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14.10.2019 11:18

Klärwerk.info / Ablage / Newsticker September 2007/2

Newsticker September 2007/2

 


Schimmelpilz-Giften auf der Spur:

Zwei Dortmunder Institute sind in neuem NRW-Forschungscluster vertreten
Ole Lünnemann, Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Universität Dortmund
04.10.2007

Die Schrecken des "Antoniusfeuers" kennt der moderne Mensch meist nur noch aus den Geschichtsbüchern und von alten Gemälden. Schwere Bauchkrämpfe, absterbende Finger und Zehen und auch Halluzinationen marterten die Erkrankten, die dies oft nicht überlebten. Vor allem im Mittelalter raffte das "Antoniusfeuer" ganze Dörfer dahin. Dass ein Pilz für diese Krankheit verantwortlich ist, enträtselte die Naturwissenschaft indes erst Mitte des 19. Jahrhunderts im vollen Umfang: Der Mutterkorn-Pilz befällt Getreideähren besonders stark, wenn es in der Blütezeit viel geregnet hat. Und er versteckt sich gut, weil er selbst die Form eines Korns annimmt. In seinem Inneren bildet der Pilz unterdessen ein hochgiftiges Alkaloidgemisch, das auch das Backen zu Brot unbeschadet übersteht. Schon wenige Gramm Mutterkorn können einen Menschen nach qualvollem Dahinsiechen töten.
Dass wir heute bedenkenlos unser Brot essen können, ist hoch perfektionierten Sortieranlagen zu verdanken, die in modernen Getreidemühlen Mutterkornpilze zuverlässig aussortieren. Denn ausgestorben ist der gefährliche Pilz mitnichten. Und er hat noch viele Verwandte, die ihm in punkto Giftigkeit nicht nachstehen. Eine ganze Reihe von Schimmelpilzen können Getreide entweder schon auf dem Feld oder auch noch nach der Ernte bei der Lagerung befallen. Auch sie gelangen in Backwaren oder über den Umweg des Viehfutters ins Fleisch. Die Mengen sind meist zu gering, um akute Vergiftungen wie den Mutterkornbrand auszulösen. Auf der anderen Seite zählen viele Schimmelpilzgifte, auch Mykotoxine genannt, zu den wirksamsten Giften überhaupt. Sie können also auch in kleinsten Mengen schon gefährlich sein. Ein Nachweis solcher geringen Konzentrationen ist im Labor extrem aufwändig. Auch gibt es viele Schimmelpilzgifte, die bislang kaum untersucht wurden. Ebenso wenig ist über die Wirkung verschiedener Gifte in Kombination bekannt.
Das neue Forschungsprojekt zu Mykotoxinen will diese Wissenslücken weiter schließen. Dabei arbeiten Wissenschaftler vom Institut für Arbeitsphysiologie (IfADo) und vom Institut für Umweltforschung (INFU), die beide zur Universität Dortmund gehören, mit Experten des Instituts für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz der Uni Bonn (INRES) sowie Forschern des Instituts für Lebensmittelchemie der Uni Münster zusammen.
Ziel des gemeinsamen Projekts ist, zuverlässige und schnelle Nachweismethoden zu entwickeln, um Konzentrationen einzelner Mykotoxine zu bestimmen. Die Kombinationswirkung dieser biologischen Gifte soll in Zellkulturen untersucht werden. Außerdem wollen die Wissenschaftler wissen, in welchem Maße Schimmelpilzgifte über die Atemluft aufgenommen werden, wenn z.B. bei der Getreideverarbeitung Staub entsteht.
Letztlich zielt die Suche nach Mykotoxinen auch auf die Entwicklung von Vermeidungsstrategien für den Getreideanbau und die Lagerung.
Mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW konnte das Institut für Umweltforschung (INFU) ein hoch auflösendes Massenspektrometer anschaffen, mit dem Mykotoxine in Mengen von weniger als einem Milliardstel Gramm nachgewiesen werden können. Der große Fortschritt der am INFU entwickelten Nachweismethode besteht indes nicht nur in der Genauigkeit sondern auch darin, dass eine ganze Reihe von Toxinen gleichzeitig nachgewiesen werden können. Diese neue Multikomponentenanalyse wird für über 30 Substanzen entwickelt. Mit dieser Methode lässt sich eine breite Datenbasis erfassen, die in einem weiteren Schritt zu Entwicklung neuer Schnelltests für die Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie führen soll. Die bisherigen Schnelltests können nicht trennscharf zwischen Mykotoxinen und chemisch ähnlichen, aber ungiftigen Substanzen unterscheiden.
Weitere Informationen
Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Spiteller
Institut für Umweltforschung Universität Dortmund
44221 Dortmund
Tel: 0231 755 4080
Fax: 0231 755 4085
Email: spiteller@infu.uni-dortmund.de
Hompage INFU: http://www.infu.uni-dortmund.de/

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Katastrophenvorsorge im Klimawandel

Klaus Rümmele, Kommunikation und Marketing
Karlsruher Institut für Technologie
04.10.2007

Das 8. Forum Naturkatastrophen an der Universität Karlsruhe beleuchtet neue Risiken. Experten diskutieren zudem, wie Infrastrukturen und Netze besser geschützt werden können.

In den USA wie in Mexiko, in China wie in Mitteleuropa leben immer mehr Menschen auf immer engerem Platz zusammen. Wirtschaft und Industrie ballen sich um Megacities zu riesigen Zentren. Zwei Entwicklungen mit einer fatalen Konsequenz: Die Auswirkungen von Erdbeben oder Hochwassern nehmen weltweit zu. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die dem entgegen wirken wollen, kommen am 15. und 16. Oktober zum 8. Forum Naturkatastrophen an die Universität Karlsruhe.

Veranstalter sind das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV) und das Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM), das Universität und Forschungszentrum Karlsruhe sowie GeoForschungsZentrum Potsdam gemeinsam tragen.

