32.Ihr Einsatzgebiet ist die Förderung von Abwässern aller Art für kommunale, industrielle und gewerbliche Anwendungen.

Mit dieser neuen Pumpe stellt der Frankenthaler Hersteller dem Markt ein preiswertes Aggregat zur Verfügung, das sehr leicht und kompakt ist und somit auch in engen Schächten sowie Behältern eingebaut werden kann.

Der maximale Förderstrom liegt bei 16 Kubikmetern in der Stunde und die größte Förderhöhe beträgt 29 Meter. Die neue Maschine wird vor allem in Druckentwässerungssystemen zum Einsatz kommen, etwa wenn Abwasser unter der Rückstauebene anfällt und in Anlagen mit langen Rohrleitungen, bei denen das natürliche Gefälle für den Abwassertransport zu gering ist.

Da die neue Pumpe über ein Schneidsystem verfügt, das die im Medium anfallenden Fasern zerkleinert, reicht für den Abtransport des Abwassers eine Leitung mit 32 Millimetern Durchmesser aus. Das mindert die Kosten von Rohrleitungen und Armaturen.

Eine Wellenabdichtung am Motor und eine drehrichtungsunabhängige Gleitringdichtung zum Medium schützen den Antrieb vor eindringendem Wasser. Eine mit umweltverträglichem Öl gefüllte Kammer zwischen den beiden Dichtungssystemen sorgt auch bei gashaltigen Medien für die nötige Kühlung und Schmierung der Gleitringdichtung. Lebensdauergeschmierte, stark dimensionierte Kugellager halten die Welle aus Edelstahl in Position.

Um die Pumpen auch nach jahrelangem harten Einsatz leicht demontieren zu können, sind alle Schraubverbindungen aus hochwertigem Edelstahl und als M6-Innensechskantschrauben ausgeführt. So ist nur ein einziges Werkzeug erforderlich, was der Servicefreundlichkeit zugute kommt.

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Jüngste Generation von Tauchmotorrührwerken

Auf der diesjährigen IFAT in München stellt die KSB Aktiengesellschaft, Frankenthal, ihre jüngste Generation direkt angetriebener Tauchmotorrührwerke der Baureihe Amamix vor. Bei dieser erreichten die Entwickler durch eine optimierte Gestaltung der Propellerhydrauliken maximale Wirkungsgrade und ein gutes Betriebsverhalten gegenüber höherviskosen Medien.Die neu gestalteten Propeller sorgen für einen effizienten Schubeintrag in die Becken und verringern so die Stromkosten für den Betreiber. Die je nach Leistungsbedarf zwei- oder dreiflügligen Propeller (Nenndurchmesser 200 bis 600 mm) schleudern verzopfende Bestandteile des Fördergutes ab. Somit wird das Aggregat nicht blockiert.

Der Propeller ist aus Edelstahl gefertigt. Das Haupteinsatzgebiet der neuen Rührwerke liegt in der kommunalen und industriellen Klärtechnik sowie in Biogasanlagen.

Für maximale Sicherheit sorgt das 3-fache dynamische Abdichtsystem aus zwei Gleitringdichtungen (SIC/SIC) kombiniert mit einem Radialdichtring. Dieses Abdichtsystem sorgt für hohe Betriebssicherheit und ermöglicht bis zu 16.000 Betriebsstunden ohne Ölwechsel.

Mit Nennleistungen von 1,25 bis 10 kW steht für jeden Anwendungsfall die optimale Leistung zu Verfügung. Die vier- bis zwölfpoligen Tauchmotoren haben Gehäuse aus Edelstahl oder beschichtetem Grauguss. Sie sorgen für eine gute Wärmeableitung und bieten dauerhaften Schutz gegen Korrosion und Abrasion.

Besonderes Augenmerk legten die Konstrukteure auf die Gestaltung der steckbaren elektrischen Leitungsdurchführung, was bei getaucht arbeitenden Maschinen immer einen kritischen Punkt darstellt. Einzeln abisolierte, verzinnte und in Gießharz eingebettete Adern sorgen für mehrfache längswasser­dichte Abdichtung und schützen auch noch bei Beschädigungen des Kabelmantels und der Isolierung.

KSB-Stand: IFAT 2008, München, Halle A5, Stand
315/412 und
Halle B2, Stand 515

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Weltwassertag in Deutschland:

Nachhaltige Wasserwirtschaft schützt die Umwelt, sorgt für hohe Trinkwasserqualität und Versorgungssicherheit • Jeder kann einen Beitrag leisten
Das Lebensmittel Nr. 1 - das Trinkwasser - ist in Deutschland dank der nachhaltigen Bewirtschaftungsmaßnahmen beim Schutz der Gewässer und bei der Gewinnung ausreichend und in hoher Qualität vorhanden. Im Wasserkreislauf geht kein Tropfen verloren. Deshalb ist eine Wasserwirtschaft wichtig, die besonderen Wert darauf legt, dass nur soviel Wasser entnommen wird, wie im Wasserkreislauf immer wieder erneuert wird und dass darüber hinaus unsere Gewässer dauerhaft vor Verunreinigungen vor allem mit schwer oder gar nicht abbaubaren Stoffen geschützt werden. Dies ist staatliche Aufgabe.

GELSENWASSER setzt seit über 18 Jahren auf Kooperation mit der Landwirtschaft, um die Qualität des Rohwassers in den landwirtschaftlich geprägten Wassergewinnungsgebieten weiter zu verbessern. Dazu Dr. Manfred Scholle, Vorstandsvorsitzender der GELSENWASSER AG: „Die Bilanz kann sich sehen lassen: Die Stever, die die GELSENWASSER-Talsperren in Haltern und Hullern speist, ist heute so sauber, dass in den letzten acht Jahren nur noch in Ausnahmefällen die Aktivkohle-Dosierung bei der Wasseraufbereitung im Halterner Wasserwerk zur Entfernung der Spuren von Pflanzenbehandlungsmitteln benötigt wurde."

Um die Gewässer von vornherein so wenig wie möglich zu belasten, sollten Verunreinigungen möglichst direkt am Ursprungsort verhindert werden, z. B. durch dezentrale Aufbereitung von Industrie- und Krankenhausabwässern. Jeder Einzelne kann etwas tun: So gehören Arzneimittelreste z. B. niemals in die Toilette, sondern sollten zurück zur Apotheke gebracht oder in den Hausmüll geworfen werden - vorausgesetzt, der Hausmüll wird verbrannt, wie das in unserer Region üblich ist. Wer sich über Unkräuter auf den befestigten Flächen rund ums Haus ärgert, sollte auf keinen Fall zur „chemischen Keule" greifen, um diese los zu werden. Fugenkratzer, Hochdruckreiniger, Stahlbürsten oder Infrarot-Handgeräte tun hier gute Dienste, ohne Wasser und Umwelt zu gefährden.

Sollten doch unerwünschte Stoffe im Rohwasser auftreten, stehen in den Wasserwerken moderne Aufbereitungstechniken zur Verfügung. So konnten vor zwei Jahren kurzfristig Aktivkohlefilteranlagen in Betrieb genommen werden, als Perfluorierte Tenside (PFT) im Ruhrwasser entdeckt wurden. Außerdem investiert GELSENWASSER mit seinen Partnern DEW21, den Stadtwerken Bochum und den Stadtwerken Essen z. B. an der Ruhr in den nächsten Jahren rd. 140 Millionen Euro in modernste Aufbereitungsanlagen, um auch in Zukunft steigenden Anforderungen an das Trinkwasser begegnen zu können. Oberstes Ziel muss jedoch der vorbeugende Gewässerschutz sein und nicht die nachträgliche „Reparatur" durch Aufbereitung in den Wasserwerken.

Wassersparmeister Deutschland
Im Bundesgebiet beträgt die jährlich verfügbare Wassermenge 188 Milliarden Kubikmeter Grund-, Oberflächen- und Quellwasser. „Die Wasserversorger fördern davon nur etwa drei Prozent jährlich, damit haben wir den niedrigsten Wassergebrauch aller Industriestaaten. Der geringe Wasserverbrauch bei uns erzeugt aber auch Probleme für die Wasserwirtschaft", erläutert Dr. Manfred Scholle.

Der Wasserverbrauch hat in den letzten Jahren in Deutschland kontinuierlich abgenommen: Seit 1990 hat sich der personenbezogene Wasserverbrauch um zwölf Prozent verringert und beträgt pro Einwohner und Tag im GELSENWASSER-Versorgungsgebiet rd. 126 Liter (2007). Der Rückgang ist insbesondere auf den Einsatz moderner Technik in Form von Wasser sparenden Haushaltsgeräten und Armaturen zurück zu führen. Auch die Industrie hat ihren Wasserbedarf durch Kreislaufführung und Umstellung von Produktionsprozessen gesenkt. So ist die gesamte Wasserförderung von 1990 bis 2005 sogar um insgesamt 22 Prozent zurückgegangen.

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Ifat 2008 mit großem Biogas-Bereich

Freising, 29.2.2008. Auf einer Fläche von knapp 400 Quadratmetern präsentiert sich der Fachverband Biogas e.V. mit 30 seiner Mitgliedsfirmen auf dem Biogas-Gemeinschaftsstand in Halle B2. Die energetische Verwertung von Abfallstoffen in Biogasanlagen im Zuge der steigenden Substratpreise für nachwachsende Rohstoffe hat zunehmend an Bedeutung gewonnen. Auf der 15. internationalen Fachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall, Recycling stellen allein in Halle B2 277 Firmen aus, die sich unter dem Stichwort „Biogas" im Ausstellerverzeichnis eingeordnet haben. Der internationale Charakter der Messe wird die Exportaktivitäten vieler Biogas-Firmen sicher ankurbeln.

Der Fachverband Biogas e.V. steht im Zentrum des Biogas-Gemeinschaftsstandes auf Fläche 522.

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EVN baut neue vollbiologische Kläranlage für Stadtgemeinde Tulln

Spatenstich für Umwelt-Musterprojekt im niederösterreichischen Zentralraum
Eine Bietergemeinschaft der EVN-Tochtergesellschaften EVN Wasser und WTE Wassertechnik Gmbh errichtet in den nächsten Jahren im Auftrag der Stadtgemeinde Tulln eine neue vollbiologische Kläranlage. Zusätzlich werden die beiden Unternehmen nach Fertigstellung für zwei Jahre auch den Probebetrieb dieser kommunalen Anlage sicherstellen. In einer EU-weiten Ausschreibung sind EVN Wasser und WTE als Bestbieter für dieses Projekt hervorgegangen.
Der Neubau der Kläranlage Tulln wird in zwei Stufen erfolgen. Die erste Ausbaustufe wird im Frühjahr 2009 in Betrieb gehen und die Abwässer von 22.500 Einwohnerwerten (EW) mechanisch und vollbiologisch reinigen. In einer zweiten Ausbaustufe soll die Anlage in den darauffolgenden Jahren je nach den Erfordernissen der Stadt Tulln auf die Größe von 45.000 EW ausgeweitet werden. Die Kosten für den Endausbau der Kläranlage Tulln betragen 11,5 Millionen Euro.
Die bestehende Kläranlage der Stadt Tulln stammt aus dem Jahr 1975 und entspricht nicht mehr den heutigen Standards der EU hinsichtlich des modernen Gewässerschutzes. Darüber hinaus ist die Stadt Tulln eine wachsende, attraktive Wohn- und Wirtschaftsregion mit einem entsprechend steigenden Bedarf an Abwasserreinigungskapazitäten. Daher hat sich die Stadtgemeinde Tulln dazu entschlossen, eine neue, nach dem neuesten Stand der Technik arbeitende, Kläranlage zur gesicherten, langfristigen Reinigung ihrer Abwässer zu bauen.
EVN hat durch ihre beiden Tochtergesellschaften EVN Wasser und WTE ein umfassendes Know How in der Behandlung von Abwasser erworben. EVN Wasser ist seit 40 Jahren in der Versorgung von Trinkwasser und seit dem Jahr 2002 auch in der Abwasserbehandlung tätig. Derzeit errichtet EVN Wasser eine Kläranlage und ein Kanalnetz für die beiden niederösterreichischen Gemeinden Großmugl und Niederhollabrunn. WTE, seit 3 Jahren Teil des EVN Konzerns, plant, baut, betreibt und finanziert seit 20 Jahren europaweit Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen. In Österreich reinigt die WTE seit 10 Jahren mit ihren 7 Anlagen mittlerweile die Abwässer von über 100.000 Einwohnern und betreibt über 150 km Kanalnetze. Das neueste Musterprojekt der WTE steht auch in Niederösterreich. Für die Stadtgemeinde Zistersdorf hat WTE eine Abwasserbeseitigungsanlage für 9.000 EW und ca. 50 km Kanalnetz als Betreibermodell errichtet. Die Anlage wurde im Juni 2007 nach zwei Jahren Bauzeit eröffnet. In Zistersdorf wurde neben der schlüsselfertigen Errichtung auch der Betrieb und die Finanzierung über 25 Jahre von der WTE übernommen. International hat WTE bereits mit vielen Großprojekten, wie z.B. den Kläranlagen der Städte Moskau, Zagreb, Bled, Stettin und Nikosia ihre Kompetenz bewiesen. Das neueste internationale Projekt ist der Bau der zentralen Kläranlage für die Stadt Istanbul. 

