Klärwerk.info - Wegweiser

Übersicht

Willkommen bei klaerwerk.info. Produkte suchen können Sie ganz einfach, indem Sie das gesuchte Produkt wie z.B. Pumpen  in das Feld „Produktsuche“ eingeben und dann die Enter-Taste drücken. Übersichtlich werden alle gelisteten Lieferanten angezeigt, die das Produkt führen, alle Artikel in www.Klärwerk.info, die sich mit dem Produkt beschäftigen sowie alle Fortbildungsveranstaltungen mit diesem Thema.

Ansonsten finden Sie alle Artikel geordnet in Sachgebiete. Klaerwerk.info bietet eine umfassende Fülle von Informationen und Links, die man täglich braucht. Damit Sie wissen, wo Sie was finden, nachfolgend eine Übersicht über die einzelnen Sachgebiete:

A. Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen chronologisch geordnet. Suchen Sie frühere Meldungen, so sehen Sie in den Sachgebieten nach oder geben rechts oben einen Suchbegriff in das Suchen-Feld ein.

1)      Tägliche Meldungen

B. Forum

1)      Fragen und Antworten

Das Forum steht allen Nutzern zur Verfügung. Hier können Sie alle Beiträge lesen, selbst Beiträge erstellen oder auf Beiträge antworten

C. Fachwissen

Hier schreiben Praktiker für Praktiker. Haben Sie auch etwas Interessantes zu berichten, so schreiben Sie uns an Kontakt@Klaerwerk.info .

1)     Abwasserreinigung
2)      Energie- und E-Technik
3)      Kanal- und Entwässerung
4)      Maschinentechnik
5)      Labor
6)      Schlammbehandlung
7)      Gaserzeugung und BHKW
8)      Aus Bund Ländern und EU
         a) Vom Bund
         b) Aus der EU und aller Welt
         c) Aus den einzelnen Bundesländern (geordnet nach Bundesländer)
9)      Recht und Gesetze
         a) Beiträge zum Umweltgesetzbuch
         b) Beiträge zur Wasserrahmenrichtlinie (WWRL)
         c) Beiträge zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)
10)    Neue Fachliteratur
         a) Neue Bücher
         b) CD/ DVD's
         c) Downloads
         d) Fachzeitschriften
         e) Lexika und Wörterbücher
11)  Tipps und Tricks

D. Berufliches

Der zweite Schwerpunkt von Klärwerk.info. Hier finden Sie alles für Arbeitnehmer und Vorgesetzte und was Sie persönlich angeht.

1)      Arbeitssicherheit
         a) Unfallverhütungsvorschriften- Regeln und Information
         b) Formulare und Erlaubnisscheine
         c) Gesetze und Verordnungen zur Arbeitssicherheit
         d) Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung
         e) Unterweisungshilfen
         f ) Hilfen zur Gefährdungsbeurteilung
         g) Ex-Schutz auf Kläranlagen
2)
      Tarif- und Arbeitsrecht
         a) Tarifrecht, Tarifvertrag, Gehaltsrechner und mehr
         b) Mitarbeitergespräche, Mitarbeiterbeurteilung
         c) Leistungsorientierte Bezahlung
         d) Tabelle TVöD (West)
         e) Arbeitszeugnisse
3)      Aus- und Weiterbildung
         a) Ansprechpartner
4)      Azubiseite
         a) Ausbildungshilfen für Ausbilder und "Azubis"
         b) Musterkläranlage
         c)  Prüfungsaufgaben
         d) Übungsaufgaben
         e) Informationen für Auszubildende
         f)  UT-Ausbildertreffen Fachkraft für Abwassertechnik
         g) Formeln, PSE und weitere Hilfen
5)      Meisterschüler
         a) Informationen für Meisterschüler
         b) Prüfungsaufgaben
6)        Offene Stellen

E. DWA-Infos

1)      Klärwerksnachbarschaften
         a) Kläranlagennachbarschaften in Bayern
         b) Kläranlagennachbarschaften in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
         c) Kläranlagennachbarschaften in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland
2)      DWA-Informationen
         a) DWA Arbeitsblätter
         b) KA-Betriebs-Infos
         c) Mitgliederrundbriefe aus den Landesverbänden
         d) Meldungen der DWA

F. Kläranlagen

1)      Links zu Kläranlagen und Abwasserverbänden
2)      Kläranlagen - Videos
3)      Meldungen von den Kläranlagen

G. Nützliches

1)      Wetter und Hochwasser
2)      Firmennachrichten
3)      Verbandsnachrichten        
4)      Nützliche Links
         a) Umweltschutzorganisationen
         b) Fachzeitschriften, Lexika und Wörterbücher
         c) Behörden
         d) Berufsverbände und Vereinigungen
         e) Fachinformationen
         f) Gesetze und Verordnungen
5)      Meldungen aus der Wissenschaft
6)      Meldungen aus aller Welt
7)      Allgemeine Meldungen und Berichte

H. Fortbildungsdatenbank

1)      Fortbildungen
2)      Fortbildungen in Österreich
3)      Fortbildungen in der Schweiz
4)      Messen und Tagungen

I. Produktsuche/ Lieferanten

J. Kontakt

1)      Impressum
2)      Über Uns
3)      Kontakt

21.08.2018 02:17

Klärwerk.info / Ablage / Meldungen der DWA 2007

Meldungen der DWA 2007

Januar 2007 April 2007 Juli 2007  Oktober 2007 
Februar 2007 Mai 2007 August 2007  November 2007
März 2007 Juni 2007  September 2007  Dezember 2007 

 

Dezember 2007 

Aktivkohle zur besseren Abwasserreinigung 

Benchmarking - Projekt Rheinland Pfalz 

Branchenführer der DWA 
November 2007 

Bericht vom Symposium Microthrix 

Tagungsband der 5. DWA-Klärschlammtage 

DWA-Information zur Ifat 2008 

Hirthammer Abwasserkalender 2008 

Berliner Wasserbetriebe müssen Akteneinsicht gewähren 

Korrespondenz Wasserwirtschaft neue wasserwirtschaftliche Fachzeitschrift der DWA 

DWA-Aufruf zur Mitarbeit 
Oktober 2007 

DWA veröffentlicht Leistungsvergleich 2006 

Kostenlose Rechtsauskunft 

Leitfaden zur Erkennung und Behebung von Betriebsproblemen bei Tropfkörper, Rotationstauchkörpern und getauchten Festbette 

Neuer Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung zum staatlich anerkannten Abschluss "Geprüfter Abwassermeister / Geprüfte Abwassermeisterin" ab März 2008 in Essen  

Abwasserringversuch zur Toxizität von Abwässern 

Fachausschuss " Automatisierung " sucht Verstärkung 

Umweltfachleute formulieren ihre Erwartungen an die Politik - DWA liefert Sachargumente für den politischen Beratungsprozess 

Die DWA informiert 

Wasser-Wirtschafts-Kurse M/3 

Europäisches Wasser-, Abwasser- und Abfall-Symposium während der IFAT 2008 

Ein Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses KA-5 in Abstimmung mit dem Fachausschuss KA-12 

Kommentar zum Merkblatt DWA-M 115, Teile 1 bis 3 
September 2007 

" Geprüfte Kanalfachkraft " ein neuer Kurs 

Erfahrungsaustausch der Gewässerschutzbeauftragten 

Neue DWA-Arbeitsgruppe "Transfer von RIMAX-Ergebnissen in die Praxis" 
August 2007 

" Arbeitsschutzkonzept für Abwassertechnische Anlagen " 

Tagungsband " Wasserwirtschaft - Demographischer Wandel -Auswirkungen auf die „ Ver - und Entsorgungsinfrastruktur" 

Umweltfachleute formulieren ihre Erwartungen an die Politik 

„Auf gute Nachbarschaft - von der Kläranlage zum Gewässer " 
Juli 2007 

Kleinkläranlagen rücken in den Blickpunkt 

Neue Broschüre: Arbeitsschutzkonzept für abwassertechnische Anlagen 

Untersuchungen zur elektrochemisch unterstützten Denitrifikation (Kommunale Abwasserbehandlung) 

Gerätebörse 

2. Optimierung von Absetzbecken zur Regenwasserbehandlung (Entwässerungssysteme) 

Stellenbörse für Stellenangebote und -gesuche 

Aktuelles aus dem Hauptausschuss Recht 

Neue Broschüre: Arbeitsschutzkonzept für abwassertechnische Anlagen 

DWA veröffentlicht Jahrbuch 
Juni 2007 

Woche der Umwelt 

DWA Trainingszentrum in China 

Benchmarkingprojekt in Bayern 

Mitarbeiter für Fachausschuss " Behandlung Biogener Abfälle " gesucht 

Datenverarbeitung auf Kläranlagen 

Fachkundenachweises für Kleinkläranlagen Wartung 

Fachleute diskutieren über eine zukunftsfähige Wasser­wirtschaft 

Aktive Nachbarschaftshilfe für eine bessere Umwelt 

Ökologische Aufwertung der Gewässer durch die Verbesserung der Durchgängigkeit 
Mai 2007 

Neue DWA- Arbeitsgruppe sucht Experten 

Regenwasserbehandlung mit Lamellenabscheidern 

Schwimmende Aufwuchskörper gegen Blähschlamm 

Fremdwasser - was ist das? 

Hohe Effizienz öffentlicher Abwasserunternehmen-Erfahrungsaustausch der Großstädte in Freiburg im Breisgau 

Kleinkläranlagen rücken in den Blickpunkt 
April 2007 

Gerichtsentscheid über Anforderungen an qualifizierte Stichprobe

Berichte über Fremdwasser 

Bewertung undichter Abwasserkanäle 
März2007 

DWA veröffentlicht Jahrbuch 

DWA -Stellungnahme zu geplanter Klärschlammverordnung 

Abwasserteiche mit großer Akzeptanz 

Neue DWA- Arbeitsgruppe sucht Experten 

Urteil: Die Abwassersatzung und der Kontrollschacht 

Leichtflüssigkeitsabscheider mit Fehlern 
Februar 2007 

Mitarbeit erwünscht im Fachausschuss " Biogas "  

DWA-Preise vergeben 

Gebührenentwicklung bei Abwasser und Abfall  
•  Workshop des Fachausschusses KA-1 und seiner Arbeitsgruppen 

 

Aktivkohle zur besseren Abwasserreinigung

Sol lautete der Titel einer Fachtagung im Juni 2007 in Ulm/ Baden-Württemberg.
In der Korrespondenz Abwasser Ausgabe 12/07 Seite 1213 ff werden die Vorträge vorgestellt. Es handelte sich um ein FuE-Vorhaben, das vom Land gefördert wurde.
In einem Ausblick meinte Prof. Dr. Kapp, dass das Verfahren anwendungsreif sei und nur noch Detailfragen zu klären sind.

[ nach oben ]


Benchmarking - Projekt Rheinland Pfalz

In der Korrespondenz Abwasser Heft 12/2007 ab Seite 1251 ff  beschreibt Winfried Schreiber vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz des Landes Rheinland- Pfalz das gemeinsame Handeln von Landesregierung, Kommunen, kommunalen Spitzenverbänden und wasserwirtschaftlichen Fachverbänden an dem Leistungsvergleich der kommunalen Unternehmen aus Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Diese Zusammenarbeit hat zu aussagekräftigen Ergebnissen geführt, insgesamt 109 Unternehmen der Sparte Abwasserbeseitigung haben teilgenommen. Dies zeigt das große Interesse an dem Projekt und ist ein Beleg dafür, das Benchmarking als wichtiger Bestandteil der bundesdeutschen Modernisierungsstrategien von den kommunalen Unternehmen akzeptiert wird, wenn geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden.

[ nach oben ]


Branchenführer der DWA

Link zum Branchenführer der DWA:
http://www.dwa.de/service/branchenfuehrer/index.asp 

[ nach oben ]


Bericht vom Symposium Microthrix

In der KA, Korrespondenz Abwasser, berichtet Georg Thielebein vom 2. Norddeutschen Symposium, das am 1. Februar 2007 stattfand. Über 200 Teilnehmer waren nach Bad Bramstedt gekommen, um sich über das Thema Schaum, Schwimm- und Blähschlamm zu informieren. Organisiert wurde die Veranstaltung vom DWA-Landesverband Nord, der Fachhochschule Kiel und dem Abwasser-Zweckverband Pinneberg.

Den ganzen Bericht findet man KA, Abwasser Abfall, Novemberausgabe 2007 auf Seite 1109 ff.

[ nach oben ]


Tagungsband der 5. DWA-Klärschlammtage

Vom 21. bis 23. Mai 2007 fand in Hildesheim diese Veranstaltung statt bei der sich über 200 Teilnehmer in 35 Vorträgen zu den Schwerpunktthemen
- aktuelle rechtliche Entwicklung zur Klärschlamm Verwertung
- Techniken der Klärschlamm Behandlung
- thermische Behandlung und Ordnung von Klärschlammen
informierten. Inzwischen liegt der Tagungsband mit den hochinteressanten Vorträgen vor und kann bei der DWA-Bundesgeschäftsstelle bestellt werden.
Der Preis beträgt 47 € zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten (39 € für fördernde Mitglieder)
Bestellen richtet man an die E-Mail-Adresse kirstein@dwa.de

[ nach oben ] 


DWA-Information zur Ifat 2008

Die DWA bietet ihren Mitgliedern erstmals eine Präsentation ihres
Unternehmens im Rahmen eines Gemeinschaftsstands auf der IFAT 2008 - 15.
Internationale Fachmesse für Wasser - Abwasser - Abfall - Recycling vom 5.
- 9. Mai 2008 in der Neuen Messe München. Ziel ist es dabei, die
Unternehmen optimal auf der IFAT zu präsentieren und sie von vielen
organisatorischen und technischen Fragen eines Messeauftritts zu entlasten.
Durch den gemeinsamen Auftritt mit der DWA erzielen die Unternehmen eine
deutlich höhere Aufmerksamkeit bei den Besuchern.

