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16.09.2019 16:21

Klärwerk.info / Ablage / Meldungen der DWA Juli bis September 2007

Meldungen der DWA Juli bis September 2007

 Juli 2007  August 2007  September 2007
- Kleinkläranlagen rücken in den Blickpunkt 
- " Arbeitsschutzkonzept für Abwassertechnische Anlagen "
 " Geprüfte Kanalfachkraft " ein neuer Kurs
- Neue Broschüre: Arbeitsschutzkonzept für abwassertechnische Anlagen - Tagungsband " Wasserwirtschaft - Demographischer Wandel -Auswirkungen auf die   „ Ver - und Entsorgungsinfrastruktur" - Erfahrungsaustausch der Gewässerschutzbeauftragten
- Untersuchungen zur elektrochemisch unterstützten Denitrifikation (Kommunale Abwasserbehandlung)   - Umweltfachleute formulieren ihre Erwartungen an die Politik - Neue DWA-Arbeitsgruppe "Transfer von RIMAX-Ergebnissen in die Praxis" 
- Gerätebörse - „Auf gute Nachbarschaft - von der Kläranlage zum Gewässer "  
- 2. Optimierung von Absetzbecken zur Regenwasserbehandlung (Entwässerungssysteme)    
- Stellenbörse für Stellenangebote und -gesuche    
- Aktuelles aus dem Hauptausschuss Recht    
- Neue Broschüre: Arbeitsschutzkonzept für abwassertechnische Anlagen    
- DWA veröffentlicht Jahrbuch 
   

Juli 2007

Kleinkläranlagen rücken in den Blickpunkt

Auch in der Zukunft wird es nicht möglich sein, alle Haushalte an eine zentrale Abwasserbeseitigungsanlage anzuschließen. In den meist ländlichen Gebieten ohne zentrale Abwasserreinigung stellt die Behandlung der Abwässer in Kleinkläranlagen den Stand der Technik dar. Diese können ihre Reinigungsleistung jedoch nur erbringen, wenn sie fachgerecht betrieben und regelmäßig gewartet werden. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) bietet hierfür eine Qualifizierung des Betriebspersonals sowie eine Zertifizierung von Fachbetrieben an.

Fachkunde definiert und bundesweit anerkannt

Kleinkläranlagen können nur bei fachkundigem Betrieb und Wartung die notwendigen Reinigungsleistungen erbringen. Die bauaufsichtlichen Zulassungen stellen an die Kleinkläranlagen bezüglich der Reinigungsleistung die gleichen wasserrechtlichen Anforderungen wie an herkömmliche Kläranlagen für bis zu 1 000 Einwohner. Die Wartung darf ausschließlich von fachkundigem Personal durchgeführt werden. Dazu bietet die DWA den Erwerb der geforderten Fachkunde für das Wartungspersonal an, welche bundesweit definiert und durch die 133. Vollversammlung der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) bestätigt wurde. Die Harmonisierung der Zugangsvoraussetzungen, Inhalte und Dauer der Schulungen zum Erwerb des Fachkunde-Nachweises garantieren eine bundeseinheitliche Durchführung.

Zertifizierte Fachunternehmen sichern den ordnungsgemäßen Kleinkläranlagenbetrieb zum Nutzen der Gewässer

Die Fachkunde eines jeden Mitarbeiters im Bereich der Wartung ist eine notwendige Voraussetzung für diese Tätigkeit. Darüber hinaus garantieren die nach dem freiwilligen, seit Jahren bewährten DWA-Zertifizierungssystem anerkannten Fachfirmen eine besonders hohe Qualität der Wartung. Damit werden Betriebsstörungen und daraus folgende Gewässerbelastungen vermieden. Entwickelt vom Landesverband Nord, ist es mittlerweile auch in anderen DWA-Landesverbänden eingeführt worden. Im Landesverband Sachsen/Thüringen bieten 34 zertifizierte Fachunternehmen diesen hohen Wartungsstandard.

