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19.07.2018 15:19

Klärwerk.info / Ablage / Meldungen zu Energie- und E-Technik 2009

Meldungen zu Energie- und E-Technik 2009

Übersicht über alle Meldungen und Zugang zum Archiv

Meldungen zu Energie und E-Technik 2008

Januar 2009
Februar 2009
März 2009
April 2009
Mai 2009
Juni 2009
Juli 2009
August 2009
September 2009
Oktober 2009
November 2009
Dezember 2009

November 2009
22.11.2009
Unternehmen können sich mit Energieeffizienzprojekten um den Energy Efficiency Award 2010 bewerben 
15.11.2009
Bewährte Lösungen zum Einsparen von Energie- und Betriebskosten 
06.11.2009
Mit neuen IT-Geräten Stromverbrauch um bis zu 40 Prozent senken 
06.11.2009
Die Aufgaben der Bundesstelle für Energieeffizienz 
Oktober 2009
29.10.2009
Online-Check der dena hilft beim Stromsparen 
11.10.2009
Energieeinsatz auf Kläranlagen in Mecklenburg-Vorpommern 
August 2009
10.08.2009
Energieeffizienz bei Elektromotoren 
09.08.2009
Speyer: Aus Abwasser Heizwärme gewinnen - Beispielhaftes Projekt am Yachthafen 
08.08.2009
Film ab für den Klimaschutz 
08.08.2009
Wirtschaftskrise nutzen, Energieeffizienz steigern 
08.08.2009
Dresden: Stadtentwässerung lässt Nutzungspotenzial erheben 
Juli 2009
11.07.2009
Kostenfreie Beratungen für energieeffiziente Pumpensysteme 
Juni 2009
06.06.2009
Fortschritte bei der Wärmerückgewinnung aus Abwasserkanälen 
06.06.2009
BW prüft Potenziale für Abwasserwärmenutzung 
06.06.2009
Bundeskabinett verabschiedet zwei EEG-Verordnungen 
März 2009
26.03.2009
Energieeffizienz als Qualitätsmerkmal gestärkt 
26.03.2009
Öffentliche Gebäude jetzt energetisch sanieren 
26.03.2009
Umfrage: Mehr als 60 Prozent der Deutschen sparen Strom 
26.03.2009
Energieeffizienz-Netzwerke 
19.03.2009
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie richtet Bundesstelle für Energieeffizienz beim BAFA ein 
04.03.2009
Abwärmenutzung  
Januar 2009
16.01.2009
Höchste Messgenauigkeit in der Durchflussmesstechnik mittels Kreuzkorrelation 

 


Unternehmen können sich mit Energieeffizienzprojekten um den Energy Efficiency Award 2010 bewerben

Der internationale "Energy Efficiency Award" geht in die nächste Runde: Bis zum 7. Februar 2010 können sich Unternehmen aus Industrie und Gewerbe, die vorbildlich die betriebliche Energieeffizienz gesteigert haben, an dem Wettbewerb beteiligen. Den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preis schreibt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe und der DZ BANK AG aus. Die Preisträger werden am 20. April 2010 auf dem hochrangig besetzten WORLD ENERGY DIALOGUE der HANNOVER MESSE 2010 ausgezeichnet. Die Teilnahmeunterlagen finden Interessierte unter www.industrie-energieeffizienz.de Externer Link.

Stephan Kohler, Geschäftsführer der dena: "Unternehmen, die ihre Produktion in den letzten Jahren energetisch optimiert haben, werden im besonderen Maße davon profitieren, wenn die Konjunktur wieder anspringt und die Energiepreise steigen. Diese Vorbilder für energieeffizientes Wirtschaften möchten wir mit dem Preis belohnen."

Der erste Preis des "Energy Efficiency Award 2010" ist mit 15.000, der zweite mit 10.000 und der dritte mit 5.000 Euro dotiert. Der Wettbewerb ist international ausgeschrieben und für Industrie- und Gewerbebetriebe jedweder Größe und Branche offen, die erfolgreich Energieeffizienzmaßnahmen durchgeführt haben.

"Der Energy Efficiency Award steht seit 2007 für innovative und effiziente Lösungen in der Produktion", so Dr. Wolfram von Fritsch, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe. "Als internationale Plattform für die neuesten Effizienztechnologien ist die HANNOVER MESSE der geeignete Ort zur Präsentation der Preisträger."

Hans-Theo Macke, Mitglied des Vorstands der DZ BANK AG: "Der Mittelstand hat als Motor der deutschen Wirtschaft auch eine bedeutende Rolle für die Steigerung der Energieeffizienz. Bewerbungen von kleinen und mittleren Unternehmen sind daher besonders willkommen."

Die Initiative EnergieEffizienz wird von der dena und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

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Bewährte Lösungen zum Einsparen von Energie- und Betriebskosten:

Siemens bietet ESCO-Leistungsverträge für Abwasseraufbereitungsanlagen

Seinen nordamerikanischen Kunden bietet Siemens jetzt ESCO (Energy Service Company)  Leistungsverträge für kommunale Abwasseraufbereitungsanlagen. Die ESCO-Leistungsverträge ermöglichen eine alternative Finanzierung von Verbesserungen an Abwasseranlagen, durch die Energieverbrauch, Betriebs- und Arbeitskosten gesenkt werden. Dabei wird das Honorar über die garantierten Einsparungen beglichen, die sich aus der Implementierung der Prozessverbesserungen in der Anlage ergeben. Siemens hat die Fachkenntnisse seiner verschiedener Divisions und Business Units sowie großer Engineering-Unternehmen zusammengeführt, um Kommunen ein breites Portfolio von Produkten und Dienstleistungen für unterschiedliche Aspekte der Abwasseraufbereitung bieten zu können. Mithilfe des ESCO-Vertragsmodells erweitert Siemens seine bewährten nachhaltigen, energieeffizienten und Betriebskosten sparenden Lösungen für Abwasseraufbereitungsanlagen.
Die Division Siemens Building Technologies ist eine der vier Gründungs-ESCOs von der Clinton Climate Initiative. Deren Schwerpunkt lag zunächst auf der Einsparung von Energie und der Verringerung von Emissionen in den 40 größten Städten der Welt. Die ESCOs überprüfen nun auch kommunale und industrielle Anlagen und untersuchen, an welcher Stelle Maßnahmen implementiert werden können, um den Energieverbrauch und die Betriebskosten zu senken. Aus dieser Analyse entwickelt das ESCO-Auditteam Ansätze zur Anlagenoptimierung.
Im Bereich Abwasseraufbereitung hat Siemens zahlreiche Maßnahmen, innovative Lösungen und Dienstleistungen entwickelt und eingeführt, mit denen sich Kosten einsparen und Emissionen verringern lassen. Einige Beispiele für Energiedienstleistungen und Verbesserungsmaßnahmen sind die Verringerung von festen, organischen Abfallstoffen, die Erzeugung und Nutzung von Methangas, die Einsparung und Wiederverwendung von Wasser, die Montage hocheffizienter Trocknungsanlagen, die Verbesserungen von SCADA-Systemen sowie Modernisierungen von Belüftungssystemen. Des Weiteren sollten Mess- und Überprüfungsfunktionen eingerichtet werden, um die Leistungen des Programms und der Belegschaft zu messen und auf diese Weise die Nachhaltigkeits- und Einsparungsziele der Kunden zu überwachen und umzusetzen.
Glens Falls, New York, und Conroe, Texas, sind Beispiele für Abwasseraufbereitungsanlagen, bei denen das ESCO-Modell erfolgreich Anlagenprozessen verbessert und Kosten reduziert hat. ESCO-Verträge für Abwasseraufbereitungsanlagen sind leistungsbasiert. Dies bedeutet, dass die ESCO bestimmte Werte bei der Energieeinsparung garantiert und somit die Leistungsrisiken übernimmt. In ESCO-Leistungsverträgen über Energieeinsparungen bei der Abwasseraufbereitung werden üblicherweise die Konzeption, die Ausrüstung, die Montage und die garantierten Einsparungen geregelt. Bei einer durchschnittlichen kommunalen Abwasseraufbereitungsanlage sind nach Vertragsabschluss in der Regel zehn bis zwölf Jahre für die Rückzahlung mithilfe der eingesparten Betriebskosten erforderlich.
In enger Zusammenarbeit mit den Anlagenbetreiber werden Energieeinsparungsmöglichkeiten identifiziert und umgesetzt und Erfolge bei der Realisierung ähnlicher Energieeinsparungen im Bereich Abwasseraufbereitung und die finanziellen, technischen und konstruktiven Fähigkeiten dokumentiert. Auf diese Weise können Projekte zügig und ohne signifikante Auswirkungen auf Betrieb und Finanzen abgewickelt werden.
Weitere Informationen über Lösungen für ESCOs und Abwasseraufbereitung finden Sie unter www.usa.siemens.com/buildingtechnologies bzw. www.water.siemens.com 