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E.ON-Investitionen schaffen 15.200 neue Arbeitsplätze in Deutschland

• Langfristige Stellen bei E.ON, Zulieferern und Dienstleistern
• Klares Bekenntnis zum Energiestandort Deutschland
• Europaweit entstehen zusätzlich 30.000 Stellen

Im Mai letzten Jahres hat E.ON ein 60 Mrd € schweres Investitionsprogramm für die Jahre 2007 bis 2010 angekündigt. Hierunter fallen hohe Investitionen in modernste Kraftwerke, Stromnetze, Gasleitungen und -speicher sowie in Erneuerbare Energien in Deutschland und Europa. Das macht nicht nur die Energieversorgung sicherer, wettbewerbsfähiger und umweltschonender, sondern schafft in Deutschland dauerhaft 15.200 neue, zusätzliche Arbeitplätze. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die E.ON beim Bremer Energie Institut in Auftrag gegeben hat.
3.700 neue Arbeitsplätze entstehen direkt durch den Betrieb der E.ON-Kraftwerke und sonstigen Anlagen, bei Wartung und Instandhaltung sowie durch sonstige Dienstleistungen. Die Arbeitsplätze entstehen zu 40 Prozent bei E.ON, überwiegend aber führt das Investitionsprogramm zu einer höheren Beschäftigung bei zahlreichen Dienstleistern aus den Bereichen Maschinenbau, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Bau- und Metallindustrie.
Weitere 11.500 Arbeitsplätze entstehen durch indirekte Effekte der Investitionen, die vor allem während der Bauzeit neuer Anlagen angestoßen werden. Diese Stellen werden über 35 Jahre durch E.ON-Aufträge gesichert.
Die Beschäftigungseffekte in den europäischen E.ON-Märkten sind nach einer groben Schätzung durch das Bremer Energie Institut sogar etwa doppelt so groß wie in Deutschland. In Großbritannien, Schweden, Benelux sowie Mittel- und Osteuropa ergibt sich ein Gesamteffekt von rund 30.000 Arbeitsplätzen, die über einen Zeitraum von 35 Jahren gesichert werden.
E.ON Personalvorstand Christoph Dänzer-Vanotti: „Unser Investiti-onsprogramm dient nicht nur der Versorgungssicherheit und dem Klimaschutz, es ist auch eine Jobmaschine. Die Zahl von 15.200 neu-en Jobs allein in Deutschland macht deutlich, dass die Kritik an neuen, modernen Kraftwerken und der Genehmigungsstau beim Leitungsbau nicht nur die Versorgungssicherheit gefährden, sondern auch beschäf-tigungspolitisch fahrlässig sind. Daher ist das klare Bekenntnis der Politik zu Klima schonenden Kohle- und Gaskraftwerken, neuen Lei-tungen und der klare Rahmen für den Ausbau der Erneuerbaren Ener-gien so wichtig."

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON AG beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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EnviroChemie Gruppe mit 20 % Geschäftssteigerung in 2007

( Pressemitteilung vom 03.03.08)
Die EnviroChemie Gruppe mit den Marken EnviroChemie, DTS und FALK hat im Jahr 2007 660 Anlagen und Systemlösungen ausgeliefert. Im Vordergrund standen dabei kompakte Anlagen der Marken FALK Prozesswasseraufbereitung und EnviroChemie Abwasserbehandlung mit den Baureihen Split-O-Mat und Lugan. Im Anlagenbau lag der Schwerpunkt bei EnviroChemie Biomar - anaerobe und aerobe Abwasserbehandlung sowie Envochem Abwasser- und Kreislaufbehandlung. Der neue Absatzmarkt Solarzellenproduktion konnte bereits mehr als 10 Projekte mit FALK- und EnviroChemie-Systemlösungen gewinnen. Die Gesamtleistung der Firmengruppe steigerte sich auf über 60 Mio. €. 

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Positive Resonanz auf Biomar Anaerobtechnikum

Seit Mitte letzten Jahres ist das Biomar Technikum bei EnviroChemie in Rossdorf erfolgreich Betrieb. Herzstück des Biomar-Technikums ist ein Biomar AHP Reaktor im Pilotmaßstab mit einer Höhe von über 12 m.

Das Biomar Technikum besteht aus verschiedenen Anlagen zur Behandlung industrieller Abwässer. Kunden aus unterschiedlichsten Branchen können hier ihre Abwässer auf deren biologische anaerobe Abbaubarkeit testen lassen. Hoch konzentrierte Abwässer und Rückstände aus der Bioenergiegewinnung eignen sich besonders für den Biomar AHP Reaktor. So wurden Abwässer mit einem CSB-Wert von 5.000 mg/ l bis 240.000 mg/l auf Ihre anaerobe Abbaubarkeit ausgewertet. Der Schwerpunkt in dem nunmehr 12- monatigen Untersuchungszeitraum bildeten Abwässer aus der Milchwirtschaft, Biokraftstoffherstellung (Bioethanol- und -diesel) sowie der Papierindustrie. Weitere Untersuchungen wurden an Abwässern aus der Kosmetikindustrie mit hohem Gehalt an Ölen, Emulgatoren und Schaumbildnern durchgeführt. Auch Glycerinhaltige Abwässer sowie Abwasser aus der Insulin-Herstellung wurden mit Pilotversuchen getestet.

EnviroChemie bietet mit dem Biomar Technikum seinen Kunden aus der Industrie eine kostengünstige Alternative zu Pilotversuchen vor Ort. Einzige Voraussetzung für die halbtechnische Untersuchung sind positive Laborergebnisse.

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Neue Druckerhöhungsanlagen

Die neuen Druckerhöhungsanlagen in Kompaktbauweise der Baureihen Hya-Eco VP und Hya-Eco K von KSB sind mit zwei bis drei Hochdruckpumpen ausgestattet.

Sie gehören zu den Neuheiten, die der Pumpenhersteller aus Frankenthal auf der diesjährigen SHK in Essen und der IFH in Nürnberg dem interessierten Publikum präsentieren wird.

Die Anlagen sind kostengünstige Einstiegsmodelle, die zwei verschiedene Regelungsarten bieten, um die Benutzeranforderungen zu erfüllen. Dabei schalten die Pumpen entweder kaskadenartig nacheinander ein (Hya Eco K) oder arbeiten drehzahlgeregelt (Hya-Eco VP) mittels Frequenzumformer, um den Ausgangsdruck der Anlagen konstant zu halten.

Jede einzelne Pumpe der Hya-Eco VP wird von einem im Schaltschrank montierten Frequenzumformer betrieben. Die Bedarfsanpassung erfolgt über das Zu- und Abschalten der einzelnen Aggregate. Ein automatischer Wechsel sorgt für die gleichmäßige Auslastung aller Pumpen. In jeder von ihnen sind serienmäßig zwei potentialfreie Wechslerkontakte für eine eventuelle Störungsmeldung eingebaut.

Die Anlagen besitzen eine Zulassung entsprechend der französischen Trinkwasserverordnung (ACS), die zu den strengsten Richtlinien in Europa gehört. Die verbauten Armaturen und Hauptkomponenten verfügen über eine KTW-Empfehlung und eine DVGW-Zulassung.

Die Pumpen haben eine korrosionsbeständige Edelstahlhydraulik und ihr Druckraum ist so gestaltet, dass er Lufteinschlüsse von der Gleitringdichtung ableitet. Dadurch wird ein Trockenlaufen vermieden und die Lebensdauer der Pumpen gesteigert. Zum Einsatz kommen die Anlagen bei der Bereitstellung von Trink-, Brauch-, Lösch- und Kühlwasser.

KSB-Stand: SHK 2008, Essen Halle 3, Stand 150
KSB-Stand: IFH 2008; Nürnberg Halle 9, Stand 9216

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GKK: Kraftwerksneubau soll verschoben werden - Stadtwerke setzen auf modernste CO2-Abscheidung

04. Februar 2008. Der Vorstand der Stadtwerke Kiel will die Investitionsentscheidung zum Bau des neuen Gemeinschaftskraftwerkes auf dem Kieler Ostufer um drei Jahre verschieben.
Er folgt damit einer Empfehlung aus den unabhängigen Untersuchungen zum Kraftwerksneubau. Das jetzt fertig gestellte Gutachten weist unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen den Bau eines Kohlekraftwerks als ökonomisch günstigste Variante aus. Um in den Neubau gleichzeitig auch die ökologisch bestmögliche Technologie einfließen lassen zu können, wollen die Stadtwerke jedoch zunächst die Entwicklung modernster CO2-Abscheidungstechnologien abwarten. Eine weitere Empfehlung aus dem Gutachten will das Unternehmen indes sofort umsetzen: den umfangreichen Bau von Anlagen zur dezentralen Versorgung im Rahmen des neuen Kieler Energiekonzeptes. Gleichzeitig prüfen die Stadtwerke die Beteiligung an einem Offshore-Windpark und planen die Einführung eines Förderprogramms für Solarthermie.

Das Öko-Institut sowie die Beratungsgruppe Enerko hatten insgesamt sechs Kraftwerksvarianten auf ihre Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit sowie Wirtschaftlichkeit untersucht. Geprüft wurden ein 800-MW-Steinkohlekraftwerk, ein 360-MW-Kraftwerksneubau, eine GuD-Anlage mit 400 MW Leistung, eine Kombination aus Gas- und Steinkohlekraftwerk mit etwa 760 MW, ein kombiniertes Gas-, Kohle- und Biomassekraftwerk mit dezentralen Blockheizkraftwerken (Gesamtleistung 360 MW) sowie eine komplett dezentrale Variante mit Heizkraftwerken an verschiedenen Orten im Stadtgebiet.

Eindeutiges Gutachten: Kohle sichert günstige Energiepreise und Wettbewerbsfähigkeit

Das Fazit: Unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten empfehlen die unabhängigen Institute unter den gegebenen Rahmenbedingungen ein Heizkraftwerk auf Kohlebasis.

Die Gutachter stützen sich dabei insbesondere auf ihre Prognosen zur zukünftigen Entwicklung der Primärenergiepreise. Demnach würden überwiegend mit Erdgas betriebene Anlagen (z. B. ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) je nach Szenario keine oder nur eine unzureichende Rendite erwirtschaften.