Tagungsschwerpunkt „Technische und wirtschaftliche Fragen zu einer nachhaltigen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung"

Während der Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen befasst sich der Themenblock „Ausgewählte technische und wirtschaftliche Fragen zu einer nachhaltigen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung" mit der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Freistaat Thüringen und der aktuellen Vergabepraxis sowie deren Konsequenzen für Auftraggeber und Auftragnehmer. Zudem werden das Benchmarking kleinerer Kläranlagen und die Energieproblematik in der Abwassertechnik behandelt.

Weitere Informationen zur dezentralen Abwasserentsorgung in Thüringen

Dr.-Ing. Ralf Englert
Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Bauingenieurwesen, Lehrstuhl Siedlungswasserwirtschaft
Coudraystraße 7, 99423 Weimar, Tel. (03643) 584617, Fax 584648
E-Mail: info@dwa-st.de , www.dwa-st.de

Weitere Informationen zur dezentralen Abwasserentsorgung

DWA-Landesverband Baden-Württemberg: www.dwa-bw.de
DWA-Landesverband Bayern: www.dwa-bayern.de
DWA-Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland: www.dwa-hrps.de
DWA-Landesverband Nord: www.dwa-nord.de
DWA-Landesverband Nordrhein-Westfalen: www.dwa-nrw.de
DWA-Landesverband Nord-Ost: www.dwa-no.de
DWA-Landesverband Sachsen/Thüringen: www.dwa-st.de

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Neue Broschüre: Arbeitsschutzkonzept für abwassertechnische Anlagen

Als Führungskraft im Abwasserbereich tragen Sie Verantwortung für die
Sicherheit und den Gesundheitsschutz Ihrer Mitarbeiter. Die Broschüre
gibt Ihnen hierzu Hinweise und Hilfestellungen, um den Aufgaben und
Pflichten des Arbeitsschutzes nachzukommen. Hierzu wird ein
Arbeitsschutzkonzept für abwassertechnische Anlagen vorgestellt, nach welchem sich die
Forderungen aus dem Arbeitsschutzgesetz mit den dazugehörigen
Verordnungen, den Unfallverhütungsvorschriften und den Regeln für Sicherheit und
Gesundheitsschutz praxisgerecht umsetzen lassen.

Die beispielhafte Gliederung des Konzeptes mit Erläuterungen ermöglicht
die Übertragung auf die unterschiedlichsten Abwasserbetriebe. Dem
Konzept liegt der Standard zur Organisation des Arbeitsschutzes in
Abwasserbetrieben nach dem Merkblatt "Anforderungen an die Qualifikation und
die Organisation von Betreibern von Abwasseranlagen (DWA - M 1000)"
zugrunde, welcher für eine Bestätigung nach dem Technischen
Sicherheitsmanagement (TSM) Voraussetzung ist.

Preis: EUR 10,00 - zzgl. Versandkosten.

Bestellung über die Homepage des DWA LV Baden-Württemberg

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Untersuchungen zur elektrochemisch unterstützten Denitrifikation (Kommunale Abwasserbehandlung)

Miroslaw Krzemieniewski und Joanna Rodziewicz (Olsztyn/Polen)

Zusammenfassung: Aufbauend auf Laboruntersuchungen zu einer elektrochemischen Unterstützung der Denitrifikation werden Vorschläge zur technischen Nutzung dieses Verfahrens gemacht. Dabei wird auch beschrieben, wie bestehende Kläranlagen nachgerüstet werden können.

KA Heft 7/2007 Seite 704

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Gerätebörse

Der DWA-Landesverband Baden-Württemberg bietet über seine Homepage
www.dwa-bw.de - Link: Aktuelles - eine Börse für zum Verkauf stehende
gebrauchte Geräte.
Die Einträge sind kostenlos für Betreiber der Kläranlagen- und
Kanal-Nachbarschaften.

