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26.05.2017 11:21

Klärwerk.info / DWA-Infos / DWA-Informationen / Mitarbeit bei der DWA

Mitarbeit bei der DWA

Mai 2017
Aufruf zur Mitarbeit Neugründung der Arbeitsgruppe KEK-10.5 „Lastmanagement und Interaktionen mit Energienetzen" 
Aufruf zur Mitarbeit im DWA-Fachausschuss KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen" 
Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit Arbeitsgruppe zu zeitvarianten Hochwasserrisikofaktoren  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 590 „Wasserwirtschaftliche Bewertung zur Entnahme von Wasser zur Bewässerung"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 269 „Prozessmessgeräte für Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff in Abwasserbehandlungsanlagen"  
Aufruf zur Mitarbeit und Vorhabensbeschreibung Fortschreibung des DWA-Regelwerks zur Schlammbehandlung
Überprüfung des DWA-Regelwerks 
April 2017
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 221 „Grundsätze für die Verwendung von Kleinkläranlagen" veröffentlicht  
Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit Spurenstoffmonitoring von Eintragspfaden und Fließgewässern
Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit Audit Hochwasser  
Vorhabensbeschreibung Überarbeitung von Arbeitsblatt DWA-A 138 - Versickerung von Niederschlagswasser  
Vorhabensbeschreibung Erarbeitung eines Merkblatts DWA-M 218 - Rohrleitungssysteme für Biogasanlagen  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 139 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen" 
Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit Überarbeitung des Arbeitsblatts ATV-A 200 - Abwasserinfrastruktur im ländlichen Raum  
März 2017
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 622-1 „Marschengräben - Ökologie und Unterhaltung - Teil 1: Ökologische Grundlagen" 
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 600 „Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 375 „Technische Dichtheit von Membranspeichersystemen" 
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 716-10 Anforderungen an „W"-Ölbindemittel zur Anwendung auf Gewässern (water/Wasser)  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 274 „Einsatz organischer Polymere in der Abwasserreinigung"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 221 „Grundsätze für die Verwendung von Kleinkläranlagen"  
Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit Aktualisierung von DWA-M 361 „Aufbereitung von Biogas"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 149-1 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 1: Grundlagen" 
Februar 2017
Vorhabensbeschreibung Erarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 120-1 „Pumpsysteme außerhalb von Gebäuden - Teil 1: Allgemeines"  
Vorhabensbeschreibung Ölbindemittel zur Anwendung auf Verkehrsflächen - Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 716-9 Die DWA wird das Arbeitsblatt DWAA 716-9 „Öl- und Chemikalienbindemittel - Anforderungen/Prüfkriterien - Teil 9: Anforderungen an ‚R‘-Ölbindemittel zur Anwendung auf Verkehrsflächen (road/Straße)"  
Erarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 120-3 „Pumpsysteme außerhalb von Gebäuden - Teil 3: Unterdrucksysteme"  
Vorhabensbeschreibung Erarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 120-2 „Pumpsysteme außerhalb von Gebäuden - Teil 2: Pumpstationen und Drucksysteme"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 767 „Abwasser aus Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieben" 
Aufruf zur Mitarbeit Überarbeitung Arbeitsblatt DWA-A 125 „Rohrvortrieb und verwandte Verfahren" 
Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe GB-2.17 „Gewässerunterhaltung in forstwirtschaftlich genutzten Bereichen"  
Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe GB-6.6 „Wirkungen und Folgen des Anbaus und der Nutzung nachwachsender Rohstoffe (NAWARO) auf Böden und Grundwasser" 
Bestimmung des CSB von Schlamm und Co-Substrat  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWAM 137-1 „Einbauten Dritter in Abwasseranlagen - Teil 1: Elektronische Kommunikationseinrichtungen"  
Aufruf zur Stellungnahme Gasfackelanlagen für Biogasanlagen - Entwurf Merkblatt DWA-M 305 veröffentlicht  
Aufruf zur Mitarbeit Wertermittlung von Abwasseranlagen - Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 133  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWAM 137-1 „Einbauten Dritter in Abwasseranlagen - Teil 1: Elektronische Kommunikationseinrichtungen"  
Aufruf zur Stellungnahme Gasfackelanlagen für Biogasanlagen - Entwurf Merkblatt DWA-M 305 veröffentlicht  
Aufruf zur Mitarbeit Wertermittlung von Abwasseranlagen - Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 133  
November 2016
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 614 - Planungsmanagement bei Maßnahmen an Fließgewässern  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 609-2 - Entwicklung urbaner Fließgewässer 
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 277 - Anlagen zur Behandlung und Nutzung von Grauwasser und Grauwasserteilströmen  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 260 - Visualisierung und Auswertung von Prozessinformationen auf Abwasseranlagen  
Aufruf zur Stellungnahme Grundsätze und Maßnahmen einer gewässerschützenden Landbewirtschaftung 
Vorhabensbeschreibung Überarbeitung der Merkblatts ATV-DVWK-M 776 - Abwasser aus der Stärke-Industrie  
Vorhabensbeschreibung Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 143-12 - Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit vorgefertigten Rohren  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des DWA-Regelwerkes"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 102 - Einleitung von Regenwetterabflüssen in Oberflächengewässer  
September 2016
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 143-8 - Injektionsverfahren zur Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 113 - Abwasserdrucksysteme 
Juli 2016
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 920-3: Funktion des Bodens im Nährstoffhaushalt landwirtschaftlich genutzter Standorte  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 511 „Filtern mit Geokunststoffen"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 143-11: Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit vorgefertigten Rohren ohne Ringraum als Verformungs- und Reduktionsverfahren (Close-Fit-Lining)  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 143-7: Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen durch Kurzliner, T-Stücke und Hutprofile (Anschlusspassstücke)  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 203 „Abwasserfiltration durch Raumfilter nach biologischer Reinigung" 
Juni 2016
Aufruf zur Stellungnahme Ermittlung der Verdunstung von Land- und Wasserflächen - Entwurf Merkblatt DWA-M 504-1 veröffentlicht  
Aufruf zur Stellungnahme Belüftung und Durchmischung von Belebungsanlagen: Entwurf Merkblatt DWA-M 229-2 veröffentlicht  
Vorhabensbeschreibung Abflusssteuerung in Kanalnetzen: Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 180 als Arbeitsblatt 
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 143-4 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden  
Mai 2016
Überprüfung des DWA-Regelwerks  
Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit DWA/DGL-Arbeitsgruppe GB-1.9 „Arbeitsschutz bei der gewässerbezogenen Freilandarbeit"  
Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 707 „Abwasser aus der Transportbehälterinnenreinigung"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 608-1 „Bisam, Biber, Nutria  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 721 „Arbeitsschutz und Hygiene an Einsatzstellen mit Ölprodukten" 
April 2016
Vorhabensbeschreibung Neue DWA-Arbeitsgruppe WW-4.1 „Wehre" überarbeitet DVWK-Merkblatt 216  
Januar 2016
Merkblatt zur dezentralen Niederschlagswasserbehandlung in Arbeit 
Dezember 2015
Vorhabensbeschreibung Erarbeitung eines Merkblatts zu Schwall und Sunk 
Pumpspeicher: Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit  
Vorhabensbeschreibung DWA-Publikation zu Rechen und Rechenreinigungsanlagen wird erarbeitet  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf DWA-M-543: „Geodaten in der Fließgewässermodellierung"  
Vorhabensbeschreibung Aktualisierung des Merkblatts DWA-M 380 „Co-Vergärung in kommunalen Klärschlammfaulbehältern, Abfallvergärungsanlagen und landwirtschaftlichen Biogasanlagen"  
Vorhabenbeschreibung Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 375 „Technische Dichtheit von Membranspeichersystemen"  
Oktober 2015
Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 920-2 - Bodenfunktionsansprache - Filter und Puffer für organische Schadstoffe 
Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe GB-2.15 „Einflüsse der Gewässerunterhaltung auf Hydromorphologie und Ökologie" 
Erarbeitung eines DWA- Themenbands zu Anschlusskanälen und Grundstücksentwässerungsanlagen 
September 2015
Aufruf zur Stellungnahme: Nachweiskonzept mit Teilsicherheitsbeiwerten für Staudämme und Staumauern - Entwurf Merkblatt DWA-M 542 
Aufruf zur Stellungnahme: Gestaltung und Nutzung von Baggerseen Entwurf Merkblatt DWA-M 615 
Aufruf zur Mitarbeit Thematische Ausweitung der Arbeitsgruppe KEK-1.1 „Wertstoffrückgewinnung aus Abwasser und Klärschlamm" 
Überarbeitung der Merkblatts ATV-M 709 „Abwasser aus gentechnischen Produktionsanlagen und vergleichbaren Laboreinrichtungen" 
Juli 2015
Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 377 (Entwurf): Biogas-Speichersysteme - Membranabdeckungen 
Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 149-6 (Entwurf): Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden -Prüfung mit Wasser, Luft-über- und Unterdruck 
Aufruf zur Stellungnahme: Merkblatt DWA-M 119 (Entwurf): Risikomanagement in der kommunalen Überflutungsvorsorge - Bewertung von Überflutungsrisiken 
Juni 2015
Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 269 „Prozessmessgeräte für Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff in Abwasserbehandlungsanlagen" 
Ihre Erfahrung ist gefragt! Überprüfung des DWA-Regelwerkes 
Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 302 „Klärschlammdesintegration" liegt als Gelbdruck vor 
April 2015
Erarbeitung von DWA-M 135-1 
März 2015
Aktualisierung des Merkblatts DWA-M 379 „Klärschlammtrocknung" 
Neue Arbeitsgruppe BIZ11.1 „Dezentrales Abwassermanagement in Entwicklungs und Schwellenländern" 
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf zum Arbeitsblatt DWA-A 792 „Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) - JGSAnlagen" liegt vor 
Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 268 „Automatisierung von einstufigen Belebungsanlagen" liegt vor 
Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 131 „Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen" liegt vor 
Februar 2015
Expertengespräch „Das Kooperations- und Freiwilligkeitsprinzip bei der Maßnahmenumsetzung nach Europäischer Wasserrahmenrichtlinie"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 544-2 „Ausbreitungsprobleme von Einleitungen - Prozesse, Methoden und Modelle - Teil 2: Mehrdimensionale Modelle" liegt vor  
Das Merkblatt DWA-M 544-1 wird bis zum 31. März 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt.  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 149-7 „Zustandserfassung und Bewertung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 7: Beurteilung der Umweltrelevanz des baulich/betrieblichen Zustands" liegt vor  
Aufnahme neuer Arbeiten Neue Arbeitsgruppe KEK-10.4 „Wärme- und Kältekonzepte auf Kläranlagen"  
Januar 2015
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 751 „Abwasser aus der Gemüseverarbeitung und Sauerkrautbereitung" liegt vor  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 715 „Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen" liegt vor  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 553 „Hochwasserangepasstes Planen und Bauen" liegt vor
Vorhabenbeschreibung: Membranabdeckungssysteme für Biogasspeichersysteme 
Aufruf zur Mitarbeit Leitfaden zur richtigen Einstufung von Bau- und Bodenabfällen 
Neue Arbeitsgruppe KEK-10.4 „Wärme- und Kältekonzepte auf Kläranlagen"  
Überprüfung des DWA-Regelwerkes 
Vorhabensbeschreibung Erneuerung von Abwasserleitungen und -kanälen durch Berstverfahren: vom Merkblatt zum Arbeitsblatt  
2014
Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe WI-5.4 „Cyber-Sicherheit"  
Vorhabensbeschreibung Sohlengleiten, Raugerinne, Verbindungsgewässer  
Merkblatt DWA-M 519 „Technisch-biologische Ufersicherungen an großen und schiffbaren Binnengewässern"  
Merkblatt DWA-M 389 „Trockenvergärung biogener Abfälle und nachwachsender Rohstoffe"  
Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 174 
Überarbeitung des Merkblatts ATV-DVWK-M 165  
Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 133 „Wertermittlung von Abwasseranlagen - Systematische Erfassung, Bewertung und Fortschreibung"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 160 „Fräs- und Pflugverfahren für den Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 733 „Abwasser aus der Herstellung Technischer Textilien"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 147 „Betriebsaufwand für die Kanalisation - Betriebsaufgaben und Häufigkeiten" liegt vor  
Vorhabensbeschreibung Erarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 305 „Alternative Gasverbrauchseinrichtungen für Biogasanlagen"  
Aufruf zur Mitarbeit in der DWA-Arbeitsgruppe BIZ-12.2 „GIS & GDI" 
Aufruf zur Mitarbeit Einrichtung einer DWA-Arbeitsgruppe WW-1.1 „Buhnen"  
Aufruf zur Mitarbeit Ökologische Durchgängigkeit von Fließgewässern  
Vorhabensbeschreibung Arbeitsschutz und Hygiene an Einsatzstellen mit Ölprodukten Merkblatt DWA-M 721  
Aufruf zur Mitarbeit Arbeitsgruppe GB-6.7 „Klimawandel und Sickerwasserbeschaffenheit" in Gründung 
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des überarbeiteten Arbeitsblatts DWA-A 704 „Betriebsmethoden für die Abwasseranalytik" liegt vor  
Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblatts DWA-M 149-3 liegt vor  
Vorhabensbeschreibung Merkblatt DWA-M 196 „Inspektion und Wartung von Abwasserdruckleitungen" 
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblattes DWA-M 522 „Kleine Talsperren und kleine Hochwasserrückhaltebecken" liegt vor  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 217 „Explosionsschutz für abwassertechnische Anlagen"  
Themenband „Bemessung von Kläranlagen in warmen und kalten Klimazonen" wird erarbeitet  
Hydraulik von Fischaufstiegsanlagen Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit 
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 920-1 „Bodenfunktionsansprache - Teil 1: Ableitung von Kennwerten des Bodenwasserhaushaltes"  
Ihre Erfahrung ist gefragt! - Überprüfung des DWA-Regelwerkes -  
Pflanzenkläranlagen: Workshop zur Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 262  
Überarbeitung des Merkblattes 224/1992 „Methoden und ökologische Auswirkungen der maschinellen Gewässerunterhaltung"  
2013
„Fremdwasser" und § 54 Wasserhaushaltsgesetz Erläuterungen zum Umgang mit dem im DWA-Regelwerk verwendeten Begriff „Fremdwasser" in Bezug auf § 54 Wasserhaushaltsgesetz aus Sicht der Hauptausschüsse ES, IG und KA 
Vorhabensbeschreibung Merkblatt DWA-M 816 „ Projektbewertung betrieblicher Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen auf Basis der dynamischen Kostenvergleichsrechnung - eine praktische Arbeitshilfe" 
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 550 „Dezentrale Maßnahmen zur Hochwasserminderung" 
Vorhabensbeschreibung Überarbeitung des Arbeitsblattes DWA-A 262 „Grundsätze für Bemessung, Bau und Betrieb von Pflanzenkläranlagen mit bepflanzten Bodenfiltern zur biologischen Reinigung kommunalen Abwassers" 
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 143-1 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 1: Planung und Überwachung von Sanierungsmaßnahmen"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 142 „Abwasserleitungen und -kanäle in Wassergewinnungsgebieten"  
Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 369 „Abfälle aus kommunalen Abwasseranlagen - Rechen- und Sandfanggut, Kanal- und Sinkkastengut" 
Überarbeitung ATV-M 774 „Abwässer aus lederherstellenden Betrieben"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 570 „Begriffe in der Gewässermorphologie und im Flussbau" liegt vor 
Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 526 „Grundlagen morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern" 
Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 388 „ Mechanisch-biologische Restabfallbehandlung (MBA)" 
Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 368 „Biologische Stabilisierung von Klärschlamm"  
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 151 „Messdatenmanagementsysteme (MDMS) in Entwässerungssystemen" liegt vor  
Gewässermorphologie: Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit 
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 906 (inhaltsgleich zu DVGW W 105 (A)) 
Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 216 „Energiecheck und Energieanalyse- Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen" liegt vor
Aufruf zur Mitarbeit Audit „Hochwasser - wie gut sind wir vorbereitet"  
Aufnahme neuer Arbeiten Neue Arbeitsgruppe KEK-13.2 „Ausschreibung der Klärschlammentsorgung" 
Aufruf zur Mitarbeit Neue DWA-Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Hygiene in der Wasser- und Abfallwirtschaft"  
Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit Arbeitsgruppe KEK-11.6 „Abfälle aus Fettabscheideranlagen"  
Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe GB-1.8 „Neobiota"  
Arbeitsgruppe „Neobiota" im DWA-Fachausschuss GB-1 „Ökologie und Management von Flussgebieten"  
Aufruf zur Mitarbeit Neue Arbeitsgruppe „Treibhausgasemissionen bei der Abwasserbehandlung"  
Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe GB-10.1 „Erfolgsbewertung von Maßnahmen zur Erreichung eines guten Gewässerzustands"  
2012
Vorhabensbeschreibung Aktualitätsprüfung des Merkblatts DWA-M 160 sowie normenbegleitende Arbeiten zur DIN EN 1610 und Machbarkeitsstudie ZTV „Kanalbau" 
Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 149-3 - Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden 
Sonderbauwerke in Entwässerungssystemen: Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 109 
Vorhabensbeschreibung Grundstücksentwässerungsanlagen:
Überarbeitung des Merkblattes DWA-M 190 
DWA-Arbeitsgruppe AK-1.5 „Wasserstoffbasierte Energiekonzepte": Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit  
Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 127-4 „Statische Berechnung von zylindrischen, erdeingebauten Schächten" 
Unterdruckentwässerung: Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 116-1  
Vorhabensbeschreibung Überflutung kommunaler Entwässerungssysteme - Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 119 
Erarbeitung eines DWA-Merkblattes „Tragsicherheitsnachweise bei Absperrbauwerken von Talsperren - Konzept der Teilsicherheitsbeiwerte"  
Überarbeitung des DWA-Merkblattes DWA-M 715 „Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen" 
Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 143-9  
Erarbeitung der Merkblattreihe DWA-M 144 „Zusätzliche technische Vertragsbedingungen für die Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden" 
Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung eines DWA-Merkblattes DWA-M 720
„Anforderungen an vorgefertigte, schwimmende Ölsperren und deren Anwendung" 
2011
Aufruf zur Stellungnahme: Merkblatt DWA-M 366 "Maschinelle Schlammentwässerung" liegt als Gelbdruck vor  
Vorhabensbeschreibung und Rückziehung: Rückziehung des Merkblattes M 362 „Umgang mit Baggergut 
Erarbeitung eines DWA - Themenbandes „Sicherheit von Stauanlagen bei Überschreitung der Bemessungsgrenzen nach DIN 19700"  
Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe ES-7.4 „Betrieb und Unterhalt von Abwasserpumpanlagen" 
Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 388 "Mechanisch-biologische Restabfallbehandlung" 
Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 102 "Anforderungen an die Qualifikation und Organisation von Stauanlagenbetreibern als Grundlage für ein Technisches Sicherheitsmanagement (TSM)" 
Arbeitsblatt DWA-A 116-3 „Besondere Entwässerungsverfahren - Teil 3: Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen" 
Neue DWA-Arbeitsgruppe „Diffuse Stoffeinträge aus urbanen Nutzungen" 
Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 389 „Vergärung biogener Stoffe bei hohen Feststoffgehalten - Trockenvergärung" 
Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung eines DWA-Themenbandes „Aktuelle flussbauliche Maßnahmen - Flussbau heute"  
Vorhabensbeschreibung: Erstellung eines neuen DWA-Merkblattes DWA-M 777 „Abwasser der Fischzucht"  
Vorhabensbeschreibung: Merkblatt DWA-M 707 „Abwasser aus der Transportbehälterinnenreinigung" wird überarbeitet  
Aufruf zur Stellungnahme: Merkblatt DWA-M 612-1 „Gewässerrandstreifen und
Entwicklungskorridore für Fließgewässer - Teil 1: 
6.1 Entwurf des Merkblattes DWA-M 162 
Aufruf zur Stellungnahme: Merkblatt DWA-M 162„Bäume, unterirdische Leitungen und Kanäle" liegt als Gelbdruck vor 
Arbeitsblatt DWA-A 786(TRwS 786) „Ausführung von Dichtflächen" wird überarbeitet 
Vorhabensbeschreibung: Teil 1 und 2 des Arbeitsblattes DWA-A 780 (TRwS 780)
„Oberirdische Rohrleitungen"
 
Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben 
Ihre Erfahrung ist gefragt! - Überprüfung des DWA-Regelwerkes 
Aufruf zur Stellungnahme: Gelbdruck DWA-M 525 „Sedimentmanagement in Fließgewässern - Grundlagen, Methoden, Fallbeispiele" liegt vor 
2010
Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 910 „Berücksichtigung der Bodenerosion bei der Maßnahmenplanung nach EG-Wasserrahmenrichtlinie" liegt vor 
Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 358 „Abfälle und Abwässer aus der Metalloberflächenbehandlung mit Konversionsverfahren" liegt vor 
Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 182 „Fremdwasser in Entwässerungssystemen" liegt vor Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben 
Neugründung einer Arbeitsgruppe „Anthropogene Spurenstoffe und gewerblich/ industrielle Indirekteinleiter" in Nachfolge der Arbeitsgruppe IG-4.2 „Gefährliche Stoffe in kommunalen Kläranlagen" 
Aufruf zur Mitarbeit Neue Arbeitsgruppe „Schlammbehandlungskonzepte für kleine Kläranlagen 
Neue Mitarbeiter für den DWA-Fachausschuss KA-3 
Leitfaden für Abwasseranlagen - Arbeitsblatt DWA-A 199-1 "Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen - Teil 1: Dienstanweisung für das Personal von Abwasseranlagen" 
Aufruf zur Stellungnahme: Entwurf des Merkblatts DWA-M 509 „Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke - Konstruktion, Bemessung, Qualitätssicherung" liegt vor (Gelbdruck) 
Strategien und Maßnahmenempfehlungen zur Unterhaltung von Gräben im Bereich der Küsten- und Flussmarschen 
Überarbeitung des Merkblattes ATV-M 773 „Abwasser aus der Weinbereitung" 
Naturschutzfachliche Aspekte bei Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern 
2009
Naturschutzfachliche Aspekte bei Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern 
EU-Projekt zur Entwicklung eines Kompetenzmodells (Fragebogen) für Kläranlagen-Leiter und Betriebspersonal 
Überarbeitung des ATV-DVWKA203 „Abwasserfiltration durch Raumfilter nach biologischer Reinigung" 
Erstellung des Merkblatts DWA-M 811 "Betriebswirtschaftliche Begriffe in der Wasserwirtschaft" 
Erarbeitung des Arbeitsblatts "Energieanalysen von Abwasseranlagen" 
Aufruf zur Mitarbeit in der DWA-Arbeitsgruppe WW-3.4 "Ausbreitungsprobleme von Einleitungen" 
Vorhabensbeschreibung: Merkblatt DWA-M 811 "Betriebswirtschaftliche Begriffe in der Wasserwirtschaft" 
Erarbeitung des DWA-M 523 "Maritime Wasserkraft: Maschinenbau, Hydromechanik und Hydraulik" 
Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 175 "Betriebsführungssysteme für Kanalnetze" 
Überarbeitung des Arbeitsblatts ATV-DVWK-A 157 und des Merkblatts DWA-M 158 - Bauwerke der Kanalisation 
Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 151 "Messdaten in Entwässerungssystemen" 
"Richtlinien für den ländlichen Wegebau" - Überarbeitung des Arbeitsblattes DWA-A 904 
Überarbeitung des Arbeitsblattes DWA-A 779 (TRwS 779) "Allgemeine Technische Regelungen" 
Erarbeitung der Arbeitsblattreihe DWA-A 615 "Abgrabungsseen" einschließlich der Überarbeitung der DVWK-Regel 108 "Gestaltung und Nutzung von Baggerseen" 
"Tensidbasierte Mittel zur Reinigung ölverschmutzter Verkehrsflächen" 
Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 149-5 "Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden; Teil 5: Auswirkungen auf die Umwelt" 
Vorhabensbeschreibung: Überarbeitung und Zusammenführung der Merkblätter ATV-DVWK-M 143-3, -7 und -20 
Vorhabensbeschreibung: DWA-Merkblatt "Maßnahmen an Fließgewässern umweltverträglich planen" 
Aufruf zur Mitarbeit: Wasserwirtschaftliche Maßnahmen zur Reduktion von diffusen Nährstoffeinträgen in Oberflächengewässer 
Aufruf zur Beteiligung: DWA-Softwareführer 2009 
Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 526 "Grundlagen morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern" 
Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 518 "Biologische Qualitätskomponenten im Wasserbau" 
Erarbeitung einer Technischen Regel wassergefährdender Stoffe für Biogasanlagen - TRwS 793 "Biogasanlagen" 
Merkblatt ATV-DVWK-M 358 "Behandlung, Verwertung und Beseitigung produktionsspezifischer Abfälle: Schlämme aus Zink und Eisenphosphatieranlagen" 
Aufruf zur Mitarbeit: Neue DWA-Arbeitsgruppe WW-1.3 "Flutpolder"
Überarbeitung der TRwS 130 "Bestehende unterirdische Rohrleitungen" (zukünftig TRwS 789) und TRwS 135 "Bestehende einwandige unterirdische Behälter" (zukünftig TRwS 790) 
Aufruf zur Mitarbeit: Neue DWA-Arbeitsgruppe HW-3.3 "Entscheidungsunterstützungssysteme" 
Vorhabensbeschreibung: Grundlagen der Sanierung von Entwässerungssystemen - Überarbeitung des Merkblatts ATV-DVWK-M 143-1 
Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes "Dezentraler Hochwasserschutz" 
Entseuchung von Klärschlamm 
Aufbereitung von Biogas 
Vorhabensbeschreibung: Überarbeitung des Merkblattes ATV-DVWK-M 145 "Aufbau und Anwendung von Kanalinformationssystemen" und Überführung in die Merkblattreihe DWA-M 145 "Kanalinformationssysteme" 
Vorhabensbeschreibung: Überarbeitung und Ergänzung des Merkblattes DWA-M 159 "Kriterien zur Materialauswahl für Abwasserleitungen und -kanäle" 
Vorhabensbeschreibung: Erstellung des Merkblattes DWA-M 182 "Fremdwasser in Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden" 
Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 221 "Qualitätskriterien für den Einsatz von Kleinkläranlagen" 
Vorhabensbeschreibung: Technische Regel wassergefährdender Stoffe für Jauche, Gülle und Silagesickersäfte 
Vorhabensbeschreibung: Überarbeitung des Merkblattes ATV-DVWK-M 253 "Automatisierungs- und Leittechnik auf Abwasseranlagen" 
Merkblatt DWA-M 149-1 "Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen, Teil 1: Optische Inspektion" 
Überarbeitung des Merkblattes ATV-DVWK-M 127-2 und Anpassung an bestehende europäische Berechnungsvorschriften und Normen

 


Aufruf zur Mitarbeit Neugründung der Arbeitsgruppe KEK-10.5 „Lastmanagement und Interaktionen mit Energienetzen“

Der DWA-Fachausschuss KEK-10 „Energie in der Wasser- und Abfallwirtschaft“ richtet die neue Arbeitsgruppe KEK-10.5 „Lastmanagement und Interaktionen mit Energienetzen“ ein und sucht Kolleginnen und Kollegen, die die Arbeiten ehrenamtlich mitgestalten wollen. Abwasserbehandlungsanlagen sind dafür dimensioniert, täglich die anfallende Abwassermenge so zu behandeln, dass negative Auswirkungen auf den Vorfluter sicher vermieden werden. Weitere Ziele wie der energieeffiziente Anlagenbetrieb sind nach derzeitigem Verständnis diesem Ziel untergeordnet. Gleichwohl gewinnen Ziele, die dem Klimaschutz dienen, zunehmend an Bedeutung. Einhergehend mit der Energiewende in Deutschland wird zukünftig der Strommarkt von erneuerbaren Energien, vor allem Wind und Photovoltaik, deren Stromerzeugung stark fluktuiert, dominiert werden. Damit Stromerzeugung und -verbrauch auch dann noch im Einklang stehen, müssen hierfür Flexibilitätstechnologien bereitstehen. Kläranlagen können durch die vorhandene Infrastruktur bereits verschiedene Flexibilitätsbausteine, die es zu identifizieren und zu nutzen gilt, einbringen und Systemrelevanz gewinnen. Aufgabe der Flexibilitätsbausteine ist dabei die Lastreduktion (Abschaltung von Aggregaten sowie Zuschaltung von Blockheizkraftwerken/Netzersatzanlagen) oder die Lasterhöhung (Zuschaltung von Aggregaten sowie Abschaltung von Blockheizkraftwerken). Die Abwasserbehandlungsanlagen können mit ihren vorhandenen Infrastrukturen – durch interne Optimierung und Anpassung an die umgebende Energieinfrastruktur – zukünftig einen Beitrag zur Energiewende leisten. Dies gilt vor allem dann, wenn die Marktanreize dementsprechend gestaltet werden. Der DWA-Fachausschuss KEK-10 „Energie in der Wasser- und Abfallwirtschaft“ richtet die neue Arbeitsgruppe KEK-10.5 „Lastmanagement und Interaktionen mit Energienetzen“ ein, um die aktuellen Entwicklungen zum Thema Lastmanagement sowie die Interaktionen mit den Energienetzen (Regelenergie, Stromhandel etc.) zu erfassen und zu bewerten. Ziel ist es, vor allem technische und ökomische Fragestellungen zu analysieren und der Fachöffentlichkeit entsprechende Informationen, zum Beispiel in Form von Fachbeiträgen auf Tagungen oder als DWA-Arbeitsberichte, zur Verfügung zu stellen. Hierzu ist vorgesehen, für die Arbeitsgruppe sowohl Mitglieder aus dem Bereich der Abwasser- als auch aus der Energiewirtschaft zu gewinnen. Für die Besetzung der Arbeitsgruppe werden Kolleginnen oder Kollegen gesucht, die die Arbeiten zur beschriebenen Thematik ehrenamtlich mitgestalten wollen. Bewerber/innen sollten sowohl mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sein, als auch Praxiserfahrungen einbringen können. Neben vertieften Fachkenntnissen ist auch das Interesse für die im Zusammenhang stehenden rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte erwünscht. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdeganges bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-106
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de  

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Aufruf zur Mitarbeit im DWA-Fachausschuss KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen“

Die DWA sucht Mitarbeiter für ihren Fachausschuss KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen“. Der DWA-Fachausschuss KA-13 ist im Wesentlichen mit der Erarbeitung des DWA-Regelwerks für messtechnische Einrichtungen (zum Beispiel Prozessanalysegeräte für N, P und CSB), deren Einbindung in EMSR-technische Systeme auf Abwasseranlagen und die Bereiche Prozessleittechnik sowie Kommunikation auf diesen Anlagen beschäftigt. Ein neuer Schwerpunkt der Ausschussarbeit sind die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Techniktrend „Industrie 4.0“ und die daraus resultierenden Chancen für die Weiterentwicklung der abwassertechnischen Anlagen. Zur Erweiterung der Mitgliederbasis des Fachausschusses werden Interessenten Interessenten gesucht, die in einer multidisziplinär zusammengesetzten Gruppe – bestehend aus Verfahrenstechnikern, Bauingenieuren und Elektrotechnikern – engagiert mitarbeiten wollen. Es werden Persönlichkeiten gesucht, die in ihrer Berufspraxis in den oben genannten Themenbereichen Erfahrungen in der technischen oder betrieblichen Anwendung von Automatisierungssystemen gesammelt haben und dort aktuell tätig sind. Wünschenswert sind eine Ausbildung im Bereich der Elektro- bzw. Automatisierungstechnik sowie eine einschlägige Tätigkeit im Bereich der Automatisierungsund Leittechnikplanung für abwassertechnische Anlagen. Bewerbungen aus den Nachbarländern Deutschlands sind ausdrücklich erwünscht. Interessenten werden gebeten, bis zum 30. Juli 2017 aussagekräftige Unterlagen zu ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit sowie zu ihrer Ausbildung dem Obmann des Fachausschusses KA- 13 über die DWA-Bundesgeschäftsstelle zuzusenden:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef E-Mail:
wilhelm@dwa.de  

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Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit Arbeitsgruppe zu zeitvarianten Hochwasserrisikofaktoren

Zeitlich veränderliche Randbedingungen der Bestimmungsgrößen des Hochwasserrisikos können von großer Bedeutung für die langfristig orientierte Beurteilung der Wirksamkeit und der Wirtschaftlichkeit des Hochwasserrisikomanagements sein. Diese zeitliche Variabilität betrifft flussgebietsweit die Gefährdungsgröße Abfluss, (z. B. infolge von Änderungen der Häufigkeit von Hochwasser durch den Klimawandel oder durch Veränderungen im Einzugsgebiet). Hierzu fördert z. B. die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit Kurzem eine Forschergruppe, die sich mit der Entstehung, den räumlichen und zeitlichen Verteilungen und der Verbesserung der Prognose von Extremhochwasser beschäftigt. Lokal ergeben sich daraus Veränderungen der Gefährdungsgröße Wasserstand (morphologische Veränderungen im Gewässerbett). In Folge der wirtschaftlichen Entwicklung und des Siedlungsdrucks auf überflutungsgefährdete Gebiete ändert sich aber auch und hier besonders maßgeblich das Schadenspotenzial. Dabei spielt die Flächennutzung und die Akkumulation von Werten in potenziell überflutungsgefährdeten Bereichen (bis zum Extremhochwasser) eine bislang eher unterschätzte Rolle auf die resultierende Schadenserwartung. Damit wäre das Konzept der Schadenserwartungswerte, die auf Stationaritätsannahmen zu den Schadenswahrscheinlichkeiten und den Schadenshöhen beruhen, zu überprüfen. Dies gilt insbesondere, da jetzt zeitgleich die 2. Umsetzungsphase der EU-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie läuft und Planung und Bau vieler technischer Hochwasserschutzmaßnahmen (Deichrückverlegung, Polderplanungen) im Zuge des Nationalen Hochwasserschutzprogramms auf den Weg gebracht wurden. Es stellt sich somit die Frage, welchen Einfluss die zeitliche Variabilität der o.g. Hochwasserrisikofaktoren auf die langfristige Wirksamkeit dieser Maßnahmen haben wird. Der Fachausschuss HW-4 „Hochwasserrisikomanagement“ im Hauptausschuss „Hydrologie und Wasserbewirtschaftung“ in der DWA möchte sich der Frage nach den relevanten Auswirkungen zeitvarianter Hochwasserrisikofaktoren auf die praktischen Entscheidungen zu Maßnahmen des Hochwasserrisikomanagements widmen und die aktuellen Forschungen in den Kontext der Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie stellen. Dazu wird sich die Arbeitsgruppe intensiv mit der zeitlichen Entwicklung/Veränderung von Belastungsgrößen, Schadenspotenzialen und Widerstandsfähigkeit in hochwassergefährdeten Gebieten befassen. Ziel ist es, die Wirkung zeitvarianter Faktoren nachvollziehbar und allgemeinverständlich aufzuzeigen und Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Hochwasserrisikomanagementplanung abzuleiten. Für die Bearbeitung hat sich bereits eine Kernarbeitsgruppe (Schumann, Disse, Rother, Merz, Bronstert, Müller, Jüpner) gefunden. Herr Dr. Piroth würde die Sprecherschaft übernehmen. Ein Pilotgebiet zur Untersuchung der Schadenspotenzialentwicklung (historisch und prognostiziert) wird noch gesucht. Als Bearbeitungszeitraum ist der 1. Juni 2017 bis 31. Dezember 2018 geplant. Der Aufruf zur Mitarbeit wendet sich an alle Mitarbeiter der an der Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie beteiligten Institutionen (Bund, Land, Verbände, Kommunen), Ingenieurbüros, Versicherungen…). Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdeganges bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17,
53772 Hennef

Tel. 02242/872-161
Fax 02242/872-184
E-Mail: barion@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 590 „Wasserwirtschaftliche Bewertung zur Entnahme von Wasser zur Bewässerung“

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 590 „Wasserwirtschaftliche Bewertung zur Entnahme von Wasser zur Bewässerung“ veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Klimawandel, veränderte Landnutzung und steigende Marktanforderungen stellen für die gesamte Wasserwirtschaft und alle Branchen, die auf Wasser in ausreichender Menge und Qualität angewiesen sind, die größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. In besonderem Maß gilt dies für Landwirtschaft und Gartenbau. Zur Sicherung einer nachhaltigen Pflanzenproduktion, vor allem aber zur Gewährleistung der von den Märkten zwingend geforderten Qualitäten, wird in Deutschland zunehmend die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen erforderlich. Anträge auf Erlaubnis zur Entnahme von Grund- oder Oberflächenwasser zum Zweck der Bewässerung werden von Genehmigungs- und Fachverwaltungen zum Teil kritisch bewertet. Hintergrund dafür sind unter anderem Befürchtungen im Hinblick auf eine Intensivierung der Landwirtschaft, eine Verschlechterung der Nährstoffbilanzen oder Bedenken wegen möglicher Übernutzungen der zur Verfügung stehenden Wasserressourcen. Genehmigungsbehörden stützen ihre Einwände insbesondere auf das Verschlechterungsverbot im Rahmen der EG-Wasserrahmenrichtlinie. Die daraus teilweise resultierende restriktive Genehmigungspraxis steht den Erwartungen der Landwirtschaft, aber auch einer ausgewogenen Ressourcenbewirtschaftung entgegen. Die Bewertungs- und Vorgehensweisen in den einzelnen Bundesländern variieren zum Teil deutlich. Allgemein anerkannte Regeln der Technik, die über rein technische Fragen hinausgehen und die Grundlage einer wasserwirtschaftlichen Bewertung sein könnten, sind nicht eingeführt. Demgegenüber gibt es im Bereich der Landwirtschaft und des Gartenund Landschaftsbaus Veröffentlichungen von Fachvereinigungen, die innerhalb der entsprechenden Fachrichtungen breite Anerkennung genießen. Vor diesem Hintergrund hat die DWA mit dem vorliegenden Merkblatt eine Arbeitsgrundlage geschaffen, in der fachliche Grundlagen und Anforderungen der Bewässerung mit Grundsätzen der Wasserwirtschaft zusammengeführt werden. Auf dieser Grundlage können Bewässerungsprojekte sinnvoll konzipiert und bundesweit einheitlich begutachtet werden. Das Merkblatt DWA-M 590 wurde im Sinne einer angestrebten Zusammenführung von Fachwissen unterschiedlicher Bereiche im DWA-Fachausschuss GB-4 „Bewässerung“ gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. (FLL) erarbeitet. Es wendet sich an Fach- und Genehmigungsbehörden, Antragsteller, Berater und Verbände Verbände, die mit der wasserwirtschaftlichen Bewertung von Anträgen zur Wasserentnahme zum Zweck der Bewässerung befasst sind. Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 590 wird bis zum 31. Juli 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872 161
E-Mail: barion@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.
Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als
E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Merkblatt DWA-M 590
„Wasserwirtschaftliche Bewertung zur Entnahme von Wasser zur Bewässerung",
Mai 2017, 79 Seiten
ISBN 978-3-88721-420-3
Ladenpreis: 77 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 61,60 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 269 „Prozessmessgeräte für Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff in Abwasserbehandlungsanlagen“

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 269 „Prozessmessgeräte für Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff in Abwasserbehandlungsanlagen“ veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Seit dem Erscheinen des Merkblatts DWA-M 269 im Jahr 2008 hat in diesem Bereich eine ständige technische Weiterentwicklung stattgefunden. Infolge der zunehmenden Verbreitung der Prozessanalysentechnik auch auf kleineren Abwasseranlagen, der Entwicklung neuer Systeme zur Probenvorbereitung sowie der verstärkten Anwendung von Systemen für In-situ-Messungen wurde eine Überarbeitung und Ergänzung des Merkblatts aus dem Jahre 2008 erforderlich. Um eine effiziente Abwasserreinigung zu ermöglichen, ist es notwendig, optimierte Prozessbedingungen zu schaffen. Die an der Abwasserbehandlung beteiligten Mikroorganismen haben oft sehr unterschiedliche Substrat und Umgebungsansprüche, die in den einzelnen Kompartimenten der Abwasseranlage realisiert werden. Durch eine kontinuierliche Prozessüberwachung kann sehr zeitnah ein Abbild der herrschenden Bedingungen gewonnen und gegebenenfalls steuernd eingegriffen werden. Hierdurch kann auch den Anforderungen der Selbstüberwachungs- bzw. Eigenkontrollverordnungen mit Rechnung getragen werden. Durch die Regelung und Steuerung von Aggregaten ergeben sich bei vergleichbarer Ablaufqualität oft messbare Einsparpotenziale. Beispielsweise kann durch die Automatisierung der Sauerstoffzufuhr die für die Belüftung aufzuwendende Energie optimiert werden. Auch bei anderen Betriebsmitteln, wie zum Beispiel Fällmittel für die chemischphysikalische Phosphatelimination und externe Kohlenstoffverbindungen, können durch einen angepassten Verbrauch Betriebskosten vermindert werden. Das vorliegende Merkblatt enthält umfängliche Informationen darüber, welche Anforderungen Online-Messeinrichtungen für die unterschiedlichen Einsatzzwecke erfüllen sollten. Grundsätzlich kann zwischen Messsystemen, die ausschließlich Überwachungsfunktionen übernehmen und Systemen, die in Steuer- und Regelungsaufgaben eingebunden sind, unterschieden werden. Ein weiterer Unterschied betrifft die Probenahme. Diese entfällt bei Systemen, die direkt im Medium messen (In-situ-Messung). Weiterhin gibt das Merkblatt Hinweise zur Probenzuführung und -aufbereitung. Es beschreibt die Messverfahren zur Bestimmung von Stickstoff- und Phosphorverbindungen sowie der organischen Kohlenstoffbelastung in Form des BSB, CSB, TOC, DOC und SAK. Darüber hinaus enthält es Informationen zur Überwachung bzw. Qualitätssicherung und Dokumentation der Messwerte. Auch Aussagen über die Bewertung der Wirtschaftlichkeit werden getroffen. Das vorliegende Merkblatt gibt Herstellern, Planern und Betreibern von Abwasserbehandlungsanlagen sowie Behörden Hinweise für den zuverlässigen Betrieb der Analysatoren und der dazugehörigen Peripherie. Alle Aussagen sind grundsätzlich sowohl für kommunale wie industrielle Abwasserbehandlungsanlagen gültig, im Einzelfall wird jedoch auf diesbezügliche Einschränkungen hingewiesen. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe KA-13.1 „Prozessmessgeräte für Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff in Abwasserbehandlungsanlagen“ (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Peter Baumann) im DWA-Fachausschuss KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen“ erstellt. Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 269 wird bis zum 31. Juli 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872 144
E-Mail: wilhelm@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.
Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als
E-Book im PDF-Format erhältlich.
Entwurf Merkblatt DWA-M 269
„Prozessmessgeräte für Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff in Abwasserbehandlungsanlagen,
Mai 2017, 76 Seiten
ISBN 978-3-88721-451-7
Ladenpreis: 77 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 61,60 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 02242/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de
Zu diesem Thema veranstaltet die DWA am 30./31. Mai 2017 in Wiesbaden-Niedernhausen
die Gemeinschaftstagung „KläranlagenTage/MSR-Technik in abwassertechnischen Anlagen". Die Teilnahmegebühr beträgt 570 Euro für DWAMitglieder, 690 Euro für Nicht-Mitglieder.

Informationen hierzu:
Renate Teichmann
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Tel. 0 22 42/872-118
E-Mail: teichmann@dwa.de
 
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Aufruf zur Mitarbeit und Vorhabensbeschreibung Fortschreibung des DWA-Regelwerks zur Schlammbehandlung

Stabilisierung, Konditionierung, Eindickung und Entwässerung sind auf allen Kläranlagen zentrale Verfahrensschritte der Schlammbehandlung. Der Fachausschuss KEK-2 „Stabilisierung, Entseuchung, Konditionierung, Eindickung und Entwässerung von Schlämmen“ bearbeitet diese Themen seit 1974 und hat zu den Verfahren zahlreiche Arbeitsberichte und Merkblätter vorgelegt. Die folgenden aktuellen Merkblätter stellen im DWA-Regelwerk eine solide fachliche Grundlage für die wichtigsten Verfahrensschritte der Schlammbehandlung dar:
●● DWA-M 368 Biologische Stabilisierung von Klärschlamm (2. Auflage, 6/2014)
●● DWA-M 381 Eindickung von Klärschlamm (10/2007)
●● DWA-M 366 Maschinelle Schlammentwässerung (2. Auflage, 2/2013)
●● DWA-M 383 Kennwerte der Klärschlammentwässerung (10/2008)
●● DWA-M 350 Aufbereitung von synthetischen polymeren Flockungsmitteln zur Klärschlammkonditionierung (8/2014)

Zurzeit bearbeiten die Arbeitsgruppen KEK-2.3 „Konditionierung und Entwässerungskennwerte“ und KEK-2.4 „Eindickung und Entwässerung“ die Aktualisierungen der Merkblätter DWA-M 383 und DWA-M 381. Hierbei ist geplant, bereits im Laufe diesen Jahres überarbeitete Fassungen als Gelbdrucke der Fachöffentlichkeit zur Diskussion vorzulegen. Darüber hinaus befasst sich der Fachausschuss sowie insb. die Arbeitsgruppe KEK-2.1 „Stabilisierung“ aktuell mit den Auswirkungen der Mitbehandlung von Co-Substraten auf die Verfahrensstufen der Schlammbehandlung und wird voraussichtlich im Herbst einen entsprechenden Arbeitsbericht in der Korrespondenz Abwasser Abfall veröffentlichen. In dieser Arbeitsgruppe soll weiterhin die Problematik der Stabilisierungskennwerte und ihrer notwendigen Zielwerte unter Berücksichtigung verschiedener Entsorgungswege bearbeitet werden. Einen weiteren wichtigen Aspekt der Arbeit des Fachausschusses KEK-2 bilden die Fragen der Seuchen- und Phytohygiene (AG KEK-2.2 „Entseuchung“). Allerdings haben sich in Deutschland Verfahren für eine weitergehende hygienisierende Behandlung von Klärschlämmen nicht etabliert, da die Klärschlammverordnung für derart behandelte Schlämme keine zusätzlichen Verwertungsoptionen eröffnet. Die Erarbeitung eines technischen Regelwerkes im Bereich Hygiene bleibt daher in Abhängigkeit der gesetzlichen Vorgaben zunächst offen. Schwerpunkt der weiteren Arbeit des Fachausschusses wird die Weiterentwicklung der oben genannten Merkblätter zur Stabilisierung, Konditionierung, Eindickung und Entwässerung sein. Hierbei wird in Zukunft auch zu prüfen sein, welche Merkblätter im Zuge künftiger Aktualisierungen zu DWA-Arbeitsblättern aufgewertet werden sollten. Darüber hinaus wird es in zunehmendem Ausmaß erforderlich sein, die auf nationaler Ebene durch die DWA beschriebenen Regeln der Technik mit den Arbeiten der europäischen und internationalen Normung zu verzahnen. Für die künftige Bearbeitung dieses breiten Aufgabenfeldes im Bereich der Schlammbehandlung ist beabsichtigt, den Mitgliederkreis des Fachausschusses KEK-2 und seiner Arbeitsgruppen kompetent zu erweitern. Hierzu werden Kolleginnen oder Kollegen gesucht, die die Arbeiten zur genannten Thematik ehrenamtlich mitgestalten wollen. Bewerber/ innen sollten sowohl mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sein als auch umfangreiche Praxiserfahrungen einbringen können. Neben vertieften Kenntnissen der Verfahrenstechniken der Klärschlammbehandlung ist auch das Interesse für die im Zusammenhang stehenden internationalen, rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte erwünscht.

Interessenten melden sich bitte bis spätestens 1. September 2017 mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdeganges bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de

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Überprüfung des DWA-Regelwerks

Wer mit DWA-Arbeits- und Merkblättern arbeitet, verlässt sich darauf, dass der Inhalt stets aktuell ist. Damit der Anwender dies auch mit gutem Gewissen kann, sieht das Arbeitsblatt DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des DWA-Regelwerkes“ (Januar 2008) regelmäßige Prüfungen auf Aktualität vor; spätestens nach fünf Jahren (DWAA 400: 4.6). Seit einiger Zeit erscheinen deshalb regelmäßig Informationen darüber, welche Arbeits- und Merkblätter aufgrund ihres Alters einer Prüfung zu unterziehen sind, zuletzt im November 2016. Tabelle 1 listet alle Arbeits- und Merkblätter auf, die seit dem letzten Aufruf das Alter von 5, 10, 15 und 20 Jahren überschritten haben. Dabei wird nicht unterschieden, ob die Überarbeitung bereits aufgenommen wurde oder nicht, denn auch Hinweise zu Papieren, an denen bereits gearbeitet wird, sind wichtig. Bitte teilen Sie uns mit, welche Erfahrungen Sie bei der Anwendung der aufgelisteten Arbeits- und Merkblätter gesammelt haben. Welche Papiere können unverändert beibehalten werden? Wo sehen Sie Überarbeitungsbedarf? Gibt es in den genannten Papieren Passagen, die schwer verständlich oder nicht eindeutig sind?

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geol. Bettina Mayer
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef

Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: mayer@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWAA 221 „Grundsätze für die Verwendung von Kleinkläranlagen“ veröffentlicht

Die DWA hat den Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 221 „Grundsätze für die Verwendung von Kleinkläranlagen“ veröffentlicht. Die angekündigte Publikation steht im Online- Entwurfsportal der DWA (http://de.dwa. de/regelwerk-fachpublikationen.html) zur Verfügung und ist zum 15. März 2017 auch als Print-Fassung erschienen. Aufgrund von Abstimmungsprozessen mit beteiligten Institutionen und Bundesbehörden hat sich die Veröffentlichung des Entwurfs verzögert. Die Frist des Beteiligungsverfahrens verschiebt sich entsprechend bis zum 15. Juni 2017. Das Arbeitsblatt DWA-A 221 ist eine technische Regel für die Verwendung von Kleinkläranlagen und dient der Überprüfung/ dem Nachweis der Einhaltung wasserrechtlicher Vorgaben. Das Arbeitsblatt richtet sich an Bauherren, Planer, Hersteller und zuständige Aufsichtsbehörden und gibt Hinweise für Bemessung, Bau, Einbau, Betrieb und Wartung. Es regelt aus Gründen des Gewässerschutzes resultierende Anforderungen, die nicht durch europäisch harmonisierte Normen erfasst sind sowohl für CE-gekennzeichnete als auch für nicht CE-gekennzeichnete und für nicht serienmäßig hergestellte Kleinkläranlagen.

Das Arbeitsblatt DWA-A 221 wird bis zum 15. Juni 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst durch Nutzung des im Entwurfsportal zur Verfügung gestellten Formulars.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: wilhelm@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im pdf-Format erhältlich. Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 221 „Grundsätze für die Verwendung von Kleinkläranlagen“, 
März 2017
45 Seiten, ISBN 978-3-88721-466-1
Ladenpreis: 54,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 43,60 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit Spurenstoffmonitoring von Eintragspfaden und Fließgewässern

Durch die stetig wachsenden Erkenntnisse zu organischen Spurenstoffen im Wasserkreislauf und den damit einhergehenden rechtlichen Anforderungen (zum Beispiel Oberflächengewässerverordnung) rückt das Thema „Spurenstoffe“ in der Wasserwirtschaft immer mehr in den Fokus. Daraus ergeben sich wasserwirtschaftliche Fragestellungen, für die belastbare Messdaten zur Feststellung der lokalen und regionalen Spurenstoffsituation benötigt werden. Diese Daten bilden eine wesentliche Grundlage für wasserwirtschaftliche Entscheidungen von zum Teil erheblicher Tragweite. Der Eintrag und Verbleib von organischen Spurenstoffen in Fließgewässern ist durch ein hochdynamisches Verhalten geprägt. Abhängig von der Stoffgruppe und den verschiedenen Eintragspfaden können die Einträge in die Fließgewässer kurz- oder langfristigen Schwankungen unterliegen. Im Fließgewässer selbst ist die Spurenstoffsituation durch vielfältige Stoffumsatzprozesse geprägt. Vor diesem Hintergrund wird die Frage nach einer auf Spurenstoffgruppen angepassten, zeitlich repräsentativen Monitoringstrategie diskutiert. Je nach Eintragspfad kann die Etablierung von automatisierten Monitoringsystemen von Vorteil sein. Für die Umsetzung einer kohärenten Vorgehensweise zur Erfassung der Spurenstoffe wird eine geeignete Infrastruktur notwendig, die gegebenenfalls erst errichtet werden muss. Der Einsatz von angepassten Probenahmevorrichtungen auf Basis einer durchdachten Probenahmestrategie bietet entscheidende Vorteile:
●● zuverlässige Erfassung ereignisspezifischer sowie ereignisunabhängiger Proben
●● belastbare Stofffrachtberechnungen in Verbindung mit Wasserstands-Abflussmessungen
●● Erstellung von Emissionsbilanzen auf der Grundlage von umfangreichen Eingangsdaten
●● Kalibrier- und Validierungsdatensätze für den Einsatz von Gewässergütemodellen
●● zuverlässige Basisdatensätze für die Maßnahmenplanung
●● verlässliche Kontrolle des Erreichens der festgelegten Umweltziele. Eine zielgerichtete Anleitung, die vor dem Hintergrund der modernen Monitoring- Methoden die entscheidenden Hinweise für die Konzeption, die Aufstellung und die Durchführung eines Monitorings speziell für Spurenstoffe gibt, liegt bislang nicht vor. Es ist daher das Ziel, in einer DWAArbeitsgruppe Hinweise und Empfehlungen für die Konzeption, die Errichtung sowie die Ausführung von Monitoringmaßnahmen zu geben, mit denen gezielt die Spurenstoffsituation in Flusseinzugsgebieten untersucht werden kann. Geplant sind Hinweise und Empfehlungen zu:
●● Messstellenauswahl
●● Monitoringzeitraum
●● Monitoringintervalle
●● Errichtung einer Infrastruktur
●● Entwicklungsstand der Gerätetechnik
●● Vorgehensweise bei der Probenahme
●● Unterhaltung von automatisierten Probenahmesystemen
●● ressourceneffizientem Monitoring
●● Unsicherheitsanalyse der erhobenen Daten. Fachleute aus Kommunen, Behörden, Verbänden, Ingenieurbüros und Hochschulinstituten sind zur Mitarbeit eingeladen. Erfahrungen im Bereich des Monitorings von Spurenstoffen sind Voraussetzung. Geräteanbieter werden im Merkblattverfahren in angemessener Form beteiligt.

Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: schrenk@dwa.de
 
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Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit Audit Hochwasser

Die DWA-Arbeitsgruppe HW-4.6 „Audit Hochwasser“ im DWA-Fachausschuss HW-4 „Hochwasserrisikomanagement“ plant aktuell, das Merkblatt DWA-M 551 „Audit Hochwasser – Wie gut sind wir vorbereitet?“ zu überarbeiten. Das Merkblatt bildet die Grundlage für die Initiative der DWA-Audits zur Hochwasservorsorge. Damit erhalten Verwaltungen in Kommunen, Verbänden und Unternehmen Anleitungen für eine umfassende Prüfung und Bewertung der eigenen Betroffenheit von Überschwemmungen aus Hochwassern entlang von Gewässern, aber auch infolge von Starkregen und resultierenden Sturzfluten. Das Merkblatt gibt Hinweise für eine systematische Erfassung und Bewertung des bestehenden Risikos und bietet Antworten auf viele Fragen im Regelfall. Das Merkblatt ist im Jahr 2010 erstmals erschienen. Die zuständige DWA-Arbeitsgruppe hat bei der Revision des Merkblatts Überarbeitungsbedarf erkannt. Speziell in Hinsicht auf die praktischen Erfahrungen aus inzwischen über 40 Audits in Kommunen und Verbänden der unterschiedlichsten Größenordnungen konnte ein großer Erfahrungsschatz aufgebaut werden. Dieser soll in die Überarbeitung des Merkblatts einfließen. Unter anderem wird die Überarbeitung eine Anpassung an die Fortschreibung der rechtlichen Grundlagen und die Aufnahme neuer Erkenntnisse zur Hochwasservorsorge umfassen. Zusätzlich zu den erkannten Erfordernissen einer Fortschreibung der Merkblattinhalte gibt es eine Perspektive, zwei ergänzende Themenfelder zu integrieren, denen aufgrund ihrer umfassenden Auswirkungen eigene Abschnitte in dem zu überarbeitenden Merkblatt gewidmet werden können. Dies sind einerseits hohe Grundwasserstände mit vielfältigen Ursachen (sogenannte „Grundhochwasser“) und andererseits Risiken aus Sturmfluten und Tideeinflüssen im Küstenbereich. Die Arbeitsgruppe wünscht sich für die Bearbeitung dieser Themenfelder Expertise aus den Ländern und Kommunen, aber gerne auch aus Hochschulen, Büros oder auch der Versicherungswirtschaft. Wenn Sie über einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen verfügen, ist Ihre aussagestarke Bewerbung für eine Mitarbeit hoch willkommen. Ergänzende Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-161
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: barion@dwa.de
 
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Vorhabensbeschreibung Überarbeitung von Arbeitsblatt DWA-A 138 – Versickerung von Niederschlagswasser

Das Arbeitsblatt DWA-A 138 „Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser“ ist inzwischen über zehn Jahre alt und wird aufgrund vorgesehener neuer Regelungen und der Aktualisierung nun überarbeitet. Insbesondere gilt es, Regelungen vom DIN und des Arbeitsblatts zu harmonisieren. Unter anderem sollen in dem neuen Arbeitsblatt DWA-A 138 folgende Themen mit aufgenommen bzw. überarbeitet werden:
●● Bei der Kf-Wert-Bestimmung sollte eine Methode, gegebenenfalls nach DIN, vorgegeben werden.
●● Bewertung von Maßnahmen zur Vorbehandlung
●● Überarbeitung der Bemessungsverfahren
●● Überarbeitung mit Bezug auf die aktuelle Rechtslage.

Das Arbeitsblatt wird von der DWA-Arbeitsgruppe ES-3.1 „Versickerung von Niederschlagswasser“ (Sprecher: Dr.-Ing. Arno Grau) im Fachausschuss ES-3 „Anlagenbezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Max Dohmann) überarbeitet. Hinweise für die Bearbeitung und Bewerbungen zur Mitarbeit – insbesondere im Bereich der Planung von Versickerungsanlagen – nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen: 

DWA, Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung Erarbeitung eines Merkblatts DWA-M 218 – Rohrleitungssysteme für Biogasanlagen

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung zwischen DWA, FVB und DVGW wurde vereinbart, dass gemeinsam getragene Regelwerke für Biogasanlagen erstellt werden. Als ein zentraler Anlagenteil gelten dabei unter anderem die Rohrleitungssysteme. Für Biogasanlagen existieren unter anderem in Abhängigkeit von der Art der Anlage (kommunale Faulgasanlagen, landwirtschaftliche und abfallwirtschaftliche Biogasanlagen), den eingesetzten vielfältigen Medien, aber auch von den Schutzzielen unterschiedlicher Rechtsbereiche (zum Beispiel Vermeidung der Verunreinigung von Gewässern durch wassergefährdende Stoffe, Explosionsschutz, Immissionsschutz) unterschiedliche Vorgaben und Regelwerke zu Rohrleitungen. Daher sollen ein abgestimmtes Regelwerk für die bisher nicht geregelten Bereiche und gegebenenfalls ergänzende Anforderungen bzw. konkrete technische Vorgaben erstellt werden. Ein Merkblatt soll eine Übersicht über die Anforderungen insbesondere im Hinblick auf die technische Ausführung von Rohrleitungssystemen geben. In dem neu zu erarbeitenden Merkblatt DWA-M 218 „Rohrleitungssysteme für den Bereich der technischen Ausrüstung von Biogasanlagen“ sollen für die verschiedenen Arten von Biogasanlagen (kommunale Faulgasanlagen, landwirtschaftliche und abfallwirtschaftliche Biogasanlagen einschl. Gasaufbereitung) insbesondere Empfehlungen und Hinweise zu folgenden Themenfeldern erarbeitet werden: 1. _Definition des Geltungsbereichs in Abhängigkeit von den anlagentechnischen Schnittstellen mit Abgrenzung zu anderen Regelwerken (Technische Regeln wassergefährdender Stoffe (TRwS), DVGW-Regelwerk, gegebenenfalls weitere) 2. _technische Hinweise zur Umsetzung von Anforderungen bzgl. der mechanischen, chemischen und thermischen Belastung, soweit nicht an anderer Stelle eindeutig geregelt 3. _Hinweise zur Ausführung, Verlegung und Prüfung der Rohrleitungen, unter Beachtung anderer geltender Regelwerke 4. _Zuordnung der Medien zu einsetzbaren Rohrleitungswerkstoffen und örtlichem Einsatz, soweit nicht an anderer Stelle eindeutig geregelt In der Arbeitsgruppe sind Mitarbeiter/innen aus DWA, FVB und DVGW vertreten, verstärkt durch weitere Fachkräfte. Die Erarbeitung erfolgt im DWA-Fachausschuss KA-11 „Technische Ausrüstung und Bau von Kläranlagen“ im Austausch mit dem DWA-Fachausschuss KEK-8 „Biogas“ und der DWA-Arbeitsgrupp IG-6.15 „TRwS-Biogasanlagen“.

Hinweise zur Bearbeitung sowie Interessensbekundungen zur Mitarbeit nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen:  

DWA
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144
E-Mail: wilhelm@dwa.de
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 139 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“

Die DWA hat den Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 139 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ veröffentlicht. Ergänzend zu den europäischen Normen ist es möglich, Festlegungen zu formulieren, die in europäischen Normen nicht oder nicht vollständig enthalten sind, um national erforderliche Inhalte abzudecken. Die seit Dezember 2015 gültige DIN EN 1610 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ beschreibt für den Einbau und die Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden den europäischen Standard. In der Neufassung des nun vorliegenden Arbeitsblatts DWAA 139 werden die aus der Sicht der beteiligten Fachkreise für notwendig erachteten, ergänzenden Hinweise und weitergehenden Ausführungen zur DIN EN 1610 beschrieben. Das Arbeitsblatt gilt für die Herstellung und Prüfung erdüberdeckter, in offener Baugrube und oberirdisch eingebauter Abwasserleitungen und -kanäle außerhalb von Gebäuden. Es soll dem planenden Ingenieur helfen, die in DIN EN 1610 vorhandenen Spielräume zu erkennen und kreativ zu nutzen. Die Ergänzungen und Hinweise beziehen sich auf den Einbau der Rohre, deren Prüfung, auf die zu verwendenden Baustoffe sowie auf die Abnahme des Bauwerks. Anforderungen an die Qualifikation des ausführenden Unternehmens werden ebenso definiert. Die Anhänge des Arbeitsblatts enthalten Anforderungen an Musterbauanleitungen sowie Hinweise auf wirtschaftliche Aspekte. Gemeinsam mit DIN EN 1610 angewendet, bietet dieses Arbeitsblatt Regelungen, um eine qualitativ hochwertige Bauausführung für Entwässerungsleitungen und -kanäle zu erzielen. Die fachgerechte Herstellung von Entwässerungsleitungen und -kanälen ist neben der Verwendung geeigneter und beständiger Bau- und Werkstoffe die Voraussetzung für ein langfristig funktionierendes und wasserdichtes Kanalnetz. Das Arbeitsblatt DWA-A 139 richtet sich an denjenigen Personenkreis, der Planung, Ausschreibung, Bauarbeiten, Qualitätssicherung und -überwachung sowie alle damit zusammenhängenden Arbeiten wahrnimmt. Das Arbeitsblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe ES-5.1 „Allgemeine Richtlinien für den Bau von Entwässerungsanlagen“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Jörg Henning Werker) im DWA-Fachausschuss ES-5 „Bau“ erstellt. Änderungen Gegenüber Arbeitsblatt DWA-A 139 (12/2009) enthält das vorliegende redaktionell überarbeitete Arbeitsblatt neben Änderungen auch zusätzliche Ausführungen zu folgenden Themen: ●● Anforderungen an Planung und Ausschreibung
●● Baugrund
●● Kurzbaugruben
●● Herstellung des Leitungsgrabens
●● Verbau
●● selbstverdichtende Verfüllmaterialien
●● weitergehende Aussagen zur Dichtheitsprüfung
●● Qualifikationen
●● Arbeitsschutz. Zusätzliche Anhänge wurden zu folgenden Themen erstellt:
●● Güteüberwachung und Anforderungen beim Einbau „selbstverdichtender“ Verfüllmaterialien
●● Formblätter für die Dichtheitsprüfung
●● Abweichungen/Toleranzen informativ
●● Auszug aus DGUV-Information 201- 052, früher: BGR 236 (Stand: Januar 2006).

Frist zur Stellungnahme Das Arbeitsblatt DWA-A 139 wird bis zum 30. Juni 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872 126 E-Mail: berger@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 139 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“,
April 2017
102 Seiten, ISBN 978-3-88721-470-8
Ladenpreis: 90 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 72 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit Überarbeitung des Arbeitsblatts ATV-A 200 – Abwasserinfrastruktur im ländlichen Raum

Das Arbeitsblatt ATV-A 200 „Grundsätze für die Abwasserentsorgung im ländlichen Raum“ ist im Mai 1997 erschienen. Angesichts der zwischenzeitlichen technischen Innovationen, aber auch der veränderten Herausforderungen, insbesondere des demografischen Wandels, bedarf das Arbeitsblatt einer grundlegenden Überarbeitung. Das bisherige Arbeitsblatt ist bezüglich sich verändernder Abwassermengen stark auf Kläranlagen und die Abwasserbehandlung ausgerichtet. Entsprechende Betrachtungen zum gesamten Sanitärsystem und der Siedlungsentwässerung mit Überlegungen zur Systemumstellung fehlen weitgehend. Das Arbeitsblatt ATV-A 200 soll unter anderem unter Berücksichtigung der folgenden Punkte und Würdigung der aktuellen Regeln der DWA sowie der Erkenntnisse aus der BMBF-Fördermaßnahme INIS überarbeitet werden zum Arbeitsblatt DWA-A 200 „Strategien und Lösungsansätze zur Anpassung der Abwasserinfrastruktur im ländlichen Raum an sich ändernde Randbedingungen“:
●● Probleme des demografischen Wandels einschließlich Altersstruktur der Bevölkerung speziell im ländlichen Raum
●● Berücksichtigung der spezifischen Abwasserzusammensetzung
●● Aufzeigen funktionaler Anwendungsgrenzen konventioneller („zentraler“) Abwasserentsorgungssysteme
●● Darstellung technischer Möglichkeiten zur Systemumstellung (unter anderem Druck-/Unterdrucksysteme, Flat-Verfahren, Stoffstromtrennung, Regenwasserbewirtschaftung, dezentrale Abwasserentsorgung)
●● Anpassung der Aussagen zu Kleinkläranlagen und kleinen Kläranlagen (Verfahren, Einleitung der gereinigten Abwässer)
●● naturnahe Abwasserbehandlung
●● rechtliche Regelungen für dezentrale Anlagen
●● Beschreibung von Ansätzen zur Systemanpassung (unter anderem DWAA 272, DWA-M 143-18)
●● Aufzeigen von Anwendungsmöglichkeiten neuartiger Sanitärsysteme (NASS) und ressourceneffizienter Lösungen für den ländlichen Raum; Betrachtung etwaiger Rückkopplungen zur Funktionalität der zentralen Wasserversorgung
●● Entwicklung methodischer Ansätze zur Ermittlung optimaler Zeitpunkte/ Zeiträume zur Umsetzung von Maßnahmen der Systemanpassung und Systemumstellung (Hinweise auf Transitionspfade, Ergebnisse aus der INIS-Förderinitiative) ●● spezifische Lösungsansätze zur Gewährleistung der Funktionssicherheit der Anlagen (Wartung und Betrieb, Überwachung) unter Berücksichtigung des bereits veröffentlichten Arbeitsberichts des DWA-Fachausschusses KA-10
●● methodische Ansätze zur Kostenbewertung und Gebührenermittlung bei Bevölkerungsrückgang (in Abstimmung mit den Gremien des DWAHauptausschusses Wirtschaft)
●● Planungsinstrumente zur Erstellung und Bewertung von Lösungsvarianten

Zur Überarbeitung des Arbeitsblatts wurde eine hauptausschussübergreifende Arbeitsgruppe KA-1.5 gegründet. Diese soll unter anderem aus Mitgliedern des Fachausschusses ES-2 „Systembezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt), des Fachausschusses KA-10 „Abwasserbehandlung im ländlichen Raum“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Jens Nowak) und des gemeinsamen Fachausschusses der Hauptausschüsse Entwässerungssysteme und Kommunale Abwasserbehandlung, des Fachausschusses KA- 1 „Neuartige Sanitärsysteme“ (Obfrau: Prof. Dr.-Ing. Heidrun Steinmetz) gebildet werden. Die Arbeitsgruppe KA-1.5 „Strategien zur Anpassung der Abwasserinfrastruktur für den ländlichen Raum“ ist organisatorisch im gemeinsamen Fachausschuss der Hauptausschüsse Entwässerungssysteme und Kommunale Abwasserbehandlung, dem Fachausschuss KA-1 „Neuartige Sanitärsysteme“, eingerichtet. Die Berichtspflicht und die Freigabe der Arbeitsergebnisse erfolgen hauptausschussübergreifend. Zur Mitarbeit sind interessierte Fachleute mit entsprechenden Kenntnissen eingeladen und werden gebeten, ihre Interessensbekundung mit einer kurzen Darstellung zur Person zu übersenden.

Hinweise für die Überarbeitung nimmt ebenfalls die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144
E-Mail: wilhelm@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 622-1 „Marschengräben – Ökologie und Unterhaltung – Teil 1: Ökologische Grundlagen“

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 622-1 „Marschengräben – Ökologie und Unterhaltung – Teil 1: Ökologische Grundlagen“ veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Die Erschließung und Kultivierung der norddeutschen Fluss- und Seemarschen erforderte ein ausgeklügeltes Wassermanagement. Neben dem Schutz vor Überschwemmungen durch Deiche, bedurfte es einer großen Dichte an Gräben. Diese Marschengräben dienten und dienen in Gebieten mit Grünland und Ackerland überwiegend der Entwässerung und der Zuwässerung, inzwischen zunehmend auch der Entwässerung urbaner Gebiete. Gräben prägen bis heute den Wasserhaushalt und das Landschaftsbild der Marschen, sie gelten regional als Kulturgut und weisen eine eigenständige landschaftsökologische Bedeutung als aquatische Lebensräume auf. Heute übernehmen Marschengräben vielerorts wichtige, sehr unterschiedlich ausgeprägte Funktionen als Ersatzlebensräume für die regionale Tier- und Pflanzenwelt, da Belastung, Ausbau und Verfüllung natürlicher Fließ- und Stillgewässer jahrhundertelang nahezu flächendeckend zu einer dramatischen Verarmung natürlicher Auen und ihrer gewässerspezifischen Tier- und Pflanzenwelt führten. Neben ihrer Bedeutung als Refugien für die Tier- und Pflanzenwelt leisten Marschengräben zudem einen erheblichen Beitrag zum Nährstoffrückhalt und zur Vernetzung aquatischer und terrestrischer Biotope. Vor diesem Hintergrund muss davon ausgegangen werden, dass die Erreichung des geforderten „Guten ökologischen Zustands“ bzw. des „Guten ökologischen Potenzials“ in den Gewässern der Marschen nur dann nachhaltig gelingen kann, wenn die an sie angeschlossenen Marschengräben ebenfalls ein entsprechendes ökologisches Potenzial erreichen. Dass Grabensysteme gute ökologische Funktion haben können, zeigen Beispiele in Nordwestdeutschland. Hier existieren Gräben, die als wasserwirtschaftlich gut funktionierende Grabensysteme zugleich zahlreichen Tier- und Pflanzenarten und sogar Arten der FFH-Anhänge und der Roten Listen Lebensräume bieten. Die künstlich geschaffenen Grabensysteme unterliegen jedoch der ständigen Tendenz zur Verlandung. Kleine Querschnitte, geringe Strömungsgeschwindigkeit und ein hohes Nährstoffangebot führen in der Regel zu eutrophen Verhältnissen und intensiver Primärproduktion. Die Unterhaltung der Gräben zur Aufrechterhaltung ihrer hydraulischen Funktionen wurde im Zuge der allgemeinen Mechanisierung zunehmend rigoros durchgeführt – mit der Folge, dass sich die ökologischen Bedingungen vielerorts dramatisch verschlechterten. Im vorliegenden Teil 1 des Merkblatts wird der aktuelle Wissensstand zur Ökologie von Marschengräben ausführlich dargestellt. Darüber hinaus liefert Teil 1 Aussagen über den Einfluss des zentralen Faktors Gewässerunterhaltung auf die Vegetation und Fauna der Marschengräben. Die Autorinnen und Autoren dieses Merkblatts erhoffen sich durch die Publikation des ersten Teils eine veränderte Wahrnehmung der Ökologie und des landschaftsökologischen Werts von Marschengräben. Der sich in Erarbeitung befindende Teil 2 liefert praktische Empfehlungen, die eine zeitgemäße, nachhaltige und ökologisch ausgerichtete Unterhaltung ermöglichen, um Zielkonflikte zu minimieren oder zu vermeiden. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe GB-1.3 „Marschengewässer“ im DWA-Fachausschuss GB-1 „Ökologie und Management von Flussgebieten“ (Sprecherin: Prof. Dr. Ellen Kiel) erstellt und richtet sich u. a. an Fachleute in Ländern, Kommunen und Verbänden, die für die Unterhaltung von Marschengräben verantwortlich oder in wasserwirtschaftlichen Dienststellen, Naturschutzbehörden, Ingenieurbüros und Aufsichtsbehörden damit befasst sind. Darüber hinaus sollen auch Studierende, Naturschutzbeauftragte und andere interessierte Bürger angesprochen werden, um ihr Interesse an diesen besonderen Lebensräumen zu wecken. Frist zur Stellungnahme Das Merkblatt DWA-M 622-1 „Marschengräben – Ökologie und Unterhaltung – Teil 1: Ökologische Grundlagen“ wird bis zum 31. Mai 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form, an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
E-Mail: schrenk@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: http://www.dwa.de/dwadirekt.
Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWAShop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.
Entwurf des Merkblatts DWA-M 622-1 „Marschengräben - Ökologie und Unterhaltung - Teil 1: Ökologische Grundlagen" März 2017, 83 Seiten
ISBN 978-3-88721-428-9
Ladenpreis: 77,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 61,60 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 600 „Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung“

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 600 „Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung“ veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Die Anforderungen an die Unterhaltungspflichtigen von Gewässern haben sich aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen in den letzten Jahren grundlegend geändert. Neben der ganzheitlichen Betrachtungsweise von Flussgebietseinheiten unabhängig von politischen Grenzen gemäß Europäischer Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) und Wasserhaushaltsgesetz (WHG) werden die Gewässer heute verstärkt unter ökologischen Gesichtspunkten bewirtschaftet. Dabei sollen Hochwasservorsorge, Siedlungswasserwirtschaft, Gewässerökologie, Naturschutz und vieles mehr gleichberechtigt und ausgewogen im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung berücksichtigt werden. Die Aufgaben der unterhaltungspflichtigen Gebietskörperschaften (Kreise, Städte und Gemeinden sowie Unterhaltungsverbände) sind heute ebenso vielfältig wie anspruchsvoll. Die verstärkt notwendige interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen planenden und ausführenden Ingenieuren, Ökologen, Biologen, Geografen, Landschaftsarchitekten, Vertretern der Behörden u. a. erfordert die Verwendung einheitlicher Fachbegriffe, um die natürlichen morphodynamischen Prozesse an Bächen und Flüssen zu verstehen und die Kommunikation von allen beteiligten Fachdisziplinen zu garantieren. Der vorliegende Entwurf zum Merkblatt DWA-M 600 „Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung“ enthält eine Auswahl von in der modernen und nachhaltigen Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung der Fließgewässer verwendeten Begriffen. Die vorliegende Zusammenstellung von Fachbegriffen aus dem Bereich der Gewässerentwicklung und Gewässerunterhaltung soll dem Benutzer eine Orientierung und Sicherheit bei der Anwendung der heute gängigen Begrifflichkeiten bieten. Die definierten Begriffe sollen auch zur einheitlichen Handhabung im DWA-Regelwerk beitragen und bei der Überarbeitung von bestehenden Regeln Berücksichtigung finden. Die verwendeten Begriffe entsprechen weitgehend den Normen DIN 19661-1 und -2, DIN EN 1085, DIN 4044, DIN 4047, DIN 4048, DIN 4049, DIN 60000, DIN 61210, DIN 18918, DIN 18919, DIN 19700 und der wissenschaftlichen Fachliteratur. Einige Begriffe wurden speziell für die Verwendung im Bereich der Gewässerentwicklung neu aufgenommen bzw. daran angepasst. Gleichwohl lassen sich die Begriffe auch auf große Fließgewässer und Bundeswasserstraßen, aber auch auf künstliche Fließgewässer wie Gräben beziehen. Die englischen Übersetzungen entstammen den einschlägigen DIN-Normen. War eine passende Übersetzung dort nicht zu finden, wurde die einschlägige Fachliteratur zu Rate gezogen. Bei einigen deutschen Begriffen wird der Nutzer um eine nähere Erläuterung nicht herumkommen, da sich der ein oder andere Begriff noch nicht in der englischsprachigen Fachliteratur etabliert hat. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe BIZ-1.2 „Gewässer-Nachbarschaften“ im DWA-Fachausschuss BIZ-1 „Nachbarschaften“ und der DWAArbeitsgruppe GB-2.16 „Begriffe“ (Sprecher: Dr. rer. nat. Thomas Paulus) im DWA-Fachausschuss GB-2 „Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern“ erstellt und richtet sich an alle, die sich mit modernen und zukunftsorientierten Methoden im Bereich der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung an Fließgewässern beschäftigen. Ziel ist die zukünftige einheitliche und eindeutige Handhabung der definierten Fachbegriffe im DWA-Regelwerk und fachwissenschaftlichen Publikationen. Frist zur Stellungnahme Das Merkblatt DWA-M 600 „Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung“ wird bis zum 31. Mai 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:  DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk

Tel. 0 22 42/872-210
E-Mail: schrenk@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: http://www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWAShop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.
Entwurf des Merkblatts DWA-M 600 „Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung", März 2017
103 Seiten, ISBN 978-3-88721-396-1
Ladenpreis: 88,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 70,40 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 375 „Technische Dichtheit von Membranspeichersystemen“

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 375 „Technische Dichtheit von Membranspeichersystemen“ veröffentlicht. Biogasanlagen verfügen in aller Regel über ein Speichersystem, um das produzierte Biogas vor der Verwertung zwischenspeichern zu können. Schwankungen in der Biogasproduktion können somit gepuffert werden, bevor das Gas einer Verwertung, zum Beispiel in einem BHKW, zugeführt wird. Das vorliegende Merkblatt DWAM 375 definiert Anforderungen an die Gewährleistung der Dichtheit von (quasi-) drucklosen Biogasspeichersystemen und beschreibt die nach dem Stand der Technik geeigneten Prüfmethoden. Dabei werden die für die Gewährleistung der Dichtheit relevanten technischen Komponenten in Bezug auf dieses Schutzziel betrachtet (Membran, Einspannung, Einbauten, Durchführungen, relevante Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen). Der Geltungsbereich des Merkblatts fokussiert auf volumetrische Membranspeichersysteme, die zumeist als Dachspeichersysteme, zum Beispiel auf dem Fermenter, Nachgärer oder Gärproduktlager, ausgeführt werden oder aus einer Bodenplatte, die mit einer Membran Membran überspannt ist, bestehen. Darüber hinaus wird auch die Ausführung von Biogasspeichern als Membransack oder Gaskissen berücksichtigt. Mit dem Merkblatt DWA-M 375 legen die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V., der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. und der Fachverband Biogas e. V. gemeinsam ein Regelwerk vor, das technische Leitlinien für Planung, Bau und Betrieb von Membranspeichersystemen gibt, um Leckagen und Gasverluste entsprechend dem Stand der Technik zu minimieren. Das Merkblatt soll insbesondere den mit Planung, Bau und Betrieb von Biogasspeichersystemen befassten Fachleuten konkrete technische Hinweise geben, wie die Speichersysteme auszuführen, zu prüfen und instand zu halten sind, um den Anforderungen an die technische Dichtheit gerecht zu werden. Das Merkblatt wurde im Rahmen der Kooperation Biogas von der gemeinsamen DWA-DVGW-FvB-Arbeitsgruppe KEK-8.4 „Technische Dichtheit von Membranspeichersystemen“ im Auftrag und unter der Mitwirkung des DWA-Fachausschusses KEK-8 „Biogas“, der FvB-DVGWDWA- Arbeitsgruppe „Biogaserzeugung“ und des DVGW-Gemeinschaftsausschusses G-GTK-0-1 „Biogas“ erstellt.  