Allein die Versorgungskosten für die mehr als 60.000 Fernwärmekunden der Stadtwerke würden dann um bis zu 57 Prozent steigen. Alternativ hierzu müsste die Stadt Kiel als Anteilseigner der Stadtwerke auf ihre komplette Dividende verzichten, um die bestehenden Fernwärmepreise stabil zu halten. „Als Kieler Energieversorger müssen wir nicht nur unsere Wettbewerbsfähigkeit erhalten, sondern tragen auch Verantwortung für die Region. Daher sind derartige Lösungen für uns unrealistisch", erklärt Grützmacher.

„Nach den vorliegenden Berechnungen können wir nur mit dem Energieträger Kohle sozial verträgliche und wettbewerbsfähige Energiepreise sicherstellen." Und das langfristig auch nur dann, wenn die Stadtwerke weiterhin ihre Position als unabhängiger Energieerzeuger sichern könnten. „Um auf dem liberalisierten Strommarkt zu bestehen, ist es für einen kommunalen Versorger von existentieller Wichtigkeit, die Wertschöpfungsstufe der Energieerzeugung zu erhalten", so Grützmacher.

Ökologische Verantwortung: Kraftwerksneubau nur mit modernster CO2-Abscheidungstechnologie

Doch natürlich sind nicht nur die wirtschaftlichen Faktoren für eine Entscheidung ausschlaggebend. „Verantwortung zu übernehmen heißt auch, auf die bestmögliche Technik zum Schutz der Umwelt zu setzen", so Grützmacher. Daher soll bei einem Neubau modernste CO2-Abscheidungstechnologie die Emissionen drastisch reduzieren. Weil sich aber dieses so genannte CCS (Carbon Capture and Storage) noch in der Entwicklung befindet, wollen die Stadtwerke die Laufzeit des jetzigen GKK - gegebenenfalls auch durch Instandhaltungs- und Modernisierungsinvestitionen - verlängern. „Diese Lösung ist keinesfalls ein Kompromiss", betont Grützmacher, „sondern bietet die für alle sowohl ökologisch wie auch ökonomisch beste Variante." Vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels müsse die Energiewirtschaft jetzt alle Anstrengungen unternehmen, um die Entwicklung der CCS-Technologie zügig voranzutreiben und für den kommerziellen Einsatz nutzbar zu machen.

Grützmacher: „Wir verpflichten uns seit vielen Jahren der Nachhaltigkeit und werden diesen Grundsatz auch bei unseren zukünftigen Projekten aufrecht erhalten."

Auch weiterhin wollen die Stadtwerke daher die CCS-Forschung und -Entwicklung fördern, um eine möglichst rasche Marktreife der Technologie zu forcieren. Dafür strebt das Unternehmen an, seine Partnerschaften mit IFM Geomar und dem Institut für Geowissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität weiter zu vertiefen.

Planungen für Ausbau dezentraler Energieversorgung beginnen umgehend

Die Entscheidung, den Kraftwerksneubau zu verschieben, bedeutet unterdessen keinesfalls Stillstand. Parallel zum Neubau eines Kohlekraftwerkes empfiehlt das Gutachten, die dezentrale Energieversorgung in der Region auszuweiten. „Dezentrale Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen werden wichtiger Bestandteil unseres zukünftigen Energiekonzeptes. Wir wollen ein Potenzial von 20 MW außerhalb des Fernwärmevorranggebietes erschließen. Das Projekt wollen wir mit gutachterlicher Unterstützung und Begleitung durch das Öko-Institut und Enerko sofort anstoßen", kündigt Grützmacher an. Dabei streben die Stadtwerke eine Zusammenarbeit mit weiteren Partnern aus Wohnungswirtschaft sowie Handwerk an und möchten auch kommunale Energieversorger aus Schleswig-Holstein in das Projekt einbinden. Und auch zusätzliche Elemente eines dezentralen Energiekonzeptes werden auf Grundlage der Gutachter-Empfehlungen geprüft. Möglich seien Beteiligungen an einem Offshore-Windpark und die Einführung von Förderprogrammen für Solarthermie. Bei den weiteren Planungen ihres zukunftsweisenden Energiekonzepts wollen die Stadtwerke auch Biomasse und dezentrale GuD-Anlagen berücksichtigen.

Planungen im Dialog mit den Menschen

Diese zukünftigen Planungen wollen die Stadtwerke auch weiterhin transparent entwickeln. Dazu möchte das Unternehmen den bewährten Runden Tisch als Informations- und Beratungsbörse beibehalten. Dieses Gremium habe sich als äußerst effizient erwiesen und von der Beauftragung der Gutachter bis zur Vorlage der Ergebnisse sehr gut zusammengearbeitet. „Wir stehen zu unserer Aussage, das Energiekonzept für Kiel nur mit und nicht gegen die Bürger zu entwickeln", sagt Grützmacher.

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KWL investiert 4 Mio. Euro in Markranstädt/Großlehna

Neue Abwasseranlage für die Gemeinde Großlehna und Ausbau der Kläranlage Markranstädt

Leipzig. Am Freitag, dem 1. Februar 2008, beginnt die KWL - Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH mit dem Umbau der Abwasserbehandlungsanlagen in Großlehna und dem Ausbau der Kläranlage Markranstädt. Durch die stetige Erschließung des Gebietes Großlehna und die damit gestiegenen Ansprüche an die Reinigungs¬leistung investiert die KWL nun rund 4 Millionen Euro, um die Abwasseranlagen den Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie anzupassen. Nach umfangreichen Untersuchungen der örtlichen Abwassersituation hat sich die Überleitung des Abwassers aus den Ortschaften Großlehna, Kleinlehna und Altranstädt zur Kläranlage Markranstädt und der Ausbau dieser Anlage nunmehr als wirtschaftlichste Lösung erwiesen. Damit verbessert sich nicht nur die Reinigungsleistung, auch der Vorfluter „Der Bach" wird erheblich entlastet und damit ein wichtiger Beitrag zum Schutze der Umwelt geleistet.

Die Baumaßnahme besteht aus vier Teilvorhaben:
1. Erweiterung der Kläranlage Markranstädt auf 18.000 Einwohnerwerte;
Baubeginn: 1. Februar 2008
2. Bau eines Abwasserpumpwerkes auf dem Gelände der Kläranlage Großlehna:
Baubeginn 15. Februar 2008
3. Bau einer Druckleitung (Durchmesser 15 cm, Länge 2,5 km) zur Kläranlage Markranstädt:
Baubeginn voraussichtlich Mai 2008
4. Rückbau der Pflanzenkläranlage Großlehna: März bis Juli 2009

Während des Baus des Abwasserpumpwerkes und eines dazugehörigen Speicherbehälters mit einem Fassungsvermögen von 200 Kubikmetern auf dem Gelände der Kläranlage Großlehna wird der Betrieb der dortigen Abwasserbehandlungsanlage aufrechterhalten. Die Inbetriebnahme der Erweiterung der Kläranlage Markranstädt ist für November 2008 geplant. Mit dieser Baumaßnahme investiert die KWL insgesamt 4 Millionen Euro in die zentrale Abwasserreinigung. Für das Vorhaben wurden beim Regierungspräsidium Leipzig Fördermittel beantragt.

Hintergrund
Die schrittweise Erschließung der Gemeinde Großlehna (Kleinlehna, Großlehna, Altranstädt) hat zu einer stetigen Erhöhung des Anschlussgrades geführt. Dadurch haben sich die Reinigungsanforderungen an die schon seit 1995 von der Gemeinde betriebene Pflanzenkläranlage Großlehna ständig erhöht. Um die Ablaufwerte dauerhaft zu sichern, wurde die Pflanzenkläranlage bereits 1999 um eine Containerkläranlage ergänzt und im Jahr 2000 durch die KWL übernommen.
Durch weitere Anschlüsse ist die Reinigungsleistung der Kläranlage nun an ihre Grenze gestoßen und erfüllt somit nicht dauerhaft die wasserrechtlichen Anforderungen. Zudem werden aufgrund neuer Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie höhere Anforderungen an die Abwassereinleitung im Saaleeinzugsgebiet gestellt, die den Umbau notwendig machen.

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Neues Wasserwerk für Oschatz eingeweiht

Axel Buschman, Verbandsvorsitzender des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz, Oschatz Oberbürgermeister Andreas Kretschmar, Hans-Jürgen Gemkow, Geschäftsführer des Wasserverbandes und der D-OWW Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH, OEWA-Geschäftsführer Michel Cunnac sowie Vertreter der Baufirmen VOBA Bau GmbH Hammerbrücke, Krüger WABAG GmbH Zwenkau und aquatec-Reuter Oschatz/Gaunitz weihten heute das neu erbaute Wasserwerk bei Großböhla (Oschatz/Sachsen) feierlich ein. Nach nur zehnmonatiger Bauzeit ging die neue Anlage, die rund 18 000 Einwohner in Oschatz und Umgebung mit Trinkwasser versorgt, in Betrieb. Der Neubau, in dem täglich bis zu 4 200 000 Liter Wasser gefördert werden können, ersetzt die in die Jahre gekommene Altanlage in Oschatz. Sie wurde heute im Anschluss an die Verbandsversammlung des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz vom ehemaligen Wassermeister Herrn Altmann, der jahrzehntelang das Oschatzer Wasserwerk betreute, endgültig abgeschaltet.

Neues Wasserwerk mit neuester Technik

Insgesamt 2,2 Millionen Euro investierte die Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH (DOWW) in das neue Wasserwerk. Das Regierungspräsidium Leipzig förderte das Projekt mit 1,8 Millionen Euro. Für die Rohwassergewinnung wurden sechs neue, über 50 Meter tiefe Brunnen errichtet. Darüber hinaus wurden ein Wasserwerksgebäude mit einem Rieselentgaser zur Entsäuerung des Rohwassers, einem Reinwasserbehälter, einer Trinkwasseraufbereitungsanlage mit vier Eisen- und Manganfiltern, einer Dosieranlage und einer zentralen Wasserprobe-Entnahmestelle gebaut sowie eine neue Rohwasserleitung von den Brunnen zum neuen Wasserwerk verlegt und zwei Grundwassermessstellen erneuert. Damit entstand das größte und modernste Wasserwerk im Verbandsgebiet des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz. - "Das Reinwasser wird jetzt über eine rund 4,5 Kilometer lange Leitung zum neuen Hochbehälter in Striesa gepumpt. Von dort aus gelangt das Trinkwasser direkt zu den Einwohnern", erklärt Roland Hammer, Projektleiter der OEWA Wasser und Abwasser GmbH. Das Wasserwerk bei Großböhla erfüllt die höchsten Anforderungen an die Trinkwasserqualität und an die Versorgungssicherheit für die Stadt Oschatz und die angeschlossenen Ortschaften für die nächsten Jahrzehnte. "Wir danken den beteiligten Firmen für den Abschluss dieser wichtigen Investition, der Geschäftsführung des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz, der DOWW als Eigentümer des Wasserwerks, der OEWA und allen Beteiligten für Ihr Engagement zum Gelingen des Vorhabens", sagte Axel Buschmann, Vorsitzender des Wasserverbands Döbeln-Oschatz.

Trinkwasser von höchster Qualität

Mit der neuen Anlage wird qualitativ besseres Grundwasser als im alten Wasserwerk gefördert. Bei der Trinkwasseraufbereitung werden im nur Eisen und Mangan herausgefiltert, und es wird überschüssige Kohlensäure entfernt. "Vorbeugend wird das Wasser mit Chlordioxid desinfiziert, um die hochwertige Qualität des Trinkwassers auch auf seinem Weg bis zum Kunden sicher zu stellen", erklärt OEWA-Fachmann Roland Hammer. Die OEWA, die bereits für die Projektkoordination und Bauleitung des Neubaus verantwortlich war, übernimmt zukünftig im Auftrag der DOWW auch die Betriebsführung der neuen Anlage. Symbolisch übergab der Geschäftsführer der DOWW, Hans-Jürgen Gemkow, während der feierlichen Einweihung des Wasserwerks dem OEWA-Geschäftsführer Michel Cunnac einen großen goldenen Schlüssel.

