Klärwerk.info - Wegweiser

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A. Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen chronologisch geordnet. Suchen Sie frühere Meldungen, so sehen Sie in den Sachgebieten nach oder geben rechts oben einen Suchbegriff in das Suchen-Feld ein.

1)      Tägliche Meldungen

B. Forum

1)      Fragen und Antworten

Das Forum steht allen Nutzern zur Verfügung. Hier können Sie alle Beiträge lesen, selbst Beiträge erstellen oder auf Beiträge antworten

C. Fachwissen

Hier schreiben Praktiker für Praktiker. Haben Sie auch etwas Interessantes zu berichten, so schreiben Sie uns an Kontakt@Klaerwerk.info .

1)     Abwasserreinigung
2)      Energie- und E-Technik
3)      Kanal- und Entwässerung
4)      Maschinentechnik
5)      Labor
6)      Schlammbehandlung
7)      Gaserzeugung und BHKW
8)      Aus Bund Ländern und EU
         a) Vom Bund
         b) Aus der EU und aller Welt
         c) Aus den einzelnen Bundesländern (geordnet nach Bundesländer)
9)      Recht und Gesetze
         a) Beiträge zum Umweltgesetzbuch
         b) Beiträge zur Wasserrahmenrichtlinie (WWRL)
         c) Beiträge zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)
10)    Neue Fachliteratur
         a) Neue Bücher
         b) CD/ DVD's
         c) Downloads
         d) Fachzeitschriften
         e) Lexika und Wörterbücher
11)  Tipps und Tricks

D. Berufliches

Der zweite Schwerpunkt von Klärwerk.info. Hier finden Sie alles für Arbeitnehmer und Vorgesetzte und was Sie persönlich angeht.

1)      Arbeitssicherheit
         a) Unfallverhütungsvorschriften- Regeln und Information
         b) Formulare und Erlaubnisscheine
         c) Gesetze und Verordnungen zur Arbeitssicherheit
         d) Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung
         e) Unterweisungshilfen
         f ) Hilfen zur Gefährdungsbeurteilung
         g) Ex-Schutz auf Kläranlagen
2)
      Tarif- und Arbeitsrecht
         a) Tarifrecht, Tarifvertrag, Gehaltsrechner und mehr
         b) Mitarbeitergespräche, Mitarbeiterbeurteilung
         c) Leistungsorientierte Bezahlung
         d) Tabelle TVöD (West)
         e) Arbeitszeugnisse
3)      Aus- und Weiterbildung
         a) Ansprechpartner
4)      Azubiseite
         a) Ausbildungshilfen für Ausbilder und "Azubis"
         b) Musterkläranlage
         c)  Prüfungsaufgaben
         d) Übungsaufgaben
         e) Informationen für Auszubildende
         f)  UT-Ausbildertreffen Fachkraft für Abwassertechnik
         g) Formeln, PSE und weitere Hilfen
5)      Meisterschüler
         a) Informationen für Meisterschüler
         b) Prüfungsaufgaben
6)        Offene Stellen

E. DWA-Infos

1)      Klärwerksnachbarschaften
         a) Kläranlagennachbarschaften in Bayern
         b) Kläranlagennachbarschaften in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
         c) Kläranlagennachbarschaften in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland
2)      DWA-Informationen
         a) DWA Arbeitsblätter
         b) KA-Betriebs-Infos
         c) Mitgliederrundbriefe aus den Landesverbänden
         d) Meldungen der DWA

F. Kläranlagen

1)      Links zu Kläranlagen und Abwasserverbänden
2)      Kläranlagen - Videos
3)      Meldungen von den Kläranlagen

G. Nützliches

1)      Wetter und Hochwasser
2)      Firmennachrichten
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4)      Nützliche Links
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6)      Meldungen aus aller Welt
7)      Allgemeine Meldungen und Berichte

H. Fortbildungsdatenbank

1)      Fortbildungen
2)      Fortbildungen in Österreich
3)      Fortbildungen in der Schweiz
4)      Messen und Tagungen

I. Produktsuche/ Lieferanten

J. Kontakt

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2)      Über Uns
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27.06.2017 19:19

Klärwerk.info / DWA-Infos / DWA-Informationen / Für Sie gelesen

Für Sie gelesen

Übersicht über alle Beiträge und Zugang zum Archiv

"Für Sie gelesen" 2008 
"Für Sie gelesen" 2009 
"Für Sie gelesen" 2010 
"Für Sie gelesen" 2011 
"Für Sie gelesen" 2012 
"Für Sie gelesen" 2013 
"Für Sie gelesen" 2014 
 "Für Sie gelesen" 2015 "Für Sie gelesen" 2016

Mai 2017
Technische Erprobung des Aktivkohleeinsatzes zur Elimination von Spurenstoffen in Verbindung mit vorhandenen Filteranlagen - Filter AK+ 
Gütesicherung während der Baumaßnahme 
Abwasser als Ressource  
Forschungsförderung zur Erneuerung der kommunalen Wasserinfrastruktur in Deutschland und USA BMBF-INIS und NSF-ReNUWIt  
Steuerlich relevante Fragen für juristische Personen des öffentlichen Rechts, insbesondere für Betriebe der Abwasserbeseitigung
Bewertung von Abwasserreinigungsverfahren zur Elimination von Mikroverunreinigungen und Transformationsprodukten
Rohrvortrieb nach DWA-A 125 Teil 1: Planung von Rohrvortrieben  
Spurenstoffe im Regenwasserabfluss Berlins  
Vernetzung und Zusammenarbeit befördern wassersensitive Stadtentwicklung 
April 2017
Nachhaltige Gebührenmodelle in der Abwasserentsorgung Teil 1: Konzeptionelle Grundlagen für Grundgebühren in der Schmutzwasserentsorgung 
Einfluss von Ozonung oder Aktivkohleadsorption zur weitergehenden Entfernung organischer Spurenstoffe auf den Energieaufwand und CO2-Fußabdruck einer Kläranlage 
Innovationen und internationale Geschäfte: zwei Leitthemen der Pollutec 2016 
Umgang mit Sedimenten und Baggergut bei Gewässerunterhaltung und -ausbau 
Profis für die Kanalsanierung  
Gute Werte für die DWA Mitgliederbefragung 2016 bestätigt Kurs der Vereinigung 
Wasserwirtschaft 4.0: Ökonomische Effizienz und neue Möglichkeiten für den Gewässerschutz  
Ortsbezogene Regenhöhen im Starkregenindexkonzept SRI12 zur Risikokommunikation in der kommunalen Überflutungsvorsorge  
7. KomS-Technologieforum Spurenstoffe  
Technische Erprobung des Aktivkohleeinsatzes zur Elimination von Spurenstoffen in Verbindung mit vorhandenen Filteranlagen - Filter AK  
Grundlage für Effizienz und Umweltschutz  
März 2017
Gütesicherung fordern, Verantwortung übernehmen 
Mikroschadstoffe in Gewässern  
Das XML-Datenaustauschformat nach Merkblatt DWA-M 150  
Wasser Berlin International 2017 
Verwendung gebrauchter Aktivkohlen aus der Trinkwasseraufbereitung zur Spurenstoffentfernung bei der Abwasserreinigung  
Dezentrale thermische Klärschlammbehandlung am Beispiel Rügen 
Bemessungsansätze für Versickerungsanlagen im internationalen Vergleich Teil 2: Diskussion 
Bemessung von Kläranlagen in warmen und kalten Klimazonen 
KLAS II - Erfahrungsaustausch in Bremen zur Veröffentlichung von Informationen zu Starkregengefahren 
Stand der Prüfungen zum Explosionsschutz auf kommunalen Kläranlagen - nicht immer werden die Prüfpflichten erfüllt 
DWA aktiv auf der Wasser Berlin  
Arzneimittel und Mikroschadstoffe in Gewässern  
Compliance Management Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses WI-1 „Grundsatzfragen/ Neue Entwicklungen"*) 
Februar 2017
Zur Frage der Nutzungsdauer von Kanälen und Leitungen 
Zukunftsorientierte Diskussion zum Werterhalt der Abwasserinfrastruktur notwendig - Kommunalpolitik muss Fachleuten der Abwassertechnik vertrauen  
Regelwerkssammlung für Mitglieder geht online  
Messung, Bewertung und Modellierung von Lachgasemissionen  
Risiken bei der Umsetzung der sogenannten „EU-Breitbandrichtlinie" durch das DigiNetz-Gesetz für Ver- und Entsorgungsunternehmen  
Gewässerschutz im europäischen Bauproduktenrecht  
Der Bauabschnitt 40 des Abwasserkanals Emscher 20 Kilometer Tübbingvortrieb für einen Abwasserkanal
Umbau eines Mischwassersammlers zu einem Stauraum mit obenliegender Entlastung  
Investitionsstau in der Abwasserentsorgung  
Bedarfsgerechte Energiebereitstellung durch Kläranlagen als Baustein der Energiewende  
Phosphorrückgewinnung in der Praxis - so funktioniert es in den Niederlanden 
Januar 2017
Spurenstoffstrategie muss über vierte Reinigungsstufe weit hinausgehen - ganzheitlicher Ansatz  
Neuordnung für die Bodenklassen - Konsequenzen für Ausschreibung und Durchführung von Kanalbaumaßnahmen  
Schon wieder eine neue VOB/A !  
Kenntnisse auffrischen mit der Gütegemeinschaft Kanalbau 
Die Entwicklung einer Spurenstoffstrategie zum Schutz der Gewässer  
Bemessungsansätze für Versickerungsanlagen im internationalen Vergleich  
Systemoptimierung versus Neubau von Beckenvolumen auf der Zentralkläranlage Lemgo 
Besser geht immer, immer besser geht's mit Lean  
„Sommer-/Winter-Schlamm" - Einflüsse auf die Klärschlammentwässerung

  


Technische Erprobung des Aktivkohleeinsatzes zur Elimination von Spurenstoffen in Verbindung mit vorhandenen Filteranlagen – Filter AK+

