Klärwerk.info - Wegweiser

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Willkommen bei klaerwerk.info. Produkte suchen können Sie ganz einfach, indem Sie das gesuchte Produkt wie z.B. Pumpen  in das Feld „Produktsuche“ eingeben und dann die Enter-Taste drücken. Übersichtlich werden alle gelisteten Lieferanten angezeigt, die das Produkt führen, alle Artikel in www.Klärwerk.info, die sich mit dem Produkt beschäftigen sowie alle Fortbildungsveranstaltungen mit diesem Thema.

Ansonsten finden Sie alle Artikel geordnet in Sachgebiete. Klaerwerk.info bietet eine umfassende Fülle von Informationen und Links, die man täglich braucht. Damit Sie wissen, wo Sie was finden, nachfolgend eine Übersicht über die einzelnen Sachgebiete:

A. Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen chronologisch geordnet. Suchen Sie frühere Meldungen, so sehen Sie in den Sachgebieten nach oder geben rechts oben einen Suchbegriff in das Suchen-Feld ein.

1)      Tägliche Meldungen

B. Forum

1)      Fragen und Antworten

Das Forum steht allen Nutzern zur Verfügung. Hier können Sie alle Beiträge lesen, selbst Beiträge erstellen oder auf Beiträge antworten

C. Fachwissen

Hier schreiben Praktiker für Praktiker. Haben Sie auch etwas Interessantes zu berichten, so schreiben Sie uns an Kontakt@Klaerwerk.info .

1)     Abwasserreinigung
2)      Energie- und E-Technik
3)      Kanal- und Entwässerung
4)      Maschinentechnik
5)      Labor
6)      Schlammbehandlung
7)      Gaserzeugung und BHKW
8)      Aus Bund Ländern und EU
         a) Vom Bund
         b) Aus der EU und aller Welt
         c) Aus den einzelnen Bundesländern (geordnet nach Bundesländer)
9)      Recht und Gesetze
         a) Beiträge zum Umweltgesetzbuch
         b) Beiträge zur Wasserrahmenrichtlinie (WWRL)
         c) Beiträge zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)
10)    Neue Fachliteratur
         a) Neue Bücher
         b) CD/ DVD's
         c) Downloads
         d) Fachzeitschriften
         e) Lexika und Wörterbücher
11)  Tipps und Tricks

D. Berufliches

Der zweite Schwerpunkt von Klärwerk.info. Hier finden Sie alles für Arbeitnehmer und Vorgesetzte und was Sie persönlich angeht.

1)      Arbeitssicherheit
         a) Unfallverhütungsvorschriften- Regeln und Information
         b) Formulare und Erlaubnisscheine
         c) Gesetze und Verordnungen zur Arbeitssicherheit
         d) Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung
         e) Unterweisungshilfen
         f ) Hilfen zur Gefährdungsbeurteilung
         g) Ex-Schutz auf Kläranlagen
2)
      Tarif- und Arbeitsrecht
         a) Tarifrecht, Tarifvertrag, Gehaltsrechner und mehr
         b) Mitarbeitergespräche, Mitarbeiterbeurteilung
         c) Leistungsorientierte Bezahlung
         d) Tabelle TVöD (West)
         e) Arbeitszeugnisse
3)      Aus- und Weiterbildung
         a) Ansprechpartner
4)      Azubiseite
         a) Ausbildungshilfen für Ausbilder und "Azubis"
         b) Musterkläranlage
         c)  Prüfungsaufgaben
         d) Übungsaufgaben
         e) Informationen für Auszubildende
         f)  UT-Ausbildertreffen Fachkraft für Abwassertechnik
         g) Formeln, PSE und weitere Hilfen
5)      Meisterschüler
         a) Informationen für Meisterschüler
         b) Prüfungsaufgaben
6)        Offene Stellen

E. DWA-Infos

1)      Klärwerksnachbarschaften
         a) Kläranlagennachbarschaften in Bayern
         b) Kläranlagennachbarschaften in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
         c) Kläranlagennachbarschaften in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland
2)      DWA-Informationen
         a) DWA Arbeitsblätter
         b) KA-Betriebs-Infos
         c) Mitgliederrundbriefe aus den Landesverbänden
         d) Meldungen der DWA

F. Kläranlagen

1)      Links zu Kläranlagen und Abwasserverbänden
2)      Kläranlagen - Videos
3)      Meldungen von den Kläranlagen

G. Nützliches

1)      Wetter und Hochwasser
2)      Firmennachrichten
3)      Verbandsnachrichten        
4)      Nützliche Links
         a) Umweltschutzorganisationen
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         d) Berufsverbände und Vereinigungen
         e) Fachinformationen
         f) Gesetze und Verordnungen
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6)      Meldungen aus aller Welt
7)      Allgemeine Meldungen und Berichte

H. Fortbildungsdatenbank

1)      Fortbildungen
2)      Fortbildungen in Österreich
3)      Fortbildungen in der Schweiz
4)      Messen und Tagungen

I. Produktsuche/ Lieferanten

J. Kontakt

1)      Impressum
2)      Über Uns
3)      Kontakt

26.04.2018 19:33

Klärwerk.info / DWA-Infos / DWA-Informationen / Für Sie gelesen

Für Sie gelesen

Übersicht über alle Beiträge und Zugang zum Archiv

"Für Sie gelesen" 2008 
"Für Sie gelesen" 2009 
"Für Sie gelesen" 2010 
"Für Sie gelesen" 2011 
"Für Sie gelesen" 2012 
"Für Sie gelesen" 2013 
"Für Sie gelesen" 2014 
 "Für Sie gelesen" 2015 "Für Sie gelesen" 2016
"Für Sie gelesen" 2017
   

April 2018
Wasserwirtschaft mit innovativen Lösungen für die Probleme der Zukunft  
Wassermanagement und Klimawandel  
Analyse einer möglichst weitestgehenden Phosphorelimination bei kommunalen Kläranlagen in Deutschland  
Nachwuchsprobleme?  
Entwicklung und Bewertung von Szenarien zur Klärschlammentsorgung in Regionen Klärschlammkonzept Region Trier  
Hessische Gesetzgeber setzen weiter auf Qualifikation 
Stauverlust von Feinrechenanlagen Experimentelle und numerische Untersuchung von Feinrechen verschiedener Ausführung  
Fachkräftemangel weltweit  
Energieeinsparung auf Kläranlagen  
Erfahrungen bei der Planung und dem Bau des Abwasserkanals Emscher  
März 2018
Wasserwirtschaft - Wissen macht Zukunft 
Mikrobielle Elektrolysezellen - energieeffiziente Abwasserreinigung bei gleichzeitiger Gewinnung von Energieträgern 
Dichtheitsprüfung von Freispiegelleitungen und Schächten, Teil 2 Eigenüberwachung und Gütesicherung 
Flexibilitätsbeiträge von Kläranlagen zur Energiewende  
Bereitstellung von Flexibilität durch Kläranlagen  
Energieeffiziente Abwasserreinigung durch Abwassersiebung 
Entwicklung und Integration innovativer Kläranlagentechnologien für den Transformationsprozess in Richtung Technikwende - Projekt E-Klär 
Wassersensible Zukunftsstadt auch in der Breite möglich - optimierte Rahmenbedingungen notwendig 
Ressource Wasser: DWA-Schwerpunkt auf der IFAT 
Übersicht zur Wasserwirtschaft in Deutschland veröffentlicht 
Februar 2018
Ermittlung von Überflutungsgefahren mit vereinfachten und detaillierten hydrodynamischen Modellen 
Einheitliches Konzept zur Bewertung von Starkregenereignissen mittels Starkregenindex 
Transformation zur Wassersensiblen Zukunftsstadt  
Transition urbaner Wasserinfrastruktursysteme - notwendig und machbar?  
Dichtheitsprüfung von Freispiegelleitungen und Schächten 
Führungs- und Spitzenpositionen auch für Frauen 
Gebührenkalkulation: Zivilrechtliche und kalkulatorische Anpassungserfordernisse zur Einführung von neuartigen Sanitärsystemen  
Wasserwirtschaft wichtiger Baustein der Klimaanpassung in den Kommunen 
Beitrag der Wasserinfrastruktur zur Anpassung an den Klimawandel: die Akteure im Zusammenspiel  
Januar 2018
Machbarkeit und Nutzen einer Implementierung des Modells zur Beurteilung der Umweltrelevanz nach Merkblatt DWA-M 149-7  
Effizienter Einsatz von kontinuierlich durchströmten Sandfiltern bei der Spurenstoffelimination nach Ozonung und/oder Pulveraktivkohledosierung und mit granulierter Aktivkohle  
Stuttgarter Runde: Experten für Kanalsanierung tagten auch 2017 wieder  
Anleitung zur Qualitätskontrolle von kohlenstoffhaltigen Substraten zur Verbesserung der Denitrifikationsleistung  
Qualität ist planbar 
Software-TWISTing: Integrierte Systeme für die Planung zukunftsfähiger kommunaler Wasserinfrastruktur  
WorldSkills Abu Dhabi 2017  
Brücken bauen  
Gewässerzustand, Zukunft der Klärschlammentsorgung, alternative Verfahren der Abwasserbehandlung  
Energieautarke Kläranlage Jena  