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Garantierte Sicherheit: Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung zertifiziert

AWS GmbH erhält Urkunde für Technisches Sicherheitsmanagement
Die Bürgerinnen und Bürger in Bad Karlshafen können sicher sein, dass sie zuverlässig und wirtschaftlich mit Trinkwasser versorgt und vom Abwasser entsorgt werden. Die AWS GmbH erhielt heute in Anwesenheit von Bürgermeister Ullrich Otto für die technische Betriebsführung dieser Bereiche die Urkunde für Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) von Dr. Wolfgang van Rienen, Geschäftsführer DVGW-Landesgruppe NRW sowie in DWA-Vertretung. Die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) haben die AWS-Betriebsführung für die Brunnen, das Wasserwerk und das Verteilungsnetz, das Abwassernetz, die Kläranlage sowie die Sonderbauwerke geprüft.
„Wir legen bei den Themen Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit hohe Maßstäbe an", erläuterte AWS-Geschäftsführer Jochen Krüger. „Daher war es uns wichtig, dass wir uns dieser freiwilligen Prüfung mit bestem Ergebnis unterziehen." Um dieses Ziel zu erreichen, wurde in einem Zeitraum von rd. zwölf Monaten ein mehrere hundert Punkte umfassender, von den DWA- und DVGW-Kontrolleuren vorgelegter Fragenkatalog in einem aufwändigen Verfahren abgearbeitet. Als sowohl der organisatorische Teil als auch die fachspezifischen Wasser- und Abwasserbereiche untersucht und mögliche Verbesserungen durchgeführt worden waren, folgte im Herbst die zweitägige Prüfung vor Ort. Der Aufwand hat sich gelohnt: Die DWA- und DVGW-Prüfer bestätigten die fachliche Kompetenz, die qualifizierte Ausstattung und die professionelle Organisation der technischen Betriebsführung in allen Bereichen.
Dr. van Rienen: „Wir können der AWS zu den Bestnoten in der Organisation und der hohen Kompetenz im Trinkwasser- und Abwassermanagement nur gratulieren. Davon profitieren die Bad Karlshafener Bürgerinnen und Bürger in Form einer sicheren und wirtschaftlichen Versorgung." Alle fünf Jahre wird die Zertifizierung in Zukunft überprüft. 

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EVN Müllverbrennungsanlage für die Stadt Moskau im Vollbetrieb

Müll als wertvolle Energiequelle: Strom und Wärme für 40.000 Moskauer Haushalte

Seit kurzem ist die EVN Müllverbrennungsanlage in Moskau im Vollbetrieb. Künftig werden dort 360.000 Tonnen Müll pro Jahr thermisch behandelt. Im Rahmen einer internationalen Ausschreibung wurde die EVN im Jahr 2005 als Bestbieter von der Regierung der Stadt Moskau mit der Planung, Errichtung, Finanzierung und Betriebsführung bis zum Jahr 2019 beauftragt. Nach nur zweieinhalb Jahren Bauzeit ist die Anlage nun in Betrieb gegangen und leistet künftig einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Behandlung der in Moskau jährlich steigenden Hausmüllmengen. Das Investitionsvolumen betrug 191 Millionen Euro. Die größte der drei in Moskau bestehenden Abfallverwertungsanlagen, die MSZ 3, die im Süden der Stadt liegt, wurde von der EVN auf dem Grundstück einer Altanlage errichtet.

Das in Moskau verwirklichte Anlagenkonzept hat aus technologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten bereits das Interesse weiterer europäischer Großstädte gefunden. Das in der thermischen Abfallverwertungsanlage der EVN in Zwentendorf/Dürnrohr entwickelte „waste-to-energy"-Konzept wurde hier speziell an die Bedürfnisse der Stadt Moskau angepasst und weiter entwickelt. Die bei der Abfallverwertung anfallende Energie des Moskauer Mülls wird zur Erzeugung von Strom und Fernwärme für 40.000 Moskauer Haushalte genutzt.

Über ihre 100 % Tochter WTE betreibt die EVN in Moskau bereits zwei Abwasserentsorgungsanlagen und eine Trinkwasseraufbereitungsanlage für die Stadt. Darüber hinaus ist die WTE in 14 europäischen Staaten im Trink- und Abwasserbereich tätig.
EVN Vorstandssprecher Burkhard Hofer: "Die EVN Gruppe verfügt über hochspezialisiertes Know-how in den Infrastrukturbereichen Energie, Wasser und thermische Müllbehandlung. Wir wollen in diesen Geschäftsfeldern eine führende Marktposition in ausgewählten Märkten Mittel- und Osteuropas erreichen und auch langfristig halten."
Detaillierte Infos über die thermische Abfallverwertungsanlage Moskau finden Sie unter: www.moskau.evn.at.

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EVN Bestbieter für die Errichtung von drei Wasserkraftwerken in Albanien

Speicherkraftwerke am Devoll-Fluss mit Gesamtleistung von rund 400 Megawatt geplant

EVN ist in einem internationalen Tenderverfahren als Bestbieter zur Errichtung von drei Wasserkraftwerken in Albanien hervorgegangen. Damit wird EVN nun zu exklusiven Verhandlungen zum Abschluss eines entsprechenden Konzessionsvertrages eingeladen. Gemeinsam mit der albanischen Regierung soll in den nächsten Monaten ein solcher Konzessionsvertrag samt Rahmenbedingungen erarbeitet werden.

Auf Basis von Machbarkeitsstudien hat die EVN in der ersten Jahreshälfte 2007 der albanischen Regierung den Vorschlag unterbreitet, drei Spitzenlast-Speicherkraftwerke am Devoll-Fluß mit einer Leistung von rund 400 Megawatt und einer Jahreserzeugung von rund 1.000 GWh zu errichten. Nach positiver Behandlung durch die zuständige staatliche Kommission Anfang Juli 2007 hat die albanische Regierung das Projekt gutgeheissen, ihm öffentliches Interesse zuerkannt und der EVN für das definitive Vergabeverfahren einen Bonus von 10 Bewertungspunkten (von 100 möglichen) zugestanden. Die Frist zur Legung von Angeboten endete am 19. November 2007.

Das Kraftwerksprojekt am Devoll-Fluß ist das erste konkrete Resultat des Grundsatzübereinkommens zwischen dem Land Niederösterreich, der Republik Albanien und der EVN, das am 16. Jänner 2007 von Ministerpräsident Sali Berisha und Landeshauptmann Erwin Pröll in Tirana unterzeichnet wurde. Der Ausbau der Wasserkraft am Devoll ist ein erster Schritt zur Erschließung des großen Wasserkraftpotentials in Albanien, den sich EVN gemeinsam mit Partnern zum Ziel gesetzt hat.

EVN Vorstandssprecher Burkhard Hofer: "Durch das Auslandsengagement der EVN im Energie- und Umweltbereich entstehen zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze in Niederösterreich."

Das Wasserkraft-Engagement der EVN in Albanien ist eine konsequente Weiterentwicklung der EVN Strategie auf dem Westbalkan. Derzeit versorgt die EVN in Bulgarien und Mazedonien rund 2,2 Millionen Kunden mit elektrischer Energie. Für diesen bedeutenden Absatz wird EVN schrittweise entsprechende Produktionskapazitäten errichten. Die EVN strebt zur sicheren Versorgung ihrer Kunden in Südosteuropa einen flexiblen Energiemix aus Wasser- und Wärmekraft sowie Alternativenergie nach dem Muster Niederösterreichs an.

Angesichts der Versorgungsengpässe am Balkan in Folge fehlender Kraftwerkskapazitäten ist die Realisierung dieser Projekte eine wesentliche Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Region, insbesondere Albaniens.

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RWE Dea will auf Errichtung weiterer Bohrinseln im Wattenmeer verzichten

Hamburg: Der WWF begrüßt den Verzicht der RWE Dea AG auf die Errichtung weiterer Öl-Bohrinseln im schleswig-holsteinischen Nationalpark Wattenmeer. Dies hatte ein Konzernsprecher am Samstag gegenüber der WELT angekündigt. „Das ist ein erster Teilerfolg. Aber wir sind noch nicht am Ziel", so Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF Wattenmeerbüros. Denn der Konzern will grundsätzlich am umstrittenen Ausbau der Ölförderung im Wattenmeer festhalten.
Aus den bekannt gewordenen Erklärungen ergibt sich Ansicht des WWF noch kein genereller Verzicht des Unternehmens auf weitere künstliche Öl-Inseln im Nationalpark. „Wir erwarten, dass RWE Dea alle Pläne für eine Ausweitung der Ölförderung im Nationalpark Wattenmeer und den Bau von neuen Bohr- oder Förderinseln auch für die Zukunft aufgibt", erklärte Rösner. Dieser Verzicht müsse auch den niedersächsischen Wattenmeer-Nationalpark einschließen, für den der Konzern ebenfalls eine Probebohrung im Gebiet Knechtsand angekündigt hat.
Die geplanten Probebohrungen selbst würden erhebliche Störungen im Nationalpark verursachen, selbst wenn eventuell entdeckte Ölvorkommen später von außerhalb des Nationalparks gefördert würden. Aus diesem Grund seien auch solche Bohrungen nach dem schleswig-holsteinischen Nationalparkgesetz unzulässig, betont der WWF.
Ein von RWE Dea bei der Bergbehörde gestellter Antrag auf neue Öl-Konzessionen im nordfriesischen Teil des Nationalparks Wattenmeer passe nicht zu der Ankündigung des Verzichts auf neue Bohrinseln und müsse ebenfalls zurückgezogen werden, fordert der WWF. „Konsequent wäre es, aus diesem Antrag wenigstens alle im Nationalpark oder in europäischen Schutzgebieten liegenden Flächen herauszunehmen", so Rösner.
Heftige Kritik üben die Umweltschützer an aktuellen Baumaßnahmen bei der bereits im Wattenmeer liegenden Förderplattform „Mittelplate". Hier werden wegen der Unsicherheit der Plattform gegenüber natürlichen Veränderungen im Wattenmeer derzeit rund 40.000 Quadratmeter Watt mit Steinschüttungen überbaut. „Dieser Eingriff belegt ein weiteres Mal die Unvereinbarkeit der Ölförderung mit dem Nationalpark Wattenmeer", so WWF-Experte Rösner. Eine Genehmigung für diesen schwerwiegenden Eingriff in den Nationalpark liege bislang nicht vor, sie soll erst nachträglich eingeholt werden.

 

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Mall-Abscheider jetzt auch mit GET-Zertifikat

Der Fachverband Gütesicherung Entwässerungstechnik e.V. (GET; www.fv-get.de) hat sämtlichen Abscheidern des Herstellers Mall, Donaueschingen, sein neues Gütezeichen verliehen. Die erst Mitte 2007 geschaffene Marke ergänzt den bisherigen Qualitätskanon nach DIN/EN und CE-Kennzeichnung um maßgebliche Aspekte einer ganzheitlichen Gütesicherung. Unabhängige Produktionsüberwachung und Nachweise zur Standsicherheit von Abscheidern attestiert das GET-Label ebenso, wie die Teilnahme am verbandsinternen Qualitätsmanagement und die laufende technische Aktualisierung der Anlagen. Auch das Angebot produktbezogener Serviceleistungen, zum Beispiel Planungshilfen und Beratung, ist Prüfkriterium zur Erlangung des GET-Zertifikats. Mall hat aus dem Stand die Anforderungen dieses neuen Gütezeichens komplett erfüllt und damit seine Vorreiterrolle in der Abscheidetechnik unter Beweis gestellt. Die Verleihung des Labels umfasst neben allen Mall-Abscheidern für mineralische Leichtflüssigkeiten, organische Fette und Öle sowie stärkehaltige Abwässer gleichermaßen die zugehörigen Schlammfänge und Probenahmeeinrichtungen. Dem Anwender gibt das GET-Zertifikat genau die Orientierungshilfe, die er zur Wahl einer sicheren und hochwertigen Anlage braucht.