Das Motto des Forums lautet: Katastrophenvorsorge im Klimawandel. So geht es darum, wie das Zusammenspiel von Klimawandel und größerer Anfälligkeit der Gesellschaft die Zukunft bestimmen. Eine andere Diskussion behandelt den vorsorgenden Schutz der Infrastrukturen, der das Nerven- und Kreislaufsystem der Gesellschaft sichern muss: Transport und Verkehr, Energie- und Wasserversorgung oder Kommunikation. Thema ist auch, wie das frühzeitige Erkennen und die Warnung vor Auswirkungen von Katastrophen essentiell werden für die Schadensminderung der Zukunft. Schließlich beleuchten die Experten Urbanisierungsprozesse, die neben dem Klimawandel die kommenden Jahrzehnte prägen werden.

Über die wichtigsten Themen des Forums können sich Journalistinnen und Journalisten bei einer Pressekonferenz am 15. Oktober, 11 Uhr, im Senatssaal informieren. Aus aktuellem Anlass der extremen Waldbrände in Griechenland im August wird dabei der Feuerökologe am Max-Planck-Institut für Chemie, Professor Johann Georg Goldammer, die relevanten Aspekte der Katastrophenvorsorge, etwa für die Umweltpolitik, und wahrscheinliche Folgen der Brände wie die Bodenerosion beleuchten. Dr. Irmgard Schwaetzer (Vorsitzende des DKKV und Bundesministerin a.D.) wird die politischen Implikationen aufzeigen. Zudem stehen Professor Dr. Friedemann Wenzel, Sprecher des CEDIM, und Professor Dr. Lothar Stempniewski, Mitglied des Vorstands der cedim AG, für Fragen bereit.

Professor Goldammer stellt zudem in einem öffentlichen Vortrag am Montag, 15. Oktober, 20 Uhr, im Tulla-Hörsaal die Frage: "Klimawandel und Feuer: Sind die Wälder der Erde noch zu retten?" In einer kritischen Analyse weltweiter Waldbrände und Waldverbrennung wirft er unter dem Vorzeichen des Klimawandels ein Licht auf die zunehmende weltweite Degradierung der Wälder und anderer Vegetation durch Landnutzung, auf die exzessive Anwendung von Feuer und auf die weltweit zunehmenden unkontrollierbaren Megafeuer. Aus seiner Sicht sind die Brände in Griechenland Ausdruck tiefgreifender sozio-ökonomischer Veränderungen und politischer Versäumnisse, in ihrer Unkontrollierbarkeit sieht er aber auch eine Folge extremer Hitze und Trockenheit des Sommers. Sie stellen für ihn aber nur einen kleinen Ausschnitt aus einer Entwicklung dar, die seit dem Ende des 20. Jahrhunderts weltweit eskaliert.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist der Zusammenschluss zwischen der Universität Karlsruhe und dem Forschungszentrum Karlsruhe. Gemeinsam arbeiten hier 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 600 Millionen Euro. Im KIT bündeln beide Partner ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten und Kapazitäten, richten die dafür optimalen Forschungsstrukturen ein und entwickeln gemeinsame Strategien und Visionen.

Mit KIT entsteht eine Institution international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. KIT soll Attraktionspunkt für die besten Köpfe aus der ganzen Welt werden, neue Maßstäbe in Lehre und Nachwuchsförderung setzen und das führende europäische Zentrum in der Energieforschung bilden. Im Bereich der Nanowissenschaften will KIT eine weltweit führende Rolle einnehmen. Ziel von KIT ist es, einer der wichtigsten Kooperationspartner für die Wirtschaft zu sein.

Klaus Rümmele
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu/fzk/idcplg?IdcService=KIT&node=4211&document=ID_059822

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"Niederschlagsmessung und -vorhersage für die Hochwasserwarnung"

4. DKW-Fachtagung des Dresdner Kompetenzzentrums Wasser und RIMAX-Workshop

Kim-Astrid Magister, Pressestelle
Technische Universität Dresden
28.09.2007

Seit dem so genannten Jahrhunderthochwasser vor fünf Jahren widmen sich immer mehr Wissenschaftler dem Thema "Hochwasser". Am 4. Oktober 2007 findet in Kooperation mit der BMBF Förderaktivität RIMAX "Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse" die 4. Fachtagung des Dresdner Kompetenzzentrums Wasser (DKW) der TU Dresden statt. Unter dem nach wie vor aktuellen Motto "Niederschlagsmessung und -vorhersage für die Hochwasserwarnung" sollen die verschiedenen Verfahren zur Erhebung, Analyse und Aggregation von Niederschlagsdaten dargestellt und diskutiert werden. Dabei werden Fehler und Unsicherheiten bei der Erfassung und Vorhersage aus Sicht der hydro-meteorologischen Forschung sowie der wasserwirtschaftlichen Praxis einbezogen. Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr im Marta-Fraenkel-Saal des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, Lingnerplatz 1, mit einer kurzen fachlichen Einführung in die Thematik, an die sich 30-minütige Fachvorträge einschließlich Diskussion anschließen.

Am 5. Oktober werden in Expertengesprächen Inhalte vom Vortag unter praktischen Gesichtspunkten vertieft. Nach einem in die Thematik einführenden Impulsreferat werden für die Praxis erforderliche Ansätze zur Korrektur, Auswertung und Aggregation von Niederschlagsdaten sowie insbesondere den Unsicherheiten der verschiedenen Niederschlagsmessverfahren (boden- und radargestützt bzw. per Fernerkundung) in drei aufeinander folgenden Themenblöcken dargestellt, analysiert und bewertet sowie in einer anschließenden Diskussionsrunde verglichen. Abschließend erfolgt in einer gesonderten Integrationseinheit die gemeinsame Synthese der Ergebnisse aus den drei Themenblöcken. Die Expertenwerkstatt findet von 9 bis 15 Uhr an der Professur Meteorologie der TU Dresden in Tharandt, Pienner Str. 23, Stöckhardt-Bau, K05, statt.

Beide Veranstaltungen werden vom TU-Institut für Hydrologie und Meteorologie in Kooperation mit dem DKW und der RIMAX-Koordinierung organisiert.