Frist zur Stellungnahme
Das Merkblatt DWA-M 375 wird bis zum 30. April 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler
Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Josefine Dahmen
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-186
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: dahmen@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.

Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als
E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Merkblatt DWA-M 375
„Technische Dichtheit von Membranspeichersystemen",
Februar 2017, 41 Seiten
ISBN 978-3-88721-442-5
Ladenpreis: 48,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 38,80 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 716-10 Anforderungen an „W“-Ölbindemittel zur Anwendung auf Gewässern (water/Wasser)

Die DWA hat den Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 716-10 „Öl- und Chemikalienbindemittel – Anforderungen / Prüfkriterien – Teil 10: Anforderungen / an „W“-Ölbindemittel zur Anwendung auf Gewässern (water/Wasser)“ veröffentlicht. Bei Unfällen mit aufschwimmenden Mineralölprodukten auf Gewässeroberflächen kommt der Gefahrenabwehr und Schadensbegrenzung einschließlich dem vorbeugenden Gesundheits- und Umweltschutz besondere Bedeutung zu. Bei diesen Maßnahmen kann der Einsatz von geeigneten Ölbindemitteln entscheidend sein. Die Bindemittel müssen schwimmfähig sein und nach dem Einsatz wieder mit einfachen Mitteln grundsätzlich vollständig von der Gewässeroberfläche entfernt werden können. Während das Arbeitsblatt DWAA 716-1 die allgemeinen Anforderungen und Prüfverfahren für alle Öl- und Chemikalienbindemittel umfasst, werden die speziellen Anforderungen in gruppenspezifischen Teilen der Arbeitsblattreihe DWA-A 716 ergänzt. Das vorliegende Arbeitsblatt DWAA 716-10 regelt die spezifischen Anforderungen an Ölbindemittel, die auf Gewässern nach Unfällen mit Mineralölen und -produkten zum Einsatz kommen sollen. Es stellt eine Weiterentwicklung der LTwS-Schrift Nr. 27 dar und regelt die Prüfkriterien unter Laborbedingungen zur Gewinnung vergleichbarer und reproduzierbarer Prüfergebnisse. Die praktischen Einsatzmöglichkeiten und insbesondere die Eignung für die jeweils aufzunehmenden Flüssigkeiten/Gemische sind durch den Anwender zu prüfen. Die Typen I, II und IV der bisher gültigen Einteilung nach LTwS 27 werden für den Einsatz auf Gewässern jetzt der Gruppe „W“ zugeordnet. Zur Prüfung werden die folgenden Kategorien eingeführt:
●● Ölbindemittel in loser Form (Granulate, Fasern, Flocken usw.)
●● Ölbindemittel mit definierten Formen (Vliese, Würfel, Schläuche, Kissen usw.) sowie schwimmende Ölsperren mit Bindemittelfunktion (Sorptionsmittel- Ölsperren). Ölsperren ohne Bindemittelfunktion (Sperren usw.) unterliegen der arbeitsmedizinischen und umwelttechnischen Überprüfung nach Arbeitsblatt DWAA 716-1. Prüfungen nach dem Arbeitsblatt DWA-A 716-10 fallen nicht an. Es sind insbesondere Staubungsverhalten, Schüttdichte und Raumgewicht, Korngrößenverteilung, Trockenrückstand, maximale Ölaufnahme, Schwimmfähigkeit und die Aufnahmefähigkeit des Ölbindemittels auf Wasser zu untersuchen. Die Arbeitsblätter DWA-A 716-1 und folgende wenden sich speziell an die Hersteller, Vertreiber und Prüfinstitute von Öl- und Chemikalienbindemitteln. Die Erarbeitung erfolgt durch die Arbeitsgruppe AG 7.1 „Öl- und Chemikalienbindemittel“ im DWA Fachausschuss „Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Gewässergefährdungen (GMAG)“.  

Frist zur Stellungnahme
Das Arbeitsblatt DWA-A 716-10 wird bis zum 30. April 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-102
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: grabowski@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.

Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als
E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 716-10
„Öl- und Chemikalienbindemittel -
Anforderungen/Prüfkriterien - Teil 10:
Anforderungen an „W"-Ölbindemittel zur Anwendung auf Gewässern (water/ Wasser)",
Februar 2017, 22 Seiten
ISBN 978-3-88721-459-3
Ladenpreis: 32 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 25,60 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 274 „Einsatz organischer Polymere in der Abwasserreinigung“

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 274 „Einsatz organischer Polymere in der Abwasserreinigung“ veröffentlicht. Mit dem vorliegenden Merkblatt DWA-M 274 sollen Empfehlungen zur Auswahl und zum Einsatz von Flo ckungs- und Flockungshilfsmitteln bei der Reinigung von kommunalen Abwässern gegeben werden. Dafür werden organische Polymere, aber auch Kombinationsprodukte, in denen Metallsalzen (zumeist Aluminiumsalze) organische Polymere beigemischt sind, verwendet. Ein weiterer Anwendungsbereich organischer Polymere bei Flockungsverfahren findet sich in der Industrieabwasserbehandlung. Die im Merkblatt dargestellten Grundlagen gelten analog. Des Weiteren werden Informationen zur Auswahl des für die jeweilige Anwendung wirkungsvollsten Polymertyps sowie erforderliche und übliche Dosiermengen, auch in Abhängigkeit von verschiedenen Kriterien gegeben. Praktische Hinweise zur Einmischung und Dosierung der Polymerlösung, strömungstechnische Aspekte, Auswahl und Ausbildung der Dosierstellen sowie Steuerung und Regelung der Zugabe runden das Merkblatt ab. Der Einsatz von organischen Polymeren zur Konditionierung von Klärschlämmen ist nicht Gegenstand dieses Merkblatts. Hinweise dazu finden sich im Merkblatt DWAM 350 „Aufbereitung von synthetischen polymeren Flockungsmitteln zur Klärschlammkonditionierung“. Der vorliegende Entwurf ist eine Überarbeitung des Merkblattes ATVM 274 (11/1999) und wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KA-8.2 „Abwasserreinigung durch Fällung und Flockung“ (Sprecher: Dr.-Ing. Bernd Heinzmann) im DWA-Fachausschuss KA-8 „Verfahren der weitergehenden Abwasserreinigung nach biologischer Behandlung“ erstellt. Das Merkblatt richtet sich an Betreiber von Kläranlagen, beratende Ingenieure sowie Lieferanten und Hersteller von entsprechenden Chemikalien. Frist zur Stellungnahme Das Merkblatt DWA-M 274 wird bis zum 30. April 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.0 22 42/872-144
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: wilhelm@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.

Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als
E-Book im PDF-Format erhältlich.
Entwurf Merkblatt DWA-M 274 „Einsatz
organischer Polymere in der Abwasserreinigung", Februar 2017
21 Seiten, ISBN 978-3-88721-436-4
Ladenpreis: 32 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 25,60 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 221 „Grundsätze für die Verwendung von Kleinkläranlagen“

Die DWA hat den Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 221 „Grundsätze für die Verwendung von Kleinkläranlagen“ veröffentlicht. Das Arbeitsblatt DWA-A 221 regelt bauwerksbezogene Anforderungen für Kleinkläranlagen bis 50 Einwohnerwerte zur biologischen Behandlung des im Trennverfahren erfassten häuslichen Schmutzwassers [Wasser aus Küchen, Waschräumen, Waschbecken, Badezimmern, Toiletten und ähnlichen Einrichtungen (DIN EN 1085)] aus einzelnen oder mehreren Gebäuden/Grundstücken einschließlich solchem aus Gewerbebetrieben mit einem in Menge und Zusammensetzung häuslichem Abwasser entsprechendem Schmutzwasserzufluss. Die Kleinkläranlagen dienen der Behandlung häuslichen Schmutzwassers mit dem Reinigungsziel der Kohlenstoffelimination entsprechend Anhang 1 Teil C der Abwasserverordnung. Die Zulässigkeit des Einbaus und des Betriebs von Kleinkläranlagen unterliegt den baurechtlichen und wasserrechtlichen Vorschriften (u. a. § 57 und § 60 WHG). Das Arbeitsblatt DWA-A 221 ist eine Hilfestellung für die Verwendung von Kleinkläranlagen. Es regelt aus Gründen des Gewässerschutzes resultierende bauwerksbezogene Anforderungen, die nicht durch europäisch harmonisierte Normen erfasst sind, sowohl für CE-gekennzeichnete als auch für nicht CE-gekennzeichnete Kleinkläranlagen sowie für nicht serienmäßig hergestellte Kleinkläranlagen. Das Arbeitsblatt DWA-A 221 dient der von den Bundesländern beauftragten zentralen Stelle zum Nachweis der Einhaltung wasserrechtlicher Vorgaben. Der vorliegende Entwurf ist eine Überarbeitung des Merkblattes DWAM 221 (2/2012) und wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KA-10.2 „Kleinkläranlagen“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Bodo Heise) im DWA-Fachausschuss KA-10 „Abwasserbehandlung im ländlichen Raum“ erstellt. Es richtet sich an Bauherren, Planer, Hersteller und zuständige Aufsichtsbehörden und gibt Hinweise für Bemessung, Bau, Einbau, Betrieb und Wartung.  

Frist zur Stellungnahme
Das Arbeitsblatt DWA-A 221 wird bis zum 15. Mai 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen
erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: wilhelm@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.
Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als
E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 221
„Grundsätze für die Verwendung von
Kleinkläranlagen", Februar 2017
46 Seiten, ISBN 978-3-88721-466-1
Ladenpreis: 54,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 43,60 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit Aktualisierung von DWA-M 361 „Aufbereitung von Biogas“

Die Nutzung von Biogas aus der Vergärung organischer Stoffe wird auch künftig eine wesentliche Rolle beim Ausbau erneuerbarer Energien spielen. Biogas, das unter anderem auf Kläranlagen, landwirtschaftlichen Biogasanlagen oder Abfallvergärungsanlagen anfällt, kann nach geeigneter Aufbereitung auf den jeweiligen Anlagen zum Beispiel zu Heizzwecken oder zur Stromerzeugung genutzt werden. Alternativ kann das Biogas auch als Biomethan in das Gasnetz eingespeist werden, sodass es ortsunabhängig einer weiteren Nutzung zugeführt werden kann. Die Nutzung von Biogas (zum Beispiel Gasmotor, Gasturbine, Brennstoffzelle) erfordert eine vorherige Aufbereitung des Rohgases. Hierzu bestehen vielfältige bewährte und innovative Techniken und Verfahren. Der DWA-Fachausschuss KEK-8 „Biogas“ und dessen Arbeitsgruppe KEK-8.3 „Aufbereitung von Biogas“ haben zu dieser Thematik im Oktober 2011 das Merkblatt DWA-M 361 „Aufbereitung von Biogas“ veröffentlicht, um insbesondere Planern und Betreibern von Vergärungsanlagen an der Praxis orientierte technische Hinweise zu den Erfordernissen und Möglichkeiten der Aufbereitung von Biogas zu geben. So gibt das Merkblatt unter anderem technische Hinweise
●● zu den Qualitäten des Rohbiogases
●● zu Qualitätsanforderungen für verschiedene Verwertungswege von Biogas
●● zu Techniken der Aufbereitung. Inzwischen haben sich für die Aufbereitung von Biogas neue Techniken etabliert. Weiterhin variieren heute die Konzepte zur Nutzung von Biogas stärker, zum Beispiel ausgelöst durch sich ändernde Fördersätze des EEG. Auch hieraus resultieren veränderte Anforderungen an die Biogasaufbereitung. Der DWA-Fachausschuss KEK-8 „Biogas“ hat vor diesem Hintergrund beschlossen, das bestehende Merkblatt DWA-M 361 zu aktualisieren und hierzu die Arbeitsgruppe KEK-8.3 „Aufbereitung von Biogas“ zu reaktivieren. Im Rahmen der seit 2012 mit dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und dem Fachverband Biogas (FvB) bestehenden „Kooperation Biogas“ soll die Aktualisierung in der künftig gemeinsam besetzten DWA/DVGW/FvB-Arbeitsgruppe KEK-8.3 „Aufbereitung von Biogas“ erfolgen. Im Zuge dieser Zusammenarbeit wird auch die Verzahnung mit dem DVGW-Regelwerk im Bereich der Einspeisung von Biogas optimiert werden. So sind die im DVGW-Arbeitsblatt G 265- 1 „Anlagen für die Aufbereitung und Einspeisung von Biogas in Gasversorgungsnetze; Teil 1: Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung und Inbetriebnahme“ beschriebenen Anforderungen an die Aufbereitung von Biogas zur Einspeisung in Erdgasnetze nicht Gegenstand des Merkblatts DWA-M 361. Die Hinweise des Merkblatts DWA-M 361 können für diesen Anwendungsfall als ergänzende Informationen herangezogen werden. Um den Mitgliederkreis der Arbeitsgruppe kompetent zu erweitern, werden Kolleginnen oder Kollegen gesucht, die die Arbeiten zur genannten Thematik ehrenamtlich mitgestalten wollen. Dabei sollten Bewerber sowohl mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sein als auch umfangreiche Praxiserfahrungen einbringen können. Neben vertieften Kenntnissen der Verfahrenstechniken zur Aufbereitung und Verwertung von Biogas ist auch das Interesse für die im Zusammenhang stehenden rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte erwünscht.

Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Josefine Dahmen Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef E-Mail: dahmen@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 149-1 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 1: Grundlagen“

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 149-1 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 1: Grundlagen“ veröffentlicht. Das Merkblatt behandelt die Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb und unterhalb von Gebäuden aus der Sicht des baulichen, betrieblichen und umweltrelevanten Zustands. Es gilt für Freispiegelleitungen und -kanäle sowie Schächte und Inspektionsöffnungen. Eine sinngemäße Übertragung der Aussagen auf andere Teile von Entwässerungssystemen, wie zum Beispiel Düker, Druckleitungen oder Sonderbauwerke, ist ebenfalls möglich, wenn diese ähnliche Merkmale aufweisen (zum Beispiel baulicher Teil von Staukanälen). Für eine umfassende Zustandsbeurteilung dieser Objekte im Sinne der DIN EN 752/DIN EN 13508-1 sind je nach Ausführung und Fragestellung zusätzliche Maßnahmen zur Zustandserfassung und -beurteilung erforderlich. Das Merkblatt gilt im Sinne der DIN EN 752 für Entwässerungssysteme außerhalb und unterhalb von Gebäuden unabhängig von Lage und Eigentumsverhältnissen. Dieses Merkblatt stellt das Grundlagendokument für die Merkblattreihe DWA-M 149 dar und soll unter anderem durch folgende Angaben die Anwendung dieser Merkblattreihe unterstützen:
●● Übersicht über die Thematik Zustandserfassung und -beurteilung,
●● Verweis auf die hier relevanten Regelwerke,
●● ergänzende Informationen zu Aspekten der Zustandserfassung und -beurteilung, die nicht mit zusätzlichen Regelwerken hinterlegt sind,
●● Definition von Begriffen, die für den Themenbereich Zustandserfassung und -beurteilung übergreifend verwendet werden. Die Zustandserfassung und -beurteilung ist Teil eines Gesamtprozesses zum integralen Kanalmanagement wie in DIN EN 752 sowie zum Beispiel in DIN EN 14654-2 in Verbindung mit Arbeitsblatt DWA-A 143-1 beschrieben. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe ES-8.1 „Zustandserfassung und -beurteilung“ (Sprecher: Dr.- Ing. Martin Keding) im DWA-Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ erstellt.

Frist zur Stellungnahme

Das Merkblatt DWA-M 149-1 wird bis zum 30. April 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: 
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.
Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als
E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Merkblatt DWA-M 149-1
„Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 1: Grundlagen"
Februar 2017, 33 Seiten
ISBN 978-3-88721-449-4
Ladenpreis: 42 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 33,60 Euro

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Vorhabensbeschreibung Erarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 120-1 „Pumpsysteme außerhalb von Gebäuden – Teil 1: Allgemeines“

Im Dezember 2015 ist der Entwurf DIN EN 16932-1 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden – Pumpsysteme – Teil 1: Allgemeine Anforderungen“ neu erschienen. Mitte 2017 ist mit der Veröffentlichung des Weißdruckes der Norm zu rechnen. Geplant ist eine Kommentierung und Ergänzung der Norminhalte mit Anforderungen, die derzeit im DWARegelwerk festgeschrieben sind. Dies erfordert gleichzeitig eine Überarbeitung der folgenden Publikationen, die dann in das neue Arbeitsblatt einfließen sollen, und, falls sie vollständig darin aufgehen, die Zurückziehung selbiger. Ziel ist die Erarbeitung einer Gemeinschaftspublikation zu DIN EN 16932-1 und Arbeitsblatt DWA-A 120-1. Das Arbeitsblatt wird von der DWAArbeitsgruppe ES-3.8 „Pumpsysteme“ (Sprecher: MinR a. D. Dipl.-Ing. Jens Jedlitschka) fachausschussübergreifend in Zuordnung zu den Fachausschüssen ES- 2 „Systembezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt) und ES-3 „Anlagenbezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Max Dohmann) erarbeitet. Die Arbeitsgruppe ist – aufgrund der inhaltlichen Überschneidungen der Fachausschüsse – beiden Fachausschüssen ES-2 und ES-3 berichtspflichtig. Die Ergebnisse werden gemeinsam durch die Fachausschüsse ES-2 und ES-3 freigegeben.

Hinweise für die Bearbeitung sowie Interessensbekundungen zur Mitarbeit nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen:
DWA Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Vorhabensbeschreibung Ölbindemittel zur Anwendung auf Verkehrsflächen – Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 716-9 Die DWA wird das Arbeitsblatt DWAA 716-9 „Öl- und Chemikalienbindemittel – Anforderungen/Prüfkriterien – Teil 9: Anforderungen an ‚R‘-Ölbindemittel zur Anwendung auf Verkehrsflächen (road/Straße)“

überarbeiten. Aufgrund der langen Laufzeit des Beteiligungsverfahrens nach Veröffentlichung des Gelbdrucks (Schiedsverfahren) hat sich bereits jetzt erhöhter Aktualisierungsbedarf für das Arbeitsblatt DWA-A 716-9 ergeben. Des Weiteren ist bei der praktischen Anwendung des Arbeitsblatts weiterer Regelungsbedarf unter anderem für folgende Sachverhalte entstanden:
●● Erweiterung der Prüfvorschriften um Grenz- und Beurteilungswerte (zum Beispiel Staubungsverhalten)
●● Festlegungen zu Umschreibungen von Prüfzeugnissen Bei Anträgen, welche die Prüfung für Anforderungen an „R“-Ölbindemittel zur Anwendung auf Verkehrswegen zum Inhalt haben, ist dem Wunsch des Antragstellers nach Anwendung eines Regelwerks zu entsprechen. Verlängerungsprüfungen nach LTwS 27 sind nach Aufhebung der LTwS 27 durch das Bundesumweltministerium nicht mehr möglich.
●● Einbindung des Beiblatts (Anhang A) in die übliche Arbeitsblattstruktur
●● Harmonisierung von Querverweisen zu aktuellen DWA-Publikationen DWA-A 716-9 richtet sich speziell an Hersteller von Öl- und Chemikalienbindemitteln, Prüfinstitute sowie den Handel. Die Überarbeitung des Arbeitsblatts erfolgt durch die Arbeitsgruppe IG-7.1 „Öl- und Chemikalienbindemittel“ im Fachausschuss IG-7 „Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Gewässergefährdungen (GMAG)“. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist Ende 2017 vorgesehen.

Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA entgegen:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-102
Fax 0 22 42/872-135 E-Mail:
grabowski@dwa.de  

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Erarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 120-3 „Pumpsysteme außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Unterdrucksysteme“

Im Dezember 2015 ist der Entwurf DIN EN 16932-3 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden – Pumpsysteme – Teil 3: Unterdruckentwässerungssysteme“ neu erschienen. Mitte 2017 ist mit der Veröffentlichung des Weißdruckes der Norm zu rechnen. Geplant ist eine Kommentierung und Ergänzung der Norminhalte mit Anforderungen, die derzeit im DWA-Regelwerk festgeschrieben sind. Dies erfordert gleichzeitig eine Überarbeitung der folgenden Publikationen, die dann in das neue Arbeitsblatt einfließen sollen, und, falls sie vollständig darin aufgehen, die Zurückziehung selbiger. Ziel ist die Erarbeitung einer Gemeinschaftspublikation zu DIN EN 16932-3 und Arbeitsblatt DWA-A 120-3. Das Arbeitsblatt wird von der DWAArbeitsgruppe ES-3.10 „Unterdrucksysteme“ (Sprecher: Dr.-Ing. Markus Roediger) fachausschussübergreifend in Zuordnung zu den Fachausschüssen ES-2 „Systembezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt) und ES-3 „Anlagenbezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Max Dohmann) erarbeitet. Die Arbeitsgruppe ist – aufgrund der in haltlichen Überschneidungen der Fachausschüsse – den Fachausschüssen ES-2 und ES-3 berichtspflichtig. Die Ergebnisse werden gemeinsam durch die Fachausschüsse ES-2 und ES-3 freigegeben.

Hinweise für die Bearbeitung sowie Interessensbekundungen zur Mitarbeit nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen:
DWA Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Vorhabensbeschreibung Erarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 120-2 „Pumpsysteme außerhalb von Gebäuden – Teil 2: Pumpstationen und Drucksysteme“

Im Dezember 2015 ist der Entwurf DIN EN 16932-2 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden – Pumpsysteme – Teil 2: Druckentwässerungssysteme“ neu erschienen. Mitte 2017 ist mit der Veröffentlichung des Weißdrucks der Norm zu rechnen. Geplant ist eine Kommentierung und Ergänzung der Norminhalte mit Anforderungen, die derzeit im DWARegelwerk festgeschrieben sind. Dies erfordert gleichzeitig eine Überarbeitung der folgenden Publikationen, die dann in das neue Arbeitsblatt einfließen sollen, und, falls sie vollständig darin aufgehen, die Zurückziehung selbiger. Ziel ist die Erarbeitung einer Gemeinschaftspublikation zu DIN EN 16932-2 und DWA-A 120-2. Das Arbeitsblatt wird von der DWAArbeitsgruppe ES-3.9 „Pumpstationen und Drucksysteme“ (Sprecher: Prof. Dr.- Ing. Hartmut Eckstädt) fachausschussübergreifend in Zuordnung zu den Fachausschüssen ES-2 „Systembezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt) und ES-3 „Anlagenbezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Max Dohmann) erarbeitet. Die Arbeitsgruppe ist – aufgrund der inhaltlichen Überschneidungen der Fachausschüsse – den Fachausschüssen ES-2 und ES-3 berichtspflichtig. Die Ergebnisse werden gemeinsam durch die Fachausschüsse ES-2 und ES-3 freigegeben.

Hinweise für die Bearbeitung sowie Interessensbekundungen zur Mitarbeit nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen:
DWA Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 767 „Abwasser aus Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieben“

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 767 „Abwasser aus Schlachtund Fleischverarbeitungsbetrieben“ veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Ziel des Merkblattentwurfs DWAM 767 „Abwasser aus Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieben“ ist es, Empfehlungen für die Behandlung von Abwasser zu geben, das in Rinder-, Schweine- und Geflügelschlachtbetrieben sowie bei der Fleischverarbeitung anfällt. Seit dem Erscheinen des Merkblatts ATV-M 767 „Abwasser aus Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieben“ im Jahr 1992 hat sich die Technologie im Bereich der Abwasserbehandlung fortentwickelt, der produktionsintegrierte Umweltschutz eine stärkere Bedeutung gewonnen, und energetische sowie betriebswirtschaftliche Fragen bestimmen heute die alternativen Verwertungskonzepte der Nebenprodukte. Die im Merkblatt aus dem Jahr 1992 getroffenen Aussagen geben nicht mehr den Stand der Technik wieder. Der neue Merkblattentwurf DWAM 767 „Abwässer aus Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieben“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe IG-2.15 „Schlacht- und Fleischverarbeitungsindustrie“ (Sprecherin: Dr.-Ing. Ulrike Abeling) im Fachausschuss IG-2 „Branchenbezogene Industrieabwässer und Abfälle“ erarbeitet und ist eine Fortschreibung der Aussagen des Merkblatts aus dem Jahr 1992. Der Merkblattentwurf DWA-M 767 beschreibt detailliert die Prozesse in Schlachtbetrieben für Rinder, Schweine und Geflügel einschließlich der prozessbedingten Vor- und Nachbereitung und die dabei entstehenden Emissionsquellen ins Abwasser, in den Boden und die Luft sowie deren Minderungsmöglichkeiten nach dem Stand der Technik. Weiterhin werden Aussagen zu den Emissionen bei der Fleischzerlegung nach der Schlachtung und Verfahren zum Räuchern getroffen. Die Verfahren zur Behandlung von Abwasser aus Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieben Fleischverarbeitungsbetrieben bis hin zu Räucheranlagen nach dem Stand der Technik bzw. den besten verfügbaren Techniken (BVT) werden beschrieben und Empfehlungen sowie Hilfen zur Lösung technischer Probleme gegeben. Es werden produktionsintegrierte Maßnahmen sowohl zur Reduzierung der Abwasserbelastung als auch anderer Umweltmedien dargestellt. Die schlachtspezifischen abwassertechnischen Anforderungen des im Jahr 2006 veröffentlichten BVT-Merkblatts über die besten verfügbaren Techniken in der Nahrungsmittelindustrie sind berücksichtigt. Das Merkblatt richtet sich insbesondere an Schlachtbetriebe und fleischverarbeitende Betriebe, Betreiber kommunaler Abwasseranlagen, Fachbehörden, Ingenieurbüros und Anlagenhersteller/ -ausrüster. Frist zur Stellungnahme:

Das Merkblatt DWA-M 767 wird bis zum 31. März 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-102
E-Mail: grabowski@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: http://www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWAShop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Merkblatt DWA-M 767
„Abwasser aus Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieben",
Januar 2017
77 Seiten, ISBN 978-3-88721-405-0
Ladenpreis: 77 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 61,60 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft,
Abwasser und Abfall e. V.
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Aufruf zur Mitarbeit Überarbeitung Arbeitsblatt DWA-A 125 „Rohrvortrieb und verwandte Verfahren“

Seit der Veröffentlichung der aktuellen Fassung des DWA-A 125 „Rohrvortrieb und verwandte Verfahren“ im Dezember 2008 wurden wesentliche Normen und Regelwerke mit Auswirkungen auf den Inhalt des Arbeitsblatts DWA-A 125 aktualisiert oder es stehen Überarbeitungen an. So soll die Europäische Norm zum Rohrvortrieb – die DIN EN 12889 „Grabenlose Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ – im CEN/TC165 „Abwassertechnik“ überarbeitet werden. Es ist geplant, dass die Inhalte der DIN EN 12889, wie bereits in der bestehenden Gemeinschaftspublikation DIN EN 12889/DWA-A 125 aus Mai 2009, durch die Regelungen des Arbeitsblatts DWA-A 125 kommentiert und ergänzt werden. Dies erfordert eine gleichzeitige Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 125, das möglichst mit dem Weißdruck der EN 12889 erscheinen soll. Weiterhin sollen die Änderungen der VOB/C, DIN 18319 „ATV Rohrvortrieb“ in dem Arbeitsblatt berücksichtigt werden. Zudem soll eine engere Verknüpfung zu dem mittlerweile veröffentlichten Arbeitsblatt DWA-A 161 „Statische Berechnung von Vortriebsrohren“ erzielt werden. Ziel der Überarbeitung ist es, die Inhalte des Regelwerks zu aktualisieren und an den Stand der Technik sowie an aktuelle Regeln anzupassen. Dabei soll besonderes Augenmerk darauf liegen, die Beschreibungen der Vortriebsverfahren zu vervollständigen und zu präzisieren. Zudem sollen Erfahrungswerte zu deren Anwendungsbereich aktualisiert werden. Aus der Einführung der aktuellen Fassung der VOB/C, DIN 18319 „ATV Rohrvortrieb“ ergeben sich ebenfalls Änderungen, die in dem DWA-A 125 berücksichtigt werden müssen. Dies betrifft beispielsweise die Beschreibung des Baugrunds mit Homogenbereichen, woraus ein Bedarf zur Aktualisierung der Angaben zum Einsatzbereich der verschiedenen Vortriebsverfahren folgt. Das Arbeitsblatt richtet sich an Planer, Bauherren, Baufirmen und Betreiber. Die Erarbeitung erfolgt in der neu zu konstituierenden Arbeitsgruppe ES-5.3 „Grabenlose Bauverfahren“ im Fachausschuss ES-5 „Bau“ (Obmann: Dipl.-Ing. Jörg Henning Werker).

Hinweise für die Bearbeitung sowie Interessensbekundungen zur Mitarbeit nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen.

DWA Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe GB-2.17 „Gewässerunterhaltung in forstwirtschaftlich genutzten Bereichen“

Anlass
Die Gewässerunterhaltung umfasst die Gewässerentwicklung und die Pflege von Oberflächengewässern. In forstwirtschaftlich genutzten Bereichen findet die Gewässerunterhaltung in einem anthropogen überprägten Naturraum statt. Um auch dort die Ziele der EGWasserrahmenrichtlinie dauerhaft und nachhaltig erfüllen zu können, sollen die mit den forstwirtschaftlichen Eingriffen verbundenen naturräumlichen und wasserwirtschaftlichen Veränderungen aufgezeigt und im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Gewässerunterhaltung dargestellt werden. Weiterhin sollen Empfehlungen erarbeitet werden, wie durch eine angepasste Bewirtschaftung diese Auswirkungen reduziert werden können. Aufgaben der neuen Arbeitsgruppe Ziel der neuen Arbeitsgruppe GB-2.17 „Gewässerunterhaltung in forstwirtschaftlich genutzten Bereichen“ soll sein, grundlegende Wirkungszusammenhänge, Wechselwirkungen sowie direkte und indirekte Auswirkungen auf die Fließgewässer in forstwirtschaftlich genutzten Bereichen darzustellen und gemeinsame Vorgehensweisen von Forst- und Wasser wirtschaft in der Gewässerunterhaltung zu entwickeln. Es sollen konkrete Handlungsoptionen benannt, unterschiedliche Interessen und Widersprüche dargelegt und Gemeinsamkeiten aufgezeigt werden. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Sensibilisierung für naturnahe Funktionen und Strukturen der Fließgewässer in forstwirtschaftlich genutzten Bereichen zu verbessern und gemeinsame Wege für eine nachhaltige Verbesserung des ökologischen Zustands aufzeigen. Fallbeispiele sollen praxisnah verdeutlichen, welche Wege beschritten werden können.

Ziel
Die Arbeitsgruppe GB-2.17 „Gewässerunterhaltung in forstwirtschaftlich genutzten Bereichen“ im Fachausschuss GB-2 „Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern“ möchte mit dem geplanten Merkblatt interessierte Fachleute der Wasserwirtschaft, des Naturschutzes und der Forstwirtschaft aus Kommunen, Behörden, Verbänden, Institutionen, Ingenieurbüros sowie von Forst- und Unterhaltungsbetrieben ansprechen. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Zur Mitarbeit in der AG sind Vertreter/-innen von wissenschaftlichen Einrichtungen, Planungsbüros, Betreibern wasserwirtschaftlicher Anlagen, Mitarbeiter/-innen von Gewässerunterhaltungspflichtigen und Behörden sowie Vertreter/-innen von forstwirtschaftlichen Einrichtungen oder sonstige Interessierte eingeladen. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: schrenk@dwa.de  

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Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe GB-6.6 „Wirkungen und Folgen des Anbaus und der Nutzung nachwachsender Rohstoffe (NAWARO) auf Böden und Grundwasser“

Die DWA-Arbeitsgruppe GB-6.6 „Wirkungen und Folgen des Anbaus und der Nutzung nachwachsender Rohstoffe (NAWARO) auf Böden und Grundwasser“ plant aktuell, das DWA-Merkblatt M-907 „Erzeugung von Biomasse für die Biogasgewinnung unter Berücksichtigung des Boden- und Gewässerschutzes“ zu überarbeiten. Vor dem Hintergrund steigender Preise für fossile Brennstoffe nahm in Deutschland in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts die Flächeninanspruchnahme für die Produktion von Biokraftstoffen rasch zu. Hinzu kam ein sprunghafter Anstieg der Biomasse-Erzeugung für hofeigene Biogasanlagen. Neben der grundsätzlichen, energiepolitisch vorteilhaften Sicht der Einführung dieser landwirtschaftlichen Produktionszweige, treten mit dem intensiven Anbau von Energiepflanzen als nachwachsende Rohstoffe (NAWARO) Fragen des Boden- und Gewässerschutzes in den Vordergrund, die im Zusammenhang mit der Nahrungsmittelproduktion im Rahmen der guten fachlichen Praxis geregelt waren. Das vorliegende Merkblatt bildet die Dynamik und Entwicklung der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen mit dem Informationsstand im Jahr 2010 ab. Darin werden die stofflichen und strukturellen Einwirkungen auf die Böden und das Grundwasser bewertet und entsprechende Maßnahmen empfohlen. Diese beziehen die Beurteilung der Wirkung entsprechender landwirtschaftlicher Maßnahmen und Fruchtfolgengestaltung mit ein und geben Hinweise auf eine gewässerschonende Nutzung der Ackerflächen. Die Informationen und Schlussfolgerungen sollen in der Überarbeitung aktualisiert und an die heutigen Rahmenbedingungen angepasst werden. Für die aktuelle Überarbeitung lädt die Arbeitsgruppe Experten aus der Landund Wasserwirtschaft ebenso ein, wie Betreiber von NAWARO-Anlagen und Verwerter von Gärrückständen.

Bei Interesse Interesse an der Mitarbeit und für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
E-Mail: barion@dwa.de  

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Bestimmung des CSB von Schlamm und Co-Substrat

Im Rahmen des Arbeitsausschusses NA 119-01-03 AA „Wasseruntersuchung“ im DIN-Normenausschuss Wasserwesen (NAW) wurde ein Arbeitskreis gegründet, der sich mit der Bestimmung des chemischen Sauerstoffbedarfs (CSB) von Schlamm und Co-Substrat befasst. Hierzu soll die Norm DIN 38414-9:1986-09 „Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung – Schlamm und Sedimente (Gruppe S) – Bestimmung des Chemischen Sauerstoffbedarfs (CSB) (S 9)“ überarbeitet werden. Neben der Bestimmung aus der Trockenmasse soll eine Verfahrensvariante zur Bestimmung des CSB direkt aus der Schlammsuspension beschrieben werden. Interessent(inn)en an einer Mitarbeit wenden sich bitte an den Obmann des Arbeitskreises oder an das DIN: Prof. Dr.-Ing. Christian Schaum E-Mail: christian.schaum@unibw.de Silvia Sandner E-Mail: silvia.sandner@din.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWAM 137-1 „Einbauten Dritter in Abwasseranlagen – Teil 1: Elektronische Kommunikationseinrichtungen“

Die DWA hat den Entwurf Merkblatt DWA-M 137-1 „Einbauten Dritter in Abwasseranlagen – Teil 1: Elektronische Kommunikationseinrichtungen“ veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Dem Ausbau von Hochgeschwindigkeitskommunikationsnetzen zur flächendeckenden elektronischen Kommunikation wird eine besondere politische und wirtschaftliche Bedeutung beigemessen. Das Parlament und der Rat der europäischen Union haben am 15. Mai 2014 die Richtlinie 2014/61/EU über Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen für die elektronische Kommunikation beschlossen. Vor diesem Hintergrund gewinnen die Fragen der Einbau-, Betriebs- und Instandhaltungsbedingungen bei einer gemeinsamen Nutzung an Bedeutung. Die Notwendigkeit des störungsfreien Betriebs der Abwasserableitung, die Vorschriften des DigiNetzG – edingungen und die Auswirkungen einer gemeinsamen Nutzung von Kanalnetzen zur Abwasserableitung und für den Betrieb von elektronischen Kommunikationseinrichtungen dar und bewertet diese aus Sicht der jeweiligen Betreiber der Systeme (Kanal- und Kommunikationsnetz). Im Merkblatt werden die Anforderungen an Einbau und Betrieb von elektronischen Kommunikationseinrichtungen in Kanalnetzen beschrieben und auf der Grundlage bisheriger Erfahrungen bei gemeinsamer Nutzung eine Bewertung der funktionalen Leistungsanforderungen an Kanalnetze unter differenzierter Betrachtung unterschiedlicher Randbedingungen, wie zum Beispiel Profilformen und -abmessungen, Materialien, Abwasserzusammensetzung und hydraulischer Gegebenheiten, getroffen. Im Merkblatt erfolgt die Analyse und Bewertung der Wechselwirkungen bei gemeinsamer Nutzung im Hinblick auf:
●● Betriebssicherheit und Störungsbeseitigung
●● Durchführung von Betriebs-, Wartungs- und Inspektionsarbeiten
●● Sanierung und nachträgliche Änderung der Kanäle und Kommunikationseinrichtungen
●● Einschätzung der Auswirkungen einer gemeinsamen Nutzung auf die langfristige Entwicklung der Betriebskosten Hinweise zu vertraglichen Regelungen für Einbau und Betrieb von elektronischen Kommunikationseinrichtungen in Abwasseranlagen finden sich im Anhang. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe ES-7.1 „Einbauten Dritter im Kanal“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Joachim Zinnecker) im DWA-Fachausschuss ES-7 „Betrieb und Unterhalt“ erstellt und richtet sich an Kommunen, Abwasserbeseitigungspflichtige und Kabelnetzbetreiber, die sich mit dem Einbau von Kabeln in Entwässerungssystemen beschäftigen.

Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 137-1 „Einbauten Dritter in Abwasseranlagen – Teil 1: Elektronische Kommunikationseinrichtungen“ wird bis zum 28. Februar 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-126 E-Mail: berger@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.  

Entwurf Merkblatt DWA-M 137-1
„Einbauten Dritter in Abwasseranlagen
- Teil 1: Elektronische Kommunikationseinrichtungen",
Dezember 2016
31 Seiten, ISBN 978-3-88721-432-6
Ladenpreis: 42 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 33,60 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

Das Thema wird im Rahmen der Kanal und TiefbauTage am 14. und 15. Februar
2017 in Hürth bei Köln behandelt. Für DWA-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 570 €, für Nichtmitglieder 690 €.

Weitere Informationen hierzu:
Renate Teichmann
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Tel. 0 22 42/872-118
E-Mail: teichmann@dwa.de
 
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Aufruf zur Stellungnahme Gasfackelanlagen für Biogasanlagen – Entwurf Merkblatt DWA-M 305 veröffentlicht

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 305 „Gasfackelanlagen als zusätzliche Gasverbrauchseinrichtungen an Biogasanlagen“ veröffentlicht. Biogasanlagen führen das Gas aus der Vergärung über einen Speicher in der Regel einer Verwertungsanlage zu; beispielsweise einem Blockheizkraftwerk, einem Gasmotor oder einer Anlage zur Aufbereitung und Einspeisung von Biomethan in das Gasnetz. Ist die Verwertung des Biogases aufgrund geplanter oder ungeplanter Ausfälle zeitweise nicht möglich, sind die Betreiber verpflichtet, das Gas – soweit es nicht gespeichert werden kann – einer alternativen Gasverbrauchseinrichtung zuzuführen, insbesondere um Emissionen des im Biogas enthaltenen klimarelevanten Methans zu vermeiden. Zumeist werden hierzu Notfackeln eingesetzt, die das Methan zu Kohlendioxid oxidieren. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fordert daher sowohl für Neu- als auch für Altanlagen, dass auf Biogasanlagen eine alternative Gasverbrauchseinrichtung vorgehalten wird. Neben Wartungs- oder Reparaturmaßnahmen spielen als Ursache für zusätzliche Ausfallzeiten der regulären Gasverwertung zunehmend Netzengpässe und Einspeisemanagementmaßnahmen eine Rolle. Während dieser Zeiten kann die Stromeinspeisung nicht oder nicht mehr in vollem Umfang erfolgen, sodass für überschüssiges Biogas eine sichere und umweltgerechte Verbrauchseinrichtung vorgehalten werden muss. Ebenso erfordert die immer wichtiger werdende bedarfsgerechte Strombereitstellung die sichere Vermeidung von Methanemissionen in Schwachlastphasen. Mit dem vorliegenden Entwurf des Merkblatts DWA-M 305 legen DVGW, FvB und DWA gemeinsam eine technische Regel für Biogasfackelanlagen als alternative Gasverbrauchseinrichtungen vor. Im Fokus des Merkblatts stehen Notgasfackelanlagen. Seit April 2012 haben der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW), der Fachverband Biogas e. V. (FvB) und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) eine enge fachliche Kooperation im Bereich Biogas vereinbart. Ein wesentliches Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, hinsichtlich der sicherheitsrelevanten Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Biogasanlagen konsistente Mindeststandards zu etablieren. Das Merkblatt wurde im Rahmen der „Kooperation Biogas“ von der gemeinsamen FvB-DVGW-DWA-Arbeitsgruppe „Gasfackelanlagen an Biogasanlagen“ im Auftrag und unter der Mitwirkung der gemeinsamen FvB-DVGW-DWA-Arbeitsgruppe „Biogaserzeugung“, des DVGWGemeinschaftsausschusses G-GTK-0-1 „Biogas“ und des DWA-Fachausschusses KEK-8 „Biogas“ erstellt und gibt Planern, Erstellern, Betreibern und Sachverständigen praxisorientierte Leitlinien für Auslegung, Bau, Betrieb, Wartung und Prüfung dieser Anlagen. latt DWA-M 305 wird bis zum 28. Februar 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-106
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.
Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als
E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Merkblatt DWA-M 305
„Gasfackelanlagen als zusätzliche
Gasverbrauchseinrichtungen an
Biogasanlagen", Dezember 2016
25 Seiten, ISBN 978-3-88721-424-1
Ladenpreis: 38,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 30,80 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de

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Aufruf zur Mitarbeit Wertermittlung von Abwasseranlagen – Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 133

Durch das Arbeitsblatt DWA-A 133 „Wertermittlung von Abwasseranlagen – Systematische Erfassung, Bewertung und Fortschreibung“ wurden die Grundsätze zur Erfassung, Bewertung und Fortschreibung von Vermögenswerten der Abwasserbeseitigung zusammengefasst. Seit dem Jahr 2005 haben sich Änderungen ergeben. Zuletzt ist das Arbeitsblatt im Jahr 2010 auf Aktualität hin überprüft worden. Ergebnis der Überprüfung war der ergänzende Arbeitsbericht „Nutzungsdauer von Vermögensgegenständen der Abwasserbeseitigung – Folgen der Festlegung und Änderung“, der in KA 4/2012 veröffentlicht wurde. Zwischenzeitlich sind Rückmeldungen und Hinweise aus der Praxis eingegangen, die in eine weitere Überarbeitung einfließen sollen. Mit der Überarbeitung sollen Aktualisierungen der Rechtsbezüge, der Indexreihen und der Tabellen Nutzungsdauer erfolgen. Außerdem werden Vorschläge für die Erfassung und Bewertung unentgeltlich übertragener Anlagen und Vorschläge für die Erfassung und Bewertung von Gräben, Drainungen, Rigolen und Gewässern, die Teil der Abwassereinrichtung sind oder mitbenutzt werden, gemacht. Es soll eine Abgrenzung von Maßnahmen gegen Überflutung ergänzt werden. Neue Regelungen über Erfassung und Bewertung von Vermögen aus Kommunalabgabengesetzen sollen aufgenommen werden. Weiterhin sollen die Ausführungen zur Vermögensgliederung überarbeitet werden und wirtschaftliche Lösungen für die Nutzungsdauer von Kanalsanierungen beschrieben werden. Das DWA-A 133 wendet sich an Träger der Abwasserbeseitigung sowie Fachberater, welche die Vermögenserfassung und -bewertung für Träger der Abwasserbeseitigung vornehmen. Die Überarbeitung erfolgt in einer neu einzurichtenden Arbeitsgruppe WI-2.3 „Erfassung, Bewertung und Fortschreibung des Vermögens“ unter der Leitung von Dipl.-Betriebswirt Joachim Dudey. Interessenten an einer Mitarbeit melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Richard Esser
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-187
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: Richard.Esser@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWAM 137-1 „Einbauten Dritter in Abwasseranlagen – Teil 1: Elektronische Kommunikationseinrichtungen“

Die DWA hat den Entwurf Merkblatt DWA-M 137-1 „Einbauten Dritter in Abwasseranlagen – Teil 1: Elektronische Kommunikationseinrichtungen“ veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Dem Ausbau von Hochgeschwindigkeitskommunikationsnetzen zur flächendeckenden elektronischen Kommunikation wird eine besondere politische und wirtschaftliche Bedeutung beigemessen. Das Parlament und der Rat der europäischen Union haben am 15. Mai 2014 die Richtlinie 2014/61/EU über Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen für die elektronische Kommunikation beschlossen. Vor diesem Hintergrund gewinnen die Fragen der Einbau-, Betriebs- und Instandhaltungsbedingungen bei einer gemeinsamen Nutzung an Bedeutung. Die Notwendigkeit des störungsfreien Betriebs der Abwasserableitung, die Vorschriften des DigiNetzG – edingungen und die Auswirkungen einer gemeinsamen Nutzung von Kanalnetzen zur Abwasserableitung und für den Betrieb von elektronischen Kommunikationseinrichtungen dar und bewertet diese aus Sicht der jeweiligen Betreiber der Systeme (Kanal- und Kommunikationsnetz). Im Merkblatt werden die Anforderungen an Einbau und Betrieb von elektronischen Kommunikationseinrichtungen in Kanalnetzen beschrieben und auf der Grundlage bisheriger Erfahrungen bei gemeinsamer Nutzung eine Bewertung der funktionalen Leistungsanforderungen an Kanalnetze unter differenzierter Betrachtung unterschiedlicher Randbedingungen, wie zum Beispiel Profilformen und -abmessungen, Materialien, Abwasserzusammensetzung und hydraulischer Gegebenheiten, getroffen. Im Merkblatt erfolgt die Analyse und Bewertung der Wechselwirkungen bei gemeinsamer Nutzung im Hinblick auf:
●● Betriebssicherheit und Störungsbeseitigung
●● Durchführung von Betriebs-, Wartungs- und Inspektionsarbeiten
●● Sanierung und nachträgliche Änderung der Kanäle und Kommunikationseinrichtungen
●● Einschätzung der Auswirkungen einer gemeinsamen Nutzung auf die langfristige Entwicklung der Betriebskosten Hinweise zu vertraglichen Regelungen für Einbau und Betrieb von elektronischen Kommunikationseinrichtungen in Abwasseranlagen finden sich im Anhang. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe ES-7.1 „Einbauten Dritter im Kanal“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Joachim Zinnecker) im DWA-Fachausschuss ES-7 „Betrieb und Unterhalt“ erstellt und richtet sich an Kommunen, Abwasserbeseitigungspflichtige und Kabelnetzbetreiber, die sich mit dem Einbau von Kabeln in Entwässerungssystemen beschäftigen.

Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 137-1 „Einbauten Dritter in Abwasseranlagen – Teil 1: Elektronische Kommunikationseinrichtungen“ wird bis zum 28. Februar 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-126 E-Mail: berger@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.  

 Entwurf Merkblatt DWA-M 137-1
„Einbauten Dritter in Abwasseranlagen - Teil 1: Elektronische Kommunikationseinrichtungen",
Dezember 2016
31 Seiten, ISBN 978-3-88721-432-6
Ladenpreis: 42 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 33,60 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Das Thema wird im Rahmen der Kanalund TiefbauTage am 14. und 15. Februar 2017 in Hürth bei Köln behandelt. Für
DWA-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 570 €, für Nichtmitglieder 690 €.

Weitere Informationen hierzu:
Renate Teichmann
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Tel. 0 22 42/872-118
E-Mail: teichmann@dwa.de

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Aufruf zur Stellungnahme Gasfackelanlagen für Biogasanlagen – Entwurf Merkblatt DWA-M 305 veröffentlicht

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 305 „Gasfackelanlagen als zusätzliche Gasverbrauchseinrichtungen an Biogasanlagen“ veröffentlicht. Biogasanlagen führen das Gas aus der Vergärung über einen Speicher in der Regel einer Verwertungsanlage zu; beispielsweise einem Blockheizkraftwerk, einem Gasmotor oder einer Anlage zur Aufbereitung und Einspeisung von Biomethan in das Gasnetz. Ist die Verwertung des Biogases aufgrund geplanter oder ungeplanter Ausfälle zeitweise nicht möglich, sind die Betreiber verpflichtet, das Gas – soweit es nicht gespeichert werden kann – einer alternativen Gasverbrauchseinrichtung zuzuführen, insbesondere um Emissionen des im Biogas enthaltenen klimarelevanten Methans zu vermeiden. Zumeist werden hierzu Notfackeln eingesetzt, die das Methan zu Kohlendioxid oxidieren. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fordert daher sowohl für Neu- als auch für Altanlagen, dass auf Biogasanlagen eine alternative Gasverbrauchseinrichtung vorgehalten wird. Neben Wartungs- oder Reparaturmaßnahmen spielen als Ursache für zusätzliche Ausfallzeiten der regulären Gasverwertung zunehmend Netzengpässe und Einspeisemanagementmaßnahmen eine Rolle. Während dieser Zeiten kann die Stromeinspeisung nicht oder nicht mehr in vollem Umfang erfolgen, sodass für überschüssiges Biogas eine sichere und umweltgerechte Verbrauchseinrichtung vorgehalten werden muss. Ebenso erfordert die immer wichtiger werdende bedarfsgerechte Strombereitstellung die sichere Vermeidung von Methanemissionen in Schwachlastphasen. Mit dem vorliegenden Entwurf des Merkblatts DWA-M 305 legen DVGW, FvB und DWA gemeinsam eine technische Regel für Biogasfackelanlagen als alternative Gasverbrauchseinrichtungen vor. Im Fokus des Merkblatts stehen Notgasfackelanlagen. Seit April 2012 haben der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW), der Fachverband Biogas e. V. (FvB) und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) eine enge fachliche Kooperation im Bereich Biogas vereinbart. Ein wesentliches Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, hinsichtlich der sicherheitsrelevanten Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Biogasanlagen konsistente Mindeststandards zu etablieren. Das Merkblatt wurde im Rahmen der „Kooperation Biogas“ von der gemeinsamen FvB-DVGW-DWA-Arbeitsgruppe „Gasfackelanlagen an Biogasanlagen“ im Auftrag und unter der Mitwirkung der gemeinsamen FvB-DVGW-DWA-Arbeitsgruppe „Biogaserzeugung“, des DVGWGemeinschaftsausschusses G-GTK-0-1 „Biogas“ und des DWA-Fachausschusses KEK-8 „Biogas“ erstellt und gibt Planern, Erstellern, Betreibern und Sachverständigen praxisorientierte Leitlinien für Auslegung, Bau, Betrieb, Wartung und Prüfung dieser Anlagen.

DWA-M 305 wird bis zum 28. Februar 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-106 E-Mail: reifenstuhl@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.  

Entwurf Merkblatt DWA-M 305
„Gasfackelanlagen als zusätzliche Gasverbrauchseinrichtungen an Biogasanlagen", Dezember 2016
25 Seiten, ISBN 978-3-88721-424-1
Ladenpreis: 38,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 30,80 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de

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Aufruf zur Mitarbeit Wertermittlung von Abwasseranlagen – Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 133

Durch das Arbeitsblatt DWA-A 133 „Wertermittlung von Abwasseranlagen – Systematische Erfassung, Bewertung und Fortschreibung“ wurden die Grundsätze zur Erfassung, Bewertung und Fortschreibung von Vermögenswerten der Abwasserbeseitigung zusammengefasst. Seit dem Jahr 2005 haben sich Änderungen ergeben. Zuletzt ist das Arbeitsblatt im Jahr 2010 auf Aktualität hin überprüft worden. Ergebnis der Überprüfung war der ergänzende Arbeitsbericht „Nutzungsdauer von Vermögensgegenständen der Abwasserbeseitigung – Folgen der Festlegung und Änderung“, der in KA 4/2012 veröffentlicht wurde. Zwischenzeitlich sind Rückmeldungen und Hinweise aus der Praxis eingegangen, die in eine weitere Überarbeitung einfließen sollen. Mit der Überarbeitung sollen Aktualisierungen der Rechtsbezüge, der Indexreihen und der Tabellen Nutzungsdauer erfolgen. Außerdem werden Vorschläge für die Erfassung und Bewertung unentgeltlich übertragener Anlagen und Vorschläge für die Erfassung und Bewertung von Gräben, Drainungen, Rigolen und Gewässern, die Teil der Abwassereinrichtung sind oder mitbenutzt werden, gemacht. Es soll eine Abgrenzung von Maßnahmen gegen Überflutung ergänzt werden. Neue Regelungen über Erfassung und Bewertung von Vermögen aus Kommunalabgabengesetzen sollen aufgenommen werden. Weiterhin sollen die Ausführungen zur Vermögensgliederung überarbeitet werden und wirtschaftliche Lösungen für die Nutzungsdauer von Kanalsanierungen beschrieben werden. Das DWA-A 133 wendet sich an Träger der Abwasserbeseitigung sowie Fachberater, welche die Vermögenserfassung und -bewertung für Träger der Abwasserbeseitigung vornehmen. Die Überarbeitung erfolgt in einer neu einzurichtenden Arbeitsgruppe WI-2.3 „Erfassung, Bewertung und Fortschreibung des Vermögens“ unter der Leitung von Dipl.-Betriebswirt Joachim Dudey. Interessenten an einer Mitarbeit melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Richard Esser
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-187
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: Richard.Esser@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 614 – Planungsmanagement bei Maßnahmen an Fließgewässern

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 614 „Planungsmanagement bei Maßnahmen an Fließgewässern – zielorientiert, strukturiert und integriert“ vorgelegt. Die Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes, der Landeswassergesetze und nicht zuletzt der Naturschutzgesetzgebung erfordern die angemessene Berücksichtigung von Umweltbelangen bei der Planung von Maßnahmen an Fließgewässern – grundsätzlich unabhängig davon, ob ein Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist oder nicht. Die Anforderungen an eine naturnahe und umweltbewusste Ausgestaltung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen wurden in der letzten Zeit in den Wassergesetzen noch verschärft. Der vorliegende Merkblatt-Entwurf zeigt, wie durch einen strukturierten und integrativen Planungsprozess Umweltbelange in geeigneter Weise berücksichtigt werden können. Eine transparente und damit erfolgreiche Planung setzt eine adäquate und wohlabgewogene Beachtung aller Planungsziele, betroffener Belange und Randbedingungen voraus. Dies erfordert eine nachvollziehbare und auch in der Öffentlichkeit gut kommunizierbare Planungsmethodik. Dies umso mehr, als durch die EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) mit ihren Umweltzielen neue Ansprüche an den Planungsprozess gestellt werden. Die praxisorientierten methodischen Ansätze dieses Merkblatts erleichtern den Planungsbeteiligten den Weg durch den gemeinsamen Planungsprozess. Behandelt werden insbesondere die Anforderungen bei Projektplanungen zu Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern. Dazu gehören zum Beispiel die Herstellung oder wesentliche Umgestaltung eines Fließgewässers, aber auch Maßnahmen der Auenentwicklung, wobei die dargestellten Prinzipien grundsätzlich auch auf größere Fließgewässer und stehende Gewässer übertragbar sind. Richtschnur für die Struktur dieses Merkblatts ist ein zielorientierter, strukturierter und integrierender Planungsprozess, der sich inhaltlich in einzelne Planungsschritte gliedert. Die Orientierung aller an der Vorbereitung von Maßnahmen an Fließgewässern Beteiligten an diesen Planungsschritten fördert die Koordination und Kommunikation im Planungsprozess und schafft damit Voraussetzungen für eine gesellschaftlich akzeptable Entscheidung. Die empfohlene Vorgehensweise bei praktischen Planungen wird vor allem für den Umweltbereich konkretisiert und planen“(Sprecher: Dipl.-Geogr. Georg Schrenk) im DWA-Fachausschuss GB-1 „Ökologie und Management von Flussgebieten“ erstellt und richtet sich vor allem an Vorhabenträger, Fachplaner und Aufsichtsbehörden. Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 614 wird bis zum 30. November 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
E-Mail: schrenk@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.
Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als
E-Book im PDF-Format erhältlich.
Entwurf Merkblatt DWA-M 614
„Planungsmanagement bei Maßnahmen an Fließgewässern - zielorientiert, strukturiert und integriert",
September 2016
65 Seiten, ISBN 978-3-88721-318-3
Ladenpreis: 68 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 54,40 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 609-2 – Entwicklung urbaner Fließgewässer

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 609-2 „Entwicklung urbaner Fließgewässer – Teil 2: Maßnahmen und Beispiele“ vorgelegt, der hiermit zur öffentlichen Diskussion gestellt wird. Urbane Gebiete, als Wohn- und Arbeitsstätten der Menschen und zugleich Teil ihrer natürlichen Umgebung, sind weltweit Gegenstand von Entwicklungsaktivitäten. Die städtische Bevölkerung findet am Fließgewässer Möglichkeiten der Erholung, Naturerfahrung, Kommunikation und Begegnung mit anderen Besuchern sowie eine starke Identifikation mit ihrer Heimat. Das Merkblatt will Gewässer zur städtebaulichen Chance werden lassen und Möglichkeiten aufzeigen, wie man auch den Belangen der Gewässerökologie unter meist räumlich beengten und anthropogen geprägten Bedingungen gerecht werden kann. Gleichzeitig soll der Dialog mit dem Bürger gefördert werden. Die mehrjährige Beschäftigung mit der Themenstellung fand ihr Ergebnis in dem im Jahr 2000 veröffentlichten Merkblatt DVWK-M 252/2000 „Gestaltung und Pflege von Wasserläufen in urbanen Gebieten“ mit der Kernaussage, dass die ökologischen Belange der Fließgewässer in urbanen Gebieten nicht isoliert, sondern nur im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutz und der Vorflutfunktion für Niederschlagswasser und/oder Mischwasser sowie den ökonomischen und sozialen Belangen der Bewohner und Nutzer behandelt werden können. Mit dem Inkrafttreten der EG-Wasserrahmenrichtlinie wurde es notwendig, neue Gesichtspunkte wie der mögliche Sonderstatus „erheblich veränderter Wasserkörper“, der kombinierte Ansatz aus Emission und Immission sowie die neue Stellung der Öffentlichkeitsbeteiligung und sozioökonomischer Abwägungsprozesse im Planungsablauf darzustellen. Dies erforderte eine Überarbeitung des Merkblatts DVWK-M 252 zu dem hiermit vorgelegten Merkblatt DWA-M 609, das in zwei Teile unterteilt ist. Der Teil 1 des Merkblatts (DWA-M 609-1) aus dem Jahr 2009 verdeutlicht somit die verschiedenen Nutzungsanforderungen an urbane Fließgewässer in ihren konträren, aber auch synergistischen Wirkungen und zeigt Lösungsmöglichkeiten für ein ganzheitliches Vorgehen. Dabei wird das Gewässer nicht isoliert betrachtet, sondern soll zur städtebaulichen Chance werden und den Dialog mit dem Bürger fördern. Der nun vorliegende Teil 2 des Merkblatts zeigt zu dem Schwerpunkt „Planung und Umsetzung“ Beispiele von wasserwirtschaftlichen, städtebaulichen und ökologischen Maßnahmen, die geeignet sind, urbane Fließgewässer in Richtung der formulierten Ziele als lebendige offene Ökosysteme – möglichst von der Quelle durchgehend bis zur Mündung – und zum Wohl der Stadtgenese zu entwickeln. Den Zielen des Merkblatts folgend sind alle Abschnitte zu Maßnahmen einheitlich gegliedert:
●● Beschreibung der Maßnahme
●● Ziel der Maßnahme
●● Wirkung der Maßnahme: lokal/regional
●● Voraussetzungen und Planungsschritte zur Umsetzung
●● Erschwernisse bei der Umsetzung
●● Hinweise zur Maßnahmenrealisierung Das vorliegende Merkblatt richtet sich vor allem an diejenigen, denen Ausbau, Unterhaltung und Gestaltung der Fließgewässer in urbanen Gebieten obliegt. Sie haben die anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgabe, die Gewässer als natürliche Ökosysteme auch im städtischen Umfeld zu pflegen wie auch die positiven Wirkungen eines Wasserlaufs für die Bewohner zu erhalten bzw. zu entwickeln. Das Merkblatt will aufzeigen, welche Methoden genutzt werden können, um Fließgewässer in urbanen Bereichen gleichzeitig sowohl ökologisch als auch für die dort lebenden Menschen aufzuwerten. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe GB-2.2 „Urbane Fließgewässer“ (Sprecherin: Dr. Petra Podraza) im DWA-Fachausschuss GB-2 „Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern“ erstellt und wendet sich sowohl an Fachleute der Wasserwirtschaft und der Landschaftsgestaltung als auch an Städtebauer, Stadtplaner, Architekten, sowie an alle Gruppen, die sich der Aufgabe widmen, in Siedlungsgebieten die dort lebenden Menschen zu Aktivitäten am und mit dem Wasser anzuregen. Änderungen: Gegenüber dem Merkblatt DVWK-M 252/2000 wurden im vorliegenden Merkblattentwurf DWA-M 609-2 folgende Änderungen vorgenommen:
●● Überarbeitung von Teilbereichen des Merkblatts DVWK-M 252/2000 und Einbindung als Teil 2 in die Merkblattreihe DWA-M 609
●● Anpassung an die europäische Normung und zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen und Verordnungen. Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 609-2 wird bis zum 30. November 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
E-Mail: schrenk@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens
kann der Entwurf kostenfrei
im DWA-Entwurfsportal eingesehen
werden: www.dwa.de/dwadirekt.
Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als
E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Merkblatt DWA-M 609-2
„Entwicklung urbaner Fließgewässer - Teil 2: Maßnahmen und Beispiele"
September 2016, 99 Seiten
ISBN 978-3-88721-355-8
Ladenpreis: 82,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 66 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 277 – Anlagen zur Behandlung und Nutzung von Grauwasser und Grauwasserteilströmen

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 277 „Hinweise zur Auslegung von Anlagen zur Behandlung und Nutzung von Grauwasser und Grauwasserteilströmen“ vorgelegt. Die Siedlungswasserwirtschaft muss sich neuen Herausforderungen stellen. Beispiele hierfür sind die Auswirkungen des demografischen Wandels, des Klimawandels oder Maßnahmen zum Schutz von Ressourcen. Einen möglichen Ansatz stellen Neuartige Sanitärsysteme (NASS) dar, bei denen Technologien zur weitgehenden Schließung von Stoff- und Wasserkreisläufen zur Wiederverwertung der im Abwasser enthaltenen Wertstoffe zum Einsatz kommen und deren Grundsätze für die Planung und Implementierung im Arbeitsblatt DWA-A 272 beschrieben sind. Ein wesentlicher Bestandteil der Neuartigen Sanitärsysteme gemäß Arbeitsblatt DWA-A 272 ist die Behandlung und Nutzung von Grauwasser. Nach zahlreichen Forschungsvorhaben mit wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen sind industriell gefertigte Grauwassernutzungsanlagen zur Behandlung von Grauwasserteilströmen in der Haustechnik auf dem Markt verfügbar. In Deutschland und Europa existieren für Anlagen zur Grauwasserbehandlung/-nutzung kaum Vorgaben zu Nutzungsstandards, zur Qualitätssicherung und Vergleichbarkeit. Das Merkblatt DWA-M 277 kann zur Anwendung kommen für Anlagen, die Betriebswasser aus Grauwasser für private bzw. öffentlich/gewerblich genutzte Gebäude aufbereiten oder bereitstellen oder Grauwasser behandeln und ableiten. Dies sind unter anderem Ein- und Zweifamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und große Wohnanlagen, Verwaltungsund Bildungseinrichtungen. Darüber hinaus kann das Merkblatt zum Beispiel auch für Anlagen in gewerblichen Bereichen wie Hotels, Pensionen, Sporteinrichtungen Campingplätzen und in Gastronomiebetrieben angewandt werden. Das vorliegende Merkblatt gibt Hinweise und Hilfen für Planung, Auslegung, Bau und Betrieb sowie zur Wartung von Grauwasserbehandlungs- und -nutzungsanlagen für unterschiedliche Nutzungszwecke. Anlagen, die anfallendes Grauwasser nicht behandeln, sind nicht Gegenstand dieses Merkblatts. Das Merkblatt DWA-M 277 wurde im Rahmen einer Zusammenarbeit der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwasser e. V., Darmstadt (fbr), des Bildungs- und Demonstrationszentrums für dezentrale Abwasserbehandlung e. V., Leipzig (BDZ) und der DWA von der DWA-Arbeitsgruppe KA-1.2 „Grauwasser“ (Sprecher: Dr.- Ing. Heinrich Herbst) im DWA-Fachausschuss KA-1 „Neuartige Sanitärsysteme“ in Zusammenarbeit mit Vertretern von BDZ (Sprecherin: Dr. Martina Defrain) und fbr (Sprecher: Dipl.-Geogr. Dietmar Sperfeld) erstellt. Ziel der Kooperation ist es, die technische Grundlage für Einbau und Betrieb von Grauwassernutzungsanlagen entsprechend der Anwendung als Teilstrombehandlung in NASS und den aktuellen Stand in der Haustechnik zu schaffen und zu regeln und diese in der Fachöffentlichkeit bekannt zu machen. Das Merkblatt richtet sich an Architekten, Planer, Behörden und Entscheidungsträger sowie Hersteller, ausführende Betriebe und Betreiber von Anlagen. Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 277 wird bis zum 30. November 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144
E-Mail: wilhelm@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.
Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als
E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Merkblatt DWA-M 277
„Hinweise zur Auslegung von Anlagen zur Behandlung und Nutzung von Grauwasser und Grauwasserteilströmen"
September 2016, 35 Seiten
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Am 29. September 2016 veranstaltet die DWA in Bonn die Sonderveranstaltung „Regelwerk Belebungsanlagen", die
sich insbesondere mit der Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen befasst.
Infos hierzu erteilt
Barbara Sundermeyer-Kirstein
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-181
E-Mail: sundermeyer-kirstein@dwa.de
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 260 – Visualisierung und Auswertung von Prozessinformationen auf Abwasseranlagen

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 260 „Visualisierung und Auswertung von Prozessinformationen auf Abwasseranlagen“ vorgelegt. Beim Betrieb von abwassertechnischen Anlagen hat sich der Einsatz der Leit- und Automatisierungstechnik zum Zweck der Prozessführung etabliert. Heute findet man auf nahezu jeder Anlage ein den Erfordernissen angepasstes Leit- und Automatisierungssystem, in das eine Vielzahl von Software-Komponenten integriert ist. Hierzu zählen auch Funktionen des Berichtswesens, der spontanen oder vorbeugenden Wartung, des Dokumentenmanagements und der Software für diverse administrative Aufgaben. Der Fortschritt in der Informationsund Kommunikationstechnik ist durch eine besonders große Dynamik gekennzeichnet, die einen gewichtigen Einfluss auf die Leit- und Automatisierungstechnik mit ihrer starken IT-Durchdringung ausübt. Durch erweiterte Nutzungsmöglichkeiten ist die Komplexität der Lösungen und Produkte stark angestiegen. Strukturfragen, standardisierten Datenschnittstellen sowie durchgängigen und vereinheitlichten Bedienkonzepten gebührt deshalb eine wachsende Beachtung. Das hiermit vorgelegte überarbeitete Merkblatt DWA-M 260 berücksichtigt sowohl die technische Entwicklung als auch die Ansprüche der Nutzer, wobei die Anforderungen der Systementwickler und Anlagenintegratoren aus der Praxis einbezogen wurden. So wurden die in der vorausgegangenen Fassung des Merkblatts teilweise zu konkret oder eng gefassten Vorgaben in einigen Bereichen aufgelöst, da diese nicht mehr praxisrelevant sind. Andererseits wurden die Themen Datensicherheit, Zugriffschutz und Schnittstellen zu anderen Systemen aufgenommen, das Merkblatt komplett überarbeitet und neu strukturiert. Das Erfordernis der Überarbeitung resultiert somit einerseits aus den veränderten technologischen Bedingungen und Möglichkeiten, andererseits aus den veränderten Nutzungsanforderungen der Betreiber. Das Merkblatt DWA-M 260 wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KA-13.2 „Prozessdaten“ (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Ulrich Jumar) und dem DWA-Fachausschuss KA- 13 „Automatisierung von Kläranlagen“ (Obmann: Dr.-Ing. Frank Obenaus) erstellt und richtet sich an Betreiber von Abwasseranlagen sowie Hersteller, Planer und Dienstleister der Prozessleittechnik. Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 260 wird bis zum 30. November 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144
E-Mail: wilhelm@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.
Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Merkblatt DWA-M 260
„Visualisierung und Auswertung von
Prozessinformationen auf Abwasseranlagen",
September 2016, 95 Seiten
ISBN 978-3-88721-350-3
Ladenpreis: 83 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 66,40 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333

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Aufruf zur Stellungnahme Grundsätze und Maßnahmen einer gewässerschützenden Landbewirtschaftung

Die DWA hat den Entwurf für das Arbeitsblatt DWA-A 912 „Grundsätze und Maßnahmen einer gewässerschützenden Landbewirtschaftung“ veröffentlicht. Die gewässerschützende Landbewirtschaftung verfolgt das Ziel, Beeinträchtigungen von Grundwasser und Oberflächengewässern weitestgehend zu vermeiden und diese flächendeckend und nachhaltig zu schützen. In diesem Rahmen hat die gewässerschützende Landbewirtschaftung die Aufgabe, die Einhaltung der gültigen wasserrechtlichen Vorgaben und Gesetze zu gewährleisten. Daher sind quantitative und qualitative Beeinträchtigungen von Grund- und Oberflächengewässern, die auf landwirtschaftliche Flächennutzung zurückzuführen sind, zu vermeiden oder zu vermindern. Dies gilt insbesondere für die Vermeidung von Nähr- und Schadstoffeinträgen in die Gewässer, um einen guten Zustand zu erreichen und zu erhalten. Die Inhalte der guten fachlichen Praxis, die flächendeckend in der Landwirtschaft einzuhalten sind, werden durch das europäische und nationale landwirtschaftliche Fachrecht sowie das Bodenschutzrecht definiert. Darüber hinaus wird in belasteten Gebieten mit Hilfe von Förderprogrammen die freiwillige Umsetzung von zusätzlichen wasserschutzrelevanten Maßnahmen gefördert. Allerdings gibt es spezifische Anforderungen aus dem Wasser- und Umweltrecht, die mit dem landwirtschaftlichen Fachrecht nicht durchgehend kompatibel sind. Neben dem Vollzug des Fachrechts ist deshalb vor allem die Kohärenz der verschiedenen Rechtsbereiche (Wasser, Umwelt und Landwirtschaft) sicherzustellen. Das Arbeitsblatt gibt einen Überblick über die Grundsätze und möglichen Maßnahmen einer gewässerschützenden Landbewirtschaftung. Diese sind insbesondere zur Einhaltung maximal tolerierbarer Emissionswerte erforderlich, um die wasserrechtlichen Qualitätsziele erreichen zu können. Im konkreten Einzelfall ist dabei unter besonderer Berücksichtigung der regionalen Standort- und Nutzungsverhältnisse zu entscheiden, welche der aufgeführten Maßnahmen zielgerichtet einzusetzen sind. Das Arbeitsblatt erscheint inhaltsgleich als DVGW W 104-1. Das Arbeitsblatt ersetzt das DVGW W-104:2004-10. Gegenüber diesem Arbeitsblatt wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) vollständige Aktualisierung und Überarbeitung aller Abschnitte b) zusätzliche Berücksichtigung des Energiepflanzenanbaus und umfassendere Darstellung gartenbaulicher Aspekte. Das Arbeitsblatt richtet sich an alle Akteure der Wasser- und Landwirtschaft, z. B. Wasserversorgungsunternehmen, Landwirte, Gartenbauer, Beratung und Behörden. Frist zur Stellungnahme: Das Arbeitsblatt DWA-A 912 wird bis zum 30. November 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:  

Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft
Abwasser und Abfall (DWA)
Frau Sylvia Sölter
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-207
E-Mail: soelter@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: http://www.dwa.de/dwadirekt.
Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWAShop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 912 „Grundsätze und Maßnahmen einer gewässerschützenden Landbewirtschaftung",
September 2016, 41 Seiten
ISBN 978-3-88721-385-5
Ladenpreis: 58,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 46,80 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft,
Abwasser und Abfall e. V.
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 02 2 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Vorhabensbeschreibung Überarbeitung der Merkblatts ATV-DVWK-M 776 – Abwasser aus der Stärke-Industrie

Die DWA wird das Merkblatt ATV-DVWKM 776 „Abwasser aus der Stärke-Industrie, Gewinnung nativer Stärke, Herstellung von Stärkeprodukten durch Hydrolyse und Modifikation“ vom April 2002 überarbeiten. Das bisherige Merkblatt ATV-DVWKM 776 gibt einen Überblick über die Verfahren der Stärkeherstellung, benennt die Abwasseranfallstellen, die Zusammensetzung der Prozessabwässer und beschreibt die Abwasserbehandlungsverfahren. Neben der Abwasserbehandlung geht das Merkblatt auch auf die Verwertung der Abfälle ein. Im Rahmen der regelmäßigen Aktualitätsprüfung hat der Fachausschuss IG-2 eine Anpassung des Merkblatts an rechtliche und technische Entwicklungen sowie praktische Erfahrungen beschlossen. Das überarbeitete Merkblatt soll Verfahren nach dem Stand der Technik bzw. den besten verfügbaren Techniken zur Behandlung von Abwasser, das bei der Herstellung von Stärke bzw. Stärkeprodukten anfällt, beschreiben. Zudem sollen auch innerbetriebliche Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung anderer Umweltmedien dargestellt werden, soweit sie für dieses Merkblatt relevant und nicht in vergleichbaren Regelwerken beschrieben sind. Darüber hinaus soll das künftige Merkblatt Empfehlungen und Hilfen zur Lösung technischer Probleme sowie bei der Umsetzung der relevanten Vorschriften geben. Das Merkblatt richtet sich an stärkeproduzierende und stärkeverarbeitende Betriebe, Betreiber kommunaler Abwasseranlagen, Fachbehörden der WasserwirtschafWasserwirtschaft, Ingenieurbüros und Anlagenhersteller. Die Überarbeitung erfolgt in einer neu einzurichtenden Arbeitsgruppe IG- 2.4 „Stärkeindustrie“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ute Austermann-Haun (Hochschule Ostwestfalen-Lippe). Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-102
Fax 0 22 42/872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de
 
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Vorhabensbeschreibung Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 143-12 – Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit vorgefertigten Rohren

Der DWA-Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann: Dr.- Ing. Christian Falk) sieht die Notwendigkeit, das bestehende Merkblatt DWAM 143-12 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 12: Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit vorgefertigten Rohren mit und ohne Ringraum (Einzelrohrverfahren)“ (letzte Ausgabe: August 2008) grundlegend zu überarbeiten und an die internationale und europäische Normung anzugleichen. Ziel der Überarbeitung ist es, zum einen das Merkblatt an die aktuelle Gliederungsstruktur der Arbeits- und Merkblattreihe DWA-A/M 143 sowie an den aktuellen Stand der Technik, insbesondere bezüglich der Präzisierung des Linereinsatzes und der verwendeten Linermaterialien, anzupassen. Zum anderen soll die RSV-Richtlinie zum Verfüllen von Ringräumen eingearbeitet werden und eine Anpassung an die fortgeschrittene Normungsarbeit erfolgen. Sofern es möglich und als sinnvoll erachtet wird, soll eine Gemeinschaftsveröffentlichung zusammen mit der DIN EN ISO 11296-5 erfolgen. Der Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ wird zur Erarbeitung des oben genannten Merkblatts eine neue Arbeitsgruppe einsetzen. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden gebeten, sich an die Bundesgeschäftsstelle der DWA zu wenden. Hinweise für die Bearbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.  