Der Gemeinschaftsstand wird rund 200 m² groß sein und für bis zu 20
Aussteller bereit stehen. Jeder Aussteller wird seinen eigenen Bereich
erhalten, der mit allen Erfordernissen ausgestattet ist. Als gemeinsam zu
nutzenden Raum gibt es einen Besprechungs- und Catering-Bereich sowie
eine Empfangstheke, die von Mitarbeitern der DWA besetzt wird.

Da noch einige Plätze frei sind, können sich Interessenten bis zum 16.
November 2007 an die DWA-Bundesgeschäftsstelle, Marianne Treppmacher,
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef, Tel.: 02242 872-128, Fax: 02242
872-100, E-Mail: treppmacher@dwa.de wenden.

Weitere Informationen und ein Fax-Antwortblatt finden Sie unter:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3487

[ nach oben ]


Hirthammer Abwasserkalender 2008

174 Seiten, Ringbindung, 10,2 x 17 cm
ISBN: 3-88721-301-5, F. Hirthammer Verlag
Einzelpreis: EUR 7,95 - Staffelpreise auf Anfrage

Dieser praktische und robuste Kalender ist Ihr täglicher Begleiter
durch 366 Tage des Jahres 2008. Auf zwei Seiten pro Woche haben Sie
ausreichend Platz, alles zu notieren, was Sie nicht vergessen wollen oder
dürfen, z. B. auch den Wetterschlüssel. Im Infoteil finden Sie wichtige
Hinweise, Tipps und Informationen. Häufig benötigte Tabellen und Formeln
helfen Ihnen bei der täglichen Arbeit, aber auch wichtige Adressen und
Veranstaltungen sind verzeichnet. Durch sein handliches Format hat er in
jeder Brusttasche Platz. Der Kugelschreiber passt in die Ringbindung
und ist so immer griffbereit.

Weitere Informationen und Bestellung:

http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3494

[ nach oben ]


Berliner Wasserbetriebe müssen Akteneinsicht gewähren

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat am 2. Oktober 2007 in zwei Berufungsverfahren das Land Berlin als Genehmigungsbehörde verpflichtet, den jeweiligen Klägern Einsicht in die Akten der zuständigen Senatsverwaltung sowohl zur Genehmigung der Berliner Wassertarife für das Jahr 2004, einschließlich der von den Berliner Wasserbetrieben vorgelegten Kalkulationsunterlagen, als auch zur Genehmigung von Tarifen der Berliner Stadtreinigungsbetriebe für die Abfallentsorgung und Straßenreinigung für die Kalkulationsperioden 1999/2000 sowie 2001/2002, einschließlich der entsprechenden Kalkulationsunterlagen, zu gewähren, soweit die Unterlagen Daten enthalten, die das jeweilige Berliner Monopolgeschäft der genannten Betriebe enthalten.

In einem weiteren Verfahren hat das Gericht die Berliner Wasserbetriebe zur Gewährung von Akteneinsicht in die im Verfahren zur Genehmigung der Berliner Wassertarife für das Jahr 2004 eingereichten Kalkulationsunterlagen verpflichtet. Auch hier ist das Einsichtsrecht auf die Informationen beschränkt, die das Berliner Monopolgeschäft der Berliner Wasserbetriebe betreffen.   

http://www.dwa.de/portale/dwa_master/dwa_master.nsf/home?readform&objectid=F14979096A2CC605C125722D0051CABC&editor=no&&submenu=_1_3_3&&treeid=_1_3_3&#Spektrum

Br 11-07

[ nach oben ]


Korrespondenz Wasserwirtschaft neue wasserwirtschaftliche Fachzeitschrift der DWA

Hennef, 16. Oktober 2007 - Beruflicher Erfolg braucht Vernetzung und Kommunikation. Dies leisten Fachverbände und ihre Veröffentlichungen - auf Papier wie online. Aus diesem Grund wird die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) ab Januar 2008 für ihre wasserwirtschaftlich engagierten Mitglieder ein weiteres Verbands- und Fachorgan - die KW - Korrespondenz Wasserwirtschaft - zur Verfügung stellen. Die Themengebiete der drei DWA-Hauptausschüsse „Gewässer und Boden", „Hydrologie und Wasserbewirtschaftung" und „Wasserbau und Wasserkraft" sowie der DWA-Fachgemeinschaft „Hydrologische Wissenschaften" sollen in der monatlich erscheinenden Zeitschrift gleichgewichtig vertreten sein. Somit deckt die DWA mit ihren Mitgliederzeitschriften KA - Abwasser, Abfall und KW - Korrespondenz Wasserwirtschaft sowie den Supplements KA-Betriebs-Info und gewässer-info mit Ausnahme des Trinkwassers alle wichtigen Bereiche des wasserbezogenen Umweltschutzes ab: Siedlungsentwässerung, Entsorgung, Wasserwirtschaft, Betrieb von Abwasseranlagen und Gewässerunterhaltung. Für Mitglieder der Vereinigung sind diese Zeitschriften zudem kostenfrei im Mitgliederbereich der DWA-Internetseiten www.dwa.de abrufbar. 

Charakterisierung der KW - Korrespondenz Wasserwirtschaft

Die KW ist ein Organ der DWA. Fachlich steht sie für die allgemein wasserwirtschaftlichen Themen Hydrologie, Wasserbewirtschaftung, Bodenschutz, Wasserbau, Wasserkraft, Gewässerentwicklung, Grundwasser, Hydromechanik und Hochwasserschutz. Hinzu kommen Querschnittsthemen wie Recht, Wirtschaft, Bildung und internationale Zusammenarbeit. Die Zeitschrift behandelt somit technische, naturwissenschaftliche, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte. Neben ausführlichen Fachbeiträgen bietet sie umfassende Informationen „aus der Branche": Aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft und Praxis, Neues aus der Arbeit der DWA und ihrer Gremien sowie alle für den Wasserwirtschaftler wichtigen Kurznachrichten: Namen und Köpfe, einschlägige Rechtsprechung, abgeschlossene Dissertationen, neu erschienene Bücher und Medien sowie aktuelle Veranstaltungshinweise.

Pressemitteilung der DWA

Herausgeben wird die KW - Korrespondenz Wasserwirtschaft von der wirtschaftlichen Schwestervereinigung der DWA, der Gesellschaft zur Förderung der Abwassertechnik e. V. (GFA), die ebenfalls in Hennef/ Sieg ansässig ist.

Weitere Informationen zur KW - Korrespondenz Wasserwirtschaft und den anderen Zeitschriften der DWA:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr. Frank Bringewski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-190, Fax 872-151
E-Mail: bringewski@dwa.de
www.dwa.de

[ nach oben ] 


DWA-Aufruf zur Mitarbeit

Unter dem Titel „Ihre Erfahrung ist gefragt! Überprüfung des DWA-Regelwerks " informiert die DWA über die anstehenden Überarbeitungen von Arbeits- und Merkblättern.

Welche Erfahrungen haben die Anwender gemacht, wo besteht Überarbeitungsbedarf? Sind in den Papieren Passagen schwer verständlich oder nicht eindeutig?

Aktuell stehen folgende ATV-DVWK Blätter auf dem Plan:

M363 Herkunft, Aufbereitung und Verwertung von Biogasen
M504 Verdunstung in Bezug zu Land Nutzung, Bewuchs und Boden
A142 Abwasserkanäle und- Leitungen in Wassergewinnungsgebieten
A 199-1 Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen, Teil 1: Dienstanweisung für das Personal von Abwasseranlagen.
M 807.Abgrenzung von Herstellungskosten und Erhaltungsaufwand bei Abwasseranlagen

Anregungen leitet man an die DWA-Bundesgeschäftsstelle Tel. 02242-872135 oderan die E-mail Adresse Mayer@dwa.de

Br 11-07

[ nach oben ]


DWA veröffentlicht Leistungsvergleich 2006

Am 19. bundesweiten Leistungsvergleich haben sich 6089 kommunale Kläranlagen mit einer Ausbaugröße von 139 Mio. EW teilgenommen. Das entspricht einer Beteiligung von 93 Prozent (auf Basis EW). Die Grundlage der Erhebung sind wieder die Einzelmessungen aus der Selbstüberwachung. Hier zeigt sich auch, dass die Kläranlagen regelmäßig und zuverlässig analysieren.

Unter www.dwa.de bei den Menüpunkten „ Fachthemen-kommunale Abwasserbehandlung - aus der Facharbeit " können die Dateien kostenlos heruntergeladen werden.

[ nach oben ]


Kostenlose Rechtsauskunft

Die DWA bietet ihren Mitgliedern kostenlose Rechtsauskünfte an. Die Fragen werden von Rechtsanwalt Reinhart  Piens  (Essen) beantwortet. Seine Fragen  oder Probleme kann man an die DWA- infostelle schicken.

Zuständig ist Sebastian Förster Telefon 02242-872333 oder per E-Mail an foerster@dwa.de

[ nach oben ]


Leitfaden zur Erkennung und Behebung von Betriebsproblemen bei Tropfkörper, Rotationstauchkörpern und getauchten Festbette

Die DWA-Arbeitsgruppe KA- 6. 3 hat Betriebsdaten von Kläranlagen mit Tropf- und Tauchkörpenr bzw. getauchten Festbetten ausgewertet. Aus der Erhebung geht hervor, dass bei Betriebsproblemen der Biologie auf den einzelnen Kläranlagen sehr unterschiedlich vorgegangen wird. Damit zukünftig auf allen Kläranlagen ein möglichst homogener Kenntnisstand über mögliche Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten vorhanden ist, wurde ein Leitfaden erstellt. Es werden darin häufig auftretende Betriebsprobleme beschrieben und Möglichkeiten zur Erkennung von Ursachen dargestellt bzw. Hilfen zur Behebung angeboten.

Der vollständige Bericht steht allen die DWA-Mitgliedern im Mitgliederbereich der DWA- Homepage unter www.dwa.de (Fachinformationen/ Arbeitsberichte) kostenlos zur Verfügung. Nichtmitglieder und Mitglieder können den Arbeitsbericht kostenpflichtig bei der DWA anfordern unter Telefon 02242 - 872180 oder an E-Mail: die.mihan@dwa.de

[ nach oben ]


Neuer Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung zum staatlich anerkannten Abschluss "Geprüfter Abwassermeister / Geprüfte Abwassermeisterin" ab März 2008 in Essen

Teilnehmer, die eine staatliche Prüfung zur Fachkraft für Abwassertechnik oder eine staatliche Prüfung zum Ver- und Entsorger/in mit einem Abschluss zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten oder in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf mit Erfolg abgeschlossen haben und eine mindestens 1-jährige bzw. 2-jährige Berufspraxis nachweisen, können sich zum nächsten Meister-Lehrgang in Blockform anmelden. Der Lehrgang beginnt am 10. März 2008 in Essen und dauert 19 Monate. Er gliedert sich in die drei wesentliche Abschnitte: - Grundlegende Qualifikationen - Handlungsspezifische Qualifikationen - Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen Für den Lehrgang sind insgesamt 7 Blöcke mit 11 Wochen begleitender Unterricht für die Grundlegenden und Handlungsspezifischen Qualifikationen sowie zwei Wochen begleitender Unterricht für die Berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse vorgesehen.
Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter Tel.: 02242 872-119,
per Fax: 02242 872-135,
per E-Mail: ullmann@dwa.de oder im Internet unter:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3467  

[ nach oben ]


Abwasserringversuch zur Toxizität von Abwässern

Im Frühjahr 2008 soll einen Ringversuch zur Bestimmung der Toxizität von Abwasser und Abwasserinhaltsstoffen an Hand des TTC- Tests durchgeführt werden.

Wer Interesse an der Teilnahme hat, kann sich bei Thomas Bendt melden.
Seine E-Mail-Adresse ist thomas.bendt@stadt-duesseldorf.de

[ nach oben ]


Fachausschuss " Automatisierung " sucht Verstärkung

Der Ausschusses KA-13 arbeitet im Wesentlichen am Regelwerk für messtechnische Einrichtungen und deren Einbindung in EMSR- technische Systeme. Prozessleittechnik und Kommunikation sind weitere Aufgabengebiete.
Die Mitgliederbasis besteht aus Verfahrenstechnikern, Bauingenieuren und Elektrotechnikern und soll erweitert werden. Interessenten, die in den genannten Themen Erfahrungen gesammelt und dort aktuell tätig sind, werden gebeten sich zu melden.
Dazu wendet man sich bis zum 15. Oktober 2007 an die DWA-Bundesgeschäftsstelle Telefon 02242 - 872142 oder an thaler@dwa.de

[ nach oben ]


Umweltfachleute formulieren ihre Erwartungen an die Politik - DWA
liefert Sachargumente für den politischen Beratungsprozess

Als interdisziplinär agierender Umweltverband positioniert sich die DWA
mit ihren aktuell herausgegebenen Erwartungen an die Politik. Das nach
2005 und 2006 zum dritten Mal in Folge herausgegebene
DWA-Politikmemorandum bezieht medienübergreifend Stellung zu Gewässerschutz,
Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Energiewirtschaft und Klimaschutz. Es ist
Grundlage einer zukünftig verstärkten Politikberatung der Vereinigung, mit der
die DWA noch intensiver als bisher ihre Sachargumente den Politikern
von Bund und Ländern vermitteln möchte. Insbesondere ist es das Anliegen
der Vereinigung, den Sachverstand des breiten Netzwerkes der in der DWA
organisierten Fachleute der Politik anzubieten.

Dafür hat die DWA mit der Ernennung von Dr. Frank Andreas Schendel zum
Repräsentanten für die politische Arbeit der Vereinigung in Berlin
sowie der kürzlich erfolgten Eröffnung eines Hauptstadtbüros wichtige
Voraussetzungen geschaffen. Das Politikmemorandum wurde im Rahmen der
Eröffnung des Berliner DWA-Büros an Astrid Klug, Parlamentarische
Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, überreicht.
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3420

[ nach oben ]


Die DWA informiert

Die IFAT - Internationale Fachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall und
Recycling -, die das nächste Mal vom 5. bis 9. Mai 2008 in München
stattfindet, erweitert ihr Angebot: Hinzu kommt das Thema Küsten- und
Hochwasserschutz. Außerdem wird dem Bereich Energie aus Abfallstoffen mehr
Bedeutung beigemessen. Zudem wurde die IFAT 2008 vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie in die Liste der Messen zum neuen
Förderprogramm für Messeteilnahmen junger innovativer Unternehmen aufgenommen.