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Mit neuen IT-Geräten Stromverbrauch um bis zu 40 Prozent senken

dena-Analyse: IT wird immer energieeffizienter

Der durchschnittliche Energieverbrauch von Computern und Monitoren, die das Energy-Star-Label tragen, ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Sie verbrauchen heute im Schnitt zirka 40 Prozent weniger Strom als noch vor fünf Jahren. Gleichzeitig hat sich die Leistungsfähigkeit vor allem der Rechner massiv erhöht. Dies ergab eine Untersuchung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz*. Durch den Einsatz moderner, energieeffizienter Produkte können Unternehmen und öffentliche Einrichtungen somit die Energiekosten ihrer IT erheblich senken. Die dena bietet dafür ein umfassendes Informationsangebot von der Auswahl der Geräte über deren Beschaffung bis zur intelligenten Nutzung.

"Unsere Analyse bestätigt, dass höhere Leistung und sinkender Energieverbrauch im IT-Bereich möglich sind", kommentierte Steffen Joest, Bereichsleiter der dena. "Jedoch gibt es auch unter den mit dem Energy Star ausgezeichneten Geräten noch Unterschiede im Stromverbrauch von bis zu 50 Prozent. Die Informationsangebote der Initiative EnergieEffizienz helfen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen dabei, nur die energieeffizientesten Modelle zu beschaffen."

Mit der Internetdatenbank Office-TopTen lassen sich schnell die energiesparendsten Geräte finden. Der kürzlich aktualisierte kostenlose Leitfaden für professionelle Einkäufer gibt Energieeffizienzkriterien für die verschiedenen Gerätekategorien vor, die über die für den Energy Star bestehenden Anforderungen hinaus gehen. Der Beschaffer kann die Kriterien anhand des Leitfadens Schritt für Schritt in den Beschaffungsprozess integrieren und stellt damit die Beschaffung der energieeffizientesten Geräte sicher. In einer mit regionalen Partnern bundesweit angebotenen Schulung können Beschaffer die Thematik anhand konkreter Beispiele vertiefen. Ergänzend zeigt ein Online-Ratgeber, wie sich der Stromverbrauch durch eine stromsparende Nutzung der IT weiter senken lässt. Alle Angebote finden sich im Internet unter www.energieeffizienz-im-service.de Externer Link.

Die Initiative EnergieEffizienz wird von der dena und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

*Im Rahmen der Analyse wurden die Leistungsaufnahmen aller 17 Zoll-Monitore sowie miteinander vergleichbarer Desktop-PCs untersucht, die in den letzten 5 Jahren das Energy-Star-Label erhalten haben. Als Basis diente die Datenbank der Energy-Star-Geräte. Der Energy Star ist ein Label, das IT-Geräte tragen können, die definierte Energieverbrauchswerte nicht überschreiten.

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Die Aufgaben der Bundesstelle für Energieeffizienz

Die Richtlinie der Europäischen Union über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen (Richtlinie 2006/32/EG) sieht vor, dass in jedem Mitgliedstaat Stellen benannt werden, die die Gesamtverantwortung für die Aufsicht über die Erreichung der in der Richtlinie festgelegten Ziele tragen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat als zuständiges Ressort in diesem Zusammenhang entschieden, die zur Umsetzung der Richtlinie notwendigen Aufgaben in einer Stelle zu bündeln und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu übertragen.

Mit In-Kraft-Treten des geplanten Energieeffizienzgesetzes werden die einzelnen Zuständigkeiten dem BAFA auch per Gesetz zugewiesen.

Der Aufgabenkatalog der Bundesstelle im BAFA umfasst insbesondere:

* Berechnung des nationalen Energieeinsparrichtwertes sowie die Kontrolle seiner Erfüllung
* Feststellung, Messung und Bewertung von Maßnahmen, die zur Einsparung von Endenergie führen
* Unterrichtung der Bürger und Unternehmen über die Maßnahmen des öffentlichen Sektors, dem nach der Richtlinie eine besondere Vorbildfunktion zukommt
* Information der Marktteilnehmer
* Erstellung der Nationalen Aktionspläne bis zum 30.06.2011 sowie 30.06.2014 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
* Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Ausschusses nach Art. 16. der Richtlinie sowie der Concerted Action

Insbesondere im Zusammenhang mit der Meldung von Maßnahmen, die darauf abzielen, Energieeinsparungen zu erreichen, arbeitet die Bundesstelle eng mit der Deutschen Energieagentur (dena) zusammen.
Ansprechpartner

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referat 411
Frankfurter Straße 29 - 35
65760 Eschborn

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Online-Check der dena hilft beim Stromsparen

Die Ausstattung deutscher Haushalte mit elektrischen Geräten nimmt zu - und damit steigen oftmals auch Stromverbrauch und -kosten. Doch viele Verbraucher wissen nicht genau, wie viel Geld sie für ihren Strom ausgeben - und dass sich bis zu 25 Prozent der Stromkosten bequem einsparen lassen. Mit dem kostenlosen Online-Stromsparcheck der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) können Verbraucher jetzt auf der Internetseite www.stromeffizienz.de Externer Link in wenigen Minuten herausfinden, wie und wo sie ihre Stromkosten am besten senken können.

Die Bedienung des Stromsparchecks ist einfach: Schritt für Schritt macht der Nutzer zunächst Angaben zu Jahresstromverbrauch, Ausstattung, Nutzungsdauer und -häufigkeit elektrischer Geräte in seinem Haushalt. Die Eingabe kann jederzeit gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Im Anschluss erstellt der Stromsparcheck einen Überblick über den persönlichen Stromverbrauch und die größten Einsparpotenziale.

