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21.01.2019 12:36

Klärwerk.info / DWA-Infos / DWA-Informationen / Meldungen der DWA

Meldungen der DWA

DWA Meldungen 2007  
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DWA Meldungen 2017
DWA Meldungen 2018
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Januar 2019
Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie  
Weltwassertag 2019: Niemanden zurücklassen  
Sechs Prozent mehr Verkehrsunfälle mit wassergefährdenden Stoffen  
Neues Ultraschallverfahren zum Klärschlammaufschluss  
Spatenstich für Klärschlammtrocknungsanlage Zolling  
Bayern: Abwasser-Innovationspreis für wegweisende kommunale Projekte  
Get-together der Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV 
Klärschlammverbrennung in Offenbach am Main genehmigt  
Neuartige Sanitärsysteme (NASS) - Element einer wassersensiblen, ressourceneffizienten Stadt- und Quartiersentwicklung  
Neuer Lehrpreis für exzellente Lehre in den Ingenieurswissenschaften und der Informatik ausgeschrieben  
Legionellen in Abwässern  
Klärschlammtagung 2018 
97 % der Bevölkerung an die öffentliche Kanalisation angeschlossen  
IKT: Neubau einer Starkregen- Prüfanlage in Gelsenkirchen  
Förderung für Projekte zur Schließung von Stoffkreisläufen 
Brandenburg: für Investitionen im Rahmen der ELER-Förderung zukünftig auch Kosten für Vergabe förderfähig  
Kooperation von Wupperverband und Currenta wird fortgesetzt 
Bertha-Benz-Preis 2019 ausgeschrieben  
Bewerbungsstart beim Deutschen Arbeitsschutzpreis 2019  

 


Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie hat sich nach Auffassung der Bundesregierung „als zentrales Instrument einer integrierten und flussgebietsbezogenen Gewässerbewirtschaftung" bewährt. Die Kenntnisse über die Belastung und den Zustand der Gewässer in Europa hätten sich erheblich verbessert, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (Bundestags-Drucksache 19/5812) auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen mit Verweis auf die Einschätzung der Europäischen Umweltagentur. Die Bundesregierung hebt zudem hervor, dass sich auch die Vergleichbarkeit der biologischen Bewertungsverfahren der EU-Mitgliedsstaaten inzwischen verbessert habe. Es bestünden aber weiterhin Unterschiede „bei der Anzahl der tatsächlich bewerteten biologischen Qualitätskomponenten", heißt es in der Antwort.
 
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Weltwassertag 2019: Niemanden zurücklassen

„Niemanden zurücklassen" (Leaving no one behind) lautet das Motto des Weltwassertags am 22. März 2019. Als die Agenda 2030 im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen beschlossen wurde, hatten die Staaten und die Wasserwirtschaft die Vision einer Welt ohne Armut, Hunger und Krankheit, eine Welt, in der das Leben blühen kann und in der niemand zurückgelassen wird. In einer Zeit immenser globaler Herausforderungen - Armut, Ungleichheit, Naturkatastrophen, humanitäre Krisen und Flucht - fragt der Weltwassertag 2019, wieso Leute zurückgelassen wurden und wie der Zugang zu Wasser, Sanitärleistungen und nachhaltige Wasserwirtschaft Triebkräfte des Wandels sein können. „Wasser für alle" bedeutet auch, dass Alte, Behinderte, Randgruppen und arme Menschen ebenso Zugang zu sauberem Trinkwasser und einer hygienischen Entsorgung haben müssen, wie es die Teilziele 6.1 und 6.2 der Sustainable Development Goals vorgeben.

www.unwater.org/worldwaterday 

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Sechs Prozent mehr Verkehrsunfälle mit wassergefährdenden Stoffen

Im Jahr 2017 gab es 1973 Unfälle mit Eisenbahn-, Straßen-, Wasser- und Luftfahrzeugen, bei denen wassergefährdende Stoffe wie zum Beispiel Mineralölprodukte freigesetzt wurden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag die Zahl der Unfälle um rund 6 % höher als 2016. Die freigesetzte Menge war mit rund 558 m3 jedoch um rund 23 % niedriger als im Jahr zuvor.