Das Dresdner Kompetenzzentrum Wasser wurde im Juli 2003 als dezentrale Forschungseinrichtung an der TU Dresden gegründet und baut auf eine mehr als 40-jährige Tradition intensiver wissenschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Bau- und Wasserwirtschaftsingenieuren sowie Naturwissenschaftlern auf. Ziel ist die Weiterentwicklung bereits bestehender Kooperationen zwischen Professuren der TU Dresden mit in- und ausländischen Partnern auf dem Gebiet der Analyse, Modellierung und Bewirtschaftung von Wasserressourcen zu einem internationalen Zentrum für Wasserforschung.

Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm können unter http://www.rimax-hochwasser.de/dkw.html abgerufen werden. Die Anmeldung ist online unter http://www.rimax-hochwasser.de/495.html noch bis zum 30. September 2007, für kurzfristig Interessierte auch noch beim örtlichen Tagungsbüro am Tag der Fachtagung möglich.

Informationen für Interessierte und Journalisten: Dipl.-Hydr. Jörg Seegert, Tel. 035203 383-1345, E-Mail: joerg.seegert@tu-dresden.de
Weitere Informationen:
http://www.rimax-hochwasser.de/dkw.html

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news227711

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Arbeitslosigkeit vermeiden, aber nicht um jeden Preis

Kerstin Hollerbach, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen, Mannheim)
GESIS - Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen
28.09.2007

Der deutsche Arbeitsmarkt wird im internationalen Vergleich oft als festgefahren bezeichnet: Wer einmal arbeitslos ist, hat Schwierigkeiten, schnell wieder eine neue Stelle zu finden. Wird die Aussicht auf einen Wiedereinstieg nur von Gesetzgebung und Kündigungsschutz gebremst? Oder spielt auch die eigene Einstellung zur Arbeitslosigkeit eine Rolle? Wie hoch ist die Angst vor Arbeitslosigkeit in der arbeitenden Bevölkerung? Wie weit geht die Bereitschaft, Einschränkungen in Kauf zu nehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden? Der kürzlich erschienenen neuesten Allgemeinen Bevölkerungsumfrage in Deutschland (ALLBUS 2006) ist zu entnehmen, dass ein erheblicher Teil der in Deutschland lebenden Erwerbstätigen Arbeitslosigkeit einem schlechteren Job vorziehen würde.
Wie die Daten der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage (ALLBUS) 2006 zeigen, fürchtet ein beachtlicher Teil der Erwerbstätigen in Deutschland um seine Stelle. Ungefähr ein Drittel macht sich Sorgen darüber, seine Arbeit zu verlieren - besonders bei den ostdeutschen Erwerbstätigen ist die Angst um den Arbeitsplatz (über 40%) groß. Dennoch ist nicht jeder bereit, schlechtere Arbeitsbedingungen hinzunehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden: Zwar geben neun von zehn Erwerbstätigen an, bereit zu sein "eine Arbeit anzunehmen, die neue Fähigkeiten und Kenntnisse erfordert". Und die Bereitschaft, irgend etwas zu verändern, um erwerbstätig zu bleiben, ist bei so gut wie allen erwerbstätigen Befragten vorhanden: Nur 2% würde keine schlechteren Arbeitsbedingungen wie zum Beispiel neue Fähigkeiten, Befristung oder längere Fahrt akzeptieren.
Wenn es aber konkret darum geht, eine befristete, eine weiter entfernte oder sogar schlechter bezahlte Arbeitsstelle anzunehmen, ist die Bereitschaft deutlich geringer. Besonders beim Geld hört die Bereitschaft zu Zugeständnissen zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit auf. Zwar würden beinahe drei Viertel aller erwerbstätigen Befragten eine befristete Stelle annehmen und mehr als zwei Drittel würde einen weiteren Arbeitsweg in Kauf nehmen, aber nur etwas mehr als die Hälfte würde auch eine schlechter bezahlte Stelle annehmen. Frauen sind im Vergleich zu Männern eher dazu bereit, eine befristete Stelle anzunehmen, um nicht arbeitslos zu werden (Frauen 76%; Männer 69%). Umgekehrt sind Männer eher als Frauen bereit, einen weiteren Weg zur Arbeit zurückzulegen (Frauen 63%; Männer 76%).
Während sich die subjektiv wahrgenommene Bedrohung von Arbeitslosigkeit in Ost- und Westdeutschland unterscheidet, ist die Bereitschaft, Einschränkungen hinzunehmen, in beiden Teilen Deutschlands relativ ähnlich. Allein bei der Frage nach der Bereitschaft, zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit eine schlechter bezahlte Stelle anzunehmen, gibt es signifikante Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Erwerbstätigen: 55% der Erwerbstätigen in Westdeutschland geben im Gegensatz zu 46% in Ostdeutschland an, dass sie finanzielle Einbußen hinnehmen würden.

Kontakt:
Dr. Evi Scholz (evi.scholz@gesis.org)
Sophie Müller (sophiemueller@gmx.de)
Kerstin Hollerbach (kerstin.hollerbach@gesis.org)
Weitere Informationen:
http://www.gesis.org/Dauerbeobachtung/Allbus/Aktuelles/Ank%FCndigung2006.htm
http://www.gesis.org/Datenservice/ALLBUS/index.htm
https://download.za.uni-koeln.de/index.php3

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Genveränderung setzt Pflanzenschutzmittel außer Kraft

Michael Frewin, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
28.09.2007
BBA, Darmstadt

Ursachen für rasche Resistenzentwicklung des Apfelwicklers gegen Viruspräparate aufgedeckt
Viruspräparate werden schon seit Jahren als umweltfreundliche und ökologisch unbedenkliche biologische Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Doch wie so oft, ist es den Schädlingen inzwischen gelungen nachzurüsten: Eine Genveränderung macht den Apfelwickler 100.000-fach unempfindlicher gegenüber einem im Ökoanbau bewährten Viruspräparat. Wissenschaftler vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz, der Biologischen Bundesanstalt Darmstadt, der Universität Hohenheim und dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena haben jetzt herausgefunden, wie diese Virusresistenz bei den Insekten vererbt und weitergegeben wird, was ungewöhnlich rasch erfolgt (Science, 28. September 2007).
Weitere Informationen:
http://goto.mpg.de/mpg/pri/20070926/

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Kontrollen der Länder decken Verstöße gegen das Pflanzenschutzrecht auf

Jochen Heimberg, Pressestelle
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
28.09.2007

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit legt Jahresbericht 2006 zum Pflanzenschutz-Kontrollprogramm des Bundes und der Länder vor
Über ein Viertel der kontrollierten Verkaufsstellen für Pflanzenschutzmittel haben im Jahr 2006 Produkte anboten, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zugelassen oder nicht aktuell gekennzeichnet waren. Zwei Drittel der beanstandeten Betriebe handelten mit Pflanzenschutzmitteln für Haus- und Kleingärten.