Der Stromsparcheck gibt Verbrauchern für alle Haushaltsbereiche konkrete Tipps. Denn Einsparmöglichkeiten gibt es viele: schaltbare Steckerleisten installieren, Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen oder Energiesparfunktionen an Computer und Waschmaschine aktivieren. Wer bereits beim Kauf eines neuen Geräts auf Energieeffizienz achtet, spart zudem dauerhaft. Wird zum Beispiel eine zehn Jahre alte Kühl-Gefrierkombination durch ein modernes Gerät der höchsten Effizienzklasse A++ ersetzt, kann die Haushaltskasse um rund 55 Euro pro Jahr entlastet werden.

Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de Externer Link oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

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Energieeinsatz auf Kläranlagen in Mecklenburg-Vorpommern

Leitfaden zur Optimierung
Disen Leitfaden können Sie bestellen oder kostenlos herunterladen.
Unter
Quelle: http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/lm/Themen/Wasser/index.jsp?&publikid=2385

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Energieeffizienz bei Elektromotoren

Mindestanforderungen für Umweltentlastungen und Stromeinsparungen beschlossen

Ab dem 16. Juni 2011 dürfen nur noch hocheffiziente Asynchron-Drehstrommotoren des Leistungsbereichs 0,75 Kilowatt (kW) bis 375 kW in Verkehr gebracht werden. Das beschloss der Ökodesign-Regelungsausschuss für Elektromotoren für die EU-Mitgliedstaaten und veröffentlichte die Mindestanforderungen für Energieeffizienz von Asynchron-Drehstrommotoren im Amtsblatt der EU (640/2009). Diese Motorenart kommt vorwiegend in Industrie und Gewerbe zum Einsatz und verursachte im Jahr 2005 fast 90 Prozent des Stromverbrauchs der Elektromotoren in den 27 EU-Mitgliedstaaten. Mit effizienteren Elektromotoren ließen sich EU-weit bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 135 Milliarden kWh und 63 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen. „Das rechnet sich auch für Deutschland", sagt der UBA-Vizepräsident Dr. Thomas Holzmann, „denn allein in Deutschland können so bis zum Jahr 2020 circa 27 Milliarden Kilowattstunden Strom weniger verbraucht und damit rund 16 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Zum Vergleich: Wir könnten auf den Bau von acht Großkraftwerken mit einer elektrischen Leistung von je 700 Megawatt verzichten."

Effizienzklassen ermöglichen, elektrische Antriebe nach ihrem Stromverbrauch und ihrem Wirkungsgrad zu klassifizieren. Die bisherigen europäischen Effizienzklassen (EFF) werden nach einer Übergangsfrist künftig durch die weltweit gültigen Effizienzklassen IE1 (entspricht EFF2), IE2 (entspricht EFF1) sowie IE3 und später IE4 ersetzt und ergänzt.

Der Einsatz der IE2- und der noch effizienteren IE3-Motoren sowie der Drehzahlregelung ist in den meisten Fällen sehr wirtschaftlich. Eine Drehzahlregelung ermöglicht eine höhere Stromeinsparung als die alleinige Steigerung des Wirkungsgrads der Motoren. Bereits nach wenigen Jahren erbringen die neuen Effizienzvorgaben finanzielle Entlastungen für die Unternehmen. Zudem stärken sie die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Motorenhersteller und sichern Arbeitsplätze.

Auch nach 2020 ermöglicht der zunehmende Einsatz hocheffizienter Elektromotoren mit höherer Lebensdauer enorme Einsparpotentiale bei Energie. Ohne die Einführung verpflichtender Mindeststandards ließe sich diese Stromeinsparung nicht erreichen.

In Europa ist der Verkaufsanteil der Hocheffizienzmotoren - trotz ihrer hohen Wirtschaftlichkeit - in zehn Jahren von zwei Prozent auf rund neun Prozent gestiegen. In den nächsten Jahren wird sich dieser Anteil erhöhen.

Laut EU dürfen ab 2011 Motoren der bisherigen Effizienzklasse EFF2 nicht mehr verkauft werden. Außerdem können in Europa nur noch asynchrone Drehstrommotoren des Leistungsbereichs von 0,75 kW bis 375 kW in Verkehr gebracht werden, falls sie den künftigen Effizienzstandard IE2 erfüllen. Ein weiterer Schritt, den Wirkungsgrad der Elektromotoren zu erhöhen folgt ab Januar 2015: Dann dürfen in der Effizienzklasse IE2 im Leistungsbereich 7,5 kW bis 375 kW nur noch Elektromotoren mit Drehzahlregelung in Verkehr gebracht werden. Andernfalls müssen sie die höhere Effizienzklasse IE3 erfüllen. Ab Januar 2017 gilt dies auch für Elektromotoren des Leistungsbereichs 0,75 kW bis 7,5 kW.

In den USA gelten seit Jahren Mindesteffizienzstandards. Dort erreichen die Hocheffizienzmotoren (IE2) bereits einen Anteil von 54 Prozent und die noch effizienteren IE3-Motoren derzeit schon 16 Prozent. In Deutschland und Europa liegt der Anteil der IE3-Motoren noch bei unter einem Prozent.

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Speyer: Aus Abwasser Heizwärme gewinnen - Beispielhaftes Projekt am Yachthafen

Am Speyerer Yachthafen wird Wärme aus Abwasser gewonnen und für Heizzwecke genutzt. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen knapp 480.000 Euro. Umweltministerin Margit Conrad fördert mit einem Zuschuss von 136.000 Euro dieses innovative Projekt für Energieeffizienz und Klimaschutz. Conrad: „Die Energienutzung aus Abwasser wird einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung kommunaler Zielsetzungen beim Klimaschutz leisten. Da mehr als 99 Prozent der Einwohner von Rheinland-Pfalz an öffentliche Kläranlagen angeschlossen sind, besitzt die Nutzung der im Abwasser gespeicherten Wärmeenergie großes Potenzial zur Verminderung unserer Energieimporte."
Die Voraussetzungen für eine Abwasserwärmenutzung am Speyerer Yachthafen sind gut. Dort entsteht für 5 Hafenvillen mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 5.700 Quadratmeter eine aufeinander abgestimmte Kombination von energiesparender Gebäudeausführung, Nutzwärmeerzeugung durch Wärmepumpen und Solarthermie. Damit werden Energieeinsparpotenziale konsequent erschlossen. Für die Wärmeversorgung kommt pro Gebäude eine Wärmepumpe zum Einsatz. Diese bezieht ihre Nutzwärme aus einem nahe gelegenen Abwasserkanal der Entsorgungsbetriebe Speyer. Dabei wird über einen Wärmetauscher dem Abwasser Wärme entzogen und zu Heizzwecken nutzbar gemacht. Die Warmwasserbereitung und die Wohnraumbeheizung werden zusätzlich durch solarthermische Anlagen auf den Dächern der Häuser unterstützt.
Die Anlage hat deshalb einen hohen Demonstrationswert. Denn viele Standorte in Rheinland-Pfalz eignen sich für die Energierückgewinnung aus Abwasser.

Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
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Film ab für den Klimaschutz

dena startet Kurzfilm-Wettbewerb für Jugendliche zum Thema Energiesparen

Dass Stromsparen spannend und unterhaltsam ist, können 12- bis 18-Jährige jetzt beim Filmwettbewerb "Clip Co2nnection" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter Beweis stellen. Ab sofort sind Jugendliche dazu aufgerufen mit Handy oder Kamera Kurzfilme zum Thema "Klimaschutz durch Stromsparen" zu drehen und bis Ende November auf der Website www.powerscout-online.de Externer Link zu präsentieren. Die besten und originellsten Beiträge werden mit hochwertiger, energieeffizienter Technik belohnt - vom Camcorder bis zum Laptop.

"Computer, Fernseher und MP3-Player sind aus dem Leben von Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Dass die Nutzung dieser Geräte auch mit Energieverbrauch und -kosten verbunden ist, wird hingegen oft vergessen", erläutert Steffen Joest, Bereichsleiter bei der dena. "Mit dem Wettbewerb können Jugendliche ihre Freunde für den bewussten Umgang mit Energie im Alltag sensibilisieren". Gefragt sind Kurzfilme, die junge Menschen durch energieeffizientes Handeln zum Klimaschutz motivieren. Sie sollen zeigen, wie sich Energiesparen in den Alltag integrieren lässt - unterhaltsam, kreativ oder witzig. Die fertigen Filme können einfach auf der Website eingestellt werden. Dort erfährt man auch mehr über Teilnahmebedingungen und Gewinne.

Auch wer keinen eigenen Film dreht, kann sich beteiligen. Denn die Vorauswahl der besten Filme treffen die Internetnutzer unter www.powerscout-online.de Externer Link selbst. Um die Gewinnchancen zu verbessern, können die Teilnehmer Werbung für ihre Beiträge machen, indem sie sie verlinken oder in ihren Netzwerken präsentieren. Die zehn Filme, die von den Websitebesuchern am besten bewertet werden, gehen an eine Fachjury, die über die Preisverleihung entscheidet.

Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de Externer Link oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

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Wirtschaftskrise nutzen, Energieeffizienz steigern

dena präsentiert Unternehmen, die erfolgreich Energiekosten senken und Anlagen modernisieren

Maßnahmen zur energetischen Modernisierung von Anlagen und Systemen führen in Unternehmen schnell zu deutlich sinkenden Energieverbräuchen. 20 Prozent und mehr an Energiekosteneinsparung sind möglich bei Amortisationszeiten von oftmals weniger als zwei Jahren. Über 20 erfolgreiche Praxisbeispiele aus Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen präsentiert die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) jetzt im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz. Die "dena-Referenzprojekte" sind im Internet ausführlich dokumentiert. Sie zeichnen sich durch hohe Kosteneinsparungen und Kapitalrenditen aus und lassen sich gut auf andere Unternehmen übertragen.

"Unternehmen, die die Wirtschaftskrise nutzen, um ihre Energieeffizienz zu steigern, profitieren von sinkenden Energiekosten und modernen Anlagen. Wenn die Konjunktur wieder anspringt und die Energiepreise steigen, haben sie deutliche Wettbewerbsvorteile", sagte dena-Bereichsleiter Steffen Joest. "Unsere Referenzdatenbank zeigt Unternehmen, was möglich ist und wo sie ansetzen können, wenn sie selbst aktiv werden möchten."

Insbesondere bei Querschnittstechnologien wie zum Beispiel der Drucklufttechnik lassen sich hohe Kosteneinsparungen erzielen. Solche Systeme sind häufig in Nebenprozessen installiert und deshalb leichter zu erschließen. So spart der Röhrenproduzent Mülheim Pipecoatings durch die energetische Optimierung seines Druckluftsystems Energiekosten von jährlich 92.000 Euro. Dafür investierte er 61.000 Euro in eine effiziente Drucklufttrocknung, eine Kälterückgewinnung aus der Druckluft sowie eine optimierte Druckluftsteuerung. Die Energieeffizienzmaßnahmen rentierten sich damit bereits in weniger als einem Jahr.

Die Albert Weber GmbH, ein Hersteller von Motorenkomponenten, hat die Abluftabsaugung an seinen Werkzeugmaschinen energetisch optimiert, unter anderem durch eine neue bedarfsgerechte Regelung des Absaugvolumenstroms. Dies führte zu einer Energieeinsparung von über 30 Prozent. Mehr als 21.000 Euro spart das Unternehmen dadurch jährlich ein. Bei Investitionen von 25.000 Euro amortisieren sich die Maßnahmen schon nach etwas mehr als einem Jahr.

Auf der Internetseite www.industrie-energieeffizienz.de/referenzen Externer Link werden diese und weitere Beispiele detailliert vorgestellt, unter anderem mit Informationen über eingesetzte Technologien, erforderliche Investitionen, erzielte Einsparungen und kompetente Ansprechpartner.

Die Initiative EnergieEffizienz wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

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Dresden: Stadtentwässerung lässt Nutzungspotenzial erheben

Das Fachzentrum Wärme aus Abwasser überprüft für die Stadtentwässerung Dresden das schlummernde Potenzial im Abwassernetz.

Mehr als zehn Prozent aller Gebäude in Deutschland können mit der Energie beheizt werden. In der Schweiz werden ganze Stadtquartiere schon seit 25 Jahren zuverlässig mit der Energie aus dem Abwasserkanal beheizt. Nun folgt die Stadtentwässerung Dresden.

Die ersten Analysen sehen vielversprechend aus, so Herr Schreier, der dieses Projekt bearbeitet. Welche Anlagen davon umgesetzt werden, können wir vielleicht schon im diesem Jahr erleben.

Quelle:
http://www.waerme-aus-abwasser.de/index.php?ID=102&action=article&articles_ID=8

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Kostenfreie Beratungen für energieeffiziente Pumpensysteme

Mit Investitionen in optimierte Pumpensysteme dauerhaft Energiekosten senken

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) vergibt im Rahmen der Initiative Energie-Effizienz und in Zusammenarbeit mit Experten aus der Pumpenindustrie kostenfreie Beratungen zu effizienten Pumpensystemen an Unternehmen aus Industrie und Gewerbe. Bewerben können sich Unternehmen aller Größen und Branchen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sind aufgerufen, da gerade bei ihnen die Effizienzpotenziale häufig nicht ausreichend bekannt sind oder das Know-how zur Umsetzung von Effizienzmaßnahmen fehlt. Hier setzt das Angebot der Initiative an, um die enormen Einsparmöglichkeiten von bis zu 50 Prozent der Energiekosten beim Betrieb von Pumpen auszuschöpfen.

„Gemeinsam mit unseren Partnern, wollen wir mit dem neuen Beratungsangebot Unternehmen aus Industrie und Gewerbe zur Steigerung der Energieeffizienz bei Pumpen anregen", betonte dena-Bereichsleiter Steffen Joest. „Investitionen in die Energieeffizienz von Pumpen sind hoch wirtschaftlich, denn durch die Senkung der Energiekosten amortisieren sich diese in der Regel in kurzer Zeit."