Bei rund 65 % der Verkehrsunfälle traten wassergefährdende Stoffe durch die Beschädigung der Betriebsstofftanks der beteiligten Fahrzeuge aus, zum Beispiel der Tanks für Diesel oder Benzin. Dabei liefen 179 m3 wassergefährdende Stoffe aus. Mehr als drei Viertel (77 %) dieser Menge konnten wiedergewonnen und anschließend genutzt oder ordnungsgemäß entsorgt werden.

Bei 29 % der Unfälle wurden ausschließlich Transportbehälter (zum Beispiel Tankcontainer, Mehrkammertanks, Gefäßbatterien) für wassergefährdende Stoffe beschädigt und rund 294 m3 freigesetzt. Knapp zwei Drittel (63 %) davon konnten wiedergewonnen werden.

Bei 6 % der Unfälle wurden sowohl Transportbehälter als auch Tanks für Betriebsstoffe beschädigt. Dabei traten rund 84 m3 wassergefährdende Stoffe aus. Die Rückgewinnungsquote betrug hier lediglich 19 %.

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Neues Ultraschallverfahren zum Klärschlammaufschluss

Ein neues Ultraschallverfahren soll es ermöglichen, die Inhaltsstoffe des Klärschlamms besser aufzuschließen und anschließend voneinander abzutrennen. Im BMBF-Verbundprojekt UltraSep soll das Verfahren unter Realbedingungen auf einer Kläranlage des Wupperverbands getestet und optimiert werden. Projektpartner sind die Aquattro GmbH (Halver), Fraunhofer UMSICHT und die Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft. Im Mittelpunkt steht eine neuartige und patentierte Ultraschall-Kavitations-Einheit. Im Ergebnis soll das neue Verfahren cellulosereiche Fasern, ein nährstoffreiches Gel sowie eine leicht vergärbare Flüssigkeit liefern, die jeweils für weitere Nutzungen verwendet werden können. Insbesondere die Rückgewinnung von Phosphor spielt hierbei eine wichtige Rolle.
 
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Spatenstich für Klärschlammtrocknungsanlage Zolling

Die Bayernwerk Natur GmbH, der ENGIE Kraftwerk Zolling GmbH sowie der Freisinger Stadtwerke wollen am Kraftwerksstandort Zolling, nördlich von München im Ampertal, eine Klärschlammtrocknungsanlage bauen und betreiben. Der offizielle erste Spatenstich erfolgte am 18. Oktober 2018. Die Anlage ist für 150 000 t mechanisch entwässerten Klärschlamm genehmigt, der aus den umliegenden Gemeinden angeliefert wird. Die für den Betrieb erforderliche Wärme stammt aus Kraft-Wärme-Kopplung. Der getrocknete Klärschlamm wird direkt im Kraftwerk als Brennstoff genutzt. Die Trocknungsanlage ist, so die Projektpartner in einer Pressemitteilung, „optimal auf die Standortbedingungen abgestimmt."
 
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Bayern: Abwasser-Innovationspreis für wegweisende kommunale Projekte

Für wegweisende Projekte vor Ort wurden am 5. Dezember 2018 der Zweckverband Zentralkläranlage Ingolstadt, die Gemeinde Kalchreuth und der Abwasserverband Kempten mit dem Abwasser- Innnovationspreis des Bayerischen Umweltministeriums ausgezeichnet. Mit der Preisverleihung ist eine Zusage für eine finanzielle Förderung der Projekte in Höhe von insgesamt rund 1,6 Millionen Euro verbunden. Der Zweckverband Zentralkläranlage Ingolstadt und die Gemeinde Kalchreuth teilen sich den 1. Preis.