Dies sind Ergebnisse des Jahresberichts 2006 zum Pflanzenschutz-Kontrollprogramm des Bundes und der Länder, in dem die Einhaltung der Vorschriften des Pflanzenschutzrechts beim Verkauf und bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln dokumentiert wird. Für die Überwachung der Vorschriften des Pflanzenschutzgesetzes sind die Länder zuständig. Das BVL koordiniert diese Kontrollen und gibt jährlich einen zusammenfassenden Bericht heraus. Die Länderbehörden kontrollierten im Jahr 2006 2.991 Handelseinrichtungen und 6.036 Betriebe der Landwirtschaft, des Gartenbaus und der Forstwirtschaft. Die Ergebnisse werden gemeinsam von Bund und Ländern analysiert. Darauf basierend werden geeignete Maßnahmen getroffen, um die Zahl der Verstöße gegen das Pflanzenschutzrecht zu reduzieren.

Rund 17 Prozent der Betriebe hatten den Verkauf von Pflanzenschutzmitteln nicht oder nur unvollständig angezeigt. In sieben Prozent der Betriebe war das Personal nicht wie vom Gesetzgeber gefordert ausgebildet und bei fünf Prozent wurden Mängel bei der Pflicht zur Beratung von Kunden festgestellt. Bei zehn Prozent der kontrollierten Betriebe waren Pflanzenschutzmittel, Pflanzenstärkungsmittel oder Zusatzstoffe frei zugänglich, die nicht in der Selbstbedienung angeboten werden dürfen.

Die Anwendung eines Pflanzenschutzmittels ist stets nur in bestimmten Kulturen und zu bestimmten Zwecken erlaubt. Bei rund vier Prozent der Kontrollen war das angewandte Mittel für den Zweck nicht zulässig. Größtenteils handelte es sich dabei um Pflanzenschutzmittel, die in Deutschland zwar zugelassen sind, jedoch nicht für diese Kulturen. 4,1 Prozent der Anwender hielten die vorgeschriebenen Mindestabstände zu Gewässern oder andere Anwendungsbestimmungen nicht ein. Rund zwei Prozent der überprüften Anwender konnten die vorgeschriebene Sachkunde nicht nachweisen.

Auf Straßen, Wegrändern, Hof- und Betriebsflächen und anderen nicht land- und forstwirtschaftlich sowie gärtnerisch genutzten Flächen dürfen Pflanzenschutzmittel nur mit behördlicher Genehmigung angewendet werden. Auf die Einhaltung dieser Bestimmung wurden 908 gewerbliche und private Flächen überprüft, meist aus Verdachtsgründen. Bei rund einem Viertel dieser Fälle wurde festgestellt, dass Pflanzenschutzmittel ohne behördliche Genehmigung angewendet worden waren.

Verstöße gegen die pflanzenschutzrechtlichen Vorschriften stellen Ordnungswidrigkeiten dar. Je nach Schwere der Verstöße setzten die Länderbehörden Bußgelder fest. Sowohl im Handel als auch bei den Anwendern erfolgte ein Teil der Kontrollen auf Grund von Anzeigen oder Verdachtsmomenten. Bei diesen anlassbezogenen Kontrollen ist die Beanstandungsrate entsprechend hoch. Deshalb sind die Gesamtergebnisse nicht als repräsentativ anzusehen.

Hintergrundinformationen

Für Kontrollen im Pflanzenschutz sind die Länder zuständig. Die Behörden nehmen die Kontrollen vor und ahnden, wenn nötig, Verstöße als Ordnungswidrigkeiten. Seit 2004 führen die Länder die Kontrollen nach gemeinsamen Standards durch. Hierzu hat eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe ein Handbuch mit Methoden erarbeitet, das jährlich aktualisiert wird. Die Arbeitsgruppe legt jährlich bundesweite Kontrollschwerpunkte fest und stimmt die Kontrollpläne der Länder ab.

In Deutschland ist für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln das BVL zuständig. Neben den eigenen Prüfungen zur Zusammensetzung eines Mittels wertet das BVL dazu die Bewertungsberichte der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, des Bundesinstituts für Risikobewertung und des Umweltbundesamtes aus, bevor es die ggf. erforderlichen Nebenbestimmungen festlegt und über die Zulassung entscheidet. Um eine Zulassung zu erhalten, müssen die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln unter anderem belegen, dass das beantragte Mittel wirksam ist und bei vorschriftsmäßiger Anwendung die Gesundheit von Mensch und Tier keinen Schaden nimmt. Darüber hinaus darf das Mittel keine schädlichen Auswirkungen auf das Grundwasser haben und keine sonstigen nicht vertretbaren Auswirkungen, besonders auf den Naturhaushalt. Bei unerwarteten, nachteiligen Auswirkungen kann das BVL auch bereits erteilte Zulassungen ändern oder widerrufen. Unter www.bvl.bund.de/infopsm können Informationen zum Zulassungsstand von Pflanzenschutzmitteln abgerufen werden.
Weitere Informationen:
http://www.bvl.bund.de/psmkontrollprogramm
Der Jahresbericht 2006 zum Pflanzenschutz-Kontrollprogramm ist online abrufbar

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news227868

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Gewerkschaften stellen Index "Gute Arbeit" vor

Nur 12 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland werden von den Beschäftigten als umfassend positiv beschrieben. 54 Prozent liegen im Mittelfeld, mehr als ein Drittel der Arbeitsplätze (34 Prozent) ist mangelhaft. Das ist das Ergebnis des DGB-Indes "Gute Arbeit", der jetzt in Berlin vorgestellt wurde. Er beruht auf den Aussagen von 6000 Beschäftigten aus allen Regionen, Branchen, Einkommensgruppen und Arbeitsverhältnissen und ist damit repräsentativ für die Meinung der arbeitenden Menschen in Deutschland.