Die DWA bietet erstmals ihren Mitgliedern eine Präsentation ihres
Unternehmens im Rahmen eines Gemeinschaftsstands. Ziel ist es dabei, die
Unternehmen optimal auf der IFAT zu präsentieren und sie von vielen
organisatorischen und technischen Fragen eines Messeauftritts zu entlasten.
Durch den gemeinsamen Auftritt mit der DWA erzielen die Unternehmen eine
deutlich höhere Aufmerksamkeit bei den Besuchern.

Der Gemeinschaftsstand wird rund 200 m² groß sein und für bis zu 20
Aussteller bereit stehen. Jeder Aussteller wird seinen eigenen Bereich
erhalten, der mit allen Erfordernissen ausgestattet ist. Als gemeinsam zu
nutzenden Raum gibt es einen Besprechungs- und Catering-Bereich sowie
eine Empfangstheke, die von Mitarbeitern der DWA besetzt wird.

Interessenten können sich bis zum 14. September 2007 an die
DWA-Bundesgeschäftsstelle, Marianne Treppmacher, Theodor-Heuss-Allee 17, 53773
Hennef, Tel.: 02242 872-128, Fax: 02242 872-100,
E-Mail: treppmacher@dwa.de wenden.

Weitere Informationen und ein Fax-Antwortblatt finden Sie unter:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3378

[ nach oben ]


Wasser-Wirtschafts-Kurse M/3

Kostenanalyse und Kostensteuerung in der Abwasserwirtschaft
März 2007 in Kassel, 334 Seiten, 105 Abbildungen, 22 Tabellen,
broschiert, DIN A5
ISBN 978-3-939057-88-8
Ladenpreis: EUR 52,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 41,60

Der Kurs beinhaltet Themen wie Einflussfaktoren auf Investitions- und
Betriebskosten von abwassertechnischen Anlagen, Erfahrungen von
verschiedenen Planungs-, Ausschreibungs- und Vergabearten und deren
Auswirkungen auf die Kosten sowie Methoden zur Berechnung der wirtschaftlichsten
Lösung. Es sind Kostenangaben für die Bereiche Abwasserreinigung,
Abwasserableitung und Schlammbehandlung sowie Erkenntnisse und Erfahrungen zu
Projektcontrolling, Benchmarking und Kosten- und Leistungsrechnung in
diesem Band zusammen gefasst. Des Weiteren sind Erfahrungen bei der
Finanzierung der Abwasserentsorgung und Möglichkeiten bei der
Gebührenkalkulation und deren rechtliche Rahmenbedingungen angegeben. Ebenso sind
Erkenntnisse von Planern, Betreibern und verschiedenen DWA-Ausschüssen,
die sich mit Fragen zu Kosten und Wirtschaftlichkeit auseinandersetzen,
in diesem Buch enthalten.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3439

[ nach oben ] 


Europäisches Wasser-, Abwasser- und Abfall-Symposium während der IFAT 2008

Am 5. Mai 2008 öffnet zum fünfzehnten Mal die IFAT - Internationale Fachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling - auf dem Gelände der Neuen Messe in München ihre Tore. Parallel zu dieser weltweit größten und wichtigsten Umweltmesse gibt es für die Besucher vom 5. bis 9. Mai 2008 ein ausgesuchtes internationales Konferenzprogramm. Wie in den Jahren zuvor haben sich vier deutsche und europäische Fachverbände zusammengetan, um den Besuchern der IFAT ein hochaktuelles Konferenzprogramm zu bieten: Die Deutsche Vereinigung für Wasser, Abwasser und Abfall (DWA) organisiert gemeinsam mit ihrem europäischen Dachverband, der European Water Association (EWA), den Wasser- und Abwasserteil des Symposiums. Den Abfallblock veranstaltet der VKS im VKU (Verband kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung im Verband kommunaler Unternehmen e.V.) gemeinsam mit der International Solid Waste Association (ISWA).
Wasser und Abwasser
Im Wasser- und Abwasserbereich wird den Besuchern und Teilnehmern als internationales Gemeinschaftsprojekt die von der European Water Association (EWA), der amerikanischen Water Environment Federation (WEF) sowie der Japan Sewage Works Association (JSWA) veranstaltete dritte gemeinsame Fachkonferenz zum Thema „Herausforderungen des 21. Jahrhunderts an eine nachhaltige Wasserwirtschaft" angeboten. Die DWA widmet sich in ihrem Konferenzprogramm unter anderem dem Hochwasserschutz, dem Küstenschutz und den Erneuerbaren Energien. Zusammen mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern wird die DWA - neben den thematischen Konferenzen - Veranstaltungen mit einem regionalen Focus durchführen, unter anderem dem Mittleren und Nahen Osten sowie Afrika.
Abfall
Für den Themenbereich Abfall bietet der VKS im VKU drei interessante Fachveranstaltungen an. Die Veranstaltung „Energiequelle Abfall - Chance für den Klimaschutz" befasst sich mit der Energieerzeugung mittels verschiedener Energieträger und deren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Näher betrachtet werden dabei Restabfall, Sekundärbrennstoffe, Biomasse sowie Bio- und Deponiegas. Unter dem Titel „Fahrzeugtechnik als Faktor für Luftreinhaltung" widmet sich ein weiterer Veranstaltungsblock den Möglichkeiten zur Reduktion von Emissionen aus technischen Geräten, die in der Straßenreinigung und in der Abfallsammlung eingesetzt werden müssen. Besucher der Fachveranstaltung „Stoffstrommanagement und Entsorgungslogistik" erwarten die Themen Lenkung der Sekundärrohstoffströme auf Länderebene, mobile und stationäre Sammelkonzepte zur separaten Erfassung hochwertiger Wertstoffe sowie Hinweise zur Vernetzung einer professionellen Sortierung und Vermarktung von Wertstoffen in kommunaler Regie.
Die Fachveranstaltungen finden am 5. und 8. Mai 2008 statt.
Asien / Mittel- und Osteuropa / Foren
Die Messe München führt darüber hinaus noch diverse Veranstaltungen durch, unter anderen zu China, Indien und den Mittel- und Osteuropäischen Ländern (MOL) und bietet in zwei Foren Ausstellern eine Veranstaltungsplattform.
Programm, weitere Informationen und Anmeldung

Informationen zum Programm sind ab Mitte September 2007 im Internet unter
http://ifat.dwa.de abrufbar.
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Barbara Sundermeyer-Kirstein
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: +49-2242-872-181, Fax: 872-135, E-Mail: kirstein@dwa.de

[ nach oben ]


Ein Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses KA-5 in Abstimmung mit dem Fachausschuss KA-12

In der Septemberausgabe 2007 der KA findet man einen Bericht, in dem eine Übersicht über Phänomene, Ursachen und Problemanalyse von Betriebsstörungen an Nachklärbecken von Belebungsanlagen kommunaler Kläranlagen gegeben wird. Zielgerichtete betriebliche Maßnahmen werden abgeleitet und erläutert.
Den kompletten Bericht findet man in der KA Abwasser Abfall ab Seite 896

[ nach oben ]


Kommentar zum Merkblatt DWA-M 115, Teile 1 bis 3

Indirekteinleitung nicht häuslichen Abwassers
Dr. Andrea Poppe; Dr. Friedrich Reinhold
September 2007, 121 Seiten, 4 Abbildungen, 5 Tabellen, DIN A4
ISBN 978-3-940173-07-2
Ladenpreis: EUR 112,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 89,60

In den drei Teilen "Rechtsgrundlagen", "Anforderungen" und "Praxis der
Indirekteinleiterüberwachung" der Merkblattreihe DWA-M 115 werden
zahlreiche praktische Hinweise zur Erfassung, Bewertung und Überwachung von
Indirekteinleitungen aus Industrie, Gewerbe und damit vergleichbaren
Dienstleistungsunternehmen zur Festlegung der Einleitungsbedingungen
gegeben. Neben den notwendigen Anpassungen an die aktuellen rechtlichen,
technischen und formalen Rahmenbedingungen zielte die Neufassung der
Merkblätter vor allem darauf ab, die Verantwortung und die Möglichkeiten
des Satzungsgebers für eine den örtlichen Gegebenheiten angepasste
Ausgestaltung der Benutzungsbedingungen für die öffentliche Abwasseranlage
stärker als bisher zu betonen. Der Kommentar soll diese Absicht ergänzend
unterstützen, indem er die rechtlichen und
technisch-naturwissenschaftlichen Hintergründe der Anleitungen näher erläutert und wertvolles
Erfahrungswissen aus der Praxis weitergibt.

Die Merkblätter DWA-M 115, Teile 1 bis 3 sind im Kommentar im
Originaltext in synoptischer Darstellung mit abgedruckt.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3440

[ nach oben ]


" Geprüfte Kanalfachkraft " ein  neuer Kurs

Im Oktober 2006 fand der letzte Kurs mit Teilnehmern aus verschiedenen Bundesländern statt. Zusammen mit acht Referenten wurde in drei Wochen der umfangreiche Kurseinhalt erarbeitet. Auf Grund des unterschiedlichen Ausbildungsstands und der unterschiedlichen Fachgebieten aus denen die Teilnehmer kamen, ergaben sich interessante Fachgespräche aber auch ein großes Diskussionsbedürfnis.

Der nächste Kurs beginnt am 24. September 2007, die Ansprechpartnerin ist Ulrike Matthäi, erreichbar unter Telefon 02242 - 872144 oder

unter www.dwa.de  dort : Veranstaltungen, Bildungsdatenbank.

[ nach oben ]


Erfahrungsaustausch der Gewässerschutzbeauftragten

Am 11. und 12. September veranstaltet die DWA in Kassel den 9.Erfahrungsaustausch. Schwerpunkte sind die Erwartungen der  DWA zum neuen Wasserrecht innerhalb des Umweltgesetzbuches, Stand und Entwicklung der Regenwasserbewirtschaftung, die Indirekteinleiterbewirtschaftung und der Einfluss von Umweltmanagementsystemen auf die Arbeit der Gewässerschutzbeauftragten.

Weitere Informationen durch die DWA Telefon 02242 - 872215

[ nach oben ]


Neue DWA-Arbeitsgruppe "Transfer von RIMAX-Ergebnissen in die Praxis"

Mit der Förderaktivität "Risikomanagement extremer
Hochwasserereignisse" (RIMAX) unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF) über 30 Verbundprojekte mit bis zu 20 Millionen Euro. Unter der
Koordination des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) werden Projekte in
den Bereichen:

- Integrierte Konzepte für ein Hochwasserrisikomanagement

- Technischer Hochwasserschutz

- Querschnittsaufgaben (Bildung, Risikokommunikation,...)

bearbeitet.

Zur effizienten Verbreitung der Forschungsergebnisse wird die
DWA-Arbeitsgruppe AG HW-4.5 im Fachausschuss "Hochwasservorsorge" (FA HW-4) des DWA-Hauptausschusses "Hydrologie und Wasserbewirtschaftung" (HA HW)
eingerichtet. Aufgabe dieser Arbeitsgruppe ist es, den Kontakt zwischen
den in der Praxis des Hochwasserschutzes / Risikomanagements tätigen
Personen und den Forschungsprojekten herzustellen.

[ nach oben ]


" Arbeitsschutzkonzept für Abwassertechnische Anlagen "

Diese neue Informations- Broschüre wurde vom DWA - Landesverband Baden Württemberg erstellt.

Zielgruppe sind kleinere bis mittlere Anlagenbetreiber, die dort praxisorientierte Hilfe finden. Beispielsweise wird erläutert wer für die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter im Einzelnen verantwortlich ist oder man findet Unterstützung beim Erstellen einer Gliederung für ein Arbeitsschutzkonzept.

Bestellen kann man die Broschüre über den DWA Landesverband Baden Württemberg Telefon 0711 - 8966310 zum Preis von € 10,- zuzüglich Versandkosten.

[ nach oben ]


Tagungsband " Wasserwirtschaft - Demographischer Wandel -Auswirkungen auf die „ Ver - und Entsorgungsinfrastruktur"

Anfang Mai fand in Weimar mit über 100 Teilnehmern eine Gemeinschaftstagung zu den Folgen des demographischen Wandels statt. Themenschwerpunkten waren:

- Herausforderungen für die Betreiber von Trink- und Abwassernetzen - Forderungen an die Politik

- Auswirkungen der demographischen Veränderung auf die Betreiber

- Veränderungen in den Bereichen Planung, Personal und Finanzen

- Podiumsdiskussion: den Wandel aktiv gestalten- wo liegen die Lösungsansätze? Was ist zu tun?

Den Tagungsband erhält man bei der DWA-Bundesgeschäftsstelle, Kundenzentrum, Telefon 02242 - 872333 oder an E-Mail: kundenzentrum@dwa.de zum Preis von 47 € (Mitglieder 39 €)

[ nach oben ]


Umweltfachleute formulieren ihre Erwartungen an die Politik

DWA liefert Sachargumente für den politischen Beratungsprozess

Als interdisziplinär agierender Umweltverband positioniert sich die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) mit ihren aktuell herausgegebenen Erwartungen an die Politik. Das nach 2005 und 2006 zum dritten Mal in Folge herausgegebene DWA-Politikmemorandum bezieht medienübergreifend Stellung zu Gewässerschutz, Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Energiewirtschaft und Klimaschutz. Es ist Grundlage einer zukünftig verstärkten Politikberatung der Vereinigung, mit der die DWA noch intensiver als bisher ihre Sachargumente den Politikern von Bund und Ländern vermitteln möchte. Insbesondere ist es das Anliegen der Vereinigung, den Sachverstand des breiten Netzwerkes der in der DWA organisierten Fachleute der Politik anzubieten.