Teil 2: Kostenvergleich Zusammenfassung Im Projekt FilterAK wurde die Spurenstoffelimination über Aktivkohle in vorhandenen Flockungsfiltern untersucht und bestätigt. Je nach Verfahren wurden unterschiedliche Vor- und Nachteile identifiziert. So erreicht ein nachgeschalteter GAK-Filter (GAK: granulierte Aktivkohle) eine längere Standzeit, wodurch die Betriebskosten durch Materialaustausch sinken. Der Ansatz erfordert jedoch zusätzliche Investitionen sowie erhöhte Pumpkosten mit einem erhöhten Energieverbrauch. Die Dosierung von Pulverkohle hat Vorteile bei der Prozessregelung, da kontinuierlich Frischkohle in dem erforderlichen Umfang zugegeben werden kann. In einem detaillierten Kostenvergleich wurden die erforderlichen Investitionen, die Betriebskosten und die spezifischen Behandlungskosten der drei Verfahrensansätze ermittelt. Der Einfluss der Energie- und Verbrauchskosten sowie der Filteranzahl und der geforderten Elimination auf die Verfahrenskosten wurde über eine Sensitivitätsanalyse bewertet.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2017 Seite 405

Autoren
Dr.-Ing. Gerd Kolisch, Dipl.-Ing. Yannick Taudien
Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH
Untere Lichtenplatzer Straße 100, 42289 Wuppertal
Dipl.-Ing. Klaus Alt, Dipl.-Ing. Frank Böhm
Hydro-Ingenieure, Planungsgesellschaft für Siedlungswasserwirtschaft mbH
Stockkampstraße 10, 40477 Düsseldorf
E-Mail: kol@wupperverband.de
 
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Gütesicherung während der Baumaßnahme

Kanalbau in offener Bauweise - Verdichtungsprüfungen der Gütesicherung RAL-GZ 961 sind Mindestanforderungen zur Fachkunde, technischen Leistungsfähigkeit und technischen Zuverlässigkeit definiert.
Im Einzelnen betrifft dies Anforderungen
• an Erfahrung und Zuverlässigkeit des Unternehmens bzw.
Personals,
• an die Qualifikation des Personals und dessen regelmäßige
Schulung,
• an Betriebseinrichtungen und Geräte,
• an Nachunternehmer
• und die Dokumentation der Eigenüberwachung.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2017 Seite 386

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau
Postfach 1369, 53583 Bad Honnef
Tel.: 02224 9384-0, Fax: 02224 9384-84
E-Mail: info@kanalbau.com
www.kanalbau.com

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Abwasser als Ressource

Entwicklungen in der Wasserwiederverwendung Der internationale Weltwassertag wurde von den Vereinten Nationen als ein Ergebnis der Weltkonferenz „Umwelt und Entwicklung“ in Rio de Janeiro (1992) ins Leben gerufen und wird seit 1993 jedes Jahr am 22. März begangen. UN-Water veröffentlichte am diesjährigen Weltwassertag, der unter dem Motto „Abwasser“ stand, in Durban den Weltwasserentwicklungsbericht „Wastewater – The Untapped Resource“ („Abwasser – die unerschlossene Ressource“). Darin wird vor dem Hintergrund von globalem Klimawandel, weltweit steigendem Wasserbedarf und zunehmender Ressourcenverknappung die Bedeutung eines Paradigmenwechsels vom „Abwasser als Belastung“ zum „Abwasser als Ressource“ hervorgehoben. Die DWA-Arbeitsgruppe BIZ-11.4 „Wasserwiederverwendung“ und der DWAFachausschuss KA-1 „Neuartige Sanitärsysteme“ nehmen dies zum Anlass für einen kurzen Überblick zu Entwicklungen und Aktivitäten im Bereich der Wiederverwendung von Grauwasser, Regenwasser und Abwasser im deutschen und internationalen Kontext.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2017 Seite 384  

Autoren
Prof. Dr.-Ing. Jens Haberkamp
Sprecher der DWA-Arbeitsgruppe
BIZ-11.4 „Wasserwiederverwendung"
Stellvertretend für die Mitglieder der
Arbeitsgruppe
Fachhochschule Münster
Fachbereich Bauingenieurwesen
Institut für Wasser · Ressourcen · Umwelt
(IWARU)
Corrensstraße 25, 48149 Münster
Prof. Dr.-Ing. Heidrun Steinmetz
Obfrau des DWA-Fachausschusses KA-1
„Neuartige Sanitärsysteme"
Stellvertretend für die Mitglieder
des Fachausschusses
Fachgebiet Ressourceneffiziente Abwasserbehandlung
der TU Kaiserslautern
Paul-Ehrlich-Straße 14
67663 Kaiserslautern
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Fachreferent für
kommunale Abwasserbehandlung
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: wilhelm@dwa.de
 
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Forschungsförderung zur Erneuerung der kommunalen Wasserinfrastruktur in Deutschland und USA BMBF-INIS und NSF-ReNUWIt

Zusammenfassung
Mit Blick auf das Alter, den baulichen Zustand und den umfangreichen Sanierungs- und Investitionsbedarf bestehender Systeme sowie auf die großen Zukunftsherausforderungen wird der grundlegende Erneuerungsbedarf der kommunalen Wasserinfrastruktur in vielen, auch internationalen Fachveröffentlichungen betont. Die Entwicklung, Erprobung und Verwirklichung geeigneter Konzepte und Maßnahmen zur Anpassung und langfristigen Transformation der bisher sehr stark zentral ausgerichteten Ver- und Entsorgungssysteme bedingen einen erheblichen Forschungsbedarf. Vor diesem Hintergrund wurden in den zurückliegenden Jahren national und international umfangreiche Forschungsprogramme aufgelegt. Der vorliegende Beitrag skizziert beispielhaft ausgewählte Forschungsprogramme in Deutschland, USA, Australien und in der Schweiz. Die Fördermaßnahme INIS des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und das amerikanische Forschungszentrum ReNUWIt werden in ihren Zielen, ihrer Strukturierung und ihren methodischen Ansätzen näher beleuchtet.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2017 Seite 412

Autor
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt
TU Kaiserslautern
Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft
Paul-Ehrlich-Straße 14
67663 Kaiserslautern
E-Mail: theo.schmitt@bauing.uni-kl.de
 
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Steuerlich relevante Fragen für juristische Personen des öffentlichen Rechts, insbesondere für Betriebe der Abwasserbeseitigung

Teil 1: Ertragsteuern Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses WI-2 „Organisation, Kosten und Finanzierung“*) Zusammenfassung Der DWA-Fachausschuss WI-2 fasst in einem Arbeitsbericht den Sachstand zu aktuellen Steuerfragen der Abwasserbeseitigung zusammen. Im ersten Teil geht es um die Steuerpflicht der öffentlichen Hand im Rahmen von Ertragssteuern. Nach Begriffsbestimmungen werden vertieft Abgrenzungsfragen erörtert. Im zweiten Teil wird die Umsatzsteuer im Mittelpunkt stehen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2017 Seite 423

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Bewertung von Abwasserreinigungsverfahren zur Elimination von Mikroverunreinigungen und Transformationsprodukten

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2017 Seite 382  

Die Qualität unserer Wasserressourcen ist durch die große Anzahl an Chemikalien und krankheitsverursachenden Mikroorganismen gefährdet, die aus Punktquellen wie Kläranlagen oder diffusen Quellen wie der Landwirtschaft in die aquatische Umwelt eingetragen werden. Der Nachweis sogenannter Mikroverunreinigungen wie Pharmazeutika, Körperpflegemittel und Pestizide sowie von Krankheitserregern in gereinigtem Abwasser zeigt, dass konventionelle Abwasserreinigungsverfahren nicht immer ausreichen, um Mikroverunreinigungen und Mikroorganismen vollständig aus dem Abwasser zu eliminieren. Über den Effekt zusätzlicher physikalisch- chemischer Nachbehandlungsstufen auf die Elimination und Transformation (Umwandlung) organischer Mikroverunreinigungen und die Entfernung von Mikroorganismen ist jedoch wenig bekannt. Neue Erkenntnisse und Bewertungsmethoden zur Bestimmung der Effizienz von zusätzlichen Behandlungsstufen in der Abwasserreinigung lieferte ein BMBF-Projekt, dessen Ergebnisse in einem aktuell erschienen DWA-Themenband veröffentlicht wurden.  

Autorin
Dipl.-Biol. Sabine Thaler
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Stabstelle „Forschung und Innovation"
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
E-Mail: thaler@dwa.de
 
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Rohrvortrieb nach DWA-A 125 Teil 1: Planung von Rohrvortrieben

Zusammenfassung
Das Arbeitsblatt DWA-A 125 ist seit mittlerweile sieben Jahren ein bewährtes und anerkanntes Regelwerk für die Planung und Ausführung von Rohrvortrieben. Es beschreibt detaillierte Anforderungen an Planung, Bauteile und Ausführung und gibt klare Anwendungsgrenzen von Vortriebsverfahren. Technische Entwicklungen bei den Vortriebsverfahren und eine Überarbeitung des europäischen Rahmenwerks EN 12889, vielmehr jedoch grundlegende Veränderungen in der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (VOB/C) durch die Einführung von Homogenbereichen machen eine Überarbeitung des Regelwerks erforderlich. Aus diesem Grund wurde im Dezember 2016 eine Vorhabensbeschreibung der DWA zur Überarbeitung des DWA-A 125 veröffentlicht.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2017 Seite 388  

Autor
Dr.-Ing. Ulrich Bohle
Steinzeug-Keramo GmbH
Alfred-Nobel-Straße 17, 50226 Frechen
E-Mail: U.Bohle@steinzeug-keramo.com
 
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Spurenstoffe im Regenwasserabfluss Berlins