15 Kategorien, von Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bis Einkommen, fließen in den DGB-Index "Gute Arbeit" ein. Auf dieser Grundlage ist erstmals eine detaillierte Berichterstattung möglich, wie Beschäftigte ihren Arbeitsalltag empfinden und welche Ansprüche sie an "gute Arbeit" stellen (Indexwert 80 bis 100).

Im Startjahr 2007 erreicht der DGB-Index einen Wert von 58 Punkten und liegt damit 22 Punkte hinter den Anforderungen an "Gute Arbeit", aber nur acht Punkte oberhalb der Grenze zu schlechter Arbeit. "Der Indexwert zeigt große Defizite und ein erhebliches Verbesserungspotenzial," sagte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer. Im Schnitt sei der berufliche Alltag geprägt von Arbeits- und Zeitdruck, fehlenden Aufstiegsperspektiven, geringer beruflicher Zukunftssicherheit und einem nicht angemessenen Einkommen.

Befragte mit niedrigem Einkommen berichteten zudem deutlich öfter als Besserbezahlte von großen gesundheitlichen Belastungen, respektlosem Umgang, schlechter Führungsqualität und einem Mangel an Aufstiegschancen, so Sommer: "Das ist ein weiterer Beleg für miese Bedingungen im Niedriglohnsektor. Beides muss sich verbessern: die Entlohnung durch einen gesetzlichen Mindestlohn und die Arbeitsbedingungen."

Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), verwies darauf, dass es "zwar in nahezu allen Tätigkeitsbereichen und Branchen gute Arbeit" gebe, "allerdings immer nur an einer Minderzahl von Arbeitsplätzen. Nicht finden konnten wir gute Arbeit bei Hilfstätigkeiten und kaum in der Leiharbeit. Vor allem die Befragung der Zeitarbeiter zeigt, wie richtig wir mit unseren Forderungen nach Gleichstellung, insbesondere beim Lohn liegen", sagte Bsirske.

Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, kritisierte, viele Arbeitgeber versuchten an der Qualität der Arbeitsbedingungen zu sparen, Errungenschaften rückgängig zu machen. "Eine rein auf Kostensenkung ausgerichtete Unternehmensstrategie unterminiert die Leistungsbereitschaft und Motivation der Beschäftigten. Damit wird eine wesentliche Voraussetzung für ihre Innovationsfähigkeit und damit auch die Basis für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zerstört," so Peters.

Der DGB-Index "Gute Arbeit" soll jährlich erscheinen. "Wir wollen zeigen, wie es besser geht, wir wollen einen Wettbewerb um 'Gute Arbeit', denn davon profitieren Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen," sagte Sommer.

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Lebensspendende Gesteine sorgen dafür, dass die Erde nicht zur Wüste wird

Frank Luerweg, Abteilung Presse und Kommunikation
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
26.09.2007

Hätte unser Planet nicht die Fähigkeit, Sauerstoff in den Tiefen ihres Mantels zu speichern, gäbe es auf ihm vermutlich kein Leben. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universität Bonn, die im Labor das Mineral Majorit unter die Lupe genommen haben. Majorit kommt normalerweise nur in mehreren hundert Kilometern Tiefe unter hohen Drücken und Temperaturen vor. Die Bonner Forscher konnten nun zeigen, dass das Mineral unter diesen Bedingungen als "Sauerstoffspeicher" fungieren kann. In der Nähe der Erdoberfläche zerfällt es; der Sauerstoff wird frei und verbindet sich mit Wasserstoff aus dem Erdinnern zu Wasser. Ohne diesen Mechanismus wäre der "blaue Planeten" wohl ebenso trocken und lebensfeindlich wie der Mars. Die Ergebnisse der Bonner Wissenschaftler erscheinen nun in der Zeitschrift "Nature" (doi:10.1038/nature06183).
Der sprichwörtlich "feste Boden" unter unseren Füßen ist eigentlich in stetigem Fluss: An den Grenzen zwischen den Kontinentalplatten, in den so genannten Subduktionszonen, taucht er viele hundert Kilometer ins Erdinnere ab. Dabei nimmt er auch Sauerstoff mit sich, der im Erdmantel als Eisenoxid gebunden ist und der noch aus den grauen Urzeiten des Universums stammt.

Tief unter der Erdoberfläche herrschen hohe Drücke und Temperaturen; das Mantelmaterial schmilzt. Das Eisenoxid durchläuft dabei eine chemische Metamorphose: Der darin gebundene Sauerstoff wird dadurch gewissermaßen reaktionsfähiger. Zudem wechselt er sein Transportmittel und wird in das exotische Mineral Majorit eingebaut, das nur in diesen Tiefen vorkommt. "Je höher der Druck, desto mehr Sauerstoff kann Majorit speichern", erklärt Professor Dr. Christian Ballhaus vom Mineralogischen Institut der Universität Bonn.

Sauerstoff fährt Fahrstuhl

Auch im Majorit fährt der Sauerstoff gewissermaßen Fahrstuhl - diesmal allerdings in umgekehrte Richtung: Wie warme Luft über der Heizung steigt das Mineral auf - Experten sprechen von Konvektion. In der Nähe der Erdoberfläche wird der Druck im Mantel zu schwach; das Majorit zerfällt. "Der gespeicherte Sauerstoff wird dabei frei", erläutert Ballhaus, der diesen Mechanismus zusammen mit seinen Mitarbeitern erstmals im Labor genau untersucht hat. "Er steht damit nahe der Oberfläche für alle Oxidationsreaktionen zur Verfügung, die Leben auf der Erde erst ermöglichen."