Dafür hat die DWA mit der Ernennung von Dr. Frank Andreas Schendel zum Repräsentanten für die politische Arbeit der Vereinigung in Berlin sowie der kürzlich erfolgten Eröffnung eines Hauptstadtbüros wichtige Voraussetzungen geschaffen. Das Politikmemorandum wurde im Rahmen der Eröffnung des Berliner DWA-Büros an Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, überreicht.

Chancen für neues Wasserrecht nutzen

Die DWA begrüßt die Neugestaltung der Gesetzgebungskompetenz für die Wasserwirtschaft im Rahmen der Föderalismusreform und mahnt gleichzeitig an, EU-Vorgaben mit Augenmaß in nationales Recht umzusetzen. Welche weiteren Vorschriften über die europäisch geprägten Vorgaben hinaus auf Bundesebene notwendig sind, gilt es bei der Kodifizierung des Umweltrechts in einem Umweltgesetzbuch sorgfältig zu prüfen. Reformbedarf wird nach wie vor gesehen bei der Abwasserabgabe. Diese habe ihre Lenkungsfunktion nahezu verloren. Die im Gesetz festgeschriebenen Sanktionsmechanismen seien überzogen, heißt es in dem Papier. Bei der weiteren Ausfüllung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ist neben der Hochwasservorsorge auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu berücksichtigen.

Bodenschutz effektiv gestalten

Zum Bodenschutz stellt die DWA fest: „Das seit 1998 bestehende deutsche Bodenschutzrecht hat sich als flexibles Instrument bewährt. Der Schutz des Bodens ist sehr stark von regionalen und lokalen Gegebenheiten geprägt." In dem bisher vorliegenden Entwurf der EU für eine Bodenschutzrichtlinie werden für Deutschland keine Verbesserungen gesehen, vielmehr jedoch zusätzliche bürokratische Vorgaben. Der Handlungsbedarf für europäische Regelungen bedarf einer grundsätzlichen Überprüfung.

Abfallrecht weiter entwickeln

Die Europäische Abfallrahmenrichtlinie befindet sich in der Novellierung. Hier betrachtet die DWA es als Ziel, „das zum Teil überregulierte Abfallrecht zu vereinfachen, klarer zu gestalten und einen nachhaltigen Ressourcenschutz zu gewährleisten." In manchen Bereichen, etwa bei der Abfallablagerung, gibt es in Deutschland sich überschneidende und widersprechende Regelungen.

Zum Klärschlamm heißt es in dem Politik-Memorandum: „Eine Novellierung der Klärschlammverordnung ... wird von der DWA begrüßt. ... Eine sachgerechte Novellierung würde die Bedeutung der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung stützen ...". Bei der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung unterstützt die DWA den Aufbau von Qualitätssicherungssystemen.

Energienutzung im Sinne des Klimaschutzes nachhaltig gestalten

Erstmals in das Politik-Memorandum aufgenommen wurden die The-men Energiewirtschaft und Klimaschutz. Danach begrüßt die DWA die Klimaschutzinitiativen der Bundesregierung und weist darauf hin, dass die Wasserwirtschaft Lösungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Energiegewinnung bietet: zum Beispiel die Nutzung von Wasserkraft und die energetische Nutzung des Klärschlamms.

Bei der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen und von Pflanzen zur Energiegewinnung wird angemahnt, die Belange des Gewässerschutzes zu beachten.

Bezüglich des Klimaschutzes will die DWA Folgen des Klimawandels für die Wasserwirtschaft sichtbar machen und Handlungsoptionen entwickeln für die Aufgabenbereiche Hoch- und Niedrigwasser, Wasserverfügbarkeit und Qualität sowie Wasserkraft und Schifffahrt.

Das DWA-Politikmemorandum 2007 kann bei der DWA-Bundesgeschäftsstelle angefordert oder von der DWA-Website heruntergeladen werden (Tel. 0 22 42/872-333, www.dwa.de).

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) ist in Deutschland Sprecherin für alle übergreifenden Wasserfragen und setzt sich intensiv für die Entwicklung einer sicheren und nachhaltigen Wasserwirtschaft ein.

Als politisch und wirtschaftlich unabhängige Organisation arbeitet sie fachlich auf den Gebieten Wasserwirtschaft, Abwasser, Abfall und Bodenschutz. In Europa ist die DWA die mitgliederstärkste Vereinigung auf diesem Gebiet und nimmt durch ihre fachliche Kompetenz bezüglich Normung, Bildung und Information der Öffentlichkeit eine besondere Stellung ein.

Die rund 14 000 Mitglieder repräsentieren die Fachleute und Führungskräfte aus Kommunen, Hochschulen, Ingenieurbüros, Behörden und Unternehmen. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten liegt auf der Erarbeitung und Aktualisierung eines einheitlichen technischen Regelwerkes sowie der Mitarbeit bei der Aufstellung fach-spezifischer Normen auf nationaler und internationaler Ebene. Hierzu gehören nicht nur die technisch-wissenschaftlichen Themen, sondern auch die wirtschaftlichen und rechtlichen Belange des Umwelt- und Gewässerschutzes.

[ nach oben ]


„Auf gute Nachbarschaft - von der Kläranlage zum Gewässer "

So lautete das Motto der DWA auf der " Woche der Umwelt " am 5. und 6. Juni 2007 in Berlin im Park von Schloss Bellevue. Dort veranstaltete die DWA auch ein einstündiges Fachforum " Berufschancen in der Wasserwirtschaft ". Während auf betrieblicher Ebene in vier Fachrichtungen UT-Fachkräfte ausgebildet werden, zeichnet sich bei den Führungskräften ein zukünftiger Fachkräftemangel ab. Da die Studentenzahl in den Ingenieurwissenschaften rückläufig ist, besonders bei den Bauingenieuren, die als Ingenieure mit Fachrichtung Siedlungswasserwirtschaft in der Entsorgungswirtschaft gebraucht werden.

Auf die guten Berufsaussichten - die es nicht nur in Deutschland gibt, sondern auch  im Ausland  - hat das Fachforum der DWA hingewiesen.

[ nach oben ]


Kleinkläranlagen rücken in den Blickpunkt

Auch in der Zukunft wird es nicht möglich sein, alle Haushalte an eine zentrale Abwasserbeseitigungsanlage anzuschließen. In den meist ländlichen Gebieten ohne zentrale Abwasserreinigung stellt die Behandlung der Abwässer in Kleinkläranlagen den Stand der Technik dar. Diese können ihre Reinigungsleistung jedoch nur erbringen, wenn sie fachgerecht betrieben und regelmäßig gewartet werden. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) bietet hierfür eine Qualifizierung des Betriebspersonals sowie eine Zertifizierung von Fachbetrieben an.

Fachkunde definiert und bundesweit anerkannt

Kleinkläranlagen können nur bei fachkundigem Betrieb und Wartung die notwendigen Reinigungsleistungen erbringen. Die bauaufsichtlichen Zulassungen stellen an die Kleinkläranlagen bezüglich der Reinigungsleistung die gleichen wasserrechtlichen Anforderungen wie an herkömmliche Kläranlagen für bis zu 1 000 Einwohner. Die Wartung darf ausschließlich von fachkundigem Personal durchgeführt werden. Dazu bietet die DWA den Erwerb der geforderten Fachkunde für das Wartungspersonal an, welche bundesweit definiert und durch die 133. Vollversammlung der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) bestätigt wurde. Die Harmonisierung der Zugangsvoraussetzungen, Inhalte und Dauer der Schulungen zum Erwerb des Fachkunde-Nachweises garantieren eine bundeseinheitliche Durchführung.

Zertifizierte Fachunternehmen sichern den ordnungsgemäßen Kleinkläranlagenbetrieb zum Nutzen der Gewässer

Die Fachkunde eines jeden Mitarbeiters im Bereich der Wartung ist eine notwendige Voraussetzung für diese Tätigkeit. Darüber hinaus garantieren die nach dem freiwilligen, seit Jahren bewährten DWA-Zertifizierungssystem anerkannten Fachfirmen eine besonders hohe Qualität der Wartung. Damit werden Betriebsstörungen und daraus folgende Gewässerbelastungen vermieden. Entwickelt vom Landesverband Nord, ist es mittlerweile auch in anderen DWA-Landesverbänden eingeführt worden. Im Landesverband Sachsen/Thüringen bieten 34 zertifizierte Fachunternehmen diesen hohen Wartungsstandard.

Tagungsschwerpunkt „Technische und wirtschaftliche Fragen zu einer nachhaltigen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung"

Während der Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen befasst sich der Themenblock „Ausgewählte technische und wirtschaftliche Fragen zu einer nachhaltigen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung" mit der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Freistaat Thüringen und der aktuellen Vergabepraxis sowie deren Konsequenzen für Auftraggeber und Auftragnehmer. Zudem werden das Benchmarking kleinerer Kläranlagen und die Energieproblematik in der Abwassertechnik behandelt.

Weitere Informationen zur dezentralen Abwasserentsorgung in Thüringen

Dr.-Ing. Ralf Englert
Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Bauingenieurwesen, Lehrstuhl Siedlungswasserwirtschaft
Coudraystraße 7, 99423 Weimar, Tel. (03643) 584617, Fax 584648
E-Mail: info@dwa-st.de , www.dwa-st.de

Weitere Informationen zur dezentralen Abwasserentsorgung

DWA-Landesverband Baden-Württemberg: www.dwa-bw.de
DWA-Landesverband Bayern: www.dwa-bayern.de
DWA-Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland: www.dwa-hrps.de
DWA-Landesverband Nord: www.dwa-nord.de
DWA-Landesverband Nordrhein-Westfalen: www.dwa-nrw.de
DWA-Landesverband Nord-Ost: www.dwa-no.de
DWA-Landesverband Sachsen/Thüringen: www.dwa-st.de

[ nach oben ]


Neue Broschüre: Arbeitsschutzkonzept für abwassertechnische Anlagen

Als Führungskraft im Abwasserbereich tragen Sie Verantwortung für die
Sicherheit und den Gesundheitsschutz Ihrer Mitarbeiter. Die Broschüre
gibt Ihnen hierzu Hinweise und Hilfestellungen, um den Aufgaben und
Pflichten des Arbeitsschutzes nachzukommen. Hierzu wird ein
Arbeitsschutzkonzept für abwassertechnische Anlagen vorgestellt, nach welchem sich die
Forderungen aus dem Arbeitsschutzgesetz mit den dazugehörigen
Verordnungen, den Unfallverhütungsvorschriften und den Regeln für Sicherheit und
Gesundheitsschutz praxisgerecht umsetzen lassen.

Die beispielhafte Gliederung des Konzeptes mit Erläuterungen ermöglicht
die Übertragung auf die unterschiedlichsten Abwasserbetriebe. Dem
Konzept liegt der Standard zur Organisation des Arbeitsschutzes in
Abwasserbetrieben nach dem Merkblatt "Anforderungen an die Qualifikation und
die Organisation von Betreibern von Abwasseranlagen (DWA - M 1000)"
zugrunde, welcher für eine Bestätigung nach dem Technischen
Sicherheitsmanagement (TSM) Voraussetzung ist.

Preis: EUR 10,00 - zzgl. Versandkosten.

Bestellung über die Homepage des DWA LV Baden-Württemberg

[ nach oben ]


Untersuchungen zur elektrochemisch unterstützten Denitrifikation (Kommunale Abwasserbehandlung)

Miroslaw Krzemieniewski und Joanna Rodziewicz (Olsztyn/Polen)

Zusammenfassung: Aufbauend auf Laboruntersuchungen zu einer elektrochemischen Unterstützung der Denitrifikation werden Vorschläge zur technischen Nutzung dieses Verfahrens gemacht. Dabei wird auch beschrieben, wie bestehende Kläranlagen nachgerüstet werden können.

KA Heft 7/2007 Seite 704

[ nach oben ]


Gerätebörse

Der DWA-Landesverband Baden-Württemberg bietet über seine Homepage
www.dwa-bw.de - Link: Aktuelles - eine Börse für zum Verkauf stehende
gebrauchte Geräte.
Die Einträge sind kostenlos für Betreiber der Kläranlagen- und
Kanal-Nachbarschaften.

Die Geräte werden für die Dauer von 6 Wochen eingestellt.

http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3227

[ nach oben ]


2. Optimierung von Absetzbecken zur Regenwasserbehandlung (Entwässerungssysteme)

Dieter Grotehusmann, Ulrich Kasting und Michaela Hunze (Hannover)
 
Zusammenfassung: In Messungen wurde nachgewiesen, dass bei starker hydraulischer Belastung aus Abscheideanlagen nach den „Richtlinien für bautechnische Maßnahmen an Straßen in Wassergewinnungsgebieten" (RiStWag) zuvor sedimentierte Stoffe schlagartig ausgetragen werden können. Durch die bislang übliche Zulaufkonstruktion werden die Zuflüsse oberhalb des Dauerwasserspiegels in das Becken geleitet, was zu vertikalen Strömungen Richtung Beckensohle mit der Gefahr der Remobilisierung dort abgelagerter Sedimente führt. Das Sedimentdepot beträgt nach einer Erhebungsuntersuchung von etlichen Beckenanlagen im Mittel rund 14 m³/ha abflusswirksame Fläche. Mit Hilfe von dreidimensionalen Simulationsrechnungen der Strömungs- und Sedimentationsprozesse wurde eine optimierte Zulaufkonstruktion erarbeitet.