Zusammenfassung
Im Rahmen einer etwa zweijährigen Studie wurde für Berlin erstmals das Ausmaß der Belastung von Regenabfluss mit Spurenstoffen durch ein einjähriges Monitoringprogramm in Einzugsgebieten unterschiedlicher Stadtstrukturtypen (Altbau, Neubau, Gewerbe, Einfamilienhäuser, Straßen) untersucht. Insgesamt wurden etwa 90 volumenproportionale Mischproben auf über 100 Spurenstoffe analysiert (zum Beispiel Phthalate, Pestizide/ Biozide, Flammschutzmittel, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle), von denen ein Großteil (über 70) detektiert wurde. Die höchsten Konzentrationen an organischen Spurenstoffen wurden für Phthalate gefunden (DIDP  DINP: durchschnittlich über 12 μg/L), während Schwermetalle von Zink dominiert wurden (durchschnittlich 950 μg/L). Für die Mehrzahl der Stoffe gab es dabei signifikante Unterschiede zwischen den Stadtstrukturen. Für einige Substanzen (zum Beispiel DEHP, Carbendazim, einige polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) wurden im Regenwasserabfluss Umweltqualitätsnormen (UQN) für Gewässer überschritten. Zusätzlich bei Regenwetter in einem Fließgewässer genommene Proben zeigen, dass es auch im Gewässer zur Überschreitung von zulässigen Höchstkonzentrationen (ZHK-UQN) bei Regen kommen kann. Eine Hochrechnung der über das Regenwasser in die Gewässer gelangenden Spurenstofffrachten für Gesamt-Berlin hat ergeben, dass etwa 1,5 Tonnen an organischen Spurenstoffen über Regenabfluss jährlich in die Berliner Gewässer gelangen. Ein Vergleich mit modellierten Frachten abwasserbürtiger Spurenstoffe, die über Kläranlagenablauf in die Berliner Gewässer gelangen, zeigt, dass Frachten regenwasserbürtiger Spurenstoffe in der gleichen Größenordnung wie schmutzwasserbürtige Spurenstoffe liegen können.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2017 Seite 394  

Autoren
Dr.-Ing. Daniel Wicke
Dr. Andreas Matzinger
Hauke Sonnenberg
Nicolas Caradot
Rabea-Luisa Schubert
Dr.-Ing. Pascale Rouault
Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH
Cicerostraße 24, 10709 Berlin
E-Mail: Daniel.Wicke@kompetenz-wasser.de
Dr.-Ing. Bernd Heinzmann
Dr. Uwe Dünnbier
Berliner Wasserbetriebe
Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin
Dörthe von Seggern
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Brückenstraße 6, 10179 Berlin
 
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Vernetzung und Zusammenarbeit befördern wassersensitive Stadtentwicklung

Integrales Handeln steht im Fokus der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ Über kommunale Grenzen hinweg fach- und hierarchieübergreifend Planungsprozesse zu initiieren, die Projekte der wassersensiblen Stadt- und Regionalentwicklung anstoßen: So lautet ein wesentliches Ziel der von den Emscherkommunen, dem Land Nordrhein- Westfalen und der Emschergenossenschaft ins Leben gerufenen Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“. Innovative Formate der Vernetzung und Zusammenarbeit wie das Experten-Forum oder die Experten- Netzwerke schaffen dabei Freiräume für Selbststeuerung und -beauftragung – und lassen eine Menge neuer Ideen entstehen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2017 Seite 378  

Autoren
Dipl.-Ing. Michael Becker
Abteilungsleiter Wasserwirtschaft
Dipl.-Ing. Ralf Schumacher
Stabsstellenleiter
Nachhaltige Entwicklung
Emschergenossenschaft
Kronprinzenstraße 24
45128 Essen
E-Mail: becker.michael@eglv.de
Dr.-Ing. Christian Falk
Technischer Betriebsleiter
Stadtentwässerung Dortmund
Untere Brinkstraße 81-83
44141 Dortmund
Dr.-Ing. Marko Siekmann
Abteilungsleiter Entwässerung und
Gewässer
Tiefbauamt Bochum
Technisches Rathaus Bochum
Hans-Böckler-Straße 19
44777 Bochum
 
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Nachhaltige Gebührenmodelle in der Abwasserentsorgung Teil 1: Konzeptionelle Grundlagen für Grundgebühren in der Schmutzwasserentsorgung

Zusammenfassung
Zukunftsfeste Entgelte der Wasserwirtschaft müssen ökologisch, finanziell, ökonomisch und sozial nachhaltig sein. Diese Eigenschaften weisen einstufige, rein mengenabhängige Schmutzwassergebühren bei hohen Fixkosten durch Infrastruktur-Vorhaltung nur partiell auf. Zwar ist ein solches Gebührenmodell einfach, akzeptiert und bietet maximale Anreize zum (Schmutz-) Wassersparen, jedoch werden andere wichtige Nachhaltigkeitsdimensionen untergewichtet. Nachhaltige Gebühren führen einen angemessenen Ausgleich zwischen den Ziel-Dimensionen der Gebührengestaltung herbei. Dazu sollte das Missverhältnis zwischen Erlös- und Kostenstruktur durch die Einführung einer Grundgebühr reduziert werden. Ein solch zweistufiges Gebührenmodell verringert die Wahrscheinlichkeit einer Kostenunterdeckung (finanzielle Nachhaltigkeit), fördert effizientes Nutzungs- und Investitionsverhalten bei einer verursachungsgerechten Refinanzierung der Infrastruktur (ökonomische Nachhaltigkeit) und reduziert soziale Verwerfungen durch Gebührenerhöhungen (soziale Nachhaltigkeit). Während der vorliegende Beitrag die Sinnhaftigkeit von Grundgebühren konzeptionell diskutiert, wird sich Teil 2 mit der Ausgestaltung von Grundgebühren für die Schmutzwasserentsorgung auseinandersetzen. Teil 3 wird sich der nachhaltigen Ausgestaltung von Niederschlagswassergebühren widmen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2017 Seite 328  

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Einfluss von Ozonung oder Aktivkohleadsorption zur weitergehenden Entfernung organischer Spurenstoffe auf den Energieaufwand und CO2-Fußabdruck einer Kläranlage

Ökobilanzielle Bewertung von verschiedenen Varianten der Spurenstoffentfernung in einem Gesamtkonzept zur weitergehenden Abwasserreinigung für ein Modellklärwerk

Zusammenfassung
Momentan wird die Forderung nach einer Erweiterung von Kläranlagen um eine Stufe zur weitergehenden Elimination organischer Spurenstoffe in der Fachwelt kontrovers diskutiert. Als effiziente Verfahren werden hierfür die Oxidation durch Ozonung und die Adsorption an Aktivkohle betrachtet. Neben der Verbesserung des Gewässer- und Ressourcenschutzes bedarf die Einführung dieser Verfahren zusätzlicher Energie und erzeugt weitere damit verbundene negative Umweltauswirkungen (zum Beispiel Ausstoß von Treibhausgasen). Bei der hier durchgeführten Ökobilanz werden diese möglichen negativen Umweltauswirkungen der Verfahren zur Spurenstoffeliminierung genauer quantifiziert. Dabei werden weitere Ziele einer weitergehenden Abwasserreinigung (weitestgehende Entfernung von Phosphor mit Flockungsfiltration und saisonale UVDesinfektion) bei allen Varianten mit einbezogen, um auch den Anteil der Spurenstoffelimination an den gesamten Auswirkungen einer zukünftigen weitergehenden Abwasserreinigung zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Ozonung oder der Einsatz von Pulveraktivkohle bzw. Kornaktivkohleadsorbern je nach geforderter Effizienz der Spurenstoffentfernung einen hohen zusätzlichen Primärenergieaufwand ( 10–103 %) und auch ein hohes zusätzliches Treibhauspotenzial ( 8–100 %) im Vergleich zu einer Modellkläranlage der Größenklasse 5 erzeugt. Entscheidend für den zusätzlichen Aufwand sind neben der Qualität des zu behandelnden Klärwerksablaufs (organische Stoffe als DOC) auch die Reinigungsziele für die Spurenstoffelimination und damit die notwendige Dosierung von Ozon oder Aktivkohle. Dieser Aspekt sollte zukünftig in derDiskussion über die Qualitätsziele der weitergehenden Abwasserreinigung berücksichtigt werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2017  

Autoren
Daniel Mutz, M. Sc.
Dr.-Ing. Christian Remy
Dr.-Ing. Ulf Miehe
Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH
Cicerostraße 24, 10709 Berlin
Dr.-Ing. Alexander Sperlich
Berliner Wasserbetriebe AöR
Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin
E-Mail: christian.remy@kompetenz-wasser
 
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Innovationen und internationale Geschäfte: zwei Leitthemen der Pollutec 2016

2206 Aussteller, davon 613 aus 33 Ländern weltweit, 60 834 Besucher, darunter 8669 internationale Besucher – das war in Zahlen die Pollutec 2016, die vom 29. November bis 2. Dezember 2016 in Lyon, Frankreich, stattfand.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2017

www.pollutec.com

Autor:
Frank Bringewski  

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Umgang mit Sedimenten und Baggergut bei Gewässerunterhaltung und -ausbau

DWA-Fachausschuss WW-9 „Umgang mit Sedimenten und Baggergut bei der Gewässerunterhaltung“*) Zusammenfassung Mit nachfolgender Expertise zum Umgang mit Sedimenten und Baggergut bei Gewässerunterhaltung und Gewässerausbau (ohne Bundeswasserstraßen) möchte der DWA-Fachausschuss WW- 9 „Umgang mit Sedimenten und Baggergut bei der Gewässerunterhaltung (in einem gemeinsamen Fachartikel mit ATT und HTG)“ darstellen, welcher gesetzliche und untergesetzliche Handlungsrahmen zum Umgang mit Sedimenten und Baggergut besteht sowie teilweise bestehende Unsicherheiten in der Verwaltungspraxis aufzeigen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2017 Seite 321  

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Profis für die Kanalsanierung