So dünstet die Erde permanent Wasserstoff aus, der sich mit dem Sauerstoff zu Wasser verbindet. Ohne den "Sauerstoff-Fahrstuhl" in ihrem Mantel wäre die Erde vermutlich ein lebensfeindlicher Wüstenplanet. "Planeten unter einer gewissen Mindestgröße haben nach unseren Ergebnissen kaum eine Chance, eine stabile wasserreichen Atmosphäre zu bilden", resümiert Arno Rohrbach, Doktorand am Mineralogischen Institut. "Der Druck im Erdmantel reicht bei ihnen einfach nicht aus, um genügend Sauerstoff im Gestein zu speichern und an der Oberfläche wieder abzugeben."

Bollwerk gegen den Sonnenwind

Je größer ein Planet, desto größer ist auch seine Fähigkeit, Wärme zu speichern. Entsprechend langlebiger und intensiver ist somit die Konvektion in seiner Hülle. Der Mars beispielsweise mit seinen knapp 7.000 Kilometern Durchmesser (der Erddurchmesser beträgt 12.700 km) hat sich längst soweit abgekühlt, dass sich in seinem Mantel nichts mehr bewegt. "Damit hat seine Hülle auch die Fähigkeit verloren, Sauerstoff zu transportieren und eine wasserreiche Atmosphäre auf Dauer zu erhalten", erklärt Ballhaus.

Auch in anderer Hinsicht ist die Größe eines Planeten für die Entstehung einer Atmosphäre entscheidend: Nur wenn die Temperaturen in seinem Innern so hoch sind, dass in ihm ein flüssiger Metallkern existiert, hat er auch ein Magnetfeld. Das Magnetfeld fungiert aber gewissermaßen als Bollwerk für den Sonnenwind, der sonst die Atmosphäre mit der Zeit einfach fortblasen würde.


Kontakt:
Professor Dr. Christian Ballhaus
Mineralogisches Institut und Museum der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-2933
E-Mail: ballhaus@uni-bonn.de

Arno Rohrbach
Telefon: 0151-17886397
E-Mail: rohrbaa@web.de

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Nettolöhne - wo ist der Skandal?

Joachim Schmidt, Presse und Information
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.
26.09.2007

BILD hat es an den Tag gebracht, und Deutschland hat einen neuen Armutsskandal, den "Nettoskandal": Angeblich liegt das Nettoeinkommen deutscher Arbeitnehmer inflationsbereinigt heute nur auf dem Stand von vor 20 Jahren. Man muss aber nur ein wenig genauer hinsehen, um festzustellen, dass hinter alledem weniger ein Skandal steht, als ein falscher Umgang mit an sich ebenso offensichtlichen wie eindeutigen Zahlen. Natürlich ist in den vergangenen Jahrzehnten der durchschnittliche Lebensstandard in Deutschland deutlich gestiegen, und selbstverständlich gilt dies auch für die überwältigende Zahl der Arbeitnehmer. Um dies zu erkennen, muss man sich die Daten, die das Bundesministerium für Arbeit bereits im Juni in seinem Statistischen Taschenbuch (BMA 2007) veröffentlicht hatte, nur mit etwas (Sach-)Verstand anschauen. Offenbar lässt die Sehnsucht nach einem zugkräftigen Argument für die Einführung von Mindestlöhnen oder nach Aufmerksamkeit in den Medien eine nüchterne Betrachtung der Realität aber nur noch sehr bedingt zu. Davon sollte sich die Öffentlichkeit nicht beirren lassen.

Das RWI Essen hat dazu eine "Position" verfasst, die wir für die Berichterstattung zur Verfügung stellen. Sie kann von der Homepage unter www.rwi-essen.de/positionen heruntergeladen werden.
Weitere Informationen:
http://www.rwi-essen.de/positionen

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Vögel können vermutlich das Erdmagnetfeld "sehen"

Gerhard Harms, Pressestelle
Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg
26.09.2007

Oldenburg. Zugvögel nehmen das Magnetfeld der Erde mit hoher Wahrscheinlichkeit als visuellen Eindruck wahr. Diese Schlussfolgerung ziehen Wissenschaftler der Universität Oldenburg (Dr. Dominik Heyers), der Technischen Universität München sowie der Ruhr-Universität Bochum aus einer gemeinsam erstellten neuroanatomischen Studie, die sie in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "PLoS ONE" vorstellen.
Zum Hintergrund: Jedes Jahr machen sich Millionen von Zugvögeln im Herbst auf die lange Reise zu ihren Überwinterungsgebieten in südlichen Regionen, um im folgenden Frühling zurückzukommen und zu brüten. Die dabei benötigte Zielgenauigkeit verdanken sie der Fähigkeit, das Erdmagnetfeld zur Orientierung zu nutzen. Das Magnetfeld scheint, so lassen es Verhaltensversuche sowie biophysikalische Untersuchungen vermuten, den normalen Seheindruck der Vögel zu verändern.
Nachdem die von der VolkswagenStiftung geförderte Oldenburger Forschergruppe unter Leitung von Prof. Dr. Henrik Mouritsen mögliche Rezeptormoleküle, sogenannte Cryptochrome, im Auge von Zugvögeln nachweisen konnte (Mouritsen et al., PNAS, 2004), wurde eine Hirnstruktur ("Cluster N") identifiziert, die nur aktiv wird, wenn die Vögel sich bei Nachtflug am Magnetfeld orientieren ("Cluster N", Mouritsen et al., PNAS, 2005). Tagsüber dagegen sowie bei Abdeckung der Augen war Cluster N inaktiv. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass Cluster N und das Auge bei der Magnetorientierung miteinander kommunizieren.
Dr. Dominik Heyers, dessen Arbeit in der Oldenburger Forschergruppe ebenfalls durch ein Stipendium der VolkswagenStiftung gefördert wurde, konnte zusammen mit seinen Wissenschaftskollegen nun zeigen, dass Cluster N und das Auge funktional über einen Nervenschaltkreis im Hirn miteinander verbunden sind. Die Forscher fanden dies mittels einer Kombination aus Verhaltensversuchen sowie neuronalem "Tracing" heraus. Bei dieser Technik wurden durch einen mikrochirurgischen Eingriff bestimmte Farbstoffe, die entlang von Nervenbahnen transportiert werden, ins Auge sowie Cluster N eingebracht. Selektiv angefärbte Nervenfasern trafen sich im Thalamus des Vogels. Dieser Nervenschaltkreis ist in der Neuroanatomie bereits als so genannter "thalamofugaler Schaltkreis" bekannt und stellt eine der beiden Hauptnervenbahnen im Vogelhirn dar, über die visuelle Information verarbeitet wird. "Es scheint tatsächlich so zu sein, dass die Vögel das Magnetfeld sehen können", resümiert Heyers.
Der Aufsatz ist in PLoS ONE unter http://www.plosone.org/doi/pone.0000937 veröffentlicht und ist zum freien Download zugänglich.