KA  7/2007 Seite 690

[ nach oben ]


Stellenbörse für Stellenangebote und -gesuche

Der DWA-Landesverband Baden-Württemberg bietet seit 2006 eine
Internet-Plattform für Stellenangebote und -gesuche auf regionaler und
überregionaler Ebene. Ingenieurbüros, Firmen und Gemeinden können ihren
geplanten Personalbedarf für qualifizierte und ausgebildete Fachkräfte auf der
Homepage des DWA Landesverbandes Baden-Württemberg www.dwa-bw.de unter
der Rubrik "Stellenbörse" einstellen.
Parallel hierzu werden auch Stellengesuche von Absolventen der
UT-Berufe
veröffentlicht.
Dieser Service ist für Betreiber abwassertechnischer Anlagen aus
Baden-Württemberg und persönliche DWA-Mitglieder kostenlos. Alle Einträge
werden für die Dauer von 6 Wochen mit einer weiteren Verlängerungsoption
eingestellt.

http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3228

[ nach oben ]


Aktuelles aus dem Hauptausschuss Recht

Aus Sicht des Hauptausschusses „Recht", der sich mit der Rechtsentwicklung auf Landes-, Bundes- und Europaebene befasst, war das Jahr 2006 ereignisreich. Eine Weichenstellung für den Bereich des Umweltrechts hat mit der Föderalismusreform stattgefunden. Der Weg für ein einheitliches und umfassendes Umweltgesetzbuch des Bundes ist damit frei geworden. An der sich anschließenden Debatte über die Gestaltung dieses umfangreichen Vorhabens beteiligt sich der DWA-Hauptausschuss „Recht" intensiv. Zu diesem Zweck ist eine neue Ad-hoc-Arbeitsgruppe RE-00.2 „UGB" zusammengetreten, die diesen Rechtssetzungsprozess, u. a. auf Grundlage des DWA-Politikmemorandums, begleitet. Die breite Zustimmung für eine Novellierung des Rechts der Abwasserabgabe, die auf dem DWA-Workshop „25 Jahre Abwasserabgabe in der Praxis" Ende 2005 zu erkennen war, hat der HA RE zum Anlass genommen, die gewonnenen Erfahrungen praktisch umzusetzen. Im Frühjahr 2006 hat sich die Ad-hoc-Arbeitsgruppe RE-00.1 „Abwasserabgabe" konstituiert um ein Positionspapier zu erarbeiten, das dem Reformbedarf unter Beachtung der Lenkungswirkung des Abwasserabgabenrechts Rechnung trägt. Durch die letzte Satzungsänderung waren auch geringfügige Änderungen des DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des ATV-DVWKRegelwerkes" notwendig, die in der Oktoberausgabe der KA dargestellt wurden. Die überarbeitete Fassung wird voraussichtlich Anfang 2007 in Kraft treten.

Im Mai 2006 haben in Kassel unter der Leitung des HA RE die ersten „DWA-Rechtstage" stattgefunden. Bei der Tagung für interessierte Fachleute waren neben den aktuellen Entwicklungen aus dem Bereich Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Bodenschutzrecht auch die Wasserrahmenrichtlinie, die Grundwasserrichtlinie sowie die Umwelthaftungsrichtlinie mit ihren Inhalten und Umsetzungsfragen Thema. Es gab an abendlichen Thementischen Gelegenheit zu intensiven Diskussionen.

Ein weiterer Punkt der Arbeit des Hauptausschusses war die Befassung mit dem neuen Umwelt-Rechtsbehelfegesetz. Das Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 2003/35/EG und ist Bestandteil des Regelungsbereichs des sog. „Aarhus-Übereinkommen". Als wesentliche Neuerung enthält das Gesetz die erweiterte Einführung einer Verbandsklage für anerkannte inländische und ausländische Vereinigungen.

[ nach oben ]


Neue Broschüre: Arbeitsschutzkonzept für abwassertechnische Anlagen

Als Führungskraft im Abwasserbereich tragen Sie Verantwortung für die
Sicherheit und den Gesundheitsschutz Ihrer Mitarbeiter. Die Broschüre
gibt Ihnen hierzu Hinweise und Hilfestellungen, um den Aufgaben und
Pflichten des Arbeitsschutzes nachzukommen. Hierzu wird ein
Arbeitsschutzkonzept für abwassertechnische Anlagen vorgestellt, nach welchem sich die
Forderungen aus dem Arbeitsschutzgesetz mit den dazugehörigen
Verordnungen, den Unfallverhütungsvorschriften und den Regeln für Sicherheit und
Gesundheitsschutz praxisgerecht umsetzen lassen.

Die beispielhafte Gliederung des Konzeptes mit Erläuterungen ermöglicht
die Übertragung auf die unterschiedlichsten Abwasserbetriebe. Dem
Konzept liegt der Standard zur Organisation des Arbeitsschutzes in
Abwasserbetrieben nach dem Merkblatt "Anforderungen an die Qualifikation und
die Organisation von Betreibern von Abwasseranlagen (DWA - M 1000)"
zugrunde, welcher für eine Bestätigung nach dem Technischen
Sicherheitsmanagement (TSM) Voraussetzung ist.

Preis: EUR 10,00 - zzgl. Versandkosten.

Bestellung über die Homepage des DWA LV Baden-Württemberg:

http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3302

[ nach oben ]


DWA veröffentlicht Jahrbuch

Die Beständigkeit des Wandels

Hennef, 27. März 2007 - Soeben erschienen ist das Jahrbuch 2007 der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA). Die informativ gestaltete Broschüre enthält auf über 100 Seiten unter anderem den Tätigkeitsbericht 2006 sowie viele weitere wissenswerte Fakten über die rund 14 000 Mitglieder zählende Vereinigung.
 
Aus der Praxis für die Praxis

 
Unter dem Motto „Die Beständigkeit des Wandels" führen der DWA-Präsident Otto Schaaf und der DWA-Geschäftsführer Johannes Lohaus die Leser des Jahrbuchs in die Arbeit der auf diesem Gebiet mitgliederstärksten Vereinigung in Europa ein. Es wird eine positive Bilanz gezogen über die elfjährige Präsidentschaft von Hermann H. Hahn sowie ein Blick auf die kommenden Aufgabenfelder der Vereinigung geworfen. Hier sind vor allem die Bereiche Klimawandel und erneuerbare Energien sowie die demografische Entwicklung zu nennen. Das Fazit für die Zukunft der Vereinigung ist ebenso einfach wie prägnant: „Aus der Praxis für die Praxis wird bei allem Wandel der Grundsatz der DWA-Arbeit bleiben."

Inhalte des DWA-Jahrbuchs  

Erfolgreich durch das Jahr:

  • aus der Bundesgeschäftstelle,
  • Berichte aus den sieben DWA-Landesverbänden,
  • Berichte aus den DWA-Fachgremien der Bereiche Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall,
  • Zahlen und Fakten unter anderem zu Finanzen, Mitgliederentwicklung, Zertifizierung und Ökobilanz
    einschließlich eines Überblicks über das DWA-Regelwerk,
  • Übersichten zu den Organen und Ansprechpartnern der DWA in der Bundesgeschäftsstelle und den Landesverbänden sowie
  • eine Übersicht über die personelle Zusammensetzung der ehrenamtlichen Fachgremien. 

Weitere Informationen / Bestellung
 
Das DWA-Jahrbuch wird an interessierte Mitglieder der Vereinigung verschickt. Alle weiteren Interessenten können das Jahrbuch von der DWA-Homepage (www.dwa.de ), Rubrik „Wir über uns",  herunterladen bzw. kostenlos ein Exemplar bei der Bundesgeschäftstelle in Hennef bestellen:
 
DWA-Bundesgeschäftstelle
Kundenzentrum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333, Fax 872-100
E-Mail: kundenzentrum@dwa.de

[ nach oben ]

 


Woche der Umwelt

Am 5. und 6. Juni 2007 findet die „Woche der Umwelt " statt. Im Park von Schloss Bellevue in Berlin kann man eine Ausstellung über innovativer Umweltschutztechnologie- und Projekte besichtigen. Die Ausstellung wird gemeinsam vom Bundespresseamt und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt durchgeführt. 190 Aussteller präsentieren ihre Produkte. Die DWA ist mit dem Projekt " Auf gute Nachbarschaft - von der Kläranlage zum Gewässer. Erfahrungsaustausch und Fortbildung in Nachbarschaften " präsent.

Alle wasserwirtschaftlichen Schwerpunkte der Ausstellung findet man im Ausstellerverzeichnis.

www.woche-der-umwelt.de

[ nach oben ] 


DWA Trainingszentrum in China

Für das Personal in der Wasserwirtschaft wurde mit Sitz in Peking das " Sino-German  Training in Center for Water and Environment Ltd. " mit weiteren Partnern gegründet. Damit sollen die deutsch-chinesischen Beziehungen im Bereich der Umwelttechnik und wirkungsvoll gefördert werden und zum nachhaltigen Betrieb der Umweltschutzanlagen in China beitragen, teilte die DWA bei der Vertragsunterzeichnung in Frankfurt mit. Wichtigste Aufgaben sind die Weiterbildung bei Personal und Verwaltung, aber auch der  fachliche Austausch soll durch Tagungen und Konferenzen und Beratung gefördert werden.

[ nach oben ]


Benchmarkingprojekt in Bayern

Im Sommer wird eines der größten Benchmarking Projekte aus dem Abwasserbereich gestartet. Ziel ist, den Teilnehmern eine gute Standortbestimmung und Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten zu geben.

Das Besondere dieses Projektes ist, dass es ist für drei Größenklassen konzipiert wurde. Das kleinste Modul wendet sich an Betreibern von Abwasseranlagen unter  10.000 Einwohnerwerten, das mittlere ist für Anlagen von 10.000 bis 100.000  EW ausgelegt und das dritte für Anlagen über 100.000 EW.

Alle drei Modulen folgen dem Fünf- Säulen- Modell, nämlich Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Qualität, Kundenservice und Nachhaltigkeit, entsprechend den DWA- Leitlinien.

Grundsätzlich wird für die Aufwands-/ Kostenbetrachtungen der Gesamt- bzw. Betriebsaufwand ins Verhältnis zu den Einwohnerwerten, der Ausbaugröße, der Jahresabwassermenge und der Länge des Kanalnetzes gesetzt.

Man hat den Datenerhebungsumfang möglichst klein gehalten, beim mittleren Modul sind z.B. 110  Fragen zu beantworten.

Hilfestellung geben auch die geplanten Informationsveranstaltungen im Juni, die für die unterschiedlichen Größenklassen in ganz Bayern angeboten werden.

Weitere Informationen unter www.abwasserbenchmarking-bayern.de

[ nach oben ]


Mitarbeiter für Fachausschuss " Behandlung Biogener Abfälle " gesucht

Zusammen mit dem Arbeitskreis zur "Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen" bearbeitet der Fachausschuss " Behandlung Biogener Abfälle " in zwei Arbeitsgruppen aerobe  sowie anaerobe Verfahren der biologischen Abfallbehandlung. Zurzeit befasst sich der Ausschuss mit der CO- Vergärung, hinzu kommen sollen künftig die Techniken der Mechanisch Biologischen Anlagen.

Gesucht werden deshalb ehrenamtliche Kollegen, die auch an den künftigen DWA- Regelwerken mitarbeiten wollen. Fachleuter, die umfangreiche Erfahrungen mitbringen und mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sind, werden gebeten sich zu melden.

Weitere Informationen über die DWA- Bundesgeschäftsstelle unter Telefon 02242 - 872106 oder unter www.dwa.de

[ nach oben ]


Datenverarbeitung auf Kläranlagen

Über den Stand und Entwicklungspotenzial von Software auf Kläranlagen berichtet der Autor  Dipl. Ing. Gero Fröse in der KA Abwasser Abfall vom Juni 2007. In dem Artikel werden für ausgewählte Anwendungsbereiche der aktuelle Stand, der existierende Bedarf und die weitere Entwicklung beschrieben. Der Autor kommt zu der Einschätzung, dass im Bereich der Erfassung und Auswertung von Betriebsdaten noch erhebliche Verbesserungen in Bezug auf den Datenaustausch notwendig sind.

Den gesamten Artikel liest man in Heft 6 auf Seite 595ff.

[ nach oben ]


Fachkundenachweises für Kleinkläranlagen Wartung

Bund und Länder haben sich auf ein Konzept zur Harmonisierung der Zugangsvoraussetzungen zum Erwerb des Fachkundenachweises für die Wartung von Kleinkläranlagen geeinigt. Dazu wurde ein Musterlehrplan für die bundeseinheitliche Ausbildung von Fachkundigen für die Wartung von Kleinkläranlagen entworfen, die Zugangsvoraussetzungen für die Teilnehmer eines solchen fünftägigen Lehrgangs definiert und festgelegt, dass eine schriftliche Prüfung den Abschluss der Ausbildung bildet.

Die Anwendung dieses Ausbildungsprogramm liegt bei den Ländern, respektive den zuständigen Wasserbehörden.

Neben dem BEW veranstaltet die DWA entsprechende Fortbildungen

www.bew.de
www.dwa-nrw.de
www.dwa-nord.de
www.dwa-st.de
www.dwa-no.de

[ nach oben ]


Fachleute diskutieren über eine zukunftsfähige Wasser­wirtschaft

DWA-Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen in Gera
 
Gera/Hennef, 18. Juni 2007 - Am 21. Juni 2007 findet in Gera die Bundestagung der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) und Landesverbandstagung Sachsen/Thürin­gen statt, zu der mehr als 400 Teilnehmer erwartet werden. Zur Eröffnung spricht der Staatssekretär im Thüringer Umweltministerium, Stefan Baldus, den Festvortrag hält Dr. Helmut-Eberhard Paulus (Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten) zum Thema „Historische Wasserkunst als Mittelpunkt der Garten- und Residenzkultur". Das Vortragsprogramm bietet eine Vielzahl von aktuellen Beiträgen zur Wasser- und Abwasserwirtschaft, aufgeteilt in die Themenblöcke „Durchgängigkeit und ökologische Aufwertung von Fließgewässern" sowie „Ausgewählte technische und wirtschaftliche Fragen zu einer nach­haltigen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung". Am gleichen Tag finden sowohl die Mitgliederversammlung der Vereinigung als auch die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Sachsen/Thü­ringen statt. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Informationsausstellung, einer Fachexkursion und einem Rahmenprogramm.

