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Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen chronologisch geordnet. Suchen Sie frühere Meldungen, so sehen Sie in den Sachgebieten nach oder geben rechts oben einen Suchbegriff in das Suchen-Feld ein.

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Das Forum steht allen Nutzern zur Verfügung. Hier können Sie alle Beiträge lesen, selbst Beiträge erstellen oder auf Beiträge antworten

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Hier schreiben Praktiker für Praktiker. Haben Sie auch etwas Interessantes zu berichten, so schreiben Sie uns an Kontakt@Klaerwerk.info .

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         b) Beiträge zur Wasserrahmenrichtlinie (WWRL)
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Der zweite Schwerpunkt von Klärwerk.info. Hier finden Sie alles für Arbeitnehmer und Vorgesetzte und was Sie persönlich angeht.

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         b) Prüfungsaufgaben
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18.01.2020 05:39

Klärwerk.info / Ablage / Firmennachrichten Juli bis September 2007

Firmennachrichten Juli bis September 2007

Wenn Sie Produzent oder Lieferant von Produkten für Kläranlagen sind, könnte Ihre Firmennachricht hier stehen. Nehmen Sie uns (firmennachrichten@klaerwerk.info) in Ihren PR-Verteiler auf, die interessantesten Nachrichten stellen wir gerne auf diese Seite.

September 2007 
•  Autorennen - und dann Öl auf der Fahrbahn 
•  KSB Konzern war sehr erfolgreich 
•  Süd-Chemie ist begehrt 
•  Gelsenwasser steigt in Herne ein 
•  Rain-direkt  - ein neues Portal 
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August 2007 
•  Als Trainee zu Veolia Water 
•  General Electric ernennt Thomas Buer 
•  Endress und Hauser expandiert 
•  Gelsenwasser übernimmt Verantwortung für Südstärke - Abwasser 
•  Erste industrielle Biogasanlage in Hessen in Betrieb 
Wirtschaftlichkeit von Biogasanlagen verbessern 
Neue Außenstelle des IKT 
Amitech produziert DN 3000 Rohre 
 
Juli 2007 
•  Wärme und Kälte aus Abwasser in Luzern 
•  Kemira Water mit neuem Geschäftszweig 
•  KSB AG liefert eine der größten Wasserpumpen 
•  Infraserv kämpft gegen Geruchsbelästigung 
•  Kläranlage Moosburg deckt zukünftig eigenen Energiebedarf 
•  Feststofftrennsystem schützt Pumpen 
•  Neue Elektroden für portable Messgeräte 

 

Juli 2007

Wärme und Kälte aus Abwasser in Luzern

Beim Schweizer Krankenversicherer Concordia ist Ende Juni einer Abwasser-Wärmeanlage in Betrieb genommen worden. Die Anlage gewinnt Wärme und Kälte aus der nahe gelegenen Kanalisation, teilte die Herstellerfirma EBM, Münchenstein, mit. Das Abwasser hat selbst im Winter eine Temperatur von mindestens 10 Grad Celsius und im Sommer selten mehr als 22 Grad, außerdem fließen immer mindestens 50 l pro Sekunde durch den Kanal. Die Wärme wird dem Schmutzwasser durch Tauscherelemente entzogen und Wärmepumpen zugeführt. Im Gegenzug dient das Abwasser auch als Rückkühlung für die Kälteerzeugung. Die 520 MW reichen bis zu 70 Prozent aus, um vier Gebäude mit 300 Arbeitsplätzen zu heizen oder zu kühlen. Die Anlage sei nicht teurer als herkömmlich erzeugte Wärme, im Hinblick auf steigende Preise für nicht erneuerbare Energieträger werde sich die Anlage schnell bezahlt machen.

Das Projekt wird mit Fördergeldern der Stadt und des Kanton Luzern unterstützt. Weitere Informationen unter www.ewm.ch

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Kemira Water mit neuem Geschäftszweig

Die finnische Kemira Water gehört zu den weltgrößten Produzenten von anorganischen Flockungsmitteln und Wasserbehandlungspolymeren .Ab August wird sie ihr Angebot  erweitern. Für Kommunen werden auch die Betriebsführung von Wasserwerken und Kläranlagen angeboten. Das Unternehmen sieht hier einen wachsenden Markt, da Kommunen verstärkt Alternativen zu den bisherigen Serviceleistungen nachfragen.

Die Unternehmung erwirtschaftete in 2006 mit 2000 Beschäftigten in 31 Ländern einen Umsatzerlös von knapp einer halben Milliarde Euro.

