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Für Sie gelesen
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Wasser 2011
Jahrestagung der Wasserchemischen Gesellschaft auf der Insel Norderney
Die Jahrestagung der Wasserchemischen
Gesellschaft mit dem Kurztitel
„Wasser 2011" fand vom 30. Mai bis
zum 1. Juni 2011 im Conversationshaus
der Gemeinde Norderney auf der
gleichnamigen Nordseeinsel statt. Das
Vortragsprogramm umfasste die Bereiche
Analytik, Kolloide/Spurenstoffe,
Gewässer/Sedimente, Abwasser, Aufbereitung
und Trinkwasser und deckte damit
ein etwas größeres Spektrum ab als
die Veranstaltung im vorigen Jahr. Hinzu
kamen Poster zu allen genannten Bereichen.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2012 ab Seite 292
Autoren
Prof. Dr. Heinz-Jürgen Brauch
TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser
Karlsruher Straße 84, 76139 Karlsruhe
Et al
Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf
Anthropogene Spurenstoffe, neue Krankheitserreger und multiresistente Keime stellen aktuelle Herausforderungen für die Wasserwirtschaft dar. Im Rahmen einer Fördermaßnahme des BMBF sollen die Risiken charakterisiert und neue Lösungen eines Risikomanagements gefunden werden. Im Sinne einer effizienten Verwertung und Verbreitung der Ergebnisse erfolgen flankierende Bildungsund Kommunikationsmaßnahmen. Eines der zwölf bewilligten Verbundvorhaben, zu denen der Startschuss Anfang des Jahres gefallen ist, richtet den Blick besonders auf Transformationsprodukte, die durch oxidativen Abbau aus Spurenstoffen hervorgehen. Das daraus entstehende, weitgehend unkalkulierbare Risiko muss genauer analysiert werden und in einem handlungsorientierten Risikomanagementkonzept Berücksichtigung finden. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts betrifft neu aufkommende Krankheitserreger und antibiotikaresistente Keime. Neue Nachweismethoden sollen helfen, die Verbreitung dieser Bakterien zu verstehen und Gegenmaßnahmen zu treffen.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2012 ab Seite 296
Kontakt
Priv.-Doz. Dr. Thomas Ternes
Bundesanstalt für Gewässerkunde
Am Maizer Tor 1,
56068 Koblenz
Nutzungsdauer von Vermögensgegenständen der Abwasserbeseitigung - Folgen der Festlegung und Änderung
Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe WI-3.3
„Vermögensbewertung und Rechnungswesen"*)
Zusammenfassung
Abwasseranlagen sind Vermögensgegenstände von beträchtlichem
Wert. Im Zusammenhang mit den Auswirkungen der regional
teilweise stark ausgeprägten demografischen Entwicklung
und unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Zustandserfassung
der Kanalisation sind vielfach auch Gedanken zu Änderungen
der Nutzungsdauer der Kanalisation und deren Einrichtungen
entwickelt worden. Ein Arbeitsbericht der DWA stellt Grundlagen
zu diesem Themenkomplex zusammen, macht Aussagen
zu Änderungen der Nutzungsdauer und empfiehlt, die Änderung
der Nutzungsdauer müsse begründet sein und sollte in der handelsrechtlichen
Bilanzierung Berücksichtigung finden.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2012 ab Seite 337
Mess- und Regelungstechnik in abwassertechnischen Anlagen
Tagung in Fulda Unter dem Titel „Mess- und Regelungstechnik in abwassertechnischen Anlagen“ findet bereits seit vierzehn Jahren im zweijährigen Rhythmus eine Fachtagung statt, die Fachexperten der Siedlungswasserwirtschaft und der Automatisierungstechnik zusammenführt. Anliegen und Selbstverständnis dieser Tagungsreihe ist die Tatsache, dass erfolgreiche Automatisierungsprojekte in der Praxis stets ein konstruktives Zusammenwirken dieser beiden Expertengruppen erfordern. Zunächst von der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik initiiert, wird die Tagung seit zehn Jahren gemeinsam mit der DWA durchgeführt und ist eng mit dem DWAFachausschuss KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen“ verbunden. Der Einladung der DWA an den für diese Veranstaltungsreihe neuen Tagungsort Fulda waren am 25. und 26. Oktober 2011 mehr als 160 Teilnehmer gefolgt.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2012 ab Seite 290
Autor
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Jumar
ifak – Institut für Automation
und Kommunikation e. V. Magdeburg
Zur Lenkungswirkung von Wasserentnahmeentgelten
Teil 3: Vollzugshilfe und Finanzierung*)
Zusammenfassung
Derzeit erheben in Deutschland zwölf Bundesländer ein Wasserentnahmeentgelt;
Rheinland-Pfalz will in Kürze folgen.
Die Abgaben machen die Entnahme von Wasser aus dem natürlichen
Wasserhaushalt entgeltpflichtig und lasten so volkswirtschaftliche
Kosten der Wasserextraktion verursachergerecht
an. Sie erfüllen damit zugleich den Auftrag aus Artikel
9 der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Der Beitrag skizziert
die vielfältigen Ziele und theoretischen Lenkungswirkungen
derartiger Abgaben und prüft die bisherigen empirisch
nachweisbaren Effekte in den Bereichen Lenkung und
Finanzierung. Trotz erheblicher methodischer Probleme eines
exakten Lenkungsnachweises zeigt die Untersuchung vielfältige
Evidenz für die Wirksamkeit von Wasserentnahmeentgelten
auf. Teil 3 widmet sich dem Vollzug und der Finanzierung.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2012 ab Seite 343
Autoren
Univ.-Prof. Dr. Erik Gawel
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Department Ökonomie
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Marcel Fälsch
Universität Leipzig
Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement
„Innovationsforum Wasserwirtschaft" von BMBF, DBU und DWA
Neue Tagungsreihe etabliert
Unter dem Motto „Aus der Forschung in
die Praxis" fand am 10. und 11. Oktober
2011 das „Innovationsforum Wasserwirtschaft"
bei der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt (DBU) in Osnabrück
statt. Auf dem nunmehr zweiten
Innovationsforum, das gemeinsam vom
Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF), der DBU und der
DWA getragen wird, diskutierten rund
100 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft,
Fachverwaltung und Kommunen
über aktuelle Forschungsschwerpunkte
und ihre Umsetzung in die Praxis.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2012 ab Seite 288
Autor
Ulf Jacob
Zentrum für Umweltkommunikation der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt
Bayern Informationsveranstaltung „Die neue Muster-Entwässerungssatzung“
Im März ist nun die neue bayerische Muster-Entwässerungssatzung (Muster- EWS) erschienen. Dies ist Anlass, über Änderungen, Neuerungen und damit verbundene Auswirkungen zu informieren und zu diskutieren. Der DWA-Landesverband Bayern veranstaltet daher am 12. Juni 2012 in Augsburg eine Informationsveranstaltung zur neuen Muster-EWS. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Umweltministerium, dem Bayerischen Innenministerium, dem Bayerischen Gemeindetag sowie dem Bayerischen Städtetag werden Fachreferenten einen inhaltlichen Überblick geben und in weiteren Vorträgen auf die rechtlichen, technischen und finanziellen Aspekte und Möglichkeiten eingehen. Neben ausreichend Zeit zur Diskussion und zum Meinungsaustausch bietet sich auch die Gelegenheit, Fragestellungen oder Anwendungsbeispiele zu erläutern. Die Seminargebühr beträgt für DWAMitglieder 145,00 Euro, für Nicht-Mitglieder 195,00 Euro. Das Detailprogramm ist auf der Homepage einsehbar und wird auch gerne auf Wunsch zugesandt.