Ein interessantes Themenspektrum bietet das diesjährige Vortragsprogramm der Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thü­ringen: Im Themenblock „Durchgängigkeit und ökologische Aufwertung von Fließgewässern" werden die Verbesserung und Vernetzung aquatischer Lebensräume, fischfaunistische Referenzen und Vorranggewässer, Gewässerunterhaltung und Naturschutz, Wiederanschluss von Altarmen am Beispiel der Unstrut sowie Hochwasserschutz behandelt. Im zweiten Themenblock „Ausgewählte technische und wirtschaftliche Fragen zu einer nachhaltigen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung" geht es um Modellbewirtschaftungsplanung einschließlich entsprechender Maßnahmenprogrammen, die Identifikation von Maßnahmen zur Mischwasserbehandlung bei unterschiedlichen Belastungssituationen, die aktuelle Vergabepraxis und deren Auswirkungen auf die Qualität von Leistungen und Bauwerken, das Benchmarking kleinerer Kläranlagen sowie die Möglichkeiten zur Energieeinsparung in der Abwassertechnik unter Nutzung des Energiepotenzials im Abwasser.
 
Während der Tagung präsentieren rund 80 Fachaussteller ihre Produkte und Dienstleistungen.
 
Mitgliederversammlung / Fachexkursionen / Rahmenprogramm
 
Alle DWA-Mitglieder sind eingeladen, im Anschluss an die Vortragsveranstaltung die Mitgliederversammlung zu besuchen. Die Mitglieder des DWA-Landesver­bandes Sachsen/Thüringen haben zudem die Möglichkeit, an der Mitgliederversammlung ihres Landesverbandes teilzunehmen. Die fünfstündige Fachexkursion am 22. Juni 2007 führt in die „Neue Landschaft Ronneburg". Hier wird die Revitalisierung der Uranerzbergbau-Folge­landschaft im Gebiet Ronneburg durch die Wismut GmbH vorgestellt. Abgerundet wird die Tagung durch ein umfangreiches Rahmenprogramm, das unter anderem eine Führung durch die Bundesgartenschau vorsieht.
 
Weitere Informationen und Tagungsband
 
DWA-Landesverband Sachsen/Thüringen
Niedersedlitzer Platz 13, 01259 Dresden
Tel. (0351) 2 03 20-25 Fax 2 03 20-26
E-Mail: info@dwa-st.de ,   Internet: http://bundestagung.dwa.de

[ nach oben ]


Aktive Nachbarschaftshilfe für eine bessere Umwelt

Die DWA stellt ihr wasserwirtschaftliches Nachbarschaftskonzept auf der Woche der Umwelt in Berlin vor
 
Unter dem Motto „Auf gute Nach­barschaft - Von der Kläranlage zum Gewässer" beteiligt sich die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) an der von Bundespräsident Horst Köhler und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgerichteten Woche der Umwelt am 5. und 6. Juni 2007 in Berlin. Die DWA gehört damit zu den etwa 190 Unternehmen und Institutionen, die für die Gestaltung dieser zwei Veranstaltungstage ausgewählt wurden. Sie wird in Berlin ihr Konzept der Nachbarschaften vorstellen, ein seit Jahrzehnten bewährtes Instrument des Erfahrungsaustauschs zwischen Mitarbeitern wasserwirtschaftlicher Anlagen. Nach der Gründung der ersten Kläranlagen-Nachbarschaft im Jahr 1968 hat sich das Konzept der Nachbarschaften inzwischen auch ins Ausland ausgeweitet. Zudem veranstaltet die DWA am 6. Juni im Park von Schloss Bellevue ein einstündiges Fachforum „Berufschancen in der Wasserwirtschaft", auf der hochkarätige Teilnehmer die Zukunftschancen der umwelttechnischen Berufe diskutieren werden.

Rat und Tat von den Kollegen als Nachbarn  

Nachbarschaften sind freiwillige Zusammenschlüsse von Betreibern wasserwirtschaftlicher Anlagen oder von Gewässer-Unterhaltungs­pflichtigen einer Region und werden von den Landesverbänden der DWA organisiert. Sie dienen der Förderung des Gewässerschutzes, der Gewässerentwicklung sowie dem fachgerechten und sicheren Anlagenbetrieb. In regelmäßigen Treffen vor Ort werden die Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen informiert. Im Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch, daneben sollen sich die Teilnehmer kennenlernen, um über den Nachbarschaftstag hinaus Kontakt zu halten. Ein wichtiges Ziel ist die Hilfe mit Rat und Tat vor Ort, wann immer der Kollege „den Nachbarn" braucht.
 
Die Nachbarschaften: Seit fast vier Jahrzehnten ein Erfolgsmodell
 
Nach der Gründung der ersten Kläranlagen-Nachbarschaft im Jahr 1968 hat sich das Konzept der Nachbarschaften inzwischen auch auf die Kanal-, Gewässer, Deponie-, Abfallwirtschafts-Nachbarschaften sowie auf Sonder-Nachbarschaften - zum Beispiel für Schlammbehandlung und chemisch ausgebildetes Fachpersonal der Abfallwirtschaft - ausgeweitet. Allein an den Veranstaltungen der Kläranlagen-Nachbarschaften nehmen jährlich mehr als 20 000 Teilnehmer teil. Auch in Österreich sowie im italienischen Südtirol gibt es Kläranlagen- und Kanal-Nachbarschaften. Eine Besonderheit ist die Bodensee-Nachbarschaft unter Beteiligung von Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Polen befinden sich die ersten Nachbarschaftsprojekte in der Versuchsphase. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 500 Nachbarschaften, im deutschsprachigen Ausland sind es mehr als 60.
 
Kompetente und aktuelle Helfer der Nachbarschaftsarbeit: KA-Betriebs-Info und Gewässer-Info
 
Wichtige Plattform für die Kommunikation innerhalb der Kläranlagen-Nachbarschaften ist das seit 1971 erscheinende KA-Betriebs-Info. Mit einer Auflage von mehr als 24 000 Exemplaren wird das Betriebs­personal von Abwasseranlagen mit Informationen, Kommentaren, Da­ten und Fakten versorgt. Hier werden unter anderem praktische Erfahrungen ausgetauscht und eigene technische Entwicklungen vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt ist hier das Thema Arbeitsschutz.
 
Aktuelle Informationen, Praxisberichte und rechtliche Aspekte zur Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung werden im gewässer-info publiziert. Neben Beiträgen über fachgerechte Arbeiten am Gewässer wird über die Ergebnisse der örtlichen Begehungen und Aussprachen (Ortstermine) sowie über die laufenden Arbeiten und Veröffentlichungen der Gewässer-Nachbarschaften berichtet.
 
Fachforum „Berufschancen in der Wasserwirtschaft"
 
Am 6. Juni 2007 veranstaltet die DWA von 15.00 bis 16.00 Uhr im Zelt 5 ein einstündiges Fachforum „Berufschancen in der Wasserwirt­schaft". Hintergrund ist ein sich abzeichnender Mangel an Fachkräften der Entsorgungswirtschaft auf allen Qualifikationsstufen. Auf betrieblicher Ebene werden in vier Fachrichtungen UT-Fachkräfte ausgebildet, ein Berufsbild, das sich in den letzten Jahren stark gewandelt hat; der „Klärwärter" von heute steuert, überwacht und bedient komplexe Anlagen und setzt dabei voll auf Informations- und Elektrotechnik. Bei den Führungskräften, die sich wesentlich aus Bauingenieuren der Fachrichtung Siedlungswasserwirtschaft rekrutieren, gibt es ein Paradoxon: Die Studentenzahlen in den Ingenieurwissenschaften sind rückläufig, wegen vermeintlich schlechter Berufsaussichten insbesondere für Bauingenieure. Absolventen mit Spezialisierung in Siedlungs­wasserwirtschaft oder verwandten Vertiefungsrichtungen finden aber einen guten Arbeitsmarkt vor - doch müssen sie erst bereit sein, sich für Ingenieurwissenschaften einzuschreiben. Hier will das Fachforum der DWA Mut machen, berufliche Chancen in der Entsorgungswirtschaft zu suchen und entsprechende Ausbildungswege zu beschreiten, die im Übrigen auch exzellente Chancen auf Karrieren im Ausland, etwa in Entwicklungsländern, bieten.
 
Weitere Informationen im Internet
 
DWA-Nachbarschaften: www.dwa.de , Auswahl „Nachbarschaften"
Woche der Umwelt: www.woche-der-umwelt.de

[ nach oben ]


Ökologische Aufwertung der Gewässer durch die Verbesserung der Durchgängigkeit

DWA unterstützt Rückbau von Querbauwerken und das Anlegen von „Fischtreppen"

Gera/Hennef, 21. Juni 2007 - Flüsse und Bäche prägen das Bild von Tälern und Landschaften. Dabei haben sie als „Lebensadern" wichtige ökologische Funktionen. So transportieren sie nicht nur das Wasser talwärts, sondern sie sind gleichzeitig Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) widmet sich diesem wichtigen ökologischen Thema auf ihrer Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen am 21. Juni 2007 in Gera. Neben der notwendigen öffentlichen und privaten Nutzung der Gewässer ist aus Sicht der Vereinigung sicherzustellen, dass die ökologischen Funktionen der Flüsse, Bäche und Seen erhalten bleiben bzw. entsprechend der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie wiederhergestellt werden. Eine wichtige Voraussetzung ist dabei die Verbesserung der Durchgängigkeit der Gewässer für Fische und Kleinlebewesen. Während der Tagung in Gera widmet sich ein Themenschwerpunkt speziell dieser Thematik.

Vielfache Nutzungsinteressen versus Umweltverträglichkeit

Die Nutzungsinteressen an der Ressource Wasser sind vielfältig. Sie reichen vom Baden und Fischen über die Energieerzeugung und die Wasserversorgung bis hin zum Gewässer als Verkehrsweg. Gleichzeitig sind die ökologischen Funktionen der Gewässer zu berücksichtigen, und auch der Schutz des Menschen vor Hochwasser darf natürlich nicht vergessen werden. Diese vielfältigen Interessen gegeneinander auszugleichen, ist eine der Hauptaufgaben einer nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Wasserwirtschaft. Das Ziel ist eine umweltverträgliche Nutzung der Gewässer, die damit gleichzeitig dem in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie formulierten Ziel des guten Zustandes aller Gewässer gerecht wird.

Verbesserung der Durchgängigkeit als wichtige Voraussetzung für eine ökologische Aufwertung der Gewässer

Ein aktueller Schwerpunkt dieser Bestrebungen ist die Verbesserung der Durchgängigkeit der Gewässer für Fische und Kleinlebewesen sowie eine dadurch erfolgende ökologische Aufwertung. Durchgängigkeit bedeutet, dass diese Lebewesen auch dort, wo der Mensch durch Querbauwerke (Wehre, Sohlenabstürze u. a.) den Fluss verbaut hat, wieder stromauf- und -abwärts wandern können. Das wird z. B. durch den Rückbau solcher Querbauwerke oder durch das Anlegen sogenannten „Fischtreppen" parallel zu den Querbauwerken erreicht.

Tagungsschwerpunkt zur Durchgängigkeit von Fließgewässern

Während der Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen befasst sich der Themenblock „Durchgängigkeit und ökologische Aufwertung von Fließgewässern" konkret mit der Verbesserung und Vernetzung aquatischer Lebensräume, fischfaunistischen Referenzen und Vorranggewässern in Thüringen sowie dem Thema Gewässerunterhaltung und Naturschutz. Am Beispiel der Unstrut im Bereich Roßleben wird der Wiederanschluss von Altarmen an ein Fließgewässer aufgezeigt sowie Hochwasserschutz und ökologische Aufwertung des Hofwiesenparkes in Gera vorgestellt.

Weitere Informationen zum Thema Durchgängigkeit

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-210, Fax 872-135
E-Mail: schrenk@dwa.de

[ nach oben ]


Neue DWA- Arbeitsgruppe sucht Experten

" Wirkungen und Folgen des Anbaus und der Nutzung nach wachsender Rohstoffe auf Böden und Grundwasser " (NAWARO) so lautet der Name für die sich konstituierende Arbeitsgruppe. Aufgabe sei, die Dynamik und Entwicklung der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen zu beobachten und zu erfassen, die stofflichen und strukturellen Einwirkungen auf die Böden und das Grundwasser zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zu empfehlen. Wichtig sei auch die Beobachtung der Nährstoffkreisläufe im Umfeld von Biomasse-Erzeugung und Biogasanlagen.

Neben  den energiepolitisch vorteilhaften Aspekten dieses landwirtschaftlichen Produktionszweiges stellen sich mit dem intensiven Anbau von Energiepflanzen als nachwachsender Rohstoffe auch die Fragen  des Boden und Gewässerschutzes.

Die fachliche Koordination der neuen Arbeitsgruppe liegt beim Obmann Fachausschuss GB 6, es werden Experten aus der Land- und Wasserwirtschaft, dem Bereich der Betreiber von NAWARO- Anlagen und Verwerter von Gärrückständen gesucht.

Kontakt über die DWA- Bundesgeschäftsstelle, Herr Dirk Barion  oder per E-Mail an barion@dwa.de

[ nach oben ]


Regenwasserbehandlung mit Lamellenabscheidern

 In der KA Abwasser Abfall (5 /07 Seite 462) berichten die Autoren über den Einsatz waren Lamellenabscheidern, deren Ziel es ist bei gleicher Wirkung Investitionskosten zu reduzieren und vorhandene Anlagen zu optimieren. Am Beispiel von drei Anlagen, die seit 2005 in Betrieb sind werden die Erfahrungen bei Planung, Bau und Betrieb beschrieben. Die Projekte haben Forschungscharakter und werden wissenschaftlich im Auftrag des Landes Baden Württemberg begleitet. 

[ nach oben ]


Schwimmende Aufwuchskörper gegen Blähschlamm

Die Integration von schwimmenden Aufwuchskörpern gegen Bläh- und Schwimmschlammbildung war ein Forschungsvorhaben, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wurde. In der KA Abwasser Abfall (5/07 Seite 484 stellen die Autoren ihre Ergebnisse vor).