Der Zweckverband Zentralkläranlage Ingolstadt plant den Umbau einer bestehenden Anlage in ein Wirbelschwebebettverfahren zur gezielten Stickstoffentfernung. Diese Anlagentechnik wurde bisher noch nirgends eingebaut und kann Vorbild für weitere Kläranlagen werden. Dafür erhält der Zweckverband Fördermittel in Höhe von 720 000 Euro.

Die Gemeinde Kalchreuth will das Durchlaufbecken vergrößern und einen Retentionsbodenfilter einbauen. Das verbessert die Reinigung des ablaufenden Mischwassers und spart Platz, denn es werden keine zusätzlichen Flächen verbraucht. Das Umweltministerium unterstützt dieses Vorhaben mit 520 000 Euro.

Der Abwasserverband Kempten plant das Projekt „Vom Klärwerk zum Kraftwerk". Dahinter steckt ein innovatives Konzept zur Trocknung von Klärschlamm. Damit wird der Kraft-Wärme- Wirkungsgrad erhöht. Ziel ist es, die Kläranlage künftig energieautark zu betreiben. 360 000 Euro erhält der Zweckverband für diese zukunftsweisende Idee.

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Get-together der Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV

Am 28. November 2018 fand das 2. Get-together der „Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV" statt, welches mit über 60 jungen Kolleginnen und Kollegen aus der Branche wieder restlos ausgebucht war.

Die "Junge Wasserwirtschaft" stellte sich diesmal die Frage, wie man mit „Wasser in der Stadt" zu der Zufriedenheit aller Betroffenen und natürlich zum Schutz vor Umweltereignissen umgehen kann.
Nach Vorträgen von Dr. Severin Hohensinner (BOKU Wien), DI Stefan Ribitsch-Bilek (IG Bilek + Krischner GmbH) und DI Bernhard Pucher (BOKU Wien) wurde noch eifrig diskutiert. Moderiert wurde die Veranstaltung von DI Arabel Amann (TU Wien) und Lena Simperler (BOKU Wien).

Im Anschluss an die Veranstaltung fand ein geselliger Ausklang statt, mit der Möglichkeit, sich noch intensiver in die Diskussion zu vertiefen.

Mehr:
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=327061

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Klärschlammverbrennung in Offenbach am Main genehmigt

Das Regierungspräsidium Darmstadt hat der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) die Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer Anlage zur Verbrennung von kommunalem Klärschlamm erteilt. Damit darf das bestehende Müllheizkraftwerk in Offenbach am Main um zwei Verbrennungslinien mit einer jährlichen Kapazität von insgesamt 100 000 Tonnen Klärschlamm aus kommunalen Anlagen erweitert werden. Gleichzeitig genehmigte das Regierungspräsidium der EVO, die Durchsatzleistung der bestehenden Verbrennungslinien für Hausmüll und ähnliche gewerbliche Abfälle um 50 000 Tonnen im Jahr zu erhöhen. Hintergrund der Änderungen sind betrieblich verbesserte Möglichkeiten zur Nutzung der bestehenden Anlage sowie die Verschärfung von Regelungen im Abfall- und Düngerecht, die die Möglichkeiten für eine landwirtschaftliche Klärschlamm-Verwertung einschränken.
Die EVO hatte bereits im Juli 2018 mit geteilt, es werde geplant, mit dem Bau des Projekts mit einem Gesamtvolumen von mehr als 18 Millionen Euro im Jahr 2019 zu beginnen. Die Inbetriebnahme ist im Lauf des Jahres 2020 vorgesehen.
 
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Neuartige Sanitärsysteme (NASS) - Element einer wassersensiblen, ressourceneffizienten Stadt- und Quartiersentwicklung

Neuartige Sanitärsysteme (NASS) stellen Alternativen zu konventionellen Abwasserableitungs- und -behandlungskonzepten bei Neuerschließungen und im Bestand dar und bieten auch bei Sanierungsmaßnahmen für bestehende, über-oder unterlastete Systeme neue Lösungsansätze. Ihre übergeordnete Zielsetzung einer möglichst ressourceneffizienten Wasserinfrastruktur trägt bei zur Umsetzung aktueller nationaler und internationaler Ziele (vgl. Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie, Sustainable Development Goals). Die DWA hat das Thema schon vor über zehn Jahren in ihrer Regelwerksarbeit aufgegriffen und dazu verschiedene Veröffentlichungen publiziert (Arbeitsblatt DWA-A 272, Merkblatt DWA-M 277, Themenband „Neuartige Sanitärsysteme").