Im Rahmen des Angebots werden bei einem Vor-Check zunächst die Grunddaten des Bewerbers erfasst und das Einsparpotenzial abgeschätzt. Für Unternehmen mit hohen Einsparmöglichkeiten erfolgt im Anschluss eine Vor-Ort-Begutachtung der relevanten Pumpensysteme durch Experten. Auf Basis der Bestandsaufnahme vor Ort werden zum Abschluss konkrete Maßnahmenvorschläge mit einer entsprechenden wirtschaftlichen Bewertung erarbeitet. Die Ergebnisse der Beratungen werden umfassend aufbereitet und von der Initiative EnergieEffizienz öffentlichkeitswirksam präsentiert, um weitere Unternehmen zur Steigerung der Energieeffizienz zu motivieren.
Das Angebot knüpft an die 2007 beendete Kampagne „Energieeffiziente Systeme in Industrie und Gewerbe" an. Auf Basis von mehr als 70 durchgeführten Beratungen konnte die Kampagne die hohen Einsparpotenziale für Energie und Kosten bei Pumpensystemen belegen: Zwischen 2.500 und 50.000 Euro jährlich kann die Mehrzahl der Unternehmen einsparen. In Einzelfällen reichen die Einsparmöglichkeiten sogar bis über 100.000 Euro pro Jahr. Ausführliche Informationen zu den Beratungen und den Effizienzpotenzialen bei Pumpen sind zu finden unter www.industrie-energieeffizienz.de.

Die Beratungsangebote sind Bestandteil der Initiative EnergieEffizienz, einer Aktionsplattform für effiziente Stromnutzung in allen Verbrauchssektoren, die von der dena und E.ON, EnBW, RWE sowie Vattenfall Europe getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird. Industriepartner der Beratungen sind die Unternehmen Grundfos - Industriedivision, Sulzer Pumpen (Deutschland) und Wilo.

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Fortschritte bei der Wärmerückgewinnung aus Abwasserkanälen

Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 14 / 4358
14. Wahlperiode 16. 04. 2009
Kleine Anfrage des Abg. Franz Untersteller GRÜNE und Antwort des Umweltministeriums

K l e i n e A n f r a g e
Ich frage die Landesregierung:
1. Welche Projekte zur Wärmerückgewinnung aus Abwasserkanälen wurden
seit der im Mai 2007 vorgelegten Stellungnahme zu dem Antrag „Wärmerückgewinnung
aus kommunalen Abwasserkanälen als relevanter Beitrag
zum Klimaschutz" (Drucksache 14/1208) in Baden-Württemberg neu initiiert
und umgesetzt?
2. In welcher Höhe sind für die Planung und Umsetzung von Projekten zur
Wärmerückgewinnung aus Abwasser seit 2007 Fördermittel aus dem Europäischen
Fonds EFRE und aus dem Förderprogramm KlimaschutzPlus von
Kommunen bzw. privaten Betreibern in Anspruch genommen worden?
3. Wurden die zur Optimierung der Abwasserwärmenutzung von der deutschen
Vereinigung für Wasserwirtschaft entwickelten Vorgaben zwischenzeitlich
veröffentlicht?
4. Inwieweit lassen sich für Baden-Württemberg bzw. für einzelne Regionen
zwischenzeitlich Aussagen über das wirtschaftlich nutzbare Potenzial bei
der Wärmerückgewinnung aus Abwasser treffen?
5. Inwieweit sieht sie nach heutigem Stand Handlungsbedarf bei der Unterstützung
der Kommunen, um im Zusammenhang mit der Umsetzung der
aus dem Erneuerbaren Wärme Gesetz resultierenden Anforderungen sowie
bei anstehenden Vorhaben zur Sanierung von Abwasserbeseitigungskanälen
die Realisierung von Wärmerückgewinnungsprojekten zu ermöglichen?
16. 04. 2009
Untersteller GRÜNE
Eingegangen: 16. 04. 2009 / Ausgegeben: 13. 05. 2009 1
Drucksachen und Plenarprotokolle sind im Internet
abrufbar unter: www.landtag-bw.de/Dokumente
Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 14 / 4358
Begründung
Seit der Behandlung des im Frühjahr 2007 im Landtag eingebrachten Antrags
„Wärmerückgewinnung aus kommunalen Abwasserkanälen als relevanter
Beitrag zum Klimaschutz" (Drucksache 14/1208) hat das Thema weiter an
Bedeutung und öffentlicher Aufmerksamkeit gewonnen. So wurden in einzelnen
Kommunen des Landes - nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit der
Umsetzung der aus dem Erneuerbaren Wärme Gesetz resultierenden Anforderungen
- zwischenzeitlich Überlegungen zur Umsetzung derartiger Projekte
angestellt und teilweise auch bereits realisiert. Die Bayerische Landesregierung
hat inzwischen einen Leitfaden zur Abwärmenutzung erstellt, der sich
auch mit den Möglichkeiten der Wärmenutzung aus Abwasser auseinandersetzt.
(„Leitfaden zur Abwärmenutzung in Kommunen", Bayerisches Landesamt
für Umwelt, Juli 2008).
Verstärkte Aufmerksamkeit dürfte das Thema außerdem im Zusammenhang
mit anstehenden Sanierungen von Abwasserkanalsystemen erlangen, da hierbei
ein kostengünstiger Einbau fertig vorinstallierter Wärmetauschsysteme
möglich ist.
Ziel der vorliegenden Initiative ist es, einen Überblick über die in den vergangenen
beiden Jahren zu beobachtenden Entwicklungen bei der Abwasser-
Wärmenutzung zu bekommen.
A n t w o r t
Mit Schreiben vom 6. Mai 2009 Nr. 23-4587/100 beantwortet das Umweltministerium
im Einvernehmen mit dem Wirtschaftsministerium und dem
Innenministerium die Kleine Anfrage wie folgt:
Ich frage die Landesregierung:
1. Welche Projekte zur Wärmerückgewinnung aus Abwasserkanälen wurden
seit der im Mai 2007 vorgelegten Stellungnahme zu dem Antrag „Wärmerückgewinnung
aus kommunalen Abwasserkanälen als relevanter Beitrag
zum Klimaschutz" (Drucksache 14/1208) in Baden-Württemberg neu initiiert
und umgesetzt?
Das Thema „Wärmegewinnung aus Abwasser" wird von einigen Städten in
Baden-Württemberg derzeit verfolgt. Das Spektrum der Arbeiten ist dabei
sehr unterschiedlich und reicht von Planungen zur Erstellung von Potenzialstudien
über die Feststellung von Möglichkeiten zur Wärmenutzung aus
Abwasser bis hin zur Umsetzung von konkreten Einzelprojekten.
Das Umweltministerium führt derzeit in Zusammenarbeit mit dem Städtetag
eine Umfrage bei den 19 baden-württembergischen Städten durch, die auf
eine erste Umfrage im Frühjahr 2009 bei allen Städten in Baden-Württemberg
reagiert haben. Die Umfrage soll das Interesse zur Erstellung von Potenzialstudien,
Machbarkeitsstudien an konkreten Objekten und bereits realisierten
Projekten zur Abwasserwärmenutzung erheben. Nach Auswertung der Umfrage
sollen verschiedene Städte ausgewählt werden, deren Projekte von Seiten des
Umweltministeriums bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen
gefördert werden. Das Umweltministerium prüft derzeit die Beauftragung
eines Experten aus der Schweiz, um die dort vorliegenden positiven Erfahrungen
zur Abwasserwärmegewinnung in die geplanten Studien in Baden-
Württemberg einfließen zu lassen.
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Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 14 / 4358
2. In welcher Höhe sind für die Planung und Umsetzung von Projekten zur
Wärmerückgewinnung aus Abwasser seit 2007 Fördermittel aus dem
Europäischen Fonds EFRE und aus dem Förderprogramm Klimaschutz-
Plus von Kommunen bzw. privaten Betreibern in Anspruch genommen
worden?
Im Förderprogramm „Heizen und Wärmenetze mit regenerativen Energien"
(EFRE) des Umweltministeriums wurde im Jahr 2007 kein Projekt zur Wärmerückgewinnung
aus Abwasser gefördert. Im Jahr 2008 wurde ein Vorhaben
einer Kommune (Eigenbetrieb Stadtwerke Bretten) - eine elektrische Abwasser-
Wasser-Wärmepumpe mit einer Heizleistung von 120 Kilowatt zur Beheizung
von Schulen, Hallen und Wohngebäuden über ein Nahwärmenetz - mit
einer Summe von 40.953 Euro gefördert.
Im Förderprogramm „Klimaschutz-Plus" wurde ein Vorhaben zur Abwasserwärmenutzung
der Stadt Stuttgart - Mineralbad Leuze - mit der Summe von
18.300 Euro gefördert. Hierbei handelte es sich um eine Wärmepumpe zur
Nutzung der Wärme im Abwasser aus dem Becken in Kombination mit der
Sanierung der Heizungsanlage.
3. Wurden die zur Optimierung der Abwasserwärmenutzung von der deutschen
Vereinigung für Wasserwirtschaft entwickelten Vorgaben zwischenzeitlich
veröffentlicht?
Das DWA-Merkblatt M 114 „Energie aus Abwasser - Wärme- und Lageenergie"
befindet sich derzeit in der Drucklegung und wird voraussichtlich im Juni
2009 von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und
Abfall e. V. (DWA) veröffentlicht.
4. Inwieweit lassen sich für Baden-Württemberg bzw. für einzelne Regionen
zwischenzeitlich Aussagen über das wirtschaftlich nutzbare Potenzial bei
der Wärmerückgewinnung aus Abwasser treffen?
Derzeit sind für Baden-Württemberg bzw. einzelne Regionen noch keine
konkreten Aussagen möglich. Nach Auswertung der unter Ziffer 1 erwähnten
Umfrage und mit den Ergebnissen der daraufhin durchzuführenden Studien
können für einzelne Städte evtl. Aussagen getroffen werden.
5. Inwieweit sieht sie nach heutigem Stand Handlungsbedarf bei der Unterstützung
der Kommunen, um im Zusammenhang mit der Umsetzung der
aus dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz resultierenden Anforderungen sowie
bei anstehenden Vorhaben zur Sanierung von Abwasserbeseitigungskanälen
die Realisierung von Wärmerückgewinnungsprojekten zu ermöglichen?
Auf die unter Ziffer 1 erwähnte Umfrage wird verwiesen.
Das Umweltministerium hat mit der Verabschiedung der „Zuwendungsrichtlinien
des Umweltministeriums für die Förderung wasserwirtschaftlicher Vorhaben
(Förderrichtlinien Wasserwirtschaft 2009 - FrWw 2009)" vom 23. Juni
2008 die Möglichkeit der Förderung von „Ausgaben für Konzeptionen zur
Fremdwassersanierung und Energieoptimierung einschließlich Wärmerück -
gewinnung aus Abwasser sowie Vorhaben zur Energierückgewinnung in der
Wasserversorgung" geschaffen. Danach können entsprechende Maßnahmen
unabhängig von der Höhe des effektiven Wasser- und Abwasserentgeltes mit
50 v. H. gefördert werden.
Gönner Umweltministerin