Die Geräte werden für die Dauer von 6 Wochen eingestellt.

http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3227

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2. Optimierung von Absetzbecken zur Regenwasserbehandlung (Entwässerungssysteme)
 
Dieter Grotehusmann, Ulrich Kasting und Michaela Hunze (Hannover)
 
Zusammenfassung: In Messungen wurde nachgewiesen, dass bei starker hydraulischer Belastung aus Abscheideanlagen nach den „Richtlinien für bautechnische Maßnahmen an Straßen in Wassergewinnungsgebieten" (RiStWag) zuvor sedimentierte Stoffe schlagartig ausgetragen werden können. Durch die bislang übliche Zulaufkonstruktion werden die Zuflüsse oberhalb des Dauerwasserspiegels in das Becken geleitet, was zu vertikalen Strömungen Richtung Beckensohle mit der Gefahr der Remobilisierung dort abgelagerter Sedimente führt. Das Sedimentdepot beträgt nach einer Erhebungsuntersuchung von etlichen Beckenanlagen im Mittel rund 14 m³/ha abflusswirksame Fläche. Mit Hilfe von dreidimensionalen Simulationsrechnungen der Strömungs- und Sedimentationsprozesse wurde eine optimierte Zulaufkonstruktion erarbeitet.

KA  7/2007 Seite 690

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Stellenbörse für Stellenangebote und -gesuche

Der DWA-Landesverband Baden-Württemberg bietet seit 2006 eine
Internet-Plattform für Stellenangebote und -gesuche auf regionaler und
überregionaler Ebene. Ingenieurbüros, Firmen und Gemeinden können ihren
geplanten Personalbedarf für qualifizierte und ausgebildete Fachkräfte auf der
Homepage des DWA Landesverbandes Baden-Württemberg www.dwa-bw.de unter
der Rubrik "Stellenbörse" einstellen.
Parallel hierzu werden auch Stellengesuche von Absolventen der
UT-Berufe
veröffentlicht.
Dieser Service ist für Betreiber abwassertechnischer Anlagen aus
Baden-Württemberg und persönliche DWA-Mitglieder kostenlos. Alle Einträge
werden für die Dauer von 6 Wochen mit einer weiteren Verlängerungsoption
eingestellt.

http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3228

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Aktuelles aus dem Hauptausschuss Recht

Aus Sicht des Hauptausschusses „Recht", der sich mit der Rechtsentwicklung auf Landes-, Bundes- und Europaebene befasst, war das Jahr 2006 ereignisreich. Eine Weichenstellung für den Bereich des Umweltrechts hat mit der Föderalismusreform stattgefunden. Der Weg für ein einheitliches und umfassendes Umweltgesetzbuch des Bundes ist damit frei geworden. An der sich anschließenden Debatte über die Gestaltung dieses umfangreichen Vorhabens beteiligt sich der DWA-Hauptausschuss „Recht" intensiv. Zu diesem Zweck ist eine neue Ad-hoc-Arbeitsgruppe RE-00.2 „UGB" zusammengetreten, die diesen Rechtssetzungsprozess, u. a. auf Grundlage des DWA-Politikmemorandums, begleitet. Die breite Zustimmung für eine Novellierung des Rechts der Abwasserabgabe, die auf dem DWA-Workshop „25 Jahre Abwasserabgabe in der Praxis" Ende 2005 zu erkennen war, hat der HA RE zum Anlass genommen, die gewonnenen Erfahrungen praktisch umzusetzen. Im Frühjahr 2006 hat sich die Ad-hoc-Arbeitsgruppe RE-00.1 „Abwasserabgabe" konstituiert um ein Positionspapier zu erarbeiten, das dem Reformbedarf unter Beachtung der Lenkungswirkung des Abwasserabgabenrechts Rechnung trägt. Durch die letzte Satzungsänderung waren auch geringfügige Änderungen des DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des ATV-DVWKRegelwerkes" notwendig, die in der Oktoberausgabe der KA dargestellt wurden. Die überarbeitete Fassung wird voraussichtlich Anfang 2007 in Kraft treten.