DWA, Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des DWA-Regelwerkes“

Das Arbeitsblatt DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des DWA-Regelwerkes“, das nun als Gelbdruckentwurf vorliegt, ist maßgeblich für die Erstellung von Arbeits- und Merkblättern in den DWA-Fachgremien und richtet sich an alle Personen, die an der Erarbeitung, Verabschiedung bzw. Veröffentlichung des Regelwerks beteiligt sind. Gleichzeitig sind die Festlegungen des Arbeitsblatts DWA-A 400 für das Regelwerk und das Erarbeitungsverfahren wichtige Informationen für den Anwender bzw. Nutzer. Der verantwortliche DWA-Hauptausschuss Recht hat das Arbeitsblatt DWAA 400 aktualisiert und an einigen Stellen weiterentwickelt. Dabei ist das Arbeitsblatt DWA-A 400 zur leichteren Verständlichkeit neu gegliedert und transparenter gestaltet worden. Dazu gehört auch eine Schärfung des Profils von Merkblättern. Es wurden Harmonisierungen vor dem Hintergrund der Rahmenbedingungen für die technische Regelsetzung, aber auch Optimierungen aufgrund von Erfahrungen bei der Regelsetzung vorgenommen. Änderungen Die Überarbeitung betrifft im Wesentlichen folgende Punkte: a) Beschreibung der Zielsetzung des Arbeitsblatts DWA-A 400, stärkere Vereinheitlichung des Erscheinungsbilds des Regelwerks, klare Strukturierung durch Standardgliederung, Aufnahme von Begriffsdefinitionen; b) transparente Abbildung von wesentlichen Grundsätzen für die Regelwerksarbeit, nicht nur durch Verweis auf externe Quellen; c) Aufnahme von Compliance-Gesichtspunkten; d) transparente und klare Gestaltung des Merkblattverfahrens ohne Konsenspflicht, aber mit allgemeiner Gelbdruckveröffentlichung; e) Integration von DWA-Entwurfsportal und DWA-Prüflogo; f) Präzisierung des Schiedsverfahrens; g) Einführung von Ergänzungs- und Korrekturblättern; h) Anpassung des Benutzerhinweises; i) ergänzende Regelung zu Urheberrechten Dritter. Das Arbeitsblatt DWA-A 400 wird bis zum 31. Dezember 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
 
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Ass. jur. Christoph Leptien
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-121
E-Mail: leptien@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 400
„Grundsätze für die Erarbeitung des DWA-Regelwerkes", Oktober 2016
17 Seiten, ISBN 978-3-88721-394-7
Ladenpreis: 18,00 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 14,40 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA, Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef, Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 102 – Einleitung von Regenwetterabflüssen in Oberflächengewässer

Das technische Regelwerk für Misch- und Niederschlagswassereinleitungen wurde gemeinsam von der DWA und dem Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) fortgeschrieben. Ergebnis der Bearbeitung ist das neue Arbeitsblatt DWA-A 102/ BWK-A 3 „Grundsätze zur Bewirtschaftung und Behandlung von Regenwetterabflüssen zur Einleitung in Oberflächengewässer“. Es gliedert sich in den Teil A „Emissionsbezogene Bewertungen und Regelungen für Regenwetterabflüsse in Siedlungen“ (Bearbeitung durch DWA) und den Teil B „Immissionsbezogene Bewertungen und Regelungen für Regenwetterabflüsse in Oberflächengewässer“ (Bearbeitung durch BWK). Von der Überarbeitung betroffen waren die nachfolgenden systembezogenen Regeln der DWA und des BWK:
●● das Arbeitsblatt ATV-A 128 „Richtlinien für die Bemessung und Gestaltung von Regenentlastungsanlagen in Mischwasserkanälen“, das in Verbindung mit dem Merkblatt ATV-DVWKM 177 „Bemessung und Gestaltung von Regenentlastungsanlagen in Mischwasserkanälen – Erläuterungen und Beispiele“ Regelungen zur Mischwasserbehandlung enthält;
●● das Merkblatt DWA-M 153 „Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Regenwasser“, das Regelungen zum Umgang mit Niederschlagsabflüssen in modifizierten Entwässerungssystemen oder in Trenngebieten enthält;
●● das Merkblatt BWK-M 3 „Ableitung von immissionsorientierten Anforderungen an Misch- und Niederschlagswassereinleitungen unter Berücksichtigung örtlicher Verhältnisse“ für das vereinfachte Nachweisfahren und ●● das Merkblatt BWK-M 7 „Detaillierte Nachweisführung immissionsorientierter Anforderungen an Misch- und Niederschlagswassereinleitungen“. Zentrales Anliegen war die inhaltlich koordinierte Bearbeitung der Regelunaressygen. Dabei galt es, die Schnittstellen zwischen emissionsorientierten und immissionsorientierten Betrachtungen zu identifizieren, überlappende Erfordernisse eindeutig zuzuweisen, die Regelungsbereiche beider Arbeitsblätter formell und inhaltlich abzustimmen sowie die getroffenen Regelungen wechselseitig „kompatibel“ zu formulieren. In der organisatorischen Umsetzung übernahm die DWA-Arbeitsgruppe ES- 2.1 „Systembezogene Anforderungen und Grundsätze“ die Erarbeitung der emissionsbezogenen Regelungen und die BWK-Arbeitsgruppe 2.3 „Anforderungen an Misch- und Niederschlagswassereinleitungen unter Berücksichtigung örtlicher Verhältnisse“ die Erarbeitung der immissionsbezogenen Regelungen für niederschlagsbedingte Siedlungsabflüsse im Misch- und Trennverfahren. Das neue Arbeitsblatt wird inhaltsgleich in beiden Verbänden DWA und BWK erscheinen. Das Arbeitsblatt DWA-A 102 wird bis zum 15. Januar 2017 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
E-Mail: berger@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich. Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 102 „Grundsätze zur Bewirtschaftung und Behandlung von Regenwetterabflüssen zur Einleitung in Oberflächengewässer“,Oktober 2016, 197 Seiten
ISBN 978-3-88721-383-1
Ladenpreis: 109 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 87,20 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 143-8 – Injektionsverfahren zur Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen

Die DWA hat den Entwurf Merkblatt DWA-M 143-8 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 8: Injektionsverfahren zur Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen“ veröffentlicht. Schadhafte Abwasserleitungen und -kanäle sind ein Gefährdungspotenzial für die Umwelt, insbesondere für das Grundwasser und den Boden. Zur Behebung von Schäden im Sinne der baulichen Sanierung durch Reparatur, also durch Maßnahmen zur Behebung örtlich begrenzter Schäden, liegen für den Einsatz von Injektionsverfahren vielfältige Erfahrungen vor. Mit Teil 8 der DWA-Arbeits- und Merkblattreihe A/M 143 wurde für das Injektionsverfahren im August 2004 eine erste standardisierte Beschreibung vorgelegt. In dem nun vorliegenden Entwurf wurden die bereits vorhandenen Abschnitte weitestgehend überarbeitet, erweitert und aktualisiert sowie zwei Themengebiete neu aufgenommen. Das Merkblatt stellt somit den aktuellen Stand der Technik bei Injektionsverfahren dar. Das Merkblatt ergänzt DIN EN 752 hinsichtlich der baulichen Sanierung und kann sinngemäß auch für erdeingebaute Abwasserleitungen und -kanäle unterhalb von Gebäuden angewendet werden. Es behandelt den Einsatz von Injektionsverfahren zur Reparatur schadhafter Abwasserleitungen und -kanäle mit Freispiegelabfluss im begehbaren und nicht begehbaren Bereich. Injektionsverfahren werden angewendet bei punktuellen Schäden, die im Allgemeinen die Standsicherheit des Kanals nicht beeinträchtigen, zum Beispiel schadhafte Rohrverbindungen und Radialrisse. Der Abflussquerschnitt bzw. die Abflussleistung darf durch die Injektion nicht eingeschränkt werden. Der durch Injektionsverfahren reparierte Kanal muss nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht nur dicht sein, sondern auch resistent gegen physikalische, chemische, biochemische und biologische Angriffe des Abwassers und widerstandsfähig gegen mechanischen Angriff bei der Kanalreinigung. Unter Injektion wird das Einfüllen von Einpressgut oder Füllgut (Injektionsmittel) in Risse und Hohlräume unter Druck über Einfüllgeräte verstanden. Die zu sanierenden Schadstellen der Abwasserleitungen und -kanäle sind vorzubehandeln. In Abhängigkeit von den zu injizierenden Bereichen unterscheidet man zwischen der
●● Boden- und/oder Hohlrauminjektion im Bereich der Leitungszone,
●● Rissinjektion,
●● Injektion der Rohrverbindung.

Das Merkblatt gibt unter anderem einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der verschiedenen Injektionsverfahren, die Vorbedingungen für ihre Anwendung und ihre Eignung unter Betriebsbedingungen. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe ES-8.3 „Injektionsverfahren“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Hermann Maagh) im DWA-Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ erstellt und soll insbesondere Planern, Auftraggebern und Ausführenden eine Hilfestellung bei der zielgerichteten Wahl und dem sicheren Einsatz von Injektionsverfahren sein. Änderungen Gegenüber dem Merkblatt ATV-DVWKM 143-8 (08/2004) wurden im vorliegenden Entwurf des Merkblatts DWAM 143-8 folgende Änderungen vorgenommen: a) Änderung des Merkblatttitels, b) Anpassung an die europäische Normung und zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen, Verordnungen und des DWARegelwerks, c) neu aufgenommen: Abschnitt „2 Verweisungen“; Abschnitt „3 Begriffe“, Abschnitt „9 Kosten- und Umweltauswirkungen“.

Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 143-8 wird bis zum 31. Oktober 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
E-Mail: berger@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Merkblatt DWA-M 143-8 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 8: Injektionsverfahren zur Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen“
August 2016,
32 Seiten
ISBN 978-3-88721-366-4
Ladenpreis: 43,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 34,80 Euro
Herausgeber und Vertrieb Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Zu diesem Thema bietet die DWA verschiedene Veranstaltungen an, insbesondere den vierwöchigen Lehrgang zum Zertifizierten Kanalsanierungsberater (www. zks-berater.de) sowie die Praxiswoche Kanalsanierung. Informationen hierzu: Zvonko Gocev DWA-Bundesgeschäftsstelle Tel. 0 22 42 872-217
E-Mail: gocev@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 113 – Abwasserdrucksysteme

Die DWA hat den Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 113 „Hydraulische Dimensionierung und Leistungsnachweis von Abwasserdrucksystemen“ veröffentlicht. Mit Abwasserdrucksystemen kann Abwasser über große Strecken transportiert werden. Oft dienen sie auch zur Vermeidung von großen Tiefen bei Gefälleentwässerungssystemen. Bei der Abwasserförderung sind unter anderem folgende Problembereiche zu berücksichtigen:
●● intermittierender Betrieb,
●● Ablagerungs- und Verstopfungsgefahr,
●● anaerobe Zersetzung des Abwassers verbunden mit Geruchs- und Korrosionsproblemen, und
●● Gaseinschlüsse in der Druckrohrleitung (aufgrund von H2S-Bildung und biogener Schwefelsäurekorrosion).

Das Abwasserfördersystem kann aus einer Pumpenvorlage, der Pumpanlage der Druckrohrleitung und dem Auslauf bestehen. Es sind aber auch verschiedenartige Kombinationen von Pumpen bzw. Pumpstationen und Druckrohrleitungssystemen möglich. Für die Planung und den Bau von Abwasserpumpanlagen wurde das Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 134 „Planung und Bau von Abwasserpumpanlagen“ entwickelt, das die europäische Norm DIN EN 752 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden“ ergänzt. Es beinhaltet jedoch nur die Konstruktion und die Dimensionierung der Pumpstation. Die Abwasserdruckleitung blieb weitgehend unberücksichtigt. Wegen der vielfältigen Betriebsprobleme und des speziellen Fördermediums erschien eine Ergänzung durch die komplexe Betrachtung der Hydraulik und der Leistungsnachweise erforderlich. Das Arbeitsblatt DWA-A 113 soll diese Lücke schließen. Das Arbeitsblatt DWA-A 113 wurde für die hydraulische Dimensionierung und den Leistungsnachweis von Abwasserdrucksystemen außerhalb von Gebäuden entwickelt. Es gilt für die Ableitung von Schmutz-, Regen- und Mischwasser in Druckentwässerungsleitungen sowie in Freigefälleleitungen. Im Einzelnen dient es zur hydraulischen Dimensionierung und zum Leistungsnachweis bei Förderanlagen mit Pumpstationen in Trocken- und Nassaufstellung, mit Siebkesselanlagen, pneumatischen Systemen und Freigefälleanlagen. Es werden ausschließlich Kreiselpumpanlagen betrachtet, da Verdrängerpumpen bei der Abwasserförderung seltener eingesetzt werden. Planungen, Bau und Betrieb von Druckentwässerungsanlagen sind gemäß Arbeitsblatt DWA-A 116-2 „Besondere Entwässerungsverfahren – Teil 2: Druckentwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden“ vorzunehmen. Für die Druckluftspülung von Abwassertransportleitungen wird auf das Arbeitsblatt DWA-A 116-3 „Besondere Entwässerungsverfahren – Teil 3: Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen“ verwiesen. Das Arbeitsblatt DWA-A 113 wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-2.7 „Systembezogene Grundsätze von Abwasserdrucksystemen“( Sprecher: Prof. Dr.-Ing. habil. Hartmut Eckstädt) im DWA-Fachausschuss ES-2 „Systembezogene Planung“ erstellt und richtet sich an alle mit der Planung von Abwasserdrucksystemen beschäftige Fachleute, insbesondere an Planer, Systemanbieter, Behörden, Betreiber und Bauunternehmen. Frist zur Stellungnahme: Das Arbeitsblatt DWA-A 113 wird bis zum 31. Oktober 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
E-Mail: berger@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.

Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 113 „Hydraulische Dimensionierung und Leistungsnachweis von Abwasserdrucksystemen“, August 2016,
115 Seiten
ISBN 978-3-88721-348-0
Ladenpreis: 87,50 Euro fördernde
DWA-Mitglieder: 70 Euro
Herausgeber und Vertrieb Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWAM 920-3: Funktion des Bodens im Nährstoffhaushalt landwirtschaftlich genutzter Standorte

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 920-3 „Bodenfunktionsansprache – Teil 3: Funktion des Bodens im Nährstoffhaushalt (N, P, K, Ca, Mg, S) landwirtschaftlich genutzter Standorte“ veröffentlicht. Die DWA-Arbeitsgruppe „Bodenfunktionsansprache“ erstellt mit der Überarbeitung der bestehenden DWA-Arbeitsund Merkblätter eine Reihe von Regeln zur Bodenbewertung, deren Gliederung sich an den im Bundes-Bodenschutzgesetz genannten Bodenfunktionen bzw. Gefährdungen orientiert. Die technischwissenschaftliche Bewertung der Funktionen des Bodens und seiner möglichen Gefährdungen ist wesentlicher Bestandteil einer Reihe von Planungsinstrumenten, die im Boden- und Gewässerschutz zum Einsatz kommen. Der vorliegende Entwurf widmet sich der Funktion des Bodens im Nährstoffhaushalt. Er fasst wesentliche Grundlagen Grundlagen der Nährstoff-Nachlieferung aus der Mineralphase und der Speicherung und Transformation von Nährstoffen in landwirtschaftlich genutzten Böden zusammen. Die Arbeit geht weiterhin auf die Problematik von Nähstoffverlusten ein. Für zahlreiche Aspekte liefert das Merkblatt einfach anwendbare Verfahren zur Einschätzung und Bewertung der Funktionen des Bodens im Nährstoffhaushalt. Pflanzen benötigen zum Wachstum zahlreiche Nährstoffe. Die meisten nehmen sie über das Wurzelsystem auf. Dabei spielen die Bodeneigenschaften eine entscheidende Rolle, da diese sowohl die verfügbare Nährstoffmenge beeinflussen als auch die Verfügbarkeit der Nährstoffe. Die Verfügbarkeit von Nährstoffen für die Wurzelaufnahme setzt in der Regel voraus, dass diese Stoffe in der Bodenlösung gelöst vorliegen. Die im Boden gespeicherten Nährstoffvorräte hingegen sind in bzw. an den festen Bodenbestandteilen lokalisiert. Für den Nährstoffhaushalt sind die Speicherform, die Bindungsform und die diese steuernden Prozesse entscheidend. Steuernde Bodeneigenschaften sind neben dem Ausgangssubstrat die Größen Temperatur, Wassergehalt, Durchlüftung und pH-Wert des Bodens, aber auch Körnung und Mineralausstattung des Bodenmaterials und nicht zuletzt anthropogene Einflüsse wie Stoffzufuhr sowie die Art der Nutzung. Die genannten Faktoren beeinflussen weiterhin die Verlustgrößen im Nährstoffhaushalt der Böden, besonders die Nährstoffauswaschung und – sofern Gasphasen von Bedeutung sind – auch gasförmige Verluste. Die in diesem Merkblatt vorgestellten Ansätze zur Ableitung und Bewertung von Funktionen der Böden im Nährstoffhaushalt beschränken sich auf die mengenmäßig bedeutenden Nährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S). Weiterhin sind sie auf Böden unter landwirtschaftlicher Nutzung (überwiegend auf Ackerbau) ausgelegt. In der Arbeits- und Merkblattreihe DWA-A/M „Bodenfunktionsansprache“ sind bislang erschienen:
●● Arbeitsblatt DWA-A 920-1: „Bodenfunktionsansprache – Teil 1: Ableitung von Kennwerten des Bodenwasserhaushaltes“ (Entwurf Dezember 2013)
●● Arbeitsblatt DWA-A 920-2: „Bodenfunktionsansprache – Teil 2: Filter und Puffer für organische Schadstoffe“ (Entwurf Oktober 2015)
●● Merkblatt DWA-M 920-3: „Bodenfunktionsansprache – Teil 3: Funktion des Bodens im Nährstoffhaushalt (N, P, K, Ca, Mg, S) landwirtschaftlich genutzter Standorte“ (Entwurf Juli 2016) Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe GB-7.4 „Bodenfunktionsansprache“ (Sprecherin: Prof. Dr. Friederike Lang) im DWA-Fachausschuss GB-7 „Bodenschutz, Boden- und Grundwasserverunreinigungen“ erstellt. Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 920-3 wird bis zum 30. September 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Dirk Barion Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872 161 E-Mail: barion@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich. Entwurf Merkblatt DWA-M 920-3 „Bodenfunktionsansprache – Teil 3: Funktion des Bodens im Nährstoffhaushalt (N, P, K, Ca, Mg, S) landwirtschaftlich genutzter Standorte,“

Juli 2016 
68 Seiten, ISBN 978-3-88721-298-8
Ladenpreis: 73,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 58,80 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 02242/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Zu diesem Thema bietet die DWA am 28. September 2016 in Ulm die Veranstaltung „Wechselwirkungen zwischen
Grundwasserleitern und Oberflächengewässern" (10HW302/16) an.

Informationen hierzu:
Angelika Schiffbauer
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Tel. 0 22 42 872-156
E-Mail: schiffbauer@dwa.de

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 511 „Filtern mit Geokunststoffen“

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 511 „Filtern mit Geokunststoffen“ veröffentlicht. Durch die technische Weiter- und Neuentwicklung von Bauprodukten und Bauweisen war eine Überarbeitung der DVWK-Merkblätter:
●● Nr. 215/1990: Dichtungselemente im Wasserbau,
●● Nr. 221/1992: Anwendung von Geotextilien im Wasserbau,
●● Nr. 223/1992: Asphaltdichtungen für Talsperren und Speicherbecken,
●● Nr. 225/1992: Anwendung von Kunststoffdichtungsbahnen im Wasserbau und für den Grundwasserschutz
●● Nr. 237/1996: Deponieabdichtungen in Asphaltbauweisen dringend erforderlich. Hierzu wurde im Juli 2002 der Fachausschuss/Arbeitskreis „Dichtungssysteme im Wasserbau“ unter kooperativer Obmannschaft als Fachausschuss WW-7 in der DWA bzw. als Arbeitskreis AK-5.4 in der DGGT (Deutsche Gesellschaft für Geotechnik) mit paralleler Anbindung an die Arbeitsgremien der HTG (Hafentechnische Gesellschaft e. V.) gegründet. Hierdurch wird den sich bei diesem Thema überschneidenden Arbeitsfeldern von DWA, DGGT und HTG Rechnung getragen. Die im Jahr 2012 gegründete Arbeitsgruppe WW-7.5 „Filtern mit Geokunststoffen – Regeln und Anwendungen“ hat unter der Leitung von Dr.-Ing. Michael Heibaum, Karlsruhe, das Merkblatt DVWK-M 221/1992 „Anwendung von Geotextilien im Wasserbau“ überarbeitet. Dieses Merkblatt erschien im Jahr 1992 als Grundlage für den kunststoffgerechten Einsatz von Geotextilien im Wasserbau. Es gab Empfehlungen für die Bemessung in Abhängigkeit von der jeweiligen Funktion des Geotextils. Das Merkblatt spiegelte den Stand der Technik und der Forschung der 1980er-Jahre wider. Seitdem hat es weltweit weitreichende Weiterentwicklungen gegeben, und die Filterregeln für Geokunststoffe haben im letzten Jahrzehnt international eine Konsolidierung erfahren. Auf der Grundlage von internationalen Empfehlungen und den Erfahrungen mit geotextilen Filtern in Deutschland hat sich die Arbeitsgruppe WW-7.5 besonders dem Thema „Filtern mit Geokunststoffen“ gewidmet und das vorliegende Merkblatt erarbeitet. Wechselwirkungen von fließendem Poren- oder Oberflächenwasser und Boden können dazu führen, dass Bodenpartikel aus dem Korngerüst gelöst und weitertransportiert werden. Dieser hydrodynamisch induzierte Bodentransport erfolgt als Erosion oder Suffosion. Anlagerungen von Partikeln aufgrund solcher Transportvorgänge führen zu Kolmation. Zur Vermeidung schädlicher Auswirkungen des Transports von Bodenpartikeln werden mineralische oder geotextile Filter eingesetzt, um die Bodenpartikel zurückzuhalten, aber Wasser passieren zu lassen. Das vorliegende Merkblatt gilt für geotextile Filter. Die Funktionen Trennen (Vermeiden des Mischens aneinandergrenzender verschiedener granularer Medien) und Dränen (Sammeln und Ableiten von Flüssigkeiten) werden nicht behandelt. Im Merkblatt werden Planungsgrundlagen, Materialanforderungen, Bemessung des geotextilen Filters, Hinweise zur Bauausführung und zu Verdingungsunterlagen sowie die Qualitätssicherung behandelt, und die Bemessung wird an konkreten Beispielen dargestellt. Das Merkblatt DWA-M 511 soll Fachleuten in Behörden, Ingenieurbüros und Baufirmen Hinweise bei der Planung, beim Bau und bei der Unterhaltung geben. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe WW-7.5 „Filtern mit Geokunststoffen“ (Sprecher: Dr.-Ing. Michael Heibaum) des Fachausschusses WW-7 „Dichtungssysteme im Wasserbau“ im DWA-Hauptausschuss „Wasserbau und Wasserkraft“ und der Arbeitskreise 5.1 „Kunststoffe in der Geotechnik und im Wasserbau“ und 5.4 „Dichtungssysteme im Wasserbau“ der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik e. V. (DGGT) erstellt. Der DWA-Fachausschuss WW-7 „Dichtungssysteme im Wasserbau“ ist ein gemeinsamer Fachausschuss mit der HTG und der DGGT. Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 511 wird bis zum 30. September 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-210 E-Mail: schrenk@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.  

Entwurf Merkblatt DWA-M 511
„Filtern mit Geokunststoffen", Juli 2016
60 Seiten, ISBN 978-3-88721-361-9
Ladenpreis: 68 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 54,40 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 02242/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWAM 143-11: Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit vorgefertigten Rohren ohne Ringraum als Verformungs- und Reduktionsverfahren (Close-Fit-Lining)

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 143-11 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 11: Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit vorgefertigten Rohren ohne Ringraum als Verformungs- und Reduktionsverfahren (Close- Fit-Lining)“ veröffentlicht. Der vorliegende Entwurf ist eine Überarbeitung des im August 2004 veröffentlichten Merkblatts ATV-DVWK-M 143-11. Das Merkblatt gilt für Entwässerungssysteme, die hauptsächlich als Freispiegelsysteme betrieben werden, und befasst sich mit der Installation von thermoplastischen Rohren ohne Ringraum in bestehende Kanäle. Diese thermoplastischen Rohre aus PE-HD oder modifiziertem PVC werden vorverformt in die Kanäle eingebracht und rückverformt. Es entsteht ein „Rohr im Rohr“, auch Liner genannt. Das Verfahren ist für die Betriebsbedingungen bei Kanälen mit kommunalem Abwasser einsetzbar. Abweichende Betriebsbedingungen (zum Beispiel industrielle Produktionswässer, erhöhte thermische Belastungen) erfordern eine spezifische Werkstoffauswahl. Die Renovierung von Kanälen mit vorgefertigten Rohren ohne Ringraum hat vorrangig die Abdichtung und Wiederherstellung der statischen Tragfähigkeit der gesamten Haltungslänge zum Ziel, die durch
●● Korrosion,
●● Radialrisse,
●● Längsrisse,
●● Scherbenbildung,
●● Löcher und
●● undichte Rohrverbindungen geschädigt ist. Der Kanal muss zumindest noch vorübergehend standfest sein und das Einbringen des Liningrohrs erlauben. Lining ist daher bei den Schäden
●● Einsturz sowie
●● Hindernisse im Querschnitt nur einsetzbar, wenn diese Schäden vorab ganz behoben werden. Bei den Schäden
●● Lageabweichungen (vertikal, horizontal),
●● Querschnittsverformung und
●● Querschnittsänderung ist der Einsatz der hier behandelten Renovierungsverfahren in Abhängigkeit von der Größe des Schadensausmaßes zu überprüfen. Durch die Renovierung entsteht eine Reduzierung des Kanalquerschnitts, die hydraulisch zu bewerten ist. Änderungen Gegenüber dem Merkblatt ATV-DVWKM 143-11 (August 2004) wurden folgende Änderungen vorgenommen:
●● Änderung des Merkblatttitels,
●● Anpassung an die europäische Normung und zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen, Verordnungen und des DWARegelwerks,
●● neu aufgenommen: Abschnitt „2 Verweisungen“; Abschnitt „9 Kosten- und Umweltauswirkungen“,
●● neu aufgenommen: Reduktionsverfahren. Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.4 „Auskleidung von Abwasserleitungen und -kanälen mit vorgefertigten Rohren“ (Sprecher: Dr.-Ing. Peter Drewniok) im DWA-Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ erstellt und richtet sich an alle mit der Sanierung von Abwasserleitungen und -kanälen zuständigen Fachleute. Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 143-11 wird bis zum 30. September 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-126 E-Mail: berger@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich. Entwurf Merkblatt DWA-M 143-11 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 11: Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit vorgefertigten Rohren ohne Ringraum als Verformungs- und Reduktionsverfahren (Close-Fit-Lining)  

Juli 2016, 44 Seiten
ISBN 978-3-88721-357-2
Ladenpreis: 54,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 43,60 Euro
Herausgeber und Vertrieb

DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 02242/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

Zu diesem Thema bietet die DWA verschiedenen Veranstaltungen an, insbesondere den vierwöchigen Lehrgang zum Zertifizierten Kanalsanierungsberater (www.zksberater.de) sowie die Praxiswoche Kanalsanierung.
Die Renovierungsverfahren werden im Rahmen der 3. Woche des ZKS-Berater-Lehrgangs vorgestellt. 2016 bieten
wir noch folgende Termine an: 44. KW in Mellendorf bei Hannover und 45. KW in Dresden.

Informationen hierzu:
Zvonko Gocev
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Tel. 0 22 42 872-217
E-Mail: gocev@dwa.de
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 143-7: Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen durch Kurzliner, T-Stücke und Hutprofile (Anschlusspassstücke)

Die DWA hat den Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 143-7 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 7: Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen durch Kurzliner, T-Stücke und Hutprofile (Anschlusspassstücke)“ veröffentlicht. Im April 2003 erschien erstmals das Merkblatt ATV-DVWK-M 143-7 „Inspektion, Instandsetzung, Sanierung und Erneuerung von Abwasserleitungen und -kanälen – Teil 7: Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen durch Kurzliner und Innenmanschetten“. Mit Herausgabe des Merkblatts DWA-M 143-5 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 5: Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen durch Innenmanschetten“ im Februar 2014 wurde für diese Verfahren eine eigenständige technische Regel veröffentlicht. Der vorliegende Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 143-7 befasst sich ausschließlich mit der grabenlosen Reparatur von erdüberdeckten Abwasserleitungen und -kanälen mittels Kurzliner und den Varianten Hutprofil und T-Stück. Es gilt für Entwässerungssysteme, im Speziellen für Abwasserleitungen und -kanäle, die hauptsächlich als Freispiegelsysteme betrieben werden. Es gilt von dem Punkt an, wo das Abwasser das Gebäude bzw. die Dachentwässerung verlässt oder in einen Straßenablauf fließt, bis zu dem Punkt, wo das Abwasser in eine Behandlungsanlage oder in einen Vorfluter eingeleitet wird. Abwasserleitungen und -kanäle unterhalb von Gebäuden sind hierbei eingeschlossen, sofern sie nicht Bestandteil der Gebäudeentwässerung sind. Schadhafte Abwasserleitungen und -kanäle sind ein Gefährdungspotenzial für die Umwelt, insbesondere für das Grundwasser und den Boden. Zur Behebung von örtlich begrenzten Schäden durch Reparatur liegen für den Einsatz von Kurzlinern, T-Stücken und Hutprofilen vielfältige Erfahrungen vor. Kurzliner aus Edelstahl werden vorrangig zur Reparatur nicht begehbarer Kanäle mit Kreisquerschnitt eingesetzt. Im vorliegenden Arbeitsblatt werden die Voraussetzungen und Anforderungen sowie die Planung und Arbeitsvorbereitung detailliert beschrieben. Die Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Varianten, die Vorbedingungen für ihre Anwendbarkeit und ihre Eignung unter Betriebsbedingungen sind in einer übersichtlichen Tabelle zusammengestellt. Zur Gewährleistung einer fachgerechten Reparatur mittels Kurzlinern ist neben einer fachgerechten Planung, Ausführung und Prüfung eine entsprechende Qualitätssicherung erforderlich. Diese zusammen mit den Themen Qualifikation und Arbeitsschutz runden das Arbeitsblatt zu einem umfassenden Werk ab. Änderungen Gegenüber dem Merkblatt ATV-DVWKM 143-7 (April 2003) wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Änderung des Titels und Überführung in ein Arbeitsblatt,
b) Anpassung an zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen und Verordnungen, DINNormen, des DWA-Regelwerks und der Unfallverhütungsvorschriften,
c) neu aufgenommen sind T-Stücke und Hutprofile,
d) neu beschrieben ist im Anhang das Hutprofil mit thermoplastischem Kragen,
e) weitergehende Ausführungen zu den verschiedenen Systemen und deren Materialien,
f) neue Gliederung nach der für alle zukünftig zu bearbeitenden Produktblätter der Arbeits-/Merkblattreihe DWA-M 143 entwickelten einheitlichen Struktur,
g) neu aufgenommen wurden vertiefte Anforderungen an die Qualität sowie ein Abschnitt zu den Kosten- und Umweltauswirkungen,
h) Neuformulierung von nahezu allen Textpassagen,
i) neue Skizzen.

Das Arbeitsblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.2 „Innenmanschetten“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Wilfried Gaugele) im DWA-Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ erstellt und richtet sich an alle mit der Sanierung von Entwässerungssystemen befassten Fachleute. Frist zur Stellungnahme: Das Arbeitsblatt DWA-A 143-7 wird bis zum 30. September 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-126 E-Mail: berger@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich. Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 143-7 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 7: Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen durch Kurzliner, T-Stücke und Hutprofile (Anschlusspassstücke)  

Juli 2016, 87 Seiten
ISBN 978-3-88721-333-6
Ladenpreis: 85 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 68 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 02242/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

Zu diesem Thema bietet die DWA verschiedenen Veranstaltungen an, insbesondere den vierwöchigen Lehrgang zum
Zertifizierten Kanalsanierungsberater (www.zks-berater.de) sowie die Praxiswoche Kanalsanierung. Die Renovierungsverfahren werden im Rahmen der 3. Woche des ZKS-Berater-Lehrgangs vorgestellt. 2016 bieten wir noch folgende Termine an: 44. KW in Mellendorf bei Hannover und 45. KW in Dresden. Informationen hierzu:
Zvonko Gocev
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Tel. 0 22 42 872-217
E-Mail: gocev@dwa.de
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWAA 203 „Abwasserfiltration durch Raumfilter nach biologischer Reinigung“

Die DWA hat den Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 203 „Abwasserfiltration durch Raumfilter nach biologischer Reinigung“ veröffentlicht. Der vorliegende Entwurf ist eine Überarbeitung des im April 1995 veröffentlichten Arbeitsblatts ATV-A 203 und befasst sich mit der Filtration von kommunalem Abwasser. Die Verfahren der Abwasserfiltration zielen im Wesentlichen auf die Elimination partikulärer Inhaltsstoffe (abfiltrierbarer Stoffe) des Abwassers nach biologischer Abwasserreinigung ab. Das Arbeitsblatt bezieht sich auf die Bemessung und Auslegung der Raumfiltration. Über die betrieblichen Erfahrungen mit Raumfilteranlagen ist im Themenband der DWA-Arbeitsgruppe KA-8.3 „Erfahrungen zum Betrieb von Abwasserfilteranlagen“, Mai 2009, ausführlich berichtet worden. Die Flächenfiltration, Siebung, Mikro- und Ultrafiltration sind nicht Gegenstand dieses Arbeitsblatts. Die Bemessungsansätze sind im vorliegenden Arbeitsblatt einer Überprüfung unterzogen worden. Der Stand der Technik zur Abwasserraumfiltration wird dargestellt und für die Anwendung verfügbar. Mit der aktuell diskutierten Thematik der Entfernung von Spurenstoffen, beispielsweise durch den Einsatz von Aktivkohle oder Ozon, wird der Abwasserfilter unter einem neuen Gesichtspunkt betrachtet. Ebenfalls ist mit dem Raumfilter eine verbesserte Entfernung von Mikroplastik möglich, wodurch diese Technik auch zukünftig als ein wichtiges Element der weitergehenden Abwasserreinigung Bestand hat. Änderungen Gegenüber dem Arbeitsblatt ATV-A 203 (April 1995) wurden folgende Änderungen vorgenommen:
●● Anpassung an die europäische Normung und zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen der Regelwerke,
●● Differenzierung bei der Wahl der Filtergeschwindigkeit,
●● Einführung einer Raum- und/oder Flächenbelastung bei der Dimensionierung,
●● Darstellung der kontinuierlichen Filtration,
●● Erweiterung und Überarbeitung des Rechenbeispiels,
●● Bezug zur Entfernung von Spurenstoffen und Mikroplastik,
●● Einbindung von Betriebserfahrungen mit der Abwasserfiltration. Das Arbeitsblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KA-8.3 „Abwasserfiltration“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Thomas Rolfs) im DWA-Fachausschuss KA-8 „Verfahren der weitergehenden Abwasserreinigung nach biologischer Behandlung“ erstellt und richtet sich an Planer, Betreiber, Hersteller und Fachbehörden. Es soll als praxisorientierte, fundierte Arbeitshilfe zur Bemessung und Auslegung der Raumfiltration dienen. Frist zur Stellungnahme: Das Arbeitsblatt DWA-A 203 wird bis zum 30. September 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: 

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144
E-Mail: wilhelm@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.

Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.
Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 203
„Abwasserfiltration durch Raumfilter nach biologischer Reinigung"
Juli 2016, 32 Seiten
ISBN 978-3-88721-353-4
Ladenpreis: 42 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 33,60 Euro

Herausgeber und Vertrieb
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 02242/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Aufruf zur Stellungnahme Ermittlung der Verdunstung von Land- und Wasserflächen – Entwurf Merkblatt DWA-M 504-1 veröffentlicht

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 504-1 „Ermittlung der Verdunstung von Land- und Wasserflächen – Teil 1: Grundlagen, experimentelle Bestimmung, Gewässerverdunstung“ veröffentlicht und stellt ihn zur Diskussion. Die Wasserhaushaltsgröße Verdunstung wird für die Lösung vielfältiger wasserwirtschaftlicher, landwirtschaftlicher und weiterer Aufgaben benötigt. Es existierte jedoch bislang kein einheitliches Verfahren für ihre Bestimmung. Vielmehr steht eine Vielfalt von Methoden zur Verfügung. Die existierenden Verfahren umfassen Vorgaben für die Berechnung der potenziellen bzw. maximal möglichen und realen Verdunstung. Sie beziehen sich auf unterschiedliche zeitliche Auflösungen von Stunden- bis zu langjährigen Mittelwerten. Die Verfahren gelten in der Regel für definierte Umweltbedingungen, zum Beispiel für Gewässer, unbewachsene Böden, landwirtschaftliche Kulturen, Waldbestände, versiegelte Flächen, Schneeoberflächen, Deponien oder andere Landnutzungsformen. In der Regel gelten die Berechnungen auch stets für ein definiertes Klima bzw. für regionale Rahmenbedingungen. Schließlich setzen die existierenden Verfahren stets die erprobten – jeweils für die Aufstellung des Verfahrens vorgegebenen Datengegebenheiten voraus. Die Wahl eines geeigneten Berechnungsverfahrens hängt davon ab, unter welchen Bedingungen und Zielvorgaben die Verdunstung bestimmt werden soll. Ihre sachgerechte Anwendung setzt daneben ein Grundverständnis zu den Prozessen im System Boden – Pflanze – Atmosphäre und zu maßgeblichen Einflussfaktoren voraus. Durch die Beteiligung von Fachleuten verschiedener Richtungen war es bereits in den beiden Vorgänger-Merkblättern DVWK-M 238 und ATV-DVWK-M 504 möglich, einen weiten Bereich an Methoden bzw. Landnutzungs- und Vegetationseinflüssen in Mitteleuropa darzustellen. Neben den methodischen Werkzeugen und ihrer praktischen Anwendung in den Bereichen für die die DWA tätig ist, wurden auch die entsprechenden wissenschaftlichen Grundlagen ausführlicher vorgestellt. Der Entwurf Merkblatt DWA-M 504 ist eine Überarbeitung der beiden vorgenannten Merkblätter. Aus Gründen des Umfangs wird die Thematik weiterhin in zwei Teilen abgehandelt. Der vorliegende Teil 1 beschreibt die Grundlagen und experimentelle Bestimmung, speziell der Gewässerverdunstung. Der in Vorbereitung befindliche Teil 2 befasst sich mit Berechnungsverfahren, Modellierung und Anwendungsfällen. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe HW-1.2 „Verdunstung“ (Sprecher: Prof. Dr. Konrad Miegel) im DWA-Fachausschuss HW-1 „Quantitative Hydrologie“ erstellt. Gegenüber dem Merkblatt ATVDVWK- M 504 (09/2002) wurden im vorliegenden Entwurf des Merkblatts DWAM 504-1 folgende Änderungen vorgenommen:

●● Aktualisierung und Zusammenführen der Merkblätter ATV-DVWK-M 504 (09/2002) und DVWK-M 238/1996 in die Merkblattreihe DWA-M 504;
●● vollständige Umstrukturierung und Herausgabe in zwei Teilen;
●● umfangreichere Darstellungen: im vorliegenden Teil 1 u. a. zu den Phänomenen und Prozessen der Verdunstung und zu ihrer Messung über Landflächen;
●● im vorliegenden Teil 1: Darstellungen zur Bilanzierung des Energiehaushalts in einem eigenständigen Kapitel
●● Anpassung an die europäische Normung und zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen und Verordnungen.

Frist zur Stellungnahme Das Merkblatt DWA-M 504-1 wird bis 31. August 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Dirk Barion Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872 161 E-Mail: barion@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich. Entwurf Merkblatt DWA-M 504-1 „Ermittlung der Verdunstung von Landund Wasserflächen – Teil 1: Grundlagen, experimentelle Bestimmung, Gewässerverdunstung“,  

Juni 2016, 139 Seiten
ISBN 978-3-88721-283-4
Ladenpreis: 97 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 77,60 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
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DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Aufruf zur Stellungnahme Belüftung und Durchmischung von Belebungsanlagen: Entwurf Merkblatt DWA-M 229-2 veröffentlicht

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 229-2 „Systeme zur Belüftung und Durchmischung von Belebungsanlagen – Teil 2: Betrieb“ veröffentlicht und stellt ihn öffentlich zur Diskussion. Die Belüftung und Durchmischung von Belebungsanlagen zählen mit großem Abstand zu den größten Energieverbrauchern einer Kläranlage. Je nach verfahrenstechnischer Auslegung einer Belebungsanlage entfallen zwischen 50 % und 80 % des Gesamtenergiebedarfs der Abwasserreinigung auf die Belüftung und Durchmischung. Daher kommt einer energieeffizienten Planung nicht nur bei der erstmaligen Erstellung einer Belebungsanlage, sondern zunehmend auch bei anstehenden Reinvestitionsmaßnahmen eine große Bedeutung zu. In diesem Sinn will das vorliegende Merkblatt Hinweise zur verfahrens- und energieoptimierten Auslegung von Belüftungs- und Durchmischungseinrichtungen bei Belebungsanlagen geben. Das Merkblatt DWA-M 229-2 gilt für Belüftungs- und Durchmischungseinrichtungen in kommunalen Belebungsanlagen mit üblichen Feststoffgehalten im Belebungsbecken zwischen TSBB  2 g/l und TSBB  5 g/l. Die Gültigkeit der Betriebsempfehlungen in diesem Merkblatt wird weder durch die Anschlussgröße der Anlage noch durch die Wassertiefe im Belebungsbecken eingeschränkt. Es ergänzt insbesondere das bereits vorliegende Merkblatt DWA-M 209 „Messung der Sauerstoffzufuhr von Belüftungseinrichtungen in Belebungsanlagen in Reinwasser und in belebtem Schlamm“ und das Arbeitsblatt DWA-A 268 „Automatisierung von einstufigen Belebungsanlagen“. Inhaltlich baut es im Wesentlichen auf dem bereits vorliegenden ersten Teil des Merkblatts DWA-M 229 zur Planung, Ausschreibung und Ausführung von Belüftungs- und Durchmischungseinrichtungen auf. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe KA-6.5 „Belüftung und Durchmischung“ (Sprecher: Prof. Dr.- Ing. Norbert Jardin) im DWA-Fachausschuss KA-6 „Aerobe biologische Abwasserreinigungsverfahren“ erstellt. Es richtet sich an Planer, Betreiber, Hersteller und Fachbehörden und soll als praxisorientierte, wissenschaftlich fundierte Arbeitshilfe zum verfahrenstechnischen und energetisch optimierten Betrieb von Belüftungs- und Durchmischungseinrichtungen dienen. Frist zur Stellungnahme Das Merkblatt DWA-M 229-2 wird bis zum 31. August 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144
E-Mail: wilhelm@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.
Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als
E-Book im PDF-Format erhältlich.
Entwurf Merkblatt DWA-M 229-2
„Systeme zur Belüftung und Durchmischung von Belebungsanlagen - Teil 2: Betrieb"
Juni 2016, 55 Seiten
ISBN 978-3-88721-325-1
Ladenpreis: 63,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 50,80 Euro

 

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Vorhabensbeschreibung Abflusssteuerung in Kanalnetzen: Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 180 als Arbeitsblatt

Die DWA will das Merkblatt DWA-M 180 „Handlungsrahmen zur Planung der Abflusssteuerung in Kanalnetzen“ durch Überarbeitung in das Arbeitsblatt DWAA 180 überführen. Ziel der Überarbeitung ist es, planenden, betreibenden und aufsichtführenden Institutionen eine Arbeitsgrundlage zu schaffen, auf deren Basis auch komplexe Abflusssteuerungen zukünftig sicher betrieben werden können. Aufgrund der in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie verankerten integrativen und vorrangig immissionsorientierten Sichtweise sind weitergehende Maßnahmen zur Verringerung der Gewässerbelastung zu erwarten. Kanalnetz, Kläranlage und Gewässer stehen über die Einleitungsstellen in einem engen Bezug. Die Abkehr von der bisherigen, zumeist punktuellen Betrachtungsweise hin zu einer linienförmigen Betrachtungsweise mit der Bezugsgröße Gewässerabschnitt bedarf deshalb eines aufeinander abgestimmten Entwässerungsund Betriebskonzeptes. Mit den heute zumeist statisch wirkenden (ungesteuerten) Entwässerungssystemen lassen sich die zukünftigen Forderungen nicht ohne weiteres widerspruchsfrei erfüllen. Gerade vor dem Hintergrund der ganzheitlichen Betrachtungsweise bietet sich die integrale Abflusssteuerung (iAST) als eine Planungsvariante an. Sie nutzt den sich aus der Diskrepanz zwischen Planungs- und Ist- Zustand bietenden Handlungsspielraum konsequent aus. Das Merkblatt DWA-M 180 hat sich in den letzten Jahren in der Praxis bewährt. In zahlreichen nationalen und internationalen Projekten wird die Abflusssteuerung, also der interaktive Eingriff in das aktuelle Abflussgeschehen, genutzt, um Verbesserungen im Betrieb der Entwässerungssysteme zu erzielen. Die baulichen und softwaretechnischen Einzelkomponenten einer Abflusssteuerung sind seit vielen Jahren Bestandteil der a. a. R. d. T. In Forschungsvorhaben konnte nachgewiesen werden, dass auch ihre kombinierte Nutzung (zum Beispiel Messdaten, SPS und Fernwirktechnik) problemlos möglich ist. Das Arbeitsblatt wird von der DWAArbeitsgruppe ES-2.4 „Integrale Abflusssteuerung“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Ulrich Haas) im Fachausschuss ES-2 „Systembezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt) erstellt. Hinweise für die Bearbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten, sich zu wenden an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de

 

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 143-4 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden

– Teil 4: Montageverfahren für begehbare Abwasserleitungen und -kanäle und Bauwerke“ veröffentlicht

Die DWA hat den Entwurf für das Merkblatt DWA-M 143-4 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 4: Montageverfahren für begehbare Abwasserleitungen und -kanäle und Bauwerke“ veröffentlicht. Der Entwurf ist eine Überarbeitung des Merkblatts ATV-DVWK-M 143-4 (August 2004). Er gilt für begehbare öffentliche und nicht öffentliche Abwasserleitungen und -kanäle einschließlich der zugehörigen Bauwerke. Bauwerke der Abwasserreinigungsanlagen sind hierbei nicht mit enthalten. Dieses Merkblatt kann aber mit zusätzlichen Überlegungen sinngemäß angewandt werden. Das Merkblatt bezieht sich auf alle Arten der Auskleidung, d. h. Teil- und Vollauskleidungen sowie Ortlaminate in statisch tragfähiger oder nicht tragfähiger Ausführung. Bei den Montageverfahren werden einzelne, selbst- oder nicht selbsttragende Auskleidungselemente in die zu sanierenden Abwasserleitungen und -kanäle eingebracht und haltungsoder abschnittsweise vor Ort zu Teil oder Vollauskleidungen montiert. Sie dienen u. a. der Wiederherstellung oder Erhöhung des Widerstandsvermögens gegen mechanische und/oder chemische bzw. biochemische Angriffe von innen. Der Einsatz von Montageverfahren setzt immer voraus, dass auch länger andauernde Arbeiten im zu sanierenden Kanal vorgenommen werden können und eine Querschnittsminderung in Kauf genommen werden kann. Die Auswahl des Verfahrens hat anhand des Zustands der vorhandenen Kanäle und Bauwerke zu erfolgen. Für die Begehung der zu sanierenden Strecke sind die Standsicherheit und die Kanalatmosphäre vorab zu überprüfen.
Grundsätzlich sind bei der Auswahl des Montageverfahrens:
●● Umweltverträglichkeit,
●● Statische Tragfähigkeit,
●● Hydraulische Anforderungen,
●● Baugrunduntersuchungen,
●● Oberflächenbeschaffenheit (Haftung) zu berücksichtigen.

Änderungen Gegenüber dem Merkblatt ATV-DVWKM 143-4 (08/2004) wurden im vorliegenden Entwurf des Merkblatts DWAM 143-4 folgende Änderungen vorgenommen:
a) Anpassung an die europäische Normung und zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen, Verordnungen und des DWARegelwerks;
b) Neu aufgenommen: Abschnitt 2 „Verweisungen“, Abschnitt 9 „Kosten- und Umweltauswirkungen“. Das Arbeitsblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.7 „Montageverfahren“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Franz Hoppe) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ erstellt.

Das Merkblatt richtet sich an alle mit der Sanierung von Entwässerungssystemen befassten Fachleute. Frist zur Stellungnahme Das Merkblatt DWA-M 143-4 wird bis zum 31. August 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-126
E-Mail: berger@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: http://www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWAShop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich. Entwurf Merkblatt DWA-M 143-4 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 4: Montageverfahren für begehbare Abwasserleitungen und -kanäle und Bauwerke“,
Juni 2016, 29 Seiten 
ISBN 978-3-88721-327-5
Ladenpreis: 37,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 30 Euro
Herausgeber und Vertrieb
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Theodor-Heuss-Allee 17
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Überprüfung des DWA-Regelwerks

Wer mit DWA-Arbeits- und Merkblättern arbeitet, verlässt sich darauf, dass der Inhalt stets aktuell ist. Damit der Anwender dies auch mit gutem Gewissen kann, sieht das Arbeitsblatt DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des DWA-Regelwerkes“ (Januar 2008) regelmäßige Prüfungen auf Aktualität vor; spätestens nach fünf Jahren (DWA-A 400: 4.6). Seit einiger Zeit erscheinen deshalb regelmäßig Informationen darüber, welche Arbeits- und Merkblätter aufgrund ihres Alters einer Prüfung zu unterziehen sind, zuletzt im November 2015. Tabelle 1 listet alle Arbeits- und Merkblätter auf, die seit dem letzten Aufruf das Alter von 5, 10, 15 und 20 Jahren überschritten haben. Dabei wird nicht unterschieden, ob die Überarbeitung bereits aufgenommen wurde oder nicht, denn auch Hinweise zu Papieren, an denen bereits gearbeitet wird, sind wichtig. Bitte teilen Sie uns mit, welche Erfahrungen Sie bei der Anwendung der aufgelisteten Arbeits- und Merkblätter gesammelt haben. Welche Papiere können unverändert beibehalten werden? Wo sehen Sie Überarbeitungsbedarf? Gibt es in den genannten Papieren Passagen, die schwer verständlich oder nicht eindeutig sind? Ihre Anregungen sind willkommen!

Schreiben Sie uns!
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geol. Bettina Mayer
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: mayer@dwa.de  

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Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit DWA/DGL-Arbeitsgruppe GB-1.9 „Arbeitsschutz bei der gewässerbezogenen Freilandarbeit“

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) beschreibt das Thema „Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer an ‚grünen Arbeitsplätzen‘“ als ein „neu auftretendes Risiko“ (https://osha. europa.eu/de/emerging-risks/green-jobs). Auch der 34. Internationale Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin der ILO (Internationale Arbeitsorganisation) und der ISSA (Internationale Organisation für Soziale Sicherheit) widmete sich im Oktober 2015 diesem Thema. Allerdings liegt der Fokus praktischer Hinweise fast ausschließlich auf Berufen in „grünen Technologiebereichen“, wie regenerative Energien, Recycling oder nachhaltigem Bauen. Einen wesentlichen Bereich „grüner Arbeitsplätze“ bildet jedoch schon seit vielen Jahren die Freilandarbeit von Biologen, Geographen, Geologen, Limnologen, Landschaftsplanern und anderen ökologisch ausgerichteten Berufsgruppen, die zur Grundlagenerhebung, Erfolgskontrolle oder ähnlich Daten sammeln, Proben nehmen oder sonstige Kartierungen durchführen. Die Gefahren, die mit diesen Tätigkeiten verbunden sind, werden oft unterschätzt. Dabei wirken hier zahlreiche Gefährdungsfaktoren zusammen, wie zum Beispiel unbekannte und ständig wechselnde Arbeitsumgebungen, Nähe zu Gewässern, Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und Gefahrstoffe, schwierige klimatische Bedingungen, unwegsames Gelände und nicht zuletzt oft auch Alleinarbeit. Der Arbeitsschutz in der limnologischen/ ökologischen Freilandarbeit ist daher mit verschiedenen Problemen konfrontiert:
●● Es gibt – im Unterschied zu den meisten handwerklichen oder industriellen Tätigkeiten – keine konkreten Hinweise für die Gefährdungsbeurteilung oder die Maßnahmenableitung für diese spezifischen Tätigkeiten. Arbeitgeber sind auf oft schwierige Analogieschlüsse aus „vergleichbaren“ Bereichen angewiesen.
●● Bei den Arbeiten besteht ein hoher Konkurrenz- und Kostendruck.
●● Das Problembewusstsein ist bei Auftraggebern und Auftragnehmern nur gering ausgeprägt. Die Arbeitsgruppe wird die vielfältigen Tätigkeiten bei der gewässerbezogenen Freilandarbeit hinsichtlich ihrer spezifischen Gefährdung beurteilen. Sie wird das bestehende Arbeitsschutz-Regelwerk sowie einschlägige Publikationen von Unfallversicherungsträgern, staatlichen Stellen oder sonstigen Akteuren des Arbeitsschutzes zusammenstellen und hinsichtlich seiner Anwendbarkeit und Relevanz auswerten. Ziel ist die Erstellung eines Merkblatts, das für die spezifischen Tätigkeiten bei der gewässerbezogenen Freilandarbeit generische Gefährdungsbeurteilungen darstellt und Hinweise zu ihrer Anwendung gibt. Außerdem sollen wirksame und praxisgerechte Schutzmaßnahmen sowie „Best-practice“-Beispiele dargestellt werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird darin liegen, Hinweise zur Berücksichtigung von Arbeitsschutzanforderungen bei Ausschreibungen zu erarbeiten. Es ist beabsichtigt, die Arbeiten gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Limnologie (DGL) in der DWA-Arbeitsgruppe GB-1.9 „Arbeitsschutz bei der gewässerbezogenen Freilandarbeit“ mit dem Ziel der Erarbeitung eines gemeinsamen DWA/DGL-Merkblatts durchzuführen. Die Koordination der Arbeiten liegt bei der Bundesgeschäftsstelle der DWA. Zur Verbesserung des Arbeitsschutzes in diesem Tätigkeitsfeld soll das oben genannte Merkblatt entwickelt und seine Anwendung in den betroffenen Unternehmen, Behörden, Instituten und sonstigen Einrichtungen gefördert werden. Zur Mitarbeit in der AG sind Vertreter/-innen von wissenschaftlichen Einrichtungen, Planungsbüros, Mitarbeiter/- innen von Behörden und Aufgabenträgern Aufgabenträgern der Wasserwirtschaft, des Naturschutzes oder des Arbeitsschutzes sowie sonstige Interessierte eingeladen. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: schrenk@dwa.de  

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Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit

Die neu zu gründende DWA-Arbeitsgruppe HW-4.1 „Risikokommunikation“ im DWA-Fachausschuss HW-4 „Hochwasserrisikomanagement“ möchte das Thema Risikokommunikation aufgreifen und systematisch für die Praktiker im Hochwasserrisikomanagement aufarbeiten. Im Rahmen der Umsetzung der EGHochwasserrisikomanagementrichtlinie sind umfassende fachliche Grundlagen und Informationen erstellt worden. Oft kommen diese gut aufbereiteten Informationen hauptsächlich außerhalb der Wasserwirtschaftsverwaltung nicht zur Anwendung. Der schlichte Grund ist meist, dass die Informationen die verschiedenen Zielgruppen nicht erreichen. Hier gilt es die Fachinformationen zielgruppengerecht aufzubereiten und über geeignete Informationswege zu kommunizieren. Insbesondere sollen auch Wege und Methoden der Risikokommunikation gefunden werden, die Akteure außerhalb der Wasserwirtschaft zum hochwassergerechten Handeln führen und die Eigenvorsorge stärken. Als weiteres Bearbeitungsthema sollen die Möglichkeiten der Einflussnahme auf sogenannte ungebundene Helfer untersucht werden, um diese möglichst zu gebundenen Helfern zu machen. Auswertungen der letzten größeren Hochwasserereignisse haben ergeben, dass speziell über soziale Netzwerke Helfer zu kontraproduktiven Aktionen animiert worden sind. Hier sollen Kommunikationsmethoden und Strategien für sinnvolle Hilfseinsätze entwickelt werden. Die Aufklärung und Information der allgemeinen Öffentlichkeit zu Themen des Hochwasserrisikomanagements soll zur Stärkung der Eigenvorsorge ebenfalls mit betrachtet werden. Hierzu soll neben der Schaffung von entsprechenden Methoden und Strategien u. a. eine begonnene Mediensammlung zum Thema erweitert, ergänzt und zur breiten Anwendung verfügbar gemacht werden. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-161
Fax 0 22 42/872-184  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 707 „Abwasser aus der Transportbehälterinnenreinigung“

Der vorliegende Entwurf des Merkblatts DWA-M 707 ist eine Überarbeitung des Merkblatts ATV-M 707 von August 1994. Eine Überarbeitung war sowohl hinsichtlich der veränderten Rechtslage erforderlich als auch der inzwischen geänderten Struktur der Reinigungsbetriebe geschuldet. Das Merkblatt DWA-M 707 „Abwasser aus der Transportbehälterinnenreinigung“ beschreibt den derzeitigen Stand der Technik zur Behandlung von Abwasser, das bei der Innenreinigung von Transportbehältern anfällt. Das Merkblatt betrachtet sowohl Transportmittel für die Straße als auch für die Schiene und den Wasserweg. Es werden Aussagen zu Chemikalientransporten und Lebensmitteltransporten getroffen. Neben Aussagen zur Behälterreinigung, Entrestung und Abwasserbehandlung werden Hinweise auf Anforderungen durch die TA Luft, zu Gefährdungsbeurteilung/ Arbeitsschutz und zur Qualitätssicherung gegeben. Ergänzt wird das Merkblatt durch die Beschreibung der Transportbehälterinnenreinigung und der jeweiligen Abwasserbehandlung anhand einzelner, konkreter Beispiele. Änderungen Gegenüber dem Merkblatt ATV-M 707 (08/1994) wurden im Merkblatt DWA-M 707 folgende Änderungen vorgenommen: a) Anpassung an die europäische Normung und zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen, Verordnungen und des DWARegelwerks; b) Neu aufgenommen: Hinweise zu Gefährdungsbeurteilung/ Arbeitsschutz und Qualitätssicherung; c) Neu aufgenommen: Handhabung von Abwässern und Abfällen aus der Reinigung von Schifftanks und anderen Laderäumen. Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe IG-2.34 „Abwässer aus der Transportbehälterinnenreinigung“ (Sprecher: Prof. Dr. Joachim M. Marzinkowski) im DWA-Fachausschuss IG-2 „Industrieabwasser mit organischen Inhaltsstoffen“ erstellt. Das Merkblatt richtet sich an Genehmigungs- und Überwachungsbehörden, Betreiber kommunaler Abwasseranlagen, Verbände, Ingenieurbüros, Anlagenhersteller und die einschlägigen Betriebe im Bereich der Transportbehälterinnenreinigung und soll als Leitfaden dienen und einen fachspezifischen Überblick vermitteln. Frist zur Stellungnahme Der Entwurf des Merkblatts DWA-M 707 wird bis zum 31. Juli 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. Dipl.-Ing. Iris Grabowski Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872 102 Fax 0 22 42 872-184 E-Mail: grabowski@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: http://www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWAShop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.  

Entwurf Merkblatt DWA-M 707
„Abwasser aus der Transportbehälterinnenreinigung Transportbehälterinnenreinigung",
Mai 2016, 60 Seiten
ISBN 978-3-88721-344-2
Ladenpreis: 66,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 53,20 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft,
Abwasser und Abfall e. V.
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 608-1 „Bisam, Biber, Nutria –

Teil 1: Erkennungsmerkmale und Lebensweisen“
Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 608-1 „Bisam, Biber, Nutria – Teil 1: Erkennungsmerkmale und Lebensweisen“ vorgelegt, der hiermit zur öffentlichen Diskussion gestellt wird. Vom Menschen geschaffene Bauwerke und Landschaftselemente bieten bestimmten Tierarten günstige Lebensräume, in denen sie u. a. Störungen entgehen, Schutz vor Witterungsunbilden finden, Feinden entkommen, Jungtiere aufziehen und Nahrung finden können. Dies gilt auch für Deiche und Dämme, die von einigen Säugetierarten durch ihre Grabaktivitäten so stark in Mitleidenschaft gezogen werden können, dass deren Standsicherheit stellenweise gefährdet sein kann. Die starke Verbreitung des Bisams und die dadurch bedingten Schäden haben den DVWK bereits 1975 veranlasst, Empfehlungen für den bisamsicheren Ausbau von Gewässern, Deichen und Dämmen zu erarbeiten. Nachdem sich der Bisam über ganz Mitteleuropa verbreitet hat und sich andererseits die Ansprüche an den Wasserabfluss bereichsweise stark geändert hatten, galt es, zu einer neuen Beurteilung der Vermeidungs- und Bekämpfungsstrategien zu kommen. Inzwischen ist auch der Biber, das größte heimische semiaquatische Säugetier, infolge umfangreicher Schutzmaßnahmen und erfolgreicher Wiederansiedlungsprojekte an zahlreichen Gewässern wieder anzutreffen. Dem heimischen Biber sind als eine streng geschützte Art ausreichende Habitate zu belassen bzw. neue zu schaffen, während dem Bisam wegen seines oft zahlreichen Auftretens und den damit häufig verursachten Schäden durch geeignete Gewässergestaltungs- und Schutzmaßnahmen oder durch gezielte Bekämpfung Einhalt geboten werden sollte. Ferner ist ein verstärktes Auftreten der Nutria festzustellen, zum Teil hervorgerufen durch die Auflösung der Nutriafarmen in der ehemaligen DDR, aber auch durch die Einwanderung aus dem französischen Raum (Oberrhein- Ebene). Von der Schadenssituation her sind primär Land- und Wasserwirtschaft, aber nicht minder auch das Verkehrswesen und die Kommunen sowie der einzelne Bürger als Eigentümer betroffen. Folgeschäden sind u. a.:
●● Uferabbrüche und -einbrüche, die zur Beeinträchtigung der Bewirtschaftung einer Fläche, Nutzung einer Straße o. Ä. führen und dabei eine Gefährdung der Öffentlichen Sicherheit darstellen.
●● Böschungsrutschungen an Deichen und Dämmen, die deren Sicherheitsfunktion gefährden,
●● Unterspülungen in Ufer- und Deichbereichen, die die Fließfunktion eines Gewässers oder die Standfestigkeit nachhaltig bzw. nachteilig verändern,
●● Verklausungen vor Einlaufbauwerken, Wehren und Hochwasser-Entlastungsanlagen durch Bäume und Äste, z. B. von Turbinen-Einlaufrechen bei Flusskraftwerken,
●● Übertragung von Krankheiten Die genannten Arten können Überträger (Vektoren) von für den Menschen gefährlichen Infektionskrankheiten wie „Weilsche Krankheit“ (eine Leptospirose), Fuchsbandwurm oder auch dem HANTA-Virus sein. Neben der aktiven Bekämpfung des Bisams, für die es einschlägige Vorschriften gibt, kann möglichen Schäden durch eine den Erfordernissen angepasste Gestaltung und Pflege von Gewässern sowie Sicherung von Deichen und Dämmen vorgebeugt werden. Es sollte dafür gesorgt werden, dass die Nagetiere gar nicht erst die Voraussetzungen finden, um sich in gefährdeten Bereichen anzusiedeln.

Mit Inkrafttreten der EG-Wasserrahmenrichtlinie und dem neuen Wasserhaushaltsgesetz sind die für die Gewässerunterhaltung Zuständigen dazu verpflichtet, den guten ökologischen Zustand bzw. das gute ökologische Potenzial bis spätestens 2027 zu erreichen. Diese Pflichtaufgabe hat bereits heute zu deutlich verstärkten Renaturierungsbemühungen geführt. Hierbei werden die Wühlaktivitäten der zuvor genannten Tierarten und deren Folgen teilweise unter einem anderen Aspekt betrachtet. Dies hat dazu geführt, dass die Überarbeitung des Merkblatts DVWK-M 247 aus dem Jahr 1997 zum Merkblatt DWA-M 608 in mehreren Teilen erfolgen soll. Konkrete Maßnahmen für eine den Erfordernissen entsprechende Gestaltung und Pflege von Gewässern oder von Deichen und Dämmen lassen sich für die Praxis nur dann festlegen, wenn hinreichende Kenntnisse über die Erkennungsmerkmale und Lebensweisen dieser drei Nagetierarten vorliegen und eine entsprechende Identifikation der Wühltiere erfolgen kann. Hierfür wurden die bisher bekannten Daten, Kenntnisse und Erfahrungen, ergänzt durch eigene Untersuchungen, zusammengetragen und ausgewertet. Im vorliegenden Entwurf zum Teil 1 des Merkblatts DWA-M 608 werden die Erkennungsmerkmale und Lebensweisen von Bisam, Biber und Nutria detailliert beschrieben, um den für die Gewässer Verantwortlichen, den damit befassten Naturschützern, den Gewässeranliegern als unmittelbar Betroffene, aber auch allen anderen Interessierten eine qualifizierte Fachinformation zur sicheren Ansprache dieser drei Tierarten, ihrer Aktivitätsmerkmale am Wasser und zur Lösung der von ihnen verursachten Probleme an die Hand gegeben. Weitere Teile des Merkblatts werden sich mit Hinweisen zur Gestaltung und Sicherung von Ufern, Deichen und Dämmen, Schadens- und Gefährdungspotenzialen, Bestandsregulierung sowie Managementfragen, Schaffung neuer Lebensräume und Verbesserung der Biodiversität sowie Gewässerentwicklung beschäftigen. Frist zur Stellungnahme Das Merkblatt DWA-M 608-1 wird bis zum 31. Juli 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-210 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: schrenk@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: http://www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWAShop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.  

Entwurf Merkblatt DWA-M 608-1
„Bisam, Biber, Nutria - Teil 1:
Erkennungsmerkmale und Lebensweisen"
Mai 2016, 75 Seiten
ISBN 978-3-88721-314-5
Ladenpreis: 70,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 56,40 Euro
Herausgeber und Vertrieb
DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft,
Abwasser und Abfall e. V.
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
www.dwa.de/shop
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 721 „Arbeitsschutz und Hygiene an Einsatzstellen mit Ölprodukten“

Bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern besteht eine Vielzahl von Gefährdungen für die im Gefahrenbereich eingesetzten Personen. Dabei wird die Gefährdungsbeurteilung zu oft auf kennzeichnungspflichtige Chemikalien beschränkt, während „harmlose“ Substanzen, wie z. B. wässrige Lösungen, Kühlschmierstoffe und Mineralölprodukte, außen vor bleiben. Die Einwirkung dieser Stoffe auf den Körper kann von leichten Hautirritationen bis hin zu schweren Schädigungen führen. Öl und Ölprodukte sind als solche Gefahrstoffe mit entsprechendem Gefährdungspotenzial zu charakterisieren. Ein sorgloser Umgang mit diesen Stoffen muss, insbesondere bei Einsätzen, vermieden werden. Mit dem Merkblatt sollen leicht verständliche und einfach umsetzbare Regeln und Vorgehensweisen zu Hygiene und Arbeitsschutz an Einsatzstellen mit Ölprodukten aufgestellt werden. Das Merkblatt DWA-M 721 „Arbeitsschutz und Hygiene an Einsatzstellen mit Ölprodukten“ wertet die bestehenden umfangreichen Handbücher und Dienstvorschriften aus und fasst diese in einer für die Einsatzkräfte vor Ort geeigneten Form als Empfehlung zusammen. Dazu gehört die Extraktion der wichtigsten Punkte in Form einer Taschenkarte, die im späteren Weißdruck herausnehmbar sein wird, damit Sie im Einsatzfall an jede Einsatzkraft ausgegeben und leicht mitgeführt werden kann. Das Merkblatt gilt nur für Einsätze zur unmittelbaren Gefahrenabwehr und befasst sich nicht mit Arbeitseinsätzen im Sinne gewerblicher Tätigkeiten. Betrachtet werden Einsätze mit Kraft- und Betriebsstoffen auf Mineralölbasis inklusive Biodiesel, die nicht als Ladung transportiert oder gelagert werden. Das Merkblatt gilt ausschließlich bei deren Freisetzung an Land oder auf Gewässern außerhalb geschlossener oder enger Räume. Beispiele sind der Einsatz von Ölbindemitteln bei einem Verkehrsunfall und die Beseitigung einer „klassischen Ölspur“. Das Merkblatt DWA-M 721 richtet sich insbesondere an Einsatzkräfte, die bei der unmittelbaren Gefahrenabwehr einer Exposition mit Ölprodukten unterliegen können. Dies können neben Feuerwehr und THW auch Polizei, Rettungsdienste und Mitarbeiter der Straßenbaulastträger bzw. der zuständigen Behörden sein. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe IG-7.7 „Arbeitsschutz und Hygiene“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Martin Siebert) im DWA-Fachausschuss IG-7 „Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Gewässergefährdungen (GMAG)“ erstellt. Frist zur Stellungnahme Das Merkblatt DWA-M 721 „Arbeitsschutz und Hygiene an Einsatzstellen mit Ölprodukten“ wird bis zum 31. Juli 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42 872-102
Fax 0 22 42 872-184
E-Mail: grabowski@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: http://www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWAShop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich. Entwurf Merkblatt DWA-M 721 „Arbeitsschutz und Hygiene an Einsatzstellen mit Ölprodukten“, Mai 2016 21 Seiten, ISBN 978-3-88721-323-7 Ladenpreis: 31 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 24,80 Euro  

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Vorhabensbeschreibung Neue DWA-Arbeitsgruppe WW-4.1 „Wehre“ überarbeitet DVWK-Merkblatt 216

Das DVWK-Merkblatt 216 „Betrachtung zur (n-1)-Bedingung an Wehren“ wurde vor mehr als 25 Jahren mit dem Ziel erarbeitet, konkrete Hilfestellungen zur Anwendung der in der DIN 19700 (Stauanlagen) im Jahre 1986 konkretisierten (n-1)-Bedingung zur Hochwasserabfuhr an Wehren zu geben. Grundsätzlich besagt die (n-1)-Bedingung, dass Wehre mit beweglichen Verschlüssen so bemessen werden müssen, dass der Bemessungshochwasserabfluss auch bei Ausfall des leistungsstärksten Wehrfeldes ohne Überschreitung des für diesen Fall festgelegten Stauziels schadlos für die Stauanlage abgeführt werden kann. Im DVWK-Merkblatt 216 wird gezeigt, dass bei der Anwendung dieser Bestimmung sowohl der planmäßige Revisionsfall als auch der unerwartete Störfall zu berücksichtigen sind. Den unterschiedlichen Bauweisen von Wehrverschlüssen sind verschiedene Öffnungsrisiken zuzuordnen. Diese können bei einem alternativen Nachweis der Hochwassersicherheit unter Verwendung der (n-a)-Bedingung berücksichtigt werden. Die (n-a)-Bedingung wurde insbesondere zur Anwendung an bestehenden Wehranlagen formuliert. Das DVWK-Merkblatt 216 findet in der Fachwelt im In- und Ausland umfassend Anwendung. Der Anwendungsbereich wurde sowohl in der wasserbaulichen Praxis als auch im Rahmen von Querverweisen in den allgemein gültigen Regeln der Technik auch auf Hochwasserentlastungsanlagen an Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken ausgedehnt. Da sich seit der Erarbeitung des DVWK-Merkblatts 216 nun eine Reihe wichtiger Grundlagen geändert haben (unter anderem die Definition der Hochwasserbemessungsfälle und der grundsätzliche grundsätzliche Umgang mit Risikobetrachtungen), ist eine Überarbeitung notwendig. In einer aktualisierten Form des Merkblatts sollen unter anderem gut dokumentierte Betriebserfahrungen, relevante Beobachtungen in Extremsituationen, aktuelle hydrologische Erkenntnisse sowie technische Weiterentwicklungen im Stahlwasserbau und der Antriebstechnik Berücksichtigung finden. Die Anpassungen im Merkblatt sollen in Abstimmung mit der Expertengruppe zur Überarbeitung der DIN 19700-13 (Stauanlagen – Staustufen) erarbeitet werden. Zukünftig soll auch der bereits Realität gewordenen Anwendung des Merkblatts 216 bei neuen Wehranlagen (zum Beispiel einfeldrige Schlauchwehre) und nach Möglichkeit auch bei der Bemessung von Hochwasserentlastungsanlagen an Talsperren Rechnung getragen werden. Die Überarbeitung soll in einer neu zu bildenden Arbeitsgruppe WW-4.1 „Wehre“ des DWA-Fachausschusses WW- 4 „Talsperren und Flusssperren“ erfolgen und soll Eigentümer und Betreiber der Anlagen, Wasserwirtschaftsverbände, Hochwasserschutz-Zweckverbände sowie beratende Ingenieurbüros oder Aufsichtsbehörden der Kommunen und Länder ansprechen. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: schrenk@dwa.de
 
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Merkblatt zur dezentralen Niederschlagswasserbehandlung in Arbeit

Die DWA-Arbeitsgruppe ES-3.7 „Dezentrale Anlagen zur Niederschlagswasserbehandlung“ setzt sich aus 13 Mitgliedern, die Forschung, Kommunen, Genehmigungsbehörden und Ingenieurbüros repräsentieren, zusammen. Themenbezogen werden Anlagenhersteller/-anbieter in die Arbeit der Gruppe einbezogen werden. Als Ergebnis der Zusammenarbeit soll ein Merkblatt (DWA-M 179) entstehen, das einen allgemeinen Regelungsrahmen für die dezentrale Niederschlagsbehandlung bereitstellt.