 


Wasserwirtschaft mit innovativen Lösungen für die Probleme der Zukunft

DWA-Landesverbandstagung Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland
Radartechnologie zur Optimierung der Niederschlagsmessung, wassersensible Stadtentwicklung, Weiterentwicklung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Durchgängigkeit der Fließgewässer, Elimination von Mikroverunreinigungen, Ressourcenschutz, Energiewende – die DWA-Landesverbandstagung Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland Mitte November in Frankenthal deckte ein breites Spektrum der aktuellen Themen der deutschen Wasserwirtschaft ab. Innovative Lösungen für die wasserwirtschaftlichen Probleme von heute und morgen zogen sich wie ein roter Faden durch das Vortragsprogramm. Für eine lebhafte Tagungsatmosphäre sorgte der die Fachtagung begleitende Berufswettkampf der angehenden Fachkräfte für Abwassertechnik.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 278

Eine Übersicht des Beiratsgremiums ist hier aus Platzgründen nicht möglich, alle Informationen dazu finden Sie unter www.dwa-hrps.de.

Stefan Bröker  

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Wassermanagement und Klimawandel

DWA-Schwerpunkt auf der IFAT
Die DWA ist auf der IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall-und Rohstoffwirtschaft, vom 14. bis 18. Mai 2018 in München mit mehreren fachlichen Schwerpunkten vertreten, unter anderem in drei Foren mit dem Thema „Wassermanagement und Klimawandel“.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 268  

www.dwa.de/ifat 

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Analyse einer möglichst weitestgehenden Phosphorelimination bei kommunalen Kläranlagen in Deutschland

Zusammenfassung
Zur Erreichung der Orientierungswerte für den „guten ökologischen Zustand“ für Fließgewässer und Seen von 0,1 mg Pges/L und darunter ist eine weitere Reduktion der Phosphoremissionen kommunaler Kläranlagen zu realisieren. Deshalb wurden in einem vom Bayerischen Landesamt für Umwelt begleiteten Vorhaben die Möglichkeiten für eine weitestgehende Phosphorelimination aufgezeigt. Die Auswertung des Ist-Zustands aller bayerischen Kläranlagen ergab ein hohes Reduktionspotenzial der Gesamtphosphoremissionen bei Anlagen . 1000 EW. Die detaillierte Bilanzierung von zehn Kläranlagen in Deutschland bestätigte, dass für die weitestgehende Elimination die bestehenden Verfahren (chemische Phosphatfällung, gegebenenfalls mit Filtration oder in Kombination mit biologischer Phosphorelimination) geeignet sind. Für Belebungsanlagen der Größenklasse 2 sind durch eine Simultanfällung mittlere Ablaufkonzentrationen ≤ 0,8 mg Pges/L betriebsstabil möglich. Bei den größeren Kläranlagen sind mittlere Ablaufkonzentration von 0,5 mg Pges/L grundsätzlich erreichbar, sofern die Nachklärung gemäß den aktuellen anerkannten Regeln der Technik bemessen ist und betrieben wird. Die spezifischen Investitions- und Betriebskosten für die Implementierung einer Simultanfällung liegen bei ca. 2–5 €/(EW · a) für Anlagen der Größenklasse 2.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 298  

Autoren
Dr.-Ing. Maximilian Huber Meriam Muntau, M. Sc. Prof. Dr.-Ing. Jörg E. Drewes Prof. Dr. rer. nat. Brigitte Helmreich
Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft
Technische Universität München
Am Coulombwall 3 85748 Garching
E-Mail: b.helmreich@tum.de
Dr.-Ing. Konstantinos Athanasiadis Dr.-Ing. Eberhard Steinle
Dr.-Ing. Steinle Ingenieurgesellschaft für Abwassertechnik mbH
 
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Nachwuchsprobleme?

Gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen
Nach Angaben des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU) rechnen Branchenexperten mit einem altersbedingten Ausscheiden jedes dritten Beschäftigten in der Wasserwirtschaft bis 2025. Um die nationale Wasserversorgung, Abwasserableitung und -behandlung auch zukünftig sicherzustellen sowie internationale Wettbewerbsfähigkeit zu garantieren, muss die Branche den Nachwuchs stärken. Dies haben verschiedene Verbände der Wasserwirtschaft erkannt und setzen verstärkt auf die Förderung des Nachwuchses durch verschiedene Programme und Aktivitäten. Deutschlands junge Wasserwirtschaftler nutzen diese besondere Unterstützung und engagieren sich seit 2012 auf nationaler Ebene, insbesondere als Junge DWA, sowie international als Young Water Professionals (YWP) der International Water Association (IWA). Lisa Broß (Neubiberg) Hagimar von Ditfurth (Berlin) Nicole Stenzel (Plettenberg) Larissa von Marschall (Jena)

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 270  

Kontaktdaten für Mitarbeit/Engagement
IWA YWP Chapter Deutschland
E-Mail: info@ywp-germany.de
Junge DWA E-Mail: info@junge-dwa.de
 
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Entwicklung und Bewertung von Szenarien zur Klärschlammentsorgung in Regionen Klärschlammkonzept Region Trier

Zusammenfassung
In vielen Regionen wird der aus der kommunalen Abwasserreinigung anfallende Klärschlamm weiterhin landwirtschaftlich verwertet. Aufgrund der veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen stellt sich für die Betreiber zunehmend die Frage der zukünftigen Entsorgungssicherheit. In dem Projekt Klärschlammkonzept Region Trier wurde ein konzeptioneller Ansatz für die thermische Verwertung des Klärschlamms in Regionen entwickelt. Anhand von unterschiedlichen Mengen-Szenarien, Standort-Varianten und Verfahrensansätzen wurde gezeigt, dass bei einer regionalen Kooperation die thermische Entsorgung in zentralen oder semizentralen Verbrennungsanlagen auch bei geringen Klärschlammmengen von bis zu 10 000 Mg TR/a eine wirtschaftliche Alternative zu der derzeitigen landwirtschaftlichen Verwertung darstellen kann.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 316  

Autoren
Dr.-Ing. Gerd Kolisch Dipl.-Ing. Yannick Taudien
Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH
Untere Lichtenplatzer Straße 100 42289 Wuppertal
E-Mail: kol@wupperverband.de
Dipl.-Ing. Helmut Berg Dipl.-Ing. Ralf Pütz
Ingenieurbüro H. Berg & Partner GmbH
Gewerbepark Brand 48 52078 Aachen
Dipl.-Ing. Harald Guggenmos
Verbandsgemeindewerke Schweich
Brückenstraße 26, 54338 Schweich

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Hessische Gesetzgeber setzen weiter auf Qualifikation

RAL-Gütesicherung Kanalbau in EKVO bis 2025 festgeschrieben
Ende letzten Jahres hat das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) in Wiesbaden die konsolidierte Fassung der Abwassereigenkon-trollverordnung (EKVO für Hessen) als verbindlich rechtswirk-sam erklärt. Mit der Fortschreibung der jetzt novellierten EKVO Hessen bis zum Jahr 2025 setzt das Ministerium auch in punc-to Qualifikation weiterhin Maßstäbe: Es werden Anforderun-gen gestellt an die fachtechnische Eignung der Betriebe oder Stellen, die mit der Zustandserfassung von Abwasserkanälen und -leitungen zu beauftragen sind. Der Nachweis der fachtech-nischen Eignung im Sinne ….mehr:

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 280

Quelle: RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com  

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Stauverlust von Feinrechenanlagen Experimentelle und numerische Untersuchung von Feinrechen verschiedener Ausführung

Zusammenfassung
Die aktuell bekannten Berechnungsmethoden für Feinrechen bezüglich deren Stauverlust weisen erhebliche Differenzen zur Praxis auf. Dieser Sachverhalt war Motivation, die hydrodynamischen Eigenschaften eines unbelegten Feinrechens im Detail zu charakterisieren. Insgesamt wurden 395 Experimente im Laborgerinne der htw saar für unbelegte Feinrechen unterschiedlicher Ausführung durchgeführt. Die Änderungen des Stauverlustes infolge der Variation strömungsrelevanter Parameter wie Volumenstrom, Stababstand, Installationswinkel des Rechens, Stabform und Einstau des Unterwasserspiegels sowie Rahmengeometrie wurden gemessen. Mit dem quelloffenen Softwarepaket OpenFOAM® wurde eine numerische Simulation durchgeführt und deren Ergebnisse den experimentell ermittelten Stauverlusten gegenübergestellt, verglichen und die Möglichkeit zur Unterstützung der Rechenauslegung diskutiert.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 292  

Autoren
Dr. Michael Kuhn
Kuhn GmbH Technische Anlagen
Franz-Kuhn-Straße 1-3 74746 Höpfingen
E-Mail: mkuhn@kuhn-gmbh.de
M. Eng. Marco Tassone Dipl.-Ing. Gerhard Braun Prof. Dr. Klaus Kimmerle
Institut für Physikalische Prozesstechnik
der Hochschule für Technik und Wirtschaft
Goebenstraße 40 66117 Saarbrücken
 
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Fachkräftemangel weltweit

Es ist Zeit, neue Wege zu gehen! Mit dem Ziel, bis 2030 jedem Menschen weltweit den Zugang zu Sanitärversorgung sicherzustellen, lohnt sich der Blick auf den eklatanten Fachkräftemangel im Sektor und die Frage, warum nur so wenige Frauen in den Arbeitsbereich kommen und bleiben.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 272

Autorin
Maren Heuvels
BORDA - Bremer Arbeitsgemeinschaft für Überseeforschung und Entwicklung
Am Deich 45, 28199 Bremen
E-Mail: heuvels@borda.de
 
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Energieeinsparung auf Kläranlagen

Erfahrungsbericht von einer saisonal belasteten Kläranlage
Zusammenfassung

Am 11. August 2014 wurde in Österreich das Energieeffizienz­gesetz (EEffG) verkündet und auf die heimischen Energieversor­ger eine Einsparungsverpflichtung ihrer Energieabsätze von jährlich 0,6 % bis 2020 übertragen. Kläranlagen sind in Öster­reich mit einem Anteil von etwa 20 % am kommunalen Energie­verbrauch bedeutende Verbraucher. Der überwiegende Anteil des Energiebedarfs trifft dabei die biologische Reinigung und hierbei wieder mehrheitlich die Belüftung, gefolgt von der Rührwerks­technik. Bei einer saisonal stark belasteten Kläranlage in Schüt­zen am Gebirge (Burgenland, Österreich) mit einer Auslegungs­kapazität von 66 500 EW und einer Spitzenauslegung von bis zu 200 000 EW wurde die biologische Stufe mit neuen Belüftern und neuen Rührwerken ausgestattet. Die Umsetzung und Finan­zierung wurde österreichweit erstmalig über ein Einspar-Con­tracting realisiert. Ziel war es, den Energieverbrauch in der bio­logischen Stufe von etwa 880 000 kWh/a auf etwa 500 000 kWh/a zu reduzieren. Das seit Ende Mai 2016 operative Mess­system mit Online-Überwachung und Energie-Monitoring bestä­tigt die Prognosen des erfolgreichen Umbaus.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 311

Autoren
Dr.-Ing. Gunnar Demoulin
NWT OG
Überfuhrstraße 12 5026 Salzburg, Österreich
E-Mail: info@nwtechnology.at
DI Karl Potz
Verbund Solutions GmbH
Europaplatz 2 1150 Wien, Österreich
DI Christof Giefing
Reinhaltungsverband Region Neusiedler See - Westufer
Pappelwiesen 1 7081 Schützen/Geb., Österreich
 
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Erfahrungen bei der Planung und dem Bau des Abwasserkanals Emscher

Zusammenfassung
Der Umbau des Emschersystems in Nordrhein-Westfalen ist mit einem Investitionsvolumen von mehr als fünf Milliarden Euro ei¬nes der größten wasserwirtschaftlichen Projekte Europas. Das größte abwassertechnische Einzelprojekt innerhalb des Emscherumbaus ist der Abwasserkanal Emscher. Im vorliegenden Artikel wird über die Erfahrungen aus der mehrjährigen Planungspha¬se sowie der Bauausführung eines Kanalprojektes mit außerge¬wöhnlicher Dimension am Beispiel eines Bauabschnittes des Ab¬wasserkanals Emscher berichtet.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 282  

Autoren
Dipl.-Ing. Reinhard Ketteler
Emschergenossenschaft
Gebietsmanager Emscherhauptlauf
Kronprinzenstraße 24 45128 Essen
E-Mail: ketteler.reinhard@eglv.de
Dipl.-Ing. Klaus Alt Dipl.-Ing. Martin Saurbier
Hydro-Ingenieure Planungsgesellschaft für Siedlungswasserwirtschaft mbH
Stockkampstraße 10 40477 Düsseldorf
E-Mail: klaus.alt@hydro-ingenieure.de martin.saurbier@hydro-ingenieure.de
 
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Wasserwirtschaft - Wissen macht Zukunft

DWA-Landesverbandstagung Baden-Württemberg
Für den 12. und 13. Oktober 2017 hatte der DWA-Landesverband Baden- Württemberg gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Spurenstoffe BW (KomS), geanetz.plus Baden-Württemberg sowie dem Wasserwirtschaftsverband Baden-Württemberg (WBW) und dem BWK-Landesverband Baden-Württemberg zur Landesverbandstagung nach Fellbach eingeladen. Die Veranstaltung war wie üblich sehr gut besucht - 600 Teilnehmer und 100 Aussteller wurden gezählt. Am ersten Tag liefen nach der Eröffnung drei Vortragsreihen parallel, am zweiten zwei, sodass die Wasserwirtschaft in ihrer ganzen Breite thematisch erfasst wurde.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 186
 
Nächste Tagung
Die nächste DWA-Landesverbandstagung Baden-Württemberg findet am 17./18. Oktober 2019 in Pforzheim statt.
Der ca. 400 Seiten umfassende Tagungsband kann beim DWA-Landesverband Baden-Württemberg bestellt werden:
https://www.dwa-bw.de/de/tagungsbaende-und-nachbarschaftsbuecher.html

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Mikrobielle Elektrolysezellen - energieeffiziente Abwasserreinigung bei gleichzeitiger Gewinnung von Energieträgern

Ergebnisse aus dem ERWAS-Verbundprojekt BioMethanol
Zusammenfassung

Mikrobielle Elektrolysezellen sind eine vielversprechende Technologie zur energieeffizienten und ressourcenschonenden Abwasserreinigung bei gleichzeitiger Gewinnung eines Wertstoffs wie zum Beispiel Methanol. Im Vergleich zur Methanol-Produktion auf Basis fossiler Rohstoffe verspricht das im Rahmen der Fördermaßnahme „Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft - ERWAS" untersuchte Konzept BioMethanol eine deutliche Verringerung von Treibhausgasemissionen und des Bedarfs an fossilen Energieträgern. Mit den heutigen Investitions- und Betriebskosten der mikrobiellen Elektrolysezelle ist das Verfahren jedoch noch nicht wirtschaftlich darstellbar. Hier besteht weiterer Forschungs-und Entwicklungsbedarf, wobei auch die Umweltwirkung der verwendeten Materialien zu berücksichtigen ist. Darüber hinaus könnte die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens durch die Gewinnung eines höherpreisigen Produkts, wie zum Beispiel Dimethylether verbessert werden. Zudem tragen die Stromkosten für die mikrobielle Elektrolyse signifikant zu den Betriebskosten bei. Die Wirtschaftlichkeit des energieeffizienten Verfahrens könnte somit auch durch Anerkennung als Strom-/Energiespeicher und eine hiermit verbundene Befreiung des bezogenen Stroms von Umlagen und Entgelten positiv beeinflusst werden. Um die vielversprechende Technologie der mikrobiellen Elektrolyse vom Labor in praktische Anwendungen zu überführen, sind nicht zuletzt auch ein intensiver Austausch und eine vertiefte Diskussion mit den zukünftigen Anwendern notwendig.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 224
 