DWA-Landesverband Bayern
Friedenstraße 40,
81671 München
Tel. (089) 2 33-6 25 90,
Fax 2 33-6 25 95
E-Mail: info@dwa-bayern.de
www.dwa-bayern.de
Das Hybridkraftwerk Emscher in Bottrop
Energiepotenziale der Wasserwirtschaft nutzen!
Zusammenfassung
Vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und der Energiewende
bekommen erneuerbare Energien eine immer größere Bedeutung.
Kläranlagen sind einerseits große Energieverbraucher, andererseits
fallen durch Klärschlamm und Klärgas dauerhaft und
in großen Mengen Wertstoffe für die energetische Nutzung an.
Die Standorte besonders der größeren Kläranlagen bieten die
nötigen infrastrukturellen Vorteile, die Nutzung der Wertstoffe
aus der Abwasserreinigung durch weitere Energieträger wie
Windkraft, Solarenergie (auch im Rahmen der Klärschlammtrocknung)
und die Wasserstofferzeugung modular zu erweitern.
Zugleich bieten sich in einem Klärwerk verschiedene Optionen
der Steuerung der Energieerzeugung und der Speicherung.
Am Beispiel des Großklärwerks Emscher-Mitte in Bottrop
werden die Chancen und Möglichkeiten eines solchen zukunftsweisenden
Hybrid-Kraftwerks vorgestellt, das sich zurzeit in der
Planungsphase befindet und Teil des Projektgebiets der „InnovationCity
Ruhr" in Bottrop ist.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2012 ab Seite 325
Autor
Dr. Jochen Stemplewski
Emschergenossenschaft
Vorsitzender des Vorstandes
Kronprinzenstraße 24
Fremdwassermesskonzept in Heilbronn
Fremdwasser und Infiltrationsrate geben Schwerpunkte für die Kanalsanierung vor
Zusammenfassung
Um Sanierungsprioritäten festzulegen, wurde im Einzugsgebiet
der Kläranlage Eisbiegel der Stadt Heilbronn ein Fremdwassermessprogramm
durchgeführt. Die Fremdwasserermittlung erfolgte
an 15 Messpunkten im Kanalnetz. Neben den gängigen
Kennzahlen wie Fremdwasser in l/s und Fremdwasseranteil am
Tageswasserzufluss in % wurde als zusätzliches Maß die Infiltrationsrate
in m3/(a • km) aufgenommen. Die Ergebnisse zeigen,
dass sich die Infiltrationsrate insbesondere unter Berücksichtigung
von Kosten/Nutzen-Überlegungen als sinnvolle zusätzliche
Fremdwassergröße erweist.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2012 ab Seite 302
Autoren
Dr. Margit Popp
Gesellschaft für Organisation und Entscheidung Stuttgart
Burgklinge 10, 70839 Gerlingen
E-Mail: goe-stuttgart@arcor.de
Dipl.-Geol. Gerhard Feik
EFUTEC GmbH, Experten für Umwelttechnik
Kapellenstraße 8, 85411 Hohenkammer
E-Mail: mitarbeiter@efutec.de
Dipl.-Ing. Uwe Hertner
Heilbronner Versorgungs GmbH
Entsorgungsbetriebe der Stadt Heilbronn
Weipertstraße 41, 74076 Heilbronn
E-Mail: uwe.hertner@stadt-heilbronn.de
Erweiterte Abwasserreinigungsverfahren in kommunalen Kläranlagen
Eine ökotoxikologische Beurteilung
Zusammenfassung
Im Zuge der kommunalen Abwasserreinigung wird eine Vielzahl
von Mikroverunreinigungen nur unzureichend eliminiert. Daher
können diese in Oberflächengewässern im μg/l-Bereich detektiert
werden. Die damit einhergehende chronische Exposition
der aquatischen Ökosysteme kann deren strukturelle und funktionelle
Eigenschaften beeinträchtigen. Dies steht wiederum den
Forderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie entgegen.
Erweiterte Abwasserreinigungsverfahren, wie oxidative
oder adsorptive Prozesse, werden derzeit diskutiert, um die Einleitung
von Mikroverunreinigungen in Vorfluter zu reduzieren.
Da jedoch gerade durch die Anwendung oxidativer Verfahren
möglicherweise Nebenprodukte gebildet werden, die eine höhere
Toxizität aufweisen als die der Ausgangssubstanzen, ist eine
ökotoxikologische Evaluation dieser Technologien unerlässlich.
In diesem Beitrag werden daher drei dieser erweiterten Abwasserreinigungsverfahren
- Ozonisierung, Einsatz von Aktivkohle
oder TiO2 /UV - unter Verwendung des sublethalen Endpunkts
der Fraßleistung von Gammarus fossarum (Crustacea, Amphipoda)
untersucht. Die Ergebnisse dieser Experimente belegen eine
reduzierte Ökotoxizität des Abwassers. Daher scheinen alle
drei Technologien geeignet, um die Zielvorgaben der Europäischen
Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2012 ab Seite 320
Autoren
Dr. Mirco Bundschuh, Katharina Storm,
Prof. Dr. Ralf Schulz
Institut für Umweltwissenschaften
Universität Koblenz-Landau
Fortstraße 7
Benchmarking-Projekt „Grundstücksentwässerung"
Teil 1: Aufgabentiefe
Zusammenfassung
Beim neuen Benchmarking-Projekt „Grundstücksentwässerung"
war die jeweils bei den Kommunen sehr unterschiedliche Aufgabentiefe
bei Planung/Plangenehmigung und Bau/Bauüberwachung
von Anfang an ein Schwerpunktthema. Wegen fehlender
technischer und rechtlicher Regelungen ist diese sehr unterschiedlich.
So gibt es neben abweichenden örtlichen Zuständigkeiten
insbesondere auch sehr differierende inhaltliche Prüfumfänge.
Anhand von Negativbeispielen aus der Bauüberwachung
privater Grundstücksentwässerungen wird beispielhaft dargelegt,
dass fehlende Überwachung zu gravierenden Fehlern führt.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2012 ab Seite 313
Autoren
Dr.-Ing. Anton Schmid
Dipl.-Ing. Oliver Haas
Münchner Stadtentwässerung
Behandlungsverfahren von Abwasser und Klärschlamm sowie organischen Reststoffen zur Herstellung von phosphorhaltigen Sekundärrohstoffen
Eine vergleichende Betrachtung
Zusammenfassung
Aufgrund der steigenden Phosphatknappheit steht die Entwicklung
von Technologien zur Phosphor-Rückgewinnung aus
dem Abwasserbereich vermehrt im Fokus der Wissenschaft. Die
Recyclingverfahren sind mannigfaltig und können thermisch,
nasschemisch oder in Kombination dieser beiden Verfahren erfolgen.