Die Umsetzung der Systeme beschränkt sich bislang aber überwiegend auf Forschungs- und Demonstrationsvorhaben. Im Rahmen eines Expertengesprächs sollen deshalb in der Praxis gesammelte Erfahrungen aus Planungs-und Umsetzungsprojekten für NASS diskutiert und ausgewertet werden, aber auch diskutiert werden, warum sich NASS bisher in der Planungs- und Umsetzungspraxis nicht als Alternative durchgesetzt haben. Insbesondere sollen fördernde und hemmende Faktoren herausgearbeitet und mögliche Lösungsansätze entwickelt werden. Dazu werden in das Expertengespräch mit Entsorgern, Planungsbüros, kommunalen Akteuren und Wohnungsbaugesellschaften wesentliche Akteure aus der Praxis eingebunden.

Die DWA-Arbeitsgruppe „Systemintegration" im DWA-Fachausschuss KA-1 „Neuartige Sanitärsysteme" bringt Fachleute zusammen, die in der Umsetzung neuartiger Sanitärsysteme in der Praxis Erfahrung haben und einen Beitrag leisten können, die fördernden und hemmenden Bedingungen zu beleuchten. Das Fachgespräch findet auf persönliche Einladung am 26. Februar 2019 in Kassel statt.

Weitere Informationen:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Dr.-Ing. Christian Wilhelm E-Mail: wilhelm@dwa.de

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Neuer Lehrpreis für exzellente Lehre in den Ingenieurswissenschaften und der Informatik ausgeschrieben

Erstmals lobt der Stifterverband gemeinsam mit der Konferenz der Fachbereichstage (KFBT) den Ars Legendi-Fakultätenpreis für herausragende Lehre in Ingenieurwissenschaften und Informatik aus. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 15 000 Euro dotiert. Die Bewerbung um den Preis erfolgt in der Regel auf Vorschlag der Fakultäten und Fachbereiche oder der Fachschaften der Ingenieurwissenschaften und der Informatik. Eigenbewerbungen sind zulässig. Bewerbungsschluss ist der 8. Februar 2019.

https://www.stifterverband.org/ars-legendi-inginf
 
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Legionellen in Abwässern

Der Umgang mit Legionellen in Papier-und Brauereiwässern ist Gegenstand einer Antwort der Bundesregierung (Bundestags-Drucksache 19/5537) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Darin führt die Bundesregierung unter anderem ihre Erkenntnisse zum Umgang mit Abwässern aus bestimmten Industriezweigen in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Bayern aus.
 
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Klärschlammtagung 2018

Am 15. und 16. November fand im Europacenter der Messe Wels die traditionelle „ÖWAV-Klärschlammtagung" statt. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung unter der Leitung von a.o.Univ.-Prof. DI Dr. Matthias Zessner war mit über 250 TeilnehmerInnen ausgezeichnet besucht.

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des ÖWAV, Herrn BR h.c. DI Roland Hohenauer, übernahm HR DI Gerhard Fenzl, ÖWAV-Vizepräsident und Leiter der Fachgruppe Abwassertechnik und Gewässerschutz im ÖWAV, den ersten Teil der Moderation.

Die Tagung unterteile sich in sechs Themenblöcke und startete mit einem Überblick über die nationalen und internationalen Entwicklungen. Dabei wurde unter anderem die Ressource Klärschlamm im Rahmen der Europäischen Düngemittelstrategie, aber auch die Klärschlammstrategie des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus erläutert.