Autoren
Dr.-Ing. Sven Kerzenmacher
Universität Freiburg
IMTEK - Institut für Mikrosystemtechnik
Georges-Koehler-Allee 103, 79110 Freiburg
E-Mail: sven.kerzenmacher@imtek.de
ab April: Universität Bremen Fachgebiet Umweltverfahrenstechnik Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) Leobener Straße 1 28359 Bremen

Prof. Dr. Johannes Gescher
Karlsruher Institut für Technologie
Institut für angewandte Biowissenschaften
Abteilung angewandte Biologie
76131 Karlsruhe
E-Mail: johannes.gescher@kit.edu

Prof. Dr. Ingo Krossing
Universität Freiburg
Institut für Anorganische und Analytische Chemie
Albertstraße 21,79104 Freiburg
E-Mail: krossing@uni-freiburg.de

Dr.-Ing. Achim Schaadt
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
Thermochemische Prozesse
Heidenhofstraße 2, 79110 Freiburg
E-Mail: achim.schaadt@ise.fraunhofer.de

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Dichtheitsprüfung von Freispiegelleitungen und Schächten, Teil 2 Eigenüberwachung und Gütesicherung

Abwasserleitungen und -kanäle sowie Schächte und Inspekti-onsöffnungen sind dicht herzustellen, damit Grundwasser und Boden nicht durch exfiltrierendes Abwasser verschmutzt wird. Undichte Abwasserleitungen und -kanäle führen bei Infiltration von Grundwasser zu einer erheblichen Belastung des Ab-wassernetzes und ...mehr:

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 194

Autoren:
RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com

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Flexibilitätsbeiträge von Kläranlagen zur Energiewende

Handlungsempfehlungen und Forderungen an Gesetzgeber und Politik
Zusammenfassung

Die durch den zunehmenden Anteil fluktuierender erneuerbarer Energieträger erforderliche Transformation der Energienetze ist in vollem Gange. Das Projekt arrivee hat gezeigt, dass die dazu erforderlichen Flexibilitäten unter anderem auch von Kläranlagen bereits heute bereitgestellt werden können; relevantes Potenzial ist vorhanden. Was dazu aus technischer Sicht auf der Kläranlage erforderlich ist, aber auch an welcher Stelle die Arbeit der Betreiber und Fachverbände über den Status Quo hinausgehen sollte, wird in diesem Beitrag in kompakter Form gezeigt. Wesentliche Aspekte sind dabei auch die energierechtlichen Hinweise für die Betreiber sowie die Nennung erforderlicher Anpassungen bestehender gesetzlicher Vorschriften, eine progressive Fortentwicklung der Energiewendepolitik sowie der Politikfelder Abwasser und Kommunalwirtschaft. Basierend auf den Projektergebnissen sowie durchgeführten Experteninterviews und Expertenworkshops wurden in arrivee die hier vorliegenden Handlungsempfehlungen sowie Forderungen an Gesetzgeber und Politik erarbeitet, die auch im bereits vorliegenden Schlussbericht des Projekts nachgelesen werden können.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 217
 
Autoren
Dipl.-Ing. Oliver Gretzschel
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt
Dr. Frank Hüesker
Technische Universität Kaiserslautern Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft
Paul-Ehrlich-Straße 14 67663 Kaiserslautern
E-Mail: oliver.gretzschel@bauing.uni-kl.de

Dr.-Ing. Gerd Kolisch
Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH
Untere Lichtenplatzer Straße 100 42289 Wuppertal

Dipl.-Ing. Dirk Salomon
Wupperverband
Untere Lichtenplatzer Straße 100 42289 Wuppertal

Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek
Bergische Universität Wuppertal Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik
Rainer-Gruenter-Straße 21, 42119 Wuppertal

Rechtsanwalt Daniel Schiebold
Becker Büttner Held
Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
Magazinstraße 15-16, 10179 Berlin

Dipl.-Ing. (FH) Babett Hanke, M. Sc.
Transferstelle Bingen
Berlinstraße 107a, 55411 Bingen

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Bereitstellung von Flexibilität durch Kläranlagen

Kennzahlen, Restriktionen, Kontrollparameter und deren simulationstechnische und praktische Validierung
Zusammenfassung

Der Bedarf an Flexibilität am Energiemarkt wird getrieben durch einen stetig wachsenden Anteil volatiler Stromerzeuger als Folge der Energiewende. Flexibilität wird durch den variablen Betrieb verschiedener Anlagen und Energiespeicher bereitgestellt, zu denen auch Kläranlagen zählen können. Es zeigt sich, dass die Wasserwirtschaft mit ihren Leistungsgrößen an Blockheizkraftwerken, Gebläsen, Pumpen und Entwässerungsaggregaten über interessante Flexibilitätsoptionen für die Energiewirtschaft verfügt. Während diese Potenziale unumstritten sind, fehlt es an Wissen, Werkzeugen und Instrumentarien, diese Potenziale in eine reale Nutzung zu überführen. Der Beitrag beschreibt die Interaktion von Anforderungen und Möglichkeiten von Aggregaten auf Kläranlagen an der Schnittstelle von Wasser- und Energiewirtschaft. Am Beispiel des Regelenergiemarkts wurden sowohl durch Simulation zweier Anlagen und reale Feldversuchen als auch durch die Anbindung an ein virtuelles Kraftwerk Optionen zur Bereitstellung von Flexibilität auf der Kläranlage im praktischen Betrieb aufgezeigt. Durch den Einsatz von sinnvollen Kennzahlen und Restriktionen konnte gezeigt werden, dass die Kläranlage, ohne Einbußen bei ihrer Reinigungsleistung, am Energiemarkt teilnehmen kann.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite196
 
Autoren
Dipl.-Ing. Michael Schäfer
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt
TU Kaiserslautern
Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft
Paul-Ehrlich-Straße 14 67663 Kaiserslautern
E-Mail: michael.schaefer@bauing.uni-kl.de

Dr.-Ing. Inka Hobus
Philipp Pyro, M. Sc.
Wupperverbandsgesellschaft für Integrale Wasserwirtschaft mbH
Untere Lichtenplatzer Straße 100 42289 Wuppertal
Dipl.-Ing. Dirk Salomon Wupperverband Untere Lichtenplatzer Straße 100 42289 Wuppertal

(nach oben)


Energieeffiziente Abwasserreinigung durch Abwassersiebung

Zusammenfassung
Die chemisch gebundene Energie des Abwassers im Zulauf der Kläranlage übersteigt den Bedarf an elektrischer Energie, die zur Abwasserreinigung benötigt wird, etwa um den Faktor 4 bis 5. Dennoch gelingt ein energieneutraler Kläranlagenbetrieb in den meisten Fällen nicht. Durch die Implementierung von Verfahren zur Kohlenstoffausschleusung aus Abwasser kann die Energieeffizienz verbessert werden. In diesem Beitrag werden Versuchsergebnisse vorgestellt, die im Rahmen des Projekts E-Klär gewonnen wurden. Der Schwerpunkt der Ergebnispräsentation in diesem Artikel liegt auf dem großtechnisch untersuchten Verfahren der Abwassersiebung. Auf drei Kläranlagen des Ruhrverbands wurden mit einer großtechnischen Pilotanlage zwischen ca. 30 % und 70 % des CSB ausgeschleust und ca. 50 % bis 90 % hinsichtlich des Parameters abfiltrierbare Stoffe (AFS) zurückgehalten. Eine Steigerung der CSB-Ausschleusung bei der Zugabe chemischer Additive in den Zulauf zur Pilotanlage zwecks Koagulation kleiner Partikel konnte beobachtet werden. Die aus dem Abwasser rückgewonnenen Kohlenstoffverbindungen können der Faulung zur Verfügung gestellt werden und führen zu Einsparungen bei der Belüftung der biologischen Stufe. Die Auswirkungen des Einsatzes der Abwassersiebung auf die spezifische Stromerzeugung wurden rechnerisch untersucht.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 210
 