Im Mai 2006 haben in Kassel unter der Leitung des HA RE die ersten „DWA-Rechtstage" stattgefunden. Bei der Tagung für interessierte Fachleute waren neben den aktuellen Entwicklungen aus dem Bereich Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Bodenschutzrecht auch die Wasserrahmenrichtlinie, die Grundwasserrichtlinie sowie die Umwelthaftungsrichtlinie mit ihren Inhalten und Umsetzungsfragen Thema. Es gab an abendlichen Thementischen Gelegenheit zu intensiven Diskussionen.

Ein weiterer Punkt der Arbeit des Hauptausschusses war die Befassung mit dem neuen Umwelt-Rechtsbehelfegesetz. Das Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 2003/35/EG und ist Bestandteil des Regelungsbereichs des sog. „Aarhus-Übereinkommen". Als wesentliche Neuerung enthält das Gesetz die erweiterte Einführung einer Verbandsklage für anerkannte inländische und ausländische Vereinigungen.

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Neue Broschüre: Arbeitsschutzkonzept für abwassertechnische Anlagen

Als Führungskraft im Abwasserbereich tragen Sie Verantwortung für die
Sicherheit und den Gesundheitsschutz Ihrer Mitarbeiter. Die Broschüre
gibt Ihnen hierzu Hinweise und Hilfestellungen, um den Aufgaben und
Pflichten des Arbeitsschutzes nachzukommen. Hierzu wird ein
Arbeitsschutzkonzept für abwassertechnische Anlagen vorgestellt, nach welchem sich die
Forderungen aus dem Arbeitsschutzgesetz mit den dazugehörigen
Verordnungen, den Unfallverhütungsvorschriften und den Regeln für Sicherheit und
Gesundheitsschutz praxisgerecht umsetzen lassen.

Die beispielhafte Gliederung des Konzeptes mit Erläuterungen ermöglicht
die Übertragung auf die unterschiedlichsten Abwasserbetriebe. Dem
Konzept liegt der Standard zur Organisation des Arbeitsschutzes in
Abwasserbetrieben nach dem Merkblatt "Anforderungen an die Qualifikation und
die Organisation von Betreibern von Abwasseranlagen (DWA - M 1000)"
zugrunde, welcher für eine Bestätigung nach dem Technischen
Sicherheitsmanagement (TSM) Voraussetzung ist.

Preis: EUR 10,00 - zzgl. Versandkosten.

Bestellung über die Homepage des DWA LV Baden-Württemberg:

http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3302

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DWA veröffentlicht Jahrbuch

Die Beständigkeit des Wandels

Hennef, 27. März 2007 - Soeben erschienen ist das Jahrbuch 2007 der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA). Die informativ gestaltete Broschüre enthält auf über 100 Seiten unter anderem den Tätigkeitsbericht 2006 sowie viele weitere wissenswerte Fakten über die rund 14 000 Mitglieder zählende Vereinigung.
 
Aus der Praxis für die Praxis

 
Unter dem Motto „Die Beständigkeit des Wandels" führen der DWA-Präsident Otto Schaaf und der DWA-Geschäftsführer Johannes Lohaus die Leser des Jahrbuchs in die Arbeit der auf diesem Gebiet mitgliederstärksten Vereinigung in Europa ein. Es wird eine positive Bilanz gezogen über die elfjährige Präsidentschaft von Hermann H. Hahn sowie ein Blick auf die kommenden Aufgabenfelder der Vereinigung geworfen. Hier sind vor allem die Bereiche Klimawandel und erneuerbare Energien sowie die demografische Entwicklung zu nennen. Das Fazit für die Zukunft der Vereinigung ist ebenso einfach wie prägnant: „Aus der Praxis für die Praxis wird bei allem Wandel der Grundsatz der DWA-Arbeit bleiben."

Inhalte des DWA-Jahrbuchs  

Erfolgreich durch das Jahr:

  • aus der Bundesgeschäftstelle,
  • Berichte aus den sieben DWA-Landesverbänden,
  • Berichte aus den DWA-Fachgremien der Bereiche Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall,
  • Zahlen und Fakten unter anderem zu Finanzen, Mitgliederentwicklung, Zertifizierung und Ökobilanz
    einschließlich eines Überblicks über das DWA-Regelwerk,
  • Übersichten zu den Organen und Ansprechpartnern der DWA in der Bundesgeschäftsstelle und den Landesverbänden sowie
  • eine Übersicht über die personelle Zusammensetzung der ehrenamtlichen Fachgremien. 

