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14.10.2019 10:35

Klärwerk.info / Ablage / Neues von den Tarifparteien und dem Gesetzgeber Oktober 2008

Neues von den Tarifparteien und dem Gesetzgeber Oktober 2008

Oktober 2008
20.10.2008
Bruttomonatsverdienste 2. Quartal 2008: + 2,8% auf 3 098 Euro 
18.10.2008
ver.di bereitet Tarifrunde mit den Ländern vor 
10.10.2008
Mehr Effizienz in der Arbeitsmarktpolitik 
05.10.2008
Gespräche mit älteren Beschäftigten 
05.10.2008
Bundestarifkommission stellt Weichen für Tarifverhandlungen mit den Ländern 
05.10.2008
Wiedereinstieg in den Beruf nach Familienphase erleichtern 

 


Bruttomonatsverdienste 2. Quartal 2008: + 2,8% auf 3 098 Euro

WIESBADEN - Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im zweiten Quartal 2008 durchschnittlich brutto 3 098 Euro im Monat, das waren 2,8% mehr als im zweiten Quartal 2007. Der Verbraucherpreisindex stieg in diesem Zeitraum um 2,9% und damit um 0,1%-Punkte stärker als die Verdienste.
 
Den größten Verdienstanstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichneten die Beschäftigten in der Energie- und Wasserversorgung mit + 4,0%. Am geringsten war der Zuwachs im Gastgewerbe mit + 1,7%.

Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer verdienten im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich im zweiten Quartal 2008 durchschnittlich 18,35 Euro je Stunde. Dies waren 30,0% mehr als der Bruttostundenverdienst von Teilzeitbeschäftigten (14,12 Euro). Besonders groß war der Abstand in dem Wirtschaftszweig „Unternehmensnahe Dienstleistungen". Dort lag der Bruttostundenverdienst von Vollzeitbeschäftigten 51,8% über dem der Teilzeitbeschäftigten. Die geringsten Abstände wurden in den Wirt­schaftszweigen Verkehr und Nachrichtenübermittlung (+ 5,0%) und Erziehung und Unterricht (+ 12,6%) festgestellt.

Ein Grund für die großen Verdienstabstände zwischen Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten sind ihre unterschiedlichen Qualifikationsniveaus. Während 11,0% der Vollzeitarbeitnehmer im zweiten Quartal 2008 in leitender Position - in der Regel mit Hochschulstudium - tätig waren, waren dies bei den Teilzeitbeschäftigten nur 4,9%. Der Anteil der Beschäftigten ohne Berufsausbildung lag bei den Vollzeitbeschäftigten mit 24,1% deutlich unter dem der Teilzeitbeschäftigten mit 39,4%.

Diese Ergebnisse stammen aus der neuen Vierteljährlichen Verdiensterhebung, die erstmals für das erste Quartal 2007 durchgeführt wurde. Sie ersetzt die frühere Laufende Verdiensterhebung und die Bruttojahresverdiensterhebung. Die Vierteljährliche Verdiensterhebung erfragt vierteljährlich bei Betrieben im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich (ohne öffentliche Verwaltung und ohne Beamte) die Verdienste und Arbeitszeiten der voll- und teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer.

Detaillierte Ergebnisse sowie weitere Informationen bietet die Fachserie 16, Reihe 2.1, die kostenlos im Publikationsservice zur Verfügung steht.
https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,sfgsuchergebnis.csp&action=newsearch&op_EVASNr=startswith&search_EVASNr=6232

Mehr unter:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2008/10/PD08__378__623,templateId=renderPrint.psml

Quelle:  Statistische Bundesamt, Wiesbaden

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ver.di bereitet Tarifrunde mit den Ländern vor

In der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat der Diskussionsprozess um die Forderung für die Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) begonnen.

Die ver.di-Bundestarifkommission beschloss die Kündigung des laufenden Tarifvertrages zum 31. Dezember 2008. Die bundesweite Forderung soll am 8. Dezember diesen Jahres beschlossen werden.

Der ver.di-Landesfachbereichsleiter Bund und Land, Herrmann Burr, kündigte für den 11. November eine tarifpolitische Konferenz für Baden-Württemberg an. Auf dieser soll die Meinungsbildung an der Basis zu einer Empfehlung an die Bundestarifkommission zusammengefasst und weitergeleitet werden.

Nachdem die Länder aus dem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst vor zwei Jahren ausgestiegen sind, führt ver.di mit den Arbeitgebern dieses Bereichs separate Verhandlungen. Betroffen sind bundesweit 256.000 Beschäftigte. Dazu gehören alle Beschäftigten in den Behörden und Einrichtungen des Landes Baden-Württemberg.