http://www.landtag-bw.de/wp14/drucksachen/4000/14_4358_d.pdf

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BW prüft Potenziale für Abwasserwärmenutzung

Die Nutzung von Abwasserwärme zur Energieerzeugung wird in Baden-Württemberg immer mehr zum Thema. Das Umweltministerium führt derzeit eine Umfrage bei 19 Städten durch, die auf eine erste Umfrage im Frühjahr bei allen Städten des Landes reagiert haben.

...mehr unter: http://www.euwid-wasser.de/

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Bundeskabinett verabschiedet zwei EEG-Verordnungen

Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll auch in Zukunft die Stabilität der Elektrizitätsnetze nicht beeinträchtigen und so effizient wie möglich vorangetrieben werden. Vor diesem Hintergrund hat das Bundeskabinett heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zwei Verordnungen zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verabschiedet: Die Verordnung zu Systemdienstleistungen durch Windenergieanlagen und die Verordnung zur Weiterentwicklung des bundesweiten Ausgleichsmechanismus des EEG. „Beide Verordnungen werden dafür sorgen, dass sich die erneuerbaren Energien im Strombereich weiter dynamisch entwickeln", so Gabriel. Die Systemdienstleistungsverordnung regelt technische Anforderungen für Windenergieanlagen, die verstärkt Kraftwerkseigenschaften wahrnehmen sollen. Mit der Verordnung über den Ausgleichsmechanismus wird die bisher physikalische auf eine finanzielle Wälzung umgestellt. 

(Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von EUWID Neue Energien.)

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Energieeffizienz als Qualitätsmerkmal gestärkt

Neue EU-Vorgaben auch für Büro- und Straßenbeleuchtung

Im Rahmen der Ökodesign-Richtlinie (Richtlinie 2005/32/EG) haben die EU-Mitgliedstaaten am 18. März 2009 verbindliche Mindeststandards unter anderem für die Energieeffizienz von Leuchtstofflampen, Vorschaltgeräten und Leuchten festgelegt. Diese finden insbesondere im Dienstleistungssektor Verwendung. Die EU geht davon aus, dass die vorgeschlagenen Anforderungen bis zum Jahr 2020 EU-weit zu Stromeinsparungen von 38 TWh führen werden.

Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) kommentiert: "Die neuen EU-Vorgaben stärken Hersteller, die auf Energieeffizienz als Qualitätsmerkmal setzen. Dank der Mindeststandards werden ineffiziente Produkte vom Markt verdrängt. Jetzt kommt es darauf an, die Marktdurchdringung von besonders energieeffizienten Beleuchtungssystemen zu fördern."

Viele Hersteller bieten schon jetzt Beleuchtungstechnologien an, die wesentlich effizienter sind als es die neuen Mindestanforderungen verlangen. Sie können ihre Vorreiterposition nutzen und ihre Produkte verstärkt über das Qualitätsmerkmal Energieeffizienz bewerben. Hohe Energie- und Kosteneinsparungen sind ein hervorragendes Argument, um Kunden zur Modernisierung ihrer Beleuchtungssysteme zu motivieren.

Dafür zeichnet die dena als anerkanntes Kompetenzzentrum besonders erfolgreiche Energieeffizienzprojekte von Herstellern und anwendenden Unternehmen als dena-Referenzprojekt aus und stellt diese im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz als Ansporn und Anregung für andere dar. Darüber hinaus können sich spezialisierte Beleuchtungsberater in einer Datenbank mit ihren Schwerpunkten präsentieren. Die Angebote sind zu finden unter www.energieeffizienz-im-service.de Externer Link.