Weitere Informationen unter www.kemira.com

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KSB AG liefert eine der größten Wasserpumpen

Das österreichische Stahlwerk voestalpine in Linz hat  für das werkseigene Kraftwerk eine der größten jemals gebauten Wasserpumpen mit horizontal geteiltem Gehäuse von der Frankenthaler KSB AG gekauft. Die 13 t schwere Pumpe kann bis zu 3.300 l pro Sekunde Wasserpumpen, die zu überwinden der Förderhöhe beträgt 17 m.

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Infraserv kämpft gegen Geruchsbelästigung

Am Standort Höchst investiert der Industrieparkbetreiber mindestens  680.000 € in die Geruchseindämmung der Kläranlage. Zahlreiche Beschwerden der Bewohner aus der Nähe des Industrieparks machen diese Maßnahmen erforderlich. Der Geruch stammt von den Anlagen zur Klärschlammtrocknung und Klärschlammeindickung,  deswegen wird vor allem in die Verbesserung der Abluftanlage des Pressengebäudes investiert. Dazu soll die Abluft in zwei Hauptrohren gesammelt und über zwei 35 m hohe Edelstahlkamine abgeleitet werden. Die Abluft des Klärschlammeindickers wird über die Abluftreinigung der Kläranlage behandelt.

Der Erfolg soll durch ein Geruchsmessprogramm ermittelt werden, bereits seit März werden die Geruchsemissionen an 13 Messpunkten ermittelt.

Weitere Informationen unter www.infraserv.com

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Kläranlage Moosburg deckt zukünftig eigenen Energiebedarf

Im Herbst 2007 wird eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle der Firma CD FC Solutions, Ottobrunn auf der bayrischen Kläranlage in Betrieb genommen. Wie der Hersteller mitteilt, soll das so genannte " HotModule " aus Klärgas Strom und Wärme erzeugen. Die Zelle habe eine thermische Leistung von 170 Kilowatt und eine Nutzleistung von bis zu 245 Kilowatt. Mit einem Wirkungsgrad von etwa 47 Prozent kann die Kläranlage nicht nur ihren eigenen Bedarf decken, sondern auch überschüssigen Strom verkaufen. Die erzeugte Wärme wird zur Trocknung von Schlamm verwendet, dabei wird die Abluft in einen Thermalöl-Kreislauf eingespeist, der den Klärschlammtrockner unterhält. Wie der Hersteller mitteilt, eignet sich das " Hot Module " für eine dauerhafte Strom- und Wärmeversorgung.

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Feststofftrennsystem schützt Pumpen

Für die Betriebsicherheit von Pumpstationen in der Abwassertechnik stellt Zellstoffgewebe ein großes Risiko dar. Die Firma Wilo hat für ihre Emuport-Abwasserpumpanlagen ein Feststofftrennsystem entwickelt, das dafür sorgt, dass die Pumpen mit diesen Stoffen nicht in Berührung kommen.

Weitere Informationen von Firma Wilo Emu Tel. 09281 - 9740 oder an E-Mail: wilo@wilo.de

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Neue Elektroden für portable Messgeräte

Die klassischen elektrochemischen Parameter wie pH-Wert, Leitfähigkeit und gelösten Sauerstoff messen die neuen HQD-Geräte mit Intellical- Elektroden mit intelligenter Technik. Die Besonderheit besteht darin, dass sie alle relevanten Kenngrößen im Elektrodenkopf speichern und sie dann digital an das Messgerät übertragen. Sie sind dadurch frei von äußeren Störeinflüssen und ermöglichen Kabellängen bis zu 30 m. In der Vergangenheit schwer zugängliche Messstellen sind damit jetzt einfach erreichbar, man lässt die Elektrode beispielsweise einfach in den Brunnen hinab. Sie sind wasserdicht und haben einen Mantel aus rostfreiem Edelstahl, das höhere Gewicht verhindert ein Aufschwimmen in starker Strömung. Für den Feldeinsatz gibt es einen robusten Koffer, ein umfangreiches Sortiment an Puffer- und Standardlösungen komplettieren das Angebot.

Weitere Informationen durch die Firma Hach Lange Telefon 0211 - 52880 oder an

E-Mail: info@hach-lange.de

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August 2007

Als Trainee zu Veolia Water

Durch die anhaltend gute Konjunktur in Deutschland wird es auch auf dem Arbeitsmarkt knapp mit kompetenten Mitarbeitern. Deshalb ist es für jede Unternehmung wichtig, sich langfristig auf einen qualifizierten Mitarbeiterstab verlassen zu können. Deshalb hat das Unternehmen für alle Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Traineeprogramm aufgelegt. Es umfasst eine bis zu zwei Jahre dauernde Einarbeitung in die verschiedenen Bereiche der Wasseraufbereitung, Gebäude- und Schwimmbadtechnik, Getränke- und Nahrungsmittelindustrie, Kraftwerke und Kommunen sowie Reinstwasseranwendungen in Laboren und der Pharmaindustrie. Es ist  vorgesehen, während der zweijährigen Ausbildung an mindestens zwei Standorten im deutschsprachigen Raum und einer Auslandsstationen eingesetzt zu werden.