Was leistet RAL-Gütesicherung Kanalbau? Die Sanierung von Abwasserleitungen und -kanälen erfordert qualifiziertes Fachwissen von Ingenieurbüros und Auftragnehmern. Qualifikation ist die Voraussetzung für Qualität. Ende der 1980er Jahre wurde deshalb die Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 geschaffen, auch um den Aufwand für die Prüfung der Fachkunde im Vergabeverfahren zu reduzieren. Grundlage sind die Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 961, in denen zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern abgestimmte Anforderungen an Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit…

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2017 Seite 292

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau
Postfach 1369, 53583 Bad Honnef
Tel.: 02224 9384-0, Fax: 02224 9384-84
E-Mail: info@kanalbau.com
www.kanalbau.com

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Gute Werte für die DWA Mitgliederbefragung 2016 bestätigt Kurs der Vereinigung

Welche Angebote der DWA werden von den Mitgliedern genutzt und wie zufrieden sind diese damit? Das wollte die DWA wissen und hat sechs Wochen lang zwischen Anfang September und Mitte Oktober vergangenen Jahres ihre Mitglieder befragt. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2017 ab Seite 290

Alexandra Bartschat und Rainer Berg (Hennef)  

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Wasserwirtschaft 4.0: Ökonomische Effizienz und neue Möglichkeiten für den Gewässerschutz

DWA-Expertenworkshop zeigt Status Quo, Tendenzen und Handlungsbedarf auf Wasserwirtschaft 4.0, also in erster Linie die Implementierung der Digitalisierung in die Wasserwirtschaft in Anlehnung an Industrie 4.0, wird kommen. Moderne Kommunikationstechnik und die weitere Vernetzung und Automatisierung wird die Wasserwirtschaft in den nächsten Jahren immer tiefer durchdringen. Um diese Technologien optimal im Sinne der Wasserwirtschaft zu nutzen, muss die Branche aktiv die Rahmenbedingungen setzen und gestalten. Dann kann Wasserwirtschaft 4.0 nicht nur den Einsatz modernster Mess-, Steuer- und Regeltechnik zur Erzielung einer ökonomischen Effizienz bedeuten, sondern auch gänzlich neue Möglichkeiten für den Umwelt- und Ressourcenschutz bieten. Wesentlicher Treiber von Wasserwirtschaft 4.0 ist das Innovationstempo der IT-Branche. Gebremst wird der mögliche Einsatz dieser Technologien vor allem durch den Faktor Mensch, einer noch nicht ausreichenden Standardisierung von Daten sowie dem Risikofaktor Cybersicherheit. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse des Expertenworkshops Wasserwirtschaft 4.0, den die DWA Mitte Januar in Hennef durchgeführt hat. Knapp 40 Experten aus den verschiedensten Bereichen der Wasserwirtschaft haben dort Entwicklungstendenzen, Chancen und Risiken von Wasserwirtschaft 4.0 intensiv diskutiert.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2017 ab Seite 284

Autor:
Stefan Bröker  

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Ortsbezogene Regenhöhen im Starkregenindexkonzept SRI12 zur Risikokommunikation in der kommunalen Überflutungsvorsorge

Zusammenfassung
Die Charakterisierung und Kategorisierung von Starkregen mittels Starkregenindex wird im neuen Merkblatt DWA-M 119 als geeignetes Hilfsmittel zur Risikokommunikation in der kommunalen Überflutungsvorsorge mit der Empfehlung ausgewiesen, der Zuordnung möglichst ortsbezogene Regenhöhen zugrunde zu legen. Nach Skizzierung unterschiedlicher Ansätze der Starkregenkategorisierung wird ein methodisch fundierter Ansatz beschrieben, wie im Starkregenindexkonzept SRI12 den Starkregenindices von 1 bis 12 ortsbezogene Regenhöhen zugeordnet werden können. Dabei wird der Starkregenindex 7 für Dauerstufen bis 6 Stunden durchgängig mit Regenhöhen der Wiederkehrzeit 100 Jahre verknüpft. Die Starkregenindices 1 bis 6 sind abgestuft kürzeren Wiederkehrzeiten zugeordnet. Für Starkregenindex 8 bis 12 werden aus der Auswertung Praxisrelevanter Extremwerte des Niederschlags (PEN) Extrapolationsfaktoren abgeleitet. Sie erlauben die differenzierte Zuordnung ortsbezogener Wertebereiche von Starkregenhöhen mit Referenz auf die Regenhöhen der Wiederkehrzeit 100 a und Starkregenindex 7 als Ankerwerte.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2017 Seite 294  

Autor
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt
Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft
TU Kaiserslautern
Postfach 3049
67653 Kaiserslautern
 
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7. KomS-Technologieforum Spurenstoffe

Am 6. Oktober 2016 fand im Eventhaus Vetter in Lahr das 7. KomS-Technologieforum Spurenstoffe statt, veranstaltet vom Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-Württemberg (KomS). Die insgesamt 132 Teilnehmer konnten sich bei der Veranstaltung einen Überblick über den Stand zum Thema „Spurenstoffelimination in Baden-Württemberg“ verschaffen. Die zwölf Aussteller rundeten das Informationsangebot ab. Im Anschluss an das Tagungsprogramm konnte das Klärwerk Lahr besichtigt werden, das als weltweit erstes Klärwerk ein Verfahren zur Spurenstoffelimination mit nachgeschaltetem Tuchfilter betreibt

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2017 ab Seite 280  

Autorin
Dipl.-Ing. Sophie Zawadski
Universität Stuttgart
Kompetenzzentrum Spurenstoffe BW
Bandtäle 2, 70569 Stuttgart
 
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Technische Erprobung des Aktivkohleeinsatzes zur Elimination von Spurenstoffen in Verbindung mit vorhandenen Filteranlagen – Filter AK

Zusammenfassung
Für die Elimination von Spurenstoffen aus kommunalem Abwasser sind als technische Verfahren die Adsorption über Aktivkohle und die Oxidation über Ozon etabliert. Beide Verfahren benötigen eine nachgeschaltete Filtration zum Rückhalt von Kohlepartikeln bzw. zum Abbau von Transformationsprodukten. Im Projekt FilterAK wurde eine direkte Spurenstoffelimination über Aktivkohle in Flockungsfiltern untersucht und bestätigt. Der Verfahrensansatz vermeidet den Bau zusätzlicher Reaktions- und Abscheideeinheiten für den Einsatz der Aktivkohle. Er eignet sich daher besonders für Kläranlagen mit geringer Ausbaufläche oder fehlender hydraulischer Reserve. Der Aufwand für die Umrüstung bereits bestehender Filteranlagen zur Spurenstoffelimination mit der Technik ist geringer als bei anderen Verfahren mit Aktivkohleeinsatz.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2017 Seite 303

Autoren
Dr.-Ing. Gerd Kolisch
Dipl.-Ing. Yannick Taudien
Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH
Untere Lichtenplatzer Straße 100, 42289 Wuppertal
Dipl.-Biol. Catrin Bornemann
Dipl.-Ing. Miriam Hachenberg
Wupperverband
Untere Lichtenplatzer Straße 100, 42289 Wuppertal
Dipl.-Ing. Klaus Alt
Dipl.-Ing. Frank Böhm
Hydro-Ingenieure
Planungsgesellschaft für Siedlungswasserwirtschaft mbH
Stockkampstraße 10, 40477 Düsseldorf
Dr.-Ing. Andreas Nahrstedt
IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für
Wasser Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Moritzstraße 26, 45476 Mülheim an der Ruhr
E-Mail: kol@wupperverband.de
 
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Grundlage für Effizienz und Umweltschutz

DWA-Regelwerk wird 60 Jahre Vor 60 Jahren erschien das erste Arbeitsblatt der DWA, die damals noch Abwassertechnische Vereinigung (ATV) hieß und auch noch nicht mit dem wasserwirtschaftlich ausgerichteten Deutschen Verband für Wasserwirtschaft und Kulturbau (DVWK) vereinigt war. Die Fusion von ATV und DVWK zur DWA erfolgte erst viel später, zum 1. Januar 2000, und war auch ein Resultat der Bestimmungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die ein – auch organisatorisch manifestiertes – gemeinsames Angehen der Aufgaben von Abwassertechnik und Wasserwirtschaft sinnvoll erscheinen ließ. Seitdem beschreibt die DWA integrierte Lösungsansätze, die abwassertechnische und wasserwirtschaftliche Aspekte vereinen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2017 ab Seite 288

Autor:
Alexandra Bartschat (Hennef )

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Gütesicherung fordern, Verantwortung übernehmen

30. Mitgliederversammlung der RAL-Gütegemeinschaft Kanalbau In der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart findet am 28. April die Mitgliederversammlung der RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau statt. Die in den Hotelkomplex des Maritim integrierte „Alte Stuttgarter Reithalle“ bildet dabei den Rahmen für das 30. Treffen der Mitglieder, das am Vortag mit dem Gesellschaftsabend beginnt. Der festliche Auftakt hat ebenso Tradition, wie das Programm…

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017 Seite 200  

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau
Postfach 1369, 53583 Bad Honnef
Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84
E-Mail: info@kanalbau.com
www.kanalbau.com
 
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Mikroschadstoffe in Gewässern

Zusammenfassung eines Berichts der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser
Zusammenfassung

Das Thema „Mikroschadstoffe“ steht immer wieder auf der Tagesordnung der Umweltminister der Länder. Im Jahr 2013 haben die Umweltminister die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) um eine bundesweite Einschätzung der Bedeutung von Mikroschadstoffen gebeten. Im Ergebnis wurde den Umweltministern 2016 der Bericht „Mikroschadstoffe in Gewässern“ vorgelegt, der in diesem Beitrag zusammengefasst wird.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017 Seite 218  

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Das XML-Datenaustauschformat nach Merkblatt DWA-M 150

Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe ES-1.6 „Kanalinformationssysteme“*)
Zusammenfassung

Wegen der Aktualisierung der DIN EN 13508-2 (August 2011) und des Merkblatts DWA-M 149-2 „Kodiersystem für die optische Inspektion“ (Dezember 2013) und der Neuerscheinung des Merkblatts DWA-M 149-7 „Beurteilung der Umweltrelevanz des baulichen/betrieblichen Zustandes“ (Januar 2016) werden mit diesem Arbeitsbericht seitens der DWA-Arbeitsgruppe ES-1.6 „Kanalinformationssysteme“ Klarstellungen und Empfehlungen zur einheitlichen Handhabung des Datenaustauschformats nach DWA-M 150 „Datenaustauschformat für die Zustandserfassung von Entwässerungssystemen“ (April 2010) gegeben. Schlagwörter: Entwässerungssysteme, Zustand, Erfassung,

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017  

Fazit
Durch Anwendung dieser vorgeschlagenen Ergänzungen zum Merkblatt DWA-M 150 ist ein geregelter Datenkreislauf für die Inspektion und Beurteilung von Zustandserfassungen außerhalb von Gebäuden gewährleistet. Das Datenaustauschformat wird derzeit von der DWA-Arbeitsgruppe ES-1.6 „Kanalinformationssysteme“ überarbeitet und in die Merkblattreihe DWAM 149 „Kanalinformationssysteme“ überführt.  