Die Initiative EnergieEffizienz, ist eine Aktionsplattform für die effiziente Stromnutzung in allen Verbrauchssektoren, die von der dena und E.ON, EnBW, RWE sowie Vattenfall Europe getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird

Quelle: (Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))

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Öffentliche Gebäude jetzt energetisch sanieren

dena: Kommunen sollen Konjunkturpaket II für Investitionen in Energieeffizienz nutzen

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) fordert Kommunen auf, Gelder aus dem Konjunkturpaket II für die umfassende energetische Sanierung ihrer Gebäude zu nutzen. Insbesondere Schulen sind lohnende Sanierungsobjekte. Denn hier kann der Energieverbrauch um durchschnittlich 70 Prozent gesenkt werden. Die damit einhergehenden Kosteneinsparungen entlasten den Haushalt langfristig und bieten Spielraum für weitere Investitionen. Die dena hilft Kommunen beim Einstieg in die Sanierung mit zahlreichen Informationsangeboten.

Das Konjunkturpaket II stellt der öffentlichen Hand 10 Milliarden Euro für Investitionen in den Bildungsbereich sowie in die kommunale Infrastruktur zur Verfügung. Damit sollen deutliche Impulse für Klimaschutz und Energieeffizienz gesetzt werden. "Kommunen sollten diese Chance nutzen und jetzt wirtschaftlich sinnvoll investieren", betont dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. Gerade im Schulbereich liegt ein enormes Einsparpotenzial. Immerhin entfallen mehr als die Hälfte der jährlich anfallenden 2 Milliarden Euro Energiekosten für kommunale Gebäude auf Schulen. Dabei könnten sie auf einen Bruchteil reduziert werden, wie Beispielsanierungen des dena-Modellvorhabens "Niedrigenergiehaus im Bestand für Schulen" zeigen. Diese Pilotprojekte senken mit umfangreichen Dämm-Maßnahmen, neuen Fenstern sowie einer neuen Heiz- und Lüftungstechnik, die teilweise über Contracting-Partner finanziert wird, ihren Energieverbrauch drastisch - und unterschreiten sogar vergleichbare Neubauten um bis zu 40 Prozent.

Schneller Einstieg in Sanierung

Um Kommunen einen schnellen Einstieg in die energetische Sanierung zu erleichtern - von Einzelmaßnahmen über Contracting bis zu umfassenden energetischen Sanierungen - bietet die dena auf www.zukunft-haus.info/publikationen Externer Link zahlreiche Informationsmaterialien an. Zudem stehen auf www.zukunft-haus.info/schulen Externer Link Sanierungsbeispiele aus dem dena-Modellvorhaben "Niedrigenergiehaus im Bestand für Schulen" als Download bereit. Das Modellvorhaben schafft bundesweit Leuchtturmprojekte für die energetische Sanierung von Nichtwohngebäuden und wird unterstützt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), die BASF SE sowie die E.ON Ruhrgas AG. Bewerbungen für die Teilnahme am Modellvorhaben sind voraussichtlich wieder ab Mai 2009 möglich.

Quelle: (Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))

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Umfrage: Mehr als 60 Prozent der Deutschen sparen Strom

Online-Stromcheck zeigt besonders lohnende Sparmaßnahmen

64 Prozent der Deutschen haben in den letzten Monaten bewusst etwas getan, um ihre Stromkosten zu senken. Das zeigt eine für die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz durchgeführte repräsentative Bevölkerungsumfrage* von Forsa. Allerdings kommen besonders lohnende Maßnahmen, wie zum Beispiel der Neukauf von energiesparenden Geräten, oft zu kurz. Nur etwa 18 Prozent der "Stromsparer" haben gezielt ein energieeffizientes Produkt angeschafft. Mit 28 Prozent deutlich beliebter ist das Vermeiden von Stand-by-Verlusten. Ganz vorne liegt der Einsatz von Energiesparlampen, 56 Prozent der "Stromsparer" haben sich dafür entschieden.

Damit Verbraucher nicht auf gut Glück Strom sparen, sondern die Maßnahmen ergreifen, die Energieverbrauch und -kosten am deutlichsten senken, zeigt die Initiative EnergieEffizienz unter www.stromeffizienz.de Externer Link mit einem interaktiven Stromcheck die größten Sparpotenziale im Haushalt. Abgefragt werden die gängigsten Stromverbraucher - vom Kühlschrank bis zur Beleuchtung. Nacheinander werden verschiedene Haushaltsbereiche angezeigt. Hier können alle Geräte des eigenen Haushalts ausgewählt und deren Nutzungsdauer oder -häufigkeit angegeben werden. Aus diesen Angaben wird der persönliche Stromverbrauch bestimmt. Der Stromcheck zeigt, in welchem Bereich der meiste Strom verbraucht wird und wo die eigenen Einsparpotenziale liegen. Wie man diese Potenziale am besten ausschöpft, erfährt man auf der Website oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734.

Die Initiative EnergieEffizienz wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
*Das Meinungsforschungsunternehmen Forsa befragte im November 2008 im Auftrag der Initiative EnergieEffizienz über 2.000 Privathaushalte. Weitere Hintergrundinformationen zur Umfrage unter: www.stromeffizienz.de 

Quelle: (Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))

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Energieeffizienz-Netzwerke

Unternehmen bündeln ihre Kräfte

Bundesweit haben sich bereits rund 270 Unternehmen in 18 Energieeffizienz-Netzwerken zusammengeschlossen, um gemeinsam ihren Energieverbrauch zu reduzieren. So konnte zum Beispiel eine Gruppe von 16 Unternehmen aus dem südlichen Baden-Württemberg in einem Jahr drei Millionen Euro an Energiekosten einsparen, im Durchschnitt rund 190.000 Euro pro Betrieb. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hilft Unternehmen, Netzwerke in ihrer Region zu finden.

In Energieeffizienz-Netzwerken unterstützen Unternehmen einer Region sich gegenseitig bei der Planung und Durchführung von Energieeffizienzmaßnahmen. Dazu zählen unter anderem die Optimierung der Drucklufterzeugung, die Nutzung von Abwärme oder der Einsatz hocheffizienter Antriebe. Mit ähnlichen Maßnahmen konnten die Unternehmen eines Netzwerks in der Region Hohenlohe ihre Energiekosten um durchschnittlich zehn Prozent reduzieren.

Die Netzwerkpartner profitieren jeweils von den Erfahrungen der anderen und teilen sich den Aufwand für die Beschaffung von darüber hinaus benötigten Informationen. In der Regel verfügen die Netzwerke über qualifizierte Energieberater, die den teilnehmenden Unternehmen zur Verfügung stehen. Jeder Partner erhält bei Eintritt ins Netzwerk eine Energieberatung und darüber hinaus Unterstützung bei Messungen und Datenerhebungen. So können die wesentlichen Energieverbraucher und konkrete Ansatzpunkte zur Energieeinsparung im Unternehmen aufgedeckt werden. Auf dieser Grundlage wird ein Konzept zur Steigerung der Energieeffizienz erarbeitet.

Zentrales Element eines Netzwerks ist der "Energieeffizienztisch". Hier treffen sich alle Beteiligten regelmäßig zum Erfahrungsaustausch, zum Know-how-Transfer und um die verschiedenen Energieeffizienzkonzepte der Teilnehmer zu diskutieren. Im Rahmen dieser Gespräche einigen sich alle Teilnehmer auf ein gemeinsames Energieeinsparziel. Dies erhöht die Motivation der Beteiligten und hilft gleichzeitig bei der betriebsinternen Argumentation für die Umsetzung der Energieeffizienzmaßnahmen.