In den nachfolgenden Themenblöcken „Klärschlammtrocknung", „Klärschlammqualität" und „Klärschlammverbrennung" wurden Wege der weiteren Behandlung aufgezeigt und diskutiert.
Am zweiten Tag der Veranstaltung präsentierten die Vortragenden Verfahren und Strategien zur Phosphor-Rückgewinnung und erläuterten im Zuge dessen auch Konzepte aus den beiden österreichischen Nachbarländern Deutschland und der Schweiz.

Am Freitag wurde außerdem das ÖWAV-ExpertInnenpapier „Kritische Ressource Phosphor" vorgestellt, welches in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe in einem langen Prozess erstellt wurde. Das Papier soll einerseits die möglichen Verfahren zur Phosphor-Rückgewinnung, andererseits aber auch die Hinderungsgründe aufzeigen, weswegen diese nicht dementsprechend genutzt werden. Das ExpertInnenpapier ist auf der ÖWAV-Homepage unter https://www.oewav.at/Publikationen zum Download verfügbar.
Die Veranstaltung wurde von einer Vielzahl von Firmen zur Präsentation ihrer Produkte und Dienstleistungen genutzt, wodurch den TeilnehmerInnen ergänzende Informationen und Kontakte zur Verfügung gestellt werden konnten. Die Tagung wurde dadurch auch zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch unter KollegInnen aus den verschiedensten Bereichen der Abfall- und Abwasserwirtschaft genutzt.
Mehr:
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=326480
 
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97 % der Bevölkerung an die öffentliche Kanalisation angeschlossen

Im Jahr 2016 waren in Deutschland gut 97 % der Bevölkerung und damit rund 80 Millionen Einwohnerinnen sowie Einwohner an die öffentliche Abwasserkanalisation angeschlossen. 25 Jahre zuvor (1991) waren es rund 90 % der Bevölkerung gewesen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden im Jahr 2016 über die öffentliche Kanalisation rund 5 Milliarden Kubikmeter Schmutzwasser aus Haushalten und Kleingewerbe zur Abwasserbehandlung abgeleitet. Knapp 3 % der Bevölkerung leiteten ihr Schmutzwasser ohne öffentliche Kanalisation in Kleinkläranlagen oder abflusslose Gruben ein.

Die Gesamtlänge des in Deutschland betriebenen Abwasserkanalnetzes belief sich auf rund 594 000 Kilometer. Davon waren 133 000 Kilometer reine Regenwasserkanäle. Die übrigen 461 000 Kilometer des Kanalnetzes waren entweder Mischkanalisation, in der Schmutzwasser zusammen mit Niederschlagswasser in die Kläranlage eingeleitet wurde (247 000 Kilometer), oder reine Schmutzwasserkanäle (214 000 Kilometer).

Durchschnittlich waren 2016 bundesweit 174 Einwohner je Kilometer Misch-und Schmutzkanalisation angeschlossen. Dabei bestanden große regionale Unterschiede. In den Stadtstaaten waren aufgrund der dichten Besiedlung durchschnittlich 449 Einwohner an jedem Kilometer der öffentlichen Kanalisation angeschlossen, während es im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern im Durchschnitt 124 Einwohner je Kilometer waren.
 
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IKT: Neubau einer Starkregen- Prüfanlage in Gelsenkirchen

Das Gelsenkirchener IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur errichtet einen nach eigenen Angaben weltweit einmaligen Prüfstand für Starkregen und urbane Überflutungen. Das Vorhaben wird mit 9,18 Millionen Euro öffentlich gefördert: Die Fördermittel werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und zu 35 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen erbracht.

Ziel der Maßnahme ist, Überflutungen durch lokale Starkregen zu verhindern und Menschen und Gebäude schützen. Wegen der komplexen Verhältnisse, vor allem in den Innenstädten, lassen sich Lösungen nur sehr schwer allein am Computer erarbeiten. Daher hat das IKT einen neuen Prüfstand konzipiert, mit dem im Maßstab 1 : 1 realitätsnah simuliert wird, wie Regenwasser auf Straßen, Wohn- und Gewerbegebieten abfließt. Mit der neuen Einrichtung bilden IKT-Forscher ganze Straßenabschnitte nach, inklusive aller dazu gehöriger Einbauten wie Bordsteine, Rinnen, Gullys, Abwasserschächte und -leitungen sowie modernster Geräte zum Regenwasserrückhalt. Sogar Straßenneigungen bis zehn Prozent sind möglich.