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Wasser Berlin International 2017

Innovativer – informativer – internationaler Vom 28. bis 31. März 2017 findet die Wasser Berlin International – Fachmesse und Kongress für die Wasserwirtschaft – statt. Erwartet werden über 140 nationale und internationale Erstaussteller. Ganz oben auf der Agenda von Ausstellern und Fachbesuchern steht neben der Präsentation neuester Technologien der fachliche Austausch zwischen weltweiten Vertretern aus Wirtschaft, Industrie und Politik.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017 Seite 190  

www.wasser-berlin.de
Ausstellungs-Highlights:
www.wasser-berlin.de/Presse/Innovationen
DWA auf der Wasser Berlin:
www.dwa.de/wbi
 
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Verwendung gebrauchter Aktivkohlen aus der Trinkwasseraufbereitung zur Spurenstoffentfernung bei der Abwasserreinigung

Zusammenfassung
Gebrauchte Aktivkohle aus Wasserwerksfiltern eignet sich gut für den weiteren Einsatz als Pulveraktivkohle in der Abwasserreinigung zur Elimination organischer Spurenstoffe. Sie kann unter Anwendung eines Nassmahlverfahrens ohne einen zwischengeschalteten Trocknungsprozess mit relativ geringem Energieeinsatz aufbereitet werden. Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit dieses erweiterten Nutzungsweges von Aktivkohle sind ausreichende Mengen für den Aufbau eines kontinuierlichen Mahlprozesses. Ein erheblicher wirtschaftlicher und ökologischer Vorteil ergäbe sich dann, wenn nur granulierte Aktivkohle eingesetzt würde, die in Wasserwerken nicht mehr benötigt und daher nicht durch Frischkohle ersetzt werden muss.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017 Seite 212

Autoren
Dipl.-Ing. Anja Rohn
Dr.-Ing. Andreas Nahrstedt
IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasser
Moritzstraße 26
45476 Mülheim an der Ruhr
E-Mail: a.rohn@iww-online.de
 
Fazit
Gebrauchte AK aus Wasserwerksfiltern eignet sich gut für den weiteren Einsatz als PAK in der Abwasserreinigung zur Elimination organischer Spurenstoffe. Sie kann unter Anwendung eines Nassmahlverfahrens ohne einen zwischengeschalteten Trocknungsprozess mit relativ geringem Energieeinsatz aufbereitet werden. Die erforderliche Mahldauer der AK zur Erreichung der gewünschten Feinheit ist allerdings materialabhängig und sollte bei Verwendung anderer AK-Sorten (zum Beispiel auf Basis von Kokosnussschalen oder Braunkohle) jeweils neu bestimmt werden. Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit dieses erweiterten Nutzungsweges von Aktivkohle sind ausreichende Mengen für den Aufbau eines kontinuierlichen Mahlprozesses. In den Wasserwerken an der Ruhr steht theoretisch eine GAK-Menge von 2500 t/a (Abschätzung RWW, 2010) für eine Weiterverwendung auf Kläranlagen zur Verfügung. Damit könnten bei einer Dosiermenge von 10 mg/l PAK und einer Abwassermenge von 150 l pro Einwohner und Tag Kläranlagen mit einer Anschlussgröße von 4,6 Millionen Einwohnern versorgt werden (entspricht überschlägig neun Großkläranlagen für 500 000 Einwohner). Ein erheblicher wirtschaftlicher und ökologischer Vorteil ergäbe sich dann, wenn nur GAK eingesetzt würde, die in Wasserwerken nicht mehr benötigt und daher nicht durch Frischkohle ersetzt werden muss.

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Dezentrale thermische Klärschlammbehandlung am Beispiel Rügen

Die noch laufende Novellierung der Klärschlammverordnung lässt erwarten, dass nach einer Übergangsfrist die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung beendet wird. Dies erfordert einen erheblichen Zubau an thermischen Behandlungskapazitäten für eine gesicherte kommunale Klärschlammentsorgung. Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass Kapazitäten der Mitverbrennung in den kommenden Jahren deutlich reduziert werden, da zum Beispiel fossile Kraftwerke aufgrund der Energiewende vom Markt genommen werden. Für die thermische Klärschlammbehandlung hat sich in den letzten Jahrzehnten das Verfahren der stationären Wirbelschichtverbrennung in großtechnischen Einheiten als technisch und wirtschaftlich erfolgreich erwiesen. Für kleinere Mengen an lokal erzeugten Klärschlammmengen mangelt es aber bisher an thermischen Entsorgungskonzepten. Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR), in einer touristisch geprägten Region gelegen, hat sich frühzeitig mit dem Thema der alternativen Entsorgung des kommunalen Klärschlamms befasst.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017 Seite 237  

Autoren
Dipl.-Ing. Jörn Franck, Dipl.-Ing Heiko Peters
Dr. Born - Dr. Ermel GmbH
Finienweg 7
28832 Achim  

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Bemessungsansätze für Versickerungsanlagen im internationalen Vergleich Teil 2: Diskussion

Zusammenfassung
Für die Überarbeitung des Arbeitsblattes DWA-A 138 wurden Ansätze aus verschiedenen Industrieländern (Großbritannien, USA, Australien und Schweiz) für die Bemessung von Versickerungsanlagen verglichen. Dabei konnten teilweise große Unterschiede insbesondere in der Vorgehensweise bezüglich Bemessungshäufigkeit, Bemessungsregen, Sicherheitsfaktoren und Berechnung der Abflussbildung festgestellt werden. Außer beim deutschen Regelwerk gibt es zudem überall eine Festlegung, mit welcher Methode die Infiltrationsrate bestimmt werden muss. Dies könnte auch zukünftig im überarbeiteten DWA-A 138 Einzug finden, verbunden mit einem vorgeschlagenen Korrekturfaktor, der vorwiegend durch die Bestimmungsmethode, die Variabilität der Bodenverhältnisse und den Betrieb bestimmt wird. Somit könnte der Ansatz der Bemessungen mit der Halbierung des Durchlässigkeitsbeiwertes (kf/2) zukünftig aufgegeben werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017 Seite 202  

Autoren
Prof. Dr.-Ing. Frank Schneider
M. Eng. Tom Gehlhar
Beuth-Hochschule für Technik Berlin
Fachbereich III - Bauingenieur- und Geoinformationswesen
Luxemburger Straße 10
13353 Berlin
E-Mail: frank.schneider@beuth-hochschule.de
Prof. Dr. rer. nat. habil. Brigitte Helmreich
Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft
Technische Universität München
Am Coulombwall 3
85748 Garching
E-Mail: b.helmreich@tum.de
 
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Bemessung von Kläranlagen in warmen und kalten Klimazonen

Abschlussveranstaltung zum BMBF-Verbundprojekt „EXPOVAL“ mit Vorstellung des neuen DWA-Themenbandes T4/2016 in Essen
Abweichende Abwassertemperaturen und Salzgehalte oder spezifische Ablaufanforderungen in anderen Ländern stellen exportorientierte Anbieter von Abwassertechnik und Ingenieur-Knowhow regelmäßig vor große Herausforderungen. Die Bemessung von Abwasser- und Schlammbehandlungsanlagen unter den besonderen Verhältnissen in anderen Ländern erforderte daher eine Ergänzung des bestehenden DWA-Regelwerks. Hierzu wurden in dem vom BMBF geförderten, fünfjährigen Forschungsprojekt „EXPOVAL“ international einsetzbare Bemessungsansätze entwickelt und auf der Abschlussveranstaltung am 5./6. Oktober 2016 in Essen vorgestellt. Die Bemessungsansätze sind in den neuen DWA-Themenband T4/2016 eingeflossen, der auf der Veranstaltung erstmals vorgestellt wurde.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017 Seite 194  

Autoren
Prof. Dr.-Ing. Holger Scheer
Dr.-Ing. Tim Fuhrmann
Dipl.-Ing. Peter Wulf
Emscher Wassertechnik GmbH
Brunnenstraße 37
45128 Essen
 
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KLAS II – Erfahrungsaustausch in Bremen zur Veröffentlichung von Informationen zu Starkregengefahren

Starkregenkarten können die Überflutungsvorsorge bei kommunalen Planungs- und Entscheidungsprozessen deutlich vorantreiben und die Eigenvorsorge der Grundstückseigentümer forcieren. Begleitet werden muss die Veröffentlichung der Starkregenkarten durch eine Kommunikationskampagne und individuelle Beratungsangebote. Dies war eindeutiger Tenor auf dem Workshop innerhalb des Kooperationsprojekts „Starkregenvorsorge als Beitrag zur Klimaanpassung (KLAS)“ Mitte November in Bremen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017 Seite 198  

