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26.04.2017 06:02

Klärwerk.info / DWA-Infos / DWA-Informationen / DWA Arbeits- und Merkblätter

DWA Arbeits- und Merkblätter


allgemein
Zurückziehung älterer Ausgaben im DWA-Regelwerk 
•  DWA-A 100
Leitlinien der integralen Siedlungsentwässerung

DWA-M 103
Hochwasserschutz für Abwasseranlagen  
    Neu erschienen Merkblatt DWA-M 103 „Hochwasserschutz für Abwasseranlagen"  

ATV-A 105 Wahl des Entwässerungssystems 

DWA-A 110
Korrekturblatt zu DWA-A 110  
• 
DWA-A 111
„Hydraulische Dimensionierung und betrieblicher Leistungsnachweis von Anlagen zur Abfluss- und Wasserstandsbegrenzung in Entwässerungssystemen"
    Beipielsammlung zum Arbeitsblatt DWA-A 111 

DWA-A 112
Hydraulische Dimensionierung und Leistungsnachweis von Sonderbauwerken in Abwasserleitungen und -kanälen 

DWA-M 114 (Entwurf)

Energie aus Abwasser - Wärme- und Lageenergie

    Vorhabensbeschreibung Abwasserwärmenutzung: Überarbeitung und Umbenennung des Merkblatts DWA-M 114  
• 
DWA-M 115-1
Neu erschienen Merkblatt DWA-M 115-1 „Indirekteinleitung nicht häuslichen Abwassers - Teil 1 

DWA-M 115-2
Neu erschienen Merkblatt DWA-M 115-2 „Indirekteinleitung nicht häuslichen Abwassers - Teil 2: Anforderungen" aktualisiert  

DWA-A 116-2
Besondere Entwässerungsverfahren
• 
DWA-A 116-3
Arbeitsblatt DWA-A 116-3 (Entwurf): Besondere Entwässerungsverfahren  

DWA-A 116-3
Neu erschienen: Arbeitsblatt DWA-A 116-3 „Besondere Entwässerungsverfahren - Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen" 
• 
DWA-A 117
Redaktionell überarbeitetes Arbeitsblatt DWA-A 117 „Bemessung von Regenrückhalteräumen"  
    Korrekturblatt zum Arbeitsblatt DWA-A 117  

DWA-A 118
Empfehlung zum Bemessungsansatz „Schmutzwasseranfall" im Arbeitsblatt DWA-A 118 
• 
DWA-A 125
Korrekturblatt zur Gemeinschaftspublikation DIN EN 12889/DWA-A 125  

ATV-M 127-2
Änderungen zum Merkblatt ATV-M 127-2 

ATV-DVWK-A 131
Kein unmittelbarer Handlungsbedarf zur Novellierung des Arbeitsblattes A131 

DWA-A 131
Neuerscheinung Arbeitsblatt DWA-A 131 „Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen" veröffentlicht  

DWA-A 138
Versickerung von Niederschlagswasser 
• 
DWA-A 139 (Entwurf)
Einbau- und Prüfung von Abwasserleitungen- und kanälen 

DWA-A 142
Neuerscheinung Arbeitsblatt DWA-A 142 „Abwasserleitungen und -kanäle in Wassergewinnungsgebieten" veröffentlicht  
• 
DWA-M 143
Sanierungsstrategien 
• 
DWA-A 143-2
Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 143-2 „Statische Berechnung zu Lining- und Montageverfahren" 
    Neu erschienen Arbeitsblatt DWA-A 143-2 - Sanierung von Entwässerungssystemen - statische Berechnungen 

ATV-M 143-2
Zurückgezogenes Merkblatt ATV-M 143-2 
• 
DWA-A 143-3
Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 143-3 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 3: Vor Ort härtende Schlauchliner" 
• 
ATV-M 143-5
Das Merkblatt ATV-M 143-5 wird zurückgezogen  
• 
DWA-M 143-12
Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden 

DWA-M 143-13
Teil 13: Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit vorgefertigten Rohren mit und ohne Ringraum - Rohrstrangverfahren  
• 
DWA-M 143-14  Überarbeitung des Merkblattes DWA-M 143-14 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden; Teil 14: Sanierungsstrategien" 

DWA-A 143-14
Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 143-14 - Sanierung von Entwässerungssystemen: Sanierungsstrategien  

DWA-M 143-18
Merkblatt DWA-M 143-18 - Sanierung von Entwässerungssystemen durch Systemwechsel zur Druck- oder Unterdruckentwässerung 
    Korrekturblatt zum Merkblatt DWA-M 143-18 erschienen 

DWA-M 143-20
Prüfung von vor Ort härtenden Linern: DWA-M 143-20 zurückgezogen 

DWA-M 144-3
Merkblatt DWA-M 144-3 (Entwurf)
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) 
    Ergänzungsblatt E3: neue MKG 24 zum Merkblatt DWA-M 144-3  
    Ergänzungsblatt E1 zum Merkblatt DWA-M 144-3  
    Merkblatt DWA-M 144-3 - Renovierung mit Schlauchliningverfahren 
    Korrekturblatt zum Merkblatt DWA-M 144-3 
    Neu erschienen Ergänzungsblatt E2 zum Merkblatt DWA-M 144-3 

DWA-M 145
Merkblatt ATV-DVWK-M 145 zurückgezogen  

DWA-M 145-1
Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 145-1 „Kanalinformationssysteme - Teil 1: Grundlagen und systemtechnische
Anforderungen"
    Merkblatt DWA-M 145-1 „Kanalinformationssysteme - Teil 1: Grundlagen und systemtechnische Anforderungen" liegt vor  

DWA-A 147
„Betriebsaufwand für die Kanalisation, Betriebsaufgaben und Häufigkeiten"
    Neu erschienen: Arbeitsblatt DWA-A 147 „Betriebsaufwand für kommunale Entwässerungssysteme - Betriebsaufgaben und Häufigkeiten"  

ATV-M 149
Zurückgezogenes Merkblatt ATV-M 149 

DWA-M 149-1
Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 149-1 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 1: Allgemeine Anforderungen" 
• 
DWA-M 149-2 
Gelbdruck des Merkblatts DWA-M 149-2 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion" 
    Merkblatt DWA-M 149-2 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion" liegt vor 
• 
DWA-M 149-3
Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden 
• 
DWA-M 149-3 
Merkblatt DWA-M 149-3 - Beurteilung von Entwässerungssystemen nach optischer Inspektion 
    Korrekturhinweis zum Merkblatt DWA-M 149-3:2007 
    Errata zur April-Ausgabe: Korrekturblatt zu Merkblatt DWA-M 149-3 
• 
DWA-M 149-4
Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden 

DWA-M 149-5
Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden  
    Teil 5: Optische Inspektion

DWA-M 149-6
Merkblatt DWA-M 149-6 - Druckprüfungen in Betrieb befindlicher Entwässerungssysteme mit Wasser oder Luft  

DWA-M 149-7
Neuerscheinung Merkblatt DWA-M 149, Teil 7 „Beurteilung der Umweltrelevanz des baulichen/betrieblichen Zustands von Entwässerungssystemen" veröffentlicht  

DWA-M 149-8
Aufruf zur Stellungnahme ZTV Optische Inspektion: Gelbdruck des Merkblatts DWA-M 149-8 liegt vor  
    Merkblatt DWA-M 149-8 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 8:  

DWA-M 150
Merkblatt DWA-M 150 "Datenaustauschformat für die Zustandserfassung von Entwässerungssystemen" 
    Korrekturblatt zum Merkblatt DWA-M 150 
• 
DWA-M 150-1
Software "Kanalinspektions-Expert"  
• 
DWA-M 151
Neu erschienen Merkblatt DWA-M 151 „Messdatenmanagementsysteme (MDMS) in Entwässerungssystemen"  

DWA-M 152  Merkblatt DWA-M 152 
• 
DWA-A 161
Arbeitsblatt DWA-A 161 „Statische Berechnung von Vortriebsrohren"  

DWA-M 166
Arbeitsblatt DWA-A 166 (Entwurf): Bauwerke der zentralen Regenwasserbehandlung und -rückhaltung - Konstruktive Gestaltung und Ausrüstung 
• 
DWA-M 167-1
Abscheider und Rückstausicherungsanlagen bei der Grundstücksentwässerung 
• 
DWA-M 167-2
Abscheideranlagen für Leichtflüssigkeiten 
• 
DWA-M 167-3
Abscheideranlagen für Fette und Abscheideranlagen für Stärke 

DWA-M 168
Merkblatt DWA-M 168 "Korrosion von Abwasseranlagen - Abwasserableitung" 
• 
DWA-M 181
Merkblatt DWA-M 181: Messung von Wasserstand und Durchfluss in Entwässerungssystemen  
    Korrekturblatt (Stand: Oktober 2011)  
• 
DWA-M 182
Merkblatt DWA-M 182 (Entwurf) Fremdwasser in Entwässerungssystemen 
    Weißdruck: Merkblatt DWA-M 182 „Fremdwasser in Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden" 

DWA-M 197 
Änderungen zum Merkblatt ATV-DVWK-M 197  
    Neu erschienen Merkblatt DWA-M 197 „Ausschreibung von Kanalreinigungsleistungen mit dem Hochdruckspülverfahren" 
• 
DWA-A 199
Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen 

DWA-A 199-1
Arbeitsblatt DWA-A 199-1 (Entwurf) "Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen" - Teil 1: Dienstanweisung für das Personal von Abwasseranlagen 

  Aufruf zur Stellungnahme DWA-A 199-1: Leitfaden für Abwasseranlagen - Dienstanweisung 
• 
  Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen,
Teil 1: Dienstanweisung für das Personal von Abwasseranlagen 

DWA-A 199-4  Teil4: Betriebsanweisung für dasPersonal von Kläranlagen 

DWA-A 201  Korrekturblatt (Stand: Dezember 2011) 
• 
ATV-DVWK-A 202
Chemisch-physikalische Verfahren zur Elimination von Phosphor 

DWA-M 205 Neu erschienen Merkblatt DWA-M 205 „Desinfektion von biologisch gereinigtem Abwasser" aktualisiert  
• 
DWA-M 211
Schutz und Instandsetzung von Betonbauwerken in kommunalen Kläranlagen  

DWA-A 216
Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen 

DWA-M 217
Neu erschienen Merkblatt DWA-M 217 „Explosionsschutz für abwassertechnische Anlagen"  
• 
DWA-M 262
Korrekturblatt zum Arbeitsblatt DWA-A 262 

DWA-M 221
Merkblatt DWA-M 221 (Entwurf): Grundsätze für Bemessung, Bau und Betrieb von Kleinkläranlagen mit aerober biologischer Reinigungsstufe 
• 
DWA-M 221 
Merkblatt DWA-M 221 - Kleinkläranlagen mit aerober biologischer Reinigungsstufe 

DWA-A 222 Grundsätze für Bemessung, Bau und Betrieb von kleinen Kläranlagen mit aerober biologischer Reinigungsstufe bis 1.000 Einwohnerwerte 

DWA-A 226
Grundsätze für die Abwasserbehandlung in Belebungsanlagen mit gemeinsamer aerober Schlammstabilisierung ab 1.000 Einwohnerwerte 

DWA-M 227 
Merkblatt DWA-M 227 „Membran- Bioreaktor-Verfahren (MBR-Verfahren)"  

DWA-M 229-1 
Merkblatt DWA-M 229-1 „Systeme zur Belüftung und Durchmischung von Belebungsanlagen - Teil 1 

DWA-A 251
Kondensate aus Brennwertkesseln 
• 
DWA-M 253  Leit- und Automatisierungstechnik auf Abwasseranlagen 

DWA-M 256-1
Prozessmesstechnik auf Kläranlagen Teil 1

DWA-M 256-2
Prozessmesstechnik auf Kläranlagen Teil 2
• 
DWA-M 256-3 
Merkblätter DWA-M 256-3 und -4: Messung von Leitfähigkeit, pH-Wert und Redoxpotential im Prozess 

DWA-M 256-7 
Merkblatt DWA-M 256-7 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen - Teil 7: Messeinrichtungen zur Bestimmung der Trübung" 

DWA-M 256-6
Merkblatt DWA-M 256 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen - Teil 6: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Füll- und Grenzstandes"  
• 
DWA-M 256-8
Merkblatt DWA-M 256-8 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen - Teil 8: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Schlammspiegels" 
• 
ATV-H 259
Auf Kläranlagen Stromkosten sparen 
• 
DWA-M 260
Vorhabensbeschreibung: Betriebsdaten von Abwasserbehandlungsanlagen 

DWA-M 261
„Überspannungsschutzauf Anlagen zur Abwasserbehandlung" 

DWA-M 264
Neu erschienen Merkblatt DWA-M 264 „Gasdurchflussmessungen auf Abwasserbehandlungsanlagen" 
• 
ATV-DVWK-M 265
Regelung der Sauerstoffzufuhr beim Belebungsverfahren 

DWA-A 268
Arbeitsblatt DWA-A 268 - Automatisierung von einstufigen Belebungsanlagen veröffentlicht  
• 
DWA-M 269
Vorhabensbeschreibung Überarbeitung von ATV-DVWKM 264 zum DWA-M 264
„Gasdurchflussmessungen auf Abwasserreinigungsanlagen" 

DWA-M 271
Vorhabensbeschreibung Überarbeitung des ATV-M 271 
    Neu erschienen: Merkblatt DWA-M 271 „Personalbedarf für den Betrieb kommunaler Kläranlagen"  
• 
DWA-A 272 
Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Arbeitsblatts DWA-A 272 „Grundsätze für die Planung und Implementierung Neuartiger Sanitärsysteme (NASS)" liegt vor  

DWA-M 275
„Rohrleitungssysteme für den Bereich der technischen Ausrüstung von Kläranlagen" aktualisiert  
  DWA-M 275
Korrektur zum Merkblatt DWA-M 275  

DWA-M 302
Merkblatt DWA-M 302 „Klärschlammdesintegration" veröffentlicht  
DWA-M 303
Merkblatt DWA-M 303 (Entwurf) 
    Merkblatt DWA-M 303 „Wiedernutzbarmachung von kleinen Grundstücken – Abbruch, Rückbau und geordnete Entsorgung“  
• 
DWA-M 349
Rückbelastung aus der Schlammbehandlung 

DWA-M 350
Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 350 „Aufbereitung und Einsatz von Polymeren zur Schlammbehandlung" 
    zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 350 „Aufbereitung und Einsatz von polymeren Flockungsmitteln zur Klärschlammkonditionierung" 
    Neu erschienen Merkblatt DWA-M 350 - Polymere Flockungsmittel zur Klärschlammkonditionierung  

ATV-DVWK-M 355
Zurückziehung ATV-DVWK-M 355 und -M 374 zurückgezogen  

DWA-M 358
DWA-M 358 (Entwurf)
Abfälle und Abwässer aus der Metalloberflächenbehandlung durch Konversionsverfahren 

DWA-M 361
Merkblatt DWA-M 361 (Entwurf): Aufbereitung von Biogas 
• 
DWA-M 363
„Herkunft, Aufbereitung und Verwertung von Biogasen" 

DWA-M 365
Merkblatt ATV-M 365 „Hygiene bei der biologischen Abfallbehandlung" zurückgezogen  

DWA-M 366
Neu erschienen Merkblatt DWA-M 366 „Maschinelle Schlammentwässerung" liegt vor 

DWA-A 368
Neu erschienen Merkblatt DWA 368 „ Biologische Stabilisierung von Klärschlamm" 

DWA-M 369
Merkblatt DWA-M 369 - Rechen- und Sandfanggut, Kanal- und Sinkkastengut 

DWA-M 370
Merkblatt DWA-M 370 (Entwurf) 

DWA-M 377
Membranabdeckungen für Biogas - Speichersysteme - Merkblatt DWA-M 377 veröffentlicht  
• 
DWA-M 378
Umgang mit Straßenkehricht 
• 
DWA-M 380
Co-Vergärung in kommunalen Klärschlammfaulbehältern, Abfallvergärungsanlagen und landwirtschaftlichen Biogasanlagen 
• 
DWA-M 381
Eindickung von Klärschlamm 
• 
DWA-M 383 
Kennwerte der Klärschlammentwässerung 

DWA-M 386 

Thermische Behandlung von Klärschlämmen - Monoverbrennung 


DWA-M 387
Thermische Behandlung von Klärschlämmen - Mitverbrennung in Kraftwerken" 
• 
DWA-M 388
Neu erschienen Merkblatt DWA-M 388 „ Mechanisch-Biologische Restabfallbehandlung (MBA)" 

DWA-M 389
Merkblatt DWA-M 389 - Trockenvergärung biogener Abfälle und nachwachsender Rohstoffe 

DWA-A 400
Kommentar zum Arbeitsblatt DWA-A 400
Grundsätze für die Erarbeitung des DWA-Regelwerkes 

DWA-M 507-1
Deiche an Fließgewässern: Merkblatt DWA-M 507-1

DWA-M 509
Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke - Gestaltung, Bemessung, Qualitätssicherung 
    Neu erschienen Merkblatt DWA-M 509 „ Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke - Gestaltung, Bemessung, Qualitätssicherung" 

DWA-M 512-1
DWA-M 512-1 (Entwurf):Dichtungssysteme im Wasserbau - Teil 1: Erdbauwerke 
    Merkblatt DWA-M 512-1 „Dichtungssysteme im Wasserbau - Teil 1: Erdbauwerke"

DWA-M 512-2
Wasserbau - Flächenhafte Dichtungen an Massivbauwerken: Merkblatt DWA-M 512-2 veröffentlicht  
• 
DWA-M 514 (Entwurf)  Bauwerksüberwachung an Talsperren 

DWA-M 514  Bauwerksüberwachung an Talsperren (vorher DVWK-Merkblatt 222/1991) 
• 
DWA-M 514
Vorhabensbeschreibung Bauwerksüberwachung an Talsperren, Messverfahren und -systeme

DWA-M 517
Merkblatt DWA-M 517 - Gewässermonitoring: physikalisch- chemische Beschaffenheit von Fließgewässern  
• 
DWA-M 525  Sedimentmanagement in Fließgewässern - Grundlagen, Methoden, Fallbeispiele 

DWA-M 525
Neu erschienen DWA-M 525 - Sedimentmanagement in Fließgewässern  

DWA-M 526
Neu erschienen DWA-M 526: Grundlagen morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern 
• 
DWA-A 530
Beobachteranleitung für nebenamtliche Niederschlagsstationen Nst (A) und Nst (k) (BAN)  

DWA-A 531
Starkregen in Abhängigkeit von Wiederkehrzeit und Dauer 
• 
DWA-A 531
Neu erschienen Arbeitsblatt DWA-A 531 „Starkregen in Abhängigkeit von Wiederkehrzeit und Dauer"  

DWA-M 544
Merkblatt DWA-M 544 „Ausbreitungsprobleme von Einleitungen - Prozesse, Methoden und Modelle" - Teile 1 und 2  

DWA-M 550
Dezentrale Maßnahmen zur Hochwasserminderung 

DWA-M 551
„Audit Hochwasser - wie gut sind wir vorbereitet" 

DWA-M 552
Merkblatt DWA-M 552 „Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten"  

DWA-M 607
Merkblatt DWA-M 607: Altgewässer - Ökologie, Sanierung und Neuanlage 

DWA-M 610
Merkblatt DWA-M 610: Neue Wege der Gewässerunterhaltung - Pflege und Entwicklung von Fließgewässern 
• 
DWA-M 611
Neu erschienen Merkblatt DWA-M 611 „Fluss und Landschaft - Ökologische Entwicklungskonzepte" 

DWA-M 612-1
Gewässerrandstreifen und Entwicklungskorridore für Fließgewässer 

DWA-M 612-1  Neu erschienen Merkblatt DWA-M 612-1: Gewässerrandstreifen - Teil 1: Grundlagen und Funktionen, Hinweise zur Gestaltung  

DWA-M 616
Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 616 „ Verkehrssicherungspflicht bei Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern - Empfehlungen zur Handhabung"

DWA-M 618
Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblatts DWA-M 618 „Erholung und Freizeitnutzung an Seen - Voraussetzungen, Planung, Gestaltung" liegt vor 
  DWA-M 618
Merkblatt DWA-M 618 „Erholung und Freizeitnutzung an Seen - Voraussetzungen, Planung, Gestaltung"  
• 
DWA-M 619
Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 619 „Ökologische Baubegleitung bei Gewässerunterhaltung und -ausbau" liegt vor  
• 
DWA-M 619
Neu erschienen: Merkblatt DWA-M 619 „Ökologische Baubegleitung bei Gewässerunterhaltung und -ausbau" 

DWA-M 624 
Entwurf Merkblatt DWA-M 624 „Risiken an Badestellen und Freizeitgewässern aus gewässerhygienischer Sicht" liegt vor  
     

ATV-M 702
Zurückziehung des DWA-Merkblatts ATV-M 702 - Abfälle und Abwässer aus landwirtschaftlichen Betrieben 
• 
DWA-A 704
Betriebs- Methoden für die Abwasseranalytik 

DWA-M 706-4
Merkblatt DWA-M 706-4: Kraftwerke und Energieversorgungsbetriebe - Teil 4: Abwasser, das bei der Wäsche von Rauchgasen aus Feuerungsanlagen entsteht 
• 
DWA-M 708
Merkblatt DWA-M 708: Abwasser aus der Milchverarbeitung 
• 
DWA-M 715
Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen 

DWA-A 716-1  Arbeitsblatt DWA-A 716-1 „Öl und Chemikalienbindemittel - Anforderungen/Prüfkriterien/ Zulassung - Teil 1: Allgemeine Anforderungen" 

DWA-A
716-9

Arbeitsblatt DWA-A 716-9 (Entwurf): Teil 9: Anforderungen an „R"-Ölbindemittel zur Anwendung auf Verkehrsflächen (road/rutschfest) in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW) 
    Arbeitsblatt DWA-A 716-9 „Öl- und Chemikalienbindemittel – Anforderungen/ Prüfkriterien – Teil 9: Anforderungen an „R“-Ölbindemittel zur Anwendung auf Verkehrsflächen (road/Straße)“

DWA-M 718
Merkblatt DWA-M 718 „Üben mit und Erproben von Feuerlöschmitteln (Pulver, Schaum, flüssige Löschmittel und Löschwasserzusätze)" 
    Korrekturblatt zum Merkblatt DWA-M 718 

DWA-M 719 
Merkblatt DWA-M 719: Musterausbildungspläne zur Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften zur Ölschadenbekämpfung an oberirdischen Gewässern 
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DWA-M 731
Merkblatt DWA-M 731: Abwasser und Abfälle aus der Papierherstellung  

DWA-M 732
Korrekturblatt zum Merkblatt DWA-M 732 

DWA-M 733
Merkblatt DWA-M 733 - Abwasser aus der Herstellung Technischer Textilien 

DWA-M 751 
Erarbeitung des DWA-Merkblatts DWA-M 751 „Abwasser aus der Gemüseverarbeitung und Sauerkrautbereitung " 
    Neu erschienen Merkblatt DWA-M 751 „Abwasser aus der Gemüseverarbeitung und Sauerkrautbereitung" 
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DWA-M 766
Merkblatt DWA-M 766 „Abwasser der Erfrischungsgetränke-, der Fruchtsaftindustrie und der Mineralbrunnen"  

DWA-M 771 
Merkblatt DWA-M 771 „Abwasser aus der Wäsche, Pflege und Instandhaltung von Straßen-, Schienen- und Luftfahrzeugen" 

DWA-M 773
Merkblatt DWA-M 773 „Abwasser aus der Weinbereitung"  

DWA-M 775
„Abwasser aus Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen"
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DWA-A 785
Technische Regel wassergefährdender Stoffe 

DWA-A 787 Abwasseranlagen als Auffangvorrichtungen 

DWA-A 789  Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) 
    Arbeitsblatt DWA-A 789: Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS 789) - Bestehende unterirdische Rohrleitungen 

DWA-A 790
Arbeitsblatt DWA-A 790 (Entwurf) 
    „Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) - Bestehende einwandige unterirdische Behälter aus metallischen Werkstoffen" (ehemals TRwS 135) 

DWA-A 791-2  Arbeitsblatt DWA-A 791-2 - Anforderungen an bestehende Heizölverbraucheranlagen  

DWA-M 801
Merkblatt DWA-M 801 „Führungssysteme und Führungsinstrumente in der Wasserwirtschaft" überarbeitet  
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DWA-M 803
Kostenstrukturen in der Abwassertechnik 

DWA-M 805
Technische Leistungsfähigkeit von Bauunternehmen 
    Merkblatt DWA-M 805: Technische Leistungsfähigkeit als besonderes Merkmal der Eignung von Bauunternehmen bei der Herstellung und Sanierung von Rohrleitungen und Kanälen 
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DWA-M 806
Merkblatt DWA-M 806 „Nachträge - Handreichungen zu Vergütungsanpassungen bei VOB-Verträgen" 

DWA-M 808  Das Merkblatt DWA-M 808 wird zurückgezogen 
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DWA-M 808
Vorhabensbeschreibung Ausschreibung und Wertung von Angeboten: Überarbeitung von Merkblatt DWA-M 808 
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DWA-M 820
Vorhabensbeschreibung Qualität von Ingenieurleistungen: Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 820  

DWA-A 904
Arbeitsblatt DWA-A 904 - ländlicher Wegebau  
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DWA-M 905
Merkblatt DWA-M 905 „Gewinnung von Bodenlösung - Beprobungssysteme und Einflussgrößen"  

DWA-M 906
Merkblatt DWA-M 906 „ Waldbewirtschaftung und Gewässerschutz"  
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DWA-M 907 (Entwurf)
Erzeugung von Biomasse für die Biogasgewinnung unter Berücksichtung des Boden- und Gewässerschutzes 

DWA-M 907
Merkblatt DWA-M 907 "Erzeugung von Biomasse für die Biogasgewinnung unter Berücksichtigung des Boden- und Gewässerschutzes" 

DWA-A 908
Neu erschienen Arbeitsblatt DWA-A 908 „Eignungsprüfung von Grundwassermessstellen" liegt vor  

DWA-A 909
Arbeitsblatt DWA-A 909 (Entwurf): Grundsätze der Grundwasserprobennahme 
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DWA-A 909
Arbeitsblatt DWA-A 909 „Grundsätze der Grundwasserprobennahme aus Grundwassermessstellen" 

DWA-M 910  Berücksichtigung der Bodenerosion bei der Maßnahmenplanung nach EG-Wasserrahmenrichtlinie 
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DWA-M 910
Neu erschienen Merkblatt DWA-M 910 „Berücksichtigung der Bodenerosion durch Wasser bei der Maßnahmenplanung nach EG-Wasserrahmenrichtlinie" liegt vor  

DWA-M 911  Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 911 „Effizienzkontrolle von Maßnahmen zur grundwasserschonenden Bodennutzung am Beispiel des Stickstoffs" 
    Merkblatt DWA-M 911 „ Möglichkeiten der Effizienzkontrolle von Maßnahmen zur grundwasserschonenden Bodennutzung am Beispiel des Stickstoffs" 

DWA-A 920-1
Kennwerte des Bodenwasserhaushalts - Arbeitsblatt DWA-A 920-1 veröffentlicht  

DWA-M 1000 Neu erschienen DWA-M 1000 „Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Abwasseranlagen" 
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DWA-M 1001
Anforderungen an die Qualifikation und Organisation von Gewässerunterhaltungspflichtigen 

DWA-M 1002
Merkblatt DWA-M 1002 „Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Talsperren und anderen großen Stauanlagen"  
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DWA-M 1100
Benchmarking in der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung 

 


Zurückziehung älterer Ausgaben im DWA-Regelwerk

Der DWA-Hauptausschuss "Industrieabwasser und anlagenbezogener Gewässerschutz" hat am 21. April 2010 beschlossen, die folgenden Ausgaben im DWA-Regelwerk zurück zu ziehen:

Merkblatt ATV-M 756
Abwasser bei der Herstellung von Düngemitteln
Oktober 1999

Hinweis ATV-H 706
Kraftwerke und Energieversorgungsbetriebe
Blatt 4: Abwasser, das bei der Wäsche von Rauchgasen aus Feuerungsanlagen anfällt
Dezember 1993

Hinweis ATV-H 752
Abwasser bei der Herstellung von elektrischen Akkumulatoren und Primärzellen

Februar 1992

Hinweis ATV-H 760
Aufbau und Betrieb von Pilotanlagen zur Abwasserbehandlung
April 1986

Der DWA-Fachausschuss IG-2 „Branchenspezifische Industrieabwässer und Abfälle“ hat beschlossen, folgende Merkblätter zurückzuziehen:

ATV-M 711 (2/2004) „Abwasser aus der Nichteisen-Metallerzeugung“
Das Merkblatt thematisiert im Wesentlichen die abwassertechnischen Belange bei der Herstellung von Nichteisen-Metallen. Außer bei der Bleierzeugung haben die betroffenen Branchen keinen größeren Abwasseranfall. Zudem liegt zur Gewinnung von Nichteisen-Metallen ein BVT-Merkblatt vor.

ATV-M 757 (8/1998) „Abwasser aus der Mineralfarbenindustrie“
Das Merkblatt thematisiert im Wesentlichen die abwassertechnischen Belange bei der Herstellung anorganischer Pigmente. Zur Herstellung anorganischer Pigmente liegen zwei BVT-Merkblätter vor.

ATV-DVWK-M 765-1 (1/2000) „Emissionen aus der metallverarbeitenden Industrie, Teil 1: Grundlagen der Behandlung“

ATV-DVWK-M 765-4 (07/2000) „Emissionen aus der metallverarbeitenden Industrie, Teil 4: Anodisieren“

ATV-DVWK-M 765-5 (01/2000) „Emissionen aus der metallverarbeitenden Industrie, Teil 5: Mechanische Behandlung“

ATV-M 765-6 (07/1999) „Emissionen aus der metallverarbeitenden Industrie, Teil 6: Feuerverzinken“

Im Hinblick auf die abwassertechnischen Belange dieser Branche liegen umfangreiche Hintergrundpapiere vor, zudem kann auch auf BVT-Merkblätter zurückgegriffen werden. In allen genannten Fällen gilt: DWAMerkblätter über die abwassertechnischen Belange der jeweiligen Branche wären sinnvoll, wenn diese über die Festlegungen der vorliegenden Dokumente hinausgehend betrachtet würden. Die vorliegenden Merkblätter erfüllen diesen Anspruch derzeit nicht.
 
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DWA-A 100

Leitlinien der integralen Siedlungsentwässerung

Der Weißdruck des Arbeitsblatts DWA-A 100 kann unter der Bestellnummer ISBN 978 - 3- 939057 - 70 -3 bei der DWA Geschäftsstelle oder unter www.dwa.de bestellt werden.

Das Arbeitsblatt soll als übergeordneter Handlungsrahmen einer ganzheitlichen Betrachtungsweise in der Siedlungsentwässerung Rechnung tragen und die Anwender bei der Auswahl der richtigen Regelungen unterstützen. Als übergeordnete Zielsetzung der integralen Siedlungsentwässerung wird die möglichst geringe Veränderung des natürlichen Wasserhaushaltes durch Siedlungsaktivitäten vorgegeben.

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Merkblatt DWA-M 103: Hochwasserschutz für Abwasseranlagen

Kommunen, Verbände und Betreiber stehen in der Pflicht, das Vermögen der öffentlichen Abwasseranlagen vor Schäden zu schützen und deren Funktion grundsätzlich auch bei Hochwasser zu sichern. Entsprechend § 5 (2) WHG ist „jede Person, die durch Hochwasser betroffen sein kann, … im Rahmen des ihr Möglichen und Zumutbaren verpflichtet, geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor nachteiligen Hochwasserfolgen und zur Schadensminderung zu treffen, insbesondere die Nutzung von Grundstücken den möglichen nachteiligen Folgen für Mensch, Umwelt oder Sachwerte durch Hochwasser anzupassen.“ Schäden an baulichen Anlagen entstehen an Verkehrswegen, Außenanlagen und Betriebsgebäuden. Beispielsweise können durch Überflutung, Versagen der Baukonstruktion oder Grundwassereintritt in unterirdische Gebäudeteile
• Auftriebsschäden,
• Grundbruch,
• Zerstörung technischer Ausrüstungen, insbesondere EMSR-Anlagen,
• Maschinenausfall durch Dauerbetrieb,
• mechanische Schäden, zum Beispiel an Rechen, auftreten.

Den ganzen Artikel lesen Sie in: Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 4-2013

Autor
Dipl.-Ing. Gert Bamler
Stadtentwässerung Dresden GmbH
Scharfenberger Straße 152, 01139 Dresden, Deutschland
E-Mail: Gert.Bamler@se-dresden.de
Mitglied der DWA-Arbeitsgruppe ES-1.1 „Hochwasserschutz für
Abwasseranlagen" 

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 103 „Hochwasserschutz für Abwasseranlagen“

Das Merkblatt DWA-M 103 „Hochwasserschutz für Abwasseranlagen“ liegt vor. Es wurde von der Arbeitsgruppe ES-1.1 „Hochwasserschutz für Abwasseranlagen“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Heinz Brandenburg) im Fachausschuss ES-1 „Grundsatzfragen/ Anforderungen“ (Obmann:Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Rosenwinkel) erarbeitet. Hochwasser eine natürliche Erscheinung Hochwasser ist eine natürliche Erscheinung im Kreislauf des Wassers. Es lässt sich durch den Menschen und durch technischen Hochwasserschutz nicht abschaffen. Das Merkblatt DWA-M 103 beschreibt die Gefährdungen von Abwasseranlagen durch Hochwasserereignisse von Gewässern und Gegenmaßnahmen. Niederschlagsbedingte Sturzfluten und deren Auswirkungen auf Abwasseranlagen sind nicht Gegenstand des Merkblatts. Auch wenn es keinen 100-prozentigen Hochwasserschutz gibt, so können Hochwasservorsorgemaßnahmen und richtiges Handeln im Hochwasserfall jedoch dazu beitragen, dass Beeinträchtigungen und Schäden innerhalb gewisser Grenzen gemindert werden. Hochwasservorsorge und Hochwasserschutz beginnen lange vor steigenden Wasserständen. Hochwasservorsorge/ Hochwassermanagement Unter Hochwasservorsorge im Sinne des Merkblatts ist die Gesamtheit der Maßnahmen zu verstehen, die zum Schutz des Betriebspersonals und der Abwasseranlagen vor materiellen Schäden durch Überflutung, zur weitestmöglichen Sicherung des Entwässerungskomforts sowie zur Minimierung von Betriebsunterbrechungen und Umweltbeeinträchtigungen durch Abwasseranlagen dienen. Die Hochwasservorsorge für Abwasseranlagen kann nicht isoliert betrachtet werden. Sie ist Teil des örtlichen Hochwasserrisikomanagements, das auf die Reduzierung der nachteiligen Folgen für die menschliche Gesundheit, die Umwelt, das Kulturerbe, die wirtschaftliche Tätigkeit und erhebliche Sachwerte abzielt. Für die allgemeine Hochwasservorsorge werden auf Basis der europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie gebietsübergreifende Hochwasserrisikomanagementpläne aufgestellt. Bei der Hochwasservorsorge nehmen die Abwasseranlagen einen besonderen Stellenwert ein, da durch vom Hochwasser geflutete Kanalnetze oder durch hochwasserbedingte Abflussbehinderungen eine direkte Gefährdung tief liegen der Gebiete erfolgen kann. Neben diesen unmittelbaren Hochwassergefahren können hochwasserbedingte Betriebsstörungen der Abwasserableitung und -behandlung zu Umweltbeeinträchtigungen führen. Darüber hinaus ist der Objektschutz der Abwasseranlagen Gegenstand der Hochwasservorsorge mit dem Ziel, materielle Schäden zu vermindern und eine möglichst hohe Betriebsbereitschaft während und nach Hochwasserereignissen sicherzustellen. Einer besonderen Bedeutung zur Gefahrenabwehr kommt dem Hochwasserbetrieb und -management zu. Hier gibt das Merkblatt Hinweise für eine gut strukturierte Aufbau- und Ablaufplanung der betrieblichen Hochwasserorganisation. Gemeinsam richtig handeln Grundsätzlich richten sich Planung, Bau und Betrieb der Abwasseranlagen nach den gesetzlichen Anforderungen und den daraus abgeleiteten Genehmigungen und Erlaubnissen. Darüber hinaus können zukünftig auch Pläne für das Hochwasserrisikomanagement gezielte Maßnahmen zur Reduzierung von nachteiligen Folgen für Abwasseranlagen enthalten. In Abhängigkeit vom Gefährdungspotenzial, von den technisch und betrieblich möglichen Schutzmaßnahmen und deren Kosten und Nutzen ist im Einzelfall die wirtschaftlichste und sicherste Lösung zur Umsetzung zu finden. Dies kann in der Regel sinnvoll nur in enger Abstimmung mit der Gebietskörperschaft und den zuständigen Behörden erfolgen. Geltungsbereich und Inhalt des Merkblatts Das Merkblatt DWA-M 103 liefert einen Überblick über Aspekte der Hochwasservorsorge von Abwasseranlagen. Dabei werden die zu beachtenden Aspekte dargestellt und, sofern vorhanden, auf entsprechende Aussagen in anderen DWARegeln verwiesen, ohne diese ersetzen zu wollen. Die Inhalte gelten für vorhandene und geplante Abwasseranlagen. Für bestehende Anlagen kann es gegebenenfalls ausreichend sein, mit vergleichsweise geringem Aufwand zu dokumentieren, dass wegen geringen oder fehlenden Risikos kein weiterer Handlungsbedarf besteht. Insbesondere sind bestehende Anlagen dann einzubeziehen, wenn Änderungen der Planungsrandbedingungen oder akute Ereignisse dies erfordern. Alle im vorliegenden Merkblatt gegebenen Hinweise sind auf die örtlichen Verhältnisse abzustimmen. Dabei ist der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit der Mittel zu wahren und verantwortungsvoll zwischen Aufwand und Restrisiko abzuwägen. Das Merkblatt wurde von Praktikern für Praktiker erstellt. Anhand zahlreicher Checklisten, die dem Anwender auch im Excel-Format bereitgestellt werden, ist eine direkte Übertragung der Merkblattinhalte auf den konkreten Anwendungsfall problemlos möglich.

Zielgruppe
Das Merkblatt richtet sich an Abwasserbeseitigungspflichtige
- wie Kommunen
oder Betreiber -, an Genehmigungsbehörden
und an mit der Planung beauftragte
Ingenieurbüros.
Merkblatt DWA-M 103 „Hochwasserschutz
für Abwasseranlagen"
Oktober 2013, 67 Seiten
ISBN 978-3-944328-16-4
Ladenpreis: 72 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 57,60 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Arbeitsblatt ATV-A 105 "Wahl des Entwässerungssystems" wurde zurückgezogen

Auf Beschluss des DWA-Hauptausschusses "Entwässerungssysteme" wurde das Arbeitsblatt ATV-A 105 "Wahl des Entwässerungssystems", Ausgabe Dezember 1997, zurückgezogen.

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Korrekturblatt zu DWA-A 110

Das Arbeitsblatt DWA-A 110 „Hydraulische Dimensionierung und Leistungsnachweis von Abwasserleitungen und -kanälen“ (August 2006) enthält einige Fehler. Zu ändern sind folgende Stellen [Änderungen sind fett markiert]: Seite 13, Abschnitt 3.3, Gleichung (10) 1165

Mehr in der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2013

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Arbeitsblatt DWA-A 111

„Hydraulische Dimensionierung und betrieblicher Leistungsnachweis von Anlagen zur Abfluss- und Wasserstandsbegrenzung in Entwässerungssystemen"

Von der Arbeitsgruppe ES-2.2 „Hydraulische Grundlagen“, Sprecher: Bau-Ass. Dipl.-Ing. Karl-Heinz Flick, wurde im Fachausschuss ES-2 „Systembezogene Planung“, Obmann: Prof. Theo G. Schmitt, das Arbeitsblatt DWA-A 111 „Hydraulische Dimensionierung und betrieblicher Leistungsnachweis von Anlagen zur Abfluss- und Wasserstandsbegrenzung in Entwässerungssystemen“ fertiggestellt. Das Arbeitsblatt DWA-A 111 stellt eine Ergänzung zu den Festlegungen des Arbeitsblattes DWA-A 110 „Hydraulische Dimensionierung und Leistungsnachweis von Abwasserleitungen und -kanälen“ dar. Es behandelt die Dimensionierung von neu zu erstellenden Anlagen zur Abfluss- oder Wasserstandsbegrenzung in Bauwerken zur Speicherung, Behandlung und Entlastung von Regen- und Mischwasser sowie den Leistungsnachweis bestehender Anlagen. Nach den dargestellten Regeln können auch gleichartige Anlagen auf Kläranlagen bemessen werden. Einrichtungen zum Zwecke der Messung von Abflüssen sind nicht Gegenstand des Arbeitsblattes. Änderungen zum Vorgängerarbeitsblatt ATV-A 111 Mit der Neuauflage des Arbeitsblattes wurde die bisherige Ausgabe aus dem Jahre 1994 grundlegend überarbeitet. Nach der Überarbeitung der Arbeitsblätter DWA-A 110 „Hydraulische Dimensionierung und Leistungsnachweis von Abwasserleitungen und -kanälen“, DWAA 112 „Hydraulische Dimensionierung und Leistungsnachweis von Sonderbauwerken in Abwasserleitungen und -kanälen“ und der Überprüfung der vorhandenen DWA-Regeln zu diesen Themen war es erforderlich, auch das DWA-A 111 mit geändertem Titel und Inhalt neu zu veröffentlichen. Neben der Überarbeitung der hydraulischen Randbedingungen für die Bauwerke wurden bei der Überarbeitung des Arbeitsblattes auch die möglichen Konsequenzen auf das Gesamtsystem berücksichtigt. Die unterschiedlichen Vorgehensweisen zwischen Dimensionierung und Leistungsnachweis wurden beibehalten, wobei der Leistungsnachweis aufgrund der vielfältigen Anlagenvarianten besonders zu beachten ist. Mit der neuen Gliederung nach Anlagen zur Wasserstandsbegrenzung und solchen zur Abflussbegrenzung wurden die hydraulischen Grundlagen stärker in den Vordergrund gestellt. Neu hinzugekommen sind Hinweise zur Berechnung von Entlastungsleitungen sowie zur Überprüfung und Bewertung von Drosselkennlinien. Das Arbeitsblatt richtet sich an planende Ingenieure, Aufsichtsbehörden, Kommunen und Anlagenausrüster. Arbeitsblatt DWA-A 111 „Hydraulische Dimensionierung und betrieblicher Leistungsnachweis von Anlagen zur Abfluss- und Wasserstandsbegrenzung in Entwässerungssystemen“

Dezember 2010, 28 Seiten
ISBN 978-3-941897-51-9
Ladenpreis: 36,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 28,80 Euro.

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Kundenzentrum
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333, Fax 872-100
E-Mail: kundenzentrum@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Beipielsammlung zum Arbeitsblatt DWA-A 111:

Hydraulische Dimensionierung und betrieblicher Leistungsnachweis von Anlagen zur Abfluss- und Wasserstandsbegrenzung in Entwässerungssystemen
September 2011, 24 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-942964-12-8
Einzelpreis: EUR 19,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 15,20
Das im Dezember 2010 herausgegebene Arbeitsblatt behandelt die Dimensionierung von neu zu erstellenden Anlagen zur Abfluss- oder Wasserstandsbegrenzung in Bauwerken zur Speicherung, Behandlung und Entlastung von Regen- und Mischwasser sowie den Leistungsnachweis bestehender Anlagen. Nach den dargestellten Regeln können auch gleichartige Anlagen auf Kläranlagen bemessen werden. Die jetzt vorgelegte Beispielsammlung zum Arbeitsblatt DWA-A 111 ergänzt die dort vorgestellten Berechnungsverfahren. Sie soll dem Praktiker Hinweise für typische Anwendungsfälle geben, an denen er sich für individuelle Berechnungen orientieren kann. Die Beispielsammlung ist immer im direkten Zusammenhang mit dem Arbeitsblatt anzuwenden. Die vielfältigen Anwendungsfälle und insbesondere auch die Berechnung von vorhandenen und in Betrieb befindlichen Anlagen kann selbstverständlich nicht über diese Beispielsammlung abgedeckt werden.

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Arbeitsblatt DWA-A 112

Hydraulische Dimensionierung und Leistungsnachweis von Sonderbauwerken
in Abwasserleitungen und -kanälen

August 2007, 33 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-940173-11-9
Ladenpreis: EUR 42,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 33,60

Das Arbeitsblatt behandelt die hydraulische Dimensionierung neu zu
erstellender bzw. den Leistungsnachweis bestehender Sonderbauwerke, die
nicht bereits in DWA-A 110 bzw. ATV-A 111 erfasst sind und deren
hydraulische Berechnung gesonderte Ansätze erfordert. Solche Bauwerke sind
weitgehend im Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 157 bzw. im Merkblatt DWA-M 158
beschrieben. Es werden die Berechnungsgänge zu Sonderbauwerken wie z.B.
Düker, Absturz- und Auslaufbauwerk sowohl theoretisch als auch mit einem
Praxisbeispiel erläutert. Wesentliche Punkte der Überarbeitung waren die
Erweiterung der Berechnung von Dükern, die Überarbeitung der Bauwerke
Fallschacht und Schussrinne, sowie die Überprüfung der Wirbelfallschächte
und der Auslaufbauwerke. Mit dem Arbeitsblatt wird das Regelwerk zur
hydraulischen Berechnung der Kanalisation wesentlich erweitert.

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DWA-M 114 Entwurf Titel Energie aus Abwasser - Wärme- und Lageenergie

Ausgabe: September 2008
Verlag: DWA ISBN: 978-3-941089-27-3
Format: DIN A4
Seitenzahl: 48
Preis: 37,00 € * 

Im Abwasser steckt eine große Wärmemenge, die mittels moderner Wärmepumpentechnologie zur Beheizung von Gebäuden verwendet werden kann. Das Potenzial dieser erneuerbaren Energiequelle ist sehr groß, mit der Abwasserwärme könnten - vom Angebot her - 10 % von allen Gebäuden in Deutschland beheizt werden. Aufgrund steigender Energiepreise einerseits und dem technologischen Fortschritt im Bereich der Wärmepumpen und Wärmetauscher andererseits wird die Abwasserwärmenutzung zunehmend wirtschaftlich interessanter. Entsprechende Rahmenbedingungen vorausgesetzt sind Anlagen zur Abwasserwärmenutzung im Vergleich zu fossilen Heizanlagen schon heute betriebswirtschaftlich wettbewerbsfähig. Bei richtiger Planung und Ausführung entstehen weder für das Entwässerungssystem noch für die Abwasserreinigung Nachteile. Die Abwasserwärmenutzung wird für die Heizung von Gebäuden und die Wassererwärmung eingesetzt. Dafür eignen sich vor allem größere Einzelgebäude oder ein Nahwärmeverbund mit mehreren Gebäuden. Die Abwasserwärmenutzung eignet sich aber auch ausgezeichnet für die Schwimmbadheizung, für die Trocknung des Klärschlammes und - bei geeigneten Temperaturverhältnissen - für gewerbliche Nutzungen. Je tiefer das Temperaturniveau der Wärmebezieher liegt, desto effizienter können die Wärmepumpen arbeiten. Die Wärmepumpen können gleichzeitig auch zur Kühlung genutzt werden, z. B. für gewerbliche Kälte oder im Sommer zur Raumkühlung. Die Wärmepumpe wirkt dabei in „umgekehrter" Weise als Kältemaschine. In allen Fällen ist aber in der örtlichen Nähe eine ausreichend verfügbare Wärmemenge aus dem Abwasser notwendig. Die Wärme kann dem Abwasser im Gebäude selbst, dem Kanal oder der Kläranlage entnommen werden. Die erste Variante wird hier nicht weiter untersucht, da es sich um eine gebäudeinterne Wärmerückgewinnung handelt. Die Nutzung aus dem Kanal oder der Kläranlage betrifft hingegen die Abwasserentsorgung und fällt deswegen in den Anwenderbereich dieses Merkblattes. Im Merkblatt DWA-M 114 „Energie aus Abwasser - Wärme- und Lageenergie" sind die Aspekte der Energiegewinnung aus Abwasseranlagen hinsichtlich Planung, Bau und Unterhalt beschrieben. Der Schwerpunkt wird auf die Wärmegewinnung aus Abwasserleitungen und -kanälen gelegt. Dies kann im angepassten Sinne auch auf die Lageenergie übertragen werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Auswirkungen von Energiegewinnungsanlagen auf die - dem Entwässerungssystem nachgeschaltete - Kläranlage gelegt. Die bereits vorhandenen Erfahrungen der Leitfäden aus der Schweiz und Deutschland sind in das Merkblatt eingeflossen. Ein Kapitel des Merkblattes beschäftigt sich mit der Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen. Das Merkblatt soll Planer, Ingenieurbüros, Kommunen, Verbände, Betreiber von Kläranlagen und Entwässerungssystemen sowie Hersteller von Anlagen der Energiegewinnung als auch Anlagenbetreiber (Wärmeversorger, Contractoren) ansprechen und diesen Personengruppen eine Hilfestellung für Planung, Bau und Unterhalt solcher Anlagen geben.

* Fördernde DWA-Mitglieder erhalten auf den Ladenpreis 20% Rabatt.

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Vorhabensbeschreibung Abwasserwärmenutzung: Überarbeitung und Umbenennung des Merkblatts DWA-M 114

Im Juni 2009 wurde das Merkblatt DWAM 114 „Wärme- und Lageenergie aus Abwasser“ veröffentlicht. Die hauptsächlichen Aspekte des Merkblatts sind:
●● Planung, Bau und Unterhalt von Anlagen zur Energiegewinnung aus Abwasser, insbesondere zur Wärmegewinnung aus Abwasserleitungen und Kanälen
●● Einsatzgebiete und -grenzen von Wärmegewinnungsanlagen
●● Auswirkungen von Wärmegewinnungsanlagen in Kanälen auf das Entwässerungssystem und die Kläranlage
●● Klima-, Ressourcenschutz und Wirtschaftlichkeit
●● Vorgehensweisen für die Realisierung von Abwasserwärmenutzungsanlagen
●● Stromgewinnung aus Lageenergie Im Merkblatt wurden Erfahrungen und Leitfäden aus der Schweiz und Deutschland berücksichtigt. Zudem erfolgte eine enge Abstimmung mit den Fachverbänden in der Schweiz (VSA) und Österreich (ÖWAV). Aufgrund der Bestrebungen für eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien erfreut sich auch die Abwasserwärmenutzung zunehmender Beliebtheit. Aus den bisher umgesetzten Projekten und Forschungsarbeiten konnten unter anderem neue Erkenntnisse zu Berechnungsmodellen gewonnen werden, und es resultierten wesentliche Weiterentwicklungen im Anlagenbau. Um diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen, wird die Arbeitsgruppe KEK- 10.2 „Abwasserwärmenutzung“ das Merkblatt DWA-M 114 aktualisieren. Der Bearbeitungszeitraum ist von Mitte 2014 bis Mitte 2016 geplant.
Folgende Punkte werden die Überarbeitung des Merkblatts kennzeichnen:
●● Aufnahme neuer Grundlagen zur Berechnung der freien Wärmekapazitäten von Kläranlagen in Form eines Kontingents, das auf der Basis der Ammoniumelimination als temperaturabhängiger Reinigungswert errechnet wird. Hierauf aufbauend sollen auch Bagatellgrenzen für die Entnahme von Wärme aus Abwasser präzisiert werden.
●● Aufnahme der neusten Entwicklungen bei Wärmetauschern
●● Integration neuer Forschungsergebnisse und aktueller Studien zur Abwasserwärmenutzung
●● Darlegung der rechtlichen Schnittstellen im Bereich der Liegenschaftsentwässerung bzw. zwischen der Grundstückentwässerung und der öffentlichen Kanalisation
●● Integration des Themas Leistungsmessung und Garantieüberwachung
●● Streichung des Abschnitts „Lageenergie“ (Stromgewinnung durch Abwasserturbinierung), da diese Technik in Deutschland bisher kaum angewendet wird. Daraus folgend Umbenennung des Merkblatttitels von bisher „Wärme- und Lageenergie aus Abwasser“ in „Abwasserwärmenutzung“. Die Thematik „Lageenergie aus Abwasser“ kann bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt in einer eigenen DWA-Publikation aufgegriffen werden.

Hinweise für die Überarbeitung an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de 

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 115-1 „Indirekteinleitung nicht häuslichen Abwassers – Teil 1:

Rechtsgrundlagen“ aktualisiert Gewerbe- und Industrieunternehmen, die ihr Abwasser in eine kommunale Abwasseranlage einleiten, müssen neben dem wasserrechtlichen Regelungsregime (Wasserhaushaltsgesetz, Abwasserverordnung) die Vorgaben der kommunalen Entwässerungs-/Abwassersatzung beachten, in denen die Gemeinden bzw. Zweckverbände die Inanspruchnahme ihrer Abwasseranlagen regeln. Das aktualisierte Merkblatt DWA-M 115-1 „Indirekteinleitung nicht häuslichen Abwassers – Teil 1: Rechtsgrundlagen“ enthält Hinweise und Empfehlungen zur Gestaltung kommunaler Entwässerungs-/Abwassersatzungen. Im Merkblatt werden die zu berücksichtigenden Rechtsgrundlagen und die wesentlichen Regelungen, die für Indirekteinleiter in der kommunalen Entwässerungssatzung zu treffen sind, dargestellt. Das Merkblatt wurde im Hinblick auf die umfassende Novellierung des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) mit Wirkung zum 1. März 2010 aktualisiert. Während die Anforderungen für das Einleiten von Abwasser in Gewässer mit im Wesentlichen gleichen Inhalt in § 57 WHG geregelt worden sind, enthält § 58 WHG gegenüber dem bisherigen Bundesrecht umfassendere Regelungen für das Einleiten von Abwasser in öffentliche Abwasseranlagen. Diese Vorschrift, die unverändert sicherstellen soll, dass bei den Indirekteinleitungen grundsätzlich auch die nach § 57 WHG maßgebenden Anforderungen nach dem in § 3 Nr. 11 WHG definierten Stand der Technik eingehalten werden, regelt nunmehr in Absatz 1 und 2 die bisher nach Landesrecht bestandene Genehmigungspflicht und die Voraussetzungen für die Genehmigungserteilung und in Absatz 3 die Anpassungspflicht für vorhandene Indirekteinleitungen, die den Anforderungen nicht entsprechen. Neu ist die in § 59 Abs. 1 WHG getroffene Bestimmung, dass dem Einleiten von Abwasser in öffentliche Abwasseranlagen Abwassereinleitungen Dritter in private Abwasseranlagen gleichstehen, die der Beseitigung von gewerblichem Abwasser dienen. Dabei können gemäß Absatz 2 diese Abwassereinleitungen von der Genehmigungsbedürftigkeit freigestellt werden, wenn durch vertragliche Regelungen zwischen dem Betreiber der privaten Abwasseranlage und dem Einleiter die Einhaltung der Anforderungen nach § 58 Absatz 2 sichergestellt ist. Das Merkblatt richtet sich an Betreiber öffentlicher Abwasseranlagen, an Indirekteinleiter nicht häuslichen Abwassers, örtlich zuständige Behörden sowie Anlagenplaner und -hersteller. Ziel ist es, die Allgemeinheit sowie das Personal von Abwasseranlagen vor Gefahren, die Abwasseranlage in ihrem Bestand zu schützen, ihre optimale Funktionsfähigkeit zu gewährleisten, die wasserrechtlichen Vorgaben einzuhalten und Belastungen des anfallenden Klärschlamms zu vermeiden.

Merkblatt DWA-M 115-1 „Indirekteinleitung nicht häuslichen Abwassers – Teil 1:
Rechtsgrundlagen“,
Februar 2013

12 Seiten, ISBN 978-3-942964-26-5
Ladenpreis: 22,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 17,60 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 115-2 „Indirekteinleitung nicht häuslichen Abwassers – Teil 2: Anforderungen“ aktualisiert

Bei der Einleitung von Abwässern in eine kommunale Abwasseranlage müssen Gewerbe- und Industrieunternehmen die Vorgaben der kommunalen Entwässerungs-/ Abwassersatzung beachten. Im zweiten Teil der Merkblattreihe DWAM 115 werden Hinweise und Empfehlungen zu Anforderungen an die Einleitung nicht häuslichen Abwassers in öffentliche Abwasseranlagen gegeben. Im Merkblatt DWA-M 115-2 „Indirekteinleitung nicht häuslichen Abwassers – Teil 2: Anforderungen“ werden für wesentliche Abwasserparameter Richtwerte für Grenzkonzentrationen angegeben, die sich auf den Übergabepunkt in die öffentliche Abwasseranlage beziehen. Um dem Satzungsgeber mehr Möglichkeiten für eine den örtlichen Gegebenheiten angepasste Ausgestaltung der Benutzungsbedingungen für die öffentliche Abwasseranlage aufzuzeigen, werden hierzu ausführliche Hinweise zur Verfügung gestellt. Ergänzend werden zu jedem Parameter die anzuwendenden Untersuchungsverfahren benannt. Der zweite Teil der Merkblattreihe ergänzt den ebenfalls aktualisierten Teil 1 „Rechtsgrundlagen“, der Hinweise und Empfehlungen zur Gestaltung kommunaler Entwässerungs-/Abwassersatzungen enthält. Das Merkblatt richtet sich an Betreiber öffentlicher Abwasseranlagen, an Indirekteinleiter nicht häuslichen Abwassers, örtlich zuständige Behörden sowie Anlagenplaner und -hersteller. Ziel ist es, die Allgemeinheit sowie das Personal von Abwasseranlagen vor Gefahren, die Abwasseranlage in ihrem Bestand zu schützen, ihre optimale Funktionsfähigkeit zu gewährleisten, die wasserrechtlichen Vorgaben einzuhalten und Belastungen des anfallenden Klärschlamms zu vermeiden.

Merkblatt DWA-M 115-2 „Indirekteinleitung nicht häuslichen Abwassers - Teil 2: Anforderungen",
Februar 2013
21 Seiten, ISBN 978-3-942964-27-2
Ladenpreis: 29,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 23,20 Euro

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Arbeitsblatt DWA-A 116-2

Der Weißdruck des Arbeitsblattes  " Besondere Entwässerungsverfahren; Teil 2: Druckentwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden " liegt vor.

Das neue Arbeitsblatt DWA -A-116 besteht zukünftig aus drei Teilen:

Teil 1: Unterdruckentwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden ( Ausgabe März 2005)
Teil 2: Druckentwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden (Ausgabe Mai 2007)
Teil 3: Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen (in Vorbereitung).

Das Arbeitsblatt ist zu beziehen bei der DWA-Bundesgeschäftsstelle unter Telefon 02242 - 872333 oder bei kundenzentrum@dwa.de

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Arbeitsblatt DWA-A 116-3 (Entwurf): Besondere Entwässerungsverfahren

Teil 3: Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen
Juli 2011, 32 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-83-0
Einzelpreis EUR 39,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 31,20
Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen gibt es in Deutschland seit Anfang der 1970er Jahre zum Transport von Abwasser über größere Entfernungen. Sie können im Trenn- oder Mischsystem eingesetzt werden. Dabei wird das Abwasser im Gegensatz zur Freigefällekanalisation in einem geschlossenen, unter Druck befindlichen System abgeleitet. Durch regelmäßige Druckluftspülungen sollen insbesondere Probleme durch Ablagerung, Verstopfung, Geruch und Korrosion vermieden werden, indem die notwendige Mindestfließgeschwindigkeit in der Rohrleitung erreicht, das Abwasser belüftet und die Durchflusszeit verkürzt wird. Ablagerungen und Inkrustationen werden durch Turbulenz aufgewirbelt und entfernt. Im jetzt vorgelegten Entwurf des Arbeitsblattes werden Planungs-, Bau- und Betriebsgrundsätze zur Beachtung empfohlen. Es richtet sich insbesondere an Planer, Systemanbieter, Behörden, Betreiber und Bauunternehmen.

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Neu erschienen: Arbeitsblatt DWA-A 116-3 „Besondere Entwässerungsverfahren – Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen“

Von der Arbeitsgruppe ES-2.3 „Besondere Entwässerungsverfahren“, Sprecher: Dipl.-Ing. Jens Jedlitschka, wurde im Fachausschuss ES-2 „Systembezogene Planung“, Obmann: Prof. Theo G. Schmitt, das Arbeitsblatt DWA-A 116-3 „Besondere Entwässerungsverfahren – Teil 3: Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen“ fertiggestellt. Die Arbeitsblattreihe DWA-A 116 besteht aus drei Teilen:
●● Teil 1: Unterdruckentwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden,
●● Teil 2: Druckentwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden,
●● Teil 3: Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen. Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen gibt es in Deutschland seit Anfang der 1970er-Jahre. Sie können im Trenn- oder Mischsystem eingesetzt werden. Zu den Abwassertransportsystemen mit Druckluftspülung zählen:
●● Druckleitung mit hydraulischer Förderung (Pumpen),
●● Druckleitung mit pneumatischer Förderung,
●● Gefälledruckleitung,
●● Düker.
Durch regelmäßige Druckluftspülungen sollen insbesondere Probleme durch
●● Ablagerung,
●● Verstopfung,
●● Geruch und
●● Korrosion vermieden werden, indem die notwendige Mindestfließgeschwindigkeit in der Rohrleitung erreicht, das Abwasser belüftet und die Durchflusszeit verkürzt werden. Ablagerungen und Inkrustationen werden durch Turbulenz aufgewirbelt und entfernt. Druckluft kann entweder über einen Druckluftbehälter, in dem die erforderliche Spülluftmenge zwischengespeichert wird, oder direkt mit einen Drucklufterzeuger in die Leitung eingetragen werden. Mit einem Druckregler wird der Druck in einem Druckbehälter auf den erforderlichen Spülüberdruck reduziert. Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen haben ihre Bedeutung dadurch erlangt, dass
●● Übertiefen vermieden werden können,
●● sie unabhängig von den topografischen Verhältnissen die Einleitung auch in höher gelegene Kanäle ermöglichen,
●● Abwasser über weite Strecken gefördert werden kann.
Das Arbeitsblatt DWA-A 116-3 beinhaltet:
●● praktische Erfahrungen,
●● Anforderungen an Funktionen, Planung, Werkstoffe und Bauteile,
●● Bemessungsregeln,
●● Einbauhinweise,
●● Erläuterungen zur Qualitätssicherung,
●● Definition von Prüfverfahren,
●● Hinweise zur Übergabe, den Betrieb und Unterhalt sowie
●● Grenzwerte für Immissionen/Emissionen. Das Arbeitsblatt richtet sich insbesondere an planende Ingenieure, Aufsichtsbehörden, Kommunen und Anlagenausrüster.

Arbeitsblatt DWA-A 116-3 „Besondere Entwässerungsverfahren – Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen“
April 2013,
32 Seiten
ISBN 978-3-942964-84-5
Ladenpreis: 41 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 32,80 Euro

Zu beziehen bei:
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heodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
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Neu erschienen Redaktionell überarbeitetes Arbeitsblatt DWA-A 117 „Bemessung von Regenrückhalteräumen“

Im Zuge der Aktualitätsprüfung des DWA-Regelwerks wurde durch den zuständigen Fachausschuss ES-2 „Systembezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.- Ing. Theo G. Schmitt) sowie den zuständigen Hauptausschuss ES (Vorsitzender: Prof. Dr.-Ing. Johannes Pinnekamp) festgestellt, dass das Arbeitsblatt DWA-A 117 redaktionell angepasst werden muss. Die Überarbeitung wurde durch eine Redaktionsgruppe unter Leitung von Dipl.-Ing. Michael Becker vorgenommen. Das Arbeitsblatt liegt nun als Weißdruck vor. Angesichts der Investitionen, die für den Bau von Abflusssystemen und Rückhalteräumen erforderlich sind, kommt einer nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerichteten Konzeption und Bemessung von Regenrückhalteräumen große Bedeutung zu. Dabei sollten nicht nur eigens zur Rückhaltung angelegte Rückhaltebecken, sondern auch großvolumige Kanal- und Gewässerstrecken im Einklang mit dem Entwicklungsziel für das Gewässer als Rückhalteräume in die Betrachtung einbezogen werden. Das Arbeitsblatt DWA-A 117 „Bemessung von Regenrückhalterräumen“ ist im Bereich der gesamten Abwasserableitung zwischen der Grundstücksentwässerung und dem Gewässer anwendbar. Das Arbeitsblatt regelt die Bemessung und den Nachweis von Regenrückhalteräumen. Das Arbeitsblatt unterscheidet zwischen dem einfachen Verfahren und dem Nachweisverfahren. Während in der Vergangenheit vielfach das einfache Verfahren angewendet wurde, liegt heute aufgrund der inzwischen hohen Verfügbarkeit der Niederschlagsdaten und der ausreichend vorhandenen Rechnerkapazitäten der Schwerpunkt auf dem Nachweisverfahren. Da das Nachweisverfahren die realen Gegebenheiten besser abbildet, entsteht zwar in der Planungsphase ein höherer Kostenaufwand durch die Erhebung der erforderlichen Grundlagendaten und den Modellaufbau. Dieser ist aber gerechtfertigt, da für den Betreiber gleichermaßen das Risiko unkalkulierbarer Schäden infolge Unterbemessung wie auch kostspieliger Überbemessungen reduziert wird. Diese Risiken sind generell kostenmäßig höher einzuschätzen als der zusätzliche Planungsaufwand für die Erhebung der Grundlagendaten und die Planung. Einflüsse auf das Bemessungsergebnis könnten sich aus möglichen Auswirkungen des Klimawandels ergeben. Die heute vorliegenden Niederschlagsprojektionen weisen eine sehr große Variabilität auf. Für die Bemessung von Rückhalteräumen ist dabei insbesondere die Zunahme von lokalen Starkregenereignissen von Bedeutung, die zu einer Erhöhung der erforderlichen Rückhaltevolumina führen könnten. Aufgrund der großen regionalen Variabilität und der großen Unsicherheiten der prognostizierten Niederschlagsentwicklung wird jedoch von einem Klimawandelzuschlag im Bemessungsgang abgeraten. Vielmehr sind bei der Planung – auch im Hinblick auf die Ziele einer integralen Siedlungsentwässerung – Möglichkeiten zur späteren Erweiterbarkeit des Rückhalteraums und zur Verringerung des Niederschlagswasseranfalls zu berücksichtigen. Eine detaillierte Darstellung der möglichen Auswirkungen ist auch im DWA-Themenband „Klimawandel – Herausforderungen und Lösungsansätze für die deutsche Wasserwirtschaft“ (DWA 2010) enthalten. Das Arbeitsblatt richtet sich insbesondere an planende Ingenieure, Aufsichtsbehörden und Kommunen.

Arbeitsblatt DWA-A 117 „Bemessung von Regenrückhalteräumen“,
Dezember 2013
37 Seiten,
ISBN 978-3-944328-39-3
Ladenpreis: 48 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 38,40 Euro

Zu beziehen bei:
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Korrekturblatt zum Arbeitsblatt DWA-A 117

In das Arbeitsblatt DWA-A 117 „Bemessung von Regenrückhalteräumen“ (Dezember 2013) hat sich der Druckfehlerteufel eingeschlichen. Das Formelzeichen im Inhaltsverzeichnis auf S. 5 und in der Überschrift zu Anhang B auf S. 23 muss verbessert werden: Anstelle fZ muss es richtigerweise lauten: Anhang B (normativ) Abminderungsfaktor

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Empfehlung zum Bemessungsansatz „Schmutzwasseranfall“ im Arbeitsblatt DWA-A 118

Im Arbeitsblatt DWA-A 118 „Hydraulische Bemessung und Nachweis von Entwässerungssystemen“ wird in Kapitel 4.1.2.1 empfohlen , „für die Berechnung des künftigen Schmutzwasserabflusses die Werte einer gesicherten Wasserbedarfsprognose des örtlichen Wasserversorgungsunternehmens zugrunde zu legen und in der Bemessung einen Schmutzwasseranfall von 150 l/(E • d) nicht zu unterschreiten.“ Angesichts der allgemein rückläufigen Entwicklung des häuslichen Wasserverbrauchs mit regional zum Teil besonders ausgeprägtem Rückgang der Verbrauchswerte sowie im Lichte der Fachdiskussionen zu ressourcenorientierten Sanitärtechnologien erscheint die Vorgabe eines unteren, im Vergleich zu den derzeitigen Verbrauchswerten hohen Schwellwerts des täglichen Schmutzwasseranfalls nicht mehr sachgerecht. Die mit DWA-A 118 befasste Arbeitsgruppe ES-2.5 „Anforderungen und Grundsätze der Entsorgungssicherheit“ (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt) empfiehlt deshalb nach ausführlicher Erörterung als allgemeine Untergrenze einen Bemessungswert von 120 l/(E • d). Wesentliche Unterschreitungen dieses Bemessungswerts sollten aus langfristig ausgelegten Prognosen sachlich begründbar sein. Dies gilt in gleicher Weise für den stündlichen Spitzenwert des häuslichen Schmutzwasserabflusses (QS,h,max), für den an gleicher Stelle ein Bemessungswert für Kanäle von 4 l/s und 1000 E empfohlen wird. Dabei wird ausdrücklich auf die begrenzte Genauigkeit langfristiger Prognosewerte zum Wasserverbrauch und Schmutzwasseranfall angesichts der bei der Kanalisation maßgebenden Planungshorizonte (≥ 50 Jahre) hingewiesen. Auch sind Sondereffekte beim häuslichen Wasserverbrauch in Bezug auf den resultierenden Schmutzwasseranfall zu beachten (zum Beispiel Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser, Trinkwassernutzung zur Gartenbewässerung). Die Festlegung sachgerechter Bemessungswerte bedarf im Einzelfall auch einer Abwägung etwaiger Mehrkosten größerer Leitungsquerschnitte und damit verbundener betrieblicher Aspekte (unter anderem Kanalablagerungen, Geruchsbildung) einerseits und Schaffung bzw. Erhalt von Kapazitätsreserven für nicht absehbare zukünftige Entwicklungen (zum Beispiel Ansiedlung wasserintensiver Gewerbebetriebe etc.).