Der Tarifvertrag für die Bundes- und Kommunaldienststellen (TV ÖD) sieht ab 2008 eine Erhöhung um 50 Euro und zusätzlich eine Erhöhung um 3,1 sowie in 2009 eine Erhöhung um 2,8 Prozent, zuzüglich einer einmaligen Sonderzahlung von 225 Euro vor. „Vor dem Hintergrund der derzeitigen Preissteigerungsrate müsste ein Abschluss für den Länderbereich allerdings erheblich höher ausfallen", erklärte Burr heute in Stuttgart.

Als Entscheidungshilfe für die Tarifkommission soll die Auswertung eines Fragebogens für die Landesbeschäftigten dienen, mit dem die Erwartungen und Wünsche der Basis ermittelt werden sollen. Desweiteren strebt ver.di eine Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamten des Landes an.

„Die Steuereinnahmen des Landes sind 2007 um fast 3 Mrd. Euro gestiegen. Die Personalausgaben hingegen sanken um 180 Mio. Euro. - Die jüngste Steuerschätzung geht für 2009 von einer Erhöhung der Steuereinnahmen um 2,6 Prozent aus. Dies ermöglicht, die Beschäftigten in angemessenem Umfang partizipieren zu lassen", erläutert Herrmann Burr.

(Quelle: Verdi)

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Mehr Effizienz in der Arbeitsmarktpolitik

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente beschlossen. Dazu erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Mit dem Gesetzentwurf zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird die aktive Arbeitsmarktpolitik auf der Grundlage einer Wirksamkeitsanalyse neu ausgerichtet. Damit wird ein Auftrag des Koalitionsvertrages umgesetzt. Mit dem Gesetzentwurf wird an die Strukturreformen am Arbeitsmarkt angeknüpft.

Arbeit- und ausbildungsuchende Menschen werden schneller in den Arbeitsmarkt integriert. Mit dem Entwurf wird die Vermittlung als Kernbereich der Arbeitsmarktpolitik gestärkt und entbürokratisiert. Wirksame Instrumente werden weiterentwickelt, unwirksame Instrumente werden abgeschafft. Weniger arbeitsmarktpolitische Instrumente bedeuten aber nicht weniger Arbeitsmarktpolitik.

Neu eingeführt wird ein Rechtsanspruch auf Förderung der Vorbereitung auf den nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses. Dies ist ein wichtiger Baustein für weitere Qualifizierungsschritte. Eine gute Ausbildung ist der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit. Ausbildung und Weiterbildung sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration in Beschäftigung. Das Nachholen des Hauptschulabschlusses soll dabei nicht isoliert, sondern bei Jugendlichen im Rahmen berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen der Agenturen für Arbeit erfolgen. Bei Erwachsenen soll der Rechtsanspruch auf Förderung des nachträglichen Erwerbs eines Hauptschulabschlusses in der Regel mit beruflicher Weiterbildung verknüpft werden.
Damit werden die Eingliederungschancen und die mittelfristigen beruflichen Entwicklungschancen gering qualifizierter Ausbildungsuchender und Arbeitsloser deutlich verbessert.

Entscheidend ist, dass die Arbeitsvermittler vor Ort größere Handlungsspielräume erhalten. Mit dem Entwurf wird die Vermittlung als Kernbereich der Arbeitsmarktpolitik gestärkt und entbürokratisiert: so wird ein Vermittlungsbudget eingeführt. Hierin gehen neun bisherige Einzelleistungen auf. Das Vermittlungsbudget ermöglicht es den Vermittlungsfachkräften vor Ort, eine individuelle und bestmögliche Förderung der arbeitsuchenden Arbeitnehmer vorzunehmen. Außerdem werden die Instrumente zur Arbeitsmarktintegration von Arbeitslosengeld II¿Beziehern neu geordnet.

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

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Gespräche mit älteren Beschäftigten

Bundesminister Scholz im Gespräch mit älteren Arbeitnehmer

Vom 29. September an besucht Bundesarbeitsminister Olaf Scholz eine Reihe von Betrieben in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Betriebe beschäftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die älter als 60 Jahre sind. Bundesminister Olaf Scholz will sich vor Ort in Gesprächen mit ihnen einen eigenen Eindruck von ihrer Beschäftigungssituation machen. Er will etwas über die persönliche Situation der Älteren im Betrieb herausfinden. Insbesondere geht es um die Faktoren, die dazu geführt haben, dass sie länger arbeiten als ihre ehemaligen Kolleginnen und Kollegen.