Hierzu gehören unter anderem:
●● die Definition der Behandlungsziele und der daraus resultierenden Anforderungen für die verschiedenen Zielkompartimente und Wirkprinzipien
●● die Festlegung der Rahmenbedingungen für die wirksame Umsetzung verschiedener Verfahrensoptionen (zum Beispiel Durchfluss-/Filtergeschwindigkeit)
●● die Erarbeitung von Empfehlungen für die Bewertung der Wirksamkeit für reale Niederschlagsabflüsse
●● die Einordnung dezentraler Anlagen in die Systematik der Regenwasserbehandlung
●● Hinweise zu Planung, Einbau und Betrieb.

In den ersten Sitzungen der Arbeitsgruppe wurden insbesondere die Erfahrungen der Betreiber dezentraler Anlagen zu den Themen Anwendungsbereiche, Betriebsaufwand und Standzeit diskutiert. Als insgesamt defizitär muss die Datenlage zur Beurteilung der Anlagenwirksamkeit unter realen Betriebsbedingungen sowie zum Betriebsverhalten der unterschiedlichen Anlagen angesehen werden. Die Arbeitsgruppe bittet daher Betreiber, Aufsichtsbehörden und Hersteller um ihre Unterstützung. Die starken einzugsgebietsabhängigen Schwankungen der Regenabflussbelastung kleiner Gebiete erfordert, dass die Erfahrungen und Betriebsergebnisse mehrerer Anlagen herangezogen werden, um die Belastungsgrenzen, Einsatzgebiete und den Betriebsaufwand einschätzen zu können. Um die Befunde vergleichbar zu halten, sollten die Untersuchungen mit der gleichen Vorgehensweise durchgeführt werden und sich auf den Feinpartikelrückhalt sowie die hydraulische Betriebsleitfähigkeit (Filteranlagen) konzentrieren. Einzelne Anlagen sollten mindestens über ein Betriebsjahr untersucht werden, um sowohl die Periode geringer (Sommer) als auch hoher Feinpartikelbelastung (Winter) zu erfassen. Zudem wurde ein Erhebungsbogen zur Erfassung der verschiedenen Behandlungssysteme erstellt, der zeitnah an die Hersteller versendet wird. Auch an dieser Stelle bittet die Arbeitsgruppe um Mithilfe.

Hinweise und Anregungen nimmt die DWA entgegen:  DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung Erarbeitung eines Merkblatts zu Schwall und Sunk

Die DWA-Arbeitsgruppe WW-5.5  „Schwall und Sunk" plant die Erarbeitung eines Merkblatts zur instationären Wasserabgabe (Schwall und Sunk) beim Betrieb von Speicherkraftwerken.
In Europa stellt die Wasserkraft zurzeit immer noch die wichtigste erneuerbare Energiequelle dar. Dabei sind Speicherkraftwerke für die Erzeugung von Spitzenstrom und die Netzregulierung von zentraler Bedeutung. Die durch den Klimawandel veränderte Wasserverfügbarkeit sowie neue rechtliche, politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen konfrontieren die Wasserkraft heute und in Zukunft mit großen Herausforderungen.
Die unterhalb liegenden Fließgewässer werden durch den Betrieb von Speicherkraftwerken beeinträchtigt. Die in-stationäre Wasserabgabe, genannt Schwall und Sunk, erzeugt erhebliche Veränderungen im Abflussregime des Vorfluters und beeinträchtigt somit das aquatische Ökosystem. Obwohl die biotischen Beeinträchtigungen bis heute qualitativ und quantitativ nicht vollständig verstanden werden, schreibt beispiels-weise das neue Schweizerische Gewässerschutzgesetz eine Reduktion der negativen Auswirkungen von Schwall und Sunk mit baulichen oder auf Kraftwerksantrag auch mit betrieblichen Maßnahmen vor.
Das zu erarbeitende DWA-Merkblatt soll erlauben, in Abhängigkeit von den vorhandenen Randbedingungen (Gesetzesgrundlagen, Zielarten, Morphologie, Kraftwerksbetrieb, Platzverhältnisse etc.) praxisorientierte Lösungsansätze zu beschreiben, damit die Problematik Schwall und Sunk optimal und zielgerichtet für einen betroffenen Flussabschnitt angegangen werden kann. Aus dem Zusammenspiel von Spezialisten aus verschiedenen Fachgebieten soll da-bei ein möglichst umfassender multidisziplinärer Ansatz resultieren.
In einer ersten Phase sollen in der Arbeitsgruppe die gesetzlichen Rahmenbedingungen bezüglich Schwall und Sunk im deutschsprachigen Raum zusammengetragen und festgehalten werden. Da-nach gilt es, die Auswirkungen von Schwall und Sunk in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren zu beschreiben.
Einerseits reagieren die verschiedenen Arten von Fischen und Makroinvertebraten mit unterschiedlichen Sensibilitäten auf veränderte Abflussregime. Des-halb ist ein Minimum an ökologischem Wissen unabdingbar, um festlegen zu können, ob und in welchem Maß die Abfluss- und Pegelschwankungen in Abhängigkeit von den vorhandenen heimischen Arten einzuschränken sind. Idealerweise werden Zielwerte bezüglich optimaler und maximal zulässiger Fließgeschwindigkeiten, Wassertiefen etc. für diverse Arten dokumentiert, die als Richtwerte für die Auslegung und Bewertung der Schwall-/Sunkmaßnahmen beigezogen werden können.
Andererseits spielt die Gewässermorphologie des betroffenen Flussabschnitts sowohl bezüglich der Beeinträchtigung durch die instationären Strömungsbedingungen als auch bezüglich der Effizienz allfälliger Maßnahmen zur Schwall- und Sunkreduktion eine wesentliche Rolle. Entsprechend wichtig ist eine vorgängige Beurteilung der Morphologie und damit verbunden eine erste Abschätzung der Wirksamkeit baulicher und/oder betrieblicher Maßnahmen.
Schlussendlich soll ein Katalog mit möglichen Lösungsansätzen präsentiert werden, der sowohl bauliche als auch betriebliche Maßnahmen beinhaltet und deren jeweiligen Vor- und Nachteile erläutert. So stellen beispielsweise Ausgleichs- bzw. Beruhigungsbecken oder
(un)regulierte Unterwasserstollen ein Puffervolumen zur Verfügung, das die Abflussspitzen unterstrom sehr effizient zu dämpfen erlaubt. Der Bau eines solchen Speichers erfordert jedoch häufig viel Platz und hat hohe Kosten zur Folge. Bauliche Maßnahmen im Flussbett, also eine Anpassung der Gewässermorphologie, können allenfalls ein wesentlich kostengünstigeres Mittel sein, das zwar weniger stark dämpft, den zu schützenden Zielarten jedoch bereits genügend Unterschlupf und Schutz vor Abfluss- und Pegelschwankungen bietet.
Schlussendlich kann durch eine An-passung des Kraftwerksbetriebs eine Entschärfung der Schwall-/Sunkproblematik erfolgen. In welcher Art dies möglich ist, hängt jedoch stark von der Anlage ab. Hier sind allenfalls ökonomische Überlegungen zusammenzutragen, um den Kraftwerksbesitzern aufzuzeigen, ob und mit welchen Kostenfolgen der Betrieb der Anlage gestaltet werden kann, um die Beeinträchtigung der unterhalb liegenden Gewässer zu minimieren.

Die Arbeitsgruppe WW-5.5 „Schwall und Sunk" im Fachausschuss WW-5 „Wasserkraft" möchte mit diesem geplanten Merkblatt interessierte Fachleute in Aufsichtsbehörden, Verbänden, Institutionen, Ingenieurbüros sowie von Seiten der Anlagenbetreiber ansprechen. Es wird angestrebt die Arbeiten in enger Zusammenarbeit mit dem VGB PowerTech e. V. durchzuführen.
Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

Interessenten melden sich bitte mit einer themen-bezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: schrenk@dwa.de .

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Pumpspeicher: Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit

Die DWA-Arbeitsgruppe WW-5.3 „Pumpspeicher“ im DWA-Fachausschuss WW-5 „Wasserkraft“ möchte die Themen Genehmigungstatbestand, Vereinfachung von Genehmigungsverfahren und Akzeptanzkommunikation von Pumpspeicher-kraftwerken bearbeiten. Ziel der Arbeits-gruppe ist es, die Defizite bei den Genehmigungstatbeständen aufzuzeigen und in einem DWA-Merkblatt Handreichungen zum pragmatischen Vorgehen bei Genehmigungsverfahren sowohl im Hin-blick auf die zügige Durchführung von Untersuchungen, das Genehmigungsverfahren selbst als auch die Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Die Energiewende führt zu einem Umbau der Stromerzeugung weg von den grundlastfähigen Anlagen zur volatilen Erzeugung in Fotovoltaik- und Windkraftanlagen. Hierdurch steigt der Speicherbedarf. Pumpspeicherkraftwerke erfüllen typischerweise zwei zentrale Aufgaben für die Integration von erneuerbaren Energien. Diese sind zum einen der Ausgleich von Erzeugung und Last und zum anderen die Bereitstellung von Regelenergie zur Sicherung der Netzstabilität. Dies gilt für die traditionellen An-lagen mit oberirdischen Speicherbecken genau wie Anlagen, für die vorhandene oder neu zu schaffende unterirdische Wasserspeicher genutzt werden sollen. Die Vorlaufzeit für Planung und Genehmigung von Pumpspeicherkraftwerken hat sich durch die Ansprüche der natur-schutzfachlichen Themen enorm erhöht. Sie liegt meist in der gleichen Größen-ordnung wie der Zeitbedarf für den Bau der Anlagen, in vielen Fällen sogar darüber. Gewässers gemäß § 68 Abs. 1 WHG oder bei künstlichen Wasserbecken hilfsweise ein Antrag auf Planfeststellung gemäß § 20 UVPG zu stellen. Eigentlich handelt es sich bei Anträgen nach UVPG um un-selbstständige Verfahren, die im Rahmen des Trägerverfahrens behandelt werden. Nur wenn für Anlagen eine UVP durchzuführen ist und es keine Trägerverfahren gibt, wird hilfsweise ein Planfeststellungsverfahren nach UVPG durchgeführt. Oft handelt es sich bei oberirdischen Pumpspeicherkraftwerken beim Oberbecken um ein künstliches Wasserbecken, während beim Unterbecken ein Gewässerausbau mit Gewässerbewirtschaftung stattfindet. Damit müssen also beide Antragsarten bedient werden. Bei den unterirdischen Pumpspeicherkraftwerken verhält es sich meist gerade andersherum. Aber auch hier müssen dann für manche Anlagenteile Planfeststellungs-verfahren gemäß WHG und für andere Anlagenteile Planfeststellungsverfahren nach UVPG beantragt werden. Darüber hinaus gibt keine einheitlichen Anforderungen an die Gliederung oder den In-halt der Anträge. Diese Ansprüche wer-den von Bundesland zu Bundesland, ja sogar von Genehmigungsbehörde zu Genehmigungsbehörde, neu definiert. Die zu erstellenden Antragsunterlagen und beizubringenden Gutachten vermehren sich im Laufe der Planungszeit. Vor diesem Hintergrund ist es äußerst schwierig eine transparente Kommunikation mit den Stakeholdern zu etablieren. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

Interessenten melden sich bitte mit einer themen-bezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-210 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: schrenk@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung DWA-Publikation zu Rechen und Rechenreinigungsanlagen wird erarbeitet

Die Anforderungen an Rechen an wasserbaulichen Anlagen werden derzeit im Kontext von Fischschutz und Fischabstieg intensiv diskutiert. In aktuellen Gesetzen und Regelwerken existieren bereits konkrete, aber unterschiedliche Vorgaben für die konstruktive Gestaltung, allen voran der Stababstand und die Anströmgeschwindigkeit. Ziel der DWA-Arbeitsgruppe WW-5.6 „Rechen und Rechenreinigungsanlagen“ ist es, die technischen (Hydraulik, Strömungsverteilung, Konstruktion ...) und betrieblichen (Rechenreinigung, Verklausung, Wartung, Dauerhaftigkeit …) Grundlagen und Erfahrungen von Vertikal- und Horizontalrechen in diesem Kontext aktuell aufzuarbeiten und zusammenzufassen. Neben den theoretischen, modellversuchstechnischen und numerischen Untersuchungen soll die Übertragbarkeit auf den Einsatz an Wasserkraftanlagen, Pumpanlagen und Entnahmebauwerken thematisiert werden. Dabei sollen die Anforderungen und Grenzen in der praktischen Umsetzung und im dauerhaften Betrieb einschließlich der dazugehörigen Rechenreinigungssysteme identifiziert werden. Auf die Anlagengröße (geometrische Abmessungen, Durchflussmenge) ist dabei differenziert einzugehen. Die Thematik „Rechen und Rechenreinigungsanlagen“ soll in Abstimmung mit der DWA-Arbeitsgruppe WW-8.1 „Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen“ diskutiert und Schnittstellen definiert werden. Da bei der neu zu gründenden Arbeitsgruppe WW-5.6 „Rechen und Rechenreinigungsanlagen“ die technischen und betrieblichen Belange im Vordergrund stehen, wird die Arbeitsgruppe im Fachausschuss WW-5 „Wasserkraft“ installiert. Die Arbeitsergebnisse sollen in einer DWA-Publikation transparent und praxiskonform veröffentlicht und im Rahmen von Veranstaltungen positioniert werden, wobei insbesondere interessierte Fachleute in Aufsichtsbehörden, Verbänden, Institutionen, Ingenieurbüros sowie von Seiten der Anlagenbetreiber angesprochen werden sollen. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-210 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: schrenk@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf DWA-M-543: „Geodaten in der Fließgewässermodellierung“

Teil 1: Grundlagen und Verfahren
Teil 2: Bedarfsgerechte Datenerfassung und -aufbereitung
Teil 3: Aspekte der Strömungsmodellierung und Fallbeispiele

Die DWA hat die Entwürfe für Teil 1 „Grundlagen und Verfahren“, Teil 2 „Bedarfsgerechte Datenerfassung und -aufbereitung“ sowie Teil 3 „Aspekte der Strömungsmodellierung und Fallbeispiele“ des Merkblatts DWA-M 543 „Geodaten in der Fließgewässermodellierung“ veröffentlicht. Numerische Modelle zur Simulation von Strömungsvorgängen in Fließgewässern werden nunmehr seit mehreren Jahrzehnten als Analyse- und Prognosewerkzeug in nahezu allen Bereichen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft eingesetzt. Aufgrund begrenzter Rechnerleistungen war die computergestützte Abbildung hydraulischer Prozesse dabei zunächst nur näherungsweise mittels starker Vereinfachungen in den physikalischen Grundgleichungen möglich. Mittlerweile lassen sich jedoch auch aufwendige mehrdimensionale Modellsysteme mit hoher Auflösung und Genauigkeit auf handelsüblichen Computern effizient einsetzen. Neben der fachlich fundierten Auswahl und Handhabung von Modellierungsmethodik und Simulationssoftware hängt die Qualität einer hydraulischen Untersuchung maßgeblich von der adäquaten Abbildung der topografischen bzw. geometrischen Randbedingungen der zu modellierenden Gewässerstrecke ab. Hier treffen nun zwei Fachdisziplinen aufeinander: Auf der einen Seite der Geodät bzw. Geoinformatiker, der mit der Erfassung und Bereitstellung der geometrischen Eingangsgrößen beauftragt wurde – auf der anderen Seite der Hydrauliker, der die Daten zur Erstellung seiner Modellgeometrie nutzen möchte und letztendlich den Anforderungen des Auftraggebers an die Genauigkeit der Modellierungsergebnisse gerecht werden muss. Hierbei sind nicht zuletzt zeitliche und ökonomische Zwänge, aber auch Fragen der technischen Machbarkeit sowohl in Bezug auf die Datenerhebung als auch die hydraulische Modellierung zu berücksichtigen und fachgebietsübergreifend zielführende Lösungen zu finden. Das Merkblatt DWA-M 543 richtet sich daher gleichermaßen an Geodäten bzw. Geoinformatiker sowie Hydrauliker, um beiden Seiten zu einem vertieften Einblick in die Anforderungen und Möglichkeiten der Fließgewässermodellierung sowie die dazu benötigte Datenbasis zu verhelfen. Darüber hinaus bietet die Schrift aber auch Hilfestellungen für Fachleute aus allen anderen Disziplinen, die fließgewässerbezogene Geodaten und/oder hydraulische Modellierungsergebnisse für ihre weiterführenden Expertisen bzw. Entscheidungsfindungen nutzen und mehr Sicherheit in der eigenen Bewertung der Genauigkeit und Aussagekraft topografischer Informationen und darauf aufbauender Strömungssimulationen gewinnen möchten. Nicht zuletzt ist die Auseinandersetzung mit den Methoden der Datenerfassung und Modellierungstechnik aber auch für die Verantwortlichen in Behörden und Unternehmen bedeutsam, um Auftragsvergaben fachlich und ökonomisch abzusichern und ein fundiertes Qualitätsmanagement gewährleisten zu können. Das Merkblatt wird in folgenden drei Teilen veröffentlicht: Teil 1: Grundlagen und Verfahren (DWA-M 543-1) Teil 2: Bedarfsgerechte Datenerfassung und -aufbereitung (DWA-M 543-2) Teil 3: Aspekte der Strömungsmodellierung und Fallbeispiele (DWA-M 543-3) Teil 1 erläutert die grundlegenden fachspezifischen Terminologien und gibt eine Übersicht in Bezug auf Verfahren der Strömungsmodellierung sowie Vermessungsmethoden zur Erhebung fließgewässerbezogener Geodaten. Der zweite Teil des Merkblatts liefert konkrete Handlungsempfehlungen zur Erfassung und Aufbereitung der Geodatenbasis in Abhängigkeit der einer Modelluntersuchung zugrunde liegenden Anforderungen. Teil 3 behandelt fortführende Arbeitsschritte zur Erstellung und Gütesicherung des Strömungsmodells und illustriert den im Rahmen des Merkblatts behandelten Themenkomplex anhand ausgewählter Praxisbeispiele. Das Merkblatt richtet sich an Behörden, Ingenieurbüros, Firmen und Verbände, die sich mit den Anforderungen und Möglichkeiten der Fließgewässermodellierung sowie der dazu benötigten Datenbasis beschäftigen. Vor diesem Anwendungshintergrund soll das Merkblatt als Informationsquelle für praxisnahe Ansätze dienen. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe WW-3.2 „Mehrdimensionale numerische Modelle“ (Sprecher: Dr.-Ing. Peter Oberle) im DWA-Fachausschuss WW-3 „Hydraulik“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Andreas Dittrich) erarbeitet. Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 543, Teile 1 bis 3 wird bis zum 29. Februar 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-210 Fax 0 22 42/872-184

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: http://www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWAShop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich. Entwurf Merkblatt DWA-M 543-1 „Geodaten in der Fließgewässermodellierung – Teil 1: Grundlagen und Verfahren“, Dezember 2015, 77 Seiten ISBN 978-3-88721-246-9 Ladenpreis: 75 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 60 Euro Entwurf Merkblatt DWA-M 543-2 „Geodaten in der Fließgewässermodellierung – Teil 2: Bedarfsgerechte Datenerfassung und -aufbereitung“, Dezember 2015 81 Seiten, ISBN 978-3-88721-248-3 Ladenpreis: 75 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 60 Euro Entwurf Merkblatt DWA-M 543-3 „Geodaten in der Fließgewässermodellierung – Teil 3: Aspekte der Strömungsmodellierung und Fallbeispiele“  

Dezember 2015, 39 Seiten
ISBN 978-3-88721-249-0
Ladenpreis: 47,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 38 Euro
Herausgeber und Vertrieb:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Vorhabensbeschreibung Aktualisierung des Merkblatts DWA-M 380 „Co-Vergärung in kommunalen Klärschlammfaulbehältern, Abfallvergärungsanlagen und landwirtschaftlichen Biogasanlagen“

Die DWA plant die Aktualisierung des Merkblatts DWA-M 380 „Co-Vergärung in kommunalen Klärschlammfaulbehältern, Abfallvergärungsanlagen und landwirtschaftlichen Biogasanlagen“. Die Co-Vergärung fester und flüssiger biogener Abfälle ist für die Betreiber von Vergärungsanlagen sowohl im wasserund abfallwirtschaftlichen, als auch im landwirtschaftlichen Bereich eine interessante Option. Freie Kapazitäten bestehender Anlagen lassen sich nutzen und zusätzliche Energie kann umweltverträglich erzeugt werden. Gleichzeitig bietet die Co-Vergärung biogener Abfälle wirtschaftliche Anreize für den Betreiber der Vergärungsanlage, aber auch für den Abfallproduzenten. Das Merkblatt DWA-M 380 mit Hinweisen zu den technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Co- Vergärung in kommunalen Kläranlagen, Bioabfallvergärungsanlagen und landwirtschaftlichen Biogasanlagen wurde vom DWA-Fachausschuss KEK-14 „Behandlung biogener Abfälle“ und dessen Arbeitsgruppe KEK-14.2 „Vergärung“ erarbeitet und erstmals in 2009 veröffentlicht. Es beschreibt einen für die genannten Bereiche aufeinander abgestimmten Mindeststandard, der im Rahmen der nun anstehenden Aktualisierung fortgeschrieben werden soll. Bei der Aktualisierung des Merkblatts werden zahlreiche fachübergreifende Fragestellungen im Fokus stehen, zu deren Bearbeitung vorgesehen ist, weitere DWA-Fachausschüsse als auch Vertreter anderer Fachverbände einzubeziehen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen spielen bei der Co-Vergärung eine besondere Rolle, da zahlreiche Schnittstellen des Wasser-, Abfall- und Immissionschutzrechts sowie umfangreiche Fachgesetze (z. B. zu Hygieneanforderungen) zu beachten sind. Weiterhin gelten neben den europäischen und nationalen Regelungen in vielen Bundesländern zusätzliche Vorgaben. Die Aktualisierung der komplexen rechtlichen Grundlagen wird daher wieder im engen fachlichen Austausch mit dem DWA-Fachausschuss RE- 4 „Rechtsfragen zu Kreislaufwirtschaft und Bodenschutz“ erfolgen. Die technischen Abschnitte zur Funktionsweise der Co-Vergärung und ihrer Eingliederung in den Anlagenbetrieb sollen unter anderem um Ausführungen zu möglichen Auswirkungen der Mitbehandlung von Co-Substraten auf die dem Gärprozess vor- und nachgelagerten Verfahrensstufen ergänzt werden (z. B. Entwässerbarkeit des Gärrückstands, bei Kläranlagen Rückbelastung der Abwasserreinigung). Weiterhin sollen Hinweise zur Bemessung der in einer Anlage einsetzbaren Co-Substratmengen entwickelt werden. Hierbei ist vorgesehen, den Bemessungsansatz zur Auslegung von Faulbehältern des Merkblatts DWA-M 368 „Biologische Stabilisierung von Klärschlamm“ zu berücksichtigen. Um die für die Stabilisierung von Klärschlämmen entwickelten verfahrenstechnischen Lösungen mit den bei der Vergärung von nachwachsenden Rohstoffen und Bioabfällen eingesetzten Techniken aufeinander abzustimmen, sollen bei der Bearbeitung der entsprechenden technischen Fragestellungen die für die Verfahrenstechnik der Klärschlammbehandlung zuständigen DWAFachausschüsse einbezogen werden. Weiterhin ist vorgesehen, die Auswirkungen des für den Gärrückstand bzw. Klärschlamm gewählten Entsorgungswegs auf das einsetzbare Spektrum der Co-Substrate bzw. auf die verfahrenstechnischen Erfordernisse der Gesamtanlage näher zu betrachten. Nicht im Fokus des Merkblatts DWAM 380 stehen jedoch detaillierte Fragen zur fachgerechten landwirtschaftlichen Verwertung oder thermischen Behandlung von Gärrückständen bzw. Klärschlämmen, da dieser Themenkomplex in anderen Publikationen behandelt wird. Insbesondere Mitglieder von DWAFachausschüssen mit fachlichen Schnittstellen zum Thema Co-Vergärung sind eingeladen, sich für die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe KEK-14.2 „Vergärung“, die die Aktualisierung des Merkblatts federführend durchführen wird, zu bewerben. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de  

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Vorhabenbeschreibung Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 375 „Technische Dichtheit von Membranspeichersystemen“

Die DWA plant ein Merkblatt DWAM 375 „Technische Dichtheit von Membranspeichersystemen“ zu erarbeiten. Biogasanlagen verfügen in aller Regel über ein Speichersystem, um das produzierte Biogas vor der Verwertung zwischenspeichern zu können. Schwankungen in der Biogasproduktion können somit gepuffert werden, bevor das Gas einer Verwertung z. B. in einem BHKW oder einer Anlage zur Aufbereitung und Einspeisung ins Gasnetz zugeführt wird. Im Fokus des neuen Merkblatts DWAM 375 „Technische Dichtheit von Membranspeichersystemen“ steht die Definition von Anforderungen, um die technische Dichtheit von Biogasspeichersystemen zu prüfen und zu bewerten, um folgend sachgerechte Maßnahmen festzulegen. Neben Anforderungen an die Ausführung und Dichtheit von Verbindungen, Anschlüssen oder Durchführungen einschließlich deren Prüfung bei Bau, Betrieb und Instandhaltung sind auch Aussagen zu angemessenen Permeationsraten, insbesondere der eingesetzten Membranwerkstoffe vorgesehen. Der Geltungsbereich des Merkblatts wird sich auf volumetrische Membranspeichersysteme erstrecken, die zumeist als Dachspeichersysteme, z. B. auf dem Fermenter, Nachgärer, oder Gärproduktlager ausgeführt werden oder aus einer Bodenplatte, die mit einer Membran überspannt ist, bestehen. Darüber hinaus wird das Merkblatt unter dem Aspekt der Dichtheit auch die Ausführung von Biogasspeichern als Membransack oder Gaskissen betrachten. Das Merkblatt soll insbesondere den mit Planung, Bau und Betrieb von Biogasspeichersystemen befassten Fachleuten konkrete technische Hinweise geben, wie die Speichersysteme auszuführen, zu prüfen und instand zu halten sind, um den Anforderungen an die technische Dichtheit gerecht zu werden. Das neue Merkblatt DWA-M 375 „Technische Dichtheit von Membranspeichersystemen“ wird im Rahmen der „Kooperation Biogas“ erarbeitet, die gemeinsam von der DWA, dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und dem Fachverband Biogas (FvB) partnerschaftlich getragen wird. Die Arbeiten erfolgen in der gemeinsamen DWA/ DVGW/FvB-Arbeitsgruppe „Technische Dichtheit von Membranspeichersystemen“, die seitens der DWA dem Fachausschuss KEK-8 „Biogas“ zugeordnet ist. Hinweise zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl E-Mail: reifenstuhl@dwa.de

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Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 920-2 - Bodenfunktionsansprache - Filter und Puffer für organische Schadstoffe

Die DWA stellt den Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 920-2 „Bodenfunktionsansprache - Teil 2: Filter und Puffer für organische Schadstoffe" öffentlich zur Diskussion.
Die technischwissenschaftliche Bewertung der Funktionen des Bodens und seiner möglichen Gefährdungen sind wichtige Bestandteile von einer Reihe von Planungsinstrumenten, die im Boden und Gewässerschutz zum Einsatz kommen. Im Mittelpunkt des Bodenschutzes stehen der Schutz seines natürlichen Filter und Puffervermögens sowie die Vermeidung schädlicher Bodenveränderungen. Diese Ziele sind auf nationaler Ebene unter anderem im Bundes-Bodenschutzgesetz und der Bundes-Bodenschutz und Altlastenverordnung verankert.
Vor diesem Hintergrund verfolgt die DWA mit der Arbeits- und Merkblattreihe zur Bodenfunktionsansprache das Ziel, allgemeingültige wissenschaftliche Grundlagen der Bewertungsmethoden zusammenfassend zu erläutern. Dabei werden sowohl verbindliche Verfahrensweisen der in den einzelnen Bundesländern einschlägig verwendeten Anleitungen herangezogen als auch Ergänzungen zu diesen Verfahren dargestellt, die durch aktuelle Forschungsergebnisse erforderlich wurden.
Die Ansprache und die Bewertung von Böden hat in der DWA eine lange Tradition. Die aktuelle Überarbeitung orientiert sich an der Systematik und den Vorgaben des Bundes-Bodenschutzgesetzes. Der vorliegende Teil 2 „Filter und Puffer für organische Schadstoffe" widmet sich der Fähigkeit von Böden, organische Schadstoffe zu retardieren wie auch durch abiotische und biotische Prozesse abzubauen.
Das Arbeitsblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe GB7.4 „Bodenfunktionsansprache" (Sprecherin: Prof. Dr. Friederike Lang) im DWA-Fachausschuss GB7 „Bodenschutz, Boden und Grundwasserverunreinigungen" (Obmann: Prof. Dr.
Bernd Lennartz) erstellt.

Frist zur Stellungnahme: Das Arbeitsblatt DWAA 9202 wird bis zum 31. Dezember 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl. Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872161
E-Mail: barion@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.
Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 920-2
„Bodenfunktionsansprache - Teil 2: Filter und Puffer für organische
Schadstoffe"
Oktober 2015, 48 Seiten
ISBN 978-3-88721-242-1 Ladenpreis: 53,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 42,80 Euro Herausgeber und Vertrieb
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 022 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Vorhabensbeschreibung und Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe GB-2.15 „Einflüsse der Gewässerunterhaltung auf Hydromorphologie und Ökologie"

Anlass
Sowohl begrenzte lokale Eingriffe als auch großräumige Unterhaltungsmaßnahmen an Fließgewässern haben häufig weit reichende Auswirkungen auf die Hydromorphologie eines Gewässers. Die Hydromorphologie bildet, zusammen mit dem eng verknüpften Sedimenthaushalt, die Basis für physikalische Habitatgrundlagen und steht in enger Wechselwirkung mit dem ökologischen Zustand des Gewässers.
Die Gewässerunterhaltung umfasst heute neben den traditionellen Aufgaben nach § 39, Absatz 4, 5 des WHG auch die Erhaltung und Förderung der ökologischen Funktionsfähigkeit, insbesondere des Lebensraumes von wild lebenden Tieren und Pflanzen. Die Abschätzung und Prognose der mit den Eingriffen verbundenen morphologischen und ökologischen Veränderungen ist eine entscheidende und gleichzeitig schwierige Komponente für die Machbarkeit, Planung und Nachhaltigkeit der Gewässerunterhaltung. Häufig stellt sich die Frage, ob eine Verbesserung ein zufälliges Ergebnis optimierter Unterhaltung ist oder eine geplante Entwicklung.

Aufgaben der neuen Arbeitsgruppe
Ziel dieser neuen Arbeitsgruppe soll sein, grundlegende Wirkungszusammenhänge, Wechselwirkungen sowie direkte und indirekte Auswirkungen der Gewässerunterhaltung auf die Hydromorphologie und deren Einflüsse auf die Ökologie darzustellen und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Es sollen konkrete Handlungsoptionen genannt, Widersprüche (z. B. Zulassen von mehr Morphodynamik kontra Stabilisierung durch z. B. harten Uferverbau und Fixierung) dargelegt und Grenzen erläutert werden. Die Arbeitsgruppe soll dazu beitragen, die Gewässerunterhaltung gezielt für einen verbesserten Zustand der Hydromorphologie und Ökologie einzusetzen und die Sensibilisierung in der Praxis für naturnahe Funktionen und Strukturen zu verbessern. Des Weiteren sollen Werkzeuge und Methoden, mit denen morphologische Entwicklungen infolge der Gewässerunterhaltung prognostiziert werden können, identifiziert und bereitgestellt werden. Verschiedene Fallbeispiele sollen praxisnah die Bedeutung der Hydromorphologie bei der Gewässerunterhaltung aufzeigen.

Ziel
Die Arbeitsgruppe GB2.15 „Einflüsse der Gewässerunterhaltung auf Hydromorphologie und Ökologie" im Fachaus
schuss GB2 „Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern" möchte mit diesem geplanten Merkblatt interessierte Fachleute aus Kommunen, Behörden, Verbänden, Institutionen, Ingenieurbüros sowie von Seiten der Anwender ansprechen.
Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWABundesgeschäftsstelle gerne entgegen.
Zur Mitarbeit in der AG sind Vertreter/innen von wissenschaftlichen Einrichtungen, Planungsbüros, Betreibern wasserwirtschaftlicher Anlagen, Mitarbeiter/innen von Gewässerunterhaltungspflichtigen und Behörden oder sonstige Interessierte eingeladen.

Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: schrenk@dwa.de www.dwa.de
 
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Erarbeitung eines DWA- Themenbands zu Anschlusskanälen und Grundstücksentwässerungsanlagen

Die DWA plant, einen Themenband mit dem Titel „Entwässerungspass - Beurteilung und Dokumentation des ordnungsgemäßen Zustandes von Anschlusskanälen und Grundstücksentwässerungsanlagen" zu erarbeiten.
Aufgrund der unterschiedlichen Landeswassergesetze, zugehöriger Verordnungen und der verschiedensten Vorgaben aus den kommunalen Abwassersatzungen existieren bundesweit keine einheitlichen Regelungen bezüglich der Nachweispflicht und Dokumentation neu erstellter bzw. überprüfter und gegebenenfalls sanierter Grundstücksentwässerungen. Da jedoch die technischen Regelwerke grundsätzlich gleich angewandt werden, bietet es sich an, erforderliche Standards für die Dokumentation und Bestätigung des ordnungsgemäßen Zustandes einer Grundstücksentwässerung auf Grundlage dieser technischen Regelwerke zu entwickeln. Somit können einheitliche Dokumente und Arbeitshilfen für die Zielgruppe zur Verfügung gestellt werden, die für alle Beteiligten transparent und überall anwendbar sind.
Die Erarbeitung des oben genannten DWA-Themenbandes zur Beurteilung und Dokumentation des ordnungsgemäßen Zustands von neu errichteten, bestehenden oder sanierten Grundstücksentwässerungen, der Arbeitshilfen zur Beurteilung und Vorlagen zur einheitlichen Dokumentation zur Verfügung stellt, soll in der neu zu gründenden Arbeitsgruppe ES6.6 „Dokumentation von Grundstücksentwässerungen" (Sprecher: Dipl. Ing. Tobias Rottmann) im Fachausschuss ES6 „Grundstücksentwässerung" (Obmann: Dipl. Ing. Klaus Platzbecker) erfolgen. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden gebeten, sich bei der DWA-Bundesgeschäftsstelle zu melden.

Hinweise für die Bearbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.
DWA Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126 Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de

 

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Aufruf zur Stellungnahme: Nachweiskonzept mit Teilsicherheitsbeiwerten für Staudämme und Staumauern - Entwurf Merkblatt DWA-M 542

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 542 „Nachweiskonzept mit Teilsicherheitsbeiwerten für Staudämme und Staumauern" vorgelegt, der hiermit öffentlich zur Diskussion gestellt wird.
Im Zuge der Einführung der europäischen Normen (Eurocodes) wurden mittlerweile die meisten Baunormen und Regelwerke hinsichtlich der Zuverlässigkeitsnachweise an das Konzept der Teilsicherheitsbeiwerte angepasst. Für Talsperren ist die Vorgehensweise bei der Erstellung von Tragfähigkeits- und Gebrauchstauglichkeitsnachweisen in DIN 19700-10:2004 und DIN 19700-11:2004 geregelt. Maßgebend ist hierbei Ab-schnitt 7 „Sicherheitsnachweise" in DIN 19700-11:2004. Es ist nachzuweisen, dass die vorgegebenen globalen Sicherheiten eingehalten werden. Im Abschnitt 7.1.2.1 wird zusätzlich die Anwendung des Nachweiskonzepts mit Teilsicherheitsbeiwerten zugelassen, wobei jedoch gefordert wird, dass dann ein Sicherheitsniveau erreicht werden muss, das demjenigen bei Ansatz von globalen Sicherheiten gleichwertig ist.
Bislang wurden für Absperrbauwerke von Talsperren die Tragfähigkeitsnach-weise ausschließlich nach dem Konzept mit Gesamtsicherheitsbeiwerten geführt. Um auch für Talsperren dem europäischen Konzept mit Teilsicherheitsbeiwerten gerecht zu werden, wurde im Rahmen der Erstellung dieses Merkblatts eine Vorgehensweise entwickelt, die es er-möglicht, auch für Staumauern und Staudämme Sicherheitsberechnungen unter Berücksichtigung von Teilsicherheitsbeiwerten entsprechend den Euro-codes durchzuführen.
Inwieweit zukünftig für Neubauten von Staumauern und Staudämmen sowie für bestehende Anlagen ein Konzept
mit Teilsicherheitsbeiwerten angewendet werden muss, ist durch die zuständigen Behörden zu regeln. Das Merkblatt kann dazu als Grundlage dienen.
In DIN 1054:2010, Unterabschnitt 12.1.1 sind Regelungen für Verkehrs-dämme sowie für zeitweise oder ständig wasserbelastete geschüttete Dämme und Deiche mit einer Höhe des maßgebenden Stauwasserspiegels von 15 m über dem luftseitigen Böschungsfuß enthalten. Unabhängig hiervon berücksichtigt dieses Merkblatt die besonderen Anforderungen bei Talsperren und enthält im Hinblick auf die Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit die notwendigen Regelungen.
Das Merkblatt behandelt Absperrbau-werke von Talsperren, die nach dem europäischen Konzept mit Teilsicherheitsbeiwerten bemessen bzw. nachgerechnet werden sollen. Es ist als ergänzendes Anwendungsdokument für DIN 19700-11:2004 (Talsperren) zu betrachten. Das Merkblatt gilt sowohl für Staudämme als auch für Staumauern.
Das Merkblatt kann auch für Absperr-bauwerke von Hochwasserrückhaltebecken und Pumpspeicherbecken verwendet werden, da in DIN 19700-12:2004 (Hochwasserrückhaltebecken) und DIN 19700-14:2004 (Pumpspeicherbecken) wiederum auf den hier maßgeblichen Teil 11 (Talsperren) verwiesen wird.
Für kleine Talsperren und kleine Hochwasserrückhaltebecken ist eine modifizierte Vorgehensweise im Merkblatt DWA-M 522 enthalten.
Für Sedimentationsbecken gemäß DIN 19700-15:2004 kann das Merkblatt sinngemäß angewandt werden. Es sind jedoch ergänzende Überlegungen erforderlich, die beispielsweise Unsicherheiten beim Ansatz der Eigenschaften des Sedimentationsmaterials (Wichte, Fest-stoffgehalt etc.) und beim grundsätzlichen Aufbau des Absperrbauwerks berücksichtigen.
Die DWA-Arbeitsgruppe WW-4.7 „Teilsicherheitskonzepte" im DWA-Fach-ausschuss WW-4 „Fluss- und Talsperren", einem gemeinsamen Fachgremium mit der deutschen Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) sowie dem Deutschen Talsperren Komitee (DTK), möchte mit diesem Merkblatt Eigentümer, Unterhaltungspflichtige und Betreiber der Anlagen, Aufsichtsbehörden sowie Wasserwirtschaftsverbände, Hochwasserschutz-Zweckverbände und Ingenieurbüros an-sprechen.
Frist zur Stellungnahme: Das Merk-blatt DWA-M 542 wird bis zum 30. November 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
E-Mail: schrenk@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.
Herausgeber und Vertrieb
DWA, Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef, Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Entwurf Merkblatt DWA-M 542 Nachweiskonzept mit Teilsicherheitsbei-werten für Staudämme und Staumauern,
September 2015, 21 Seiten ISBN 978-3-88721-257-5 Ladenpreis: 31 Euro
 
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Aufruf zur Stellungnahme: Gestaltung und Nutzung von Baggerseen Entwurf Merkblatt DWA-M 615

Bei der Gewinnung von Kies und Sand durch Abgrabungen unterhalb des
Grundwasserspiegels wird in das Grund-wasser irreversibel eingegriffen. Das Resultat sind künstliche Oberflächenwasserkörper, Baggerseen. Diese Gewässer können entweder zu „Wunden in der Landschaft" oder zu wertvollen Ersatzlebensräumen oder wichtigen Erholungs-gebieten für den Menschen werden. Entscheidend ist eine umfassende Planung, die von Anfang an nicht nur den Abbau des Rohstoffs, sondern auch die Wiedereinbindung und die Konzeption der Folgenutzung mit in die Gestaltung des Baggersees und seines Umfeldes einbezieht. Ebenso bedeutend ist die Sicherung einer guten Wasserbeschaffenheit im frei-gelegten Wasserkörper und im angrenzenden überdecken Grundwasser. Auch dieser Gesichtspunkt muss bereits vor Beginn der Abgrabung einfließen und in allen Phasen der Planung und Durchführung eine wesentliche Rolle spielen. Das Merkblatt macht sich zur Aufgabe aufzuzeigen, wo und wann während der vorbereitenden Planungen, der Auskiesung und der Realisierung der Nachnutzung Weichen gestellt werden müssen, um aus einer notwendigen Veränderung der
Landschaft ein möglichst positives Ergebnis werden zu lassen.
Dieses Merkblatt ist für eigenständige Baggerseen zusammengestellt worden, die durch Gewinnung von Sand und Kies im Grundwasserbereich entstehen und auf Dauer erhalten bleiben sollen. Dies schließt auch die Möglichkeit von Teil-verfüllungen mit ein. Dieses Merkblatt kann sinngemäß herangezogen werden für Seen, bei denen die genannten Bedingungen nur teilweise erfüllt sind, z. B. bei Seen, die wegen ihrer Verbindung zu einem Fließgewässer als dessen Teil an-zusehen sind, oder bei Seen älterer Abbauvorhaben, deren landschaftsgerechte Einbindung aus heutiger Sicht unbefriedigend ist. Seen, die durch eine Abgrabung von Braunkohle unter Absenkung des Grundwasserspiegels entstehen, sind aufgrund der speziellen Bedingungen nicht Gegenstand der Betrachtungen.
Die Kies- und Sandgewinnung dient der Bereitstellung von Baumaterial. Sie stellt daher einen bedeutsamen Faktor der Volkswirtschaft dar. Mit dem Kies- und Sandabbau ist andererseits immer ein Eingriff in Natur und Landschaft sowie die Wasserwirtschaft verbunden, so dass bei der Zulassung eines Abbauvor-habens stets die Forderungen des Natur- und Umweltschutzes zu berücksichtigen sind. Maßgeblich sind hierbei die Gesichtspunkte des Grundwasser- und Bodenschutzes, sowie des Landschafts- und Naturschutzes.
Das vorgelegte Merkblatt zeigt im Wesentlichen Möglichkeiten auf, wie im Falle einer grundsätzlichen Zustimmung für den Kies- und Sandabbau die Eingriffe in die Landschaft und in die wasserwirtschaftlichen Gegebenheiten des betroffenen Bereiches minimiert werden können. Es widmet der Wasserwirtschaft, und hier insbesondere dem Gewässerschutz, einen breiten Raum. In gleicher Weise werden die Gesichtspunkte des Naturschutzes und der Landschaftspflege angesprochen. Daneben ist versucht worden, unter Beachtung der Belange der Volkswirtschaft den Gesichtspunkten der Raumordnung, der Bauleitplanung und den Erholungs-bedürfnissen der Bevölkerung das gebührende Gewicht zu geben. Besonderer Wert ist dabei darauf gelegt worden, dass schon vor und während des Abbaus
rechtzeitig die Weichen für die angestrebte Folgenutzung gestellt werden.
Die DWA-Arbeitsgruppe GB-3.1 „Abgrabungsseen" will mit dem vorliegen-den Merkblatt eine Fortführung des mit vier Auflagen sehr erfolgreichen Vorgängerblattes, der DVWK-Regel 108 „Gestaltung und Nutzung von Baggerseen", zu-letzt 1992 erschienen, zur Verfügung stellen. Auch das neue Merkblatt soll als eine Informationshilfe zu den Grundsätzen von Abbau und Wiedereinbindung unter Berücksichtigung der Folgenutzung angesehen werden. Unverändert stehen vor allem der Gewässerschutz und die Raumplanung sowie landschafts-pflegerische Gesichtspunkte im Vorder-grund. Zusätzlich werden bau- und betriebstechnische Aspekte angesprochen. Weggefallen sind Anmerkungen zur öffentlich-rechtlichen Zulassung im Einzel-fall vor dem Hintergrund sehr unter-schiedlicher Landesgesetzgebungen und Erweiterung der grundsätzlichen Hin-weise zu den rechtlichen Vorgaben vom Raumordnungsverfahren bis hin zum Zulassungsverfahren.
Das Merkblatt soll Abbauunternehmen und Planungsbüros ebenso ansprechen wie die zuständigen Fachleute bei den Prüfungs- und Genehmigungsbehörden. Ebenso sollen die Natur- und Umweltorganisationen sowie weitere Beteiligte informiert werden, die gegebenen-falls bei einem Vorhaben zur Stellung-nahmen aufgefordert sind. Es sollen An-leitung und Anregungen für die Beurteilung von einschlägigen Anträgen geboten werden.

Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 615 wird bis zum 31. Oktober 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872 210
E-Mail: schrenk@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: http://www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Im DWA-Shop ist der Entwurf als Printversion oder als E-Book im PDF-Format erhältlich.
Herausgeber und Vertrieb
DWA Deutsche Vereinigung für Wasser-wirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
August 2015, 50 Seiten
ISBN 978-3-88721-235-3 Ladenpreis: 62 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 49,60 Euro
 
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Aufruf zur Mitarbeit Thematische Ausweitung der Arbeitsgruppe KEK-1.1 „Wertstoffrückgewinnung aus Abwasser und Klärschlamm"

Die DWA-Arbeitsgruppe KEK-1.1 „Wertstoffrückgewinnung aus Abwasser und Klärschlamm" des Fachausschusses KEK-1 „Zukunftstechnologien und übergreifende Fragestellungen" ist seit über 10 Jahren aktiv und hat u. a. zwei Arbeitsberichte in der Korrespondenz Abwasser, Ab-fall veröffentlicht. Gegenstand der Arbeit und der Berichte des KEK-1.1 war bislang ausschließlich die Rückgewinnung des Wertstoffes Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm und Klärschlammasche. So endet der zweite Arbeitsbericht von Ende des Jahres 2013 mit klaren Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise im B-reich der Phosphorrückgewinnung.
Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Themas, die sich nicht zuletzt an den aktuellen Bestrebungen der Bundesregierung zeigt, rechtliche Vorgaben zur Phosphorrückgewinnung zu erlassen, werden die Aktivitäten der Arbeitsgruppe im Bereich Phosphorrückgewinnunng durch die derzeitigen Mitglieder der Arbeitsgruppe fortgesetzt.
Neben Phosphor und anderen Nährstoffen sind im Abwasser bzw. Klär-schlamm jedoch auch weitere Wertstoffe enthalten. Hierzu gehören insbesondere Technologiemetalle und Seltene Erden.
Gerade die Industrieländer stehen in der Verantwortung, Recyclingpotenziale mit Hilfe moderner Technik auszuschöpfen, um die begrenzten natürlichen Vorräte, auch zugunsten von Ländern, denen diese Möglichkeiten nicht offen stehen, zu schonen. Zukünftig wird sich die Arbeits-gruppe daher verstärkt der Erfassung und Bewertung von Potenzialen und Technologien zur Rückgewinnung dieser Wertstoffe widmen, die mitunter sehr kurze statische Reichweiten aufweisen und/oder vergleichsweise teure Rohstoffe sind. Für die Ausweitung der Tätigkeiten in diesen Bereich sucht die Arbeitsgruppe nun personelle Unterstützung.
Klärschlamm" des Fachausschusses KEK-1 „Zukunftstechnologien und übergreifende Fragestellungen" ist seit über 10 Jahren aktiv und hat u. a. zwei Arbeitsberichte in der Korrespondenz Abwasser, Ab-fall veröffentlicht. Gegenstand der Arbeit und der Berichte des KEK-1.1 war bislang ausschließlich die Rückgewinnung des Wertstoffes Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm und Klärschlammasche. So endet der zweite Arbeitsbericht von Ende des Jahres 2013 mit klaren Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise im Bereich der Phosphorrückgewinnung.
Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Themas, die sich nicht zuletzt an den aktuellen Bestrebungen der Bundesregierung zeigt, rechtliche Vorgaben zur Phosphorrückgewinnung zu erlassen, werden die Aktivitäten der Arbeitsgruppe im Bereich Phosphorrückgewinnunng durch die derzeitigen Mitglieder der Arbeitsgruppe fortgesetzt.
Neben Phosphor und anderen Nährstoffen sind im Abwasser bzw. Klärschlamm jedoch auch weitere Wertstoffe enthalten. Hierzu gehören insbesondere Technologiemetalle und Seltene Erden.
Gerade die Industrieländer stehen in der Verantwortung, Recyclingpotenziale mit Hilfe moderner Technik auszuschöpfen, um die begrenzten natürlichen Vorräte, auch zugunsten von Ländern, denen die-se Möglichkeiten nicht offen stehen, zu schonen. Zukünftig wird sich die Arbeits-gruppe daher verstärkt der Erfassung und Bewertung von Potenzialen und Technologien zur Rückgewinnung dieser Wertstoffe widmen, die mitunter sehr kurze statische Reichweiten aufweisen und/oder vergleichsweise teure Rohstoffe sind. Für die Ausweitung der Tätigkeiten in diesen Bereich sucht die Arbeitsgruppe nun personelle Unterstützung.

Fachleute, die Erfahrung mit anderen Wertstoffen als Phosphor aufweisen und Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit in der Arbeitsgruppe haben, melden sich bitte mit kurzem themenbezogenen Lebenslauf bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Fachreferent Abteilung
Wasser- und Abfallwirtschaft Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-106 Fax 0 22 42/872-135
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de

 

 

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Überarbeitung der Merkblatts ATV-M 709 „Abwasser aus gentechnischen Produktionsanlagen und vergleichbaren Laboreinrichtungen"

Die Deutsche Vereinigung für Wasser-wirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) wird das Merkblatt „Abwasser aus gentechnischen Produktionsanlagen und vergleichbaren Laboreinrichtungen" (ATV-M 709) von September 1996 über-arbeiten.
Das bisherige Merkblatt behandelt vorwiegend Abwasser aus gentechnischen Produktionsanlagen. Es fehlt bis-lang ein zusammenfassender Überblick über Art und Menge des in unterschiedlichen Laboratorien anfallenden Abwassers sowie Regelungen hinsichtlich einer evtl. erforderlichen Vorbehandlung. Lediglich einzelne Spezialbereiche (z. B. medizinische Laboratorien) sind in branchenspezifischen Merkblättern (z. B. DWA-M 775 „Abwasser aus Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen") berücksichtigt. Ansonsten gibt es zu Laborabwasser weder technische Regeln noch spezifische Rechtsvorschriften. Die für die öffentliche Abwasserbeseitigung relevanten Stoffe aus Labors sind häufig nicht bekannt, daher fehlen auch Konzepte zu einer gegebenenfalls erforderlichen Vorbehandlung.
Ein umfassendes Merkblatt „Laborabwasser" ist deshalb für alle Adressaten eine wertvolle Hilfestellung. Das bisherige Merkblatt soll um abwasserspezifische
Festlegungen für weitere, häufig anzutreffende Laborbereiche erweitert werden:
●● Forschung und Lehre in den Naturwissenschaften (Schulen, Hochschulen etc.)
●● Chemische Analytik, Umweltanalytik
●● Zahntechnik
●● pharmazeutische Forschung und Analytik
●● medizinische Forschung und Diagnostik
Ziel sollte es z. B. sein, den Anwender des Merkblattes in die Lage zu versetzen, in einem Labor gezielte Fragen nach der Verwendung bestimmter abwasserrelevanter Stoffe oder nach labortypischen, abwasserrelevanten Verfahren zu stellen, um so die Abwasserrelevanz besser ein-schätzen zu können.
Im Rahmen der Überarbeitung von
ATV-M 709 sollen zudem die bisherigen Regelungen auf Aktualität überprüft werden. Darüber hinaus ist der rechtliche Teil zu überarbeiten.
Das Merkblatt richtet sich an Betreiber von Laboreinrichtungen, Planer, betroffene Kläranlagenbetreiber und Genehmigungs- und Überwachungsbehörden sowie sonstige der in der Praxis stehenden betroffenen Fachleute.
Die Überarbeitung erfolgt in einer neu einzurichtenden Arbeitsgruppe AG IG-2.33 „Abwasser aus Laboreinrichtungen" unter der Leitung von Herrn Dipl.-Ing. Veit Flöser, Hannover. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist Ende 2018 vorgesehen.

Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.
DWA-Bundesgeschäftsstelle,
Dipl.-Ing. Iris Grabowski,
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-102 Fax 0 22 42/872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de

 

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Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 377 (Entwurf): Biogas-Speichersysteme - Membranabdeckungen

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 377 „Biogas-Speichersysteme - Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit und Tragfähigkeit von Membranabdeckungen" vorgelegt und bittet die Fach-welt um Stellungnahme.

Biogasanlagen verfügen in aller Regel über ein Speichersystem, um das produzierte Biogas vor der Verwertung zwischenspeichern zu können. Schwankungen in der Biogasproduktion können so gepuffert werden, und die Verwertung des Biogases - zum Beispiel in einem Blockheizkraftwerk - kann in gewissem Umfang dem Energiebedarf angepasst werden.

Auf landwirtschaftlichen Biogasanlagen haben sich insbesondere einschalige und zweischalige integrierte Dachspeichersysteme etabliert, die auf Fermentern, Nachgärern oder Gärrestelagern montiert sein können. Diese Speichersysteme finden inzwischen auch auf Kläranlagen oder abfallwirtschaftlichen Biogasanlagen Anwendung.
Das vorliegende Merkblatt gibt Planern, Betreibern und Sachverständigen praxisorientierte Leitlinien für die Auslegung und den sicheren Betrieb dieser Dachspeichersysteme. Es werden Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit und die Tragfähigkeit des Membranabdeckungssystems definiert, einschließlich der Anbindung an die Behälterkonstruktion. Den Schwerpunkt des Merkblatts bilden zum einen die technischen Hin-weise für einen fachgerechten statischen Nachweis der ständigen Lasten wie Eigengewicht, Vorspannung und Systemdruck und zum anderen regionale Wind- und Schneelasten oder geeignete Abminderungsfaktoren hinsichtlich der Materialeigenschaften für die Berechnung der Standfestigkeit.
Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA entgegen. Das Merkblatt DWA-M 377 wird bis zum 30.
September 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen bitte schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Josefine Dahmen
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-106
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA direkt eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort und unter
http://de.dwa.de/themen.html ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Der Entwurf kann außerdem im DWA-Shop als Printversion oder digital erworben werden.
Herausgeber und Vertrieb:
DWA, Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef; Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Merkblatt DWA-M 377 (Entwurf) „Biogas-Speichersysteme - Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit und Tragfähig-keit von Membranabdeckungen" Juli 2015, 33 Seiten
ISBN 978-3-88721-237-7 Ladenpreis: 41 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 32,80 Euro

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Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 149-6 (Entwurf): Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden -Prüfung mit Wasser, Luft-über- und Unterdruck

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWAM 1496 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 6: Prüfung bestehender Entwässerungssysteme mit Wasser, Luftüber- und Unterdruck" vorgelegt und bittet die Fachwelt um Stellungnahme.
Es ist nicht nur ein Gebot der Vorsorge, sondern eine Notwendigkeit, dass Abwasserleitungen, -kanäle und Schächte nach dem Stand der Technik „dicht" sind. Andererseits sollten aus wirtschaftlichen Gründen Sanierungen vorrangig bei umwelttechnisch relevanten Schadstellen erfolgen. Nur so können die verfügbaren Mittel und Kapazitäten mit sinnvollen Prioritäten eingesetzt werden.

Das neue Merkblatt DWAM 1496 soll das Merkblatt ATVM 1436 „Inspektion, Instandsetzung, Sanierung und Erneuerung von Abwasserkanälen und -leitungen - Teil 6: Dichtheitsprüfungen bestehender, erdüberschütteter Abwasserleitungen und -kanäle und Schächte mit Wasser, Luftüber- und Unterdruck" vom Juni 1998 ersetzen. Es ist Teil der Arbeits- und Merkblattreihe DWAA/M 149 zur Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden.

Das Merkblatt gilt für die Prüfung von in Betrieb befindlichen, erdüberschütteten, als Freispiegelleitungen betriebenen Abwasserleitungen und -kanälen einschließlich der Schächte mit den Prüfmedien Wasser und Luft. Die im Merkblatt definierten Kriterien dienen der Beurteilung des Handlungsbedarfs von in Betrieb befindlichen Entwässerungssystemen. Kriterien für Prüfungen an Abwasserleitungen und -kanälen sowie an Schächten in Wassergewinnungsgebieten legt das Arbeitsblatt DWAA 142 fest.

Die optische Inspektion (DIN EN 135082 in Verbindung mit dem Merkblatt DWAM 1492) kann Aussagen zur Dichtheit nur in begrenztem Umfang liefern. So bedingen sichtbare Schäden nicht immer eine mangelnde Dichtheit. Andererseits sind undichte Stellen, insbesondere im Bereich von Rohrverbindungen, kaum visuell erkennbar. Daher ist zur Festlegung von Sanierungsprioritäten gegebenenfalls eine ergänzende Prüfung mit einem Druckmedium sinnvoll.
Für die Festlegung sinnvoller Sanierungsprioritäten wurden im vorliegenden Merkblatt zwei Prüfkriterien definiert. Prüfkriterium I basiert auf den vorherigen Regelungen in ATVM 1436. Das zusätzliche Prüfkriterium II bezieht neben der Ökologie die Wirtschaftlichkeit in die Betrachtung mit ein. Hier wurde auf der Basis einer fiktiven zulässigen Leckagegröße (4 mm Leckagedurchmesser je Rohrverbindung und 2,5 m Rohrlänge bei DN 300 bis DN 500) ein Grenzwert für die Wasserzugabewerte bzw. die Druckdifferenz bei der Prüfung mit Luftüber bzw. -unterdruck berechnet. Bei Nichteinhaltung des Prüfkriteriums II ist ein kurzfristiger Handlungsbedarf angezeigt.
Wenn für den konkreten Einzelfall die Entscheidung getroffen wurde, dass der Zustand von in Betrieb befindlichen Netzen mittels Druckprüfung beurteilt werden soll, wird die Anwendung der in diesem Merkblatt definierten Kriterien zur Beurteilung des Handlungsbedarfs angeraten.

Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen als auch an Firmen, die mit der Zustandsbeurteilung betraut werden.

Das Merkblatt DWAM 1496 wird bis zum 30. September 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
E-Mail: berger@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DW direkt eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort und unter
http://de.dwa.de/themen.html ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinter-legt. Der Entwurf kann außerdem im DWA-Shop als Printversion oder digital erworben werden.
Herausgeber und Vertrieb:
DWA, Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef; Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
DWA-M 149-6 (Entwurf) „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von
Gebäuden - Teil 6: Prüfung bestehender
Entwässerungssysteme mit Wasser,
Luftüber- und Unterdruck", Juli 2015
28 Seiten, ISBN 978-3-88721-241-4 Ladenpreis: 37,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 30 Euro

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Aufruf zur Stellungnahme: Merkblatt DWA-M 119 (Entwurf): Risikomanagement in der kommunalen Überflutungsvorsorge - Bewertung von Überflutungsrisiken

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 119 „Risikomanagement in der kommunalen Überflutungsvorsorge - Analyse von Überflutungsgefährdungen und Schadenspotenzialen zur Bewertung von Überflutungsrisiken" vorgelegt und bittet die Fachwelt um Stellungnahme.

In den zurückliegenden Jahren haben lokal auftretende Starkniederschläge mehrfach schwere Überflutungen mit erheblichen Sachschäden verursacht. Die große Relevanz derartiger Überflutungs-ereignisse wird durch die mögliche Zunahme von Starkregen infolge des Klima-wandels verstärkt. Gleichzeitig rücken die Ungewissheiten bei den Planungsgrundlagen und Eingangsgrößen zur maßgeblichen Niederschlagsbelastung stärker in den Fokus. Diese Sachverhalte bedingen eine Neuorientierung der bis-lang auf bestimmte statistische Wiederkehrzeiten ausgerichteten Bemessungs-ansätze und Nachweiskriterien.

Das Merkblatt DWA-M 119 befasst sich mit der Analyse der Überflutungsgefährdung und des Schadenspotenzials zur Bewertung der daraus resultierenden Überflutungsrisiken durch lokale Stark-regen in Bezug auf kommunale Entwässerungssysteme. Es baut unmittelbar auf den Vorgaben und Empfehlungen der Norm DIN EN 752 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden" sowie des Arbeitsblatts DWA-A 118 „Hydraulische Bemessung und Nachweis von Entwässerungssystemen" zur hydraulischen Leistungsfähigkeit dieser Systeme auf.
Es enthält Erläuterungen, Empfehlungen und Hinweise zur methodisch fundierten Bearbeitung der Überflutungs-problematik mit Erarbeitung qualifizierter Planungsgrundlagen zur Entwicklung wirkungsvoller, wirtschaftlich vertretbarer notwendiger Schutzmaßnahmen.

Entsprechend dem Anwendungsbereich des Arbeitsblatts DWA-A 118 und abweichend vom Gültigkeitsbereich der DIN EN 752 gelten die Ausführungen in erster Linie für öffentliche Entwässerungssysteme. Sie gelten im übertragenen Sinne auch für Bewertungen der Überflutungsgefährdung größerer privater Flächeneinheiten (Gewerbe- und Industriebetriebe, Wohnanlagen etc.).

Das Merkblatt richtet sich sowohl an planende Ingenieure, kommunale Entwässerungsbetriebe und fachlich zuständige Behörden als auch an die mit der Risikokommunikation befassten oder von ihr angesprochenen Gruppen, wie zum Beispiel:
●● kommunalpolitische Entscheidungs- und Funktionsträger
●● kommunale Fachplanungsstellen,
Ämter und Betriebe
●● betroffene (regionale) Planungsverbände, Straßenbaulastträger, Verkehrsbetriebe
●● Grundstückseigentümer, Kanalanschlussnehmer.

Das Merkblatt DWA-M 119 wird bis zum 30. September 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen bitte schriftlich, möglichst in digitaler Form, an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
E-Mail: berger@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA direkt eingesehen werden: www. dwa.de/dwadirekt. Dort und unter http://de.dwa.de/themen.html ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Der Entwurf kann außerdem im DWA-Shop als Printversion oder digital erworben werden.

Herausgeber und Vertrieb:
DWA, Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef; Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Merkblatt DWA-M 119 (Entwurf)
„Risikomanagement in der kommunalen
Überflutungsvorsorge - Analyse von
Überflutungsgefährdungen und
Schadenspotenzialen zur Bewertung von
Überflutungsrisiken", Juli 2015
40 Seiten, ISBN 978-3-88721-243-8 Ladenpreis: 47,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 38 Euro

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Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 269 „Prozessmessgeräte für Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff in Abwasserbehandlungsanlagen"

Das Merkblatt DWA-M 269 „Prozessmessgeräte für Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff in Abwasserbehandlungsanlagen" vom März 2008 soll durch die neu zu konstituierende DWA-Arbeitsgruppe KA-13 .1 „Prozessmessgeräte für Stick-stoff, Phosphor und Kohlenstoff in Abwasserbehandlungsanlagen" (Sprecher: Dr.-Ing . Peter Baumann) im Fachausschuss KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen" (Obmann: Dr.-Ing. Frank Obenaus) überarbeitet werden. Anlass zur
Überarbeitung des Merkblatts sind neuere Entwicklungen, die sich gegenüber dem Stand der Technik bei der Erstellung des derzeitig gültigen Merkblatts ergeben haben.
Das Merkblatt befasst sich mit Prozessanalysegeräten zur Erfassung von Stickstoff- und Phosphorverbindungen sowie der organischen Kohlenstoffbelastung in Abwasserbehandlungsanlagen. Es soll alle im Bereich der Prozessmess-technik von Kläranlagen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen und Firmen ansprechen.
An der Mitarbeit interessierte Fach-leute werden gebeten, sich an die Bundesgeschäftsstelle der DWA zu wenden, die auch gerne Hinweise für die Bearbeitung entgegennimmt. Der Bearbeitungs-zeitraum ist von Mitte 2015 bis Ende 2016 geplant.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr. agr. Stefanie Budewig
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144 Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: budewig@dwa.de  

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Ihre Erfahrung ist gefragt! Überprüfung des DWA-Regelwerkes

Wer mit DWA-Arbeits- und Merkblättern arbeitet, verlässt sich darauf, dass der In-halt stets aktuell ist. Damit der Anwender dies auch mit gutem Gewissen kann, sieht das Arbeitsblatt DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des DWA-Regel-werkes" (Januar 2008) regelmäßige Prüfungen auf Aktualität vor; spätestens nach fünf Jahren (DWA-A 400:4 .6) .
Seit einiger Zeit erscheinen deshalb regelmäßig Informationen darüber, welche Arbeits- und Merkblätter aufgrund ihres Alters einer Prüfung zu unterziehen sind, zuletzt im November 2014.
In Tabelle 1 finden Sie alle Arbeits- und Merkblätter, die seit dem letzten Aufruf das Alter von 5, 10, 15, und 20 Jahren überschritten haben. Dabei haben wir nicht unterschieden, ob die Überarbeitung bereits aufgenommen wurde oder nicht, denn auch Hinweise zu Papieren, an denen bereits gearbeitet wird, sind wichtig
Bitte teilen Sie uns mit, welche Erfahrungen Sie bei der Anwendung der aufgelisteten Arbeits- und Merkblätter gesammelt haben. Welche Papiere können unverändert beibehalten werden? Wo sehen Sie Überarbeitungsbedarf? Gibt es in den genannten Papieren Passagen, die schwer verständlich oder nicht eindeutig sind?
Ihre Anregungen sind willkommen! Schreiben Sie uns!

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geol. Bettina Mayer
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: mayer@dwa.de

 

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Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 302 „Klärschlammdesintegration" liegt als Gelbdruck vor

Im Rahmen des DWA-Regelwerks liegt das Merkblatt DWA-M 302 „Klärschlammdesintegration" als Gelbdruck vor. Alle Verfahren zur Desintegration basieren darauf, im Rohschlamm enthaltene Strukturen bzw. (Mikro-)Organismen zu zerstören (zu desintegrieren). Dadurch werden die Schlammeigenschaften verändert und die Inhaltsstoffe der Zellen den biochemischen Abbauprozessen der Faulung besser zugänglich gemacht. Meist ist das Ziel, den Schlamm weitgehender zu stabilisieren bzw. zu mineralisieren, sodass eine höhere Bio-gasausbeute erzielt und die Schlamm-masse verringert wird. Darüber hinaus zeigt die Desintegration auch in anderen Bereichen positive Effekte, wie beispiels-weise bei der Bekämpfung von Schaumproblemen.
Ende der 1990er-Jahre war das Verfahren noch weitgehend unbekannt und Gegenstand intensiver Forschungen. Heute hat sich die Desintegration mit verschiedenen Verfahrensvarianten bereits auf einer Vielzahl von Kläranlagen etabliert. Vor diesem Hintergrund hat die DWA-Arbeits-gruppe KEK-1 .6 „Klärschlammdesintegration" das gleichnamige nun im Entwurf vorliegende Merkblatt DWA-M 302 erarbeitet. Das Merkblatt gibt einen Über-blick der zahlreichen Desintegrationsverfahren und unterstützt Planer und Betreiber, die verschiedenen Techniken hin-sichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Anwendbarkeit unter den Rahmenbedingungen einer konkreten Kläranlage ein-schätzen zu können. Hierbei bilden Fragen der Energieeffizienz und der Wirtschaftlichkeit einen Schwerpunkt des Merkblatts. Darüber hinaus werden Hin-weise für den praktischen Betrieb von Anlagen zur Klärschlammdesintegration gegeben.
Der Entwurf des Merkblatts DWA- M 302 „Klärschlammdesintegration" wird bis zum 31. Juli 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Josefine Dahmen
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: dahmen@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA-direkt www.dwa.de/dwadirekt eingesehen werden. Dort und unter http://de.dwa.de/themen.html ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt.
Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Print-version oder digital käuflich erworben werden.
Entwurf Merkblatt DWA-M 302
„Klärschlammdesintegration"
Mai 2015, 80 Seiten
ISBN 978-3-88721-227-8 Ladenpreis: 75 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 60 Euro Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Erarbeitung von DWA-M 135-1:

Zusätzliche technische Vertragsbedingungen - Kanalbau in offener Bauweise
In der Arbeitsgruppe ES-5.1 „Allgemeine Richtlinien für den Bau von Entwässerungsanlagen" (Sprecher: Dipl.¬Ing. Jörg Henning Werker) im Fachausschuss ES-5 „Bau" (Obmann: Dipl.¬Ing. Jörg Henning
Werker) soll das Merkblatt DWA-M 135-1 „Zusätzliche technische Vertragsbedingungen (ZTV) für Entwässerungssysteme - Teil 1: Kanalbau in offener Bauweise" erarbeitet werden. Die Arbeitsgruppe ES-5.1 hat nach intensiver Prüfung die Machbarkeit von ZTVen bestätigt und schlägt vor, das Regelwerk zum Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen um ZTVen zu ergänzen.
Derzeit werden von vielen ausschreibenden Stellen individuell formulierte ZTVen für die Vertragsunterla¬gen von Maßnahmen des offenen Kanalbaus verwendet. Dadurch existieren viele unterschiedliche Formulierungen und Beschreibungen für gleiche Anforderungen oder Sachverhalte, die von den Vertragspartnern unterschiedlich interpretiert werden. Einheitliche ZTVen sollen für Auftraggeber und Auftragnehmer zukünftig die Vertragsgestaltung vereinfachen und vereinheitlichen.
An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden gebeten, sich bei der DWA-Bundesgeschäftsstelle zu melden. Diese
nimmt auch Hinweise für die Bearbeitung gerne entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126 Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de
 
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Aktualisierung des Merkblatts DWAM 379 „Klärschlammtrocknung"

Der DWAFachausschuss KEK3 „Energetische Verwertung und thermische Behandlung" hat im Februar 2004 die erste Auflage des Merkblatts DWAM 379 „Klärschlammtrocknung" veröffentlicht. Inzwischen hat nicht nur die technische Entwicklung wesentliche Neuerungen mit sich gebracht. Der Wegfall der Entsorgungsoption der Deponierung sowie die zunehmenden Einschränkungen bei der landwirtschaftlichen und landschaftsbaulichen Verwertung führen für die Entsorgung von Klärschlämmen zu veränderten Rahmenbedingungen, die den Bau von Trocknungsanlagen wieder stärker in den Fokus rücken lassen. Denn mit dem Verfahren der Trocknung wird die Vielfalt und Flexibilität der Entsorgungsoptionen erweitert, da der getrocknete Schlamm wesentliche Vorteile hinsichtlich Lagerung, Transport, Umschlag und Einsatzfähigkeit als Ersatzbrennstoff in verschiedenen Verbrennungsanlagen aufweist. So führt die Trocknung von Klärschlamm zu einer weitgehenden Gewichts und Volumenreduktion sowie zur Erzeugung eines heizwertreichen Brennstoffs. Je nach gewähltem Trocknungsverfahren und Trocknungsgrad kann ein hygienisch unbedenkliches lager und transportfähiges Gut erzeugt werden, wodurch sich der Fächer der nachfolgenden Behandlungs und Entsorgungsmöglichkeiten verbreitert.
Vor diesem Hintergrund hat der Fachausschuss KEK3 beschlossen, die Arbeitsgruppe KEK3.1 „Klärschlammtrocknungsanlagen" zu reaktivieren, um das Merkblatt DWAM 379 grundlegend zu überarbeiten. Die im Merkblatt zusammengefassten technischen Ausführungen zu den etablierten Verfahren der Klärschlammtrocknung sollen dabei gemäß dem Stand der Technik aktualisiert werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, das Merkblatt um Ausführungen zu den inzwischen stärker verbreiteten Verfahren der solaren oder thermosolaren Trocknung zu ergänzen.
Um den Mitgliederkreis der Arbeitsgruppe KEK3.1 „Klärschlammtrocknung" kompetent zu erweitern, werden Kolleginnen oder Kollegen gesucht, die die Arbeiten zur genannten Thematik ehrenamtlich mitgestalten wollen. Dabei sollten Bewerber sowohl mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sein als auch umfangreiche Praxiserfahrungen einbringen können. Neben vertieften Kenntnissen der Verfahrenstechniken der Klärschlammtrocknung ist auch Interesse für die im Zusammenhang stehenden rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte erwünscht.

Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdeganges bei:
DWABundesgeschäftsstelle
Dipl.Ing. Reinhard Reifenstuhl
TheodorHeussAllee 17
53773 Hennef
EMail: reifenstuhl@dwa.de

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Neue Arbeitsgruppe BIZ11.1 „Dezentrales Abwassermanagement in Entwicklungs und Schwellenländern"

Eines der weltweit angestrebten Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG 6.3) für den Zeitraum 2015 bis 2030 richtet sich erstmals auf die Abwasserbehandlung. Zur Umsetzung dieses SDG werden in den kommenden 15 Jahren gerade in Entwicklungs und Schwellenländern komplementär zu den üblichen Lösungen der
Entwässerungskanalisation und zentralen Abwasserbehandlung nach europäischen Standards verstärkt auch kleinere, dezentrale Systemlösungen für bis zu 5000 E implementiert werden.
Die DWA beabsichtigt, die deutsche und internationale Entwicklungszusammenarbeit beim Ausbau der dezentralen Abwasserwirtschaft mit einem englischsprachigen DWAThemenband, Arbeitstitel „Dezentrales Abwassermanagement in Entwicklungs und Schwellenländern", zu unterstützen. Dazu wird sich im FA BIZ11 „Internationale Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft" die neue Arbeitsgruppe BIZ11.1 „Dezentrales Abwassermanagement in Entwicklungs und Schwellenländern" konstituieren.
Die neue DWAArbeitsgruppe wird die deutschen und internationalen Erfahrungen der Abwasserwirtschaft bis 5000 E analysieren und für den internationalen Markt aufbereiten sowie geeignete, mittelfristig umsetzbare Verfahren dezentraler Abwasserbehandlung in Entwicklungs und Schwellenländern aufzeigen. Die Arbeitsergebnisse bieten Entscheidungsträgern, Firmen, Entwicklungsbanken und Institutionen der Aus und Weiterbildung eine praxisnahe Orientierung bei der Umsetzung nachhaltiger kommunaler Daseinsvorsorge in anderen Kulturräumen. Sie dienen so zukünftig auch als Referenz für Projekte im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und Forschung.
An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden gebeten, sich bei der DWABundesgeschäftsstelle bis zum 10. April 2015 zu melden. Weitere Hinweise und Aufruf zur Mitarbeit
Neue Arbeitsgruppe BIZ11.1 „Dezentrales Abwassermanagement in Entwicklungs und Schwellenländern"
Eines der weltweit angestrebten Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG 6.3) für den Zeitraum 2015 bis 2030 richtet sich erstmals auf die Abwasserbehandlung. Zur Umsetzung dieses SDG werden in den kommenden 15 Jahren gerade in Entwicklungs und Schwellenländern komplementär zu den üblichen Lösungen der
Entwässerungskanalisation und zentralen Abwasserbehandlung nach europäischen Standards verstärkt auch kleinere, dezentrale Systemlösungen für bis zu 5000 E implementiert werden.
Die DWA beabsichtigt, die deutsche und internationale Entwicklungszusammenarbeit beim Ausbau der dezentralen Abwasserwirtschaft mit einem englischsprachigen DWAThemenband, Arbeitstitel „Dezentrales Abwassermanagement in Entwicklungs und Schwellenländern", zu unterstützen. Dazu wird sich im FA BIZ11 „Internationale Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft" die neue Arbeitsgruppe BIZ11.1 „Dezentrales Abwassermanagement in Entwicklungs und Schwellenländern" konstituieren.
Die neue DWAArbeitsgruppe wird die deutschen und internationalen Erfahrungen der Abwasserwirtschaft bis 5000 E analysieren und für den internationalen Markt aufbereiten sowie geeignete, mittelfristig umsetzbare Verfahren dezentraler Abwasserbehandlung in Entwicklungs und Schwellenländern aufzeigen. Die Arbeitsergebnisse bieten Entscheidungsträgern, Firmen, Entwicklungsbanken und Institutionen der Aus und Weiterbildung eine praxisnahe Orientierung bei der Umsetzung nachhaltiger kommunaler Daseinsvorsorge in anderen Kulturräumen. Sie dienen so zukünftig auch als Referenz für Projekte im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und Forschung.
An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden gebeten, sich bei der DWABundesgeschäftsstelle bis zum 10. April 2015 zu melden. Weitere Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nehmen wir gerne entgegen.
DWABundesgeschäftsstelle
Dipl.Geol. Roland Knitschky
TheodorHeussAllee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872214
EMail: knitschky@dwa.de

 

 

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf zum Arbeitsblatt DWAA 792 „Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) - JGSAnlagen" liegt vor

Jauche, Gülle, Silagesickersäfte sind wertvolle Wirtschaftsdünger für den landwirtschaftlichen Betrieb. Sie können aber bei nicht sachgemäßem Lagern oder Abfüllen die Gewässer gefährden. JGSAnlagen müssen deshalb gemäß § 62 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) so beschaffen sein und so errichtet, unterhalten, betrieben und stillgelegt werden, dass der bestmögliche Schutz der Gewässer vor nachteiligen Veränderungen ihrer Eigenschaften erreicht wird.
Mit dem Entwurf der Technischen Regel wassergefährdender Stoffe 792 (TRwS 792) „JGSAnlagen" werden erstmals bundeseinheitliche Konkretisierungen für die Errichtung, den Betrieb und die Überwachung von neuen Anlagen zum Lagern und Abfüllen von Jauche, Gülle, Silagesickersaft und Festmist der Fachöffentlichkeit zur Stellungnahme vorgelegt. Für bestehende JGSAnlagen, die nicht entsprechend dem künftigen Anforderungsniveau der TRwS 792 für Neuanlagen ausgebildet sind, werden Lösungen aufgezeigt, mit denen der bestmögliche Schutz dennoch gegeben ist.
Mit dem Entwurf der TRwS 792 „JGSAnlagen" werden vorhandene technische Regelungen aus den landesrechtlichen Vorschriften über Lager und Abfüllanlagen für Jauche, Gülle und Silagesickersäfte auf Basis der Vorgaben der Verordnung für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) harmonisiert. Dabei werden die aktuellen Erkenntnisse und Regelwerke über Werkstoffe und Bauarten sowie die Fortentwicklung der traditionellen Bauweisen ebenso berücksichtigt wie die Erfahrungen mit Schadensfällen an bestehenden Anlagen und deren Ursachen.
Einheitliche wasserrechtliche technische Regeln sind für die Umsetzung der wasserrechtlichen Anforderungen erforderlich, um den Betroffenen eine bundeseinheitliche Planungs und Handlungsgrundlage und Rechtssicherheit zu gegeben.
Der Gelbdruck der TRwS 792 ist auf Grundlage der BundesratsDrucksache 77/14 einschließlich des Beschlusses des Bundesrates vom 23. Mai 2014 erarbeitet worden. Da die Annahme des Beschlusses des Bundesrates durch die Bundesregierung zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht erfolgt ist, gelten die landesrechtlichen Vorschriften über Lager und Abfüllanlagen für Jauche, Gülle und Silagesickersäfte weiter.
Die TRwS 792 soll als DWAArbeitsblatt veröffentlicht werden und den Charakter einer allgemein anerkannten Regel der Technik im Sinne § 62 Absatz 2 WHG besitzen. Sie richtet sich insbesondere an Behörden, Landwirte, Fachbetriebe, Hersteller, Planer und Sachver
ständigenorganisationen, die von der Thematik „JGSAnlagen" berührt sind.
Die Festlegungen der TRwS 792 sollen grundsätzlich ebenfalls für Anlagen zum Lagern von Gärsubstraten und Gärresten sowie zugehörige Abfüllanlagen in landwirtschaftlichen Biogasanlagen gelten. Hiervon abweichende spezifische Besonderheiten werden in der sich noch in Erarbeitung befindlichen TRwS 793 „Biogasanlagen" geregelt.
Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWABundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWAA 792 wird bis zum 15. Juni 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:
DWABundesgeschäftsstelle
Dipl.Ing. Iris Grabowski
TheodorHeussAllee 17, 53773 Hennef
EMail: grabowski@dwa.de Fax 0 22 42/872184
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWAEntwurfsportal unter DWAdirekt eingesehen werden: www.dwa.de/dwa-direkt

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Entwurf des Arbeitsblatts DWAA 268 „Automatisierung von einstufigen Belebungsanlagen" liegt vor

Durch hohe Anforderungen an die Nährstoffelimination sind zur Einhaltung von Überwachungswerten geeignete Steuerungs und Regelungsstrategien notwendig; die Automatisierung gewinnt hierdurch weiter an Bedeutung. Dies gilt, unabhängig von der Größe der Abwasserbehandlungsanlagen, ebenso für Zielvorgaben zur Erhöhung der Energieeffizienz, zur Reduzierung des Personalaufwands oder der Kosten für die Abwasserabgabe. Im neu erarbeiteten Arbeitsblatt DWAA 268 wurden maßgebliche Inhalte des DWARegelwerks zur Automatisierung verschiedener Teilprozesse integriert und mit einem Schwerpunkt auf Steuerungs und Regelungskonzepten unter Berücksichtigung der Praxis dargestellt.
Die DWAArbeitsgruppe KA13.4 „Automatisierung von einstufigen Belebungsanlagen" und der DWAFachausschuss KA13 „Automatisierung von Kläranlagen" haben daher in diesem Arbeitsblatt aktualisierte Anforderungen an Verfahren und Einrichtungen zur Automatisierung der Nährstoffelimination beim Belebungsverfahren formuliert. Da sich die Automatisierung der Teilprozesse der N und PElimination, der Sauerstoffzufuhr wie des Feststoffmanagements zunehmend gegenseitig beeinflussen, wurden die maßgeblichen Inhalte der bisherigen Merkblätter ATVDVWKM 265 (Automatisierung der Sauerstoffzufuhr), DWAM 268 (Automatisierung der NElimination) und ATVM 266 (Regelung des TSGehalts) in das neu erarbeitete Arbeitsblatt integriert und überarbeitet.
Das Arbeitsblatt stellt zunächst die wesentlichen Grundlagen der Stickstoffelimination, der Phosphorelimination, der Säurekapazitätspufferung und des Schlammmanagements und die im praktischen Einsatz bewährten Verfahrenstechniken zusammen. Im Anschluss wird auf die wichtigsten Messeinrichtungen eingegangen, wobei bezüglich der Stickstoffelimination neben den OnlineMessgeräten zur direkten Bestimmung der relevanten Stickstofffraktionen auch auf Einrichtungen zur Messung von Ersatzgrößen verwiesen wird. Der Schwerpunkt des Arbeitsblatts liegt auf der verfahrensorientierten Zusammenstellung der Steuerungs und Regelungsstrategien, wobei die Zielgrößen, die Regel und Messgrößen, die möglichen Messorte und die Stellgrößen detailliert beschrieben werden. Damit unterstützt das Arbeitsblatt die Entscheidung über die Steuerungs und Regelungskonzepte. Ausführungen zur Projektabwicklung und Wirtschaftlichkeit ergänzen die technischen Aspekte.
Ziel des Arbeitsblatts ist, Planern und Betreibern von Kläranlagen sowie Behörden Orientierungshilfen zur Auswahl geeigneter Automatisierungsstrategien und der dazu erforderlichen Messtechnik zu geben.
Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWABundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWAA 268 wird bis zum 30. Juni 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:

DWABundesgeschäftsstelle
Dr. Stefanie Budewig
TheodorHeussAllee 17, 53773 Hennef
EMail: budewig@dwa.de Fax 0 22 42/872184
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWAEntwurfsportal unter DWAdirekt eingesehen werden: www.dwa.de/dwa-direkt

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Entwurf des Arbeitsblatts DWAA 131 „Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen" liegt vor

Mit den in diesem Arbeitsblatt empfohlenen Bemessungswerten lassen sich für kommunales Abwasser mit einstufigen Belebungsanlagen die rechtlichen Vorgaben auf nationaler und europäischer Ebene einhalten bzw. unterschreiten. Das Arbeitsblatt DWAA 131 wurde in Zusammenarbeit der Fachausschüsse KA5 „Absetzverfahren" und KA6 „Aerobe biologische Abwasserreinigungsverfahren" überarbeitet und aktualisiert.
Das Arbeitsblatt beinhaltet seit 1991 den Bemessungsgang für nitrifizierende und denitrifizierende Belebungsanlagen, aufbauend auf der gemessenen BSB5Fracht; dieser wurde knapp zehn Jahre später durch einen Bemessungsgang über die CSBFracht im Anhang ergänzt. Da der BSB5 keine vollständige Aufruf zur Stellungnahme
Entwurf des Arbeitsblatts DWAA 131 „Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen" liegt vor
Mit den in diesem Arbeitsblatt empfohlenen Bemessungswerten lassen sich für kommunales Abwasser mit einstufigen Belebungsanlagen die rechtlichen Vorgaben auf nationaler und europäischer Ebene einhalten bzw. unterschreiten. Das Arbeitsblatt DWAA 131 wurde in Zusammenarbeit der Fachausschüsse KA5 „Absetzverfahren" und KA6 „Aerobe biologische Abwasserreinigungsverfahren" überarbeitet und aktualisiert.
Das Arbeitsblatt beinhaltet seit 1991 den Bemessungsgang für nitrifizierende und denitrifizierende Belebungsanlagen, aufbauend auf der gemessenen BSB5Fracht; dieser wurde knapp zehn Jahre später durch einen Bemessungsgang über die CSBFracht im Anhang ergänzt. Da der BSB5 keine vollständige Bilanzierung des Schlammanfalls und des Sauerstoffbedarfs ermöglicht und zudem in der Praxis nicht mehr flächendeckend gemessen wird, wird nun die Bemessung ausschließlich auf den CSB aufgebaut.
Beibehalten wird der statische Bemessungsansatz für das Belebungsbeckenvolumen aufgrund der guten weltweiten Erfahrungen mit dem bisherigen Arbeitsblatt ATVDVWKA 131. Die Parametrierung des statischen Ansatzes wurde aus dem bisherigen Verfahren und begleitenden dynamischen Simulationen abgeleitet.
Das Arbeitsblatt DWAA 131 befasst sich, neben der Beschreibung des Verfahrens, dem Ablauf der Bemessung und den Bemessungsgrundlagen, mit der Berechnung der Schlammmasse und der Bemessung der Nachklärung und Belebung. Ergänzend wird auf planerische und betriebliche Aspekte eingegangen, und die Möglichkeiten der Simulation, zum Beispiel Szenarienvergleiche oder die Berücksichtigung und Quantifizierung der Wirkung weitergehender Automatisierungsfunktionen und Betriebsführungskonzepte, werden erläutert.
Das Arbeitsblatt richtet sich an Betreiber von Abwasserbehandlungsanlagen, planende Ingenieure, Hochschulen und Genehmigungsbehörden.

Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWABundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWAA 131 wird bis zum 30. Juni 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:

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Dr. Stefanie Budewig
TheodorHeussAllee 17, 53773 Hennef
EMail: budewig@dwa.de Fax 0 22 42/872184
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWAdirekt eingesehen werden: www.dwa.de/
 
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Expertengespräch „Das Kooperations- und Freiwilligkeitsprinzip bei der Maßnahmenumsetzung nach Europäischer Wasserrahmenrichtlinie“

Die Wasserwirtschaft steckt in einem Dilemma von Kooperations- und Freiwilligkeitsprinzip einerseits und frist- und sanktionsbewehrten Gewässerschutzund Umweltzielen andererseits. Dies wird aktuell mit der derzeit laufenden Aufstellung des zweiten Bewirtschaftungsplans und Maßnahmenprogramms zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) deutlich. Besonders bei hydromorphologischen Maßnahmen, die den Schwerpunkt im Bewirtschaftungsplan nach WRRL bilden, ist die Anwendung des Ordnungsrechts (zunächst) nicht vorgesehen. So bleibt allerdings die Umsetzung vielfach hinter den ursprünglichen Erwartungen und Planungen zurück oder wird gänzlich ausgesetzt. Im Ergebnis des ersten Bewirtschaftungszyklus seit 2009 sind deshalb ausweislich der Monitoring-Ergebnisse keine signifikanten Verbesserungen des Zustands der Oberflächengewässer zu konstatieren. Hier gilt es, Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, die vorzugsweise nicht hoheitliche, strafbewehrte Vorgabe, sondern eher Werkzeuge und Anreize zur Maßnahmenumsetzung sein sollten. Neuere Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung (zum Beispiel neue Medien) spielen dabei eine Rolle, aber auch tradierte Formen wie zum Beispiel ehrenamtliches Engagement. Darüber hinaus gilt es, Finanzierungsmöglichkeiten bzw. -instrumente (zum Beispiel als Umlagemodelle) aufzuzeigen, die ein kooperatives Handeln unterstützen. Kooperation und Freiwilligkeit im Sinne von „Good Governance“ ist nur über eine gute Kommunikation, Beteiligung und Bewusstseinsbildung in allen gesellschaftlichen Bereichen möglich. Die DWA will dieses Thema aufgreifen und zunächst in einem offenen Expertengespräch die verschiedenen Aspekte diskutieren. In einem nächsten Schritt ist die Bildung einer Arbeitsgruppe geplant, die auf den bisherigen Arbeiten der DWA-Arbeitsgruppe GB-1.5 „Öffentlichkeitsbeteiligung“ aufbaut. Aufruf Zu dem Expertengespräch „Kooperations- und Freiwilligkeitsprinzip bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie“ sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Das Expertengespräch ist geplant für Donnerstag, 19. Februar 2015, 10.30 bis ca. 15.30 Uhr, an der Universität Freiburg im Breisgau. Angesprochen sind insbesondere Vertreter von Maßnahmenträgern, Betreibern wasserwirtschaftlicher Anlagen, Behörden, Ingenieur- und Beratungsbüros, Verbänden und einschlägigen wissenschaftlichen Institutionen. Wünsche und Anregungen zum Veranstaltungsprogramm werden bis zum 16. Januar 2015 gerne entgegengenommen.

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 544-2 „Ausbreitungsprobleme von Einleitungen – Prozesse, Methoden und Modelle – Teil 2: Mehrdimensionale Modelle“ liegt vor

Einleitungen von Stoffen und/oder Wärme haben – mitunter gravierende – Konsequenzen für die Qualität des im Gewässer herrschenden chemischen und ökologischen Zustands. Für die Planung von Einleitungen oder auch die Beurteilung unplanmäßiger, etwa unfallbedingter Gewässerverunreinigungen ist ein Verständnis der maßgebenden, den Transport und die Ausbreitung bestimmenden Prozesse sowie, darauf aufbauend, die Anwendung geeigneter Methoden und Modelle erforderlich. „Ausbreitungsvorgänge“ bzw. „Ausbreitungsprobleme“ umfassen in ihrer vollen Allgemeinheit deutlich mehr als in dem vorliegenden Merkblatt abgedeckt werden konnte. Gegenstand beider Teile des Merkblatts ist die Behandlung der Ausbreitungs- und Transportvorgänge von gelösten Stoffen und Wärme, nicht aber von Feststoffen (Geschiebe, Schwebund Schwimmstoffen), Gasbläschen („bubble plumes“) oder Öl. Genauigkeitsanforderungen und zweckmäßiger Detaillierungsgrad einer Ausbreitungsuntersuchung, aber auch die Komplexität der zugrunde liegenden Strömungs- und Transportprozesse können sich je nach praktischer Aufgabenstellung ganz erheblich voneinander unterscheiden. Während für manchen Anwendungshintergrund mit einer einfachen Schätzformel das Auslangen gefunden werden kann, erfordern andere Situationen eine wesentlich detailliertere Erfassung der maßgebenden Prozesse. Im hier gegenständlichen zweiten Teil (Merkblatt DWA-M 544-2) wird der schon in Teil 1 vorgestellte Stufenaufbau der Methoden weiterverfolgt und abgeschlossen. Den Schwerpunkt des zweiten Teils bilden Strahlintegral- und Längenmaßstabsmodelle, Methoden der Hydroinformatik und prozessorientierte Detailuntersuchungen. Zusammen verfolgen beide Teile des Merkblatts das Ziel, Anwendern eine fachlich fundierte Hilfestellung für die Behandlung von Ausbreitungsproblemen zu geben. Das Merkblatt richtet sich an Fachleute in Behörden, Ingenieurbüros, Firmen und Verbänden, die mit der Lösung von Ausbreitungsproblemen bei Einleitungen betraut sind. Vor diesem Anwendungshintergrund soll das Merkblatt als Informationsquelle für praxisnahe Ansätze dienen. Das Merkblatt DWA-M 544-2 Ausbreitungsprobleme von Einleitungen – Prozesse, Methoden und Modelle – Teil 2: Mehrdimensionale Modelle wurde von der DWA-Arbeitsgruppe WW-3.4 „Ausbreitungsprobleme von Einleitungen“ (Sprecher Prof. Bernhard Schmid) erarbeitet. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 544-2 wird bis zum 31. März 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-210 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: schrenk@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA-direkt http://www.dwa.de/dwadirekt eingesehen werden. Dort und unter http://de.dwa.de/themen.html ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Printversion oder digital käuflich erworben werden. Entwurf Merkblatt DWA-M 544-2 „Ausbreitungsprobleme von Einleitungen – Prozesse, Methoden und Modelle – Teil 2: Mehrdimensionale Modelle“ Dezember 2014, 78 Seiten ISBN 978-3-944328-95-9 Ladenpreis: 73,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 58,80 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

Am 8. Dezember 2014 veranstaltet die DWA in Darmstadt ein eintägiges Seminar zum Thema „Einleitungen in Gewässer – Methoden, Modelle und Anwendungen“. Informationen erteilt: Angelika Schiffbauer Tel. 0 22 42/872-156 Fax 0 22 42/872-135 E-Mail: schiffbauer@dwa.de  

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Das Merkblatt DWA-M 544-1 wird bis zum 31. März 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-210 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: schrenk@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA-direkt http://www.dwa.de/dwadirekt eingesehen werden. Dort und unter http://de.dwa.de/themen.html ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Printversion oder digital käuflich erworben werden. Entwurf Merkblatt DWA-M 544-1 „Ausbreitungsprobleme von Einleitungen – Prozesse, Methoden und Modelle – Teil 1: Anwendungsgrundlagen, Schätz- formeln und eindimensionale Modelle“ Dezember 2014, 46 Seiten ISBN 978-3-944328-94-2 Ladenpreis: 52,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 42 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Am 8. Dezember 2014 veranstaltet die DWA in Darmstadt ein eintägiges Seminar zum Thema „Einleitungen in Gewässer – Methoden, Modelle und Anwendungen“. Informationen erteilt: Angelika Schiffbauer Tel. 0 22 42/872-156 Fax 0 22 42/872-135 E-Mail: schiffbauer@dwa.de

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 149-7 „Zustandserfassung und Bewertung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 7: Beurteilung der Umweltrelevanz des baulich/betrieblichen Zustands“ liegt vor

Der Entwurf des Merkblatts DWA-M 149- 7 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 7: Beurteilung der Umweltrelevanz des baulich/betrieblichen Zustands“, der nun vorliegt, wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.1 „Zustandserfassung und -beurteilung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden“ (Sprecher: Dr.-Ing. Martin Keding) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann Dr.-Ing. Christian Falk) erarbeitet. Das Merkblatt befasst sich mit der Beurteilung der Auswirkungen von nicht den Anforderungen entsprechenden Entwässerungssystemen auf die Umwelt. Es ist damit Teil des integralen Kanalmanagements wie in DIN EN 752:2008 beschrieben. Ein Ziel von Entwässerungssystemen ist der Schutz der Umwelt durch schadlose Ableitung von Abwasser. Dies bedingt auch, dass der Betrieb von Entwässerungssystemen nicht selbst die Umwelt gefährdet, in dem zum Beispiel Abwasser aus den Systemen austritt oder unverschmutztes Wasser in diese eintritt. Als Funktionalanforderung an Entwässerungssysteme unter dem Aspekt des Umweltschutzes werden daher unter anderem folgende Teilbereiche in DIN EN 752:2008 benannt:
●● Schutz des Oberflächengewässers,
●● Grundwasserschutz. Der Ablauf der Zustandsbeurteilung besteht aus den Teilschritten Zustandserfassung, Vergleich mit den Anforderungen und Ermittlung von Zuständen, die signifikant von den Anforderungen abweichen (Mängel). Für diese ist ein Konzept zur Behebung aufzustellen. Hierbei wird nach den Teilaspekten hydraulische Leistungsfähigkeit, Auswirkungen auf die Umwelt, baulicher Zustand und betriebliche Mängel unterschieden. Für den Teilbereich Auswirkungen auf die Umwelt enthält das Merkblatt unter anderem Hinweise zu folgenden Aspekten:
●● Aufzeigen des Kenntnisstands über die Randbedingungen und Zusammenhänge möglicher Umweltauswirkungen,
●● Hinweise zu Informations- und Datengrundlagen,
●● Hilfestellung für die Abschätzung der Auswirkungen, Wechselwirkungen und Gefährdungen von schadhaften Entwässerungssystemen,
●● Hinweise zur Ermittlung des Handlungsbedarfs. Ziel des Merkblatts ist die Unterstützung bei der Erarbeitung von begründeten Handlungsprioritäten aus Sicht der Umweltrelevanz. Die Ergebnisse können zum Beispiel Eingang in übergreifende Bedarfsplanungen zur Sanierung finden. Das Merkblatt hat keinen direkten Bezug zur Maßnahmenplanung. Es ist nicht Gegenstand des Merkblatts, absolute Aussagen zur Umweltrelevanz zu treffen. Das Merkblatt richtet sich an Ingenieure, die mit der Zustandserfassung, -beurteilung und Sanierungsbedarfsplanung befasst sind und bei Netzbetreibern, in Beratungsunternehmen oder bei Aufsichtsbehörden arbeiten. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

Das Merkblatt DWA-M 149-7 wird bis zum 31. März 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA-direkt http://www.dwa.de/dwadirekt eingesehen werden. Dort und unter http://de.dwa.de/themen.html ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Printversion oder digital käuflich erworben werden.

Entwurf Merkblatt DWA-M 149-7 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 7: Beurteilung der Umweltrelevanz des baulich/betrieblichen Zustands“, Dezember 2014, 39 Seiten ISBN 978-3-88721-213-1 Ladenpreis: 46,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 37,20 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de

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Aufnahme neuer Arbeiten Neue Arbeitsgruppe KEK-10.4 „Wärme- und Kältekonzepte auf Kläranlagen“

Der dem DWA-Hauptausschuss „Kreislaufwirtschaft, Energie und Klärschlamm“ angehörende Fachausschuss KEK-10 „Energie in der Wasser- und Abfallwirtschaft“ hat die neue Arbeitsgruppe KEK-10.4 „Wärme- und Kältekonzepte auf Kläranlagen“ gegründet. Ziel ist es, in dieser Gruppe das Fachwissen für diesen wichtigen Bereich der Energieproduktion und -nutzung auf Kläranlagen zu bündeln. Eine nachhaltige Energieproduktion und -nutzung bedingt neben einer Senkung des Verbrauchs die effiziente Verwendung der dabei entstehenden Wärme. Diese Wärme sollte nicht möglichst kostengünstig entsorgt, das heißt an die Atmosphäre abgegeben, sondern einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen dabei von einer direkten Nutzung zu Heizoder Kühlzwecken bis hin zur Umwandlung in andere Energieformen. Kläranlagen sind durch ihren hohen Stromverbrauch – die elektrische Energie wird zum Beispiel in mechanische Arbeit umgewandelt – grundsätzlich Wärmeproduzenten. Bei Anlagen mit anaerober Schlammstabilisierung und anschließender Faulgasverstromung fällt zusätzlich Abwärme aus dem Verbrennungsprozess an. Gleichzeitig haben Kläranlagen aber auch einen Wärmebedarf für die Heizung von Betriebsgebäuden, Faulbehältern etc. Darüber hinaus nimmt der Bedarf an Kühlleistung für Schaltanlagen, Serverräume und Betriebsgebäude auf Kläranlagen stetig zu. Neben klassischen Kompressions- Kälteanlagen sind inzwischen auch alternative Technologien wie die Ad- und Absorptionskühlung ausgereift. Diese nutzen Wärme zur Kälteerzeugung. Auch für die Rückkühlung von Kreisprozessen, wie sie unter anderem bei der Verstromung verwendet werden, sind Wärmesenken erforderlich. Hier können Klärschlammkonditionierungsverfahren (thermische Trocknung, SolidStream-Verfahren, HTCVerfahren), Fernwärmenetze oder ORCAnlagen zur Wärmenutzung eingesetzt werden. Kläranlagen haben also ideale Voraussetzungen, neben der Substitution fossiler Energieträger durch die Faulgasverstromung ihren Beitrag zum Klimaschutz durch eine gezielte Nutzung der produzierten Wärme zu erhöhen. Dazu muss die Wärme als Energieform in Konzepte und zukünftige Planungen einbezogen werden. Eine Wärmebilanz sollte Bestandteil einer Energieanalyse sein, und eine Energieoptimierung sollte mit einer Optimierung des Wärmebedarfs, der -produktion und der -nutzung gekoppelt werden. Unter Beachtung der speziellen örtlichen Gegebenheiten können systemische Lösungen erarbeitet werden, die das bestmögliche Energiekonzept für den Standort aufzeigen. Die neue Arbeitsgruppe KEK-10.4 „Wärme- und Kältekonzepte auf Kläranlagen“ wird sich vornehmlich mit den Bereichen Wärmebilanzierung, Wärmemanagement, Wärmenutzung sowie Kälteanwendungen und Wärmesenken beschäftigen. Geplant ist zunächst die Erstellung von Arbeitsberichten, in denen diese Bereiche aufbereitet und der Fachöffentlichkeit übersichtlich präsentiert werden sollen. Darüber hinaus soll ein Modulbaukasten erstellt werden, der als Entscheidungshilfe für eine sinnvolle, effiziente Wärmenutzung an dem jeweiligen Standort dienen soll. Beispiele realisierter Konzepte sollen die Anwendung erleichtern und zum „Querdenken“ animieren.

Hinweise zu diesem Vorhaben an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 751 „Abwasser aus der Gemüseverarbeitung und Sauerkrautbereitung“ liegt vor

Ziel des Merkblattentwurfs DWA-M 751 „Abwasser aus der Gemüseverarbeitung und Sauerkrautbereitung“ ist es, Verfahren zur Behandlung von Abwasser zu beschreiben, das bei der Gemüseverarbeitung und der Sauerkrautbereitung anfällt. Seit dem Erscheinen des Merkblatts ATV-M 751 „Abwasser der Sauerkrautfabriken“ im Jahr 1988 haben sich die Produktionsverhältnisse und -verfahren teilweise geändert. Auch im Bereich der Wasser-, Abwasser- und Abfallbehandlung haben verschärfte gesetzliche Anforderungen und die Entwicklung neuer Technologien zu Verbesserungen geführt. Dies gilt auch für die Gemüseverarbeitung, deren Produktions- und Entsorgungsverhältnisse bislang in keinem Merkblatt beschrieben worden sind. Um den Anforderungen an ein eigenes Merkblatt für Gemüseverarbeitung und der dringlichen Überarbeitung des Merkblatts zu Sauerkrautfabriken gerecht zu werden, hat sich die Erarbeitung eines gemeinsamen Merkblatts für die Gemüseverarbeitung und die Sauerkrautbereitung angeboten. In dem neuen Merkblattentwurf werden die Produktionsabläufe detailliert beschrieben und die aktuellen Erkenntnisse zum Abwasseranfall und zur Abwasserbeschaffenheit berücksichtigt. Es wird dargestellt, wie die Abwässer aus diesem Industriebereich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zu behandeln sind. Die innerbetrieblichen Maßnahmen werden stärker bewertet und energetische Fragen berücksichtigt. Die Nebenprodukte sowie die Abfälle und deren Verwertungswege sind aufgeführt. Darüber hinaus werden Hinweise auf die Belastung anderer Umweltmedien gegeben. Zudem werden typisch ausgeführte Abwasserreinigungsanlagen kurz beschrieben und mit Anlagendaten versehen. Das EU-Dokument über die besten verfügbaren Techniken für diese Branche wurde berücksichtigt. Nicht erfasst werden im Merkblatt DWA-M 751:
●● Abwässer aus Kühlsystemen (siehe hierzu Anhang 31 der Abwasserverordnung),
●● Abwässer der Erfrischungsgetränke-, der Fruchtsaftindustrie und der Mineralbrunnen (Merkblatt DWA-M 766),
●● Abwässer aus der Kartoffelverarbeitung (Merkblatt DWA-M 753),
●● Abwässer aus der Frischsalat- und Feinkostherstellung,
●● Abwässer aus der Obstkonservenverarbeitung,
●● Abwässer aus der Tomatenverarbeitung.

Das Merkblatt richtet sich insbesondere an einschlägige Betriebe, Betreiber kommunaler Abwasseranlagen, Fachbehörden der Wasserwirtschaft, Ingenieurbüros und Anlagenhersteller. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 751 wird bis zum 31. Januar 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-102
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: grabowski@dwa.de
 
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA-direkt: http://www.dwa Dort und unter http://de.dwa.de/themen.html ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Printversion oder digital käuflich erworben werden.

Entwurf Merkblatt DWA-M 751
„Abwasser aus der Gemüseverarbeitung
und Sauerkrautbereitung"
November 2014, 66 Seiten
ISBN 978-3-944328-90-4
Ladenpreis: 70,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 56,40 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 715 „Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen“ liegt vor

Durch Unfälle im öffentlichen Straßenverkehr können wassergefährdende Stoffe freigesetzt werden, die zu Gefahren für Mensch und Umwelt führen. Mengenmäßig sind Mineralöle und - produkte als Betriebsstoffe und Transportgut von besonderer Bedeutung. Der Merkblattentwurf DWA-M 715 „Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen“ gibt Empfehlungen und Hinweise zur Abwehr von Verkehrs- bzw. Umweltgefährdungen durch Ölunfälle sowie zur Reinigung ölverschmutzter Verkehrsflächen. Dabei geht es zum einen um die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit, zum anderen darum, Böden, Grundwasser und Oberflächengewässer vor den Folgen von Ölverunreinigungen zu bewahren. Im Entwurf des Merkblatts DWA-M 715 werden die rechtlichen Grundlagen skizziert und Hinweise zur Zuständigkeit gegeben. Es wird ausführlich auf die Maßnahmen zur Beseitigung von Ölverunreinigungen unter Berücksichtigung der Besonderheiten bei dem Einsatz von Ölbindemitteln und der maschinellen Nassreinigung eingegangen. Die Vorgehensweise und die Abläufe der Reinigungsverfahren sowie Aussagen zur Handhabung werden beispielhaft an Schadenereignissen dargestellt. Der vorliegende Entwurf ist eine Aktualisierung und Verifizierung des 2007 veröffentlichten Merkblatts DWA-M 715. Der Merkblattentwurf richtet sich insbesondere an Feuerwehrangehörige, Vertreter der Wasserwirtschaft, Angehörige von Autobahnmeistereien und Straßenbetriebsdiensten, Angehörige von Straßenreinigungsfirmen sowie Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes, die mit der Ölbekämpfung betraut sind. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 715 wird bis zum 28. Februar 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-102
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: grabowski@dwa.de
 
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA-direkt http://www.dwa.de/dwadirekt eingesehen werden. Dort und unter http://de.dwa.de/themen.html ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Printversion oder digital käuflich erworben werden.

Entwurf Merkblatt DWA-M 715
„Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen"
November 2014, 21 Seiten
ISBN 978-3-944328-98-0
Ladenpreis: 30,50 Euro
fördernde DWA-Mitglieder 24,40 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Merkblatt DWA-M 553 „Hochwasserangepasstes Planen und Bauen“ liegt vor

Vor dem Hintergrund der Umsetzung der Europäischen Hochwasserrisikomanagement- Richtlinie in Deutsches Recht kommt dem hochwasserangepassten Planen und Bauen – nun auch gesetzlich untermauert – eine besondere Bedeutung zu. Die hiermit verbundenen Maßnahmen sichern langfristig eine Verbesserung der Hochwasservorsorge. Mit angepassten Bauweisen werden vor allem Siedlungen und Infrastrukturanlagen weniger anfällig gegen das Naturereignis „Hochwasser“ gestaltet. Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser hat in ihren „Empfehlungen zur Aufstellung von Hochwasserrisikomanagementplänen“ im Jahr 2010 den „Handlungsbereich Bauvorsorge“ definiert, der den Teilbereich „Hochwasserangepasstes Planen, Bauen und Sanieren“ enthält. Für die wasserwirtschaftliche Praxis wird mit dem vorliegenden Merkblatt eine fundierte und strukturierte Darstellung des Themas vorgelegt, auf deren Grundlage angemessene Planungen und bauliche Umsetzungen im gesamten Themenspektrum des hochwasserangepassten Planens und Bauens durchgeführt werden können. Das Merkblatt beschreibt die wichtigsten Strategien zur Risikominderung und ihre grundsätzlichen Handlungsoptionen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Themen „Raumplanung in Risikogebieten“ und „Hochwasserangepasstes Bauen“. Auf die spezifischen Bedingungen beim „Bauen im Bestand“ wird dabei jeweils vertiefend eingegangen. Das Merkblatt ist Teil des DWA-Hochwasser- Kompendiums und bildet einen wichtigen Baustein für die Bereiche Bauvorsorge und Risikovorsorge. Das Merkblatt ist eine wichtige Informationsquelle für Planer und Entscheider in Verwaltungen und Büros, die mit der Aufgabe betraut sind, Bebauungsgebiete, einzelne Bauwerke oder Infrastrukturanlagen zu planen. Dabei dienen die Hinweise in besonderem Maße dazu, den Lastfall Überschwemmungsereignisse aus Starkregen oder durch Flusshochwasser zu berücksichtigen. Das Merkblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe HW-4.7 „Hochwasserangepasstes Planen und Bauen“ (Sprecher: Prof. Dr. Robert Jüpner) im Fachausschuss HW-4 „Hochwasservorsorge“ (Obmann: Dr.-Ing. Klaus Piroth) erstellt und wird der Fachöffentlichkeit zur Stellungnahme vorgelegt. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 553 wird bis zum 28. Februar 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-161
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: barion@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA-direkt http://www.dwa.de/dwadirekt eingesehen werden. Dort und unter http://de.dwa.de/themen.html ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Printversion oder digital käuflich erworben werden.

Entwurf Merkblatt DWA-M 553
„Hochwasserangepasstes Planen und Bauen", November 2014, 62 Seiten
ISBN 978-3-944328-99-7
Ladenpreis 65 Euro
fördernde DWA-Mitglieder 52 Euro

Die oben beschriebenen Inhalte werden im DWA-Seminar „Hochwasserangepasstes Planen und Bauen" (10HW208/15)
behandelt.
Wir bieten folgende Termine an:
28.04.2015 in Berlin
18.09.2015 in Köln
10.11.2015 in Regensburg

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Vorhabenbeschreibung: Membranabdeckungssysteme für Biogasspeichersysteme

Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 377
Das in Biogasanlagen produzierte Biogas wird in der Regel zwischengespeichert, bevor es einer Verwertungsanlage wie zum Beispiel einem BHKW, einem Heizkessel oder einer Anlage zur Aufbereitung und Einspeisung ins Gasnetz zugeführt wird. Neben externen Speichersystemen (die bereits im Merkblatt DWA-M 376 behandelt werden) haben sich auf Biogasanlagen insbesondere einschalige und zweischalige integrierte Haubensysteme, die mechanisch oder pneumatisch vorgespannt sein können etabliert. Bei solchen Gasspeichersystemen, die auf Gärbehältern und Gärrestelagern montiert sind, müssen insbesondere die regionalen Wind- und Schneelasten für die Berechnung der Standfestigkeit berücksichtigt werden. Außerdem müssen für einen fachgerechten statischen Nachweis die ständigen Lasten durch das System selbst (Eigengewicht, Vorspannung, Systemdruck etc.), Lasten durch sonstige Beanspruchungen wie extreme Temperaturen, Abminderungsfaktoren hinsichtlich der Materialeigenschaften sowie Einflüsse des Materialzuschnitts und des Befestigungssystems eingerechnet werden. Das neue Merkblatt DWA-M 377 „Biogasspeichersysteme – Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit und Tragfähigkeit von Membranabdeckungssystemen“ wird detaillierte technische Hinweise geben, wie diese Faktoren bei der Planung und Ausführung von Membranabdecksystemen zu berücksichtigen sind, sodass deren Standfestigkeit sicher gewährleistet ist und Schäden durch weggerissene oder eingestürzte Gasspeichersysteme vermieden werden. Die Erarbeitung des Merkblatts erfolgt im Rahmen der von DWA, DVGW und FvB getragenen „Kooperation Biogas“ in der gemeinsamen FvB/DVGW/ DWA-Arbeitsgruppe „Gasspeichersysteme“. Weil bisher noch keine detaillierte technische Regel zur statischen Auslegung sowie dem Bau und Betrieb dieser Gasspeichersysteme vorliegt, wurde das Vorhaben vom „Koordinierungskreis Biogas“ initiiert und vom DWA-Hauptausschuss „Kreislaufwirtschaft, Energie und Klärschlamm“ bestätigt.

Hinweise zu dieser Thematik an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de  

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Aufruf zur Mitarbeit Leitfaden zur richtigen Einstufung von Bau- und Bodenabfällen

Für viele Abfallerzeuger handelt es sich bei der Abfalleinstufung häufig um eine schwierige Aufgabe mit erheblichen rechtlichen Konsequenzen sofern dies nicht richtig erfolgt. Um die Abfallerzeuger bei dieser Aufgabe zu unterstützen, hat der Fachausschuss KEK-12 „Bau- und Bodenabfälle“ der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. mit der Erarbeitung eines Leifadens zur Einstufung von Bau- und Bodenabfällen begonnen. Der Leitfaden mit dem Arbeitstitel „Vom Abfall zum Abfallschlüssel – Leitfaden zur richtigen Einstufung von Bauund Bodenabfällen“ soll dem Abfallerzeuger als praxisnahes Hilfsmittel für alle Abfalltypen aus dem Baubereich dienen. Neben allgemeinen technischen und rechtlichen Aspekten der Abfalleinstufung sowie konkreten Einstufungsbeispielen wird besonderer Wert auf die Darstellung länderspezifischer Regelungen gelegt. Um alle Aspekte dieser Materie hinsichtlich ihrer Komplexität und Relevanz angemessen abdecken zu können, ruft der Fachausschuss fachkundige und interessierte Personen zur Mitarbeit auf. Der Fachausschuss KEK-12 besteht derzeit aus fünf Mitgliedern und trifft sich zweimal jährlich an wechselnden Orten.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef  

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Neue Arbeitsgruppe KEK-10.4 „Wärme- und Kältekonzepte auf Kläranlagen“

Der dem DWA-Hauptausschuss „Kreislaufwirtschaft, Energie und Klärschlamm“ (HA KEK) angehörende Fachausschuss KEK-10 „Energie in der Wasser- und Abfallwirtschaft“ hat die neue Arbeitsgruppe KEK-10.4 „Wärme und Kältekonzepte auf Kläranlagen“ gegründet. Ziel ist es, in dieser Gruppe das Fachwissen für diesen wichtigen Bereich der Energieproduktion und -nutzung auf Kläranlagen zu bündeln. Eine nachhaltige Energieproduktion und -nutzung bedingt neben einer Senkung des Verbrauchs die effiziente Verwendung der dabei entstehenden Wärme. Diese Wärme sollte nicht möglichst kostengünstig entsorgt, das heißt an die Atmosphäre abgegeben, sondern einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen dabei von einer direkten Nutzung zu Heizoder Kühlzwecken bis hin zur Umwandlung in andere Energieformen. Kläranlagen sind durch ihren hohen Stromverbrauch – die elektrische Energie wird zum Beispiel in mechanische Arbeit umgewandelt – grundsätzlich Wärmeproduzenten: Bei Anlagen mit anaerober Schlammstabilisierung und anschließender Faulgasverstromung fällt zusätzlich Abwärme aus dem Verbrennungsprozess an. Gleichzeitig haben Kläranlagen aber auch einen Wärmebedarf für die Heizung von Betriebsgebäuden, Faulbehältern etc. Darüber hinaus nimmt der Bedarf an Kühlleistung für Schaltanlagen, Serverräume und Betriebsgebäude auf Kläranlagen stetig zu. Neben klassischen Kompressions- Kälteanlagen sind inzwischen auch alternative Technologien wie die Ad- und Absorptionskühlung ausgereift. Diese nutzen Wärme zur Kälteerzeugung. Auch für die Rückkühlung von Kreisprozessen, wie sie unter anderem bei der Verstromung verwendet werden, sind Wärmesenken erforderlich. Hier können Klärschlammkonditionierungsverfahren (thermische Trocknung, Solid- Stream-Verfahren, HTC-Verfahren), Fernwärmenetze oder ORC-Anlagen zur Wärmenutzung eingesetzt werden. Kläranlagen haben also ideale Voraussetzungen, neben der Substitution fossiler Energieträger durch die Faulgasverstromung ihren Beitrag zum Klimaschutz durch eine gezielte Nutzung der produzierten Wärme zu erhöhen. Dazu muss die Wärme als Energieform in Konzepte und zukünftige Planungen einbezogen werden. Eine Wärmebilanz sollte Bestandteil einer Energieanalyse sein, und eine Energieoptimierung sollte mit einer Optimierung des Wärmebedarfs, der -produktion und der -nutzung gekoppelt werden. Unter Beachtung der speziellen örtlichen Gegebenheiten können systemische Lösungen erarbeitet werden, die das bestmögliche Energiekonzept für den Standort aufzeigen. Die neue Arbeitsgruppe KEK-10.4 „Wärme und Kältekonzepte auf Kläranlagen“ wird sich vornehmlich mit den Bereichen Wärmebilanzierung, Wärmemanagement, Wärmenutzung sowie Kälteanwendungen und Wärmesenken beschäftigen. Geplant ist zunächst die Erstellung von Arbeitsberichten, in denen diese Bereiche aufbereitet und der Fachöffentlichkeit übersichtlich präsentiert werden sollen. Darüber hinaus soll ein Modulbaukasten erstellt werden, der als Entscheidungshilfe für eine sinnvolle, effiziente Wärmenutzung an dem jeweiligen Standort dienen soll. Beispiele realisierter Konzepte sollen die Anwendung erleichtern und zum „Querdenken“ animieren.

Hinweise zu diesem Vorhaben an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef E-Mail:
reifenstuhl@dwa.de  

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Überprüfung des DWA-Regelwerkes

Wer mit DWA-Arbeits- und Merkblättern arbeitet, verlässt sich darauf, dass der Inhalt stets aktuell ist. Damit der Anwender dies auch mit gutem Gewissen tun kann, sieht das Arbeitsblatt DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des DWARegelwerkes“ (Januar 2008) regelmäßige Prüfungen auf Aktualität vor; spätestens nach fünf Jahren (Arbeitsblatt DWAA 400, Abschnitt 4.6). Seit einiger Zeit erscheinen deshalb regelmäßig Informationen darüber, welche Arbeits- und Merkblätter aufgrund ihres Alters einer Prüfung zu unterziehen sind, zuletzt im Mai 2014. In der nachfolgenden Tabelle sind alle Arbeits- und Merkblätter zusammengestellt, die seit dem letzten Aufruf das Alter von 5, 10, 15 und 20 Jahren überschritten haben. Dabei haben wir nicht unterschieden, ob die Überarbeitung bereits aufgenommen wurde oder nicht, denn auch Hinweise zu Papieren, an denen bereits gearbeitet wird, sind wichtig. Bitte teilen Sie uns mit, welche Erfahrungen Sie bei der Anwendung der aufgelisteten Arbeits- und Merkblätter gesammelt haben! Welche Papiere können unverändert beibehalten werden? Wo sehen Sie Überarbeitungsbedarf? Gibt es in den genannten Papieren Passagen, die schwer verständlich oder nicht eindeutig sind? Ihre Anregungen sind willkommen. Schreiben Sie uns.  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geol. Bettina Mayer
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: mayer@dwa.de
 
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Vorhabensbeschreibung Erneuerung von Abwasserleitungen und -kanälen durch Berstverfahren: vom Merkblatt zum Arbeitsblatt

Das Merkblatt DWA-M 143-15 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 15: Erneuerung von Abwasserleitungen und -kanälen durch Berstverfahren“ soll in der neu zu konstituierenden Arbeitsgruppe ES- 8.11 „Erneuerung von Abwasserleitungen und -kanälen durch Berstverfahren“ (Sprecher: Dipl.-Volksw. Horst Zech) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann: Dr.-Ing. Christian Falk) überarbeitet werden. Das Merkblatt zu Berstverfahren soll als Arbeitsblatt überarbeitet werden, da es sich in der Praxis bewährt und seit längerem den Stand der allgemein anerkannten Regel der Technik erreicht hat. Zudem sollen die an erneuerte Abwasserleitungen gestellten Qualitätsanforderungen präzisiert werden. Dies soll vor allem Planern die Ausschreibung von Projekten erleichtern und ihnen auch die erforderliche Sicherheit bei der Verfahrensauswahl geben. Hinweise für die Bearbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen.

An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten, sich zu wenden an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe WI-5.4 „Cyber-Sicherheit”

Die DWA beabsichtigt, eine Arbeitsgruppe „Cyber-Sicherheit“ im Fachausschuss WI-5 „Managementsysteme/Technisches Sicherheitsmanagement“ neu einzurichten. Die Informationstechnologie ist heute aus der Wasserwirtschaft nicht mehr wegzudenken. Die IT-gestützte Steuerung von Anlagen und Regelung von Prozessen, die automatische Datenverarbeitung und die Verknüpfung mit Informations- und Kommunikationssystemen, die in der Wasser- und Abwasserwirtschaft Anwendung finden, haben maßgeblich zur Modernisierung und zur Qualitätssicherung in der Branche beigetragen, bergen aber auch Gefahren, die im schlimmsten Falle zum Ausfall von Ver- und Entsorgungseinrichtungen führen können. Umso wichtiger ist es, die Sicherheit der verwendeten IT Systeme kritisch zu hinterfragen und diese gegebenenfalls zu verbessern, um Ausfälle aufgrund von Versehen oder gar aufgrund krimineller Attacken zu vermeiden. Folgerichtig wurde die Wasserwirtschaft vom Bundesinnenministerium als kritikale Infrastruktur eingestuft, denn um die nationale Daseinsvorsorge zu garantieren, spielt die IT-Sicherheit in der Wasserwirtschaft eine entscheidende Rolle. Die DWA setzt sich zum Ziel, unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit sowie zukünftiger technischer Entwicklungen in der IT Gefahrenpotenziale zu definieren, zu analysieren und Lösungsmöglichkeiten für branchenspezifische Schutzmaßnahmen zu erarbeiten. Themen der Arbeitsgruppe werden sein:
●● Bestandsanalyse
●● Gefährdungsabschätzung für Anlagen der Abwasser- und Wasserwirtschaft
●● Risikopotenzial unterschiedlicher Anlagentypen definieren
●● Erarbeitung organisatorischer Anforderungen und Lösungsansätze. Bewerbungen um eine Mitarbeit in der Arbeitsgruppe WI-5.4 mit einer themenbezogenen Beschreibung des beruflichen Werdegangs nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gern entgegen:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Dr. Friedrich Hetzel
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-245
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: hetzel@dwa.de  

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Vorhabensbeschreibung Sohlengleiten, Raugerinne, Verbindungsgewässer

Die DWA beabsichtigt, eine Arbeitsgruppe WW-1.2 „Sohlengleiten, Raugerinne, Verbindungsgewässer“ im Fachausschuss WW-1 „Flussbau“ neu einzurichten. Ziel der Arbeitsgruppe ist die weitere Bearbeitung des DWA-Themenbands „Naturnahe Sohlengleiten“ zu einem DWA-Merkblatt, wobei das Themenfeld auf Raugerinne und Verbindungsgewässer erweitert wird. Behandelt werden somit folgende flussbaulichen Bauwerke:
●● Naturnahe Sohlengleiten: Aus Steinmaterial bestehende flach geneigte Sohlenstufen über die gesamte Gewässerbreite. Sohlengleiten haben eine Mehrfachfunktion (Haltung Stauziel, Sohlstabilisierung, ökologische Durchgängigkeit).
●● Raugerinne: Gerinne mit einer rauen Sohle (Steine, Blöcke), zumeist in einem Teilbereich des Gewässers angeordnet (Teilrampe, Raugerinne-Beckenpass).
●● Verbindungsgewässer: Eigenständiges Gewässer, das ein Wehr oder eine Wasserkraftanlage relativ weiträumig umgeht und so eine Verbindung der Gewässerstrecken oberhalb und unterhalb des Querbauwerks herstellt. In der Arbeitsgruppe sollen vorrangig die konstruktive Gestaltung, Bau und Wartung der Anlagen sowie die hydraulische und konstruktive Bemessung bearbeitet werden. Die fischökologischen Anforderungen werden nicht vertieft behandelt, vielmehr soll die Übertragbarkeit der Ergebnisse vorhandener DWA-Veröffentlichungen/Arbeitsgruppen auf die genannten Anlagentypen überprüft werden. Die Hydraulik von Fischaufstiegsanlagen wird vorrangig in der Arbeitsgruppe WW-3.7 bearbeitet, mit der ein intensiver Informationsaustausch geplant ist. Zur Mitarbeit sind Vertreter/-innen von wissenschaftlichen Einrichtungen, Planungsbüros, Betreibern wasserwirtschaftlicher Anlagen, Mitarbeiter/-innen von Gewässerunterhaltungspflichtigen und Behörden oder sonstige Interessierte eingeladen. Aufgrund des stark anwendungsbezogenen Charakters des Arbeitsfelds soll die Arbeitsgruppe mit praxiserfahrenen Fachleuten besetzt werden, die entsprechende, ökohydraulische und/oder wasserbauliche Expertise aufweisen. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-210 Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: schrenk@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf

Merkblatt DWA-M 519 „Technisch-biologische Ufersicherungen an großen und schiffbaren Binnengewässern“

Mit Einführung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind an schiffbaren Gewässern neue Konzepte der Ufersicherung gefragt, die neben den technischen Anforderungen auch ökologische Belange berücksichtigen. Hierzu gehören technisch- biologische Ufersicherungen als Alternative zu üblichen Schüttstein- Deckwerken, die insbesondere an Binnenwasserstraßen zum Einsatz kommen. Für solche Ufersicherungen liegt ein umfänglicher Erfahrungsschatz für nicht schiffbare, vor allem für kleinere Gewässer vor. Für große und schiffbare Binnengewässer, zu denen vor allem die Bundeswasserstraßen gehören, gab es jedoch noch keine verlässlichen Bemessungsgrundlagen, vor allem wenn Pflanzen die Ufersicherungsfunktion überwiegend übernehmen sollen. Deshalb wurde im Jahr 2008 von den DWA-Fachausschüssen „Flussbau“ (WW-1) und „Morphodynamik der Binnen- und Küstengewässer“ (WW-2) des DWA-Hauptausschusses „Wasserbau und Wasserkraft“ die DWA-Arbeitsgruppe WW-1.5/2.5 „Alternative Ufersicherungen“ eingerichtet. Sie wurde mit der Aufgabe betraut, das bestehende Wissen insbesondere zur nachhaltigen Gewährleistung der Ufersicherungsfunktion, unter besonderer Beachtung schiffsinduzierter Wellen- und Strömungsbelastungen, zur ökologischen Wertigkeit und Wirksamkeit solcher Ufersicherungen sowie zum Unterhaltungsaufwand insbesondere von Bauweisen mit lebenden Pflanzen zusammenzutragen, auf große und schiffbare Gewässer zu übertragen, erste Ergebnisse aus einem laufenden F&E-Projekt der Bundesanstalt für Wasserbau und der Bundesanstalt für Gewässerkunde zum gleichen Thema „Technisch-biologische Ufersicherungen an Binnenwasserstraßen“ aufzugreifen und diese Ergebnisse in einem Merkblatt für Bemessungszwecke verfügbar zu machen. Parallel dazu wurde die DWA/BWK/FLL/ GFI-Arbeitsgruppe GB-2.12 „Ingenieurbiologische Bauweisen im Wasserbau“ des DWA-Fachausschusses GB-2 „Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern“ im DWA-Hauptausschuss „Gewässer und Boden“ gegründet. Diese Arbeitsgruppe ergänzt das hier betrachtete Merkblatt um Aspekte wie Bauweisen, Planung, Umsetzung und Erfolgskontrolle sowie Ausschreibung technisch-biologischer Ufersicherungen. Nach nunmehr 17 Arbeitsgruppensitzungen, einem Kolloquium im November 2013, das gemeinsam von DWA, BAW, BfG und der Gesellschaft für Ingenieurbiologie veranstaltet wurde und weiteren drei Abstimmungsrunden mit Vertretern der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung kann nunmehr der Entwurf des geplanten Merkblatts vorgelegt werden. Dabei sind sich die Arbeitsgruppenmitglieder bewusst, dass sich der Stand des Wissens und der Technik zum betrachteten Thema zurzeit schnell erweitert, weshalb eine zeitnahe Fortschreibung bereits eingeplant ist. Ungeachtet dessen erschien es vor dem Hintergrund der Fortschreibung der zweiten Bewirtschaftungspläne gemäß Wasserrahmenrichtlinie ab 2014 geboten, den aktuellen Wissensstand zum jetzigen Zeitpunkt zusammenzustellen. Absicht des Merkblatts ist es, den Planer und Bewirtschafter zu ermutigen, alternative Ufersicherungen anzuwenden sowie gegebenenfalls über die hier empfohlenen Maßnahmen hinauszugehen oder Kombinationen zu verwenden, für die es nur wenige Erfahrungen gibt. Ziel ist es, in wenigen Jahren auf möglichst viele neue Erfahrungen zurückgreifen zu können. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 519 wird bis zum 31. Januar 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-210 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: schrenk@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA-direkt eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt Dort und unter http://de.dwa.de/themen.html ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Printversion oder digital käuflich erworben werden. Entwurf Merkblatt DWA-M 519 „Technisch-biologische Ufersicherungen an großen und schiffbaren Binnengewässern“, Oktober 2014, 154 Seiten ISBN 978-3-88721-209-4 Ladenpreis:116,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 93,20 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf

Merkblatt DWA-M 389 „Trockenvergärung biogener Abfälle und nachwachsender Rohstoffe“

Als Trockenvergärung werden anaerobe Verfahren zur Ausfaulung biogener Substrate mit vergleichsweise geringem Wasseranteil bezeichnet. Mit diesen Verfahren wird durch die mikrobielle Aktivität Biogas gewonnen, und die anfallenden Restsubstrate werden in eine umweltverträglichere Beschaffenheit versetzt. Das neue Merkblatt DWA-M 389 behandelt die in der Praxis relevanten Verfahren der Trockenvergärung, die bisher vor allem zur Bio- und Restabfallbehandlung eingesetzt werden. Darüber hinaus wird auch der Einsatz der Trockenvergärung zur Behandlung von nachwachsenden Rohstoffen betrachtet. Die Ausbaugrößen der verschiedenen Anlagentypen reichen von kleinvolumigen Garagenfermentern bis zu Großanlagen mit Jahresdurchsätzen bis zu 70 000 Mg/a Rohmaterial. Das Merkblatt stellt die bevorzugten Einsatzbereiche, Leistungsdaten sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren dar und gibt einen Überblick zu den gesetzlichen Grundlagen. Das Merkblatt DWA-M 389 „Trockenvergärung biogener Abfälle und nachwachsender Rohstoffe“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KEK-14.2 „Vergärung“ im Auftrage und unter der Mitwirkung des DWA-Fachausschusses KEK-14 „Behandlung biogener Abfälle“ erstellt und wird nun in der Fachöffentlichkeit zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 389 wird bis zum 31. Dezember 2014 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Josefine Dahmen Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-186 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: dahmen@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA-direkt eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt Dort und unter http://de.dwa.de/themen.html ist eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Printversion oder digital käuflich erworben werden. Entwurf Merkblatt DWA-M 389 „Trockenvergärung biogener Abfälle und nachwachsender Rohstoffe“ Oktober 2014, 53 Seiten ISBN 978-3-944328-66-9 Ladenpreis: 60,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 48,40 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Vorhabensbeschreibung Betriebsaufwand für die Kanalisation:

Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 174

Das Merkblatt DWA-M 174 „Betriebsaufwand für die Kanalisation – Hinweise zum Personal-, Fahrzeug- und Gerätebedarf“ soll durch die bestehende Arbeitsgruppe ES-7.3 „Betrieb und Unterhalt von Kanalnetzen“ [Sprecher: Dipl.-Ing. (FH) Robert Hertler] im Fachausschuss ES-7 „Betrieb und Unterhalt“ (Obmann: Dipl.-Ing. Roland Kammerer) überarbeitet werden. Der Betrieb der Kanalisation ist eine wesentliche Aufgabe der Stadtentwässerung. Der dafür erforderliche Aufwand ist im DWA-A 147 „Betriebsaufwand für die Kanalisation – Betriebsaufgaben und Häufigkeiten“ beschrieben und ergibt sich aus den Mindestanforderungen in Gesetzen und Normen sowie den individuell gesetzten Qualitätszielen. Das überarbeitete Arbeitsblatt DWA-A 147 ist im Juli 2014 als Gelbdruck erschienen. Mithilfe der Tabellen und Kalkulationsempfehlungen des DWA-M 174 kann der Personal-, Fahrzeug- und Gerätebedarf für die vorgegebene Zielerreichung ermittelt werden. Das Merkblatt DWA-M 174 soll nun anhand der Vorgaben des überarbeiteten DWA-A 147 angepasst werden, damit der Anwender mithilfe eines Kalkulationsmodells auf Basis der Einzeltätigkeiten den Personal-, Fahrzeug- und Gerätebedarf einfach ermitteln kann.

Hinweise für die Bearbeitung an die:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian
Berger Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de 

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Vorhabensbeschreibung Niederschlag-Abfluss-Berechnungen:

Überarbeitung des Merkblatts ATV-DVWK-M 165

Das Merkblatt ATV-DVWK-M 165 „Anforderungen an Niederschlag-Abfluss-Berechnungen in der Siedlungsentwässerung“ soll durch die bestehende Arbeitsgruppe ES-2.6 „Abfluss- und Schmutzfrachtsimulation“ (Sprecher: Dr.-Ing. Lothar Fuchs) im Fachausschuss ES-2 „Systembezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt) überarbeitet werden. Zur Anwendung des Merkblatts konnten in den letzten zehn Jahren etliche Erfahrungen gesammelt werden, die in die Überarbeitung mit einfließen sollen. Außerdem hat sich die Modelltechnik deutlich weiterentwickelt. Schmutzfrachtberechnungen mit hydrodynamischen Modellen sind inzwischen weiter verbreitet und wurden bisher im Merkblatt nicht dargestellt. Auch die Methoden zur Gefährdungsanalyse/ Überflutungsberechnung sind im noch aktuellen Merkblatt nicht dargestellt und müssen dort ergänzt werden. Vertieft behandelt werden muss auch der Abschnitt Modellkalibrierung.

Hinweise für die Bearbeitung an die:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 133 „Wertermittlung von Abwasseranlagen – Systematische Erfassung, Bewertung und Fortschreibung“

Durch das Arbeitsblatt DWA-A 133 wurden die Grundsätze zur Erfassung, Bewertung und Fortschreibung von Vermögenswerten der Abwasserbeseitigung zusammengefasst. Seit dem Jahr 2005 haben sich Änderungen ergeben. Zuletzt ist DWA-A 133 im Jahr 2010 auf Aktualität überprüft worden. Ergebnis der Überprüfung war der ergänzende Arbeitsbericht „Nutzungsdauer von Vermögensgegenständen der Abwasserbeseitigung – Folgen der Festlegung und Änderung“, der in der KA 4/2012 veröffentlicht wurde. Weitergehende Rechtsvorschriften und Erläuterungen gibt es im Bereich der Kommunalen Doppik. Eine Überprüfung im Hinblick auf etwaige Unrichtigkeiten und notwendige Ergänzungen soll nun erneut mit dem Ziel erfolgen, den Überarbeitungsbedarf festzustellen. Der zuständige Fachausschuss und die Arbeitsgruppe wünschen sich dabei Rückmeldungen und Hinweise aus der Praxis. Eine Überprüfung bzw. Überarbeitung soll sich streng an den Bewertungsvorschriften des Kommunalabgabenrechts orientieren. Redaktionelle Änderungen wie die Streichung von „nicht“ beim Anwendungsbereich des Indexverfahrens in der Tabelle 4.3.5 aber auch aktuelle Verweisungen sollen mit aufgenommen werden. DWA-A 133 wendet sich an Träger der Abwasserbeseitigung sowie Fachberater, welche die Vermögenserfassung und -bewertung für Träger der Abwasserbeseitigung vornehmen. Die DWA-Fachgremien WI-3 und WI- 3.3 werden auf der Grundlage der Rückmeldungen und Fachbeiträge den Rahmen einer Überarbeitung festlegen.

Ihre Anmerkungen richten Sie bitte an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Ass. Christoph Leptien Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-121 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: leptien@dwa.de

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 160 „Fräs- und Pflugverfahren für den Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen“

Von der DWA-Arbeitsgruppe ES-5.1 „Allgemeine Richtlinien für den Bau von Entwässerungsanlagen“ wurde im Fachausschuss ES-5 „Bau“ (Obmann des Fachausschusses und Sprecher der Arbeitsgruppe: Dipl.-Ing. Jörg Henning Werker) das Arbeitsblatt DWA-A 160 „Fräs- und Pflugverfahren für den Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen“ als Entwurf erstellt. Fräs- und Pflugverfahren werden seit Jahren insbesondere im ländlichen Raum zum Bau von Abwasserleitungen und -kanälen eingesetzt. Sie haben den Stand als allgemein anerkannte Verfahren erreicht. Aus diesem Grund wurde die vormals als Merkblatt veröffentlichte DWARegel nun als Arbeitsblatt überarbeitet und wird gemäß Arbeitsblatt DWA-A 400 der Fachöffentlichkeit zur Stellungnahme vorgelegt. Das vorliegende Arbeitsblatt ergänzt die Gemeinschaftspublikation der Norm DIN EN 1610 „Verlegung und Prüfung und des Arbeitsblatts DWA-A 139 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“. Es behandelt Planung und Bau von Abwasserleitungen und -kanälen aus vorgefertigten Rohren mit Kreisquerschnitt im Fräs- und Pflugverfahren. Darunter werden Verfahren zusammengefasst, bei denen Rohrleitungen durch Lösen bzw. Verdrängen des Erdreichs in nicht betretbaren Gräben eingefräst oder in Schlitzen eingepflügt bzw. eingezogen werden. Die Auswahl des Rohrwerkstoffs und der Verbindungsart erfolgt entsprechend dem verwendeten Verfahren. Die Einbauverfahren werden hauptsächlich in ländlich strukturierten Gebieten und in der Regel außerhalb von Verkehrsflächen eingesetzt. Die Oberfläche wird im Anschluss sofort wieder verschlossen. Gegenüber dem Merkblatt ATVDVWK- M 160 (10/2003) wurden folgende Änderungen vorgenommen:
●● Anpassung an zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen und Verordnungen, DINNormen und des DWA-Regelwerks,
●● In VOB DIN 18300 sind die Bodenklassen entfallen. Die Einsatzbereiche von Fräs- und Pflugverfahren sind in Homogenbereichen beschrieben. Das Arbeitsblatt informiert alle am Bau beteiligten Interessengruppen über die Verfahrensweise und Einsatzbereiche des Fräs- und Pflugverfahrens und zeigt Abweichungen zum Rohreinbau nach DIN EN 1610 und Arbeitsblatt DWA-A 139 bzw. DIN EN 12889 und Arbeitsblatt DWA-A 125 auf. Zusätzlich werden Hinweise zur Planung und Baudurchführung sowie spezielle Anforderungen an die eingesetzten Rohrwerkstoffe angegeben. Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

Das Arbeitsblatt DWA-A 160 wird bis zum 15. Dezember 2014 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef E-Mail: berger@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA-direkt: www.dwa.de/dwadirekt eingesehen werden. Dort und unter http:// de.dwa.de/themen.html findet man eine digitale Vorlage für Stellungnahmen.

Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Printversion oder digital käuflich erworben werden. Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 160 „Fräs- und Pflugverfahren für den Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen“ September 2014, 28 Seiten ISBN 978-3-944328-87-4 Ladenpreis: 36,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 29,20 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 733 „Abwasser aus der Herstellung Technischer Textilien“

Ziel des Merkblattentwurfs DWA-M 733 „Abwasser aus der Herstellung Technischer Textilien“ ist es, Verfahren nach dem Stand der Technik bzw. den besten verfügbaren Techniken zur Behandlung von Abwasser, das bei der Herstellung von technischen Textilien anfällt, zu beschreiben. Zudem werden auch innerbetriebliche Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung anderer Umweltmedien angesprochen. Abwässer bei der Herstellung technischer Textilien haben wegen des zunehmenden Umsatzes dieser Sparte eine wachsende Bedeutung, insbesondere für eine betriebliche Vorbehandlung vor einer Indirekteinleitung bzw. Entsorgung als Abfall. Technische Textilien werden vielfältig eingesetzt. Beispielsweise in speziellen Bereichen technischer Anwendungen in der Industrie (Transportbänder, Leitungssysteme), zu Verpackungszwecken, als Scheidewände in Batterien, Schutzplanen, Arbeitsschutz, Arbeitsbekleidung, Objekt- und Bautextilien, im Garten-/ Landschaftsbau und in der Landwirtschaft, als Sonnen- und Wetterschutz, als Zelte und als Flächen für die Außenwerbung, im Fahrzeugbau (Airbag, Innenraumtextilien, Planenaufbauten), im Umweltschutz (Membranstützgewebe, Filtertücher), in Medizin und Hygiene oder als moderne Verbundmaterialien für den Leichtbau. Ungefähr 150 überwiegend mittelständische Unternehmen zählen in der Bundesrepublik zu den Herstellern von technischen Textilien. Etwa die Hälfte der Unternehmen erzeugt bei der Herstellung der Textilien in unterschiedlichen Aufmachungsarten durch Wasch-, Färbe- und Reinigungsprozesse Abwasser. Es gibt nur eine kleine Zahl ( 5) Betriebe, die ihr Abwasser in einer betrieblichen Abwasserreinigungsanlage behandeln und direkt einleiten. Je nach Umfang der nasschemischen Behandlungsprozesse beträgt der tägliche Abwasseranfall von  5 m3/d (Reinigung der Auftragsaggregate von der Appretur und Beschichtung) bis . 500 m3/d (Färberei und Veredlung). Der Merkblattentwurf dient der Beschreibung von Verfahren nach dem Stand der Technik bzw. den besten verfügbaren Techniken zur Behandlung von Abwasser, das bei der Herstellung von technischen Textilien anfällt. Zudem werden Stoffströme sowie innerbetriebliche Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung von Emissionen nach den besten verfügbaren Techniken (BVT) dargestellt. Ein besonderer Blick wird auf abwasserrelevante Prozesse, die bei der Appretur und Beschichtung von Bedeutung sind, gelegt. Der Geltungsbereich erstreckt sich in technischer Hinsicht, aber auch auf die Vorbehandlung von flächenförmigen Textilien aus unterschiedlichen Fasermaterialien, auf die Färberei und die dadurch verursachten Emissionen. Darüber hinaus gibt der Merkblattentwurf Empfehlungen und Hilfen zur Lösung technischer Probleme sowie bei der Umsetzung der einschlägigen Vorschriften. Der Merkblattentwurf vermittelt einen fachspezifischen Überblick und richtet sich insbesondere an Behörden, Verbände, Planer von Abwasseranlagen, Fachberater zum betrieblichen Umweltschutz und Umweltbeauftragte sowie an die einschlägigen Betriebe. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

Das Merkblatt DWA-M 733 wird bis zum 15. Dezember 2014 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Iris Grabowski Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef E-Mail: grabowski@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWA-direkt: www.dwa.de/dwadirekt eingesehen werden. Dort und unter http:// de.dwa.de/themen.html findet man eine digitale Vorlage für Stellungnahmen.

Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Printversion oder digital käuflich erworben werden. Entwurf Merkblatt DWA-M 733 „Abwasser aus der Herstellung Technischer Textilien“, September 2014 71 Seiten, ISBN 978-3-944328-74-4 Ladenpreis: 70,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 56,40 Euro  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 147 „Betriebsaufwand für die Kanalisation – Betriebsaufgaben und Häufigkeiten“ liegt vor

Das Arbeitsblatt DWA-A 147 „Betriebsaufwand für die Kanalisation – Betriebsaufgaben und Häufigkeiten“ wurde von den DWA-Arbeitsgruppen ES-7.3 „Betrieb und Unterhalt von Kanalisationen“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Robert Hertler) und ES-7.4 „Betrieb und Unterhalt von Abwasserpumpanlagen“ (Sprecher: Dipl.- Ing. Gert Bamler) im Fachausschuss ES-7 „Betrieb und Unterhalt“ (Obmann: Dipl.- Ing. Roland Kammerer) erarbeitet und wird nun zur Stellungnahme vorgelegt. Daueraufgabe Betrieb und Instandhaltung Der Betrieb und die Instandhaltung von Kanalisationen stellen Kernaufgaben der Abwasserentsorgung dar. Aus den gesetzlichen Vorgaben und von den Betreibern selbst definierten Anforderungen resultieren Betriebsaufgaben, die rechtssicher und wirtschaftlich abgewickelt werden müssen. Die Abwicklung der generellen Betriebsaufgaben erfolgt durch eine Vielzahl von einzelnen Betriebsarbeiten, die entweder vorausschauend aufgrund von definierten Auslösekriterien bzw. festgelegter Häufigkeiten geplant oder ereignisabhängig ausgeführt werden müssen. Inhalt des Arbeitsblattes Dieses Arbeitsblatt enthält Anforderungen an den Betrieb und die Instandhaltung von öffentlichen Kanalisationen im Sinne der DIN EN 752. Anlagen, die nur der Ableitung von Abwasser von einer Anfallstelle zu einem Abwasserkanal dienen (z. B. Straßen- und Grundstücksentwässerungsanlagen, verrohrte Gewässer), werden in diesem Arbeitsblatt nicht berücksichtigt. Weiterhin werden nur Anlagen behandelt, die üblicherweise in Kanalisationen vorhanden sind. Für besondere Anlagen, wie z. B. Sandfänge, Rechen usw., lassen sich aufgrund der sehr unterschiedlichen Ausführung und Einsatzbedingungen keine allgemein gültigen Angaben zu notwendigen Betriebsarbeiten machen; in diesen Fällen muss eine Einzelfallbetrachtung erfolgen. Es werden Betriebsarbeiten benannt und Kriterien bzw. Bandbreiten für die Festlegung der Häufigkeit ihrer Durchführung beschrieben. Die Anwendung der Regelungen dieses Arbeitsblattes stellt somit für die Betreiber eine Möglichkeit dar, einen rechtssicheren und den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechenden Betrieb im Sinne der Anforderungen des § 60 Abs. 1 WHG zu gewährleisten. Die Regelungen in diesem Arbeitsblatt enthalten keine starren Vorgaben für die Häufigkeiten einzelner Arbeiten. Ziel ist es vielmehr, die Bandbreite der Häufigkeiten und die Kriterien für deren Festlegung zu benennen, um den Betreibern eine auf den Einzelfall bezogene Ausgestaltung der vorhandenen Spielräume zu ermöglichen. Dabei wird, soweit möglich, eine Mindesthäufigkeit benannt, die erforderlich ist, um den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen zu können. Änderungen zum Arbeitsblatt DWA-A 147 Das Arbeitsblatt DWA-A 147 „Betriebsaufwand für die Kanalisation – Betriebsaufgaben und Häufigkeiten“ beschreibt die für den Betrieb und die Instandhaltung von Kanalnetzen erforderlichen Betriebsaufgaben. Gegenüber der Ausgabe April 2005 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
●● Bezug der Betriebsarbeiten auf die wesentlichen Instandhaltungsobjekte der Kanalisation
●● Begrenzung des Anwendungsbereichs auf öffentliche Abwasserkanäle im Sinne der DIN EN 752
●● Erweiterung des Anwendungsbereichs auf Abwasserpumpanlagen, besondere Entwässerungsverfahren und Außenanlagen
●● Differenzierte Kriterien zur Festlegung der Häufigkeiten, mit denen Betriebsarbeiten durchgeführt werden sollen
●● Anpassung an die europäische Normung und die zwischenzeitlich eingetretenen Änderungen von Gesetzen und Verordnungen. Zielgruppe Das Arbeitsblatt richtet sich vornehmlich an die Betreiber von öffentlichen Kanalisationen. Es kann sinngemäß von Betreibern großer Grundstücksentwässerungsanlagen angewandt werden. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

Das Arbeitsblatt DWA-A 147 wird bis zum 15. Oktober 2014 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de

Eine digitale Vorlage für Ihre Stellungnahme finden Sie unter http://de.dwa.de/themen.html oder im DWA-Entwurfsportal. Für die Dauer der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme steht der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal unter DWAdirekt http:// www.dwa.de/dwadirekt als Leseversion zur Verfügung. Der Entwurf kann jederzeit im DWA-Shop (auch nach Ablauf der dreimonatigen Frist zur Stellungnahme) als Printversion oder digital käuflich erworben werden. Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 147 „Betriebsaufwand für die Kanalisation – Betriebsaufgaben und Häufigkeiten“ Juli 2014, 48 Seiten ISBN 978-3-944328-72-0 Ladenpreis: 60,50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 48,40 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Vorhabensbeschreibung Erarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 305 „Alternative Gasverbrauchseinrichtungen für Biogasanlagen“

Biogasanlagen führen das Gas aus der Vergärung über einen Speicher in der Regel einer Verwertungsanlage zu, beispielsweise einem Blockheizkraftwerk, einem Gasmotor oder einer Anlage zur Aufbereitung und Einspeisung von Biomethan in das Gasnetz. Ist die Verwertung des Biogases aufgrund geplanter oder ungeplanter Ausfälle zeitweise nicht möglich, sind die Betreiber verpflichtet das Gas – soweit es nicht gespeichert werden kann – einer alternativen Gasverbrauchseinrichtung zuzuführen, insbesondere um Emissionen des im Biogas enthaltenen klimarelevanten Methans (THG-Faktor 21) zu vermeiden. Zumeist werden hierzu Notfackeln eingesetzt, die das Methan zu Kohlendioxid oxidieren. Das Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) fordert daher sowohl für Neu- als auch für Altanlagen, dass auf Biogasanlagen eine alternative Gasverbrauchseinrichtungen vorgehalten wird. Neben Wartungs- oder Reparaturmaßnahmen spielen als Ursache für zusätzliche Ausfallzeiten der regulären Gasverwertung zunehmend Netzengpässe und Einspeisemanagementmaßnahmen eine Rolle. Während dieser Zeiten kann die Stromeinspeisung nicht oder nicht mehr in vollem Umfang erfolgen, sodass für überschüssiges Biogas eine sichere und umweltgerechte Verbrauchseinrichtung vorgehalten werden muss. Ebenso erfordert die immer wichtiger werdende bedarfsgerechte Strombereitstellung die sichere Vermeidung von Methanemissionen in Schwachlastphasen. Da bisher noch keine detaillierte technische Regel zu Auslegung, Bau und Betrieb alternativer Gasverbrauchseinrichtungen vorliegt, hat der DWA-Fachausschuss KEK-8 „Biogas“ beschlossen, das neue Arbeitsblatt DWA-A 305 „Alternative Gasverbrauchseinrichtungen für Biogasanlagen“ in Kooperation mit dem Fachausschuss KA-11 „Technische Ausrüstung und Bau von Kläranlagen“ zu erarbeiten. Die Erarbeitung erfolgt im Rahmen der von DWA, DVGW und FvB (Fachverband Biogas) getragenen „Kooperation Biogas“ in der gemeinsamen FvB/DVGW/DWA-Arbeitsgruppe „Alternative Gasverbrauchseinrichtungen“.
Hinweise zu diesem Vorhaben an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl

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Aufruf zur Mitarbeit in der DWA-Arbeitsgruppe BIZ-12.2 „GIS & GDI“

Die DWA-Arbeitsgruppe BIZ-12.2 „GIS & GDI“ (Geographische Informationssysteme und Geodateninfrastruktur) erwägt die Erstellung einer Handlungsempfehlung zur Implementierung eines Web-Service-basierten Datenaustauschs in der wasserbezogenen Umweltüberwachung. Der standardisierte Web-Service-basierte Austausch von Messdaten im Umweltbereich ist bisher nur rudimentär in Deutschland entwickelt. Dieser technische Ansatz bietet jedoch unter anderem interessante Potenziale zur Automatisierung des Datenaustausches und zur Datenmodellierung unter Berücksichtigung dezentraler Datenquellen. Das OGC hat im Sommer 2013 im Rahmen der SWEInitiative mit dem O&M-Profil WaterML2.0 einen wichtigen Meilenstein in diesem Kontext geschaffen. Darüber hinaus verweist die INSPIRE-Richtlinie im Zusammenhang mit dem Annex-Thema III „Umweltüberwachung“ explizit auf diesen neuen Standard. Nicht zuletzt verfolgt auch die WMO aktiv und weltweit die Etablierung dieses Ansatzes bei den hydro-meteorologischen Mitgliedsinstitutionen. Um dem technisch dokumentierten Thema eine reale Chance zu geben, fehlt eine einschlägige, deutschsprachige Handlungsanweisung, auf die zum Beispiel im Rahmen einer Leistungsbeschreibung zur Implementierung eines SOS-Servers oder -Clients durch einen Softwarehersteller oder einer hausinternen Umsetzung verwiesen werden kann. Die Arbeitsgruppe möchte prüfen, ob es im Rahmen der DWA möglich ist, eine solche Handlungsanweisung in Form einer DWA-Veröffentlichung zu erstellen, um damit einen substanziellen Beitrag zur Steigerung der Interoperabilität beim Datenaustauschs in der wasserbezogenen Umweltüberwachung zu leisten.