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Korrekturblatt zur Gemeinschaftspublikation DIN EN 12889/DWA-A 125

In der Gemeinschaftspublikation DIN EN 12889 „Grabenlose Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ und Arbeitsblatt DWA-A 125 „Rohrvortrieb und verwandte Verfahren“ (Mai 2009) wurden folgende Korrekturen vorgenommen (Änderungen sind fett markiert oder als durchgestrichen gekennzeichnet): Seite 5, zu Vorwort, 7. Absatz, 1. Satz: „Die Arbeitsblätter DVGW GW 304 und DWA-A 125 sind weitgehend identisch. Durch technische Entwicklungen […]“ Hinweis: Die Änderungen gemäß Arbeitsblatt DVGW GW 304-B1 (A) (Dezember 2012) „1. Beiblatt über Bundesfernstraßen und Versorgungsleitungen im DVGW-Arbeitsblatt GW 304:2008-12 Rohrvortrieb und verwandte Verfahren“ beziehen sich auf die Kreuzung von Bundesfernstraßen durch Gas- und Wasserleitungen. Durch das Beiblatt DVGW GW 304-B1 (A) wird die in Abschnitt 9 enthaltene Regelung für den Abwasserbereich sinngemäß auf den Gas- und Wasserbereich erweitert. Seite 37, fehlende Bildunterschrift bitte ergänzen: Bild 2: Beispiel Verfahren mit Verdrängungshammer Seite 60, zu 7.1.15, 1. Absatz: Der letzte Satz wird ersatzlos gestrichen: Mit der Durchführung des Rohrvortriebs dürfen nur qualifizierte Unternehmen betraut betraut werden, die die erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit besitzen und über ausreichende technische und wirtschaftliche Mittel verfügen. Bei Ausschreibungen auf Grundlage der DIN 1960 (VOB Teil A) wird – in Abhängigkeit von der Schwierigkeit der Leistung – empfohlen, vom § 3 Nr. 3 Absatz 2a (Beschränkte Ausschreibung nach Öffentlichem Teilnahmewettbewerb)

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Änderungen zum Merkblatt ATV-M 127-2

 Das Arbeitsblatt DWA-A 143-2 ersetzt das Merkblatt ATV-M 127-2 aus dem Jahr 2000. Die Überarbeitung ist insbesondere aufgrund des Konzepts mit Teilsicherheitsfaktoren für die Einwirkungen (Lasten) und die Widerstände (Festigkeiten und Verformungskennwerte), das mit dem Eurocode 1 eingeführt wurde, erforderlich geworden. Ein weiterer Grund ist die für den Brückenbau gültige neue Regelung für den Schwerlastverkehr [neue Bezeichnung für das Schwerlastfahrzeug: Tandemsystem (TS) bzw. Lastmodell 1 (LM 1)]. Außerdem wurden einige praxisbezogene Erweiterungen und Präzisierungen aufgenommen:
● Die Tabelle für die Werkstoffkennwerte wird erweitert und aktualisiert.
● Es werden Tabellen mit Teilsicherheitsbeiwerten F und M sowie eine Tabelle mit Kombinationsbeiwerten _ ergänzt. Der bisherige Sicherheitsstandard mit den globalen Sicherheitsbeiwerten erf _ 2,0 für den Lastfall Wasserdruck bzw. 1,5 für die Lastkombination Erd- und Verkehrslasten wird im Wesentlichen beibehalten.
● Nun wird zwischen charakteristischen Werten (Index k) und Bemessungswerten (Index d) unterschieden – letztere enthalten den Teilsicherheitsbeiwert.
● Bei Eiprofilen werden unterschiedliche Ersatzkreise für den Stabilitätsnachweis bei Altrohrzustand I und II sowie für den Spannungsnachweis bei Altrohrzustand III definiert.
● Es werden Hinweise zur Beanspruchung in Längsrichtung des Liners gegeben.
● Ferner werden Hinweise zur Anwendung von eingeführten Berechnungsmethoden wie die Finite-Elemente- Methode gegeben.
● Die Angaben zum Ansatz von Imperfektionen werden den Querschnittsformen und Liningverfahren zugeordnet.
● Die Abhängigkeit der Exzentrizität der angenommenen Altrohrgelenke vom Zustand der Altrohrdruckzonen wird verdeutlicht.
● Es werden Nachweise bei Linern für Druckrohre behandelt.
● er Altrohrzustand IIIa (Altrohr als Kies betrachtet) wird für folgende Fälle eingeführt: untypisches Altrohr- Bruchbild (zum Beispiel erhebliche Scherbenbildung), deutliche Korrosion, stark reduzierte Festigkeit des Altrohres, sehr große Verformungen.
● Es werden Beiwerte für UP-GF-Liner ergänzt (Anhang D und E).
● Hinzugekommen sind ferner Beiwerte für Eiquerschnitte (Anhang D). Die DWA-Arbeitsgruppe ES-8.16 „Statische Berechnung von Entwässerungsanlagen – Sanierungsverfahren“ bittet die Anwender des Arbeitsblatts um Mitteilung der Erfahrungen bei der Anwendung, da die Technik der Rohrleitungssanierung noch nicht abgeschlossen ist und neue Anwendungsbereiche, Verfahren und Werkstoffe auch neue Berechnungsverfahren bedingen können.

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ATV-DVWK-A 131

Kein unmittelbarer Handlungsbedarf zur Novellierung des Arbeitsblattes A131

In ihrer Januarausgabe (1/2007) veröffentlicht die KA- Abwasser, Abfall den Überprüfungsbericht zum Teil der Nachklärung und gibt damit den Bearbeitungsstand des Fachausschusses KA-5 wieder. Unter anderem mit der Begründung, dass die bisherige Anwendung im Ergebnis weitgehend zufriedenstellend erscheint.

Nachzulesen in Ausgabe 1/2007 Seite 54-58.

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Neuerscheinung Arbeitsblatt DWA-A 131 „Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen“ veröffentlicht

Die DWA hat das Arbeitsblatt DWAA 131 „Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen“ veröffentlicht. Mit den in diesem Arbeitsblatt empfohlenen Bemessungswerten lassen sich für kommunales Abwasser mit einstufigen Belebungsanla gen die Mindestanforderungen auf nationaler Ebene einhalten bzw. unterschreiten. Im Gegensatz zu früheren Ausgaben, in denen der Bemessungsgang für nitrifizierende und denitrifizierende Belebungsanlagen auf der gemessenen BSB5- Fracht aufbaute, wird nun die Bemessung ausschließlich auf den CSB aufgebaut. Das Arbeitsblatt DWA-A 131 befasst sich, neben der Beschreibung des Verfahrens, dem Ablauf der Bemessung und den Bemessungsgrundlagen, mit der Berechnung der Schlammmasse und der Bemessung der Nachklärung und Belebung. Ergänzend wird auf planerische und betriebliche Aspekte eingegangen und die Möglichkeiten der Simulation, z. B. Szenarienvergleiche oder die Berücksichtigung und Quantifizierung der Wirkung weitergehender Automatisierungsfunktionen und Betriebsführungskonzepte, werden erläutert. Das Arbeitsblatt DWA-A 131 (Juni 2016) richtet sich an Betreiber von Abwasserbehandlungsanlagen, planende Ingenieure und Genehmigungsbehörden und ersetzt das Arbeitsblatt ATV-DVWKA 131 (Mai 2000), das hiermit zurückgezogen wird. Das Arbeitsblatt wurde im DWAHauptausschuss „Kommunale Abwasserbehandlung“ von den DWA-Fachausschüssen KA-5 „Absetzverfahren“ (Obmann: Dr.-Ing. Winfried Born) und KA-6 „Aerobe biologische Abwasserreinigungsverfahren“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Burkhard Teichgräber) erstellt.

Arbeitsblatt DWA-A 131 „Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen", Juni 2016
68 Seiten, ISBN 978-3-88721-331-2
Ladenpreis: 81,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 65,20 Euro
Herausgeber und Vertrieb
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Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
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Erkenntnisse und Erfahrungen bei der Anwendung des Arbeitsblatts DWA-A 138

Teil 1: Qualitative Hinweise*)
Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe ES-3.1
„Versickerung von Niederschlagswasser"**)

Zusammenfassung
Im Arbeitsbericht werden Themen aufgegriffen, die für die Anwendung
des Arbeitsblattes DWA-A 138 zusätzliche Erkenntnisse,
Erfahrungen und Hintergründe darstellen. Der Teil 1 befasst
sich ausschließlich mit qualitativen Aspekten zur Versickerung
der Abflüsse von Verkehrsflächen und Metalldächern. Detailliert
wird auf die Stoffbelastung dieser Abflüsse und deren Einflussgrößen
eingegangen. Für die Praxis bedeutend werden die Entwicklungen
von Maßnahmen und Anlagen zur Vorbehandlung
von Niederschlagsabflüssen diskutiert und bewertet. Des Weiteren
werden Ausführungen im DWA-A 138 zur erforderlichen
Mächtigkeit des Sickerraums ergänzt und verdeutlicht. -
Schwerpunkte im zweiten, separat erscheinenden Teil des Arbeitsberichts
sind quantitative Hinweise zur Überflutungsprüfung
bei Versickerungsanlagen unter Berücksichtigung der Anforderungen
nach DIN 1986-100 sowie zur Wahl des Abflussbeiwertes
für die Bemessung. Kurze Ausführungen zu Betrieb und
Unterhaltung und zur Verkehrssicherheit von Versickerungsanlagen
sowie zum Thema Klimawandel runden den Arbeitsbericht
ab.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2011 ab Seite
332

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DWA-A 139 Entwurf

Titel Einbau- und Prüfung von Abwasserleitungen- und kanälen
Ausgabe: Mai 2008
Verlag: DWA
ISBN: 978-3-940173-73-7
Format: DIN A4
Seitenzahl: 56
Preis: 56,00 € *

Ergänzend zu den europäischen Normen ist es möglich, Festlegungen zu formulieren, die in europäischen Normen nicht oder nicht vollständig enthalten sind, um national erforderliche Inhalte abzudecken. Die seit Oktober 1997 gültige DIN EN 1610 Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen beschreibt für die Verlegung und Prüfung von Abwasserkanälen und -leitungen außerhalb von Gebäuden den europäischen Standard. In der Neufassung des nun vorliegenden Arbeitsblattes werden die aus der Sicht der beteiligten Fachkreise für notwendig erachteten ergänzenden Hinweise und weitergehenden Ausführungen zu der DIN EN 1610 beschrieben. Das Arbeitsblatt gilt für die Herstellung und Prüfung erdüberdeckter, in offener Baugrube und oberirdisch eingebauter Abwasserleitungen und -kanäle außerhalb von Gebäuden. Es soll dem planendem Ingenieur helfen, die in der DIN EN 1610 vorhandenen Spielräume zu erkennen und kreativ zu nutzen. Die Ergänzungen und Hinweise beziehen sich auf den Einbau der Rohre, deren Prüfung, auf die zu verwendenden Baustoffe sowie auf die Abnahme des Bauwerks. Anforderungen an die Qualifikation des ausführenden Unternehmens werden ebenso definiert. Die Anhänge des Arbeitsblattes enthalten Anforderungen an Musterbauanleitungen sowie Hinweise auf wirtschaftliche Aspekte. Gemeinsam mit der DIN EN 1610 angewendet bietet dieses Arbeitsblatt Regelungen, um eine qualitativ hochwertige Bauausführung für Entwässerungskanäle und -leitungen zu erzielen. Die fachgerechte Herstellung von Entwässerungskanälen und -leitungen ist neben der Verwendung geeigneter und beständiger Bau- und Werkstoffe die Vorraussetzung für ein langfristig funktionierendes und wasserdichtes Kanalnetz.
Weitere Informationen

* Fördernde DWA-Mitglieder erhalten auf den Ladenpreis 20% Rabatt.

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Neuerscheinung Arbeitsblatt DWA-A 142 „Abwasserleitungen und -kanäle in Wassergewinnungsgebieten“ veröffentlicht

Abwasserleitungen und -kanäle müssen so angelegt und betrieben werden, dass eine Verunreinigung oder eine sonstige nachteilige Veränderung des Bodens oder der Gewässer vermieden wird. In besonderem Maße gilt dies für Abwasserleitungen und -kanäle in Einzugsgebieten von Wassergewinnungsanlagen, die der öffentlichen Trinkwasserversorgung dienen (Wasserschutzgebiete). Das vorliegende Arbeitsblatt gibt Planern, Betreibern und Ausführenden Hinweise zu Planung, Neubau, Material und Unterhaltung von Abwasserleitungen und -kanälen in Wassergewinnungsgebieten. Es gilt auch für Gebiete, die der öffentlichen Wassergewinnung dienen oder dafür vorgesehen sind, für die aber noch keine Schutzzonen festgesetzt sind. In diesen Fällen sind die voraussichtlichen Schutzzonen durch ein Fachgutachten zu ermitteln. Bei der Bestandsbeurteilung, der Systemwahl und Planung bietet das Arbeitsblatt eine wertvolle Hilfestellung für Ingenieurbüros, Behörden und Kommunen. Das Arbeitsblatt berücksichtigt die jeweiligen standortbezogenen Kriterien zur Beurteilung der Gefährdungen und zeigt auf, mit welchen technischen Möglichkeiten eine Risikominderung erreicht werden kann. Dabei werden Ansätze für die konstruktive Gestaltung und das Anforderungsprofil von Abwasserleitungen und -kanälen sowie Anforderungen an den Betrieb und die Unterhaltung in diesen Bereichen aufgezeigt. Auf Heilquellenschutzgebiete kann das Arbeitsblatt sinngemäß angewandt werden. Wegen der besonderen Verhältnisse sind Einzelfallbetrachtungen erforderlich, die zu Abweichungen führen können. Das Arbeitsblatt richtet sich an Kommunen, Betreiber von Abwasseranlagen und Wassergewinnungsanlagen, Ingenieurbüros und Genehmigungsbehörden. Das Arbeitsblatt DWA-A 142 wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-5.8 „Abwasserleitungen und -kanäle in Wasserschutzgebieten“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Heinz Brandenburg) im DWA-Fachausschuss ES-5 „Bau“ (Obmann: Dipl.-Ing. Jörg Henning Werker) in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis AK-5.5.1 „Straßen in Wasserschutzgebieten“ der Forschungsgesellschaft Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV), des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) und der Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren (ATT) erarbeitet und ersetzt das Arbeitsblatt ATV-DVWKA 142 (11/2002) und den Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 142 (10/2013). Arbeitsblatt DWA-A 142 „Abwasserleitungen und -kanäle in Wassergewinnungsgebieten“,

Januar 2016, 38 Seiten
ISBN 978-3-88721-273-5
Ladenpreis: 51 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 40,80 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
 
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Zurückgezogenes Merkblatt ATV-M 143-2

Im Jahr 1999 veröffentlichte die ATV das Merkblatt ATV-M 143-2 "Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden; Teil 2: Optische Inspektion". Das Merkblatt besteht aus Hinweisen zur optischen Inspektion sowie dem Kürzelsystem im Anhang. Das Kürzelsystem wurde durch DWA-M 149-2 (Ausgabe 2006) "Kodiersystem für die optische Inspektion in Übereinstimmung mit DIN EN 13508-2" ersetzt. Die Hinweise zur Inspektion werden durch DWA-M 149-5 (Gelbdruck 2010) "Optische Inspektion" ersetzt. Einem Beschluss des Hauptausschusses "Entwässerungssysteme" folgend wird nun das Merkblatt ATV-M 143-2 zurückgezogen.

Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Dipl.-Ing. Christian Berger, DWA-Bundesgeschäftsstelle, Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef, Tel.: 02242 872-126, E-Mail: berger@dwa.de.

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Neu erschienen

Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 143-2 „Statische Berechnung zu Lining- und Montageverfahren"

 Die DWA-Arbeitsgruppe ES-8.16 „Statische Berechnung von Entwässerungsanlagen“ (Sprecher Prof. Dr.-Ing. Bernhard Falter) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann Dr.- Ing. Christian Falk) hat den Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 143-2 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 2: Statische Berechnung zur Sanierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit Lining- und Montageverfahren“ vorgelegt. Statische Berechnung von Renovierungsverfahren Das Arbeitsblatt gilt für die statische Berechnung von Linern und Montageelementen mit beliebigen Querschnitten. Für durch Lining im Altrohr eingebaute Neurohre sind zurzeit die folgenden Renovierungsverfahren bekannt:
● Schlauchverfahren (Schlauch-Lining),
● Einzelrohrverfahren (Einzelrohr-Lining),
● Rohrstrangverfahren (Rohrstrang-Lining),
● Close-Fit-Verfahren (Close-Fit-Lining),
● Wickelrohrverfahren (Wickelrohr-Lining),
● Verfahren mit fest verankerter Kunststoffauskleidung (Lining mit fest verankerter Kunststoffauskleidung, zum Beispiel Noppenbahnverfahren, Wickelrohrverfahren als Korrosionsschutz),
● Montageverfahren (Rohrsegment-Lining). Linerrohre, die innerhalb von Sanierungsstrecken in offener Bauweise eingebaut werden, können mit dem Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 127 berechnet werden. Für Altrohre, die durch Spritzbeton oder andere Verfahren ertüchtigt werden, gilt ebenfalls das Arbeitsblatt ATVDVWK- A 127.

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Neu erschienen Arbeitsblatt DWA-A 143-2 - Sanierung von Entwässerungssystemen - statische Berechnungen

Die DWA hat das Arbeitsblatt DWA-A 143-2 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden; Teil 2: Statische Berechnung zur Sanierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit Lining- und Montageverfahren" veröffentlicht.
Das Arbeitsblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.16 „Statische Berechnung von Entwässerungsanlagen - Sanierungsverfahren" (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Bernhard Falter) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung" (Obmann: Dr.-Ing. Christian Falk) erarbeitet.
Das Arbeitsblatt DWA-A 143-2 ersetzt das Merkblatt ATV-M 127-2 aus dem Jahr 2000. Es gilt für die statische Berechnung von Linern und Montageverfahren mit beliebigen Querschnitten. Sanierungsverfahren sind nach DIN EN 752 wie folgt unterteilt:
●● Reparaturverfahren
●● Renovierungsverfahren
●● Erneuerungsverfahren.
Für durch Lining in Altrohren eingebaute Neurohre sind zurzeit folgende Reno-vierungsverfahren bekannt:
●● Schlauchverfahren (Schlauch-Lining),
●● Einzelrohrverfahren (Einzelrohr-Lining),
●● Rohrstrangverfahren (Rohrstrang-Lining),
●● Close-Fit-Verfahren (Close-Fit-Lining),
●● Wickelrohrverfahren (Wickelrohr-Lining),
●● Verfahren mit fest verankerter Kunststoffauskleidung (Lining mit fest verankerter Kunststoffauskleidung, zum Beispiel Noppenbahnverfahren,
●● Wickelrohrverfahren als Korrosionsschutz),
●● Montageverfahren (Rohrsegment-Lining).
Die Neuauflage des Arbeitsblatts enthält das Konzept der Teilsicherheitsfaktoren für die Einwirkungen (Lasten) und die Widerstände (Festigkeiten, Verformungskennwerte) nach Eurocode 1. Die Teilsicherheitsbeiwerte sind so gewählt, dass der bewährte Sicherheitsstandard näherungsweise beibehalten wird. Nunmehr ist zwingend zwischen charakteristischen Werten (Gebrauchsgrößen) und mit Teilsicherheitsbeiwerten versehenen Bemessungswerten (Index d) zu unterscheiden. Ferner wurden neue Regelungen für den Schwerlastverkehr eingeführt: Nunmehr wird die Doppelachse nach Lastmodell 1 der EN 1991-2 zu-grunde gelegt.
Weitere praxisbezogene Erweiterungen und Präzisierungen sind:
●● erweiterte und präzisierte Vorschriften für Imperfektionen,
●● Ergänzung von Beiwerten für UP-GF-Liner,
●● Ergänzung von Beiwerten für Eiquerschnitte,
●● Hinweise auf Beanspruchungen in Längsrichtung des Liners,
●● Hinweise zur Anwendung von eingeführten Berechnungsmethoden wie die Finite-Elemente-Methode,
●● Hinweise zur Wahl der Exzentrizität der angenommenen Altrohrgelenke im Altrohrzustand III,
●● Liner für Druckentwässerungen,
●● Hilfestellungen für die Fälle: Altrohre mit untypischem Bruchbild (zum Beispiel erhebliche Scherbenbildung), deutlicher Korrosion, stark reduzierter Festigkeit und sehr großen Verformungen - die Altrohre werden als „Kies" betrachtet.
Das Arbeitsblatt richtet sich an alle mit der Aufstellung und Bewertung von
Standsicherheitsnachweisen für die erwähnten Sanierungsverfahren beteiligten Personen.

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Arbeitsblatt DWA-A 143-2 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden
Teil 2: Statische Berechnung zur
Sanierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit Lining- und Montageverfahren", Juli 2015, 129 Seiten ISBN 978-3-88721-208-7 Ladenpreis: 101,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 81,20 Euro
Zu diesem Thema führt die DWA-Bundesgeschäftsstelle zwei Seminare durch: am 17. September 2015 in Münster und am 24. September 2015 in Berlin. Auskunft erteilt
Zvonko Gocev
Tel. 0 22 42/872-217
E-Mail: gocev@dwa.de

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Neu erschienen

Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 143-3 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 3: Vor Ort härtende Schlauchliner"

Die DWA-Arbeitsgruppe ES-8.6 „Auskleidung von Abwasserleitungen und -kanälen mit örtlich hergestellten und erhärtenden Rohren“ (Sprecher Prof. Dr.-Ing. Volker Wagner) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann Dr.-Ing. Christian Falk) hat das Arbeitsblatt DWA-A 143-3 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Vor Ort härtende Schlauchliner“ überarbeitet. Anwendungsbereich Das Arbeitsblatt ist für die Renovierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden anwendbar, die hauptsächlich als Freispiegelsysteme betrieben werden. Beim Schlauchlining wird ein flexibler Schlauch aus Träger- und/oder Verstärkungsmaterial, der mit Folien/Beschichtungen versehen sein kann, mit Reaktionsharz imprägniert und dann über einen Schacht mit Wasser oder Luftdruck in den Kanal gestülpt (inversiert) oder mithilfe einer Winde in den Kanal eingezogen. Zusätzliche Folien können als Einbauhilfe verwendet werden. Für die Sanierung von Abwasserkanälen werden üblicherweise nur warm- oder lichthärtende Systeme eingesetzt. Objekt der Schadensbehebung ist in der Regel mindestens eine Haltung eines zu sanierenden Abwasserkanals bzw. einer Abwasserleitung im öffentlichen und nicht öffentlichen Bereich. Das Arbeitsblatt legt die technischen Anforderungen an vor Ort härtende Schlauchliner in der Nennweite ≥ DN 200 fest. Der Einsatz im Druckleitungsbereich ist nicht Gegenstand des Arbeitsblatts. Welche Schäden können renoviert werden? Das Schlauchlining kann in begehbaren und nicht begehbaren Kanälen in allen Querschnittsformen ohne Trockenwetterrinne, wie zum Beispiel Kreis-, Ei-, Maul-, Rechteck-, Drachen-, Dach-, oder Ovalprofil, und unabhängig vom vorhandenen Werkstoff sowohl im Freispiegelals auch im Druckleitungsbereich eingesetzt werden. Allerdings ist der Einsatz im Druckleitungsbereich nicht Gegenstand dieses Arbeitsblatts. Schlauchliner werden in der Regel im Durchmesserbereich DN 100 bis DN 2000 und in nicht kreisförmigen Querschnitten gleichen Umfangs in Abhängigkeit von der Verfahrenstechnik und den Härtungsverfahren eingesetzt. Bei speziellen Anwendungen sind systemabhängig abweichende Querschnitte und Größen möglich. Der Einsatz des Schlauchlinings setzt eine sorgfältige Ist-Aufnahme des Altrohr- Boden-Systems voraus. Das Altrohr muss noch standsicher sein und das Einbringen des imprägnierten Schlauchs zulassen. Durch die Sanierung mit dem Schlauchlining wird die hydraulische Leistungsfähigkeit des vorhandenen Systems nicht wesentlich beeinträchtigt, gegebenenfalls ist eine Berechnung der hydraulischen Leistungsfähigkeit in der Planungsphase durchzuführen. Das Schlauchlining ist bei den Schäden:
● Einsturz,
● Hindernisse im Querschnitt nur einsetzbar, wenn diese Schäden vorab behoben werden. Bei den Schäden:
● Lageabweichung (vertikal, horizontal),
● Querschnittsverformung sowie
● Querschnittsänderung sind zusätzliche Überlegungen notwendig. Zielgruppe Das Arbeitsblatt richtet sich an alle im Bereich der Sanierung von Entwässerungssystemen planende, betreibende sowie Aufsicht führende Institutionen als auch an Sanierungsfirmen. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWA-A 143-3 wird bis zum 31. Januar 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef E-Mail: berger@dwa.de Eine digitale Vorlage für Stellungnahmen finden Sie unter www.dwa.de im Bereich „Die DWA“, dann „Fachgremien“, „Entwässerungssysteme“ Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 143-3 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Vor Ort härtende Schlauchliner“ November 2012, 48 Seiten ISBN 978-3-942964-49-4 Ladenpreis: 42,00 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 33,60 Euro Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17,
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Tel. (0 22 42) 872-333
Fax (0 22 42) 872-100
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Das Merkblatt ATV-M 143-5 wird zurückgezogen

Im Jahr 1998 veröffentlichte die ATV das Merkblatt ATV-M 143-5 „Inspektion, Instandsetzung, Sanierung und Erneuerung von Abwasserkanälen und -leitungen, Teil 5: Allgemeine Anforderungen an Leistungsverzeichnisse für Reliningverfahren". Die darin enthaltenen Darstellungen sind mittlerweile durch mehrere Neuauflagen der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) und durch verschiedene Marktentwicklungen überholt. So sind die empfohlenen Vorgehensweisen für Vergabeverfahren für die aktuelle Marktsituation nicht mehr gerechtfertigt, die aufgezeigte Splittung von Positionen des Leistungsverzeichnisses und weitere Beschreibungen nicht mehr VOB-konform und werden demnächst durch die neu erscheinende VOB/C - DIN 18326 für Kanalrenovierungsverfahren beschrieben. Die in der Merkblattreihe DWA-M 144 neu erscheinenden Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen für die Kanalsanierung werden die Inhalte des ATV-M 143- 5 fortschreiben.
Einem Beschluss des DWA-Hauptausschusses Entwässerungssysteme folgend, wurde das Merkblatt ATV-M 143-5 zurückgezogen.

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DWA-M 143-12

DWA-M 143-12 Titel Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden, Teil 12: Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit vorgefertigten Rohren mit und ohne Ringraum - Einzelrohrverfahren
Ausgabe: August 2008
Verlag: DWA ISBN: 978-3-940173-94-2
Format: DIN A4
Seitenzahl: 19
Preis: 29,00 € *

Das Merkblatt DWA-M 143-12 befasst sich mit der grabenlosen Renovierung von erdverlegten Abwasserleitungen und -kanälen durch Auskleidung mit vorgefertigten Rohren mit und ohne Ringraum im Einzelrohrverfahren. Das Merkblatt gilt für Entwässerungssysteme, welche hauptsächlich als Freispiegelsysteme betrieben werden. Es gilt von dem Punkt an, wo das Abwasser das Gebäude bzw. die Dachentwässerung verlässt oder in einen Straßenablauf fließt, bis zu dem Punkt, wo das Abwasser in eine Behandlungsanlage oder in einen Vorfluter eingeleitet wird. Abwasserleitungen und -kanäle unterhalb von Gebäuden sind hierbei eingeschlossen, solange sie nicht Bestandteil der Gebäudeentwässerung sind. Die Auskleidung mit vorgefertigten Einzelrohren ist eine umweltschonende Renovierungstechnik. Dabei werden neue Einzelrohre durch Einziehen oder Einschieben in die Altrohrleitung eingebracht. Auf diese Weise können Altrohrleitungen der Entwässerung aus allen gängigen Werkstoffen renoviert werden. Voraussetzung für den Einbau ist ein ausreichend freier Querschnitt der Altrohrleitung. Je nach Aufgabenstellung kann das Einzelrohrverfahren von Schacht zu Schacht, Schacht zur Baugrube sowie Baugrube zu Baugrube eingesetzt werden. Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Sanierung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen als auch an Sanierungsfirmen.

* Fördernde DWA-Mitglieder erhalten auf den Ladenpreis 20% Rabatt

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Merkblatt DWA-M 143-13

Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden
Teil 13: Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit vorgefertigten Rohren mit und ohne Ringraum - Rohrstrangverfahren


November 2011, 22 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-942964-09-8
Einzelpreis: EUR 29,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 23,20
Die Auskleidung mit einem vorgefertigten Rohrstrang ist eine umweltschonende Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen. Bei diesem Verfahren wird ein neuer Rohrstrang durch Einziehen in die vorhandene Entwässerungsleitung eingebracht. Voraussetzung für den Einbau ist ein ausreichend freier Querschnitt der Altrohrleitung. Je nach Aufgabenstellung kann das Rohrstrangverfahren von Baugrube zu Baugrube oder von Baugrube zu Schacht eingesetzt werden. Man unterscheidet Verfahren mit und ohne Ringraum. Durch Auskleidung mit vorgefertigten Rohren können Abwasserleitungen und -kanäle mit den Schäden Rohrbruch, Korrosion, Abflusshindernisse, Lageabweichungen, Verformung, Risse, Undichtheit und mechanischer Verschleiß renoviert werden. Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Sanierung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen als auch an Sanierungsfirmen.

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Überarbeitung des Merkblattes DWA-M 143-14 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden; Teil 14: Sanierungsstrategien“

Nach Veröffentlichung des Merkblattes DWA-M 143-14 sind maßgebliche Teile des Merkblattes in die überarbeitete Norm DIN EN 752 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden“ und den Entwurf der Norm DIN EN 14654-2 „Management und Überwachung von betrieblichen Maßnahmen in Abwasserleitungen und -kanälen – Teil 2: Sanierung“ eingeflossen. Außerdem hat die DWA-Arbeitsgruppe ES-8.9, in der auch Systemanbieter mitarbeiten, das DWA-Thema „Leitfaden zur strategischen Sanierungsplanung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“ erarbeitet. Nach Erarbeitung des DWA-Themas besteht der Bedarf, die merkblattrelevanten Inhalte aus dem Leitfaden in die Überarbeitung des Merkblattes DWA-M 143-14 einfließen zu lassen. Außerdem soll das Merkblatt DWA-M 143-14 an die europäische Normung (insbesondere DIN EN 752 und DIN EN 14654-2) angepasst werden und somit eine Verknüpfung zwischen europäischer Normung und DWA-Regelwerk geschaffen werden. Das Merkblatt wird durch die Arbeitsgruppe ES-8.9 „Sanierungsstrategien“ (Sprecher: Herr Ltd. BD Dipl.-Ing. Hans- Wilhelm Froitzheim) im FA ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann: Dr.-Ing. Christian Falk) überarbeitet. Hinweise für die Überarbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen. Der Bearbeitungszeitraum ist von Mitte 2012 bis Ende 2014 geplant.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126
Fax (0 22 42) 872-184
E-Mail: berger@dwa.de 

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Kommentar zum Merkblatt DWA-M 143 Teil 14

Sanierungsstrategien
Dipl.-Ing. Manfred Fiedler, Dipl.-Ing. Michael Figge, Dr.-Ing. Klaus Hochstrate
Dezember 2007, 53 Seiten, 2 Abbildungen, 4 Tabellen, DIN A4 ISBN 978-3-940173-10-2
Ladenpreis: EUR 62,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 49,60

Mit dem Merkblatt wird den Kanalnetzbetreibern ein Überblick über die zurzeit praktizierten Strategien zur Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden gegeben. Die aufgeführten Strategien Gebietsbezogene Strategie, Mehrspartenstrategie, Zustandsstrategie, Substanzwertstrategie, Funktionsbezogene Strategie und "Feuerwehrstrategie" werden im Hinblick auf Eignung und Praxis bewertet. Der Kommentar enthält zusätzliche Hintergrundinformationen, die im Merkblatt keinen Platz fanden. Außerdem werden die vielen Ideen, Anregungen und Gedanken festgehalten, die im Rahmen der Bearbeitung innerhalb der Arbeitsgruppe "Sanierungsstrategien" aufgekommen sind.

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Entwurf Arbeitsblatt DWA A 143-14 – Sanierung von Entwässerungssystemen: Sanierungsstrategien

Die DWA hat den Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 143-14 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 14: Sanierungsstrategien“ veröffentlicht und öffentlich zur Diskussion gestellt. Das Arbeitsblatt DWA-A 143-14 basiert auf der europäischen Norm DIN EN 752 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden“ sowie den sie konkretisierenden Regeln DIN EN 14654-2 „Management und Überwachung von betrieblichen Maßnahmen in Abwasserleitungen und -kanälen – Teil 2: Sanierung“ und Arbeitsblatt DWA-A 143-1 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 1: Planung und Überwachung von Sanierungsmaßnahmen“. Es behandelt die strategische Sanierungsplanung und ist Bestandteil des integralen Kanalmanagements. Das Arbeitsblatt soll den Kanalnetzbetreibern einen Überblick über Ansätze (Gebietsbezogener Ansatz, Mehrspartenansatz, Zustandsbezogener Ansatz, Substanzwertansatz, Funktionsbezogener Ansatz und Ereignisabhängiger Ansatz) zur Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden verschaffen und sie in die Lage versetzen, eine geeignete Sanierungsstrategie für ihre Entwässerungssysteme zu entwickeln. Das Arbeitsblatt DWA-A 143-14 basierte in der ersten Fassung – herausgegeben im November 2005 als Merkblatt DWA-M 143-14 – auf den vor allem in den 1990er-Jahren bei den Kanalnetzbetreibern gewonnenen Erkenntnissen, dass die vollständige Sanierung der Kanalnetze nur in einem sehr langen Zeitraum zu bewerkstelligen sein wird. Vor diesem Hintergrund machte es Sinn, darüber nachzudenken, den gesamten Planungsprozess mit strategischen Konzepten zu versehen und zu begleiten. Zwischenzeitlich konnte das Merkblatt aus dem Jahr 2005 durch einen Leitfaden aus dem Jahr 2012 weiter konkretisiert werden, vor allem nachdem auf dem Markt sogenannte Alterungsmodelle Anwendung gefunden haben, die eine Prognose ermöglichen, in welchem Umfang und in welcher Art und Weise sich ein Kanalnetz in der Zukunft vor dem Hintergrund unterschiedlicher Alterungsprozesse verändern wird. Das Arbeitsblatt richtet sich an alle mit der Sanierungsplanung beschäftigten Fachleute. Der Entwurf des Arbeitsblatts wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.9 „Sanierungsstrategien“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Hans-Wilhelm Froitzheim) im DWA-Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann: Dr.-Ing. Christian Falk) erstellt. Änderungen Gegenüber dem Merkblatt DWA-M 143- 14 (11/2005) wurden im vorliegenden Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 143-14 folgende Änderungen vorgenommen: a) Überführung des Merkblatts in ein Arbeitsblatt unter Beibehaltung des Titels; b) Anpassung an die europäische Normung und zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen, Verordnungen und des DWARegelwerks; c) Neu aufgenommen: Abschnitt „2 Verweisungen“, Abschnitt „3 Begriffe“, Abschnitt „9 Einbeziehung von Grundstücksentwässerungsanlagen“, Abschnitt „11 Kosten- und Umweltauswirkungen“ sowie Hinweise zur Auswirkung von Alterungsprozessen auf das Kanalnetz.

Das Arbeitsblatt DWA-A 143-14 wird bis zum 31. Mai 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872 126
E-Mail: berger@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich. Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 143-14 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 14: Sanierungsstrategien“, März 2016 55 Seiten, ISBN 978-3-88721-279-7 Ladenpreis: 62 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 49,60 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop Aktuelle Termine und Veranstaltungsorte für die Kurse zum Zertifizierten Kanal- Sanierungs-Berater 2.0 nennt die DWA, Zvonko Gocev, Tel. 0 22 42/872-217, Fax 0 22 42/872-135, E-Mail: gocev@dwa.de sowie im Internet: www.zks-berater.de  

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 143-18 - Sanierung von Entwässerungs-systemen durch Systemwechsel zur Druck- oder Unterdruckentwässerung

Das neu erschienene Merkblatt DWA-M 143-18 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 18: Sanierung durch Systemwechsel zur Druck- oder Unterdruckentwässerung" wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.18 „Sanierung durch Systemumstellung auf Vakuum- oder Druckentwässerung" im DWA-Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung" erstellt.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts werden Ortschaften und Städte systematisch entwässert. Die Anforderungen an den Bau, den Betrieb und die Substanzerhaltung der Anlagen zur Abwasserkanalisation wurden stetig weiterentwickelt. Anforderungen hinsichtlich des Umweltschutzes (insbesondere des Gewässerschutzes und der Überflutungssicherheit), der Betriebssicherheit und des Komforts für die Anschlussnehmer sowie wirtschaftliche Restriktionen müssen berücksichtigt werden. Zudem müssen zukünftige Entwicklungen wie beispielsweise steigende Energiekosten, die Zunahme von Starkregen und lange Trockenperioden sowie der in verschiedenen Regionen erfolgende Bevölkerungsrückgang in Betracht gezogen werden.
Die Arbeits- und Merkblattreihe DWA-A/M 143 bezieht sich auf die Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden. Wenn ein Sanierungsbedarf aufgrund baulicher oder funktionaler Mängel festgestellt ist, bietet das vorliegende Merkblatt einen Leitfaden zur Entscheidungsfindung und zur möglichen Umsetzung eines Systemwechsels. Für bestehende Mischsysteme bedeutet ein solcher Systemwechsel den Übergang zu Trennsystemen.
Bei der Sanierung durch Systemwechsel wird ein bestehendes Freigefällesystem durch ein Druck- oder Unterdrucksystem ersetzt, in dem nur Schmutzwasser und kein Regen- und Fremdwasser abgeleitet wird. Beim Ersatz eines Mischsystems ist deshalb zu prüfen, wie das Regenwasser gesammelt und abgeleitet werden soll.
Entwässerungseinrichtungen im privaten Bereich werden in der Regel nicht verändert, außer bei weitergehendem Systemwechsel. Bei der Entscheidung für oder gegen einen Systemwechsel sind auch nicht monetär bewertbare Kriterien zu berücksichtigen. Technische Regeln, zum Beispiel DIN 1986, müssen beachtet werden.
Zielgruppen des Merkblatts sind Betreiber und Planer von Entwässerungsanlagen, die sich mit strategischer Sanierungsplanung und der Erarbeitung von Sanierungskonzepten beschäftigen und Systemlieferanten von Druck- und Unterdruckentwässerungssystemen.

Merkblatt DWA-M 143-18 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 18: Sanierung durch Systemwechsel zur Druck- oder
Unterdruckentwässerung", April 2015
33 Seiten, ISBN 978-3-88721-223-0 Ladenpreis: 43,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 34,80 Euro Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
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Korrekturblatt zum Merkblatt DWA-M 143-18 erschienen

Die DWA hat zum Merkblatt DWA-M 143-18 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 18: Sanierung durch Systemwechsel zur Druck- oder Unterdruckentwässerung" (April 2015) ein Korrekturblatt herausgegeben.
In Tabelle A.2 auf Seite 28 des Merk-blatts werden allgemeine Kriterien und Faktoren aufgeführt, die im Rahmen einer Nutzwertanalyse betrachtet werden sollten. Demgegenüber sind in Tabelle B.1 (Seite 30) die Kriterien und Faktoren für ein konkretes Beispiel angepasst und ergänzt worden. Leider sind die spezifischen Kriterien aus B.1 auch in die allgemeine Tabelle A.2 übernommen worden. Um den gewünschten allgemeinen Charakter von Tabelle A.2 zu erhalten, muss daher die Tabelle A.2 in den
nachstehenden Punkten verbessert wer-den. Die vollständig korrigierte Tabelle A.2 ist online abrufbar: http://de.dwa. de/korrigierte-publikationen.html, → M 143T18-15
Spalte 1:
●● Ergänzung der Gliederungsziffern
1. bis 4.2
●● Zu 1. Emissionen/Umweltverträglichkeit:
- „Flächenverbrauch/Flächenbeschaffung" wurde geändert in „1.3 Flächenverbrauch"
- „Abwasserqualität (H2S)" geändert in „1.5 Gewässerqualität inkl. Grundwasser"
●● Zu 2. Bürgerinteressen/Betreiberinteressen/Politik:
- „Beeinträchtigung der Kunden in der Bauphase" geändert in „2.1 Beeinträchtigung in der Bauphase"
- „2.3 Bürgerinteressen/politische Vorgaben" wurde ergänzt
- „Infrastrukturelle Anpassungen (demografischer Wandel im dörflichen Bereich)" geändert in „2.5 Infrastrukturelle Anpassungen"
●● Zu 3. Risikobewertung
- „Risikobewertung Überschwemmungsgebiet" geändert in „3.1 Überstauhäufigkeit/-menge"
- „Schadenspotenzial (Undichtheiten, Fremdwasser, Abwasseraus-tritt)" geändert in „3.4 Schadens-potenzial"
●● Zu 4. Kosten
- Zeile „Unterhaltungskosten" entfällt
Anmerkung:
Zusatz „*volkswirtschaftliche Betrachtung nicht immer erforderlich" entfällt

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Prüfung von vor Ort härtenden Linern: DWA-M 143-20 zurückgezogen

Das Merkblatt DWA-M 143-20, veröffentlicht im Jahr 2005, beschreibt Materialprüfungen für den Eignungsnachweis und für Baustellenkontrollprüfungen vor Ort härtender Schlauchliner und Kurzliner. Nach der Veröffentlichung von DWAM 143-20 hat sich der Markt dahingehend verändert, dass Eignungsnachweise beim deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) erwirkt werden, weil dies durch die ausschreibenden Kommunen in zusätzlichen technischen Vertragsbedingungen gefordert wird. Die beim DIBt erstellten Prüfkriterien für vor Ort härtende Schlauchliner sind im Gelbdruck von DWA-A 143-3 für vor Ort härtende Schlauchliner veröffentlicht und können auch auf Kurzliner übertragen werden. Deshalb sind die Inhaltevon DWA-M 143-20 zum Großteil überholt. Im Weiteren ist das Merkblatt DWAM 143-20 in weiten Teilen veraltet bzw. durch zwischenzeitlich veröffentlichte Normen und Regelwerke überholt:
●● Die Prüfung der Umweltverträglichkeit des Bauprodukts erfolgt, wie unter Punkt 3.1.1 von DWA-M 143-20 grob beschrieben, im Rahmen des Zulassungsverfahrens für allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen. Die Art der hierfür nötigen Materialprüfungen hängt hier sehr stark von der Konstruktion, dem Anwendungsbereich und den verwendeten Materialien (Harze etc.) des Bauprodukts ab. Aus diesem Grund sind die Darstellungen von DWA-M 143-20 zu diesem Thema weder vollständig noch zutreffend. Der unter 3.1.2 beschriebene Versuchsaufbau wurde nur anfänglich in wenigen Fällen durchgeführt und kommt seit Jahren nicht mehr zur Anwendung. Hier wird auf den sogenannten Säulenversuch zurückgegriffen.
●● Die unter 3.2.1.2 beschriebene statistische Ermittlung von Materialkennwerten ist im Hinblick auf die Aussagewahrscheinlichkeit von 75 % veraltet und findet keine Anwendung mehr. Im Weiteren ist die genannte Probenhäufigkeit zu indifferent und wird mittlerweile auf Durchmessergruppen verteilt.
●● Die Beschreibungen der Versuchsdurchführung von 3-Punkt-Biegeversuch und Scheiteldruckversuch (Punkt 3.2.2) sind durch DIN EN ISO 11296-4 und spätestens mit der für 2013 zu erwartenden Weißdrucklegung von DWA-A 143-3 wegen der darin enthaltenen Prüfbeschreibungen veraltet und finden seit längerem im Markt keine Anwendung mehr.
●● Die Darstellungen zur Haftzugfestigkeit unter 3.3 finden im Markt keine Anwendung mehr.
●● Die unter 3.4 beschriebene Versuchsdurchführung fand und findet keine Anwendung und ist durch das Statik- Regelwerk nicht abgedeckt bzw. fließt in statische Berechnungen nicht ein.
●● Punkt 3.5.2: Die beschriebene Prüfung des Widerstands gegenüber der Hochdruckreinigung ist durch die Veröffentlichung von DIN 19523 veraltet. Aus den genannten Gründen soll das DWA-M 143-20 nach Auffassung des Fachausschusses ES-8 zurückgezogen werden. Der Hauptausschuss Entwässerungssysteme hat dem zugestimmt._

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Merkblatt DWA-M 144-3 (Entwurf)

Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV)
Teil 3: Vor Ort härtendes Schlauchlining Oktober 2010,
22 Seiten, DIN A4, ISBN 978-3-941897-45-8
Einzelpreis: EUR 28,00 / Preis für fördernde Mitglieder: EUR 22,40

Schadhafte Abwasserleitungen und -kanäle stellen ein Gefahrenpotenzial für die Umwelt, insbesondere für das Grundwasser und den Boden dar. Zur Sanierung von Schäden durch Renovierung liegen für den Einsatz von Verfahren zur Auskleidung mit vor Ort härtenden Schlauchlinern vielfältige Erfahrungen vor. Mit dem Merkblatt DWA-M 144-3 werden für das Schlauchliningverfahren harmonisierte, standardisierte, zusätzliche technische Vertragsbedingungen vorgelegt, die es ermöglichen, die in den Regelwerken aufgezeigten technischen Möglichkeiten im Sinne der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) mit der entsprechenden vertraglichen Sicherheit auszuschreiben. Damit wird der Grundstein für die sichere Abwicklung des Bauvertrages gelegt.

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Neu erschienen

Merkblatt DWA-M 144-3 - Renovierung mit Schlauchliningverfahren

Das Merkblatt DWA-M 144-3 „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) für die Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Renovierung mit Schlauchliningverfahren (vor Ort härtendes Schlauchlining) für Abwasserkanäle“ wurde als Weißdruck veröffentlicht. Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.15 „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für Sanierungsverfahren“ (Sprecher Dipl.-Ing. FH Mario Heinlein) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann Dr.-Ing. Christian Falk) erarbeitet. Schadhafte Abwasserleitungen und -kanäle können ein Gefahrenpotenzial für die Umwelt, insbesondere für das Grundwasser und den Boden darstellen. Zur Sanierung von Schäden mittels Renovierungsverfahren liegen für den Einsatz von Verfahren zur Auskleidung mit vor Ort härtenden Schlauchlinern vielfältige Erfahrungen vor. Mit dem Merkblatt DWA-M 144-3 werden für das Schlauchliningverfahren harmonisierte, standardisierte, zusätzliche technische Vertragsbedingungen vorgelegt, die es ermöglichen, die in den Regelwerken aufgezeigten technischen Möglichkeiten im Sinne der Vergabeund Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) mit der entsprechenden vertraglichen Sicherheit auszuschreiben. Damit wird der Grundstein für die sichere Abwicklung des Bauvertrags gelegt. Die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen sind darauf abgestellt, dass die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATVs) und insbesondere die
● ATV DIN 18299 „Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art“ und
● ATV DIN 18326 „Renovierungsarbeiten an Entwässerungskanälen“ Bestandteile des Bauvertrags sind. Um dem Anwender die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Ausschreibungsvarianten zu geben und Hinweise zur Erstellung der Ausschreibung, wurde in der Textgestaltung differenziert. So sind weite Teile der ZTVs als „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen“ im Sinne von § 1, Nummer 2.4 der VOB Teil B – DIN 1961 –, zu verstehen, wenn diese ZTVs Bestandteil des Bauvertrags sind. Die restlichen Teile des Papiers sind als „Richtlinien“ zu verstehen. Sie müssen vom Auftraggeber bei der Aufstellung der Leistungsbeschreibung sowie bei der Überwachung und Abnahme der Bauleistungen beachtet werden. Neben Vertretern von Kommunen und Ingenieurbüros waren an der Erarbeitung des Merkblatts auch der Verein zertifizierter Sanierungs-Berater für Entwässerungssysteme e. V. (VSB), der Rohrleitungssanierungsverband e. V. (RSV) und die Arbeitsgruppe süddeutscher Kommunen in der Arbeitsgruppe beteiligt. Durch die Zusammenarbeit sind die Interessen der verschiedenen Marktteilnehmer gewahrt und harmonisiert. Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Sanierung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen als auch an Sanierungsfirmen. Merkblatt DWA-M 144-3 „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) für die Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Renovierung mit Schlauchliningverfahren (vor Ort härtendes Schlauchlining) für Abwasserkanäle“,

November 2012 43 Seiten,
ISBN 978-3-942964-10-4
Ladenpreis: 48,00 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 38,40 Euro

Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333
Fax (0 22 42) 872-100
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Korrekturblatt zum Merkblatt DWA-M 144-3

Im Merkblatt DWA-M 144-3 „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) für die Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Renovierung mit Schlauchliningverfahren (vor Ort härtendes Schlauchlining) für Abwasserkanäle“ wurden mit Stand Juni 2016 folgende Korrekturen vorgenommen (Änderungen sind fett markiert): Seite 10, Unterabschnitt 4.2.1.2 „Mobile Imprägnierung“ […] Mischanlage Die Anmischung des Harzes darf nur in gewerblich zugelassenen, temperierten Kompaktmischanlagen durchgeführt werden. […] Imprägnierung […] Voraussetzung für die maschinelle Tränkung des Trägermaterials auf der Baustelle ist die Verwendung:
●● einer Vakuumanlage als Bestandteil des Systems,
●● druckentlasteter Kalibrierwalzen zur Erlangung einer gleichmäßigen Wanddicke,
●● von gewerblich zugelassenen Imprägnieranlagen. […]

Hinweis: Allgemeine Informationen zum aktuellen Stand der ZTV sind online einsehbar auf der DWA-Homepage unter: http://de.dwa.de/ztv-portal.html Für die Käufer des Merkblatts DWAM 144-3 steht die aktualisierte Fassung unter www.dwa.de/dwadirekt, dort: DWA-M 144-3 zum Download zur Verfügung.

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Neu erschienen

Ergänzungsblatt E1 zum Merkblatt DWA-M 144-3

Zum Merkblatt DWA-M 144-3 „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) für die Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Renovierung mit Schlauchliningverfahren (vor Ort härtendes Schlauchlining) für Abwasserkanäle“ (November 2012) ist das Ergänzungsblatt E1 (September 2014) erschienen. Die Regelstatiken zu zwei neuen Materialkenngruppen wurden berechnet und geprüft und im Merkblatt DWA-M 144-3 ergänzt:
●● zu Synthesefaser-Schlauchliner: Materialkenngruppe 21,
●● zu Glasfaserverstärkte Schlauchliner: Materialkenngruppe 22. In Tabelle 2 auf Seite 11 sind die folgenden Angaben zu ergänzen (fett hervorgehoben):

Hinweis: Das Ergänzungsblatt E1 kann kostenfrei von der DWA-Homepage heruntergeladen werden:
http://de.dwa.de/ztv-portal.html Für die Käufer des Merkblatts DWA-M 144-3 steht die aktualisierte Volltextfassung des Merkblatts kostenfrei zum Download zur Verfügung: www.dwa.de/dwadirekt dort: ZTV-Portal

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Neu erschienen Ergänzungsblatt E2 zum Merkblatt DWA-M 144-3

Zum Merkblatt DWA-M 144-3 „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) für die Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden
Das Ergänzungsblatt E2 kann kostenfrei von der DWA-Homepage http://de.dwa.de/ztv-portal.html heruntergeladen werden. Für die Käufer des Merkblatts DWA-M 144-3 steht die aktualisierte Volltextfassung des Merkblatts unter http://www.dwa.de/dwadirekt DWA-M 144-3 zum Download zur
Verfügung.

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Neu erschienen

 

Ergänzungsblatt E3: neue MKG 24 zum Merkblatt DWA-M 144-3

Zum Merkblatt DWA-M 144-3 „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) für die Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Renovierung mit Schlauchliningverfahren (vor Ort härtendes Schlauchlining) für Abwasserkanäle (November 2012, aktualisierte Fassung: Juni 2016) ist das Ergänzungsblatt E3 erschienen. Die Regelstatiken zur Materialkenngruppe MKG 24 wurden berechnet und geprüft und im Merkblatt DWA-M 144-3 ergänzt:
Zu Glasfaserverstärkte Schlauchliner sind in Tabelle 2 auf Seite 11 die folgenden Angaben (fett hervorgehoben) zu ergänzen:
Gruppe Langzeitwerte E-Modul, ermittelt nach DIN EN 1228 in N/mm²
Biegespannung in N/mm² Glasfaserverstärkte Schlauchliner …
22 11000 150
24 12000 160
23 14500 185

Anmerkungen […] Hinweis: Das Ergänzungsblatt E3 kann kostenfrei von der DWA-Homepage http://de.dwa.de/ztv-portal.html heruntergeladen werden. Für die Käufer des Merkblatts DWA-M 144-3 steht die aktualisierte Volltextfassung des Merkblatts unter www.dwa.de/dwadirekt, dort: DWA-M 144-3 zum Download zur Verfügung.

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Merkblatt ATV-DVWK-M 145 zurückgezogen

Das Merkblatt ATV-DVWK-M 145 „Aufbau und Anwendung von Kanalinformationssystemen“ (November 2000) wird – den Beschlüssen des DWA-Fachausschusses ES-1 „Grundsatzfragen/Anforderungen“ sowie des Hauptausschusses „Entwässerungssysteme“ folgend – zurückgezogen. Das neue Merkblatt DWA-M 145-1 „Grundlagen und systemtechnischen Anforderungen“ ersetzt das alte Merkblatt ATV-DVWK-M 145 „Aufbau und Anwendung von Kanalinformationssystemen“ in großen Teilen. Die Kapitel 2 und 4 bis 6 sind im Merkblatt DWA-M 145-1 neu gestaltet, detaillierter aufgearbeitet und an die neuen EDV-technischen Ansprüche angepasst worden. Das Kapitel 2 (Auflistung der Kanaldaten-Attribute) findet sich für Ordnungs-, Stamm- und Zustandsdaten für Haltungen, Anschlüsse und Schächte im Merkblatt DWA-M 150 „Datenaustauschformat für die Zustandserfassung von Entwässerungssystemen“ (April 2010; Korrigierte Fassung: Stand Januar 2013). Was derzeit nicht abgebildet wird, sind die Betriebsdaten und hydraulische Daten. Diese sind jedoch im Merkblatt ATV-DVWK-M 145 insbesondere aufgrund der Entwicklung der letzten 14 Jahre stark veraltet und nicht mehr aktuell.

Aus den vorgenannten Gründen wird das Merkblatt ATV-DVWK-M 145 zurückgezogen.

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Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 145-1 „Kanalinformationssysteme – Teil 1: Grundlagen und systemtechnische Anforderungen“ liegt vor

Das erste Merkblatt der Reihe DWAM 145 „Kanalinformationssysteme“ – DWA-M 145-1 „Kanalinformationssysteme – Teil 1: Grundlagen und systemtechnische Anforderungen“ – liegt als Gelbdruck vor. Das Merkblatt wurde von der Arbeitsgruppe ES-1.6 „Kanalinformationssysteme“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Jörg Otterbach) im Fachausschuss ES-1 „Grundsatzfragen/Anforderungen“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Rosenwinkel) erarbeitet. Im Jahre 1987 wurde die ATV-Arbeitsgruppe 7.1 „Kanaldatenbank“ eingesetzt, um aufzuzeigen, wie eine Bestands- und Zustandsdokumentation sinnvoll organisiert werden kann. Automatisierte Datenverarbeitung hat sich überall dort durchgesetzt, wo Anwendungen mit großen Datenmengen, kurzen Zugriffszeiten auf Daten und gleichzeitig eine übersichtliche Datenverwaltung mit hohem Benutzerkomfort verlangt werden. Diese Anforderung führte zur Entwicklung von generellen Formen und Organisation der automatisierten Datenverarbeitung von Kanalnetzen. Daraus ist die Konzeption für Kanalinformationssysteme entstanden, die in ihren jeweiligen Ausprägungen den unterschiedlichsten Anforderungen genügen müssen. Ein erster Ansatz zur Festlegung notwendiger Grundanforderungen wurde mit dem Merkblatt ATV-DVWK-M 145 „Aufbau und Anwendung von Kanalinformationssystemen“ (November 2000) formuliert. Die Überarbeitung des Merkblattes ATV-DVWK-M 145 wurde notwendig, da sich, unter anderem bedingt durch die europäische Normung, die gestiegenen fachlichen Anforderungen an Datenauswertung und den technologischen Fortschritt, die automatisierte Datenverarbeitung verändert. Des Weiteren wurde die Überarbeitung notwendig, um die Merkblätter ATV-DVWK-M 145 und ATVDVWK- M 150 „Datenaustauschformat für die Zustandserfassung von Entwässerungssystemen“ in eine Merkblattreihe zusammenzuführen. Im ersten Teil der Merkblattreihe werden die wesentlichen Grundlagen für den Aufbau und die Anwendung eines Kanalinformationssystems beschrieben. Die Merkblattreihe gilt für die Erfassung, Dokumentation, Pflege, Darstellung, Analyse, Verarbeitung und den Austausch von Informationen zu Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden. Abwasserleitungen und -kanäle unter Gebäuden werden darin berücksichtigt, sofern sie nicht Bestandteil der Gebäudeentwässerung sind. Ziel der Merkblattreihe ist es, Anwendern, Systemadministratoren und Entwicklern Hilfestellungen und grundlegende Informationen zu Aufbau, Pflege, Anwendung und Fortschreibung sowie zur Migration der Daten zwischen Kanalinformationssystemen zu geben. Weil der Übergang von KIS zu geografischen Informationssystemen (GIS) fließend ist, enthält der erste Teil der Merkblattreihe maßgebliche Erklärungen, Abgrenzungen zum GIS sowie Begriffsdefinitionen zu beiden Systemkomponenten und beschreibt gängige Anwendungsbereiche, Funktionalitäten, Einsatzgrenzen und systemtechnische Anforderungen eines KIS. Der Wert und Nutzen eines KIS ergibt sich aus der dokumentierten Qualität und Quantität der verwalteten Daten, weshalb die Merkblattreihe weiterhin Hinweise zum erforderlichen Dateninhalt eines KIS und zum Qualitätsmanagement enthält. Ein KIS dient neben der Bestandsverwaltung insbesondere als Auskunftssystem. Ein KIS sollte auch Komponenten enthalten, die zur Planung von Maßnahmen eingesetzt werden. Ebenso sollten ausreichend Schnittstellen für den Datenaustausch zur Verfügung stehen. Die Funktionalitäten des KIS werden untergliedert in: Dokumentation, Datenanalyse und Auskunft der Daten des Kanalnetzes. Das Merkblatt richtet sich an Abwasserbeseitigungspflichtige – wie Kommunen oder Betreiber –, an Genehmigungsbehörden, Systemadministratoren und Entwickler. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 145-1 wird bis zum 28. Februar 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126
Fax (0 22 42) 872-135
E-Mail: berger@dwa.de

Entwurf Merkblatt DWA-M 145-1 „Kanalinformationssysteme – Teil 1: Grundlagen und systemtechnische Anforderungen“,
Dezember 2012
25 Seiten,
ISBN 978-3-942964-71-5
Ladenpreis: 32,00 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 25,60 Euro
Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333
Fax (0 22 42) 872-100
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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 145-1 „Kanalinformationssysteme – Teil 1: Grundlagen und systemtechnische Anforderungen“ liegt vor

Das erste Merkblatt der Merkblattreihe DWA-M 145 „Kanalinformationssysteme“ wurde von der Arbeitsgruppe ES-1.6 „Kanalinformationssysteme“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Jörg Otterbach) im Fachausschuss ES-1 „Grundsatzfragen/Anforderungen“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Karl- Heinz Rosenwinkel) erarbeitet. Historie 1987 wurde die ATV-Arbeitsgruppe 7.1 „Kanaldatenbank“ eingesetzt, um aufzuzeigen, wie eine Bestands- und Zustandsdokumentation sinnvoll organisiert werden kann. Automatisierte Datenverarbeitung hat sich überall dort durchgesetzt, wo Anwendungen mit großen Datenmengen, kurzen Zugriffszeiten auf Daten und gleichzeitig eine übersichtliche Datenverwaltung mit hohem Benutzerkomfort verlangt werden. Diese Anforderung führte zur Entwicklung von generellen Formen und Organisation der automatisierten Datenverarbeitung von Kanalnetzen. Daraus ist die Konzeption für Kanalinformationssysteme entstanden, die in ihren jeweiligen Ausprägungen den unterschiedlichsten Anforderungen genügen müssen. Ein erster Ansatz zur Festlegung notwendiger Grundanforderungen wurde mit dem Merkblatt ATV-DVWKM 145 „Aufbau und Anwendung von Kanalinformationssystemen“ formuliert. Die Überarbeitung des Merkblattes ATV-DVWK-M 145 wurde notwendig, da sich u. a. bedingt durch die europäische Normung, die gestiegenen fachlichen Anforderungen an Datenauswertung und den technologischen Fortschritt, die automatisierte Datenverarbeitung verändert. Des Weiteren wurde die Überarbeitung notwendig, um die Merkblätter ATV-DVWK-M 145 und ATV-DVWK-M 150 „Datenaustauschformat für die Zustandserfassung von Entwässerungssystemen” in einer Merkblattreihe zusammenzuführen. Aus dem Inhalt In dem ersten Teil der Merkblattreihe werden die wesentlichen Grundlagen für den Aufbau und die Anwendung eines Kanalinformationssystems (KIS) beschrieben. Die Merkblattreihe gilt für die Erfassung, Dokumentation, Pflege, Darstellung, Analyse, Verarbeitung und den Austausch von Informationen zu Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden. Abwasserleitungen und -kanäle unter Gebäuden werden darin berücksichtigt, sofern sie nicht Bestandteil der Gebäudeentwässerung sind. Ziel der Merkblattreihe ist es, Anwendern, Systemadministratoren und Entwicklern Hilfestellungen und grundlegende Informationen zu Aufbau, Pflege, Anwendung und Fortschreibung sowie zur Migration der Daten zwischen Kanalinformationssystemen zu geben. Weil der Übergang von KIS zu geografischen Informationssystemen (GIS) fließend ist, enthält der erste Teil der Merkblattreihe maßgebliche Erklärungen, Abgrenzungen zum GIS sowie Begriffsdefinitionen zu beiden Systemkomponenten und beschreibt gängige Anwendungsbereiche, Funktionalitäten, Einsatzgrenzen und systemtechnische Anforderungen eines KIS. Zielgruppe Das Merkblatt richtet sich an Abwasserbeseitigungspflichtige – wie Kommunen oder Betreiber –, an Genehmigungsbehörden, Systemadministratoren und Entwickler.

Merkblatt DWA-M 145-1 „Kanalinformationssysteme – Teil 1: Grundlagen und systemtechnische Anforderungen“
Dezember 2013,
29 Seiten
ISBN 978-3-944328-34-8
Ladenpreis: 31 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 24,80 Euro

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
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Arbeitsblatt DWA-A 147

„Betriebsaufwand für die Kanalisation, Betriebsaufgaben und Häufigkeiten"

Der Betrieb der Kanalisation ist eine wesentliche
Aufgabe der Abwasserentsorgungspflichtigen.
Die Kanalisation muss
- zusammen mit den zugehörigen Sonderbauwerken
- jederzeit in einem ordnungsgemäßen
Zustand gehalten werden.
Die Instandhaltung hat dabei nach
den allgemein anerkannten Regeln der
Technik zu erfolgen. Die maßgeblichen
Anforderungen und die daraus abgeleiteten
Aufgaben werden im Arbeitsblatt
DWA-A 147 beschrieben.
Das ursprünglich aus dem Jahr 1993
stammende Arbeitsblatt wurde im April
2005 als überarbeitetes Arbeitsblatt veröffentlicht.
Aufgrund der umfassenden Darstellung
des Aufgabenumfangs ist das Arbeitsblatt
DWA-A 147 ein vielfach zitierter
Bestandteil der allgemein anerkannten
Regeln der Technik geworden. Das Arbeitsblatt
unterstützt den Anwender dabei,
den gesetzlichen Anforderungen gerecht
zu werden. Es zeigt die sich daraus
ergebenden Maßnahmen auf, welche die
Kanalisationsanlagen mit einem wirtschaftlichen
Aufwand für die vorgesehene
Lebensdauer funktionsfähig erhalten.
Nachdem die DIN EN 752 „ Entwässerungssysteme
außerhalb von Gebäuden"
überarbeitet worden ist und in den Arbeitsblättern
der Arbeitsblattreihe DWAA
199 „Dienst- und Betriebsanweisung
für das Personal von Abwasseranlagen"
Begriffe überarbeitet und festgelegt worden
sind, soll auch das Arbeitsblatt DWAA
147 an die geänderte Normung und
die geänderten Begriffsbestimmungen
angepasst werden. Dabei ist es sinnvoll,
das Arbeitsblatt anhand von Objekten zu
strukturieren, um eine spätere Integration
in die Strukturen vorhandener Betriebsführungssysteme
zu vereinfachen.
Bei der Überarbeitung des Arbeitsblatts
sollen neben einer Fortschreibung und
Aktualisierung auch Qualitätsziele aufgezeigt
werden. Die bisherige tätigkeitsorientierte
Darstellung der Inhalte soll zugunsten
einer stärker zielorientierten
Darstellung mit einer entsprechenden
Empfehlung für den daraus abgeleiteten
Aufgabenumfang abgelöst werden.
Der Bearbeitungszeitraum ist bis Ende
2011 geplant.
Das Arbeitsblatt wird von der Arbeitsgruppe ES-7.3 „Betrieb
und Unterhalt von Kanalnetzen" (Sprecher:
Dipl.-Ing. Robert Hertler) im Fachausschuss
ES-7 „Betrieb und Unterhalt"
(Obmann: Dipl.-Ing. Roland Kammerer)
überarbeitet. Hinweise für die Bearbeitung
nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle
entgegen.
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126, Fax 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

Quelle: Korrespondenz Abwasser Heft 11-2009

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Neu erschienen: Arbeitsblatt DWA-A 147 „Betriebsaufwand für kommunale Entwässerungssysteme – Betriebsaufgaben und Häufigkeiten“

Die DWA hat das Arbeitsblatt DWAA 147 „Betriebsaufwand für kommunale Entwässerungssysteme – Betriebsaufgaben und Häufigkeiten“ veröffentlicht. Der Betrieb und die Instandhaltung von Kanalisationen stellen Kernaufgaben der Abwasserentsorgung dar. Aus den gesetzlichen Vorgaben und von den Betreibern selbst definierten Anforderungen resultieren Betriebsaufgaben, die rechtssicher und wirtschaftlich abgewickelt werden müssen. Die Abwicklung der generellen Betriebsaufgaben erfolgt durch eine Vielzahl von einzelnen Betriebsarbeiten, die entweder vorausschauend aufgrund von definierten Auslösekriterien bzw. festgelegter Häufigkeiten geplant oder ereignisabhängig ausgeführt werden müssen. Inhalt des Arbeitsblatts Das Arbeitsblatt DWA-A 147 enthält Anforderungen an den Betrieb und die Instandhaltung von öffentlichen Kanalisationen im Sinne der DIN EN 752. Anlagen, die nur der Ableitung von Abwasser von einer Anfallstelle zu einem Abwasserkanal dienen (z. B. Straßen- und Grundstücksentwässerungsanlagen, verrohrte Gewässer), werden in diesem Arbeitsblatt nicht berücksichtigt. Weiterhin werden nur Anlagen behandelt, die üblicherweise in Kanalisationen vorhanden sind. Für besondere Anlagen, wie z. B. Sandfänge, Rechen usw., lassen sich aufgrund der sehr unterschiedlichen Ausführung und Einsatzbedingungen keine allgemein gültigen Angaben zu notwendigen Betriebsarbeiten machen; in diesen Fällen muss eine Einzelfallbetrachtung erfolgen. Es werden Betriebsarbeiten benannt und Kriterien bzw. Bandbreiten für die Festlegung der Häufigkeit ihrer Durchführung beschrieben. Die Anwendung der Regelungen dieses Arbeitsblatts stellt somit für die Betreiber eine Möglichkeit dar, einen rechtssicheren und den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechenden Betrieb im Sinne der Anforderungen des § 60 Abs. 1 WHG zu gewährleisten. Die Regelungen in diesem Arbeitsblatt enthalten keine starren Vorgaben für die Häufigkeiten einzelner Arbeiten. Ziel ist es vielmehr, die Bandbreite der Häufigkeiten und die Kriterien für deren Festlegung zu benennen, um den Betreibern eine auf den Einzelfall bezogene Ausgestaltung der vorhandenen Spielräume zu ermöglichen. Dabei wird, soweit möglich, eine Mindesthäufigkeit benannt, die erforderlich ist, um den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen zu können. Weiterhin werden, basierend auf diesem Arbeitsblatt, in dem Merkblatt DWAM 174 Hinweise für den Personal-, Fahrzeug- und Gerätebedarf enthalten sein. Dieses Merkblatt wird zurzeit überarbeitet. Änderungen Gegenüber dem Arbeitsblatt DWA-A 147 (April 2005) wurden folgende Änderungen vorgenommen:
●● Bezug der Betriebsarbeiten auf die wesentlichen Instandhaltungsobjekte der Kanalisation;
●● Begrenzung des Anwendungsbereichs auf öffentliche Abwasserkanäle im Sinne der DIN EN 752;
●● Erweiterung des Anwendungsbereichs auf Abwasserpumpanlagen, besondere Entwässerungsverfahren und Außenanlagen;
●● differenzierte Kriterien zur Festlegung der Häufigkeiten, mit denen Betriebsarbeiten durchgeführt werden sollen;
●● Anpassung an die europäische Normung und die zwischenzeitlich eingetretenen Änderungen von Gesetzen und Verordnungen. Das Arbeitsblatt DWA-A 147 „Betriebsaufwand für kommunale Entwässerungssysteme – Betriebsaufgaben und Häufigkeiten“ wurde von den DWA-Arbeitsgruppen ES-7.3 „Betrieb und Unterhalt von Kanalisationen“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Robert Hertler) und ES-7.4 „Betrieb und Unterhalt von Abwasserpumpanlagen“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Gert Bamler) im Fachausschuss ES-7 „Betrieb und Unterhalt“ (Obmann: Dipl.-Ing. Roland Kammerer) erarbeitet und richtet sich vornehmlich an die Betreiber von öffentlichen Kanalisationen. Es kann sinngemäß für Betreiber von großen Grundstücksentwässerungsanlagen angewandt werden.

Mit Erscheinen des Arbeitsblatts DWA-A 147 (März 2017) wird das Arbeitsblatt DWA-A 147, Ausgabe April 2005, zurückgezogen.

Arbeitsblatt DWA-A 147 „Betriebsaufwand für kommunale Entwässerungssysteme - Betriebsaufgaben und
Häufigkeiten",
März 2017, 57 Seiten
ISBN 978-3-88721-453-1
Ladenpreis: 75,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 60,40 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop


Zum ersten Mal finden am 21./22. März 2017 die KanalbetriebsTage in Nürnberg statt. Neben technischen Fragestellungen werden besonders auch Themen wie das Management von Betriebs- und Instandhaltungsprozessen im Mittelpunkt stehen.
In 2017 werden drei Themenschwerpunkte vorgestellt: Personaleinsatz und -entwicklung, Kabel im Kanal - Chancen und Risiken für Kanal- und Kabelnetzbetreiber, Aufbau und Anwendung von Betriebsführungssystemen mit Live-Vorführungen. Die Veranstaltung wird von einer Fachausstellung begleitet.

Informationen und Anmeldung über:
Himani Karjala
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Tel. 0 22 42/872-244
E-Mail: karjala@dwa.de
 
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Zurückgezogenes Merkblatt ATV-M 149

Im Jahr 1999 veröffentlichte die ATV das Merkblatt ATV-M 149 "Zustandserfassung und Bewertung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden". Das Merkblatt wurde durch DWA-M 149-3 "Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden, Teil 3: Zustandsklassifizierung und -bewertung" (Ausgabe 2007) ersetzt. Einem Beschluss des Hauptausschusses "Entwässerungssysteme" folgend wird nun das Merkblatt ATV-M 149 zurückgezogen.

Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Dipl.-Ing. Christian Berger, DWA-Bundesgeschäftsstelle, Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef, Tel.: 02242 872-126, E-Mail: berger@dwa.de.

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Vorhabensbeschreibung Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 149-1 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 1: Allgemeine Anforderungen“

Die DWA wird ein neues Merkblatt „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 1: Allgemeine Anforderungen“ (DWA-M 149-1) erarbeiten. In europäischen Normen werden die Anforderungen an die Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden im Sinne der DIN EN 752 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden“ in den Detailnormen der Normenreihe DIN EN 13508 „Untersuchung und Beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“ festgelegt. Teil 1 „Allgemeine Anforderungen“ dieser Normenreihe wurde im Januar 2013 in überarbeiteter Form neu veröffentlicht und legt hierbei die Grundlagen fest. Auf nationaler Ebene ergänzt die DWAArbeits- und Merkblattreihe DWA-A/M 149 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“ die Normreihe DIN EN 13508. Durch die Erarbeitung eines Merkblatts DWA-M 149 Teil 1 wird die DIN EN 13508-1 in der Anwendung unterstützt werden. Gleichzeitig soll das Merkblatt die Grundlage für die gesamte Arbeits- und Merkblattreihe im Sinne einer Übersicht über die Ziele und Verfahren zur Zustandserfassung und -beurteilung schaffen. Das Merkblatt bezieht sich auf den baulich-betrieblichen und umweltrelevanten Zustand von Kanälen, Leitungen, Schächten und Inspektionsöffnungen. Soweit in DIN EN 13508-1 zusätzliche Aspekte angesprochen werden, wird auf die entsprechenden Regelwerke der DWA verwiesen. Die DWA-Arbeitsgruppe ES-8.1 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“ im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ möchte mit diesem Merkblatt Fachleute im Bereich der Zustandserfassung und -bewertung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen als auch Firmen, die mit der Zustandserfassung betraut werden, ansprechen.

Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-126 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: berger@dwa.de

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 149-2 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion“ liegt vor

Das Merkblatt DWA-M 149-2 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.1 „Zustandserfassung und -bewertung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden“ (Sprecher: Dr.- Ing. Martin Keding) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann: Dr.-Ing. Christian Falk) erarbeitet. Das Merkblatt gilt für die Zustandserfassung von Entwässerungssystemen, welche hauptsächlich als Freispiegelsysteme betrieben werden. Sinngemäß kann das Merkblatt auch für den Bereich der Grundstücksentwässerung angewandt werden, solange diese nicht Bestandteil der Gebäudeentwässerung ist. Historische Entwicklung Die erste Ausgabe der EN 13508-2 „ Kodiersystem für die optische Inspektion“ on“ wurde im Mai 2003 herausgegeben. Mit Veröffentlichung der Norm als DIN EN 13508-2 erfolgte die Übernahme in das nationale Regelwerk im September 2003. Ergänzend dazu wurde 2006 das Merkblatt DWA-M 149-2 mit Empfehlungen zur Anwendung des Kodiersystems der DIN EN 13508-2 publiziert. Eine Gemeinschaftspublikation beider Fassungen wurde im Mai 2007 veröffentlicht. Die aktualisierte Gemeischaftspublikation wird im 1. Halbjahr 2014 erscheinen. DIN EN 13508-2 wurde überarbeitet Im Rahmen der turnusmäßigen Überprüfung der EN 13508-2 wurde eine punktuelle Anpassung für erforderlich gehalten, ohne die festgelegte Systematik wesentlich zu verändern. Seitens der DWA wurde dieser Prozess durch die Arbeitsgruppe ES-8.1 aktiv begleitet, um wichtige Inhalte des bestehenden Merkblattes DWAM 149-2 bereits in der europäischen Norm zu verankern. Die aktualisierte Fassung der Norm EN 13508-2 wurde im März 2011 veröffentlicht. Die deutsche Ausgabe folgte im August 2011. Zur Gewährleistung der harmonisierten Abläufe zur Anwendung der DIN EN 13508-2 in Verbindung mit Merkblatt DWA-M 149-2 erfolgte die Anpassung des Merkblattes an die geänderten normativen Vorgaben. Änderungen im DWA-Merkblatt Das Merkblatt DWA-M 149-2 ersetzt aus Gründen der Fortschreibung der europäischen Normung das bisherige Merkblatt DWA-M 149-2 aus dem Jahre 2006. Die wesentlichsten Anpassungen erfolgten bei den Kodes zu Innenauskleidungen, zu Reparaturen und den Steuerkodes. Im Sinne einer einheitlichen Handhabung enthält dieses Merkblatt Empfehlungen zur Anwendung der DIN EN 13508-2:2011 durch den Auftraggeber. Um dem Anwender die Benutzung zu erleichtern, entspricht die Gliederung der DIN EN 13508-2:2011. In Deutschland werden die verbindlichen Regelungen der DIN EN 13508- 2:2011 in Verbindung mit den Inhalten dieses Merkblattes zur Anwendung empfohlen. Die informativen Teile der DIN EN 13508-2:2011 werden derzeit nur in den aufgeführten Ausnahmen zur Anwendung empfohlen. Die Anwendung steht aber jedermann frei. Übergangsregelungen Geschultes Personal sowie effiziente Hilfsmittel sind Voraussetzung für eine qualifizierte Inspektion. Gerade im Hinblick auf die Anwendung des Kodiersystems nach DIN EN 13508-2:2011 ist die Unterstützung des Eingabevorganges durch geeignete Software von besonderer Bedeutung. Die Norm kann daher erst angewandt werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen. Hierzu räumt die DIN EN 13508-2 eine Frist bis August 2014 ein. Inspektionsprogramme, die vor Veröffentlichung der EN 13508-2:2011 aufgrund gesetzlicher Vorgaben begonnen wurden, können noch mit dem ursprünglichen Kodiersystem gemäß EN 13508- 2:2003 in Verbindung mit DWA-M 149- 2:2006 beendet werden. Es wird jedoch empfohlen, ab Veröffentlichung des Weißdruckes des DWAM 149-2 bei allen Inspektionsprogrammen das aktualisierte Kodiersystem der EN 13508-2:2011 in Verbindung mit dem Merkblatt DWA-M 149-2 anzuwenden. Zielgruppe Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen als auch an Firmen, die mit der Zustandserfassung betraut werden.  

Merkblatt DWA-M 149-2
„Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion"
Dezember 2013, 57 Seiten
ISBN 978-3-944328-37-9
Ladenpreis: 61 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 48,80 Euro
Hinweis: Im Frühjahr 2014 werden die
vollständigen Texte der DIN EN 13508-2
(Ausgabe August 2011) und des neuen
Merkblattes DWA M 149-2 in einer Gemeinschaftspublikation
herausgegeben.
Dabei werden die Texte in einer synoptischen
Darstellung angeordnet.
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblatts DWA-M 149-2 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion“ liegt vor

Der Entwurf des Merkblatts DWA-M 149- 2 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion“ liegt vor. Der Entwurf wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.1 „Zustandserfassung und -bewertung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden“ (Sprecher: Dr.-Ing. Martin Keding) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann: Dr.-Ing. Christian Falk) erarbeitet. Das Merkblatt gilt für die Zustandserfassung von Entwässerungssystemen, die hauptsächlich als Freispiegelsysteme betrieben werden. Sinngemäß kann das Merkblatt auch für den Bereich der Grundstücksentwässerung angewandt werden, solang diese nicht Bestandteil der Gebäudeentwässerung ist. Historische Entwicklung Die erste Ausgabe der EN 13508-2 „Kodiersystem für die optische Inspektion“ wurde im Mai 2003 herausgegeben. Mit Veröffentlichung der Norm als DIN EN 13508-2 erfolgte die Übernahme in das nationale Regelwerk im September 2003. Ergänzend dazu wurde 2006 das Merkblatt DWA-M 149-2 mit Empfehlungen zur Anwendung des Kodiersystems der DIN EN 13508-2 publiziert. Eine Gemeinschaftspublikation beider Fassungen wurde im Mai 2007 veröffentlicht. DIN EN 13508-2 wurde überarbeitet Im Rahmen der turnusmäßigen Überprüfung der EN 13508-2 wurde eine punktuelle Anpassung für erforderlich gehalten, ohne die festgelegte Systematik wesentlich zu verändern. Seitens der DWA wurde dieser Prozess durch die Arbeitsgruppe ES-8.1 aktiv begleitet, um wichtige Inhalte des bestehenden Merkblatts DWAM 149-2 bereits in der europäischen Norm zu verankern. Die aktualisierte Fassung der Norm EN 13508-2 wurde im März 2011 veröffentlicht. Die deutsche Ausgabe folgte im August 2011. Zur Gewährleistung der harmonisierten Abläufe zur Anwendung der DIN EN 13508-2 in Verbindung mit Merkblatt DWA-M 149-2 wurde das Merkblatt an die geänderten normativen Vorgaben angepasst. Änderungen im DWA-Merkblatt Das Merkblatt DWA-M 149-2 soll aus Gründen der Fortschreibung der europäischen Normung das bisherige Merkblatt DWA-M 149-2 aus dem Jahre 2007 ersetzen. Die wesentlichsten Anpassungen erfolgten bei den Kodes zu Innenauskleidungen, zu Reparaturen und den Steuerkodes. Im Sinne einer einheitlichen Handhabung enthält dieses Merkblatt Empfehlungen zur Anwendung der DIN EN 13508-2:2011 durch den Auftraggeber. Um dem Anwender die Benutzung zu erleichtern, entspricht die Gliederung der der DIN EN 13508-2:2011. In Deutschland werden die verbindlichen Regelungen der DIN EN 13508- 2:2011 in Verbindung mit den Inhalten dieses Merkblatts zur Anwendung empfohlen. Die informativen Teile der DIN EN 13508-2:2011 werden derzeit nur in den aufgeführten Ausnahmen zur Anwendung empfohlen. Die Anwendung steht aber jedermann frei. Übergangsregelungen Geschultes Personal sowie effiziente Hilfsmittel sind Voraussetzung für eine qualifizierte Inspektion. Gerade im Hinblick auf die Anwendung des Kodiersystems nach DIN EN 13508-2:2011 ist die Unterstützung des Eingabevorgangs durch geeignete Software von besonderer Bedeutung. Die Norm kann daher erst angewandt werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen. Hierzu räumt die DIN EN 13508-2 eine Frist bis August 2014 ein. Inspektionsprogramme, die vor Veröffentlichung der EN 13508-2:2011 aufgrund gesetzlicher Vorgaben begonnen wurden, können noch mit dem ursprünglichen Kodiersystem gemäß EN 13508- 2:2003 in Verbindung mit DWA-M 149- 2:2006 beendet werden. Es wird jedoch empfohlen, ab Veröffentlichung des Weißdrucks des DWAM 149-2 bei allen Inspektionsprogrammen das aktualisierte Kodiersystem der DIN EN 13508-2:2011 in Verbindung mit dem Merkblatt DWA-M 149-2 anzuwenden. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 149-2 wird bis zum 15. April 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-135
E-Mail: berger@dwa.de
Digitale Vorlage für Stellungnahmen: http://de.dwa.de/themen.html

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Aufruf zur Stellungnahme ZTV Optische Inspektion: Gelbdruck des Merkblatts DWA-M 149-8 liegt vor

Der Entwurf des Merkblatts DWA-M 149-8: „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 8: Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) – Optische Inspektion“, der nun vorliegt, wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES- 8.1 „Zustandserfassung und -beurteilung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden“ (Sprecher: Dr.- Ing. Martin Keding) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann Dr.-Ing. Christian Falk) erarbeitet. Die optische Inspektion von Abwasserleitungen und -kanälen ist zentrale Grundlage für nachfolgende Zustandsbewertungen und für die Planung eventuell zu ergreifender Maßnahmen. Neben der Beauftragung ausschließlich geeigneter Unternehmen, ausgestattet mit fachkundigem Personal und fachgerechtem Gerät, sind eindeutige Formulierungen der auftragsbezogenen Anforderungen durch den Auftraggeber Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit und Qualität der zu erzielenden Inspektionsergebnisse. Die erarbeitete ZTV liefert den Vertragspartnern auf Auftraggeber- und Auftragnehmerseite ergänzend zur Leistungsbeschreibung und zu den Besonderen Vertragsbedingungen ein strukturiertes, Auftraggeber übergreifendes Anforderungsprofil für die Ausführung der beauftragten Arbeiten. Die ZTV enthält feste, unveränderliche Texte, die durch Auswahlfelder und/oder zusätzliche auftraggeberspezifische Texteingaben ergänzt und auf das konkrete Inspektionsvorhaben angepasst werden können. Ziel der ZTV ist es, als Arbeitshilfe für Auftraggeber eine umfängliche und eindeutige Formulierung der zu beschreibenden Anforderungen sicherzustellen. Gleichzeitig unterstützt die ZTV Bieter bei der Angebotskalkulation sowie Auftragnehmer und den Inspekteur bei der Ausführung durch eine erleichterte und transparent nachvollziehbare Erfassung der vom Auftraggeber geforderten technischen Standards. Die Anhänge A bis E des Merkblatts sind informativ und nicht Bestandteil der ZTV. Sie enthalten Hinweise auf weitere Inhalte in den Vergabe- und Vertragsunterlagen, so unter anderem Anforderungen an die Auswahl geeigneter Unternehmen und Hinweise zum Umfang der Vorhabensbeschreibung und Umfang der Projekteinweisung des Auftragnehmers. Die ZTV lässt eine Anwendung im Vertrag nach VOL und Anwendung im Vertrag nach VOB zu. Es ist zu beachten, dass beim VOL-Vertrag die VOB/C ATV DIN 18299 „Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art“ nicht automatisch (per se) zur Anwendung kommt. Auftraggeber, die dies wünschen, können beim VOL-Vertrag die VOB/C ATV DIN 18299 sinngemäß zur Anwendung bringen. Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Sanierung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen als auch an Sanierungsfirmen. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 149-8 wird bis zum 30. April 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de

Eine digitale Vorlage für Stellungnahmen findet man unter:
http://de.dwa.de/themen.html
Entwurf Merkblatt DWA-M 149-8 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 8: Zusätzliche technische Vertragsbedingungen (ZTV) - Optische Inspektion",
Februar 2013, 29 Seiten
ISBN 978-3-942964-85-2
Ladenpreis: 35,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 28,00 Euro

Zu beziehen bei:
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Neuerscheinung Merkblatt DWA-M 149, Teil 7 „Beurteilung der Umweltrelevanz des baulichen/betrieblichen Zustands von Entwässerungssystemen“ veröffentlicht

Die DWA hat das Merkblatt DWA-M 149- 7 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 7: Beurteilung der Umweltrelevanz des baulichen/betrieblichen Zustands“ veröffentlicht. Das Merkblatt befasst sich mit der Beurteilung der Auswirkungen von nicht den Anforderungen entsprechenden Entwässerungssystemen auf die Umwelt. Es ist damit Teil des integralen Kanalmanagements wie in DIN EN 752:2008 und prEN 752:2015 beschrieben. Der Zweck der Beurteilung kann hierbei unterschiedlich sein und zum Beispiel planerische oder betriebliche Aspekte betreffen. Ein Ziel von Entwässerungssystemen ist der Schutz der Umwelt durch schadlose Ableitung von Abwasser. Dies bedingt auch, dass der Betrieb von Entwässerungssystemen nicht selbst die Umwelt gefährdet, indem zum Beispiel Abwasser aus den Systemen austritt oder unverschmutztes Wasser in diese eintritt. Der Ablauf der Zustandsbeurteilung besteht aus den Teilschritten Zustandserfassung, Vergleich mit den Anforderungen und Ermittlung von Zuständen, die signifikant von den Anforderungen abweichen (Mängeln). Für diese ist ein Konzept zur Behebung aufzustellen. Hierbei wird nach den Teilaspekten hydraulische Leistungsfähigkeit, Auswirkungen auf die Umwelt, baulicher Zustand und betriebliche Mängel unterschieden. Die einzelnen Teilaspekte sind zunächst getrennt zu betrachten, wenn auch im Einzelfall gegenseitige Abhängigkeiten gegeben sein können, zum Beispiel zwischen baulichen und betrieblichen Mängeln und hydraulischer Leistungsfähigkeit. Ziel der Zustandsbeurteilung ist generell die Bildung von Handlungsprioritäten, wobei die Ergebnisse der Beurteilung der einzelnen Teilbereiche je nach Zweck der Maßnahme zu einer Gesamtbetrachtung zusammenzuführen sind. Ziel des Merkblatts ist die Unterstützung bei der Erarbeitung von begründeten Handlungsprioritäten aus Sicht der Umweltrelevanz. Die Ergebnisse können zum Beispiel Eingang in übergreifende Bedarfsplanungen zur Sanierung finden. Das Merkblatt hat keinen direkten Bezug zur Maßnahmenplanung. Es ist nicht Gegenstand des Merkblatts, absolute Aussagen zur Umweltrelevanz zu treffen. Das Merkblatt richtet sich an Ingenieure, die mit der Zustandserfassung, -beurteilung und Sanierungsbedarfsplanung befasst sind und bei Netzbetreibern, in Beratungsunternehmen oder bei Aufsichtsbehörden arbeiten. Das Merkblatt wurde von einer Projektgruppe in der DWA-Arbeitsgruppe ES- 8.1 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“ (Sprecher: Dr.-Ing. Martin Keding) im DWA-Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann: Dr.-Ing. Christian Falk) erarbeitet. DWA-M 149-7 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 7: Beurteilung der Umweltrelevanz des baulichen/betrieblichen Zustands“

Januar 2016, 45 Seiten
ISBN 978-3-88721-274-2
Ladenpreis: 57 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 45,60 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Zum Thema „Kanalinspektion von A bis
Z" findet ein zweitägiges Seminar für Ingenieure
am 20./21. April 2016 in Leipzig
und am 16./17. November 2016 in
Koblenz zum Preis von 570 € für Mitglieder
und 690 € für Nichtmitglieder statt.
Informationen und Anmeldung über:
Petra Heinrichs
Tel. 0 22 42/872-215
E-Mail: petra.heinrichs@dwa.de  

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Neu erschienen

Merkblatt DWA-M 149-8 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 8:

Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) – Optische Inspektion“ und Digitales Formular ZTV-OI zum Merkblatt DWA-M 149-8 Das neu vorliegende Merkblatt DWA-M 149-8: „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 8: Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) – Optische Inspektion“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.1 „Zustandserfassung und -beurteilung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden“ (Sprecher: Dr.-Ing. Martin Keding) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann: Dr.-Ing. Christian Falk) erarbeitet. Der Verband zertifizierter Sanierungs- Berater für Entwässerungssysteme e. V. (VSB) hat in den vergangenen Jahren zu den bewährten Verfahren der Innensanierung von Entwässerungssystemen Empfehlungen als „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen“ erarbeitet und den Ausschreibenden an die Hand gegeben oder zur Anwendung empfohlen. Um den Anwendern künftig einheitliche Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) zur Verfügung zu stellen, haben DWA und VSB sich entschlossen zu kooperieren. Hierzu wird in gemeinsamen Arbeitsgruppen sichergestellt, dass die bewährten und fortentwickelten ZTV-Inhalte in Übereinstimmung mit dem geltenden DWA-Regelwerk in entsprechenden Merkblättern durch die DWA veröffentlicht werden. Für die Erarbeitung dieses Merkblattes stellte die VSB-Empfehlung VSB ZTV Nr. 14 eine Grundlage dar. Der VSB wird mit Erscheinen dieses Merkblattes die VSB ZTV Nr. 14 (08/2009) zurückziehen. Die Optische Inspektion von Abwasserleitungen und -kanälen ist zentrale Grundlage für nachfolgende Zustandsbewertungen und für die Planung eventuell zu ergreifender Maßnahmen. Neben der Beauftragung ausschließlich geeigneter Unternehmen, ausgestattet mit fachkundigem Personal und fachgerechtem Gerät, sind eindeutige Formulierungen der auftragsbezogenen Anforderungen durch den Auftraggeber Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit und Qualität der zu erzielenden Inspektionsergebnisse. Die erarbeitete ZTV liefert den Vertragspartnern auf Auftraggeber- und Auftragnehmerseite ergänzend zur Leistungsbeschreibung und zu den Besonderen Vertragsbedingungen ein strukturiertes, Auftraggeber übergreifendes Anforderungsprofil für die Ausführung der beauftragten Arbeiten. Die ZTV enthält feste unveränderliche Texte, die durch Auswahlfelder und/oder zusätzliche auftraggeberspezifische Texteingaben ergänzt und auf das konkrete Inspektionsvorhaben angepasst werden können. Ziel der ZTV ist es, als Arbeitshilfe für Auftraggeber eine umfängliche und eindeutige Formulierung der zu beschreibenden Anforderungen sicherzustellen. Gleichzeitig unterstützt die ZTV Bieter bei der Angebotskalkulation sowie Auftragnehmer und den Inspekteur bei der Ausführung durch eine erleichterte und transparent nachvollziehbare Erfassung der vom Auftraggeber geforderten technischen Standards. Die Anhänge A bis D des Merkblatts sind informativ und nicht Bestandteil der ZTV. Sie enthalten Hinweise auf weitere Inhalte in den Vergabe- und Vertragsunterlagen, so unter anderem Anforderungen an die Auswahl geeigneter Unternehmen und Hinweise zum Umfang der Vorhabensbeschreibung und Umfang der Projekteinweisung des Auftragnehmers. Die ZTV lässt eine Anwendung im Vertrag nach VOL und Anwendung im Vertrag nach VOB zu. Es ist zu beachten, dass beim VOL-Vertrag die VOB/C ATV DIN 18299 „Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art“ nicht automatisch (per se) zur Anwendung kommt. Auftraggeber, die dies wünschen, können beim VOL-Vertrag die VOB/C ATV DIN 18299 sinngemäß zur Anwendung bringen. Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Sanierung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen als auch an Sanierungsfirmen. Merkblatt DWA-M 149-8 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 8: Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) – Optische Inspektion“, September 2014, 35 Seiten ISBN 978-3-944328-38-6 Ladenpreis: 66 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 52,80 Euro Das zusammen mit dem Merkblatt vertriebene digitale Vertragsformular „ZTV OI – Optische Inspektion – Merkblatt DWA-M 149-8“ wird zur Anwendung empfohlen. Das digitale Vertragsformular berechtigt den jeweiligen Eigentümer zur beliebigen Vervielfältigung für eigene Zwecke und Verwendung des Vertragsbestandteils als beigefügte Anlage in den Ausschreibungsunterlagen. Das digitale Formular erhält man im Kombipaket gemeinsam mit dem Merkblatt DWA-M 149-8:

Ladenpreis: 135 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 108 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Die oben beschriebenen Inhalte werden in folgenden Veranstaltungen der DWA behandelt:
„Seminar zur Kanalinspektion für Ingenieure:
Durchführung und Zustandsbeurteilung von Kanalinspektionen (10ES159)" Folgende Termine werden angeboten:
6./7. November 2014 in Leipzig
28./29. April 2015 in Heidelberg
2./3. November 2015 in Werl (Nordrhein-Westfalen)
DWA, Petra Heinrichs
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-215
Fax 0 22 42/872-135
E-Mail: petra.heinrichs@dwa.de
 
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Software "Kanalinspektions-Expert"

Durchführung und Beurteilung der Kanalinspektion
Anwendung der Merkblätter DWA-M 149-2, DWA-M 149-3 und DWA-M 150-1
Version 1.0, März 2008

verfügbar in den Versionen:

- Schulung (Vorgänger: Kanalzustands-Expert)
Ladenpreis: EUR 100,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 80,00
- Standard (Vorgänger: Datenaustausch-Expert)
Ladenpreis: EUR 420,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 336,00
- Professional
Ladenpreis: EUR 750,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 600,00

Die Software stellt die Basis für die korrekte Durchführung der Zustandserfassung, -kontrolle und -klassifizierung von Entwässerungssystemen nach der DIN EN 13508-2 sowie den ergänzenden technischen Merkblättern der DWA dar.

Die Software ist für den gezielten Einsatz entsprechend Ihrer Erfordernisse modular in drei Stufen aufgebaut:

Die Version "Schulung" enthält den offiziellen Zustandskatalog der DWA mit einer übersichtliche Darstellung und einen Selbsttestfunktion mit Beispielbildern und -videos. Sie schult das bei der Inspektion eingesetzte Personal in der Anwendung des Kodiersystems nach Merkblatt DWA-M 149-2 "Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden, Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion".

Die Version "Standard" stellt verschiedene Darstellungsmöglichkeiten für XML-Daten nach Merkblatt ATV-DVWK-M 150-1 "Datenaustauschformat, Teil 1: Zustandserfassung von Entwässerungssystemen" sowie Überprüfung der Daten zur Verfügung. Diese Version unterstützt den Austausch, die Prüfung und die Bearbeitung von Kanalinspektionsdaten mit geringem Aufwand bei hoher Qualität.

Die Version "Professional" ermöglicht darüber hinaus die Klassifizierung und Bewertung der Kanalinspektionsergebnisse nach dem Muster des Anwendungsbeispiels nach Merkblatt DWA-M 149-3 "Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden, Teil 3: Zustandsklassifizierung und -bewertung" mit Rechenhilfen und Bilddarstellungen.

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Merkblatt DWA-M 149-3

Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden
Teil 3: Zustandsklassifizierung und -bewertung
November 2007, 66 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-940173-34-8
Ladenpreis: EUR 56,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 44,80

Das Merkblatt regelt die Vorgehensweise bei der Klassifizierung und -bewertung des baulichen/betrieblichen Zustandes von Entwässerungssystemen im Rahmen des Gesamtprozesses Sanierung. Es gilt für die Beurteilung der Ergebnisse der optischen Inneninspektion, d. h. die Feststellung des Istzustandes von Kanalisationen oder ihrer Teile, wie Abwasserleitungen und -kanäle, Schächten und Inspektionsöffnungen einschließlich der Grundstücksentwässerung im Rahmen der Instandhaltung. Im allgemeinen Teil werden grundsätzliche Anforderungen an die Zustandsklassifizierung und -bewertung dargestellt, die unabhängig vom Beurteilungsmodell im Sinne einer Vergleichbarkeit eingehalten werden sollten. Im Anhang wird ein mögliches Verfahren zur Umsetzung der Anforderungen aufgezeigt. Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen als auch an Firmen, die mit der
Zustandsbeurteilung betraut werden.

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 149-3 - Beurteilung von Entwässerungssystemen nach optischer Inspektion

Im Rahmen des DWA-Regelwerks ist das Merkblatt DWAM 1493 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 3: Beurteilung nach optischer Inspektion" erschienen. Das Merkblatt wurde von einer Projektgruppe in der DWA-Arbeitsgruppe ES8 .1 „Zustandserfassung und -bewertung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden" (Sprecher: Dr. Ing. Martin Keding) im DWA-Fachausschuss ES8 „Zustandserfassung und Sanierung" (Obmann: Dr. Ing. Christian Falk) erstellt.
Dieses Merkblatt ersetzt das Merkblatt DWAM 1493 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 3: Zustandsklassifizierung und bewertung" vom November 2007. Es ist Teil der Merkblattreihe DWAM 149 zur Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden. Die Überarbeitung wurde notwendig, da sich bedingt durch die Überarbeitung der europäischen Normung, insbesondere DIN EN 135082:2011 in Verbindung mit Merkblatt DWAM 1492:2013, die Grundlagen für die Zustandsbeurteilung verändert haben. Fortgeschrieben wurde insbesondere das Anwendungsbeispiel in Anhang.
Gegenüber Merkblatt DWA-M 149-3: 2007-11 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
●● Anpassung an die europäische und des DWA-Regelwerks
●● Änderung des Untertitels durch An-passung des Titels an DIN EN 13508-2 und DWA-M 149-2
●● Im Besonderen Anpassung an DIN EN 13508-2:2011 in Verbindung mit Merkblatt DWA-M 149-2:2013
●● Einarbeitung von redaktionellen Klar-stellungen und Korrekturen im allgemeinen Teil und Anwendungsbeispiel
Das aktualisierte Merkblatt gewährleistet auf der Grundlage des Kodiersystems nach DIN EN 13508-2:2011 in Verbindung mit dem Merkblatt DWA-M 149-2:2013 einen abgestimmten Arbeitsablauf zur Zustandserfassung und -beurteilung. Es berücksichtigt weiterhin eine sinnvolle Einordnung der Teilaufgabe Zustandsbeurteilung in den Gesamtarbeitsablauf zur Sanierung von Entwässerungssystemen, wie er in DIN EN 752 beschrieben ist.
Das Merkblatt ist gegliedert in einen allgemeinen Teil und ein Anwendungs-beispiel im Anhang. Der allgemeine Teil stellt grundsätzliche Anforderungen an die Zustandsklassifizierung und -bewertung, die unabhängig vom Beurteilungs-modell im Sinne einer Vergleichbarkeit eingehalten werden sollten. Im Anhang wird ein mögliches Verfahren zur Umsetzung der Anforderungen aufgezeigt. Andere Beurteilungsmodelle können, so-weit diese die grundsätzlichen Anforderungen erfüllen, ebenfalls angewandt werden.
Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen als auch an Firmen, die mit der Zustandsbeurteilung betraut werden.

Merkblatt DWA-M 149-3 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 3: Beurteilung nach optischer Inspektion", April 2015, 70 Seiten
ISBN 978-3-88721-224-7 Ladenpreis: 77,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 62 Euro Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Zum Thema des Merkblatts passend, bietet die DWA folgende Bildungsveranstaltungen an: „Kanalinspektion von A bis Z, Seminar zur Kanalinspektion für Ingenieure", in Heidelberg am 28 ./29 . April 2015 und in Werl am 2 ./3 . November 2015 .

Weitere Informationen:
Petra Heinrichs
Tel. 0 22 42/872-215 Fax 0 22 42/872-135
E-Mail: petra.heinrichs@dwa.de

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Korrekturhinweis zum Merkblatt DWA-M 149-3:2007

Das Merkblatt DWAM 1493:200711 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 3: Zustandsklassifizierung und -bewertung" wurde im April 2015 durch das Merkblatt DWAM 1493 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 3: Beurteilung nach optischer Inspektion" ersetzt. Die Aktualisierung des Merkblatts war aus Gründen der Fortschreibung der europäischen Normung (DIN EN 135082:2011) erforderlich geworden. Allerdings dürfen Inspektionsprogramme, die vor Veröffentlichung der DIN EN 135082:2011 begonnen wurden, noch mit dem ursprünglichen Kodiersystem gemäß DIN EN 135082:2003/Merkblatt DWAM 1492:2006 beendet werden. Infolgedessen kommt auch das Merkblatt DWAM 1493:2007 noch zur Anwendung.

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Errata zur April-Ausgabe: Korrekturblatt zu Merkblatt DWA-M 149-3

Die in der April-Ausgabe veröffentlichten Korrekturen zum Merkblatt DWA-M 149- 3 beziehen sich auf Tabelle A.14 auf die Spalte Ch1, Zeile F und Zeile Z; diese Korrekturen wurden richtig angegeben. Allerdings ist in Zeile N ein Formatierungsfehler aufgetreten, wodurch hinsichtlich der Zustandsklasse eine falsche Zuordnung wiedergegeben wurde. Der Wert „alle“ in Zeile N muss der Zustandsklasse 2 zugeordnet sein. Die Korrekturen sind in Tabelle A.14 fett hervorgehoben

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Merkblatt DWA-M 149-4

Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden
Teil 4: Detektion von Lagerungsdefekten und Hohlräumen mittels geophysikalischer Verfahren
Juli 2008, 35 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-940173-93-5
Ladenpreis: EUR 38,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 30,40

Das Merkblatt gibt Empfehlungen und Informationen zu Messverfahren, mit denen Lagerungsdefekte und Hohlräume in der Umgebung erdverlegter Leitungen detektiert werden können. Es beschreibt die Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsgrenzen der Messmethoden Georadar, Geoelektrik sowie Seismik. Außerdem werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu den Meßmethoden "Akustische Inspektion" und "Gamma-Gamma-Sonde" vorgestellt. Hierzu werden relevante Angaben für die wichtigsten Anwendungsbereiche der Detektion von Lagerungsdefekten zusammengestellt. Es werden Anwendungsbereiche angegeben, welche durch praktische Erfahrungen gestützt sind. Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen und an Firmen, die mit der Zustandsbeurteilung betraut werden.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de

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Merkblatt DWA-M 149-5 (Entwurf)

Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden
Teil 5: Optische Inspektion
März 2010, 26 Seiten, 1 Bild, DIN A4
ISBN 978-3-941897-10-6
Einzelpreis: EUR 35,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 28,00

Das Merkblatt befasst sich mit der Erfassung des baulichen und betrieblichen Zustandes von Entwässerungssystemen außerhalb und unterhalb von Gebäuden durch optische Inspektion. Es ist damit Teil eines integralen Kanalmanagements wie in DIN EN 752 dargestellt. Im Merkblatt werden Empfehlungen und Hilfen zur Lösung technischer und betrieblicher Probleme sowie zum Qualitätsmanagement gegeben. Hierzu werden Verfahren in allgemeingültiger Form beschrieben und Anforderungen an Ausrüstung, Durchführung und Qualitätssicherung definiert. Zur Ausschreibung und Vergabe von Leistungen muss der Auftraggeber weitere Festlegungen treffen. Ziel ist es, entsprechend der grundlegenden Bedeutung der Inspektion für alle hierauf aufbauenden Arbeitsschritte eine qualifizierte Erfassung des tatsächlichen Zustandes zu gewährleisten.

Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Zustandserfassung und -bewertung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen als auch an Firmen, die mit der Zustandserfassung betraut werden.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=5295

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Merkblatt DWA-M 149-5 Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden

Teil 5: Optische Inspektion
Dezember 2010, 26 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-65-6
Einzelpreis EUR 38,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 30,40
Das Merkblatt befasst sich mit der Erfassung des baulichen und betrieblichen Zustandes von Entwässerungssystemen außerhalb und unterhalb von Gebäuden durch optische Inspektion. Es ist damit Teil eines integralen Kanalmanagements wie in DIN EN 752 dargestellt. Im Merkblatt werden Empfehlungen und Hilfen zur Lösung technischer und betrieblicher Probleme sowie zum Qualitätsmanagement gegeben. Hierzu werden Verfahren in allgemeingültiger Form beschrieben und Anforderungen an Ausrüstung, Durchführung und Qualitätssicherung definiert. Zur Ausschreibung und Vergabe von Leistungen muss der Auftraggeber weitere Festlegungen treffen. Ziel ist es, entsprechend der grundlegenden Bedeutung der Inspektion für alle hierauf aufbauenden Arbeitsschritte eine qualifizierte Erfassung des tatsächlichen Zustandes zu gewährleisten. Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Zustandserfassung und -bewertung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden und Aufsicht führenden Institutionen sowie an Firmen, die mit der Zustandserfassung betraut werden.

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Merkblatt DWA-M 149-6 – Druckprüfungen in Betrieb befindlicher Entwässerungssysteme mit Wasser oder Luft

Die DWA hat das Merkblatt DWA-M 149- 6 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 6: Druckprüfungen in Betrieb befindlicher Entwässerungssysteme mit Wasser oder Luft“ veröffentlicht. Es ist nicht nur ein Gebot der Vorsorge, sondern eine Notwendigkeit, dass Abwasserleitungen, -kanäle und Schächte nach dem Stand der Technik „dicht“ sind. Andererseits sollten aus wirtschaftlichen Gründen Sanierungen vorrangig bei umwelttechnisch relevanten Schadstellen erfolgen. Nur so können die verfügbaren Mittel und Kapazitäten mit sinnvollen Prioritäten eingesetzt werden. Das neue Merkblatt ersetzt das Merkblatt ATV-M 143-6 „Inspektion, Instandsetzung, Sanierung und Erneuerung von Abwasserkanälen und -leitungen – Teil 6: Dichtheitsprüfungen bestehender, erdüberschütteter Abwasserleitungen und -kanäle und Schächte mit Wasser, Luftüber- und Unterdruck“ vom Juni 1998. Es ist Teil der Arbeits- und Merkblattreihe DWA-A/M 149 zur Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden. Das Merkblatt gilt für die Prüfung von in Betrieb befindlichen, erdüberschütteten, als Freispiegelleitungen betriebenen Abwasserleitungen und -kanälen einschließlich der Schächte mit den Prüfmedien Wasser und Luft. Die im Merkblatt definierten Kriterien dienen der Beurteilung des Handlungsbedarfs von in Betrieb befindlichen Entwässerungssystemen. Kriterien für Prüfungen an Abwasserleitungen und -kanälen sowie an Schächten in Wassergewinnungsgebieten legt das Arbeitsblatt DWA-A 142 fest. Die optische Inspektion (DIN EN 13508-2 in Verbindung mit dem Merkblatt DWA-M 149-2) kann Aussagen zur Dichtheit nur in begrenztem Umfang liefern. So bedingen sichtbare Schäden nicht immer eine mangelnde Dichtheit. Andererseits sind undichte Stellen, insbesondere im Bereich von Rohrverbindungen, kaum visuell erkennbar. Daher ist zur Festlegung von Sanierungsprioritäten gegebenenfalls eine ergänzende Prüfung mit einem Druckmedium sinnvoll. Für die Festlegung sinnvoller Sanierungsprioritäten wurden im vorliegenden Merkblatt zwei Prüfkriterien definiert: Prüfkriterium I basiert auf den vorherigen Regelungen im Merkblatt ATV-M 143-6; das zusätzliche Prüfkriterium II bezieht neben der Ökologie die Wirtschaftlichkeit in die Betrachtung mit ein. Hier wurde auf der Basis einer fiktiven zulässigen Leckagegröße (4 mm Leckagedurchmesser je Rohrverbindung und 2,5 m Rohrlänge bei DN 300 bis DN 500) ein Grenzwert für die Wasserzugabewerte bzw. Druckdifferenz bei der Prüfung mit Luftüber- bzw. -unterdruck berechnet. Bei Nichteinhaltung des Prüfkriteriums II ist kurzfristiger Handlungsbedarf angezeigt. Wenn für den konkreten Einzelfall die Entscheidung getroffen wurde, dass der Zustand von in Betrieb befindlichen Netzen mittels Druckprüfung beurteilt werden soll, wird die Anwendung der in diesem Merkblatt definierten Kriterien zur Beurteilung des Handlungsbedarfs angeraten. Änderungen: Gegenüber dem Merkblatt ATV-M 143-6 (6/1998) wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Änderung der Merkblattnummerierung und Einbinden in die Arbeits-/ Merkblattreihe DWA-A/M 149 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“. Die im Merkblatt beschriebenen Druckprüfungen und zugehörigen Kriterien dienen nicht der Dichtheitsprüfung, sondern der Zustandserfassung und -beurteilung zur Festlegung von Sanierungsprioritäten. b) Einführung eines zusätzlichen Prüfkriteriums, das neben den Belangen des Boden- und Grundwasserschutzes auch wirtschaftliche Aspekte für die Festlegung von Sanierungsprioritäten berücksichtigt. c) Anpassung an zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen, Verordnungen und DINNormen sowie des DWA-Regelwerks. Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.19 „Dichtheitsprüfung bestehender Systeme“ (Sprecher: Dr.- Ing. Marco Künster) im DWA-Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ erstellt und richtet sich an alle im Bereich der Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen wie auch an Firmen, die mit der Zustandsbeurteilung betraut werden. Mit Veröffentlichung des Merkblatts DWA-M 149-6 wird das Merkblatt ATVM 143-6 (06/1998) zurückgezogen.

Merkblatt DWA-M 149-6 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 6: Druckprüfungen in Betrieb befindlicher Entwässerungssysteme mit Wasser oder Luft“,
August 2016
32 Seiten, ISBN 978-3-88721-368-8
Ladenpreis: 46,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 37,20 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

Zu diesem Thema bietet die DWA einen einwöchigen Sachkundelehrgang mit Zertifikat an, der alle fünf Jahre aufgefrischt werden soll. Informationen hierzu:
Petra Heinrichs
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Tel. 0 22 42/872-215
E-Mail: petra.heinrichs@dwa.de
http://de.dwa.de/veranstaltungen.html

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Merkblatt DWA-M 150 "Datenaustauschformat für die Zustandserfassung von Entwässerungssystemen"

April 2010, 55 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-12-0

Einzelpreis: EUR 54,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 43,20
Ziel des Merkblattes ist die Definition einer einheitlichen Datenschnittstelle für die Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden auf der Grundlage der DIN EN 13508. Um dem Anwender die Arbeit mit der Norm zu erleichtern und um eine einheitliche Inspektionspraxis aus technischen und wirtschaftlichen Gründen zu fördern, hat die DWA das Merkblatt DWA-M 149-2 veröffentlicht. Es ist eine Anwendungshilfe für alle an der Inspektion nach DIN EN 13508-2 Beteiligten. Zur Auswertung der gewonnenen Daten wurde weiterhin das Merkblatt DWA-M 149-3 veröffentlicht. Bedingt durch die Empfehlungen in den beiden Merkblättern und auf der Grundlage von Erfahrungen mit der bisherigen Anwendung ergab sich die Notwendigkeit, die definierte Schnittstelle kompatibel weiterzuentwickeln. Dies ist mit dem vorliegenden Merkblatt erfolgt. Die durch die Anwendung des Merkblattes erzielte Standardisierung trägt zu Kosteneinsparungen bei der Softwareentwick lung und -pflege sowie der Datenübergabe bei.

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Korrekturblatt zum Merkblatt DWA-M 150

Der Druckfehlerteufel hat sich in das Merkblatt DWA-M 150 „Datenaustauschformat
für die Zustandserfassung von Entwässerungssystemen" (April 2010) eingeschlichen.
Stand der Korrekturen:
Januar 2013.
Bitte verbessern Sie auf Seite 13: Bild 3, zu HG006:
Es muss HG006 Objekttyp (H) statt Objekttyp (z. B. K) lauten.
Bild 3: Beispiel für Vorgehen bei Anschlussleitungen

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 151 „Messdatenmanagementsysteme (MDMS) in Entwässerungssystemen“

Das Merkblatt befasst sich mit den Anforderungen an Messdatenmanagementsysteme (MDMS) und Funktionalitäten zur Unterstützung von Erfassung, Prüfung und Korrektur (Datenqualität), Dokumentation und Archivierung sowie Austausch von Messdaten und zugehörigen Metadaten im Planungsraum der Siedlungsentwässerung. Das Merkblatt beschreibt gängige Anwendungsbereiche, Einsatzmöglichkeiten, gibt Hinweise zu Nutzen, Erfordernissen und Einsatzgrenzen eines MDMS und enthält Vorschläge zur Vorbereitung und Durchführung einer Systemeinführung sowie eines Systemwechsels. Das Merkblatt DWA-M 151 „Messdatenmanagementsysteme (MDMS) in Entwässerungssystemen“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-1.9 „Messdaten in Entwässerungssystemen“ (Sprecher: Dr.-Ing. Holger Hoppe) im DWA-Fachausschuss ES-1 „Grundsatzfragen/Anforderungen“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Karl- Heinz Rosenwinkel) erarbeitet. Grundlage für die Planung, den Betrieb und die Selbstüberwachung entwässerungstechnischer Anlagen sind Messdaten, die in unterschiedlicher Form und Qualität erhoben und verwaltet werden. Nutzbar werden Informationen aus Messdaten aber erst, wenn die Messdaten zeitnah geprüft, gegebenenfalls korrigiert und nachvollziehbar archiviert werden, um von dem Betreiber, Planer und den Behörden in einen Bedeutungskontext gestellt werden zu können. Um diese Prozesse effizient zu organisieren und zu unterstützen, hat die DWAArbeitsgruppe ES-1.9 „Messdaten in Entwässerungssystemen“ die Bearbeitung des neuen Merkblattes DWA-M 151 „Messdatenmanagementsysteme (MDMS) in Entwässerungssystemen“ übernommen. Der Nutzen von Messdaten ist inzwischen von vielen Betreibern, Planern und Behörden erkannt worden, sodass der Umfang von temporären und dauerhaften Messungen in den letzten Jahren weiter zugenommen hat und im Regelwerk der DWA verankert wurde. Technische Hinweise zum Betrieb von Messungen und der erforderlichen Datenprüfung sind zuletzt im Merkblatt DWAM 181 in Bezug auf Wasserstands- und Durchflussmessungen beschrieben worden. Hinweise zum Umgang mit Messdaten als „Massendaten“ unterschiedlichster Quellen fehlten jedoch bisher und werden im vorliegenden Merkblatt erstmals dargestellt. Die notwendigen Grundfunktionalitäten eines MDMS gehen in der Regel über die Funktionalitäten eines reinen Prozessleitsystems hinaus. Messdaten müssen zukünftig – mehr als bisher – als wertvolle Ressource verstanden und vor diesem Hintergrund der Wert der Messdaten sichergestellt und erhalten werden. Die Datenqualität und die Qualitätssicherung sind in den Mittelpunkt des Messens zu stellen. Dies erfordert die Erstellung einer Prozessbeschreibung zum Umgang mit den Messdaten (Management) im Sinne eines Geschäftsprozesses. Das Merkblatt richtet sich an alle, die grundlegende Informationen und Hilfestellungen insbesondere zu Konzeption, Aufbau, Pflege, Anwendung und Fortschreibung von MDMS sowie zum Datentausch und Integration in bestehende Softwareumgebungen (z. B. vorhandene Prozessleitsysteme, Kanal- und- Betriebsinformationssysteme, Abrechnungs- und Simulationsprogramme) benötigen.

Merkblatt DWA-M 151 „Messdatenmanagementsysteme (MDMS) in Entwässerungssystemen“, August 2014 51 Seiten, ISBN 978-3-944328-67-6 Ladenpreis: 75,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 60,40 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Merkblatt DWA-M 152

Umsteigekatalog von ATV-M 143-2 "Optische Inspektion - Inspektion, Instandsetzung, Sanierung und Erneuerung von Abwasserkanälen und -leitungen" (Ausgabe April 1999) zu DIN EN 13508-2 "Erfassung des Zustandes von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden, Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion" (Ausgabe September 2003) in Verbindung mit DWA-M 149-2 "Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden, Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion" (Ausgabe Mai 2007)
November 2009, 42 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941089-94-5
Einzelpreis: EUR 44,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 35,20

Die DIN EN 13508-2 beschreibt in Verbindung mit Merkblatt DWA-M 149-2 verbindliche Anforderungen an Kodiersysteme für Abwasserleitungen und -kanäle sowie Schächte und Inspektionsöffnungen. Aufgabe des Umsteigekataloges ist es, Zustandstexte nach Merkblatt ATV-M 143-2 möglichst vollständig und eindeutig in verbindliche Kodes nach DIN EN 13508-2 in Verbindung mit Merkblatt DWA-M 149-2 zu überführen. Der Umsteigekatalog gilt für bereits vorhandene oder im Rahmen von Untersuchungsprogrammen aufgezeichnete Zustandsbeschreibungen, die vor Inkrafttreten der DIN EN 13508-2 begonnen wurden. Die Überarbeitung des bisherigen Merkblattes ATV-DVWK-M 152 wurde notwendig, da sich mit Herausgabe des Merkblattes DWA-M 149-2 als Anwendungshilfe zu DIN EN 13508-2 einige Präzisierungen oder auch Einschränkungen für die Überführung der Kodes ergeben haben.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=5100

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Arbeitsblatt DWA-A 161 „Statische Berechnung von Vortriebsrohren“

Von der DWA-Arbeitsgruppe ES-5.6 „Statische Berechnung von Entwässerungsanlagen – geschlossene Bauverfahren“, Sprecher Prof. Dr.-Ing. Albert Hoch, wurde im Fachausschuss ES-5 „Bau“, Obmann Dipl.-Ing. Henning Werker, das Arbeitsblatt DWA-A 161 „Statische Berechnung von Vortriebsrohren“ fertiggestellt. Seit Erscheinen der 1. Auflage des Arbeitsblatts im Januar 1990 sind in der Entwicklung der Bauverfahrenstechnik zum grabenlosen Einbau von Rohrleitungen aus verschiedenartigen Werkstoffen wesentliche Fortschritte zu verzeichnen, die ihren Niederschlag in der Neufassung des Arbeitsblatts DWA-A 125 gefunden haben. Die dort definierten steuerbaren und nichtsteuerbaren Vortriebsverfahren erfordern bei der statischen Berechnung von Rohren eine differenzierte Betrachtungsweise, die bodenmechanische Fragen und die Ermittlung der zulässigen Vortriebskraft berührt. Dem daraus entstandenen Regelungsbedarf wird nunmehr durch Herausgabe der 2. Auflage des Arbeitsblatts DWAA 161 entsprochen, das wieder im gleichen Wortlaut als DVGW GW 312 erscheint. Mit diesem Weißdruck geben DWA und DVGW Empfehlungen für die Aufstellung der statischen Berechnung von Vortriebsrohren. Für diese Arbeit wurden die in der Praxis bisher angewendeten bodenmechanischen Modellvorstellungen überprüft und dem derzeitigen Erkenntnisstand angepasst. Daraus ergaben sich neue Belastungsmodelle und deren Auswirkungen auf die Berechnung der Vortriebsrohre. In der Überarbeitung wurden folgende Änderungen und Ergänzungen vorgenommen
●● Zur Anwendung beim Vortrieb wurden als Rohrwerkstoffe zusätzlich Kunststoffe aufgenommen.
●● Für die in Arbeitsblatt DWA-A 125 (DVGW GW 304) genannten steuerbaren und nichtsteuerbaren Verfahren wurden die maßgebenden Belastungszustände (Einwirkungen) detailliert angegeben.
●● Die Ermittlung von Bodenkennwerten für Locker- und Festgestein wurde überarbeitet. Für die Anpassung der Bodenkennwerte eines geotechnischen Berichts an die spezielle Situation des Vortriebs, werden Faktoren als Richtwerte angegeben. Die Bodenkennwerte sowie die bodenmechanischen Kenngrößen, mit denen die Erdlast weiterhin nach dem Silomodell ermittelt wird, werden in Abhängigkeiten von der Lagerungsdichte bzw. Konsistenz der Böden als Richtwerte angegeben.
●● Bei der Beschreibung der Belastungsfälle erfolgte eine Anpassung an das Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 127.
●● Die Mindestschnittkraftbemessung zur Berücksichtigung von Führungskräften (bisher nur für den geradlinigen Vortrieb geregelt) wurde für Kurvenfahrten ergänzt.
●● Es wurden zusätzlich Mindestwerte für Wanddicken/Radius-Verhältnisse angegeben.
●● Für die zulässigen Axialkräfte beim Vortrieb wurden die Formeln auch für gekrümmte Trassen entwickelt, die Steuerbewegungen sowie zulässige Toleranzen für die Rechtwinkligkeit der Stirnflächen der Rohre berücksichtigen.
●● Für die Druckübertragungsringe wurden Empfehlungen zur Ermittlung des Druckspannungs-Stauchungsverhaltens unter zyklischer Belastung sowie Anhaltswerte für die E-Moduln der Druckübertragungsringe angegeben.
●● Für Vortriebsrohre im Festgestein und Übergangsbereich (Lockergestein/ Festgestein) wurden Angaben für Belastungen quer zur Rohrachse und für das mögliche rechnerische Auflager des Rohres gemacht. ●● Punktlasten können je nach Bodenart oder Einbauverfahren auftreten. Für Punktlasten wurden keine konkreten Annahmen, mechanische Modelle und Einwirkungen angegeben. Hierzu sollten bei Bedarf besondere Überlegungen angestellt werden.
●● Für fluidgefüllte Druckübertragungsringe wurden die erforderlichen Nachweise zusammengestellt.
●● Die Stabilitätsnachweise in der Querrichtung der Rohre wurden mit Vereinfachungen den Festlegungen in Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 127 angepasst und durch den Nachweis in axialer Richtung ergänzt.
●● Der Nachweis der Vergleichsspannungen wurde für anisotrope Werkstoffe mit unterschiedlichen Zug- und Druckfestigkeiten erweitert.
●● Die in der 1. Auflage enthaltenen Bemessungstabellen für Stahlrohre wurden nicht beibehalten.
●● Die Nachweise gegen Ermüdung unter nicht vorwiegend ruhenden Lasten wurden überarbeitet.
●● Druck- und zugkraftschlüssige Verbindungen wurden aufgenommen.
●● Das Arbeitsblatt wurde auf das Teilsicherheitskonzept umgestellt.
●● Bei Verkehrslasten wird der horizontale Anteil berücksichtigt.
●● Für die Straßenverkehrslasten wird der DIN-Fachbericht 101 zugrunde gelegt. Die bisherigen Straßenverkehrslasten SLW60, SLW30 und LKW12 entfallen.
●● Für die Eisenbahnverkehrslasten (LM 71) wurden dynamische Stoßbeiwerte nach dem DIN-Fachbericht 101 angegeben.
●● Beim Ermüdungsnachweis unter nicht vorwiegend ruhender Belastung, darf der dynamische Spannungsanteil unter Berücksichtigung des horizontalen Erddrucks aus Verkehr berechnet werden. Die zulässige Schwingbreite 2A muss für jeden Werkstoff mithilfe von Wöhler-Kurven ermittelt werden. Bei Eisenbahnverkehrslasten muss die zulässige Schwingbreite 2A für 1  108 Lastwechsel und bei den anderen Verkehrslasten für 2  106 Lastwechsel bestimmt werden. Beispiele zum Arbeitsblatt DWA-A 161 stehen auf der Homepage der DWA („DWAdirekt“) zur Verfügung. Die DWA-Arbeitsgruppe ES-5.5 „Statische Berechnung von Entwässerungsanlagen – offene Bauverfahren“ erarbeitet derzeit ein eigenständiges Arbeitsblatt DWA-A 127-10, in dem Kennwerte der Rohrwerkstoffe zur statischen Berechnung von Vortriebsrohren, Abwasserleitungen und -kanälen festgeschrieben werden. Bis zum Erscheinen dieses Arbeitsblatts bleibt der Anhang A des Arbeitsblatts DWA-A 161 gültig. Der Anwender muss – bis zum Erscheinen des Arbeitsblatts DWA-A 127-10 – im Einzelfall prüfen, ob die angegebenen Werkstoffkennwerte, speziell bei den Kunststoffrohren, zutreffend sind. Z

ielgruppe des Arbeitsblatts sind die mit der statischen Berechnung von Vortriebsrohren und Planung von grabenlosen Baumaßnahmen befassten Fachleute in Kommunen, Verbänden, Planungsbüros und Behörden. Arbeitsblatt DWA-A 161 „Statische Berechnung von Vortriebsrohren“ März 2014, 99 Seiten ISBN 978-3-942964-88-3 Ladenpreis: 83 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 66,40 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 162 „Bäume, unterirdische Leitungen und Kanäle“ liegt vor

Von der Arbeitsgruppe ES-3.6 „Baumstandorte, Kanäle und Leitungen“, Sprecher: PD Dr.-Ing. Bert Bosseler, wurde im Fachausschuss ES-3 „Anlagenbezogene Planung“, Obmann: Prof. Dr.-Ing. Max Dohmann, das Merkblatt DWA-M 162 „Bäume, unterirdische Leitungen und Kanäle“ erstellt. Bäume und unterirdische Ver- und Entsorgungsanlagen tragen auf unterschiedliche Weise maßgeblich zur Steigerung bzw. zum Erhalt der Lebensqualität bei. Die Ziele müssen jeweils im Einzelfall in Einklang gebracht werden. Praxiserfahrungen und aktuelle Forschungsergebnisse erforderten die Überarbeitung des Hinweisblatts ATV-H 162/DVGW GW 125 (H)/FGSV Nr. 939 (alle textgleich). Die Mitglieder der Arbeitsgruppe vertreten die unmittelbar von der Aufgabenstellung betroffenen Fachrichtungen, wie Ver- und Entsorgungstechnik, Tiefbau, Landschaftsentwicklung, Landschaftsbau, Biologie und Grünflächenplanung. An der Überarbeitung des ATV-Hinweises wirkten unter anderem mit:
● DWA – Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.,
● DVGW – Deutscher Verein des Gasund Wasserfaches e. V.,
● FGSV – Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V.,
● FLL – Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V.,
● GSTT – German Society for Trenchless Technology e. V.,
● GALK – Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz,
● FNN – Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE – Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. Wesentliches Ziel der Zusammenarbeit der oben genannten Verbände war, die Hintergründe, Problemstellungen und Lösungsansätze so aufzuarbeiten, dass sie von den verschiedenen Fachrichtungen gemeinsam getragen werden können. DIN 1998 „Unterbringung von Leitungen und Anlagen in öffentlichen Flächen, Richtlinien für die Planung“ und DIN 18920 „Vegetationstechnik im Landschaftsbau – Schutz von Bäumen, Pflanzenbeständen und Vegetationsflächen bei Baumaßnahmen“ stellen hohe Anforderungen an die Vereinbarkeit von Planung und Bau unterirdischer Leitungen und Kanäle sowie dem Schutz von Bäumen. Gerade in den beengten Bereichen von Verkehrsflächen in Siedlungsgebieten lassen sich die gestellten Forderungen, zum Beispiel nach Mindestabständen und gleichermaßen ausreichendem Raum für Bäume sowie unterirdische Leitungen und Kanäle, häufig nicht miteinander vereinbaren. Um dennoch mögliche Wege zur gemeinsamen Nutzung des Raums durch Bäume sowie unterirdische Leitungen und Kanäle zu verdeutlichen, wurden im Merkblatt die Zusammenhänge zwischen Trassen und Wurzelwachstum kompakt dargestellt und Empfehlungen für Planung, Bau, Betrieb, Unterhalt (Instandhaltung) und Sanierung gegeben. Das Merkblatt richtet sind an Netzbetreiber, Grünflächen- und Forstverwaltungen, Straßenbaulastträger, Kommunalverwaltungen, Garten-/Landschaftsbaubetriebe und Tiefbauunternehmen sowie allgemein an Bauingenieure, Landschaftsarchitekten, Planer und Sachverständige.

Merkblatt DWA-M 162 „Bäume, unterirdische Leitungen und Kanäle"
Februar 2013, 25 Seiten
ISBN 978-3-942964-78-4
Ladenpreis: 37,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 29,60 Euro

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Arbeitsblatt DWA-A 166 (Entwurf): Bauwerke der zentralen Regenwasserbehandlung und -rückhaltung - Konstruktive Gestaltung und Ausrüstung

November 2010, 68 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-54-0
Einzelpreis: EUR 58,00 / Preis für fördernde Mitglieder: EUR 46,40

Ziel des Arbeitsblattes ist es, dem Planer von Regenbecken allgemein anerkannte Regeln an die Hand zu geben, die es erlauben, Bauwerke der Regenwasserbehandlung und -rückhaltung nach konstruktiven, ausrüstungstechnischen, betrieblichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu gestalten bzw. bestehende Bauwerke zu ertüchtigen. Der Begriff „Regenbecken" umfasst dabei Bauwerke der zentralen Regenwasserbehandlung und der Regenwasserrückhaltung im Misch- und Trennsystem. Dies sind Regenüberlaufbecken im Mischsystem, Stauraumkanäle im Mischsystem, Regenklärbecken im Trennsystem, Retentionsbodenfilteranlagen im Misch- und Trennsystem sowie Regenrückhalteanlagen im Misch- und Trennsystem. Das Arbeitsblatt richtet sich an Kommunen, Betreiber, Genehmigungsbehörden, Ingenieurbüros, Anlagenhersteller und -ausrüster.

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Merkblatt DWA-M 167-1

Abscheider und Rückstausicherungsanlagen bei der Grundstücksentwässerung:

Einbau, Betrieb, Wartung und Kontrolle
Teil 1: Rechtliche und technische Bestimmungen
Dezember 2007, 14 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-940173-22-5
Ladenpreis: EUR 22,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 17,60

Die Merkblattreihe gibt erläuternde Hinweise zur Funktionstüchtigkeit und Langlebigkeit von Abscheider- und Rückstausicherungsanlagen in der Grundstücksentwässerung. Im ersten Teil werden die allgemein gültigen rechtlichen und behördlichen Bestimmungen zusammen gestellt. Er zeigt insbesondere die fachlichen Verknüpfungen der einzelnen Rechtsbereiche untereinander auf und bildet die Grundlage für die regelgerechte Anwendung der weiteren Teile. Die Teile zwei bis fünf geben Hinweise zur Anwendung der bestehenden Normen, Regelwerke und rechtlichen Vorschriften für die jeweiligen Produktgruppen. Anwendungsbeispiele und Mustervorlagen für die vorgeschriebenen Betriebstagebücher ermöglichen die praxisgerechte Umsetzung der Anforderungen. Die Merkblattreihe richtet sich an Indirekteinleiter, Betreiber öffentlicher Abwasseranlagen, örtlich zuständige Behörden, Anlagenplaner sowie in der Überwachung tätige Institutionen.

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Merkblatt DWA-M 167-2

Teil 2: Abscheideranlagen für Leichtflüssigkeiten
Dezember 2007, 33 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-940173-23-2
Ladenpreis: EUR 32,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 25,60

Der Teil 2 beinhaltet die Zusammenstellung der gültigen Regelungen für Abscheideranlagen für Leichtflüssigkeiten nach DIN EN 858 und DIN 1999-100.

Voraussichtlicher Erscheinungstermin: 2. Januarhälfte 2008
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Merkblatt DWA-M 167-3

Teil 3: Abscheideranlagen für Fette und Abscheideranlagen für Stärke
Dezember 2007, 49 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-940173-24-9
Ladenpreis: EUR 48,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 38,40

Der Teil 3 beinhaltet die Zusammenstellung der gültigen Regelungen für Abscheideranlagen für Fette nach DIN EN 1825 und DIN 4040-100 sowie die nicht normativ geregelten Abscheideranlagen für Stärke.

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Merkblatt DWA-M 168 "Korrosion von Abwasseranlagen - Abwasserableitung"

Juni 2010, 52 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-16-8

Einzelpreis: EUR 55,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 44,00
Nach wie vor kommt der Korrosion in Abwasserableitungsanlagen wegen ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen eine hohe Bedeutung zu. Das im Juli 1998 veröffentlichte Merkblatt ATV-M 168 liefert eine Vielzahl von Hinweisen zur Vermeidung und zur Bekämpfung von Korrosionsphänomenen. Aufgrund der technischen Entwicklung der letzten Jahre wurde das Merkblatt aktualisiert und ergänzt. Die Erkenntnisse der letzten Jahre z. B. über modifizierte Werkstoffe und ihr Korrosionsverhalten sowie über präventiv und kurativ wirkende Maßnahmen wurden ergänzend in das Merkblatt aufgenommen. Es gilt für Abwasserleitungen und -kanäle, für Schächte und Sonderbauwerke in Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden sowie für Abwassergerinne und -rohre auf Abwasserreinigungsanlagen.

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Merkblatt DWA-M 181: Messung von Wasserstand und Durchfluss in Entwässerungssystemen

September 2011, 98 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-94-6
Einzelpreis: EUR 76,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 60,80
Mit dem Merkblatt werden die notwendigen Grundlagen und Informationen für die Planung und Durchführung von Durchfluss- und Wasserstandsmessungen in Entwässerungssystemen bereitgestellt. Ausgehend von den durchzuführenden Messprogrammen und den erforderlichen hydraulischen und messtechnischen Grundlagen werden die relevanten Messverfahren sowie die wesentlichen Aspekte zu Planung, Betrieb und Qualitätssicherung vorgestellt. Die Dokumentation und Prüfung von Datenmaterial aus Einzel- und Temporärmessungen sowie aus der Inbetriebnahmephase von Dauermessungen wird ausführlich dargelegt. Das Merkblatt richtet sich an alle Personen, die sich mit Konzeption, Planung und Durchführung von Messprojekten befassen, sowie an diejenigen, die für Bau, Gerätebeschaffung und -installation und den Betrieb von Messstellen einschließlich der Auswertung der Messdaten zuständig sind

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DWA-M 181 – Korrekturblatt (Stand: Oktober 2011)

In das Merkblatt DWA-M 181 „Messung von Wasserstand und Durchfluss in Entwässerungssystemen“ hat sich ein Fehler eingeschlichen. Auf Seite 68, Abschnitt 11.3, erster Absatz ist zu ergänzen (fett hervorgehoben): „Die Datenprüfung dient der Qualitätssicherung des Datenmaterials für seine weitere Verwendung. Die Verwendung ungeprüften Datenmaterials birgt Gefahren für Planung und Betrieb in sich, die erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben können. Die Vorgehensweise zur Datenprüfung sollte in der Projektplanung konzipiert und später fortgeschrieben werden. Die gemessenen Daten müssen während des laufenden Messbetriebs baldmöglichst geprüft werden, um erforderliche Veränderungen oder Überprüfungen im Messbetrieb vornehmen zu können.“

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Merkblatt DWA-M 182 (Entwurf) Fremdwasser in Entwässerungssystemen

Dezember 2010, 66 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-57-1
Einzelpreis EUR 58,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 46,40
Das Merkblatt gibt Hinweise, wie die aktuelle Fremdwassersituation in Entwässerungssystemen beurteilt werden kann, wann Handlungsbedarf besteht und wie eine zielorientierte Fremdwassersanierung durchgeführt werden kann. Dies beinhaltet auch die bisher oft vernachlässigte Erfolgskontrolle von Fremdwassersanierungsmaßnahmen. Zusätzlich zu der technischen Fragestellung werden auch wirtschaftliche, politische, soziale und nicht zuletzt juristische Aspekte mit berücksichtigt. Die Ausführungen gelten dabei sowohl für öffentliche als auch private Entwässerungssysteme, da die Lösung von Fremdwasserproblemen nur durch eine ganzheitliche Betrachtung möglich ist. Das Merkblatt richtet sich an Abwasserbeseitigungspflichtige - wie Kommunen oder Betreiber -, an Genehmigungsbehörden und an die mit der Planung sowie Fortschreibung von Fremdwasserbeseitigungskonzepten beauftragten Ingenieurbüros

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Weißdruck: Merkblatt DWA-M 182 „Fremdwasser in Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“

Das Merkblatt DWA-M 182 „Fremdwasser in Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“ liegt nun als Weißdruck vor. Es wurde von der Arbeitsgruppe ES- 1.3 „Fremdwasser“ (Sprecher: Dr.-Ing. Klaus Hans Pecher) im Fachausschuss ES- 1 „Grundsatzfragen/Anforderungen“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Rosenwinkel) erarbeitet. Nachdem in Deutschland die Abwasserreinigung sowie die Regenwasserbehandlung zwischenzeitlich einen hohen Standard erreicht haben, ist festzustellen, dass nicht überall die gewünschten Erfolge beim Gewässerschutz erreicht werden konnten. Insbesondere der im Vergleich zu den ursprünglichen Bemessungsannahmen höhere Fremdwasseranfall kann erhebliche Betriebsprobleme verursachen und dort die Wirksamkeit der bisher realisierten Maßnahmen in Frage stellen. Durch die in den letzten Jahren zunehmend intensivere Diskussion über das Thema Fremdwasser und über die durch Fremdwasser verursachten Probleme hat sich gezeigt, dass nicht nur einzelne Kommunen betroffen sind, sondern dass Fremdwasser in weiten Regionen Deutschlands ein Problem ist. Bei den betroffenen Netzbetreibern steht daher eine gezielte Fremdwassersanierung häufig im Fokus ihrer Tätigkeiten. Erfahrungen der Vergangenheit zeigen jedoch, dass die Fremdwassersanierung eine sehr komplexe Aufgabenstellung ist, die nur bei umfassender und systematischer Herangehensweise erfolgreich gelöst werden kann. Die DWA hat aufgrund dieser Erkenntnisse im Jahr 2000 die Arbeitsgruppe ES-1.3 „Fremdwasser“ eingerichtet. Bislang wurden vier Arbeitsberichte veröffentlicht
●● „Fremdwassersituation in Deutschland“ (1. Arbeitsbericht, 2003), veröffentlicht in KA 2003, 50 (1), 70–81
●● „Auswirkungen von Fremdwasser und Hinweise zum Erkennen kritischer Fremdwasserverhältnisse“ (2. Arbeitsbericht, 2004), veröffentlicht in KA 2004, 51 (6), 664–667 sowie als eigene Publikation der ATV-DVWK, ISBN 978-3-937758-08-4, März 2004
●● „Konzepte und Maßnahmen zur Lösung von Fremdwasserproblemen“ (3. Arbeitsbericht, 2005), veröffentlicht im Internetportal der DWA im DWAdirekt-Mitgliederbereich
●● „Rechtliche Aspekte der Fremdwasserthematik“ (4. Arbeitsbericht, 2007), veröffentlicht in KA 2007, 54 (5), 488–492 Der Abfluss von Fremdwasser kann in Entwässerungssystemen folgende Auswirkungen haben:
●● Betriebsprobleme bei den vorhandenen Abwasseranlagen,
●● erhöhte Gewässerbelastungen durch eine verstärkte Entlastungstätigkeit der Mischwasserbehandlungsanlagen oder durch unzulässige Entlastungen aus dem Schmutzwasserkanalnetz des Trennsystems,
●● erhöhte Gewässerbelastungen aufgrund der schlechteren Reinigungsleistung der Kläranlagen,
●● hydraulische Überlastungen, insbesondere im Schmutzwasserkanal des Trennsystems sowie unterhalb von stark gedrosselten Regenüberlaufbecken und Stauraumkanälen des Mischsystems,
●● erhöhte Betriebskosten. Das Merkblatt DWA-M 182 fasst die wesentlichen Arbeitsergebnisse der bisher veröffentlichten Arbeitsberichte unter Berücksichtigung des aktuellen Wissenstandes zusammen und ergänzt diese um neuere Erkenntnisse, zum Beispiel zur witterungsunabhängigen Beschreibung der Fremdwassersituation eines Einzugsgebietes, was für eine zielorientierte Fremdwassersanierung eine wesentliche Grundvoraussetzung ist. Der Geltungsbereich erstreckt sich entsprechend der Normenreihe DIN EN 752 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden“ von dem Punkt an, wo das Abwasser das Gebäude bzw. die Dachentwässerung verlässt oder in einen Straßeneinlauf fließt bis zu dem Punkt, wo das Abwasser in eine Behandlungsanlage oder in ein Gewässer eingeleitet wird. Abwasserleitungen und Kanäle unter Gebäuden sind hierbei eingeschlossen, soweit sie nicht Bestandteil der Gebäudeentwässerung sind. Die Ausführungen gelten dabei sowohl für öffentliche als auch private Entwässerungssysteme, da die Lösung von Fremdwasserproblemen nur durch eine ganzheitliche Betrachtung möglich ist. Der Anteil und Effekt einer möglichen Exfiltration werden in diesem Merkblatt nicht behandelt. Das Merkblatt gibt Hinweise, wie die aktuelle Fremdwassersituation in Entwässerungssystemen beurteilt werden kann, wann Handlungsbedarf besteht und wie eine zielorientierte Fremdwassersanierung durchgeführt werden kann. Dies beinhaltet auch die bisher oft vernachlässigte Erfolgskontrolle von Fremdwassersanierungsmaßnahmen. Das Merkblatt richtet sich an Abwasserbeseitigungspflichtige – wie Kommunen oder Betreiber –, an Genehmigungsbehörden und an die mit der Planung sowie Fortschreibung von Fremdwasserbeseitigungskonzepten beauftragten Ingenieurbüros.

Merkblatt DWA-M 182 „Fremdwasser in Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“,
April 2012, 70 Seiten
ISBN 978-3-942964-30-2
Ladenpreis: 72,00 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 57,60 Euro

Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333,
Fax 872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Änderungen zum Merkblatt ATV-DVWK-M 197

In dem überarbeiteten Merkblatt sind die neuesten technischen Regeln sowie Erfahrungen aus der seitherigen Anwendung eingeflossen. Da die örtlichen Verhältnisse im Kanalnetz sehr unterschiedlich sind und auch die Reinigungsanforderungen je nach Reinigungsziel differenziert zu beschreiben sind, können in diesem Merkblatt nur beispielhafte Vorgehensweisen dargestellt werden. Ziel/Zielgruppe Ziel des Merkblattes ist es, den ausschreibenden Stellen (Kommunen, Firmen, Verbände und Ingenieurbüros) Hilfestellungen für die ordnungsgemäße Ausschreibung von Kanalreinigungsleistungen zu geben. Es richtet sich somit auch an die Firmen, welche Kanalreinigungsmaßnahmen im Hochdruckspülverfahren anbieten.

Merkblatt DWA-M 197 „Ausschreibung von Kanalreinigungsleistungen mit dem Hochdruckspülverfahren“, Juli 2014, 34 Seiten ISBN 978-3-944328-68-3 Ladenpreis: 43,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 34,80 Euro

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 197 „Ausschreibung von Kanalreinigungsleistungen mit dem Hochdruckspülverfahren“

Das Merkblatt DWA-M 197 „Ausschreibung von Kanalreinigungsleistungen mit dem Hochdruckspülverfahren“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-7.3 „Betrieb und Unterhalt von Kanalnetzen“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Robert Hertler) im Fachausschuss ES-7 „Betrieb und Unterhalt“ (Obmann: Dipl.-Ing. Roland Kammerer) erarbeitet. Hintergrund In der Bundesrepublik Deutschland existiert ein 561 581 km langes öffentliches Kanalnetz. Im Rahmen der Wartung müssen viele Kanäle gereinigt werden. Von der Gesamtreinigungsleistung wird der weitaus überwiegende Teil mit dem Hochdruckspülverfahren erbracht. Die Hochdruckreinigung ist seit ca. 1960 als effektives Verfahren zur Kanalreinigung anzusehen. Geltungsbereich Das Merkblatt gilt für die Ausschreibung von Kanalreinigungsleistungen mit dem Hochdruckspülverfahren in Abwasserleitungen und -kanälen, die im freien Gefälle betrieben werden. Gegenstand des Merkblattes ist die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis. Aus dem Inhalt Eine ordnungsgemäß betriebene Kanalisation ist Voraussetzung für den notwendigen Schutz der Gewässer. Eine Kanalisation kann ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn sie sorgfältig überwacht und instand gehalten wird. Die Kanalreinigung ist eine Instandhaltungsmaßnahme mit den Zielen, den Austrag von Schmutz stoffen in die Gewässer zu reduzieren, den erforderlichen Abflussquerschnitt und damit die hydraulische Leistungsfähigkeit der Kanalisation zu erhalten sowie die Geruchs- und Gasbildung einzudämmen. Feste Ablagerungen, wie z. B. ausgehärteter Beton, Wurzeleinwuchs oder Inkrustierungen, sind keine Verschmutzungen, die mit dem Hochdruckspülverfahren entfernt werden können. In diesen Fällen ist für die Beseitigung der Einsatz besonderer Geräte erforderlich. Diese Verfahren werden in diesem Merkblatt nicht behandelt.

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DWA-A 199 

Arbeitsblatt: DWA-A-199 „Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen "

Mit den beiden Weißdrucken zu Teil 2 " Betriebsanweisung für das Personal von Kanalnetzen und Regenwasserbehandlungsanlagen " und Teil 3 " Betriebsanweisung für das Personal von Abwasserpumpanlagen " werden die letzten beiden Arbeitsblätter der Reihe der Fachöffentlichkeit vorgestellt.

Die Arbeitsblattreihe soll den Betreibern von Abwasseranlagen als Vorlage und Leitfaden zur Erarbeitung einer eigenen Dienst- und Betriebsanweisung dienen, es sind deshalb auch Mustertexte beigefügt.