Pressemitteilung
Mall GmbH
Markus Böll
Hüfinger Straße 39-45
78166 Donaueschingen

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SW Umwelttechnik - Rekordauftragsstand trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Die SW Umwelttechnik leistet einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur in den CEE-Ländern. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen - vor allem in Ungarn und Rumänien - freut sich das Unternehmen über einen hervorragenden Auftragsstand von € 44 Mio. per 31.12.07 - das bedeutet gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006 (€ 26 Mio.) nahezu eine Verdoppelung. Der weitere Ausblick ist ebenfalls gut: Ab Mitte des Jahres sind in Rumänien weitere Infrastrukturprojekte zu erwarten.

In Ungarn kann SW Umwelttechnik auch im 4.Quartal 2007 weiterhin einen sehr guten Auftragseingang melden. Und das obwohl die öffentliche Hand zum Zwecke der Budgetsanierung notwendige Investitionen in die Infrastruktur zurückgestellt hat. Es wurden Verträge für Lieferungen zur Errichtung der neuen Kläranlage Budapest Süd in Höhe von € 2,5 Mio. und für ein Einkaufszentrum in Kaposvar in Höhe von € 1,6 Mio. unterzeichnet. Zusätzlich konnten Aufträge für den Hochwasserschutz der Gemeinden Szentes und Mako im Gesamtwert von € 1,8 Mio. gewonnen werden. SW Umwelttechnik hat mit den durchgeführten Investitionen nun eine sehr gute Kostenposition als Basis für den weiteren Ausbau der Marktführerschaft in Ungarn.

In Rumänien hat die starke Abwertung des RON am Jahresende zu einer Verschlechterung des Finanzergebnisses geführt. Investitionen der SW Umwelttechnik wurden Mitte des Jahres getätigt und führten durch die Abwertung zum Stichtagskurs nun zu einem deutlichen Buchverlust im Finanzergebnis. Nichtsdestotrotz bewährt sich die Strategie: Die Auslastung des neuen Werkes in Bukarest übertrifft auf Grund des sehr guten Auftragseinganges, vor allem aus dem Gewerbe- und Industriesektor, alle Erwartungen. Ab Mitte 2008 - nach Freigabe hoher EU-Fördermittel - werden darüber hinaus maßgebliche kommunale Großinvestitionen in Abwassersysteme und Verkehr erwartet.

Die Restrukturierungsmaßnahmen in Österreich wurden weiter konsequent umgesetzt - der Turnaround ist gelungen. Mit einem gegenüber dem Vorjahr gesteigerten Auftragsstand kann somit die Ergebnisverbesserung erfolgreich vorangetrieben werden.

Die annähernde Verdoppelung des Auftragsstandes von € 44 Mio. (2006: € 26 Mio.) ist die Basis für das Erreichen der budgetierten Ertragswerte 2008.
Mit dieserpositiven Ausgangsposition erfolgt nun, nach dem Rekordinvestitionsjahr mit einer erfolgreich abgewickelten Investitionssumme von € 25 Mio. die Konzentration auf die Umsetzung der operativen Ergebnisverbesserung aus den getätigten Investitionen.

Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik - seit 1997 an der Wiener Börse notiert - steht für nachhaltiges Wirtschaften und konsequentes Wachstum in Ost- und Südosteuropa. Mit innovativer Umweltschutztechnologie leistet das Unternehmen seinen Beitrag zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur in den CEE-Ländern. SW Umwelttechnik erwirtschaftet an 16 Standorten und mit 800 Mitarbeitern einen Umsatz von 100 Millionen Euro.

Rückfragehinweis:

DI Dr. Bernd Wolschner
Vorstand der SW Umwelttechnik
Tel.: +43 / (0) 7259 / 31 35 0
Mobil: +43 / (0) 664 / 34 13 953
Fax: +43 / (0) 463 / 37 667

Mag. Romed Lackner
Investor Relations
Tel.: +43 / (0) 664 / 811 76 70
Fax: +43 / (0) 463 / 37 667 170
E-Mail: romed.lackner@sw-umwelttechnik.com
Website: www.sw-umwelttechnik.com

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Physikalische Barriere - Niederdruckmembranfiltertechnik hält zuverlässig Feststoffe, Kolloide und Bakterien zurück

Lisa Sorgini
Filteranlagen mit Tauchmembran sind seit über zwei Jahrzehnten zur Aufbereitung von Trinkwasser, zur Abwasserklärung und zur Vorbehandlung in Umkehrosmoseanwendungen im Einsatz. Die Membranen der Memcor-Produktlinie bestehen aus Materialien auf Polymerbasis. Zu Tausenden gebündelt, bilden die Membranfasern - am häufigsten finden Hohlfasermembranen Verwendung - ein Filtermodul. Das komplett vormontierte, kompakte Membranfiltersystem beispielsweise ist mit Memcor-Hohlfasermembranen aus PVDF bestückt.
Erschienen in der "cav - Chemie Anlagen Verfahren", Konradin-Verlag, Leinfelden-Echterdingen
Ausgabe 01, Januar 2007, Seiten 44 - 45

Der vollständige Text ist als PDF-Datei verfügbar.

Leseranfragen bitte unter dem Stichwort "I&S 1106.5782" an:
Siemens AG, I&S GC MR, Roland Hensel, D-91050 Erlangen,
Tel.: 09131-7-44432, Fax: 09131-7-25074

http://www.industry.siemens.com/press/Details.aspx?pressArticleId=1549

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MVV Energiedienstleistungen nimmt in Mechau klimafreundliche Biogasanlage in Betrieb

24. Januar 2008. JACKON Insulation GmbH nutzt die entstehende Wärme - Projektentwicklung durch ABO Wind - 2.100 Tonnen Kohlendioxid eingespart
Am heutigen Donnerstag, 24. Januar 2008, hat MVV Energiedienstleistungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft in Mechau in Sachsen-Anhalt ihre erste Biogasanlage in Betrieb genommen. In umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt das Unternehmen aus nachwachsenden Rohstoffen nun jährlich 4.600 Megawattstunden Strom - genug für mehr als 1.000 Haushalte. Die anfallende Abwärme von etwa 2.300 Megawattstunden Nutzwärme nutzt der ortsansässige international tätige Hersteller von Dämmstoffen, die JACKON Insulation GmbH, als Prozesswärme. Pro Jahr werden so 2.100 Ton-nen Kohlendioxid aus der Verbrennung von Erdgas eingespart. MVV Energiedienstleistungen hat die Anlage vom Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind erworben.

Bei einer installierten Motoren-Leistung von insgesamt 740 Kilowatt kommen jährlich etwa 10.000 Tonnen nachwachsender Rohstoffe, insbesondere Maissilage, zur Biogaserzeugung zum Einsatz. Die Anlage besteht aus zwei Blockheizkraftwerken mit jeweils gleicher Leistung und einem großen Gasspeicher, wodurch das entstehende Biogas vollständig genutzt und eine gleichmäßige Erzeugung von Strom und Wärme möglich wird. Die Biogasanlage kommt ohne den Einsatz von Gülle aus.

„Dadurch, dass die die benachbarte JACKON Insulation GmbH die Wärme nutzt, ist eine nachhaltige, grundlastfähige und besonders effiziente Nutzung von Biomasse zur Energieerzeugung am Standort Mechau möglich", betonte Hans-Werner Greß, Leiter der Abteilung Bioenergie bei der ABO Wind. Dr. Frank Lichtmann, Leiter des Kompetenz-Centers Biogas von MVV Energiedienstleistungen GmbH, ergänzte: „Damit stellt die Biogasanlage in Mechau nicht nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein lohnendes Projekt dar, sondern leistet auch im Hinblick auf den Klima- und Ressourcenschutz einen effektiven Beitrag." Das Unternehmen mit Hauptsitz in Mannheim will sein Engagement im Bereich klimafreundlicher Energieerzeugung, speziell mit Biogas und Biomasse, bundesweit intensivieren. Unter anderem wird sie deutschlandweit in weitere Biogasanlagen mit elektrischen Leistungen vorwiegend zwischen 500 und 1.000 Kilowatt investieren.

Sowohl Dr. Frank Lichtmann als auch Hans-Werner Greß lobten bei der feierlichen Inbetriebnahme „die gute Zusammenarbeit aller Akteure und vor allem die Unterstützung durch Mechaus Bürgermeister Hartmut Baier". Ihr ausdrücklicher Dank galt auch Burkhard Thiede von der Dienstleistung und Stromerzeugung Mahlsdorf GmbH, der das Projekt mitinitiierte und als Hauptlieferant und Betriebsführer vor Ort maßgeblich zum Gelingen beiträgt.

Die Investitionssicherheit der Anlage ist durch die gesetzliche Einspeisevergütung für den erzeugten Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gewährleistet. Der Strom wird vollständig ins Stromnetz eingespeist. Die Wärmenutzung durch die benachbarte JACKON ist über einen langfristigen Vertrag geregelt. „In Zeiten steigender Energiepreise stellt die damit verbundene Preissicherheit für JACKON einen wertvollen Vorteil dar, der die Produktion am Standort Mechau nachhaltig sichert", unterstrich Achim Nied, Finanzdirektor der JACKON Insulation GmbH.

Die Biogasanlage in Mechau umfasst ein Fahrsilo zur Lagerung der Silagen, zwei Gärbehälter und ein Lager aus Stahlbeton. Das in den Behältern gesammelte Gas wird in den beiden Motoren verbrannt und so in Strom und Wärme umgewandelt. Um die Geräuschentwicklung möglichst gering zu halten, sind beide in einem gemeinsamen Gebäude untergebracht. Die Infrastruktur der Biogasanlage ist speziell für den Einsatz der relativ trockenen Einsatzstoffe ausgelegt, dazu kommen die Heizungsinstallationen zur Versorgung der JACKON Insulation GmbH. Das ausgefaulte Substrat wird zunächst gesammelt und dann auf landwirtschaftlichen Flächen als wertvoller Dünger ausgebracht.

Sämtliche Behälter sind abgedeckt und dienen zugleich als Gasspeicher, um das entstehende Gas komplett nutzen zu können. Die Anlage wird per Fernabfrage ständig überwacht und von erfahrenen Betriebsführern vor Ort täglich kontrolliert. Sie ist auf einem rund 1,7 Hektar großen Grundstück entstanden, das bisher der JACKON Insulation GmbH gehörte. Diese ausgewiesene Gewerbegebietsfläche hinter den Industrieanlagen stellt sich auch wegen ihrer Entfernung zu den Ortslagen als günstig dar, so Dr. Frank Lichtmann vom Betreiber MVV Energiedienstleistungen.

Bei der Auswahl des Anlagentyps und der Motoren kommen mit der Biogas Nord AG und der MDE Dezentrale Energiesysteme GmbH zwei erfahrene Hersteller zum Einsatz. Für die übrigen Arbeiten wurden bewusst Firmen aus der Umgebung beauftragt: Für die Tiefbauarbeiten und Elektroinstallationen Firmen aus Salzwedel, für das Gebäude und die Heizungstechnik Firmen aus der Region. Die Planung der Anlage hat das Büro PROMA Ingenieure aus Burg bei Magdeburg durchgeführt. Die Silage liefern verschiedene Landwirte in der Umgebung, wobei langfristige Lieferverträge den Absatz der Produkte über Jahre sichern und damit eine langfristige Anbauplanung ermöglichen.