Wer Interesse an der Mitarbeit in der DWA-Arbeitsgruppe BIZ-12.2 „GIS & GDI“ im oben genannten Kontext hat, möge sich per E-Mail melden bei: busskamp@bafg.de Die Mitarbeit in der DWA-Arbeitsgruppe ist auch für Nicht-DWA-Mitglieder möglich. Ralf Busskamp (Sprecher der DWA-Arbeitsgruppe BIZ-12.2)  

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Aufruf zur Mitarbeit Einrichtung einer DWA-Arbeitsgruppe WW-1.1 „Buhnen“

Buhnen werden bereits seit Jahrhunderten zum Uferschutz und zur Geschieberegulierung an Fließgewässern unterschiedlicher Größe und Naturräume eingesetzt, gerieten dann jedoch weitgehend in Vergessenheit. Erst seit dem Aufkommen des naturnahen Flussbaus werden Buhnen wieder vermehrt verwendet, da sie insbesondere gegenüber harten Längsverbauungen auch ökologische Vorteile aufweisen. Die Anwendungsbereiche, Aufgaben und Wirkungsweisen der Buhnen sollen in der neu eingerichteten Arbeitsgruppe WW-1.1 untersucht und die Ergebnisse abschließend in einem DWA-Merkblatt zusammengefasst werden. Dabei liegt der Schwerpunkt der Arbeiten auf Buhnen, die als flussbauliche Gestaltungselemente zur Gewässerstabilisierung und -strukturierung dienen, verkehrswasserbauliche Fragestellungen werden nicht behandelt. Für das geplante Merkblatt ist zunächst eine Systematik (zum Beispiel nach Form, Anordnung, Aufbau, Anwendungsbereich der Buhnen) zu entwickeln, und die grundlegenden Buhnenparameter (Inklinationswinkel, Länge etc.) sind zu benennen. Darauf aufbauend wird der Einfluss von Buhnen auf die Hydraulik (Wasserstand, Sekundärströmungen, Geschwindigkeitsverteilung), die Morphologie (Kolke, Flachwasserzonen) und den Geschiebetransport beschrieben. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch die ökomorphologische Wirkung der Buhnen. Das Kernstück des Regelwerks bildet die Zusammenstellung von Bemessungsansätzen, mit denen die optimale Anordnung (Abstand, Inklinationswinkel) und Geometrie (Länge, Höhe) der Buhnen bestimmt werden kann. Dabei werden auch die Buhnenform (Hakenbuhne, durchlässige Buhne, Lenkbuhne), bauliche Besonderheiten (zum Beispiel Kolkschutz, Einbindung ins Ufer) und das verwendete, möglichst gewässertypische Baumaterial berücksichtigt. Abschließend werden Empfehlungen zur Ausschreibung und zu den Bauabläufen gegeben und Möglichkeiten zur gezielten Vergrößerung der Strukturvielfalt (zum Beispiel durch Kombination mit Totholz) aufgezeigt. Die Arbeitsgruppe WW-1.1 „Buhnen“ im Fachausschuss WW-1 „Flussbau“ möchte mit diesem Merkblatt interessierte Fachleute aus Kommunen, Behörden, Verbänden, Institutionen sowie von Seiten der Anwender ansprechen. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: schrenk@dwa.de 

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Aufruf zur Mitarbeit Ökologische Durchgängigkeit von Fließgewässern

Die DWA beabsichtigt, einen Fachausschuss „Ökologische Durchgängigkeit von Fließgewässern“ im Hauptausschuss „Wasserbau und Wasserkraft“ neu einzurichten. Dem Fachausschuss werden die bisherigen Arbeitsgruppen WW-8.1 „Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen“ und WW-8.2 „Funktionskontrolle von Fischaufstiegs- und Fischabstiegsanlagen“ zugeordnet. Überdies wird eine neue Arbeitsgruppe „Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke“ gebildet. Ziel des Fachausschusses und der Arbeitsgruppen ist es, ein besseres Verständnis über die ökologische Durchgängigkeit von Fließgewässern zu vermitteln und entsprechende Handreichungen zu geben.
●● Fachausschuss „Ökologische Durchgängigkeit von Fließgewässern“: Der Fachausschuss wird primär eine koordinierende Funktion haben und ein Forum für den breiteren fachlichen Austausch darstellen. Ferner kommt ihm eine Querschnittsfunktion zu anderen Aspekten der Durchgängigkeit zu, die in anderen Fachausschüssen bzw. Arbeitsgruppen bearbeitet werden.
●● Arbeitsgruppe „Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen“: Die personell zu ergänzende Arbeitsgruppe soll den Themenband „Fisch schutz- und Fischabstiegsanlagen – Bemessung, Gestaltung und Funktionskontrolle“ aus dem Jahr 2005 überarbeiten, um Lösungen für die Erfüllung der §§ 34 und 35 WHG zu entwickeln bzw. zu beschreiben. Die Arbeitsgruppe wird dabei die Ergebnisse des Forums Fischschutz & Fischabstieg (F+E-Vorhaben des Umweltbundesamts) nutzen und fortsetzen.
●● Arbeitsgruppe „Funktionskontrolle von Fischaufstiegs- und Fischabstiegsanlagen“: Die Funktionskontrolle hat eine zunehmende Bedeutung für die Beurteilung und Verbesserung von neuen und bestehenden Fischaufstiegs- und Fischabstiegsanlagen sowie zur Weiterentwicklung der fachlichen Grundlagen. Bisher konnte in Deutschland keine eindeutige Bewertungsphilosophie für die Funktionsfähigkeit entwickelt werden. Daher stehen diese Thematik sowie die Zusammenstellung und Beschreibung geeigneter Methoden zur Durchführung von Funktionskontrollen im Zentrum der Arbeit der personell zu erweiternden Arbeitsgruppe.
●● Arbeitsgruppe „Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke“: Wesentlicher Inhalt der Arbeit der neu zu besetzenden Arbeitsgruppe wird die weitere Betreuung des aktuellen Merkblatts DWA-M 509 „Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke – Gestaltung, Bemessung, Qualitätssicherung (Mai 2014)“ sowie die Weiterentwicklung der ökologischen Grundlagen für den Fischaufstieg und der daraus resultierenden Anforderungen an Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Querbauwerke sein. Kurzfristig sind die sprachlichen Übersetzungen dieser Publikation zu betreuen und Fortbildungsveranstaltungen durchzuführen. Die Überarbeitung bzw. Fortschreibung des Merkblatts soll mittelfristig erfolgen. Zur Mitarbeit sind Vertreter/-innen von wissenschaftlichen Einrichtungen, Planungsbüros, Betreibern wasserwirtschaftlicher Anlagen, Mitarbeiter/-innen von Gewässerunterhaltungspflichtigen und Behörden oder sonstige Interessierte eingeladen. Aufgrund des stark interdisziplinären Charakters des Arbeitsfelds sollen der Fachausschuss und die Arbeitsgruppen mit praxiserfahrenen Fachleuten besetzt werden, die entsprechende, ökohydraulische, biologische und/oder wasserbauliche Expertise aufweisen. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs und Angabe der gewünschten Mitarbeit in Fachausschuss oder Arbeitsgruppe bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: schrenk@dwa.de  

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Vorhabensbeschreibung Arbeitsschutz und Hygiene an Einsatzstellen mit Ölprodukten Merkblatt DWA-M 721

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) wird ein neues Merkblatt „Arbeitsschutz und Hygiene an Einsatzstellen mit Ölprodukten“ (DWA-M 721) für Einsatzkräfte, die zur unmittelbaren Gefahrenabwehr an Schadensstellen mit Ölprodukten tätig sind, erarbeiten. Ziel des neuen Merkblattes ist es, in Abhängigkeit von Einsatzlage und -dauer leicht verständliche und einfach umsetzbare Regeln und Vorgehensweisen zu Hygiene und Arbeitsschutz aufzustellen. Die bisher bekannten Veröffentlichungen sind für diesen Zweck zu umfangreich und eher für Führungskräfte in der Einsatzvorbereitung geeignet, sollen aber Grundlage des Merkblattes sein. Es sollen möglichst alle denkbaren Schadenszenarien abgedeckt werden. Das Merkblatt soll auch der Kurzunterweisung dienen können. Ergänzend soll eine Kurzfassung beispielsweise in Form einer Taschenkarte erstellt werden. Das Merkblatt ist aber nicht für Arbeitseinsätze im Sinne gewerblicher Tätigkeit vorgesehen. DWA-M 721 richtet sich insbesondere an Einsatzkräfte, die bei der unmittelbaren Gefahrenabwehr einer Exposition mit Ölprodukten unterliegen können. Dies können neben Polizei, Feuerwehr, THW und Hilfsorganisationen auch Mitarbeiter der Straßenbaulastträger bzw. der zuständigen Behörden sein. Die Erstellung des Merkblattes erfolgt durch eine neu eingerichtete Arbeitsgruppe IG-7.7 „Arbeitsschutz und Hygiene“ unter der Leitung von Herrn Martin Siebert (Burgkirchen) im Fachausschuss IG-7 „Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Gewässergefährdungen (GMAG)“. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist Ende 2015 vorgesehen. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen.  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-102
Fax 0 22 42/872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de
 
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Aufruf zur Mitarbeit Arbeitsgruppe GB-6.7 „Klimawandel und Sickerwasserbeschaffenheit“ in Gründung

Klimawandel und dessen Einfluss auf den Wasserhaushalt ist seit Jahren Kernthema vieler Studien und Projekte. Weniger im Fokus der Arbeiten stehen bisher die Einflüsse bzw. Auswirkungen, die der Klimawandel auf die Beschaffenheit der Sickerwässer haben kann. Obwohl derzeit bundesweit Maßnahmenpläne zur Verbesserung der Gewässerqualität im Zusammenhang mit der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt werden, findet dabei der Aspekt des Klimawandels kaum Beachtung. Gerade die Sickerwasserbeschaffenheit wird maßgeblich von witterungsabhängigen Prozessen gesteuert. Da der Klimawandel über die Temperatur und die Niederschlagsveränderungen auf alle biologischen Prozesse, die wiederum in Verbindung mit der Sickerwasserqualität stehen, einen Einfluss ausübt, wäre es mehr als wünschenswert, wenn zu diesem Themenkomplex eine aktuelle Zusammenstellung der wichtigsten Eckpunkte erfolgen würde.  

Themenkomplex Boden
Der Bodenwasserhaushalt sowie der jahreszeitliche Gang der Bodentemperaturen beeinflusst im hohen Maße die biologischen Umsetzungsprozesse und damit die Freisetzung bzw. Lösung von Stoffen.
Mögliche Themenfelder:
●● Beeinflussung von Mineralisationsprozessen (Nitratfreisetzung)
●● Beeinflussung von Denitrifikationsprozessen (Umwandlung zu N2)
●● Freisetzung klimarelevanter Gase
(N2O)
●● Veränderungen im Humusabbau und dessen Konsequenzen
●● Ausnutzung der Niederschläge (z. B. Erosion, Oberflächenabfluss)
●● Auswirkungen auf Sickerwasserbildung und Sickerwasserqualität

Themenkomplex Pflanze
Das Pflanzenwachstum ist eng mit der jeweiligen
Jahreswitterung bzw. sich verändernden
Klimageschehen verknüpft.
Die Veränderung der Vegetationsphasen
(früherer Start vieler Kulturen) sowie Ertragseinbrüche
in Trockenphasen zeigen
eindrucksvoll, dass eine direkte Beziehung
zwischen Klimawandel und Pflanzenwachstum
existiert. Auch die erhöhte
CO2-Konzentration beeinflusst Wachstum
und Stoffwechsel der Vegetation.
Mögliche Themenfelder:
●● Einfluss unterschiedlicher CO2-Konzentrationen auf das Wachstum von Pflanzen
●● Face-Versuche und deren Ergebnisse
●● Veränderung der Transpiration
●● Veränderungen/Anpassung hinsichtlich des Wasserverbrauchs
●● Einfluss auf die Nährstoffaufnahme
●● Auswirkungen auf den Nährstoffentzug bzw. die Ertragsbildung
●● Veränderungen der Wirkungsfunktionen von Stickstoff auf den Ertrag
●● Veränderungen der Anbauverhältnisse und -zeiträume

Themenkomplex Modellierung
Die Modellierungswerkzeuge müssen
den unterschiedlichen Anforderungen
an landwirtschaftliche Kulturen gerecht
werden und zusätzlich die Möglichkeit
bieten, den „Klimawandel" abzubilden.
Dies stellt besondere Anforderungen an
die Komplexität von Modellen.
Mögliche Themenfelder:
●● Erfassung unterschiedlicher Vegetationszeiten in den Modellen
●● Wasserverbrauch verschiedener Kulturen
●● Einbeziehung der Nährstoffanlieferung
●● Berücksichtigung der Mineralisation (Nährstoffanlieferung der Böden)
●● Phasenspezifische Empfindlichkeit von Pflanzen gegenüber Klimavariablen (Trockenstress, Hitzestress)
●● Modellierung von Fruchtfolgeoptionen
●● Berücksichtigung von Extremereignissen
●● Modellqualität bzw. Vergleich verschiedener Modelle
 
Der zu erstellende Themenband „Klimawandel und Sickerwasserbeschaffenheit“ soll über einen breiten allgemeinen Teil verfügen, der den derzeitigen Wissensstand zu den vorstehenden Themen abbildet. Gleichfalls soll der Themenband eine Auswahl von „Fallstudien“ beinhalten, die idealerweise den Sachstand der Forschung wiedergeben. Wenn Sie über Expertise in den genannten Themenfeldern verfügen und Interesse an der Mitarbeit in der neu zu konstituierenden DWA-Arbeitsgruppe haben, wenden Sie sich bitte an die
DWA-Bundesgeschäftsstelle,
Dipl.-Geogr. Dirk Barion (barion@dwa.de).
Georg Berthold, Christian Kersebaum, Otmar Löhnertz

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des überarbeiteten Arbeitsblatts DWA-A 704 „Betriebsmethoden für die Abwasseranalytik“ liegt vor

Die Betriebsanalytik hat sich zu einem anerkannten Instrument der Anlagensteuerung und -überwachung entwickelt und hat Eingang in viele rechtliche Regelungen gefunden. Das im Entwurf vorliegende Arbeitsblatt DWA-A 704 „Betriebsmethoden für die Abwasseranalytik“ definiert Randbedingungen, die dem Anwender die Möglichkeit bieten, seine Betriebsanalytik qualitätsgesichert und wohl dokumentiert durchzuführen. Bei der überwiegenden Zahl der öffentlichen und industriellen Abwasseranlagen wird die Selbstüberwachung vom Betriebspersonal durchgeführt. Um den analytischen Gesamtaufwand zu reduzieren und zu vereinfachen, wurden hierfür unter dem Oberbegriff „Betriebsanalytik“ Messverfahren entwickelt – die Betriebsmethoden für die Analytik im Betriebslabor und die Prozessanalytik für kontinuierliche Messungen auf der Anlage. Zur Vervollständigung der analytischen Qualitätssicherung ist in der vorliegenden überabeiteten Fassung des Arbeitsblatts neben der Labor- nun auch die Prozessanalytik einbezogen, sodass mit dem neuen Arbeitsblatt DWA-A 704 nun ein praxisnaher Rahmen für die gesamte Betriebsanalytik besteht. Die Anforderungen des Arbeitsblatts sind so gestaltet, dass bei minimalem Aufwand maximale Qualität erzielt wird. Die Mitwirkung zahlreicher Anwender bei der Erstellung des Arbeitsblatts stellt sicher, dass die Anforderungen praxisnah und realisierbar geblieben sind. Dies zeigt sich auch an der zunehmenden Verwendung seit der Veröffentlichung des Arbeitsblatts und der durchweg positiven Resonanz der Anwender. Anhand von Musterkarten zur internen Qualitätskontrolle (IQK-Karten), ausgefüllten Beispielen zu kommunalen und industriellen Abwasseranlagen sowie ausführlichen Erläuterungen bietet das Arbeitsblatt den Anwendern eine Hilfestellung bei der Umsetzung der analytischen Qualitätssicherung. Die insgesamt zwölf IQK-Karten stellen Bausteine dar, die je nach Anforderungen der betreffenden Anlage individuell zusammengestellt werden können. Vorgefertigte IQK-Karten (Tabellen) stehen als Excel- Anwendungen zur Verfügung, die als Hilfsmittel zur Dokumentation der Maßnahmen des Betreibers im Zusammenhang mit der Qualitätssicherung dienen. Der Anwender kann auf diese Tabellen zurückgreifen und sie seinen Anforderungen anpassen. Das Arbeitsblatt richtet sich an Betreiber und Betriebspersonal kommunaler und industrieller Abwasseranlagen sowie an die für den Vollzug der Überwachung zuständigen Behörden. Das Arbeitsblatt wurde von der DWAArbeitsgruppe KA-12.1 „Betriebsanalytik für Abwasseranlagen“ (Sprecher: Dr. Klaus Furtmann) im DWA-Fachausschuss „Betrieb von Kläranlagen“ (Obmann: Dipl.-Ing. Werner Kristeller) erstellt. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWA-A 704 wird bis zum 15. Juni 2014 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr. Stefanie Budewig
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144
E-Mail: budewig@dwa.de
Digitale Vorlage für Stellungnahmen:
http://de.dwa.de/themen.html
Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 704
„Betriebsmethoden für die Abwasseranalytik",
März 2014, 70 Seiten
ISBN 978-3-944328-45-4
Ladenpreis: 66 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 52,80 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef

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Aufruf zur Stellungnahme Gelbdruck des Merkblatts DWA-M 149-3 liegt vor

Der neu vorliegende Entwurf des Merkblatts DWA-M 149-3 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Beurteilung nach optischer Inspektion“ wurde in der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.1 „Zustandserfassung und -bewertung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden“, Sprecher, Dr.-Ing. Martin Keding, im DWA-Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“, Obmann, Dr.-Ing. Christian Falk, erarbeitet. Das im Entwurf vorliegende Merkblatt wird das Merkblatt DWA-M 149-3 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Zustandsklassifizierung und -bewertung“ vom November 2007 ersetzen. Die Überarbeitung wurde notwendig, da sich bedingt durch die Überarbeitung der europäischen Normung, insbesondere DIN EN 13508-2: 2011 in Verbindung mit Merkblatt DWAM 149-2:2013, die Grundlagen für die Zustandsbeurteilung verändert haben. Fortgeschrieben wurde insbesondere das Anwendungsbeispiel in Anhang A. Das vorliegende aktualisierte Merkblatt gewährleistet auf der Grundlage des Kodiersystems nach DIN EN 13508- 2:2011 in Verbindung mit dem Merkblatt DWA-M 149-2:2013 einen abgestimmten Arbeitsablauf zur Zustandserfassung und -beurteilung. Es berücksichtigt weiterhin eine sinnvolle Einordnung der Teilaufgabe „Zustandsbeurteilung“ in den Gesamtarbeitsablauf zur Sanierung von Entwässerungssystemen, wie er in DIN EN 752 beschrieben ist. Das Merkblatt ist aufgegliedert in einen allgemeinen Teil und ein Anwendungsbeispiel im Anhang. Der allgemeine allgemeine Teil stellt grundsätzliche Anforderungen an die Zustandsklassifizierung und -bewertung, die unabhängig vom Beurteilungsmodell im Sinne einer Vergleichbarkeit eingehalten werden sollten. Im Anhang wird ein mögliches Verfahren zur Umsetzung der Anforderungen aufgezeigt. Andere Beurteilungsmodelle können, soweit diese die grundsätzlichen Anforderungen erfüllen, ebenfalls angewandt werden. Das Merkblatt richtet sich an alle im Bereich der Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen wie auch an Firmen, die mit der Zustandsbeurteilung betraut werden. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 149-3 wird bis zum 15. Juli 2014 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
E-Mail: berger@dwa.de

Digitale Vorlage für Stellungnahmen:
http://de.dwa.de/themen.html
Entwurf Merkblatt DWA-M 149-3 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Beurteilung nach optischer Inspektion“,
April 2014 69 Seiten,
ISBN 978-3-944328-62-1
Ladenpreis: 66 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 52,80 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop Kanalinspektions-Expert ist die passende DWA-Software für Durchführung und Beurteilung von Kanalinspektionen nach den Merkblättern DWA-M 149-2 und -3 sowie Merkblatt DWA-M 150.

Weitere Informationen inklusive kostenloser Demoversion erhalten Sie unter www.dwa.de/software. Am 6. und 7. November 2014 bietet die DWA in Leipzig ein Seminar für Ingenieure zum Thema „Durchführung und Zustandsbeurteilung von Kanalinspektionen“ an.

Ansprechpartnerin: DWA-Bundesgeschäftsstelle Petra Heinrichs Tel. 0 22 42/872-215 Fax 0 22 42/872-135 E-Mail: petra.heinrichs@dwa.de 

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Vorhabensbeschreibung Merkblatt DWA-M 196 „Inspektion und Wartung von Abwasserdruckleitungen“

Im Dezember 2012 wurde in der Korrespondenz Abwasser, Abfall der Arbeitsbericht „Inspektion und Wartung von Abwasserdruckleitungen“ der DWA-Arbeitsgruppe ES-7.4 „Betrieb und Unterhalt von Abwasserpumpanlagen“ veröffentlicht. In diesem Arbeitsbericht werden die gesetzlichen Bestimmungen und das technische Regelwerk für die Inspektion und die Wartung von Abwasserdruckleitungen aufgeführt. Er enthält weiterhin eine Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten zur Inspektion und Wartung mit und ohne Systemeingriff einschließlich Empfehlungen für die Durchführung von Dichtheitsprüfungen sowie ein Praxisbeispiel. Der Arbeitsbericht wurde in der Fachöffentlichkeit positiv aufgenommen. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass in der Praxis der Aufwand und die Aufmerksamkeit für die Instandhaltung von Abwasserdruckleitungen häufig auf ein Minimum beschränkt werden. Konstruktionsbedingt sind Wartungs- und Inspektionsarbeiten an vielen in Betrieb befindlichen Abwasserdruckleitungen nur schwer durchführbar. Schäden werden daher oft nicht oder erst spät erkannt. Der Inspektion und Wartung von Abwasserdruckleitungen sollte daher im Hinblick auf die Betriebssicherheit und zur Vermeidung von Umweltbeeinträchtigungen ein höherer Stellenwert zukommen. Die gesetzlichen Bestimmungen und das technische Regelwerk enthalten nur wenige konkrete Vorgaben für die Inspektion und Wartung von Abwasserdruckleitungen, so dass die Betreiber über entsprechende Handlungsspielräume verfügen. Die Arbeitsgruppe ES-7.4 „Betrieb und Unterhalt von Abwasserpumpanlagen“ im Fachausschuss ES-7 „Betrieb und Unterhaltung“ beabsichtigt daher, aufbauend auf dem Arbeitsbericht, die Hinweise und Empfehlungen für die Inspektion und Wartung von Abwasserdruckleitungen in einem Merkblatt „Inspektion und Wartung von Abwasserdruckleitungen“ (DWA-M 196) zu vertiefen. Das Merkblatt richtet sich an die Betreiber von Abwasserdruckleitungen sowie an die mit der Planung befassten Fachleute, um zukünftig bessere Voraussetzungen für eine praxisgerechte Instandhaltung zu ermöglichen. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten sich an die Bundesgeschäftsstelle der DWA zu wenden. Der Bearbeitungszeitraum ist von 2014 bis Ende 2015 geplant.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-126
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblattes DWA-M 522 „Kleine Talsperren und kleine Hochwasserrückhaltebecken“ liegt vor

Anlagen zum Aufstau von Flüssen oder Bächen werden in verschiedenen Bauwerksabmessungen und mit unterschiedlichsten Stauvolumina errichtet und betrieben. Gerade der Bau von kleinen Stauanlagen kann in Deutschland auf eine Tradition von mehreren hundert Jahren zurückschauen. Die technischen Regeln zum Bau von Stauanlagen werden in Deutschland in der Normenreihe der DIN 19700 beschrieben, die Stauanlagen nach Größe, Funktion und Gefährdungspotenzial klassifiziert und hieran angepasste Anforderungen stellt. In der Praxis besteht jedoch häufig die Unsicherheit, ob kleine oder kleinste Stauanlagen überhaupt unter die Regelungen der DIN 19700 fallen und wie Klassifizierungen und entsprechende Anforderungen konkret anzuwenden sind. Auch von Fachleuten dem Wasserbau nahestehender Disziplinen wird gelegentlich die Meinung vertreten, dass kleinste Stauanlagen, wie z. B. Fischteiche, Mühlenteiche oder kleinste Hochwasserrückhaltebecken, keine Stauanlagen nach DIN 19700 seien und somit ohne deren Beachtung gebaut und betrieben werden könnten. Hierbei wird übersehen, dass gerade diese kleinen Anlagen wesentlich häufiger Probleme bereiten als große Talsperren und auch häufiger brechen. Allerdings wird über derartige Ereignisse selten berichtet. Allein während der Zeit, in der dieses Merkblatt erarbeitet wurde, erfuhr die Arbeitsgruppe von mehreren solcher Ereignisse, die glücklicherweise nie mit dem Verlust von Menschenleben jedoch zum Teil mit beträchtlichen Sachschäden verbunden waren. Die Errichtung einer Stauanlage in einem Gewässer stellt nach dem Wasserhaushaltsgesetz des Bundes grundsätzlich und damit unabhängig von der Größe der Anlage einen Gewässerausbau dar. Sie unterliegt zudem den jeweiligen Landeswassergesetzen, die zum Teil festlegen, dass dies nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu erfolgen hat. Die Normen des DIN als allgemein anerkannte Regeln der Technik kennen für Stauanlagen keine Untergrenzen. Auf der Grundlage von DIN EN 1997-1 ordnet DIN 1054 wasserbelastete Dämme anhand der Stauhöhe Geotechnischen Kategorien (GK) zu, legt aber für die untere Kategorie GK 1 nur die Obergrenze von 2 m Stauhöhe fest, ohne eine Untergrenze anzugeben. DIN 19700 „Stauanlagen“ behandelt Anlagen nach verschiedenen Kriterien, ebenfalls ohne Untergrenze. Im Teil 11 „Talsperren“ unterscheidet DIN 19700 zwei Klassen nach Größe des Stauraums der Talsperre und Höhe des Absperrbauwerks. Talsperrenklasse 1 gilt für große Talsperren, mit einer Bauwerkshöhe von über 15 m oder einem Stauvolumen von über 1 Mio. m³. Talsperrenklasse 2 fasst mittlere und kleine Talsperren, die diese Kriterien nicht erreichen, zusammen. Weitere Unterscheidungen werden nicht getroffen, sind jedoch grundsätzlich zulässig. In ähnlicher Weise werden im Teil 12 der DIN 19700 „Hochwasserrückhaltebecken“ Größeneinteilungen getroffen, jedoch wird hier weiter in mittlere, kleine und sehr kleine Becken differenziert. In der Praxis besteht oft die Unsicherheit, wie mit kleinen Anlagen umzugehen ist, da in der Realisierung der Vorschriften oft auf mehrere Teile der Norm zurückgegriffen werden muss. Zudem erlaubt die Norm Abminderungen verschiedener Forderungen entsprechend der Größe und des Gefährdungspotenzials der Anlagen, ohne dies weiter zu untersetzen. In diesem Merkblatt wird empfohlen, die formale Untergrenze für Stauanlagen nach DIN 19700 bei Anlagen mit einem Stauraum bei Vollstau von 500 m³ anzunehmen. Dieser durchaus geringe Wert entspricht internationalen Gepflogenheiten, z. B. der Schweiz. Unbeschadet hiervon sind gemäß den Bauordnungen der Länder jegliche baulichen Anlagen, also auch Staudämme, standsicher auszuführen. Für kleine Stauanlagen untersetzt das Merkblatt die Regelungen der Fachnormen DIN 19700-11 für Talsperren und DIN 19700-12 für Hochwasserrückhaltebecken. Es berücksichtigt zudem die relevanten Regelungen des EC 7-1. In der Gesamtsicht dieser Normen gibt es Empfehlungen zur Planung, zum Bau und zum Betrieb kleiner Stauanlagen unter Beachtung von Sicherheitsaspekten und Wirtschaftlichkeit. Im DWA-Regelwerk sind gerade in den letzten Jahren verschiedene Merkblätter erschienen, die ähnliche Themen auch für kleine wasserbauliche Anlagen behandeln. Von besonderer Bedeutung sind:
●● Merkblatt DWA-M 507-1 „Deiche an Fließgewässern – Teil 1: Planung, Bau und Betrieb“ sowie
●● Merkblatt DWA-M 512-1 „Dichtungssysteme im Wasserbau – Teil 1: Erdbauwerke“. Einige der z. B. in diesen beiden Merkblättern behandelten Themen wären auch im Merkblatt DWA-M 522 darzustellen. Um hier Irritationen durch unnötige Doppelungen zu vermeiden, verweist das Merkblatt DWA-M 522 zu diesen und anderen Themen auf die entsprechenden Veröffentlichungen der DWA und stellt selbst nur die grundlegenden Dinge dar. Die Arbeitsgruppe WW-4.5 „Kleine Stauanlagen“ im Fachausschuss WW-4 „Fluss- und Talsperren“ möchte mit diesem Merkblatt Eigentümer, Unterhaltungspflichtige und Betreiber der Anlagen, Aufsichtsbehörden sowie Wasserwirtschaftsverbände, Hochwasserschutz- Zweckverbände und Ingenieurbüros ansprechen. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die DWA das Merkblatt DVWK-202/1991 „Hochwasserrückhaltebecken“ im Dezember 2005 ersatzlos zurückgezogen hat. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 522 wird bis zum 28. Februar 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: schrenk@dwa.de
Eine digitale Vorlage für Ihre Stellungnahme
finden Sie unter http://de.dwa.
de/themen.html

Entwurf Merkblatt DWA-M 522
„Kleine Talsperren und kleine Hochwasserrückhaltebecken",
Dezember 2013
66 Seiten, ISBN 978-3-944328-36-2
Ladenpreis: 66 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 52,80 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 217 „Explosionsschutz für abwassertechnische Anlagen“

Das Merkblatt DWA-M 217 „Explosionsschutz für abwassertechnische Anlagen“ soll Grundsätze und Lösungsmöglichkeiten für den Explosionsschutz abwassertechnischer Anlagen in Form konkreter Hinweise für eine rechtssichere und fachlich angemessene Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur Verfügung stellen. Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KA-11.4 „Sicherheitstechnik“ im DWA Fachausschuss KA-11 „Technische Ausrüstung und Bau von Kläranlagen“ erstellt und schreibt den DWA-Arbeitsbericht „Erstellen von Explosionsschutzdokumenten für abwassertechnische Anlagen“ fort, wobei die Inhalte deutlich erweitert wurden. Im vorliegenden Merkblatt wird neben der Darstellung der Rechtsgrundlagen und einem Überblick über die relevanten fachlichen Grundlagen, insbesondere die abwasserspezifische Anwendung der Prinzipien des Explosionsschutzes beschrieben. Es werden Hinweise zur Gefährdungsbeurteilung, zu technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen und dem Explosionsschutzdokument selbst gegeben. Auf Unterschiede zwischen dem Betrieb von Entwässerungssystemen und Kläranlagen wird in den einzelnen Kapiteln eingegangen. Explosionsereignisse sind auf abwassertechnischen Anlagen, zum Beispiel aufgrund der Bildung und Freisetzung von Biogas/Faulgas oder der Einleitung brennbarer Flüssigkeiten in die Kanalisation, nicht auszuschließen. Unfallstatistiken zeigen, dass es sich dabei zwar um seltene Ereignisse handelt, die jedoch aufgrund der meist großen Schäden dennoch ein hohes Risiko darstellen. Ein Blick in benachbarte Bereiche, etwa Biogasanlagen außerhalb von abwassertechnischen Anlagen, verdeutlicht dieses Risiko. Nach der Betriebssicherheitsverordnung vom 27. September 2002, zuletzt geändert am 8. November 2011, haben die Betreiber von Abwasseranlagen für Bereiche, in denen eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann, ein Explosionsschutzdokument zu erstellen, in dem die Beurteilung der Explosionsgefahren und die Festlegung von Schutzkonzepten dargestellt werden. In der Praxis ergeben sich große Unsicherheiten und Probleme bei der angemessenen Umsetzung dieser gesetzlichen Anforderungen. Entsprechend unterschiedlich sind die von den Betreibern zum Teil mit externer Unterstützung verfolgten Lösungsansätze. Das vorliegende Merkblatt soll dem Betreiber eine Hilfestellung bei der Sicherstellung eines angemessenen Explosionsschutzes geben. Zielgruppe des Merkblatts sind die Betreiber aller abwassertechnischen Anlagen. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 217 wird bis zum 31. Januar 2014 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle  

Dr. Stefanie Budewig
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: budewig@dwa.de
Digitale Vorlage für Stellungnahmen:
http://de.dwa.de/themen.html
Entwurf Merkblatt DWA-M 217
„Explosionsschutz für abwassertechnische
Anlagen", November 2013, 36 Seiten
ISBN 978-3-944328-24-9
Ladenpreis: 38 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 30,40 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Themenband „Bemessung von Kläranlagen in warmen und kalten Klimazonen“ wird erarbeitet

Die DWA wird einen neuen Themenband „Bemessung von Kläranlagen in warmen und kalten Klimazonen“ erarbeiten. Die bewährten deutschen Bemessungsregeln für biologische Kläranlagen müssen im Ausland bei abweichenden klimatischen Bedingungen angepasst werden. Daraus ergeben sich Nachteile für die exportorientierte deutsche Abwasserwirtschaft. Das BMBF fördert daher das Forschungsvorhaben EXPOVAL („Exportorientierte Forschung und Entwicklung im Bereich Abwasser – Validierung an technischen Anlagen“, www.expoval.de) zur Entwicklung von weltweit einsetzbaren Bemessungsregeln. Dies betrifft insbesondere die Erweiterung für Abwassertemperaturen von 5 °C bis 30 °C sowie erhöhte Salzgehalte. Die Ergebnisse des EXPOVAL-Projekts sollen als praxistaugliche Bemessungsalgorithmen und Betriebshinweise in einem DWA-Themenband zusammenfassend dargestellt und einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der Fokus liegt dabei auf international gängigen Verfahren der kommunalen Abwasserreinigung, wie zum Beispiel Belebungsverfahren, Tropfkörperverfahren, Anaerobverfahren und Abwasserteichen. Neben der Auslegung der biologischen Stufen dieser Verfahren werden unter anderem auch Fragen der Belüftungstechnik, die Verwertung bzw. Behandlung von Klärschlämmen und die Abwasserdesinfektion betrachtet. Zielgruppe des Themenbands sind Fachleute bei international tätigen Ingenieurbüros und Ausrüstern sowie Fachorganisationen beispielsweise der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Zur Erarbeitung des Themenbands wurde die DWA-Arbeitsgruppe BIZ-11.3 „Bemessung von Kläranlagen in warmen und kalten Klimazonen“ gegründet, deren konstituierende Sitzung im Oktober 2012 stattfand. Der Bearbeitungszeitraum ist parallel zum EXPOVAL-Vorhaben bis Anfang 2016 terminiert. Sprecher der Arbeitsgruppe BIZ-11.3  

ist Prof. Dr.-Ing. Holger Scheer, Emscher Wassertechnik GmbH, Essen, E-Mail:
scheer@ewlw.de
Hinweise und Anregungen zu diesem
Vorhaben an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Anett Baum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-124
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: baum@dwa.de
 
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Hydraulik von Fischaufstiegsanlagen Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit

Im Rahmen der Bearbeitung des DWAMerkblatt- Entwurfes M-509 hat sich bestätigt, dass zahlreiche Aspekte in Bezug auf die Hydraulik von Fischaufstiegsanlagen (FAA) seit der Veröffentlichung des DVWKMerkblattes 232/1996 durch Messungen und Versuche besser beschrieben und manche damals aufgekommenen Fragestellungen inzwischen gelöst wurden. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass einige Themen eine detailliertere Betrachtung erfordern. Dies betrifft insbesondere Aspekte, die die Interaktion zwischen Hydraulik und Fischverhalten beschreiben. Da momentan weltweit die Gestaltung von FAA ein wichtiges Forschungsgebiet darstellt, ist in den nächsten Jahren mit einer nochmaligen, deutlichen Verbesserung des Wissensstandes zu rechnen. Ziel ist die Weiterentwicklung der hydraulischen Aspekte des DWA M-509 unter Berücksichtigung des zu erwartenden Wissensfortschritts. Das zu bearbeitende Themenfeld umfasst dabei alle Fragen zur Auffindbarkeit und Passierbarkeit von FAA, die für deren Bemessung Relevanz besitzen. So sollen beispielsweise die Ergebnisse laufender und zukünftiger Untersuchungen zur Gestaltung der Einstiegsbauwerke sowie zu der für die Auffindbarkeit von FAA benötigten Wassermengen betrachtet werden. Bezüglich der hydraulischen Verhältnisse innerhalb von FAA und deren geometrischer Gestaltung besteht der Wissensstand, wie er durch das DWA M-509 repräsentiert wird, in einer Zusammenstellung von Richtwerten aus verschiedenen Quellen. Die Überprüfung der bislang verwendeten Ansätze vor dem Kontext laufender Untersuchungen ist ebenfalls Aufgabe der neuen AG. Das durch die neu einzurichtende AG WW-3.7 „Hydraulik von Fischaufstiegsanlagen“ im Fachausschuss WW-3 „Hydraulik“ zu entwickelnde Merkblatt soll Planer und Fachgutachter sowie Betreiber von Fischaufstiegsanlagen ansprechen. Aufgrund des stark interdisziplinären Charakters des Arbeitsfelds soll die Arbeitsgruppe mit Mitgliedern besetzt werden, die hydraulische und/oder biologische Expertise aufweisen können. Die Veröffentlichung der Arbeitsergebnisse ist für 2019 vorgesehen. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: schrenk@dwa.de
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 920-1 „Bodenfunktionsansprache – Teil 1: Ableitung von Kennwerten des Bodenwasserhaushaltes“

Der Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 920-1 „Bodenfunktionsansprache – Teil 1: Ableitung von Kennwerten des Bodenwasserhaushaltes“ wurde von der DWAArbeitsgruppe GB-7.4 „Bodenfunktionsansprache“ (Sprecherin: Prof. Dr. Friederike Lang) im DWA-Fachausschuss GB-7 „Bodenschutz, Boden- und Grundwasserverunreinigungen“ (Obmann: Prof. Dr. Bernd Lennartz) erstellt und liegt nun vor. Die technisch-naturwissenschaftliche Bewertung der Funktionen des Bodens und seiner möglichen Gefährdungen sind wichtige Bestandteile einer Reihe von Planungsinstrumenten, die im Boden- und Gewässerschutz zum Einsatz kommen. Im Mittelpunkt des Bodenschutzes stehen der Schutz seines natürlichen Filter- und Puffervermögens sowie die Vermeidung schädlicher Bodenveränderungen. Diese Ziele sind auf nationaler Ebene unter anderem im Bundes-Bodenschutzgesetz und der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung verankert. Vor diesem Hintergrund verfolgt die DWA mit der Arbeits- und Merkblattreihe zur Bodenfunktionsansprache das Ziel, allgemeingültige wissenschaftliche Grundlagen der Bewertungsmethoden zusammenfassend zu erläutern. Dabei werden sowohl verbindliche Verfahrensweisen der in den einzelnen Bundesländern einschlägig verwendeten Anleitungen herangezogen als auch Ergänzungen zu diesen Verfahren dargestellt, die durch aktuelle Forschungsergebnisse erforderlich wurden. Die Ansprache und Bewertung von Böden hat in der DWA eine lange Tradition. Die aktuelle Überarbeitung der Arbeitsblätter DVWK-R 129/1995 und DVWK-R 136/1999 orientiert sich an der Systematik und den Vorgaben des Bundes- Bodenschutzgesetzes. Mit Teil 1 „Ableitung von Kennwerten des Bodenwasserhaushaltes“ erscheint die Zusammenstellung der zentralen Erläuterungen zur Erfassung, Beschreibung und Bewertung der Funktionen des Bodens im Wasserhaushalt. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWA-A 920-1 wird bis zum 28. Februar 2014 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-161
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: barion@dwa.de
 
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Ihre Erfahrung ist gefragt! – Überprüfung des DWA-Regelwerkes –

Wer mit DWA-Arbeits- und Merkblättern arbeitet, verlässt sich darauf, dass der Inhalt stets aktuell ist. Damit der Anwender dies auch mit gutem Gewissen tun kann, sieht das Arbeitsblatt DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des DWARegelwerkes“ (Januar 2008) regelmäßige Prüfungen auf Aktualität vor; spätestens nach fünf Jahren (Arbeitsblatt DWAA 400, Abschnitt 4.6). Seit einiger Zeit erscheinen deshalb regelmäßig Informationen darüber, welche Arbeits- und Merkblätter aufgrund ihres Alters einer Prüfung zu unterziehen sind, zuletzt im Mai 2013. In Tabelle 1 finden Sie alle Arbeits- und Merkblätter, die seit dem letzten Aufruf das Alter von 5, 10, 15 und 20 Jahren überschritten haben. Dabei haben wir nicht unterschieden, ob die Überarbeitung bereits aufgenommen wurde oder nicht, denn auch Hinweise zu Papieren, an denen bereits gearbeitet wird, sind wichtig. Bitte teilen Sie uns mit, welche Erfahrungen Sie bei der Anwendung der aufgelisteten Arbeits- und Merkblätter gesammelt haben! Welche Papiere können unverändert beibehalten werden? Wo sehen Sie Überarbeitungsbedarf? Gibt es in den genannten Papieren Passagen, die schwer verständlich oder nicht eindeutig sind? Ihre Anregungen sind willkommen. Schreiben Sie uns.  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geol. Bettina Mayer
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Fax: 0 22 42/872-184
E-Mail: mayer@dwa.de
 
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Pflanzenkläranlagen: Workshop zur Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 262

Seit dem Erscheinen des DWA-A 262 „Grundsätze für Bemessung, Bau und Betrieb von Pflanzenkläranlagen mit bepflanzten Bodenfiltern zur biologischen Reinigung kommunalen Abwassers“ im März 2006 haben sich zahlreiche neue Erkenntnisse zu bepflanzten Bodenfiltern ergeben, die eine Überarbeitung, Aktualisierung und Erweiterung des Arbeitsblatts erforderlich machen. Der DWA-Fachausschuss KA-10 „Abwasserbehandlung im ländlichen Raum“ plant die Aktualisierung des Arbeitsblatts. Hierzu soll im Rahmen eines offenen Workshops der Stand der aktuellen Forschungsergebnisse zu bepflanzten Bodenfiltern präsentiert und diskutiert werden. Im Ergebnis der Veranstaltung soll der Bedarf zur Überarbeitung und Erweiterung des DWA-A 262 präzisiert werden, um im Anschluss den Prozess der Regelwerksarbeit aufzunehmen. Der Workshop findet am 24. Januar 2014 in der Fachhochschule Potsdam (Campus) statt und wendet sich an alle interessierten Fachkolleg/inn/en. Vortragsbeiträge zum Thema sind erbeten.

Anmeldungen von Vorträgen und zur Teilnahme bitte bis zum 31. Dezember 2013:
Dr.-Ing. Jens Nowak, E-Mail: Nowak@fh-potsdam.de 

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Überarbeitung des Merkblattes 224/1992 „Methoden und ökologische Auswirkungen der maschinellen Gewässerunterhaltung“

Mit der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie kommt dem Schutz der Gewässer als Lebensraum für Tiere und Pflanzen eine große Bedeutung zu. Intakte Gewässerstrukturen sind für das Vorkommen und Überleben der Lebensgemeinschaften am Gewässer entscheidend. Vor allem bei ausgebauten Gewässern sind zur Aufrechterhaltung der hydraulischen Funktionen besonders im Bereich von Siedlungsgebieten regelmäßige Gewässerunterhaltungsarbeiten notwendig, die heute weitestgehend unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten mit Maschinen ausgeführt werden und oft einen gravierenden Eingriff in den Naturhaushalt darstellen. Entscheidende Verbesserungen können bereits erreicht werden, wenn die Gewässerunterhaltung möglichst naturschonend ausgeführt wird. Hierfür sind maßgeblich der Umfang, der Zeitpunkt, die Art der Unterhaltungsarbeit und die Auswahl des richtigen Arbeitsgerätes. Die Gewässerunterhaltung umfasst heute neben der traditionellen Aufgabe, den erforderlichen Hochwasserabfluss sicherzustellen, auch die Bewahrung des naturnahen Zustandes und die Förderung der ökologischen Entwicklung der Gewässer. Maßnahmen der Gewässerunterhaltung können deshalb auch das Ziel haben, naturferne Strukturen zu verbessern und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Zielerreichung der Wasserrahmenrichtlinie. Das Merkblatt 224/1992 „Methoden und ökologische Auswirkungen der maschinellen Gewässerunterhaltung“ soll überarbeitet und an die Veränderungen der Zielsetzungen angepasst werden. Bedeutende Veränderungen haben sich heute auch durch die Weiterentwicklung der Maschinentechnik ergeben. Die Arbeitsgruppe GB-2.14 „Maschinelle Gewässerunterhaltung“ im Fachausschuss GB-2 „Unterhaltung und Ausbau von Fließgewässern“ möchte mit diesem Merkblatt interessierte Fachleute aus Kommunen, Behörden, Verbänden, Institutionen sowie von Seiten der Anwender ansprechen. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: schrenk@dwa.de
www.dwa.de
 
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„Fremdwasser“ und § 54 Wasserhaushaltsgesetz Erläuterungen zum Umgang mit dem im DWA-Regelwerk verwendeten Begriff „Fremdwasser“ in Bezug auf § 54 Wasserhaushaltsgesetz aus Sicht der Hauptausschüsse ES, IG und KA.

Das Wasserhaushaltsgesetz, in Kraft seit 1. März 2010, sorgt mit einigen Neuerungen für intensive Diskussionen. Dabei hat die neu aufgenommene Begriffsdefinition „Abwasser“ in § 54 bei den Betroffenen, insbesondere bei den Betrei-bern kommunaler Entwässerungsnetze, zu Verunsicherungen geführt. (1) Begriffsdefinition „Abwasser“, WHG § 54 (1) (1) Abwasser ist 1. das durch häuslichen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch in seinen Eigenschaften veränderte Wasser und das bei Trockenwetter damit zusammen abfließende Wasser (Schmutzwasser) sowie 2. das von Niederschlägen aus dem Bereich von bebauten oder befestigten Flächen gesammelt abfließende Wasser (Niederschlagswasser). Das WHG enthält mit § 54 (1) eine bundesweit geltende Definition von „Abwasser“; im Wortlaut nahezu identisch mit der seit 1976 im Abwasserabgabengesetz enthaltenen etablierten Begriffsdefinition und weitgehend wortgleich mit daran angelehnten Definitionen in den Landeswassergesetzen. § 54 (1) WHG definiert „Schmutzwasser“ und „Niederschlagswasser“ als Abwasserkomponenten. Der im DWA-Regelwerk enthaltene Begriff Fremdwasser fehlt in der WHG-Definition und wird inhaltlich mit der Formulierung „… und das bei Trockenwetter damit abfließende Wasser…“ dem Schmutzwasser zugerechnet. Diese Zuordnung des Fremdwassers im WHG folgt der Definition im Abwasserabgabegesetz und dem dort verwendeten Begriff „Jahresschmutzwassermenge“, die ebenfalls den Fremdwasserabfluss (bei Trockenwetter) beinhaltet. Im DWA-Regelwerk (zum Beispiel Merkblatt DWA-M 182 „Fremdwasser in Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“ und Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 198 „Vereinheitlichung und Herleitung von Bemessungswerten für Abwasseranlagen“) kann der Begriff Fremdwasser je nach Kanalart (Schmutz-, Regen-, Mischwasserkanal) Wasserzuflüsse unterschiedlicher Herkunftsbereiche umfassen. Grundsätzlich gilt als Fremdwasser dasjenige in einem Kanal abgeführte Wasser, das nicht zu dem ursprünglich diesem Kanal zugeordneten Wasser gehört, aber in der Regel auch nicht vollständig vermieden werden kann. In Anbetracht der fundamentalen Stellung des Fremdwasserbegriffs im DWA-Regelwerk erscheint es angezeigt, die bisherige abwassertechnische Differenzierung des Abwasserbegriffs beizubehalten. Sie erscheint auch aufgrund des Aufbaus der Berechnungsansätze sachlich geboten und notwendig. Um einen Einklang mit dem WHG herzustellen, sollte der Begriff „Schmutzwasser“ um die Herkunftsbereiche „häuslich“ und „betrieblich“ erweitert verwendet werden. Das Symbol „QS“ kann dann – entsprechend definiert – in Gleichungen im DWA-Regelwerk weiterhin verwandt werden:
●● QH – häuslicher Schmutzwasserabfluss (oder „häusliches Abwasser“)
●● QG – betrieblicher (gewerblicher und industrieller) Schmutzwasserabfluss
●● QS – Summe aus häuslichem und betrieblichem Schmutzwasserabfluss (QH  QG)
●● QT – Trockenwetterabfluss (QS  QF)  Schmutzwasserabfluss nach WHG und AbwAG
●● QF – Fremdwasserabfluss Der Begriff Schmutzwasserabfluss des WHG entspricht dem Trockenwetterabfluss QT des DWA-Regelwerks. 

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Vorhabensbeschreibung Merkblatt DWA-M 816 „ Projektbewertung betrieblicher Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen auf Basis der dynamischen Kostenvergleichsrechnung – eine praktische Arbeitshilfe“

In den kommenden Jahren sind umfängliche wasserwirtschaftliche Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz, zum wirtschaftlichen Anlagenbetrieb unter Berücksichtigung des technischen Fortschritts, zum Vermögenswerterhalt oder zur Gewährleistung der Betriebssicherheit zu tätigen. Hieraus ergeben sich vielfältige Anforderungen bei der Identifikation nicht nur technisch, sondern auch betriebswirtschaftlich optimierter Lösungen. Besonderes Augenmerk gilt neben der Bewertung der Investitionskosten einer Maßnahme insbesondere auch einer Bewertung der resultierenden fortlaufenden Betriebskosten. Es mangelt an praktischen Arbeitshilfen, die Wirkungszusammenhänge verdeutlichen und die Folgen von Ersatzbzw. Erneuerungsinvestitionen auch auf die Finanzierung und Bereitstellung von Liquidität sowie die Entgeltgestaltung aufzeigen. Das Merkblatt soll hier Abhilfe schaffen und helfen, das Wirtschaftlichkeitsgebot bei Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen und Betriebsoptimierungen stärker zu verankern. Nach einer Darstellung der verschiedenen Methoden, der Abgrenzung ihrer Verwendung im Rahmen einer Variantenbewertung und einer Definition der jeweils zu verwendenden Eingangswerte soll anhand ausgewählter Projektbeispiele wie der Erneuerung einer Faulungsanlage (Wirtschaftlichkeit der anaeroben Schlammstabilisierung) sowie der Kanalsanierung (Vergleich Sanierungskonzepte vs. Erneuerung) das fallspezifische Vorgehen auf Basis einer dynamischen Wirtschaftlichkeitsrechnung aufgezeigt werden. Hierbei sollen praxisgerechte Aufbereitungs- und Anwendungshilfen gegeben werden, deren Aufbau die Übertragung auch auf andere Projektbeispiele ermöglicht. Diese orientieren sich an der Methodik der Leitlinien zur Durchführung dynamischer Kostenvergleichsrechnungen der LAWA (KVR-Leitlinien). Die Projektbewertung berücksichtigt dabei sowohl die Anschaffungsinvestition als auch die in der Folge anfallenden und im Zeitablauf durchaus unterschiedlichen Betriebskosten im Sinne einer umfassenden Gesamtkostenbetrachtung. Die Aspekte der Qualitätssicherung bei der Ermittlung der Betriebskosten sollen vertieft betrachtet werden. Das Merkblatt wird durch die Arbeitsgruppe WI-2.2 „Wirtschaftliche Bewertung von (Re-) Investitionsvorhaben“ (Sprecher: Dipl.-Kfm. A.-E. von Seidlitz) im FA WI-2 „Investitionen und Betriebskosten in der Abwasserwirtschaft“ (Obmann: Bauass. Dr.-Ing. P. Evers) erarbeitet. Das Merkblatt richtet sich an Betreiber, Planer und Controller von wasserwirtschaftlichen Anlagen (aus Ingenieurbüros, Verwaltung und Verbänden) sowie Entscheidungsträger und Finanzfachkräfte. Hinweise für die Überarbeitung und Interessensbekundungen für eine Mitarbeit in der Arbeitsgruppe nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Der Bearbeitungszeitraum ist bis Ende 2015 geplant.  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr. Stefanie Budewig
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 02242/872-144
Fax: 02242/872-184
E-Mail: budewig@dwa.de
www.dwa.de
 
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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 550 „Dezentrale Maßnahmen zur Hochwasserminderung“

Die DWA-Arbeitsgruppe HW-4.3 „Dezentraler Hochwasserschutz“ im DWA-Fachausschuss „Hochwasservorsorge“ hat den Entwurf für ein neues Merkblatt vorgelegt, das dezentrale Maßnahmen zur Hochwasserminderung vorstellt und hinsichtlich hydrologischer Wirkung, Umweltwirkung sowie der Kosten beschreibt. Das Merkblatt DWA-M 550 befasst sich mit Möglichkeiten, die Hochwasserwelle zu reduzieren, also mit Maßnahmen, die durch Abflussminderung und verstärkte Retention Scheitelabflüsse und Wellenvolumen verringern und so einen Beitrag zur Eindämmung von Hochwasserschäden leisten. Dies sind meist integrative Maßnahmen, die auch positiv auf den Wasserkreislauf wirken, insbesondere auf die Grundwasserneubildung und auf die Umwelt. Dabei liegt der Schwerpunkt in der Entwicklung und Bewertung kleinerer Rückhaltemaßnahmen in der Fläche und in Siedlungsgebieten. Das Merkblatt leistet zudem einen Beitrag zur Umsetzung der europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie, die zur Verminderung der potenziellen hochwasserbedingten Schadfolgen nichtbauliche Maßnahmen der Hochwasservorsorge sowie Maßnahmen zur Verminderung der Hochwasserwahrscheinlichkeit fordert. Das Merkblatt richtet sich an Fachplaner in Länderverwaltungen, in Regierungspräsidien, Kreisen und Kommunen sowie an alle, die mit der Umsetzung der EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie befasst sind. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 550 wird bis zum 15. Januar 2014 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-161
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: barion@dwa.de
 
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Vorhabensbeschreibung Überarbeitung des Arbeitsblattes DWA-A 262 „Grundsätze für Bemessung, Bau und Betrieb von Pflanzenkläranlagen mit bepflanzten Bodenfiltern zur biologischen Reinigung kommunalen Abwassers“

Seit dem Erscheinen des DWA-A 262 im März 2006 haben sich bepflanzte Bodenfilter betreffend eine ganze Reihe neuer Erkenntnisse ergeben, die eine Überarbeitung, Aktualisierung und Erweiterung des Arbeitsblattes erforderlich machen. In das DWA-A 262 sollen insbesondere die Erkenntnisse des DBU-Vorhabens „Auswirkungen der Vorreinigung auf bepflanzte Bodenfilter – Eignung von Mehrkammerabsetzgruben” (DBU-Az. 25524) einfließen. Wesentliche Erkenntnis des Vorhabens war: „Nach den Gesamtuntersuchungen im Projekt „VKBF“ ist ein Arbeitsbereich zwischen 0,5 und 2,5 m³/E Nutzvolumen möglich. Die spezifische und absolute Größe der Vorklärung und des schlammfreien Volumens, die Art der Durchführung und auch die prozentuale Füllung der Kammern mit Schlamm haben keinen signifikanten Einfluss auf die AFS im Ablauf.“ Daher ist eine Anpassung der Vorgaben für die Vorbehandlung bei Kleinkläranlagen mit bepflanzten Bodenfiltern notwendig. Maßgeblich für das Vorklärvolumen ist nach diesen Erkenntnissen primär ein geeigneter Räumzyklus, wobei die Schlammräumung abweichend von den bisherigen Vorgaben im DWA-A 262 erst bei halber Füllung der Vorklärung mit Schlamm ausreichend erscheint. Des Weiteren sollen die vorliegenden Erkenntnisse zu bepflanzten Bodenfiltern mit Rohschlammbeschickung zusammengefasst werden und Eingang ins DWA-A 262 finden. Ebenfalls aufgenommen werden sollen Erkenntnisse zur Abwasserbehandlung in bepflanzten Bodenfiltern im Mischsystem. In Vorbereitung der Überarbeitung ist geplant, Ende 2013/Anfang 2014 voraussichtlich in Potsdam im Rahmen einer Seminarveranstaltung alle auf dem Gebiet bepflanzte Bodenfilter aktiven Fachleute zu einem Erfahrungsaustausch einzuladen. Bei dieser Veranstaltung soll über den Überarbeitungs- und Ergänzungsbedarf des A 262 diskutiert werden. Das Merkblatt wird durch die Arbeitsgruppe KA-10.1 „Abwasserbehandlung in bepflanzten Bodenfiltern“ (Sprecher: Dr.- Ing. Jens Nowak) im FA KA-10 „AbwasserbehandlungAbwasserbehandlung im ländlichen Raum“ (Obmann: Dr.-Ing. Jens Nowak) überarbeitet. Das Merkblatt richtet sich an Planer und Betreiber von bepflanzten Bodenfiltern sowie Genehmigungsbehörden. Hinweise für die Überarbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Der Bearbeitungszeitraum ist bis Ende 2014 geplant.  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr. Stefanie Budewig
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 02242/872-144
Fax: 02242/872-184
E-Mail: budewig@dwa.de
www.dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 143-1 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 1: Planung und Überwachung von Sanierungsmaßnahmen“

Der Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 143- 1 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 1: Planung und Überwachung von Sanierungsmaßnahmen“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.17 „Allgemeine Anforderungen an die Sanierung von Entwässerungssystemen“ (Sprecher: Dipl.-Ing. (FH) Markus Vogel) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann Dr.-Ing. Christian Falk) erarbeitet. Die Europäische Norm DIN EN 14654-2 „Management und Überwachung von betrieblichen Maßnahmen in Abwasserleitungen und -kanälen – Teil 2: Sanierung“ stellt die allgemeinen Verfahren zu Management und Überwachung von Sanierungsmaßnahmen in Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden auf und legt Anforderungen an die Entwicklung und Umsetzung von Arbeitsprogrammen und die Auswahl von Techniken fest. Sie ergänzt die DIN EN 752 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden“ und gilt für Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden, die hauptsächlich als Freispiegelleitungen betrieben werden, und zwar ab der Stelle, an der das Abwasser ein Gebäude, eine Dachentwässerung oder eine befestigte Fläche verlässt, bis zu dem Punkt, an dem es in eine Behandlungsanlage oder einen Vorfluter eingeleitet wird. Abwasserleitungen und -kanäle unterhalb von Gebäuden sind hierbei eingeschlossen, solange sie nicht Bestandteil der Gebäudeentwässerung sind. Das Arbeitsblatt DWA-A 143-1 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 1: Planung und Überwachung von Sanierungsmaßnahmen“ gilt in Verbindung mit DIN EN 14654-2 und DIN EN 752. Das Arbeitsblatt nimmt im Sinne der DIN EN 14654-2 Bezug auf alle relevanten Planungsaspekte (Hydraulik, Betrieb, Bauzustand sowie Umweltrelevanz) der Netzunterhaltung und -entwicklung. Es verdeutlicht den Zusammenhang der Teilaspekte und insbesondere den mehrstufigen Prozess der Gesamtplanung. Für die Prozessschritte der Maßnahmenplanung und der Maßnahmenumsetzung wird der Fokus auf den Teilaspekt der baulichen Sanierung gelegt. Das Arbeitsblatt gilt nicht für betrieblich veranlasste Maßnahmen, die keinen Planungsprozess erforderlich werden lassen (zum Beispiel Sofortmaßnahmen wegen „Gefahr in Verzug“). Das Arbeitsblatt richtet sich an alle im Bereich der Sanierung von Entwässerungssystemen planenden, betreibenden sowie Aufsicht führenden Institutionen. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWA-A 143-1 wird bis zum 31. Dezember 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: berger@dwa.de
Digitale Vorlage für Stellungnahmen:
http://de.dwa.de/themen.html
Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 143-1
„Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 1: Planung und Überwachung von Sanierungsmaßnahmen", Oktober 2013
24 Seiten, ISBN 978-3-944328-12-6
Ladenpreis: 29 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 23,20 Euro.
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 142 „Abwasserleitungen und -kanäle in Wassergewinnungsgebieten“

Von der DWA-Arbeitsgruppe ES-5.8 „Abwasserleitungen und -kanäle in Wasserschutzgebieten“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Heinz Brandenburg) wurde im Fachausschuss ES-5 „Bau“ (Obmann: Dipl.-Ing. Jörg Henning Werker) das Arbeitsblatt DWA-A 142 „Abwasserleitungen und -kanäle in Wassergewinnungsgebieten“ als Entwurf erstellt. Abwasserleitungen und -kanäle werden für sehr lange Zeiträume geplant und gebaut. Um die angestrebten langen Lebensdauern auch zu erreichen, ist bereits im Planungsstadium, und selbstverständlich auch bei der Bauausführung und im Betrieb, besondere Sorgfalt notwendig. Mitunter ist es unvermeidbar, Abwasserleitungen und -kanäle auch in Wasserschutzgebieten zu verlegen. Bei Planung und Bau solcher Leitungen sind zusätzliche Randbedingungen zu beachten. Im überarbeiteten Arbeitsblatt DWA-A 142, das nun als Entwurf vorliegt, sind Hinweise für Planung, Ausführung und Betrieb von Abwasserleitungen und -kanälen in Wasserschutzgebieten enthalten. Das Arbeitsblatt DWA-A 142 wurde in Zusammenarbeit mit dem AK 5.5.1 „Straßen in Wasserschutzgebieten“ der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. (FGSV) sowie des DVGW und der Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren e. V. (ATT) überarbeitet. Dieses Arbeitsblatt regelt die zusätzlichen Anforderungen für Neubau, Betrieb und Unterhaltung von Abwasserleitungen und -kanälen in Trinkwassergewinnungsgebieten. Das Arbeitsblatt bezieht sich auch auf den Bestand von Abwasserleitungen und -kanälen einschließlich der Schachtbauwerke einschließlich deren Reparatur und Renovierung. Auf die Heilquellenschutzgebiete kann das Arbeitsblatt sinngemäß angewandt werden. Wegen der besonderen Verhältnisse sind dort Einzelfallbetrachtungen erforderlich, die zu Abweichungen führen können. Während das bisherige Arbeitsblatt ausschließlich Anforderungen an Planung, Bau und Betrieb von neu zu errichtenden Abwasserleitungen und -kanälen enthielt, definiert das neue Arbeitsblatt ausdrücklich auch Anforderungen an bestehende Anlagen. Darüber hinaus werden detaillierte Hinweise für die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen für Abwasserleitungen und -kanäle in Wassergewinnungsgebieten anhand einer Bewertungsmatrix gegeben. Darüber hinaus wurden die Anforderungen an Planung, Bau, Material und Betrieb auf Basis des aktuellen Wissensstands und des bestehenden Regelwerks überarbeitet und um Anforderungen an die Sanierung ergänzt. Das Arbeitsblatt richtet sich an Kommunen, Betreiber von Abwasseranlagen und Wassergewinnungsanlagen, Genehmigungsbehörden sowie Ingenieurbüros. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWA-A 142 wird bis zum 31. Dezember 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef E-Mail: berger@dwa.de Digitale Vorlage für Stellungnahmen:

http://de.dwa.de/themen.html Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 142 „Abwasserleitungen und -kanäle in Wassergewinnungsgebieten“  

Oktober 2013, 28 Seiten
ISBN 978-3-944328-25-6
Ladenpreis: 34 Euro
fördernde DWA-Mitglieder: 27,20 Euro
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop
 
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Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 369 „Abfälle aus kommunalen Abwasseranlagen – Rechen- und Sandfanggut, Kanal- und Sinkkastengut“

Das Merkblatt DWA-M 369 „Abfälle aus kommunalen Abwasseranlagen – Rechen- und Sandfanggut, Kanal- und Sinkkastengut“ wurde vom Fachausschuss KEK-11 „Infrastrukturabfälle aus Abwasserbehandlungsanlagen und Straßenunterhaltung“ erarbeitet und erstmals im Mai 2003 veröffentlicht. Es wurde nun von der Arbeitsgruppe KEK-11.1 „Abfälle aus öffentlichen Abwasseranlagen ausgenommen Klärschlamm“ umfangreich überarbeitet, unter anderem weil sich mit Ablauf der Übergangsfrist der TA Siedlungsabfall seit Juni 2005 die rechtlichen Rahmenbedingungen grundlegend geändert haben. Insbesondere ist seit diesem Datum die direkte Ablagerung der im Merkblatt behandelten Abfälle auf Deponien nicht mehr möglich. Dieser veränderten Situation wurde mit der Überarbeitung Rechnung tragen, indem die Darstellung der gesetzlichen Grundlagen aktualisiert wurde und eine vertiefte Betrachtung der möglichen Aufbereitungsverfahren erfolgt. Das Merkblatt DWA-M 369 beschreibt die Herkunft und Zusammensetzung sowie die Mengen und Entsorgungsverfahren für Abfälle aus öffentlichen Abwasseranlagen. Ein Schwerpunkt ist den Möglichkeiten zur Aufbereitung durch thermische, mechanische oder mechanisch- biologische Verfahren gewidmet. Somit gibt das Merkblatt insbesondere Betreibern und Planern von Abwasseranlagen konkrete Empfehlungen zur umweltgerechten Verwertung oder Beseitigung von Rechen- und Sandfanggut sowie Kanal- und Sinkkastengut. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 369 wird bis zum 15. September 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Josefine Dahmen Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef E-Mail: dahmen@dwa.de Digitale Vorlage für Stellungnahmen: http://de.dwa.de/themen.html

Entwurf Merkblatt DWA-M 369 „Abfälle aus kommunalen Abwasseranlagen – Rechen- und Sandfanggut, Kanal- und Sinkkastengut“, Juni 2013, 31 Seiten ISBN 978-3-942964-97-5 Ladenpreis: 38 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 30,40 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Überarbeitung ATV-M 774 „Abwässer aus lederherstellenden Betrieben“

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) wird das Merkblatt „Abwasser aus lederherstellenden Betrieben “ (ATVM 774) von Juni 2001 überarbeiten. Ziel des neuen Merkblatts ist die Aktualisierung der derzeitigen Fassung. Das überarbeitete Merkblatt soll Verfahren nach dem Stand der Technik bzw. den besten verfügbaren Techniken zur Behandlung von Abwasser, das bei lederherstellenden Betrieben anfällt, beschreiben. Das jüngst erschienene BVT-Merkblatt soll durch Praxisbeispiele aus dem deutschsprachigen Raum ergänzt und die im BVT-Merkblatt gegebenen Schlussfolgerungen sollen durch Umsetzungshinweise und -beispiele konkretisiert werden. Zudem sollen auch innerbetriebliche Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung anderer Umweltmedien dargestellt werden, soweit sie für dieses Merkblatt relevant und nicht in vergleichbaren Regelwerken beschrieben sind. Darüber hinaus wird das zu überarbeitende DWA- Merkblatt Empfehlungen und Hilfen zur Lösung technischer Probleme sowie bei der Umsetzung der relevanten Vorschriften geben. Das Merkblatt soll Behörden, Verbänden, Planern und den einschlägigen Betrieben als Leitfaden dienen und einen fachspezifischen Überblick vermitteln. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist im Herbst 2015 vorgesehen. Die Überarbeitung erfolgt durch die neu einzurichtende DWA-Arbeitsgruppe IG-2.22 „Lederfabriken/Pelzindustrie“ unter der Leitung von Frau Prof. Austermann Haun, Fachhochschule Ostwestfalen- Lippe.

Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen. DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Iris Grabowski Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 02242/872-102, Fax 02242/872-135 E-Mail: grabowski@dwa.de www.dwa.de 

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 570 „Begriffe in der Gewässermorphologie und im Flussbau“ liegt vor

Die Auslegung von Maßnahmen an Fließgewässern hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert und im Sinne der Ökologie weiterentwickelt. Bedingt durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen wie Hochwasserrisikomanagementrichtlinie und Wasserrahmenrichtlinie gibt es eine Vielzahl neu entwickelter Vor- und Herangehensweisen in und an den Gewässern. Bedingt durch die geforderte transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren, Biologen, Ökologen, Geografen und den weiteren beteiligten Disziplinen resultieren häufig Verständnisprobleme bei der Benutzung gleicher Begriffe – aber mit unterschiedlicher Bedeutung – in der jeweiligen Fachdisziplin. Das vorliegende Merkblatt umfasst eine Auswahl in der Gewässermorphodynamik und im Flussbau verwendeter Begriffe und soll hier Abhilfe schaffen und Orientierung sowie Sicherheit bei der Verwendung von Begriffen aus der Gewässermorphodynamik und des Flussbaus bieten. Das Verständnis für gewässermorphodynamische Prozesse und flussbauliche Maßnahmen, wie auch das Verständnis der beteiligten Fachdisziplinen untereinander, setzen die einheitliche Kenntnis entsprechender Begrifflichkeiten voraus. Die genannten Definitionen entsprechen weitgehend den Normen DIN 4044, DIN 4047 und DIN 4049. Einige Begriffe wurden speziell für die Verwendung im Flussbau aufgenommen bzw. daran angepasst. Die definierten Begrifflichkeiten sollen zukünftig einer eindeutigen Handhabung im DWA-Regelwerk dienen und bei der Überarbeitung bestehender Arbeits- und Merkblätter entsprechende Berücksichtigung finden. Das Merkblatt soll weiterhin die Arbeit anderer Fachgremien unterstützen und die Anfertigung gesonderter gewässermorphodynamischer und flussbaulicher Glossars in Veröffentlichungen und im Regelwerk der DWA erübrigen. Es soll dazu beitragen Missverständnisse zu beseitigen, die auf ein unterschiedliches Verständnis gewässermorphodynamischer und flussbaulicher Begriffe von Ingenieuren und anderen Fachdisziplinen zurückgehen. Das vorliegende Merkblatt richtet sich an alle, die sich mit Themen im Bereich der Gewässermorphodynamik und des Flussbaus beschäftigen oder ein sonstiges Interesse haben. Ziel ist die zukünftige einheitliche und eindeutige Handhabung der definierten Fachbegriffe im DWA-Regelwerk. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 570 wird bis zum 15. September 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-210 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: schrenk@dwa.de

Entwurf DWA-M 570 „Begriffe in der Gewässermorphologie und im Flussbau“ Juni 2013, 29 Seiten ISBN 978-3-942964-90-6 Ladenpreis: 34 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 27,20 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 526 „Grundlagen morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern“

Lokale Eingriffe oder großräumige Umgestaltungsmaßnahmen an Flussläufen haben häufig weitreichende Auswirkungen auf das hydraulisch-sedimentologische Gleichgewicht und auf die Gewässermorphologie. Die Planung und Umsetzung von Maßnahmen, insbesondere im Hinblick auf die Erreichung des guten ökologischen/morphologischen Zustands bis zum Jahr 2015 (EG-Wasserrahmenrichtlinie), setzt deshalb grundlegende Kenntnisse über die in den Gewässern zu beobachtenden morphodynamischen Phänomene und die damit verbundenen Prozesse voraus. Die Morphologie von Fließgewässern steht mit der Strömung in komplexer Wechselwirkung. Eine hinreichend große Strömungsbelastung führt an der Gewässersohle zur Umlagerung des dort vorhandenen Materials und damit verbunden zur Ausbildung von morphologischen Strukturen, die wesentlicher Bestandteil der morphodynamischen Phänomene sind. In Abhängigkeit vom betrachteten Naturraum bilden sich verschiedenste solcher Strukturen aus. Je nach Randbedingung (zum Beispiel Gefälle, Korngrößenspektrum, Kornmaterial) können sogenannte Step-Pool-Systeme, Deckschichten oder Transportkörper auftreten, und die zugehörigen Laufformen reichen von Verzweigungen bis zu Mäandern. Die Größenordnung dieser morphologischen Strukturen reicht hierbei von zentimetergroßen Riffeln bis zu meterlangen Dünen, hundertmeterlangen Bänken und kilometerlangen Mäandern. Unter dem Begriff „Phänomen“ wird das Ergebnis aus einzelnen Prozessen verstanden. Neben der verbalen Beschreibung der Phänomene werden auch die dafür erforderlichen Parameter aufgeführt. Auf Formeln wird dagegen verzichtet. Zahlreiche morphodynamische Phänomene werden in signifikanter Weise durch die aufkommende oder vorhandene Vegetation beeinflusst bzw. geprägt. Hierzu zählen unter anderem die Rehnen- und Inselbildung. Der Vegetationseinfluss wird in denjenigen Kapiteln aufgezeigt und erläutert, in denen er für die Morphodynamik der Fließgewässer von Bedeutung ist. Die Erfassung und Beschreibung morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern erfordert die Berücksichtigung der relevanten Maßstabsebene, das heißt der zeitlichen und räumlichen Auflösung der zugrunde liegenden Prozesse. Dabei bemisst sich die Dauerhaftigkeit in Wochen und Monaten bis hin zu Jahrhunderten, und die räumlichen Ausmaße reichen von wenigen Zentimetern bis zu vielen Kilometern. Die Festlegung der Skalenhierarchie ist nicht einheitlich, sondern hängt von der Fragestellung sowie von der Ausdehnung des zu untersuchenden Fließgewässers ab. Auf kontinentaler bis regionaler Ebene beeinflussen geologische Randbedingungen die Entstehung von Landformen und typischen Gewässernetzen, die wiederum Einfluss auf die Phänomene kleinerer Maßstabsebenen haben. Das vorliegende Merkblatt beinhaltet die Beschreibung und Erläuterung der „natürlichen“ morphodynamischen Phänomene in Fließgewässern, die für das Prozessverständnis der Entstehung und des Zerfalls morphologischer Strukturen sowie des Sedimenttransportes erforderlich sind. Zusätzlich wird als bauwerksbedingtes Phänomen die Buhnenfeldverlandung behandelt, da Buhnen den Flusslauf über lange Strecken festlegen und somit die Uferstruktur prägen. Die Beschreibungen und Erläuterungen konzentrieren sich auf die morphodynamischen Phänomene im Flussschlauch der Gewässer. Die Arbeitsgruppe WW-2.2 „Grundlagen morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern“ im Fachausschuss WW-2 „Morphodynamik der Binnen- und Küstengewässer“ möchte mit diesem neuen Merkblatt Kommunen, Länder, Wasserwirtschaftsverbände, Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen sowie Ingenieurbüros ansprechen. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 526 wird bis zum 31. Oktober 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef E-Mail: schrenk@dwa.de Fax: 0 22 42/872-184

Digitale Vorlage für Stellungnahmen: http://de.dwa.de/themen.html Entwurf Merkblatt DWA-M 526 „Grundlagen morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern“ August 2013, 67 Seiten ISBN 978-3-944328-07-2 Ladenpreis: 71 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 56,80 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 388 „ Mechanisch-biologische Restabfallbehandlung (MBA)“

In Deutschland werden ca. 50 Anlagen zur mechanisch-biologischen Restabfallbehandlung (MBA) betrieben, die ca. 5,6 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle behandeln. Ziel ist es, die Abfälle so aufzubereiten, dass eine möglichst große Fraktion einer stofflichen oder energetischen Verwertung zugeführt werden kann. Das verbleibende Material wird biologisch stabilisiert, sodass es auf Deponien abgelagert werden kann. Aufgrund der in Deutschland bestehenden Behandlungskapazitäten für Hausmüll ist davon auszugehen, dass in Zukunft keine nennenswerten neuen MBA-Kapazitäten geschaffen werden, sodass der Neubau von Anlagen in Deutschland nicht im Fokus des Merkblatts liegt. Vielmehr zielt das vom DWA-Fachausschuss KEK-14 „Behandlung biogener Abfälle“ und dessen Arbeitsgruppe KEK- 14.3 „Mechanisch-Biologische Restabfallbehandlung“ erarbeitete Merkblatt DWAM 388 darauf ab, auf Basis der vorhandenen umfangreichen Betriebserfahrungen die Potenziale für technische und organisatorische Optimierungen der MBA zu identifizieren und Planern und Betreibern entsprechende Empfehlungen zu geben. Neben den technischen Grundlagen der verschiedenen Verfahrensvarianten werden detailliert die Energie- und Stoffströme beleuchtet und die rechtlichen Rahmenbedingungen dargestellt. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 388 wird bis zum 31. Juli 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Josefine Dahmen Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef E-Mail: dahmen@dwa.de

Digitale Vorlage für Stellungnahmen: http://de.dwa.de/themen.html Entwurf Merkblatt DWA-M 388 „Mechanisch-biologische Restabfallbehandlung (MBA)“, Mai 2013, 46 Seiten ISBN 978-3-942964-98-2 Ladenpreis: 49 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 39,20 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 368 „Biologische Stabilisierung von Klärschlamm“

Die Stabilisierung von Klärschlämmen ist die wichtigste Grundoperation der gesamten Klärschlammbehandlung. Die biologischen Verfahren haben sich weltweit als die am meisten verbreitete Prozessart zur Klärschlammstabilisierung durchgesetzt. Sie werden seit Jahrzehnten nach empirischen Ansätzen bemessen und betrieben. Das Merkblatt DWA-M 368 „Biologische Stabilisierung von Klärschlamm“, das jetzt als Gelbdruck vorliegt, gibt, aufbauend auf einer Erläuterung der wichtigsten biochemischen Grundlagen, neue praxisorientierte Empfehlungen für die Bemessung und den Betrieb von Anlagen zur biologischen Klärschlammstabilisierung entsprechend dem Stand der Technik. Dabei werden auch neue Entwicklungen, wie die Bestrebungen zur weitergehenden Verringerung des Stabilisierungsvolumens oder die Einflüsse einer Klärschlammdesintegration betrachtet. Hinweise zu hygienischen Aspekten und den alternativen Einsatzbereichen der wichtigsten Varianten der biologischen Klärschlammstabilisierung runden die umfassende Darstellung des Themas ab. Das Merkblatt richtet sich vor allem an den Praktiker auf der Kläranlage sowie an planende und ausführende Ingenieure und Techniker. Um den technischen Weiterentwicklungen und den veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, wurde das Merkblatt grundlegend aktualisiert und erweitert. Die Aktualisierung wurde von der Arbeitsgruppe KEK-2.1 „Stabilisierung“ im Auftrag und unter Mitwirkung des Fachausschusses KEK-2 „Stabilisierung, Entseuchung, Konditionierung, Eindickung und Entwässerung von Schlämmen“ erarbeitet. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 368 wird bis zum 15. November 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Josefine Dahmen Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-186 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: dahmen@dwa.de

Digitale Vorlage für Stellungnahmen: http://de.dwa.de/themen.html Entwurf Merkblatt DWA-M 368 „Biologische Stabilisierung von Klärschlamm“, August 2013, 56 Seiten ISBN 978-3-944328-03-4 Ladenpreis: 57 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 45,60 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Merkblatts DWA-M 151 „Messdatenmanagementsysteme (MDMS) in Entwässerungssystemen“ liegt vor

Der Entwurf des Merkblatts DWA-M 151 „Messdatenmanagementsysteme (MDMS) in Entwässerungssystemen“ wurde von der Arbeitsgruppe ES-1.9 „Messdaten in Entwässerungssystemen“ (Sprecher: Dr.-Ing. Holger Hoppe) im Fachausschuss ES-1 „Grundsatzfragen/ Anforderungen“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Rosenwinkel) erarbeitet. Hintergrund Grundlage für die Planung und den Betrieb entwässerungstechnischer Anlagen sind Messdaten, die in unterschiedlicher Form und Qualität erhoben und verwaltet werden. Nutzbar werden Informationen aus Messdaten aber erst, wenn die Messdaten zeitnah geprüft, gegebenenfalls korrigiert und nachvollziehbar archiviert werden, um von dem Betreiber, Planer und den Behörden in einen Bedeutungskontext gestellt werden zu können. Um diese Prozesse effizient zu organisieren und zu unterstützen, hat die DWAArbeitsgruppe ES-1.9 „Messdaten in Entwässerungssystemen“ die Bearbeitung des neuen Merkblatts DWA-M 151 „Messdatenmanagementsysteme (MDMS) in Entwässerungssystemen“ übernommen. Nutzen Der Nutzen von Messdaten ist inzwischen von vielen Betreibern, Planern und Behörden erkannt worden, sodass der Umfang von temporären und dauerhaften Messungen in den letzten Jahren weiter zugenommen hat und im Regelwerk der DWA verankert wurde. Technische Hinweise zum Betrieb von Messungen und der erforderlichen Datenprüfung sind zuletzt im Merkblatt DWA-M 181 in Bezug auf Wasserstands- und Durchflussmessungen beschrieben worden. Hinweise zum Umgang mit Messdaten als „Massendaten“ unterschiedlichster Quellen fehlten jedoch bisher und werden im vorliegenden Merkblatt erstmals dargestellt. Die notwendigen Grundfunktionalitäten eines MDMS gehen in der Regel über die Funktionalitäten eines reinen Prozessleitsystems hinaus. Messdaten müssen zukünftig – mehr als bisher – als wertvolle Ressource verstanden und vor diesem Hintergrund der Wert der Messdaten sichergestellt und erhalten werden. Die Datenqualität und die Qualitätssicherung sind in den Mittelpunkt des Messens zu stellen. Dies erfordert die Erstellung einer Prozessbeschreibung zum Umgang mit den Messdaten (Management) im Sinne eines Geschäftsprozesses. Geltungsbereich und Inhalt des Merkblatts Das Merkblatt befasst sich mit den Anforderungen an Messdatenmanagementsysteme (MDMS) und Funktionalitäten zur Unterstützung von Erfassung, Prüfung und Korrektur (Datenqualität), Dokumentation und Archivierung sowie Austausch (Datenimport und -export) von Messdaten und zugehörigen Metadaten im Planungsraum der Siedlungsentwässerung. Das Merkblatt beschreibt gängige Anwendungsbereiche, Einsatzmöglichkeiten, gibt Hinweise zu Nutzen, Erfordernissen und Einsatzgrenzen eines MDMS und enthält Vorschläge zur Vorbereitung und Durchführung einer Systemeinführung sowie eines Systemwechsels. Zielgruppe Das Merkblatt richtet sich an Anwender, Administratoren und Betreiber, Entwickler und Hersteller, Planer und Aufsichtsbehörden, die grundlegende Informationen und Hilfestellungen insbesondere zu Konzeption, Aufbau, Pflege, Anwendung und Fortschreibung von MDMS sowie zum Datenaustausch und Integration in bestehende Softwareumgebungen (z. B. vorhandene Prozessleitsysteme, Kanal- und Betriebsinformationssysteme, Abrechnungs- und Simulationsprogramme) benötigen. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 151 wird bis zum 15. September 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef E-Mail: berger@dwa.de

Eine digitale Vorlage für Ihre Stellungnahme finden Sie unter http://de.dwa.de/themen.html

Entwurf Merkblatt DWA-M 151 „Messdatenmanagementsysteme (MDMS) in Entwässerungssystemen“, Juni 2013 49 Seiten, ISBN 978-3-944328-01-0 Ladenpreis: 57 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 45,60 Euro Zu beziehen bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: info@dwa.de DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Gewässermorphologie: Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit

Sowohl begrenzte lokale Eingriffe als auch großräumige Umgestaltungsmaßnahmen an Flussläufen haben häufig weit reichende Auswirkungen auf das hydraulisch-sedimentologische Gleichgewicht und die Gewässermorphologie. Dies trifft somit auch auf naturnahe Umgestaltungsmaßnahmen zur Erreichung des guten ökologischen Zustands nach europäischer Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) zu. Deren Planung und Umsetzung setzt die Abschätzung und Prognose der mit den Eingriffen verbundenen morphodynamischen Veränderungen voraus. Dieses Wissen ist wiederum entscheidend, um die Nachhaltigkeit geplanter Maßnahmen beurteilen zu können. Die Morphologie von Fließgewässern steht mit der Strömung und den mit der Strömung transportierten Sedimenten in komplexer Wechselwirkung. Eine hinreichend große Strömungsbelastung führt an den Ufern zu Abbrüchen und an der Gewässersohle zur Umlagerung des dort vorhandenen Materials und damit verbunden zu dynamischen Laufformen (zum Beispiel Mäander oder Nebengerinne) sowie zur Ausbildung morphologischer Strukturen (zum Beispiel Transportkörper). In Bereichen geringer Strömungsbelastung können sich dagegen zum Beispiel Sand- und Kiesbänke (Gewässersohlen in Aufweitungen) oder Rehnen (Übergangszone Gewässerbett – Vorland) ausbilden. Die Abfluss- und Morphodynamik bestimmt damit in Fließgewässern in entscheidender Weise die Habitateignung und -dynamik im Flussschlauch wie auch in der aquatischterrestrischen Wechselzone und somit den ökologischen Zustand. Bis heute sind bereits eine Vielzahl von Maßnahmen im Bereich der naturnahen Umgestaltung von Gewässern durchgeführt worden. Jedoch wurde dabei im Planungszustand der mit den Maßnahmen verbundenen Morphodynamik nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Vor diesem Hintergrund ist es angebracht, sich mit der Entwicklung von Umgestaltungsmaßnahmen unter morphodynamischen Gesichtspunkten auseinander zu setzen. Diese Aufgabe soll eine neu einzurichtende Arbeitsgruppe zum Thema „Berücksichtigung von morphologischen Entwicklungen bei der Planung von naturnahen Umgestaltungsmaßnahmen/ Maßnahmen zur Erreichung eines guten Gewässerzustandes“ übernehmen. Im Einzelnen soll diese Arbeitsgruppe beitsgruppe ihre Schwerpunkte an folgenden Themenstellungen orientieren:
●● Zusammenstellung und Aufbereitung wesentlicher Aspekte der Morphodynamik und Erläuterung ihrer Bedeutung für die Planung von Umgestaltungsmaßnahmen an den Fließgewässern,
●● Zusammenstellung von Parametern, die zur Abschätzung morphologischer Entwicklungen erforderlich sind,
●● Entwicklung von Monitoring-Programmen zur Erfassung der maßgebenden morphodynamischen Parameter,
●● Identifizierung und Bereitstellung von Werkzeugen (zum Beispiel numerische Programme, Labor- und Feldexperimente oder ähnlich), mit denen morphologische Entwicklungen prognostiziert werden können, ●● anhand von Fallbeispielen soll die Bedeutung der Morphodynamik bei der Entwicklung von Umgestaltungsmaßnahmen aufgezeigt werden. Im Ergebnis soll die Arbeit der Gruppe dazu beitragen, ein besseres Verständnis über die Bedeutung morphologischer Entwicklungen bei Umgestaltungsmaßnahmen und deren Prognose zu vermitteln. Zur Mitarbeit in der Arbeitsgruppe sind Vertreter/-innen von wissenschaftlichen Einrichtungen, Planungsbüros, Betreibern wasserwirtschaftlicher Anlagen, Mitarbeiter/-innen von Gewässerunterhaltungspflichtigen und Behörden oder sonstige Interessierte eingeladen.

Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Georg Schrenk Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel. 0 22 42/872-210 Fax 0 22 42/872-184 E-Mail: schrenk@dwa.de  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 906 (inhaltsgleich zu DVGW W 105 (A))

„Grundsätze und Maßnahmen einer Gewässer schützenden Waldbewirtschaftung“ liegt vor
Wälder und Forsten erfüllen im Landschaftswasserhaushalt eine Vielfalt von Funktionen. Zugleich bestehen umfassende Anforderungen der Gesellschaft an den Wald unter den Aspekten: Nutz-, Schutz-, und Erholungsfunktion. Die Art und Weise der Waldbewirtschaftung kann bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Erfüllung dieser Funktionen erhebliche Auswirkungen auf die Qualität und Quantität von Gewässern, d. h. sowohl Oberflächen- als auch Grundwasser, haben. Daher kommt der Wasserschutzfunktion eine besondere Bedeutung innerhalb der ordnungsgemäßen Forstwirtschaft zu. Vor diesem Hintergrund definiert das vorliegende Arbeitsblatt Anforderungen an eine Gewässer schützende Waldbewirtschaftung im Sinne einer ordnungsgemäßen Forstwirtschaft und benennt Maßnahmen für deren Umsetzung in der Praxis. Ziel dieses Arbeitsblatts ist es daher, die Wasserschutzfunktion des Waldes zu konkretisieren und Notwendigkeiten in der Bewirtschaftung der Wälder zu definieren, bei deren Einhaltung unter dem Aspekt der Wasserschutzfunktion eine ordnungsgemäße Forstwirtschaft eingehalten ist. Dieses Arbeitsblatt, das inhaltsgleich auch als DVGW-Arbeitsblatt W 105 veröffentlicht wird, wurde von einem Projektkreis des gemeinsamen DVGW-Technischen Komitees/DWA-Fachausschusses „Grundwasser und Ressourcenmanagement“ unter Beteiligung der Arbeitsgemeinschaft der Trinkwassertalsperren e. V. (ATT) und Fachleuten aus der Forstwirtschaft erarbeitet. Das Arbeitsblatt richtet sich an Waldbesitzer, Talsperrenbetreiber und Wasserversorgungsunternehmen sowie wasserwirtschaftliche und forstliche Fachbehörden für die Planung, Genehmigung, Ausführung und Begleitung waldbaulicher Aktivitäten.

Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWA-A 906 wird bis zum 15. September 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-161
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: barion@dwa.de

Eine digitale Vorlage für Ihre Stellungnahme finden Sie unter http://de.dwa.de/themen.html
Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 906 „Grundsätze und Maßnahmen einer Gewässer schützenden Waldbewirtschaftung“, Juni 2013, 16 Seiten ISBN 978-3-944328-05-8 Ladenpreis: 31 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 24,80 Euro

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: info@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop  

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Aufruf zur Stellungnahme Entwurf des Arbeitsblatts DWA-A 216 „Energiecheck und Energieanalyse– Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen“ liegt vor

Der weltweit steigende Energiebedarf, die Endlichkeit fossiler Ressourcen, steigende Energiekosten und die Sorge um die Auswirkungen auf das Klima erfordern einen deutlichen Wandel in der Energieversorgung und im Energieverbrauch – auch im Bereich der Abwasserbeseitigung. Hierbei dürfen die Bestrebungen zur Verbesserung der Energieeffizienz jedoch nicht dem eigentlichen Zweck der Abwasserbeseitigung, das heißt der Ableitung und Reinigung mit dem Ziel des Gewässerschutzes, zuwiderlaufen. Der Gesamtstromverbrauch der rund 10 000 Abwasserbehandlungsanlagen in Deutschland liegt in einer Größenordnung von 4200 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr. Die Abwasserbehandlung zählt zu den größten Energieverbrauchern einer Kommune. Die Ergebnisse durchgeführter Energieanalysen zeigen Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz auf. Angesichts der komplexen Verfahrensabläufe in der Abwasserbeseitigung sind eine systematische Vorgehensweise und umfangreiches Fachwissen für die Energieoptimierung von Abwasseranlagen erforderlich. Bisher gab es keine bundesweit einheitliche Methodik zur Einschätzung der Energieeffizienz von Abwasseranlagen. Mit dem Arbeitsblatt DWA-A 216 werden Energiecheck und Energieanalyse als Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen eingeführt und Anforderungen an die Ausführung formuliert. Der Geltungsbereich des Arbeitsblatts bezieht sich auf Anlagen zur Abwasserbehandlung und -ableitung. Die für Pumpwerke auf Kläranlagen vorgestellten Ansätze sind analog für Pumpwerke im Bereich der Abwasserableitung anwendbar. Im Bereich der Regenwasser Regenwasserund Mischwasserbehandlungsanlagen (zum Beispiel Retentionsbodenfilter etc.) existieren derzeit keine ausreichend systematisch erhobenen Betriebserfahrungen. Gleiches gilt für Druckluftspülung, pneumatische Förderung, Vakuumentwässerung und Druckleitungsnetze. Dieses Arbeitsblatt richtet sich an Planer, Betreiber und Fachbehörden und stellt eine praxisorientierte, wissenschaftlich fundierte Arbeitshilfe zur verfahrenstechnischen und energetischen Optimierung von Abwasseranlagen und eine einheitliche Methodik zur Verfügung. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWA-A 216 wird bis zum 15. Juli 2013 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form, an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr. agr. Stefanie Budewig
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-144
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: budewig@dwa.de

Eine digitale Vorlage für Stellungnahmen finden Sie im Internet:
http://de.dwa.de/themen.html
Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 216 „Energiecheck und Energieanalyse – Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen“,
April 2013, 47 S.
ISBN 978-3-942964-87-6
Ladenpreis: 50 Euro fördernde DWA-Mitglieder: 40 Euro  

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Aufruf zur Mitarbeit Audit „Hochwasser – wie gut sind wir vorbereitet“ 

Auditorinnen und Auditoren gesucht Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.- DWA hat mit dem Merkblatt DWA-M 551 Audit „Hochwasser – wie gut sind wir vorbereitet“ (Dezember 2010) ein Instrument entwickelt, mit dem der Status der kommunalen Hochwasservorsorge bestimmt und öffentlichkeitswirksam diskutiert werden kann. Nach Abschluss einer von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Pilotphase von 20 Audits werden Auditorinnen und Auditoren gesucht, die sich auf dem Feld der kommunalen Hochwasservorsorge für die DWA engagieren wollen. Das Audit ist Teil der Umsetzung der Europäischen Richtlinie 2007/60/EG über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken und soll Kommunen insbesondere dabei unterstützen, sich aktiv in deren Umsetzung einzubringen. Das Audit wird jeweils von zwei Auditorinnen bzw. Auditoren an zwei aufeinander folgenden Tagen bei der zu auditierenden Kommune abgenommen und mündet im Ergebnis in einer Hochwasservorsorge- Ampel, mit der der aktuelle Status der Hochwasservorsorge in der Kommune für alle Beteiligten nachvollziehbar visualisiert wird, ggfls. verbunden mit konkreten Perspektiven, den Status der Hochwasservorsorge noch zu verbessern. Voraussetzung für die Autorisierung als Auditorin bzw. Auditor durch die DWA sind mehrjährige einschlägige berufliche Erfahrungen in der Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen der Hochwasservorsorge. Wegen des fachund zuständigkeitsübergreifenden Anspruchs der Hochwasservorsorge ist der Fachhintergrund ausdrücklich nicht auf die Ingenieurdisziplinen beschränkt. Für die Abnahme des Audits wird von der DWA eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Eine Zusammensetzung der Auditorenschaft aus Vertreterinnen und Vertretern von Ingenieurbüros, Hochschulen und Verwaltung wird angestrebt.

Interessierte melden sich bitte mit einem kurz gefassten Lebenslauf bei der
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
E-Mail: barion@dwa.de  

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Aufnahme neuer Arbeiten Neue Arbeitsgruppe KEK-13.2 „Ausschreibung der Klärschlammentsorgung“

Der Fachausschuss KEK-13 „EU-Belange und Strategiekommission Klärschlamm“ hat im Jahr 1998 den Arbeitsbericht „Empfehlungen zur Ausschreibung und Vergabe bei der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung“ veröffentlicht. Auch heute wird der Arbeitsbericht für die Erstellung neuer Ausschreibungen oftmals noch als Orientierung verwendet. Seit 1998 hat es viele Veränderungen der Rechtslage, der Entsorgungswege und in der Zusammenarbeit zwischen Schlammproduzenten und Entsorgern gegeben. Um diesen neuen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, hat der Fachausschuss KEK-13 beschlossen, den Arbeitsbericht grundlegend zu überarbeiten und hierfür die Arbeitsgruppe KEK-13.2 „Ausschreibung der Klärschlammentsorgung“ einzurichten. Im Zuge der Überarbeitung soll der Anwendungsbereich auch auf Ausschreibungen und Vergaben zur thermischen Behandlung ausgeweitet werden. Weiterhin wird der Fachausschuss im Rahmen der Überarbeitung prüfen, ob die Empfehlungen künftig in Form eines Merkblatts herausgegeben werden können.

Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen: DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl

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Aufruf zur Mitarbeit Neue DWA-Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Hygiene in der Wasser- und Abfallwirtschaft“

Das wiederholte Auftreten von Krankheitserregern, wie zum Beispiel im Fall der Vogelgrippe, des EHEC-Erregers oder von Salmonellen im Schulessen, weist deutlich darauf hin, dass hygienisch einwandfreie Umweltbedingungen keine Selbstverständlichkeit sind, sondern ständige Anstrengungen erfordern. Gleichzeitig sind Fragen der Umwelthygiene extrem vielschichtig, denn sie müssen sich mit Wasser, Boden oder Luft gleichermaßen auseinandersetzen. Des Weiteren sind bei den unterschiedlichsten technischen Prozessen wie dem Anbau und der Verarbeitung von Lebensmitteln, der Bereitstellung von Trinkwasser oder der Behandlung von Abwässern und Abfällen sehr differenzierte Techniken notwendig. Bearbeitung des Themas „Hygiene“ in der DWA Es überrascht daher nicht, dass die Thematik „Hygiene“ bereits in über 20 Fachgremien der DWA unter den verschiedensten Blickwinkeln bearbeitet wird. Allerdings ist zu konstatieren, dass jeweils spezialisierte Teilaspekte betrachtet werden und bisher keine zielgerichtete Analyse der übergreifenden Zusammenhänge erfolgte. Die DWA hat daher am 8. November 2012 unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Norbert Dichtl das Expertengespräch „Hygiene in der Wasser- und Abfallwirtschaft“ durchgeführt. Zu dem Gespräch waren prominente Fachexperten und insbesondere die Vorsitzenden von DWAFachgremien mit engem Bezug zum Thema „Hygiene“ eingeladen. Die Vorträge und Diskussion dieses Expertenkreises machten sehr deutlich, dass sich die Wasserwirtschaft den gewaltigen Herausforderungen zu den Fragen der Hygiene stellen muss. So führt zum Beispiel der globalisierte Waren- und Personenverkehr dazu, dass Krankheitserreger heute sehr viel schneller international verbreitet werden können, auch das zunehmende Auftreten multiresistenter Keime kann neue Gefahrenpotenziale bergen. Die Präsentationen zu den vielfältigen Arbeiten der DWA-Fachgremien zeigten, dass die Fachausschüsse und Arbeitsgruppen bei der Bearbeitung fachspezifischer Fragestellungen gut aufgestellt sind. Gleichzeitig bestand Konsens, dass darüber hinaus Bedarf besteht, die Thematik der Umwelthygiene in einem übergreifenden Ansatz zu bearbeiten. Die Vorsitzenden der DWA-Hauptausschüsse haben daraufhin auf ihrer letzten Sitzung beschlossen, eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe einzurichten, die das Thema hauptausschussübergreifend bearbeiten und sich im ersten Halbjahr 2013 konstituieren soll. Arbeitsauftrag der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Zunächst wird es Aufgabe der Arbeitsgruppe sein, eine Übersicht zu erstellen, in der die für die Arbeit der DWA wichtigen Medien und Stoffströme mit ihrer Relevanz hinsichtlich des Themas „Umwelthygiene“ dargestellt werden. Darauf aufbauend wird eine Analyse der bestehenden einschlägigen gesetzlichen Regelungen auf nationaler und europäischer Ebene ein wichtiger Baustein sein. Auch werden Methoden der Risikobewertung zu thematisieren sein, um Schutzziele und praxistaugliche Maßnahmen zu deren Umsetzung ableiten zu können. Ziel der neuen Ad-hoc-Arbeitsgruppe ist es, eine fachliche Grundlage der DWA im Bereich der Umwelthygiene zu erarbeiten, die beispielsweise in Form eines DWA-Themenbands veröffentlicht wird. Darüber hinaus sollte die Ad-hoc-Gruppe auch aktuelle Diskussionsbeiträge in den DWA-Verbandszeitschriften KA und KW oder auf Tagungen und Seminaren einbringen, um die Mitglieder der DWA hinsichtlich des Themas zu sensibilisieren und über wichtige aktuelle Entwicklungen zu informieren. Aufruf zur Mitarbeit Um den Mitgliederkreis der Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Hygiene in der Wasser- und Abfallwirtschaft“ kompetent zu besetzen, werden Kolleginnen oder Kollegen gesucht, die diese Arbeiten ehrenamtlich mitgestalten wollen. Willkommen sind Fachleute beispielsweise aus den Bereichen der Planung, des Baus und Betriebes entsprechender technischer Anlagen zur Hygienisierung bzw. Desinfektion von Abwässern oder Abfällen oder von wissenschaftlichen Institutionen und Fachbehörden. Bewerber sollten mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sein und Praxiserfahrungen einbringen können. Neben vertieften Kenntnissen zur Mikrobiologie und/oder den entsprechenden Verfahrenstechniken ist auch das Interesse für die im Zusammenhang stehenden rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte erwünscht. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdeganges bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Josefine Dahmen
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
E-Mail: dahmen@dwa.de  

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Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit Arbeitsgruppe KEK-11.6 „Abfälle aus Fettabscheideranlagen“

Die DWA-Arbeitsgruppe KEK-11.6 „Abfälle aus Fettabscheideranlagen“ hat sich Ende 2012 neu konstituiert und beabsichtigt, einen Arbeitsbericht oder DWAThemenband zum Anfall und der Entsorgung von Rückständen aus Fettabscheideranlagen zu erstellen. Dabei sollen als inhaltliche Schwerpunkte insbesondere unterschiedliche Entsorgungs- und Verwertungswege vorgestellt werden. Zudem ist das Thema „Abfälle aus mobilen Fettabscheidern“ zu erörtern. Um den Mitgliederkreis der Arbeitsgruppe kompetent zu erweitern, werden Kolleginnen und Kollegen gesucht, die die Arbeiten zur genannten Thematik ehrenamtlich und aktiv mitgestalten wollen. Willkommen sind insbesondre Fachleute von einschlägigen Entsorgungsunternehmen sowie von Planern, Herstellern oder Betreibern von Fettabscheideranlagen. Ebenso sind Fachkräfte aus dem wissenschaftlichen Bereich oder Mitarbeiter/ innen von Fachbehörden willkommen. Bewerber/innen sollten mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sein und Praxiserfahrungen einbringen können. Neben vertieften technischen Kenntnissen ist auch das Interesse für die im Zusammenhang stehenden rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte erwünscht. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdeganges bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Josefine Dahmen
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
E-Mail: dahmen@dwa.de

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Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe GB-1.8 „Neobiota“

Anlass Jährlich gelangt eine Vielzahl von nicht heimischen Arten nach Deutschland. Nur wenige dieser Neobiota – Neophyhten und Neozooen – können sich hier dauerhaft etablieren. Unter den aquatischen Neobiota findet sich allerdings eine Reihe von (mittlerweile) etablierten, invasiven Arten, die auch aus wasserwirtschaftlicher Sicht von Bedeutung sind, insbesondere wegen ihrer Beeinträchtigung von Wasser- und Gewässernutzungen als auch ihrer Auswirkungen auf die heimischen, gewässertypspezifischen Biozönosen. Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie, die für die Wasserwirtschaft in Deutschland geltendes Recht ist und deren Umsetzung seitens der DWA von Anfang begleitet wird, behandelt die Neobiota nur randlich. So besteht insbesondere EU-weit kein Konsens darüber, wie die Neobiota in den Bewertungsverfahren berücksichtigt werden sollen. Auch zu dem Punkt, ob das Vorkommen von Neobiota bekämpft werden sollte und falls ja, welche Maßnahmen dafür effizient oder überhaupt zielführend sind, bestehen unterschiedliche Einschätzungen. Um bislang bestehende Standpunkte und Sichtweisen zusammenzutragen, zu erörtern und konkrete Hinweise zur zukünftigen Behandlung dieses Themenfeldes zu geben, wird eine neue Arbeitsgruppe „Neobiota“ im DWA-Fachausschuss GB-1 „Ökologie und Management von Flussgebieten“ eingerichtet. Aufgaben der neuen Arbeitsgruppe Mit der Einrichtung dieser neuen Arbeitsgruppe soll innerhalb der Wasserwirtschaft ein Diskussionsforum für Fachleute geschaffen werden, die sich mit dem Themenkomplex der aquatischen Neobiota auseinander setzen und konkrete Vorschläge für Definition, Bewertung, Maßnahmen und Management, u. a. im Rahmen der Umsetzung der WRRL, entwickeln. Die Arbeitsgruppe der DWA strebt eine enge fachliche Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Limnologie e. V. (DGL) an. Mögliche Themen der neuen Arbeitsgruppe Die Arbeitsgruppe soll ihre Schwerpunkte an folgenden Aufgaben orientieren:
● Sichtung und Zusammenstellung des Umgangs mit Neobiota in verschiedenen Normen, Regelwerken und Konventionen (z. B. Bundesnaturschutzgesetz, Bundesartenschutzverordnung, Biodiversitätskonvention usw.)
● Zusammenstellung und Charakterisierung der aktuellen und zukünftig wasserwirtschaftlich bedeutsamen Neobiota-Arten in Deutschland (z. B. Invasionswege, bevorzugt besiedelter Gewässertyp, Gewässerzustand)
● Zusammenstellung der vorhandenen Kenntnisse, aber auch der bestehenden Wissensdefizite, z. B. zur Autökologie der Arten, zu (kosten)effizienten Maßnahmen, zu Ursache-Wirkungszusammenhängen
● Sichtung und Zusammenstellung des Umgangs mit den Neobiota in aktuellen bundesweit gültigen Bewertungsverfahren der biologischen Qualitätskomponenten zur Umsetzung der WRRL
● Sichtung und Zusammenstellung von präventiven und repressiven Maßnahmen oder best practice-Strategien zur Eindämmung oder Bekämpfung von Neobiota
● Vorbereitung und Durchführung eines Workshops zum Thema „Aquatische Neobiota“
● Erarbeitung einer Publikation, welche die bestehenden Erkenntnisse zu den oben genannten Punkten zusammenstellt
● Entwicklung eines Strategiepapiers zum Umgang mit Neobiota für die Verwendung durch die DWA Zur Mitarbeit in der AG sind Vertreter/ -innen von wissenschaftlichen Einrichtungen, Planungsbüros, Betreibern wasserwirtschaftlicher Anlagen, Mitarbeiter/ -innen von Gewässerunterhaltungspflichtigen und Behörden oder sonstige Inte ressierte eingeladen. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Geogr.
Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: schrenk@dwa.de

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Arbeitsgruppe „Neobiota“ im DWA-Fachausschuss GB-1 „Ökologie und Management von Flussgebieten“

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie, die für die Wasserwirtschaft in Deutschland geltendes Recht ist und deren Umsetzung seitens der DWA von Anfang begleitet wird, behandelt die Neobiota nur randlich. So besteht insbesondere EU-weit kein Konsens darüber, wie die Neobiota in den Bewertungsverfahren berücksichtigt werden sollen. Auch zu dem Punkt, ob das Vorkommen von Neobiota bekämpft werden sollte und falls ja, welche Maßnahmen dafür effizient oder überhaupt zielführend sind, bestehen unterschiedliche Einschätzungen. Um bislang bestehende Standpunkte und Sichtweisen zusammenzutragen, zu erörtern und konkrete Hinweise zur zukünftigen Behandlung dieses Themenfeldes zu geben, wird eine neue Arbeitsgruppe „Neobiota“ im DWA-Fachausschuss GB-1 „Ökologie und Management von Flussgebieten“ eingerichtet. Aufgaben der neuen Arbeitsgruppe Mit der Einrichtung dieser neuen Arbeitsgruppe soll innerhalb der Wasserwirtschaft ein Diskussionsforum für Fachleute geschaffen werden, die sich mit dem Themenkomplex der aquatischen Neobiota auseinander setzen und konkrete Vorschläge für Definition, Bewertung, Maßnahmen und Management, u. a. im Rahmen der Umsetzung der WRRL, entwickeln. Die Arbeitsgruppe der DWA strebt eine enge fachliche Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Limnologie e. V. (DGL) an. Mögliche Themen der neuen Arbeitsgruppe Die Arbeitsgruppe soll ihre Schwerpunkte an folgenden Aufgaben orientieren:
● Sichtung und Zusammenstellung des Umgangs mit Neobiota in verschiedenen Normen, Regelwerken und Konventionen (z. B. Bundesnaturschutzgesetz, Bundesartenschutzverordnung, Biodiversitätskonvention usw.)
● Zusammenstellung und Charakterisierung der aktuellen und zukünftig wasserwirtschaftlich bedeutsamen Neobiota-Arten in Deutschland (z. B. Invasionswege, bevorzugt besiedelter Gewässertyp, Gewässerzustand)
● Zusammenstellung der vorhandenen Kenntnisse, aber auch der bestehenden Wissensdefizite, z. B. zur Autökologie der Arten, zu (kosten)effizienten Maßnahmen, zu Ursache-Wirkungszusammenhängen
● Sichtung und Zusammenstellung des Umgangs mit den Neobiota in aktuellen bundesweit gültigen Bewertungsverfahren der biologischen Qualitätskomponenten zur Umsetzung der WRRL
● Sichtung und Zusammenstellung von präventiven und repressiven Maßnahmen oder best practice-Strategien zur Eindämmung oder Bekämpfung von Neobiota
● Vorbereitung und Durchführung eines Workshops zum Thema „Aquatische Neobiota“ ● Erarbeitung einer Publikation, welche die bestehenden Erkenntnisse zu den oben genannten Punkten zusammenstellt
● Entwicklung eines Strategiepapiers zum Umgang mit Neobiota für die Verwendung durch die DWA

Zur Mitarbeit in der AG sind Vertreter/ -innen von wissenschaftlichen Einrichtungen, Planungsbüros, Betreibern wasserwirtschaftlicher Anlagen, Mitarbeiter/ -innen von Gewässerunterhaltungspflichtigen und Behörden oder sonstige Inte ressierte eingeladen. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
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E-Mail: schrenk@dwa.de

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Aufruf zur Mitarbeit Neue Arbeitsgruppe „Treibhausgasemissionen bei der Abwasserbehandlung“

Die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen in Form von CO2-Äquivalenten (global warming potential, GWP) gewinnt auch für die Siedlungswasserwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Neben den indirekten Emissionen aus der Erzeugung der benötigten elektrischen Energie und Wärmeenergie für den Betrieb der kommunalen Kläranlage sind hierbei auch direkte Emissionen zu berücksichtigen, die durch die biologischen Umsetzungsprozesse entstehen. Von Bedeutung sind hier CH4 (GWP _ 25), das bei Bildung anaerober Verhältnisse in der Vorklärung, den Stufen zur biologischen Phosphorelimination oder Klärschlammstabilisierung sowie Vor- und Nacheindickern ungezielt gebildet werden kann, sowie N2O (GWP _ 298) aus der biologischen Stickstoffelimination. Beide Gase können darüber hinaus auch bei der thermischen Verwertung des Klärgases und bei der thermischen oder landwirtschaftlichen Verwertung von Klärschlamm freigesetzt werden. Bei Rückgriff auf derzeit vorliegende Literaturangaben (Stowa, 2010, VROM, 2008, IPCC, 2006) ergibt sich für die direkten Emissionen ein Anteil von mehr als 50 % an der gesamten CO2-Bilanz einer Kläranlage. Der Fachausschuss KA-6 „Aerobe biologische Abwasserreinigungsverfahren“ plant daher, gemeinsam mit dem Fachausschuss KEK-1 „Zukunftstechnologien und übergreifende Fragestellungen“ eine neue Arbeitsgruppe KA-6.7 „Treib hausgasemissionen bei der Abwasser be handlung“ einzurichten. Im Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses KA-14 „Emissionen aus Abwasseranlagen“ wurden im Jahr 2004 bereits einige grundlegende Informationen zu CO2, CH4 und N2O-Emissionen zusammengestellt. Hinweise zu den konkreten Möglichkeiten zur Ermittlung dieser Emissionen waren jedoch nicht Gegenstand dieses Berichts. Während für die Berechnung der indirekten Emissionen auf die Energiebilanzen und Kennwerte aus der Stromerzeugung zurückgegriffen werden kann, sind die direkten Emissionen schwerer zu quantifizieren, da sie verfahrens- und anlagenspezifisch sind und häufig keine eindeutige Ursache- Wirkungs-Beziehung definiert werden kann. Aktuell gibt es weder gesicherte Standardrechenwerte noch eine standardisierte Messtechnik zur Bestimmung der Emissionen. Ziel der Arbeitsgruppe wird es daher zunächst sein, einen Leitfaden über die „Erstellung von CO2,Eq-Bilanzen für kommunale Kläranlagen“ zu erarbeiten. Insbesondere die Verfahrensklärung und Abstimmung des Vorgehens bei der Bestimmung der direkten Emissionen, die Definition der relevanten Emissionsarten und Bilanzräume sowie eine Methodik zur Datenaufnahme, Durchführung von Messungen und Berechnung der Emissionen werden Schwer punkte bilden. Um den Mitgliederkreis der Arbeitsgruppe kompetent zu erweitern, werden Kolleginnen und Kollegen gesucht, die die Arbeiten zur genannten Thematik ehrenamtlich und aktiv mitgestalten wollen. Willkommen sind Fachleute aus dem wissenschaftlichen Bereich, mit Erfahrungen bei der Planung und dem Betrieb von Kläranlagen, mit Kenntnissen der Energie- und CO2-Bilanzierung oder Emissionsmessung sowie Mitarbeiter/innen von Fachbehörden. Bewerber/innen sollten mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sein und Praxiserfahrungen einbringen können.

Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dr. agr. Stefanie Budewig
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
E-Mail: budewig@dwa.de  

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Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe GB-10.1 „Erfolgsbewertung von Maßnahmen zur Erreichung eines guten Gewässerzustands“

Die Inhalte der ersten Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme gemäß der europäischen Wasserrahmenrichtlinie – EG-WRRL – zeigen eindeutig auf, dass die Gewässer in Deutschland unter den derzeitigen Gegebenheiten den guten ökologischen Zustand verfehlen. Ursache hierfür sind vor allem die in der Vergangenheit erfolgten massiven, nutzungsbedingten Veränderungen der Gewässerstrukturen. Daher enthält das Maßnahmenprogramm vor allem Maßnahmen zur Beseitigung hydromorphologischer Defizite. Ähnliches gilt für das Grundwasser, das sich überwiegend aus Gründen eines zu hohen Nährstoffeintrags nicht in einem guten chemischen Zustand befindet. Bis heute sind bereits eine Vielzahl von Maßnahmen sowohl im Bereich der naturnahen Umgestaltung von Gewässern als auch zur Reduzierung der qualitativen Grundwasserbelastung durchgeführt worden. Dennoch zeigt ein Vergleich der Ergebnisse des ersten und des zweiten Monitoring- Zyklus, die bekanntlich die Basis für die Einstufung der Gewässer in eine entsprechende Zustandsklasse darstellen, klar auf, dass bislang eher nur marginale Klassenverbesserungen auf einen guten Gewässerzustand festzustellen sind. Vor diesem Hintergrund ist es angebracht, sich mit der potenziellen Wirksamkeit von Maßnahmen gemäß Wasserrahmenrichtlinie und den möglichen Kriterien für die Bewertung des Erfolgs von Maßnahmen auseinanderzusetzen. Diese Aufgabe soll eine neu einzurichtende Arbeitsgruppe GB-10.1 „Erfolgsbewertung von Maßnahmen zur Erreichung eines guten Gewässerzustands“ im DWA-Fachausschuss GB- 10 „Wasserrahmenrichtlinie“ übernehmen.

Im Einzelnen soll diese Arbeitsgruppe ihre Schwerpunkte an folgenden Themenstellungen orientieren:
● Darlegung verschiedener Effekte realisierter Maßnahmen hinsichtlich eingetretener oder nicht eingetretener Änderung des Gewässerzustands anhand von Beispielen,
● Zusammentragung der Kriterien, die bislang zur Bewertung von Maßnahmen verfügbar sind,
● Analyse der Eignung dieser Kriterien zur Beurteilung des Erfolgs von Maßnahmen,
● Erarbeitung neuer bzw. Weiterentwicklung bestehender Kriterien, die auf Basis fachlicher Aspekte eine Erfolgskontrolle von Maßnahmen ermöglichen. Im Ergebnis soll die Arbeit der Arbeitsgruppe dazu beitragen, ein besseres Verständnis für die bestehenden ökosystemaren Zusammenhänge zu vermitteln und Hilfestellung zu leisten bei der zukünftigen Aufgabe der Maßnahmenfindung. Hiermit werden alle Interessenten, die sich dieser anspruchsvollen Aufgabe stellen wollen und bereits über entsprechende Erfahrungen in diesem Themenkomplex verfügen, zur Mitarbeit in dieser Arbeitsgruppe aufgerufen.

Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-210
Fax 0 22 42/872-184
E-Mail: schrenk@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung Aktualitätsprüfung des Merkblatts DWA-M 160 sowie normenbegleitende Arbeiten zur DIN EN 1610 und Machbarkeitsstudie ZTV „Kanalbau“

Derzeit wird die DIN EN 1610 „Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ in der europäischen Arbeitsgruppe WG 10 „Einbau von Entwässerungssystemen als Freispiegelsysteme“ im CEN/TC 165 „Abwassertechnik“ unter deutscher Beteiligung überarbeitet. Aus Sicht der DWA sind durch technische Fortschritte im Bereich der Verfüllmaterialien und Einbauarten sowie im Bereich der geltenden Normen und Arbeitsschutzvorschriften Anpassungen an den Stand der Technik der DIN EN 1610 notwendig. Die neu zu gründende Arbeitsgruppe wird diese Arbeiten begleiten und die Notwendigkeit der Fortschreibung des Arbeitsblatts DWA-A 139 „Einbau- und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ prüfen. Das Merkblatt DWA-M 160 „Fräs- und Pflugverfahren für den Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen“ (veröffentlicht: Oktober 2003) ist nunmehr knapp neun Jahre alt. Die Arbeitsgruppe wird den Überarbeitungsbedarf des Merkblatts DWA-M 160 „Fräs- und Pflugverfahren für den Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen“ prüfen und dem Fachausschuss einen Vorschlag unterbreiten, wie mit dem Merkblatt verfahren werden soll. Im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ wird eine Merkblattreihe zu „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen für Sanierungsmaßnahmen“ erarbeitet. Die neu zu gründende Arbeitsgruppe hat den Auftrag des Fachausschuss ES-5, eine Machbarkeitsstudie zu einem Merk- oder Arbeitsblatt zu „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen für Kanalbaumaßnahmen in offener Bauweise“ zu erarbeiten. Die oben genannten Themenkomplexe werden durch die neu zu gründende Arbeitsgruppe ES-5.1 „Allgemeine Richtlinien für den Bau von Entwässerungsanlagen“ im Fachausschuss ES-5 „Bau“ bearbeitet werden. Hinweise zu den genannten Themenbereichen nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten sich an die Bundesgeschäftsstelle der DWA zu wenden.

Als Bearbeitungszeitraum ist Anfang 2013 bis Ende 2015 geplant.

DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126
Fax (0 22 42) 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 149-3 – Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden: Zustandsklassifizierung und -bewertung Anlass zur Überarbeitung des Merkblattes DWA-M 149-3

Vorhabensbeschreibung
„Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden; Teil 3: Zustandsklassifizierung und -bewertung“ ist die Abstimmung auf die DIN EN 13508 „Untersuchung und Beurtei- lung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion“; Deutsche Fassung EN 13508- 2:2003_A1:2011 sowie das entsprechend angepasste DWA-M 149-2 „Kodiersystem für die optische Inspektion“. Das Merkblatt muss überarbeitet werden, um bei der Zustandserfassung und -bewertung einen einheitlichen Arbeitsablauf zu gewährleisten. Das Merkblatt wird durch die Arbeitsgruppe ES-8.1 „Zustandserfassung und -bewertung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden“ (Sprecher: Dr.-Ing. Martin Keding) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann: Dr.-Ing. Christian Falk) überarbeitet. Hinweise für die Überarbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen.

Der Bearbeitungszeitraum ist von Ende 2012 bis Ende 2013 geplant.

DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126
Fax (0 22 42) 872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Sonderbauwerke in Entwässerungssystemen: Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 109

Vorhabensbeschreibung
Die Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 109 „Hinweise zu hydraulischen Kriterien bei der Berechnung von Sonderbauwerken in Entwässerungssystemen“ ist notwendig, da unter anderem in den Arbeitsblättern DWA-A 111 „Hydraulische Dimensionierung und betrieblicher Leistungsnachweis von Anlagen zur Abflussund Wasserstandsbegrenzung in Entwässerungssystemen“, Arbeitsblatt DWA-A 112 „Hydraulische Dimensionierung und Leistungsnachweis von Sonderbauwerken in Abwasserleitungen und -kanälen“, Arbeitsblatt ATV-A 128 „Richtlinien für die Bemessung und Gestaltung von Regenentlastungsanlagen in Mischwasserkanälen“ und Arbeitsblatt ATV-A 166 „Bauwerke der zentralen Regenwasserbehandlung und -rückhaltung“ merkblattrelevante Ausführungen zu hydraulischen Kriterien bei der Berechnung von Sonderbauwerken nicht aufgenommen werden konnten. Diese sollen nun im Merkblatt DWA-M 109 niedergeschrieben werden. Das Merkblatt soll Hilfestellung zur Berechnung folgender hydraulisch wirksamer Systeme und Bedingungen geben:
● Einlaufgestaltung,
● Verwirbelungen im Bauwerk,
● Klärbedingungen,
● Nachweise für Überläufe,
● Tauchwand,
● Wehrschwellenbeschickung,
● Einleitung ins Gewässer,
● Absturzbauwerke.
Es sollen Bewertungskriterien zur Beurteilung der Wirkung rechnerisch ausgelasteter Sonderbauwerke formuliert werden. Außerdem sollen weitere praxisrelevante hydraulische Aspekte näher erläutert werden. Das Merkblatt wird durch die Arbeitsgruppe ES-2.2 „Hydraulische Grundlagen“ im FA ES-2 „Systembezogene Planung“ überarbeitet.

Hinweise für die Überarbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen.
Der Bearbeitungszeitraum ist von Mitte 2012 bis Ende 2014 geplant.

DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126
Fax (0 22 42) 872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Vorhabensbeschreibung Grundstücksentwässerungsanlagen:

Überarbeitung des Merkblattes DWA-M 190  

Das Merkblatt DWA-M 190 „Eignung von Unternehmen für Herstellung, baulichen Unterhalt, Sanierung und Prüfung von Grundstücksentwässerungen“ wurde im September 2009 als Weißdruck veröffentlicht. Im Mai 2011 wurden die Gütegemeinschaft RAL-GZ 968 „Grundstücksentwässerung“ gegründet und deren „Güte-und Prüfbestimmungen für Grundstücksentwässerung“ veröffentlicht. Im Merkblatt DWA-M 190 werden Anforderungen an die Eignung von Unternehmen für die Herstellung, den baulichen Unterhalt, die Sanierung und die Prüfung von Grundstücksentwässerungsanlagen gestellt, und wie in Tabelle 1 gezeigt, gegliedert. Die in Tabelle 1 genannten Ausführungsbereiche sind die Grundlage für den Nachweis von Qualifikationen. In den Güte- und Prüfbestimmungen des RAL-GZ 968 sind die Anforderungen an die Betriebe, die im Bereich der Grundstücksentwässerung tätig sind und die Prüfkriterien für die Betriebe festgeschrieben. Die Güte- und Prüfbestimmungen der Gütegemeinschaft Grundstücksentwässerung basieren weitestgehend auf den Inhalten des Merkblattes DWA-M 190 und wurden im RAL-Beteiligungsverfahren der Fach- und Verkehrskreise den Erfordernissen der praktischen Umsetzung angepasst. Da beide Regelwerke eng miteinander korrespondieren, ist eine Anpassung des DWA-M 190 dringend geboten, zumal ein Bezug auf die allgemein anerkannten Regeln der Technik für Regelsetzer weiter gegeben sein muss. Weiterhin soll eine Ergänzung in Bezug auf Hinweise zur Umsetzung von Fachbetriebsanforderungen in Verordnungen, Verwaltungsvorschriften, Abwassersatzungen sowie in Ausschreibungen und Vergabeentscheidungen erfolgen. Zielgruppe des Merkblattes sind: private/ öffentliche Bauherren, Abwasserbeseitigungspflichtige, bauüberwachende Personen sowie Grundstückseigentümer. Der geplante Bearbeitungszeitraum liegt zwischen Mai 2012 und September 2013. Das Merkblatt wird vom Fachausschuss ES-6 „Grundstücksentwässerung“ überarbeitet werden. Hinweise für die Bearbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126
Fax (0 22 42) 872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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DWA-Arbeitsgruppe AK-1.5 „Wasserstoffbasierte Energiekonzepte“: Aufnahme neuer Arbeiten und Aufruf zur Mitarbeit  

Die DWA-Arbeitsgruppe AK-1.5 „Wasserstoffbasierte Energiekonzepte“ hat zuletzt im Juni 2006 das Merkblatt DWAM 299 „Einsatz von Brennstoffzellen auf Kläranlagen“ veröffentlicht. Die Arbeitsgruppe beabsichtigt nun, neben der mittelfristig geplanten Aktualisierung des Merkblattes DWA-M 299, neue Aktivitäten aufzunehmen. Dabei wird es eine zentrale Fragestellung sein, welche Rolle der Wasserwirtschaft beim Aufbau einer künftigen Wasserstoff-Infrastruktur zukommt. Ziel der Arbeitsgruppe wird es zunächst sein, aktuelle Forschungsergebnisse und den heute erreichten Entwicklungsstand im Bereich wasserstoffbasierter Energiekonzepte in einem Arbeitsbericht oder Themenband zusammen zu fassen. Dabei sollen insbesondere Schnittstellen zwischen der Wasserwirtschaft und der Wasserstoffwirtschaft identifiziert sowie die Auswirkungen auf und Potenziale für Abwasseranlagen nach der Energiewende aufgezeigt werden. Die Chancen und Hemmnisse sollen aus technischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht analysiert und Handlungsbedarf konkretisiert werden. Um den Mitgliederkreis der Arbeitsgruppe kompetent zu erweitern, werden Kolleginnen und Kollegen gesucht, die die Arbeiten zur genannten Thematik ehrenamtlich und aktiv mitgestalten wollen. Willkommen sind Fachleute aus dem wissenschaftlichen Bereich, mit Erfahrungen bei Planung, Bau und Betrieb entsprechender Energieanlagen oder Mitarbeiter/innen von Fachbehörden. Bewerber/innen sollten mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sein und Praxiserfahrungen einbringen können. Neben vertieften Kenntnissen der Verfahrenstechniken zur Verwendung von Wasserstoff als Energieträger, ist auch das Interesse für die im Zusammenhang stehenden rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte erwünscht. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Josefine Dahmen
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
E-Mail: dahmen@dwa.de  

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Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 127-4 „Statische Berechnung von zylindrischen, erdeingebauten Schächten" 

Entwässerungssysteme bestehen unter anderem aus Rohren und Schächten. Die statische Berechnung von Rohren ist im Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 127 „Statische Berechnung von Abwasserkanälen und -leitungen“ geregelt. Für Schächte gibt es bis dato keine rechtsverbindliche Regel für deren statische Berechnung. Für Deponieschächte wurden ab 1990 zahlreiche theoretische und experimentelle Untersuchungen durchgeführt. Dazu existieren einige nationale und internationale Veröffentlichungen, die unter anderem im ASTM Standard F 1759 „Standard Practice for Design of High-Density Polyethylene (HDPE) Manholes for Subsurface Applications“ dokumentiert sind. Die fehlende Regelung für die Tragfähigkeitsnachweise ist Ursache sehr vieler Schäden in der Praxis. Diese müssen unter zum Teil schwierigen Bedingungen, zum Beispiel anstehendem Grundwasser, aufwendig saniert werden. Diese Gründe haben die DWA dazu bewegt, eine Regel zur statischen Berechnung von zylindrischen Schächten für alle im Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 127 gelisteten Materialien zu erstellen. Die Regel soll für den Schachtmantel und die Bodenplatte gelten. In der Bearbeitung sollen folgende Themenbereiche erörtert werden:
●● Festlegung der Einbaubedingungen und der Einwirkungen sowie deren Einleitung in die Schachtkonstruktion,
●● Nachweis für Auftrieb,
●● Festlegung der erforderlichen Nachweise in radialer, axialer Richtung sowie der Interaktion beider Lastarten. Bei den Thermoplasten sollen auch profilierte Schachtwände berücksichtigt werden. Das Merkblatt wird von der bestehenden Arbeitsgruppe ES-5.5 „Statische Berechnung von Entwässerungsanlagen – offene Bauverfahren“ (Sprecher: Dipl.- Ing. Peter Brune) im Fachausschuss ES-5 „Bau“ (Obmann: Dipl.-Ing. Jörg Henning Werker) erarbeitet. Eine Abstimmung mit dem DIN-Normenausschuss 119-05-05- 04UA „Statik“ ist vorgesehen. An der Mitarbeit interessierte Fachleute wie zum Beispiel Bauherren, Kommunen, Planer, Schachthersteller, DIBt sowie EBA werden ebenfalls gebeten, sich an die Bundesgeschäftsstelle der DWA zu wenden. Hinweise für die Erarbeitung nimmt die Bundesgeschäftsstelle entgegen. Die Erarbeitung ist bis Ende 2014 geplant.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126,
Fax 872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Unterdruckentwässerung: Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 116-1 

Das Arbeitsblatt DWA-A 116-1 „Besondere Entwässerungsverfahren; Teil 1: Unterdruckentwässerung außerhalb von Gebäuden“ ergänzt die DIN EN 1091 „Druckentwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden“ und gilt nur in Verbindung mit dieser Norm für Planung, Bau und Betrieb von Unterdruckentwässerungssystemen. Es enthält hinsichtlich der europäischen Normung weitergehende Regelungen und Hinweise. Da sich der Stand der Technik in den Jahren seit Veröffentlichung des Arbeitsblatts weiterentwickelt hat, wird das Arbeitsblatt überarbeitet. Bei der Überarbeitung sollen Ergänzungen zu technischen Anforderungen in das Arbeitsblatt eingearbeitet und die Inhalte des Arbeitsblatts aktualisiert werden. Das Arbeitsblatt soll durch die bestehende Arbeitsgruppe ES-2.3 „Besondere Entwässerungsverfahren“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Jens Jedlitschka) im Fachausschuss ES-2 „Systembezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt) überarbeitet werden. Hinweise für die Bearbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten, sich an die Bundesgeschäftsstelle der DWA zu wenden.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126,
Fax 872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Vorhabensbeschreibung Überflutung kommunaler Entwässerungssysteme – Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 119

Die mögliche Häufung extremer Niederschlags- und Überflutungsereignisse infolge des Klimawandels bedingt in der Siedlungsentwässerung die Frage nach Konsequenzen für die Bemessung kommunaler Entwässerungssysteme. Der aktuelle Kenntnisstand zum Klimawandel zeigt, dass sowohl die Datenlage als auch die international angewandten Klimamodelle keine gesicherten Projektionen zukünftiger Entwicklungen für die Siedlungsentwässerung erlauben. Die resultierende Ungewissheit erfordert eine größere Flexibilität der Entwässerungssysteme. Dabei kommt der ortsbezogenen Analyse konkreter Überflutungsgefährdungen besondere Bedeutung zu. Ergänzend müssen, bei Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit, die Risikowahrnehmung von Starkregen und Überflutungen und die Notwendigkeit eigenverantwortlicher Gefahrenabwehr stärker verankert werden. Mit dem neuen Merkblatt DWAM 119 „Gefährdungsanalyse zur Überflutungsvorsorge kommunaler Entwässerungssysteme“ sollen in Ergänzung zum Arbeitsblatt DWA-A 118 „Hydraulische Bemessung und Nachweis von Entwässerungssystemen“ weiterführende Regelungen zur Bearbeitung der vielfältigen Fragestellungen der kommunalen Überflutungsvorsorge erarbeitet werden. Im Ergebnis sollen Empfehlungen und „ Arbeitsanleitungen“ zur Durchführung einer systematischen, im Detaillierungsgrad abgestuften Gefährdungsanalyse zur kommunalen Überflutungsvorsorge formuliert werden. Damit soll die Grundlage für ein Risikomanagement in Bezug auf die kommunalen Entwässerungssysteme und urbane Sturzfluten geschaffen werden. Dazu soll das neue Merkblatt die Vorgaben in der Neufassung der DIN EN 752 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden“ (2008) zur Gefährdungsanalyse und Risikobewertung von Überflutungen aufgreifen, die Ungewissheit bei den Planungsgrundlagen und Eingangsgrößen zur Niederschlagsbelastung berücksichtigen und methodische Ansätze zur systematischen Gefährdungsanalyse für Siedlungsgebiete in Bezug auf lokale Starkregen und urbane Sturzfluten beschreiben. Die neuen Regelungen sollen in der Praxis mithelfen:
●● die Überflutungsproblematik in Bezug auf DWA-A 118 fachlich qualifiziert und methodisch fundiert zu bearbeiten,
●● den Herausforderungen der kommunalen Überflutungsvorsorge wirkungsvoll zu begegnen und effiziente, ortsbezogene und notwendige Schutzmaßnahmen wirtschaftlich vertretbar zu entwickeln. Im Merkblatt sollen Empfehlungen und Hinweise mit der Verbindlichkeit des technischen Regelwerks erarbeitet werden. Die zugehörigen Methoden und Modellanwendungen werden über den Charakter der allgemein anerkannten Regeln der Technik hinausgehen. Das Merkblatt DWA-M 119 wird durch die Arbeitsgruppe ES-2.5 „Anforderungen und Grundsätze der Entsorgungssicherheit“ (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt) im Fachausschuss ES-2 „Systembezogene Planung“ (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt) in Abstimmung mit der DWA-BWK-Arbeitsgruppe „Starkregen und Überflutungsvorsorge“ erarbeitet.

Hinweise für die Erarbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen.

An der Mitarbeit interessierte Fachleute…. Der Bearbeitungszeitraum ist von Anfang 2012 bis Juni 2014 geplant.
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef  

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Erarbeitung eines DWA-Merkblattes „Tragsicherheitsnachweise bei Absperrbauwerken von Talsperren – Konzept der Teilsicherheitsbeiwerte“

Im Zuge der Einführung des Eurocodes wurden während der letzten Jahre die meisten Baunormen und Regelwerke für Tragsicherheitsberechnungen an das Konzept der Teilsicherheitsbeiwerte angepasst. Für Talsperren sind in der DIN 19700- 11:2004-07 bereits heute auch Nachweise mit Teilsicherheitsbeiwerten zulässig. Konkrete Hilfestellungen zu dieser Thematik werden in der DIN 19700 derzeit nicht gegeben. Ziel ist es, eine methodische Vorgehensweise bei der Durchführung von Tragsicherheitsnachweisen für Absperrbauwerke von Talsperren zu erarbeiten, die dem Konzept der Teilsicherheitsbeiwerte folgt. Die Tätigkeit betrifft die Inhalte der DIN 19700 und hier insbesondere den Teil 11 für Talsperren. Da die Teile 12 (Hochwasserrückhaltebecken), Teil 14 (Pumpspeicherbecken) und Teil 15 (Sedimentationsbecken) wiederum auf den Teil 11 verweisen, werden nach derzeitigem Stand auch Hochwasserrückhaltebecken, Pumpspeicherbecken und Sedimentationsbecken mit erfasst. Der Teil 13 der DIN 19700 (Staustufen) wird hier ausgenommen, da im Hinblick auf die Tragsicherheitsnachweise für Wehre, Schleusen etc. auf die DIN 19702 und für Stauhaltungsdämme auf die DIN 1054 und die DIN 4084 zurückgegriffen werden kann. Ziel ist es, mit der neuen Nachweismethodik das sich aus der vorhandenen Normung (insbesondere DIN 19700) ergebende Sicherheitsniveau grundsätzlich beizubehalten. Es ist vorgesehen, dass beide Typen von Stauanlagen (Dämme und Mauern) – wo erforderlich – wie bisher getrennt behandelt werden. Das Arbeitsvorhaben soll Grundlagen für eine entsprechende Anpassung der DIN 19700 an das Teilsicherheitskonzept der Eurocodes liefern. Zu diesem Zweck wird von der Arbeitsgruppe auch eine Zusammenarbeit mit den betreffenden Gremien des DIN NAW angestrebt. Die Arbeitsgruppe WW-4.7 „Teilsicherheitskonzepte“ im Fachausschuss WW-4 „Fluss- und Talsperren“, der gemeinsam von DWA, DGGT und DTK getragen wird, möchte mit diesem Merkblatt interessierte Fachleute von Stauanlagenbetreibern, Fachgutachter, Planungsbüros und Aufsichtsbehörden ansprechen. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist für Ende 2013 vorgesehen.
Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben sowie Interessenbekundungen zur Mitarbeit nimmt die DWA gerne entgegen.

Bitte wenden Sie sich an die DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-210,
Fax 872-135
E-Mail: schrenk@dwa.de
www.dwa.de  

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Überarbeitung des DWA-Merkblattes DWA-M 715 „Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen“

Vorhabensbeschreibung

Im Juni 2007 wurde die erste Ausgabe des DWA-Merkblattes DWA-M 715 „Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen“ veröffentlicht, worin bereits Handlungsanweisungen zur sachgerechten Reinigung ölverschmutzter Verkehrsflächen unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit sowie des Boden- und Gewässerschutzes beschrieben sind. Dabei wird sowohl der Einsatz von Ölbundemittel als auch die maschinelle Ölspurbeseitigung angesprochen DWA/THW-Fachausschuss „Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Gewässergefährdungen (GMAG)“ hat sich nunmehr für eine Anpassung des Merkblattes an rechtliche und technische Entwicklungen sowie praktische Erfahrungen ausgesprochen. Neben der Verifizierung der bisherigen Aussagen wird eine Aktualisierung angestrebt. Das DWA-M 715 „Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen“ soll Empfehlungen und Hinweise zur Abwehr von Verkehrs- bzw. Umweltgefährdungen durch Ölunfälle sowie zur Reinigung ölverschmutzter Verkehrsflächen geben. Dabei geht es zum einen um die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit, zum anderen darum, Böden, Grundwasser und Oberflächengewässer vor den Folgen von Ölverunreinigungen zu bewahren. Die Betroffenen sollen sowohl über den Umgang mit Ölbindemitteln als auch über den Gebrauch von Reinigungsfahrzeugen informiert werden. Das Merkblatt richtet sich insbesondere an Feuerwehrangehörige, Vertreter der Wasserwirtschaft, Angehörige von Autobahnmeistereien und Straßenbetriebsdiensten, Angehörige von Straßenreinigungsfirmen sowie Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes, die mit der Ölbekämpfung betraut sind. Die Überarbeitung erfolgt durch die DWA-Arbeitsgruppe IG-7.6 „Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen“ unter der Leitung von Michael Bernzen, Münster. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist für Mitte 2013 vorgesehen. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA gerne entgegen:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-102,
Fax 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de  

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Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 143-9

Das Merkblatt DWA-M 143-9 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden; Teil 9: Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen durch Wickelrohrverfahren“ soll überarbeitet werden. Anlass hierfür sind neue Entwicklungen, die sich gegenüber dem Stand der Technik bei der Erstellung des derzeit gültigen Merkblatts ergeben haben. Insbesondere sind dies Entwicklungen, die aus der Verwendung von selbstfahrenden Wickelmaschinen im Rohr sowie aus den dabei zur Anwendung kommenden Werkstoffen und Profilen resultieren. Seit Veröffentlichung des Merkblatts liegen zusätzliche, umfangreiche Erfahrungen in Deutschland sowie weltweit vor, die sich in der Überarbeitung niederschlagen sollen. Ferner soll die Möglichkeit einer Sanierung unter Aufrechterhaltung der Vorflut unter verfahrenstechnischen und Sicherheitsaspekten erörtert und gegebenenfalls aufgenommen werden. Die Überarbeitung des Merkblatts wird neben der Berücksichtigung neuer Entwicklungen sowie dem veränderten Stand der europäischen Normung auch die neue Gliederung der Merkblätter der Reihe DWA-M 143 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“ berücksichtigen. Diese beinhaltet neben der einheitlichen Gliederung der Merkblätter auch die Integration weitergehender Angaben zur Qualitätssicherung. Das Merkblatt wird durch die DWAArbeitsgruppe ES-8.5 „Auskleidung von Abwasserleitungen und -kanälen mit örtlich hergestellten Rohren“ im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann: Dr.-Ing. Christian Falk) überarbeitet. Hinweise für die Überarbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten sich an die Bundesgeschäftstelle der DWA zu wenden. Der Bearbeitungszeitraum ist von Anfang 2012 bis Ende 2013 geplant.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126

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Erarbeitung der Merkblattreihe DWA-M 144 „Zusätzliche technische Vertragsbedingungen für die Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“

Vorhabensbeschreibung
In Kürze werden die allgemeinen technischen Vertragsbedingungen für die Kanalsanierung (ATV) als DIN 18326 innerhalb der Vergabe- und Vertragsordnung (VOB) veröffentlicht. Bereits während der Erarbeitungsphase dieser Norm wurde durch die DWA beschlossen, parallel zum technischen Regelwerk der Merkblattreihe DWA-M 143 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“ eine Merkblattreihe DWA-M 144 „Zusätzliche technische Vertragsbedingungen für die Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden“ zu erarbeiten, die aufbauend auf die ATV zusätzliche technische Vertragsbedingungen (ZTV) für die Kanalsanierung regelt. Zunächst wurden in dieser Reihe ZTV für vor Ort härtendes Schlauchlining (Merkblatt DWA-M 144- 3) verfasst und das Grundkonzept für die Erarbeitung der weiteren Papiere festgeschrieben. Zwischenzeitlich wurde zwischen DWA und VSB vertraglich geregelt, die VSB-Empfehlungen in das Regelwerkder DWA zu überführen. Aus diesem Grund werden im Weiteren unter anderem die VSB-Empfehlungen als Arbeitsgrundlage zur Erarbeitung der Merkblattreihe DWA-M 144 dienen. Im nächsten Schritt soll das Merkblatt DWA-M 144-1 „Zusätzliche technische Vertragsbedingungen für die Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden; Teil 1: Allgemeine Anforderungen“ neu erarbeitet werden, das den Planungsprozess für eine Kanalsanierungsmaßnahme beschreibt. Parallel sollen die weiteren Merkblätter der Merkblattreihe DWA-M 144 zu Sanierungsverfahren der Merkblattreihe DWAM 143 erarbeitet werden. Dies erfolgt durch eine Kernarbeitsgruppe, die sich für verschiedene Fachthemen jeweils Fachleute als Gäste hinzuziehen wird. Die Merkblattreihe DWA-M 144 wird durch die Arbeitsgruppe ES-8.15 „Zusätzliche technische Vertragsbedingungen für Sanierungsverfahren“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Mario Heinlein) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann: Dr.-Ing. Christian Falk) erarbeitet. Hinweise für die Erarbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten, sich an die Bundesgeschäftsstelle der DWA zu wenden. Der Bearbeitungszeitraum ist von Anfang 2012 bis Ende 2015 geplant.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17,
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126,
Fax 872-184 

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Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung eines DWA-Merkblattes DWA-M 720
„Anforderungen an vorgefertigte, schwimmende Ölsperren und deren Anwendung"

Im Oktober 1997 hat der seinerzeit noch im BMU - Beirat „Lagerung und Transport wassergefährdender Stoffe (LTwS)" angesiedelte Fachausschuss „Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Gewässergefährdungen (GMAG)" die LTwS-Veröffentlichung 27, Teil 4 „Merkblatt Schwimmende Ölsperren für Binnengewässer erarbeitet. Im Mai 1999 wurde die LTwS-Veröffentlichung 27, Teil 3 „Anforderungen an vorgefertigte, schwimmende Ölsperren für Binnengewässer" vorgelegt. Im Zuge der Auflösung des LTwS haben die DWA und das Technische Hilfswerk (THW) eine Kooperation vereinbart, um die Arbeiten des Fachausschusses GMAG fortzuführen und weiterzuentwickeln. Der gemeinsame gleichnamige Fachausschuss „Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Gewässergefährdungen (GMAG)" hat sich unter dem neuen Dach aufgrund rechtlicher und technischer Entwicklungen für eine Aktualisierung der LTwS 27, Teile 3 und 4 und Überführung in ein DWA-Merkblatt DWA-M 720 „Anforderungen an vorgefertigte, schwimmende Ölsper ren und deren Anwendung" ausgesprochen. Ziel des Merkblattes ist die Beschreibung von Anforderungen an vorgefertigte, schwimmende Ölsperren zur Sicherstellung von Mindeststandards bei der Anwendung. Zudem sollen Information für Einsatzkräfte zum Umgang mit Ölsperren unter Beachtung des Arbeits- und Umweltschutzes sowie rechtlicher Aspekte bereitgestellt werden. Das DWA-M 720 soll Anwendern (Wasserbehörden, Behörden / Institutionen im Bereich der Gefahrenabwehr, Anlagenbetreibern) für den Anwendungsfall sachgerechte und praxisbezogene Lösungen aufzeigen. Hersteller sollen sich an den Anforderungen und den hydrodynamischen Rahmenbedingungen orientieren können, um bei der Konstruktion und Herstellung Mindeststandards sicherstellen zu können. Die Überarbeitung erfolgt durch die neu eingerichtete Arbeitsgruppe AG 7.2 „Gerätschaften für Gewässer" unter der Leitung von Herrn Dipl.-Ing. Thomas Janke, Bremen. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist für Ende 2 013 vorgesehen. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 02242 872-102, Fax. 02242 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de

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Aufruf zur Stellungnahme: Merkblatt DWA-M 366 "Maschinelle Schlammentwässerung" liegt als Gelbdruck vor

Die Entwässerung von Klärschlämmen ist eine der wichtigsten Grundoperationen der gesamten Klärschlammbehandlung. Seit Jahrzehnten werden auf Kläranlagen zur Entwässerung verschiedene maschinelle Verfahren eingesetzt und betrieben. Das Merkblatt DWA-M 366 stellt die verschiedenen Verfahren und deren Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit dar. Darüber hinaus gibt es Hinweise zu den betrieblichen Anforderungen, insbesondere zu der beim Einsatz maschineller Entwässerungsaggregate erforderlichen Konditionierung des Schlamms. Über die Vorstellung der unterschiedlichen Verfahrenstechniken wie Zentrifugen oder Filterpressen hinaus, gibt das Merkblatt Hinweise zu langfristigen Betriebserfahrungen und widmet sich auch der Frage der Optimierung des Energieverbrauchs. Das Merkblatt richtet sich damit vor allem an den Praktiker auf der Kläranlage sowie an planende und ausführende Ingenieure und Techniker.
Der DWA-Fachausschuss AK-2 „Stabilisierung, Entseuchung, Konditionierung, Eindickung und Entwässerung von Schlämmen" hat im Oktober 2000 erstmals das Merkblatt ATV-DVWK-M 366 „Maschinelle Schlammentwässerung" veröffentlicht. Um den technischen Weiterentwicklungen und den veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, wurde das Merkblatt nun grundlegend bearbeitet und wird zur Diskussion gestellt.
Frist zur Stellungnahme: Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 366 wird bis zum 31. Dezember 2011 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen richten Sie bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an die DWA-Bundesgeschäftsstelle:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-106, Fax: 02242 872-135
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de
Entwurf Merkblatt DWA-M 366 „Maschinelle Schlammentwässerung", Oktober 2011, 54 Seiten, ISBN 978-3-942964-05-0, Ladenpreis: XX Euro, fördernde DWA-Mitglieder: XX,XX Euro. können Sie beziehen in der
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-333
Fax: 02242 872-100

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Vorhabensbeschreibung und Rückziehung: Rückziehung des Merkblattes M 362 „Umgang mit Baggergut

Teil 3: Mindestuntersuchungsprogramm" und Aktualisierung des Merkblattes M 362 „Umgang mit Baggergut - Teil 1 Handlungsempfehlungen"
Der DWA-Fachausschuss AK-7 „Baggergut aus Gewässerunterhaltung und -ausbau" hat im April 1999 das Merkblatt ATV-M 362 „Umgang mit Baggergut - Teil 3: Mindestuntersuchungsprogramm für Baggergut" veröffentlicht. Insbesondere aufgrund geänderter rechtlicher Rahmenbedingungen sind die Empfehlungen dieses Merkblattes heute nicht mehr aktuell. Der Fachausschuss AK-7 hat daher beschlossen, das Merkblatt M 362-Teil 3 in der Fassung vom April 1999 zurückzuziehen und die Inhalte grundlegend zu überarbeiten.
Der Fachausschuss plant in diesem Zusammenhang den Teil 1 des Merkblattes neu zu fassen, sodass dieser die bisherigen Inhalte der Teile 1 und 3 zusammenführt und unter dem neuen Titel „Umgang mit Baggergut - Teil1: Handlungsempfehlungen und Mindestuntersuchungsprogramm" erscheint. Das neu gefasste Merkblatt soll insbesondere Praktikern einen Leitfaden zum Umgang mit Baggergut sowie zur Einschätzung der verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten und den prinzipiellen Unterbringungsmöglichkeiten an die Hand geben. Gleichzeitig wird es Hinweise zum jeweils erforderlichen Untersuchungsumfang, der fachgerechten Probenahme und den anzuwendenden Analyseverfahren geben. Der Teil 2 des Merkblattes mit dem Untertitel „Fallbeispiele" vom Oktober 2004 ergänzt weiterhin die Handlungsanweisungen des Teils 1 um zahlreiche in der Praxis realisierte Projekte, die die Möglichkeiten zum Umgang mit Baggergut von der Vermeidung über die Umlagerung und die Verwertung bis zur Beseitigung verdeutlichen.
Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA gerne entgegen:
DWA - Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-106, Fax: 02242 872-135
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de
 
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Erarbeitung eines DWA - Themenbandes „Sicherheit von Stauanlagen bei Überschreitung der Bemessungsgrenzen nach DIN 19700"

Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben

Bemessungsverfahren für Stauanlagen
Stauanlagen nach DIN 19700 werden nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik geplant, gebaut, betrieben und überwacht. Die Standsicherheit, die Gebrauchstauglichkeit und die Dauerhaftigkeit von Stauanlagen (insbesondere von deren Absperrbauwerken) sind mittels geeigneter Bemessungs- und Berechnungsverfahren nachzuweisen. Zum Grenzzustand des Versagens muss stets ein Sicherheitsabstand gewahrt bleiben. Ein Überschreiten von Bemessungsvorgaben und -grenzen infolge nicht vorhersehbarer Extremsituationen (z. B. extreme Naturereignisse, Gewalteinwirkungen) kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Dies kann im ungünstigsten Fall dazu führen, dass die vorhandenen Sicherheitsreserven nicht ausreichen, um ein Bauwerksversagen oder -teilversagen zu verhindern.
Anforderungen an Stauanlagensicherheit
Die für die Stauanlagensicherheit relevanten deutschen allgemein anerkannten Regeln der Technik - insbesondere die einschlägige DIN 19700 „Stauanlagen" (Teile 10 „Gemeinsame Festlegungen" und 11 „Talsperren") - fordern die Beurteilung verbleibender Risiken bei Überschreitung der Bemessungswerte für die Einwirkungen Hochwasser und Erdbeben und - falls erforderlich - die Prüfung von Maßnahmen zur Risikoverminderung. Zur Risikoverminderung können sowohl Maßnahmen zur Reduzierung der Gefahr eines Anlagenversagens als auch Maßnahmen zur Reduzierung der Schadfolgen eines potenziellen Versagens beitragen. Dies setzt eine Abschätzung der potentiellen Versagensszenarien und -folgen voraus. Im Hinblick auf derartige Betrachtungen bieten die aktuellen einschlägigen technischen Regelwerke nur wenig Unterstützung.
Deshalb hat es sich der FA WW-4 „Fluss- und Talsperren" unter der Leitung von Herrn Dr. Sieber zur Aufgabe gemacht, einen DWA-Themenband dafür zu erarbeiten. Gegenstand des beabsichtigten Vorhabens ist es, sich mit der Sicherheit von Stauanlagen jenseits der durch die technischen Regelwerke bestimmten Bemessungsgrenzen auseinanderzusetzen und Grundlagen für weiterführende Betrachtungen zur Verfügung zu stellen.
Bestandteile dieser Betrachtungen sind die Beschreibung möglicher Extremsituationen sowie Hinweise zum anlagenbezogenen Umgang damit. Darüber hinaus sollen Versagensszenarien und -mechanismen dargestellt und Hinweise zu Flutwellenberechnungen und zur Erstellung von Überflutungskarten gegeben werden. Der Themenband zeigt Stauanlagenbetreibern Möglichkeiten der Eigenvorsorge beim Umgang mit Extremsituationen auf und gibt Katastrophenschutzbehörden Orientierung für eine angemessene Katastrophenschutzplanung. Er richtet sich darüber hinaus an die Öffentlichkeit, Genehmigungsbehörden, Ingenieurbüros und alle, die mit Stauanlagensicherheit betraut sind.
Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

Bitte wenden Sie sich an
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Anett Baum
E-Mail: baum@dwa.de

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Aufruf zur Mitarbeit DWA-Arbeitsgruppe ES-7.4 „Betrieb und Unterhalt von Abwasserpumpanlagen“

Die seit vielen Jahren bestehende DWAArbeitsgruppe ES-7.4, Sprecher: Dipl.- Ing. Gert Bamler (Dresden), bearbeitet innerhalb des Fachausschusses ES-7 „Betrieb und Unterhalt“ im Hauptausschuss Entwässerungssysteme unterschiedliche Fragen der Instandhaltung und des Betriebs von Abwasserpumpanlagen. Dazu zählen insbesondere Dienst- und Betriebsanweisungen (DWA-A 199-3), Betriebskosten, Energieoptimierung, Explosionsschutz, Inspektion und Wartung von Druckleitungen und ähnliche Themen. Mitglieder der Arbeitsgruppe wirken auch als Referenten bei Weiterbildungsangeboten der DWA mit. Um die kompetente Besetzung der Arbeitsgruppe auch zukünftig sichern zu können, ist eine Verstärkung mit neuen Mitgliedern vorgesehen, nachdem mehrere bisherige Mitglieder altersbedingt leider nicht mehr zur Verfügungstehen. Aufgerufen zur Mitarbeit sind vorrangig Fach- und Führungskräfte aus Kommunen, Verbänden und Unternehmen, die für Betrieb und Instandhaltung von Pumpanlagen zuständig sind und entsprechende Informationen und Erfahrungen in die Arbeitsgruppe einbringen können. Besonders erwünscht sind dabei Meldungen kleinerer und mittelgroßer Betreiber, um deren spezifische Rahmenbedingungen besser berücksichtigen zu können. Bei entsprechendem Tätigkeitsund Erfahrungsspektrum besteht auch Interesse an Meldungen aus Hochschulen und Ingenieurbüros. Kontaktadresse für nähere Auskünfte und bei Interesse an einer Mitarbeit: DWA-Bundesgeschäftsstelle Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126,
Fax 872-184
E-Mail: berger@dwa.de  

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Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 388 "Mechanisch-biologische Restabfallbehandlung"

Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben
Der gemeinsam von der DWA und dem Arbeitskreis zur Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen (ANS) getragene Fachausschuss AK-14 „Behandlung biogener Abfälle" hat vor einem Jahr die neue Arbeitsgruppe AK-14.3 „Mechanisch-biologische Restabfallbehandlung" eingerichtet. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, ein Merkblatt zum Stand der Technologie der mechanisch-biologischen Restabfallbehandlung zu erstellen.
In der Vergangenheit wurden in Deutschland ca. 50 Anlagen zur mechanisch-biologischen Restabfallbehandlung errichtet. In diesen Anlagen werden heute etwa 5,6 Mio. Tonnen Siedlungsabfälle behandelt. Die aufbereiteten Stoffströme können zum Teil einer stofflichen oder energetischen Verwertung zugeführt werden. Das verbleibende biologisch stabilisierte Material ist auf Deponien abzulagern. Für die Ablagerung muss das Material die Anforderungen der Deponieverordnung erfüllen. Darüber hinaus sind für den Betrieb von Anlagen zur mechanisch-biologischen Restabfallbehandlung insbesondere die Vorgaben der 30. BImSchV zu beachten.
Aufgrund der in Deutschland bestehenden Behandlungskapazitäten für Hausmüll, ist davon auszugehen, dass in Zukunft keine nennenswerten neuen MBA-Kapazitäten geschaffen werden, so dass der Neubau von Anlagen in Deutschland nicht im Fokus der Arbeitsgruppe liegt. Ziel der Arbeitsgruppe ist es daher, auf Basis der vorhandenen umfangreichen Betriebserfahrungen aus Deutschland und Österreich, die Potenziale für technische und organisatorische Optimierungen der MBA zu identifizieren und entsprechende Empfehlungen in dem neuen Merkblatt M 388 zusammen zu stellen.
Dabei soll u.a. auch betrachtet werden, unter welchen Rahmenbedingungen bzw. mit welchem Ausbaustandard die MBA-Technologie für weitere europäische und nicht-europäische Länder, insbesondere auch Schwellen- und Entwicklungsländer, als angepasste Abfallbehandlungstechnologie empfohlen werden kann, um einen sinnvollen Beitrag zum Aufbau einer funktionierenden Abfallentsorgung zu leisten.