Die Arbeitsblätter sind bei der DWA- Bundesgeschäftsstelle Tel. 02242 - 872333 oder per E-Mail unter kundenzentrum@dwa.de erhältlich.

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Arbeitsblatt DWA-A 199-1 (Entwurf) "Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen" - Teil 1: Dienstanweisung für das Personal von Abwasseranlagen

Juni 2010, 28 Seiten, DIN A4, mit Anhang Muster-Dienstanweisung
ISBN 978-3-941897-15-1

Einzelpreis: EUR 34,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 27,20
Die Betreiber von Abwasseranlagen haben auf die jeweiligen Verhältnisse abgestimmte Dienst- und Betriebsanleitungen zu erstellen, um die Anforderungen, insbesondere aus § 57 des WHG, einhalten zu können und die Mindestanforderungen der Eigenkontroll- bzw. Selbstüberwachungsverordnungen der Länder zu erfüllen. Da Dienstanweisungen überwiegend gleichartige Regelungsinhalte für alle Arten von Abwasseranlagen beinhalten, gilt der vorliegende Teil 1 des Arbeitsblattes sowohl für das Kanalnetz einschließlich Regenwasserbehandlungsanlagen als auch für Pumpwerke und für Abwasserreinigungsanlagen. Das Arbeitsblatt enthält Mindestanforderungen an die Inhalte von Dienstanweisungen, die unabhängig von der jeweiligen Organisations- und Gesellschaftsform für alle Betreiber bindend sind. Es soll den Betreibern von Abwasseranlagen als Vorlage und Leitfaden zur Erarbeitung einer eigenen Dienstanweisung dienen. Im Anhang ist als Hilfestellung ein Mustertext beigefügt.

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Aufruf zur Stellungnahme DWA-A 199-1: Leitfaden für Abwasseranlagen - Dienstanweisung

Um die einwandfreie Funktion und den störungsfreien Betrieb von Kläranlagen zu gewährleisten, muss das Personal über detaillierte Kenntnisse der Anlagenteile und der technischen Zusammenhänge verfügen. Zudem setzt ein wirtschaftlicher, sicherer Betrieb eine genaue Abgrenzung der Aufgaben- und Verantwortungsbereiche des Betriebspersonals voraus. Grundlage hierfür bildet eine auf die jeweiligen Verhältnisse abgestimmte Dienst- und Betriebsanweisung. Das in überarbeiteter Fassung als Entwurf vorliegende Arbeitsblatt DWA-A 199-1 „Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen – Teil 1: Dienstanweisung für das Personal von Abwasseranlagen“ soll Betreibern von Abwasseranlagen als Vorlage und Leitfaden zur Erarbeitung einer eigenen Dienstanweisung dienen. Im Anhang ist als Hilfestellung ein Mustertext beigefügt. Mindestanforderungen an Dienstanweisungen Das neue Arbeitsblatt DWA-A 199 enthält in Teil 1 Mindestanforderungen an die Inhalte von Dienstanweisungen für das Personal von Abwasseranlagen, die unabhängig von der jeweiligen Organisations- und Gesellschaftsform für alle Betreiber bindend sind. Sie beziehen sich auf alle abwassertechnischen Anlagen wie Kanalnetze – einschließlich Regenwasserbehandlungsanlagen – Abwasserpumpanlagen und Kläranlagen. Arbeitsabläufe optimieren In Dienstanweisungen müssen grundlegende und anlagenübergreifende Bestimmungen zur Organisation des Dienstbetriebs sowie zur Abgrenzung der Aufgaben Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

Das Arbeitsblatt DWA-A 199-1 wird bis zum 31. August 2010 öffentlich zur Diskussion gestellt.  

Stellungnahmen bitte schriftlich, nach
Möglichkeit in digitaler Form an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Biol. Sabine Thaler
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-142, Fax 872-13
 
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Arbeitsblatt DWA-A 199-1

Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen,
Teil 1: Dienstanweisung für das Personal von Abwasseranlagen

November 2011, 30 Seiten, DIN A4, mit Anhang Muster-Dienstanweisung
ISBN 978-3-941897-99-1
Einzelpreis: EUR 35,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 28,00
Die Betreiber von Abwasseranlagen haben auf die jeweiligen Verhältnisse abgestimmte Dienst- und Betriebsanleitungen zu erstellen, um die Anforderungen, insbesondere aus § 57 Wasserhaushaltsgesetz, einhalten zu können und die Mindestanforderungen der Eigenkontroll- bzw. Selbstüberwachungsverordnungen der Länder zu erfüllen. Da Dienstanweisungen überwiegend gleichartige Regelungsinhalte für alle Arten von Abwasseranlagen beinhalten, gilt der Teil 1 des Arbeitsblattes sowohl für das Kanalnetz einschließlich Regenwasserbehandlungsanlagen als auch für Pumpwerke und für Abwasserreinigungsanlagen. Das Arbeitsblatt enthält Mindestanforderungen an die Inhalte von Dienstanweisungen für das Personal, die unabhängig von der jeweiligen Organisations- und Gesellschaftsform für alle Betreiber bindend sind. Es soll den Betreibern von Abwasseranlagen als Vorlage und Leitfaden zur Erarbeitung einer eigenen Dienstanweisung dienen. Im Anhang ist als Hilfestellung ein Mustertext beigefügt.

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DWA-Themen KA 12.3 - Mai 2009

Muster-Betriebsanweisung für das Personal von kleinen Kläranlagen
Ausgabe: Mai 2009
Verlag: DWA
ISBN: 978-3-941089-60-0
Format: DIN A4
Seitenzahl: 34
Preis: 32,00 € *

Als Ergänzung des im August 2006 erschienenen Arbeitsblattes DWA-A 199-4 „Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen, Teil4: Betriebsanweisung für dasPersonal von Kläranlagen" liegt nun ein DWA-Themenband vor, der sich speziell an die Betreiber von kleinen Kläranlagen richtet. Basierend auf dem DWA-Arbeitsblatt enthält er Mindestanforderungen an die Inhalte von Betriebsanweisungen für das Personal von Kläranlagen. Kleine Kläranlagen zeichnen sich durch einen einfacheren Anlagenaufbau aus. Separate Anlagen zur Schlammbehandlung oder weitergehenden Reinigung fehlen in der Regel. Häufig gibt es nur ein oder zwei Mitarbeiter, die alle anfallenden Arbeiten erledigen müssen. Teilweise muss externes Know-How in Form eines Ingenieurbüros hinzugezogen werden, das jedoch nicht über weitreichende Betriebserfahrungen verfügt. Für derartige Anlagen bedeuten die Regelungen des Arbeitsblattes DWA-A 199-4 einen zu großen Aufwand. Dies spricht für eine auf die Bedürfnisse kleiner Anlagen zugeschnittene Fassung, die mit dem DWA-Themenband nun vorliegt. In Anlehnung an die Struktur des Arbeitsblattes DWA-A 199-4 enthält der Themenband Mindestanforderungen an die Inhalte von Betriebsanweisungen für das Personal von kleinen Kläranlagen. Je nach örtlichen Randbedingungen muss der Betreiber entscheiden, welche Bestandteile des Themenbandes für die eigene Anlage zutreffend sind und wie sie auf die individuellen Verhältnisse zugeschnitten werden können. Eine Betriebsanweisung beinhaltet Angaben zur Durchführung des regelmäßigen Betriebes und zur Bewältigung von besonderen Betriebszuständen. Darüber hinaus muss eine Betriebsanweisung eine Anlagen- und Funktionsbeschreibung aufweisen. Es sind verschiedene Betriebszustände zu berücksichtigen. 

http://www.dwa.de/dwa/shop/shop.nsf/Produktanzeige?openform&searchhitshow=1&produktid=P-DWAA-7S7JH7 

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DWA-A 201 – Korrekturblatt (Stand: Dezember 2011)

In das Arbeitsblatt DWA-A 201 „Grundsätze für Bemessung, Bau und Betrieb von Abwasserteichanlagen“ hat sich ein Fehler eingeschlichen. Folgende Textpassagen sind zu ergänzen (fett hervorgehoben): Seite 15, Abschnitt 6, zweiter Absatz vor dem ersten Satz: Im Fall I besteht eine Entlastungsmöglichkeit am Ortsende (Abb.: 2). In diesem Fall ist die Teichanlage so auszubilden […] Seite 15, Abschnitt 6, nach dem zweiten Absatz: Der Ablauf (QDr) aus dem RÜB durchfließt im Fall II sämtliche Teiche hintereinander (Abb.: 3). Sämtliches gesammeltes Mischwasser wird im Fall III unvermindert der Teichanlage zugeführt. Bei diesem Fall sind drei mögliche Betriebsweisen zu unterscheiden […]

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ATV-DVWK-A 202

A202 - Chemisch-physikalische Verfahren zur Elimination von Phosphor
- soll überarbeitet werden.

Das Arbeitsblatt, das zuletzt 2004 überarbeitet wurde, soll erneut aktualisiert werden. Die Überarbeitung erfolgt im DWA-Fachausschuss KA-8 "Weitergehende Abwasserreinigung" unter Leitung von Dr. Wolfgang Firk.
Anregungen zur inhaltlichen Überarbeitung werden gerne entgegengenommen unter
E-Mail: thaler@dwa.de

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 205 „Desinfektion von biologisch gereinigtem Abwasser“ aktualisiert

Die dritte, überarbeitete Auflage des Merkblatts DWA-M 205 „Desinfektion von biologisch gereinigtem Abwasser“ berücksichtigt, dass mittlerweile bei einer Reihe von kommunalen Kläranlagen mit Ausbaugrößen von ca. 100 bis 1 000 000 EW Anlagen zur Desinfektion des Kläranlagenablaufs nachgerüstet wurden. Somit liegen belastbare Erfahrungen aus der Praxis hinsichtlich Planung, Bau und Betrieb von Abwasserdesinfektionsanlagen vor. Abwasser enthält Krankheitserreger aus dem Verdauungstrakt von Menschen und Tieren, die bei der herkömmlichen Abwasserreinigung ohne gezielte Desinfektion etwa um den Faktor 10 bis 100 verringert werden. Eine weitergehende Behandlung mit dem Ziel, vorgegebene Konzentrationen definierter Mikroorganismen sicher zu unterschreiten, ist derzeit wasserrechtlich nicht als Stand der Technik verankert. Treibende Kraft für eine gezielte Desinfektion auf Kläranlagen war bisher im Regelfall die Verbesserung der hygienischen Qualität von Gewässern, die für Freizeitzwecke genutzt werden oder mit einer Trinkwassergewinnung in Verbindung stehen. Weitere Anwendungsbereiche ergeben sich bei der Aufbereitung von Teilströmen zu Betriebswasser. Wichtigstes Anwendungsgebiet der Abwasserdesinfektion in Ländern mit Wassermangel ist die Aufbereitung des kommunalen Abwassers zur Wiederverwendung, zum Beispiel zu Bewässerungszwecken. Dieses Merkblatt soll die notwendigen Grundlagen und fachlichen Informationen mit den Möglichkeiten und Grenzen für Entscheidungen über den Einsatz der Abwasserdesinfektion und die zugehörigen Desinfektionstechniken für biologisch gereinigtes Abwasser liefern. Das Merkblatt gibt Hinweise zu Auswahl, Planung, Bau und Betrieb von Anlagen, die der Desinfektion von kommunalem Abwasser nach biologischer Behandlung dienen.

Merkblatt DWA-M 205 „Desinfektion von biologisch gereinigtem Abwasser",
März 2013, 39 Seiten
ISBN 978-3-942964-82-1
Ladenpreis: 46,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 36,80 Euro

Zu beziehen bei
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de

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Merkblatt DWA-M 211

Schutz und Instandsetzung von Betonbauwerken in kommunalen Kläranlagen

Bauwerke in kommunalen Kläranlagen bestehen zum überwiegenden Teil aus Stahlbeton. Sie sind den unterschiedlichsten Witterungseinflüssen, mechanischen sowie chemischen Beanspruchungen, Angriffen aus dem Grundwasser, dem Boden und dem Abwasser ausgesetzt. Um Kläranlagenbetreibern und Planungsbüros eine Hilfestellung bei der Auswahl der richtigen Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen zu bieten, enthält das vorliegende Merkblatt einen zusammenfassenden Überblick über mögliche schädliche Einwirkungen auf Beton- und Stahlbetonbauwerke sowie geeignete Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen. Es werden Hinweise zu besonders beanspruchten Bauteilen, wie z. B. Räumerlaufbahnen, Faulbehältern oder abgedeckten Klärbecken gegeben. Das Merkblatt gibt weiterhin Erläuterungen zur Planung und Ausführung von Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen. Darüber hinaus werden Anforderungen an die ausführenden Unternehmen und an Wartungskonzepte formuliert. Das Merkblatt richtet sich vornehmlich an Kläranlagenbetreiber und Planungsbüros für Abwasseranlagen.

Weitere Informationen:

www.dwa.de 

* Fördernde DWA-Mitglieder erhalten auf den Ladenpreis 20% Rabatt.

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Merkblatt DWA-M 212

Bei der Faulung von Schlämmen, die auf Kläranlagen anfallen, entsteht Biogas bzw. Faulgas. Es wird über das Gasrohrleitungssystem gesammelt und zum Gasspeicher geleitet. Bevor es zum Verbraucher gelangt, ist ggf. eine Gasreinigung vorgeschaltet. Als Verbraucher kommen Heizkessel zur Wärmeerzeugung oder Blockheizkraftwerke in Frage, die neben Wärme auch mechanische und elektrische Energie erzeugen. Da von Einrichtungen für die Gaserzeugung, Speicherung, Verteilung und Nutzung erhebliche Gefahren ausgehen können, müssen diese fachgerecht errichtet und betrieben werden. Die für Planung, Bau und Betrieb der Anlagen existierenden Vorschriften und Regelwerke entsprechen zum Teil nicht mehr dem Stand der Technik und sind nicht speziell auf Faulgasanlagen, sondern auf die öffentliche Gasversorgung bezogen. Das vorliegende Merkblatt schließt diese Lücke. Darin werden die wesentlichen maschinen-, elektro- und sicherheitstechnischen Aspekte für Bau und Betrieb von Faulgasanlagen dargestellt. Aus dem Merkblatt geht der Aufbau einer Faulgasanlage hervor. Die einzelnen Komponenten werden mit ihren spezifischen sicherheitstechnischen Anforderungen erläutert. Ein eigener Abschnitt widmet sich dem Brand- und Explosionsschutz mit Ex-Zonen-Einteilung. Auch auf Prüfungen des sicheren Zustandes der gesamten Faulgasanlage bei Inbetriebnahme und wesentlichen Änderungen sowie auf wiederkehrende Prüfungen wird eingegangen.

Weitere Informationen:

www.dwa.de

* Fördernde DWA-Mitglieder erhalten auf den Ladenpreis 20% Rabatt.

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Neuerscheinung Arbeitsblatt DWA-A 216 – Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen

Die DWA hat das Arbeitsblatt DWAA 216 „Energiecheck und Energieanalyse – Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen“ veröffentlicht. Funktionstüchtige Abwasseranlagen sind eine Grundvoraussetzung für intakte Gewässer und stellen eine unverzichtbare Infrastruktureinrichtung für einen modernen Staat dar. Zur Erfüllung dieser wichtigen Aufgabe wird Energie benötigt. Die Ergebnisse durchgeführter Energieanalysen, einer Potenzialstudie der DWA, Untersuchungen des Umweltbundesamtes, aber auch des Benchmarkings zeigen deutliche Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz und damit zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen auf. Angesichts der komplexen Verfahrensabläufe in der Abwasserbeseitigung ist eine systematische Vorgehensweise und umfangreiches Fachwissen für die Energieoptimierung von Abwasseranlagen erforderlich. Mit dem Arbeitsblatt DWA-A 216 werden Energiecheck und Energieanalyse als Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen eingeführt und Anforderungen an den Einsatz dieser Methoden formuliert. Dieses Arbeitsblatt stellt Planern, Betreibern und Fachbehörden eine praxisorientierte praxisorientierte, wissenschaftlich fundierte Arbeitshilfe zur verfahrenstechnischen und energetischen Optimierung von Abwasseranlagen zur Verfügung. Der Geltungsbereich des Arbeitsblattes bezieht sich auf Anlagen zur Abwasserbehandlung und -ableitung für kommunales Abwasser. Die im Arbeitsblatt vorgestellte Systematik ist aber grundsätzlich übertragbar auf Abwasseranlagen im industriellen Sektor. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf der Optimierung von Kläranlagen. Im Bereich der Abwasserableitung sind die Pumpwerke der energetischen Beurteilung mit den vorgestellten Ansätzen analog zu Pumpwerken auf den Kläranlagen zugänglich. Im Bereich der Regenwasserund Mischwasserbehandlungsanlagen (zum Beispiel Retentionsbodenfilter etc.) existieren derzeit keine ausreichend systematisch erhobenen Betriebserfahrungen. Gleiches gilt für Druckluftspülung, pneumatische Förderung, Vakuumentwässerung und Druckleitungsnetze.

Das Arbeitsblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe KEK-10.3 „Energieanalysen von Abwasseranlagen“ (Sprecherin: Dipl.-Ing. Andrea Kaste) im DWA-Fachausschuss KEK-10 „Energie in der Wasser- und Abfallwirtschaft“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Markus Schröder) erstellt.

Arbeitsblatt DWA-A 216 „Energiecheck und Energieanalyse – Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen“, Dezember 2015, 61 Seiten
ISBN 978-3-88721-276-6
Ladenpreis: 80 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 64 Euro
Herausgeber und Vertrieb:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

 

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 217 „Explosionsschutz für abwassertechnische Anlagen“

Das Merkblatt DWA-M 217 soll Grundsätze und Lösungsmöglichkeiten für den Explosionsschutz abwassertechnischer Anlagen in Form konkreter Hinweise für eine rechtssichere und fachlich angemessene Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur Verfügung stellen. Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KA-11.4 „Sicherheitstechnik“ im DWA-Fachausschuss KA-11 „Technische Ausrüstung und Bau von Kläranlagen“ erstellt und schreibt den DWA-Arbeitsbericht „Erstellen von Explosionsschutzdokumenten für abwassertechnische Anlagen“ fort, wobei die Inhalte deutlich erweitert wurden. Im vorliegenden Merkblatt wird neben der Darstellung der Rechtsgrundlagen und einem Überblick über die relevanten fachlichen Grundlagen, insbesondere die abwasserspezifische Anwendung der Prinzipien des Explosionsschutzes beschrieben. Es werden Hinweise zur Gefährdungsbeurteilung, zu technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen und dem Explosionsschutzdokument selbst gegeben. Auf Unterschiede zwischen dem Betrieb von Entwässerungssystemen und Kläranlagen wird in den einzelnen Kapiteln eingegangen. Explosionsereignisse sind auf abwassertechnischen Anlagen, zum Beispiel aufgrund der Bildung und Freisetzung von Biogas/Faulgas oder der Einleitung brennbarer Flüssigkeiten in die Kanalisation, nicht auszuschließen. Unfallstatistiken zeigen, dass es sich dabei zwar um seltene Ereignisse handelt, die jedoch aufgrund der meist großen Schäden dennoch ein hohes Risiko darstellen. Ein Blick in benachbarte Bereiche, etwa Biogasanlagen außerhalb von abwassertechnischen Anlagen, verdeutlicht dieses Risiko. Nach der Betriebssicherheitsverordnung vom 27. September 2002, zuletzt geändert am 8. November 2011, haben die Betreiber von Abwasseranlagen für Bereiche, in denen eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann, ein Explosionsschutzdokument zu erstellen, in dem die Beurteilung der Explosionsgefahren und die Festlegung von Schutzkonzepten dargestellt werden. In der Praxis ergeben sich große Unsicherheiten und Probleme bei der angemessenen Umsetzung dieser gesetzlichen Anforderungen. Entsprechend unterschiedlich sind die von den Betreibern zum Teil mit externer Unterstützung verfolgten Lösungsansätze. Das vorliegende Merkblatt soll dem Betreiber eine Hilfestellung bei der Sicherstellung eines angemessenen Explosionsschutzes geben. Zielgruppe des Merkblatts sind die Betreiber aller abwassertechnischen Anlagen.

Merkblatt DWA-M 217 „Explosionsschutz für abwassertechnische Anlagen“ Juli 2014, 40 Seiten ISBN 978-3-944328-69-0 Ladenpreis: 68 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 54,40 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Merkblatt DWA-M 221 (Entwurf): Grundsätze für Bemessung, Bau und Betrieb von Kleinkläranlagen mit aerober biologischer Reinigungsstufe

November 2010, 29 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-32-8
Einzelpreis: EUR 26,00 / Preis für fördernde Mitglieder: EUR 20,80

Kleinkläranlagen dienen der aeroben biologischen Behandlung häuslichen Schmutzwassers mit dem Reinigungsziel der Kohlenstoffelimination gemäß Anhang 1 der Abwasserverordnung. Das als Entwurf vorliegende Merkblatt enthält Bemessungsregeln für Kleinkläranlagen mit Abwasserbelüftung gemäß DIN EN 12566. Vorbehandlung und Nachklärung sind hierbei eingeschlossen. Bei Kleinkläranlagen steht eine große Auswahl unterschiedlicher Reinigungsverfahren für die Anwendung zur Verfügung. Art und Menge des behandelten Abwassers hat entscheidenden Einfluss auf die Wahl des Reinigungsverfahrens und die Auswahl der Kleinkläranlage. Das Merkblatt bietet hierzu eine Hilfestellung. Darüber hinaus sind Qualitätskriterien für den Einbau, Betrieb, die Wartung, Instandhaltung und Überwachung von Kleinkläranlagen festgelegt. Außerdem werden Empfehlungen zur inhaltlichen Gestaltung von Wartungsverträgen gegeben.

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Merkblatt DWA-M 221 – Kleinkläranlagen mit aerober biologischer Reinigungsstufe

Kleinkläranlagen dienen der aeroben biologischen Behandlung häuslichen Schmutzwassers mit dem Reinigungsziel der Kohlenstoffelimination gemäß Anhang 1 der Abwasserverordnung. Das vorliegende neue Merkblatt DWA-M 221 „Grundsätze für Bemessung, Bau und Betrieb von Kleinkläranlagen mit aerober biologischer Reinigungsstufe“ gilt für einstufige Tropfkörperanlagen, Rotationstauchkörperanlagen, Anlagen mit getauchtem Festbett, Anlagen mit frei beweglichen Aufwuchsträgern, Belebungsanlagen im Aufstaubetrieb (SBR), Kombinationsanlagen und Teichkläranlagen. Es enthält Bemessungsregeln für Kleinkläranlagen mit Abwasserbelüftung gemäß DIN EN 12566 „Kleinkläranlagen für bis zu 50 EW“. Vorbehandlung und Nachklärung sind hierbei eingeschlossen. Bei Kleinkläranlagen steht eine große Auswahl unterschiedlicher Reinigungsverfahren für die Anwendung zur Verfügung. Art und Menge des behandelten Abwassers hat entscheidenden Einfluss auf die Wahl des Reinigungsverfahrens und die Auswahl der Kleinkläranlage. Das Merkblatt DWA-M 221 bietet hierzu eine Hilfestellung. Darüber hinaus sind in dem Merkblatt Qualitätskriterien für den Einbau, Betrieb, die Wartung, Instandhaltung und Überwachung von Kleinkläranlagen festgelegt. Ergänzend werden Empfehlungen zur inhaltlichen Gestaltung von Wartungsverträgen gegeben und Anforderungen an die rechtlichen und technischen Grundkenntnissen von Personen spezifiziert, die Wartungsarbeiten durchführen. Das Merkblatt richtet sich sowohl an die für die Überwachung zuständigen Ämter und Behörden als auch an die Betreiber von Kleinkläranlagen.
Merkblatt DWA-M 221 „Grundsätze für Bemessung, Bau und Betrieb von Kleinkläranlagen mit aerober biologischer Reinigungsstufe“,
Februar 2012
35 Seiten,
ISBN 978-3-942964-23-4
Ladenpreis: 39,00 Euro,
fördernde DWA-Mitglieder: 31,20 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333,
Fax 872-100 E-Mail:
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Arbeitsblatt DWA-A 222

Grundsätze für Bemessung, Bau und Betrieb von kleinen Kläranlagen mit aerober biologischer Reinigungsstufe bis 1.000 Einwohnerwerte

(vorher Arbeitsblatt ATV-A 122)
Mai 2011, 27 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-88-5
Einzelpreis EUR 32,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 25,60
Kleine Kläranlagen sind keine verkleinerte Kopie großer Kläranlagen, sondern es sind besondere Anforderungen an Bau, Bemessung und Betrieb zu erfüllen. Da diese Besonderheiten im Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 131 „Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen" (Mai 2000) keine Berücksichtigung finden, werden spezielle Aspekte bei Bau, Bemessung und Betrieb von kleinen Kläranlagen in den beiden neuen Arbeitsblättern DWA-A 222 und DWA-A 226 aufgegriffen. Neben den Grundlagen für die Ermittlung des Bemessungszuflusses und der Einwohnerwerte beinhaltet das vorliegende Arbeitsblatt Informationen zur Bemessung, zum Bau und Betrieb der Vorbehandlung, der biologischen Stufe und der Nachklärung. Im Einzelnen sind Bemessungsvorgaben für die Anlagentypen Tropfkörper, Rotationstauchkörper, Anlagen mit getauchtem Festbett, Anlagen mit Schwebebett, Belebungsanlagen mit Aufstaubetrieb (SBR), Belebungsanlagen mit gemeinsamer biologischer Schlammstabilisierung und Kombinationsanlagen enthalten.

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Arbeitsblatt DWA-A 226

Grundsätze für die Abwasserbehandlung in Belebungsanlagen mit gemeinsamer aerober Schlammstabilisierung ab 1.000 Einwohnerwerte
(vorher Arbeitsblatt ATV-A 126)
August 2009, 28 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941089-81-5
Einzelpreis: EUR 32,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 25,60

Das Arbeitsblatt enthält Baugrundsätze, Bemessungsanforderungen und Betriebshinweise für kleine Belebungsanlagen mit aerober Schlammstabilisierung. Die Bemessungsbeispiele im Anhang verdeutlichen die Berechnungsansätze. Im Arbeitsblatt wird auf die Besonderheiten einstufiger Belebungsanlagen mit Ausbaugrößen unterhalb von 5.000 E eingegangen. Die Regelungen sind bewusst einfach und übersichtlich gehalten. Da bei kleinen Kläranlagen Belastungsschwankungen stärker ins Gewicht fallen, wird besonderer Wert auf einfache bauliche Gestaltung und robuste maschinen- und elektrotechnische Ausrüstung sowie einfachen Betrieb gelegt. Bei Belebungsanlagen mit gemeinsamer aerober Schlammstabilisierung ist durch das hohe Schlammalter und die niedrige Schlammbelastung eine anaerobe Schlammstabilisierung entbehrlich. Die Pufferkapazität der großvolumigen Belebungsbecken fängt Belastungsschwankungen auf, wodurch eine hohe Betriebssicherheit erreicht wird.

Mit der Herausgabe des Arbeitsblattes DWA-A 226 wird das Arbeitsblatt ATV-A 126 "Grundsätze für die Abwasserbehandlung in Kläranlagen nach dem Belebungsverfahren mit gemeinsamer Schlammstabilisierung bei Anschlusswerten zwischen 500 und 5.000 Einwohnerwerten", Ausgabe Dezember 1993, zurückgezogen.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de

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Neu erschienen

Merkblatt DWA-M 227 „Membran- Bioreaktor-Verfahren (MBR-Verfahren)“

Im neu erstellten Merkblatt DWA-M 227 werden prozessspezifische Aspekte der Membrantechnologie in der Abwasserbehandlung unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus über zehn Jahren Planung und Betrieb von MBR-Anlagen in Deutschland beschrieben. Dieses Merkblatt wurde erarbeitet vom DWA-Fachausschuss KA-7 „Membran- Bioreaktor (MBR)-Verfahren“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Franz-Bernd Frechen) sowie den DWA-Arbeitsgruppen KA-7.1 „Betriebshinweise, Anwendungsbeispiele, Schlammbehandlung“ (Sprecherin: Dipl.-Biol. Evelyn Brands), KA-7.2 „Planung, Bemessung, Konstruktionshinweise“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Detlef Wedi), KA-7.3 „Vorbehandlung, Membranreinigung“ (Sprecherin Dipl.-Ing. Kinga Drensla) und KA-7.4 „Leistungsfähigkeit, Entwicklungsfähigkeit von Membranbelebungsanlagen“ (Sprecher: Dr.-Ing. Wernfried Schier). Die in der kommunalen Abwasserreinigung seit 1999 in Deutschland eingesetzte Membrantechnologie, bei der ein Membranfilter die Nachklärung ersetzt, ermöglicht hervorragende Ablaufwerte, eine weitgehende Desinfektion und einen feststofffreien Ablauf. Aus industriellen Trennprozessen seit langem bekannt, setzt sich die Membrantechnik in der Abwasserreinigung – und auch in der Trinkwasseraufbereitung – mehr und mehr durch, dies zeigt auch die international steigende Anzahl von Membran-Bioreaktoren (MBR). Realisierte Projekte und Fallstudien, speziell bei der Ertüchtigung von Kläranlagen, zeigen, dass die Membrantechnik auch kostenmäßig zunehmend konkurrenzfähiger wird. Im vorliegenden Arbeitsblatt werden prozessspezifische Aspekte wie Abwasservorbehandlung, Membranreinigung, Planung und Bemessung, Konstruktion, Betrieb sowie Aspekte der Wirtschaftlichkeit behandelt. Um hierzu Hilfen für die Praxis zu geben, sind die Erfahrungen und Erkenntnisse aus über zehn Jahren Planung und Betrieb von MBR-Anlagen in Deutschland in diesem Merkblatt zusammengefasst. Zielgruppe des Merkblatts sind Betreiber und Planer von Abwasserreinigungseinrichtungen, es befasst sich mit dem gesamten Spektrum an Ausbaugrößen von Kleinkläranlagen bis zu großen Kläranlagen.

Merkblatt DWA-M 227 „Membran-Bioreaktor-Verfahren (MBR-Verfahren)“, Oktober 2014 49 Seiten, ISBN 978-3-944328-85-0 Ladenpreis: 65 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 52 Euro

Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100
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Neu erschienen: Merkblatt DWA-M 229-1 „Systeme zur Belüftung und Durchmischung von Belebungsanlagen – Teil 1:

Planung, Ausschreibung und Ausführung“ Das Merkblatt DWA-M 229-1 „Systeme zur Belüftung und Durchmischung von Belebungsanlagen – Teil 1: Planung, Ausschreibung und Ausführung“ gibt Hinweise zur verfahrens- und energieoptimierten Auslegung von Belüftungs- und Durchmischungseinrichtungen bei Belebungsanlagen. Zwischen 50 % und 80 % des Gesamtenergiebedarfs der Abwasserreinigung entfallen auf die Belüftung und Durchmischung von Belebungsanlagen. Damit kommt einer energieeffizienten Planung nicht nur bei der erstmaligen Erstellung einer Belebungsanlage, sondern zunehmend auch bei anstehenden Reinvestitionsmaßnahmen eine große Bedeutung zu. Das vorliegende Merkblatt greift die grundlegenden Ansätze zur Bemessung von Belebungsanlagen und Ermittlung des Sauerstoffbedarfs aus dem Regelwerk der DWA auf und führt sie mit einem Schwerpunkt auf der detaillierten Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Belüftung und Durchmischung einschließlich konkreter Hinweise zur Anordnung von Belüftungseinrichtungen und Durchmischungsaggregaten in Abhängigkeit von der Beckenform fort. Eine verfahrenstechnisch und energetisch optimierte Auslegung bedeutet, dass neben einer, unter Berücksichtigung der Grundsätze dieses Merkblatts, erfolgten Auslegung der Belüftungs- und Durchmischungseinrichtungen von Belebungsanlagen auch die Grundsätze der Automatisierung, insbesondere im Hinblick auf die Nährstoffelimination, sowie die konkreten Hinweise zur Überprüfung der Garantiewerte von Belüftungseinrichtungen beachtet werden. Insofern stellt dieses Merkblatt eine notwendige Ergänzung der im Regelwerk der DWA vorliegenden Merkblätter DWA-M 209 und DWA-M 268 dar, die sich mit der Messung der Sauerstoffzufuhr von Belüftungseinrichtungen bzw. mit der Steuerung und Regelung der Stickstoffelimination befassen. Der vorliegende erste Teil des Merkblatts befasst sich vorrangig mit den Grundlagen, der Dimensionierung, der konkreten Planung und Anordnung von Belüftungs- und Durchmischungseinrichtungen sowie deren Ausschreibung. Es richtet sich an Planer, Betreiber, Hersteller und Fachbehörden als praxisorientierte, wissenschaftlich fundierte Arbeitshilfe zur verfahrenstechnischen und energetisch optimierten Auslegung und Bewertung von Belüftungs- und Durchmischungseinrichtungen.

Merkblatt DWA-M 229-1 „Systeme zur Belüftung und Durchmischung von Belebungsanlagen – Teil 1: Planung, Ausschreibung und Ausführung“, Mai 2013, 67 Seiten ISBN 978-3-942964-86-9 Ladenpreis: 71 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 56,80 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Arbeitsblatt DWA-A 251 „Kondensate aus Brennwertkesseln" aktualisiert

Ein wirtschaftliches und umweltpolitisches Ziel besteht in der sparsamen und effizienten Nutzung von Rohstoffen und Energie. Die Brennwerttechnologie stellt einen Schritt in diese Richtung dar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizungskesseln, die nur die Reaktionswärme aus der Verbrennung nutzen, verwerten Brennwertkessel zusätzlich die Kondensationswärme des entstehenden Wassers. Die gebildeten Kondensate haben sauren Charakter und können weitere Inhaltsstoffe aufweisen. Um den notwendigen Bestandschutz der abwassertechnischen Anlagen zu gewährleisten und Klärschlammkontaminationen auszuschließen, müssen daher bei der Kondensateinleitung in die öffentliche Kanalisation bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Konkrete Anforderungen wurden im Jahr 2003 in dem ATVDVWK- Arbeitsblatt „Kondensate aus Brennwertkesseln“ veröffentlicht. Das Arbeitsblatt wurde nun vom zuständigen DWA-Fachausschuss KA-3 „Einleitung von Abwasser aus gewerblichen und industriellen Betrieben in eine öffentliche Abwasseranlage“ unter der Leitung von Dr. Andrea Poppe, Köln, auf Aktualität geprüft. Inhaltliche Änderungen waren nicht erforderlich. Es waren jedoch redaktionelle Anpassungen an das aktuelle Wasserrecht und verschiedenen Normen notwendig. Diese betreffen zum Beispiel den Schwefelgehalt von Erdgas und Standardheizöl. Außerdem wurde der Geltungsbereich auf Mischungen aus fossilem Brennstoff und Biobrennstoffen ausgedehnt.

Mehr:
DWA-A 251 „Kondensate aus Brennwertkesseln“,
November 2011, 22 Seiten
ISBN 978-3-941897-89-2
Ladenpreis: 29,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 23,20 Euro

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Merkblatt DWA-M 253

Leit- und Automatisierungstechnik auf Abwasseranlagen
März 2011, 48 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-70-0
Einzelpreis EUR 52,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 41,60

Die Leit- und Automatisierungstechnik auf Abwasseranlagen dient zur Prozessüberwachung und Prozesssicherung, Prozessführung und -regelung sowie zur Prozessoptimierung und -dokumentation. Hierfür werden Prozessinformationen erfasst, verknüpft, verarbeitet, visualisiert und Prozesseingriffe vorgenommen. Funktionen der Leit- und Automatisierungstechnik sind weiterhin das Bedienen und Beobachten der Abwasseranlage, die Grenzwertüberwachung, Meldungs- und Alarmbehandlung sowie die geordnete Dokumentation in entsprechenden Berichten und Protokollen. Das Merkblatt stellt die aktuelle Konfiguration und den Systemaufbau der am Markt verfügbaren Leit- und Automatisierungstechnik vor und spiegelt diese an den Anforderungen der Abwassertechnik. Dies gilt für die Konzeption, die Implementierung und den laufenden Betrieb. Dem Betreiber wird eine praktische Hilfestellung bei der Konzeption, der Aufstellung des Anforderungsprofils und dem täglichen Betrieb eines solchen Systems gegeben.

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Merkblatt DWA-M 256-1

Prozessmesstechnik auf Kläranlagen

Teil 1: Allgemeine Anforderungen
Juni 2011, 22 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-73-1
Einzelpreis EUR 28,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 22,40
Zuverlässige Messwerte sind eine wichtige Voraussetzung für den optimierten Betrieb von Kläranlagen, der sich an Emissionsgrenzwerten und Qualitätsvorgaben orientiert. Der Fortschritt in der Mess- und Gerätetechnik hat eine Überarbeitung der bisherigen Merkblattreihe ATV-DVWK-M 256 erforderlich gemacht. Die Digitalisierung der Signalverarbeitung ermöglicht eine Vielzahl neuer Funktionen, die in Bezug auf die gestellten Anforderungen bewertet werden müssen. Planer und Betreiber von Kläranlagen erhalten mit der Merkblattreihe DWA-M 256 wieder eine Hilfe bei der Auswahl von Messeinrichtungen. In Teil 1 wurde neben einer ausführlichen Darstellung der möglichen Einsatzorte der in den folgenden Teilen behandelten Messeinrichtungen auch ein Abschnitt über den Betrieb bzw. die Instandhaltung aufgenommen. Er enthält allgemeine Anforderungen an Betriebsmesseinrichtungen unter Berücksichtigung der speziellen Gegebenheiten auf Kläranlagen.

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Neu erschienen Merkblätter DWA-M 256-3 und -4: Messung von Leitfähigkeit, pH-Wert und Redoxpotential im Prozess

In der Merkblattreihe DWA-M 256 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen“ sind Teil 3 „Messeinrichtungen zur Bestimmung der Leitfähigkeit“ und Teil 4 „Messeinrichtungen zur Bestimmung des pHWertes und des Redoxpotentials“ erschienen. Zuverlässige Messwerte sind eine wichtige Voraussetzung für einen optimierten Betrieb von Kläranlagen, der sich an Emissionsgrenzwerten und Qualitätsvorgaben orientiert. Die Anforderungen an die Prozessmesstechnik hängen maßgeblich von den verfahrenstechnischen Bedingungen und den örtlichen Gegebenheiten einer Kläranlage ab. Bereits im Planungsstadium ist das geeignete Messverfahren auszuwählen. Der Planer hat die Aufgabe, die Geräteanforderungen entsprechend dem jeweiligen Einsatzfall nach Messstoff, Messort und Umgebungsbedingungen festzulegen. Darüber hinaus muss er die automatisierungs-, verfahrenstechnischen und betrieblichen trieblichen Anforderungen genau spezifizieren. Die Digitalisierung der Signalverarbeitung ermöglicht eine Vielzahl neuer Funktionen, die in Bezug auf die gestellten Anforderungen zu bewerten sind. Die Merkblattreihe DWA-M 256 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen“, Teile 1 bis 8, soll Planern und Betreibern von Kläranlagen eine Hilfe bei der Auswahl von Messeinrichtungen geben. Geeignete Geräte sind eine wesentliche Voraussetzung für einen zuverlässigen und kostengünstigen Anlagenbetrieb. Neben einer ausführlichen Darstellung der möglichen Einsatzorte der in der Merkblattreihe DWA-M 256 behandelten Messeinrichtungen wurde auch ein Abschnitt über den Betrieb bzw. die Instandhaltung in Teil 3 „Messeinrichtungen zur Bestimmung der Leitfähigkeit“ und Teil 4 „Messeinrichtungen zur Bestimmung des pHWertes und des Redoxpotentials“ aufgenommen. Neben den in Teil 3 und Teil 4 dargestellten Messeinrichtungen werden allgemeine Anforderungen an Messeinrichtungen sowie weitere Messeinrichtungen in den übrigen Teilen behandelt:
●● Teil 1: Allgemeine Anforderungen,
●● Teil 2: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Sauerstoffgehaltes,
●● Teil 3: Messeinrichtungen zur Bestimmung der Leitfähigkeit,
●● Teil 4: Messeinrichtungen zur Bestimmung des pH-Wertes und des Redoxpotentials,
●● Teil 5: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes,
●● Teil 6: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Füllstandes,
●● Teil 7: Messeinrichtungen zur Bestimmung der Trübung,
●● Teil 8: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Schlammspiegels.
Der Einsatz der in den Teilen 1 bis 8 beschriebenen Prozessmessgeräte bedeutet einen finanziellen Aufwand, sowohl im Bereich der Investitionen als auch durch den Betrieb der Geräte. Die im Merkblatt enthaltene Übersicht über sinnvolle Messorte und -größen bietet eine Hilfestellung für den effizienten und rechtssicheren Einsatz von Prozessmesstechnik. Richtig eingesetzt, übersteigt der mögliche Nutzen der Prozessmesstechnik den damit verbundenen Aufwand. Dies gilt sowohl für die Qualität der Abwasserreinigung als auch den kosteneffizienten Betrieb. Zum Inhalt von Merkblatt DWA-M 256-3 Einrichtungen zur Messung der Leitfähigkeit sind auf vielen Kläranlagen vor allem im Zulauf installiert. Aufgrund der Charakteristik der elektrischen Leitfähigkeit als „Summenmessgröße“ für die Konzentration von Elektrolyten (Salzen) im Abwasser sind sie vornehmlich zur Detektion bestimmter industriell-gewerblicher Einleitungen (zum Beispiel aus der Galvanikindustrie) geeignet. Insbesondere in Kombination mit vorhandenen Zwischenspeichervolumina bieten Leitfähigkeitsmessungen somit die Möglichkeit, den biologischen Reinigungsprozess der Kläranlagen vor Fehleinleitungen zu schützen. Ein Einsatz der Leitfähigkeitsmessung im Zulauf ist aus verfahrenstechnischer Sicht dort sinnvoll, wo mit entsprechenden Einleitungen zu rechnen ist. Der neu erstellte Merkblattteil DWAM 256-3 stellt die technischen Anforderungen an die Geräte, deren Messprinzipien und die daraus resultierenden spezifischen Eigenschaften vor. Weiterhin werden Hinweise zur Wahl eines geeigneten Messortes sowie zur Installation und zum Betrieb der Messeinrichtungen gegeben. Zum Inhalt von Merkblatt DWA-M 256-4 Messeinrichtungen zur Bestimmung des pH-Wertes und des Redoxpotentials basieren beide auf dem etablierten Verfahren der Potentiometrie. pH-Messeinrichtungen werden vor allem zur Kontrolle des Kläranlagenzulaufs und zur Überwachung der Nitrifikation eingesetzt sowie auch zur Überwachung der Schlammfaulung verwendet. Dazu kommen Einsatzfälle bei der Prozesswasserbehandlung (Deammonifikation) und bei der industriellen Abwasserbehandlung (Neutralisation). Die Redoxmessung kann zur Automatisierung der Belüftung bei einem sequentiellen Nitrifikations-/Denitrifikationsprozess verwendet werden. Der neu erstellte Merkblattteil DWAM 256-4 stellt die technischen Anforderungen an die Geräte, deren Messprinzipien und die daraus resultierenden spezifischen Eigenschaften vor. Weiterhin werden Hinweise zur Wahl eines geeigneten Messortes sowie zur Installation und zum Betrieb der Messeinrichtungen gegeben.

 Merkblatt DWA-M 256-3
„Prozessmesstechnik auf Kläranlagen" -
Teil 3: „Messeinrichtungen zur Bestimmung der Leitfähigkeit", November 2013
18 Seiten, ISBN 978-3-944328-08-9
Ladenpreis: 31 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 24,80 Euro

Merkblatt DWA-M 256-4 „Messeinrichtungen zur Bestimmung des pH-Wertes und des Redoxpotentials", November 2013
18 Seiten, ISBN 978-3-944328-09-6
Ladenpreis: 31 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 24,80 Euro

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
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Merkblatt DWA-M 256-2

Prozessmesstechnik auf Kläranlagen

Teil 2: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Sauerstoffgehaltes
Juni 2011, 21 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-74-8
Einzelpreis EUR 28,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 22,40
Einrichtungen zur Messung der gelösten Sauerstoffkonzentration sind die Voraussetzung für eine Vielzahl von Steuerungs- und Regelungsstrategien bei der Kohlenstoff- und Stickstoffelimination und daher auf nahezu allen Kläranlagen nach dem Belebungsverfahren im Einsatz. Grundlegend neue Entwicklungen im Bereich der Sauerstoffsensoren, insbesondere auf der Basis optischer Verfahren, haben eine Neufassung des Merkblattes ATV-DVWK-M 256-2 aus dem Jahre 2001 erforderlich gemacht. Das Merkblatt gibt Planern und Betreibern eine Hilfe bei der Auswahl von Messeinrichtungen zur Bestimmung der gelösten Sauerstoffkonzentration im Belebungsbecken unter Berücksichtigung der speziellen Gegebenheiten auf kommunalen oder industriellen Kläranlagen. Es enthält Anforderungen an die Geräte sowie Beschreibungen der Messprinzipien und die daraus resultierenden spezifischen Eigenschaften. Weiterhin werden Hinweise zur Wahl eines geeigneten Messortes, zur Installation und zum Betrieb gegeben.

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Merkblatt DWA-M 256-7 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen – Teil 7: Messeinrichtungen zur Bestimmung der Trübung“

Zuverlässige Messwerte sind eine wichtige Voraussetzung für einen optimierten Betrieb von Kläranlagen, der sich an Emissionsgrenzwerten und Qualitätsvorgaben orientiert. Die Anforderungen an Betriebsmesseinrichtungen hängen maßgeblich von den verfahrenstechnischen Bedingungen und den örtlichen Gegebenheiten einer Kläranlage ab. Bereits im Planungsstadium ist das geeignete Messverfahren auszuwählen. Der Planer hat die Aufgabe, die Geräteanforderungen entsprechend dem jeweiligen Einsatzfall nach Messstoff, Messort und Umgebungsbedingungen festzulegen. Darüber hinaus muss er die automatisierungs-, verfahrenstechnischen und betrieblichen Anforderungen genau spezifizieren. Die Digitalisierung der Signalverarbeitung ermöglicht eine Vielzahl neuer Funktionen, die in Bezug auf die gestellten Anforderungen zu bewerten sind. Die Merkblattreihe DWA-M 256 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen“, Teile 1 bis 8, soll Planern und Betreibern von Kläranlagen eine Hilfe bei der Auswahl von Messeinrichtungen geben. Geeignete Geräte sind eine wesentliche Voraussetzung für einen zuverlässigen und kostengünstigen Anlagenbetrieb. Neben einer ausführlichen Darstellung der möglichen Einsatzorte der im Merkblatt DWAM 256 behandelten Messeinrichtungen wurde auch ein Abschnitt über den Betrieb bzw. die Instandhaltung in den hier vorliegenden Teil 5 „Messeinrichtungen zur Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes“ aufgenommen. Neben den in Teil 5 dargestellten „Messeinrichtungen zur Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes“ werden allgemeine Anforderungen an Messeinrichtungen sowie weitere Messeinrichtungen in den übrigen Teilen behandelt: ●● Teil 1: Allgemeine Anforderungen,
●● Teil 2: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Sauerstoffgehaltes,
●● Teil 3: Messeinrichtungen zur Bestimmung der Leitfähigkeit,
●● Teil 4: Messeinrichtungen zur Bestimmung des pH-Wertes und des Redoxpotenzials,
●● Teil 5: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes, Der neu erstellte Merkblattteil DWAM 256-5 stellt die technischen Anforderungen an die Geräte, deren Messprinzipien und die daraus resultierenden spezifischen Eigenschaften vor. Weiterhin werden Hinweise zur Wahl eines geeigneten Messortes sowie zur Installation und zum Betrieb der Messeinrichtungen gegeben. Merkblatt DWA-M 256-5 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen – Teil 5: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes“, Juli 2014 32 Seiten, ISBN 978-3-944328-70-6 Ladenpreis: 43,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 34,80 Euro Messeinrichtungen zur Bestimmung der Trübung spielen auf Kläranlagen im Ablaufbereich eine wichtige Rolle. Sie eignen sich zur generellen Überwachung des Auftretens oder Abtriebs von Partikeln, wie sie aus feinverteilten oder abgesetzten Schlämmen hervorgehen können. Die Trübung stellt eine Größe dar, die physikalisch nicht direkt als solche gemessen wird. Vielmehr wird der Messwert aus dem durch das Probenmaterial gestreuten Licht abgeleitet. Hohe Trübungswerte lassen sich oft nur schwierig messen. Hier ist der Übergang zur Feststoffmessung fließend. Der neu erstellte Merkblattteil DWAM 256-7 stellt die technischen Anforderungen an die Geräte, deren Messprinzipien und die daraus resultierenden spezifischen Eigenschaften vor. Weiterhin werden Hinweise zur Wahl eines geeigneten Messortes sowie zur Installation und zum Betrieb der Messeinrichtungen gegeben.

Merkblatt DWA-M 256-7 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen – Teil 7: Messeinrichtungen zur Bestimmung der Trübung“, Juli 2014, 19 Seiten ISBN 978-3-944328-71-3 Ladenpreis: 32,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 26 Euro

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Merkblatt DWA-M 256 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen – Teil 6: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Füll- und Grenzstandes“

Zuverlässige Messwerte sind eine wichtige Voraussetzung für einen optimierten Betrieb von Kläranlagen, der sich an Emissionsgrenzwerten und Qualitätsvorgaben orientiert. Die Anforderungen an Betriebsmesseinrichtungen hängen maßgeblich von den verfahrenstechnischen Bedingungen und den örtlichen Gegebenheiten einer Kläranlage ab. Bereits im Planungsstadium ist das geeignete Messverfahren auszuwählen. Der Planer hat die Aufgabe, die Geräteanforderungen entsprechend dem jeweiligen Einsatzfall nach Messstoff, Messort und Umgebungsbedingungen festzulegen. Darüber hinaus muss er die automatisierungs-, verfahrenstechnischen und betrieblichen Anforderungen genau spezifizieren. Die Digitalisierung der Signalverarbeitung ermöglicht eine Vielzahl neuer Funktionen, die in Bezug auf die gestellten Anforderungen zu bewerten sind. Die Merkblattreihe DWA-M 256 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen“, Teile 1 bis 8, soll Planern und Betreibern von Kläranlagen eine Hilfe bei der Auswahl von Messeinrichtungen geben. Geeignete Geräte sind eine wesentliche Voraussetzung für einen zuverlässigen und kostengünstigen Anlagenbetrieb. Neben einer ausführlichen Darstellung der möglichen Einsatzorte der im Merkblatt DWAM 256 behandelten Messeinrichtungen wurde auch ein Abschnitt über den Betrieb bzw. die Instandhaltung in den hier vorliegenden Teil 6 „Messeinrichtungen zur Bestimmung des Füll- und Grenzstandes“ aufgenommen. Neben den in Teil 6 dargestellten „Messeinrichtungen zur Bestimmung des Füll- und Grenzstandes“ werden allgemeine Anforderungen an Messeinrichtungen sowie weitere Messeinrichtungen in den übrigen Teilen behandelt: ●● Teil 1: Allgemeine Anforderungen,
●● Teil 2: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Sauerstoffgehaltes,
●● Teil 3: Messeinrichtungen zur Bestimmung der Leitfähigkeit,
●● Teil 4: Messeinrichtungen zur Bestimmung des pH-Wertes und des Redoxpotentials,
●● Teil 5: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes,
●● Teil 6: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Füll- und Grenzstandes,
●● Teil 7: Messeinrichtungen zur Bestimmung der Trübung,
●● Teil 8: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Schlammspiegels. Der Einsatz der in den Teilen 1 bis 8 beschriebenen Prozessmessgeräte bedeutet einen finanziellen Aufwand, sowohl im Bereich der Investitionen als auch durch den Betrieb der Geräte. Die im Merkblatt enthaltene Übersicht über sinnvolle Messorte und -größen bietet eine Hilfestellung für den effizienten und rechtssicheren Einsatz von Prozessmesstechnik. Richtig eingesetzt, übersteigt der mögliche Nutzen der Prozessmesstechnik den damit verbundenen Aufwand. Dies gilt sowohl für die Qualität der Abwasserreinigung als auch den kosteneffizienten Betrieb. Einrichtungen zur Messung des Füllund Grenzstandes sind auf Kläranlagen aus verfahrens- und betriebstechnischen Gründen installiert. Grundsätzlich werden Füllstandmesseinrichtungen eingesetzt, um Pegelstände von flüssigen oder festen Medien kontinuierlich zu bestimmen. Grenzstandmesseinrichtungen überwachen Füll- und Schütthöhen als statische Grenzwerte. Füll- und Grenzstandmessungen liefern damit wichtige Prozessinformationen, die zur Steuerung und Regelung von Verfahrensschritten genutzt werden können, und deren Kenntnis auch aus Gründen der Betriebssicherheit notwendig ist. Der neu erstellte Merkblattteil DWAM 256-6 stellt die technischen Anforderungen an die Geräte, deren Messprinzipien und die daraus resultierenden spezifischen Eigenschaften vor. Weiterhin werden Hinweise zur Wahl eines geeigneten Messortes sowie zur Installation und zum Betrieb der Messeinrichtungen gegeben.

Merkblatt DWA-M 256-6 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen – Teil 6: Messeinrichtungen zur Bestimmung des en, ISBN 978-3-944328-56-0 Ladenpreis: 39 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 31,20 Euro

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

Die DWA veranstaltet am 9. und 10. Juni 2015 in Kassel die 10. Fachtagung „Messund Regelungstechnik in abwassertechnischen Anlagen“ mit begleitender Fachausstellung.

Informationen hierzu:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Sarah Heimann
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-192
Fax 0 22 42/872-135
E-Mail: heimann@dwa.de

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Neu erschienen: Merkblatt DWA-M 256-8 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen – Teil 8: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Schlammspiegels“

Zuverlässige Messwerte sind eine wichtige Voraussetzung für einen optimierten Betrieb von Kläranlagen, der sich an Emissionsgrenzwerten und Qualitätsvorgaben orientiert. Die Anforderungen an die Prozessmesstechnik hängen maßgeblich von den verfahrenstechnischen Bedingungen und den örtlichen Gegebenheiten einer Kläranlage ab. Bereits im Planungsstadium ist das geeignete Messverfahren auszuwählen. Der Planer hat die Aufgabe, die Geräteanforderungen entsprechend dem jeweiligen Einsatzfall nach Messstoff, Messort und Umgebungsbedingungen festzulegen. Darüber hinaus muss er die automatisierungs-, verfahrenstechnischen und betrieblichen Anforderungen genau spezifizieren. Die Digitalisierung der Signalverarbeitung ermöglicht eine Vielzahl neuer Funktionen, die in Bezug auf die gestellten Anforderungen zu bewerten sind. Die Merkblattreihe DWA-M 256 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen“, Teile 1 bis 8, soll Planern und Betreibern von Kläranlagen eine Hilfe bei der Auswahl von Messeinrichtungen geben. Geeignete Geräte sind eine wesentliche Voraussetzung für einen zuverlässigen und kostengünstigen Anlagenbetrieb. Neben einer ausführlichen Darstellung der möglichen Einsatzorte der im Merkblatt DWAM 256 behandelten Messeinrichtungen wurde auch ein Abschnitt über den Betrieb bzw. die Instandhaltung in den hier vorliegenden Teil 8 „Messeinrichtungen zur Bestimmung des Schlammspiegels“ aufgenommen. Neben den in Teil 8 dargestellten „Messeinrichtungen zur Bestimmung des Schlammspiegels“ werden allgemeine Anforderungen an Messeinrichtungen sowie weitere Messeinrichtungen in den Teilen 1 bis 7 behandelt:
●● Teil 1: „Allgemeine Anforderungen“,
●● Teil 2: „Messeinrichtungen zur Bestimmung des Sauerstoffgehaltes“,
●● Teil 3: „Messeinrichtungen zur Bestimmung der Leitfähigkeit“,
●● Teil 4: „Messeinrichtungen zur Bestimmung des pH-Wertes und des Redoxpotentials“,
●● Teil 5: „Messeinrichtungen zur Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes“,
●● Teil 6: „Messeinrichtungen zur Bestimmung des Füllstandes“,
●● Teil 7: „Messeinrichtungen zur Bestimmung der Trübung“. Der Einsatz der in den Teilen 1 bis 8 beschriebenen Prozessmessgeräte bedeutet einen finanziellen Aufwand, sowohl im Bereich der Investitionen als auch durch den Betrieb der Geräte. Die im Merkblatt enthaltene Übersicht über sinnvolle Messorte und Messgrößen bietet eine Hilfestellung für den effizienten und rechtssicheren Einsatz von Prozessmesstechnik. Richtig eingesetzt, übersteigt der mögliche Nutzen der Prozessmesstechnik den damit verbundenen Aufwand. Dies gilt sowohl für die Qualität der Abwasserreinigung als auch den kosteneffizienten Betrieb. Einrichtungen zur Messung des Schlammspiegels sind auf Kläranlagen weit verbreitet und erfordern besondere Sorgfalt bei der Anwendung und Auswahl der Messstellen. Der vorliegende Teil 8 des Merkblatts „Messeinrichtungen zur Bestimmung des Schlammspiegels“ bietet hierzu eine Hilfestellung. Die Messung des Schlammspiegels dient der Überwachung und Beobachtung des Schlammhaushalts einer Kläranlage sowie unter anderem der Automatisierung des Schlammabzugs. Der neu erstellte Merkblattteil DWA-M 256-8 stellt die technischen Anforderungen an die Geräte, deren Messprinzipien und die daraus resultierenden spezifischen Eigenschaften vor. Weiterhin werden Hinweise zur Wahl eines geeigneten Messortes sowie zur Installation und zum Betrieb der Messeinrichtungen gegeben.

Merkblatt DWA-M 256-8 Prozessmesstechnik auf Kläranlagen – Teil 8: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Schlammspiegels, Juli 2013, 17 Seiten ISBN 978-3-942964-00-5 Ladenpreis: 29 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 23,20 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Hinweis ATV-H 259 "Auf Kläranlagen Stromkosten sparen!" wurde zurückgezogen

Auf Beschluss des DWA-Hauptausschusses "Kommunale Abwasserbehandlung" wurde der Hinweis ATV-H 259 "Auf Kläranlagen Stromkosten sparen!", Ausgabe Februar 1988, zurückgezogen.

Zum Thema "Energieeffizenz auf Kläranlagen - Senkung des Stromverbrauchs auf Kläranlagen" hat der DWA-Landesverband Baden-Württemberg soeben einen Leitfaden veröffentlicht .

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Vorhabensbeschreibung Betriebsdaten von Abwasserbehandlungsanlagen

Nach mehr als zehn Jahren bedarf das Merkblatt ATV-DVWK-M 260 „Erfassen, Darstellen, Auswerten und Dokumentieren der Betriebsdaten von Abwasserbehandlungsanlagen mit Hilfe der Prozessdatenverarbeitung“ aus dem Jahr 2001 der Überarbeitung. Hierfür sind sowohl Aspekte der technologischen Weiterentwicklung ursächlich als auch ein gewandeltes Umfeld, das an die Betreiber abwassertechnischer Anlagen veränderte Anforderungen an die Verarbeitung und Archivierung von Prozessdaten stellt. Ziele wie Ressourcenschonung, speziell Energieeinsparung, und die Aggregation von Prozessdaten für kaufmännische und technische Vergleiche sollen im künftigen Merkblatt stärker Beachtung finden. Bei der Überarbeitung sollen unter anderem folgende technische Aspekte berücksichtigt werden:
● neue Methoden der Visualisierung einschließlich mobiler Applikationen,
● gestiegene Leistungsfähigkeit und veränderte Preise bei der Speicherung und Verarbeitung von Prozessdaten,
● neue Schnittstellen und Bussysteme mit Übertragung von Meta-Informationen
● Berücksichtigung von Instandhaltungsmeldungen gemäß NAMUREmpfehlung. Ein weiteres Ziel ist es, in kritischer Prüfung der detaillierten Beispiele zu Berechnungsmethoden und Darstellungsformen mögliche divergierende Doppelregelungen durch andere Normen und Merkblätter aufzulösen.

Das Merkblatt soll durch die bestehende Arbeitsgruppe KA-13.2 „Prozessdaten“ (Sprecher: Prof. Dr. Ulrich Jumar) im Fachausschuss KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen“ (Obmann: Dr.-Ing. Frank Obenaus) überarbeitet werden.

Hinweise für die Bearbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr. Stefanie Budewig
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-144
Fax (0 22 42) 872-135
E-Mail: budewig@dwa.de

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Neu erschienen

Merkblatt DWA-M 261 „Überspannungsschutz auf Anlagen zur Abwasserbehandlung"

Durch den immer größer werdenden Einsatz von elektronischen Geräten und Komponenten der Mess-, Automatisierungs- und Leittechnik in Abwasserbehandlungsanlagen sowie der zunehmenden Vernetzung von Behandlungsanlagen untereinander sind Überspannungsschutzmaßnahmen auf Kläranlagen unabdingbar. Ursache für das Auftreten von Überspannungen sind zum einen Blitzeinwirkungen und zum anderen betriebliche elektrische Schalthandlungen. Aufgrund der flächenhaften Ausdehnung von abwassertechnischen Anlagen ist in Abhängigkeit von der geografischen Lage und von der baulichen Größe der Gesamtanlage statistisch gesehen auf dem Areal mit bis zu 50 Einschlägen pro Jahr zu rechnen. Dabei können auch Teile der baulichen Anlagen oder der elektrischen Infrastruktur direkt getroffen
Überspannungen aus Schalthandlungen entstehen unter anderem beim betriebsbedingten Ein- oder Ausschalten von Verbrauchern oder bei bestimmungsgemäßer Auslösung von Schutzeinrichtungen. Ziel von Überspannungsschutzmaßnahmen ist es, eine übermäßige Beanspruchung von elektrischen Betriebsmitteln – einzelne Geräte oder komplexe Systeme – durch transiente Überspannungen sicher und zuverlässig zu vermeiden. Dabei sind sowohl die elektrische Installation als auch die hieran angeschlossenen Betriebsmittel mit geeigneten Überspannungsschutzmaßnahmen derart zu schützen, dass die jeweiligen Isolations- und Spannungsfestigkeiten nicht überschritten werden. Das Merkblatt DWA-M 261 „Überspannungsschutz auf Anlagen zur Abwasserbehandlung“ legt einen Schwerpunkt auf den Überspannungsschutz und das innere Blitzschutzsystem. Das äußere Blitzschutzsystem wird grundlegend behandelt. In explosionsgefährdeten Bereichen sind besondere Maßnahmen für die Blitz- und Überspannungsschutzsysteme erforderlich. Auf Abwasserbehandlungsanlagen werden elektrische Betriebsmittel, wie beispielsweise Messeinrichtungen im Verbund mit dezentralen elektronischen Steuerungs- und Automatisierungssystemen sowie Komponenten der Leistungselektronik, eingesetzt. Gegenüber konventioneller Technik weisen die Elektronikkomponenten der modernen Systemtechnik geringere Isolationsfestigkeiten und Spannungsfestigkeiten auf. Die weitläufige Vernetzung dieser Systemtechnik sowie die Vermaschung der gesamten elektrischen Infrastruktur fordern hierfür einen erhöhten Aufwand durch untereinander gewerkeübergreifend koordinierte Überspannungsschutz-, Blitzschutz-, Potenzialausgleichs- und Erdungsmaßnahmen. Nur wenn alle Fachgewerke koordiniert zur Erstellung der Schutzmaßnahmen verpflichtet werden, kann die betrieblich erforderliche Systemverfügbarkeit vorgehalten und sichergestellt sowie das Schutzziel erreicht werden.

Merkblatt DWA-M 261 „Überspannungsschutz
auf Anlagen zur Abwasserbehandlung",
April 2011, 24 Seiten
ISBN 978-3-941897-80-9
Ladenpreis: 34,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 27,20 Euro
 
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Korrekturblatt zum Arbeitsblatt DWA-A 262

In das Arbeitsblatt DWA-A 262 „Grundsätze für Bemessung, Bau und Betrieb von Pflanzenkläranlagen mit bepflanzten Bodenfiltern zur biologischen Reinigung kommunalen Abwassers“ (März 2006) hat sich der Druckfehlerteufel eingeschlichen. Auf Seite 9 ist Gleichung (1) zu ändern.

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Vorhabensbeschreibung Überarbeitung von ATV-DVWKM 264 zum DWA-M 264

„Gasdurchflussmessungen auf Abwasserreinigungsanlagen"

 Zuverlässige Messeinrichtungen zur Bestimmung des momentanen Durchflusses sowie der Gesamtmenge von Gasen sind von entscheidender Bedeutung für einen stabilen und wirtschaftlichen Betrieb von Kläranlagen. Die wesentlichen Prozessgase sind hierbei Luft (Sauerstoff) sowie Biogas (Methan aus der Schlammfaulung). Um die biologische Reinigung wirtschaftlich automatisiert betreiben zu können, ist es günstig, die Luftmenge direkt zu messen, statt sich auf reine Druckmessungen und die resultierende Sauerstoffkonzentration im belebten Schlamm zu stützen. Eine direkte Luftmengenmessung verbessert die Wirtschaftlichkeit und die Qualität des Prozesses. Aus der Bilanzierung der Biogasmenge können einerseits Rückschlüsse auf die Effektivität des Faulprozesses und eventuelle Störungen gezogen werden. Die Verwertung des Biogases kann zudem einen erheblichen Beitrag zur Deckung des thermischen und elektrischen Energiebedarfs auf den Anlagen leisten, jedoch nur, wenn das anfallende Gas intelligent genutzt wird. Dies erfordert einen automatisierten Verwertungsprozess, dessen Grundlage die Messung der Faulgasmenge liefert. Der Erhöhung der Energieeffizienz von Abwasseranlagen sowie der Steigerung der Eigenproduktion von Strom kommt – unter anderem aufgrund der gestiegenen Energiepreise – eine immer wichtigere Rolle beim Betrieb der Anlagen zu. Besonders im Rahmen von systematischen Energieanalysen stellt sich hierbei oft die Frage nach der Wirtschaftlichkeit der Verstromung des Biogases. Trotz der technologischen Entwicklung bei den Messverfahren kommt es in der Praxis jedoch zu Problemen bei der Messung, speziell bei Faulgas. Nur zuverlässige und exakte Messeinrichtungen können jedoch die Grundlage für eine sachgerechte Investitionsentscheidung (beispielsweise für die Anschaffung eines BHKW) sein. Im Rahmen des Vorhabens werden unter anderem folgende Ziele verfolgt:
● Einordnung der Gasdurchflussmessung in das Verfahren der Abwasserreinigung auf Kläranlagen, insbesondere vor dem Hintergrund der weitergehenden Nutzung (Strompreise, technologische Entwicklungen),
● Aktualisierung der Beschreibung der auf dem Markt verfügbaren Messverfahren und der Messprobleme,
● Hinweise zu Betriebserfahrungen mit den einzelnen Messprinzipien,
● Hinweise auf mögliche Fehler bei der Messung und zugehörige Maßnahmen zur Vermeidung,
● Beschreibung und Bewertung von möglichen weitergehenden Auswertungen (Plausibilitätsprüfungen, Bilanzierung, Wartung).
Die Neufassung des Merkblatts soll bis Ende 2011 vorliegen. Sie wird im DWAFachausschuss KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen unter der Leitung von Dr.-Ing. Joachim Reichert (Berlin) erstellt. Anregungen zur Überarbeitung werden unter der nachfolgenden Anschrift gerne entgegen genommen:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Biol. Sabine Thaler
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42)/872-142
E-Mail: thaler@dwa.de

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 264 „Gasdurchflussmessungen auf Abwasserbehandlungsanlagen"

Im Rahmen des DWA-Regelwerks ist das Merkblatt DWA-M 264 „Gasdurchfluss-messungen auf Abwasserbehandlungsanlagen" erschienen. Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KA-13 .1 „Gasdurchflussmessung auf Abwasserreinigungsanlagen" (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Joachim Hansen) im DWA-Fachaus-schuss KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen" (Obmann: Dr.-Ing Frank Oben-aus) erstellt.
Zuverlässige Messeinrichtungen zur Bestimmung des momentanen Durch-flusses sowie der Gesamtmenge von Gasen sind von entscheidender Bedeutung für einen stabilen und wirtschaftlichen Betrieb von Abwasserbehandlungsanlagen. Die Anzahl der Messprinzipien und die Vielfalt der Messgeräte mit den zu-gehörigen Anwendungen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die sachgerechte Auslegung von Durchflussmesseinrichtungen für Gase ist in den einschlägigen Normen, Richtlinien und Empfehlungen umfassend beschrieben. Dennoch sind bei Messungen, vor allem im Biogasbereich, Abweichungen der gemessenen von den tatsächlichen Werten festzustellen. Beeinträchtigungen der Messgenauigkeit sind zumeist auf die Eigenschaften des Biogases zurückzuführen, das zunächst immer wasserdampfgesättigt ist und mit Feststoffen belastet sein kann. Dar-über hinaus sind die Messgeräte für Biogas und Luft nicht immer sachgerecht installiert, das heißt, den verfahrens- und gerätespezifischen Einbaubedingungen wurde nicht ausreichend Rechnung getragen.
Das Merkblatt fasst deshalb zunächst die bewährten Verfahren zur Messung von Gasen sowie wesentliche Messprinzipien und Anforderungen an den Einbau-ort der Messeinrichtungen zusammen. Im Weiteren wird auf betriebliche Aspekte - getrennt für die Medien Luft und Biogas - eingegangen. Anschließend werden mögliche Plausibilitätskontrollen sowie Prinzipien für eine messtechnische Überprüfung vorgestellt. Das Merkblatt schließt mit einer Bewertung der Mess-verfahren sowie den Wirtschaftlichkeitsaspekten.
Das Merkblatt soll Planern und Betreibern von Abwasserbehandlungsanlagen eine Hilfe bei der Ermittlung der Randbedingungen und der richtigen Auswahl von Verfahren und Geräten so-wie hinsichtlich des Einbaues, des Betriebs und der Überprüfung solcher Messeinrichtungen bieten. Berücksichtigt werden hierbei das Wirkdruckverfahren, das thermische und das auf dem Vortex-Prinzip basierende Verfahren so-wie das Ultraschallverfahren.

Merkblatt DWA-M 264 „Gasdurchflussmessungen auf Abwasserbehandlungs-anlagen", Mai 2015, 40 Seiten ISBN 978-3-88721-230-8 Ladenpreis: 51 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 40,80 Euro Zu beziehen bei:
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ATV-DVWK-M 265

M265 - Regelung der Sauerstoffzufuhr beim Belebungsverfahren
- soll überarbeitet werden.

Das Merkblatt, das zuletzt 2000 überarbeitet wurde, soll erneut aktualisiert werden, um eine Anpassung an den aktuellen Stand vorzunehmen. Die Überarbeitung erfolgt im DWA-Fachausschuss KA-13 "Automatisierung von Kläranlagen" unter Leitung von Dr. Joachim Reichert.
Anregungen zur inhaltlichen Überarbeitung werden gerne entgegengenommen unter
E-Mail: thaler@dwa.de

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Arbeitsblatt DWA-A 268 – Automatisierung von einstufigen Belebungsanlagen veröffentlicht

Durch eine weitgehende Nährstoffelimination und Anforderungen, die oftmals über die Mindestanforderungen der Abwasserverordnung hinausgehen, sind zur Einhaltung von Überwachungswerten geeignete Steuerungs- und Regelungsstrategien notwendig. Auch zur Erhöhung der Energieeffizienz, zur Reduzierung des Personalaufwands und der Kosten für die Abwasserabgabe gewinnt die Automatisierung weiter an Bedeutung. Dies gilt auch für kleinere Abwasserbehandlungsanlagen. Da sich die Automatisierung der Teilprozesse der Stickstoff- und Phosphorelimination, der Sauerstoffzufuhr wie des Feststoffmanagements zunehmend gegenseitig beeinflussen, wurden die maßgeblichen Inhalte der bisherigen Merkblätter ATV-DVWK-M 265 „Regelung der Sauerstoffzufuhr beim Belebungsverfahren“, DWA-M 268 „Steuerung und Regelung der Stickstoffelimination beim Belebungsverfahren“ und ATV-M 266 „Steuern und Regeln des Trockensubstanzgehaltes beim Belebungsverfahren“ in das vorliegende Arbeitsblatt integriert und überarbeitet. Das Arbeitsblatt stellt zunächst die wesentlichen Grundlagen der Stickstoffelimination, der Phosphorelimination, der Säurekapazitätspufferung und des Schlammmanagements und die im praktischen Einsatz bewährten Verfahrenstechniken zusammen. Im Anschluss wird auf die wichtigsten Messeinrichtungen eingegangen, wobei bezüglich der Stickstoffelimination neben den Online-Messgeräten zur direkten Bestimmung der relevanten Stickstofffraktionen auch auf Einrichtungen zur Messung von Ersatzgrößen verwiesen wird. Der Schwerpunkt des Arbeitsblatts liegt auf der verfahrensorientierten Zusammenstellung der Steuerungs- und Regelungsstrategien, wobei die Zielgrößen, die Regel- und Messgrößen, die möglichen Messorte und die Stellgrößen detailliert beschrieben werden. Damit unterstützt das Arbeitsblatt die Entscheidung über die Steuerungs- und Regelungskonzepte. Ausführungen zur Projektabwicklung und Wirtschaftlichkeit ergänzen die technischen Aspekte. Änderungen: Gegenüber dem Merkblatt DWA-M 268 (06/2006) wurden folgende Änderungen vorgenommen:
●● Zusammenführen der Inhalte aus den Merkblättern ATV-DVWK-M 265 (03/2000), ATV-M 266 (06/1997) und DWA-M 268 (06/2006) in ein gemeinsames Arbeitsblatt
●● Aktualisierung und Neufassung der Ausführung zur Automatisierung der O2-Zufuhr und zur Projektabwicklung. Das Arbeitsblatt DWA-A 268 wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KA-13.4 „Automatisierung von einstufigen Belebungsanlagen“ (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Peter Hartwig) im DWA-Fachausschuss KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen“ erstellt und soll Planern, Betreibern von Kläranlagen sowie Behörden Orientierungshilfen zur Auswahl geeigneter Automatisierungsstrategien und der dazu erforderlichen Messtechnik geben. Mit Veröffentlichung des Arbeitsblatts DWA-A 268 werden die Merkblätter ATVDVWK- M 265 (03/2000), ATV-M 266 (06/1997) und DWA-M 268 (06/2006) zurückgezogen.