Was macht gute Arbeit für ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus? Welche Ansätze funktionieren in den Betrieben und warum? Das sind die Fragen, die Olaf Scholz vor Ort stellen wird. Jenseits der Statistik fehlt nämlich eine qualitative Bewertung der Situation älterer Beschäftigter in den Betrieben. Deshalb wird sich Olaf Scholz vor Ort ein Bild davon machen, wie sich gute Praxis auswirkt. Aus den persönlichen Gesprächen mit älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern will er Schlüsse ziehen für anstehende politische Projekte und die nächsten Schritte hin zur "Humanisierung der Arbeit".

Hintergrund der Unternehmensbesuche sind die Bemühungen der Bundesregierung, die Beschäftigungsquote bei den über 50-Jährigen weiter zu verbessern und den Trend zu Frühverrentung nachhaltig zu verlangsamen. Mit der Initiative 50plus sowie den Aktivitäten der Initiative Neue Qualität der Arbeit ist hier viel erreicht worden. Gleichwohl ist derzeit in der Gruppe der 60-Jährigen und Älteren nur ein Drittel erwerbstätig.

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

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Bundestarifkommission stellt Weichen für Tarifverhandlungen mit den Ländern

Zum 31. Dezember 2008 kündigt ver.di die für die Länder geltenden Entgeltregelungen. Das hat am 12. September in Hannover die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst einstimmig beschlossen. Bevor sie am 8./9. Dezember die Forderung für die Tarifrunde mit den Ländern beschließt, soll über Regionalkonferenzen eine breite Mitgliederdebatte entfacht werden. Auch die Beamtinnen und Beamten in Ländern und Kommunen sind aufgerufen, sich aktiv in der Tarifrunde zu engagieren. Zudem fordert die Bundestarifkommission, unverzüglich über die Eingruppierung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zu verhandeln. Für die Erzieher/innen wird die Entgeltgruppe 9, für die Sozialarbeiter/innen und -pädagog/innen die Entgeltgruppe 10 verlangt.

Vierseitiges Flugblatt dazu (PDF, 146 kB)
http://tarif-oed.verdi.de/tarifrunden/oed-tarifrunde_2008/materialien_flugblaetter_2007_2008/data/tarifinfo_laender_1-08.pdf 

(Quelle: Verdi)

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Wiedereinstieg in den Beruf nach Familienphase erleichtern

Start des BMBF-Pilotprojekts "return2job" für Akademikerinnen und Akademiker

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wesentliches Element unserer modernen Gesellschaft. Um Akademikerinnen und Akademikern nach der Familienphase den Wiedereinstieg in den Job zu ermöglichen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Freitag das Pilotprojekt "return2job" gestartet. "Aufgrund des gestiegenen Fachkräftebedarfs können und wollen wir in Deutschland auf kein Talent verzichten"; sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. "Deswegen unterstützen wir junge Akademikerinnen und Akademiker beim Wiedereinstieg in den Beruf und ermöglichen dadurch den Aufstieg durch Bildung."

Das Pilotprojekt "return2job" ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung. Gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert das BMBF Weiterbildungsmaßnahmen für Akademikerinnen und Akademiker mit Familie, damit sie leichter in den Beruf zurückkehren können. So werden vor allem Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer in den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik für den Arbeitsmarkt geschult. Insgesamt 15 Monate dauert die Weiterbildungsphase, die in Kooperation mit Hochschulen von der Otto-Benecke-Stiftung durchgeführt wird. Dabei sind 12 Monate in Form eines Fernstudiums vorgesehen, um die Vereinbarkeit mit Familienpflichten sicherzustellen. Ergänzend wird es begleitende Präsenzseminare geben und im Anschluss ein 3-monatiges Praktikum.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine berufsspezifische Vorbereitung für den Wiedereinstieg in das Berufsleben und können Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern schließen.

Die aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählten 22 Ingenieurinnen und 6 Ingenieure der Fachrichtungen Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik erhalten in den nächsten 15 Monaten eine Weiterbildungsmaßnahme. Unter den Teilnehmenden sind auch Akademikerinnen und Akademiker mit Migrationshintergrund. "return2job" ist Teil der bereits bestehenden Initiative AQUA "Akademikerinnen und Akademiker qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt".

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter www.obs-ev.de (AQUA) und unter www.bmbf.de.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

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