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Neue Hebeanlagengeneration

Im Mittelpunkt der Präsentationen des Frankenthaler Pumpen- und Armaturenherstellers KSB auf der SHK (Essen) und der IFH (Nürnberg) steht die jüngste Generation überflutbarer Fäkalienhebeanlagen der Baureihe "Compacta".
Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn Abwasser unterhalb der Rückstauebene anfällt. Die mikrocomputergesteuerten Anlagen entsorgen Abwässer aus Toilettenanlagen, Wasch- und Duschräumen von gewerblichen, industriellen und öffentlichen Einrichtungen. Sämtliche für den Betrieb der Anlage erforderlichen Schalt- und Steuergeräte sind im Lieferumfang enthalten.

Das "LevelControl"-Steuergerät und ein analog arbeitender Niveau-Sensor ermöglichen eine einfache Anpassung des Nutzvolumens der Anlagen an kundenspezifische Zulaufbedingungen. Die Schaltgeräte besitzen eine integrierte akustische Alarmeinrichtung. Ein zusätzlicher potentialfreier Meldekontakt leitet eine mögliche Störmeldung an ein Alarmschaltgerät oder direkt an eine Leitwarte weiter.

Bis zu 140 Kubikmeter in der Stunde an häuslichem Klar- und Schmutzwasser, mit Faserstoffen belastete Abwässer sowie Fäkalien können die Aggregate auf eine Förderhöhe von 24,5 Meter bringen. Die Dauertemperatur des Fördergutes sollte 40° C nicht überschreiten. Kurzfristig verkraften die Anlagen aber auch 65 °C warmes Wasch- oder Duschwasser.

Die Pumpen haben Freistromräder, die unempfindlich gegenüber verzopfenden oder verspinnenden Beimengungen im Abwasser sind. Die verwendeten Motoren sind robust konstruiert und besitzen lebensdauer-fett-geschmierte Rillenkugellager. Dank ihrer Auslegung für den so genannten "S3-50-Prozent-Aussetzbetrieb" können sie bis zu 60 mal in einer Stunde anlaufen ohne Schaden zu nehmen. Das erhöht die Verfügbarkeit und die Anlagen kommen mit kleineren Sammelbehältern aus.

Diese sind als gas- und wasserdichte Kunststoffbehälter ausgeführt, voll überflutbar und haben ein Fassungsvermögen zwischen 100 und 900 Litern. Integrierte genormte Rückflussverhinderer vermindern die Geräuschentwicklung beim Pumpenanlauf und schützen die Gleitringdichtungen vor unerwünschtem Rückwärtslauf. Bei den Doppelanlagen ermöglichen sie sogar Wartungsarbeiten an einer Pumpe während die andere den normalen Betrieb aufrechterhält.

Die Entwickler legten bei der Konstruktion der neuen Anlagen besonderen Wert auf geringen Planungsaufwand und kurze Montagezeiten. Diverse Anschlussmöglichkeiten für die Positionierungen und die Durchmesser des Zulaufes sowie eine integrierte Sammelleitung erleichtern den Einbau der Anlage auch bei komplizierten baulichen Gegebenheiten.

Bild: Im Mittelpunk der Präsentation von KSB auf der SHK in Essen und der IFH in Nürnberg steht die jüngste Generation überflutbarer Fäkalienhebeanlagen der Baureihe "Compacta".

KSB-Stand: SHK 2008, Essen Halle 3, Stand 150
KSB-Stand: IFH 2008; Nürnberg Halle 9, Stand 9216

 

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Hans Huber AG wird Wirtschaftspartner der Fachhochschule Amberg-Weiden 

Gemeinsame Erarbeitung von Verfahren für den nachhaltigen Umgang mit Wasser
Mit der Hans Huber AG wurde am 14. November ein weiteres, hochkarätiges Unternehmen in den Kreis der Wirtschaftspartner der Fachhochschule Amberg-Weiden aufgenommen. Vertragszweck ist eine Vertiefung der bisherigen Zusammenarbeit mit dem Studiengang Umwelttechnik und eine finanzielle Förderung. Die beiden Partner werden insbesondere Verfahren für den nachhaltigen Umgang mit Wasser erarbeiten. Zudem erhält der Hörsaal 207 in der Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik in Amberg den Namen HUBER-TECHNOLOGY.

Die Fachhochschule Amberg-Weiden hat aktuell 2.200 Studierende und 59 Professorinnen und Professoren in zehn Studiengängen, sowie 96 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nichtwissenschaftlichen Personal. Bei der Fachhochschule Amberg-Weiden gibt es kein einseitiges Hörsaalsponsoring, das in der Hochschullandschaft mangels staatlich ausreichender Ausstattung, immer populärer wird. Vielmehr steht hier eine effektive Partnerschaft im Mittelpunkt, zur Förderung der praxisorientierten Ausbildung der Studenten und zur optimalen Vernetzung von Hochschule und regionalen Wirtschaft. Herausragende Unternehmen zählen zum exklusiven Partnerkreis der Fachhochschule.

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FRIATEC präsentiert die PE-Innovation 2008

FRIALOC - die erste Absperrarmatur aus PE
Bald können Betreiber von
Rohrleitungsnetzen lückenlos von den Vorteilen des Werkstoffs
Polyethylen (PE) profitieren: FRIATEC bringt im Januar 2008
FRIALOC, die erste Absperrarmatur aus PE auf den Markt.
Die Argumente für den Einsatz von Absperrarmaturen aus PE liegen auf
der Hand: Der Werkstoff ist korrosionsbeständig und neigt aufgrund seiner
glatten Oberfläche nicht zu Inkrustationen. Aber hält eine Absperrarmatur
aus flexiblem Polyethylen auch dauerhaft dicht? FRIALOC, die FRIATEC
Innovation 2008, stellt dies unter Beweis.
Das innovative Zwei-Klappen-System
Für FRIALOC hat FRIATEC eine innovative Absperrmechanik entwickelt,
die sich die Flexibilität des Werkstoffs zu Nutze macht. Der
Absperrmechanismus basiert auf einem rundum dichtenden Zwei-
Klappen-System. Die Form der Klappen ist gewölbt, sodass der
Betriebsdruck die Abdichtung unterstützt: Die flexible Klappe schmiegt
sich passgenau an die vorherrschende Innenkontur an.
„Wir haben FRIALOC in umfangreichen Testreihen erprobt", erklärt
Markus Wilhelm, Entwicklungsleiter bei FRIATEC. In einem neu
entwickelten Prüfstand wurden mit fünf Hochleistungs-Pumpen die
härtesten Betriebsbedingungen simuliert. „Die Armatur erfüllt alle
Anforderungen. Sie ist nachweislich langlebig, bediensicher und
zuverlässig dicht. Selbst äußere Lasten durch Verkehr oder Erdsenkungen
können FRIALOC nichts anhaben."
Einfache Bedienung, robuster Antrieb
Der robuste Antrieb aus korrosionsbeständigen Metallkomponenten und
das Gehäuse bilden eine solide Einheit. Bereits mit geringem
Kraftaufwand lässt sich der Antrieb betätigen. In der Offenstellung befindet
sich die Absperrmechanik außerhalb des Rohrquerschnittes und
gewährleistet einen glatten Durchgang. Mit nur zehn Umdrehungen kann
die Armatur geschlossen oder geöffnet werden. Metallische Anschläge
signalisieren deutlich die Endposition in Offen- und Geschlossenstellung.

Für hygienisch einwandfreies Trinkwasser
Eine kleine Dichtungsfläche minimiert die Angriffsfläche für
mikrobiologischen Bewuchs. Die Absperrklappen sind nur im eigentlichen
Funktionsbereich mit einem elastomeren Dichtungswerkstoff versehen
und nicht voll damit umhüllt. Um Verkeimung des Trinkwassers zu
vermeiden, sind der Antrieb und die benetzte Innenkontur so konstruiert,
dass im normalen Betriebszustand keine Totwasserbereiche entstehen,
bzw. das Trinkwasser stagniert.
Für ein homogenes PE-Rohrleitungsnetz
FRIALOC macht erstmals ein komplett geschweißtes und homogenes PERohrleitungssystem
- ohne Flansche, Dichtungen oder metallische
Übergangsstücke - möglich. Mit FRIALEN-Sicherheitsfittings lassen sich
Rohr und Armatur mittels Heizwendel-Schweißen zu einer Einheit
verbinden. „Es war unser Ziel, Kunden die Vorteile von PE -
Langlebigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit - für ihr gesamtes
Rohrleitungsnetz zu bieten", so Michael Amann, Vertriebsdirektor bei
FRIATEC. Das geringe Gewicht von FRIALOC, die gute Standsicherheit
der kompakten Konstruktion und die bewährte Verbindungstechnik des
Heizwendel-Schweißens stellen das einfache Handling auf der Baustelle
sicher.
FRIATEC-Qualitätssicherung für sichere Verbindungen
Alle Produkte entsprechen höchsten Anforderungen - hierfür sorgt die
FRIATEC Qualitätssicherung: Nach der Montage wird jede FRIALOCAbsperrarmatur
in einer speziellen Prüfeinrichtung getestet. Die Prüfwerte
werden protokolliert, abgespeichert und archiviert. Ein Barcode-Etikett
dokumentiert die ordnungsgemäße Prüfung. „Höchste Qualität und
optimaler Kundennutzen ist unser oberstes Ziel", so Michael Amann.
FRIALOC ist ab Januar 2008 in den Dimensionen d 90 bis d 125 für
Rohrleitungssysteme der Wasserverteilung erhältlich. Weitere
Dimensionen folgen. Darüber hinaus ist eine Armatur für den Einsatz im
Gasbereich in Vorbereitung.

Über FRIATEC:
Die FRIATEC AG, Mannheim, ist anerkannter Innovations- und
Technologieführer in der Verbindungstechnik für Rohrleitungssysteme aus
PE-HD und weltweit Marktführer im Bereich der Elektroschweißfittings.
FRIATEC Fittings zeichnen sich durch freiliegende Heizwendel aus. Die
Marken FRIALEN, FRIAFIT, FRIATOOLS und FRIAGRIP sowie Straub-
Rohrkupplungen bieten hoch spezialisierte Lösungen und kompetente
Services für alle Anforderungen des Gas-, Wasser-, Abwasser- und
Industrie-Rohrleitungsbaus. Die über 1.200 Mitarbeiter der FRIATEC AG
erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 176 Millionen Euro. Das 1860
gegründete Unternehmen gehört heute zur internationalen Aliaxis
Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Brüssel, Belgien.

P R E S S E I N F O R M A T I O N
Mannheim, 13. November 2007

Kontakt:
FRIATEC AG
Thomas Bach
Leiter Kommunikation
Division Technische Kunststoffe
Steinzeugstraße 50
68229 Mannheim
T: +49(0)6 21/4 86-1536
F: +49(0)6 21/4 86-1560
E-Mail: thomas.bach@friatec.de
www.friatec.de

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Gemeinsames Tochterunternehmen von E.ON Hanse und Hamburg Wasser

Die E.ON Hanse AG sowie Hamburg Wasser haben zum 1. Oktober 2007 ihr Wasser- und Abwassergeschäft in Schleswig-Holstein unter dem Dach der Holsteiner Wasser GmbH gebündelt. Die Bandbreite der Dienstleistungen reicht dabei von umfassender Beratung über technische Unterstützung bis zum kompletten Betrieb des Wasser- und Abwassergeschäftes. Geleitet wird die Holsteiner Wasser GmbH von den Geschäftsführern Volker Hoppe und Dr. Jens Wagner . Das Unternehmen, an dem E.ON Hanse und Hamburg Wasser jeweils zu 50 Prozent beteiligt sind, hat seinen Sitz in Neumünster und soll rund 40 Mitarbeiter beschäftigen.