Arbeitsblatt DWA-A 268 „Automatisierung von einstufigen Belebungsanlagen“
August 2016, 85 Seiten
ISBN 978-3-88721-363-3
Ladenpreis: 82,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 66 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

Am 29. September 2016 findet in Bonn die DWA-Sonderveranstaltung „Regelwerk Belebungsanlagen" statt, die sich
insbesondere mit der Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen nach den überarbeiteten Regeln Arbeitsblatt DWAA
131, Arbeitsblatt DWA-A 268 und Merkblatt DWA-M 229 befasst. Informationen hierzu über:

Barbara Sundermeyer-Kirstein
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-181
E-Mail: sundermeyer-kirstein@dwa.de

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DWA-M 269

Um eine effiziente Abwasserreinigung zu ermöglichen, ist es notwendig, optimierte Prozessbedingungen zu schaffen. Die für die Abwasserbehandlung verantwortlichen Mikroorganismen haben oft sehr unterschiedliche Substrat- und Umgebungsansprüche, die in den einzelnen Kompartimenten der Abwasseranlage realisiert werden. Durch Online-Prozessanalyse kann kontinuierlich ein Abbild der herrschenden Bedingungen gewonnen und ggf. steuernd eingegriffen werden. Hierdurch kann auch den Anforderungen der Selbstüberwachungsbzw. Eigenkontrollverordnungen Rechnung getragen werden. Durch die Regelung und Steuerung von Aggregaten ergeben sich bei vergleichbarer Ablaufqualität oft Einsparpotenziale. Beispielsweise kann durch Regelung der Sauerstoffzufuhr die für die Belüftung aufzuwendende Energie optimiert werden. Auch bei den Betriebshilfsmitteln, wie z. B. Fällmittel für die chemisch-physikalische Phosphatelimination und externe Kohlenstoffquellen können durch optimierten Verbrauch Betriebskosten reduziert werden. Das vorliegende Merkblatt enthält Informationen darüber, welche Anforderungen Online-Messeinrichtungen für die unterschiedlichen Einsatzzwecke erfüllen sollten. Grundsätzlich kann zwischen Messsystemen, die ausschließlich Überwachungsfunktionen übernehmen und Systemen, die in Steuer- und Regelungsaufgaben eingebunden sind, unterschieden werden. Ein weiterer Unterschied betrifft die Probenahme. Diese entfällt bei Systemen, die direkt im Medium messen (In-situ-Messung). Weiterhin gibt das Merkblatt Hinweise zur Probenzuführung und -aufbereitung. Es beschreibt die Messverfahren zur Bestimmung von Stickstoff- und Phosphorverbindungen sowie der organischen Kohlenstoffbelastung in Form des BSB, CSB, TOC, DOC und SAK. Darüber hinaus enthält es Informationen zur Überwachung bzw. Qualitätssicherung und Dokumentation der Messwerte. Auch Aussagen über die Kostenbewertung werden getroffen. Das vorliegende Merkblatt gibt Herstellern, Planern und Betreibern von Abwasseranlagen sowie Behörden Hinweise für den zuverlässigen Betrieb der Analysatoren und der dazugehörigen Peripherie.

Weitere Informationen

www.dwa.de

* Fördernde DWA-Mitglieder erhalten auf den Ladenpreis 20% Rabatt.

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Vorhabensbeschreibung Überarbeitung des ATV-M 271

„Personalbedarf für den Betrieb kommunaler Kläranlagen"

Hohe Anforderungen an die Reinigungsleistung kommunaler Kläranlagen und die ständige Betriebssicherheit erfordern qualifizierte Fachkräfte in ausreichender Zahl. Die daraus resultierenden Personalkosten stellen neben den Kosten für Energie, Instandhaltung, Verbrauchsmittel und Sachkosten einen wesentlichen Anteil der Betriebskosten dar. Vorrangiges Ziel des Kläranlagenbetreibers muss es sein, die Anlagen mit bestmöglichem Wirkungsgrad unter Berücksichtigung ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte zu betreiben. Das Merkblatt ATV-M 271 „Personalbedarf für den Betrieb kommunaler Kläranlagen“ wurde im September 1998 veröffentlicht. Umfragen in Fachkreisen haben ergeben, dass weiterhin Bedarf an dem Merkblatt besteht und es in der Praxis angewendet wird. Da sich zwischenzeitlich eine deutliche Änderung von Aufgaben, Funktionen und Qualifikationsanforderungen ergeben hat, erscheint eine grundsätzliche Überarbeitung und Aktualisierung des Merkblatts sinnvoll. Dabei sollen neben Hinweisen zur quantitativen Ermittlung des Personalbedarfs insbesondere auch Hinweise zu notwendigen Funktionen und Qualifikationen des Personals gegeben werden. Die Bearbeitung erfolgt in einer neu zu konstituierenden Arbeitsgruppe innerhalb des Fachausschusses KA-12 „Betrieb von Kläranlagen“ (Obmann Dipl.-Ing. Werner Kristeller, Frankfurt a. M.). Mit der Fertigstellung ist Ende 2011 zu rechnen. Anregungen zu dem Vorhaben werden gerne entgegengenommen:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Biol. Sabine Thaler
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-142
E-Mail: thaler@dwa.de
 
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Neu erschienen: Merkblatt DWA-M 271 „Personalbedarf für den Betrieb kommunaler Kläranlagen“

Die DWA hat das Merkblatt DWA-M 271 „Personalbedarf für den Betrieb kommunaler kommunaler Kläranlagen“ veröffentlicht. Beim Betrieb kommunaler Kläranlagen sind hohe und weiter steigende Anforderungen an die Reinigungsleistung, an eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen, an die Energieeffizienz sowie an den Arbeitsund Gesundheitsschutz zu erfüllen. Dies erfordert qualifizierte, kompetente und motivierte Fach- und Führungskräfte in ausreichender Zahl und in einer rechtssicheren Organisation. Das Kläranlagenpersonal hat neben den Aufgaben der Prozessführung, der Instandhaltung auch Managementaufgaben und sonstige Aufgaben wie die Überwachung von Fremdfirmen zu übernehmen. Eine besondere Herausforderung ist die Sicherstellung des Kläranlagenbetriebs außerhalb der Dienstzeit sowie an Sonn- und Feiertagen. Eine nicht angemessene Personalausstattung kann zu einem unwirtschaftlichen Betrieb führen, kann aber auch, insbesondere bei Unterbesetzung (z. B. bei einer Betriebsstörung) zu abgaberechtlichen und strafrechtlichen Konsequenzen führen (Organisationsverschulden). Im vorliegenden Merkblatt werden auf Basis von Daten des Benchmarkings und durchgeführten Betriebsaufwandsanalysen der Zeitbedarf und die Qualifikationsanforderungen für den Betrieb von Kläranlagen ermittelt. Das neue Merkblatt ermöglicht eine Grobanalyse des Personalbedarfs für Kläranlagen zwischen 2500 bis 250 000 Einwohnerwerten. Änderungen Gegenüber dem Merkblatt ATV-M 271 (09/1998) wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Anpassung an zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen und Verordnungen; b) Berücksichtigung von Daten zum Benchmarking und Betriebsaufwandsanalysen zur Ermittlung des Zeitbedarfs und der Qualifikationsanforderungen; c) neu aufgenommen: Hinweise zu Managementaufgaben und Serviceleistungen; d) neu aufgenommen: Hinweise zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KA-12.2 „Personalbedarf für den Betrieb kommunaler Kläranlagen“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Jörg Broll-Bickhardt) im DWA-Fachausschuss KA-12 „Betrieb von Kläranlagen“ erstellt und richtet sich an Planer und Betreiber kommunaler Kläranlagen.

Mit Erscheinen des Merkblatts DWAM 271 (März 2017) wird das Merkblatt ATV-M 271, Ausgabe September 1998, zurückgezogen.

Merkblatt DWA-M 271 „Personalbedarf für den Betrieb kommunaler Kläranlagen",
März 2017, 33 Seiten
ISBN 978-3-88721-444-9
Ladenpreis: 47,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 38 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

Um die Anwendung des DWA-Merkblatts M 271 zu vereinfachen, veranstaltet die DWA-Bundesgeschäftsstelle am 8. 11.
2017 einen eintägigen Workshop in Kassel.
Teilnahmegebühr beträgt für Mitglieder
370 Euro und für Nicht-Mitglieder
450 Euro. Informationen hierzu erteilt:
Doris Herweg
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Tel. 0 22 42/872-236
E-Mail: herweg@dwa.de

 

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Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Arbeitsblatts DWA-A 272 „Grundsätze für die Planung und Implementierung Neuartiger Sanitärsysteme (NASS)“ liegt vor

Der Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 272 „Grundsätze für die Planung und Implementierung Neuartiger Sanitärsysteme (NASS)“ ist erschienen. Der Entwurf wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KA- 1.4 „Systemintegration“ (Sprecher: Dr.- Ing. Thomas Hillenbrand) im DWA-Fachausschuss KA-1 „Neuartige Sanitärsysteme“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong) erarbeitet. Neuartige Sanitärsysteme (NASS) bieten eine Chance für die Siedlungswasserwirtschaft, neuen Herausforderungen zu begegnen. Die wichtigsten Aspekte zur Umsetzung in der Praxis sind im Arbeitsblatt DWA-A 272 in einer gut zugänglichen und kompakten Form zusammengefasst. Insbesondere werden Besonderheiten, die im Vergleich zu konventionellen Systemen bei Konzeption, Planung, Bau und Betrieb zu beachten sind, vorgestellt. Als Reaktion auf sich ändernde Rahmenbedingungen für die Siedlungswasserwirtschaft, beispielsweise die Auswirkungen des demografischen Wandels auf leitungsgebundene Infrastrukturen, Veränderungen im Niederschlagsregime aufgrund des Klimawandels oder die Forderungen nach einer Verbesserung der Ressourceneffizienz, wurden in den letzten Jahren zahlreiche Forschungs- und Demonstrationsvorhaben im Bereich neuer urbaner Wasserinfrastruktursysteme durchgeführt. Aufgrund der inzwischen vorliegenden Erfahrungen können diese Systeme sowohl als Alternative zu konventionellen Abwasserableitungsund -behandlungskonzepten bei Neuerschließungen und im Bestand als auch als Alternative zu konventionellen Sanierungsmaßnahmen für bestehende, überoder unterlastete Systeme zum Einsatz kommen. Im Arbeitsblatt DWA-A 272 werden daher neben dem Grundprinzip und der Systemgestaltung von NASS, insbesondere deren Besonderheiten, die im Vergleich zu konventionellen Systemen bei Konzeption, Planung, Bau und Betrieb zu beachten sind, vorgestellt. Durch eine Beschreibung der wesentlichen Aspekte und der Vorgehensweise zur vergleichenden Bewertung unterschiedlicher Konzepte einschließlich NASS können die Auswirkungen der gewählten Systeme auf alle relevanten Schutzziele und Kriterien umfassend berücksichtigt werden. Zielgruppe des Arbeitsblatts sind Akteure wie Planer, Hersteller und Bauherren, die direkt für die Umsetzung von Wasserinfrastruktursystemen verantwortlich sind, sowie Ver- und Entsorger, Behörden und Stadtplaner, in deren Verantwortungsbereiche sich Chancen für die Umsetzung Neuartiger Sanitärsysteme ergeben könnten. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWA-A 272 wird bis zum 1. April 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr. Stefanie Budewig
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144
Fax 0 22 42/872-135
E-Mail: budewig@dwa.de
Digitale Vorlage für Stellungnahmen:
http://de.dwa.de/themen.html
Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 272
„Grundsätze für die Planung und
Implementierung Neuartiger Sanitärsysteme
(NASS)", Januar 2013
33 Seiten, ISBN 978-3-942964-67-8
Ladenpreis: 38,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 30,40 Euro
 
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Neu erschienen DWA-A 272 „Grundsätze für die Planung und Implementierung Neuartiger Sanitärsysteme (NASS)“

Neuartige Sanitärsysteme (NASS) bieten eine Chance für die Siedlungswasserwirtschaft, neuen Herausforderungen zu begegnen. Die wichtigsten Aspekte zur Umsetzung in der Praxis sind im Arbeitsblatt DWA-A 272 in einer gut zugänglichen und kompakten Form zusammengefasst. Insbesondere werden Besonderheiten, die im Vergleich zu konventionellen Systemen bei Konzeption, Planung, Bau und Betrieb zu beachten sind, vorgestellt. Als Reaktion auf sich ändernde Rahmenbedingungen für die Siedlungswasserwirtschaft, beispielsweise die Auswirkungen des demografischen Wandels auf leitungsgebundene Infrastrukturen, Veränderungen im Niederschlagsregime aufgrund des Klimawandels oder die Forderungen nach einer Verbesserung der Ressourceneffizienz, wurden in den letzten Jahren zahlreiche Forschungs- und Demonstrationsvorhaben im Bereich neuer urbaner Wasserinfrastruktursysteme durchgeführt. Aufgrund der inzwischen vorliegenden Erfahrungen können diese Systeme sowohl als Alternative zu konventionellen Abwasserableitungs- und -behandlungskonzepten bei Neuerschließungen und im Bestand als auch als Alternative zu konventionellen Sanierungsmaßnahmen für bestehende, über- oder unterlastete Systeme zum Einsatz kommen. Im Arbeitsblatt DWA-A 272 werden daher neben dem Grundprinzip und der Systemgestaltung Neuartiger Sanitärsysteme (NASS), insbesondere deren Besonderheiten, die im Vergleich zu konventionellen Systemen bei Konzeption, Planung, Bau und Betrieb zu beachten sind, vorgestellt. Durch eine Beschreibung der wesentlichen Aspekte und der Vorgehensweise zur vergleichenden Bewertung unterschiedlicher Konzepte einschließlich NASS, können die Auswirkungen der gewählten Systeme auf alle relevanten Schutzziele und Kriterien umfassend berücksichtigt werden. Zielgruppe des Arbeitsblatts sind die wichtigen Akteursgruppen wie Planer, Hersteller und Bauherren, die direkt für die Umsetzung von Wasserinfrastruktursystemen verantwortlich sind, sowie Verund Entsorger, Behörden und Stadtplaner, in deren Verantwortungsbereiche sich Chancen für die Umsetzung Neuartiger Sanitärsysteme ergeben könnten.

Arbeitsblatt DWA-A 272 „Grundsätze für die Planung und Implementierung Neuartiger Sanitärsysteme (NASS)“
Juni 2014,
34 Seiten ISBN 978-3-944328-63-8
Ladenpreis: 43,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 34,80 Euro

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100,
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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DWA-M 275 „Rohrleitungssysteme für den Bereich der technischen Ausrüstung von Kläranlagen“ aktualisiert

Rohrleitungssysteme bilden einen Schwerpunkt in der technischen Ausrüstung von Kläranlagen. Sie dienen der Förderung der zu behandelnden und verwendeten Medien (Flüssigkeiten mit und ohne Feststoffanteile, Gase) und sind in allen Bereichen der technischen Ausrüstung von Kläranlagen anzutreffen. Rohrleitungen können vielfältigen Beanspruchungen durch Kräfte (statisch und dynamisch), Korrosion (bewirkt durch das Medium und/oder die Umwelt), Abrasion, Erosion, Temperatur (Wärme, Kälte) usw. unterliegen. Die Auswahl der Rohrleitungswerkstoffe und die Bemessung der Leitungen hinsichtlich Durchmesser und Wanddicke erfordern ein hohes Maß an Sachkenntnis, vor allem bezüglich der Beanspruchungsarten, der Materialkennwerte, der Verarbeitungsmöglichkeiten und nicht zuletzt der mit diesen Bereichen verbundenen, umfangreichen Normen und Vorschriften. Mit dem Merkblatt DWA-M 275 soll Planern, Ausschreibenden und Entscheidungsträgern eine Hilfestellung zur Erzielung fachgerechter und wirtschaftlicher Lösungen gegeben werden. Neben der Empfehlung bewährter Verfahren, wird auf technische Unterlagen und Vorschriften verwiesen, um aus den jeweiligen Anforderungen sachgerechte Standards für die Ausschreibung und die Umsetzung im Anlagenbau zu entwickeln. Im Merkblatt sind Informationen zur Auswahl geeigneter Rohrleitungsmaterialien in Abhängigkeit vom Einsatzbereich sowie Vorgaben zur fachgerechten Bemessung, Verlegung und Prüfung der Rohrleitungen nach dem Stand der Technik enthalten. Daneben wird gerade die Handhabung der umfangreichen Normen und Richtlinien durch die Beschränkung auf die kläranlagenspezifischen Anwendungsfälle für den Praktiker erleichtert. Insbesondere für diesen Bereich wurden umfangreiche Aktualisierungen im Merkblatt durchgeführt.

Merkblatt DWA-M 275 „Rohrleitungssysteme für den Bereich der technischen Ausrüstung von Kläranlagen“
Februar 2012, 39 Seiten
ISBN 978-3-942964-24-1
Ladenpreis: 45,00 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 36,00 Euro

Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333,
Fax 872-100
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Korrektur zum Merkblatt DWA-M 275

In das Merkblatt DWA-M 275 „Rohrleitungssysteme für den Bereich der technischen Ausrüstung von Kläranlagen“ (Februar 2012) hat sich der Druckfehlerteufel eingeschlichen. Zu ergänzen sind (Änderungen sind fett markiert): Seite 10, Abschnitt 3; 2. Absatz: Für die auf Kläranlagen am häufigsten eingesetzten Rohrwerkstoffe Stahl und Kunststoff, aber auch für duktiles Gusseisen sind unter Berücksichtigung der Nutzungsdauer […] Seite 10, Abschnitt 4.2 – Überschrift: Rohrleitungen aus unlegiertem bzw. niedrig legiertem Stahl und Gusseisen Seite 11, Abschnitt 4.2.1; letzter Absatz, Satz ergänzen: Bei Rohren aus duktilem Gusseisen sind Anforderungen, Maße, Einsatzbereiche, Auskleidungen und Umhüllungen in DIN EN 545 (Wasser) und DIN EN 598 (Abwasser) geregelt. Seite 11, Abschnitt 4.2.2 – Überschrift: Verarbeitung von Rohrleitungen aus unlegiertem bzw. niedrig legiertem Stahl und Gusseisen Seite 12, Abschnitt 4.3.2; 2. Absatz: Jedoch können auch nichtrostende Stähle durch Korrosion in ihrer Haltbarkeit und Beständigkeit beeinträchtigt werden. Als Korrosionsarten sind häufig zu beobachten (siehe DWA-M 168)….

Mehr in der KA 9-2012 Seite 853

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 302 „Klärschlammdesintegration“ veröffentlicht

Die DWA hat das Merkblatt DWA-M 302 „Klärschlammdesintegration“ veröffentlicht. Alle Verfahren zur Klärschlammdesintegration basieren darauf, im Rohschlamm enthaltene Strukturen bzw. (Mikro-)Organismen zu zerstören („zu desintegieren“). Dadurch werden die Schlammeigenschaften verändert und die Inhaltsstoffe der Zellen den biochemischen Abbauprozessen der Faulung besser zugänglich gemacht. Meist ist es das Ziel, den Schlamm weitgehender zu stabilisieren bzw. zu mineralisieren, sodass eine höhere Biogasausbeute erzielt und die Schlammmasse verringert wird. Darüber hinaus zeigt die Desintegration auch in anderen Bereichen positive Effekte, wie beispielsweise bei der Klärschlammentwässerung oder bei der Bekämpfung von Schaumproblemen. Das vorliegende Merkblatt gibt einen Überblick der zahlreichen Desintegrationsverfahren und unterstützt Planer und Betreiber, die verschiedenen Techniken hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Anwendbarkeit einschätzen zu können, insbesondere unter den Rahmenbedingungen einer konkreten Kläranlage. Hierbei bilden Fragen der Energieeffizienz und der Wirtschaftlichkeit einen Schwerpunkt des Merkblatts. Darüber hinaus werden Hinweise für den praktischen Betrieb von Anlagen zur Klärschlammdesintegration gegeben.

Das Arbeitsblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe KEK-1.6 „Klärschlammdesintegration“ (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Johannes Müller-Schaper) im DWA-Fachausschuss KEK-1 „Zukunftstechnologien und übergreifende Fragestellungen“ erstellt.

Merkblatt DWA-M 302 „Klärschlammdesintegration",
Dezember 2016
98 Seiten, ISBN 978-3-88721-422-7
Ladenpreis: 98 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 78,40 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Vom 20. bis 22. Juni 2017 veranstaltet die DWA die 10. KlärschlammTage in Würzburg. Die Teilnahme kostet für
Mitglieder 980 €, für Nichtmitglieder 1175 €. Die Tage sind auch einzeln buchbar.

Weitere Informationen hierzu:
Barbara Sundermeyer-Kirstein
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Tel. 0 22 42/872-181
E-Mail: sundermeyer-kirstein@dwa.de

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Merkblatt DWA-M 303 (Entwurf)

Kleines Flächenrecycling - Empfehlungen zur Vorgehensweise für Flächenfreimachungen durch Abbruch, Rückbau und Nachnutzung - Maßnahmen für den Bau von Wohnungen und innerörtlichem Kleingewerbe
Dezember 2009, 44 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-02-1
Einzelpreis: EUR 41,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 32,80

Bei großen innerstädtischen Industriebrachen wird Flächenrecycling bereits seit geraumer Zeit als anerkanntes Verfahren umgesetzt. Aber auch die Wiedernutzung kleinerer Grundstücke kann städtebaulich sinnvoll und wirtschaftlich erfolgreich sein. Sie setzt allerdings sowohl gründliche Planungsüberlegungen zur Nachfolgenutzung als auch ein wohl überlegtes Vorgehen beim Rückbau nicht mehr brauchbarer oder gebrauchter Bausubstanz und der Sanierung der Grundstücksfläche voraus. Die im Merkblatt vorgeschlagenen Vorgehensweisen zielen schwerpunktmäßig auf den Rückbau von Gebäuden auf kleinen Grundstücken und der geregelten Entsorgung der dabei anfallenden Materialien ab. Es wird auf erforderliche Erkundungen hingewiesen und über die notwendige Einbindung von Behörden aufgeklärt. Kostenabschätzungen, Hinweise zu Ausschreibung und Durchführung von Rückbau- und Sanierungsmaßnahmen sowie die Nennung der Verantwortlichkeiten im Rahmen solcher Baumaßnahmen runden das Bild ab.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=5106

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Merkblatt DWA-M 303 „Wiedernutzbarmachung von kleinen Grundstücken – Abbruch, Rückbau und geordnete Entsorgung“

Seit einigen Jahren nimmt die Nachfrage nach Immobilien im innerörtlichen Bereich zu. Unter anderem steigende Energie- und damit Fahrtkosten, fördern die Tendenz, wieder näher am Arbeitsplatz wohnen zu wollen. Einen wichtigen Baustein zur Befriedigung der Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum stellt die Wiedernutzung von bereits bebauten, aber nicht mehr genutzten Flächen dar – das sogenannte Flächenrecycling. Bei großen innerstädtischen Industrie-, Gewerbe- und Verkehrsbrachen, wie auch bei ehemaligen militärischen Liegenschaften ist Flächenrecycling in den Kommunen ein eingeführtes Instrument zur Gewinnung hochwertigen Baulandes. Erst in jüngerer Zeit rückt auch die Wiedernutzung kleinerer bebauter Grundstücke in diesem Zusammenhang in das Bewusstsein der Stadtplanung und der Bauherren. Auch diese kleineren Maßnahmen setzen sowohl gründliche Planungsüberlegungen zur Nachfolgenutzung, als auch ein wohl überlegtes Vorgehen beim Rückbau vorhandener Bauten und der Sanierung des Grundstücks voraus. Den wenigsten Eigentümern/Bauherren ist beispielsweise bewusst, dass in ihrem Objekt beispielsweise krebserzeugende Dämmmaterialien oder Asbest verbaut sein könnten. Doch bei einer Nichtbeachtung drohen schnell unkalkulierbare Risiken, die den erhofften wirtschaftlichen Erfolg auch in das Gegenteil umkehren können, indem sie Schadensersatzleistungen oder Sanierungskosten nach sich ziehen können. Dieses Merkblatt richtet sich gezielt an die meist privaten Besitzer von nicht mehr nutzbaren Bauten, die eine Nachnutzung anstreben. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Gebäude und womöglich anzutreffenden Schadstoffen. Fragen des Boden-, Natur- und Gewässerschutzes werden randlich gestreift und durch Verweise auf die einschlägigen Rechtsbereiche und technischen Normen abgehandelt. Ziel des Merkblattes ist es, dem in Fragen des sachgerechten Gebäuderückbaus Ungeübten das Zurechtfinden in dieser Materie zu erleichtern. Insoweit ersetzt dieses Merkblatt keine technische oder juristische Norm sondern ergänzt die einschlägigen Normen, gesetzlichen Grundlagen und Verordnungen und dient dazu, deren Anwendung in der Praxis zu erleichtern.

Merkblatt DWA-M 303 „Wiedernutzbarmachung von kleinen Grundstücken – Abbruch, Rückbau und geordnete Entsorgung“,
April 2012, 56 Seiten
ISBN 978-3-942964-31-9
Ladenpreis: 59,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 47,20 Euro.
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333,
Fax 872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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DWA-M 349 

DWA-Merkblatt M 349 „Rückbelastung aus der Schlammbehandlung"

Dieses neue Merkblatt soll von der Arbeitsgruppe AK-1. er 3 erarbeitet werden. Ziel ist es, konkrete Hinweise zur Abschätzung der zu erwartenden Rückbelastung zu geben sowie die verfügbaren Techniken zur Mitbehandlung oder zur getrennten Behandlung des zurückgeführten Schlammwassers zu beschreiben. Planern und Betreibern von solchen Anlagen sollen auf Basis der bisherigen Erfahrungen Hinweise zur Auslegung, zur Wirtschaftlichkeit und zum Betrieb gegeben werden. Besonderer Augenmerk liegt auf:

- Quantität und Qualität der Rückbelastung
- Verfahren der Schlammwasserbehandlung
- Beurteilungskriterien und Verfahrenswahl für die Schlammwasserbehandlung
- Empfehlungen zur Durchführung von Wirtschaftlichkeitsberechnungen
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Beispielanlagen
- Kosten und Umweltauswirkungen

Hinweise und Anregungen werden von der  DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegengenommen. Telefon 02242 872106 oder an E-Mail : reifenstuhl@dwa.de

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Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 350 „Aufbereitung und Einsatz von Polymeren zur Schlammbehandlung"

Der DWA-Fachausschuss AK-2 „Stabilisierung, Entseuchung, Konditionierung, Eindickung und Entwässerung von Schlämmen“ hat mit seiner Arbeitsgruppe AK-2.3 „Konditionierung und Entwässerungskennwerte“ in der Vergangenheit mehrere Arbeitsberichte zur Auswahl und zum Einsatz von organischen Flockungshilfsmitteln (KA 4/1992; KA 2/1999; KA 1/2005) sowie zuletzt das Merkblatt DWA-M 383 „Kennwerte der Klärschlammentwässerung“ erstellt. Auf Basis dieser Arbeiten wurde nun die Erstellung des neuen Merkblattes DWAM 350 „Aufbereitung und Einsatz von Polymeren zur Schlammbehandlung“ begonnen. Das neue Merkblatt soll technische Hinweise zum Einsatz organischer Flockungshilfsmittel geben. Ziel ist es, den Anlagenbetreibern Möglichkeiten für den effizienten Einsatz dieser Betriebsmittel aufzuzeigen. Einen Schwerpunkt wird die Aufbereitung von Polymeren auf der Kläranlage bilden. Dabei sollen konkrete Empfehlungen zur Auswahl, Lagerung, zur Aufbereitung der Produkte und zur benötigten Verfahrenstechnik gegeben werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, Hinweise zur Wirtschaftlichkeit und zu den rechtlichen Anforderungen zu geben. Es ist geplant, den Entwurf des Merkblattes Anfang 2012 der Fachöffentlichkeit zur Stellungnahme vorzulegen. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA gerne entgegen.  

Bitte wenden Sie sich an die
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-106, Fax 872-135
E-Mail: reifenstuhl@dwa

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zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 350 „Aufbereitung und Einsatz von polymeren Flockungsmitteln zur Klärschlammkonditionierung“

Das neue Merkblatt DWA-M 350, das jetzt als Entwurf vorliegt, gibt konkrete Empfehlungen zur Auswahl, Lagerung und fachgerechten Aufbereitung von polymeren Flockungsmitteln. Es richtet sich damit insbesondere an Planer und Betreiber von kommunalen und industriellen Klärschlammbehandlungsanlagen. Das Merkblatt vermittelt ein grundlegendes Verständnis der Vorgänge bei der Schlammkonditionierung. Auf dieser Basis werden die wesentlichen Aspekte zur Anwendung polymerer Flockungsmittel erläutert. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Aufbereitung und die zugehörige Verfahrenstechnik gelegt, da die Qualität der maschinellen Eindickung und Entwässerung erheblich beeinträchtigt wird und sich die Betriebskosten erhöhen, wenn dieser Verfahrensschritt nicht sachgerecht durchgeführt wird. Darüber hinaus gibt das Merkblatt Hinweise zur Wirtschaftlichkeit und zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, die beim Einsatz polymerer Flockungsmittel zu beachten sind. Das neue Merkblatt DWA-M 350 „Aufbereitung und Einsatz von polymeren Flockungsmitteln zur Klärschlammkonditionierung“ wurde von der Arbeitsgruppe KEK-2.3 „Konditionierung und Entwässerungskennwerte“ im Auftrag und unter der Mitwirkung des Fachausschusses KEK-2 „Stabilisierung, Entseuchung, Konditionierung, Eindickung und Entwässerung von Schlämmen“ erstellt und wird nun in der Fachöffentlichkeit zur Diskussion gestellt. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 350 wird bis zum 30. April 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Josefine Dahmen
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-186
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: dahmen@dwa.de
Eine digitale Vorlage für Stellungnahmen findet man unter:
http://de.dwa.de/themen.html
Entwurf Merkblatt DWA-M 350 „Aufbereitung und Einsatz von polymeren Flockungsmitteln zur Klärschlammkonditionierung",
Februar 2013, 34 Seiten
ISBN 978-3-942964-79-1
Ladenpreis: 38,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 30,40 Euro

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 350 – Polymere Flockungsmittel zur Klärschlammkonditionierung

Die Schlammkonditionierung mittels synthetischer polymerer Flockungsmittel hat sich auf kommunalen und industriellen Kläranlagen aufgrund der hiermit erreichbaren sehr guten Entwässerungsergebnisse breit etabliert. Bei einer nicht sachgerechten Anwendung oder Aufbereitung der Polymere kann jedoch die Qualität der maschinellen Eindickung und Entwässerung erheblich beeinträchtigt werden. Das neue Merkblatt DWA-M 350 „Aufbereitung von synthetischen polymeren Flockungsmitteln zur Klärschlammkonditionierung“ gibt konkrete Empfehlungen zur Auswahl, Lagerung und fachgerechten Aufbereitung von polymeren Flockungsmitteln. Es richtet sich damit insbesondere an Planer und Betreiber von kommunalen und industriellen Klärschlammbehandlungsanlagen. Das Merkblatt vermittelt zunächst ein grundlegendes Verständnis der Vorgänge bei der Klärschlammkonditionierung, um auf dieser Basis die wesentlichen Aspekte zur Anwendung polymerer Flockungsmittel zu erläutern. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Aufbereitung und die zugehörige Verfahrenstechnik gelegt, da die Leistung der maschinellen Eindickung und Entwässerung erheblich beeinträchtigt werden und sich die Betriebskosten erhöhen, wenn dieser Verfahrensschritt nicht sachgerecht durchgeführt wird. Darüber hinaus gibt das Merkblatt Hinweise zur Wirtschaftlichkeit und zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere Hinweise beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, die beim Einsatz polymerer Flockungsmittel zu beachten sind. Das neue Merkblatt DWA-M 350 wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KEK-2.3 „Konditionierung und Entwässerungskennwerte“ im Auftrag und unter der Mitwirkung des Fachausschusses KEK-2 „Stabilisierung, Entseuchung, Konditionierung, Eindickung und Entwässerung von Schlämmen“ erarbeitet.

Merkblatt DWA-M 350 „Aufbereitung von synthetischen polymeren Flockungsmitteln zur Klärschlammkonditionierung“ Juni 2014, 34 Seiten ISBN 978-3-944328-59-1 Ladenpreis: 49 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 39,20 Euro

Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Zurückziehung ATV-DVWK-M 355 und -M 374 zurückgezogen

Der DWA-Fachausschuss IG-2 „Branchenspezifische Industrieabwässer und Abfälle“ hat beschlossen, folgende Merkblätter zurückzuziehen: ATV-DVWK-M 355 „Entstehung, Behandlung und Entsorgung produktionsspezifischer Schlämme: Rückstände aus der Reinigung von Roherdöltanks“ (November 2001): Das Merkblatt ATV-DVWK-M 355 thematisiert im Wesentlichen die Weiterbehandlung der produktionsspezifischen Rückstände aus der Reinigung von Roherdöltanks. Das Merkblatt ist mittlerweile rechtlich überholt. ATV-DVWK-M 374 „Produktionsspezifische Abwässer und Abfälle aus der Glas- und Mineralfaserindustrie“ (August 2004): Das Merkblatt ATV-DVWK-M 374 thematisiert die Behandlung und Beseitigung von Abwasser und die Vermeidung, Verwertung oder Entsorgung von Abfällen aus der Glas- und Mineralölfaserindustrie. Seit 2013 liegt ein BVT-Merkblatt vor. Ein DWA-Merkblatt über die abfall- und abwassertechnischen Belange der Branche wäre sinnvoll, wenn diese über die Festlegungen im BVT-Merkblatt hinausgehend betrachtet würden. Das vorliegende Merkblatt erfüllt diesen Anspruch derzeit nicht.

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DWA-M 358 (Entwurf)

Abfälle und Abwässer aus der Metalloberflächenbehandlung durch Konversionsverfahren

Dezember 2010, 24 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-61-8
Einzelpreis EUR 25,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 20,00

Die Oberflächenkonversion ist ein Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Metallen. Sie wird insbesondere zur Vorbehandlung von Metallen zur Verbesserung des Korrosionsschutzes und der Lackhaftung vor der Lackierung eingesetzt. Das Merkblatt beschreibt die Entstehung und den fachgerechten Umgang mit Abwässern und Abfällen, die bei der Konversionsbeschichtung von Metalloberflächen anfallen. Bei der Metalloberflächenbehandlung fallen produktionsbedingt vor allem Schlämme als Abfall an. Soweit der Schlammanfall nicht vermieden werden kann, gilt es durch verfahrenstechnische Eingriffe den Schlamm in eine solche Konsistenz zu bringen, dass er möglichst optimal gesammelt, transportiert, verwertet oder beseitigt werden kann. Das Merkblatt trägt dazu bei, einen engen Kontakt zwischen dem Produktlieferanten, dem Anwender und dem Entsorger herzustellen. Zielgruppen sind damit Produktlieferanten, Anlagenbauer, Anlagenbetreiber.

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Merkblatt DWA-M 361 (Entwurf): Aufbereitung von Biogas

November 2010, 35 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-56-4
Einzelpreis: EUR 35,00 / Preis für fördernde Mitglieder: EUR 28,00

Biogas, das unter anderem auf Kläranlagen, landwirtschaftlichen Biogasanlagen oder Abfallvergärungsanlagen anfällt, kann direkt auf den jeweiligen Anlagen z. B. zu Heizzwecken oder zur Stromerzeugung genutzt werden. Alternativ kann es als Biomethan in das Gasnetz eingespeist werden, so dass es ortsunabhängig einer weiteren Nutzung zugeführt werden kann. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine hochwertige Aufbereitung des Biogases. In jüngerer Vergangenheit sind hierzu vielfältige neue Techniken und Verfahren entwickelt und auf den Markt gebracht worden. Das Merkblatt gibt eine Übersicht der für die jeweilige Aufbereitung des Biogases nötigen und möglichen Verfahrenstechniken und deren sinnvoller Kombinationen. Für die Planung und den wirtschaftlichen Betrieb von Aufbereitungsanlagen werden Empfehlungen und Informationen gegeben, sowohl hinsichtlich einer Einspeisung ins Gasnetz als auch für anderweitige Nutzungen z. B. in Gasmotoren oder Brennstoffzell en.

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Merkblatt DWA-M 363 „Herkunft, Aufbereitung und Verwertung von Biogasen"

Der DWA-Fachausschuss AK-8 „Biogas“ hat im August 2002 die erste Auflage des Merkblattes DWA-M 363 unter gleichnamigem Titel veröffentlicht. Weil sowohl die technische als auch die rechtliche Entwicklung im Bereich Biogas in den vergangenen Jahren wesentliche Neuerungen mit sich brachte, hat der Fachausschuss das Merkblatt in 2010 umfangreich aktualisiert. Das Merkblatt wendet sich an Planer und Betreiber von Anlagen zur anaeroben Behandlung organischer Stoffe. Hierzu gehören neben den Klärschlammfaulbehältern und den landwirtschaftlichen Biogasanlagen auch Anlagen zur Behandlung organisch hoch belasteter Abwässer, Abfallvergärungsanlagen oder Deponiegasanlagen. Das Merkblatt stellt für diese Anwendungsbereiche wesentliche Daten und Informationen für Planung und Betrieb zusammen. Dabei wird die gesamte Prozesskette von der Entstehung bis zur Verwertung des Biogases betrachtet. Realistische Angaben zur Biogasausbeute der verschiedenen Anlagentypen geben wichtige Hinweise auf die zu erwartenden Energieerträge. Neben verschiedenen Verfahren zur Aufbereitung und Speicherung von Biogas werden die heute üblichen Möglichkeiten zur Verwertung, vom einfachen Gaskessel über den Einsatz von Blockheizkraftwerken bis hin zur Brennstoffzelle beleuchtet. Kapitel zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, sicherheitstechnischen Grundsätzen und Kostenfaktoren runden die umfassende Darstellung des Themas ab.

Merkblatt DWA-M 363 „Herkunft
Aufbereitung und Verwertung von
Biogasen", November 2010
46 Seiten, ISBN 978-3-941897-52-6
Ladenpreis: 49,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 39,20 Euro.

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Kundenzentrum
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333, Fax 872-100
E-Mail: kundenzentrum@dwa.de
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Merkblatt ATV-M 365 „Hygiene bei der biologischen Abfallbehandlung“ zurückgezogen

Das Merkblatt ATV-M 365 „Hygiene bei der biologischen Abfallbehandlung“, veröffentlicht im Jahr 1999, beschreibt Anforderungen an die Umwelt- und Seuchenhygiene bei der biologischen Abfallbehandlung und gibt Hinweise zu entsprechenden baulichen und organisatorischen Maßnahmen und zum Arbeitsschutz. Weil das Merkblatt insbesondere hinsichtlich der inzwischen stark veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen nicht mehr aktuell ist, wird dieses gemäß den Beschlüssen des DWA-Fachausschusses KEK-14 „Behandlung biogener Abfälle“ sowie des DWA-Hauptausschusses „Kreislaufwirtschaft, Energie und Klärschlamm“ zurückgezogen. Der Fachausschuss KEK-14 plant, das Merkblatt zu einem späteren Zeitpunkt in aktualisierter Fassung wieder aufzulegen.

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 366 „Maschinelle Schlammentwässerung“ liegt vor

Der Fachausschuss KEK-2 „Stabilisierung, Entseuchung, Konditionierung, Eindickung und Entwässerung von Schlämmen“ hat im Oktober 2000 erstmals das Merkblatt ATV-DVWK-M 366 „Maschinelle Schlammentwässerung“ veröffentlicht. Um die technischen Weiterentwicklungen und die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, wurde das Merkblatt nun grundlegend vom Fachausschuss und seiner Arbeitsgruppe KEK-2.4 „Eindickung und Entwässerung“ überarbeitet und erweitert. Die Entwässerung von Klärschlämmen ist eine der wichtigsten Grundoperationen der gesamten Klärschlammbehandlung. Seit Jahrzehnten werden auf Kläranlagen zur Entwässerung verschiedene maschinelle Verfahren eingesetzt und betrieben. Das Merkblatt DWAM 366 stellt die verschiedenen Verfahren und deren Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit dar. Darüber hinaus gibt es Hinweise zu den betrieblichen Anforderungen sowie zu der beim Einsatz maschineller Entwässerungsaggregate erforderlichen Konditionierung des Schlamms. Über die Vorstellung der unterschiedlichen Verfahrenstechniken wie Zentrifugen oder Filterpressen hinaus gibt das Merkblatt Hinweise zu langfristigen Betriebserfahrungen und widmet sich auch der Frage des Energieverbrauchs. Das Merkblatt richtet sich damit vor allem an den Praktiker auf der Kläranlage sowie an planende und ausführende Ingenieure und Techniker.

Merkblatt DWA-M 366
„Maschinelle Schlammentwässerung"
Februar 2013, 49 Seiten
ISBN 978-3-942964-80-7
Ladenpreis: 62,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 49,60 Euro

Zu beziehen bei:
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Neu erschienen Merkblatt DWA 368 „ Biologische Stabilisierung von Klärschlamm“

Die im neuen Merkblatt DWA-M 368 behandelte biologische Stabilisierung von Klärschlämmen ist die wichtigste Grundoperation der gesamten Klärschlammbehandlung. Die biologischen Verfahren haben sich weltweit als die am meisten verbreitete Prozessart zur Klärschlammstabilisierung durchgesetzt. Sie werden seit Jahrzehnten nach empirischen Ansätzen bemessen und betrieben. Um den technischen Weiterentwicklungen und den veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, wurde das Merkblatt DWA-M 368, das in erster Auflage im April 2003 veröffentlicht wurde, nun grundlegend aktualisiert und erweitert. Die Aktualisierung wurde von der Arbeitsgruppe KEK- 2.1 „Stabilisierung“ im Auftrag und unter der Mitwirkung des Fachausschusses KEK-2 „Stabilisierung, Entseuchung, Konditionierung, Eindickung und Entwässerung von Schlämmen“ erarbeitet. Das aktualisierte Merkblatt DWAM 368 gibt, aufbauend auf einer Erläuterung der wichtigsten biochemischen Grundlagen, neue praxisorientierte Empfehlungen für die Bemessung und den Betrieb von Anlagen zur biologischen Klärschlammstabilisierung entsprechend dem Stand der Technik. Dabei werden auch neue Entwicklungen, wie die Bestrebungen zur weitergehenden Verringerung des Stabilisierungsvolumens oder die Einflüsse einer Klärschlammdesintegration, betrachtet. Hinweise zu hygienischen Aspekten und den alternativen Einsatzbereichen der wichtigsten Varianten der biologischen Klärschlammstabilisierung runden die umfassende Darstellung des Themas ab. Das Merkblatt richtet sich vor allem an den Praktiker auf der Kläranlage sowie an planende und ausführende Ingenieure und Techniker.

Merkblatt DWA-M 368 „Biologische Stabilisierung von Klärschlamm“
Juni 2014, 58 Seiten ISBN 978-3-944328-60-7
Ladenpreis: 78 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 62,40 Euro

Zu beziehen bei:
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Merkblatt DWA-M 369 - Rechen- und Sandfanggut, Kanal- und Sinkkastengut

Das Merkblatt DWA-M 369 „Abfälle aus kommunalen Abwasseranlagen - Rechen und Sandfanggut, Kanal und Sinkkastengut" ist erschienen. Das vorliegende Merkblatt gibt Hinweise zu Herkunft, Zusammensetzung, Mengen und Entsorgungsverfahren für Abfälle aus Abwasserbehandlungsanlagen (ausgenommen Klärschlämme) gemäß dem Stand der Technik.
Die Feststoffe, die zusammen mit Niederschlags oder Schmutzwasser in Kanäle, Sinkkästen und Regenbecken eingetragen werden, können je nach Herkunftsbereich unterschiedlich zusammengesetzt sein. Werden sie mit dem Abwasser bis zur Kläranlage transportiert, wird dort in der Regel ein Großteil als Rechen und Sandfanggut abgeschieden, sodass die nachfolgenden Verfahrensstufen der Kläranlage entsprechend entlastet sind. In der Kanalisation fallen darüber hinaus Abfälle aus der Reinigung der Kanäle (Kanalräumgut) sowie aus Sinkkästen und Regenbecken an. Problematisch werden diese Stoffe, wenn sie sich vermehrt ansammeln und den ordnungsgemäßen Abfluss des Wassers behindern. Aus diesem Grund müssen diese Stoffe regelmäßig entnommen und verwertet oder beseitigt werden. Welcher Entsorgungsweg der optimale ist, richtet sich nach Art und Zusammensetzung der Abfälle.
Das vorliegende Merkblatt DWA-M 369 stellt eine Aktualisierung und Erweiterung des Merkblatts unter neuem Titel dar. Gegenüber Merkblatt ATV-DVWK-M 369 (5/2003) wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Anpassung an neue rechtliche Anforderungen
b) Überarbeitung der Tabellen zur Zusammensetzung der Reststoffe unter
Berücksichtigung neuer Daten
c) Berücksichtigung des Standes der
Technik von Behandlungsverfahren
d) Aktualisierung der Information über mögliche Entsorgungswege.
Das Vorgängerdokument Merkblatt ATV-DVWK-M 369 vom Mai 2003 wird mit Veröffentlichung des Merkblatts DWA-M 369 zurückgezogen.
Das Merkblatt DWA-M 369 wendet sich insbesondere an Betreiber und Planer von Abwasseranlagen und gibt konkrete Empfehlungen zur Behandlung so-wie zur umweltgerechten Verwertung oder Beseitigung dieser Abfälle.
Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KEK-11.1 „Abfälle aus öffentlichen Abwasseranlagen ausgenommen Klärschlamm" (Sprecher: Dipl.-Ing. Wolfgang Branner) im DWA-Fachausschuss „Infrastrukturabfälle aus Abwasseranlagen und Straßenunterhaltung"
(Obmann: Dr.-Ing. Thomas Böning) erstellt.

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Neu erschienen Membranabdeckungen für Biogas – Speichersysteme – Merkblatt DWA-M 377 veröffentlicht

Die DWA hat das Merkblatt DWA-M 377 „Biogas – Speichersysteme – Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit und Tragfähigkeit von Membranabdeckungen“ veröffentlicht. Biogasanlagen verfügen in aller Regel über ein Speichersystem, um das produzierte Biogas vor der Verwertung zwischenspeichern zu können. Schwankungen in der Biogasproduktion können so gepuffert werden und die Verwertung des Biogases – zum Beispiel in einem Blockheizkraftwerk – kann in gewissem Umfang dem Energiebedarf angepasst werden. Auf landwirtschaftlichen Biogasanlagen haben sich insbesondere einschalige und zweischalige integrierte Dachspeichersysteme etabliert, die auf Fermentern, Nachgärern oder Gärrestelagern montiert sein können. Diese Speichersysteme finden inzwischen auch auf Kläranlagen oder abfallwirtschaftlichen Biogasanlagen Anwendung. Das vorliegende Merkblatt gibt Planern, Betreibern und Sachverständigen praxisorientierte Leitlinien für die Auslegung und den sicheren Betrieb dieser Dachspeichersysteme. Es werden Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit und die Tragfähigkeit des Membranabdeckungssystems definiert, einschließlich der Anbindung an die Behälterkonstruktion. Den Schwerpunkt des Merkblatts bilden die technischen Hinweise für einen fachgerechten statischen Nachweis, der ständige Lasten wie Eigengewicht, Vorspannung und Systemdruck berücksichtigt. Darüber hinaus wird auf die Berücksichtigung regionaler Wind- und Schneelasten oder geeigneter Abminderungsfaktoren hinsichtlich der Materialeigenschaften für die Berechnung der Standfestigkeit eingegangen. Seit April 2012 haben die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA), der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) und der Fachverband Biogas e. V. (FvB) eine enge fachliche Kooperation im Bereich Biogas vereinbart. Ein wesentliches Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, hinsichtlich der sicherheitsrelevanten Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Biogasanlagen konsistente Mindeststandards zu etablieren. Mit dem Merkblatt DWA-M 377 legen DVGW, FvB und DWA gemeinsam eine technische Regel für die vor allem auf landwirtschaftlichen Biogasanlagen eingesetzten Dachspeichersysteme vor.

Merkblatt DWA-M 377 „Biogas - Speichersysteme - Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit und Tragfähigkeit von Membranabdeckungen"
November 2016, 43 Seiten
ISBN 978-3-88721-390-9
Ladenpreis: 58,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 46,80 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Merkblatt DWA-M 378

Umgang mit Straßenkehricht
Juli 2008, 26 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-940173-62-1
Ladenpreis: EUR 32,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 25,60

Das Merkblatt stellt systematisch Herkunft, Mengen und die Zusammensetzung von Straßenkehricht dar, der bei der Reinigung von Straßen und anderen öffentlichen Verkehrsflächen anfällt. Darauf aufbauend werden die Möglichkeiten zur Aufbereitung sowie Verwertung oder Beseitigung von Straßenkehricht erläutert. Einen Schwerpunkt bilden Techniken zur Aufbereitung, da Straßenkehricht seit Juni 2005 nur noch nach einer Vorbehandlung deponiert werden darf. Ziel ist es, den für die Entsorgung von Straßenkehricht verantwortlichen Straßenunterhaltungspflichtigen, aber auch den Anlagenbetreibern und Entsorgungsunternehmen oder Behörden eine praktikable Hilfestellung zum Umgang mit Straßenkehricht zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de

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Merkblatt DWA-M 370 (Entwurf)

Abwässer und Abfälle aus der Reinigung und Entschichtung von Fassaden
Mai 2010, 29 Seiten, 5 Bilder, 3 Tabellen, 4 Anhänge, DIN A4
ISBN 978-3-941897-17-5
Einzelpreis: EUR 34,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 27,20

Das Merkblatt befasst sich mit den Abwässern und Abfällen, die bei der Oberflächenbehandlung, d. h. Reinigung, Entschichtung sowie der pflegenden und schützenden Behandlung der Außenflächen von Bauprojekten anfallen. Es gibt einen Überblick über die Fassadenarten und Methoden der Fassadenreinigung, die Auffangtechniken für Abwasser und Abfall und die notwendigen Behandlungsverfahren. Die Beschaffenheit der verwendeten Stoffe, die Verminderung ihrer Schädlichkeit sowie die Entsorgungsmöglichkeiten der Abfälle und Abwässer werden dargestellt. Das Merkblatt enthält Hinweise zu Ausschreibung, Eigenüberwachung und Zertifizierung. Ein Muster für "Anträge auf die Einleitung von Abwasser aus der Fassadenreinigung" und "Hinweise einer Genehmigung" runden das Thema ab. Damit werden einheitliche Regeln aufgezeigt, um Auftraggeber, Auftragnehmer, Plane r und Behörden zu unterstützen. Zusätzlich wird der rechtliche Rahmen erläutert und an Hand einzelner Tatbestände konkret dargestellt.

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Neu erschienen

Merkblatt DWA-M 370„Abfälle und Abwässer aus der Reinigung und Entschichtung von Fassaden"

Das Merkblatt DWA-M 370 zielt darauf ab, einheitliche Regelungen für die umweltschonende Reinigung und Entschichtung von Fassaden aufzuzeigen. Auftraggebern, Auftragnehmern, Planern und Behörden wird ein praxisorientierter Leitfaden für alle Maßnahmen, die bei der ordnungsgemäßen Oberflächenbehandlung von Fassaden und Dächern notwendig sind, an die Hand gegeben. Hierzu werden neben den Methoden der Fassadenreinigung und Entschichtung insbesondere auch die rechtlichen Grundlagen dargestellt. Maßnahmen zur Verminderung der Schädlichkeit der eingesetzten Hilfsstoffe und zur Vermeidung oder Reduzierung der Rückstände werden erläutert sowie die Entsorgungsmöglichkeiten der Abfälle und der Abwässer dargestellt. Das Merkblatt wurde im September 2001 erstmals veröffentlicht und ist nun von der Arbeitsgruppe AK-11.4 „Abfälle und Abwässer aus der Fassadenreinigung“ aktualisiert worden, um den seit 2001 erfolgten technischen und rechtlichen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Merkblatt DWA-M 370 „Abfälle und Abwässer aus der Reinigung und Entschichtung von Fassaden“, April 2011,

34 Seiten, ISBN 978-3-941897-77-9
Ladenpreis: 38,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 30,40 Euro

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Kundenzentrum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333, Fax 872-100
E-Mail: kundenzentrum@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Merkblatt DWA-M 380 (Entwurf)

Co-Vergärung in kommunalen Klärschlammfaulbehältern, Abfallvergärungsanlagen und landwirtschaftlichen Biogasanlagen
Februar 2008, 59 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-940173-57-7
Ladenpreis: EUR 47,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 37,60

Die Co-Vergärung fester und flüssiger biogener Abfälle ist für die Betreiber von Vergärungsanlagen - sowohl im wasser-, abfall- und landwirtschaftlichen Bereich - eine interessante Option. Trotz vielfältiger Synergieeffekte wird das Verfahren bisher in der Praxis selten angewendet. Gründe hierfür sind die häufig schwierige genehmigungsrechtliche Situation im Schnittpunkt wasser- abfall- und bodenrechtlicher Regelungen, aber auch ein Defizit technischer Regeln zum Bau und Betrieb von Co-Vergärungsanlagen. Hier setzt das vorliegende Merkblatt DWA-M 380 an. Schwerpunkt sind die technischen Ausführungen zur Funktionsweise der Co-Vergärung und ihre Eingliederung in den Anlagenbetrieb. Darüber hinaus wird ausführlich auf die rechtlichen Rahmenbedingungen eingegangen. Konkrete Hinweise für die Planung und den Betrieb geben dem Praktiker wichtige Hinweise, wie eine Co-Vergärung sinnvoll in eine bestehende Anlage integriert werden kann.

Das Merkblatt richtet sich an die Betreiber von Kläranlagen, Abfallvergärungsanlagen und landwirtschaftlichen Biogasanlagen sowie an Ingenieurbüros und die zuständigen Behörden.

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Merkblatt DWA-M 381

Eindickung von Klärschlamm
Oktober 2007, 39 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-939057-86-4
Ladenpreis: EUR 39,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 31,20

Die Eindickung von Klärschlämmen ist eine der wichtigsten Grundoperationen der Schlammbehandlung. Sie stellt die einfachste und kostengünstigste Art der Aufkonzentration der Feststoffe bzw. der Fest-/Flüssig-Trennung bei der Klärschlammbehandlung dar. Das Merkblatt richtet sich vor allem an Betreiber von Kläranlagen sowie an beratende und ausführende Ingenieure und Techniker und gibt Empfehlungen zur Bemessung, Ausführung und zum wirtschaftlichen Betrieb von Anlagen zur Eindickung kommunaler Klärschlämme. Es fasst hierzu den aktuellen Kenntnisstand über die Grundlagen und Techniken der verschiedenen Verfahren der Eindickung zusammen und gibt Hinweise zu Betriebserfahrungen sowie den Kosten der technisch etablierten Verfahren.

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Merkblatt DWA-M 383

Kennwerte der Klärschlammentwässerung
Oktober 2008, 46 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941089-29-7
Ladenpreis: EUR 42,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 33,60

Die Entwässerbarkeit von Klärschlämmen kann nicht mit einem einzelnen Kennwert beurteilt werden. Für jeden Schlamm muss in Abhängigkeit der Fragestellung ein Spektrum von Kennwerten untersucht werden. Entwässerungskennwerte werden genutzt, um Klärschlamm in seinen Eigenschaften möglichst quantitativ zu beschreiben bzw. Ursachen für ein verändertes Entwässerungsverhalten aufzuspüren. Das Merkblatt vermittelt Planern und Betreibern von Klärschlammbehandlungsanlagen ein grundlegendes Verständnis der aktuell praktikabel erscheinenden Kennwerte, so dass sie in die Lage versetzt werden, das erreichbare Entwässerungsergebnis und den Konditionierungsmittelbedarf abzuschätzen. Darüber hinaus gibt es Hinweise, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die Klärschlammeigenschaften im Sinne eines wirtschaftlichen Kläranlagenbetriebes zu optimieren.

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Merkblatt DWA-M 386

Thermische Behandlung von Klärschlämmen - Monoverbrennung
Dezember 2011, 57 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-942964-03-6
Einzelpreis: EUR 63,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 50,40

Die thermische Behandlung von Klärschlämmen stellt in Deutschland den mengenmäßig wichtigsten Entsorgungsweg dar. Das Merkblatt gibt grundlegende Hinweise zur technischen Ausführung und zum Betrieb von Anlagen zur Klärschlammmonoverbrennung. Ausgehend von den Brennstoffeigenschaften von Klärschlamm werden verschiedene Feuerungssysteme, die Möglichkeiten zur Nutzung der Abwärme und Verfahren zur Emissionsminderung und Abgasreinigung betrachtet. Hinweise zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, zur Betriebsorganisation und zu Wirtschaftlichkeitsaspekten sowie die Darstellung mehrerer Praxisbeispiele runden das Merkblatt ab. Planern und Betreibern von Monoverbrennungsanlagen wird somit eine Basis für die Konzeptfindung während der Planungsphase sowie für Entscheidungen über Investitionen beim Neubau an die Hand gegeben. Auch Maschinen- und Anlagenbauern gibt das Merkblatt wichtige Hinweise.

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Thermische Behandlung von Klärschlämmen – Mitverbrennung in Kraftwerken“

Die thermische Behandlung von Klärschlämmen stellt heute in Deutschland den mengenmäßig wichtigsten Entsorgungsweg dar. Sie trägt damit wesentlich zu einer sicheren, wirtschaftlichen und umweltgerechten Entsorgung von Klärschlämmen bei. So ist seit Ende der 80er Jahre der Anteil der Schlämme, die einer thermischen Behandlung zugeführt werden, von ca. 12 auf über 50 Prozent gestiegen. Insbesondere hat in den letzten Jahren die Mitverbrennung von Klärschlämmen in Kohlekraftwerken stark zugenommen. Mit einem Anteil von ca. 25 Prozent des in Deutschland anfallenden Schlammes wird in diesen Anlagen etwa die gleiche Menge kommunaler Klärschlämme wie in den Monoverbrennungsanlagen behandelt. Letztere werden in dem bereits im Dezember 2011 erschienen Merkblatt DWA-M 386 „Thermische Behandlung von Klärschlämmen – Monoverbrennung“ behandelt. Der Fachausschuss AK-3 „Energetische Verwertung und thermische Behandlung“ legt nun mit dem Merkblatt DWA-M 387 „Thermische Behandlung von Klärschlämmen – Mitverbrennung in Kraftwerken“ auch für diesen wichtigen Entsorgungsweg eine technische Regel vor. Ziel des neuen Merkblattes ist es, grundlegende Hinweise zur technischen Ausführung und zum Betrieb von Anlagen zur Mitverbrennung von Klärschlämmen in Kraftwerken zu geben. Ausgehend von den Brennstoffeigenschaften von Klärschlamm werden die Auswirkungen der Mitverbrennung auf verschiedene Feuerungssysteme für Braun- und Steinkohle, die Abgasreinigung und die Reststoffe intensiv behandelt. Hinweise zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und zu Wirtschaftlichkeitsaspekten sowie die Darstellung mehrerer Praxisbeispiele runden das Merkblatt ab. Planern und Betreibern von Anlagen zur Klärschlammmitverbrennung wird somit eine Basis für die Konzeptfindung während der Planungsphase sowie für Entscheidungen über Investitionen beim Neubau an die Hand gegeben.

Merkblatt DWA-M 387 „Thermische Behandlung von Klärschlämmen – Mitverbrennung in Kraftwerken“ Mai 2012,
48 Seiten
ISBN 978-942964-29-6
Ladenpreis: 52,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 41,60 Euro

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 388 „ Mechanisch-Biologische Restabfallbehandlung (MBA)“

Das Merkblatt DWA-M 388 „Mecha- nisch-Biologische Restabfallbehandlung (MBA)“ ist erschienen. In Deutschland werden ca. 50 Anlagen zur mechanisch-biologischen Restabfallbehandlung (MBA) betrieben, die ca. 5,6 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle behandeln. Ziel ist es, die Abfälle so aufzubereiten, dass eine möglichst große Fraktion einer stofflichen oder energetischen Verwertung zugeführt werden kann. Das verbleibende Material wird biologisch stabilisiert, sodass es auf Deponien abgelagert werden kann. Aufgrund der in Deutschland bestehenden Behandlungskapazitäten für Hausmüll ist davon auszugehen, dass in Zukunft keine nennenswerten neuen MBA-Kapazitäten geschaffen werden, sodass der Neubau von Anlagen in Deutschland nicht im Fokus des Merkblatts liegt. Vielmehr zielt das vom Fachausschuss KEK-14 „Behandlung biogener Abfälle“ und dessen Arbeitsgruppe KEK-14.3 „Mechanisch- Biologische Restabfallbehandlung“ erarbeitete Merkblatt DWA-M 388 darauf ab, auf Basis der vorhandenen umfangreichen Betriebserfahrungen die Potenziale für technische und organisatorische Optimierungen der MBA zu identifizieren und Planern und Betreibern entsprechende Empfehlungen zu geben. Neben den technischen Grundlagen der verschiedenen Verfahrensvarianten werden detailliert die Energie- und Stoffströme beleuchtet und die rechtlichen Rahmenbedingungen dargestellt. Das Merkblatt richtet sich somit an Betreiber von MBA-Anlagen und insbesondere im Zusammenhang mit Erweiterungen oder Umrüstungen an Planer und Anlagenbauer sowie an die für die Genehmigung und Überwachung zuständigen Fachbehörden.

Merkblatt DWA-M 388 „Mechanisch-Biologische Restabfallbehandlung (MBA)“,
April 2014 47 Seiten,
ISBN 978-3-944328-52-2
Ladenpreis: 53 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 42,40 Euro

Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop Die Inhalte des Merkblatts sind Bestandteil des Programms des DWA-Seminars „Stoffliche Verwertung von Klärschlämmen und Bioabfällen“ am 28./29. Oktober 2014 in Magdeburg. Ansprechpartnerin: DWA-Bundesgeschäftsstelle

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Neuerscheinung Merkblatt DWA-M 389 - Trockenvergärung biogener Abfälle und nachwachsender Rohstoffe

Die DWA hat das Merkblatt DWAM 389 „Trockenvergärung biogener Abfälle und nachwachsender Rohstoffe" veröffentlicht. Das vorliegende Merkblatt behandelt die in der Praxis relevanten Verfahren der Trockenvergärung, die bisher vor allem zur Bio und Restabfallbehandlung eingesetzt werden.
Als Trockenvergärung oder auch Trockenfermentation werden anaerobe Verfahren zur Ausfaulung biogener Substrate mit vergleichsweise geringem Wasseranteil bezeichnet, der jedoch bis zu 70 % erreichen kann. Mit diesen Verfahren sollen durch die mikrobielle Aktivität Biogas gewonnen und die anfallenden Restsubstrate in eine umweltverträgliche Beschaffenheit versetzt werden. Darüber hinaus wird in dem Merkblatt auch der Einsatz der Trockenvergärung zur Behandlung von nachwachsenden Rohstoffen (NawaRo) betrachtet.
In den zurückliegenden 15 Jahren haben die verschiedenen Anlagevarianten der Trockenvergärung in Deutschland sowohl im Bereich der Aufarbeitung kommunaler Siedlungsabfälle als auch bei der Biogasgewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen und landwirtschaftlichen Abfallstoffen eine breite Anwendung gefunden. Die jeweiligen Ausbaugrößen sind zwischen kleinvolumigen Garagenfermentern bis zu Großanlagen mit Jahresdurchsätzen bis zu 70 000 Mg/a Rohmaterial angesiedelt.
Das Merkblatt DWAM 389 stellt die bevorzugten Einsatzbereiche, Leistungsdaten sowie Vor und Nachteile der einzelnen Verfahren dar und gibt einen Überblick zu den gesetzlichen Grundlagen. Im vorliegenden Merkblatt werden der erreichte Stand der Technik und die technische Varianz der Verfahrenstechnik beschrieben sowie auf benachbarte Technologiegebiete hingewiesen. Anlagenplaner und Betreiber erhalten auf der Grundlage vorliegender Betriebserfahrungen entsprechende Entscheidungshilfen zur Verfahrenswahl.
Das Merkblatt wurde im Auftrag und unter Mitwirkung des DWA/ANSFachausschusses KEK14 „Behandlung biogener Abfälle" (Obmann: Dr.Ing. Ulrich Loll)
von dessen Arbeitsgruppe KEK14.2 „Vergärung" (Sprecher: Dr.Ing. Jürgen Wiese) erstellt.
Merkblatt DWAM 389 „Trockenvergärung biogener Abfälle und nachwachsender Rohstoffe" September 2015, 56 Seiten ISBN 9783887212537 Ladenpreis: 80 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 64 Euro Herausgeber und Vertrieb
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872333
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Kommentar zum Arbeitsblatt DWA-A 400 Grundsätze für die Erarbeitung des DWA-Regelwerkes

Dr. jur. Gerhard Driewer, Ass. jur. Christoph Leptien
Dezember 2010, 21 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-58-8
Einzelpreis EUR 20,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 16,00
Die Neuauflage der Kommentierung des Arbeitsblattes DWA-A 400 berücksichtigt auch die Weiterentwicklungen des Wasserrechts, insbesondere das am 1. März 2010 aufgrund der neuen umfassenden Gesetzgebungskompetenz des Bundes im Bereich der Wasserwirtschaft in Kraft getretene neue Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Der Kommentar dient als Hilfestellung bei der Regelwerksarbeit und hat eine einheitliche Anwendung des Arbeitsblattes DWA-A 400 durch Ausschüsse, Arbeitsgruppen und Bundesgeschäftsstelle zum Ziel. Er greift darüber hinaus Fragen auf, die häufig bei der Regelwerkserarbeitung entstehen.

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Deiche an Fließgewässern: Merkblatt DWA-M 507-1

Das nun erschienene Merkblatt DWAM 507-1 „Deiche an Fließgewässern – Teil 1: Planung, Bau und Betrieb“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe WW-4.3 „Flussdeiche“ (Sprecher: Dr.-Ing. Andreas Bieberstein) im DWA-Fachausschuss WW- 4 „Talsperren und Flusssperren“ (Obmann: Dr.-Ing. Hans-Ulrich Sieber), einem gemeinsamen Fachausschuss der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) sowie dem Deutschen TalsperrenKomitee (DTK), erarbeitet.

Im Rahmen der Hochwasserschutzstrategien der Bundesländer sind Hochwasserschutzdeiche ein wesentliches Element des sogenannten technischen Hochwasserschutzes. Die Erfahrungen bei Hochwasserereignissen der vergangenen Jahre in Deutschland, nachgeschaltete Untersuchungskampagnen und Bestandsbewertungen von Deichstrecken sowie der hieraus abgeleitete Aufwandhaben verdeutlicht, dass umfangreiche Maßnahmen der Ertüchtigung und zum Neubau von Deichen an Fließgewässern erforderlich sind. Vor diesem Hintergrund wurde das DVWK-Merkblatt „Flussdeiche“ aus dem Jahr 1986 überarbeitet und ergänzt, um den zwischenzeitlich erreichten Stand der Technik zu dokumentieren und zusammenzufassen. Der Anwendungsbereich des Merkblatts wurde von „Flussdeiche“ auf „Deiche an Fließgewässern“ erweitert, weshalb eine Klassifizierung von Deichen nach Höhe und Schadenspotenzial eingeführt wurde, die bei verschiedenen Aspekten der ingenieurtechnischen Bemessung dieser Bauwerke von Bedeutung ist. Dargelegt werden die erforderlichen hydraulischen Bemessungsgrundlagen und Nachweise sowie das geotechnische Bemessungskonzept. Ebenfalls in das Nachweiskapitel integriert wurde das Konzept zur Bewertung der Erosionssicherheit von Deich und Untergrund. Ein weiterer Schwerpunkt wurde auf bauliche Anlagen im Deichbereich gelegt. In diesem Zusammenhang werden Hinweise zu Leitungsführungen und Lastannahmen gegeben. Da zukünftig große Anstrengungen zur Ertüchtigung bestehender Deichstrecken erforderlich sein werden, wurde diesem Aspekt ein eigenes Kapitel gewidmet. Ferner werden Hinweise zur Deichunterhaltung, Deichüberwachung sowie zur Deichverteidigung gegeben. Das Merkblatt soll Fachleuten in Behörden, Ingenieurbüros und Baufirmen, die mit Planung, Bau und Unterhaltung von Hochwasserschutzdeichen befasst sind, konkrete Hinweise sowie Nachweiskonzepte und Bemessungsansätze liefern, um die Anforderungen, die an dieses Bauwerke zu stellen sind, erfüllen zu können. Das Merkblatt erscheint als Teil 1 der Reihe „Deiche an Fließgewässern“, in der mit der geplanten Veröffentlichung weiterer Teile unter anderem Details über landschaftsökologische Gesichtspunkte bei Flussdeichen, Dichtungssysteme und Oberböden in Deichen dargestellt werden. Merkblatt DWA-M 507-1 „Deiche an Fließgewässern – Teil 1: Planung, Bau und Betrieb“,
Dezember 2011 108 Seiten,
ISBN 978-3-941897-76-2
Ladenpreis: 76,00 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 60,80 Euro  

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Merkblatt DWA-M 509 (Entwurf)

Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke - Gestaltung, Bemessung, Qualitätssicherung

(vorher DVWK-Merkblatt 232/1996)
Februar 2010, 285 Seiten, 306 Bilder, 65 Tabelllen, DIN A4
ISBN 978-3-941897-04-5
Einzelpreis: EUR 112,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 89,60

Das Merkblatt enthält Vorgaben für den Bau von Fischaufstiegsanlagen. Darüber hinaus werden Kriterien für die Umgestaltung von Quer- und Kreuzungsbauwerken, Siel- und Schöpfbauwerken, Hochwasserrückhaltebecken, Schiffsschleusen und Bootsgassen benannt. Ziel ist es, dass sowohl Fischaufstiegsanlagen als auch fischpassierbare Bauwerke an mindestens 300 Tagen im Jahr gleichermaßen für die größten als auch für die leistungsschwächsten Arten auffindbar und passierbar sind. Die Ausführungen berücksichtigen konsequent die Anforderungen der aquatischen Organismen, die sich aus ihren Orientierungsmechanismen, ihrer Gestalt und Größe sowie ihrer Leistungsfähigkeit ableiten. Unabhängig von Konstruktionsweise oder Baumaterialien werden diese biologisch begründeten Anforderungen in Kriterien zur Positionierung des Wanderkorridors sowie in geometrische und hydraulische Grenzwerte übersetzt. Damit diese Grenzwerte an der realisierten Anlage eingehalten werden, wurden als Neuerung gegenüber
dem
bisherigen DVWK-Merkblatt Bemessungswerte eingeführt, die der Planung zugrunde zu legen sind.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=5292

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 509 „ Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke – Gestaltung, Bemessung, Qualitätssicherung“

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie definiert den guten ökologischen Zustand von Fließgewässern anhand des qalitativen und quantitativen Zustands der aquatischen Lebensgemeinschaften, der nur geringfügig von dem gewässertypspezifischen Zustand abweichen darf. Eine wesentliche Voraussetzung für das Erreichen dieses Ziels ist die Durchgängigkeit der Flusssysteme für aquatische Organismen, die aktuell durch eine Vielzahl von Wanderbarrieren unterbrochen wird. Das nun erschienene Merkblatt DWAM 509 „Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke – Gestaltung, Bemessung, Qualitätssicherung“ ist die stark erweiterte, vollständige Überarbeitung des im Jahr 1996 erschienenen DWVK-Merkblatts 232/1996 „Fischaufstiegsanlagen – Bemessung, Gestaltung, Funktionskontrolle“. Im neuen Merkblatt wird keine Unterteilung mehr in „naturnahe“ und „technische“ Bautypen vorgenommen, da über die Funktionsfähigkeit einer Aufstiegsanlage letztlich nur ihre Anordnung, Bemessung und Konstruktion entscheiden, während das verwendete Baumaterial oder landschaftsästhetische Gesichtspunkte von nachrangiger Bedeutung für die Funktionsfähigkeit sind. Es werden Vorgaben für den Bau von Fischaufstiegsanlagen formuliert. Darüber hinaus werden Kriterien für die Umgestaltung von Quer- und Kreuzungsbauwerken, Siel- und Schöpfbauwerken, Hochwasserrückhaltebecken, Schiffsschleusen und Bootsgassen benannt. Ziel hierbei ist es, dass sowohl Fischaufstiegsanlagen als auch fischpassierbare Bauwerke an mindestens 300 Tagen im Jahr gleichermaßen für die größten als auch für die leistungsschwächsten Arten auffindbar und passierbar sind. Die Ausführungen berücksichtigen konsequent die Anforderungen der aquatischen Organismen, die sich aus ihren Orientierungsmechanismen, ihrer Gestalt und Größe sowie ihrer Leistungsfähigkeit ableiten. Unabhängig von Konstruktionsweise oder Baumaterialien werden diese biologisch begründeten Anforderungen in Kriterien zur Positionierung sowie in geometrische und hydraulische Grenzwerte übersetzt. Damit diese Grenzwerte an der realisierten Anlage trotz erfahrungsgemäß auftretender Unwägbarkeiten bei Bau und Betrieb eingehalten werden, wurden, als Neuerung gegenüber dem bisherigen Merkblatt, Bemessungswerte eingeführt, die der Planung zugrunde zu legen sind. Ein gesondertes Kapitel ist der Qualitätssicherung gewidmet, die während der Planungs- und Bauphase sowie im Betrieb der Anlage dazu dient, die Einhaltung dieser Vorgaben zu gewährleisten, sodass sich nachträgliche „Funktionskontrollen“ durch Zählung der aufwandernden Fische erübrigen. Dessen ungeachtet, können biologische Untersuchungen einen wertvollen Beitrag zum Verständnis von Fischwanderungen sowie der Wirkweise von Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbaren Bauwerken leisten. Die hierfür geeigneten Methoden werden ebenfalls dargestellt. Das Merkblatt richtet sich an alle Personen aus Behörden, Verbänden, Ingenieurbüros und ökologischen Fachbüros sowie Betreiber von Wasserkraft- und Wehranlagen, die sich mit dem Thema „Durchgängigkeit von Gewässern“ befassen oder für diese Fragen ein sonstiges Interesse haben.