Autoren
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Martin Kaleß
Dr.-Ing. Laurence Palmowski
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Johannes Pinnekamp
Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen
Mies-van-der-Rohe-Straße 1 52074 Aachen
E-Mail: kaless@isa.rwth-aachen.de

Dipl.-Ing. Michael Kink
Dr.-Ing. Albert Heindl
Huber SE
Industriepark Erasb

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Entwicklung und Integration innovativer Kläranlagentechnologien für den Transformationsprozess in Richtung Technikwende - Projekt E-Klär

Zusammenfassung
Die kommunale „Kläranlage der Zukunft" wird neben den heutigen Anforderungen an die Nährstoffelimination weitere Anforderungen erfüllen beziehungsweise sich an neue Rahmenbedingungen anpassen müssen. Die Minimierung des Energiebedarfs von Kläranlagen sowie die Nutzung der im Abwasser enthaltenen Energie und Ressourcen werden weiterhin an Bedeutung gewinnen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts (E-Klär) wurde zum einen die (Weiter-)Entwicklung innovativer Technologien zur besseren Nutzung der im Abwasser enthaltenen Energie und Ressourcen untersucht. Zum anderen wurde ein methodischer Ansatz entwickelt, der das jetzige Planungsvorgehen durch eine strategische Infrastrukturplanung zur langfristigen technologischen Transformation konkreter Kläranlagen erarbeitet.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 206
 
Autoren
Dr.-Ing. Laurence Palmowski Prof. Dr.-Ing. Johannes Pinnekamp
Institut für Siedlungswasserwirtschaft
der RWTH Aachen University
52056 Aachen
E-Mail: Palmowski@isa.rwth-aachen.de

Dr.-Ing. Maike Beier
Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik
der Leibniz Universität Hannover
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Dr. Stefan Geyler
Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement
der Universität Leipzig
Grimmaische Straße 12, 04109 Leipzig

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Wassersensible Zukunftsstadt auch in der Breite möglich - optimierte Rahmenbedingungen notwendig

Verbändeübergreifende Zusammenarbeit bei der Regelwerkserstellung, Klärung offener Haftungsfragen, Sicherung der Finanzierung von Planung, Bau und Betrieb, modifizierte Planungsprozesse, Werben für Nutzen und Machbarkeit durch die Visualisierung erfolgreicher Projekte sowie eine gezielte Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit - dies sind einige der wesentlichen Stellschrauben, mit denen der Aufbau einer wassersensiblen Infrastruktur - auch zur Anpassung an den Klimawandel - in den Kommunen forciert werden kann. Mitte Januar hatten sich auf Einladung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) in Osnabrück knapp 40 Experten aus Wasserwirtschaft, Wissenschaft und Stadtplanung getroffen, um zu diskutieren, wie eine wassersensible Stadtentwicklung forciert werden kann. Die wesentlichen Kernaussagen der Impulsvorträge der Veranstaltung haben wir im Bericht „Wasserwirtschaft wichtiger Baustein der Klimaanpassung in den Kommunen" im Februar vorgestellt. Der vorliegende Bericht fasst die Round-Table- Diskussionen des zweiten Teils des Workshops zu Hemmnissen, Strategien und Maßnahmen der Umsetzung zusammen und leitet die Arbeitsaufträge für DWA und DBU aus den Workshop- Ergebnissen ab.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 190

Autoren
Dipl.-Volksw. Stefan Bröker
Dr. Friedrich Hetzel
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
E-Mail: broeker@dwa.de

Ulf Jacob
DBU Zentrum für Umweltkommunikation gGmbH
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
E-Mail: u.jacob@dbu.de
 
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Ressource Wasser: DWA-Schwerpunkt auf der IFAT

Das Thema „Ressource Wasser" bildet einen Schwerpunkt der DWA-Messepräsenz auf der IFAT vom 14. bis 18. Mai 2018 in München. Drei Foren beschäftigen sich mit Managementaufgaben der Wasserver- und -entsorgung

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 184
Übersicht DWA-Messepräsenz:

www.dwa.de/ifat oder www.dwa.de/presse

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Übersicht zur Wasserwirtschaft in Deutschland veröffentlicht

Einen umfassenden Überblick über die Grundlagen, Belastungen und Maßnahmen der deutschen Wasserwirtschaft, das bietet die 234 Seiten starke Broschüre „Wasserwirtschaft in Deutschland", die das Umweltbundesamt herausgegeben hat. Die Veröffentlichung präsentiert wesentliche Fakten und aktuelle Daten rund um den Zustand der Gewässer, Gewässerschutz sowie Wasserversorgung und -entsorgung. - Kostenloser Download:
https://www.umweltbundesamt.de/ publikationen/wasserwirtschaft-in-deutschland-grundlagen

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Ermittlung von Überflutungsgefahren mit vereinfachten und detaillierten hydrodynamischen Modellen

Ein Praxisleitfaden zu Begriffen, Berechnungsmethoden, Grundlagen und Einflussfaktoren
Zusammenfassung

Informationen zur Überflutungsgefährdung (Wasserstände und Fließgeschwindigkeiten) sind eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Strategien und Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge. Die Ermittlung entsprechender Daten ist unter Einsatz hydrodynamischer Modelle möglich, mit denen Abflussprozesse im Kanalnetz- und/oder auf der Oberfläche detailliert abgebildet werden können. Im Merkblatt DWA-M 119 wird grundsätzlich zwischen „2D-Simulation des Oberflächenabflusses“ und „gekoppelter 1D/2D-Abflussimulation“ unterschieden. Durch die fortschreitende Entwicklung der Modelltechnik gibt es in der Praxis jedoch mittlerweile verschiedene Möglichkeiten, Überflutungsgefahren mittels hydrodynamischer Kanalnetzmodelle, Oberflächenabflussmodelle oder gekoppelter Modelle abzubilden. Zudem sind die Ergebnisse der einzelnen Modelle strukturell sehr unterschiedlich und von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel dem Ansatz zur Abflussbildung beeinflusst. Vor diesem Hintergrund wurde im Projekt KLASII ein Praxisleitfaden erstellt, der die aktuell in der Praxis gebräuchlichen Modelle und Modellkombinationen erläutert, die für den Modellaufbau erforderlichen Grundlagendaten nennt, Einflüsse maßgebender Berechnungsfaktoren beschreibt und Hilfestellung bei der Auswahl einer für die jeweilige Aufgabenstellung geeignete Berechnngsmethode gibt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 130  

Autoren
Prof. Dr.-Ing. Jana von Horn, Dipl.-Ing. Christina Bonnet
Hochschule Bremen, Fakultät Architektur, Bau und Umwelt
Fachgebiet Industrie- und Siedlungswasserwirtschaft in Metropolregionen
Neustadtswall 30, 28199 Bremen
E-Mail: jana.von-horn@hs-bremen.de
Dipl.-Ing. Michael Koch, Katrin Schäfer, M. Sc.
Freie Hansestadt Bremen, Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Hanseatenhof 5, 28 195 Bremen
E-Mail: michael.koch@umwelt.bremen.de
Dipl.-Ing. Dietmar Gatke, Dipl.-Ing. Katharina Thielking
hanseWasser Bremen GmbH
Birkenfelsstraße 5, 28217 Bremen
E-Mail: gatke@hansewasser.de
Dr.-Ing. Holger Hoppe, Michael Jeskulke, M. Sc.
Dr. Pecher AG
Klinkerweg 5, 40699 Erkrath
E-Mail: holger.hoppe@pecher.de
 
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Einheitliches Konzept zur Bewertung von Starkregenereignissen mittels Starkregenindex

Zusammenfassung
Überflutungsereignisse durch außergewöhnliche Starkregen sind in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus des öffentlichen und fachlichen Interesses gerückt. Bei der Etablierung eines Starkregenrisikomanagements kommt der Risikokommunikation besondere Bedeutung zu. Für die allgemeinverständliche Vermittlung des Charakters von Starkregen als „extremes Naturphänomen“ wird der Ansatz des Starkregenindex als besonders geeignet angesehen. Aufbauend auf verschiedenen Fachbeiträgen zum Starkregenindex wird von den Autoren ein zwölfstufiger Starkregenindex vorgeschlagen, wobei sich die zwölf Stufen zu vier Starkregenkategorien zusammenfassen lassen. Die entwickelte einheitliche, ortsbezogene Starkregenindex-Methodik wird auf ein in Dortmund 2008 aufgetretenes Starkregenereignis exemplarisch angewendet, illustriert und hinsichtlich ihrer Eignung verifiziert.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 113  