Autoren
Katrin Behnken, M. Sc.
Dipl.-Ing. Michael Koch
Freie Hansestadt Bremen
Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Referat 33
Hanseatenhof 5, 28195 Bremen
Michael Jeskulke, M. Sc.
Dr.-Ing. Holger Hoppe
Dr. Pecher AG
Klinkerweg 5
40699 Erkrath
 
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Stand der Prüfungen zum Explosionsschutz auf kommunalen Kläranlagen – nicht immer werden die Prüfpflichten erfüllt

Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe KEK-8.1 „Sicherheitstechnik Biogas“*)
Zusammenfassung

Auf Kläranlagen besteht vielfach noch Handlungsbedarf bei der Umsetzung der Prüfpflichten zum Explosionsschutz gemäß Betriebssicherheitsverordnung. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage der DWA-Arbeitsgruppe KEK-8.1 „Sicherheitstechnik Biogas“, mit der der derzeitige Stand der Umsetzung der Prüfungen zum Explosionsschutz auf kommunalen Kläranlagen in Zusammenhang mit der Erzeugung und Verwertung von Faulgas untersucht wurde. Die Ergebnisse der Umfrage werden in dem vorliegenden Arbeitsbericht dargestellt und bewertet.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017 Seite 225

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DWA aktiv auf der Wasser Berlin

Junge DWA bestimmt ihren Vorsitz
Mit einer Reihe von Angeboten ist die DWA vom 28. bis 31. März 2017 auf der Wasser Berlin International vertreten. Erstmals wird es einen Forschungsund einen Europatag geben. Außerdem beteiligt sich die DWA mit mehreren Veranstaltungen am Kongressprogramm.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017 Seite 219  

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Arzneimittel und Mikroschadstoffe in Gewässern

Fachtagung des Kompetenzzentrums Mikroschadstoffe.NRW
Im Auftrag des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Naturund Verbraucherschutz des Landes Nordrhein- Westfalen (MKULNV) und in Kooperation mit den Landesverbänden Nordrhein-Westfalen der DWA und des BWK wurde am 19./20. September 2016 in Düsseldorf eine Fachtagung des Kompetenzzentrums Mikroschadstoffe. NRW durchgeführt. Die große Anzahl von 560 gemeldeten Teilnehmern aus Politik, Verwaltung, Wasserverbänden, Umweltverbänden, Planungs- und Ingenieurbüros, Kläranlagenbauern aus Nordrhein-Westfalen, anderen Bundesländern und europäischen Nachbarländern verdeutlichte das große fachübergreifende Interesse am Thema. Im Vergleich zu der Fachtagung des Kompetenzzentrums im Vorjahr konnte die Teilnehmerzahl nochmals deutlich gesteigert werden. Zusätzlich nutzten 19 Aussteller (Hersteller, Planungs-/Ingenieurbüros, Behörden, Verbände) die Fachtagung zur Darstellung und Diskussion ihrer Produkte und Leistungen. Im Fokus der Fachtagung standen Handlungsstrategien (international und national), Analytik und Bewertung von Mikroschadstoffen, (groß-)technische Möglichkeiten der Behandlung, Finanzierungsund Umsetzungsmöglichkeiten sowie technische Verfahrensinnovationen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017 Seite 184  

Autoren
Dipl.-Ing. Marcus Bloser
Dr. Tim aus der Beek
Dr. Jochen Türk
Dr. Demet Antakyali
ARGE Kompetenzzentrum
Mikroschadstoffe.NRW GbR
Graeffstraße 5, 50823 Köln
E-Mail: info@kompetenzzentrummikroschadstoffe

Fazit
Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV NRW, hob in seinem Fazit die hervorragende Resonanz auf die Veranstaltung hervor. Dies sei ein Zeichen für die steigende Bedeutung des Themas und die hohe Qualität der Vorträge. Aus seiner Sicht könne man sagen, dass hier nicht mehr das Ob des Ausbaus von Kläranlagen, sondern mittlerweile das Wie im Vordergrund der Diskussionen stehe. Dies sei bei den zurückliegenden Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Mikroschadstoffe. NRW noch anders gewesen. Auch die Entscheidung der Veranstalter, das Programm auf zwei Tage auszulegen und den Stand der Technikentwicklung mit aufzunehmen - in der Praxis auf Kläranlagen erprobt und über Einblicke in die Forschung und Entwicklung - sei eine kluge Entscheidung. Der Veranstaltungsort mit direktem Blick auf den Rhein sei passend gewählt. Er freue sich schon jetzt auf die Veranstaltung im nächsten Jahr an gleicher Stelle und bedankt sich bei den Veranstaltern für die hervorragende Arbeit. Eine vollständige Programmübersicht mit Tagungsbeiträgen (soweit verfügbar) und viele weitere relevante Informationen zum Thema findet man unter: www.kompetenzzentrum-mikroschadstoffe.de
 
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Compliance Management Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses WI-1 „Grundsatzfragen/ Neue Entwicklungen“*)

Zusammenfassung
Compliance ist ein Begriff, der in jüngerer Zeit häufig Verwendung findet. Was steckt dahinter? Handelt es sich um eine Verpflichtung, die erfüllt werden muss, oder ist dies ein Geschäftsfeld für Unternehmensberater und Rechtsanwälte oder beides? Der DWA-Fachausschuss WI-1 „Grundsatzfragen/Neue Entwicklungen“ gibt mit einem Arbeitsbericht einen Überblick über das Thema Compliance und versucht zugleich, die Anwendbarkeit entsprechender Regelungen zu strukturieren. Die Einrichtung eines „Compliance-Management-Systems“ ist aus Sicht des Fachausschusses WI-1 nicht zwingend erforderlich. Sehr wohl können sich weitergehende Compliance-Maßnahmen in das bestehende Geflecht aus Organisationsstrukturen und Maßnahmen einfügen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2017 Seite 232  

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Zur Frage der Nutzungsdauer von Kanälen und Leitungen

Einleitung
Viele Netzbetreiber stehen vor der Frage: Welche Nutzungsdauer für Kanäle und Leitungen ist anzusetzen, damit technische und kaufmännische Anforderungen erfüllt werden? Wie können auch langfristige strategische Fragen der Stadtentwicklung, Generationengerechtigkeit und „Smart City“ dabei ausreichend berücksichtigt werden? Wie kann ein Netzbetreiber die richtige Entscheidung treffen? Offensichtlich gehören hierzu Übersicht und Durchsetzungskraft. Übersicht, um die Zusammenhänge zwischen den vielfältigen Anforderungen zu überblicken, die notwendigen Informationen zu erheben, Netzentwicklung zu betreiben, Nutzungsdauern abzuschätzen und damit Anforderungen an die Dauerhaftigkeit und Flexibilität des Netzes abzuleiten. Durchsetzungskraft, um die Handlungsalternativen mit Blick … 
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2017 Seite 125

Autor
Prof. Dr.-Ing. habil. Bert Bosseler, Bankkfm (IHK)
IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH
Exterbruch 1
45886 Gelsenkirchen

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Zukunftsorientierte Diskussion zum Werterhalt der Abwasserinfrastruktur notwendig – Kommunalpolitik muss Fachleuten der Abwassertechnik vertrauen

KA-Interview mit Dipl.-Ing. Karl-Heinz Flick, Fachverband Steinzeugindustrie e. V. Redaktion KA:
Herr Flick, beginnen wir mit der Marktsituation. Wie sehen Sie die Marktentwicklung in den letzten Jahren, was erwarten Sie für die nächsten Jahre? Karl-Heinz Flick: Unsere Rohre, Formstücke, Schächte und die darauf abgestimmten Dichtungen werden überwiegend in der öffentlichen Kanalisation in Deutschland eingesetzt. Deutschland war, ist und bleibt so für die Steinzeugindustrie ein ganz wichtiger Markt. Wesentliche Ansatzpunkte hierfür liegen im Interesse der Betreiber an der Werterhaltung ihrer baulichen Anlagen, der Notwendigkeit zur Instandhaltung und der sich weiter reduzierenden Abwassermenge infolge…

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2017 Seite 104  

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Regelwerkssammlung für Mitglieder geht online

Sonderaktion der Gütegemeinschaft Kanalbau
Die Gütegemeinschaft Kanalbau hat zusammen mit Beuth-Verlag und DWA drei verschiedene Regelwerkssammlungen erarbeitet. Diese enthalten in jeweils zwei Bänden die notwendigen Normen, Arbeits- und Merkblätter für die offene Bauweise, für die geschlossene Sanierung bzw. für Inspektion, Reinigung und Dichtheitsprüfung. Im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in der Gütegemeinschaft Kanalbau…  

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2017 Seite 107

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau
Postfach 1369, 53583 Bad Honnef
Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84
E-Mail: info@kanalbau.com
www.kanalbau.com

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Messung, Bewertung und Modellierung von Lachgasemissionen

„N2O Expert Meeting and Workshop“ ermöglicht intensiven Austausch europäischer Forschergruppen
Mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zum Thema „Lachgasemissionen aus Kläranlagen“ zu fördern, lud das Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik der Leibniz Universität Hannover (ISAH) am 21./22. September 2016 zum „N2O Expert Meeting and Workshop“. 32 eingeladene Wissenschaftler – stellvertretend für 18 Arbeitsgruppen – aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Österreich, Polen und der Schweiz – trafen sich an der Ruhr-Universität Bochum, um sich in Kurzvorträgen, Diskussionsrunden und Workshops den Themen rund um die Messung, Bewertung und Modellierung von N2O-Emissionen zu widmen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2017 Seite 98

Autoren
Dr. Maike Beier
Dr. Yvonne Schneider
Benjamin Vogel
Institut für Siedlungswasserwirtschaft
und Abfalltechnik
Leibniz Universität Hannover
Welfengarten 1
30167 Hannover
 
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Risiken bei der Umsetzung der sogenannten „EU-Breitbandrichtlinie“ durch das DigiNetz-Gesetz für Ver- und Entsorgungsunternehmen

Zusammenfassung
Die Technik für die Verlegung von Kabeln in Leitungen steht zur Verfügung, doch haben diese Verfahren bislang keinen Durchbruch im großen Stil erreicht. Durch die sogenannte Breitbandrichtlinie der EU und das Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetzG) müssen Infrastrukturnetzbetreiber jetzt Breitbandkabelanbietern ihre Infrastrukturleitungen zur Verfügung stellen, wenn nicht innerhalb von zwei Monaten durch triftige Gründe widersprochen wird. Verstreicht diese Frist ungenutzt, wird ein entsprechender Vertrag von der Bundesnetzagentur vorgegeben. Wegen der guten Zugänglichkeit und des Vorhandenseins der Kanäle, vorwiegend im städtischen Bereich, richten sich der Fokus und die Begehrlichkeit auf Kabel im Abwasserkanal.  