Ziel der Wiedergewinnungsprozesse ist es, die Phosphorgehalte
in den Produkten optimal zu steigern und dabei gleichzeitig
die Schadstoffe auszuschleusen. In dieser Studie wurden
sechs verschiedene Sekundärrohstoffe vor allem hinsichtlich der
Schwermetall-Entfrachtung untersucht. Durch die Herstellungsverfahren
konnten diese in den Produkten größtenteils stark reduziert
werden, sodass die meisten Substrate nach Düngemittelverordnung
zur Phosphordüngung geeignet sind.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2012 ab Seite 330
Autoren:
Christine Waida (Köln-Gremberghoven), Dorit Julich und Stefan A. Gäth (Gießen)
Abwasserwirtschaft für Nicht-Wasserwirtschaftler Kursangebot in Dresden
Nicht nur das Rahmenprogramm, ein „Stadtökologischer Rundgang: Die Elbe und das barocke Dresden“ und die Möglichkeit zur Besichtigung einer modernen Kläranlage (20 000 EW), war für bisher 82 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands Veranlassung, den neuen Kurs „Abwasserwirtschaft für Nicht-Wasserwirtschaftler“ zu besuchen. Der Kurs selbst vermittelt Grundlagen der Abwasserwirtschaft für Mitarbeiter(innen) aus der Verwaltung und aus kaufmännischen Abteilungen von Kommunen und Abwasserzweckverbänden, von Genehmigungsbehörden, Betriebsführern sowie Firmen der Entsorgungsbranche, deren Tätigkeitsgebiet nicht unmittelbar im technischen Bereich liegt. Die grundlegenden rechtlichen und technischen Sachverhalte der kommunalen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung werden in diesem Kurs erläutert. Damit werden die Teilnehmer befähigt, im Arbeitsalltag rechtliche, technologische und naturwissenschaftliche Begriffe mit kaufmännischen und organisatorischen Fragestellungen zu verknüpfen. Die Referenten erläutern die Herkunft und Beschaffenheit von Abwasser sowie die grundlegenden Verfahren der Abwasserreinigung. Dabei gehen sie insbesondere auf die Organisationsformen der Abwasserentsorgung ein und veranschaulichen aktuelle Probleme durch Beispiele aus der Praxis. Parallel zu diesen technischen Aspekten werden die Rechtsgrundlagen, Rechtsbegriffe und der aktuelle Stand des Wasserrechts auf Bundes-, Länderund kommunaler Ebene ausführlich behandelt. Spezifische Anfragen der Teilnehmer zu rechtlichen und technologischen Fragen, aber auch zur Finanzierung der Aufgabenerfüllung können in einer Gesprächsrunde besprochen werden. Technologien zur Elimination der Nährstoffe Stickstoff und Phosphor aus dem Abwasser und moderne Verfahrensvarianten der Abwasserreinigung mit ihren prinzipiellen Vor- und Nachteilen stellen die Referenten an ausgewählten Beispielen vor. Ein wichtiger Aspekt der Abwasserreinigung ist die Klärschlammbehandlung. Ausgehend von einem Überblick zu Schlammarten, Schlammbeschaffenheit und Schlammmenge, werden die Möglichkeiten der Schlammbehandlung diskutiert, insbesondere wird der aktuelle Entwurf der Klärschlammverordnung mit Folgerungen für den praktischen Betrieb erörtert.
Der nächste Kurs findet am 3./4. Mai
2012 statt;
Kursleiter ist Dr. Wolfhard
Informationen
DWA-Landesverband Sachsen/Thüringen
Peggy Philipp-Wohs
Niedersedlitzer Platz 13
01259 Dresden
Tel. (03 51) 20 98 03 86
Fax 2 03 20 26
E-Mail: wohs@dwa-st.de
www.dwa-st.de/kurse/kurse.htm
www.dwa-st.de/kurse/gk/gk-nww.pdf
Zukunftsfragen Wissensmanagement in der Wasserwirtschaft
Tagung in Köln Wissensmanagement - dieses Thema
gewinnt in der Wasserwirtschaft in Zeiten
von Fachkräftemangel und Verschlankung
von Organisationsstrukturen
zunehmend an Bedeutung. Zu diesem
Thema trafen sich am 25. Mai
2011 rund 65 Teilnehmer aus Wasserverbänden,
Forschung, öffentlicher Verwaltung,
Wirtschaft und Ingenieurbüros
zu der Fachtagung „Zukunftsfragen
Wissensmanagement in der Wasserwirtschaft"
im Maternushaus in Köln.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2012 ab Seite 180
Autoren:
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Julia Hornscheidt
Forschungsinstitut für Wasser- und
Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen e. V.
Dipl.-Geogr. Jennifer Schäfer-Sack,
Dr. Ulrich Oehmichen
agw - Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände
in Nordrhein-Westfalen
Weiterentwicklung des DWA-Regelwerks für Regenwetterabflüsse
Ein Werkstattbericht
Zusammenfassung:
Die Neuorientierung der Siedlungsentwässerung seit den
1990er-Jahren, vorrangig im Umgang mit Regenwasser, hat
sich auch im technischen Regelwerk niedergeschlagen. Das Arbeitsblatt
DWA-A 100 betont die gleichrangige Berücksichtigung
der Zielsetzungen Entsorgungssicherheit und Überflutungsschutz,
lokaler Wasserhaushalt und Gewässerschutz und formuliert
daraus ableitbare Grundsätze und allgemeine Vorgehensweisen.
Daneben enthält das Wasserhaushaltsgesetz in der Fassung
2009 maßgebliche Vorgaben für Niederschlagswasser. Vor
diesem Hintergrund bedarf die Bewertung der Verschmutzung
von Regenwetterabflüssen (Misch- und Regenwasserabflüsse)
und der aus ihrer Einleitung resultierenden Gewässerbelastungen
einer Aktualisierung und Konkretisierung. Dies gilt auch für
die Fragen der Notwendigkeit, der Art und des Umfangs einer
Behandlung belasteter Niederschlagsabflüsse und ihrer Wirkungen
im Gewässer. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick
über die laufenden Arbeiten zur Weiterentwicklung des Regelwerks
für Regenwetterabflüsse. Auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung
der Verbände DWA und BWK für systembezogene
Regelungen zur Regenwasserbewirtschaftung werden
zwei - Arbeitsblätter DWA-A 102 (emissionsbezogen) und BWKA
3 (immissionsbezogen) - in enger inhaltlicher Abstimmung
und personeller Verzahnung erarbeitet.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2012 ab Seite 192
Autor:
Theo G. Schmitt (Kaiserslautern)
Überflutungsvorsorge und Regenwasserbehandlung im Fokus
10. DWA-Regenwassertage in Bad Soden
Am 10. und 11. Mai 2011 fanden die
10. Regenwassertage der DWA in Bad
Soden statt. Etwa 150 Teilnehmer trafen
sich zu dieser Jubiläumsveranstaltung
im Taunus vor den Toren der
Rhein-Main-Metropole Frankfurt. Prof.