Autoren
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt
Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft
TU Kaiserslautern
Postfach 3049
67653 Kaiserslautern
E-Mail: theo.schmitt@bauing.uni-kl.de
Dipl.-Ing. Marc Krüger, M.Sc.
Dipl.-Geogr. Angela Pfister
Dipl.-Ing. Michael Becker
Emschergenossenschaft/Lippeverband
Kronprinzenstraße 24, 45128 Essen
E-Mail: krueger.marc@eglv.de pfister.angela@eglv.de becker.michael@eglv.de
 
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Transformation zur Wassersensiblen Zukunftsstadt

Zusammenfassung
Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen keinen Zweifel daran, dass die Menschheit kurz davor ist, sich ihre eigene Lebensgrundlage durch Übernutzung der Ressourcen und Schädigung der Umwelt zu zerstören. Allerdings werden in unserem anscheinend postfaktischen Zeitalter derartige Erkenntnisse verstärkt zu Fake News erklärt, und umgekehrt werden Falschmeldungen zur Grundlage gesellschaftlicher Auseinandersetzungen und politischer Entscheidungen. Wenn über die Zukunftsstadt und die Transformation zur Stadt der Zukunft nachgedacht wird, muss entgegen dieser Entwicklung der auf wissenschaftlichen Fakten basierende, nachhaltige Schutz und Erhalt unseres Lebensraums für alle Menschen die oberste Maxime des Handelns sein. Dies bedeutet unter anderem, dass neben einer dauerhaft funktionsfähigen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien das Wasser im Fokus der Überlegungen stehen muss. Dabei sollte beachtet werden, dass Energie keine Ressourcen-Limitierung hat, Wasser jedoch häufig ein knappes Gut ist. Die Stadt der Zukunft wird bzw. muss also stark vom Wasser geprägt sein. Der vorliegende Beitrag zeigt Anforderungen an die wassersensible Zukunftsstadt auf und beschreibt erste, pragmatische und heute bereits umsetzbare Schritte, wie sich der Transformationsprozess aus Sicht der Wasserwirtschaft beginnen und gestalten lässt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 106  

Autor
Prof. Dr.-Ing. Markus Schröder
Tuttahs & Meyer
Ingenieurgesellschaft für Wasser-, Abwasser- und Energiewirtschaft mbH
Bismarckstraße 2-8 52066 Aachen
 
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Transition urbaner Wasserinfrastruktursysteme – notwendig und machbar?

Zusammenfassung
Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 hat auch Konsequenzen für die deutsche Wasserwirtschaft. Daraus sich ergebende zusätzliche Anforderungen bei gleichzeitigen Änderungen wichtiger Randbedingungen zeigen den Transitionsbedarf für die bestehenden Wasserinfrastruktursysteme. Aus Sicht der Transitionsforschung weist das bestehende „Regime“ Kennzeichen auf, die besondere Hemmnisse für Innovationen verursachen und die Anpassungen an die zusätzlichen Anforderungen und Veränderungen auf der Ebene der „Landschaft“ erschweren. Auch wenn sich bereits innovative Konzepte entwickelt haben bzw. sich entwickeln, ist für eine breitere Umsetzung dieser „Nischen“-Ansätze der Einsatz unterschiedlicher innovationsfördernder Instrumente notwendig und sinnvoll.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 121  

Autoren
Dr.-Ing. Thomas Hillenbrand Katharina Eckartz Dr.-Ing. Harald Hiessl
Claudia Hohmann Dr.-Ing. Jutta Niederste-Hollenberg
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
Breslauer Straße 48 76139 Karlsruhe
 
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Wasserwirtschaft auf der IFAT DWA-Messepräsenz: abwechslungsreich, informativ und unterhaltsam

Die DWA ist vom 14. bis 18. Mai 2018 mit einem abwechslungsreichen, informativen und unterhaltsamen Programm auf der IFAT in München, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Ressourcenwirtschaft vertreten. Hierzu zählen technisch-wissenschaftliche Foren, Hochschul- und Berufswettbewerbe sowie flankierende Angebote wie der DWA-Bookstore, das DWA-Jobcenter oder der DWA-Verbände- und -Firmenstand.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 98

Autorin:
Alexandra Bartschat  

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Dichtheitsprüfung von Freispiegelleitungen und Schächten,

Teil 1 Eigenüberwachung und Gütesicherung
Abwasserleitungen und -kanäle sowie Schächte und Inspektionsöffnungen sind dicht herzustellen, damit Grundwasser und Boden nicht durch exfiltrierendes Abwasser verschmutzt wird. Undichte Abwasserleitungen und -kanäle führen bei Infiltration von Grundwasser zu einer erheblichen Belastung des Abwassernetzes und der Abwasserbehandlungsanlagen. Wenn zusätzlich Bodenmaterial aus der Leitungszone ausgewaschen wird, ist sogar die Standsicherheit gefährdet. Sobald ein Bauvertrag geschlossen wird, bei dem die VOB Teil B Vertragsgrundlage ist, gilt für die Entwässerungskanalar-beiten DIN 18306 als Allgemeine ...

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 104

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com

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Führungs- und Spitzenpositionen auch für Frauen

Die Bayerische Wasserwirtschaftsverwaltung arbeitet daran
„In gemischten Teams ist das Arbeitsklima besser, die Dinge werden vielseitiger betrachtet, es entstehen mehr Ideen, und die Arbeitsergebnisse insgesamt werden gesteigert“, so Professor Martin Grambow, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft und Bodenschutz im Bayerischen Umweltministerium (StMUV). Der Chef der Bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung freut sich deshalb, dass seit Juli nun drei der zehn Referatsleiterpositionen….mehr: Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 101

Fazit
Es wurde eine gute Basis für mehr Frauen in Führungspositionen geschaffen, und die Statistiken lassen erwarten, dass mittelfristig die Frauenanteile weiter zunehmen sollten. Dennoch ist weiterhin eine Sensibilisierung aller für dieses Thema wichtig, damit mehr Frauen mit gutem Vorbild vorangehen.  

Kontakt
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) Referat 51 Baudirektorin Kerstin Staton Tel. 089/92 14-43 60 E-Mail: kerstin.staton@stmuv.bayern.de

Nähere Informationen zu den Karrieremöglichkeiten unter:
www.wasser.bayern.de/karriere

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Gebührenkalkulation: Zivilrechtliche und kalkulatorische Anpassungserfordernisse zur Einführung von neuartigen Sanitärsystemen

Zusammenfassung
Wegen sich ändernder Rahmenbedingungen ist zu erwarten, dass bestehende technische Systeme der Wasserver- und Abwasserentsorgung zukünftig umfassenden Modifizierungen unterliegen werden. Abhängig vom Umfang dieser Anpassungen ergeben sich Änderungen im Bereich der (gebühren-)rechtlichen Umsetzungen. Weiterhin ist zu erwarten, dass geltende Tarifgestaltungen an die veränderten technischen Bedingungen angepasst werden müssen. Die zu bewältigenden Umsetzungsprobleme im Rahmen der rechtlichen Bedingungen werden auf Basis eines Beispiels veranschaulicht.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 142  

Fazit
Anhand eines Beispiels im Rahmen möglicher „innovativer“ Transformationen vorhandener Entsorgungsstrukturen zeigt sich, dass einerseits bestehende Rechtskonstruktionen genutzt werden können, um vermeintliche Regelungslücken zu füllen (Eigentumsproblematik), andererseits aber auch Modifizierungen des Rechtsrahmens erforderlich scheinen („Grauwassergebühr“).  