Weitere Informationen / Bestellung
 
Das DWA-Jahrbuch wird an interessierte Mitglieder der Vereinigung verschickt. Alle weiteren Interessenten können das Jahrbuch von der DWA-Homepage (www.dwa.de ), Rubrik „Wir über uns",  herunterladen bzw. kostenlos ein Exemplar bei der Bundesgeschäftstelle in Hennef bestellen:
 
DWA-Bundesgeschäftstelle
Kundenzentrum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-333, Fax 872-100
E-Mail: kundenzentrum@dwa.de

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August 2007 

" Arbeitsschutzkonzept für Abwassertechnische Anlagen "

Diese neue Informations- Broschüre wurde vom DWA - Landesverband Baden Württemberg erstellt.

Zielgruppe sind kleinere bis mittlere Anlagenbetreiber, die dort praxisorientierte Hilfe finden. Beispielsweise wird erläutert wer für die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter im Einzelnen verantwortlich ist oder man findet Unterstützung beim Erstellen einer Gliederung für ein Arbeitsschutzkonzept.

Bestellen kann man die Broschüre über den DWA Landesverband Baden Württemberg Telefon 0711 - 8966310 zum Preis von € 10,- zuzüglich Versandkosten.

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Tagungsband " Wasserwirtschaft - Demographischer Wandel -Auswirkungen auf die „ Ver - und Entsorgungsinfrastruktur"

Anfang Mai fand in Weimar mit über 100 Teilnehmern eine Gemeinschaftstagung zu den Folgen des demographischen Wandels statt. Themenschwerpunkten waren:

- Herausforderungen für die Betreiber von Trink- und Abwassernetzen - Forderungen an die Politik

- Auswirkungen der demographischen Veränderung auf die Betreiber

- Veränderungen in den Bereichen Planung, Personal und Finanzen

- Podiumsdiskussion: den Wandel aktiv gestalten- wo liegen die Lösungsansätze? Was ist zu tun?

Den Tagungsband erhält man bei der DWA-Bundesgeschäftsstelle, Kundenzentrum, Telefon 02242 - 872333 oder an E-Mail: kundenzentrum@dwa.de zum Preis von 47 € (Mitglieder 39 €)

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Umweltfachleute formulieren ihre Erwartungen an die Politik

DWA liefert Sachargumente für den politischen Beratungsprozess

Als interdisziplinär agierender Umweltverband positioniert sich die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) mit ihren aktuell herausgegebenen Erwartungen an die Politik. Das nach 2005 und 2006 zum dritten Mal in Folge herausgegebene DWA-Politikmemorandum bezieht medienübergreifend Stellung zu Gewässerschutz, Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Energiewirtschaft und Klimaschutz. Es ist Grundlage einer zukünftig verstärkten Politikberatung der Vereinigung, mit der die DWA noch intensiver als bisher ihre Sachargumente den Politikern von Bund und Ländern vermitteln möchte. Insbesondere ist es das Anliegen der Vereinigung, den Sachverstand des breiten Netzwerkes der in der DWA organisierten Fachleute der Politik anzubieten.

Dafür hat die DWA mit der Ernennung von Dr. Frank Andreas Schendel zum Repräsentanten für die politische Arbeit der Vereinigung in Berlin sowie der kürzlich erfolgten Eröffnung eines Hauptstadtbüros wichtige Voraussetzungen geschaffen. Das Politikmemorandum wurde im Rahmen der Eröffnung des Berliner DWA-Büros an Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, überreicht.