Merkblatt DWA-M 509 „Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke – Gestaltung, Bemessung, Qualitätssicherung“, Mai 2014, 334 Seiten ISBN 978-3-942964-91-3 Ladenpreis: 134 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 107,20 Euro

Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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DWA-M 512-1 (Entwurf):Dichtungssysteme im Wasserbau - Teil 1: Erdbauwerke

(vorher DVWK-Merkblätter 215/1990, 221/1992, 223/1992, 225/1992 und 237/1996)
Oktober 2010, 108 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-53-3
Einzelpreis: EUR 79,00 / Preis für fördernde Mitglieder: EUR 63,20

Durch technische Weiter- und Neuentwicklung von Bauprodukten und Bauweisen war eine Überarbeitung der bisherigen fünf DVWK-Merkblätter erforderlich. Das neue Merkblatt der DWA, der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik e. V. und der Hafentechnischen Gesellschaft e. V. behandelt die in der Praxis bei Erdbauwerken eingesetzten Oberflächen- und Innendichtungssysteme. Dies sind Asphalt- und Betondichtungen, geosynthetische Tondichtungsbahnen, mineralische Dichtungen, Kunststoffdichtungsbahnen, vollvergossene Schüttsteine, Spundwände und Innendichtungen aus hydraulisch gebundenen Dichtwandmassen. Für jedes Dichtungssystem werden Einsatzbereiche, Baustoffe, Einbauverfahren, Dimensionierungsgrundlagen, Qualitätssicherung und Unterhaltung erläutert sowie die neuesten Entwicklungen und deren Anwendungen aufgezeigt. Das Merkblatt gibt Fachleuten in Behörden, Ingenieurbüros und Baufirmen Hinweise bei der Planung, beim Bau und bei der Unterhaltung von Dichtungssystemen im Wasserbau.

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Merkblatt DWA-M 512-1 „Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 1: Erdbauwerke“

Dichtungen haben im Bereich des Wasserbaues eine zentrale Bedeutung. Ihre Hauptaufgaben bestehen darin, Wasserverluste beispielsweise aus Speicherbecken oder Kanälen zu verhindern bzw. zu begrenzen und die Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Wasserbauwerken zu gewährleisten. Dabei ist zu beachten, dass die Wirksamkeit einer Dichtung nicht nur vom Dichtungsmaterial selbst, sondern entscheidend auch durch die Ausbildung der Anschlüsse, Fugen und Nähte sowie Überlappungen bestimmt wird. Eine qualifizierte Planung und Bauausführung von Dichtungen im Wasserbau sowie eine sorgfältige Bauüberwachung (Qualitätssicherung) sind von entscheidender Bedeutung. technische Weiter- und Neuentwicklung von Bauprodukten und Bauweisen war eine Überarbeitung der DVWK-Merkblätter zur Wasserwirtschaft

●● Heft 215/1990 „Dichtungselemente im Wasserbau“
●● Heft 221/1992 „Anwendung von Geotextilien im Wasserbau“
●● Heft 223/1992 „Asphaltdichtungen für Talsperren und Speicherbecken“
●● Heft 225/1992 „Anwendung von Kunststoffdichtungsbahnen im Wasserbau und für den Grundwasserschutz“ und
●● Heft 237/1996 „Deponieabdichtungen in Asphaltbauweisen“ dringend erforderlich. Hierzu wurde im Juli 2002 der Fachausschuss bzw. Arbeitskreis „Dichtungssysteme im Wasserbau“ unter kooperativer Obmannschaft als Fachausschuss WW-7 in der DWA bzw. als Arbeitskreis AK 5.4 in der DGGT (Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e. V.) mit paralleler Anbindung an die Arbeitsgremien der HTG (Hafentechnische Gesellschaft e. V.) gegründet. Hierdurch wird den sich bei diesem Thema überschneidenden Arbeitsfeldern von DWA, DGGT und HTG Rechnung getragen. Die ersten Ergebnisse sind in dem Merkblatt DWA-M 512-1 „Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 1: Erdbauwerke“ zusammengestellt. Es werden die in der Praxis bei Erdbauwerken eingesetzten Oberflächen- und Innendichtungssysteme behandelt; dies sind: Asphalt- und Betondichtungen, geosynthetische Tondichtungsbahnen, mineralische Dichtungen, Kunststoffdichtungsbahnen, vollvergossene Schüttsteine, Spundwände, Innendichtungen aus hydraulisch gebundenen Dichtwandmassen (Beton, Tonbeton, Injektionen, Düsenstrahlverfahren, Schlitzwände, Schmalwände, Bodenvermörtelungsverfahren – MIP, FMI). Für jedes Dichtungssystem werden Einsatzbereiche, Baustoffe, Einbauverfahren, Dimensionierungsgrundlagen, Qualitätssicherung und Unterhaltung erläutert sowie die neuesten Entwicklungen und deren Anwendungen aufgezeigt. Die verschiedenen Oberflächen- und Innen-/Untergrunddichtungssysteme (Dichtungen, Dichtungselemente) einschließlich gegebenenfalls vorhandener Filter-, Drän- und Schutzschichten werden in dem vorliegenden ersten Teil der Merkblattreihe im Einzelnen in alphabetischer Reihenfolge beschrieben. Auf bereits bestehende Regelwerke wird verwiesen. Dichtungen, für die keine speziellen Vorschriftenwerke oder Merkblätter existieren, werden entsprechend ausführlicher behandelt. Aufgrund der unterschiedlichen Spezifikation von Oberflächen- und innenliegenden Dichtungen sind die einzelnen Abschnitte zum Teil etwas unterschiedlich strukturiert. Dichtungssysteme an Massivbauwerken werden in dem Merkblatt DWA-M 512-2 „Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 2: Massivbauwerke“ veröffentlicht werden. Der Erscheinungstermin des zweiten Teils des Merkblatts DWA-M 512 ist für Ende 2012 geplant. Das Merkblatt soll Fachleuten in Behörden, Ingenieurbüros und Baufirmen Hinweise bei der Planung, beim Bau und bei der Unterhaltung von Dichtungssystemen im Wasserbau geben.

Merkblatt DWA-M 512-1 „Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 1: Erdbauwerke“,
Februar 2012, 118 Seiten
ISBN 978-3-942964-14-2
Ladenpreis: 85,00 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 68,00 Euro
Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333,
Fax 872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Neu erschienen Wasserbau – Flächenhafte Dichtungen an Massivbauwerken: Merkblatt DWA-M 512-2 veröffentlicht

Die DWA hat das Merkblatt DWA-M 512- 2 „Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 2: Flächenhafte Dichtungen an Massivbauwerken“ veröffentlicht. Dichtungen haben im Bereich des Wasserbaus eine zentrale Bedeutung. Ihre Hauptaufgaben bestehen darin, Wasserverluste beispielsweise aus Speicherbecken oder Kanälen zu verhindern bzw. zu begrenzen und die Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Wasserbauwerken zu gewährleisten. Dabei ist zu beachten, dass die Wirksamkeit einer Dichtung nicht nur vom Dichtungsmaterial selbst, sondern entscheidend auch durch die Ausbildung der Anschlüsse, Fugen und Nähte sowie Überlappungen bestimmt wird. Eine qualifizierte Planung und Bauausführung von Dichtungen im Wasserbau sowie eine sorgfältige Bauüberwachung (Qualitätssicherung) sind von entscheidender Bedeutung. Durch die technische Weiter- und Neuentwicklung von Bauprodukten und Bauweisen war eine Überarbeitung der DVWK-Merkblätter:
●● Nr. 215/1990: Dichtungselemente im Wasserbau,
●● Nr. 221/1992: Anwendung von Geotextilien im Wasserbau,
●● Nr. 223/1992: Asphaltdichtungen für Talsperren und Speicherbecken,
●● Nr. 225/1992: Anwendung von Kunststoffdichtungsbahnen im Wasserbau und für den Grundwasserschutz,
●● Nr. 237/1996: Deponieabdichtungen in Asphaltbauweise dringend erforderlich.

Hierzu wurde im Juli 2002 der Fachausschuss/ Arbeitskreis „Dichtungssysteme im Wasserbau“ unter kooperativer Obmannschaft als Fachausschuss WW-7 „Dichtungssysteme im Wasserbau“ in der DWA bzw. als Arbeitskreis AK-5.4 in der DGGT (Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e. V.) mit paralleler Anbindung an die Arbeitsgremien der HTG (Hafentechnische Gesellschaft e. V.) gegründet. Hierdurch wird den sich bei diesem Thema überschneidenden Arbeitsfeldern von DWA, DGGT und HTG Rechnung getragen. Der Fachausschuss/Arbeitskreis begann seine Arbeit unmittelbar in zwei Arbeitsgruppen: WW-7.1 „Innen- und Untergrunddichtungen“ sowie WW-7.2 „Oberflächendichtungssysteme“. Die beiden Arbeitsgruppen haben sich mit Dichtungssystemen in Erdbauwerken befasst. Die Ergebnisse sind im Merkblatt DWA-M 512-1 „Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 1: Erdbauwerke“ zusammengestellt, das im Februar 2012 veröffentlicht worden ist. Es sind die in der Praxis bei Erdbauwerken eingesetzten Oberflächen- und Innendichtungssysteme – Asphalt- und Betondichtungen, geosynthetische Tondichtungsbahnen, mineralische Dichtungen, Kunststoffdichtungsbahnen, vollvergossene Schüttsteine, Spundwände, Innendichtungen aus hydraulisch gebundenen Dichtwandmassen (Beton, Tonbeton, Injektionen, Düsenstrahlverfahren, Schlitzwände, Schmalwände, Bodenvermörtelungsverfahren) – behandelt worden. Die Arbeitsgruppe WW-7.4 „Flächenhafte Bauwerksabdichtungen“ hat sich ab September 2007 mit Dichtungssystemen an Massivbauwerken befasst. Die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe sind in dem nun vorliegenden Merkblatt DWAM 512-2 „Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 2: Flächenhafte Dichtungen an Massivbauwerken“ veröffentlicht. In der gleichen Struktur wie im Merkblatt DWA-M 512-1 sind die folgenden Dichtungssysteme behandelt worden: Asphaltdichtungen, Betonvorsatzschalen, Injektionen, gespritzte Kunststoffdichtungen, Kunststoffdichtungsbahnen und Spritzbetondichtungen. Für jedes Dichtungssystem werden Einsatzbereiche, Baustoffe, Technik/Einbauverfahren, Anforderungen an den Untergrund/Unterbau, Dimensionierungsgrundlagen, konstruktive Ausbildung, Qualitätssicherung, Beständigkeit und Unterhaltung/ Ertüchtigung erläutert sowie die neuesten Entwicklungen und deren Anwendungen aufgezeigt. Änderungen: Gegenüber den Merkblättern DVWK-M 215/1990 und DVWKM 225/1992 wurden im Merkblatt DWAM 512-2 in Verbindung mit DWA-M 512-1
●● Zusammenführen beider Merkblätter unter neuem Titel
●● Aktualisierung und Neufassung der Ausführungen zu DVWK-M 215/1990 und des Teils Wasserbau in DVWK-M 225/1992. Das Merkblatt soll Fachleuten in Behörden, Ingenieurbüros und Baufirmen Hinweise bei Planung, Bau und Unterhaltung von Dichtungssystemen im Wasserbau geben. Das Merkblatt DWA-M 512-2 ersetzt zusammen mit Merkblatt DWA-M 512-1 (Februar 2012) die Merkblätter DVWKM 215/1990, DVWK-M 223/1992 und DVWK-M 225/1992, die hiermit zurückgezogen werden.

Merkblatt DWA-M 512-2
„Dichtungssysteme im Wasserbau - Teil 2:
Flächenhafte Dichtungen an Massivbauwerken",
Dezember 2016, 91 Seiten
ISBN 978-3-88721-398-5
Ladenpreis: 99,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 79,60 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
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Merkblatt DWA-M 514: Bauwerksüberwachung an Talsperren (vorher DVWK-Merkblatt 222/1991)

Juli 2011, 74 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-81-6
Einzelpreis EUR 66,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 52,80
Gemeinsames Merkblatt mit der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik e. V. (DGGT) und dem Deutschen TalsperrenKomitee (DTK)

Individuell angepasste Mess- und Kontrollsysteme dienen der Überwachung der Sicherheit von Talsperren. Zusammen mit regelmäßigen visuellen Kontrollen geben sie dem Betreiber einer Talsperre ein umfassendes Bild der konstruktiven und betrieblichen Sicherheit seiner Talsperre. Die Neubearbeitung des DVWK-Merkblattes 222 behandelt die Grundsätze der Bauwerksüberwachung, ergänzt um Themen wie bautechnische Bewertung, Sensorik, Automatisierung, Datenmanagement und andere. Zu den gebräuchlichsten Messverfahren und -systemen werden allgemeingültige und beachtenswerte Hinweise gegeben, mit besonderem Augenmerk auf der bautechnischen Zielstellung einer Messung und der Reduzierung von Fehlerquellen. Es sind Empfehlungen zu Ausstattung und Messhäufigkeit der Messverfahren und -systeme der in Deutschland am häufigsten vorkommenden Absperrbauwerke enthalten. Ferner wurden zwei weitere Kapitel aufgenommen , welche die Bauwerksüberwachung an Massiv- und sonstigen Bauwerken zum Inhalt haben und Hinweise zur Anwendung des Merkblattes auf andere Stauanlagen aus dem Geltungsbereich der DIN 19700 liefern.

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Merkblatt DWA-M 514 (Entwurf)

Bauwerksüberwachung an Talsperren
(vorher DVWK-Merkblatt 222/1991)
Dezember 2008, 76 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-940173-99-7
Ladenpreis: EUR 56,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 44,80

Individuell angepasste Mess- und Kontrollsysteme geben dem Talsperrenbetreiber zusammen mit regelmäßigen visuellen Kontrollen ein umfassendes Bild der konstruktiven und betrieblichen Sicherheit seiner Talsperre. Grundsätzliche Bestimmungen zur Überwachung von Staumauern und Staudämmen sind der DIN 19700 Teil 10 und Teil 11 zu entnehmen. Das vorliegende Merkblatt gibt ergänzende Informationen und dient als Grundlage für die Planung, Genehmigung, Bauausführung, Durchführung und Beurteilung der Bauwerksüberwachung an neuen und bestehenden Talsperren. Während das bisherige Merkblatt DVWK-M 222 im Wesentlichen auf der Grundlage der Erfahrungen an 83 Talsperren erstellt wurde, liegen dem neuen Merkblatt alle in Deutschland maßgeblichen Bauformen zu Grunde. Anstelle der früher exemplarisch vorgestellten Regelausstattungen für einen Staudamm-Typ und einen Staumauer-Typ werden nun Ausstattungsempfehlungen für die häufigsten Bauarten gegeben.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/

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Vorhabensbeschreibung Bauwerksüberwachung an Talsperren, Messverfahren und -systeme

Im Juli 2011 veröffentlichte die DWA das Merkblatt DWA-M 514 „Bauwerksüberwachung an Talsperren“, welches in der Fachöffentlichkeit trotz der sehr speziellen Thematik breite Beachtung findet. Im Rahmen der Bearbeitung des Merkblattes DWA-M 514 wurde entschieden, sich auf die Grundsätze der Bauwerksüberwachung an Talsperren zu beschränken. Ursprünglich war vorgesehen, ebenfalls Angaben zu Messverfahren und Messsystemen zu berücksichtigen. Mit dem nun in Angriff genommenen Merkblatt soll dieser Teil nachgeholt und damit die Thematik Bauwerksüberwachung an Talsperren komplettiert werden. In dem zu erarbeitenden Merkblatt DWA-M 515 „Bauwerksüberwachung an Talsperren, Messverfahren und -systeme“ sollen die Messverfahren und Messsysteme der Bauwerksüberwachung an Talsperren detailliert beschrieben werden. Ziel ist es, den Anwendern wichtige, vor allem konzeptionelle und konstruktive Hinweise zu den gebräuchlichsten Messverfahren und Messsystemen zu geben, um deren vollständige und dauerhafte Gebrauchstauglichkeit sowie die Aussagekraft der Messergebnisse zu gewährleisten. Weiterhin sollen inhaltliche Angaben zur Erarbeitung von spezifischen Messanweisungen einfließen. Das vorliegende Merkblatt DWA-M 514 „Bauwerksüberwachung an Talsperren“ und das Merkblatt „Messverfahren und -systeme“ werden aufeinander abgestimmt und sich gegenseitig ergänzen. Die Arbeitsgruppe WW-4.2 „Bauwerksüberwachung an Talsperren“ im Fachausschuss WW-4 „Fluss- und Talsperren“ möchte mit diesem Merkblatt Fachleute von Stauanlagenbetreibern, Aufsichtsbehörden, Planungsbüros und Vermessungsbüros ansprechen. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

Bitte wenden Sie sich an DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: schrenk@dwa.de 

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 517 – Gewässermonitoring: physikalisch- chemische Beschaffenheit von Fließgewässern

Die DWA hat das Merkblatt DWA-M 517 „Gewässermonitoring – Strategien und Methoden zur Erfassung der physikalisch- chemischen Beschaffenheit von Fließgewässern“ veröffentlicht. Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) hat unter anderem für die Fließgewässer das zeitnahe Erreichen des guten ökologischen Zustands bzw. des guten ökologischen Potenzials zum Ziel erklärt. Zur Erfüllung dieser ambitionierten Zielvorgabe ist ein umfangreicher Anforderungskatalog formuliert worden. Die zur Erfassung und Überwachung der Gewässerqualität erforderlichen Messprogramme haben die Aufgabe, langfristig und zusammenhängend die Wirkungen von Maßnahmen systematisch zu erfassen. Die Strategie, die dazu dient, kohärente Realdatensätze zur Erhellung der Prozessabläufe und Wirkungen in den Fließgewässern zu generieren, nennt man Fließgewässermonitoring. Unter dem Begriff Monitoring wird hierbei eine Erhebungsmethode verstanden, bei der Messdaten durch regelmäßiges Beobachten mit einer festgelegten Zielsetzung mit vergleichbaren Methoden gewonnen und archiviert werden. Gemäß WRRL sind im Rahmen des Monitorings die Gewässerflora, das Makrozoobenthos, die Fische und die physikalisch- chemische Beschaffenheit des Wassers zu untersuchen. Monitoringmaßnahmen zur Erfassung der biologischen Merkmale bewegen sich generell auf der Ebene der Wirkungen. Die physikalisch-chemischen Untersuchungen dienen demgegenüber in erster Linie dazu, die für einen Gewässerzustand ursächlich verantwortlichen Steuergrößen zu erfassen und umfassend zu beschreiben. Wegen der thematischen Breite, die mit Monitoringstategien verbunden ist, widmet sich das vorliegende DWA-Merkblatt ausschließlich dem Monitoring der Fließgewässer zur Feststellung der physikalisch-chemischen Wasserbeschaffenheit. Biologische Aspekte werden nur angesprochen, soweit diese im Zusammenhang mit den physikalisch- chemischen Untersuchungen zur Feststellung der Beschaffenheit von Belang sind. Insbesondere zu den Verfahren des Online-Monitorings ist der Kenntnisstand noch sehr uneinheitlich. Das vorliegende Merkblatt gibt einen Überblick über die Methoden zur Erfassung der physikalischen und chemischen Wasserbeschaffenheit der oberirdischen Fließgewässer. Das Merkblatt richtet sich damit an die Wasserbehörden und Wasserverbände, die gehalten sind, geeignete Monitoringsysteme im Zuge der Flussgebietsbewirtschaftung bzw. bei der Umsetzung der WRRL aufzubauen. Externe Berater, wie zum Beispiel Ingenieurgesellschaften, werden gegebenenfalls mit der Umsetzung der aufgestellten Messnetzkonzepte beauftragt. Ihnen kann das vorliegende Merkblatt Anregungen und wertvolle Hinweise für den Aufbau funktionsfähiger Monitoringsysteme geben. Das Merkblatt dient auch den forschungsorientierten Einrichtungen als Hilfestellung bei der Etablierung von geeigneten Systemen zur Generierung von geforderten validen Basisdaten hinsichtlich der Wasserbeschaffenheit der oberirdischen Fließgewässer.

Das Merkblatt DWA-M 517 wurde von der DWA-Arbeitsgruppe HW-2.1 „Messnetze zur Erfassung der Wasserbeschaffenheit“ (Sprecher: Dr. Ekkehard Christoffels) im DWA-Fachausschuss HW-2 „Qualitative Hydrologie“ erstellt. Es ersetzt die Merkblätter DVWK-M 228/1996, DVWKM 218/1990/Teil III und DVWKM 201/1982, die hiermit zurückgezogen werden.

Merkblatt DWA-M 517 „Gewässermonitoring – Strategien und Methoden zur Erfassung der physikalisch-chemischen Beschaffenheit von Fließgewässern“

April 2017, 74 Seiten
ISBN 978-3-88721-440-1
Ladenpreis: 88 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 70,40 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
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Merkblatt DWA-M 552 „Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten“

Für eine Vielzahl wasserwirtschaftlicher Planungs- und Bemessungsaufgaben sind Kenntnisse über Hochwasserabflüsse und ihre Wahrscheinlichkeiten erforderlich. Dabei hat es sich in den letzten Jahren zunehmend erwiesen, dass in der Praxis heute Hochwasserdurchflüsse mit einer bestimmten Jährlichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit nicht mehr ausschließlich durch statistische Analyse der beobachteten Scheiteldurchflüsse an der Bedarfsstelle ermittelt werden können, sondern dass die Vorgehensweise umfassender sein sollte. Die DWA legt mit dem neuen Merkblatt DWA-M 552 „Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten“ eine erweiterte und überarbeitete Fassung des DVWK-Merkblattes M 251 „Statistische Analyse von Hochwasserabflüssen“ aus dem Jahr 1999 vor. Ziel des neuen Merkblatts ist es, geeignete praxisnahe Empfehlungen für die Bestimmung von Hochwasserabflüssen an einem Fließgewässerquerschnitt und den zugeordneten Jährlichkeiten zu geben. Da die Güte der berechneten Hochwasserabflüsse bzw. ihrer Jährlichkeiten stets von der Datenbasis und den verwendeten Methoden abhängt, wird im vorliegenden Merkblatt die parallele Anwendung mehrerer Methoden empfohlen, um Unsicherheiten, die aus der Datenlage und systematischen Fehlern einzelner Methoden resultieren können, möglichst klein zu halten. Je nach Anwendungsfall können unterschiedliche Jährlichkeiten gefragt sein. Hierfür werden angepasste grundsätzliche Vorgehensweisen der parallelen Anwendung mehrerer Methoden für alle Jährlichkeiten angeboten. Bei den dargestellten Methoden und Beispielen ist der Fokus auf Jährlichkeiten zwischen 10 und 200 Jahren gerichtet. Das Merkblatt richtet sich mit seinen Empfehlungen an Fachleute, die mit der Lösung hydrologischer Fragestellungen betraut sind. Für diese Spezialisten soll das Merkblatt als Informationsquelle für praxisnahe Ansätze dienen. Merkblatt DWA-M 552 „Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten“ August 2012, 90 Seiten ISBN 978-3-942964-25-8 Ladenpreis: 79,00 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 63,20 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. (0 22 42) 872-333 Fax (0 22 42) 872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop A


 

Merkblatt DWA-M 525 (Entwurf)

Sedimentmanagement in Fließgewässern - Grundlagen, Methoden, Fallbeispiele
März 2011, 156 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-72-4
Einzelpreis EUR 86,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 68,80
Im Merkblatt wird das gesamte Einzugsgebiet von Fließgewässern von der Quelle bis zur Mündung betrachtet. Es enthält sowohl Beiträge zum Sedimentmanagement von Wildbächen als auch zur Sedimentbewirtschaftung großer Ströme. Nach den morphologischen Grundlagen werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die rechtlichen Grundlagen behandelt. Die unterschiedlichen Möglichkeiten und Ansätze der Sedimentbewirtschaftung werden ebenso aufgezeigt, wie die Strategien und Techniken sowie die dazugehörigen Instrumente. Der umfangreiche Abschnitt „Fallbeispiele" gibt anhand von zwölf konkreten Maßnahmen bzw. Maßnahmenpaketen einen detaillierten Einblick in den aktuellen Stand der Sedimentbewirtschaftung in Deutschland und den Nachbarländern Österreich, Schweiz und Niederlande. Abschließend werden alle wesentlichen Gesichtspunkte synoptisch zu einer Gesamtschau des Sedimentmanagement der Fließgewässer mit Ausblick auf die Zukunft zusammengestellt.

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Neu erschienen DWA-M 525 – Sedimentmanagement in Fließgewässern

Vielfältige Nutzungen haben den Sedimenthaushalt und die Sedimentqualität der Fließgewässer über Jahrhunderte hinweg gravierend verändert mit der Folge, dass Sedimente im Rahmen der Gewässerunterhaltung bewirtschaftet werden müssen. Aus gesellschaftlicher Perspektive ist der Umgang mit Sedimenten in vielerlei Hinsicht relevant, da er unmittelbar die Interessen so bedeutsamer Bereiche wie Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verkehr sowie mittelbar über Stoffkreisläufe die Trinkwassergewinnung und Abwasserbeseitigung berührt. Sedimentbewirtschaftung ist deshalb Aufgabe aller für die Gewässer zuständigen Verwaltungen, aber auch der unterschiedlichen Gewässernutzer, wie zum Beispiel Betreiber von Hafen- und Wasserkraftanlagen. Eingriffe in den Sedimenthaushalt haben häufig überregionale und langfristige Folgen sowohl im Hinblick auf die multiple Funktion des Gewässers als auch auf seine Nutzung. Mit der Erkenntnis, dass der gute ökologische Zustand eines Fließgewässers wesentlich von den morphologischen Verhältnissen und damit vom Sedimenthaushalt abhängt, ist im Zusammenhang mit der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie die Sedimentbewirtschaftung in den Fokus der Gewässerunterhaltung gerückt. Auch wenn Sedimente in der Richtlinie nicht hervorgehoben genannt sind, wird wegen der Schlüsselfunktion der Sedimente für den angestrebten guten chemischen und ökologischen Zustand der Gewässer die Notwendigkeit eines koordinierten und an ökologischen Belangen ausgerichteten Sedimentmanagements intensiv diskutiert und bei der Umsetzung teilweise schon berücksichtigt. Jüngste Aktivitäten zielen darauf ab, den Umgang mit Sedimenten explizit in die europäische Gesetzgebung aufzunehmen. Vor diesem Hintergrund stellte sich für die DWA-Arbeitsgruppe WW-2.1 „Sedimentmanagement in Flussgebieten“ die Aufgabe, die derzeitige Praxis des Sedimentmanagements in Deutschland und in angrenzenden Nachbarländern einer vertieften Betrachtung zu unterziehen, um damit den Grundstein zur Entwicklung von Konzepten für größere Flussabschnitte oder gar ganze Einzugsgebiete zu legen. Dementsprechend hat das jetzt vorliegende Merkblatt DWAM 525 „Sedimentmanagement in Fließgewässern – Grundlagen, Methoden, Fallbeispiele“ den Charakter eines „Stateof- the-art“-Berichts, in dem die unterschiedlichen Methoden und Vorgehensweisen des Sedimentmanagements in Fließgewässern beschrieben und bezüglich ihrer Eignung und Wirksamkeit bewertet werden. Dabei wird einerseits auf die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen Bezug genommen und andererseits der Praxisbezug durch Untersetzung mit aussagekräftigen Fallbeispielen sichergestellt. Den Hauptteil des Merkblatts nehmen diese Fallbeispiele ein. Dies stellt sicher, dass der Nutzer des Merkblatts, sei es der Entscheidungsträger in der Wasserwirtschafts- bzw. Wasser- und Schifffahrtsverwaltung oder das mit der Entwicklung eines Sedimentmanagementkonzepts beauftragte Planungsbüro, konkrete Hinweise auf Strategien und Techniken erhält, die sich anderswo schon bewährt haben oder in der Erprobung sind. Sedimentbewirtschaftung ist Teil der Gewässerunterhaltung, und diese wird durch entsprechende Bundes- und Landesgesetze geregelt. Das Merkblatt konzentriert sich auf den Binnenanteil der Flussgebiete, berücksichtigt aber das gesamte Einzugsgebiet der Fließgewässer von den Quellgebieten bis zur Mündung, das heißt, es enthält sowohl Beiträge zum Sedimentmanagement von Wildbächen als auch zur Sedimentbewirtschaftung großer Ströme.

Merkblatt DWA-M 525
„Sedimentmana gement in Fließgewässern
- Grundlagen, Methoden, Fallbeispiele"
November 2012, 165 Seiten
ISBN 978-3-942964-47-0
Ladenpreis: 98,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 78,40 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333
Fax (0 22 42) 872-100
E-Mail: info@dwa.de
 
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Neu erschienen DWA-M 526: Grundlagen morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern

Lokale Eingriffe oder großräumige Um-gestaltungsmaßnahmen an Flussläufen haben häufig weit reichende Auswirkungen auf das hydraulischsedimentologische Gleichgewicht und auf die Gewässermorphologie. Die Planung und Um-setzung von Maßnahmen, insbesondere im Hinblick auf die Erreichung des guten ökologischen/morphologischen Zustandes (EG-Wasserrahmenrichtlinie), setzt deshalb grundlegende Kenntnisse über die in den Gewässern zu beobachtenden morphodynamischen Phänomene und die damit verbundenen Prozesse voraus.
Die Morphologie von Fließgewässern steht mit der Strömung in komplexer Wechselwirkung. Eine hinreichend große Strömungsbelastung führt an der Gewässersohle zur Umlagerung des dort vorhandenen Materials und damit verbunden zur Ausbildung von morphologischen Strukturen, welche wesentlicher Bestandteil der morphodynamischen Phänomene sind. In Abhängigkeit vom betrachteten Naturraum bilden sich verschiedenste solcher Strukturen aus. Je nach Randbedingung (z. B. Gefälle, Korngrößenspektrum, Kornmaterial, etc.) können sogenannte Step-Pool Systeme, Deckschichten oder Transportkörper auftreten und die zugehörigen Laufformen reichen von Verzweigungen bis zu Mäandern. Die Größenordnung dieser morphologischen Strukturen reicht hierbei von zentimetergroßen Riffeln bis zu meterlangen Dünen, hundertmeterlangen Bänken und kilometerlangen Mäandern.
Unter dem Begriff Phänomen wird das Ergebnis aus einzelnen Prozessen verstanden. Neben der verbalen Beschreibung der Phänomene werden auch die dafür erforderlichen Parameter auf-geführt. Auf Formeln wird dagegen verzichtet.
Zahlreiche morphodynamische Phänomene werden in signifikanter Weise durch die aufkommende oder vorhandene Vegetation beeinflusst bzw. geprägt. Hierzu zählen u. a. die Rehnen- und Inselbildung. Der Vegetationseinfluss wird in denjenigen Kapiteln aufgezeigt und erläutert, in denen er für die Morphodynamik der Fließgewässer von Bedeutung ist.
Die Erfassung und Beschreibung morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern erfordert die Berücksichtigung der relevanten Maßstabsebene, d. h. der zeitlichen und räumlichen Auflösung der zugrunde liegenden Prozesse. Dabei bemisst sich die Dauerhaftigkeit in Wochen und Monaten bis hin zu Jahrhunderten und die räumlichen Ausmaße reichen von wenigen Zentimetern bis zu vielen Kilometern.
Die Festlegung der Skalenhierarchie ist nicht einheitlich, sondern hängt von der Fragestellung sowie von der Ausdehnung des zu untersuchenden Fließgewässers ab. Auf kontinentaler bis regionaler Ebene beeinflussen geologische Randbedingungen die Entstehung von Landformen und typischen Gewässernetzen, die wiederum Einfluss auf die Phänomene kleinerer Maßstabsebenen haben.
Das vorliegende Merkblatt beinhaltet die Beschreibung und Erläuterung der „natürlichen" morphodynamischen Phänomene in Fließgewässern, die für das Prozessverständnis der Entstehung und des Zerfalls morphologischer Strukturen sowie des Sedimenttransportes erforderlich sind. Zusätzlich wird als bauwerks-bedingtes Phänomen die Buhnenfeldverlandung behandelt, da Buhnen den Flusslauf über lange Strecken festlegen und somit die Uferstruktur prägen. Die Beschreibungen und Erläuterungen konzentrieren sich auf die morphodynamischen Phänomene im Flussschlauch der Gewässer.
Die Arbeitsgruppe WW-2.2 „Grundlagen morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern" im Fachausschuss WW-2 „Morphodynamik der Binnen- und Küstengewässer" möchte mit diesem neuen Merkblatt Kommunen, Länder, Wasserwirtschaftsverbände, Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen sowie Ingenieurbüros, aber auch Entscheidungsgremien und Fachleute vor Ort, ansprechen.

Herausgeber und Vertrieb
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA)
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
August 2015, 70 Seiten
ISBN 978-3-88721-244-5 Ladenpreis: 86 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 68,80 Euro A

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Arbeitsblatt DWA-A 530

Beobachteranleitung für nebenamtliche Niederschlagsstationen Nst (A) und Nst (k) (BAN)
(vorher DVWK-Regel 126/1988 und Hinweis ATV-H 144)

November 2011, 28 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-97-7
Einzelpreis: EUR 35,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 28,00
Das Arbeitsblatt spezifiziert die Vorgaben, die für die Umsetzung der hohen Anforderungen bei der Beobachtung an nebenamtlichen Stationen zu berücksichtigen sind. Der Fokus liegt dabei auf der Niederschlagsbeobachtung. Die Regelungen dieser Beobachteranleitung dienen einem Standard für die sachlich homogene Datenerfassung an Stationen des amtlichen Wetterdienstes und anderer Betreiber von Niederschlagsstationen, wie Gebietskörperschaften, regionale Wasserwirtschaftsverbände oder private Körperschaften. Mit der Beobachteranleitung wird eine wichtige Basis gelegt, auf der hydrometeorologische Daten für einen breiten Anwendungsbereich auf verbindlichen Konventionen beruhend erfasst werden können. Betreiber von Messnetzen, die aufgrund ihres Aufgabenprofils nicht sämtliche Aufgaben amtlicher Wetterstationen wahrnehmen, können aus dem in diesem Arbeitsblatt beschriebenen Mess- und Beobachtungsprogramm die für sie relevanten Größen auswählen

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Arbeitsblatt DWA-A 531 (Entwurf)

Starkregen in Abhängigkeit von Wiederkehrzeit und Dauer

Juni 2011, 28 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-85-4
(vorher Arbeitsblatt ATV-A 121 bzw. Regel DVWK-R 124)
Einzelpreis EUR 32,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 25,60
Starkregenangaben gehören zu den wichtigsten Planungskenngrößen in der wasserwirtschaftlichen und wasserbaulichen Praxis. Sie werden u. a. in urbanen Gebieten bei der Bemessung von Regenentwässerungssystemen und an Fließgewässern bei der Dimensionierung von Wasserbauwerken als Ausgangsparameter benötigt. Von ihrer Genauigkeit hängt ganz entscheidend die Genauigkeit der Zielgrößen entsprechender Berechnungsverfahren und Modelle ab. Dabei ist zu beachten, dass ihre Überschätzung zu erheblichen Mehrkosten bei der baulichen Umsetzung führen kann, ihre Unterschätzung zu einem nicht vertretbaren, überhöhten Restrisiko des Versagens während des Betriebs wasserwirtschaftlicher und wasserbaulicher Anlagen. Im Arbeitsblatt werden die wesentlichen Grundzüge seiner Vorgänger beibehalten. Die Überarbeitung hat zum Ziel, aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen, ohne aber die seinerzeit angestrebte Vereinheitlichung des Vorgehens bei statistischen Starkregenanalysen in Frage z u stellen.

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Neu erschienen Arbeitsblatt DWA-A 531 „Starkregen in Abhängigkeit von Wiederkehrzeit und Dauer“

Starkregenangaben gehören zu den wichtigsten Planungskenngrößen in der wasserwirtschaftlichen und wasserbaulichen Praxis. Sie werden unter anderem in urbanen Gebieten bei der Bemessung von Regenentwässerungssystemen und an Fließgewässern bei der Dimensionierung von Wasserbauwerken als Ausgangsparameter benötigt. Von ihrer Genauigkeit hängt ganz entscheidend die Genauigkeit der Zielgrößen entsprechender Berechnungsverfahren und Modelle ab. Ihre Überschätzung kann zu erheblichen Mehrkosten bei der baulichen Umsetzung führen, ihre Unterschätzung zu einem nicht vertretbaren, überhöhten Restrisiko des Versagens während des Betriebs wasserwirtschaftlicher und wasserbaulicher Anlagen. Trotz der flächendeckenden Verfügbarkeit von Starkregenangaben durch „Koordinierte Starkniederschlags-Regionalisierungs- Auswertungen“ (KOSTRA) gibt es nach wie vor Bedarf an lokalen Stationsanalysen, um zum Beispiel die inzwischen verlängerten Datenreihen auszuwerten, jüngere Entwicklungen zu bewerten oder lokale Besonderheiten im Vergleich zu den KOSTRA-Angaben einzuordnen. Dies ist jedoch nur dann uneingeschränkt möglich, wenn man dem im Arbeitsblatt empfohlenen methodischen Vorgehen folgt. Im neuen Arbeitsblatt DWA-A 531 „Starkregen in Abhängigkeit von Wiederkehrzeit und Dauer“ werden wesentliche Grundzüge des im Jahr 1985 erschienenen Arbeitsblatts ATV-A 121 bzw. des textgleichen Hefts 124 der DVWK-Regeln zur Wasserwirtschaft „Starkregenauswertung nach Wiederkehrzeit und Dauer“ beibehalten. In der Überarbeitung des Arbeitsblatts wurde aktuellen Entwicklungen Rechnung getragen, ohne die seinerzeit angestrebte Vereinheitlichung des Vorgehens bei statistischen Starkregenanalysen infrage zu stellen.

Arbeitsblatt DWA-A 531 „Starkregen in Abhängigkeit von Wiederkehrzeit und Dauer“,
September 2012,
29 Seiten
ISBN 978-3-942964-28-9
Ladenpreis: 38,00 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 30,40 Euro

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
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Fax (0 22 42) 872-100
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Neuerscheinung:

 

Merkblatt DWA-M 544 „Ausbreitungsprobleme von Einleitungen – Prozesse, Methoden und Modelle“ – Teile 1 und 2

Die DWA hat das Merkblatt DWA-M 544 „Ausbreitungsprobleme von Einleitungen – Prozesse, Methoden und Modelle – Teil 1: Anwendungsgrundlagen, Schätzformeln und eindimensionale Modelle“ und „Teil 2: Mehrdimensionale Modelle“ veröffentlicht. Einleitungen von Stoffen und/oder Wärme haben – mitunter gravierende – Konsequenzen für die Qualität des im Gewässer herrschenden chemischen und ökologischen Zustands. Für die Planung von Einleitungen oder auch die Beurteilung unplanmäßiger, etwa unfallbedingter Gewässerverunreinigungen ist ein Verständnis der maßgebenden, den Transport und die Ausbreitung bestimmenden Prozesse sowie, darauf aufbauend, die Anwendung geeigneter Methoden und Modelle erforderlich. „Ausbreitungsvorgänge“ bzw. „Ausbreitungsprobleme“ umfassen in ihrer vollen Allgemeinheit deutlich mehr, als in dem vorliegenden Merkblatt abgedeckt werden konnte. Gegenstand beider Teile des Merkblatts ist die Behandlung der Ausbreitungs- und Transportvorgänge von gelösten Stoffen und Wärme, nicht aber von Feststoffen (Geschiebe, Schweb- und Schwimmstoffen), Gasbläschen („bubble plumes“) oder Öl. Entgegen der Meinung, dass der ingenieurtechnische Gewässerschutz am Kläranlagenablauf endet, können hydraulisch optimierte Einleitungsbauwerke die maximalen Schadstoffkonzentrationen im Gewässer um ein Vielfaches verringern und damit die ökologischen Bedingungen erheblich verbessern. Statt einfacher Kanäle oder Rohrleitungen werden immer häufiger Diffusor-Bauwerke mit zahlreichen Öffnungen verwendet, um einerseits die lokalen Belastungen zu reduzieren und andererseits die natürlichen Mischungsprozesse im Vorfluter zu unterstützen. Die sachgerechte Bemessung der Einleitungsbauwerke ist somit stark gewässerabhängig und erfordert neben der detaillierten Kenntnis des Gewässers auch eine – je nach Ausgangssituation und Aufgabenstellung unterschiedlich komplexe – Analyse der Interaktion mit dem eingeleiteten Fluid. Ausgehend von der prozessorientierten Beschreibung dieser Interaktion wird in den beiden Teilen des Merkblatts versucht, nach einem einführenden Methodenüberblick eine Darstellung zeitgemäßer Methoden und Modelle zur Behandlung praktischer Ausbreitungsprobleme von planmäßigen wie unplanmäßigen (zum Beispiel unfallbedingten) Einleitungen zu geben. Genauigkeitsanforderungen und zweckmäßiger Detaillierungsgrad einer Ausbreitungsuntersuchung, aber auch die Komplexität der zugrunde liegenden Strömungs- und Transportprozesse können sich je nach praktischer Aufgabenstellung ganz erheblich voneinander unterscheiden. Während für manchen Anwendungshintergrund mit einer einfachen Schätzformel das Auslangen gefunden werden kann, erfordern andere Situationen eine wesentlich detailliertere Erfassung der maßgebenden Prozesse. Der Schwerpunkt des ersten Teils (Merkblatt DWA-M 544-1) liegt auf der Erläuterung der physikalischen Prozesse und auf einem Methodenüberblick sowie auf Verfahren für Abschätzung, Grobscreening und eindimensional-instationäre Modellierung. Im zweiten Teil (Merkblatt DWA-M 544-2) wird der schon in Teil 1 vorgestellte Stufenaufbau der Methoden weiterverfolgt und abgeschlossen. Den Schwerpunkt des zweiten Teils bilden Strahlintegral- und Längenmaßstabsmodelle, Methoden der Hydroinformatik und prozessorientierte Detailuntersuchungen. Zusammen verfolgen beide Teile des Merkblatts das Ziel, Anwendern eine fachlich fundierte Hilfestellung für die Behandlung von Ausbreitungsproblemen zu geben. Das Merkblatt richtet sich an Fachleute in Behörden, Ingenieurbüros, Firmen und Verbänden, die mit der Lösung von Ausbreitungsproblemen bei Einleitungen betraut sind. Vor diesem Anwendungshintergrund soll das Merkblatt als Informationsquelle für praxisnahe Ansätze dienen.

Das Merkblatt DWA-M 544 „Ausbreitungsprobleme von Einleitungen – Prozesse, Methoden und Modelle“ mit den beiden Teilen „Anwendungsgrundlagen, Schätzformeln und eindimensionale Modelle“ und „Mehrdimensionale Modelle“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe WW- 3.4 „Ausbreitungsprobleme von Einleitungen“ (Sprecher: Prof. Bernhard H. Schmid) im DWA-Fachausschuss WW-3 „Hydraulik“ erarbeitet.

Merkblatt DWA-M 544-1 „Ausbreitungsprobleme von Einleitungen – Prozesse, Methoden und Modelle – Teil 1: Anwendungsgrundlagen, Schätzformeln und eindimensionale Modelle“,
Juli 2016
ISBN 978-3-88721-280-3,
59 Seiten
Ladenpreis: 80 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 64 Euro

Merkblatt DWA-M 544-2 „Ausbreitungsprobleme von Einleitungen – Prozesse, Methoden und Modelle – Teil 2: Mehrdimensionale Modelle,
Juli 2016
Ladenpreis: 97 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 77,60 Euro

Herausgeber und Vertrieb DWA
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 550  „Dezentrale Maßnahmen zur Hochwasserminderung"

Das Merkblatt DWA-M 550 „Dezentrale Maßnahmen zur Hochwasserminderung" ist veröffentlicht worden.
Hochwasserrisiken entstehen sowohl durch Flussüberschwemmungen und Überflutungen in den Küstengebieten als auch durch lokal eng begrenzte Sturzfluten oder durch Rückstau aus Abwassersystemen. Mit der EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie werden heute auch auf europäischer Ebene zur Verminderung der potenziellen hochwasserbedingten Schadfolgen nicht-bauliche Maßnahmen der Hochwasser-vorsorge sowie Maßnahmen zur Verminderung der Hochwasserwahrscheinlichkeit gefordert. In Hochwasserrisikomanagementplänen werden die betroffenen Einzugsgebiete dargestellt, sofern die vorhergehenden Analysen zu Hochwassergefahr und Hochwasserrisiko einen entsprechenden Bedarf gezeigt haben.
Mit dem nun vorliegenden Merkblatt werden solche dezentralen Maßnahmen vorgestellt, die einen wichtigen Beitrag bei der Umsetzung der europäischen Richtlinie leisten können, indem sie überwiegend reduzierend auf die Hochwasserwelle wirken. Dezentrale Maß-nahmen sind meist integrative Maßnahmen, die neben dem Hochwasserschutz weitere positive Wirkungen für den Wasserkreislauf, insbesondere die Grundwasserneubildung und die Umwelt haben, und sie weisen häufig Synergien zwischen den Zielen der Hochwasserrisiko-management-Richtlinie und der Wasserrahmenrichtlinie auf.
Ziel des Merkblatts ist es, Empfehlungen für die Auswahl geeigneter Maßnahmen zu geben und die Potenziale aufzuzeigen. Die verschiedenen möglichen Maßnahmen werden vorgestellt und hinsichtlich hydrologischer Wirkung, Umweltwirkung sowie der Kosten beschrieben. Der Fokus liegt auf den Maßnahmen zur Hochwasserminderung, also Maß-nahmen, die durch Abflussminderung und verstärkte Retention Scheitelabflüsse und Wellenvolumen reduzieren und so einen Beitrag zur Reduzierung von Hochwasserschäden leisten.
Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe HW-4.3 „Dezentraler
Hochwasserschutz" (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher) im DWA-Fachaus-schuss HW-4 „Hochwasservorsorge" (Ob-mann: Dr.-Ing. Klaus Piroth) erstellt. Zielgruppe dieses Merkblatts sind die Wasserwirtschafts-, Landwirtschafts-, Forstwirtschafts- und Umweltverwaltungen, Ingenieurbüros sowie Städte und Gemeinden und die von ihnen gebildeten Verbände zum Hochwasserschutz oder zur Gewässerunterhaltung.

Merkblatt DWA-M 550 „Dezentrale
Maßnahmen zur Hochwasserminderung"
November 2015, 95 Seiten ISBN 978-3-88721-262-9 Ladenpreis: 97 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 77,60 Euro Herausgeber und Vertrieb
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
E-Mail: info@dwa.de
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Zum Thema „Dezentrale Maßnahmen zur Hochwasservermeidung" findet am 4./5. Februar 2016 ein Seminar an der Technischen Universität München statt. Informationen und Anmeldung über:
Dr. Wolfgang Rieger
TU München
Lehrstuhl für Hydrologie und
Flussgebietsmanagement
E-Mail: wolfgang.rieger@tum.de

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Merkblatt DWA-M 551 „Audit Hochwasser - wie gut sind wir vorbereitet"

In der Öffentlichkeit werden seit einigen Jahren vermehrt die Möglichkeiten und Grenzen der Abwehr von Hochwassergefahren und der Beherrschung von Hochwasserschäden diskutiert. Dabei treten neben den Risiken von Hochwasser entlang großer und mittlerer Gewässerläufe Gefahren durch Sturzfluten infolge von örtlich eng begrenzten, extremen Niederschlagsereignissen verstärkt ins Bewusstsein. Ab einer bestimmten Dimension können auch Sturzfluten technisch nicht beherrscht werden. Nach den langjährigen Erfahrungen der Deutschen Versicherer resultieren mehr als die Hälfte der regulierten Schäden aus derartigen lokal begrenzten Extremereignissen. Unter den Fachleuten besteht Einvernehmen, dass neben dem Ausbau technischer Schutzbauten vor allem den geeigneten Strategien der ergänzenden Hochwasservorsorge durch Kontrolle und Minderung von Schadenspotenzialen eine immer größere Bedeutung zukommt. In diesem fachlichen Konsens verfolgt die DWA das Projekt von vereinheitlichten Audits zur Hochwasservorsorge für Kommunen mit dem Ziel, den Status der ergänzenden nicht baulichen Hochwasservorsorge analysierend zu bewerten und damit den Beteiligten die Möglichkeit zu geben, sich über den Ist-Zustand Rechenschaft abzulegen und daraus gegebenenfalls Entscheidungenzur Verbesserung der Hochwasservorsorge abzuleiten. Das Merkblatt DWA-M 551 stellt die fachliche Grundlage für die Audits dar und ist eine wertvolle Informationsquelle für die in der Hochwasservorsorge tätigen Fachleute in Landesbehörden, Kommunen, Ingenieurbüros und Versicherungen. Mit dem Merkblatt stößt die DWA einen Prozess an, der in der praktischen Auseinandersetzung mit den Chancen und den Grenzen von Hochwasservorsorge laufend eine kontinuierliche Selbstkontrolle etablieren und dauerhaft fortgesetzt werden soll.

Merkblatt DWA-M 551 „Audit Hochwasser
- wie gut sind wir vorbereitet"
Dezember 2010, 36 Seiten
ISBN 978-3-941897-63-2
Ladenpreis: 38,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 30,40 Euro.

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Kundenzentrum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333, Fax 872-100
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Merkblatt DWA-M 552 „Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten“

Für eine Vielzahl wasserwirtschaftlicher Planungs- und Bemessungsaufgaben sind Kenntnisse über Hochwasserabflüsse und ihre Wahrscheinlichkeiten erforderlich. Dabei hat es sich in den letzten Jahren zunehmend erwiesen, dass in der Praxis heute Hochwasserdurchflüsse mit einer bestimmten Jährlichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit nicht mehr ausschließlich durch statistische Analyse der beobachteten Scheiteldurchflüsse an der Bedarfsstelle ermittelt werden können, sondern dass die Vorgehensweise umfassender sein sollte. Die DWA legt mit dem neuen Merkblatt DWA-M 552 „Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten“ eine erweiterte und überarbeitete Fassung des DVWK-Merkblattes M 251 „Statistische Analyse von Hochwasserabflüssen“ aus dem Jahr 1999 vor. Ziel des neuen Merkblatts ist es, geeignete praxisnahe Empfehlungen für die Bestimmung von Hochwasserabflüssen an einem Fließgewässerquerschnitt und den zugeordneten Jährlichkeiten zu geben. Da die Güte der berechneten Hochwasserabflüsse bzw. ihrer Jährlichkeiten stets von der Datenbasis und den verwendeten Methoden abhängt, wird im vorliegenden Merkblatt die parallele Anwendung mehrerer Methoden empfohlen, um Unsicherheiten, die aus der Datenlage und systematischen Fehlern einzelner Methoden resultieren können, möglichst klein zu halten. Je nach Anwendungsfall können unterschiedliche Jährlichkeiten gefragt sein. Hierfür werden angepasste grundsätzliche Vorgehensweisen der parallelen Anwendung mehrerer Methoden für alle Jährlichkeiten angeboten. Bei den dargestellten Methoden und Beispielen ist der Fokus auf Jährlichkeiten zwischen 10 und 200 Jahren gerichtet. Das Merkblatt richtet sich mit seinen Empfehlungen an Fachleute, die mit der Lösung hydrologischer Fragestellungen betraut sind. Für diese Spezialisten soll das Merkblatt als Informationsquelle für praxisnahe Ansätze dienen.

Merkblatt DWA-M 552 „Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten“
August 2012,
90 Seiten ISBN 978-3-942964-25-8
Ladenpreis: 79,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 63,20 Euro
Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle
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Merkblatt DWA-M 607: Altgewässer - Ökologie, Sanierung und Neuanlage

(vorher DVWK-Merkblatt 219/1991)
Juni 2010, 83 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-25-0
Einzelpreis: EUR 62,00 / Preis für fördernde Mitglieder: EUR 49,60

Altgewässer unterliegen besonderen naturraumtypischen Gesetzmäßigkeiten. Die langen Entwicklungszeiten, das sich entsprechend dem Entwicklungsstand immer wieder verändernde Artenspektrum und die unterschiedlichen Randbedingungen und Ansprüche der Nutzerseite lassen Altgewässer häufig einzigartig sein. Im Merkblatt werden die ökologischen Charakteristiken von Altgewässern, deren Entstehung, Entwicklung und Bedeutung für Natur und Landschaft sowie ihre Gefährdungen und Beeinträchtigungen durch Nutzungen beschrieben. Eine kurze Wertung mit Folgerungen leitet über zu Empfehlungen für die Sanierung, Neuanlage und den Schutz der Altgewässer. Diskussionsbeispiele bilden den Abschluss. Das Merkblatt ist für alle bestimmt, die für die Pflege und Entwicklung der Fließgewässer in den Tallandschaften verantwortlich sind oder für diese Probleme ein sonstiges Interesse haben. Im Themenkomplex „Fließgewässer- und Auenentwicklung" sind Altgewässer zudem für die Maßnahmenplanung und -umsetzung gemäß EG-Wasserrahmenrichtlinie von Bedeutung.

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Merkblatt DWA-M 610: Neue Wege der Gewässerunterhaltung - Pflege und Entwicklung von Fließgewässern

Juni 2010, 237 Seiten, mit CD-ROM, DIN A4
ISBN 978-3-941897-11-3
Einzelpreis: EUR 98,00 / Preis für fördernde Mitglieder: EUR 78,40

Das Merkblatt zeigt, wie allein durch eine geänderte und angepasste Gewässerunterhaltung deutlich mehr Naturnähe erreicht werden kann, ohne die Nutzungsansprüche zu beeinträchtigen. Wesentliches Ziel ist es, die Spielräume einer innovativen Gewässerunterhaltung und ihre Grenzen aufzuzeigen und nachvollziehbar für die Praxis zu erläutern. Die Ergebnisse sind vielseitig nutzbar und eine wichtige Informationsquelle für Behörden, Planer, Unterhaltungs- und Naturschutzverbände und alle anderen an Fragen der Gewässerunterhaltung Interessierten. Das Merkblatt fasst den aktuellen Stand einer ökologischen, an den Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie orientierten Gewässerpflege und -entwicklung zusammen, ohne die Intention zu haben, die umfangreichen Veröffentlichungen zur technischen Umsetzung der Unterhaltungsmaßnahmen zu ersetzen.

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 611 „Fluss und Landschaft – Ökologische Entwicklungskonzepte“

Voraussetzung für nachhaltige Entwicklungsmaßnahmen an Fließgewässern sind Kenntnisse über ihre naturräumlich bedingten Selbstreinigungskräfte und über die stofflichen Einflussgrößen einschließlich aller Einträge im kommunalen und landwirtschaftlichen Bereich. Ferner sind zur Einschätzung erfolgversprechender Sanierungsmaßnahmen, die natur- und landschaftstypischen Gegebenheiten zu berücksichtigen und die gewässerspezifischen Biozönosen zu erkunden. Das vorliegende Merkblatt DWA-M 611 ist ein Nachdruck des Merkblattes DVWK-M 240 „Fluss und Landschaft – Ökologische Entwicklungskonzepte“ aus dem Jahr 1996, welches vom DVWK (Deutscher Verband für Wasserwirtschaft und Kulturbau e. V.) herausgegeben wurde. Die seinerzeitige Bearbeitung lag beim Fachausschuss „Ökologisch begründete Sanierung kleiner Fließgewässer“ als gemeinsames Gremium des DVWK und der Deutschen Limnologischen Gesellschaft (DGL). Das durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) geförderte Verbundforschungsvorhaben „Modellhafte Erarbeitung ökologisch begründeter Sanierungskonzepte für kleine Fließgewässer“ befasste sich mit der ökologischen Entwicklung der Hunte, Ilm, Lahn, Stör, Vils und Warnow. Die Ergebnisse dieser Forschungsvorhaben sind zusammen mit weiteren Erkenntnissen zur ökologischen Entwicklung von Fließgewässern nach einem ganzheitlichen Ansatz als vernetztes Konzept für Fluss und Landschaft im Merkblatt DVWK-M 240/1996 dargestellt. Die zwischenzeitliche Entwicklung der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Erkenntnisse und die Veränderungen im politisch-administrativen und juristischen Bereich sind insbesondere geprägt durch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL), deren formale, organisatorische und fachliche Umsetzung erhebliche Auswirkungen auf wasserwirtschaftliches Handeln bei Planung, Bau, Unterhaltung und Betrieb von Gewässern und Anlagen hat. Die im Merkblatt DVWK-M 240/1996 enthaltenen Darstellungen berücksichtigen diese Gesichtspunkte noch nicht. Das Merkblatt DVWK-M 240/1996 ist jedoch in seiner strukturierten und fachlich überzeugenden Darstellung der Zusammenhänge eine wertvolle Quelle auch für die derzeitigen, neueren Aufgaben der Wasserwirtschaft und stellt nach wie vor eine wesentliche Arbeitsgrundlage dar. Eine Aktualisierung und inhaltliche Überarbeitung wurde nicht vorgenommen. Nach eingehender Prüfung empfehlen der DWA-Fachausschuss GB-1 „Ökologie und Management von Flussgebieten“ und der DWA-Hauptausschuss GB „Gewässer und Boden“ das Merkblatt DVWK-M 240 aus dem Jahr 1996 auch weiterhin als Merkblatt DWA-M 611 zur Anwendung bei der wasserwirtschaftlichen Planung sowie als wertvolle Hilfe für die Beurteilung fachlicher Zusammenhänge und ihrer konkreten Umsetzung am Gewässer. Das Merkblatt verfolgt das Ziel, den Mitarbeitern in Planungsbüros und den Aufsichtsführenden in Behörden ein Instrumentarium an die Hand zu geben, anhand dessen die Umsetzung ökologisch begründeter Entwicklungsmaßnahmen an kleinen Fließgewässern verwirklicht werden kann.

Merkblatt DWA-M 611 „Fluss und Landschaft – Ökologische Entwicklungskonzepte“,
Februar 2013
238 Seiten,
ISBN 978-3-941089-28-0
Ladenpreis: 98 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 78,40 Euro

Zu beziehen bei:
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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 612-1: Gewässerrandstreifen – Teil 1: Grundlagen und Funktionen, Hinweise zur Gestaltung

Fließgewässer mit ihren Auen zählen zu den artenreichsten Landschaftsbestandteilen in Mitteleuropa. Sie beherbergen eine Vielzahl von Lebensräumen und sind geprägt durch Abflussschwankungen (Hoch- und Niedrigwasser) sowie Verlagerungen des Gewässerbetts (Erosion und Sedimentation), den sogenannten hydromorphologischen Prozessen. Wegen ihrer Bedeutung für den Naturhaushalt bedürfen Fließgewässer und Auen eines besonderen Schutzes. Im 20. Jahrhundert wurden viele Fließ gewässer begradigt, eingetieft und aufgestaut. Ziele waren die Verbesserung der Schifffahrt, die Nutzung der Wasserkraft sowie der Schutz von landwirtschaftlichen Nutzflächen, von Siedlungsgebieten und Infrastruktureinrichtungen vor Hochwasser. Auf diese Weise wurden die natürlichen bettgestaltenden Prozesse stark eingeschränkt, oft sogar ganz unterbunden. Lebensräume in und an den Gewässern und in ihren Auen gingen verloren. Einleitungen in die Gewässer, vor allem der Eintrag aus landwirtschaftlichen Nutzflächen, können die Lebensbedingungen in den Gewässern zusätzlich belasten. Die Naturschutz- und Umweltgesetzgebung fordern heute die Erhaltung bzw. die Wiederherstellung des guten ökologischen Zustands in unseren Gewässern und die Erhaltung der Artenvielfalt (Biodiversität). Voraussetzung dafür ist eine zumindest eingeschränkte Gewässerentwicklung durch das Wiederzulassen hydromorphologischer Prozesse. Zu diesem Zweck müssen künftig mehr Flächen entlang der Fließgewässer zur Verfügung gestellt werden. Der neu vorliegende Teil 1 „Grundlagen und Funktionen, Hinweise zur Gestaltung“ des Merkblatts DWA-M 612 „Gewässerrandstreifen“, soll die Bedeutung der ufernahen Bereiche für die Gewässerentwicklung und den Gewässerschutz verdeutlichen. In einem Teil 2 des Merkblatts werden ausgeführte Beispiele vorgestellt, um den Praxisbezug herzustellen. Das Merkblatt gibt Hinweise zu den Funktionen von Gewässerrandstreifen und den in ihrer Breite über den Gewässerrandstreifen hinausgehenden Uferstreifen bzw. Entwicklungskorridor. Es stellt mögliche Entwicklungsziele vor und zeigt auf, wie sowohl Gewässerrandstreifen als auch Uferstreifen im Hinblick auf wasserwirtschaftliche und naturschutzfachliche Anforderungen gestaltet, entwickelt und gepflegt werden sollten. Zusätzlich werden Konzepte zur Realisierung vorgestellt. Der Flächenanspruch für Uferstreifen und Entwicklungskorridore geht dabei über die gesetzlichen Mindestbreiten von Gewässerrandstreifen hinaus. Die vorliegende Abhandlung ist eine Aktualisierung des Merkblatts DVWKM 244 „Uferstreifen an Fließgewässern – Funktion, Gestaltung und Pflege“ aus dem Jahr 1997. Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie, die aktuelle Fassung des Wasserhaushaltsgesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes sowie neuere Erkenntnisse im Bereich der Gewässerökologie haben diese Neubearbeitung erforderlich gemacht. Dieses Merkblatt ist inhaltlich auch eine Fortschreibung des Merkblatts DVWK-M 204 „Ökologische Aspekte bei Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern“ aus dem Jahr 1984. Darüber hinaus ergänzt es das Merkblatt DWAM 610, „Neue Wege der Gewässerunterhaltung – Pflege und Entwicklung von Fließgewässern“ aus dem Jahr 2010, in Bezug auf die Gestaltung der gewässernahen Flächen. Das Merkblatt ist für alle bestimmt, die für die Unterhaltung, das heißt Pflege und Entwicklung der Fließgewässer verantwortlich sind oder für diese Probleme ein sonstiges Interesse haben.

Merkblatt DWA-M 612-1 „Gewässerrandstreifen – Teil 1: Grundlagen und Funktionen Hinweise zur Gestaltung“
September 2012,
46 Seiten
ISBN 978-3-942964-48-7
Ladenpreis: 52,00 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 41,60 Euro

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Merkblatt DWA-M 612-1 (Entwurf)

Gewässerrandstreifen und Entwicklungskorridore für Fließgewässer

Teil 1: Grundlagen und Funktionen, Entwicklungsziele, Planung und Realisierung
(vorher DVWK-Merkblatt 244/1997)
Mai 2011, 51 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-82-3
Einzelpreis EUR 55,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 44,00
Fließgewässer und Auen bilden einen zusammenhängenden Biotopkomplex, der vielfältige Funktionen erfüllt. Dazu gehören: natürlicher Uferschutz, Vergrößerung des Rückhalteraumes bei Hochwasser, Schaffung von Lebensräumen für eine Vielzahl von Arten, Abstandshalter und Puffer gegen Stoffeinträge u.a.m. In der Vergangenheit sind die gewässernahen Flächen durch anthropogene Einflüsse wie Ausweisung von Siedlungs- und Gewerbegebieten, Verkehrsflächen und landwirtschaftliche Nutzung ständig reduziert bzw. in ihren Funktionalitäten stark eingeschränkt worden. Gewässerrandstreifen bzw. Entwicklungskorridore bewirken ein Abrücken der angrenzenden Nutzungen vom Fließgewässer und eröffnen Möglichkeiten für eigendynamische Gewässerentwicklungen. Der Merkblattentwurf beschreibt die Funktionen von Gewässerrandstreifen, ihre Gestaltung, Entwicklung und Pflege. Zusätzlich werden verschiedene Elemente zur Planung und Realisierung aufgezeigt. Im späteren Teil 2 werden Beispiele vorgestellt.

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Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 616 „ Verkehrssicherungspflicht bei Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern – Empfehlungen zur Handhabung“ liegt vor

Die Verkehrssicherungspflicht des Unterhaltungspflichtigen ist ein wichtiger Bestandteil der Gewässerunterhaltung. Die Verkehrssicherung umfasst u. a. die Instandhaltung der Infrastruktur im Rahmen der Gewässerpflege (u. a. Unterhaltungs- und Betriebswege), die Kontrolle und Sicherung von Bauwerken (auch Hochwasserschutzanlagen) sowie die Unterhaltung der Einrichtungen der Freizeit- und Erholungsnutzung. Was bedeutet Verkehrssicherungspflicht? – Wen oder Was betrifft sie? – Die Rechtsprechung hat aus den §§ 823 und 836 BGB die allgemeine Pflicht entwickelt, das eigene Verhalten so einzurichten und gewisse Tätigkeiten so zu regeln, dass Schädigungen Dritter vermieden werden. Jeder, der in seinem Verantwortungsbereich Gefahrenquellen schafft oder andauern lässt, muss die ihm möglichen und zumutbaren Vorkehrungen treffen, um daraus drohende Gefahren für Dritte abzuwenden. Es geht also sowohl um das eigene Handeln als auch um die Sicherung von Gefahrenquellen an Fließgewässern und in der Aue. Wie der ordnungsgemäße Betrieb einer wasserwirtschaftlichen Anlage sicherzustellen ist, wird im zugehörigen Genehmigungsbescheid und in DIN-Normen, einer wasserrechtlichen Genehmigung, in Merkblättern oder Dienstanweisungen beschrieben. Der ordnungsgemäße Umfang der Gewässerunterhaltung richtet sich nach dem Wasserhaushaltsgesetz und den einzelnen Landeswassergesetzen und wird in Abstimmung mit den Wasserbehörden durch jährlich aufzustellende Unterhaltungspläne festgelegt. Der größte Regelungs- und Informationsbedarf besteht also bei der Verkehrssicherungspflicht im Zusammenhang mit dem Ausbau und der Unterhaltung von Fließgewässern. Das vorliegende Merkblatt soll in kurzer und übersichtlicher Form die verschiedenen Aspekte der Verkehrssicherungspflicht beleuchten und anhand von Beispielen zeigen, wie die Verkehrssicherungspflicht vor Ort aussehen kann. Darüber hinaus spielen der Arbeitsschutz und die Unfallverhütung eine wichtige Rolle. Das Merkblatt gilt nicht für Bundeswasserstraßen und Binnenwasserstraßen, weil dort ähnlich wie auf Straßen und Autobahnen besonders gestaltete Verkehrssicherungspflichten bestehen. Das Merkblatt umfasst auch nicht die Arbeitssicherheit bzw. die in Zusammenhang mit Arbeiten notwendigen Absperrungen etc., weil auch dort besondere Verkehrssicherungspflichten gelten. Bei den in diesem Merkblatt beschriebenen Sicherungsmaßnahmen und Beispielen für die Wahrnehmung der Verkehrssicherungspflicht handelt es sich um Anregungen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben können. Alle Sicherungsmaßnahmen sind unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung individuell zu gestalten, regelmäßig zu kontrollieren und zu dokumentieren. Das Merkblatt richtet sich an alle, die in der Gewässerunterhaltung und im Gewässerausbau tätig sind; es ist wichtig, sich damit zu befassen, welche Regeln bei den jeweiligen Arbeiten im Hinblick auf die Verkehrssicherungspflicht zu beachten sind und welche Folgen es haben kann, wenn diese Regeln verletzt werden. Das Merkblatt DWA-M 616 „Verkehrssicherungspflicht bei Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern – Empfehlungen zur Handhabung“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe GB-2.8 „Verkehrssicherungspflicht an Fließgewässern“ im Fachausschuss GB-2 „Unterhaltung und Ausbau von Fließgewässern“ erarbeitet. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 616 wird bis zum 28. Februar 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen richten Sie bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an die DWA-Bundesgeschäftsstelle:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
E-Mail: schrenk@dwa.de
 
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Merkblatt DWA-M 618 „Erholung und Freizeitnutzung an Seen – Voraussetzungen, Planung, Gestaltung“

Neu erschienen:
Seen und ihr unmittelbares Umfeld bieten durch die starke Gliederung ihrer Lebensräume artenreiche und gleichzeitig auch sehr empfindliche Strukturen von hohem Wert für die Biosphäre, aber auch eine hohe Attraktivität für den Menschen. Mit der seit den Nachkriegsjahren erheblich gestiegenen und noch immer steigenden Freizeit der Bürger in Deutschland nimmt der Druck auf diese Lebensräume überproportional zu. Gleichzeitig werden durch Auskiesung und durch Einstau in den ehemaligen Braunkohletagebaugebieten Seeflächen neu geschaffen und ebenfalls einer Freizeitnutzung zugeführt. Unter diesen Konstellationen kann nur eine fundierte Fachplanung die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung und Steuerung der Aktivitäten an den betroffenen Gewässern schaffen. Naturschutz und das berechtigte Anliegen der Bevölkerung, Raum für Erholung und Freizeit zu haben, sind abzugleichen. Dabei geht es nicht darum, das eine auszuschließen, um das andere zu stärken, sondern um die Schaffung der Vereinbarkeit von Gewässerschutz und Freizeitnutzung. Hinweise für Fachplanungen dieser Art bietet das nun neu vorliegende Merkblatt DWA-M 618 „Erholung und Freizeitnutzung an Seen – Voraussetzungen, Planung, Gestaltung“. Es aktualisiert die bereits 1996 als Merkblatt DVWK-M 233 erschienene erste Fassung der Abhandlung mit dem Titel „Erholung und Freizeitnutzung an Seen – Voraussetzung, Planung, Gestaltung“. Die Notwendigkeit zur Überarbeitung ergab sich aus dem ausgeprägten Wandel der rechtlichen Vorgaben in den letzten Jahren, der weiter fortschreitenden Diversifizierung der Freizeitsportarten und der Intensivierung der Freizeitnutzung von Seen. Fallbeispiele nahmen in der ersten Ausgabe breiten Raum ein. Auf deren nicht immer übertragbare Information wurde zugunsten einer ausführlicheren Darstellung der Beurteilungs- und Lenkungsmöglichkeiten für Freizeitaktivitäten an Seen verzichtet. Die DWA-Arbeitsgruppe GB-3.2 „Erholung und Freizeitnutzung an Seen“ will mit dem vorliegenden Merkblatt eine Arbeitshilfe bieten für Konzepte zur Planung von naturverträglichen und konfliktarmen Freizeitseen bzw. Freizeitnutzungen an Seen. Es bietet Anregungen, Hilfen und Argumente bei der Planung von Freizeitnutzungen an Seen und deren Infrastrukturen. Es ist gleichermaßen geeignet bei Fragen zur Bewertung, Prüfung und Genehmigung bei der Neuanlage von Seen (zum Beispiel Baggerseen, Talsperren, Tagebauseen) wie auch für die Sanierung und Restaurierung vorhandener Seen. Die Empfehlungen dieses Merkblatts richten sich an all diejenigen, die mit der Planung, Ausgestaltung, Betreuung und dem Monitoring von Seen befasst sind. Dies sind vor allem Fachleute der Wasserwirtschaft, des Wasserbaus, der Landschaftsplanung und des Naturschutzes sowie der Umwelt- und Naturschutzverbände. Ebenso sind die Vertreter der Wassersportorganisationen, aber auch die Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft Zielgruppe des vorliegenden Merkblatts. Und schließlich soll es in der übrigen Bevölkerung für Verständnis und Akzeptanz für die naturschützerischen Notwendigkeiten im Lebensraum See werben.