Die Versuchsaufbauten werden Starkregenmassen von 1000 Liter pro Sekunde und Hektar ausgesetzt. Damit könnte man ein Bundesliga-Spielfeld in einer guten Viertelstunde knöcheltief unter Wasser setzen. Großflächige Überflutungen von Straßen und Plätzen werden darüber hinaus mit einem Wasserschwall von 250 Liter pro Sekunde simuliert. Damit ließen sich zwei Badewannen in einer Sekunde füllen.

Die Forschungsergebnisse des IKT werden Rückschlüsse zulassen für die künftige starkregensichere Gestaltung von Straßen, Geh- und Radwegen sowie Unterführungen. Ebenso wird erkennbar, wie man Gebäude besser schützt. Vor allem den Kommunen will das Institut praxisbezogene Erkenntnisse liefern, die vor Ort zielgerichtet eingesetzt werden können. Aber auch die Umweltverwaltung kann erkennen, welche technischen Vor schriften und rechtlichen Vorgaben sinnvoll sind und welche eventuell geändert werden müssen.

Die neue IKT-Prüfanlage wird auch über einen Steuer- und Regelstand verfügen, mit dem Messdaten und Videobilder der Versuche in Echtzeit visualisiert und über das Internet übertragen werden. Damit können Wissenschaftler weltweit die in Gelsenkirchen laufenden Versuche beobachten und kommentieren.

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Förderung für Projekte zur Schließung von Stoffkreisläufen

Die Koordinierung von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten auf dem Gebiet der nachhaltigen Rohstoffversorgung im Rahmen einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft ist Ziel der Fördermaßnahme ERA-NET „ERA-MIN 2", eine gemeinsame Initiative von 21 Partnern aus 14 europäischen Ländern und Regionen sowie vier außereuropäischen Ländern. ERA-MIN 2 ermöglicht die Zusammenarbeit deutscher Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit akademischen sowie industriellen Partnern der beteiligten Länder in Forschungs- und Entwicklungsprojekten.
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen anwendungsorientierter vorwettbewerblicher Verbundprojekte, die sich die Optimierung von Produkt-und Stoffkreisläufen in industriellen Produktionsprozessen oder am Ende der Nutzungsdauer von Produkten zum Ziel setzen. Es wird ein Beitrag zur Erhöhung der Rohstoffeffizienz durch die Etablierung von Material- und Stoffkreisläufen gemäß dem Leitbild der Kreislaufwirtschaft erwartet. Dabei adressiert die Förderung die Optimierung von Produkt-und Stoffkreisläufen für nicht-energetische, abiotische Rohstoffe, das heißt Metalle, Bau- und Industrieminerale.

Die Förderung deutscher Partner beschränkt sich auf die Verarbeitung von Rohstoffen, im Zusammenhang mit der Herstellung bzw. Wiederaufarbeitung von Produkten sowie die Wiederverwendung und das Recycling nach dem Ende der Nutzungsdauer. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt, bestehend aus Projektskizze und anschließendem förmlichen Förderantrag. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 31. Januar 2019 englischsprachige Projektskizzen einzureichen.

https://www.bmbf.de/foerderungen/ bekanntmachung-2106.html

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Brandenburg: für Investitionen im Rahmen der ELER-Förderung zukünftig auch Kosten für Vergabe förderfähig