Max Dohmann und Dr.-Ing. Arno Grau
führten wie in den vergangenen Jahren
durch ein hochkarätiges Tagungsprogramm,
in dem aktuelle Fragestellungen
aus den Bereichen Überflutungsvorsorge,
zentrale und dezentrale Regenwasserbehandlung,
Versickerung sowie
Regenwassernutzung vorgestellt und
diskutiert wurden.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2012 ab Seite 184
Autoren:
Dr.-Ing. Holger Hoppe
Dipl.-Ing. Stefan Kutsch
Dr. Pecher AG
Nachweis von Pulveraktivkohle in Abwässern mithilfe der Thermogravimetrie
Zusammenfassung
In kommunalen Kläranlagen sowie in Behandlungsanlagen industrieller
Abwässer wird zunehmend Pulveraktivkohle eingesetzt,
da sich mit ihr aufgrund ihres Adsorptionsvermögens auch
schwer oder nicht biologisch abbaubare Wasserinhaltsstoffe entfernen
lassen. Wird dieses Reinigungsverfahren angewendet, ist
jedoch sicher zu stellen, dass sich im Ablauf der Kläranlage keine
beladenen Pulveraktivkohlepartikel befinden und in den Vorfluter
eingeleitet werden. Gebräuchliche Analysenmethoden sind
jedoch unzureichend dafür geeignet, Pulveraktivkohle im Ablauf
von Wasserreinigungsanlagen nachzuweisen. Im folgenden Artikel
wird daher eine weiterentwickelte, thermoanalytische Methode
angewendet, um den Anteil von Pulveraktivkohle im Beisein
von anderen organischen Stoffen in der Trockensubstanz
von eingedampften Wasserproben qualitativ und quantitativ zu
bestimmen. Durch Thermogravimetrie werden die unterschiedlichen,
in definierten Temperaturstufen auftretenden Massenverluste
der Proben ermittelt. Aus diesen charakteristischen Massenverlusten
lassen sich über eine stöchiometrische Berechnung
die Pulveraktivkohleanteile der Probe bestimmen. Die Beschreibung
des Nachweises von Pulveraktivkohle richtet sich unter anderem
an die Betreiber von Wasserreinigungsanlagen, welche
Pulveraktivkohle einsetzen und für die dieser Nachweis im Rahmen
ihrer Betriebserlaubnis gegenwärtig oder zukünftig von Interesse
ist.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2012 ab Seite 208
Autoren:
Dipl.-Ing. Thi Thi Vu
M.Sc. Dipl.-Ing. Sebastian Platz
Prof. Dr.-Ing. Uwe Menzel
Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüteund
Abfallwirtschaft
Universität Stuttgart
Dipl.-Ing. (FH) Andreas Vogel
Institut für Fertigungstechnologie keramischer Bauteile
Universität Stuttgart
Dr. rer. nat. Ekkehard Füglein
NETZSCH-Gerätebau GmbH
Dezentrale Behandlung von Niederschlagsabflüssen
Seminar an der FH Frankfurt
Die dezentrale Behandlung von Niederschlagsabflüssen
war Thema eines Seminars
am Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft
und Hydromechanik an der
FH Frankfurt.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2012 ab Seite 184
Autorinnen:
Dipl.-Ing. Martina Dierschke
Prof. Dr.-Ing. Antje Welker
Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft
FH Frankfurt am Main
Zur Lenkungswirkung von Wasserentnahmeentgelten
Teil 2: Substitutionswirkungen sowie Markt- und Preiseffekte*)
Zusammenfassung:
Derzeit erheben in Deutschland zwölf Bundesländer ein Wasserentnahmeentgelt;
Rheinland-Pfalz will in Kürze folgen. Die Abgaben
machen die Entnahme von Wasser aus dem natürlichen
Wasserhaushalt entgeltpflichtig und lasten so volkswirtschaftliche
Kosten der Wasserextraktion verursachergerecht an. Sie erfüllen
damit zugleich den Auftrag aus Artikel 9 der europäischen
Wasserrahmenrichtlinie. Der Beitrag skizziert die vielfältigen
Ziele und theoretischen Lenkungswirkungen derartiger Abgaben
und prüft die bisherigen empirisch nachweisbaren Effekte
in den Bereichen Lenkung und Finanzierung. Trotz erheblicher
methodischer Probleme eines exakten Lenkungsnachweises zeigt
die Untersuchung vielfältige Evidenz für die Wirksamkeit von
Wasserentnahmeentgelten auf. Teil 2 stellt Substitutionswirkungen
sowie Markt- und Preiseffekte vor.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2012 ab Seite 225
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Erik Gawel
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Department Ökonomie
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Marcel Fälsch
Universität Leipzig
Landwirtschaftliche Klärschlammverwertung
Aktuelle und zukünftige Anforderungen
der Klärschlamm- und Düngemittelverordnung
Zusammenfassung:
Bei der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung müssen
sowohl abfallrechtliche als auch düngerechtliche Vorgaben berücksichtigt
werden. Dies sind vor allem die Klärschlammverordnung
(AbfKlärV) und die Düngemittelverordnung (DüMV).
Beide Verordnungen regeln insbesondere die Qualität des Düngers
Klärschlamm, sind aber leider derzeit nicht ausreichend
aufeinander abgestimmt. Dies wirft immer wieder die Frage auf:
Welche Vorgaben sind gültig? Im vorliegenden Beitrag sollen der
aktuelle Stand dargestellt und die zukünftigen Entwicklungen
abgeschätzt werden.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2012 ab Seite 221
Autoren
Dipl.-Ing. agr. Thomas Langenohl
Kläser & Langenohl GbR
Dipl.-Ing. agr. Axel Heck
VDLUFA - Gesellschaft für Qualitätssicherung Landbauliche
Abfallverwertung mbH
Dipl.-Ing. agr. Rainer Könemann
hanseWasser Bremen GmbH
Beauftragte Personen in Kläranlagen
Zusammenfassung
Der Beitrag gibt einen kurzen Überblick über das komplexe Themenfeld
der Beauftragung von Personen. Dabei werden folgende
Fragen kurz und knapp beantwortet:
●● Was ist der Unterschied zwischen einer beauftragten und einer
befähigten Person?
●● Welche Vorschriften schreiben eine Beauftragung vor?
●● Was gehört zu einer Beauftragung und wie sollte sie erfolgen?
●● Welche Aufgaben, Vollmachten und Verantwortung hat die
beauftragte Person?
Aufbauend auf dem Vorschlag des Vereins Deutscher Ingenieure
(VDI) zur Ermittlung der Qualifikation beauftragter Prüfer von
Arbeitsmitteln wird ein praxisnaher Vorschlag zur Ermittlung
der für die Benutzung von Arbeitsmitteln erforderlichen Qualifikation
vorgestellt. Eine komprimierte tabellarische Übersicht
soll Betreibern von Abwasseranlagen und insbesondere von
Kläranlagen eine unkomplizierte und schnelle Prüfung ihres bestehenden
Handlungsbedarfs ermöglichen.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2012 ab Seite 203
Autoren:
Dipl.-Ing. (FH) Günter Beckermann
Städtische Werke Magdeburg GmbH
Am Alten Theater 1
39104 Magdeburg
Dipl.-Ing. (FH) Thilo Kopmann
Amperverband
Bahnhofstraße 7
82223 Eichenau
Landesrechtliche Versuche einer Bewertung von Bauschutt und Bodenmaterial als „gefährlicher" Abfall - zugleich ein Beitrag zur Auslegung und Anwendung der Abfallverzeichnis-Verordnung
Zusammenfassung:
Der Beitrag befasst sich mit dem landesrechtlichen Vollzug der
(Bundes-) Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV). Anlass der Betrachtung
ist ein Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für
Umwelt und Klimaschutz bezüglich der Abgrenzung von Bodenmaterial
und Bauschutt mit und ohne schädliche Verunreinigungen
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2012 ab Seite 234
Autoren:
Rechtsanwalt Michael Scheier
Rechtsanwalt Dr. jur. Peter Nisipeanu
RWG - Ruhr-Wasserwirtschafts-Gesellschaft mbH
Umwelttechnologie - Betriebliche Kompetenz für mehr Nachhaltigkeit
Jubiläumstagung des DWA Landesverbands Baden-Württemberg
Am 20. und 21. Oktober 2011 fand unter
dem Motto „Umwelttechnologie –
Betriebliche Kompetenz für mehr Nachhaltigkeit“
in Fellbach bei Stuttgart die
diesjährige Tagung des DWA-Landesverbandes
Baden-Württemberg – in Kooperation
mit dem Wasserwirtschaftsverband
Baden-Württemberg e. V. (WBW)
sowie dem Landesverband Baden-Württemberg
des Bundes der Ingenieure für
Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und
Kulturbau e. V. (BWK) – statt. Die Veranstalter
konnten im Rahmen des
60-jährigen Jubiläums des DWA-Landesverbandes
670 Fachleute aus dem
Bereich der Abwasser- und Wasserwirtschaft
zu ihrer Tagung begrüßen. Im
Rahmen der Tagung fand die Mitgliederversammlung
des DWA-Landesverbandes
Baden-Württemberg statt.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2012 ab Seite 100
Sachkundelehrgänge für die Durchführung der Dichtheitsprüfung an privaten Abwasserleitungen in den DWA-Landesverbänden Nord, Nord-Ost und Nordrhein-Westfalen
Zusammenfassung
Die drei DWA-Landesverbände Nord, Nord-Ost und Nordrhein-
Westfalen bieten seit fast drei Jahren im Bereich der Grundstücksentwässerung
Sachkundeschulungen für die Durchführung
der Dichtheitsprüfung an. Die vermittelten Kursinhalte
sind, bis auf die bundeslandspezifischen Regelungen, in allen
Veranstaltungen gleich und orientieren sich an den Anforderungen
des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Erfahrungen mit den
durchgeführten Veranstaltungen zeigen, dass die Teilnehmer unterschiedliche
Vorkenntnisse mitbringen und der Praxisanteil erhöht
werden sollte. Im Gegensatz zu anderen Bildungsträgern
möchte die DWA den Umfang der Schulungsinhalte nicht reduzieren.