Kontakt: Dr. Dominik Heyers, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, AG "Neurosensorik", Tel.: 0441/798-3981, E-Mail: dominik.heyers@uni-oldenburg.de
Weitere Informationen:
http://www.uni-oldenburg.de

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news227276

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Kommen Sie der Grippe zuvor. Ab sofort und jedes Jahr

Susanne Glasmacher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Robert Koch-Institut
26.09.2007

Gemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Paul-Ehrlich-Instituts
"Kommen Sie der Grippe zuvor" ist das Motto einer gemeinsamen Kampagne des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Grippeschutzimpfung. Schließlich bedeutet eine Infektion mit den jeden Winter zirkulierenden Influenzaviren für Personen mit Grundleiden, zum Beispiel Herzkreislaufkrankheiten oder chronischen Lungenerkrankungen, und für ältere Menschen (über 60 Jahre) eine erhöhte Gefährdung. "Bei ihnen kommt es im Krankheitsverlauf häufiger zu Komplikationen wie zum Beispiel bakteriellen Lungenentzündungen, die tödlich enden können. So sind nach einer neuen Schätzung des RKI zum Beispiel im Winter 2004/2005 geschätzte 12.000 influenzabedingte Todesfälle aufgetreten", erklärt Reinhard Kurth, Präsident des Robert Koch-Instituts.

Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut seit Jahren diesen Gruppen die jährliche Grippeschutzimpfung. Auch medizinisches Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege sollte geimpft sein, einerseits, um sich selbst vor einer schweren Erkrankung zu schützen. Ziel ist aber auch, eine Ansteckung der betreuten Personen zu vermeiden. Der beste Impfzeitraum beginnt jetzt.

Die Virusgrippe sollte nicht mit einem grippalen Infekt oder mit einer banalen Erkältung verwechselt werden. Typisch für eine Infektion mit Influenzaviren sind plötzlicher Erkrankungsbeginn mit Fieber (über 38,5 Grad Celsius), trockener Reizhusten, Muskel- und/oder Kopfschmerzen und ausgeprägtem Krankheitsgefühl.

Eine Umfrage im Auftrag von BZgA und RKI bei 200 Krankenhäusern und 500 Alten- und Pflegeheimen hat ergeben, dass die Mehrzahl der Einrichtungen Initiativen zur Steigerung der Impfung gegen Influenza durchführen. "Die Impfquoten in den Einrichtungen sind jedoch weiterhin insgesamt zu niedrig", betont Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die BZgA und das RKI unterstützen daher die Maßnahmen in den Einrichtungen durch spezielle Postermotive. In einer eigenen Informationsbroschüre wird das medizinische Personal über die Schutzimpfung gegen Influenza informiert.

Die Materialien werden derzeit bundesweit an alle niedergelassenen Ärzte, Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime verschickt und können auch im Internet bestellt werden (www.bzga.de >Infomaterialien/Bestellung > Grippeschutzimpfung). Die Kampagne "Der Grippe zuvorkommen, jedes Jahr" wurde im Herbst 2006 gestartet. Zielgruppen waren beim Start im Vorjahr die chronisch Kranken und die über 60 Jahre alten Menschen. Zuvor hatte das RKI mehrere Male Betriebsärzte von Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern angeschrieben und für die Impfung beim medizinischen und Pflegepersonal geworben.

Bisher hat das Paul-Ehrlich-Institut, das Bundesamt für Sera und Impfstoffe (PEI), die Chargenfreigabe für rund 20 Millionen Dosen Grippeimpfstoff erteilt. Das PEI hat auf seiner Internetseite auch die Übersicht der verfügbaren Influenza-Impfstoffe veröffentlicht. "Die Impfung ist gut verträglich, und nach ein bis zwei Wochen ist der Impfschutz aufgebaut", erklärt Johannes Löwer, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts.

Weitere Informationen:
http://www.rki.de
http://www.bzga.de
http://www.pei.de/influenza-impfstoffe.de

Herausgeber
Robert Koch-Institut
Nordufer 20
D-13353 Berlin
http://www.rki.de

Das Robert Koch-Institut ist
ein Bundesinstitut im
Geschäftsbereich des
Bundesministeriums für Gesundheit

Pressestelle
Susanne Glasmacher
(Pressesprecherin)
Günther Dettweiler
(stellv. Pressesprecher)
Claudia Eitner
Heidi Golisch

Kontakt
Tel.: 030.18754-2239, -2562 und -2286
Fax: 030.18754 2265
E-Mail: presse@rki.de

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news227239

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Die Zunahme von Schmerzen wird stärker als eine Abnahme registriert

Norbert Dörholt, Pressestelle
Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg
27.09.2007

Therapieerfolg lässt sich mit Mess-Skala zuverlässig beurteilen / Studie der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg belegt Wirksamkeit von Training und Psychotherapie bei Rückenschmerzen
Eine Zunahme von chronischen Rückenschmerzen wird von Patienten eher registriert als eine Abnahme. Für die Bewertung des Therapieerfolgs bei Rückenschmerzen ist die subjektive Erhebung der Schmerzstärke auf einer Mess-Skala ein zuverlässiger Parameter. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, die von Dr. Alireza Mesrian und Professor Dr. Marcus Schiltenwolf, dem Leiter der Sektion Schmerztherapie an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, in der Zeitschrift "Der Schmerz" veröffentlicht worden ist.