[ nach oben ]


Fremdwasser - was ist das?

Den Begriff " Fremdwasser " gibt es weder in den Gesetzesnormen des Bundes noch der Länder. Deshalb gibt es auch keine rechtliche Definition, wohl aber eine technische von der DWA- Arbeitsgruppe ES-1.3:

" Fremdwasser ist das in Abwasseranlagen abfließende Wasser, welches weder durch häuslichen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch in seinen Eigenschaften verändert ist noch bei Niederschlägen von bebauten oder befestigten Flächen gesammelt und gezielt eingeleitet wurde. Fremdwasser erfordert auf Grund seiner Qualität keine Abwasserbehandlung, erschwert diese oder belastet auf Grund seiner Quantität Abwasseranlagen unnötig und ist unter dem Aspekt des Gewässerschutzes unerwünscht ".

In der Rubrik " Recht " der KA Abwasser Abfall (5 /07 Seite 488) beschäftigt sich ein Artikel ausführliche mit folgenden Punkten (auf Basis des vierten Arbeitsberichts der Gruppe):

- ist Fremdwasser Abwasser im rechtlichen Sinne?

- existieren rechtliche Vorschriften, die Grenzwerte für Fremdwasser definieren?

- Wann ist der Netzbetreiber aus rechtlicher Sicht gezwungen, das Fremdwasser zu reduzieren?

- welche rechtlichen Möglichkeiten haben Aufsichtsbehörden und der Netzbetreiber, die Einleitung von Fremdwasser zu unterbinden?

- können bisher langjährig geduldete oder gar genehmigte Fremdwassereinleitungen zurückgenommen werden?

- können die Fremdwasser verursachten Kosten bei der Ableitung in bestehenden Entwässerungssystemgebühren rechtlich berücksichtigt werden? Wie können alternative Entwässerungssysteme zu Ableitung von Fremdwasser finanziert werden?

- haben Grundstückseigentümer einen Anspruch auf kostenlose Beseitigung von Drainagewasser ? Ist die Kommune für Folgeschäden bei Nichtannahme von Drainagewasser haftbar?

- wer haftet für Vermögensschäden durch einen infolge Kanalsanierung hervorgerufenen Grundwasseranstieg?

- welche Vorgaben können im Bebauungsplan zur Vermeidung von Fremdwasser bei Neubaumaßnahmen gemacht werden?

[ nach oben ]


Hohe Effizienz öffentlicher Abwasserunternehmen-Erfahrungsaustausch der Großstädte in Freiburg im Breisgau

Am 14. und 15. Mai 2007 treffen sich die für die Abwasserentsorgung verantwortlichen Experten der Großstädte mit mehr als 200 000 Einwohnern auf Einladung des Eigenbetriebes der Stadtentwässerung Freiburg zum Erfahrungsaustausch. Dieser wird bereits zum 43. Mal von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) veranstaltet. Neben den Vertretern der bundesdeutschen Großstädte werden auch Verantwortliche aus Großstädten der europäischen Nachbarländer teilnehmen. Gemeinsames Ziel der Experten ist es, ein Optimum an Gewässerschutz kostengünstig zu erzielen. Ein Schwerpunkt der Tagung betrifft die Privatisierung von Dienstleistungen.
 
Öffentlich-rechtliche Unternehmen überwiegen in Deutschlands Abwasserentsorgung
 
Bei der Abwasserentsorgung in Deutschland handelt es sich um eine hoheitliche Aufgabe, die von Städten und Gemeinden in kommunaler Trägerschaft wahrgenommen wird. „Die aktuellen Ergebnisse einer Umfrage von DWA und BGW (Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft) zeigen, dass als Aufgabenträger nach wie vor öffentlich-rechtliche Unternehmensformen dominieren", so Johannes Lohaus, Geschäftsführer der DWA. Bezogen auf die erfassten Einwohner (49 Millionen Einwohner) ist der kommunale Eigenbetrieb mit einem Anteil von 36 Prozent vertreten, gefolgt vom Zweckverband als Aufgabenträger mehrerer Kommunen mit 28 Prozent und der Anstalt des öffentlichen Rechts mit 17 Prozent. Regiebetriebe, die vollständig in die Organisationsstruktur der Kommune integriert sind, machen 15 Prozent aus.
 
Die auf die Anzahl der Betriebe (882) bezogene Auswertung zeigt ein etwas anderes Bild. Danach stellen Regiebetriebe mit einem Anteil von 32 Prozent immer noch eine häufig anzutreffende Organisationsform dar.
 
Hoher Anteil privatwirtschaftlicher Dienstleistungen
 
Die Privatwirtschaft ist dennoch in hohem Maße in die Abwasserentsorgung eingebunden. Gemessen an den Gesamtausgaben im Abwassersektor werden rund 70 Prozent der Leistungen im Bereich von Planung, Bau und Betrieb der Anlagen von privatwirtschaftlichen Unternehmen im Auftrag der öffentlichen Aufgabenträger erbracht. Dies geht aus dem „Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2005" hervor.
 
Abwasserbetriebe arbeiten effizient
 
Jürgen Bolder, der Leiter der Eigenbetriebes der Stadtentwässerung Freiburg, erwartet einen fruchtbaren Erfahrungsaustausch, um die Betriebsführung kostengünstig und effizient zu gestalten. Die im März 2007 veröffentlichten Wirtschaftsdaten der Abwasserentsorgung belegen, dass im bundesweiten Mittel eine Gebührensteigerung von 1,4 Prozent verzeichnet werden kann, die jedoch deutlich unterhalb der vom Statistischen Bundesamt ermittelten Inflationsrate von zwei Prozent liegt. Die allgemeine Teuerung wurde demnach von den Abwasserentsorgern aufgefangen.
 
Weitere Informationen
 
Weitere Informationen zum Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft sowie zur DWA-/BGW-Gebührenumfrage können im Internet unter www.dwa.de , Auswahl „Aus der Facharbeit", Rubrik „Fachthemen", Auswahl „Wirtschaft", abgerufen werden.

[ nach oben ]


Kleinkläranlagen rücken in den Blickpunkt

Auch in der Zukunft wird es nicht möglich sein, alle Haushalte an eine zentrale Abwasserbeseitigungsanlage anzuschließen. In den meist ländlichen Gebieten ohne zentrale Abwasserreinigung stellt die Behandlung der Abwässer in Kleinkläranlagen den Stand der Technik dar. Diese können ihre Reinigungsleistung jedoch nur erbringen, wenn sie fachgerecht betrieben und regelmäßig gewartet werden. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) bietet hierfür eine Qualifizierung des Betriebspersonals sowie eine Zertifizierung von Fachbetrieben an.

Fachkunde definiert und bundesweit anerkannt

Kleinkläranlagen können nur bei fachkundigem Betrieb und Wartung die notwendigen Reinigungsleistungen erbringen. Die bauaufsichtlichen Zulassungen stellen an die Kleinkläranlagen bezüglich der Reinigungsleistung die gleichen wasserrechtlichen Anforderungen wie an herkömmliche Kläranlagen für bis zu 1 000 Einwohner. Die Wartung darf ausschließlich von fachkundigem Personal durchgeführt werden. Dazu bietet die DWA den Erwerb der geforderten Fachkunde für das Wartungspersonal an, welche bundesweit definiert und durch die 133. Vollversammlung der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) bestätigt wurde. Die Harmonisierung der Zugangsvoraussetzungen, Inhalte und Dauer der Schulungen zum Erwerb des Fachkunde-Nachweises garantieren eine bundeseinheitliche Durchführung.

Zertifizierte Fachunternehmen sichern den ordnungsgemäßen Kleinkläranlagenbetrieb zum Nutzen der Gewässer

Die Fachkunde eines jeden Mitarbeiters im Bereich der Wartung ist eine notwendige Voraussetzung für diese Tätigkeit. Darüber hinaus garantieren die nach dem freiwilligen, seit Jahren bewährten DWA-Zertifizierungssystem anerkannten Fachfirmen eine besonders hohe Qualität der Wartung. Damit werden Betriebsstörungen und daraus folgende Gewässerbelastungen vermieden. Entwickelt vom Landesverband Nord, ist es mittlerweile auch in anderen DWA-Landesverbänden eingeführt worden. Im Landesverband Sachsen/Thüringen bieten 34 zertifizierte Fachunternehmen diesen hohen Wartungsstandard.

Tagungsschwerpunkt „Technische und wirtschaftliche Fragen zu einer nachhaltigen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung"

Während der Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen befasst sich der Themenblock „Ausgewählte technische und wirtschaftliche Fragen zu einer nachhaltigen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung" mit der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Freistaat Thüringen und der aktuellen Vergabepraxis sowie deren Konsequenzen für Auftraggeber und Auftragnehmer. Zudem werden das Benchmarking kleinerer Kläranlagen und die Energieproblematik in der Abwassertechnik behandelt.

Weitere Informationen zur dezentralen Abwasserentsorgung in Thüringen

Dr.-Ing. Ralf Englert
Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Bauingenieurwesen, Lehrstuhl Siedlungswasserwirtschaft
Coudraystraße 7, 99423 Weimar, Tel. (03643) 584617, Fax 584648
E-Mail: info@dwa-st.de , www.dwa-st.de

Weitere Informationen zur dezentralen Abwasserentsorgung

DWA-Landesverband Baden-Württemberg: www.dwa-bw.de
DWA-Landesverband Bayern: www.dwa-bayern.de
DWA-Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland: www.dwa-hrps.de
DWA-Landesverband Nord: www.dwa-nord.de
DWA-Landesverband Nordrhein-Westfalen: www.dwa-nrw.de
DWA-Landesverband Nord-Ost: www.dwa-no.de
DWA-Landesverband Sachsen/Thüringen: www.dwa-st.de

[ nach oben ]


Gerichtsentscheid über Anforderungen an qualifizierte Stichprobe

Die Anhänge der Abwasserverordnung nennen die 2 h Mischprobe und die qualifizierte Stichprobe, in der wasserrechtlichen Überwachung sind ganz überwiegend die qualifizierte Stichprobe zu nehmen. Die dortigen Festlegungen sind nach §4  Abs.1 + 4 des Abwasserabgabengesetzes entscheidend für die Ermittlung der Höhe der Abwasserabgabe.

Das Verwaltungsgericht Köln hatte zwei Verfahren über Abwasserabgabe zu entscheiden. Im Rahmen der behördlichen Einleiterüberwachung war eine Überschreitung des festgelegten Überwachungswertes bei Blei festgestellt worden. Dies führte zu einer erheblichen Erhöhung der Abwasserabgabe. Die Überwachungsbehörde hatte hintereinander mehrere Einzelproben genommen, diese vermischt und war nach zwei Minuten entsprechend verfahren. Das Verwaltungsgericht Köln hat in seinen Urteilen vom 18. Juli 2006 entschieden, dass die Stichproben nicht aus mehrmaligen Probenahmen zusammengesetzt werden dürfen. Damit war die Abwasserabgabe nicht rechtmäßig festgesetzt.

Das Landesumweltamt hat Antrag auf Zulassung der Berufung gestellt.

In der KA Abwasser Abfall vom April 2007 wird die Problematik zwischen Stichprobe und Einzelprobe ausführlich dargelegt.

[ nach oben ]


Berichte über Fremdwasser

In der KA Abwasser Abfall vom April 2007 ist Fremdwasser ein Schwerpunktthema mit unterschiedlichen Beiträgen.

 Beispielsweise einem Tagungsbericht " Erhalt und Sanierung von Kanalnetzen" und zwei Beiträgen zu einem EU geförderten Forschungsprojekt über In- und Exfiltration und einem Bericht über Fremdwasseranalyse mittels Datenmodellen.

" Der Anschlussgrad  in Deutschland an zentrale öffentliche Abwasseranlagen beträgt 95 Prozent, das Kanalnetz hat eine Gesamtlänge von ca. 500.000 Kilometern. Hinzu kommt noch das private Kanalnetz aus Grundstücksentwässerung, das schätzungsweise mindestens die doppelte Länge der öffentlichen Kanäle umfasst. " Die Erhaltung der Kanäle erfordert ein hohes Investitionsniveau, das wohl zukünftig immer schwerer zur Verfügung gestellt werden kann. Aus der Abwasserabgabe stehen immer weniger Mittel zur Verfügung, eine Umfrage zum Zustand der Kanalisation ergab einen kurz- und mittelfristigen sanierungsbedürftigen Anteil von 17 Prozent.

 Vor diesem Hintergrund veranstalteten die beiden Lehrstühle für Siedlungswasserwirtschaft der TU München und der Universität der Bundeswehr München am 6. Juli 2006 in Neubiberg das 34. Abwassertechnische Seminar, bei dem Fragen zum Erhalt und zur Sanierung von Kanalnetzen in acht Vorträgen beleuchtet und diskutiert wurden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf Seite 338 ff der genannten Zeitung.

[ nach oben ]


Bewertung undichter Abwasserkanäle

Nur der gute Zustand und die Funktionsfähigkeit der Kanalisation garantieren die schadlos Ableitung von Abwasser zur Kläranlage. Infiltration in von Grundwassers vermindert die Reinigungsleistung, während die Exfiltration von Abwasser zu Grundwasserkontaminationen  führen kann. Im Zeitraum 2001 bis 2004 haben Universitäten, Unternehmen und Kommunen aus sieben europäischen Ländern ein Forschungsprojekt durchgeführt. Das APUSS genannte Projekt hatte drei Arbeitsbereiche

- Entwicklung neuer Messmethoden, basierend auf Tracern und Unsicherheitsanalysen

- Entwicklung von Modellen und Software, die Zustands- und Messdaten zusammenführen und Entscheidungsprozesse unterstützen.

- Verknüpfung von ökonomischen und betrieblichen Fragen mittels Kostenschätzung, Leistungsindikatoren und Methoden für Investitions- und Sanierungsstrategien.