Für Investitionsvorhaben, die über den EU-Agrarfonds ELER gefördert werden, können auch finanzielle Unterstützungen für die Durchführung von Vergabeverfahren beantragt werden. Dies regelt ein Erlass der für Brandenburg und Berlin zuständigen ELER-Verwaltungsbehörde, die unter dem Dach des Brandenburger Agrar- und Umweltministeriums arbeitet. Von der neuen Regelung betroffen sind unter anderem die Förderrichtlinien „Verbesserung Hochwasserschutz" und „Landschaftswasserhaushalt/Gewässersanierung". Hier wird unter dem jeweiligen Richtlinienpunkt: „Art und Umfang, Höhe der Zuwendung" bei der Bemessung folgende Ergänzung aufgenommen: „Für investive Vorhaben sind Kosten für die Durchführung von Vergabeverfahren zuschussfähig."
Die entstandenen Kosten für das durchgeführte Vergabeverfahren können im Rahmen des Antragsverfahrens im Kostenplan beantragt werden. Diese sind zu den Bedingungen des Fördersatzes der jeweils geltenden Richtlinie förderfähig. Der Erlass gilt nicht rückwirkend.  

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Kooperation von Wupperverband und Currenta wird fortgesetzt

Der Chemieparkbetreiber Currenta und der Wupperverband verlängern vorzeitig ihre Kooperation bis 2031. Diese Verbindung besteht seit über 50 Jahren: Der Wupperverband und Currenta klären gemeinsam die Abwässer aus der chemischen Industrie und dem Bergischen Land. Nicht nur wirtschaftlich ist die Synergie von Wupperverband und Currenta ein Plus. Künftig werden die enthaltenen Schadstofffrachten noch besser abgebaut. Möglich macht das eine Millionen-Investition in die Optimierung und Erweiterung der Nachklärstufen: Das Projekt ONKL (Optimierung Nachklärkapazität Kläranlage Leverkusen) ist Teil der Kooperationsvereinbarung und schafft die Grundlage für einen dauerhaft sicheren Betrieb und weiterhin die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben während der vereinbarten Vertragslaufzeit.

Im Gemeinschaftsklärwerk Leverkusen werden die Betriebsabwässer aus dem Chempark zusammen mit den kommunalen Abwässer von bis zu 400 000 Einwohnern und Betrieben aus Leverkusen, Leichlingen, Burscheid sowie aus Teilen von Solingen und Bergisch Gladbach geklärt. Das Verhältnis dabei liegt bei rund 70 Prozent kommunaler und 30 Prozent Betriebsabwässer.

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Bertha-Benz-Preis 2019 ausgeschrieben

Gesucht werden Kandidatinnen für den Bertha-Benz-Preis 2019. Mit diesem Preis zeichnet die Daimler und Benz Stiftung jährlich eine Ingenieurwissenschaftlerin aus, die eine herausragende Promotion in Deutschland zur Doktor-Ingenieurin abgeschlossen hat. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert. Stichtag für Nominierungen ist der 1. März 2019. Vorschlagsberechtigt sind die Leitungsgremien von Universitäten und selbstständigen Forschungsinstituten, eigene Bewerbungen sind nicht möglich. Nominierungen sind ausschließlich über das Online- Portal auf der Website der Stiftung möglich. Der Preis wird im Rahmen der Bertha-Benz-Vorlesung vergeben, die im Juli 2019 in Heidelberg stattfinden wird.

www.daimler-benz-stiftung.de

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Bewerbungsstart beim Deutschen Arbeitsschutzpreis 2019

Am 1. Dezember 2018 startete die Bewerbungsphase für den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2019. Der Preis steht für eine branchenübergreifende Auszeichnung für vorbildliche technische, strategische, organisatorische und kulturelle Lösungen rund um Sicherheit und Geundheit bei der Arbeit. In fünf Kategorien werden 2019 vorbildlich entwickelte und gelebte Lösungen prämiert werden: Von weitreichenden Managementlösungen über kreative und innovative Lösun-gen auf Betriebsebene, von verhaltens-und verhältnisändernden Maßnahmen bis hin zu Maßnahmen, die Schutz, Si-cherheit und Gesundheit des Einzelnen betreffen. Ein Start-up-Betrieb wird mit einem zusätzlichen Stiftungspreis der Messe Düsseldorf ausgezeichnet. Interessierte können sich bis zum 1. März 2019 bewerben:

www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de

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