Energieeffizienz-Netzwerke gibt es in ganz Deutschland, mit einem geographischen Schwerpunkt im Südwesten. Unter www.industrie-energieeffizienz.de Externer Link können Unternehmen schnell die in ihrer Region im Aufbau befindlichen Netzwerke mit dem richtigen Ansprechpartner identifizieren oder sich über die Ergebnisse der bestehenden Netzwerke informieren.

Das Angebot ist Bestandteil der Initiative EnergieEffizienz, einer Aktionsplattform für effiziente Stromnutzung in allen Verbrauchssektoren, die von der dena und den Unternehmen E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall Europe getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wird.

Quelle: (Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie richtet Bundesstelle für Energieeffizienz beim BAFA ein

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat zum 08. Januar 2009 eine Bundesstelle für Energieeffizienz beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn eingerichtet. Die Bundesstelle wird im Auftrag der Bundesregierung insbesondere an der Schaffung der Voraussetzungen für die Entwicklung und die Förderung eines Markts für Energiedienstleistungen und für die Erbringung von anderen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz für die Endverbraucher arbeiten.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos dazu: „Wir wollen die Endverbraucher dauerhaft bei ihren Energiekosten entlasten. Dazu bedarf es eines größeren Marktangebots an qualitativ hochwertigen Energiedienstleistungen und anderen Angeboten zur Steigerung der Energieeffizienz, mit denen die Endverbraucher ihre Energieverbräuche reduzieren und Kosten sparen können. Die Bundesstelle für Energieeffizienz wird die Verbraucher verstärkt über solche bestehenden Marktangebote informieren und durch weitere Maßnahmen im Bereich Marktbeobachtung und Marktpflege dazu beitragen, dass das Angebot innovativer Energiedienstleistungen ausgebaut wird. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur weiteren Stärkung der Endverbraucher im Energiemarkt und fördert die bereits erkennbare Entwicklung des Energiemarkts hin zu einem Markt für Energiedienstleistungen."

Der Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Dr. Arnold Wallraff, betonte, dass die Bundesstelle für Energieeffizienz beim BAFA genau an der richtigen Stelle angesiedelt ist: „Mit seiner bestehenden Kompetenz im Energiebereich und seinen bewährten Arbeitsstrukturen ist das BAFA für die Übernahme dieser wichtigen Aufgabe bestens geeignet und vorbereitet. Wir sind daher zuversichtlich, die vor uns liegenden Aufgaben in Kooperation mit allen Beteiligten und zum Nutzen aller Endverbraucher zu meistern. Leitgedanke unserer Arbeit wird dabei das Ziel sein, auf möglichst marktwirtschaftsverträgliche und unbürokratische Art und Weise zusätzliche Anreize für hochwertige Angebote von Energiedienstleistungen und für mehr Energieeffizienz zu setzen."

Mit der Einrichtung der Bundesstelle für Energieeffizienz trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auch zur Umsetzung der EU-Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen bei, da die Bundesstelle auch die Gesamtkontrolle und -verantwortung für den Vollzug der sich aus der Richtlinie ergebenden Aufgaben wahrnehmen wird.

Nach den Vorgaben der Richtlinie soll Deutschland über einen Zeitraum von neun Jahren bis 2017 neun Prozent Endenergie im Vergleich zum jährlichen Durchschnittsverbrauch der Jahre 2001 bis 2005 einsparen. Zum Nachweis dieser Endenergieeinsparung wird ein Aufgabenschwerpunkt der Bundesstelle daher auch im Aufbau eines statistischen Monitoringsystems zur Erfassung und Abschätzung von Maßnahmen zur Energieeinsparung in Deutschland liegen. Das beinhaltet auch die Vorbereitung nationaler Energieeffizienz-Aktionspläne, in denen die Strategie und die Maßnahmen zur Erreichung des 9 % - Einsparziels dargestellt wird.

Nähere Informationen zur Bundesstelle für Energieeffizienz finden sich ab heute auf ihrer Webseite unter www.bafa.de sowie auf der Kommunikationsplattform der Deutschen Energie-Agentur zur nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen unter www.energieeffizienz-online.info.

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Abwärmenutzung 

Ein Zürcher Ingenieurbüro entwickelte ein System, das aus fliessendem Rohabwasser Wärme gewinnt. Rund 200 Standorte kommen in der Schweiz für eine wirtschaftliche Nutzung von Wärme aus ungeklärtem Abwasser in Frage.
3 % der in der Schweiz verbrauchten fossilen Brennstoffe könnten durch eine systematische Nutzung der im Abwasser enthaltenen Wärme substituiert werden. Ein kleiner Teil des immensen Potentials wird bereits heute genutzt, in mehr als 20 realisierten Anlagen, die dem gereinigten Abwasser - beim Auslauf der Kläranlage (ARA) - Wärme entnehmen und mittels Wärmepumpen Heizwärme produzieren. Weil viele Kläranlagen aber am Rand oder ausserhalb der Siedlungen liegen, hat diese Strategie Grenzen. Grosse Distanzen zu den Wärmeverbrauchern machen die Sache unrentabel. Indem die Wärme dem Abwasser vor der ARA - im Bereich der Kanalisation - entzogen wird, kann diesem Nachteil begegnet werden.

Pilotanlage in Wipkingen
Die erste Grossanlage zur kommerziellen Wärmegewinnung aus Rohabwasser entsteht derzeit in Zürich-Wipkingen. Ein 200 m langer, in einen Abwasser-Sammelkanal eingebauter Wärmetauscher liefert rund 850 kW Leistung oder 40 % der Energie für die Wassererwärmung und Raumheizung von 800 teilweise bestehenden, teilweise neuen Wohnungen, Büroräumen, Läden und einem Restaurant. Damit werden 540'000 Liter Heizöl substituiert. Gebaut und betrieben wird die Anlage vom Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) im Rahmen eines Contractings.
Der Bund entrichtet Förderbeiträge von annähernd 400'000 Fr. Ein grosser Teil dieses Beitrages diente dem Aufbau eines...

http://www.energie.ch/themen/haustechnik/heizabwkan/index.htm

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Höchste Messgenauigkeit in der Durchflussmesstechnik mittels Kreuzkorrelation

Durchflussmessungen in großen Rohren und offenen Gerinnen stellen auch heute
noch besondere Anforderungen an die eingesetzte Messtechnik. Seit einiger
Zeit gibt es jedoch anwenderfreundliche Messgeräte auf Ultraschallbasis, die
mit Hilfe der Kreuzkorrelation vorher nicht erreichbare Genauigkeiten bieten
Ersatz einer unzulänglichen Venturimessung im Zulauf einer Kläranlage
Für eine rückstaubehaftete Venturimessung musste zur Mengenbegrenzung der Kläranlage eine Alternative gefunden werden. Die Messung hatte den Anforderungen der EKVOBayern
zu entsprechen. Aus Kostengründen sollte die Lösung in den bestehenden Baukörpern umgesetzt
werden. Der aus strömungstechnischer Sicht einzig mögliche Messort ....

Den ganzen Artikel lesen Sie unter:

http://www.die-wasserlinse.de/download/ausgabe_0308/wl08_messgenauigkeit.pdf

Kontakt:
NIVUS GmbH
Im Täle 2
D-75031 Eppingen
Tel.: 07262 / 91 91-0
Fax: 07262 / 91 91-999
em@il: info@nivus.com
Internet: www.nivus.de

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