Weitere Informationen zu dem Programm findet man unter www.veoliawaterst.de oder unter Telefon 03420 - 39423 bei Elke Diemer.

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General Electric ernennt Thomas Buer

Mit der Integration der Zenon GmbH /Hilden in GE Water & Process Technologies wird der bisherige Geschäftsführer von Zenon, Dr. Thomas Buer zum Global Product Leader for ZeeWeed Products ernannt. Er leitet nun die Entwicklung von Ultrafiltrationsmembranen.

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Endress und Hauser expandiert

E+H produziert und vertreibt weltweit Messgeräte, Dienstleistungen und Lösungen für industrielle Verfahrenstechnik. Zu den wichtigsten Kundengruppen des Unternehmens zählen die Branchen Chemie, Lebensmittel, Pharma, Öl, Energie, Papier und Zellstoff sowie die gesamte Wasser- und Abwasserwirtschaft. Mit der Übernahme des französischen Messtechnikdienstleisters PB Mesures wird die internationale Ausrichtung konsequent weitergegangen. So wurde kürzlich auch in Istanbul ein eigenes Sales Center eröffnete.12 Mitarbeiter werden die türkischen Kunden zukünftig vor Ort betreuen.

Die Unternehmung steht kurz vor Überschreitung der Milliardengrenze bei den Umsatzerlösen, das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich 2006 um 20,3 Prozent.

7045 Menschen beschäftigt der Schweizer Konzern weltweit.

Weitere Informationen unter www.de.endress.com

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Gelsenwasser übernimmt Verantwortung für Südstärke - Abwasser

Mit ihrer Tochter AWS übernimmt die Gelsenwasser die Verantwortung für die Werkskläranlage im Werk Schrobenhausen, die bis 2008 um eine anaerobe Vor- behandlungsstufe für das Abwasser der Biodieselproduktionen erweitert wird. Der Vertrag zwischen den beiden Partnern hat eine Laufzeit von 10 Jahren, im Südstärkewerk Schrobenhausen fallen jährlich 580.000 Kubikmeter Abwasser aus der Kartoffel- und Stärkeverarbeitung an. Die derzeitige Anlage hat 20.000 Einwohnergleichwerte und ist ein Direkteinleiter. Zusätzlich erzeugt die Tochtergesellschaft Südsprit GmbH Abwasser bei der Produktion von Biodiesel. Dieses Abwasser wird derzeit noch auf der kommunalen Kläranlage behandelt, soll aber zukünftig nach entsprechender Vorbehandlung ebenfalls in die Werkskläranlage eingeleitet werden. Dadurch muss die Kapazität der Anlage auf 40.000 EW angehoben werden. AWS investiert ca. 2 Millionen €. Das zukünftig eingesetzte Verfahren beruht darauf, dass die organische Verschmutzung zur Energiegewinnung genutzt wird. Beim anaeroben Abbau erzeugen Bakterien Methangas, das in elektrische Energie umgewandelt wird. So sollen jährlich 1,2 Millionen kWh Strom erzeugt und eingespeist werden.

Weitere Informationen unter www.aws-gw.de

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Erste industrielle Biogasanlage in Hessen in Betrieb

Bis 2015 will die hessische Landesregierung den Anteil der erneuerbaren Energien auf 15 Prozent erhöhen. Daran soll Biogas einen Anteil von mindestens 30 Prozent haben, sagte er Umweltminister Dietzel anlässlich der Inbetriebnahme der neuen Biogasanlage von Infraserv Höchst. In zwei 30 m hohen Behältern werden zukünftig pro Jahr 300.000 Kubikmeter Klärschlamm und 90.000 Kubikmeter organische Abfälle vergoren. Dabei kommt der Klärschlamm direkt aus der benachbarten Industrie-Kläranlage, die Speisereste und Abfälle stammen aus den umliegenden Unternehmen.

Die Biogas-Anlage sei eine " Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie ", sagte der Infraserv-Geschäftsführer Roland Mohr .Als nächsten Schritt plane man eine Müllverbrennungsanlage.