Chancen für neues Wasserrecht nutzen

Die DWA begrüßt die Neugestaltung der Gesetzgebungskompetenz für die Wasserwirtschaft im Rahmen der Föderalismusreform und mahnt gleichzeitig an, EU-Vorgaben mit Augenmaß in nationales Recht umzusetzen. Welche weiteren Vorschriften über die europäisch geprägten Vorgaben hinaus auf Bundesebene notwendig sind, gilt es bei der Kodifizierung des Umweltrechts in einem Umweltgesetzbuch sorgfältig zu prüfen. Reformbedarf wird nach wie vor gesehen bei der Abwasserabgabe. Diese habe ihre Lenkungsfunktion nahezu verloren. Die im Gesetz festgeschriebenen Sanktionsmechanismen seien überzogen, heißt es in dem Papier. Bei der weiteren Ausfüllung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ist neben der Hochwasservorsorge auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu berücksichtigen.

Bodenschutz effektiv gestalten

Zum Bodenschutz stellt die DWA fest: „Das seit 1998 bestehende deutsche Bodenschutzrecht hat sich als flexibles Instrument bewährt. Der Schutz des Bodens ist sehr stark von regionalen und lokalen Gegebenheiten geprägt." In dem bisher vorliegenden Entwurf der EU für eine Bodenschutzrichtlinie werden für Deutschland keine Verbesserungen gesehen, vielmehr jedoch zusätzliche bürokratische Vorgaben. Der Handlungsbedarf für europäische Regelungen bedarf einer grundsätzlichen Überprüfung.

Abfallrecht weiter entwickeln

Die Europäische Abfallrahmenrichtlinie befindet sich in der Novellierung. Hier betrachtet die DWA es als Ziel, „das zum Teil überregulierte Abfallrecht zu vereinfachen, klarer zu gestalten und einen nachhaltigen Ressourcenschutz zu gewährleisten." In manchen Bereichen, etwa bei der Abfallablagerung, gibt es in Deutschland sich überschneidende und widersprechende Regelungen.

Zum Klärschlamm heißt es in dem Politik-Memorandum: „Eine Novellierung der Klärschlammverordnung ... wird von der DWA begrüßt. ... Eine sachgerechte Novellierung würde die Bedeutung der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung stützen ...". Bei der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung unterstützt die DWA den Aufbau von Qualitätssicherungssystemen.

Energienutzung im Sinne des Klimaschutzes nachhaltig gestalten

Erstmals in das Politik-Memorandum aufgenommen wurden die The-men Energiewirtschaft und Klimaschutz. Danach begrüßt die DWA die Klimaschutzinitiativen der Bundesregierung und weist darauf hin, dass die Wasserwirtschaft Lösungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Energiegewinnung bietet: zum Beispiel die Nutzung von Wasserkraft und die energetische Nutzung des Klärschlamms.

Bei der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen und von Pflanzen zur Energiegewinnung wird angemahnt, die Belange des Gewässerschutzes zu beachten.

Bezüglich des Klimaschutzes will die DWA Folgen des Klimawandels für die Wasserwirtschaft sichtbar machen und Handlungsoptionen entwickeln für die Aufgabenbereiche Hoch- und Niedrigwasser, Wasserverfügbarkeit und Qualität sowie Wasserkraft und Schifffahrt.

Das DWA-Politikmemorandum 2007 kann bei der DWA-Bundesgeschäftsstelle angefordert oder von der DWA-Website heruntergeladen werden (Tel. 0 22 42/872-333, www.dwa.de).

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) ist in Deutschland Sprecherin für alle übergreifenden Wasserfragen und setzt sich intensiv für die Entwicklung einer sicheren und nachhaltigen Wasserwirtschaft ein.

Als politisch und wirtschaftlich unabhängige Organisation arbeitet sie fachlich auf den Gebieten Wasserwirtschaft, Abwasser, Abfall und Bodenschutz. In Europa ist die DWA die mitgliederstärkste Vereinigung auf diesem Gebiet und nimmt durch ihre fachliche Kompetenz bezüglich Normung, Bildung und Information der Öffentlichkeit eine besondere Stellung ein.