Stattdessen sollen die Kursteilnehmer Materialien zur eigenständigen
Vorbereitung vor der Veranstaltung erhalten. Mit
Nachbarschaften bzw. Netzwerken bieten die Landesverbände
Nord und Nordrhein-Westfalen ein regionales Forum für Wissenstransfer
und gemeinsames Vorgehen zum Thema Grundstücksentwässerungsanlagen
für Abwasserentsorger und Kommunen an.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2012 ab Seite 124
Autoren
Dipl.-Ing. Ralf Hilmer
Dipl.-Ing. Susan von der Heide
DWA-Landesverband Nord
Am Flugplatz 16
31137 Hildesheim
E-Mail: info@dwa-nord.de
Dipl.-Ing. Ralf Schüler
DWA-Landesverband Nord-Ost
Matthissonstraße 1, 39108 Magdeburg
Annett Schley M. A.
DWA-Landesverband Nordrhein-Westfalen
Kronprinzenstraße 24
45128 Essen
Nanotechnologie und Wasserwirtschaft
Tagung unter Federführung des MKULNV in Düsseldorf
Die steigende Anwendung der Nanotechnologie
birgt eine Vielzahl von
Chancen. Doch wie sieht es mit möglichen
Risiken für die Wasserwirtschaft
aus? Am 16. November 2011 folgten
fast 200 Teilnehmer der Einladung des
Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt,
Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen
(MKULNV) zur Veranstaltung
„Nanotechnologie und Wasserwirtschaft“.
Mitveranstalter waren der
DWA-Landesverband Nordrhein-Westfalen
sowie das Institut für Siedlungswasserwirtschaft
der RWTH Aachen.
Staatssekretär Udo Paschedag unterstrich
in seiner Begrüßung die Bedeutung
dieser hochaktuellen Thematik für
die Wasserwirtschaft.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2012 ab Seite 105
Autorin
Dipl.-Ing. Anna Abels
Institut für Siedlungswasserwirtschaft
der RWTH Aachen
Mies-van-der Rohe-Straße 1
52074 Aachen
E-Mail: abels@isa.rwth-aachen.de
Konzeption zur Bürgerinformation und -einbindung zu § 61a LWG NRW
Zusammenfassung
Der Ausblick auf hohe finanzielle Belastungen, wenn Sanierungen
privater Abwasserleitungen nötig werden, kann zu emotional
aufgeladenen öffentlichen Debatten führen. Das Umweltministerium
von Nordrhein-Westfalen hat daher ein Forschungsvorhaben
in Auftrag gegeben, in dem eine übergreifende „Konzeption
zur Bürgerinformation und -einbindung zu § 61a
Landeswassergesetz für Nordrhein-Westfalen" entwickelt wurden.
Bürger und Kommunen werden damit gleichermaßen unterstützt.
In dem Beitrag werden Ergebnisse des Forschungsvorhabens
und die entwickelten Maßnahmen und Schritte zur Bürgerbeteiligung
vorgestellt.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2012 ab Seite 108
Autoren
Dipl.-Ing. Sebastian Beck, Dipl.-Ing. Marco Schlüter
PD Dr.-Ing. Bert Bosseler
IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH
Exterbruch 1, Gelsenkirchen
Inspektion und Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen Erfahrungen der Stadtentwässerung Frankfurt am Main
Zusammenfassung
Das Hessische Wassergesetz legt den Abwasserbeseitigungspflichtigen
auf, die Zuleitungskanäle, das sind Anschlusskanäle und
Grundleitungen, zu überprüfen, oder sich von den Grundstückseigentümern
entsprechende Nachweise vorlegen zu lassen. Die
Stadtentwässerung Frankfurt am Main schreibt die Überprüfungen
aus, wertet sie aus und gibt den Grundstückseigentümern
Sanierungsempfehlungen. Sie trägt die Kosten aus dem Gebührenaufkommen.
Die Erfahrungen aus der Ausschreibung von
knapp 4000 Zuleitungskanälen, der TV-Inspektion, der Auswertung
der Ergebnisse und der Sanierung durch die Grundstückseigentümer
werden geschildert. Während die Schadenshäufigkeit
und -verteilung mit Untersuchungen anderer zu vergleichen
sind, überrascht die hohe Anzahl gemeinsamer Anschlusskanäle
und die hohe Sanierungsbereitschaft der Grundstückseigentümer.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2012 ab Seite 118
Autor
Dr.-Ing. Holger Krier
Stadtentwässerung Frankfurt am Main
Goldsteinstraße 160, 60528 Frankfurt am Main
Gütesicherung für Firmen im Bereich Grundstücksentwässerung
Die GFA als Prüforganisation
Zusammenfassung
Für öffentliche Kanäle und Bauwerke der Abwasserbeseitigung
gehört die regelmäßige Überprüfung des ordnungsgemäßen Zustands
längst zum Standard. Im privaten Bereich sieht das leider
anders aus. Grundstücksbesitzer müssen also ihre privaten
Abwasserkanäle und -leitungen zunächst auf Dichtheit prüfen
lassen. Doch wie können Auftraggeber ermessen, ob eine Firma
tatsächlich fachlich geeignet ist, diese Arbeit auszuführen? Hier
setzt das neue Gütezeichen RAL-GZ 968 „Herstellung, baulicher
Unterhalt, Sanierung und Prüfung von Grundstücksentwässerungsanlagen"
an, das Firmen seit Kurzem erwerben können. Im
folgenden Beitrag wird das Dienstleistungsangebot der GFA -
Gesellschaft zur Förderung der Abwassertechnik e. V. - im Bereich
Gütesicherung für Firmen im Bereich Grundstücksentwässerung
vorgestellt.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2012 ab Seite 115
Autorin
Dipl.-Ing. Cornelia Hollek
GFA - Gesellschaft zur Förderung der Abwassertechnik e. V.
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Daseinsvorsorge in Zeiten stetiger Veränderungen DWA-Landesverbandstagung Bayern in Würzburg
„Wasserwirtschaft im Blickpunkt - Daseinsvorsorge
in Zeiten stetiger Veränderungen"
war das Leitthema der DWALandesverbandstagung
Bayern, die am
26./27. Oktober 2012 in Würzburg
stattfand. Aktuelle und praxisnahe Themen
aus den Fachbereichen Abwasser
und Gewässer waren Schwerpunkt der
Veranstaltung. Am ersten Tag wurde
parallel ein Workshop zum Thema
„Grundstücksentwässerung" angeboten.