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Wirtschaftlichkeit von Biogasanlagen verbessern

Die seit vielen Jahren in der Abwasserbehandlung bewährten langsamlaufenden Tauchmotorrührwerke der Baureihe Amaprop der KSB Aktiengesellschaft kommen immer häufiger in Biogas-Anlagen zum Einsatz. Grund hierfür ist ihr geringerer Energieverbrauch im Vergleich zu schnelllaufenden Einheiten mit kleinen Propellern. Da die Abströmgeschwindigkeiten des Mediums bei langsamlaufenden Rührwerken mit großen Propellern geringere Verluste verursachen, sind diese energetisch deutlich günstiger. Zahlreiche praktische Versuche des Pumpenherstellers haben gezeigt, dass das Verhältnis von erzeugtem Axialschub zu verbrauchter elektrischer Leistung bei dieser Bauweise am günstigsten ist. In den bisher ausgestatteten Anlagen, handelt es sich dabei um die Ausführung mit einem Propellerdurchmesser von 2,50 m.

Die Positionierung des Amaprop innerhalb des Beckens erfolgt in den Behälter eingerückt und sorgt so für ein schnelles Verrühren des Frischsubstrates mit dem Gärmedium. Der Schubeintrag an dieser Stelle vermindert die Entstehung des "Teetasseneffektes" mit störenden Ablagerungen in der Beckenmitte. Darüber hinaus ermöglicht die mittige Anordnung des Amaprops eine energieeffiziente Kreisströmung und es kommt zu keiner Ausbildung einer Schwimm- oder einer Sinkschicht. Die Gasproduktion liegt bei dieser Anordnung deutlich über der einer nicht kontrollierbaren Durchmischung mit diskontinuierlich laufenden Schnellläufern.

Für den Ausnahmefall einer Übersäuerung durch Fehlfütterung oder zu starke Temperaturschwankungen im Hauptfermenter oder im Nachgärer baut man ein zusätzliches Rührwerk der Baureihe Amamix ein. Mit seinen 16 kW Motorleistung und einem Propellerdurchmesser von 800 mm stabilisiert er das Medium nach einer kurzen Laufzeit. Aufgrund der robusten Konstruktion reicht es die Rührwerke alle 16.000 Betriebsstunden oder alle zwei Jahre zu warten.

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Neue Außenstelle des IKT

Das Institut für unterirdische Infrastruktur (IKT) ist ein Spezialist für Kanalnetze bietet seine praxisorientierten Forschungs- und Dienstleistungen jetzt auch bei süddeutschen Kommunen und Kanalnetzbetreibern an. Ab 1. September befindet sich das Büro auf dem Campus der Universität der Bundeswehr in Neubiberg bei München, in direkter Nähe zur Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen. Seminare und Workshops im süddeutschen Raum werden die Tätigkeit ergänzen. Im Audimax der Universität der Bundeswehr wird sich am 17. September das IKT-Süd präsentieren.

Weitere Informationen unter www.ikt.de

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Amitech produziert DN 3000 Rohre

Amitech ist die deutsche Tochter der saudi-arabischen Amiantit-Gruppe und produziert seit 1993  in Sachsen GFK- Wickelrohre nach dem Flowtite- Verfahren. Auf Grund steigender Nachfrage nach Großrohren wurde die Produktion um größere Nennweiten erweitert.

Pro Jahr werden mehr als 600 Kilometer GFK-Wickelrohre produziert, die auch auf der REHATEC Ende Oktober in Duisburg vorgestellt werden.

Weitere Informationen über www.amiantit.com

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September 2007

Autorennen - und dann Öl auf der Fahrbahn

Nichts ist so gefährlich wie Öl auf dem Belag, deshalb sind an der Strecke immer Mitarbeiter die für das sogenannte Abstreuen zuständig. Das ist eine aufwändige und umständliche Arbeit, die seit neuestem ORCA übernimmt. Orca ist eine Abkürzung für Oil Removal Concept for Areas (Ölbeseitigungskonzept für Flächen). In einem Mercedes-Sprinter ist die gesamte Technik untergebracht. Sie reinigt mit heißem Wasser, das unter Hochdruck über rotierende Düsenbalken mit Flachstrahl aufgebracht wird. Anschließend wird die Wasserflotte mit den darin gelösten Verunreinigungen im selben Arbeitsschritt über eine Absaugung am Fahrzeugheck wieder aufgenommen. Das beschriebene Verfahren eignet sich natürlich nicht nur für Rennstrecken, sondern auch für alle anderen ölverschmutzten Verkehrsstraßen.