Die rund 14 000 Mitglieder repräsentieren die Fachleute und Führungskräfte aus Kommunen, Hochschulen, Ingenieurbüros, Behörden und Unternehmen. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten liegt auf der Erarbeitung und Aktualisierung eines einheitlichen technischen Regelwerkes sowie der Mitarbeit bei der Aufstellung fach-spezifischer Normen auf nationaler und internationaler Ebene. Hierzu gehören nicht nur die technisch-wissenschaftlichen Themen, sondern auch die wirtschaftlichen und rechtlichen Belange des Umwelt- und Gewässerschutzes.

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„Auf gute Nachbarschaft - von der Kläranlage zum Gewässer "

So lautete das Motto der DWA auf der " Woche der Umwelt " am 5. und 6. Juni 2007 in Berlin im Park von Schloss Bellevue. Dort veranstaltete die DWA auch ein einstündiges Fachforum " Berufschancen in der Wasserwirtschaft ". Während auf betrieblicher Ebene in vier Fachrichtungen UT-Fachkräfte ausgebildet werden, zeichnet sich bei den Führungskräften ein zukünftiger Fachkräftemangel ab. Da die Studentenzahl in den Ingenieurwissenschaften rückläufig ist, besonders bei den Bauingenieuren, die als Ingenieure mit Fachrichtung Siedlungswasserwirtschaft in der Entsorgungswirtschaft gebraucht werden.

Auf die guten Berufsaussichten - die es nicht nur in Deutschland gibt, sondern auch  im Ausland  - hat das Fachforum der DWA hingewiesen.

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September 2007

" Geprüfte Kanalfachkraft " ein  neuer Kurs

Im Oktober 2006 fand der letzte Kurs mit Teilnehmern aus verschiedenen Bundesländern statt. Zusammen mit acht Referenten wurde in drei Wochen der umfangreiche Kurseinhalt erarbeitet. Auf Grund des unterschiedlichen Ausbildungsstands und der unterschiedlichen Fachgebieten aus denen die Teilnehmer kamen, ergaben sich interessante Fachgespräche aber auch ein großes Diskussionsbedürfnis.

Der nächste Kurs beginnt am 24. September 2007, die Ansprechpartnerin ist Ulrike Matthäi, erreichbar unter Telefon 02242 - 872144 oder

unter www.dwa.de  dort : Veranstaltungen, Bildungsdatenbank.

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Erfahrungsaustausch der Gewässerschutzbeauftragten

Am 11. und 12. September veranstaltet die DWA in Kassel den 9.Erfahrungsaustausch. Schwerpunkte sind die Erwartungen der  DWA zum neuen Wasserrecht innerhalb des Umweltgesetzbuches, Stand und Entwicklung der Regenwasserbewirtschaftung, die Indirekteinleiterbewirtschaftung und der Einfluss von Umweltmanagementsystemen auf die Arbeit der Gewässerschutzbeauftragten.

Weitere Informationen durch die DWA Telefon 02242 - 872215

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Neue DWA-Arbeitsgruppe "Transfer von RIMAX-Ergebnissen in die Praxis"

Mit der Förderaktivität "Risikomanagement extremer
Hochwasserereignisse" (RIMAX) unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF) über 30 Verbundprojekte mit bis zu 20 Millionen Euro. Unter der
Koordination des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) werden Projekte in
den Bereichen:

- Integrierte Konzepte für ein Hochwasserrisikomanagement

- Technischer Hochwasserschutz

- Querschnittsaufgaben (Bildung, Risikokommunikation,...)

bearbeitet.

Zur effizienten Verbreitung der Forschungsergebnisse wird die
DWA-Arbeitsgruppe AG HW-4.5 im Fachausschuss "Hochwasservorsorge" (FA HW-4) des DWA-Hauptausschusses "Hydrologie und Wasserbewirtschaftung" (HA HW)
eingerichtet. Aufgabe dieser Arbeitsgruppe ist es, den Kontakt zwischen
den in der Praxis des Hochwasserschutzes / Risikomanagements tätigen
Personen und den Forschungsprojekten herzustellen.

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