Autoren
Dipl.-Math. oec. Dr. Harald Breitenbach Wirtschaftsprüfer
Ralf Ehre Rechtsanwalt
Mittelrheinische Treuhand GmbH
In den Weniken 1, 56070 Koblenz
 
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Wasserwirtschaft wichtiger Baustein der Klimaanpassung in den Kommunen

DBU/DWA-Expertenworkshop Wassersensible Zukunftsstadt
Wasser spielt bei der Klimaanpassung in den Städten eine große Rolle, sowohl bezüglich der Überflutungsvorsorge als auch hinsichtlich der Verdunstungskühlung. Auch unter energetischen Aspekten kann die Wasserwirtschaft viel zur Entwicklung der Zukunftsstadt beitragen, Stichwort Grau- und Schwarzwassernutzung. Eine Vielzahl erfolgreicher Pilotprojekte untermauert bereits heute die Möglich- und Fähigkeiten der Wasserwirtschaft. Noch fehlt aber die breite Umsetzung in der Fläche. Vor allem rechtliche, organisatorische und finanzielle Hemmnisse stehen einer solchen flächendeckenden Umsetzung noch im Wege. Technische Fragen sind deutlich weniger relevant. Vielmehr sehen die Experten ein fehlendes sektorübergreifendes Miteinander sowie unscharfe und unklare Zuständigkeiten als Bremsklötze. Planer und Entscheider aus allen betroffenen Bereichen möglichst frühzeitig zusammenbringen, im Optimalfall bereits in der Phase Null, Zuständigkeiten klären und definieren, Finanzierungstöpfe bereitstellen; über diese Notwendigkeiten bestand Einigkeit beim Expertenworkshop „Wassersensible Zukunftsstadt“, den die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) Mitte Januar in Osnabrück durchgeführt haben.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 96

Autor: Stefan Bröker  

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Beitrag der Wasserinfrastruktur zur Anpassung an den Klimawandel: die Akteure im Zusammenspiel

Zusammenfassung
Für die Gestaltung zukunftsfähiger und klimagerechter Städte spielen neuartige Wasserinfrastrukturen eine zentrale Rolle. Die Verknüpfung von grauen, blauen und grünen Infrastrukturen bietet neue (Ein-)Sichten auf den Umgang mit Wasser in der Stadt und die Gestaltung wasserbezogener Infrastrukturen. Für die Verknüpfung verschiedener Infrastrukturen ist ein Dialog zwischen Stadt- und Infrastrukturentwicklung erforderlich, in dem gemeinsam und auf Augenhöhe nach Strategien und Maßnahmen gesucht wird. Aktuelle Forschung zeigt, dass gekoppelte Infrastrukturen als Mittel zur Anpassung an den Klimawandel und zur Erhöhung der Lebensqualität gute Potenziale zur Anknüpfung an gängige Ziele und Diskurse in der Stadtentwicklung in Deutschland mitbringen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 137

Autoren
Dr. Martina Winker
ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung
Hamburger Allee 45 60486 Frankfurt am Main
E-Mail: winker@isoe.de
Jan Hendrik Trapp
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Zimmerstraße 13-15 10969 Berlin
E-Mail: trapp@difu.de

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Machbarkeit und Nutzen einer Implementierung des Modells zur Beurteilung der Umweltrelevanz nach Merkblatt DWA-M 149-7

Zusammenfassung
Seit Anfang 2016 ist das Merkblatt DWA-M 149-7 zur Beurteilung der Umweltrelevanz von Entwässerungssystemen als Weißdruck verfügbar. Im Zusammenhang mit der Forderung nach einer möglichst umfassenden Berücksichtigung nach DWA-A 143-1 könnte sich aus der ergänzenden Beurteilung der Umweltrelevanz eine weitere Eingangsgröße für die „Integrierte Sanierungsplanung“ ergeben. Um die Machbarkeit der systemtechnischen und prozessualen Implementierung, die Anwendbarkeit der Beurteilungssystematik und auch die Nutzbarkeit der daraus gewonnenen Erkenntnisse einzuordnen, wurde eigens ein Prüfprojekt ins Leben gerufen. Der Beitrag schildert die Vorgehensweise und beschreibt die Ergebnisse.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 24  

Autoren
Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Rüdiger Jathe
Funktionsbereichsleiter Netzsanierung
B. Sc. Geowiss. Nicole Bartel
Systemexpertin Netzsanierung
M. Sc. Geow. Sandra Petersen
Netzerweiterung und Abstimmungsverfahren
hanseWasser Bremen GmbH
Birkenfelsstraße 5 28217 Bremen
 
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Effizienter Einsatz von kontinuierlich durchströmten Sandfiltern bei der Spurenstoffelimination nach Ozonung und/oder Pulveraktivkohledosierung und mit granulierter Aktivkohle

Zusammenfassung
Die aktuell relevanten Verfahren zur Entfernung von Spurenstoffen aus Abwasser sind die Ozonung mit anschließender biologisch aktivierter Filtration, die Adsorption an Pulveraktivkohle (PAK) und die Adsorption an granulierter Aktivkohle (GAK). Bei allen drei Verfahren kann das kontinuierlich durchströmte Sandfilter (KDSF) – je nach Einsatzzweck mit Sand- oder GAK-Füllung – sehr gut eingesetzt werden. Ein wesentlicher Vorteil liegt dabei in der gleichzeitigen Spuren- und Feststoffentnahme in einer Filtereinheit. Der effiziente Einsatz von KDSF bei der Spurenstoffelimination in großtechnischen Anlagen wird durch eine zunehmende Anzahl von Anlagen im kommunalen/industriellen Bereich belegt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 31  

Autoren
Dipl.-Ing. Andreas Sack Dipl.-Ing. Hansjörg Lenz Dipl.-Ing. Ralf Nau Dipl.-Ing. Matthias Diel
Nordic Water GmbH
Hansemannstraße 41, 41468 Neuss

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Stuttgarter Runde: Experten für Kanalsanierung tagten auch 2017 wieder

Am 6. April 2017 führte der DWA-Landesverband Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart bereits zum siebten Mal in Folge die jährliche Fachveranstaltung „Stuttgarter Runde“ durch. 130 Experten aus Kommunen, Ingenieur-Büros, Firmen, Institutionen und Behörden sowie 26 Fachaussteller trafen sich dabei zum Erfahrungsaustausch.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 20

Autorin
Dipl.-Ing. agr. Susanne Hartwein
Marshallstraße 150
89231 Neu-Ulm
 
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Anleitung zur Qualitätskontrolle von kohlenstoffhaltigen Substraten zur Verbesserung der Denitrifikationsleistung

Eingangskontrolle der C-Quellen
Zusammenfassung

Durch die Zugabe von C-Quellen kann zusätzlich beim biologischen Kohlenstoff- und Stickstoffabbau auf den Kläranlagen die Bildung und Emission von CO2 und auch Lachgas maßgeblich begünstigt werden. Auf dem Klärwerk Pforzheim und Heidelberg fanden dazu umfängliche Messungen statt. Auf Basis der großtechnischen Messungen können intelligente Regelungskonzepte entwickelt werden (unter anderem für die Kohlenstoffdosierung), mit denen neben der klassischen Einhaltung der Ablaufanforderungen auch die Emission von Treibhausgasen reduziert werden kann. Mit der hier beschriebenen Qualitätskontrolle der eingesetzten kohlenstoffhaltigen Substrate wird es möglich, dass bei den Regelungsstrategien zur Kohlenstoffdosierung auch stoffspezifische Eigenschaften der C-Quellen einfließen. Ziel der Veröffentlichung ist es nicht, die kohlenstoffhaltigen Substrate (C-Quellen) nach „gut“ oder „schlecht“ zu bewerten, viel mehr ist das Ziel, Qualitätskontrollmaßnahmen vorzuschlagen, um eine benutzerabhängige Bewertung der eingesetzten C-Quellen zu ermöglichen. Für die einzelnen Bewertungskriterien können individuelle Qualitätsziele festgelegt werden. Anhand der Ziele und deren Einhaltung können die unterschiedlichen C-Quellen miteinander verglichen werden. Des Weiteren kann anhand der Ziele die Kontrolle der Qualität bei den späteren Lieferungen erfolgen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 46  

Autoren
Dipl.-Ing. Barbara Cybulski
Eigenbetrieb Stadtentwässerung Pforzheim
Am Mühlkanal 16, 75172 Pforzheim
E-Mail: barbara.cybulski@t-online.de

Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Feurer
Abwasserzweckverband Heidelberg
Tiergartenstraße 55, 69121 Heidelberg
E-Mail: juergen.feurer@azv-heidelberg.de
 