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Potenzialanalysen für Wärme aus dem Kanal

„Wärmegewinnung aus Abwasser" stößt auch in Deutschland zunehmend auf Interesse. Während Kommunen in der Schweiz die Energie aus dem Abwasserkanal schon mehr als 15 Jahre erfolgreich nutzen, ist das Thema in Deutschland noch relativ jung. Das Potenzial dieser alternativen Form der Energiegewinnung ist jedoch enorm. Denn etwa 15 % der Wärmeenergie eines Hauses fließt ungenutzt in die Kanalisation.

Um die Abwasserwärme zu nutzen, hat die Firma Uhrig Kanaltechnik einen speziellen Wärmetauscher mit einer hohen thermischen Effizienz entwickelt, der für den nachträglichen Einbau in den Kanal geeignet ist. Um eine Abwasserwärmeanlage wirtschaftlich zu betreiben ist ein Wärmebedarf von 1000 kW notwendig.

Wir bieten Kommunen und Unternehmen an, mittels Machbarkeitsstudien bzw. Potenzialerhebungen zu analysieren, ob sich eine Abwasserwärmeanlage für ihren konkreten Fall rechnet.

Weitere Informationen

Hauptsitz Dresden
Berggartenstraße 21
01277 Dresden
Telefon (03 51) 3 12 18 10
Telefax (03 51) 3 12 18 12
dresden@gutachter-kanal.de
ö.b.u.v. SV, IHK Dresden

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Investitionen in die Trinkwasseraufbereitung in Hirschaid

Die Gemeinde in Oberfranken setzt auf das neue Adsorptionsverfahren von Krüger WABAG zur Entfernung von Uranspuren aus dem Trinkwasser
Bayreuth/Hirschaid, 9. Januar 2007 - Abgeschlossen wurde jetzt die weitere Verbesserung der Trinkwasserwasseraufbereitung in Hirschaid. Nach gründlicher Analyse hatte die oberfränkische Gemeinde das Wassertechnikunternehmen Krüger WABAG mit Lieferung und Bau eines Systems zur Entfernung von Uranspuren aus dem Trinkwasser beauftragt.
Die Tochterfirma von Veolia Water Solutions & Technologies mit Sitz in Bayreuth lieferte eine so genannte URANEX® -Anlage. Dabei handelt es sich um ein Adsorptionsverfahren, das hochselektiv Uran aus dem Trinkwasser entfernt, ansonsten jedoch die Zusammensetzung des Wassers unverändert lässt. Dabei gewährleistet der zertifizierte Entsorgungsweg Sicherheit im Umgang mit den Reststoffen. Die lückenlose Dokumentation sorgt für Transparenz über den gesamten Betrieb der Anlage.
Nachdem in Hirschaid geologisch bedingt geringe Spuren des Schwermetalls im Brunnenwasser gefunden wurden, entschied sich die Gemeinde nach ausführlichen Diskussionen, zu denen die Meinungen von Experten eingeholt wurden, für die Installation einer derartigen Anlage. URANEX® ist das erste Verfahren zur Uranentfernung aus dem Trinkwasser, das vom Umweltbundesamt zugelassen wurde. Das System eignet sich für den Einsatz in der kommunalen Trinkwasseraufbereitung wie auch in der Getränkeindustrie. Hirschaid setzt damit neue Maßstäbe in der konsequenten Beseitigung von Schwermetallen aus dem Trinkwasser. Die Inbetriebnahme ist bereits Ende 2007 erfolgt.
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Die URANEX® Anlage in Hirschaid sorgt mit einem hoch selektiven Adsorptionsverfahren für die effektive Entfernung von Uranspuren aus dem Trinkwasser. Die sonstige Zusammensetzung des Wassers bleibt völlig unverändert.
Kontakt: Dr. Klaus Hagen / Horst Seyfferth
Telefon: +49 (0) 921/150879-326 / +49 (0) 921/150879-232
E-Mail: klaus.hagen@veoliawater.com / horst.seyfferth@veoliawater.com

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Rhine-Main Water Research (vormals ESWE-Institut) zukünftig unter dem Dach von IWW

Die Wasserforschungseinrichtung der Hessenwasser, die Rhine-Main Water Research gGmbH (RMWR, vormals ESWEInstitut) wird ab dem
1. Januar kommenden Jahres mit dem Mülheimer IWW-Institut verschmolzen und als IWW Rhein-Main seine vielfältigen Aktivitäten zur Wasserforschung und praxisnahen Beratung am Standort Biebesheim am Rhein fortsetzen.
Die Gesellschafter beider Institute haben unlängst die Fusion unter dem
Dach der IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gGmbH beschlossen. Damit verbunden ist die Aufnahme der Hessenwasser als neuem Gesellschafter der IWW. Die Beteiligungen werden damit über den bislang auf Wasserversorgungen in Nordrhein-Westfalen beschränkten Gesellschafterkreis nach Hessen hin erweitert.
Für Wulf Abke, Geschäftsführer der Hessenwasser, ist dieser Schritt ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Wasserforschungs-Kompetenz im Rhein-Main Gebiet: „Durch die Zusammenführung mit dem IWW sehen wir die Chance, unsere Forschungskompetenz regional zu sichern und gleichzeitig in Richtung eines umfassenden Zentrums für angewandte Wasserforschung auszubauen."
Die fachlichen Schwerpunkte des RMWR, integriertes Ressourcen-
management, Hydrochemie und Radionuklid-Analytik ergänzen die IWW-Kompetenzfelder. Aus Sicht von Wolf Merkel, dem technischen Geschäftsführer des IWW, bietet der Standort Rhein-Main ein hohes Potenzial zur Stärkung des Instituts: „Vor dem Hintergrund knapper werdender Forschungsmittel sind nur größere Institutionen in der Lage, im europäischen Wettbewerb zu bestehen.
Für die Beratung der Wasserversorgung sind aber Ortskenntnis und schnelle Erreichbarkeit der Fachberater sehr wichtig, die wir an den drei IWW-Standorten Rhein-Ruhr, Rhein-Main und Niedersachsen anbieten können.". Abke und Merkel sind sich einig: „Die mit der Fusion einhergehende Strukturverbesserung ist auch ein Beitrag zur
Modernisierungsstrategie der deutschen Wasserwirtschaft".
Durch die bereits bestehende Anbindung der jeweiligen Forschungseinrichtung als An-Institute an die Hochschulen Duisburg-Essen und Mainz wird auch in den Bereichen Lehre und Grundlagenforschung eine verstärke Zusammenarbeit der
Regionen erwartet. Prof. Dr. Rolf-Dieter Wilken wird als wissenschaftlicher Direktor mit dem Schwerpunkt Hydrochemie die bestehenden fachlichen Schwerpunkte des IWW (Wasserchemie - Prof. Torsten Schmidt, Wassertechnologie - Prof. Rolf Gimbel, Mikrobiologie - Prof. Hans-Curt Flemming, Management-Beratung - Prof. Helmut Schulte) ergänzen und unterstützen.  

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Abwasserbehandlungsverfahren standardisiert

Seit mehr als 30 Jahren realisiert EnviroChemie mit maßgeschneiderten Envochem-Anlagen hochwertige Lösungen für die chemisch-physikalischen Behandlung von Abwässer aus den unterschiedlichsten Industriebereichen.

Für den internationalen Vertrieb hat das Unternehmen im Jahr 2007 zwei Baureihen der Envochem-Anlagengruppe standardisiert. Damit sind die gleich bleibend hohe Qualität der Anlagen und eine zügige Realisierung der Projekte gesichert. Die Leistungsklassen reichen von 3 m³/h bis 30 m³/h.

Die standardisierte Anlage Envochem COL L ist besonders gut geeignet zur Behandlung von Abwässern aus der Oberflächentechnik, der Glasindustrie, industriellen Waschprozessen und der Solartechnik.

Envochem COL HD Anlagen eignen sich für Vorbehandlungen von Chemie-, Farb- und Lackabwässern und für die Behandlung von Sonderwässern.  

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OEWA übernimmt Wassertechnik für Signet Solar

Betriebsführungsvertrag für Photovoltaik-Werk in Mochau abgeschlossen

Döbeln. Die Signet Solar GmbH hat die OEWA Wasser und Abwasser GmbH mit der Betriebsführung der Prozesswasseraufbereitungsanlagen und der Abwasserbehandlungsanlage in ihrem neuen Werk in Mochau bei Döbeln (Sachsen) beauftragt. Dort sollen von Juni 2008 an Dünnschicht-Photovoltaikmodule mit einer Jahreskapazität bis 60 MW gefertigt werden.

Die OEWA wird alle Prozesswasserströme in der erforderlichen Qualität bereitstellen und die anfallenden Abwässer so vorreinigen, dass sie umweltgerecht problemlos abgeleitet werden können. Die Anlagen für die Prozesswasseraufbereitung bestehen aus einer Enthärtungs-, einer Entsalzungs- und einer Deionisationsanlage und für die Abwasserbehandlung aus einer Kaskadenfällung samt Schlammbehandlung. Die Betriebsführung umfasst die Errichtung der Anlagen, deren Bedienung, Instandhaltung und Wartung sowie das Betriebsmittel- und Reststoffmanagement.

OEWA-Geschäftsführer Martin Stahl sagte zum Abschluss des Betriebsführungsvertrags mit Signet Solar: "Für uns als Umweltdienstleister ist es zukunftsweisend, mit einem Unternehmen aus der heimischen Solarenergiebranche zusammenzuarbeiten. Der Einsatz erneuerbarer Energien ist ein Schlüssel zur Bewältigung der akuten Klimaveränderungen. Der Geschäftsführer von Signet Solar, Gunter Ziegenbalg, erklärte: "Wir freuen uns, mit der OEWA einen erfahrenen und zuverlässigen Partner gefunden zu haben, der unsere wassertechnischen Erfordernisse nachweislich beherrscht und hier in der Region verankert ist."
Die OEWA Wasser und Abwasser GmbH ist ein Unternehmen der Veolia Wasser GmbH, die Dienstleistungen im Bereich der Wasserwirtschaft für Kommunen, Industrieunternehmen und private Haushalte übernimmt. Veolia Wasser ist ein Unternehmen des internationalen Umweltdienstleisters Veolia Environnement. Zur OEWA Wasser und Abwasser GmbH gehören Beteiligungen an der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH, der OTWA Ostthüringer Wasser und Abwasser GmbH, der MHWA Mittelhessische Wasser und Abwasser GmbH, der Stadtwerke Görlitz AG und der Stadtwerke Weißwasser GmbH. In Döbeln ist die OEWA Partner des Wasserverbands Döbeln-Oschatz und des Abwasserzweckverbands Döbeln-Jahnatal.
Das US-Unternehmen Signet Solar wird von Sommer 2008 an seinem neuen Standort Döbeln die weltweit größten Dünnschicht-Solarmodule mit den Abmessungen von bis zu 2.20 x 2.60 Meter produzieren. Um hochwertige Solarmodule mit geringen Kosten in großer Stückzahl zu produzieren, kombiniert Signet Solar amerikanische Technologie mit Erfahrungen aus dem deutschen Ingenieurumfeld im Bereich Solar und Halbleiter sowie einem globalen Vertrieb und weltweiter Produktion. In Döbeln entsteht der Hauptsitz der Firma, wo der Schwerpunkt in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie in der Fertigung für den europäischen Markt liegt.

Pressekontakt: Mail: tstroisch@oewa.de

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OEWA übernimmt für weitere 15 Jahre die Betriebsführung für Wasserverband

Schlieben. Erfolgreich durchgesetzt hat sich die OEWA Wasser und Abwasser GmbH, Sitz Leipzig, bei der europaweiten Ausschreibung für die technische und kaufmännische Betriebsführung der Trinkwas-
ser- und Abwasseranlagen des Wasserverbands Schlieben (Brandenburg).