Alle Ergebnisse des Forschungsprojekts sind öffentlich zugänglich unter

www.insa-lyon.fr/Laboratoires/URGC-HU/apuss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der KA Abwasser Abfall Ausgabe April 2007 Seite 353

[ nach oben ]


Leichtflüssigkeitsabscheider mit Fehlern

In der Märzausgabe 2007 der KA Abwasser Abfall berichten A Kotowski und H.Szewczyk von der Technischen Universität Wroclaw/ Polen über ihre hydraulischen Berechnungen von Leichtflüssigkeitsabscheidern. Es wurde ein mathematisches Modell und hydraulisches Schema des Abwasserflusses durch einen Leichtflüssigkeitsabscheider entwickelt. An drei Abscheidern, die am Markt sind, wurden konstruktionsbedingte Fehler entdeckt. Gleichzeitig wurden deshalb Verbesserungsvorschläge gemacht, um die Produkte den gesetzlichen Anforderungen entsprechend zu verbessern. 

[ nach oben ]


Urteil: Die Abwassersatzung und der Kontrollschacht

Die KA Abwasser Abfall berichtet in ihrer Märzausgabe 2007/ Seite 299 von einem Grundsatzurteil des Oberverwaltungsgerichts Münster.
In einem Rechtsstreit stellte sich die Frage, ob jedes an die öffentliche Abwasseranlage angeschlossene Grundstück über einen im Freien befindlichen Kontrollschacht verfügen muss. Rechtsanwalt Reinhard Piens/ Essen berichtet ausführlich über das Urteil.

[ nach oben ]


Neue DWA- Arbeitsgruppe sucht Experten

" Wirkungen und Folgen des Anbaus und der Nutzung nach wachsender Rohstoffe auf Böden und Grundwasser " (NAWARO) so lautet der Name für die sich konstituierende Arbeitsgruppe. Aufgabe sei, die Dynamik und Entwicklung der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen zu beobachten und zu erfassen, die stofflichen und strukturellen Einwirkungen auf die Böden und das Grundwasser zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zu empfehlen. Wichtig sei auch die Beobachtung der Nährstoffkreisläufe im Umfeld von Biomasse-Erzeugung und Biogasanlagen.

Neben  den energiepolitisch vorteilhaften Aspekten dieses landwirtschaftlichen Produktionszweiges stellen sich mit dem intensiven Anbau von Energiepflanzen als nachwachsender Rohstoffe auch die Fragen  des Boden und Gewässerschutzes.

Die fachliche Koordination der neuen Arbeitsgruppe liegt beim Obmann Fachausschuss GB 6, es werden Experten aus der Land- und Wasserwirtschaft, dem Bereich der Betreiber von NAWARO- Anlagen und Verwerter von Gärrückständen gesucht.

Kontakt über die DWA- Bundesgeschäftsstelle, Herr Dirk Barion  oder per E-Mail an barion@dwa.de

[ nach oben ]


Abwasserteiche mit großer Akzeptanz

Die Autorinnen G.Beneke und N.Sauerland berichten in der Märzausgabe der KA Abwasser Abfall, dass in einem Ortsteil von Salzgitter die Abwasserreinigung in Teichen, die in einem Betriebsgelände mit parkartigem Charakter eingebettet sind, erfolgt. In einer interdisziplinären Studie wurden die Möglichkeiten zur Ertüchtigung der Reinigungseinrichtungen sowie der freiräumlichen Potenziale der Teichanlage geprüft. Eine andere Frage war die Einstellung der Bürger zu einer eventuellen Beibehaltung oder Stilllegung der Abwasserteiche.

In ihrem Fazit wird berichtet, dass an einer der Bevölkerung häufig unterstellten Nichtakzeptanz von dezentralen Abwasserlösungen nichts daran ist. Die Sichtweise der Bürger ist insofern interessant, da ihre Abwasserteiche weder auf Betreiben von Vertretern der Ökoszene noch auf einen finanziell motivierten Widerstand der Bewohner gegen einen Anschluss an das städtische Kanalnetz zurückzuführen ist. Dies kann als Ermutigung für zukünftige Entscheidungen - vorhandene Teichanlagen bestehen zu lassen, zu optimieren oder sich zum Beispiel für bepflanzte Bodenfilter zu engagieren- gesehen werden.

[ nach oben ]


DWA -Stellungnahme zu geplanter Klärschlammverordnung

Auf Einladung des Bundesumweltministeriums diskutierten im Dezember 2006 ca. 200 Experten Ziele und Inhalte der Novelle. Das Bundesumweltministerium forderte alle Parteien auf bis Januar 2007 schriftlich zu den Eckpunkten Stellung zu nehmen. Unter Federführung des Hauptausschusses " Abfall / Klärschlamm" hat die DWA Stellung genommen. Nachfolgend einige Zitate der Stellungnahme der DWA:

Schadstoffgrenzwerte

"Die DWA bedauert, dass mit den vorgelegten Eckpunkten Klärschlamm wieder sektoral betrachtet wird, und damit eine integrale Bewertung aller Düngemittel nicht vollzogen wird."

Schwermetallgrenzwerte

"Die DWA sieht die vorgeschlagenen  Schwermetallgrenzwerte mit dem Ziel der Ressourcenschonung nicht im Einklang. Sie bittet das BMU, bei der Abwägung der Verhältnismäßigkeit der Grenzwerte die ausgeführten Praxisaspekte zu berücksichtigen."

„Die resultierenden Grenzwerte sind auf diese Weise nachvollziehbar und basieren auf den in der Fachwelt - als auch in der Politik- mit breitem Konsens getragenen Anforderungen der Bio Abfallverordnung."

Weiterhin wird Stellung genommen zu Grenzwerten für organische Schadstoffe wie Dioxine, DEHP, Organozinnverbindungen und Polyzyklische Moschusverbindungen.

Es wird auch darauf hingewiesen, dass der vorgesehene Aspekt der Hygiene noch nicht hinreichend genau zu beurteilen ist. Das BMU wird gebeten, zukünftige Hygieneanforderungen zu berücksichtigen. So ergab eine Klärschlammumfrage, dass maximal 10 Prozent des landwirtschaftlich verwerten Schlamms auch hygienisiert  wird.

Zitat:

"Die DWA sieht da hier ein Vorgehen, das für konventionell stabilisierte Schlämme den Einsatz im Ackerbau unter strengeren Vorgaben zur Einarbeitung weiterhin ermöglicht und bei dem für hygienisierte Schlämme die Anwendungsbereiche über Landwirtschaft und Gartenbau hinaus geöffnet werden, als angemessen an."

[ nach oben ]


DWA veröffentlicht Jahrbuch

Die Beständigkeit des Wandels

Hennef, 27. März 2007 - Soeben erschienen ist das Jahrbuch 2007 der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA). Die informativ gestaltete Broschüre enthält auf über 100 Seiten unter anderem den Tätigkeitsbericht 2006 sowie viele weitere wissenswerte Fakten über die rund 14 000 Mitglieder zählende Vereinigung.
 
Aus der Praxis für die Praxis

 
Unter dem Motto „Die Beständigkeit des Wandels" führen der DWA-Präsident Otto Schaaf und der DWA-Geschäftsführer Johannes Lohaus die Leser des Jahrbuchs in die Arbeit der auf diesem Gebiet mitgliederstärksten Vereinigung in Europa ein. Es wird eine positive Bilanz gezogen über die elfjährige Präsidentschaft von Hermann H. Hahn sowie ein Blick auf die kommenden Aufgabenfelder der Vereinigung geworfen. Hier sind vor allem die Bereiche Klimawandel und erneuerbare Energien sowie die demografische Entwicklung zu nennen. Das Fazit für die Zukunft der Vereinigung ist ebenso einfach wie prägnant: „Aus der Praxis für die Praxis wird bei allem Wandel der Grundsatz der DWA-Arbeit bleiben."

Inhalte des DWA-Jahrbuchs  

Erfolgreich durch das Jahr:

  • aus der Bundesgeschäftstelle,
  • Berichte aus den sieben DWA-Landesverbänden,
  • Berichte aus den DWA-Fachgremien der Bereiche Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall,
  • Zahlen und Fakten unter anderem zu Finanzen, Mitgliederentwicklung, Zertifizierung und Ökobilanz
    einschließlich eines Überblicks über das DWA-Regelwerk,
  • Übersichten zu den Organen und Ansprechpartnern der DWA in der Bundesgeschäftsstelle und den Landesverbänden sowie
  • eine Übersicht über die personelle Zusammensetzung der ehrenamtlichen Fachgremien. 

Weitere Informationen / Bestellung
 
Das DWA-Jahrbuch wird an interessierte Mitglieder der Vereinigung verschickt. Alle weiteren Interessenten können das Jahrbuch von der DWA-Homepage (www.dwa.de ), Rubrik „Wir über uns",  herunterladen bzw. kostenlos ein Exemplar bei der Bundesgeschäftstelle in Hennef bestellen:
 
DWA-Bundesgeschäftstelle
Kundenzentrum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333, Fax 872-100
E-Mail: kundenzentrum@dwa.de

[ nach oben ]


Mitarbeit erwünscht im Fachausschuss " Biogas " 

Der Fachausschuss AK-8 bearbeitet technische Fragen beim Umgang mit Biogasen, er beschränkt sich bei seinen Arbeiten nicht auf einen bestimmten Anwendungsbereich, sondern sieht es als erforderlich an, dass Wasser- Abfall - und landwirtschaftliche Biogasanlageanlagen weitgehend integral betrachtet werden. Der Mitgliederkreis soll kompetent in erweitert werden, neben Kenntnissen der angewandten Techniken soll auch Interesse für die im Zusammenhang stehenden rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte bestehen.

Wer an einer Mitarbeit interessiert ist, wird gebeten sich bei der DWA-Bundesgeschäftsstelle oder per E-Mail bei reifenstuhl@dwa.de zu melden.

[ nach oben ]


DWA-Preise vergeben

Die DWA hat erstmals einen Gewässerentwicklungspreis vergeben, Gewinner ist der  „Isar-Plan " des Freistaates Bayern. Weiterhin wurden zwei Belobigungen ausgesprochen. Einmal für die naturnahe Gewässerentwicklung der Losse und des Wahlebachs in Kassel, sowie die Freilegung des Soestbachs und seiner Quellen in Soest. Der neue Preis wird für herausragende und vorbildlich durchgeführte Maßnahmen

zur Erhaltung oder zur naturnahen Gestaltung urbaner Gewässer vergeben.

Der Isar-Plan gibt dem lange einbetonierten Fluss sein Kiesbett und seinen naturnahen Verlauf zurück. Unter dem Motto " Neues Leben für die Isar " wurde das Projekt der Renaturierung vorangetrieben, derzeit sind sechs der acht Kilometer renaturiert, das letzte Teilstück soll bis 2010 fertig gestellt sein.

Unter www.neues-leben-fuer-die-Isar.de findet man ausführliche Informationen.

[ nach oben ]


Gebührenentwicklung bei Abwasser und Abfall 

Die KA Abwasser Abfall berichtet in ihrer Februarausgabe von einer Prognose des Deutschen Städte und Gemeindebundes zu Gebührenentwicklung. Konstante Gebührenentwicklung der vergangenen Jahre sprechen für stabile Preise. So seien in den Jahren 2005 und 2006 die Gebühren für die Abwasserentsorgung durchschnittlich nur um 1,5% gestiegen. Die einwohnerspezifische Jahresbelastung bei der Abwasserentsorgung beträgt im Mittel ca. 130,- EURO, etwa 35 Cent pro Tag und Einwohner. Bei den Abfallgebühren geht der Städte und Gemeindebund für einen Vierpersonenhaushalt von einer durchschnittlichen Belastung von 150 bis 230 EURO pro Jahr aus. Als "tickende Zeitbombe" wird die demographische Entwicklung- sprich der Bevölkerungsrückgang- und deren Auswirkungen auf die Gebührenentwicklung, bezeichnet.

[ nach oben ]


Workshop des Fachausschusses KA-1 und seiner Arbeitsgruppen

Der Ausschuss KA-1 "Neuartige Sanitärsysteme" wurde im November 2004 gegründet. Auf einem Workshop im November in Weimar stellten rund 40 Fachleute die Ergebnisse vor, die inzwischen erarbeitet wurden.
Der Referent Martin Oldenburg befasste sich zunächst mit den als Grundlage für die weitere Arbeit anzusehenden juristischen Begriffsbestimmungen für die Neuartigen Sanitätssysteme (NASS). Er erläuterte die verschiedenen Definition für den Begriff " Abwasser ", wie sie im Wasserhaushaltsgesetz, im Abwasserabgabengesetz, in den Landeswassergesetzen oder der Europäischen Kommunalabwasserrichtlinie enthalten sind. Allen Abwasserbegriffen ist gemeinsam, dass sie einen " subjektiven Entledigungswillen " sowie ein " objektives Entledigungsbedürfnis " voraussetzen. Nur beim Vorliegen dieser Begriffsmerkmale liegt ein Abwasser im Rechtssinne vor. Interessant und wichtig waren die anschließend vorgestellten Begriffsdefinitionen der NASS. Danach werden die Abwasserteilströme in Urin/Gelbwasser, Fäkalien/Schwarzwasser sowie schwach belastetes und höherer belastetes Grauwasser unterschieden.
Arnold Schäfer stellte einen Statusbericht der Arbeitsgruppe KA-1.5 vor. Hier geht es um die prinzipielle Darstellung der verschiedenen Systeme. Ein weiterer Vortrag behandelt die Möglichkeiten der Erfassung, des Transports und der Behandlung von Schwarz-, Gelb- und Braunwasser. Weiter wird berichtet über die Erfassung, Ableitung, Behandlung und Nutzung von Grau- und Regenwasser. Die AG-KA-1.3 stellt als wichtiges Ergebnis der Arbeitsgruppe ein in Bearbeitung befindliches Datenblatt für Dünger aus neuartigen Sanitärsystemen vor.
Den ausführlichen Bericht findet man in der Februarausgabe der KA Abfall Wasser.

[ nach oben ]