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Qualität ist planbar

Güteschutz Kanalbau lädt zum Erfahrungsaustausch ein
Die RAL-Gütesicherung Kanalbau ist in gleichem Maße auf Auftraggeber, Ingenieurbüros und ausführende Firmen ausgerichtet. Das Konzept basiert auf der Überzeugung, dass Qualität erst im Zusammenspiel aller Beteiligten einer Maßnahme wirksam gesichert wird. Über die Prüfung der Fachkunde von aus-führenden Unternehmen und Ingenieurbüros hinaus bietet die Gütegemeinschaft Kanalbau ihren Mitgliedern Grundlagen und Angebote zur Qualifizierung an. Fachkundige Mitarbeiter/-innen und eine Qualitätssicherung der Gütezeicheninhaber, bestehend aus Eigenüberwachung

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 22 Plattform für fachlichen Austausch Im Frühjahr 2018 finden Erfahrungsaustausche in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt statt. Los geht es am 21. Februar in Stuttgart. Am 1. März treffen sich Auftraggeber und Auftragnehmer in Rostock. Am 14. und 15. März folgen die Veranstaltungen in Leipzig und Magdeburg (Termine siehe www.kanalbau.com). Die Treffen verfolgen verschiedene Ziele: Einerseits dienen sie als Diskussionsforen für die stetige Weiterentwicklung der Gütesicherung im Sinne der Mitglieder, andererseits stellen sie eine Plattform für den kontinuierlichen Austausch der Beteiligten zum Thema „Qualität und Qualifikation“ dar.  

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Software-TWISTing: Integrierte Systeme für die Planung zukunftsfähiger kommunaler Wasserinfrastruktur

Zusammenfassung
Wasserver- und Abwasserentsorgung unterliegen einem zunehmenden Anpassungsdruck durch sich ändernde Rahmenbedingungen. Zur zielgerichteten Flexibilisierung bestehender Systeme können technische Innovationen, wie Neuartige Sanitärsysteme (NASS) oder bedarfsgerechte Trinkwassernetztopologien, eingesetzt werden. Eine softwareunterstützte ganzheitliche Planung ist dabei bisher nicht möglich. Im Rahmen des Projekts TWIST wurde ein integriertes Softwaresystem (TWIST-Softwarestack) entwickelt, das ein WebGIS zur Datenhaltung, eine ingenieurtechnische Simulationssoftware als Rechenkern sowie einen computerspielbasierten Simulator zur Visualisierung als Komponenten miteinander verbindet. Der TWIST-Softwarestack zeichnet sich aus durch die folgenden Spezifika: Integrierte Betrachtung von Wasser- und Abwasserteilströmen, Abbildung von technischen Innovationen, Datendurchgängigkeit, ganzheitliches Bewertungssystem als Entscheidungsmaßstab, zeitliche Darstellung und Bewertung von Transitionswegen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 39  

Autoren
Dr.-Ing. Heinrich Söbke Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong
Bauhaus-Universität Weimar Bauhaus-Institut für zukunftsweisende Infrastruktursysteme (b.is) Coudraystraße 7, 99423 Weimar
E-Mail: heinrich.soebke@uni-weimar.de

Dr. Andreas F. Hofmann
tandler.com Ges. für Umweltinformatik mbH
Am Griesberg 25-27, 84172 Buch am Erlbach
E-Mail: andreas.hofmann@tandler.com

Dipl.-Ing. Ingo Kropp
3S Consult GmbH, Büro Dresden
Schillerplatz 2, 01309 Dresden
E-Mail: kropp@3SConsult.de

Dr. Anja Miethke
Wupperverband
Untere Lichtenplatzer Straße 100, 42289 Wuppertal
E-Mail: anja.miethke@stadt.wuppertal.de

Daniel Schwarz
Diplom audio-visuelle Medien, takomat GmbH
Neptunplatz 6b, 50823 Köln
E-Mail: daniel.schwarz@takomat.com

Dr.-Ing. Thomas Hillenbrand
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
Breslauer Straße 48, 76139 Karlsruhe
E-Mail: thomas.hillenbrand@isi.fraunhofer.de
 
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WorldSkills Abu Dhabi 2017

Zweiter Platz im Berufswettbewerb „Water Technology“ für Patrick Gundert
Mit 42 Frauen und Männern trat das Team Germany im Oktober 2017 in Abu Dhabi bei den 44. WorldSkills, den Weltmeisterschaften der Berufe, in 37 Einzel- und Teamwettbewerben sowie einem Demonstrations-Skill (Water Technology) gegen die Besten der Welt an. Knapp 1300 junge Fachkräfte aus 59 Ländern und Regionen bewiesen in 51 Disziplinen ihr Können. Im Demonstrationswettbewerb „Water Technology“ belegte Patrick Gundert aus Neuwied den zweiten Platz, der erste Platz ging an den Iran. Mit 42 Frauen und Männern trat das Team Germany im Oktober 2017 in Abu Dhabi bei den 44. WorldSkills, den Weltmeisterschaften der Berufe, in 37 Einzel- und Teamwettbewerben sowie einem Demonstrations-Skill (Water Technology) gegen die Besten der Welt an. Knapp 1300 junge Fachkräfte aus 59 Ländern und Regionen bewiesen in 51 Disziplinen ihr Können. Im Demonstrationswettbewerb „Water Technology“ belegte Patrick Gundert aus Neuwied den zweiten Platz, der erste Platz ging an den Iran.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 18  

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Brücken bauen

Zukunfts-Workshop der Jungen DWA
Losgelöst und angekommen“ – unter diesem Motto stand der Zukunfts-Workshop der Jungen DWA am 29. September 2017 auf der Bundestagung der DWA in Berlin zwar nicht – aber es war deutlich spürbar von beidem etwas dabei. Seit 2012 im Aufbau, ist die Junge DWA nun an einem vielversprechenden Punkt angelangt – davon künden nicht nur zahlreiche regionale Treffen, sondern auch die Workshops auf Bundestagungen, ganz besonders dieser! Larissa von Marschall (Jena)

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 16

E-Mail: larissa_vm@web.de
www.dwa.de/jungedwa  

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Gewässerzustand, Zukunft der Klärschlammentsorgung, alternative Verfahren der Abwasserbehandlung

Breites Themenspektrum auf der DWA-Landesverbandstagung Nord
Zukunft der Klärschlammentsorgung, Phosphorrückgewinnung, Elimination von Spurenstoffen, Sanierung und Instandhaltung, Hochwasservorsorge und Starkregenmanagement – die aktuell wichtigsten Themen der Wasserwirtschaft standen Mitte September auch bei der DWA-Landesverbandstagung Nord in Ilsede/Peine im Mittelpunkt. Gut 300 Teilnehmer informierten sich im Industriedenkmal „Gebläsehalle“ der ehemaligen Ilseder Hütte über aktuelle Entwicklungen in der Wasserwirtschaft. Eine gut besuchte Fachausstellung rundete wie gewohnt die Veranstaltung ab.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 12

Stefan Bröker

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Energieautarke Kläranlage Jena

Erweiterung der Faulraumkapazität und Verwendung eines Grundlast-Blockheizkraftwerks
Zusammenfassung

Kläranlagen zählen zu den größten Energieverbrauchern einer Kommune, aus diesem Grund ist dem Thema Energieeffizienz und Energieeigenerzeugung große Beachtung zu widmen. Der Zweckverband JenaWasser und dessen Betriebsführer, die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH, haben in den letzten Jahrzehnten die Zentrale Kläranlage Jena kontinuierlich optimiert und sich dabei auch intensiv mit diesem Thema befasst. Mit dem Projekt „Energieautarke Kläranlage Jena“ konnte eine bilanzielle Energie-Eigenversorgung ohne Einsatz von Co-Fermenten erreicht werden. Kernstücke des Projekts sind die Erweiterung der Faulungsanlage sowie der Einsatz eines Grundlast-Blockheizkraftwerks und dessen Einbindung in die Steuerung der Kläranlage.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 53

Autoren
Robert Köllner René Stubenrauch
Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH
Rudolstädter Straße 39,
07745 Jena
E-Mail: robert.koellner@stadtwerke-jena.de
rene.stubenrauch@stadtwerke-jena.de  

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