An der Studie nahmen insgesamt 153 Patientinnen und Patienten teil, die seit mindestens sechs Monaten an starken Rückenschmerzen litten. Sie wurden mit einem multimodalen Therapieprogramm behandelt. Alle Patienten absolvierten ein multidisziplinäres Ganztages-Therapieprogramm über drei Wochen. Dazu gehörten krankengymnastische Übungen und Rückentraining ebenso wie Entspannungsübungen, Psychotherapie und Verhaltenstherapie sowie Anpassungen am Arbeitsplatz. Jeweils nach einer Woche und nach sechs Monaten wurde gemessen, wie stark die Patienten ihre Schmerzen empfanden.

Psychische Probleme bei Rückenschmerzen müssen behandelt werden

Die Patienten gaben auf einer Schmerzbewertungsskala an, wie sich ihre Schmerzen entwickelt hatten und schilderten dem Arzt ihre Schmerzwahrnehmung: 48 Prozent verspürten nach drei Wochen deutlich weniger Schmerzen, 28 Prozent registrierten keine Veränderung und 14 Prozent gaben an, sie hätten mehr Schmerzen. Für die subjektive Patientenzufriedenheit war eine selbst eingeschätzte Besserung um 2.5 Punkte auf der Schmerzskala von null bis zehn ausreichend; es musste also keineswegs Schmerzfreiheit erreicht werden, sondern nur spürbare Besserung.

Unzufriedenheit wurde allerdings schon bei einer Verschlechterung um 0.9 Punkte geäußert, was ein Hinweis darauf ist, dass jeglicher Stillstand in der Schmerzbewertung negativ einschätzt wird. Es ist also wichtig, Hoffnung und Enttäuschung in der Schmerztherapie zu thematisieren, um realistische Therapieziele mit den Patienten vereinbaren zu können. "Dies zeigt erneut, wie wichtig es ist, auch psychische Probleme und Stress bei Rückenschmerzen zu behandeln", erklärte Professor Schiltenwolf dazu.

Literatur: Mesrian A, Neubauer E, Schiltenwolf M: [Reduction in pain intensity after treatment for chronic back pain. When is it clinically meaningful?
Schmerz. 2007 Jun. 21 (3):212, 214-7

Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Marcus Schiltenwolf
Sektion Schmerztherapie
Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg
Schlierbacher Landstraße 200a, 69118 Heidelberg
Telefon: +49 6221 96 6323
Fax: +49 6221 96 6380
Sekretariat Frau Lueg-Damm
Email: sabine.lueg-damm@ok.uni-heidelberg.de
Weitere Informationen:
http://www.orthopaedie.uni-hd.de

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Wie steht es um die Umwelt in Deutschland?

Martin Ittershagen, Pressestelle
Umweltbundesamt (UBA)
27.09.2007

Aktualisierte Indikatoren ab sofort online verfügbar
Wussten Sie, dass die Apfelblüte in Deutschland wegen des Klimawandels pro Jahrzehnt um fünf Tage eher einsetzt? Oder dass der Primärenergieverbrauch im Jahr 2005 so hoch war, dass ein mit Kohle beladener Zug 400.000 Kilometer lang sein müsste, um diesen Energiebedarf zu decken? Eine Strecke, die fast zehn Mal um die Erde reicht. Diese und viele andere Informationen finden sich ab sofort im aktualisierten Umweltkernindikatorensystem des Umweltbundesamtes (UBA). Das Internet-Angebot enthält eine Liste mit 50 Umweltindikatoren - etwa zu den Themen "Klimaänderungen" sowie "Umwelt und Gesundheit". Diese Indikatoren liefern einen schnellen und aktuellen Überblick über die Umweltsituation in Deutschland. Sie zeigen, wo Umweltpolitik erfolgreich ist und wo noch mehr zu tun ist.

Die "Umweltindikatoren Deutschland" bilden ein vernetztes System kurzgefasster Umweltinformationen in den vier Themenbereichen des 6. Umweltaktionsprogramms der EU: Klimaschutz, Biologische Vielfalt, Gesundheit und Ressourcenschonung. Die Umweltsituation in Deutschland lässt sich so mit der in anderen EU-Staaten vergleichen.
Umweltindikatoren beschreiben den Zustand der Umwelt, positive wie negative Trends und zeigen die Entwicklung beim Erreichen der Umweltschutzziele auf, die sich die Bundesregierung setzte. Ohne Umweltindikatoren gäbe es keine Erfolgskontrolle der Umweltpolitik.
Mit Hilfe des Indikatoren-Systems lassen sich auch so genannte Ursache-Wirkungsbeziehungen nachvollziehen. Einige Indikatoren machen beispielsweise Klimaänderungen sichtbar: Mit einer steigenden Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre erhöhte sich die durchschnittliche Tagesmitteltemperatur langsam, aber stetig - von 1901 bis 2005 um etwa 0,8 Grad Celsius. Eine der Wirkungen, die in Deutschland eintrat: Der Beginn der Apfelblüte setzt pro Jahrzehnt um rund fünf Tage früher ein.
Das Umweltbundesamt veröffentlicht die aktuellen "Umweltindikatoren Deutschland" zusammen mit anderen Behörden - etwa den Bundesämtern für Naturschutz sowie Strahlenschutz, dem Statistischen Bundesamt und dem Deutschen Wetterdienst - als Teil des UBA-Internetangebotes "Umwelt Deutschland".
Interessierte finden im aktualisierten Online-Angebot auch Antworten auf Fragen, die über die Kernaussagen hinaus gehen - so zum Beispiel Möglichkeiten zum nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen - etwa Energie oder Fläche - sowie zur Minderung der Schadstoffbelastung der Luft und des Grundwassers.
Die Umweltindikatoren Deutschland finden Sie im Internet unter
www.env-it.de/umweltdaten oder unter www.umweltbundesamt.de ("Umwelt Deutschland").
Dessau-Roßlau, 27.09.2007

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