Weitere Informationen unter www.metras.de

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KSB Konzern war sehr erfolgreich

Die Gesellschaften des Konzerns steigerten in diesem Zeitraum ihren Auftragseingang um 14,6 Prozent auf 1.058,1 Mio €. Die höchsten Auftragszuwächse kamen aus der Industrie, der Energietechnik und dem Bergbau. In der Gebäudetechnik und im Abwassergeschäft konnte KSB ebenfalls kräftig zulegen.
Den wachsenden Auftragseingang möglichst schnell zu Umsatz zu machen, versteht KSB im laufenden Jahr als eine vordringliche Aufgabe. In den ersten sechs Monaten hat der Konzern den Umsatz um 13,0 Prozent auf 847,5 Mio € erhöht. Das volumenmäßig stärkste Umsatzwachstum erzielte KSB mit einem Plus von rund 67 Mio € in seinem wichtigsten Markt Europa. Hieran hatte die deutsche KSB AG beträchtlichen Anteil. Eine wichtige Rolle spielten dabei einige größere Kraftwerksaufträge, aber auch das Geschäft mit Standardpumpen für die Industrie- und Verfahrenstechnik.
Aufgrund der guten Umsatzentwicklung und einer gesteigerten Produktivität weist KSB ein verbessertes Halbjahresergebnis vor Ertragsteuern aus. Dieses erreicht 61,9 Mio €; 37,0 Mio € waren es zur Vorjahresmitte.
Seinen Auftragseingang und sein Umsatzvolumen will der Konzern im laufenden Jahr gegenüber 2006 deutlich steigern sowie die Umsatzrendite weiter verbessern. Diese lag zur Jahresmitte bei 7,3 Prozent, gegenüber 4,9 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum und 5,6 Prozent im Geschäftsjahr 2006.

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Süd-Chemie ist begehrt

Der Finanzinvestor One Equity Partners hat über die SC-Beteiligungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main, von der Messerschmitt-Stiftung weitere 9,37 Prozent der Aktien der Süd-Chemie AG erworben. Zusätzlich hat One Equity Partners knappe zwei Prozente der Süd-Chemie AG Aktien außerbörslich gekauft. Der Kauf der Anteile steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der EU-Kartellbehörde. Mit den im Januar 2006 erworbenen 39,19 Prozent der Aktien der Süd-Chemie AG hält One Equity Partners über die SC-Beteiligungsgesellschaft damit insgesamt über 50 Prozent der Anteile der Süd-Chemie AG.
Der Vorstand der Süd-Chemie begrüßt die von One Equity Partners in ihrer heutigen Pressemitteilung bekräftigte Bereitschaft, auch künftig die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Vorstand und den anderen Gesellschaftern der Süd-Chemie AG fortzusetzen sowie weiterhin den wertorientierten Wachstumskurs des Unternehmens zu unterstützen.

Süd-Chemie AG
Patrick Salchow
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0) 89 5110-250
patrick.salchow@sud-chemie.com

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Gelsenwasser steigt in Herne ein

Seit Mitte August ist das Unternehmen in der Stadt Herne nicht nur für die Wasserversorgung zuständig, sondern auch für die Abwasserableitung. Die Behandlung des Abwassers bleibt aber bei der Emschergenossenschaft.

Deshalb wird die Wasserversorgung Herne  eine neue  Gesellschaft, die Stadtentwässerung Herne GmbH gründen. Die Stadt arbeitet mit Gelsenwasser schon seit vielen Jahren zusammen, an dem neuen Unternehmen ist jeder zu 50 Prozent beteiligt. Nachdem die Genehmigungen vom Bundeskartellamt, der Finanzverwaltung und der Bezirksregierung vorliegen, wird das Gemeinschaftsunternehmen die nächsten 25 Jahre für die Abwasserentsorgung zuständig sein. Der Stadt sollen angeblich für die Übertragung der Aufgabe der Abwasserbeseitigung rund 140 Millionen € zufließen. Damit ist in Nordrhein- Westfalen die erste Teilprivatisierung im Bereich Abwasser durchgeführt worden.

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Rain-direkt  - ein neues Portal

Bezugsmöglichkeiten für Regenwassernutzungsanlagen finden man seit August 2005 in einem " Regenwasser Portal ", in dem man auch „einkaufen" kann. Das Portal vermittelt Technik und Dienstleistungen. Die Zielgruppe sind gewerbliche Kunden, die alle Systemkomponenten oder kompletter Anlagen direkt bestellen können. Im Sortiment sind Pumpen, Steuerungen, Zisternen, Filter oder kompletter Anlagen. Zukünftig sollen auch im Bereich der Grauwassernutzung verstärkt Produkte angeboten werden.

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