Rund 470 Teilnehmer, über 30 Referenten
sowie fast 100 Aussteller wurden
gezählt.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2012 ab Seite 103
Bundesgeschäftsstelle stellt sich neu auf
Die DWA-Bundesgeschäftsstelle hat sich neu aufgestellt. Aufgrund der zunehmend übergreifenden Fragestellungen wie Klimawandel, Energie, Hochwasser etc. wurden zum 1. Februar 2012 die beiden bisherigen Fachabteilungen „Abwasser und Gewässerschutz“ sowie „Wasserwirtschaft, Abfall und Boden“ zu einer neuen Fachabteilung „Wasser und Abfallwirtschaft“ zusammengefasst. Durch diese Zusammenführung soll eine integrierte Betrachtung und Bearbeitung wasserwirtschaftlicher Fragestellungen auch innerhalb der Bundesgeschäftsstelle der DWA gefördert werden. Weiterhin wurden die Stabsstellen „Forschung und Innovation“ sowie „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ eingerichtet und die Abteilung „Kaufmännischer Bereich“ in „Zentrale Dienste/Finanzen“ umbenannt. Hier hat auch das Team ‚Mitgliederbetreuung‘ seine neue Heimat gefunden. Der neue Name beschreibt das Aufgabenspektrum dieser Abteilung vollständiger als bisher. Die Stabsstelle „Forschung und Innovation“ wird die Kontakte der DWA innerhalb der Forschungslandschaft pflegen, für eine bessere Verbreitung von Forschungsergebnissen sorgen und innerhalb von Verbundvorhaben koordinierende Aufgaben übernehmen. Eigene Forschungsarbeit will die DWA nicht leisten. Durch die Bildung der neuen Fachabteilung und die Einrichtung der Stabsstelle „Forschung und Innovation“ soll die Fachgremienarbeit der DWA maßgeblich gestärkt werden. Mit der Bildung der Stabsstelle „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ soll zusätzlich die Kommunikation wasser- und abfallwirtschaftlicher…
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2012 ab Seite 139
Die Bildungsarbeit der DWA-Bundesgeschäftsstelle im Bereich Grundstücksentwässerung
Zusammenfassung
Die Bundesgeschäftsstelle der DWA macht ein vielfältiges Angebot
an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen im Bereich
Grundstücksentwässerung. Diese sind nicht als Insel zu betrachten,
sie fügen sich eher in das Gesamtkonstrukt der DWA: Referenten
aus den Fachgremien erläutern die Inhalte der technischen
Regeln und der rechtlichen Grundlagen, lassen Teilnehmer
von ihren Erfahrungen profitieren und fördern den Austausch.
Die in den Veranstaltungen gesammelten Erfahrungen fließen
wiederum in die Facharbeit ein und tragen zum kontinuierlichen
Verbesserungsprozess bei. Das Veranstaltungsangebot ist
zielgerichtet und baut auf die vorhandene Qualifikation des Personals
auf.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2012 ab Seite 130
Autorin
Dipl.-Ing. Hélène Opitz
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Bundesrechtliche Anforderungen an private Abwasseranlagen und gebührenrechtliche Handlungsmöglichkeiten
Zusammenfassung
Seit dem Jahr 2000 wird von Grundstückseigentümern in Nordrhein-
Westfalen verlangt, ihre privaten Abwasseranlagen auf
Dichtheit zu prüfen, und erwartet, dass dabei entdeckte Mängel
behoben werden. In dem Beitrag werden wasser- und gebührenrechtliche
Handlungszwänge und -möglichkeiten der Aufgabenträger,
insbesondere auch bundesrechtliche Anforderungen, erläutert.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2012 ab Seite 136
Autor
Dr. Peter Nisipeanu
Kötterbachstraße 11
58239 Schwerte
Hinweise zur Wasserwiederverwendung
Vielschichtige Fragestellungen angesichts international zunehmender Relevanz
Zusammenfassung
Angesichts eines weltweit zunehmenden Bedarfs an nutzbarem
Wasser bei begrenzten natürlichen Wasserressourcen wird die
Wiederverwendung aus Abwasser als Komponente eines nachhaltigen
Wasserressourcenmanagements weiter an Bedeutung
gewinnen. Obwohl die Wasserwiederverwendung bereits etablierte
Praxis in vielen Regionen der Erde ist, vor allem für Bewässerungszwecke
in der Landwirtschaft, sind Projekte zur Verwendung
von gereinigtem Abwasser immer noch eine komplexe
Aufgabenstellung für Ingenieurbüros, Ausrüster und Baufirmen.
Neben den üblichen verfahrenstechnischen Fragen zur Abwasseraufbereitung
sind vielfältige weitere Randbedingungen einschließlich
ökonomischen und sozio-kulturellen Aspekten zu berücksichtigen,
die von Land zu Land unterschiedlich ausfallen.
Die Thematik wird im DWA-Themenband „Aufbereitungsstufen
für die Wasserwiederverwendung" erläutert, aus dem der vorliegende
Artikel teilweise extrahiert wurde.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2012 ab 52
Autoren
Dipl.-Ing. Tim Fuhrmann
Dr.-Ing. habil. Holger Scheer
Emscher Gesellschaft für Wassertechnik mbH
Brunnenstraße 37, 45128 Essen
E-Mail: info@ewlw.de
Prof. Dr.-Ing. Peter Cornel
TU Darmstadt, Institut IWAR
Petersenstraße 13, 64287 Darmstadt
Umbau des Abwassersystems von Warschau
Zusammenfassung
Ein Projekt zum Umbau des Abwassersystems im innerstädtischen
Teil Warschaus wird vorgestellt. Der Neubau war nur
mithilfe des Mikrotunnelverfahrens möglich. Dabei wurde ein
speziell entwickeltes Vortriebsrohr eingesetzt (GFK, Durchmesser
3000 mm). Gegenwärtig wird an einem Rohr mit größerem
Durchmesser (3500 mm) gearbeitet. Der Rohrdüker mit dem Siphon
unter der Weichsel wurde nach dem klassischen Tunnelverfahren
errichtet mit einem Schilddurchmesser von 5350 mm
Tunneldurchmesser 4500
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2012 ab Seite 20
Autoren
Prof. Dr. Ing. Ziemowit Suligowski
Dr. Ing. Maria Orlowska-Szostak
Technische Universität Gdansk
Lehrstuhl für Gesundheitstechnik
ul. Narutowicza 11/12
80-233 Gdan´sk, Polen
(nach oben)
Spurenstoffe im Abwasser und Gewässer
DWA-Landesverbandstagung Nord in Bremen
„Spurenstoffe im Abwasser und Gewässer" und „strategische Fragen im Abwasserbereich"
waren die Leitthemen der DWA-Landesverbandstagung Nord,
die am 6. September 2011 in Bremen stattfand. Rund 180 Teilnehmer, Referenten
und Aussteller wurden gezählt.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2012 ab Seite 12
(nach oben)
Zur Lenkungswirkung von Wasserentnahmeentgelten
Teil 1: Grundlagen und Lenkungszwecke
Zusammenfassung
Derzeit erheben in Deutschland zwölf Bundesländer ein Wasserentnahmeentgelt;
Rheinland-Pfalz will in Kürze folgen. Die Abgaben
machen die Entnahme von Wasser aus dem natürlichen
Wasserhaushalt entgeltpflichtig und lasten so volkswirtschaftliche
Kosten der Wasserextraktion verursachergerecht an. Sie erfüllen
damit zugleich den Auftrag aus Artikel 9 der europäischen
Wasserrahmenrichtlinie. Der Beitrag skizziert die vielfältigen
Ziele und theoretischen Lenkungswirkungen derartiger Abgaben
und prüft die bisherigen empirisch nachweisbaren Effekte
in den Bereichen Lenkung und Finanzierung. Trotz erheblicher
methodischer Probleme eines exakten Lenkungsnachweises zeigt
die Untersuchung vielfältige Evidenz für die Wirksamkeit von
Wasserentnahmeentgelten auf. - Teil 1 stellt Grundlagen und
Lenkungszwecke vor.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2012 ab Seite 46
Autoren
Univ.-Prof. Dr. Erik Gawel
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Department Ökonomie
Permoser Straße 15, 04318 Leipzig
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Marcel Fälsch
Universität Leipzig
Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement
Grimmaische Straße 12, 04109 Leipzig
Kosten des Einsatzes von Aktivkohle in bestehenden Flockungsfiltrationsanlagen
Zusammenfassung
In den letzten Jahren ist das Themenfeld der anthropogenen
Spurenstoffe und deren Auswirkungen auf die Gewässer immer
mehr Schwerpunkt der fachlichen und gesellschaftlichen Diskussion
geworden. Die Wahl der geeigneten Verfahrenstechnik zur
Elimination der Spurenstoffe sowie deren Wirtschaftlichkeit stehen
hierbei im Vordergrund. Insbesondere sind die verschiedenen
Lösungsansätze mit pulverisierter oder granulierter Aktivkohle
im Hinblick auf technische Machbarkeit sowie Vor- und
Nachteile zu bewerten. Am Beispiel der Kläranlage Lage (Nordrhein-
Westfalen) wird aufgezeigt, welche grundsätzlich verschiedenen
Verfahrenskonzepte mit Aktivkohle möglich sind und mit
welchen Investitions- und Betriebskosten zu rechnen ist. Abschließend
werden im vorliegenden Beitrag aktuelle Spurenstoffprojekte
in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen verglichen,
um einen Gesamtüberblick zu den Kosten zu erhalten.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2012 ab Seite 28
Autoren
Dipl.-Ing. Klaus Alt
Dipl.-Ing. Inge Barnscheidt
Hydro-Ingenieure Planungsgesellschaft
für Siedlungswasserwirtschaft mbH
Stockkampstraße 10
40477 Düsseldorf
Auswahl und Bewertung von Systemen und Reaktoren zur anaeroben Industrieabwasserbehandlung
Achter Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe IG-5.1 „Anaerobe Verfahren zur Behandlung von Industrieabwässern"*)
Zusammenfassung
Nachdem im letzten Arbeitsbericht die anaeroben Reaktoren
und ihre großtechnischen Anwendungen vorgestellt worden
sind, soll in diesem Arbeitsbericht näher auf die Faktoren eingegangen
werden, die die Auswahl des Methanreaktors beeinflussen
und letztendlich bestimmen. Auch Anwendungsgrenzen und
Ausschlusskriterien aller Methanreaktortypen werden erläutert.