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2017 Seite 119

Autor
Dr.-Ing. Klaus Beyer
GSTT - German Society for Trenchless Technology e. V.
Messedamm 22
14055 Berlin
E-Mail: beyer@gstt.de

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Gewässerschutz im europäischen Bauproduktenrecht

Zusammenfassung
Im Bereich des Wasserrechts sind europarechtliche Unzulänglichkeiten, die durch die europäische Bauproduktenverordnung (EU-BauPVO) vermittelt werden, durch geplante Neuregelungen im Begriff, abgestellt zu werden. Aufgrund der Anlagenbezogenheit der formulierten Anforderungen kommen ein erhöhter Planungsaufwand sowie ein damit einhergehendes Haftungsrisiko auf Architekten und Ingenieure zu. Diese müssen die produktbezogenen Anforderungen aus den vorgeschriebenen Anforderungen an die Anlage selbst ermitteln, prüfen und nachweisen. Außerhalb der Produktgruppen mit wasserrechtlichem Bezug sind nicht alle geplanten Neuregelungen mit den europarechtlichen Vorgaben vereinbar. Wann es letztendlich zu einem Inkrafttreten der Neuregelungen kommt bleibt deshalb infolge der bestehenden Diskussionen noch abzuwarten.  

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2017 Seite 139

Autoren
Dr. Jens Nusser, LL. M., Marthe-Louise Fehse
Sozietät Kopp-Assenmacher & Nusser Rechtsanwälte
Friedrichstraße 186
10117 Berlin
 
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Der Bauabschnitt 40 des Abwasserkanals Emscher 20 Kilometer Tübbingvortrieb für einen Abwasserkanal

Zusammenfassung
Zwischen den Kläranlagen Dortmund-Deusen und dem Klärwerk Emschermündung in Dinslaken wird im Rahmen des Umbaus des Emschersystems der 51 Kilometer lange, unterirdische Abwasserkanal Emscher gebaut. Im Bauabschnitt 40 werden zwei Kanalstränge parallel verlegt. Zum Einsatz kommt hier die Tübbingbauweise; zwei Tübbing-Vortriebsmaschinen arbeiten versetzt. Die beiden Maschinen stellen diejenige mit dem kleinsten Durchmesser für diese Technologie dar. Besonderer Wert wird auf den Schutz des Kanals gegen Korrosion gelegt. In diesem Rahmen wurde ein Beton entwickelt, der einen besonders hohen Widerstand gegen chemischen Angriff aufweist.  

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2017 Seite 110

Autoren
Dipl.-Ing. Reinhard Ketteler
Dr.-Ing. Emanuel Grün
Dipl.-Ing. Norbert Stratemeier
Emschergenossenschaft
Kronprinzenstraße 24, 45128 Essen

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Umbau eines Mischwassersammlers zu einem Stauraum mit obenliegender Entlastung

Zusammenfassung
In Stuttgart wurde ein alter Mischwassersammler zu einem Stauraum mit obenliegender Entlastung umgebaut. Mit der Inbetriebnahme des Stauraumkanals wurde erreicht, dass sich die Belastung des Gewässers „Feuerbach“ deutlich reduzierte. Durch eine intensive Einbindung der Anlieger wurden Einschränkungen von den Betroffenen problemlos hingenommen. Alle Anlieger unterstützten das Angebot, ihre Grundstücksentwässerung zu untersuchen und sorgten auf ihrem Gelände für dichte Leitungen.  

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2017 Seite 114

Autoren
Dipl.-Ing. (FH) Wilfried Gaugele
Dipl.-Ing. Ekkehardt Schäfer
Tiefbauamt Stuttgart
Eigenbetrieb Stadtentwässerung
Rotebühlstraße 121
70178 Stuttgart

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Investitionsstau in der Abwasserentsorgung

Ausgewählte Lösungsansätze aus ökonomischer und ingenieurwissenschaftlicher Perspektive
Zusammenfassung

Kommunale Investitionsschwäche stellt auch eine Herausforderung für die Abwasserentsorgung dar. Die aktuelle Datenlage bietet Anhaltspunkte für eine Investitionslücke, deren Begrenzung bereits heute die Formulierung von Lösungsansätzen erfordert. Vier Handlungsfelder können identifiziert werden. Erstens, Alterungsmodelle und darauf aufbauende optimale Sanierungsstrategien bieten Entscheidungsunterstützung, wenn Investitionsdefizite aufgrund mangelnder Informationen nicht erkannt werden. Zweitens, Abschreibungswagniskonten begrenzen Risiken bei der Prognose der Nutzungsdauer von Anlagen und garantieren eine vollständige Gebührenfinanzierung der Infrastruktur. Drittens, das Bilden von Substanzerhaltungsrücklagen verhindert eine Zweckentfremdung kalkulatorischer Abschreibungsgegenwerte. Viertens, Gebührenmodelle mit Grundgebühr stabilisieren das Gebührenaufkommen und fördern periodengerechte Finanzierung  

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2017 Seite 131

Autoren
Prof. Dr. Mark Oelmann
Benedikt Roters, M. Sc.
Hochschule Ruhr West
Wirtschaftsinstitut
Duisburger Straße 100, 45479 Mülheim an der Ruhr
E-Mail. mark.oelmann@hs-ruhrwest.de
benedikt.roters@hs-ruhrwest.des
Prof. Dr. Andreas Hoffjan
Universität Dortmund
Lehrstuhl für Unternehmensrechnung und Controlling
Vogelpothsweg 87, 44227 Dortmund
E-Mail: andreas.Hoffjan@tu-dortmund.de

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Bedarfsgerechte Energiebereitstellung durch Kläranlagen als Baustein der Energiewende

44. Abwassertechnisches Seminar der TU München
Am 14. Juli 2016 folgten über 70 Teilnehmer aus Forschung und Praxis der Einladung des Lehrstuhls für Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität München zum 44. Abwassertechnischen Seminar (ATS). Im Bürgersaal der Stadt Ismaning stand mit dem Thema „Bedarfsgerechte Energiebereitstellung durch Kläranlagen als Baustein der Energiewende“ bereits zum vierten Mal innerhalb der letzten acht Jahre das Thema Energie auf Kläranlagen im Fokus. Die Abkehr von den fossilen Energieträgern hin zu einer nachhaltigen Energiebereitstellung auf Basis erneuerbarer Energie ist nicht erst seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima eines der wichtigsten langfristigen Ziele vieler Länder. Bei der Frage, ob der Energiebedarf eines Landes überhaupt komplett aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann, ergeben sich neue Herausforderungen. Im diesjährigen ATS wurde insbesondere der Beitrag, den Kläranlagen bei der oft zitierten Energiewende leisten können, thematisiert.  

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2017 Seite 102

Autoren
Dr.-Ing. Konrad Koch
Prof. Dr. rer. nat. habil. Brigitte Helmreich
Prof. Dr.-Ing. Jörg E. Drewes
Technische Universität München
Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt
Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft
Am Coulombwall 3
85748 Garching

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Phosphorrückgewinnung in der Praxis – so funktioniert es in den Niederlanden

Im Rahmen der EIP Water Action Group ARREAU fand am 16. Juni 2016 auf der Kläranlage Amersfoort (NL) das Kick-off der „Struvite Recovery & Recycling Learning Alliance“ statt, welche durch das Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH initiiert und organisiert wurde. Der Ort Amersfoort wurde gezielt gewählt, da hier die weltweit erste Kombination der Verfahren WASSTRIP, LYSOTHERM und PEARL in diesem Jahr im Großmaßstab in Betrieb ging.  

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2017 Seite 96

Autoren
Fabian Kraus, M. Sc.
Dr. Christian Kabbe
Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH
Cicerostraße 24
10709 Berlin
E-Mail:
fabian.kraus@kompetenz-wasser.de
christian.kabbe@kompetenz-wasser.de
 
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Spurenstoffstrategie muss über vierte Reinigungsstufe weit hinausgehen – ganzheitlicher Ansatz

Mittels einer vierten Reinigungsstufe können zwar Spurenstoffe in Kläranlagen zurückgehalten werden, eine Spurenstoffstrategie muss aber über den Abbau in Kläranlagen weit hinausgehen. Notwendig ist ein ganzheitlicher Ansatz von der Vermeidung seitens des Verbrauchers über die Substitution in der Industrie bis besonderen Maßnahmen im Gesundheitswesen. Dies war der eindeutige Tenor der Teilnehmer auf dem 2. Kongress „Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt“, den der DWALandesverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg am 13. und 14. Juni 2016 durchgeführt hat. Rund 220 Fachleute sowie zehn Firmen in der begleitenden Fachausstellung kamen zur Veranstaltung in das Stadthaus Ulm.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2017 Seite 12  

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Neuordnung für die Bodenklassen – Konsequenzen für Ausschreibung und Durchführung von Kanalbaumaßnahmen

Die Neuordnung beziehungsweise die Abschaffung der Bodenklassen und die damit verbundene Einführung von Homogenbereichen in der DIN 18300 betrifft nicht nur die Bauwirtschaft, sondern auch die Siedlungswasserwirtschaft. Dies gilt insbesondere für die Ausschreibung und Durchführung von Kanalbaumaßnahmen. Dipl.-Ing. Hans- Willi Bienentreu vom Güteschutz Kanalbau nutzte das gut besuchte 17. Kölner Kanal und Kläranlagen Kolloquium Mitte September für eine detaillierte Beschreibung der Neuordnung und für eine aktuelle Einschätzung der Situation.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2017 Seite 19

Autor:
Stefan Bröker  

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Schon wieder eine neue VOB/A !