Merkblatt DWA-M 618 „Erholung und Freizeitnutzung an Seen – Voraussetzungen, Planung, Gestaltung“ September 2014, 65 Seiten ISBN 978-3-944328-75-1 Ladenpreis: 78 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 62,40 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 619 „Ökologische Baubegleitung bei Gewässerunterhaltung und -ausbau“ liegt vor

In den letzten Jahren haben die Anforderungen an die ökologischen Belange in der Planung und Umsetzung von Maßnahmen deutlich zugenommen. Hierbei sind die inhaltlichen Anforderungen an die ökologischen Gutachten im Rahmen der Planung (LBP, UVS, ASP) bekannt und vielfältig behandelt. Ein relativ neues Element ist die ökologische Baubegleitung (ÖBB). Diese wird zunehmend in den Genehmigungen gefordert, ohne dass für alle Beteiligten damit der konkrete Umfang und die sich daraus ergebenden Aufgaben klar sind. Diese Lücke soll mit dem vorliegenden Merkblatt erstmalig geschlossen werden. Durch die ÖBB sollen sowohl die Umweltverträglichkeit von Bauvorhaben, die Berücksichtigung der Belange des Natur-, Gewässer- und Bodenschutzes als auch die Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Erreichung der Umweltziele gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie bzw. der leitbildtypischen Entwicklungsziele erreicht werden. Damit umfasst die ÖBB alle Maßnahmen, die zu einer möglichst umweltverträglichen Umsetzung der Gewässerplanung und zu einer optimalen Gewässerentwicklung führen. Im Merkblatt werden umfassend die Leistungen beschrieben, welche unter dem Begriff der ökologischen Baubegleitung zu verstehen sind. Es wird angegeben, in welchen Planungs- und Bauphasen eine ÖBB sachlich geboten ist und welche weiteren Tätigkeiten in Betracht kommen können. Des Weiteren werden auch Möglichkeiten zur Beauftragung dieser Leistungen dargestellt. Die ökologische Baubegleitung stellt ein wirksames Mittel dar, um die ökologischen und naturschutzfachlichen Belange bei der Ausführungsplanung, der Ausschreibung sowie während und nach der Bauausführung zu berücksichtigen. Sie erstellt und bündelt Informationen und wirkt moderierend und kontrollierend am Umsetzungs-, Bau- und Entwicklungsprozess einer wasserbaulichen Maßnahme mit. Von besonderer Bedeutung ist dabei die (weitere) enge Zusammenarbeit mit dem technischen Planer auch während der Erstellung der Ausführungsplanung und Ausschreibungsunterlagen. Der Schwerpunkt des vorliegenden Merkblattes liegt auf der Darstellung und Beschreibung der einzelnen Leistungen der ÖBB zum Umbau von Fließgewässern sowie der Zuordnung zu den einzelnen Phasen im Bauablauf. Das Merkblatt richtet sich an Fachleute in Behörden, Verbänden, Ingenieurbüros und Baufirmen, die mit Planung, Ausbau, Unterhaltung und Entwicklung von Fließgewässern gefasst sind. Das Merkblatt DWA-M 619 „Ökologische Baubegleitung bei Gewässerunterhaltung und -ausbau“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe GB-2.11 „Ökologische Baubegleitung bei Gewässerunterhaltung und -ausbau“ erarbeitet. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA gerne entgegen.

Das Merkblatt DWA-M 619 wird bis zum 31. Juli 2012 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Stellungnahmen richten Sie bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an die: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-210,
Fax 872-135
E-Mail: schrenk@dwa.de

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Neu erschienen: Merkblatt DWA-M 619 „Ökologische Baubegleitung bei Gewässerunterhaltung und -ausbau"

Die DWA hat das Merkblatt DWA-M 619 „Ökologische Baubegleitung bei Gewässerunterhaltung und -ausbau" veröffentlicht.
In den letzten Jahren haben die Anforderungen an die ökologischen Belange in der Planung und Umsetzung von Maßnahmen deutlich zugenommen.

Hierbei sind die inhaltlichen Anforderungen an die ökologischen Gutachten im Rahmen der Planung [landespflegerische Begleitplanung (LBP), Umweltverträglichkeitsstudie (UVS), artenschutzrechtlicher Fachbeitrag (ASP)] bekannt und vielfältig behandelt. Ein relativ neues Element ist die ökologische Baubegleitung (ÖBB). Diese wird zunehmend in den Genehmigungen gefordert ohne dass für alle Beteiligten damit der konkrete Umfang und die sich daraus ergebenden Aufgaben klar sind. Diese Lücke soll mit dem vorliegenden Merkblatt erstmalig geschlossen werden.
Durch die OBB sollen sowohl die Umweltverträglichkeit von Bauvorhaben, die Berücksichtigung der Belange des Natur-, Gewässer- und Bodenschutzes als auch die Umsetzung geeigneter Maß-nahmen zur Erreichung der Umweltziele gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie bzw. der leitbildtypischen Entwicklungsziele erreicht werden. Damit umfasst die ÖBB alle Maßnahmen, die zu einer möglichst umweltverträglichen Umsetzung der Gewässerplanung und zu einer optimalen Gewässerentwicklung führen.

Im Merkblatt werden umfassend die Leistungen beschrieben, die unter dem Begriff der Ökologischen Baubegleitung zu verstehen sind. Es wird angegeben, in welchen Planungs- und Bauphasen eine ÖBB sachlich geboten ist und welche weiteren Tätigkeiten in Betracht kommen können. Des Weiteren werden auch Möglichkeiten zur Beauftragung dieser Leistungen dargestellt.

Die ökologische Baubegleitung stellt ein wirksames Mittel dar, um die ökologischen und naturschutzfachlichen Belange bei der Ausführungsplanung, der Ausschreibung, während und nach der Bauausführung zu berücksichtigen. Sie erstellt und bündelt Informationen und wirkt moderierend und kontrollierend am Umsetzungs-, Bau- und Entwicklungsprozess einer wasserbaulichen Maßnahme mit. Von besonderer Bedeutung ist dabei die (weitere) enge Zusammenarbeit mit dem technischen Planer auch während der Erstellung der Ausführungsplanung und Ausschreibungsunter-lagen.
Der Schwerpunkt des vorliegenden Merkblatts liegt auf der Darstellung und Beschreibung der einzelnen Leistungen der ÖBB zum Umbau von Fließgewässern sowie der Zuordnung zu den einzelnen Phasen im Bauablauf. Das Merkblatt richtet sich an Fachleute in Behörden, Verbänden, Ingenieurbüros und Baufirmen, die mit Planung, Ausbau, Unterhaltung und Entwicklung von Fließgewässern befasst sind.

Herausgeber und Vertrieb:
DWA, Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef; Tel. 0 22 42/872-333
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Merkblatt DWA-M 619 „Ökologische Baubegleitung bei Gewässerunterhaltung und -ausbau", Juni 2015, 62 Seiten ISBN 978-3-88721-226-1 Ladenpreis: 80 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 64 Euro
Passend zum Merkblatt veranstaltet die DWA am 15. Oktober 2015 in Karlsruhe das Seminar „Ökologische Baubegleitung". Informationen:
Angelika Schiffbauer
Tel. 0 22 42/872-156
E-Mail: schiffbauer@dwa.de

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Entwurf Merkblatt DWA-M 624 „Risiken an Badestellen und Freizeitgewässern aus gewässerhygienischer Sicht“ liegt vor

Im Zuge der Umsetzung der Richtlinie 2006/7/EG über die Qualität der Badegewässer und deren Bewirtschaftung wurden 2006 die Aufgaben zur Überwachung der Badegewässer wesentlich erweitert. Neben den obligatorischen mikrobiologischen Anforderungen wurden Kriterien zur Beurteilung eines Gewässers bis hin zur Aufstellung von Bewirtschaftungsplänen festgelegt. Darüber hinaus wurden Maßnahmenkataloge zur Gefahrenabwehr gefordert, zum Beispiel bei Blaualgenblüten oder kurzzeitigen Beeinträchtigungen, und eine Verpflichtung zur öffentlichkeitswirksamen Berichterstattung eingeführt. Diese neuen Überwachungsschwerpunkte waren der Anlass zur Herausgabe des Entwurfes dieses Merkblattes. Es werden gewässerökologische Grundlagen zur hygienischen Beurteilung von Badegewässern dargestellt und Handlungshilfen aufgezeigt. Baden und Sporttreiben am und im Wasser ist allerorten beliebt und trägt zum allgemeinen Wohlbefinden des Menschen bei. Oberflächengewässer können jedoch mit natürlich vorkommenden oder fäkalbürtigen Krankheitserregern sowie durch massenhaftes Auftreten von Cyanobakterien (Blaualgen) belastet sein, sodass der Kontakt mit Wasser Gesundheitsrisiken bergen kann. Gerade in mäßig belasteten Gewässern können mikrobielle Risiken jedoch nicht unbedingt als solche erkannt werden. Während offizielle EU-Badestellen regelmäßig von der Gesundheitsverwaltung überwacht werden, gibt es sowohl an Seen als auch an Fließgewässern zahlreiche inoffizielle Badeplätze, die von der Bevölkerung für Freizeitzwecke genutzt werden, jedoch nicht in das Überwachungsprogramm einbezogen sind. Generell werden im Merkblatt alle Formen von Freizeitgewässern betrachtet. Neben den ausgewiesenen Badestellen existieren sowohl an vielen Seen als auch an Fließgewässern (zum Beispiel Isar, Rhein, Ruhr oder Sieg) eine ganze Reihe „inoffizieller“ Badestellen, die traditionell von der Bevölkerung zum Baden genutzt werden. Obwohl das Baden an diesen Stellen oftmals nicht direkt verboten ist, sind sie nicht Teil des EUÜberwachungsprogramms, d. h. sie werden nicht behördlich auf hygienisch relevante Verschmutzungen untersucht und es werden in der Regel keine aktiven Maßnahmen getroffen, um an diesen Stellen eine gute Wasserqualität zu gewährleisten und die Bevölkerung vor möglichen Gefährdungen zu schützen. Im Rahmen der gesetzlichen Badegewässerüberwachung dienen mikrobiologisch- hygienische Untersuchungen als Instrument, um zeitweise oder langfristig auftretende Belastungssituationen zu erfassen und bilden die Grundlage, um regulatorische Maßnahmen zum Schutz der Badenden oder Sporttreibenden vor Infektionen zu ergreifen. Während das Vorkommen von natürlich im Gewässer lebenden Krankheitserregern nicht oder nur indirekt (zum Beispiel durch Reduzierung von Nährstoffeinträgen, Verringerung der Wassertemperatur) beeinflusst werden kann, sind das Auftreten und die Konzentration fäkalbürtiger Krankheitserreger in hohem Maße anthropogen bedingt und können prinzipiell durch die Regulation von Abwassereinleitungen (Punktquellen) oder von Fäkaleinträgen aus der Landwirtschaft (diffuse Quellen) gesteuert werden. Entgegen der allgemeinen Annahme existieren jedoch mit wenigen Ausnahmen (zum Beispiel Krankenhausabwässer) keine gesetzlichen Grenzwerte hinsichtlich der Einleitung von Fäkalbakterien, Viren oder Parasiten in die Oberflächengewässer. Obwohl die seit den 1970er Jahren verstärkten Abwasserreinigungsmaßnahmen und die damit verbundene Reduzierung der Gewässerdüngung ihren Niederschlag in einer deutlichen Verbesserung der ökologischen Gewässergüte insbesondere von Fließgewässern gefunden haben, gingen diese Änderungen nicht zwangsläufig mit einer Verbesserung der mikrobiologisch-hygienischen Gewässergüte einher. Obgleich im Volksmund oftmals die im Vergleich zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts „gute Wasserqualität“ vieler Oberflächengewässer beschworen wird, ist der Öffentlichkeit vielfach nicht bewusst, dass die gängige ökologische Gewässerklassifizierung keine Rückschlüsse auf die mikrobiologisch-hygienische Unbedenklichkeit eines Gewässers erlaubt und so keine Aussagen zur möglichen Nutzbarkeit eines Gewässers für Bade- und Freizeitzwecke zulässt. Dies liegt daran, dass zur Erfassung der ökologischen Gewässergüte keine mikrobiologisch- hygienischen Parameter berücksichtigt werden. Zwar wurde in der Vergangenheit versucht, die mikrobiologisch- hygienische Gewässerbewertung der ökologischen Klassifizierung anzupassen, doch haben sich entsprechende Konzepte als nicht praktikabel erwiesen. Das vorliegende Merkblatt liefert Grundlagen für die Einschätzung der Risiken an Badestellen aus gewässerhygienischer Sicht. Neben einer ausführlichen Darstellung möglicher Gesundheitsgefährdungen und den Eintragspfaden von Gewässerbelastungen werden Möglichkeiten der Überwachung sowie Handlungsempfehlungen und Maßnahmen zur Reduktion gesundheitlicher Risiken aufgeführt. Der vorliegende Merkblatt-Entwurf richtet sich vor allem an Fachleute der Gesundheitsverwaltung und der Wasserwirtschaft, aber auch an Vertreter der Kommunen, von Wassersportorganisationen und Freizeitverbänden. Letztendlich soll das Merkblatt auch die Bevölkerung bzw. den Badegast für vorhandene Risiken sensibilisieren und an eigenverantwortliches Handeln appellieren. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

Das MerkMerkblatt DWA-M 624 wird bis zum 15. November 2014 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: schrenk@dwa.de Eine digitale Vorlage für Ihre Stellungnahme finden Sie unter http://de.dwa. de/themen.html oder im DWA-Entwurfsportal. Für die Dauer der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme steht der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWAdirekt http:// www.dwa.de/dwadirekt als Leseversion zur Verfügung. Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Printversion oder digital käuflich erworben werden.

Entwurf Merkblatt DWA-M 624 „Risiken an Badestellen und Freizeitgewässern aus gewässerhygienischer Sicht“ August 2014, 47 Seiten ISBN 978-3-944328-77-5 Ladenpreis: 52,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 42 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Merkblatt DWA-M 624 „ Risiken an Badestellen und Freizeitgewässern aus gewässerhygienischer Sicht“ liegt vor

Die DWA hat das Merkblatt DWA-M 624 „Risiken an Badestellen und Freizeitgewässern aus gewässerhygienischer Sicht“ veröffentlicht. Im Zuge der Umsetzung der Richtlinie 2006/7/EG über die Qualität der Badegewässer und deren Bewirtschaftung wurden 2006 die Aufgaben zur Überwachung der Badegewässer wesentlich erweitert. Neben den obligatorischen mikrobiologischen Anforderungen wurden Kriterien zur Beurteilung eines Gewässers bis hin zur Aufstellung von Bewirtschaftungsplänen festgelegt. Darüber hinaus wurden Maßnahmenkataloge zur Gefahrenabwehr, zum Beispiel bei Cyanobakterienblüten oder kurzzeitigen Beeinträchtigungen, gefordert und eine Verpflichtung zur öffentlichkeitswirksamen Berichterstattung eingeführt. Diese neuen Überwachungsschwerpunkte waren der Anlass zur Herausgabe des Merkblatts DWA-M 624 „Risiken an Badestellen und Freizeitgewässern aus gewässerhygienischer Sicht“. Es werden gewässerökologische Grundlagen zur hygienischen Beurteilung von Badegewässern dargestellt und Handlungshilfen aufgezeigt. Baden und Sporttreiben am und im Wasser sind allerorten beliebt und tragen zum allgemeinen Wohlbefinden des Menschen bei. Oberflächengewässer können jedoch mit natürlich vorkommenden oder fäkalbürtigen Krankheitserregern sowie durch massenhaftes Auftreten von Cyanobakterien (Blaualgen) belastet sein, sodass der Kontakt mit Wasser Gesundheitsrisiken bergen kann. Gerade in mäßig belasteten Gewässern können mikrobielle Risiken jedoch nicht unbedingt als solche erkannt werden. Während offizielle EU-Badestellen regelmäßig von der Gesundheitsverwaltung überwacht werden, gibt es sowohl an Seen als auch an Fließgewässern zahlreiche inoffizielle Badeplätze, die von der Bevölkerung für Freizeitzwecke genutzt werden, jedoch nicht in das Überwachungsprogramm einbezogen sind. Generell werden im Merkblatt alle Formen von Freizeitgewässern betrachtet. Neben den ausgewiesenen Badestellen existieren sowohl an vielen Seen als auch an Fließgewässern (zum Beispiel Isar, Rhein, Ruhr oder Sieg) eine ganze Reihe „inoffizieller“ Badestellen, die traditionell von der Bevölkerung zum Baden genutzt werden. Obwohl das Baden an diesen Stellen oftmals nicht direkt verboten ist, sind sie nicht Teil des EUÜberwachungsprogramms, das heißt, sie werden nicht behördlich auf hygienisch relevante Verschmutzungen untersucht, und es werden in der Regel keine aktiven Maßnahmen getroffen, um an diesen Stellen eine gute Wasserqualität zu gewährleisten und die Bevölkerung vor möglichen Gefährdungen zu schützen. Im Rahmen der gesetzlichen Badegewässerüberwachung dienen mikrobiologisch- hygienische Untersuchungen als Instrument, um zeitweise oder langfristig auftretende Belastungssituationen zu erfassen und bilden die Grundlage, um regulatorische Maßnahmen zum Schutz der Badenden oder Sporttreibenden vor Infektionen zu ergreifen. Während das Vorkommen von natürlich im Gewässer lebenden Krankheitserregern nicht oder nur indirekt (zum Beispiel durch Reduzierung von Nährstoffeinträgen, Verringerung der Wassertemperatur) beeinflusst werden kann, sind das Auftreten und die Konzentration fäkalbürtiger Krankheitserreger in hohem Maße anthropogen bedingt und können prinzipiell durch die Regulation von Abwassereinleitungen (Punktquellen) oder von Fäkaleinträgen aus der Landwirtschaft (diffuse Quellen) gesteuert werden. Entgegen der allgemeinen Annahme existieren jedoch mit wenigen Ausnahmen (zum Beispiel Krankenhausabwässer) keine gesetzlichen Grenzwerte hinsichtlich der Einleitung von Fäkalbakterien, Viren oder Parasiten in die Oberflächengewässer. Obwohl die seit den 1970er-Jahren verstärkten Abwasserreinigungsmaßnahmen und die damit verbundene Reduzierung der Gewässerdüngung ihren Niederschlag in einer deutlichen Verbesserung der ökologischen Gewässergüte insbesondere von Fließgewässern gefunden haben, gingen diese Änderungen nicht zwangsläufig mit einer Verbesserung der mikrobiologisch-hygienischen Gewässergüte einher. Obgleich im Volksmund oftmals die im Vergleich zur Mitte des 20. Jahrhunderts „gute Wasserqualität“ vieler Oberflächengewässer beschworen wird, ist der Öffentlichkeit vielfach nicht bewusst, dass die gängige ökologische Gewässerklassifizierung keine Rückschlüsse auf die mikrobiologisch-hygienische Unbedenklichkeit eines Gewässers erlaubt und so keine Aussagen zur möglichen Nutzbarkeit eines Gewässers für Bade- und Freizeitzwecke zulässt. Dies liegt daran, dass zur Erfassung der ökologischen Gewässergüte keine mikrobiologisch- hygienischen Parameter berücksichtigt werden. Zwar wurde in der Vergangenheit versucht, die mikrobiologisch- hygienische Gewässerbewertung der ökologischen Klassifizierung anzupassen, doch haben sich entsprechende Konzepte als nicht praktikabel erwiesen. Das vorliegende Merkblatt liefert Grundlagen für die Einschätzung der Risiken an Badestellen aus gewässerhygienischer Sicht. Neben einer ausführlichen Darstellung möglicher Gesundheitsgefährdungen und den Eintragspfaden von Gewässerbelastungen werden Möglichkeiten der Überwachung sowie Handlungsempfehlungen und Maßnahmen zur Reduktion gesundheitlicher Risiken aufgeführt. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe GB-5.8 „Hygiene“ (Sprecher: Dr. Dipl.-Biol. Heinrich Keusen) im DWA-Fachausschuss GB-5 „Stoffeinträge und Wirkungen auf Fließgewässer“ erstellt und richtet sich vor allem an Fachleute der Gesundheitsverwaltung und der Wasserwirtschaft, aber auch an Vertreter der Kommunen, von Wassersportorganisationen und Freizeitverbänden. Letztendlich soll das Merkblatt auch die Bevölkerung bzw. den Badegast für vorhandene Risiken sensibilisieren und an eigenverantwortliches Handeln appellieren.

Merkblatt DWA-M 624
„Risiken an Badestellen und Freizeitgewässern aus gewässerhygienischer Sicht"
Juni 2016, 64 Seiten
ISBN 978-3-88721-320-6
Ladenpreis: 82 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 65,60 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 02242/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Zurückziehung des DWA-Merkblatts ATV-M 702 - Abfälle und Abwässer aus landwirtschaftlichen Betrieben

Der DWA-Hauptausschuss „Industrieabwässer und anlagenbezogener Gewässerschutz" hat beschlossen, das Merkblatt ATV-M 702 „Wirtschaftsdünger, Abfälle und Abwässer aus landwirtschaftlichen Betrieben" von 1995 zurückzuziehen.
In dem Merkblatt ATV-M 702 wird ein umfangreicher Themenkomplex angesprochen, insbesondere:
●● Wirtschaftsdünger aus der Tierhaltung (Anfallmengen und Inhaltsstoffe sowie Lagerung und Behandlung von Gülle und Festmist),
●● Gärsaft aus der Gärfutterbereitung (Anfallmengen und Inhaltsstoffe so-wie Lagerung),
●● Abwasser aus Pflanzenschutzmaß-nahmen,
●● Abwasser von Hof- und Gebäude,
●● Wirtschaftsdünger, Abfälle und Abwässer aus der Produktverarbeitung (zum Beispiel Obstsaftherstellung, Weinherstellung, Brennereien, Kartoffelverarbeitung, Gemüseverarbeitung, Schlachträume, Milchgewinnung).
Die im Merkblatt aufgeführten Zahlen hat das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) bereits in eigenen Blättern aktualisiert, zum Beispiel in „Faustzahlen für die Landwirtschaft". Auch haben Landwirtschaftsverwaltungen der Bundesländer für die Berechnung des Wirtschaftsdüngeranfalls entsprechende Regelungen.
Aussagen zur Lagerung von Jauche, Gülle, Silagesickersäften bzw. Gärsubtraten sind in aktualisierter Form im Gelb-druck DWA-A 792 „JGS-Anlagen" enthalten.

Bezüglich der Festlegungen zu Wirtschaftsdünger, Abfällen und Abwässern aus der Produktverarbeitung gibt es zahl-reiche Überschneidungen mit vielen an-deren aktuellen Merkblättern aus dem Fachausschuss IG-2 „Industrieabwasser mit organischen Inhaltsstoffen", zum Beispiel DWA-M 708 „Abwasser aus der Milchverarbeitung" (Oktober 2011), DWA-M 766 „Abwasser aus der Erfrischungsgetränke-, der Fruchtsaftindustrie und der Mineralbrunnen" (August 2012), DWA-M 773 „Abwasser aus der Weinbereitung" (Juli 2012), Entwurf DWA-M 751 „Abwasser aus der Gemüse-verarbeitung und Sauerkrautbereitung"
(November 2014).

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DWA-A 704 

Betriebs- Methoden für die Abwasseranalytik

Das DWA- Arbeitsblatt A704 enthält Vorgaben zur Anwendung und Qualitätssicherung von Betriebsmethoden im Rahmen der Selbstüberwachung von Abwasserbehandlungsanlagen. Es bietet Hilfestellung für das Laborpersonal von öffentlichen oder industriellen Abwasseranlagen, die Selbstüberwachung zuverlässig und sicher anzuwenden.

Anhand von Musterkarten kann das sehr flexible System durch " betriebliche Festlegungen " auf die Anforderungen an der jeweiligen Anlage praxisnah zugeschnitten werden.

Das Arbeitsblatt kostet € 62,- (€ 49,60 für Mitglieder) und kann bei der Bundesgeschäftsstelle unter E-Mail kundenzentrum@dwa.de oder Telefon 02242 - 872333 bestellt werden. 

Mitvertrieb: IQK-Ordner zum DWA-A 704

Dokumentation der internen Qualitätskontrolle in der Betriebsanalytik
DWA-Landesverband Baden-Württemberg
1. Auflage 12/2006, 105 Seiten, Loseblattausgabe mit Register für IQK-Karten 1-11, DIN A 4, einschließlich Ordner, Musterkarten und CD
ISBN 978-3-939057-74-1
Ladenpreis: EUR 90,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 72,00

Mit diesem Ordner können Sie Ihre Dokumente aus der internen Qualitätskontrolle in der Betriebsanalytik vollständig und nachvollziehbar verwalten. Übersichtlich in einem Register sind die zur Dokumentation benötigten IQK-Musterkarten hinterlegt. Jeder kann sich rasch einen Überblick über den Stand der Qualitätssicherung verschaffen. Zur elektronischen Verwaltung enthält die zugehörige CD Musterkarten im EXCEL-Format. Die benötigten Rechenoperationen sind hinterlegt. So besteht die Möglichkeit, die Musterkarten für den eigenen Bedarf anzupassen. Der Ordner wurde auf der Basis der gesammelten Erfahrungen aus Auditierung von Betriebslaboren kommunaler Abwasseranlagen und der Handlungsempfehlung des Landes Baden-Württemberg zur Umsetzung der qualitätsgesicherten Eigenkontrolle (QE) sowie in Anlehnung an das Arbeitsblatt DWA-A 704 erstellt.

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Merkblatt DWA-M 706-4: Kraftwerke und Energieversorgungsbetriebe - Teil 4: Abwasser, das bei der Wäsche von Rauchgasen aus Feuerungsanlagen entsteht

November 2010, 15 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-48-9
Einzelpreis: EUR 24,00 / Preis für fördernde Mitglieder: EUR 19,20

Das Merkblatt befasst sich mit der Behandlung von Abwässern und Rückständen, die bei der Wäsche von Rauchgasen aus Feuerungsanlagen entstehen. Die Wäsche von Rauchgasen dient primär der Entschwefelung, daher werden die Anlagen auch als „Rauchgasentschwefelungsanlagen" bezeichnet. Das Merkblatt informiert über die Rechtsgrundlagen und enthält Angaben zu den Abwasseranfallstellen und der Zusammensetzung der Abwässer. Zudem werden geeignete Abwasserbehandlungsverfahren benannt sowie Informationen zu Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen gegeben. Es richtet sich an Betreiber, Behörden, Ingenieurbüros, Lehrende und Studierende an Ausbildungseinrichtungen.

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Merkblatt DWA-M 708: Abwasser aus der Milchverarbeitung

Oktober 2011, 66 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-95-3
Einzelpreis: EUR 63,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 50,40
Das Merkblatt gibt Hinweise zur Vermeidung, Entstehung, Erfassung und zur Behandlung von Abwasser, das bei der Be- und Verarbeitung von Milch und Milchbestandteilen anfällt. Zu den milchverarbeitenden Betrieben gehören Molkereien, Meiereien, Milchwerke und Milchindustriebetriebe sowie Käsereien und Trocknungswerke. Beschrieben werden Verfahren zur Vermeidung, Verminderung und Behandlung von Abwasser aus milchverarbeitenden Betrieben nach dem Stand der Technik gemäß § 57 Wasserhaushaltsgesetz und des Anhangs 3 der Abwasserverordnung. Zudem werden Stoffströme sowie innerbetriebliche Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung von Emissionen nach BVT-Merkblatt „Nahrungsmittelindustrie" dargestellt. Das Merkblatt vermittelt einen fachspezifischen Überblick und richtet sich insbesondere an Fachbehörden der Wasser- und Abfallwirtschaft, Verbände, Planer von Abwasserableitungs- oder Abwasserreinigungsanlagen und die einschlägigen Betriebe.

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DWA-M 715

Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen
In Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW)
Juni 2007, 20 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-940173-08-9
Ladenpreis: EUR 28,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 22,40
Das Merkblatt gibt Empfehlungen und Hinweise zur Abwehr von Verkehrs-
bzw. Umweltgefährdungen durch Ölunfälle sowie zur Reinigung
ölverschmutzter Verkehrsflächen. Dabei geht es sowohl um die Wiederherstellung der
Verkehrssicherheit als auch um den Schutz von Böden, Grundwasser und
Oberflächengewässer vor den Folgen von Ölverunreinigungen. Es werden die
rechtlichen Grundlagen skizziert und die Maßnahmen, die im Falle eines
Ölunfalls zu treffen sind, dargestellt. Anschließend werden
Anforderungen für den Einsatz von Ölbindemittel zur Ölbeseitigung auf
Verkehrsflächen beschrieben, wobei die durchzuführenden Maßnahmen genannt werden
und Aussagen zur Eignung und Handhabung von Ölbindemitteln getroffen
werden. Erstmals werden auch Reinigungsverfahren mittels Fahrzeugen und
Geräten behandelt, da diese zunehmend an Bedeutung gewinnen. Auch hier
werden die durchzuführenden Maßnahmen, die Anforderungen an die
Reinigungsmaschinen und die Handhabung geregelt. 
Weitere Informationen und Bestellung:
DWA-Webshop: Suchbegriff "Verkehr" 

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Neu erschienen

Arbeitsblatt DWA-A 716-1 „Öl und Chemikalienbindemittel - Anforderungen/Prüfkriterien/ Zulassung - Teil 1: Allgemeine Anforderungen"

Bei Unfällen mit Ölen und anderen flüssigen Chemikalien kommt der Gefahrenabwehr und Schadenbegrenzung einschließlich dem vorbeugenden Gesundheits- und Umweltschutz besondere Bedeutung zu. Bei diesen Maßnahmen ist der Einsatz von geeigneten Öl- und Chemikalienbindemitteln entscheidend. Bei unsachgemäßer Handhabung kann es zu gefährlichen Reaktionen kommen. Ziel ist es, durch einheitliche Vorgaben zur Prüfung und Bewertung von Bindemitteln die wahrscheinliche Eignung für den angestrebten Einsatzzweck sowie die Zuverlässigkeit solcher Produkte anhand der Verpackungshinweise erkennbar zu machen. Auf diese Weise kann der sachlich richtige und schnelle Einsatz sichergestellt werden und ein besserer Schutz der Anwender (zum Beispiel Einsatzkräfte von Feuerwehren und Katastrophenschutz, Industrie und Gewerbe) sowie der Umwelt gewährleistet werden. Bisher gibt/gab es in Deutschland hierfür zwei Standardregelungen: ● LTwS 27 mit dem Teil „Anforderungen an Ölbinder“ (Stand: April 1998) – Bekanntmachung des BMU vom 12. März 1990 – WA I 3 – 20374/18. – Bekanntmachung des BMU vom 23. April 1998 – WA I 3 – 23074/22. ● LTwS 31 „Anforderungen an Chemikalienbindemittel“ (Herausgegeben vom UBA im März 2001, zwischenzeitlich zurückgezogen). Eine Überprüfung der LTwS 27 hat ergeben, dass eine Anpassung der Regelungsinhalte an technische Entwicklungen erforderlich ist. Während die LTwS 27 noch gültig ist, wurde die LTwS 31 infolge von Problemen hinsichtlich der Anwendung der Prüfvorschriften und der Einteilung in Gruppen zwischenzeitlich zurückgezogen. Damit fehlen einheitliche Vorgaben in diesem Bereich. Das Arbeitsblatt DWA-A 716 „Öl- und Chemikalienbindemittel – Anforderungen/ Prüfkriterien/Zulassung“ fasst nun die beiden Regelwerke unter Berücksichtigungder neuesten Erkenntnisse und gesetzlichen Regelungen zusammen. Da diese Zusammenfassung sehr umfangreich und die Gesamterarbeitung einige Jahre dauern wird, wird das Arbeitsblatt DWA-A 716 „Öl- und Chemikalienbindemittel – Anforderungen/Prüfkriterien/ Zulassung“ in verschiedene Teile aufgeteilt, wobei Teil 1 die „Allgemeinen Anforderungen“ an alle Öl- und Chemikalienbindemittel beinhaltet und die Voraussetzung für alle anderen Blätter ist. Spezielle Regelungen werden in Abhängigkeit der Stoffgruppe in entsprechenden Teilen niedergelegt. Derzeit sind die in Tabelle 1 genannten Teile vorgesehen. Das Arbeitsblatt DWA-A 716-1 liegt mittlerweile vor und umfasst die allgemeinen Anforderungen und Prüfverfahren für alle Öl- und Chemikalienbindemittel. Es wird hierbei ein Klassifizierungssystem für Öl- und Chemikalienbindemittel vorgestellt, sowie grundlegende Anforderungen hinsichtlich sicherheitstechnischer, arbeitsmedizinischer und umwelt-
DWA-A 716-1 Allgemeine Anforderungen
DWA-A 716-2 Anforderungen an „A“-Bindemittel für saure Flüssigkeiten, zum Beispiel Säuren (acid) DWA-A 716-3 Anforderungen an „B“-Bindemittel für basische Flüssigkeiten, zum Beispiel Laugen
DWA-A 716-4 Anforderungen an „F“-Bindemittel für feuergefährliche, brennbare Flüssigkeiten
DWA-A 716-5 Anforderungen an „H“-Bindemittel für unpolare, organische, hydrophobe Flüssigkeiten DWA-A 716-6 Anforderungen an „M“-Bindemittel für mit Wasser mischbare organische Flüssigkeiten (mixable)
DWA-A 716-7 Anforderungen an „O“-Bindemittel für oxidative Flüssigkeiten
DWA-A 716-8 Anforderungen an „P“-Bindemittel für polare Flüssigkeiten
DWA-A 716-9 Anforderungen an „R“-Ölbindemittel zur Anwendung auf Straßen (road/rutschfest)
DWA-A 716-10 Anforderungen an „W“-Ölbindemittel zur Anwendung auf Gewässern (water/Wasser) DWA-A 716-11 Anforderungen an „S“-Bindemittel für spezielle Anwendungen Tabelle 1: Geplante Teile des Arbeitsblatts
DWA-A 716 technischer Anforderungen, die für alle Bindemittel gelten, aufgezeigt. Zudem werden allgemeingeltende Vorgaben zur Prüfung festgeschrieben. Die Arbeitsblätter
DWA-A 716-1 und folgende wenden sich speziell an die Hersteller, Vertreiber und Prüfinstitute von Öl- und Chemikalienbindemitteln. Arbeitsblatt
DWA-A 716-1 „Öl- und Chemikalienbindemittel – Anforderungen/ Prüfkriterien/Zulassung – Teil 1: Allgemeine Anforderungen“, Juli 2011

13 Seiten, ISBN 978-3-941897-92-2
Ladenpreis: 22,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 17,60 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Kundenzentrum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333, Fax 872-100
E-Mail: info@dwa.de
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Arbeitsblatt DWA-A 716-9 „Öl- und Chemikalienbindemittel – Anforderungen/ Prüfkriterien – Teil 9: Anforderungen an „R“-Ölbindemittel zur Anwendung auf Verkehrsflächen (road/Straße)“

Neu erschienen
Bei Unfällen mit Mineralölprodukten und anderen Chemikalien kommt der Gefahrenabwehr und Schadensbegrenzung einschließlich dem vorbeugenden Gesundheits- und Umweltschutz besondere Bedeutung zu. Bei diesen Maßnahmen ist der Einsatz von geeigneten Ölund Chemikalienbindemitteln mit entscheidend. Bei unsachgemäßer Handhabung kann es vor allem im Umgang mit Chemikalien zu gefährlichen Reaktionen, gegebenenfalls zu Straßen- oder sogar Umweltschäden kommen. Ziel ist es, durch einheitliche Vorgaben zur Prüfung und Bewertung von Bindemitteln die Eignung für den angestrebten Einsatzzweck sowie die Zuverlässigkeit solcher Produkte anhand der Verpackungshinweise erkennbar zu machen. Auf diese Weise kann der sachlich richtige und schnelle Einsatz sichergestellt werden und ein besserer Schutz der Anwender (z. B. Einsatzkräfte von Feuerwehren und Katastrophenschutz, Industrie und Gewerbe) sowie der Umwelt gewährleistet werden. Bisher gab es in Deutschland hierfür zwei Standardregelungen:
●● LTwS 27 mit dem Teil „Anforderungen an Ölbinder“ (Stand: April 1998) –– Bek. d. BMU v. 12.3.1990 – WA I 3 – 20374/18 – –– Bek. d. BMU v. 23.4.1998 – WA I 3 – 23074/22 –
●● LTwS 31 „Anforderungen an Chemikalienbindemittel“ (zurückgezogen)

Eine Überprüfung der LTwS 27 hat ergeben, dass eine Anpassung der Regelungsinhalte an technische Entwicklungen erforderlich ist. Während die LTwS 27 noch gültig ist, wurde die LTwS 31 infolge von Problemen hinsichtlich der Anwendung der Prüfvorschriften und der Einteilung in Gruppen zwischenzeitlich zurückgezogen. Damit fehlen einheitliche und aktuelle Vorgaben in diesem Bereich. Die Arbeitsblattreihe DWA-A 716 „Ölund Chemikalienbindemittel – Anforderungen/ Prüfkriterien“ fasst nun die beiden Regelwerke unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse und gesetzlichen Regelungen zusammen. Während das Arbeitsblatt DWA-A 716- 1 die allgemeinen Anforderungen und Prüfverfahren für alle Öl- und Chemikalienbindemittel beschreibt, werden spezielle Anforderungen in Abhängigkeit der stoffspezifischen Eigenschaften der Ölund Chemikalienbindemittel in gruppenspezifischen Arbeitsblättern (Arbeitsblatt DWA-A 716-2 und folgende) ergänzt. Das vorliegende Arbeitsblatt DWAA 716-9 regelt die spezifischen Anforderungen an Ölbindemittel, die auf Verkehrsflächen nach Unfällen mit Mineralölen und -produkten zum Einsatz kommen sollen. Es stellt eine Weiterentwicklung der LTwS-Schriften Nr. 27 und Nr. 31 dar und baut auf der DIN SPEC 1155 „Produkte für den Straßenbetriebsund Winterdienst – Bindemittel zur Anwendung auf Straßen“ auf. Die Prüfmethoden und Bewertungsgrundlagen wurden modifiziert und aktualisiert. Das Arbeitsblatt DWA-A 716-9 wendet sich speziell an die Hersteller und Prüfinstitute von Öl- und Chemikalienbindemitteln. Es regelt die Prüfkriterien unter Laborbedingungen zur Gewinnung vergleichbarer reproduzierbarer Prüfergebnisse. Auf die praktischen Einsatzmöglichkeiten durch den Anwender wird im Merkblatt DWA-M 715 „Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen“ eingegangen.

Arbeitsblatt DWA-A 716-9 „Öl- und Chemikalienbindemittel – Anforderungen/ Prüfkriterien – Teil 9: Anforderungen an „R“-Ölbindemittel zur Anwendung auf Verkehrsflächen (road/Straße)“
Dezember 2014, 19 Seiten
ISBN 978-3-88721-216-2
Ladenpreis: 32,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 26 Euro

Zu beziehen bei:
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Theodor-Heuss-Allee 17,
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Fax 0 22 42/872-100
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Arbeitsblatt DWA-A 716-9 (Entwurf): Teil 9: Anforderungen an „R"-Ölbindemittel zur Anwendung auf Verkehrsflächen (road/rutschfest) in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW)

Juli 2010, 19 Seiten, DIN A4, ISBN 978-3-941897-28-1
Einzelpreis: EUR 25,00 / Preis für fördernde Mitglieder: EUR 20,00

Maßnahmen zur Beseitigung von Öl auf Verkehrsflächen dienen vorrangig der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit. Wegen der Toxizität vieler Ölinhaltsstoffe müssen die Maßnahmen auch darauf gerichtet sein, gesundheitliche, ökologische und finanzielle Schäden durch Beeinträchtigung von Böden und Gewässern abzuwehren. Der Einsatz von Ölbindemitteln bei Unfällen mit Mineralöl und Mineralölprodukten auf Verkehrsflächen (Gruppe R) hat große Bedeutung. Unterschiedliche Einsatzverhältnisse, vor allem aber auch die verschiedenen physikalischen Eigenschaften der Mineralöle und Mineralölprodukte können bei grundsätzlich gleichem Verhalten zu unterschiedlichem Aufsaugvermögen und SRT-Werten führen. Daher wurde für die Untersuchungen eine exemplarische Prüfflüssigkeit festgelegt. Das Arbeitsblatt regelt die spezifischen Anforderungen an Ölbindemittel, die auf Straßen zum Einsatz kommen sollen und damit rutschfest sein müssen. Es dient der Produktspezifizierung anhand von Laborprüfmethoden für solche Bindemittel, die den Anforderungen nach Arbeitsblatt DWAA 716-1 entsprechen.

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Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblatts DWA-M 618 „Erholung und Freizeitnutzung an Seen – Voraussetzungen, Planung, Gestaltung“ liegt vor

Seen und ihr unmittelbares Umfeld bieten durch die starke Gliederung ihrer Lebensräume artenreiche und gleichzeitig auch sehr empfindliche Strukturen von hohem Wert für die Biosphäre, aber auch eine hohe Attraktivität für den Menschen. Mit der seit den Nachkriegsjahren erheblich gestiegenen und noch immer steigenden Freizeit der Bürger in Deutschland nimmt der Druck auf diese Lebensräume überproportional zu. Gleichzeitig werden durch Auskiesung und durch Einstau in den ehemaligen Braunkohletagebaugebieten Seenflächen neu geschaffen und ebenfalls einer Freizeitnutzung zugeführt. Unter diesen Konstellationen kann nur eine fundierte Fachplanung die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung und Steuerung der Aktivitäten an den betroffenen Gewässern schaffen. Naturschutz und das berechtigte Anliegen der Bevölkerung, Raum für Erholung und Freizeit zu haben, sind abzugleichen. Dabei geht es nicht darum, das eine auszuschließen, um das andere zu stärken, sondern um die Schaffung der Vereinbarkeit von Gewässerschutz und Freizeitnutzung. Ein Ausgleich zwischen diesem Anspruch und den Ansprüchen der Natur kann nur durch eine fundierte Fachplanung als Grundlage einer vorsorgenden und nachhaltigen Entwicklung und Steuerung der Aktivitäten an den betroffenen Gewässern erreicht werden. Hinweise für Fachplanungen dieser Art soll das als Entwurf neu vorliegende Merkblatt DWA-M 618 „Erholung und Freizeitnutzung an Seen – Voraussetzungen, Planung, Gestaltung“ bieten. Es aktualisiert die bereits 1996 als Merkblatt DVWK-M 233 erschienene erste Fassung der Abhandlung mit dem Titel „Erholung und Freizeitnutzung an Seen – Voraussetzung, Planung, Gestaltung“. Die Notwendigkeit zur Überarbeitung ergab sich aus dem ausgeprägten Wandel der rechtlichen Vorgaben in den letzten Jahren, der weiter fortschreitenden Diversifizierung der Freizeitsportarten und der Intensivierung der Freizeitnutzung von Seen. Fallbeispiele nahmen in der ersten Ausgabe breiten Raum ein. Auf deren nicht immer übertragbare Information wurde zugunsten einer ausführlicheren Darstellung der Beurteilungs- und Lenkungsmöglichkeiten für Freizeitaktivitäten an Seen verzichtet. Die DWA-Arbeitsgruppe GB-3.2 „Erholung und Freizeitnutzung an Seen“ will mit dem vorliegenden Merkblatt eine Arbeitshilfe bieten für Konzepte zur Planung von naturverträglichen und konfliktarmen Freizeitseen bzw. Freizeitnutzungen an Seen. Es bietet Anregungen, Hilfen und Argumente bei der Planung von Freizeitnutzungen an Seen und deren Infrastrukturen. Es ist gleichermaßen geeignet bei Fragen zur Bewertung, Prüfung und Genehmigung bei der Neuanlage von Seen (zum Beispiel Baggerseen, Talsperren, Tagebauseen) wie auch für die Sanierung und Restaurierung vorhandener Seen. Die Empfehlungen dieses Merkblatts richten sich an all diejenigen, die mit der Planung, Ausgestaltung, Betreuung und dem Monitoring von Seen befasst sind. Dies sind vor allem Fachleute der Wasserwirtschaft, des Wasserbaus, der Landschaftsplanung und des Naturschutzes sowie der Umwelt- und Naturschutzverbände. Ebenso sind die Vertreter der Wassersportorganisationen, aber auch die Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft Zielgruppe des vorliegenden Merkblatts. Und schließlich soll es in der übrigen Bevölkerung für Verständnis und Akzeptanz für die naturschützerischen Notwendigkeiten im Lebensraum See werben. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 618 wird bis zum 15. April 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-135
E-Mail: schrenk@dwa.de
Digitale Vorlage für Stellungnahmen:
http://de.dwa.de/themen.html
Entwurf Merkblatt DWA-M 618
„Erholung und Freizeitnutzung an Seen
- Voraus setzungen, Planung, Gestaltung"
Januar 2013, ISBN 978-3-942964-72-2
60 Seiten, Ladenpreis 62,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 49,60 Euro
Zu beziehen bei:
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Fax 0 22 42/872-100
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Neu erschienen: Merkblatt DWA-M 718 „Üben mit und Erproben von Feuerlöschmitteln (Pulver, Schaum, flüssige Löschmittel und Löschwasserzusätze)“

Im Juni 1999 hat der seinerzeit noch im BMU-Beirat „Lagerung und Transport wassergefährdender Stoffe (LTwS)“ angesiedelte Fachausschuss „Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Gewässergefährdungen (GMAG)“ zwei Empfehlungen zum Üben und Erproben mit den Feuerlöschmitteln Schaum und Pulver erarbeitet. Aufgrund der geänderten Rechtslage und der fortschreitenden technischen Entwicklungen war eine Anpassung an die gesetzlichen technischen Novellierungen erforderlich. Mit der Veröffentlichung des Merkblatts DWA-M 718 werden die bestehenden Empfehlungen zum Üben und Erproben von den Löschmitteln Pulver und Schaum aktualisiert, zusammengeführt und in das DWA-Regelwerk überführt. Übungen oder Erprobungen unter Verwendung von Feuerlöschmitteln sind hinsichtlich einer umfassenden Ausbildung von Anwendern, für die Entwicklung und Erprobung von neu- und weiterentwickelten Löschmitteln sowie für die Überprüfung vorhandener Gerätesysteme bzw. die Erprobung neu- und weiterentwickelter Löschanlagen und -geräte unverzichtbar. Ziel dieser Empfehlungen ist es, für die Verwendung von Feuerlöschmitteln im Rahmen der Ausbildung, Entwicklung und Erprobung, die Belange des Umweltschutzes, vorrangig des Gewässerschutzes und der menschlichen Gesundheit darzustellen sowie sachgerechte Entsorgungswege aufzuzeigen. Betrachtet werden die Löschmittel Pulver, Schaum und flüssige Löschmittel sowie Löschwasserzusätze. Das Merkblatt DWA-M 718 gibt Anwendern und Herstellern Hinweise, welche Maßnahmen bei der Ausbildung, Entwicklung und Erprobung von flüssigen und pulverförmigen Feuerlöschmitteln zu beachten sind, um Gefährdungen für Mensch und Umwelt auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Das Merkblatt beschreibt keine einsatztaktischen Vorgehensweisen.

Merkblatt DWA-M 718 „Üben mit und Erproben von Feuerlöschmitteln (Pulver, Schaum, flüssige Löschmittel und Löschwasserzusätze)“, Mai 2013 14 Seiten, ISBN 978-3-942964-93-7 Ladenpreis: 27 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 21,60 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Korrekturblatt zum Merkblatt DWA-M 718

In das Merkblatt DWA-M 718 „Üben mit und Erproben von Feuerlöschmitteln (Pulver, Schaum, flüssige Löschmittel und Löschwasserzusätze)“ (Mai 2013) hat sich der Druckfehlerteufel eingeschlichen. Zu ändern ist folgende Textstelle auf Seite 4 (Änderung ist fett markiert): Frühere Ausgaben LTwS – Empfehlungen zum Üben und Erproben von Schaumlöschmitteln

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Merkblatt DWA-M 719: Musterausbildungspläne zur Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften zur Ölschadenbekämpfung an oberirdischen Gewässern

in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW)
Juni 2011, 25 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-86-1
Einzelpreis EUR 35,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 28,00
Das Ziel der Aus- und Fortbildung für die Ölschadenbekämpfung ist es, die Befähigung zur Handhabung und zum taktisch richtigen Einsatz der erforderlichen Sonderausrüstung, die Befähigung zum Führen von Einheiten verschiedener Aufgabenbereiche und die Befähigung zu einer entsprechenden Vorsorgeplanung zu erreichen. Das Merkblatt soll als Rahmenempfehlung bundesweit zur Aus- und Fortbildung auf dem Gebiet der Ölschadenbekämpfung angewandt werden und dient der Umsetzung eines einheitlichen bekämpfungsstrategischen Rahmens in der Gefahrenabwehr bei Ölschadenfällen in der Bundesrepublik Deutschland. Es beinhaltet zur Orientierung modulare Bausteine der Aus- und Fortbildung für die auf diesem Gebiet tätigen Behörden, Organisationen, Institutionen und sonstigen Personen. Diese modularen Bausteine der Aus- und Fortbildung werden zur Kenntnis gegeben und zur Anwendung empfohlen. Mit dem Merkblatt sollen bestehend e Ausbildungsstrukturen nicht ersetzt werden, sondern fachliche Vorschläge zu einer einheitlichen Ausbildung gegeben werden.

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Merkblatt DWA-M 731: Abwasser und Abfälle aus der Papierherstellung

(vorher Merkblatt ATV-DVWK-M 364)
August 2011, 78 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-93-9
Einzelpreis: EUR 71,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 56,80

Das Merkblatt gibt einen ausführlichen und praxisbezogenen Überblick über die Produktionsverhältnisse der Papierindustrie sowie über die Beschaffenheit, Vermeidungs-, Verminderungs- und Behandlungsmöglichkeiten bei den Abwässern aus der Papier- und Pappenherstellung. Auch Aspekte anderer Umweltbereiche wie der Energieverbrauch der Branche, das Vorkommen gefährlicher Stoffe sowie Emissionen aus der Abwasser- und Abfallbehandlung werden mit behandelt. Die beschriebenen Verfahren zur Verminderung, Behandlung und Entsorgung von Abwässern und Abfällen entsprechen sowohl dem Stand der Technik nach den einschlägigen deutschen Wasser- und Abfallgesetzen als auch der nach der IVU-Richtlinie geforderten Anwendung der besten verfügbaren Techniken (BVT) bzw. gehen zum Teil auch darüber hinaus. Das Merkblatt richtet sich insbesondere an die Fachbehörden der Wasser- und Abfallwirtschaft, Ingenieurbü ros, Anlagenhersteller und an die betroffenen Betriebe.

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Korrekturblatt zum Merkblatt DWA-M 732

In das Merkblatt DWA-M 732 „Abwasser aus Brauereien“ (September 2010) hat sich der Druckfehlerteufel eingeschlichen. Zu ergänzen ist in Bild 3 auf Seite Meliorationsmaßnahme an teil- oder dauervernässten Standorten. Sie dient der Steigerung bzw. dem Erhalt landwirtschaftlicher Produktivität. Insbesondere die Rohrdränung hat in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg im Zuge der Ernährungssicherung zum Teil flächenhafte Verbreitung in den Tieflandeinzugsgebieten Ost- und Westdeutschlands gefunden. Die Meliorationsmaßnahmen wurden national und international wissenschaftlich begleitet, sodass umfangreiches Wissen zu den hydraulischen Eigenschaften von Böden in Hinsicht auf technische Eingriffe in den Wasserhaushalt gebildet wurde. Im Zuge eines steigenden Umweltbewusstseins und der Beobachtung, dass künstliche Entwässerungssysteme erheblich in den Wasser- und Stoffhaushalt von Böden und Landschaften eingreifen und zur stofflichen Belastung der Oberflächengewässer beitragen, erhält die Dränung ein zunehmend negatives Image. Wiedervernässungsprojekte, die teilweise mit einem Rückbau von Dränanlagen einhergehen, verstärken den Eindruck, dass die künstliche Entwässerung grundsätzlich unerwünschte Effekte hervorruft und die Ökosystemleistung schwächt. Diese Wahrnehmung von Dränsystemen hat zu einem Wissensverlust geführt, der durch das Wegfallen ganzer Studiengänge bzw. -fächer im Bereich Meliorationswesen zusätzlich verstärkt wird. Die DWA stellt fest, dass die künstliche Entwässerung landwirtschaftlicher Nutzflächen nach wie vor ein elementarer Bestandteil der agrarischen Nutzung ist. Die damit verbundenen Eingriffe in den Landschaftswasserhaushalt befördern in der Regel einseitig die Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung. Die DWA vertritt die Position, dass es gelingen muss, die unterschiedlichen Ziele der Landnutzung zu verbinden und vereinbare Lösungen herbeizuführen. Neben dem Nutzungsziel der landwirtschaftlichen Produktion sind heute auch ökologischen Belangen wie der biologischen Vielfalt und der Vermeidung der stofflichen Gewässerbelastung Rechnung zu tragen. Unter diesen Gesichtspunkten plant die DWA in der ersten Jahreshälfte 2014 in Hennef ein Expertengespräch durchzuführen, um Fachleute und Betroffene aus den Bereichen Bodenkunde, Landwirtschaft, Naturschutz und Wasserwirtschaft zu einem fachlichen Austausch über das Spannungsfeld der Nutzungen zusammenzubringen. In einer offenen Diskussion soll der Bedarf an praxisgerechtem Wissen zu quantitativen und qualitativen (stofflichen) Aspekten der Dränung festgestellt, und gegebenenfalls weitere Schritte eingeleitet werden. Folgende Themenpunkte sollen zur Sprache kommen:
●● Erfassung- und kartenmäßige Dokumentation von Dränanlagen
●● Funktionsprüfung
●● Erhaltung und Pflege
●● Nähr- und Schadstoffausträge über Dränung
●● Dränmanagement, Dränteiche, reaktive Gräben und andere Verfahren zur wasserseitigen Reduktion von Stoffausträgen aus Dränanlagen
●● Innovative Dränverfahren
●● Alternative Landbewirtschaftungsverfahren ohne Dränung
●● Steuerung von Dränanlagen; Rückbau versus biologische Durchgängigkeit von Vorflutern
●● Neuanlage von Dränsystemen
●● Hydro-Melioration an Fach- und Hochschulen
●● Weiterbildung – Lehr- und Lernmodule
●● Bodenhydraulische und ingenieurtechnische Grundlagen

Wenn Sie sich von den genannten Themen zur Dränung landwirtschaftlicher Nutzflächen angesprochen fühlen, oder weitere Aspekte / Themen beisteuern möchten, sind Sie herzlich eingeladen, an dem Expertengespräch teilzunehmen. Gerne können Sie Ihre Ideen und Vorstellungen zum Thema in einem Vortrag präsentieren. Der genaue Termin wird noch von den Organisatoren des Treffens festgelegt.

Bitte melden Sie sich mit Ihrer Interessensbekundung bei der DWA-Bundesgeschäftsstelle,
Herrn Dipl.-Geogr. Dirk Barion,
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef (barion@dwa.de).

Für fachliche Anregungen wenden Sie sich bitte an
Herrn Prof. Dr. Bernd Lennartz,
Universität Rostock,
Agrarund Umweltwissenschaftliche Fakultät,
Justus-von-Liebig-Weg 6,
18051 Rostock (bernd.lennartz@uni-rostock.de).

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Neuerscheinung Merkblatt DWA-M 733 - Abwasser aus der Herstellung Technischer Textilien

Das Merkblatt DWA-M 733 „Abwasser aus der Herstellung Technischer Textilien" ist erschienen.
Abwässer bei der Herstellung technischer Textilien haben wegen des zunehmenden Umsatzes dieser Sparte eine wachsende Bedeutung, insbesondere für eine betriebliche Vorbehandlung vor einer Indirekteinleitung bzw. Entsorgung als Abfall. Technische Textilien werden vielfältig eingesetzt. Beispielsweise in speziellen Bereichen technischer Anwendungen in der Industrie (Transportbänder, Leitungssysteme), zu Verpackungszwecken, als Scheidewände in Batterien, Schutzplanen, Arbeitsschutz, Arbeitsbekleidung, Objekt und Bautextilien, im Garten/Landschaftsbau und in der Landwirtschaft, als Sonnen und Wetterschutz, als Zelte und als Flächen für die Außenwerbung, im Fahrzeugbau (Airbag, Innenraumtextilien, Planenaufbauten), im Umweltschutz (Membranstützgewebe, Filtertücher), in Medizin und Hygiene oder als moderne Verbundmaterialien für den Leichtbau. Ca. 150 überwiegend mittelständische Unternehmen zählen in Deutschland zu den Herstellern von technischen Textilien. Etwa die Hälfte der Unternehmen erzeugt bei der Herstellung der Textilien in unterschiedlichen Aufmachungsarten durch Wasch, Färbe und Reinigungsprozesse Abwasser. Es gibt nur eine kleine Zahl Betriebe, weniger als fünf, die ihr Abwasser in einer betrieblichen Abwasserreinigungsanlage behandeln und direkt einleiten. Je nach Umfang der nasschemischen Behandlungsprozesse beträgt der tägliche Abwasseranfall von 5 m3/d (Reinigung der Auftragsaggregate von der Appretur und Beschichtung) bis. 500 m3/d (Färberei und Veredlung).
Das Merkblatt DWAM 733 beschreibt Verfahren nach dem Stand der Technik bzw. den besten verfügbaren Techniken zur Behandlung von Abwasser, das bei der Verarbeitung von technischen Textilien anfällt. Zudem werden auch sämtliche innerbetrieblichen Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen in die Luft und in
den Boden gemäß der Industrieemissionen-Richtlinie (IED)Richtlinie (2010/75/EU) dargestellt. Darüber hinaus gibt das Merkblatt Empfehlungen und Hilfen zur Lösung technischer Probleme sowie bei der Umsetzung der einschlägigen Vorschriften. Es dient Behörden, Verbänden, Planern und den einschlägigen Betrieben als Leitfaden und soll einen fachspezifischen Überblick vermitteln.
Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe IG2.23 „Textilherstellungs und -veredlungsindustrie" (Sprecher: Prof. Dr. Joachim M. Marzinkowski) im Fachausschuss IG2 „Industrieabwasser mit organischen Inhaltsstoffen" (Ob-frau: Prof. Dr.-Ing. Ute Austermann-Haun) erstellt.
Das Merkblatt richtet sich insbesondere an Textilbetriebe, Betreiber kommunaler Abwasseranlagen, Fachbehörden der Wasserwirtschaft, Ingenieurbüros und Anlagenhersteller.
Merkblatt DWA-M 733 „Abwasser aus der Herstellung Technischer Textilien" Oktober 2015, 76 Seiten
ISBN 978-3-88721-259-9 Ladenpreis: 86 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 68,80 Euro Herausgeber und Vertrieb
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Das Merkblatt DWA-M 751 „Abwasser aus der Gemüseverarbeitung und Sauerkrautbereitung" ist veröffentlicht worden.

Seit dem Erscheinen des Merkblatts ATV-M 751 „Abwasser der Sauerkrautfabriken" im Jahr 1988 haben sich die Produktionsverhältnisse und -verfahren teilweise geändert. Im Bereich der Wasser-, Abwasser- und Abfallbehandlung haben verschärfte gesetzliche Anforderungen und die Entwicklung neuer Technologien zu Verbesserungen geführt. Dies gilt auch für die Gemüseverarbeitung, deren Produktions- und Entsorgungsverhältnisse bislang in keinem Merkblatt beschrieben worden sind. Um den Anforderungen an ein eigenes Merkblatt für Gemüseverarbeitung und der dringlichen Überarbeitung des Merkblatts zu Sauerkrautfabriken gerecht zu werden, hat sich die Erarbeitung eines gemeinsamen Merkblatts für die Gemüseverarbeitung und die Sauerkrautbereitung angeboten.
Im Merkblatt DWA-M 751 „Abwasser aus der Gemüseverarbeitung und Sauerkrautbereitung" werden die Produktionsabläufe detailliert beschrieben und die aktuellen Erkenntnisse zum Abwasseranfall und zur Abwasserbeschaffenheit berücksichtigt. Es wird dargestellt, wie die Abwässer aus diesem Industriebereich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zu behandeln sind. Auf innerbetriebliche Maßnahmen und energetische Fragen wird ebenso eingegangen, wie auch auf Verwertungsmöglichkeiten von Reststoffen. Darüber hinaus werden Hinweise auf die Belastung anderer Umweltmedien gegeben. Zudem werden typisch aus-geführte Abwasserreinigungsanlagen kurz beschrieben und mit Anlagendaten versehen. Das EU-Dokument über die besten verfügbaren Techniken für diese Branche wurde berücksichtigt.
Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe IG-2.8 „Abwasser aus der Gemüse- und Sauerkrautverarbeitung" (Sprecher: Dipl.-Ing. Alvaro Carozzi) im DWA-Fachausschuss IG-2 „Industrieabwasser mit organischen Inhaltsstoffen" (Obfrau: Prof. Dr.-Ing. Ute Austermann-Haun) erstellt. Es richtet sich an einschlägige Betriebe, Betreiber kommunaler Abwasseranlagen, Fachbehörden der Wasserwirtschaft, Ingenieurbüros und Anlagenhersteller.

Merkblatt DWA-M 751 „Abwasser aus der Gemüseverarbeitung und Sauerkraut-bereitung", November 2015, 66 Seiten
ISBN 978-3-88721-261-2 Ladenpreis: 77 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 61,60 Euro Herausgeber und Vertrieb
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Erarbeitung des DWA-Merkblatts DWA-M 751 „Abwasser aus der Gemüseverarbeitung und Sauerkrautbereitung “

Seit dem Erscheinen des Merkblatts ATVM 751 „Abwasser aus Sauerkrautfabriken“ im Jahr 1988 haben sich die Produktionsverhältnisse, teilweise auch die Produktionsverfahren geändert. Es hat sich auch gezeigt, dass bei der Gemüseverarbeitung erhebliche Veränderungen in der Abwasseraufbereitung und Verwertung der Abfälle und Nebenprodukte eingetreten sind, die bislang in keinem Merkblatt beschrieben sind. Um sowohl die Anforderungen für die Gemüseverarbeitung zu konkretisieren als auch der Überarbeitung des Merkblatts zu Sauerkrautfabriken gerecht zu werden, hat sich die Erarbeitung eines gemeinsamen Merkblatts für die Gemüseverarbeitung und Sauerkrautherstellung angeboten. In dem neuen Merkblatt gilt es, die Produktionsabläufe detailliert zu beschreiben und die neuen Erkenntnisse zum Abwasseranfall und der -beschaffenheit zu berücksichtigen. Zudem werden innerbetriebliche Maßnahmen bewertet und energetische und betriebswirtschaftliche Fragen aufgenommen. Die Nebenprodukte sowie die Abfälle und deren Verwertungswege werden in dem Merkblatt aufgeführt. Außerdem ist beabsichtigt, in der Anlage typisch ausgeführte Abwasserreinigungsanlagen kurz zu beschreiben und mit Anlagendaten zu versehen. Darüber hinaus liegt das EU-Dokument über die besten verfügbaren Techniken für diese Branche gemäß der IVURichtlinie 2008/1/EG vom 15. Januar 2008 vor. Bei Betreibern, Ingenieurbüros und auch Behörden gibt es derzeit Unsicherheiten hinsichtlich der Umsetzung dieser Vorschriften. Diese sollen mit einem entsprechenden technisch-wissenschaftlichen Merkblatt behoben werden. Das Merkblatt soll Verfahren nach dem Stand der Technik bzw. den besten verfügbaren Techniken zur Behandlung von Abwasser, das bei der Verarbeitung von Gemüse und der Herstellung von Sauerkraut anfällt, beschreiben. Es dient Behörden, Verbänden, Planern und den einschlägigen Betrieben als Leitfaden und soll einen fachspezifischen Überblick vermitteln. Die Bearbeitung soll durch die neu einzurichtende Arbeitsgruppe IG-2.8 „Abwasser aus der Gemüse- und Sauerkrautverarbeitung“ unter der Sprecherschaft von Dipl-Ing. Alvaro Carozzi erfolgen. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in den betroffenen Fachkreisen ist für Ende 2013 vorgesehen.

Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA gerne entgegen: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-102,
Fax 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de  

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Merkblatt DWA-M 766 „Abwasser der Erfrischungsgetränke-, der Fruchtsaftindustrie und der Mineralbrunnen“

Mit dem neu erschienen Merkblatt DWAM 766 „Abwasser der Erfrischungsgetränke-, der Fruchtsaftindustrie und der Mineralbrunnen“ werden Verfahren nach dem Stand der Technik bzw. den besten verfügbaren Techniken (BVT) zur Behandlung von Abwasser aus diesen Betrieben beschrieben und Empfehlungen und Hilfen zur Lösung technischer Probleme gegeben. Zudem werden auch innerbetriebliche Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung anderer Umweltmedien angesprochen und eine Bewertung der Emissionen in Bezug auf Energie und CO2, in der Fortschreibung mit aufgegriffen. Das Merkblatt DWA-M 766 ist eine Fortschreibung der Aussagen zur Behandlung von Abwässern aus Betrieben der Erfrischungsgetränke-, der Fruchtsaftherstellung und der Mineralwasserabfüllung, die im Jahr 1999 veröffentlicht wurden. Seither hat sich die Technologie im Bereich der Abwasserbehandlung fortentwickelt und der produktionsintegrierte Umweltschutz eine stärkere Bedeutung gewonnen. Die im Merkblatt aus dem Jahr 1999 getroffenen Aussagen geben nicht mehr den Stand der Technik wieder. Das vorliegende gleichnamige Merkblatt DWA-M 766 „Abwasser der Erfrischungsgetränke-, der Fruchtsaftindustrie und der Mineralbrunnen“ stellt eine Aktualisierung und Erweiterung des bisherigen Merkblattes dar. Es ersetzt die erste Fassung aus dem Jahr 1999. Die spezifischen abwassertechnischen Anforderungen des im Jahr 2005 veröffentlichten BVT-Merkblattes über die besten verfügbaren Techniken in der Nahrungsmittelindustrie sind berücksichtigt. Das Merkblatt richtet sich insbesondere an die Fachbehörden der Wasserwirtschaft, Ingenieurbüros, Anlagenhersteller und an das mit Umweltschutz befasste Personal in den Betrieben.

Merkblatt DWA-M 766 „Abwasser der Erfrischungsgetränke-, der Fruchtsaftindustrie und der Mineralbrunnen“,
August 2012 54 Seiten,
ISBN 978-3-942964-43-2
Ladenpreis: 62,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 49,60 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333
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Neu erschienen

Merkblatt DWA-M 771 „Abwasser aus der Wäsche, Pflege und Instandhaltung von Straßen-, Schienen- und Luftfahrzeugen"

Empfehlungen zur Abwasserbehandlung aus der Wäsche, Pflege und Instandhaltung von Straßen-, Schienen- und Luftfahrzeugen wurden bereits im Februar 1977 in der ersten Ausgabe des Merkblattes ATVM 771 veröffentlicht. In der nun vorgelegten überarbeiteten Fassung sind neben einer Anpassung an die geänderte Rechtslage und an die aktualisierten technischen Normen, neue Erkenntnisse im Bereich der Abwasserbeschaffenheit und -behandlung eingeflossen. In diesem Zusammenhangwurden auch die Struktur des Merkblattes und die beschriebenen Bereiche grundlegend überarbeitet und erweitert. Das Merkblatt DWA-M 771 beschreibt die Entstehung sowie die Verfahren zur Behandlung von Abwasser, welches bei der Pflege, Instandhaltung und Reinigung von Fahrzeugen anfällt, wobei die folgenden Fahrzeugarten betrachtet werden:
● Straßenfahrzeuge,
● Schienenfahrzeuge,
● Luftfahrzeuge,
● Militärfahrzeuge und
● Sonderfahrzeuge aus dem landwirtschaftlichen und kommunalen Bereich. Der Anwendungsbereich umfasst sowohl indirekt als auch direkt einleitende Betriebe. Die Darstellung innerbetrieblicher Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen sowie der jeweils in Betracht kommenden Abwasserableitungs- und Abwasserbehandlungsanlagen erfolgt auf der Grundlage des Standes der Technik (S. d. T.) bzw. des Standes von Wissenschaft und Technik unter Berücksichtigung der rechtlichen, wirtschaftlichen und betrieblichen Randbedingungen. Das Merkblatt beschreibt den aktuellen Erkenntnisstand zum Abwasseranfall und zur Abwasserbeschaffenheit in verschiedenartigen Werkstätten und Waschanlagen und geht dabei über den Geltungsbereich des Anhangs 49 der Abwasserverordnung hinaus. Ob und gegebenenfalls in welcher Weise die beschriebenen Erkenntnisse in den Verwaltungsvollzug eingehen, muss den jeweiligen Gesetzgebern bzw. den Vollzugsbehörden überlassen bleiben. Insofern ersetzt das Merkblatt nicht die Ausführungsbestimmungen zum wasserrechtlichen Vollzug in den einzelnen Bundesländern. Das Merkblatt richtet sich an Betreiber in diesem Bereich, Planer von Abwasserableitungs- oder Abwasserreinigungsanlagen und Behörden.  