Ebenso wird auf die immer wiederkehrende Frage der Ein- und/
oder Zweistufigkeit sowie auf die Frage nach dem Grad der Versäuerung
und die Aufenthaltszeit in der Versäuerungsstufe eingegangen.
Vor Beginn einer Planung empfiehlt es sich dringend,
die Literatur hinsichtlich vergleichbarer Abwässer auszuwerten,
die Erfahrungen von großtechnischen Anlagen zu nutzen und
Pilotversuche vor Ort durchzuführen, sofern es für das Problem
noch keine großtechnischen Lösungen gibt.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2012 ab Seite 36
Geruch und biogene Korrosion – Vermeiden und Beheben
Zur Tagung „1. GECO Praxisforum Geruch
und biogene Korrosion in Abwasser-,
Abluft- und Biogasanlagen – energieeffiziente
Kostenoptimierung“ kamen
über 70 Teilnehmer aus zwölf Bundesländern
am 2. Dezember 2010 im
ComCenter Brühl in Erfurt zusammen,
um sich über Ursachen, Lösungen und
eine zukünftige branchenübergreifende
Zusammenarbeit zu informieren und
zu diskutieren. Die Landesentwicklungsgesellschaft
Thüringen (LEG) unterstützte
im Rahmen der Aktivitäten
der Thüringer Energie- und GreenTech-
Agentur die Veranstaltung, die durch
die thüringische UGN Umwelttechnik
GmbH aus Gera und die sächsische
em.consult GmbH aus Chemnitz initiiert
worden war.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2012 ab Seite 16
Autoren
Prof. Dr.-Ing. Manfred Lohse
Fachhochschule Münster
Fachbereich Bauingenieurwesen
Corrensstraße 25, 48149 Münster
Dipl.-Ing. Dieter Weismann
em.consult GmbH
Ulmenstraße 19, 09112 Chemnitz
Dipl.-Ök. Herbert Zölsmann
c/o UGN-Umwelttechnik GmbH
Gewerbepark Keplerstraße
Hinweise zur Wasserwiederverwendung
Vielschichtige Fragestellungen angesichts international zunehmender Relevanz
Zusammenfassung
Angesichts eines weltweit zunehmenden Bedarfs an nutzbarem
Wasser bei begrenzten natürlichen Wasserressourcen wird die
Wiederverwendung aus Abwasser als Komponente eines nachhaltigen
Wasserressourcenmanagements weiter an Bedeutung
gewinnen. Obwohl die Wasserwiederverwendung bereits etablierte
Praxis in vielen Regionen der Erde ist, vor allem für Bewässerungszwecke
in der Landwirtschaft, sind Projekte zur Verwendung
von gereinigtem Abwasser immer noch eine komplexe
Aufgabenstellung für Ingenieurbüros, Ausrüster und Baufirmen.
Neben den üblichen verfahrenstechnischen Fragen zur Abwasseraufbereitung
sind vielfältige weitere Randbedingungen einschließlich
ökonomischen und sozio-kulturellen Aspekten zu berücksichtigen,
die von Land zu Land unterschiedlich ausfallen.
Die Thematik wird im DWA-Themenband „Aufbereitungsstufen
für die Wasserwiederverwendung“ erläutert, aus dem der vorliegende
Artikel teilweise extrahiert wurde.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2012 ab 52
Wasserwirtschaft und Politik im Dialog
DWA-Bundestagung in Berlin Mit einem neuen Konzept präsentierte die DWA ihre diesjährige Bundestagung am 26. und 27. September 2011 in Berlin. Unter dem Motto „Wasserwirtschaft und Politik im Dialog“ sollte erstmals der Schwerpunkt auf dem Gedankenaustausch zwischen Teilnehmenden und Politikern liegen. Auf der Tagung wurden der William-Lindley- Ring, die Max-Prus-Medaille sowie der Ernst-Kuntze-Preis vergeben. Auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der Tagung bezog die DWA Position zu Energiefragen aus Sicht der Wasserwirtschaft und legte den aus ihrer Sicht engen Zusammenhang zwischen Energie- und Wasserwirtschaft dar.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2011 ab Seite 1110
Wasserwirtschaft in Zeiten knapper Kassen
DWA-Landesverbandstagung Nordrhein-Westfalen Am 30. Juni 2011 fand im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen die DWA Landesverbandstagung Nordrhein- Westfalen statt. Thema in diesem Jahr: „Wasserwirtschaft in Zeiten knapper Kassen“. Rund 200 Teilnehmer hatten sich angemeldet.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2011 ab Seite 1122
Demografischer Wandel - Auswirkungen und Lösungsansatze für die Abwasserinfrastruktur
Zusammenfassung
Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurden die Auswirkungen
des demografischen Wandels auf die Abwasserinfrastruktur
beschrieben, Lösungsansatze identifiziert und bewertet sowie
Handlungsoptionen abgeleitet. Die aufgrund des demografischen
Wandels zurückgehenden Nutzerzahlen für die leitungsgebundenen
Abwassersysteme werden die Effizienz verringern und
aufgrund betrieblicher Probleme Anpassungsmaßnahmen erforderlich
machen. Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, dass
die Abwasserentsorger frühzeitig die Auswirkungen der demografischen
Veränderungen für ihre Gebiete abschatzen und Maßnahmen
zur Minimierung negativer Auswirkungen ergreifen.
Schwerpunkt des Projektes war die Analyse möglicher Lösungsansatze
im Sinne von technischen oder organisatorischen Anpassungsmaßnahmen
einschließlich der Identifizierung alternativer
Nutzungsmöglichkeiten fur wichtige Systemkomponenten.