Gerade ist eine Neufassung von Teil A der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A) zum 18. April 2016 zusammen mit der Novellierung des sonstigen Vergaberechts in Kraft getreten und schon wartet der Deutsche Vergabeund Vertragsausschuss für Bauleistungen (DVA) mit einer neuen Fassung des 1. Abschnitts der VOB/A auf. Im Zuge der Vergaberechtsmodernisierung war auch der Abschnitt 1 der VOB/A, der nur die Aufträge unterhalb der EU-Schwellenwerte betrifft, neu strukturiert und angepasst worden. Im Nachgang hierzu wurde er erneut geändert. Dabei verfolgte der DVA das Ziel, kurzfristig in zentralen Punkten „einen möglichst weitgehenden Gleichlauf der Regelungen für die Vergabe von Bauleistungen im Unterund Oberschwellenbereich herzustellen“.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2017 Seite 17  

Autor
Rechtsanwalt
Dr. Christian Scherer-Leydecker
Fachanwalt für Verwaltungsrecht
CMS Hasche Sigle
Im Zollhafen 18, 50678 Köln
 
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Kenntnisse auffrischen mit der Gütegemeinschaft Kanalbau

Firmenseminare 2017
Die Qualifikation des Personals trägt zur Sicherheit auf den Baustellen bei und führt zur geforderten Ausführungsqualität. Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen, benötigen daher gut ausgebildete Mitarbeiter/-innen, die ihre Qualifikation kontinuierlich aktualisieren. Unternehmen mit Gütezeichen Kanalbau tragen dem Rechnung und belegen dies gegenüber dem Auftraggeber durch das Gütezeichen Kanalbau. Der Güteausschuss der Gütegemeinschaft prüft in diesem Zusammenhang, dass Unternehmen mit Gütezeichen über Schulungsnachweise…mehr:

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2017  

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau
Postfach 1369, 53583 Bad Honnef
Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84
E-Mail: info@kanalbau.com
www.kanalbau.com
 
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Die Entwicklung einer Spurenstoffstrategie zum Schutz der Gewässer

Zusammenfassung
Spurenstoffe sind Stoffe, die im Alltag vielfältig verwendet werden – die aber zugleich die Gewässer verunreinigen können. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Umweltbundesamt möchten die maßgeblichen Akteure in Deutschland zusammenbringen, um etwas gegen die Gefahren dieser Stoffe für das Wasser zu unternehmen. Deshalb haben sie einen „Stakeholder“-Dialog vorbereitet, der zu Handlungsempfehlungen für die Politik führen soll.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2017 ab Seite 56  

Autor
MDgt Dr. Jörg Wagner
Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
E-Mail: Joerg.Wagner@bmub.bund.de
 
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Bemessungsansätze für Versickerungsanlagen im internationalen Vergleich

Teil 1: Bemessungsansätze in unterschiedlichen Ländern
Zusammenfassung

Für die Überarbeitung des Arbeitsblattes DWA-A 138 wurden Ansätze aus verschiedenen Industrieländern (Großbritannien, USA, Australien und Schweiz) für die Bemessung von Versickerungsanlagen verglichen. Dabei konnten teilweise große Unterschiede insbesondere in der Vorgehensweise bezüglich Bemessungshäufigkeit, Bemessungsregen, Sicherheitsfaktoren und Berechnung der Abflussbildung festgestellt werden. Außer beim deutschen Regelwerk gibt es zudem überall eine Festlegung, mit welcher Methode die Infiltrationsrate bestimmt werden muss. Dies könnte auch zukünftig im überarbeiteten DWA-A 138 Einzug finden, verbunden mit einem vorgeschlagenen Korrekturfaktor, der vorwiegend durch die Bestimmungsmethode, die Variabilität der Bodenverhältnisse und dem Betrieb bestimmt wird. Somit könnte der Ansatz der Bemessungen mit der Halbierung des Durchlässigkeitsbeiwertes (kf/2) zukünftig aufgegeben werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2017 Seite 22  

Autoren
Prof. Dr.-Ing. Frank Schneider, M. Eng. Tom Gehlhar
Beuth-Hochschule für Technik Berlin
Fachbereich III - Bauingenieur- und Geoinformationswesen
Luxemburger Straße 10, 13353 Berlin
E-Mail: frank.schneider@beuth-hochschule.de
Prof. Dr. rer. nat. habil Brigitte Helmreich
Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft
Technische Universität München
Am Coulombwall 3, 85748 Garching
E-Mail: b.helmreich@tum.de
 
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Systemoptimierung versus Neubau von Beckenvolumen auf der Zentralkläranlage Lemgo

Zusammenfassung
Im Zuge der geplanten Erneuerung der biologischen Reinigungsstufe der Zentralkläranlage Lemgo zeigt sich für das vorhandene System das Erfordernis eines dritten Nachklärbeckens. Mithilfe von integrierten Betrachtungen und modelltechnischen Untersuchungen können alternative Optimierungsansätze für das Gesamtsystem entwickelt werden, mit denen der Neubau verzichtbar wird. Einerseits werden Maßnahmen entwickelt, durch die das Speichervolumen im Kanalnetz und im Zulaufbereich der Zentralkläranlage optimal genutzt wird. Mit diesen werden der maximale Mischwasserzufluss reduziert und parallel die CSB-Entlastungsfracht ins Gewässer signifikant verringert. Andererseits wird für die verbleibenden Fälle mit einer Überschreitung der zulässigen Belastung (ca. acht Mal pro Jahr) eine Steuerung zur Reduktion des maximalen Mischwasserzuflusses zur Zentralkläranlage mittels einer Steuerung konzeptioniert. Dieser minimale Sollwert für den Mischwasserzufluss liegt weiterhin oberhalb des Maximalwerts gemäß Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 198. Die Jahresentlastungsfracht aus dem Kanalnetz wird mit den Maßnahmen gegenüber dem Ist-Zustand insgesamt verringert. Die zuständige Genehmigungsbehörde, die Bezirksregierung Detmold, fordert im Vorfeld der abschließenden Genehmigung ergänzend zu den bisherigen theoretischen Betrachtungen einen 18-monatigen Testbetrieb. Ist dieser erfolgreich, können Investitionen in einer Größenordnung von vier Millionen Euro eingespart werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2017 Seite 33

Autoren
Dr.-Ing. Katja Seggelke
Institut für technisch-wissenschaftliche Hydrologie GmbH (itwh)
Niederlassung Dresden
Am Waldschlößchen 4
01099 Dresden
E-Mail: k.seggelke@itwh.de
Dr.-Ing. Lothar Fuchs
Institut für technisch-wissenschaftliche Hydrologie GmbH (itwh)
Engelbosteler Damm 22
30167 Hannover
Dipl.-Ing. Jürgen Hennigs
Abwasserbeseitigungsgesellschaft Lemgo GmbH
Heustraße 36-38
32657 Lemgo
Dipl.-Ing. Klaus Alt, Dr.-Ing. Xin Wu
Hydro Ingenieure GmbH
Planungsgesellschaft für Siedlungswasserwirtschaft mbH
Stockkampstraße 10
40477 Düsseldorf
 
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Besser geht immer, immer besser geht’s mit Lean

Ressourcen schonen – Nachhaltig wirtschaften – der Verschwendung auf der Spur Zusammenfassung Am Beispiel der Stadtentwässerungsbetriebe Köln wird erörtert, wie sich Begriffe des Lean Management auf öffentliche Unternehmen übertragen lassen. Es wird über Erfahrungen, die bei den Stadtentwässerungsbetrieben Köln gemacht wurden, berichtet. Nachdem in Betriebsbereichen und Verwaltungsbereichen das visuelle Management in Form von Shop-Floor-Boards und Office-Floor-Boards Einzug gehalten hat, sollen diese Ansätze ausprobiert und weitergetragen werden. Zugleich finden Erfahrungsaustausche mit privatwirtschaftlichen Unternehmen und stadtnahen Konzernunternehmen aus Deutschland statt. So sollen weiterhin bereichsübergreifende und am Prozess orientierte Lean-Projekte angepackt und erfolgreich umgesetzt werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2017 Seite 49  

Autoren
Dipl.-Volksw. Jürgen Becker
Bauass. Dipl.-Ing. Otto Schaaf
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
Ostmerheimer Straße 555, 51109 Köln
E-Mail: juergen.becker@steb-koeln.de  

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„Sommer-/Winter-Schlamm“ – Einflüsse auf die Klärschlammentwässerung

Zusammenfassung
Seit einigen Jahren wird immer wieder von Kläranlagenbetreibern, Maschinen- und Flockungsmittellieferanten von ungleichförmigen Leistungen der Klärschlammentwässerungsmaschinen im Jahresgang zwischen Sommer und Winter berichtet. Es ist davon auszugehen, dass verschiedene Einflussfaktoren die Sommer- Winter-Schlammproblematik verursachen. Hierzu werden die wichtigsten Einflussfaktoren wie Abwasserzusammensetzung, Verfahrenstechnik und Betrieb der Belebungsstufe, Aluminiumdosierung zur Fadenbakterienbekämpfung, chemische und biologische Phosphor-Elimination, Eiweißabbau in der Faulung sowie Temperaturdifferenzen betrachtet und mögliche Strategien zur Verminderung der Einflüsse auf die Klärschlammentwässerung dargestellt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2017 Seite 40  

Autoren
Dr.-Ing. Ralf Denkert
Dipl.-Ing. Yvonne Reza-Tehrani
Ingenieurbüro Dr.-Ing. Ralf Denkert
Auf der Heide 8a, 44803 Bochum
E-Mail: buero@drdenkert.de

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