Merkblatt DWA-M 771 „Abwasser aus
der Wäsche, Pflege und Instandhaltung
von Straßen-, Schienen- und
Luftfahrzeugen", Juli 2011, 56 Seiten
ISBN 978-3-941897-90-8
Ladenpreis: 55,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 44,00 Euro

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Merkblatt DWA-M 773 „Abwasser aus der Weinbereitung“

Mit dem Merkblatt DWA-M 773 „Abwasser aus der Weinbereitung“, das jetzt neu erschienen ist, werden Verfahren nach dem Stand der Technik bzw. den besten verfügbaren Techniken (BVT) zur Behandlung von Abwasser aus der Wein- und Sektbereitung beschrieben und Empfehlungen und Hilfen zur Lösung technischer Probleme gegeben. Es werden produktionsintegrierte Maßnahmen sowohl zur Reduzierung der Abwasserbelastung als auch anderer Umweltmedien dargestellt. Das Merkblatt wurde von der Arbeitsgruppe IG-2.17 „Abwasser aus der Weinbereitung“ erarbeitet. Die Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Mitgliedern des DWA-Fachausschusses IG-2 „Industrieabwasser mit organischen Inhaltsstoffen“, den Verbänden der Wein- und Sektbereitung, regionalen Behördenvertretern, Planungsbüros, Anlagenherstellern, Forschungseinrichtungen, Kellereibetrieben und Erzeugergenossenschaften. Das Merkblatt DWA-M 773 „Abwasser aus der Weinbereitung“ ist eine Fortschreibung der Aussagen zur Behandlung von Abwässern aus der Wein- und Sektbereitung, das im Jahr 1999 veröffentlicht wurde. Seither hat sich die Technologie im Bereich der Abwasserbehandlung fortentwickelt, der produktionsintegrierte Umweltschutz eine stärkere Bedeutung gewonnen und energetische und betriebswirtschaftliche Fragen bestimmen heute die alternativen Verwertungskonzepte der Nebenprodukte. Die im Merkblatt aus dem Jahr 1999 getroffenen Aussagen geben nicht mehr den Stand der Technik wieder. Das vorliegende gleichnamige Merkblatt DWAM 773 ist eine Aktualisierung und Erweiterung des bisherigen Merkblattes. Es ersetzt die erste Fassung aus dem Jahr 1999. Die wein- und sektspezifischen abwassertechnischen Anforderungen des im Jahr 2005 veröffentlichten BVT-Merkblattes über die besten verfügbaren Techniken in der Nahrungsmittelindustrie sind berücksichtigt. Das Merkblatt richtet sich insbesondere an Wein und Sekt verarbeitende Betriebe, Betreiber kommunaler Abwasseranlagen, Fachbehörden der Wasserwirtschaft, Ingenieurbüros und Anlagenhersteller. Merkblatt

DWA-M 773 „Abwasser aus der Weinbereitung“
Juli 2012, 71 Seiten
ISBN 978-3-942964-41-8
Ladenpreis: 72,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 57,60 Euro
Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333
Fax (0 22 42) 872-100
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Merkblatt DWA-M 775 „Abwasser aus Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen"

Durch die heterogene Zusammensetzung der verschiedenen in Krankenhäusern anfallenden Abwasserteilströme und deren unterschiedliche Anfallstellen sind die Anforderungen an die Abwasserbehandlung ebenso vielfältig. Die überarbeitete Fassung des Merkblattes DWAM 775 gibt einen Überblick über die in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen anfallenden Abwässer und deren Behandlung. Bereits im Februar 2001 wurde die erste Ausgabe des Merkblattes DWA-M 775 „Abwasser aus Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen“ vorgelegt. Neue Entwicklungen im Gesundheitswesen und neue Erkenntnisse zur Abwasserbeschaffenheit sowie eine geänderte Rechtslage haben eine Aktualisierung der ersten Fassung erforderlich gemacht. Zu den neuen Entwicklungen sind unteranderem auch die Feststellungen zu Pharmakawirkstoffen in der Umwelt und das vermehrte Auftreten multiresistenter Mikroorganismen zu rechnen. Beim Thema Krankenhausabwässer assoziiert man vornehmlich Gefahr durch infektiöse Keime. Um ein Seuchenrisiko auszuschließen, werden die kontaminierten Abwässer daher sterilisiert. Die Keimbelastung ist jedoch nur ein Aspekt, der bei der Behandlung von Krankenhausabwässern berücksichtigt werden muss. In Abhängigkeit von ihrem Entstehungsort in den verschiedenen Funktionsbereichen eines Krankenhauses können die einzelnen Abwasserteilströme sehr unterschiedliche Belastungen und Zusammensetzungen aufweisen. Die Vielfalt der anfallenden Abwässer wird in dem Merkblatt durch detaillierte Angaben zu den Zusammensetzungen der einzelnen Abwasserteilströme und deren Anfallstellen berücksichtigt. Die Empfehlungen zur Behandlung der einzelnen Abwasserteilströme sind auf die verschiedenen Funktionsbereiche medizinischer Einrichtungen abgestimmt und entsprechen dem Stand der Technik. Im Hinblick auf den Abwasseranfall werden die Bereiche der Normalpflege, Intensivpflege, der OP-Bereich sowie die Infektions- und nuklearmedizinischen Stationen beschrieben. Darüber hinaus geht das Merkblatt auf folgende Funktionsbereiche ein: klinische Laboratorien, nuklearmedizinische Funktionsdiagnostik, Radiologie, Physiotherapie, Dialyse, Zahnbehandlung, Zentralsterilisation, Reinigungsanlagen für interne Transportsysteme und Betten, Apotheken, Forschungseinrichtungen. Dazu kommen Abwasserteilströme aus verschiedenen Wirtschafts- und Technikbereichen. Das Merkblatt richtet sich insbesondere an die Fachbehörden der Wasserund Abfallwirtschaft, Ingenieurbüros, Kanalnetz- und Kläranlagenbetreiber und an das mit Umweltschutz befasste Personal in den Krankenhäusern und betroffenen medizinischen Einrichtungen.

Merkblatt DWA-M 775 „Abwasser aus
Krankenhäusern und anderen medizinischen
Einrichtungen", Dezember 2010
69 Seiten, ISBN 978-3-941897-62-5
Ladenpreis: 66,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 52,80 Euro.

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelel
Kundenzentrum
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333, Fax 872-100
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DWA-A 785 

Arbeitsblattentwurf DWA- A 785 Technische Regel wassergefährdender Stoffe

„Bestimmung des Rückhaltevermögens bis zum Wirksamwerden geeigneter Sicherheitsvorkehrungen -R1"

Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden  Stoffen müssen für den Schadensfall Rückhalteeinrichtungen bereithalten. Mit dem neuen Entwurf TRwS 785 werden Konkretisierungen zur Bestimmung der Größe des Rückhaltevermögens bis zum Wirksamwerden geeigneter Sicherheitsvorkehrungen vorgelegt.

Der Entwurf wird der Fachöffentlichkeit bis zum 15. November 2007 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen sind schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form, zu richten an die

DWA-Bundesgeschäftsstelle

Diplom -Ingenieur Iris Grabowski

Telefon 02242 - 872102 oder an E-Mail: grabowski@dwa.de

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Arbeitsblatt DWA-A 785

Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS 785) - Bestimmung des Rückhaltevermögens bis zum Wirksamwerden geeigneter Sicherheitsvorkehrungen - R1 -
(vorher DVWK-Regel 131/1996)
Juli 2009, 19 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941089-77-8
Einzelpreis: EUR 28,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 22,40

Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen müssen für den Schadensfall Rückhalteeinrichtungen bereithalten. Die Anforderungen an das erforderliche Rückhaltevermögen sind abgestuft in Abhängigkeit von der Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts und der Schwere der möglichen Folgen. In der TRwS 785 sind Vorgaben zur Ermittlung des Rückhaltevermögens, das bis zum Wirksamwerden geeigneter Sicherheitsvorkehrungen erforderlich ist, aufgezeigt. Festgelegt werden Verfahrensweisen zur Bestimmung der Zeit, die bis zum Erkennen einer Leckage verstreicht und die benötigt wird, um geeignete Maßnahmen im Leckagefall durchzuführen. Für die Tätigkeitsbereiche Lagern, Herstellen, Behandeln und Verwenden werden Regelungen zur Bestimmung des Auslaufvolumenstromes angegeben. Für Abfüllvorgänge werden bei Vorhandensein technischer Sicherheitsvorkehrungen Mindestrückhaltevolumina festgelegt.

Mit der Herausgabe des Arbeitsblattes DWA-A 785 wird die DVWK-Regel 131/1996 zurückgezogen

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Arbeitsblatt DWA-A 787

Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS 787) - Abwasseranlagen als Auffangvorrichtungen
(vorher DVWK-Regel 134/1997)
Juli 2009, 23 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941089-76-1
Einzelpreis: EUR 32,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 25,60

Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen müssen für den Schadensfall Rückhalteeinrichtungen bereithalten. Neben einer direkten räumlichen Zuordnung der Rückhalteeinrichtungen zu den jeweiligen Anlagen kann unter bestimmten Voraussetzungen die Rückhaltung auch in der betrieblichen Kanalisation vorgenommen werden. Das Arbeitsblatt konkretisiert die Anforderungen an Abwasseranlagen, die zur Rückhaltung von austretenden wassergefährdenden Stoffen genutzt werden sollen. Beschrieben werden Anforderungen an die technische Ausführung der betrieblichen Kanalisation und der Auffangvorrichtung sowie Maßnahmen zur Leckageerkennung und Anforderungen an die Fremd- und Eigenüberwachung. Die TRwS 787 richtet sich insbesondere an die Wasserbehörden, Staatlichen Umwelt- oder Wasserwirtschaftsämter, Gewerbeaufsichtsämter, Anlagenbetreiber, Fachbetriebe, Ingenieurbüros und Sachverständigenorganisationen, die im Bereich des Gewässerschutzes nach § 19g WHG tätig sind.

Mit der Herausgabe des Arbeitsblattes DWA-A 787 wird die DVWK-Regel 134/1997 zurückgezogen.

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DWA-A 789 - Entwurf

Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) - Bestehende unterirdische Rohrleitungen (Entwurf Mai 2009)
Ausgabe: Mai 2009
Verlag: DWA
ISBN: 978-3-941089-67-9
Format: DIN A4
Seitenzahl: 11
Preis: 20,00 € *

Das Wasserrecht fordert hohe Sicherheitsmaßnahmen für unterirdische Rohrleitungen, die zum Befördern wassergefährdender Stoffe in entsprechenden technischen Anlagen dienen. Diese Rohrleitungen müssen beispielsweise doppelwandig sein und Undichtheiten müssen durch ein Leckanzeigegerät signalisiert werden. Ziel der TRwS 789 „Bestehende unterirdische Rohrleitungen" ist es, für bestehende unterirdische Rohrleitungen, die nicht entsprechend den geltenden wasserrechtlichen Vorschriften ausgeführt sind, Voraussetzungen für den sicheren Weiterbetrieb festzulegen. Damit werden für vorhandene Rohrleitungen, die nicht gemäß dem gültigen Anforderungsniveau ausgebildet sind, Ersatzlösungen angeboten, die den geforderten Sicherheitsvorkehrungen gleichfallsgerecht werden. Es werden technische Maßnahmen für Rohrleitungen beschrieben, z. B. Schutz gegen Innen- und Außenkorrosion und Maßnahmen organisatorischer Art, z.B. Leckageerkennung und zusätzliche Prüfungen. Die Kombination der in TRwS 789 beschriebenen Maßnahmen ist so festgelegt, dass Undichtheiten der Rohrleitung innerhalb bestimmter Zeiträume auszuschließen sind und somit einem Weiterbetrieb zugestimmt werden kann. Die TRwS 789 richtet sich insbesondere an die Wasserbehörden, Staatlichen Umwelt- oder Wasserwirtschaftsämter, Anlagenbetreiber, Fachbetriebe nach § 19l WHG, Ingenieurbüros und Sachverständigenorganisationen, die im Bereich des Gewässerschutzes nach § 19g WHG tätig und von der Thematik berührt sind.
http://www.dwa.de/dwa/shop/shop.nsf/Produktanzeige?openform&produktid=P-DWAA-7S7JDM&navindex=020000&kategorie=neu&ugruppe=

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Arbeitsblatt DWA-A 789: Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS 789) - Bestehende unterirdische Rohrleitungen

(vorher DVWK-Regel 130/1996)
Juli 2010, 12 Seiten, DIN A4, ISBN 978-3-941897-27-4
Einzelpreis: EUR 22,00 / Preis für fördernde Mitglieder: EUR 17,60

Mit der TRwS 789 werden für vorhandene Rohrleitungen, die nicht gemäß dem gültigen Anforderungsniveau ausgebildet sind, Ersatzlösungen angeboten, die den geforderten Sicherheitsvorkehrungen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden gleichfalls gerecht werden. Es werden technische Maßnahmen für Rohrleitungen beschrieben, z. B. Schutz gegen Innen- und Außenkorrosion, und Maßnahmen organisatorischer Art, z.B. Leckageerkennung und zusätzliche Prüfungen. Die Kombination der beschriebenen Maßnahmen ist so festgelegt, dass Undichtheiten der Rohrleitung innerhalb bestimmter Zeiträume auszuschließen sind und somit einem Weiterbetrieb zugestimmt werden kann. Die 1996 als TRwS 130 veröffentlichte erste Fassung wurde jetzt an rechtliche und technische Entwicklungen sowie praktische Erfahrungen angepasst

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Arbeitsblatt DWA-A 790 (Entwurf)

Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS 790) - Bestehende einwandige unterirdische Behälter
(vorher DVWK-Regel 135/1997)
Dezember 2009, 10 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-01-4
Einzelpreis: EUR 24,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 19,20

Ziel der TRwS 790 ist es für bestehende einwandige unterirdische Behälter, die nicht entsprechend den geltenden wasserrechtlichen Vorschriften ausgeführt sind, Voraussetzungen für den sicheren Weiterbetrieb festzulegen, bis eine Sanierung angeordnet wird. Damit werden für vorhandene Behälter, die nicht gemäß dem gültigen Anforderungsniveau ausgebildet sind, Ersatzlösungen angeboten, die den geforderten Sicherheitsvorkehrungen gleichfalls gerecht werden. Es werden technische Maßnahmen für einwandige unterirdische Behälter beschrieben, z. B. Schutz gegen Innen- und Außenkorrosion und Maßnahmen organisatorischer Art, z. B. zusätzliche Prüfungen. Die Kombination der in dieser TRwS beschriebenen Maßnahmen ist so festgelegt, dass Undichtheiten der Behälter innerhalb bestimmter Zeiträume auszuschließen sind und somit einem Weiterbetrieb zugestimmt werden kann, bis eine Sanierung angeordnet wird.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=5105

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Arbeitsblatt DWA-A 790 „Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) - Bestehende einwandige unterirdische Behälter aus metallischen Werkstoffen" (ehemals TRwS 135)

Ziel der TRwS 790 „Bestehende einwandige unterirdische Behälter aus metallischen Werkstoffen“ ist es, für bestehende einwandige unterirdische Behälter, die nicht entsprechend den geltenden Anforderungen der Verordnung für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAwS) der Länder (künftig VAUwS) ausgeführt sind, Voraussetzungen für den sicheren Weiterbetrieb festzulegen. Das Wasserrecht fordert hohe Sicherheitsmaßnahmen für unterirdische Behälter. Diese Behälter müssen doppelwandig sein und Undichtheiten müssen durch ein Leckanzeigegerät signalisiert werden. Mit der TRwS 790 werden für vorhandene einwandige unterirdische Behälter, die nicht gemäß dem gültigen Anforderungsniveau ausgebildet sind, Ersatzlösungen angeboten, die den geforderten Sicherheitsvorkehrungen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden gleichfalls gerecht werden. Es werden technische Maßnahmen – zum Beispiel Schutz gegen Innen- und Außenkorrosion sowie Maßnahmen organisatorischer Art (beispielsweise Leckageerkennung und zusätzliche Prüfungen) – beschrieben. Die Kombination der in der TRwS 790 beschriebenen Maßnahmen ist so festgelegt, dass Undichtheiten der Behälter innerhalb bestimmter Zeiträume auszuschließen sind und somit einem Weiterbetrieb zugestimmt werden kann, bis eine Sanierung angeordnet wird. Bereits im Jahr 1997 wurde die erste Fassung der TRwS, damals als TRwS 135 veröffentlicht, vorgelegt. Nach nunmehr über zehn Jahren ist eine Anpassung der TRwS an technische Entwicklungen und praktische Erfahrungen erfolgt. Die TRwS 790 hat den Charakter einer allgemein anerkannten Regel der Technik im Sinne § 62 Absatz 2 WHG. Sie richtet sich insbesondere an die Wasserbehörden, Staatliche Umwelt- oder Wasserwirtschaftsämter, Anlagenbetreiber, Fachbetriebe, Ingenieurbüros und Sachverständigenorganisationen, die im Bereich des Gewässerschutzes tätig und von der Thematik berührt sind.

Arbeitsblatt DWA-A 790 „Technische
Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS)
- Bestehende einwandige unterirdische
Behälter aus metallischen Werkstoffen"
Dezember 2010, 10 Seiten
ISBN 978-3-941897-69-4
Ladenpreis: 27,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 21,60 Euro.

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Kundenzentrum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333, Fax 872-100
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Neu erschienen Arbeitsblatt DWA-A 791-2 – Anforderungen an bestehende Heizölverbraucheranlagen

Die DWA hat das Arbeitsblatt DWAA 791-2 „Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) – Heizölverbraucheranlagen – Teil 2: Anforderungen an bestehende Heizölverbraucheranlagen“ veröffentlicht. Für bestehende Heizölverbraucheranlagen, die nicht den Anforderungen an Neuanlagen gemäß Arbeitsblatt DWAA 791-1 (TRwS 791-1) entsprechen, fehlen bislang einheitliche wasserrechtliche technische und betriebliche Festlegungen für den Weiterbetrieb. Ziel der TRwS 791-2 „Anforderungen an bestehende Heizölverbraucheranlagen“ ist es, für diese bestehenden Heizölverbraucheranlagen einheitliche Voraussetzungen für einen sicheren Weiterbetrieb festzulegen. Die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) und damit auch die TRwS 791-1 „Heizölverbraucheranlagen – Teil 1: Errichtung, betriebliche Anforderungen und Stilllegung von Heizölverbraucheranlagen“ sehen verschiedene Anforderungen vor, die von vor der Veröffentlichung der TRwS 791-1 bereits bestehenden Heizölverbraucheranlagen nicht erfüllt werden können oder nur mit einem unverhältnismäßigen Aufwand erfüllbar sind. Beispielsweise werden bei den Regelungen zu den Abständen der Tanks zu den Wänden des Auffangraums (üblicherweise ein Kellerraum) Schwierigkeiten gesehen. Gemäß §§ 68 und 69 AwSV kann die zuständige Behörde bei bestimmten Abweichungen von den Anforderungen der AwSV technische oder organisatorische Anpassungsmaßnahmen anordnen. In TRwS 791-2 werden für bestehende Heizölverbraucheranlagen diese Anpassungsmaßnahmen beispielhaft beschrieben. TRwS 791-2 ist auf Grundlage der Bundesrats-Drucksache 77/14 einschließlich des Beschlusses des Bundesrates vom 23. Mai 2014 erarbeitet worden. Da die Annahme des Beschlusses des Bundesrates durch die Bundesregierung zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht erfolgt ist, gelten die landesrechtlichen Vorschriften über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen weiter. Sind bei einem Verweis auf die AwSV entsprechende Vorschriften im Landesrecht nicht enthalten, sind diese Passagen in TRwS 791-2 als Empfehlung anzusehen. Ziel der TRwS 791-2 ist es, für bestehende Heizölverbraucheranlagen, die nicht entsprechend dem künftigen Anforderungsniveau der TRwS 791-1 ausgebildet sind, für bestimmte Sachverhalte Ersatzlösungen aufzuzeigen, die den geforderten Anforderungen gleichwertig gerecht werden. Es werden auf Basis des Anforderungsniveaus von TRwS 791-1 Festlegungen für bestehende Heizölverbraucheranlagen getroffen, dabei werden entweder die Festlegungen von TRwS 791-1 durch einen entsprechenden Querverweis auf bestehende Heizölverbraucheranlagen übertragen oder es werden abweichende Anforderungen oder alternative Maßnahmen beschrieben. Die TRwS 791-2 hat den Charakter einer allgemein anerkannten Regel der Technik im Sinne von § 62 Absatz 2 WHG. Sie richtet sich insbesondere an Behörden, Betreiber, Fachbetriebe, Ingenieurbüros und Sachverständigenorganisationen, die von der Thematik „Heizölverbraucheranlagen“ berührt sind.

Arbeitsblatt DWA-A 791-2 „Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) – Heizölverbraucheranlagen – Teil 2: Anforderungen an bestehende Heizölverbraucheranlagen“,
April 2017, 27 Seiten
ISBN 978-3-88721-472-2
Ladenpreis: 42 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 33,60 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
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Zum Thema „TRwS Heizölverbraucheranlagen- neue wasserrechtliche Regelungen"findet am 27. April 2017 ein DWA-Seminar in Stuttgart statt.

Die Veranstaltung kostet 370 Euro für DWA-Mitglieder und 450 Euro für Nichtmitglieder.
Informationen hierzu:
Doris Herweg
Tel. 0 22 42/872-236
E-Mail: herweg@dwa.de

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Merkblatt DWA-M 801 „Führungssysteme und Führungsinstrumente in der Wasserwirtschaft“ überarbeitet

Neu erschienen
Das Merkblatt DWA-M 801 gibt Verantwortlichen in der Wasserwirtschaft eine Übersicht über verschiedene gängige Führungssysteme und -instrumente, die anhand wesentlicher Kriterien eingeteilt und bewertet werden und stellt damit eine Entscheidungshilfe zur Auswahl zur Verfügung. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe WI-5.3 „Prozessorientierte Managementsysteme“ im DWA-Fachausschuss WI-5 „Managementsysteme/Technisches Sicherheitsmanagement“ (Obmann: Bauass. Dipl.-Ing. Norbert Engelhardt) überarbeitet und berücksichtigt neben Veränderungen hinsichtlich DIN EN ISO 9001:2008, ISO 24510, ISO 24511, ISO 24512 und Weiterentwicklungen im Bereich „Technisches Sicherheitsmanagement“ insbesondere Praxiserfahrungen der zwischenzeitlich neu implementierten Führungsinstrumente. In der Abwasserbeseitigung steigen die Anforderungen hinsichtlich Qualität, Nachhaltigkeit und Sicherheit. Die Unternehmen unterliegen einem mehr oder weniger ausgeprägten Wettbewerbs- und in der Regel erheblichen Kostendruck. Unverkennbar ist weiterhin ein wachsendes Bewusstsein über die straf- und zivilrechtlichen Risiken von Organisationsverschulden. Das Selbstverständnis, Dienstleister gegenüber Kunden zu sein, hält unaufhaltsam Einzug in die tägliche Arbeit. Zur Bewältigung der steigenden Anforderungen stehen eine Vielzahl unterschiedlicher Führungssysteme (Managementsysteme) und Führungsinstrumente als sinnvolle Unterstützung zur Verfügung. Jedes Unternehmen muss vor dem Hintergrund der jeweiligen Randbedingungen entscheiden, welche Systeme und Instrumente gewählt und dann auch konsequent angewendet werden sollen. Handlungsbedarf kann sich auf verschiedenen Unternehmensebenen, bei verschiedenen Prozessen, aber auch bei Querschnitts-Aspekten wie Qualität, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit oder Gesundheit ergeben. Das vorliegende Merkblatt DWA-M 801 gibt Verantwortlichen in der Wasserwirtschaft eine Übersicht über verschiedene gängige Führungssysteme und -instrumente, die anhand wesentlicher Kriterien eingeteilt und bewertet werden. Damit wird eine neutrale Übersicht angeboten, die die Auswahl und die Einführung eines Führungssystems bzw. -instruments unter Berücksichtigung der spezifischen und individuellen Voraussetzungen und Randbedingungen unterstützt. Das vorliegende Merkblatt liefert Entscheidungshilfen zur Auswahl geeigneter Managementsysteme und Führungsinstrumente und ist an Verantwortliche in der Wasserwirtschaft gerichtet.

Merkblatt DWA-M 801 „Führungssysteme und Führungsinstrumente in der Wasserwirtschaft“,
Dezember 2014 36 Seiten,
ISBN 978-3-944328-91-1
Ladenpreis: 43,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 34,80 Euro

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Kundenzentrum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333, Fax 872-100
E-Mail: kundenzentrum@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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DWA-M 803

Merkblatt Kostenstrukturen in der Abwassertechnik DWA-M 803

Das Merkblatt bietet Betreibern von Abwasseranlagen oder Ingenieurbüros eine einheitliche Grundlage, um Abwassertechnische Anlagen unter Kostengesichtspunkten zu strukturieren. Es hilft Projektentwicklungs-, Planungs-, Bau- und Betriebsprozesse in Vor- und Rückschau kritisch zu betrachten. Im Vordergrund stehen dabei die Schaffung einer einheitlichen Kostenstruktur auf Basis einer nach abschreibbaren Wirtschaftsgütern untergliederten ein Anlagenkonfiguration und die Einbindung der Kostenstruktur in die Kostenplanung über den gesamten Projektlebenslauf.
Es wird eine CD mitgeliefert, die ein Servicetool enthält.

Das Merkblatt kann unter www.dwa.de bestellt werden.

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Merkblatt DWA-M 805 (Entwurf)

Technische Leistungsfähigkeit von Bauunternehmen

März 2010, 21 Seiten, 2 Bilder, DIN A4
ISBN 978-3-941897-03-8
Einzelpreis: EUR 28,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 22,40

Das Merkblatt gibt Hinweise zu Anforderungen an die Eignung von Bauunternehmen und deren Überprüfung im Zuge der Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen zur Herstellung und Sanierung von Kanälen und Rohrleitungen, unter Berücksichtigung einschlägiger DIN-Normen und des Abschnittes 1 der VOB/A (sog. "Unterschwellenbereich", Basisparagraphen). Diese Hinweise zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit gelten für öffentliche Auftraggeber und auch für private Auftraggeber auf der Grundlage von einschlägigen technischen Normen. Sie sind bei allen Arten von Vergabeverfahren anwendbar und dienen der gezielten Formulierung von fachlich begründeten, projektbezogenen Eignungsanforderungen sowie der Überprüfung des Erfüllens dieser Anforderungen bzw. der Feststellung der Eignung im Rahmen der Vergabeentscheidung, insbesondere hinsichtlich der "Technischen Leistungsfähigkeit".

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=5333

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Merkblatt DWA-M 805: Technische Leistungsfähigkeit als besonderes Merkmal der Eignung von Bauunternehmen bei der Herstellung und Sanierung von Rohrleitungen und Kanälen

August 2011, 26 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-98-4
Einzelpreis: EUR 35,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 28,00
Öffentliche und private Auftraggeber müssen sich vergewissern, dass beauftragte Unternehmen für die anstehende Aufgabe geeignet sind. Die Eignung von Bauunternehmen wird anhand der Kriterien Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit bewertet. Die Vergabe- und Vertragsordnungen aber auch DIN-Normen enthalten zahlreiche Hinweise und Regelungen dazu. Im Merkblatt werden Hinweise zur technischen Leistungsfähigkeit gegeben und erläutert, welche Inhalte mit vorhandenen Präqualifizierungsverfahren bestätigt werden. Die Darstellungen im Merkblatt begründen, warum spezielle fachliche Anforderungen an die technische Leistungsfähigkeit besonders im Kanal- und Leitungsbau zu stellen sind. Das Merkblatt soll eine Hilfestellung bei der sicheren Handhabung von Anforderungen an die fachliche Eignung und bei der Bewertung von Ausweisen (Zertifikaten) zu Qualifikation und Präqualifizierung sein.

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Neu erschienen: Merkblatt DWA-M 806 „Nachträge – Handreichungen zu Vergütungsanpassungen bei VOB-Verträgen“

Bei der Durchführung von Bauprojekten können Änderungen und Abweichungen aller Art auftreten. Selten sind im Vorfeld alle Randbedingungen bekannt und eindeutig geklärt worden. Manche Annahmen stellen sich als falsch heraus, andere sind nicht ausreichend präzisiert worden; nicht vorhergesehene oder unvorhersehbare Änderungen sind die Folge. Wenn im Verlauf der praktischen Umsetzung eines Bauvorhabens zusätzliche oder geänderte Leistungen erbracht werden müssen, sind die Bauverträge anzupassen. Daraus können sich Vergütungsänderungen ergeben. Das neu erschienene Merkblatt DWA-M 806 „Nachträge – Handreichungen zu Vergütungsanpassungen bei VOB-Verträgen“ soll einen partnerschaftlichen Weg zeigen, wie Vergütungen für Nachtragsleistungen auf der Basis der VOB/B zwischen Bauherren und Unternehmer vereinbart werden können. Ziel ist es, die Kommunikation zwischen den Vertragspartnern bis zum einvernehmlichen Abschluss einer Vergütungsvereinbarung durch die Bereitstellung von Beispielen und Mustern zu verbessern. Das Merkblatt richtet sich an Unternehmer und Bauherren. Es befasst sich damit, wann und wie Vergütungsanpassungen – die sogenannten „Nachträge“ – notwendig werden, und wie der Weg zu einer Vereinbarung effizient gemanagt werden kann. Die Erarbeitung erfolgte durch die Arbeitsgruppe WI-4.1 „Ausschreibungs- und Vergabeverfahren“ unter Leitung der Sprecherin Dipl.-Ing. Gabriele Köller, im Fachausschuss WI-4 „Leistungsqualität und Vergabeverfahren“. DWA-M 806 „Nachträge – Handreichungen zu Vergütungsanpassungen bei VOB-Verträgen“ August 2013, 51 Seiten ISBN 978-3-944328-04-1 Ladenpreis: 61 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 48,80 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Das Merkblatt DWA-M 808 wird zurückgezogen

Im Juli 2008 veröffentlichte die DWA das Merkblatt DWA-M 808 "Handreichungen zur Ausschreibung und zur Wertung von Angeboten". Die darin enthaltenen Aussagen sind durch die letzte Novelle des Vergaberechts in wesentlichen Punkten überholt und bedürfen der Überarbeitung. Das Ziel des Merkblattes DWA-M 808, zu einer größeren Rechtssicherheit im Umgang mit ausschreibungs- und vergaberelevanten Fragen beizutragen, ist nicht mehr gewährleistet.
Einem Beschluss des DWA-Hauptausschusses "Wirtschaft" folgend, wird das Merkblatt DWA-M 808 zurückgezogen. Es ist beabsichtigt, zeitnah eine Überarbeitung durchzuführen und eine aktualisierte Fassung vorzulegen

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Vorhabensbeschreibung Ausschreibung und Wertung von Angeboten: Überarbeitung von Merkblatt DWA-M 808

Das Merkblatt DWA-M 808 „Handreichung zur Ausschreibung und Wertung von Angeboten“ wurde im Jahr 2011 zurückgezogen. Die Neufassung der Vergabeverordnung (VgV, Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge) in Verbindung mit der Neufassung der Vergabevorschriften macht eine Überarbeitung des Merkblatts notwendig. Das Ziel des Merkblatts, zu einer größeren Rechtssicherheit im Umgang mit ausschreibungs und vergaberelevanten Fragen insbesondere im Bereich der VOB beizutragen, war nicht mehr gewährleistet. Nachdem die Arbeitsgruppe WI-4.1 „Ausschreibungs- und Vergabeverfahren“ die Arbeiten am DWA-M 806 zum Thema Nachträge weitgehend abgeschlossen hat, soll das DWA-M 808 nun aktualisiert werden. Ziel ist insbesondere eine Anpassung an die geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen. Zudem wird die Arbeitsgruppe prüfen, das Merkblatt stärker auf die Ausschreibungsunterlagen und Wertung von Angeboten zu fokussieren und weniger das gesamte Ausschreibungsverfahren in den Blick zu nehmen.

Die Durchführung eines neuen Beteiligungsverfahrens ist geplant.
Hinweise für die Bearbeitung nimmt entgegen:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Ass. jur. Christoph Leptien
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-121
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: leptien@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung Qualität von Ingenieurleistungen: Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 820

Im Jahr 2006 ist das Merkblatt ATV-M 602 „Vergabe von Ingenieurleistungen“ (November 1998), welches das VOF-Verfahren für die Vergabe von Ingenieurleistungen in der Wasserwirtschaft vorgestellt hat, zurückgezogen worden. Das veraltete Merkblatt sollte ursprünglich überarbeitet werden. Da sich die Rahmenbedingungen jedoch inzwischen sehr verändert haben, soll statt einer Überarbeitung des Merkblatts ATV-M 602 ein DWA-M 820 „Qualität von Ingenieurleistungen optimieren – Vorbereitung, Vergabe und Durchführung“ neu erstellt werden. Das VOF-Verfahren hat sich inzwischen grundsätzlich eingespielt, und hier besteht weniger Erläuterungsbedarf, insbesondere aus formaler Sicht. Qualitätsaspekte unter geltenden Rahmenbedingungen rücken stärker in den Vordergrund. Trotz steigender Leistungsanforderungen an Ingenieure in der Praxis steigt die Vergütung nicht in gleicher Weise. Sind die Entgelte nicht auskömmlich, leidet automatisch die Qualität der Leistung. Problematisch sind zudem die nicht bzw. kaum vergüteten Nebenleistungen, die zunehmend erwartet werden. Nachtragsverhandlungen und Diskussionen über das Qualitätsniveau der erbrachten Leistungen nehmen verstärkt Zeit und Energie der Vertragsparteien in Anspruch. Hier sieht der DWA-Fachausschuss WI-4 „Leistungsqualität und Vergabeverfahren“ die Möglichkeit, über das DWA-Regelwerk Hilfestellung für die Praxis anzubieten, und hat eine neue Arbeitsgruppe WI-4.4 „Ingenieurleistungen“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Markus Schröder gegründet. Die Arbeitsgruppe soll ein Merkblatt DWA-M 820 „Qualität von Ingenieurleistungen optimieren – Vorbereitung, Vergabe und Durchführung“ vorlegen. Ziel des Merkblatts ist eine Förderung des Leistungswettbewerbs gegenüber dem derzeit häufig bestehenden versteckten oder offenen Preiswettbewerb. Ein Leitmotiv der Arbeit ist: „Qualitätssicherung durch angemessene Vergütung“. Das neue Merkblatt soll bereits im Vorfeld der Beauftragung von Ingenieurdienstleistungen ansetzen, zum Beispiel durch Empfehlungen zur Formulierung von Leistungsanforderungen und zur Festlegung der Leistungsziele. Diese, den Leistungswettbewerb vorbereitenden Aufgaben des Bauherrn, bedürfen besonderer Sorgfalt, um die Weichen für Vergabe und Durchführung richtig zu stellen und damit letztlich den Projekterfolg zu gewährleisten. Zudem sollen Hinweise zur Verbesserung der Qualität der Leistung im Rahmen des Vergabeverfahrens erfolgen, wobei auf bereits bestehendes oder in Erarbeitung befindliches Regelwerk, wie das DWA-M 806 zu Nachträgen oder das DWA-M 808 zur Angebotswertung – soweit nötig und möglich – verwiesen werden soll. Schließlich soll auch der Bereich der qualifizierten Leistungserbringung mit behandelt werden. Dabei kommt neben der Qualitätssicherung auch der Vertrauensbildung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer ein besonderer Stellenwert zu. Das Merkblatt soll im Sinne einer technisch und wirtschaftlich erfolgreichen Projektdurchführung die Interessen von Auftraggeber und Auftragnehmer ausgewogen repräsentieren. Ein Schwerpunkt der Arbeit wird darin bestehen, das Einvernehmen der Vertragsparteien in Bezug auf den Inhalt und die Qualität der vergüteten Leistung und das Überschreiten der (vergüteten) Leistungspflicht zu fördern. Ein Gelbdruckverfahren in Anlehnung an die Vorgehensweise bei DWAArbeitsblättern wird angestrebt, um eine breite Akzeptanz zu gewährleisten. Das Merkblatt wendet sich an Auftraggeber und beauftragte Ingenieurbüros für Arbeiten bei der Herstellung von Anlagen im Bereich der Wasserwirtschaft. Hinweise und Anregungen nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Ass. jur. Christoph Leptien
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-121
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: leptien@dwa.de
 
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Arbeitsblatt DWA-A 904 – ländlicher Wegebau

Die DWA hat das Arbeitsblatt DWAA 904 „Richtlinien für den Ländlichen Wegebau – Teil 1: Richtlinien für die Anlage und Dimensionierung ländlicher Wege“ veröffentlicht. Eine funktionsfähige ländliche Wegeinfrastruktur bildet die Basis für eine ökonomisch zukunftsfähige Landbewirtschaftung. Die Land- und Forstwirtschaft und ihre Ansprüche an die Wegeinfrastruktur verändern sich jedoch ständig. Mit dem Strukturwandel steigen die Betriebsgrößen, Rationalisierungen führen zu weiterer Spezialisierung, und es kommen neue Erwerbszweige, unter anderem im Zusammenhang mit nachwachsenden Rohstoffen und der Energieerzeugung hinzu. Seit der Aufstellung der noch gültigen „Richtlinien für den ländlichen Wegebau (RLW 1999)“ haben sich durch die Weiterentwicklung der Landtechnik und die damit einhergehende Vergrößerung der Bewirtschaftungsflächen die Rahmenbedingungen für das Ländliche Wegenetz erheblich verändert. Dies wirkt sich unter anderem in einer gestiegenen Verkehrsbeanspruchung aus. Wie in den vorausgegangenen Ausgaben der RLW werden die Auswirkungen des aktuellen Verkehrsaufkommens auf die Dimensionierung der ländlichen Wege in einem Forschungsauftrag wissenschaftlich untermauert. Wann die Ergebnisse und die Folgerungen daraus für die Standardbauweisen vorliegen, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. Da die Praxis dringend eine zeitnahe Anpassung der Richtlinien für angepasste Wegebreiten fordert, hat sich der DWA-Fachausschuss „Ländliche Wege“ entschlossen, die bereits erarbeiteten Planungsaspekte und Entwurfsgrundsätze für die Anlage Ländlicher Wege in dem vorliegenden Arbeitsblatt DWAA 904, Teil 1 herauszugeben. Wegen der fachlichen Verzahnung mit den von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) herausgegebenen Regelwerken für den Bau Ländlicher Wege „Technische Lieferbedingungen für Gesteinskörnungen, Baustoffe, Baustoffgemische und Bauprodukte für den Bau Ländlicher Wege (TL LW)“ und „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau Ländlicher Wege (ZTV LW)“ erhalten die RLW nunmehr die inhaltlich treffendere Bezeichnung „Richtlinien für die Anlage und Dimensionierung Ländlicher Wege (RLW)“. Änderungen: Wesentliche Neuerung im ersten Teil ist die Wiedereinführung der Wegekategorie „Hauptwirtschaftsweg“ mit der Funktion der weitmaschigen Erschließung der Feldflur und entsprechenden Entwurfsparametern. Auch die Kreuzungsbauwerke erhalten neue praxisorientierte Bemessungsgrundlagen. Das Arbeitsblatt DWA-A 904-1 wurde vom DWA-Fachausschuss „Ländliche Wege“ (Obmann: Dipl.-Ing. Hans-Dieter Meißner) erstellt. Es soll Experten, die in öffentlichen Verwaltungen, Verbänden und Büros mit der Planung und Bemessung von ländlichen Wegen, zum Beispiel im Rahmen von Flurbereinigungsverfahren oder im Zuge der Ertüchtigung bestehender Wege im ländlichen Raum befasst sind, Bemessungsgrundlagen für die Anlage und Dimensionierung ländlicher Wege an die Hand geben. Mit Veröffentlichung des Arbeitsblatts DWA-A 904-1 werden die Abschnitte ab 2.3.2.3 der RLW 1999 (Neuauflage als DWA-A 904/2005) durch neue Regelungen ersetzt. Die anderen Abschnitte des Arbeitsblatts DWA-A 904/2005 behalten weiterhin Gültigkeit. Diese Abschnitte werden gegenwärtig überarbeitet. Ziel ist eine zeitnahe neue Gesamtausgabe beider Teile der Richtlinien.

Arbeitsblatt DWA-A 904-1 „Richtlinien für den Ländlichen Wegebau – Teil 1: Richtlinien für die Anlage und Dimensionierung ländlicher Wege“
August 2016, 57 Seiten
ISBN 978-3-88721-359-6
Ladenpreis: 82 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 65,60 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
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Merkblatt DWA-M 905 „Gewinnung von Bodenlösung – Beprobungssysteme und Einflussgrößen“

Die ungesättigte Bodenzone beeinflusst aufgrund ihrer physikalischen/chemischen Charakteristika entscheidend den Wasser- und Stoffhaushalt von LandÖkosystemen. Da die meisten Reaktionen im Boden in der wässrigen Phase ablaufen, ist die In-situ-Erfassung von Bodenlösung unentbehrlicher Bestandteil der Bearbeitung vieler Fragen der Ökologie, der Wasserwirtschaft, der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft und des Umweltschutzes. In diesem Rahmen werden Bodenwasserproben vor allem mit dem Ziel gewonnen, die in der Bodenlösung gelösten Stoffe vor dem Hintergrund der jeweiligen spezifischen Versuchsfragen zu quantifizieren. Je nach Betrachtungsweise kann man Böden sehr unterschiedlich beschreiben, und es ist aufgrund der komplexen Eigenschaften eines Bodens vom Grundsatz her äußerst schwierig, ihn anhand von einzelnen Merkmalen oder mit einzelnen Methoden einheitlich vollständig zu charakterisieren. Das Bodenwasser füllt Hohlräume des Bodens ganz oder teilweise aus. Es nimmt im Boden Stoffe auf, die entweder von der Festphase des Bodens gelöst wurden oder über die Bodenoberfläche eingetragen wurden. Damit ist das Bodenwasser als integraler Bodenbestandteil für die dynamischen stofflichen Eigenschaften von Böden ein sehr wichtiger Indikator. Das neue Merkblatt DWA-M 905 „Gewinnung von Bodenlösung – Beprobungssysteme und Einflussgrößen“ unterstützt Wissenschaftler oder Planer in Büros und Verwaltung sowie land- und forstwirtschaftliche Berater bei dem Entwurf geeigneter Versuche, die eine In-situ- Erfassung der Zielgrößen Stoffkonzentration der Bodenlösung, Stofftransport oder Stoffbilanz im Boden einschließen. Es werden gängige Beprobungssysteme beschrieben, jedoch wird keine Normung der einzelnen Methoden vorgenommen, sondern ein Überblick gegeben über verfügbare Beprobungssysteme und ihre Eignung für Untersuchungen in der ungesättigten Zone bis in eine maximale Tiefe von ca. 2 m bis 3 m unter Geländeoberkante.

Merkblatt DWA-M 905 „Gewinnung von Bodenlösung – Beprobungssysteme und Einflussgrößen“,

Mai 2012,
6 Seiten
ISBN 978-3-942964-21-0
Ladenpreis: 39,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 31,20 Euro

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Merkblatt DWA-M 907 (Entwurf)

Erzeugung von Biomasse für die Biogasgewinnung unter Berücksichtung des Boden- und Gewässerschutzes
Oktober 2008, 24 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941089-35-8
Ladenpreis: EUR 32,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 25,60

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Förderung nachwachsender Rohstoffe zur Wärme- und Energienutzung bietet das Merkblatt Empfehlungen für einen Boden- und Gewässer schonenden Anbau von Pflanzen zur Biomassegewinnung. Es werden die Inhaltsstoffe von Gärresten betrachtet und in Hinblick auf ihre Rückführung in den Nährstoffkreislauf bewertet. Die hier zusammengestellten Empfehlungen bieten Landwirten, die nachwachsende Rohstoffe als weiteres Standbein ihrer wirtschaftlichen Existenz einsetzen, Anhaltspunkt für eine schonende Landbewirtschaftung und zur Steuerung der Qualität der Gärreste. Speziell aus Sicht des Boden- und Gewässerschutzes richten sich die Anregungen und Empfehlungen des Merkblattes an die landwirtschaftliche Beratung und bieten hier eine Grundlage zur konstruktiven Unterstützung der Landwirtschaft für die Wahl langfristiger Fruchtfolgen beim Anbau von "Energiepflanzen".

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Merkblatt DWA-M 906 „ Waldbewirtschaftung und Gewässerschutz“

Die DWA hat das Merkblatt DWA-M 906 „Waldbewirtschaftung und Gewässerschutz“ veröffentlicht. Die Forstwirtschaft ist eine dem Gewässerschutz besonders zuträgliche Landnutzung. Hierbei ist die Beachtung des gesetzlichen Rahmens, wie z. B. Wald- und Wassergesetze, eine Grundvoraussetzung für eine gewässerschützende Forstwirtschaft. Das Ziel der nachhaltigen und naturnahen Forstwirtschaft, standortangepasste Waldökosysteme zu erhalten, steht in der Regel im Einklang mit den Anforderungen an einen wirksamen Gewässerschutz. Die wasserschützende Wirkung der Wälder kann durch externe Faktoren, z. B. Keimeintrag durch Wildtiere, Versauerung und Nährstoffüberschüsse infolge von Auskämmeffekten der Bäume bei vorhandener Luftbelastung beeinträchtigt werden. Dem ist insbesondere in verschmutzungs- bzw. grundwassersensiblen Gebieten (z. B. geringe Grundwasserüberdeckung, Karstgrundwasserleiter) Beachtung zu schenken. Damit der Wald seine Schutzfunktion möglichst umfassend und langfristig gewährleisten kann, bedarf es insbesondere unter dem Aspekt der Auswirkungen von Stoffeinträgen und möglicher Klimaveränderungen des Hinwirkens auf stabile und anpassungsfähige Waldökosysteme. Das vorliegende Merkblatt beschreibt Sachverhalte und empfiehlt Maßnahmen für eine gewässerschützende Waldbewirtschaftung. Das Merkblatt DWA-M 906 wurde von einem Projektkreis des gemeinsamen DVGW-Technischen Komitees/DWAFachausschusses GB-8 „Grundwasser und Ressourcenmanagement“ unter Beteiligung der Arbeitsgemeinschaft der Trinkwassertalsperren e. V. (ATT), von Vertretern des Deutschen Forstwirtschaftsrates und der Waldbesitzerverbände erarbeitet. Es erscheint inhaltsgleich als Merkblatt DVGW W 105 (M).

Merkblatt DWA-M 906 „Waldbewirtschaftung und Gewässerschutz“
Oktober 2016, 13 Seiten
ISBN 978-3-88721-411-1
Ladenpreis: 24,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 19,20 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax: 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Merkblatt DWA-M 907 "Erzeugung von Biomasse für die Biogasgewinnung unter Berücksichtigung des Boden- und Gewässerschutzes"

April 2010, 50 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-13-7

Einzelpreis: EUR 55,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder: EUR 44,00
(Das Merkblatt wurde mit dem DVGW inhaltlich abgestimmt und erscheint dort als „Wasser-Information Nr. 73".)
Die rasche Bestandsentwicklung von Biogas- und Ko-Fermentationsanlagen, die in den letzten 10 Jahren zu verzeichnen ist, leistet einen Beitrag zur Diversifizierung des Energieangebotes, insbesondere in den regionalen Märkten. Das Merkblatt bietet Empfehlungen für einen boden- und gewässerschonenden Anbau von Pflanzen zur Biomassegewinnung. Es werden die Inhaltsstoffe von Gärresten betrachtet und im Hinblick auf ihre Rückführung in den Nährstoffkreislauf bewertet. Die hier zusammengestellten Empfehlungen bieten Landwirten, die nachwachsende Rohstoffe als weiteres Standbein ihrer wirtschaftlichen Existenz einsetzen, Anhaltspunkt für eine schonende Landbwirtschaftung und zur Steuerung der Qualität der Gärreste. Speziell aus Sicht des Boden- und Gewässerschutzes richten sich die Anregungen und Empfehlungen dieses Merkblattes an die landwirtschaftliche Beratung und bieten hier eine Grundlage zur konstruktiven Unterstützung der Landwirtschaft für die Wahl langfristiger Fruchtfolgen beim Anbau von „Energiepflanzen".

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Neu erschienen Arbeitsblatt DWA-A 908 „Eignungsprüfung von Grundwassermessstellen“ liegt vor

Das Arbeitsblatt DWA-A 908 „Eignungsprüfung von Grundwassermessstellen“ wurde von einem Projektkreis des gemeinsamen DVGW-Technischen Komitees/ DWA-Fachausschusses „Grundwasser und Ressourcenmanagement“ erstellt. Zur Erfüllung der vielfältigen Ansprüche an die Grundwasserüberwachung und unter dem Aspekt eines vorsorgenden und nachhaltigen Grundwasserschutzes ist die Ermittlung belastbarer und repräsentativer Grundwassermessdaten von besonderer Bedeutung. Die regelmäßige Durchführung von Eignungsprüfungen an Grundwassermessstellen leistet dabei einen erheblichen Beitrag zur Qualitätssicherung. Nur funktionstüchtige und für die jeweilige Aufgabenstellung geeignete Grundwassermessstellen werden den Anforderungen an eine ziel- und ergebnisorientierte Grundwasserüberwachung gerecht. In dem vorliegenden Arbeitsblatt werden praktische Empfehlungen zur Durchführung technischer Eignungsprüfungen für Grundwassermessstellen gegeben. Flussdiagramme verdeutlichen den Ablauf der durchzuführenden Prüfschritte. Wichtige Prüfverfahren werden im Anhang informativ erläutert. Die hier behandelten Prüfungen beziehen sich nur auf die Messstelle selbst. Nicht eingegangen wird auf grundsätzlich unverzichtbare Untersuchungen, ob der von der Messstelle erfasste Bereich des Grundwasserleiters repräsentativ für die Messaufgabe ist, und ob natürliche oder anthropogene Störungen des Grundwasserleiters, der Zwischenhorizonte oder Deckschichten sich auf die Messung auswirken.

Arbeitsblatt DWA-A 908 „Eignungsprüfung von Grundwassermessstellen"
Dezember 2012, 20 Seiten
ISBN 978-3-942964-70-8
Ladenpreis: 30,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 24,00 Euro

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Arbeitsblatt DWA-A 909 (Entwurf): Grundsätze der Grundwasserprobennahme

(vorher DVWK-Regel 128/1992, DVWK-Merkblatt 245/1997 und Arbeitsblatt DVGW W 112)
Juli 2010, 28 Seiten, DIN A4, ISBN 978-3-941897-31-1
Einzelpreis: EUR 32,00 / Preis für fördernde Mitglieder: EUR 25,60
(Das Arbeitsblatt wurde mit dem DVGW inhaltlich abgestimmt und erscheint dort als Arbeitsblatt DVGW W 112.)

Der Entwurf zum Arbeitsblatt gilt für die Entnahme von Grundwasserproben aus Grundwassermessstellen. Er behandelt die Arbeitsschritte der Grundwasserprobennahme beginnend mit einer fachlich fundierten Planung über die Durchführung einschließlich der Probenübergabe an ein Laboratorium bis hin zur Auswertung und Dokumentation. Die Erstcharakterisierung einer Grundwassermessstelle und des Probennahmevorganges wird aufgrund ihrer besonderen Bedeutung gesondert betrachtet. Für den gesamten Arbeitsablauf werden durchgängig qualitätssichernde Maßnahmen beschrieben, da Fehler bei Probennahme, -transport, -lagerung und -vorbereitung im Laboratorium nicht mehr korrigiert werden können. Diesem Zweck dienen auch die in den Anhängen informativ aufgeführten Vorgabe- und Nachweisdokumente (exemplarischer Messstellenpass und verschiedene Beispielprotokolle).

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Arbeitsblatt DWA-A 909 „Grundsätze der Grundwasserprobennahme aus Grundwassermessstellen“

Mehr denn je kommt der Grundwasserprobennahme im Zusammenhang mit der Überwachung und dem Schutz des Grundwassers sowie als Grundlage für ein hydrogeochemisches System- und Prozessverständnis eine zentrale Bedeutung zu. Repräsentative und qualitätsgesicherte Grundwasserproben sind nur als Ergebnis zahlreicher ineinandergreifender Arbeitsabläufe zu erhalten. Das neue Arbeitsblatt DWA-A 909 „Grundsätze der Grundwasserprobennahme aus Grundwassermessstellen“ behandelt die Arbeitsschritte der Grundwasserprobennahme, beginnend mit einer fachlich fundierten Planung über die Durchführung einschließlich der Probenübergabe an ein Laboratorium bis hin zur Auswertung und Dokumentation. Die Erst-Charakterisierung einer Grundwassermessstelle und des Probennahmevorgangs wird aufgrund ihrer besonderen Bedeutung gesondert betrachtet. Für den gesamten Arbeitsablauf werden durchgängig qualitätssichernde Maßnahmen beschrieben. Diesem Zweck dienen auch die in den Anhängen (informativ) aufgeführten Vorgabe- und Nachweisdokumente (exemplarischer Messstellenpass und verschiedene Beispielprotokolle). Die qualitätsgesicherte Grundwasserprobennahme verursacht zwangsläufig höhere finanzielle Aufwendungen. Sie sind jedoch angemessen und verhältnismäßig, weil bei der Probennahme verursachte Fehler im Labor nicht mehr korrigiert werden können und weil häufig weitreichende Entscheidungen auf der Grundlage der Analysenergebnisse getroffen werden müssen. Bei der Grundwasserüberwachung sind Einsparpotenziale nicht durch Qualitätsabstriche, sondern in erster Linie durch die Optimierung des Messnetzbetriebs (Anzahl der zu beprobenden Messstellen, Probennahmeintervalle, Parameterumfang) gegeben. Dieses Arbeitsblatt integriert die DVWK-Regel 128/1992 „Entnahme und Untersuchungsumfang von Grundwasserproben“ und das DVWK-Merkblatt 245/1997 „Tiefenorientierte Probennahme aus Grundwassermessstellen“. Es ist inhaltlich gleich im DVGW-Regelwerk als Arbeitsblatt W 112 erschienen.
Arbeitsblatt DWA-A 909 „Grundsätze der Grundwasserprobennahme aus Grundwassermessstellen“, Dezember 2011
30 Seiten,
ISBN 978-3-942964-13-5
Ladenpreis: 39,00 Euro,
fördernde DWA-Mitglieder: 31,20 Euro
Zu beziehen bei:
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Theodor-Heuss-Allee 17,
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Fax 872-100
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Merkblatt DWA-M 910 (Entwurf)

Berücksichtigung der Bodenerosion bei der Maßnahmenplanung nach EG-Wasserrahmenrichtlinie

Dezember 2010, 110 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-64-9
Einzelpreis EUR 76,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 60,80
Gemeinsam herausgegeben von DWA und Bundesverband Boden (BVB)
Das Merkblatt beschreibt, wie im Rahmen der Bewirtschaftungs- und Maßnahmenplanung zur Umsetzung der EG-WRRL Gewässerabschnitte identifiziert werden können, in denen erosionsbedingte Boden- und Stoffeinträge ein Problem darstellen. Es wird gezeigt, wie mit einfachen Verfahren Flächen eingegrenzt werden können, von denen vermutlich der Boden- und Stoffeintrag ins Gewässer erfolgt. Schon auf dieser Basis kann man häufig geeignete Minderungsmaßnahmen ableiten. In schwierigeren Fällen können bestimmte Erosionsprognosemodelle zum Einsatz kommen, die im Merkblatt vorgestellt werden. Im Anschluss daran steht eine umfangreiche Zusammenstellung von Minderungsmaßnahmen gegen Bodenabtrag, mit Hinweisen zur Wirksamkeit, Umsetzbarkeit, Kosteneffizienz und zu rechtlichen Rahmenbedingungen des Einsatzes. Untermauert wird dies durch einige Fallbeispiele. Abschließend werden Hemmnisse beschrieben, welche der Umsetzung entgegen stehen, und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, diese zu überwinden

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Neu erschienen Merkblatt DWA-M 910 „Berücksichtigung der Bodenerosion durch Wasser bei der Maßnahmenplanung nach EG-Wasserrahmenrichtlinie“ liegt vor

Das neue Merkblatt DWA-M 910 „Berücksichtigung der Bodenerosion durch Wasser bei der Maßnahmenplanung nach EG-Wasserrahmenrichtlinie“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe GB-1.2 „Stoffeinträge in Gewässer durch Bodenerosion“ (Sprecher: Priv.-Doz. Dr. agr. Johannes Botschek) im Fachausschuss „Ökologie und Management von Flussgebieten“ (Obmann: Dr.-Ing. Michael Weyand) erstellt. Durch die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EGWRRL 2000) werden die Maßnahmen zu Gewässerschutz und -bewirtschaftung auf der räumlichen Ebene von Flusseinzugsgebieten umgesetzt, auch über politische Grenzen hinweg. Zu den übergeordneten Zielen der EG-WRRL gehören die Förderung einer nachhaltigen Nutzung der Wasserressourcen sowie der Schutz und die Verbesserung des Zustands aquatischer Ökosysteme und des Grundwassers. Wesentliche und verbindliche Umweltziele für Oberflächengewässer sind dabei das Erreichen eines „guten Zustands“ bis zum Jahr 2015 sowie die Vermeidung einer Verschlechterung der Gewässerqualität. Zur Bewertung der Gewässerqualität werden verbindliche Qualitätskriterien herangezogen sowohl im Hinblick auf den chemischen als auch auf den ökologischen Zustand der Gewässer. Das Erreichen bzw. die Einhaltung dieser verbindlichen Qualitätskriterien wird im Rahmen eines aufwendigen Gewässermonitorings überprüft. Eine der Ursachen für ein Nicht-Erreichen des guten Zustands in Oberflächengewässern ist der Eintrag von Bodenpartikeln sowie – damit einhergehend – von Nähr- oder Schadstoffen in die Gewässer durch Bodenerosion. Bodenerosion ist kein Phänomen, das flächendeckend eine Gefährdung für die Gewässerqualität darstellt. Dort, wo sie aber auftritt, kann sie sowohl zu einer Beeinträchtigung der chemischen als auch der ökologischen Gewässerqualität beitragen. Es ist indessen nicht immer einfach zu erkennen, wo Bodenerosion als Ursache für einen schlechten Gewässerzustand von Bedeutung ist. Dies liegt unter anderem daran, dass die Ergebnisse der derzeit beim Gewässermonitoring verwendeten Methoden und Messgrößen eine Belastung durch erosionsbedingte Stoffeinträge nicht ohne Weiteres er kennen lassen. Einzelne Parameter, die aufgrund der EG-WRRL erhoben werden, wie zum Beispiel hohe Phosphoroder Pflanzenschutzmittelkonzentrationen oder ein hohes Schwebstoffaufkommen sowie erosionsrelevante Standorteigenschaften, bieten geeignete Hinweise, ob Bodenerosion als Belastungsursache in Frage kommt. Aber auch wenn Bodenerosion eindeutig als Ursache für Gewässerprobleme erkannt wird, gelingt es in der Praxis häufig nicht, wirksame und zugleich kosteneffiziente Minderungsmaßnahmen zu erkennen und in geeigneter Weise umzusetzen. Ziel des nun vorliegenden Merkblatts ist es aufzuzeigen, wie im Rahmen der weiteren Bewirtschaftungs- und Maßnahmenplanung zur Umsetzung der EGWRRL (2000) Gewässerabschnitte identifiziert werden können, in denen erosionsbedingte Boden- und Stoffeinträge ein Problem darstellen, und Hilfestellungen zu geben, wie wirksame und kostengünstige Minderungsmaßnahmen abgeleitet und auf den Weg gebracht werden können. Das Merkblatt richtet sich in erster Linie an Institutionen und Personen, die an der Planung und Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz von Oberflächengewässern durch diffuse Einträge beteiligt sind. Dies sind die für die Bewirtschaftungsplanung verantwortlichen Wasserbehörden und Maßnahmenträger, Unterhaltungspflichtige der Gewässer, Landwirtschaftsbehörden und -verbände sowie an der Planung beteiligte Ingenieurbüros.

Merkblatt DWA-M 910 „Berücksichtigung
der Bodenerosion durch Wasser bei der
Maßnahmenplanung nach EG-Wasserrahmenrichtlinie",
Dezember 2012
119 Seiten, ISBN 978-3-942964-66-1
Ladenpreis: 86,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 68,80 Euro
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Neu erschienen: Merkblatt DWA-M 911 „ Möglichkeiten der Effizienzkontrolle von Maßnahmen zur grundwasserschonenden Bodennutzung am Beispiel des Stickstoffs“

In Deutschland werden seit Jahren viele Maßnahmen zur Verminderung von Stickstoffeinträgen aus landwirtschaftlicher Bewirtschaftung in das Grundwasser durchgeführt. Finanziert bzw. gefördert werden diese Maßnahmen entweder zentral durch die Erhebung von Wasserentnahmegebühren bzw. über Agrarumweltmaßnahmen oder direkt von den Wasserwerken in Verbindung mit der Gründung von landwirtschaftlichen Kooperationen. Trotz teilweise langjähriger Erfahrungen ist der unmittelbare Nachweis der Auswirkungen von landbaulichen Maßnahmen auf die Beschaffenheit des Sicker- und Grundwassers zum Beispiel aufgrund von hohen Flurabständen, geringen Verlagerungsgeschwindigkeiten im Boden, geringen Fließgeschwindigkeiten des Grundwassers oder mangels geeigneter Grundwassermessstellen in einem angemessenen Zeitraum oft nicht möglich. Dieser Nachweis ist jedoch neben der Akzeptanz der Verfahren durch die Landwirte auch für die Wasserwirtschaft von großer Bedeutung. Nicht zuletzt muss im Hinblick auf die Erreichung der Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ein entsprechender Nachweis zur Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmenprogramme in solchen Grundwasserkörpern geführt werden, bei denen aufgrund der Nitratkonzentration ein schlechter chemischer Zustand ausgewiesen wurde. Das vorliegende Merkblatt wendet sich an Landwirte und landwirtschaftliche Berater in Büros, öffentlicher Verwaltung, Verbänden und Unternehmen und stellt die zurzeit wichtigsten und effektivsten Kontrollmöglichkeiten im Überblick dar. Diese Techniken werden bezüglich ihrer Vor- und Nachteile sowie hinsichtlich ihrer besonderen Eignung zur Effizienzkontrolle einzeln bewertet. Schließlich werden auch die Kosten abgeschätzt, die diese Kontrollmaßnahmen verursachen. Die vorliegende Publikation wurde von Mitgliedern des DWA-Fachausschusses GB-6 „Bodennutzung und Wirkungen auf Grundwasser“ in Zusammenarbeit mit dem DVGW erstellt und erscheint inhaltsgleich im DVGW-Regelwerk als Hinweis W 104-2 (M). Merkblatt DWA-M 911 „Möglichkeiten der Effizienzkontrolle von Maßnahmen zur grundwasserschonenden Bodennutzung am Beispiel des Stickstoffs“ August 2013, 36 Seiten ISBN 978-3-944328-13-3 Ladenpreis: 55 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 44 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 911 „Effizienzkontrolle von Maßnahmen zur grundwasserschonenden Bodennutzung am Beispiel des Stickstoffs“

liegt vor In Deutschland werden seit Jahren viele Maßnahmen zur Verminderung von Stickstoffeinträgen aus landwirtschaftlicher Bewirtschaftung in das Grundwasser durchgeführt. Finanziert bzw. gefördert werden diese Maßnahmen entweder zentral durch die Erhebung von Wasserentnahmegebühren bzw. über Agrarumweltmaßnahmen oder direkt von den Wasserwerken in Verbindung mit der Gründung von landwirtschaftlichen Kooperationen. Trotz teilweise langjähriger Erfahrungen ist der unmittelbare Nachweis der Auswirkungen von landbaulichen Maßnahmen auf die Beschaffenheit des Sicker- und Grundwassers, zum Beispiel aufgrund von hohen Flurabständen, geringen Verlagerungsgeschwindigkeiten im Boden, geringen Fließgeschwindigkeiten des Grundwassers oder mangels geeigneter Grundwassermessstellen in einem angemessenen Zeitraum oft nicht möglich. Dieser Nachweis ist jedoch neben der Akzeptanz der Verfahren durch die Landwirte auch für die Wasserwirtschaft von großer Bedeutung. Nicht zuletzt muss im Hinblick auf die Erreichung der Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ein entsprechender Nachweis zur Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmenprogramme in solchen Grundwasserkörpern geführt werden, bei denen aufgrund der Nitratkonzentration ein schlechter chemischer Zustand ausgewiesen wurde. Das vorliegende Merkblatt wendet sich an Landwirte und landwirtschaftliche Berater in Büros, öffentlicher Verwaltung, Verbänden und Unternehmen, und stellt die zurzeit wichtigsten und effektivsten Kontrollmöglichkeiten im Überblick dar. Diese Techniken werden bezüglich ihrer Vor- und Nachteile sowie hinsichtlich ihrer besonderen Eignung zur Effizienzkontrolle einzeln bewertet. Schließlich werden auch die Kosten abgeschätzt, die diese Kontrollmaßnahmen verursachen. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 911 wird bis zum 31. Mai 2012 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen richten Sie bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an die

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-161,
Fax 872-135
E-Mail: barion@dwa.de

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Neu erschienen Kennwerte des Bodenwasserhaushalts – Arbeitsblatt DWA-A 920-1 veröffentlicht

Die DWA hat das Arbeitsblatt DWAA 920-1 „Bodenfunktionsansprache – Teil 1: Ableitung von Kennwerten des Bodenwasserhaushalts“ veröffentlicht. Der Schutz der Bodenfunktionen sowie die Vermeidung schädlicher Bodenveränderungen stehen im Mittelpunkt des Bodenschutzes und sind auf nationaler Ebene im Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) verankert.

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Neu erschienen DWA-M 1000 „Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Abwasseranlagen“

Nach inhaltlicher Prüfung durch die zuständigen Fachgremien erscheint das Merkblatt DWA-M 1000 „Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Abwasseranlagen“ nun in aktualisierter, redaktionell überarbeiteter Fassung. Betreiber von Abwasseranlagen haben die Aufgabe, diese so zu betreiben, dass die Anforderungen des WHG, Abschnitt 2 – Abwasserbeseitigung und hier besonders §§ 60 und 61 – eingehalten werden. Im vorliegenden Merkblatt werden die Anforderungen an Betreiber von Abwasseranlagen hinsichtlich der Organisation und der beschäftigten Personen sowie die sicherheitstechnischen und betriebstechnischen Belange für Planung, Bau und Betrieb von Abwasseranlagen dargestellt. Es richtet sich an Führungskräfte in Abwasserentsorgungsbetrieben, insbesondere an die für den Betrieb der Abwasseranlagen verantwortlichen Personen. Ziel ist es, eine Grundlage für eine sichere, zuverlässige, umweltgerechte und wirtschaftliche Abwasserbeseitigung im Sinne der gesetzlichen und technischen Regelungen zu schaffen. Zur Umsetzung der Anforderungen im Rahmen eines Technischen Sicherheitsmanagements stehen Leitfäden zur Verfügung. Seit 2003 bietet die DWA Unternehmen im Bereich der Abwasserbehandlung ein Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) an. Dieses Verfahren zur Selbstprüfung von Unternehmen hinsichtlich der Qualifikation und Organisation des technischen Bereiches ist nach Sparten gegliedert und wird von den technisch-wissenschaftlichen Vereinigungen getragen; für den Teil Abwasser zeichnet die DWA verantwortlich. TSM hilft, Organisationsdefizite zu erkennen, Schwachstellen zu beseitigen und damit Haftungsfolgen für das Unternehmen abzuwenden, damit gegebenenfalls persönliche Konsequenzen für die Unternehmensleitung – in kommunalen Unternehmen bis hin zum Bürgermeister – von vornherein vermieden werden können.

Merkblatt DWA-M 1000 „Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Abwasseranlagen“,
August 2012,
15 Seiten
ISBN 978-3-942964-33-3
Ladenpreis: 25,00 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 20,00 Euro

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel.(0 22 42) 872-333
Fax (0 22 42) 872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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DWA-M 1001

Anforderungen an die Qualifikation und Organisation von Gewässerunterhaltungspflichtigen
Dezember 2010, 11 Seiten, DIN A4
ISBN 978-3-941897-68-7
Einzelpreis EUR 22,00 / Preis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 17,60

Gewässer und die damit im Zusammenhang stehenden wasserwirtschaftlichen Anlagen müssen so unterhalten bzw. betrieben werden, dass die Anforderungen insbesondere nach bundes- und landesrechtlichen Regelungen eingehalten werden. Das Merkblatt fasst die Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Institutionen zusammen, die zur Gewässerunterhaltung bzw. zum Gewässerausbau verpflichtet sind. Es werden die Anforderungen gewässerunterhaltungspflichtiger Institutionen hinsichtlich der Organisation und der beschäftigten Personen sowie die sicherheitstechnischen und betriebstechnischen Belange für Planung, Bau und Betrieb wasserwirtschaftlicher Anlagen dargestellt. Das Merkblatt unterstützt die Verantwortlichen dabei, eine sichere, zuverlässige, umweltgerechte und wirtschaftliche Gewässerunterhaltung durchzuführen.

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Neu erschienen: Merkblatt DWA-M 1002 „Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Talsperren und anderen großen Stauanlagen“

Das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) hat sich mittlerweile im Bereich der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung als ein nützliches Instrument zur Überprüfung der Aufbau- und Ablauforganisation eines Unternehmens bewährt und wurde bereits auf den Bereich Gewässerunterhaltung ausgedehnt. Aufgrund der positiven Erfahrungen soll es nun auch um den Bereich Talsperren und andere große Stauanlagen erweitert wer den. Grundlage dafür ist das nun vorliegende Merkblatt DWA-M 1002, welches die Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Talsperren und anderen großen Stauanlagen zusammenfasst. Betreiber von Stauanlagen sind Institutionen, die Wasser zu unterschiedlichen Nutzungen aufstauen, speichern und bewirtschaften, unabhängig von Rechtsform und Trägerschaft. Ausschließlich der bestehende Ordnungsrahmen und die geltenden technischen Regeln bilden die Grundlage für die in diesem Merkblatt formulierten Anforderungen hinsichtlich der Organisation und der beschäftigten Personen sowie die sicherheitstechnischen und betriebstechnischen Belange für Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Stauanlagen. Zur Erfüllung der in diesem Merkblatt definierten Anforderungen an die Qualifikation und Organisation von Stauanlagenbetreibern stehen Leitfäden zur Verfügung, die die Umsetzung im Rahmen eines bestätigten „Technischen Sicherheitsmanagements“ (TSM) erleichtern. Damit werden Verantwortliche unterstützt, einen sicheren, zuverlässigen, umweltgerechten und wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten. Wesentliche Voraussetzungen für die Einhaltung der gesetzlichen und technischen Forderungen bei Planung, Bau, Betrieb und der Instandhaltung von Stauanlagen sind: ●● eine sach- und ordnungsgemäße Aufgabenerledigung,
●● eine sozialkompetente und weitsichtige Führung,
●● ausreichendes und qualifiziertes Personal,
●● wirksame Qualitätssicherungsmaßnahmen,
●● ausreichende Finanzmittel und wirtschaftliches Handeln und
●● eine ständige Weiterentwicklung. Das Merkblatt wurde am Beispiel von Talsperren entwickelt und ist insoweit auf Talsperren (DIN 19700, Teile 10 und 11) zugeschnitten. Seine Anwendung insbesondere für große Talsperren wird empfohlen. Eine Anwendung des Merkblatts auch für andere Stauanlagen als Talsperren, wie Hochwasserrückhaltebecken (DIN 19700, Teil 12), Staustufen (DIN 19700, Teil 13), Pumpspeicherbecken (DIN 19700, Teil 14) oder Sedimentationsbecken (DIN 19700, Teil 15) ist grundsätzlich möglich. Der jeweiligen Stauanlagenart geschuldete Eigen- und Besonderheiten sind bei der Überprüfung und Beurteilung der Anforderungen angemessen zu berücksichtigen. Das Merkblatt DWA-M 1002 wurde von einer verbändeübergreifenden Arbeitsgruppe WW-4.8 „TSM-Stauanlagen“ der Verbände DWA, Deutsches TalsperrenKomitee (DTK), Deutsche Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) und Arbeitsgemeinschaft der Trinkwassertalsperren (ATT) im Fachausschuss WW-4 „Fluss- und Talsperren“ erarbeitet. Mit diesem Merkblatt sollen Stauanlagenbetreiber, Consulting-Gesellschaften, Wasserwirtschaftsverwaltungen, Kommunen und die Länderverwaltungen angesprochen werden.

Merkblatt DWA-M 1002 „Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Talsperren und anderen großen Stauanlagen“ Juni 2013, 16 Seiten ISBN 978-3-942964-94-4 Ladenpreis: 29 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 23,20 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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DWA-M1100

Benchmarking in der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung

Mit dem Merkblatt DWA-M 1100 liegt nun ein Merkblatt vor, das z.B. Anforderungen an Kennzahlensystem und Hinweise zur erfolgreichen Durchführung von Benchmarkingprojekte beschreibt. Es werden Rahmenbedingungen, Methoden und Chancen beschrieben.

Das Merkblatt mit Erscheinungsdatum März 20008 umfasst 18 Seiten und kann unter der Nummer ISBN 978-3- 940173 -50-8 zum Preis von 23,60€ (Mitglieder) bei der DWA-Bundesgeschäftsstelle unter Telefon 02242 872333 oder per E-Mail an: kundenzentrum@dwa.de bestellt werden.

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