Die OEWA, die bereits seit 2002 Partner des Wasserverbands Schlieben für die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung ist, hatte das wirtschaftlich günstigste Angebot unterbreitet. Nachdem die Verbandsversammlung im Oktober 2007 beschlossen hat, der OEWA den Zuschlag und damit das Vertrauen für die genannte Dienstleistung im Verbandsgebiet zu geben, erfolgte heute die Unterzeichnung des Betriebsführungsvertrages.

Der Betriebsführungsvertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren und wird in Zuständigkeit der OEWA-Niederlassung in Döbeln realisiert. Vertragsbeginn ist der 01.01.2008. "Mit diesem neuen und langfristigen Vertrag können wir uns in und mit der Region stabil entwickeln. Unsere Arbeit ist nun auf ein sicheres Fundament gestellt", erklärt OEWA-Geschäftsführer Michel Cunnac. Der Umweltdienstleister übernimmt für rund 3 300 Einwohner im Verbandsgebiet, zu dem neben der Stadt Schlieben auch die Gemeinden Kremnitzaue und Kolochau gehören, die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Das schließt den Betrieb des Wasserwerks und der Kläranlage ein. Außerdem fällt die Gebührenabrechnung in OEWA-Zuständigkeit.

Für das Projekt Schlieben werden vier Mitarbeiter beschäftigt. Auch jungen Leuten bietet das Unternehmen zukünftig attraktive Berufsperspektiven in Schlieben. Mit Beginn des neuen Lehrjahres 2008 bildet die OEWA erstmals eine Fachkraft für Abwasserentsorgungstechnik aus. Bewerbungen für den naturwissenschaftlich orientierten Ausbildungsplatz nimmt der Umweltdienstleister noch bis Ende Januar 2008 entgegen. "Damit unterstreichen wir unsere soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern des Wasserverbandes Schlieben und sichern zukunftsorientierte Arbeitsplätze in der Region", sagt Cunnac. Darüber hinaus hat das Unternehmen nachhaltige Investitionen und Erneuerungen auf den Verbandsanlagen eingeplant. So zum Beispiel soll ein Konzept für alternative Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten entwickelt werden. Auch die umweltpädagogische Arbeit an Schulen und Bildungseinrich- tungen sowie kulturelle Veranstaltungen werden gefördert.

Pressekontakt:

E-Mail: tstroisch@oewa.de

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Müller-BBM: Umweltbericht und Fachgutachten zu geplantem Dampfkraftwerk in Karlsruhe

Energie & Umwelt

Pressemitteilung von: Müller-BBM GmbH

(openPR) - Umweltauswirkungen des EnBW-Vorhabens umfassend beschrieben und bewertet. Mit der notwendigen Stilllegung alter Kraftwerke und dem gesetzlich vorgeschriebenen Ausstieg aus der Kernenergie wird es für Energieversorgungsunternehmen notwendig, Ersatzkapazitäten zu schaffen, um eine ausreichende Stromversorgung weiterhin zu garantieren.

EnBW plant deshalb auf eigenem Gelände am Rheinhafen in Karlsruhe, einen bestehenden Gas- und Dampfturbinenblock RDK 6 zu einem modernen RDK 6S zu "repowern" und damit in der Leistung zu stärken und das Kraftwerk um einen steinkohlegefeuerten Block RDK 8 zu erweitern. Hierfür wurde die Aufstellung eines vorhabensbezogenen Bebauungsplans erforderlich.

Der Bebauungsplan wurde vom Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten mit deutlicher Mehrheit zur Satzung beschlossen und am 17. Dezember rechtsverbindlich in Kraft gesetzt. Der im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens vorgeschriebene Umweltbericht mit den Fachgutachten insbesondere zur Luftreinhaltung, zum Lärmschutz und zur Sicherheitstechnik wurde vom Ingenieurbüro Müller-BBM erstellt und koordiniert.

Die Umweltauswirkungen des Vorhabens wurden darin umfassend beschrieben und bewertet. Auf dieser objektiven Grundlage hat der Gemeinderat sein positives Votum für das in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierte Vorhaben getroffen.

Verantwortlich:

Volker Liebig

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Erdwärme rettet Kirchen vor Schimmel und der Betriebskostenfalle

Energie & Umwelt

Pressemitteilung von: Stoltenberg Energie GmbH

PR Agentur: Stoltenberg Energie GmbH
(openPR) - In immer mehr Innenräumen von Kirchen und damit auch von Orgeln siedeln sich Schimmelpilze an. Die Ursachen sind vielfältig. Gerade veraltete Heizungsanlagen und das durch die Kostensteigerung für Öl und Gas resultierende geänderte Heizverhalten sind die vornehmlichen Tatverdächtigen. Die Erdwärmespezialisten der Stoltenberg Energie GmbH raten den Kirchenoberen zum Ausstieg aus der Energiepreisspirale. Gerade bei konstantem Heizen mit Niedertemperatur lässt die Erdwärmeheizung Schimmelbefall und Kostenfalle schnell vergessen und ein Zittern der Kirchgänger ist wohl nur noch der Predigt zuschulden.

Schimmelbefall von Orgeln, die Jahrhunderte überdauerten, ist ein Phänomen, das in jüngster Zeit verstärkt in Deutschland beobachtet wird. Bundesweit existiert hierüber noch keine Statistik, doch eine Häufung von Schimmelbefall in den oftmals unschätzbar wertvollen Instrumenten wird immer deutlicher. Ein verregneter Sommer, der viel Feuchtigkeit in die Kirchen trägt, setzt oftmals einen Prozess in Gang, der schnell den Fortbestand der Instrumente bedroht und nach kurzer Zeit nur noch durch kostenintensive Restaurationsmaßnahmen zu stoppen ist. Wenn Schimmel die Orgel befällt, ist es für bestimmte Teile gefährlich. Er kann das Holz, die Lederteile oder die Pfeifen angreifen, so dass es zu Defekten kommt. Und auch der Altar und andere Teile der Kirche kann der Schimmel befallen. Und das kann letztlich auch für Menschen gefährlich sein, denn teilweise sind die Sporen giftig oder sogar Krebserregend. Die größte Konzentration dieser Sporen findet man häufig in den staubigen Kanälen der Heizungsanlage. Eine Überprüfung des Wärmeabgabesystems ist deshalb erster Schritt der Problemverortung. Die genauen Ursachen offenbaren sich jedoch erst beim genaueren Hinschauen.

Der Rat, in Kirchen einfach nicht mehr zu heizen, ist hinsichtlich einer Reduzierung der Schimmelgefahr sicherlich technisch folgerichtig, da mittelalterliche Kirchen mit ihren dicken kalten Steinwänden nicht für Heizungen in unserem Sinne gebaut wurden. Dieser erscheint jedoch gleichwohl als Hohn gegenüber denen, die das Haus Gottes für Stunden der Besinnung nutzen wollen und nicht, um vor Kälte zu bibbern. Aus diesem Dissens und der angespannten finanziellen Situation vieler Gemeinden, resultiert der Malus, dass nur noch kurz vorm Gottesdienst für mollig warme Temperaturen gesorgt wird und danach die Anlage sofort wieder heruntergedreht wird. Das hat fatale Folgen, weil der Taupunkt unterschritten wird. Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die in warmer Innenluft enthaltene Luftfeuchtigkeit auf den noch kalten Oberflächen in der Kirche kondensiert, also auch auf dem kalten Holz und Metall der Orgel. Wassertröpfchen bilden sich. Jeder Kirchenbesucher gibt im Schnitt pro Stunde etwa 40 Gramm Wasser ab - über die Atmung und die Haut. Hinzu kommt Feuchtigkeit durch nasse Kleidung oder Schuhe. Die warme Luft einer rasch aufgeheizten Kirche kann diese Feuchtigkeit speichern, doch an den kalten Wänden schlägt sie sich nieder. Wird nach dem Gottesdienst nicht gelüftet, bleibt die Feuchtigkeit in der Kirche. Und wenn dann noch die Heizung abgedreht wird, sinkt die Temperatur der Luft rapide, die darin enthaltene Feuchtigkeit kondensiert erneut: Der ideale Nährboden für Schimmelpilze, die sich durch ihre Sporen immer weiter in der Kirche ausbreiten.

„Um den baulichen Bedingungen der Kirche gerecht zu werden, sollte für eine konstante Grundtemperatur gesorgt werden, damit die Mauern nicht auskühlen. Diese kann je nach Nutzung 16°C bis 18°C betragen", sagt Herrmann Stoltenberg, Gründer des Geothermieunternehmens Stoltenberg Energie GmbH. Diese niedrige Grundtemperatur, so Stoltenberg, kann am Besten durch eine erdwärmegekoppelte Wärmepumpe erzeugt werden. Die Wärmepumpe entnimmt dem Erdreich bis zu 10°C und „pumpt" diese auf das benötigte Temperaturniveau hoch. Diese Technologie, die in Neu- und Altbauten zu Kosteneinsparungen von 50% bis 60% führt, kann in einer Kirche aufgrund der niedrigen Temperaturanforderungen noch effizienter zum Einsatz gebracht werden. Da die Wärmepumpe nur zu einem Viertel mit Strom betrieben wird, ist neben dem Kosteneffekt auch eine hohe Unabhängigkeit von steigenden Stromkosten gegeben. Die Energiepreisspirale, die nicht nur bei Öl, Gas und Strom sondern auch bei Holzpellets vorherrscht, kann somit durchbrochen werden, da sich Preissteigerungen immer nur zu 25% bemerkbar machen.

Den vielen Kirchen im Land, die unter den hohen Energiepreisen leiden und bisher zu unkonventionellen Maßnahmen auf Kosten des Bauwerks und dessen Nutzung gezwungen wurden, kann nun geholfen werden. Eine Erdwärmeheizung ist problemlos installierbar und ob der aufgezeigten Vorteile eine wirklich segensreiche Chance für den Fortbestand vieler Gotteshäuser in Deutschland.

Stoltenberg Energie GmbH
fon S-H 04344-4110-0
fon HH 040-70384923
info@stoltenberg-energie.de
www.stoltenberg-energie.de

Stoltenberg Energie GmbH - Ihr Spezialist in nachhaltiger Wärme- und Stromerzeugung

Wir sind Anbieter von oberflächennahen Erdwärmeheizsystemen und pflanzenölbetriebener Blockheizkraftwerke und blicken als Pionier der regenerativen Energiebranche auf eine über 10-jährige Erfahrung zurück. Zu unseren Kunden zählen unter anderem Hausbesitzer von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Träger kommunaler Einrichtungen, Industriebetriebe, Gewerbetreibende und Landwirte.
Durch unser Know How, kundenspezifische Heizsysteme zu implementieren, schaffen wir eine langfristige und nachhaltige Wärmeversorgung, die sowohl umweltfreundlich als auch preiswert ist. Damit stehen wir in Tradition unseres Unternehmens, das bereits auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurückblickt.
Neben oberflächennaher Geothermie, bieten wir Tiefe Erdwärmesonden für Großkunden an und engagieren uns auf dem Zukunftsmarkt hydrothermaler Strom- und Wärmegeneration. Es ist unser Anspruch, zu den Besten zu gehören. Deshalb setzen wir bei der Energieoptimierung Maßstäbe in Ingenieurleistung, Innovation und Effizienz. Und bei allem, was wir tun, orientieren wir uns konsequent an den Bedürfnissen unserer Kunden, und dem Willen, Gutes immer weiter zu verbessern.
Getreu unserem Motto: „Kein Gas, Kein Öl, Kein CO2 - Mit Erdwärme heizen" freuen wir uns, Sie bei der Senkung Ihrer Energiekosten und bei einem Beitrag zum Klimaschutz zu unterstützen.

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