Unter Berücksichtigung weiterer sich wandelnder Einflussgrösen
werden außerdem mögliche alternative Abwasserkonzepte
und Organisationsmodelle aufgezeigt. Mögliche Hemmnisse für
die Umsetzung der Maßnahmen sowie konkrete Handlungsempfehlungen
werden dargelegt.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2011 ab Seite 1132
Autoren:
Thomas Hillenbrand, Jutta Niederste-Hollenberg (Karlsruhe), Robert Hollander,
Sabine Lautenschlager (Leipzig) und Christine Galander (Berlin)
Die neue Oberflächengewässerverordnung (OGewV) Strategien und normative Anforderungen
Zusammenfassung
Die am 25. Juli 2011 in Kraft getretene neue Oberflachengewässerverordnung
(OGewV) regelt bundeseinheitlich grundlegende
Aspekte des Schutzes, der Überwachung und der
Bewertung der Oberflachengewässer entsprechend den Anforderungen
der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Die
Verordnung setzt ferner EU-Vorgaben zu Umweltqualitätsnormen,
zu Qualitätsanforderungen an die Analytik und zur Interkalibrierung
in nationales Recht um. Sie enthält zudem Vorschriften
zur Kategorisierung, Typisierung und Abgrenzung
von Oberflächenwasserkörpern sowie zur Festlegung von Referenzbedingungen.
Sie formuliert unter anderem Maßgaben
an die Bestandsaufnahme der Belastungen und setzt Vorgaben
zum chemischen und zum ökologischen Zustand bzw.
Potenzial, zum Beispiel über die Festlegung flussgebietsspezifischer
Umweltqualitätsnormen (UQN). Normen für 162 Schadstoffe
werden mit der OGewV zum ökologischen Zustand geregelt,
davon sind 13 neu. UQN für weitere Stoffe (darunter drei
Arzneimittel) wurden zurückgestellt, unter anderem weil sie
derzeit im Rahmen von EU-Prioritätsfestsetzungsverfahren auf
Relevanz geprüft werden. 2012 will die EU-Kommission die
UQN-RL novellieren. Diese und andere notwendige Arbeiten
wie die Festlegung von weiteren Werten für allgemeine physikalisch-
chemische Qualitätskomponenten oder die Festlegung
meeresschutzbezogener Umweltqualitätsnormen, wie
sie bei den EU-weit geregelten Stoffen bereits realisiert sind,
werden eine Überarbeitung der OGewV voraussichtlich 2013
erfordern.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2011 ab Seite 1145
Autoren
Dr. Ulrich Irmer, Dr. Anja Duffek, Dr. Andreas Hoffmann, Dagmar
Larws, Dr. Volker Mohaupt, Dieter Schudoma, Anne-Barbara
Walter, Jorg Wellmitz
Abteilung „Wasser und Boden“
Umweltbundesamt
Lindauer Seminar erweitert sich zur größten süddeutschen Abwassertagung
Max Dohmann (Aachen)
Die bisherigen Lindauer Seminare
setzten ihren Fokus auf die Instandhaltung
von Kanalisationen. Dies betraf
im Wesentlichen praktische und technische
Aspekte. Das diesjährige, 24.,
Lindauer Seminar am 17. und 18. März
2011 erfuhr eine deutliche fachliche
Erweiterung, indem zum Beispiel wasserwirtschaftliche
Herausforderungen
in Verbindung mit dem Klimawandel
zur Sprache kamen. Diese Entwicklung
wurde erfreulicherweise auch in der
Fachwelt anerkennend registriert,
denn nach 550 Teilnehmern im vergangenen
Jahr nahmen dieses Mal
mehr als 600 Fachleute am Seminar
teil. Die Veranstaltung lebt von der Einbindung
aller fachlichen Bereiche der
Wasserwirtschaft wie Genehmigungsbehörden,
Verbande, Kommunen, Planer,
Dienstleistungs-, Ausrüstungs und
Sanierungsunternehmen und
nicht zuletzt der Wissenschaft. In insgesamt
26 Fachvorträgen und drei innovativen
Präsentationen aus der Praxis
wurden neuere Entwicklungen im
Wasserrecht, konzeptionelle Ansätze
der Siedlungsentwässerung und, wie
in den Jahren zuvor, bauliche und betriebliche
Aspekte der Kanalinstandhaltung
angesprochen und diskutiert.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2011 ab Seite 1118
(nach oben)
Betriebsstabilitat bei der Deammonifikation am Beispiel der Kläranlage Balingen
Zusammenfassung
Im vorliegenden Beitrag werden die fur das Verfahren der
einstufigen Deammonifikation massgeblichen Betriebsbedingungen,
im Hinblick auf die Erzielung eines stabilen und effizienten
Betriebes, anhand der im Jahre 2009 in Betrieb genommenen
SBR-Anlage in Balingen (Baden-Württemberg), erläutert.
Die exakte Einhaltung gewisser Milieubedingungen und
Steuerungsablaufe
im Reaktor ist erforderlich, um den fur die
Deammonifikation massgeblichen Planctomyceten
einen
Wachstumsvorteil gegenüber ihren Konkurrenten zu ermöglichen.
Gelingt dies nicht in ausreichendem Maße, so werden
die Planctomyceten auf Dauer durch die wesentlich schneller
wachsenden heterotrophen Mikroorganismen aus dem biologischen
System verdrängt. Die dauerhafte Betriebsstabilität ist
bei einem einstufigen Verfahren nicht immer alleine durch die
Steuerung der Milieubedingungen zu gewährleisten. Das auf
der Klaranlage in Balingen installierte DemonR-Verfahren weist
diesbezüglich Vorteile auf. Es erlaubt einen einstufigen Reaktor
mit zwei unterschiedlichen Schlammaltern bei den für den
Prozess erforderlichen Mikroorganismen zu betreiben. Erreicht
wird dies durch den Einsatz eines Hydrozyklons im
Überschussschlammabzug unter Ausnutzung der hohen Dichte
und Sinkgeschwindigkeit der in kugelformigen Strukturen
auftretenden Planctomyceten. Hierdurch reagiert das DemonR-
Verfahren auch im Hinblick auf Feststoffeintrage durch das
Trübwasser unempfindlicher. Im Hinblick auf die erforderliche
Reaktortemperatur und deren Einfluss auf die Betriebsstabilität
sollen im künftigen Winterbetrieb auf der Kläranlage in
Balingen Versuchsreihen durchgeführt werden.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2011 ab Seite1140
Autor
Dipl.-Ing. Martin Stahl
Dr.-Ing. W. Gotzelmann & Partner GmbH –
Beratende Ingenieure
Friolzheimer Strase 3
70499 Stuttgart
Sanierung von Abwasserschächten - Untersuchung von Materialien und Systemen zur Abdichtung und Beschichtung
Teil 4: Empfehlungen und Schlussfolgerungen für die Praxis
Zusammenfassung
Die Gesamtzahl der Abwasserschächte in öffentlichen Verkehrsflächen
wird auf mindestens zehn Millionen geschatzt.
Bau, Betrieb und Sanierung dieser Bauwerke fordern zuverlässige
Produkte und Verfahren. Vor diesem Hintergrund hat das
IKT gemeinsam mit kommunalen Netzbetreibern den Forschungsschwerpunkt
„Abwasserschächte“ entwickelt, der
massgeblich durch das nordrhein-westfalische Umweltministerium
unterstützt wird. Im Teilprojekt „Sanierung von Abwasserschächten“
wurden zwei wesentliche Fragestellungen des
Forschungsschwerpunkts intensiv erforscht: die Abdichtung
des Schachtkorpers und der Zu- und Ablaufe sowie die Beschichtung
mit mineralischen und polymeren Systemen. Die
Robustheit der eingesetzten Verfahren und Materialien fur den
Praxiseinsatz sowie die Leistungsfähigkeit gegenüber Aussenwasserdruck
im Zuge der Fremdwassersanierung standen dabei
im Vordergrund. In der vierteiligen Artikelserie werden Inhalte
und Ergebnisse dieses Forschungsprojektes präsentiert.
Teil 4 fasst Empfehlungen und Schlussfolgerungen für die
praktische Planung, Ausführung, Dokumentation und Abnahme
zusammen.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2011 ab Seite 1124
Autoren: Martin Liebscher, Markus Gillar und Bert Bosseler