DWA-Bundesgeschäftsstelle:
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl, Prof. Dr.-Ing. Rainer Wallmann
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de
 
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Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 102 "Anforderungen an die Qualifikation und Organisation von Stauanlagenbetreibern als Grundlage für ein Technisches Sicherheitsmanagement (TSM)"

Vorhabensbeschreibung
Das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) hat sich mittlerweile im Bereich der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung als ein nützliches Instrument zur Überprüfung der Aufbau- und Ablauforganisation eines Unternehmens bewährt und wurde bereits auf den Bereich Gewässerunterhaltung ausgedehnt. Aufgrund der positiven Erfahrungen soll es nun auch um den Bereich Stauanlagen erweitert werden. Als Grundlage dafür ist ein Merkblatt DWA-M 1002 erforderlich, in dem die Anforderungen an die Betreiber von Stauanlagen hinsichtlich der Organisation sowie der Qualifikation der beschäftigten Personen sowie die sicherheitstechnischen und betriebstechnischen Belange für den Betrieb, die Unterhaltung und die Überwachung dargestellt werden. Des Weiteren soll zur Erläuterung ein branchenspezifischer Fragenkatalog erarbeitet werden.
Mit den Arbeiten werden folgende Ziele angestrebt:
• Formulierung der Anforderungen an das TSM im Kontext zu Aufgaben und Nutzungen von Stauanlagen
• Definition von Anforderungen an die Aufbau- und Ablauforganisation
• Erstellung eines Anhanges mit einer Matrix, die die notwendigen Anforderungen an die Technische Führungskraft definiert in Abhängigkeit von Art, Aufgaben und Größe des Unternehmens
• Formulierung der erforderlichen Personalqualifikationen
• Erstellung eines branchenspezifischen Leitfadens zur Beschreibung der erforderlichen Anforderungen und Unterstützung der Umsetzung
Eine neue verbändeübergreifende Arbeitsgruppe, AG-WW-4.8 „TSM-Stauanlagen" der Verbände DWA, Deutsches Talsperrenkomitee (DTK), Deutsche Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) und Arbeitsgemeinschaft der Trinkwassertalsperren (ATT), erarbeitet im Fachausschuss WW-4 „Fluss- und Talsperren" dieses Merkblatt, unter der Leitung von Frau BauAss. Dipl.-Ing. Antje Nielinger, Stellv. Abteilungsleiterin der Betriebsabteilung Talsperren und Stauseen beim Ruhrverband.
Damit sollen Stauanlagenbetreiber, Consulting-Gesellschaften, Wasserwirtschaftsverwaltungen, Kommunen und die Länderverwaltungen angesprochen werden. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftstelle gerne entgegen.

Bitte wenden Sie sich an
DWA-Bundesgeschäftsstelle,
Dipl.-Ing. Anett Baum,
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: baum@dwa.de
 
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Aufruf zur Stellungnahme

Arbeitsblatt DWA-A 116-3 „Besondere Entwässerungsverfahren - Teil 3: Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen"

liegt als Gelbdruck vor Von der Arbeitsgruppe ES-2.3 „Besondere Entwässerungsverfahren“, Sprecher: Dipl.-Ing. Jens Jedlitschka, wurde im Fachausschuss ES-2 „Systembezogene Planung“, Obmann: Prof. Theo G. Schmitt, das Arbeitsblatt DWA-A 116-3 „Besondere Entwässerungsverfahren – Teil 3: Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen“ als Entwurf erstellt. Die Arbeitsblattreihe DWA-A 116 besteht aus drei Teilen:
● Teil 1: Unterdruckentwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden,
● Teil 2: Druckentwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden,
● Teil 3: Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen (vorliegender Gelbdruck). Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen gibt es in Deutschland seit Anfang der 1970er Jahre. Sie können im Trenn- oder Mischsystem eingesetzt werden. Zu den Abwassertransportsystemen mit Druckluftspülung zählen Druckleitungen mit hydraulischer Förderung (Pumpen), Druckleitungen mit pneumatischer Förderung, Gefälledruckleitungen und Düker. Durch regelmäßige Druckluftspülungen sollen insbesondere Probleme durch Ablagerung, Verstopfung, Geruch und Korrosion vermieden werden, indem die notwendige Mindestfließgeschwindigkeit in der Rohrleitung erreicht, das Abwasser belüftet und die Durchflusszeit verkürzt wird. Ablagerungen und Inkrustationen werden durch Turbulenz aufgewirbelt und entfernt. Druckluft kann entweder über einen Druckluftbehälter, in dem die erforderliche Spülluftmenge zwischengespeichert wird, oder direkt mit einen Drucklufterzeuger in die Leitung eingetragen werden. Mit einem Druckregler wird der Druck in einem Druckbehälter auf den erforderlichen Spülüberdruck reduziert. Druckluftgespülte Abwassertransportleitungen haben ihre Bedeutung dadurch erlangt, dass Übertiefen vermieden werden können und unabhängig von den topografischen Verhältnissen dietopografischen Verhältnissen die Einleitung auch in höher gelegene Kanäle ermöglicht und Abwasser über weite Strecken gefördert werden kann. Das Arbeitsblatt DWA-A 116-3 beinhaltet:
● praktische Erfahrungen,
● Anforderungen an Funktionen, Planung, Werkstoffe und Bauteile, ● Bemessungsregeln,
● Einbauhinweise,
● Erläuterungen zur Qualitätssicherung, ● Definition von Prüfverfahren,
● Hinweise zur Übergabe, zum Betrieb und Unterhalt,
● Grenzwerte für Immissionen/Emissionen sowie
● Bemessungsbeispiele. Das Arbeitsblatt richtet sich an planende Ingenieure, Aufsichtsbehörden, Kommunen und Anlagenausrüster. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWA-A 116-3 wird bis zum 30. September 2011 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen richten Sie bitte schriftlich an die  

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126, Fax 872-135
E-Mail: berger@dwa.de
Bitte benutzen Sie für Ihre Stellungnahme
die digitale Word-Vorlage, die Sie unter
www.dwa.de im Bereich „Fachthemen",
Auswahl „Entwässerungssysteme",
Auswahl „Aus der Facharbeit" herunterladen
können.
 
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Aufruf zur Mitarbeit

Neue DWA-Arbeitsgruppe „Diffuse Stoffeinträge aus urbanen Nutzungen"

Durch die fortschreitende Flächenversiegelung des Bodens durch Siedlungs- und Verkehrsflächen kommt es über den Regenwasserabfluss zu einem erhöhten Eintrag von Nährstoffen und zum Teil wassergefährdenden Inhaltsstoffen (zum Beispiel Schwermetalle, Kohlenwasserstoffe) in den Untergrund und in die Gewässer. Gegenwärtig fehlen Datengrundlagen, mit denen sich die Auswirkungen der urbanen Nutzung auf die Gewässer (Grundwasser und Oberflächenwasser) vorhersagen und bewerten lassen. Zur Klärung der damit verbundenen Fragestellungen soll daher im Rahmen des Fachausschusses GB-6 „Bodennutzung und Stoffeinträge in Gewässer“ eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die im Wesentlichen eine Verknüpfung zwischen den verschiedenen urbanen Nutzungsarten mit deren Flächenanteilen (in m²) und deren Stoffaustrag (mg/l) herstellt. Bei der Bewertung des Gefahrenpotenzials ist darüber hinaus zu klären, welche möglichen Wege des Stoffaustrages von der Fläche und des Stoffeintrages in das Gewässer existieren. Über eine Abschätzung der Regenwasserfracht der jeweiligen Nutzfläche (in mg/ (m²•a)) ist sogar eine flächendifferenzierte Bewertung möglich. Diese Verknüpfung könnte jede Kommune mittels GIS-basierten Daten herstellen. Die Arbeitsgruppe soll zum Abschluss ihrer Arbeit den Handlungsbedarf klären und Empfehlungen für Kommunen herausarbeiten. Im Detail seien folgende Aufgaben genannt:
● Auflistung der verschiedenen Nutzungsarten im urbanen Raum: – Diskussion der Auswahlkriterien, – Verfügbare digitale Flächennutzungsdaten, – Berücksichtigung der wasserwirtschaftlichen Erfordernisse, – Berücksichtigung der verbauten Materialien, – Diskussion über einen Differenzierungsvorschlag der relevanten Flächen in Freiflächen, Dachflächen, Verkehrsflächen (und dem Regenwasser), – Ermittlung der Flächenanteile urbaner Nutzung für repräsentative Beispielstädte sowie – Ermittlung der Flächenanteile für Dachflächen.
● Stoffaustrag im urbanen Bereich: – Literatur-Zusammenstellung von Stoffen (fest, flüssig, gasförmig), die sich im Regenwasserabfluss von urbanen Flächen befinden (_ Stoffaustrag) in Form einer Belastungsmatrix, – Aufnahme weiterer moderner Stoffe in die Belastungsmatrix sowie – Einführung von urbanen Leit- Indices.
● Mögliche Wege des Stoffaustrages von der Fläche und Stoffeintrage in das Gewässer: – Zusammenstellung der möglichen Wege und Beeinträchtigung von Boden, Grundwasser oder Oberflächenwasser durch Verrieselung, Versickerung, direkte Einleitung in Gräben oder Gewässer, Überlauf der Kanalisation, Leckagen der Kanalisation, etc.
● Bewertung des Gefahrenpotenzials: – Erstellung eines GIS-basierten Berechnungsschlüssels zur flächendifferenzierten Frachtabschätzung sowie – Diskussion über Wirksamkeitsschwellenwerte und weitere Richtwerte.
● Handlungsbedarf: – Erarbeitung von allgemeinen und flächenspezifischen Empfehlungen für Kommunen und Behörden. Es sind alle Fachleute aus Kommunen, Behörden, Verbänden, Ingenieurbüros und Hochschulinstituten zur Mitarbeit eingeladen, die mit Daten und Erfahrungen zum Gelingen der Arbeitsgruppe beitragen können und wollen. Für weitere Informationen über die Arbeitsgruppe oder bei Interesse an einer Mitarbeit wenden Sie sich bitte an die 
DWA-Bundesgeschäftstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (02242) 872-161, Fax 872-135
E-Mail: barion@dwa.de
oder
PD Dr. Patricia Göbel

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Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 389 „Vergärung biogener Stoffe bei hohen Feststoffgehalten - Trockenvergärung"

Zur Vergärung von biogenen Abfällen, nachwachsenden Rohstoffen oder auch industriellen Substraten steht eine Reihe von Verfahrensvarianten zur Verfügung. Grundsätzlich werden nasse und trockene Verfahren unterschieden. Als Nassfermentation werden Verfahren bezeichnet, bei denen das Substrat mit Flüssigkeit angemaischt wird bzw. der Gehalt an Trockensubstanz im Substrat weniger als 30% beträgt. Bei höheren Feststoffgehalten spricht man von einer Trockenfermentation. Die meisten Biogasanlagen sowie Abfallvergärungsanlagen und praktisch alle Klärschlammfaulungsanlagen fallen in die Kategorie der Nassvergärung.
Bei der Trockenvergärung ist eine kontinuierliche Durchmischung durch Rühren in der Regel nicht möglich. Diese Verfahren sind weniger verbreitet, weil die Bedingungen für den anaeroben Faulungsprozess zunächst ungünstiger erscheinen, so dass geringere spezifische Gasausbeuten zu erwarten sind. Diese Nachteile können jedoch durch verschiedene Strategien kompensiert werden. Einerseits können durch relativ aufwändige Verfahrenstechniken vergleichbare spezifische Gaserträge erreicht werden; andererseits erlaubt die Trockenvergärung auch einfache Anlagen mit oftmals geringeren Investitions- und Betriebskosten, so dass die Wirtschaftlichkeit auch bei einer verminderten Gasausbeute erreicht werden kann.
Die DWA Arbeitsgruppe AK 14.2 „Vergärung" des Fachausschusses AK-14 „Behandlung biogener Abfälle" hat zuletzt das Merkblatt DWA-M 380 „Co-Vergärung in kommunalen Klärschlammfaulbehältern, Abfallvergärungsanlagen und landwirtschaftlichen Biogasanlagen" erarbeitet. Auf Basis dieser Arbeiten beginnt die Gruppe nun die Erstellung des neuen Merkblattes DWA-M 389 „Vergärung biogener Stoffe bei hohen Feststoffgehalten - Trockenvergärung". Ziel ist es, einen Überblick der im Bereich der Trockenvergärung etablierten Verfahren zu geben. Aufgrund vorliegender Betriebserfahrungen sollen praxisgerechte Hinweise und Entscheidungshilfen für Planer und Betreiber gegeben werden. Insbesondere soll der Leser in die Lage versetzt werden, abschätzen zu können, für welche Substrate und Einsatzbereiche sich eine Trockenvergärung eignet, welche Gasausbeuten und Energieerträge erwartet werden können und wo Vor- und Nachteile verschiedener Verfahren liegen. Weiterhin sollen Hinweise zur Wirtschaftlichkeit und zu den genehmigungsrechtlichen Anforderungen gegeben werden.
Um den Mitgliederkreis der Arbeitsgruppe kompetent zu besetzen, werden Fachleute gesucht, die die Arbeiten ehrenamtlich mitgestalten wollen. Willkommen sind Kollegen und Kolleginnen, die intensiv mit Planung, Bau und Betrieb von Vergärungsanlagen befasst sind, sowie aus dem wissenschaftlichen Bereich, von Fachbehörden oder Sachverständigenorganisationen. Bewerber sollten mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sein, aber auch umfangreiche Praxiserfahrungen einbringen können. Neben vertieften Kenntnissen der Verfahrenstechnik ist auch das Interesse für die im Zusammenhang stehenden rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte erwünscht.
Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdeganges bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de
 
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Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung eines DWA-Themenbandes „Aktuelle flussbauliche Maßnahmen - Flussbau heute"

Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben

Unsere Gewässer wurden durch einschneidende flussbauliche Aktivitäten insbesondere am Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts wesentlich verändert. Begradigungen, Einengungen und Nutzbarmachung für Wasserkraft und Schifffahrt standen im Vordergrund und wurden durch harte bauliche Eingriffe, wie starke Uferbefestigungen oder Stauanlagen umgesetzt. Die Ziele heutiger flussbaulicher Maßnahmen sind völlig andere: Der nach WRRL definierte gute ökologische Zustand steht im Fokus und dazu werden andere Bauweisen um- und andere Baustoffe eingesetzt, wie z.B. Ingenieurbiologische Bauweisen. Aktuell findet sich in verschiedenen Quellen die Beschreibung einzelner Komponenten des modernen Flussbaus. Es gibt aber kein Kompendium, das den aktuellen Stand zusammengefasst darstellt. Deshalb hat sich der FA WW-1 „Flussbau" unter der Leitung von Frau Prof. Wieprecht zur Aufgabe gemacht, einen DWA-Themenband dafür zu erarbeiten.
Einsatz und Wirkungsweise wasserbaulicher Maßnahmen - Darstellung des Gesamtsystems
In dem Kompendium wird zunächst der klassische Flussbau der letzten Jahrhunderte analysiert und dessen Folgen für unsere Gewässer kurz dargestellt und die Ziele des heutigen Flussbaus abgeleitet.
Aufgrund der mannigfaltigen Nutzungen des Gewässers ergeben sich weitreichende Konflikte zwischen einerseits Rückführung zur Naturnähe eines Gewässers und andererseits Nutzungen z.B. aus Hochwasserschutz, Schifffahrt, Wasserkraftnutzung, Siedlungsdruck, usw. anhand derer die Anforderungen an den heutigen Flussbaus definiert werden. Dazu werden die ökologische Verträglichkeit der Maßnahmen, sowie deren Beitrag zu einer Verbesserung des ökologischen Zustands und der Einsatz flexibler Bauweisen näher betrachtet. Moderner Flussbau sollte jedoch als Maßnahme in einem Gesamtsystem verstanden werden und nicht nur als einzelne, lokale Verbesserung. In diesem Sinne wird der Einsatz und die Wirkungsweise von Aufweitungen, Reaktivierung von Verzweigungen, Geschiebeaktivierung, Durchgängigkeit und Anforderungen an Querbauwerke sowie Ufergestaltung und laterale Vernetzung näher beleuchtet. Auf die Ergebnisse aus anderen Arbeitsgruppen (z.B. Sohlengleiten, Fischab- und -aufstieg, Biologische Qua-litätskomponenten, Sedimentmanagement) wird hingewiesen oder sie werden praxisnah zusammengefasst. Schlussendlich wird versucht die Frage des monetären Werts flussbaulicher Maßnahmen zu beantworten.
Der Themenband bietet eine Zusammenfassung und Handreichung insbesondere für den Planer aktueller flussbaulicher Maßnahmen, aber auch Behörden gibt er die Möglichkeit deren Wirkung einschätzen zu können. Er richtet sich insbesondere an die Öffentlichkeit, Genehmigungsbehörden, Ingenieurbüros und alle, die mit Gewässerunterhaltung und Ausbau zu tun haben.
Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftstelle gerne entgegen.

Bitte wenden Sie sich an
DWA-Bundesgeschäftstelle
Dipl.-Ing. Anett Baum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: baum@dwa.de,
Internet: www.dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Erstellung eines neuen DWA-Merkblattes DWA-M 777 „Abwasser der Fischzucht"

Die steigende Nachfrage für Fisch- und Meeresprodukte, kombiniert mit dem überfischten Zustand der natürlichen Gewässer, macht Fischzuchtanlagen (Aquakulturen) aus wirtschaftlicher wie auch aus ökologischer Hinsicht immer interessanter. Derzeit wird weltweit jede zweite Tonne Fisch in Fischzuchtanlagen produziert. Man unterscheidet Netzgehegehaltung, Durchlaufanlagen, und Kreislaufanlagen. Als Probleme wurden die Fütterung, die Überdüngung, und die Belastung mit Schadstoffen erkannt. Es sind Basisdaten – wie spezifische Wassermengen, Abwasserbelastungen und Energieverbrauch – zu bewerten und aufzunehmen. Die Technologien zur Wasser- und Abwasseraufbereitung wie Feststoffabtrennung (Siebe, Schrägklärer, Flotationen etc.), biologische Abwassereinigung (aerob und anaerob) sowie Verfahren zur Desinfektion sind zu beschreiben und Auslegungsdaten aufzunehmen. Ebenfalls müssen Verfahren zur Entwässerung und Behandlung der Reststoffe aufgenommen werden. Für die Technologien zur Aufbereitung von Abwässern aus Fischzuchtanlagen gibt es im DWA-Regelwerk bisher noch keine Hinweise, so dass hier die Belastungen und auch Reinigungsverfahren komplett neu zu erheben und zu erfassen sind. Das Merkblatt dient der Beschreibung von Verfahren nach dem Stand der Technik bzw. den besten verfügbaren Technologien zur Aufbereitung von Abwasserund Kreislaufwasser aus Fischzuchtanlagen. Die Basisdaten (Produktionsverfahren und produktintegrierte Maßnahmen, die spezifische Wassermenge sowie die stoffliche Belastung) sowie die mechanisch und biologischen Reinigungsverfahren und die Schlammentwässerung und -entsorgung sollen dargestellt werden. Darüber hinaus soll das Merkblatt Empfehlungen und Hilfen zur Lösung von Problemen im Betrieb geben und auch die Thematik Spurenstoffe/Antibiotika nicht aussparen. Das Merkblatt richtet sich insbesondere an Betreiber von Fischaufzuchtsanlagen, Behörden, Anlagenhersteller, Verbände und beratende Ingenieurbüros sowie Forschungseinrichtungen. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist Mitte 2013 vorgesehen. Die Erstellung des Merkblatts erfolgt in einer neu einzurichtenden DWA-Arbeitsgruppe „Abwasser der Fischzuchtund Fischverarbeitung“ unter der Leitung von Prof. Matthias Barjenbruch. Hiermit werden interessierte Fachleute zur ehrenamtlichen Mitarbeit aufgerufen, wobei auch Hygieniker gefragt sind. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA gerne entgegen.  

Bitte wenden Sie sich an die
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-102, Fax 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de
 
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Vorhabensbeschreibung: Merkblatt DWA-M 707 „Abwasser aus der Transportbehälterinnenreinigung" wird überarbeitet

Das bestehende Merkblatt DWA-M 707 „Abwasser aus der Transportbehälterinnenreinigung“ ist August 1994 erschienen. Seither hat sich nicht nur aus gesetzlicher Sicht und hinsichtlich der Struktur der Reinigungsbetriebe in den letzten – fast 20 – Jahren einiges verändert. Insbesondere der derzeitige Stand der Technik bei der Abwasserreinigung ist durch eine Reihe von neu errichteten Anlagen von selbstständigen Betrieben (unter anderem kleinen und mittelständischen Unternehmen – KMU) gegenüber den im derzeitigen Merkblatt dargestellten Verfahrensweisen für die Indirekt- und Direkteinleitung von gereinigten Abwässern fortentwickelt worden (zum Beispiel zur Entwässerung von Schlämmen aus der Fällung/Flockung und Filtration, zur AOX-Elimination über Aktivkohle-Filter, zur Berücksichtigung von Anforderungen durch die TA Luft, zu Gefährdungsbeurteilung/ Arbeitsschutz). An heutige Anlagenbetreiber wird die Anforderung der Erfassung und Dokumentation aller Stoffströme gestellt, unter anderem durch die Überwachung des gereinigten Abwassers. Mehr:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-102, Fax 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de
 
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Aufruf zur Stellungnahme: Merkblatt DWA-M 612-1 „Gewässerrandstreifen und
Entwicklungskorridore für Fließgewässer - Teil 1:

Grundlagen und Funktionen, Entwicklungsziele, Planung und Realisierung“ liegt als Gelbdruck vor Fließgewässer mit ihren Auen sind Landschaftselemente, die aufgrund ihrer Bedeutung für Mensch und Natur eines besonderen Schutzes bedürfen. Aufgrund der vielfältigen Wechsel beziehungen zwischen Fluss und Aue werden sie in modernen Gewässerentwicklungskonzepten als Einheit gesehen. Die entsprechenden Planungen sind deshalb auf eine gemeinsame Entwicklung dieser Bereiche angelegt. Fließgewässer und Auen bilden einen zusammenhängenden Biotopkomplex, der vielfältige Funktionen erfüllt. Dazu gehören: Natürlicher Uferschutz, Vergrößerung des Rückhalteraumes bei Hochwasser, Schaffung von Lebensräumen für eine Vielzahl von Arten, Abstandshalter und Puffer gegen Stoffeinträge und anderem mehr. In der Vergangenheit sind die gewässernahen Flächen durch anthropogene Einflüsse ständig reduziert bzw. in ihren Funktionalitäten stark eingeschränkt worden (zum Beispiel Ausweisung von Siedlungs- und Gewerbegebieten, Verkehrsflächen und landwirtschaftliche Nutzung). Die Ausweisung von Gewässerrandstreifen bzw. Entwicklungskorridoren ist vor Ort vielfach kurzfristiger realisierbar. Gewässerrandstreifen bewirken ein Abrücken der angrenzenden Nutzungen vom Fließgewässer und eröffnen Möglichkeiten für eigendynamische Gewässerentwicklungen. Das neue Merkblatt DWA-M 612-1 „Gewässerrandstreifen und Entwicklungskorridore für Fließgewässer“ soll das DVWK-Merkblatt 244 „Uferstreifen an Fließgewässern – Funktion, Gestaltung und Pflege“ aus dem Jahre 1997 ersetzen. Es soll die Funktionen von Gewässerrandstreifen beschreiben, wie sie gestaltet, entwickelt und gepflegt werden können. Zusätzlich werden verschiedene Elemente zur Planung und Realisierung aufgezeigt. Das aktualisierte Merkblatt ist inhaltlich auch eine Fortschreibung des Merkblattes DVWK-M 204 „Ökologische Aspekte bei Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern“ aus dem Jahr 1984 und detailliert das Merkblatt DWA-M 610 „Neue Wege der Gewässerunterhaltung – Pflege und Entwicklung von Fließgewässern“ aus dem Jahr 2010 in Bezug auf die Gestaltung der gewässernahen Flächen (auch als Uferstreifen bzw. Uferrandstreifen bezeichnet). Darüber hinaus ergänzt es unter anderem die Merkblätter DWA-M 607 „Altgewässer – Ökologie, Sanierung und Neuanlage“ und DWA-M 609 „Entwicklung urbaner Fließgewässer“ und dient der weiteren Komplettierung der DWAVeröffentlichungen zum Themenbereich „Ausbau- und Unterhaltung von Fließgewässern“. Das Merkblatt DWA-M 612-1 „Gewässerrandstreifen und Entwicklungskorridore für Fließgewässer – Teil 1: Grundlagen und Funktionen, Entwicklungsziele, Planung und Realisierung“ wurde von der DWA-Arbeitsgruppe GB-2.10 „Gewässerrandstreifen – Entwicklungskorridore für Bäche und Flüsse“ erarbeitet. Frist zur Stellungnahme Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 612-1 wird bis zum 31. Juli 2011 öffentlich zur Diskussion gestellt.  

Stellungnahmen richten
Sie bitte schriftlich, nach Möglichkeit in
digitaler Form an die
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-210, Fax 872-200
E-Mail: schrenk@dwa.de
 
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6.1 Entwurf des Merkblattes DWA-M 162

Von der Arbeitsgruppe ES-3.6 „Baumstandorte, Kanäle und Leitungen", Sprecher: Herr Dr.-Ing. Bert Bosseler, wurde im Fachausschuss ES-3 „Anlagenbezogene Planung", Obmann: Herr Prof. Dr.-Ing. Max Dohmann, das Merkblatt DWA-M 162 „Bäume, unterirdische Leitungen und Kanäle" als Entwurf erstellt.
Hintergrund der Überarbeitung
Bäume und unterirdische Ver- und Entsorgungsanlagen tragen auf unterschiedliche Weise maßgeblich zur Steigerung bzw. zum Erhalt der Lebensqualität bei. Die Ziele müssen jeweils im Einzelfall in Einklang gebracht werden. Praxiserfahrungen und aktuelle Forschungsergebnisse erforderten die Überarbeitung von ATV-H 162 / DVGW GW 125 (H) / FGSV Nr. 939 (alle textgleich). Hierzu wurde in der konstituierenden Sitzung am 12. Mai 2006 die DWA-Arbeitsgruppe ES-3.6 „Baumstandorte, Kanäle und Leitungen" gegründet.
Zusammensetzung und Ziel der Arbeitsgruppe
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe vertreten die unmit-telbar von der Aufgabenstellung betroffenen Fachrichtungen, wie Ver- und Entsorgungstechnik, Tiefbau, Landschaftsentwicklung, Landschaftsbau, Biologie und Grünflächenplanung. An der Überarbeitung des ATV-Hinweises wirkten u.a. mit:
• DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.
• DVGW - Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V.
• FGSV - Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V.
• FLL - Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V.
• GSTT - German Society for Trenchless Technology e. V.
• GALK - Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz
• FNN - Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE-Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.
Wesentliches Ziel der Zusammenarbeit der o. g. Verbände war, die Hintergründe, Problemstellungen und Lösungsansätze so aufzuarbeiten, dass sie von den verschiedenen Fachrichtungen gemeinsam getragen werden können.
Aus dem Inhalt
DIN 1998 „Unterbringung von Leitungen und Anlagen in öffentlichen Flächen" und DIN 18920 „Vegetationstechnik im Landschaftsbau - Schutz von Bäumen, Pflanzenbeständen und Vegetationsflächen bei Baumaßnahmen" stellen hohe Anforderungen an die Vereinbarkeit zwischen Planung und Bau unterirdischer Leitungen und Kanäle sowie dem Schutz von Bäumen. Gerade in den beengten Bereichen von Verkehrsflächen in Siedlungsgebieten lassen sich die gestellten Forderungen, z. B. nach Mindestabständen und gleichermaßen ausreichendem Raum für Bäume sowie unterirdische Leitungen und Kanäle, häufig nicht miteinander vereinbaren. Um dennoch mögliche Wege zur gemeinsamen Nutzung des Raums durch Bäume sowie unterirdische Leitungen und Kanäle zu verdeutlichen, wurden im vorliegenden Merkblatt die Zusammenhänge zwischen Trassen und Wurzelwachstum kompakt dargestellt und Empfehlungen für Planung, Bau, Betrieb, Unterhalt (Instandhaltung) und Sanierung gegeben.
Zielgruppen des Merkblattes
Das Merkblatt richtet sind an Netzbetreiber, Grünflächen- und Forstverwaltungen, Straßenbaulastträger, Kommunalverwaltungen, Garten-/Landschaftsbaubetriebe und Tiefbauunternehmen sowie allgemein an Bauingenieure, Landschaftsarchitekten, Planer und Sachverständige.
Frist zur Stellungnahme
Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 162 wird bis zum 31. Juli 2011 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen richten Sie bitte schriftlich, an die DWA-Bundesgeschäftsstelle:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel.:02242/872-126, Fax: 02242/872-135
E-Mail: berger@dwa.de

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Aufruf zur Stellungnahme: Merkblatt DWA-M 162„Bäume, unterirdische Leitungen und Kanäle" liegt als Gelbdruck vor

Von der Arbeitsgruppe ES-3.6 „Baumstandorte, Kanäle und Leitungen"

Sprecher: Dr.-Ing. Bert Bosseler, wurde im Fachausschuss ES-3 „Anlagenbezogene Planung“, Obmann: Prof. Max Dohmann, das Merkblatt DWA-M 162 „Bäume, unterirdische Leitungen und Kanäle“ als Entwurf erstellt. Bäume und unterirdische Ver- und Entsorgungsanlagen tragen auf unterschiedliche Weise maßgeblich zur Steigerung bzw. zum Erhalt der Lebensqualität bei. Die Ziele müssen jeweils im Einzelfall in Einklang gebracht werden. Praxiserfahrungen und aktuelle Forschungsergebnisse erforderten die Überarbeitung von ATV-H 162 / DVGW GW 125 (H) / FGSV Nr. 939 (alle textgleich). Hierzu wurde in der konstituierenden Sitzung am 12. Mai 2006 die DWA-Arbeitsgruppe ES-3.6 „Baumstandorte, Kanäle und Leitungen“ gegründet. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe vertreten die unmittelbar von der Aufgabenstellung betroffenen Fachrichtungen – Ver- und Entsorgungstechnik, Tiefbau, Landschaftsentwicklung, Landschaftsbau, Biologie und Grünflächenplanung. An der Überarbeitung des ATV-Hinweises wirkten unter anderem mit: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA), Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW), Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. (FGSV), Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. (FLL), German Society for Trenchless Technology e. V. (GSTT), Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) und Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE-Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (FNN). Wesentliches Ziel der Zusammenarbeit der genannten Verbände war, die Hintergründe, Problemstellungen und Lösungsansätze so aufzuarbeiten, dass sie von den verschiedenen Fachrichtungen gemeinsam getragen werden können. DIN 1998 „Unterbringung von Leitungen und Anlagen in öffentlichen Flächen“ und DIN 18920 „Vegetationstechnik im Landschaftsbau – Schutz von Bäumen, Pflanzenbeständen und Vegetationsflächen bei Baumaßnahmen“ stellen hohe Anforderungen an die Vereinbarkeit zwischen Planung und Bau unterirdischer Leitungen und Kanäle sowie dem Schutz von Bäumen. Gerade in den beengten Bereichen von Verkehrsflächen in Siedlungsgebieten lassen sich die gestellten Forderungen, zum Beispiel nach Mindestabständen und gleichermaßen ausreichendem Raum für Bäume sowie unterirdische Leitungen und Kanäle, häufig nicht miteinander vereinbaren. Um dennoch mögliche Wege zur gemeinsamen Nutzung des Raums durch Bäume sowie unterirdische Leitungen und Kanäle zu verdeutlichen, wurden im vorliegenden Merkblatt die Zusammenhänge zwischen Trassen und Wurzelwachstum kompakt dargestellt und Empfehlungen für Planung, Bau, Betrieb, Unterhalt (Instandhaltung) und Sanierung gegeben. Das Merkblatt richtet sind an Netzbetreiber, Grünflächen- und Forstverwaltungen, Straßenbaulastträger, Kommunalverwaltungen, Garten-/Landschaftsbaubetriebe und Tiefbauunternehmen sowie allgemein an Bauingenieure, Landschaftsarchitekten, Planer und Sachverständige. Frist zur Stellungnahme Das Merkblatt DWA-M 162 wird bis zum 31. Juli 2011 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Stellungnahmen richten Sie bitte schriftlich, 
an die
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-126, Fax 872-135
E-Mail: berger@dwa.de

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Arbeitsblatt DWA-A 786(TRwS 786) „Ausführung von Dichtflächen" wird überarbeitet 

Das Wasserrecht verlangt bei Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, dass austretende wassergefährdende Stoffe schnell und zuverlässig erkannt und zurückgehalten werden. Die zur Rückhaltung erforderlichen Dichtflächen müssen gemäß den gesetzlichen Vorgaben (WHG und VAwS) für die Dauer der Beanspruchung flüssigkeitsundurchlässig (dicht und beständig) sein. Im Oktober 2005 wurde die zweite Ausgabe der TRwS 786 „Ausführung von Dichtflächen“ vorgelegt. In der TRwS 786 sind Vorgaben zum Nachweis der Flüssigkeitsundurchlässigkeit und Anforderungen an verschiedene Bauausführungen festgelegt. In Abhängigkeit der Beanspruchung und der Funktion der Dichtfläche werden geeignete Bauausführungen aufgezeigt. Des Weiteren sind Konkretisierungen für Leitungen zu Auffangräumen, die nur im Schadensfall beaufschlagt werden, sowie Anforderungen an bestehende Dichtflächen aufgeführt. Neben einer Anpassung an die künftige Rechtslage liegen neue technische Entwicklungen vor, die eine Überarbeitung der TRwS 786 erforderlich machen. Bei der TRwS 786 hat beispielsweise eine Anpassung der Festlegungen zu den verschiedenen Bauweisen an aktuelle technische Entwicklungen und praktische Erfahrungen zu erfolgen, dabei sind auch Ergebnisse der überarbeiteten DAfStb-Richtlinie zu berücksichtigen. Die Festlegungen zu Leitungen sind mit den Regelungen der TRwS 781 „Tankstellen für Kraftfahrzeuge“ und TRwS 787 „Abwasseranlagen als Auffangvorrichtungen“ sowie mit allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen abzustimmen. Zudem sollen Aussagen zu festen Stoffen, die in Gebinden/Verpackungen gelagert werden, ergänzt werden; das heißt, solche Dichtflächen für feste Stoffein Gebinden/Verpackungen gelagert werden, ergänzt werden; das heißt, solche Dichtflächen für feste Stoffe geregelt werden, die die sekundäre Barriere bilden. Das DWA-Arbeitsblatt richtet sich insbesondere an die Wasserbehörden, Staatlichen Umwelt- oder Wasserwirtschaftsämter, Anlagenbetreiber, Fachbetriebe, Ingenieurbüros und Sachverständigenorganisationen, die im Bereich des Gewässerschutzes nach § 62 WHG tätig sind. Die TRwS 783 soll nach Fertigstellung den Charakter allgemein anerkannter Regeln der Technik haben, wie sie gemäß § 62 WHG zu beachten sind. Die Überarbeitung erfolgt durch die Arbeitsgruppe AG 6.2 „Ausführung von Dichtflächen“. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist für Anfang 2013 vorgesehen. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA gerne entgegen.  

Bitte wenden Sie sich an die
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-102, Fax 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de
 
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Vorhabensbeschreibung: Teil 1 und 2 des Arbeitsblattes DWA-A 780 (TRwS 780)
„Oberirdische Rohrleitungen"

werden überarbeitet Die Verordnungen für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen der Bundesländer verlangen unterhalb von Rohrleitungen, in denen wassergefährdende Flüssigkeiten der Wassergefährdungsklassen 2 und 3 befördert werden, grundsätzlich eine Rückhaltung für austretende Flüssigkeiten. Zudem besteht die Möglichkeit, auf flüssigkeitsundurchlässige Flächen und auf ein Rückhaltevolumen zu verzichten, wenn mittels einer Gefährdungsabschätzung nachgewiesen wird, dass eine gleichwertige Sicherheit erzielt wird. Die Konkretisierung dieser Gefährdungsabschätzung erfolgt durch die TRwS 780. Im Dezember 2001 wurde die erste Fassung der TRwS 780 „Oberirdische Rohrleitungen“ (Teil 1: „Rohrleitungen aus metallischen Werkstoffen und Teil 2: „Rohrleitungen aus polymeren Werkstoffen“) vorgelegt. Neben einer Anpassung an die aktuelle Rechtslage liegen neue technische Entwicklungen und praktische Erfahrungen vor, die eine Überarbeitung der TRwS 780 erforderlich machen. Beispielsweise sind im Rahmen der Überarbeitung die aktuellen Entwicklungen bei Verbindungen zu diskutieren und eine Berücksichtigung aktueller Regeln (zum Beispiel VDI 2440) zu prüfen. Zudem hat eine Anpassung an die novellierten gesetzlichen Regelungen insbesondere der künftigen Bundesverordnung und der Betriebssicherheitsverordnung zu erfolgen. Das DWA-Arbeitsblatt richtet sich insbesondere an die Wasserbehörden, Staatlichen Umwelt- oder Wasserwirtschaftsämter, Anlagenbetreiber, Fachbetriebe, Ingenieurbüros und Sachverständigenorganisationen, die im Bereich des Gewässerschutzes nach § 62 WHG tätig sind. Die TRwS 780 soll nach Fertigstellung den Charakter allgemein anerkannter Regeln der Technik haben, wie sie gemäß § 62 WHG zu beachten sind. Die Überarbeitung erfolgt durch die neu einzurichtende Arbeitsgruppe AG 6.1 „Oberirdische Rohrleitungen“ unter der Leitung von Herrn Oswald, Mineralölwirtschaftsverband. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist für Anfang 2013 vorgesehen. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA gerne entgegen.  

Bitte wenden Sie sich an die
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Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-102, Fax 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de
 
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Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben

6.1 Neues DWA-Arbeitsblatt A 531 "Starkregen in Abhängigkeit von Wiederkehrzeit und Dauer" liegt im Gelbdruck vor

Starkregenangaben gehören zu den wichtigsten Planungskenngrößen in der wasserwirtschaftlichen und wasserbaulichen Praxis. Sie werden u. a. in urbanen Gebieten bei der Bemessung von Regenentwässerungssystemen und an Fließgewässern bei der Dimensionierung von Wasserbauwerken als Ausgangsparameter benötigt. Von ihrer Genauigkeit hängt ganz entscheidend die Genauigkeit der Zielgrößen entsprechender Berechnungsverfahren und Modelle ab. Ihre Überschätzung kann zu erheblichen Mehrkosten bei der baulichen Umsetzung führen, ihre Unterschätzung zu einem nicht vertretbaren, überhöhten Restrisiko des Versagens während des Betriebs wasserwirtschaftlicher und wasserbaulicher Anlagen.

Trotz der flächendeckenden Verfügbarkeit von Starkregenangaben durch „Koordinierte Starkniederschlags-Regionalisierungs-Auswertungen" (KOSTRA) gibt es nach wie vor Bedarf an lokalen Stationsanalysen, um z. B. die inzwischen verlängerten Datenreihen auszuwerten, jüngere Entwicklungen zu bewerten oder lokale Besonderheiten im Vergleich zu den KOSTRA-Angaben einzuordnen. Dies ist jedoch nur dann uneingeschränkt möglich, wenn man dem im Arbeitsblatt empfohlenen methodischen Vorgehen folgt.

Im Arbeitsblatt DWA-A 531 werden wesentliche Grundzüge des im Jahre 1985 erschienenen Arbeitsblattes ATV-A 121 der ATV bzw. des textgleichen Heftes 124 der DVWK-Regeln zur Wasserwirtschaft „Starkregenauswertung nach Wiederkehrzeit und Dauer" beibehalten. Die Überarbeitung hat zum Ziel, aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen, ohne aber die seinerzeit angestrebte Vereinheitlichung des Vorgehens bei statistischen Starkregenanalysen in Frage zu stellen.
Frist zur Stellungnahme
Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWA-A 531 wird bis zum 31. August 2011 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen richten Sie bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel.:02242/872-161, Fax: 02242/872-200
E-Mail: barion@dwa.de

Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 531 „Starkregen in Abhängigkeit von Wiederkehrzeit und Dauer", Juni 2011, 28 Seiten, ISBN 978-3-941897-85-4, Ladenpreis: 32 Euro, fördernde DWA-Mitglieder: 25,60 Euro.
Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: kundenzentrum@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

 

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Ihre Erfahrung ist gefragt! - Überprüfung des DWA-Regelwerkes

Wer mit DWA-Arbeits- und Merkblättern arbeitet, verlässt sich darauf, dass der Inhalt stets aktuell ist. Damit der Anwender dies auch mit gutem Gewissen kann, sieht das Arbeitsblatt DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des DWA-Regelwerkes" (Januar 2008) regelmäßige Prüfungen auf Aktualität vor; spätestens nach fünf Jahren (DWA-A 400, Abschnitt 4.6).
Seit einiger Zeit erscheinen deshalb regelmäßig Informationen darüber, welche Arbeits- und Merkblätter aufgrund ihres Alters einer Prüfung zu unterziehen sind, zuletzt im November 2010.
In Tabelle 1 finden Sie alle Arbeits- und Merkblätter, die seit dem letzten Aufruf das Alter von 5, 10, 15 und 20 Jahren überschritten haben. Dabei haben wir nicht unterschieden, ob die Überarbeitung bereits aufgenommen wurde oder nicht, denn auch Hinweise zu Papieren, an denen bereits gearbeitet wird, sind wichtig.
Bitte teilen Sie uns mit, welche Erfahrungen Sie bei der Anwendung der aufgelisteten Arbeits- und Merkblätter gesammelt haben! Welche Papiere können unverändert beibehalten werden? Wo sehen Sie Überarbeitungsbedarf? Gibt es in den genannten Papieren Passagen, die schwer verständlich oder nicht eindeutig sind?
Ihre Anregungen sind willkommen! Schreiben Sie uns!

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Fax: 02242/872-135
E-Mail: mayer@dwa.de

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Aufruf zur Stellungnahme: Gelbdruck DWA-M 525 „Sedimentmanagement in Fließgewässern - Grundlagen, Methoden, Fallbeispiele" liegt vor

Der Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 525 „Sedimentmanagement in Fließgewässern - Grundlagen, Methoden, Fallbeispiele" ist nun erschienen. Den Entwurf dieses Merkblattes hat die Arbeitsgruppe WW-2.1 „Sedimentmanagement in Flussgebieten" unter der Sprecherschaft von Professor Emil Gölz im Fachausschuss WW-2 „Morphodynamik der Binnen- und Küstengewässer" erarbeitet.

Aufgabe Sedimentbewirtschaftung
Vielfältige Nutzungen haben den Sedimenthaushalt und die Sedimentqualität der Fließgewässer über Jahrhunderte hinweg gravierend verändert mit der Folge, dass Sedimente im Rahmen der Gewässerunterhaltung bewirtschaftet werden müssen. Aus gesellschaftlicher Perspektive ist der Umgang mit Sedimenten in vielerlei Hinsicht relevant, da er unmittelbar die Interessen so bedeutsamer Bereiche wie Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verkehr sowie mittelbar über Stoffkreisläufe die Trinkwassergewinnung und Abwasserbeseitigung berührt. Sedimentbewirtschaftung ist deshalb Aufgabe aller für die Gewässer zuständiger Verwaltungen aber auch der unterschiedlichen Gewässernutzer wie z. B. Betreiber von Hafen- und Wasserkraftanlagen.
Eingriffe in den Sedimenthaushalt haben häufig überregionale und langfristige Folgen sowohl im Hinblick auf die multiple Funktion des Gewässers als auch auf seine Nutzung. Mit der Erkenntnis, dass der gute ökologische Zustand eines Fließgewässers wesentlich von den morphologischen Verhältnissen und damit vom Sedimenthaushalt abhängt, ist im Zusammenhang mit der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie die Sedimentbewirtschaftung in den Fokus der Gewässerunterhaltung gerückt. Auch wenn Sedimente in der Richtlinie nicht hervorgehoben genannt sind, wird wegen der Schlüsselfunktion der Sedimente für den angestrebten guten chemischen und ökologischen Zustand der Gewässer die Notwendigkeit eines koordinierten und an ökologischen Belangen ausgerichteten Sedimentmanagements intensiv diskutiert und bei der Umsetzung teilweise schon berücksichtigt. Jüngste Aktivitäten zielen darauf ab, den Umgang mit Sedimenten explizit in die europäische Gesetzgebung aufzunehmen.
Vor diesem Hintergrund stellte sich für die DWA-Arbeitsgruppe WW-2.1 die Aufgabe, die derzeitige Praxis des Sedimentmanagements in Deutschland und in angrenzenden Nachbarländern einer vertieften Betrachtung zu unterziehen, um damit den Grundstein zu legen zur Entwicklung von Konzepten für größere Flussabschnitte oder gar ganze Einzugsgebiete. Dementsprechend hat das Merkblatt DWA-M 525 den Charakter eines „state-of-the-art"-Berichts, in dem die unterschiedlichen Methoden und Vorgehensweisen des Sedimentmanagements in Fließgewässern beschrieben und bezüglich ihrer Eignung und Wirksamkeit bewertet werden. Dabei wird einerseits auf die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen Bezug genommen und andererseits der Praxisbezug durch Untersetzung mit aussagekräftigen Fallbeispielen sichergestellt.
Frist zur Stellungnahme: Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 525 wird bis zum 15. Juni 2011 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen richten Sie bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form, an die DWA-Bundesgeschäftsstelle:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Anett Baum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242/872-124, Fax 02242/872-135
E-Mail: baum@dwa.de

Entwurf Merkblatt DWA-M 525 „Sedimentmanagement in Fließgewässern - Grundlagen, Methoden, Fallbeispiele", März 2011, 156 Seiten, ISBN 978-3-941897-72-4, Ladenpreis: 86 Euro, fördernde DWA-Mitglieder: 68,80 Euro
Zu beziehen bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 0 22 42/872-333, Fax 0 22 42/872-100
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Gelbdruck des Merkblattes DWA-M 182 „Fremdwasser in Entwässerungssystemen" liegt vor Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben

Das Merkblatt DWA-M 182 „Fremdwasser in Entwässerungssystemen" wurde von der Arbeitsgruppe ES-1.3 „Fremdwasser" (Sprecher: Dr.-Ing. Klaus Hans Pecher) im Fachausschuss ES-1 „Grundsatzfragen/ Anforderungen" (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Rosenwinkel) erarbeitet.

Historie
Nachdem in Deutschland die Abwasserreinigung sowie die Regenwasserbehandlung zwischenzeitlich einen hohen Standard erreicht haben, ist festzustellen, dass nicht überall die gewünschten Erfolge beim Gewässerschutz erreicht werden konnten. Insbesondere der im Vergleich zu den ursprünglichen Bemessungsannahmen höhere Fremdwasseranfall kann erhebliche Betriebsprobleme verursachen und dort die Wirksamkeit der bisher realisierten Maßnahmen in Frage stellen.

Durch die in den letzten Jahren zunehmend intensivere Diskussion über das Thema Fremdwasser und über die durch Fremdwasser verursachten Probleme hat sich gezeigt, dass nicht nur einzelne Kommunen betroffen sind, sondern dass Fremdwasser in weiten Regionen Deutschlands ein Problem darstellt. Bei den betroffenen Netzbetreibern steht daher eine gezielte Fremdwassersanierung häufig im Fokus ihrer Tätigkeiten. Erfahrungen der Vergangenheit zeigen jedoch, dass die Fremdwassersanierung eine sehr komplexe Aufgabenstellung ist, die nur bei umfassender und systematischer Herangehensweise erfolgreich gelöst werden kann.

Die DWA hat aufgrund dieser Erkenntnisse im Jahr 2000 die Arbeitsgruppe ES-1.3 „Fremdwasser" eingerichtet. Bislang wurden vier Arbeitsberichte veröffentlicht:

• „Fremdwassersituation in Deutschland" (1. Arbeitsbericht, 2003), veröffentlicht in: KA - Abwasser, Abfall 2003 (50), Nr. 1, S. 70-81
• „Auswirkungen von Fremdwasser und Hinweise zum Erkennen kritischer Fremdwasserverhältnisse" (2. Arbeitsbericht, 2004), veröffentlicht in: KA - Abwasser, Abfall 2004 (51), Nr. 6, S. 664-667 sowie als eigene Publikation der ATV-DVWK, ISBN 3-937758-08-9, März 2004
• „Konzepte und Maßnahmen zur Lösung von Fremdwasserproblemen" (3. Arbeitsbericht, 2005), veröffentlicht im Internetportal der DWA
• „Rechtliche Aspekte der Fremdwasserthematik" (4. Arbeitsbericht, 2007), veröffentlicht in: KA - Abwasser, Abfall 2007 (54), Nr. 5, S. 488-492

Mögliche Auswirkungen von Fremdwasser
Der Abfluss von Fremdwasser kann in Entwässerungssystemen folgende Auswirkungen haben:

• Betriebsprobleme bei den vorhandenen Abwasseranlagen
• erhöhte Gewässerbelastungen durch eine verstärkte Entlastungstätigkeit der Mischwasserbehandlungsanlagen oder durch unzulässige Entlastungen aus dem Schmutzwasserkanalnetz des Trennsystems
• erhöhte Gewässerbelastungen aufgrund der schlechteren Reinigungsleistung der Kläranlagen
• hydraulische Überlastungen, insbesondere im Schmutzwasserkanal des Trennsystems sowie unterhalb von stark gedrosselten Regenüberlaufbecken und Stauraumkanälen des Mischsystems
• erhöhte Betriebskosten

Geltungsbereich und Inhalt des Merkblattes
Das Merkblatt DWA-M 182 fasst die wesentlichen Arbeitsergebnisse der bisher veröffentlichten Arbeitsberichte unter Berücksichtigung des aktuellen Wissenstandes und neuerer Erkenntnisse zusammen. Der Geltungsbereich erstreckt sich entsprechend der Normenreihe DIN EN 752 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden" von dem Punkt an, wo das Abwasser das Gebäude bzw. die Dachentwässerung verlässt oder in einen Straßeneinlauf fließt bis zu dem Punkt, wo das Abwasser in eine Behandlungsanlage oder in ein Gewässer eingeleitet wird. Abwasserleitungen und -kanäle unter Gebäuden sind hierbei eingeschlossen, soweit sie nicht Bestandteil der Gebäudeentwässerung sind. Die Ausführungen gelten dabei sowohl für öffentliche als auch private Entwässerungssysteme, da die Lösung von Fremdwasserproblemen nur durch eine ganzheitliche Betrachtung möglich ist. Der Anteil und Effekt einer möglichen Exfiltration werden in diesem Merkblatt nicht behandelt.

Das Merkblatt gibt Hinweise, wie die aktuelle Fremdwassersituation in Entwässerungssystemen beurteilt werden kann, wann Handlungsbedarf besteht und wie eine zielorientierte Fremdwassersanierung durchgeführt werden kann. Dies beinhaltet auch die bisher oft vernachlässigte Erfolgskontrolle von Fremdwassersanierungsmaßnahmen.

Zielgruppe
Das Merkblatt richtet sich an Abwasserbeseitigungspflichtige - wie Kommunen oder Betreiber -, an Genehmigungsbehörden und an die mit der Planung sowie Fortschreibung von Fremdwasserbeseitigungskonzepten beauftragten Ingenieurbüros.

Frist zur Stellungnahme
Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 182 wird bis zum 28. Februar 2011 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen können schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form bei der DWA-Bundesgeschäftsstelle eingereicht werden:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel.:02242 872-126, Fax: 02242 872-135
E-Mail: berger@dwa.de
Entwurf Merkblatt DWA-M 182 „Fremdwasser in Entwässerungssystemen", Dezember 2010, 66 S., ISBN 978-3-941897-57-1, Ladenpreis: 58 Euro, fördernde DWA-Mitglieder: 46,20 Euro.

Zu beziehen bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle,
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef,
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: kundenzentrum@dwa.de
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Neugründung einer Arbeitsgruppe „Anthropogene Spurenstoffe und gewerblich/ industrielle Indirekteinleiter“ in Nachfolge der Arbeitsgruppe IG-4.2 „Gefährliche Stoffe in kommunalen Kläranlagen“

Die Thematik von anthropogenen Spurenstoffen im kommunalen Abwasser wird heutzutage in Fachkreisen, aber auch in der Öffentlichkeit, intensiv diskutiert. Häufig steht das Thema mit der Frage in Verbindung, ob kommunale Kläranlagen mit einer vierten Reinigungsstufe zur Elimination von Mirkroverunreinigungen ausgestattet werden sollen, da einige Stoffe, wie zum Beispiel Hormone aus Kontrazeptiva und Menopausepräparaten nicht an der Quelle fassbar sind. Für einige Stoffe stellt sich die Frage, ob zusätzliche Maßnahmen bei Indirekteinleitern aus dem gewerblich/ industriellen Bereich erforderlich und sinnvoll sind. Die DWA möchte zur Sachaufklärung und Bewertung dieses Themas eine Arbeitsgruppe „Anthropogene Spurenstoffe und gewerblich/industrielle Indirekteinleiter“ einrichten. Diese soll die Bedeutung anthropo gener Spurenstoffe aus gewerblichen und industriellen Abwässern für den Klär anlagenbe trieb, das Gewässer und die Klärschlammverwertung und -entsorgung darlegen. Darüber hinaus ist auch das Thema der Entfernung solcher Stoffe aus dem gewerblichen/ industriellen Abwasser sowohl in verfahrenstechnischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht zu behandeln. Daher werden Experten der verschiedensten Fachbereiche (Biologie, Chemie, Toxikologie, Verfahrenstechnik, Betriebswirtschaft und anderen) zur ehrenamtlichen Mitarbeit aufgefordert. Für eine ausgewogene Besetzung der Arbeitsgruppe, die innerhalb der DWA-Fachausschüsse dem Hauptausschuss „Industrieabwasser und anlagenbezogener Gewässerschutz ange gliedert ist, werden Interessenten aus Behörden, Wissenschaft und Gewerbe/Industrie gesucht.  

Diese wenden sich bitte an die
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-102, Fax 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de
 
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Aufruf zur Mitarbeit Neue Arbeitsgruppe „Schlammbehandlungskonzepte für kleine Kläranlagen

Im Hauptausschuss „Abfall/Klärschlamm“ soll eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Schlammbehandlungskonzepte für kleine Kläranlagen“ eingerichtet werden. Es ist geplant, dass die Arbeitsgruppe im Herbst 2010 die Arbeiten aufnimmt. In Deutschland sind zur Reinigung der kommunalen Abwässer knapp 10 000 Kläranlagen in Betrieb. Dabei handelt es sich bei der weitaus überwiegenden Anzahl um Anlagen mit einer Ausbaugröße unter 7 000 E. Gerade für Anlagen mit geringen Anschlussgrößen stellt die Frage der Schlammbehandlung eine besondere Herausforderung dar, da es gilt, mehrere divergierende Anforderungen zu erfüllen. So ist es in der Regel erforderlich, den Klärschlamm möglichst weitgehend zu stabilisieren. Gleichzeitig sollen aber die Verfahren einen geringen Energieverbrauch aufweisen und in der täglichen Praxis so robust sein, dass mit der auf diesen Anlagen üblichen geringen personellen Ausstattung ein zuverlässiger Betrieb möglich ist. Zudem spielt die Wirtschaftlichkeit der Verfahren eine besondere Rolle. Heute wird auf Anlagen dieser Größenordnung meist die simultane aerobe Schlammstabilisierung als Hauptstufe der Schlammbehandlung eingesetzt. Dieses Verfahren hat sich insbesondere aufgrund seiner hohen Betriebssicherheit etabliert. Allerdings bedingt es einen hohen Energieverbrauch. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und auch unter dem Aspekt des Klimaschutzes stellt sich daher die Frage, ob neue Konzepte der Schlammbehandlung dieses Problem reduzieren können. Aktuell sehen sich die Betreiber dieser Kläranlagen zusätzlich in einer schwierigen Situation: Weil der Gesetzgeber künftig strengere Anforderungen an die bisher in dieser Größenklasse übliche landwirtschaftliche Verwertung stellen wird, sehen viele Betreiber für diesen Weg die Entsorgungssicherheit zukünftig nicht mehr als ausreichend gegeben. Eine Umstellung des Entsorgungsweges zum Beispiel von einer regionalenlandwirtschaftlichen Nassschlammverwertung auf eine thermische Behandlung erfordert in der Regel erhebliche Veränderungen der Anlagentechnik zur Schlammbehandlung. Somit besteht auch vor diesem Hintergrund ein großer Informationsbedarf, welche Konzepte zur Schlammbehandlung möglich und unter den jeweiligen Randbedingungen sinnvoll sind. Ziel der neuen Arbeitsgruppe „Schlammbehandlungskonzepte für kleine Kläranlagen“ ist es daher, die verschiedenen heute möglichen Konzepte zur Schlammbehandlung darzustellen und deren spezifische Möglichkeiten bzw. Einschränkungen zu beleuchten. Schwerpunkte werden dabei die Fragen sein, wie die Schlammbehandlung energetisch effizienter gestaltet werden kann, wann eine Umrüstung auf anaerobe Verfahren sinnvoll ist und welche innovativen Techniken und konkreten Lösungsansätze für kleine Anlagen in Frage kommen. Um den Mitgliederkreis der Arbeitsgruppe kompetent zu besetzen, werden neben Mitgliedern der Fachausschüsse AK 1, AK 2, AK 13 und KA 10 Kolleginnen oder Kollegen gesucht, die die Arbeiten zur genannten Thematik ehrenamtlich mitgestalten wollen. Willkommen sind Fachleute aus den Bereichen des Kläranlagenbetriebes, aus dem wissenschaftlichen Bereich, von Fachbehörden oder aus dem Bereich Planung und Bau von Anlagen. Bewerber sollten mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sein, aber auch umfangreiche Praxiserfahrungen einbringen können. Neben vertieften Kenntnissen der Verfahrenstechniken zur Schlammbehandlung ist auch das Interesse für die im Zusammenhang stehenden rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte erwünscht. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdeganges an die DWA-Bundesgeschäftsstelle.

Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-106 

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Neue Mitarbeiter für den DWA-Fachausschuss KA-3

„Einleiten von Abwasser aus gewerblichen und industriellen Betrieben in eine öffentliche Abwasseranlage" gesucht

Der DWA-Fachausschuss KA-3 „Einleiten von Abwasser aus gewerblichen und industriellen Betrieben in eine öffentliche Abwasseranlage“ sucht neue Mitarbeiter, die über spezielle Kenntnisse zu den Abwässern einzelner Industriebranchen und Gewerbebereiche verfügen, aber trotzdem über den Rand ihres speziellen Erfahrungshorizontes blicken können. Hilfreich könnte auch ein Generalist in Sachen Industrieabwasser sein. Dies kann zum Beispiel ein Hochschul- oder Behördenvertreter sein. Der Fachausschuss setzt sich intensiv mit Fragen und Problemstellungen der Indirekteinleitung von Industrieabwässern in eine öffentliche Abwasseranlage auseinander. In diesem Zusammenhang hat er federführend an der dreiteiligen Merkblattreihe DWA-M 115 „Indirekteinleitung nicht häuslichen Abwassers“ mitgewirkt. Im Teil 2 „Anforderungen“ sind für die verschiedenen Abwasserparameter Richtwerte festgelegt, die bei der Gestaltung der kommunalen Entwässerungssatzungen herangezogen werden können. Über zahlreiche Meldungen freuen wir uns sehr. Bitte wenden Sie sich an folgende Kontaktadresse:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Biol. Sabine Thaler
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-142
E-Mail: thaler@dwa.de
 
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Leitfaden für Abwasseranlagen - Arbeitsblatt DWA-A 199-1 "Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen - Teil 1: Dienstanweisung für das Personal von Abwasseranlagen"

Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben

Um die einwandfreie Funktion und den störungsfreien Betrieb von Kläranlagen zu gewährleisten, muss das Personal über detaillierte Kenntnisse der Anlagenteile und der technischen Zusammenhänge verfügen. Zudem setzt ein wirtschaftlicher, sicherer Betrieb eine genaue Abgrenzung der Aufgaben- und Verantwortungsbereiche des Betriebspersonals voraus. Grundlage hierfür bildet eine auf die jeweiligen Verhältnisse abgestimmte Dienst- und Betriebsanweisung.

Das in überarbeiteter Fassung als Entwurf vorliegende Arbeitsblatt DWA-A 199-1 „Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen - Teil 1: Dienstanweisung für das Personal von Abwasseranlagen" soll Betreibern von Abwasseranlagen als Vorlage und Leitfaden zur Erarbeitung einer eigenen Dienstanweisung dienen. Im Anhang ist als Hilfestellung ein Mustertext beigefügt.

Mindestanforderungen an Dienstanweisungen
Das neue Arbeitsblatt DWA-A 199 „Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen" enthält in Teil 1 Mindestanforderungen an die Inhalte von Dienstanweisungen für das Personal von Abwasseranlagen, die unabhängig von der jeweiligen Organisations- und Gesellschaftsform für alle Betreiber bindend sind. Sie beziehen sich auf alle abwassertechnischen Anlagen wie Kanalnetze - einschließlich Regenwasserbehandlungsanlagen - Abwasserpumpanlagen und Kläranlagen.

Arbeitsabläufe optimieren
In Dienstanweisungen müssen grundlegende und anlagenübergreifende Bestimmungen zur Organisation des Dienstbetriebes sowie zur Abgrenzung der Aufgaben- und Zuständigkeitsbereiche der einzelnen Mitarbeiter/innen enthalten sein. Hierdurch werden Arbeitsabläufe gestrafft, innerbetriebliche Schnittstellenprobleme reduziert und Mehrkosten vermieden. Zudem verbessert eine transparente Organisation die Kundenorientierung.

Unfälle vermeiden
Darüber hinaus verpflichtet die Unfallverhütungsvorschrift „Abwassertechnische Anlagen" (GUV-V C5) den Betreiber, eine Dienstanweisung in verständlicher Form aufzustellen, um das Verhalten im Betrieb zur Vermeidung von Unfällen und Gesundheitsgefahren zu regeln.

Betriebsanweisungen
Das vierteilige Arbeitsblatt besteht neben der Dienstanweisung aus drei Teilen mit Betriebsanweisungen, die die speziellen Regelungen für die einzelnen Teilbereiche Kanalnetz und Kläranlagen behandeln:

  • Teil 2: Betriebsanweisung für das Personal von Kanalnetzten und Regenwasserbehandlungsanlagen (Juli 2007)
  • Teil 3: Betriebsanweisung für das Personal von Abwasserpumpanlagen (Juni 2007)
  • Teil 4: Betriebsanweisung für das Personal von Kläranlagen (August 2006).

Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Arbeitsblatt DWA-A 199-1 wird bis zum 31. August 2010 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen richten Sie bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an die DWA-Bundesgeschäftsstelle:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Biol. Sabine Thaler
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-142, Fax.: 02242 872-135
E-Mail: thaler@dwa.de

Das Arbeitsblatt erhalten Sie  im DWA-Shop.

Entwurf des Arbeitsblattes DWA-A 199-1 „Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen - Teil 1: Dienstanweisung für das Personal von Abwasseranlagen",
Juni 2010, 28 Seiten, ISBN 978-3-941897-15-1
Ladenpreis: € 34,-, fördernde DWA-Mitglieder: € 27,20.

DWA-Bundesgeschäftsstelle,
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef,
Tel. 0 22 42/872-333
Fax 0 22 42/872-100
E-Mail: kundenzentrum@dwa.de
DWA-Shop: www.dwa.de/shop

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Aufruf zur Stellungnahme: Entwurf des Merkblatts DWA-M 509 „Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke - Konstruktion, Bemessung, Qualitätssicherung" liegt vor (Gelbdruck)

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie definiert den guten ökologischen Zustand von Fließgewässern anhand des qualitativen und quantitativen Zustands der aquatischen Lebensgemeinschaften, der nur geringfügig von dem jeweils gewässertypspezifischen Zustand abweichen darf. Eine wesentliche Voraussetzung für das Erreichen dieses Zieles ist die Durchgängigkeit der Flusssysteme für aquatische Organismen, die aktuell durch eine Vielzahl von Wanderbarrieren unterbrochen wird.

Der nun erschienene Gelbdruck des Merkblatts DWA-M 509 „Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke - Bemessung, Gestaltung, Qualitätssicherung" ist die stark erweiterte, vollständige Überarbeitung des im Jahr 1996 erschienenen DVWK-Merkblatts 232. Auf 287 Seiten werden in dem Entwurf für das neue Regelwerk Vorgaben für den Bau von Fischaufstiegsanlagen formuliert. Darüber hinaus werden Kriterien für die Umgestaltung von Quer- und Kreuzungsbauwerken, Siel- und Schöpfbauwerken, Hochwasserrückhaltebecken, Schiffsschleusen und Bootsgassen benannt. Ziel hierbei ist es, dass sowohl Fischaufstiegsanlagen als auch fischpassierbare Bauwerke an mindestens 300 Tagen im Jahr gleichermaßen für die größten, als auch für die leistungsschwächsten Arten auffindbar und passierbar sind.

Die Ausführungen berücksichtigen konsequent die Anforderungen der aquatischen Organismen, die sich aus ihren Orientierungsmechanismen, ihrer Gestalt und Größe sowie ihrer Leistungsfähigkeit ableiten. Unabhängig von Konstruktionsweise oder Baumaterialien werden diese biologisch begründeten Anforderungen in Kriterien zur Positionierung sowie in geometrische und hydraulische Grenzwerte übersetzt. Damit diese Grenzwerte an der realisierten Anlage trotz erfahrungsgemäß auftretender Unwägbarkeiten bei Bau und Betrieb eingehalten werden, wurden als Neuerung gegenüber dem bisherigen Regelwerk Bemessungswerte eingeführt, die der Planung zugrunde zu legen sind.

Ein gesondertes Kapitel ist der Qualitätssicherung gewidmet, die während der Planungs- und Bauphase sowie im Betrieb der Anlage dazu dient, die Einhaltung aller dieser Vorgaben zu gewährleisten, so dass sich nachträgliche „Funktionskontrollen" durch Zählung der aufwandernden Fische erübrigen. Dessen ungeachtet können biologische Untersuchungen einen wertvollen Beitrag zum Verständnis von Fischwanderungen sowie der Wirkweise von Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbaren Bauwerken leisten. Die hierfür geeigneten Methoden werden ebenfalls dargestellt.

Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Das Merkblatt DWA-M 509 wird bis zum 30. April 2010 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen richten Sie bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form, an die DWA-Bundesgeschäftsstelle:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Anett Baum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872 -124, Fax: 02242 872 -135
E-Mail: baum@dwa.de

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Strategien und Maßnahmenempfehlungen zur Unterhaltung von Gräben im Bereich der Küsten- und Flussmarschen

Die DWA-Arbeitsgruppe GB-1.3 „Marschengewässer"
widmet sich zukünftig
dem Thema „Gräben der Marschengebiete".
Ziel ist die Analyse und Entwicklung
von Strategien und Maßnahmenempfehlungen
für die ökologisch verträgliche
Unterhaltung von Gräben im Bereich der
Küsten- und Flussmarschen.
Die Ergebnisse sollen in Form eines
Merkblattes veröffentlicht werden. Adressaten
sind zunächst kommunale Gebietskörperschaften
wie zum Beispiel Unterhaltungsverbände,
Wasser- und Bodenverbände
sowie die Wasserwirtschaftsverwaltungen.
Weiterhin werden aber auch
all jene angesprochen, die sich - beispielsweise
im Zusammenhang mit naturschutzfachlichen
Fragen oder Planungsprozessen
- mit Gräben der Küsten- und
Flussmarschen, deren Ökologie oder deren
Unterhaltung befassen. Mit dieser Arbeit
wird angestrebt, einen Leitfaden zur
Verfügung zu stellen, der Maßnahmen zur
differenzierten, ökologisch verträglichen
Unterhaltung von Gräben unterstützt. Er
soll die Auswahl und Anwendung von
Planungs- und Gestaltungskriterien darstellen
und bewerten und dadurch als
Entscheidungshilfe dienen.
Das geplante Merkblatt bildet eine
notwendige Ergänzung der bereits bestehenden
Regelwerke, indem hier eine differenzierte
Auseinandersetzung mit den
Gräben des nordwestdeutschen Raumes
erfolgt. Die spezifische Landschaftsentwicklung
in den Küsten- und Flussmarschen
(unter anderem Eindeichung,
Landsackungen) und die zahlreichen
dort auftretenden Besonderheiten der
Gräben erfordern eine systematische
Analyse und angepasste Managementempfehlungen.
Wachsender Handlungsbedarf
resultiert aus den Folgen des Klimawandels.
Sie lassen für diese Region
besondere und gravierende wasserwirtschaftliche
Konsequenzen erwarten, diehier vor allem mit Fragen des Grabenmanagements
verknüpft werden sollen.
Weiterer Bedarf ergibt sich aus der
Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.
Leitbilder für diese Gewässer lassen sich
direkt weder aus der limnologischen
noch der naturschutzfachlichen Grundlagenliteratur
ableiten. Eindeutig ist allerdings,
dass Gräben keine gewässerökologisch
klar abgrenzbare Einheit bilden, regional
erhebliche Unterschiede bestehen
und selbst innerhalb kleinerer regionaler
Einheiten erhebliche Heterogenität und
Dynamik festzustellen ist. Deshalb soll
zunächst ermittelt werden, welche Konsequenz
dies für die zukünftige Richtlinien-
konforme Bewirtschaftung der Gräben
dieses Raumes hat.
Interessierte, die an einem der genannten
Themen mitarbeiten wollen,
wenden sich bitte an

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-210, Fax 872-135
E-Mail: schrenk@dwa.de

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Überarbeitung des Merkblattes ATV-M 773 „Abwasser aus der Weinbereitung"

Vorhabensbeschreibung

Nach dem Erscheinen des Merkblatts
ATV-M 773 „Abwasser aus der Weinbereitung"
im Jahr 1999 haben sich in der
Zwischenzeit die Produktionsverhältnisse,
teilweise auch die Produktionsverfahren
geändert. Zu Abwasseranfall und
-beschaffenheit liegen neuere Ergebnisse
vor, die eine Überarbeitung des Merkblattes
sinnvoll erscheinen lassen. Zudem
sind innerbetriebliche Maßnahmen
stärker zu bewerten und energetische
und betriebswirtschaftliche Fragen aufzunehmen.
Darüber hinaus liegt inzwischen auch
das EU-Dokument über die besten verfügbaren
Techniken (BAT) für diese Branche
gemäß der IVU-Richtlinie 96/61 vor.
Bei Betreibern, Ingenieurbüros und Behörden
gibt es erhebliche Unsicherheiten
hinsichtlich der Umsetzung der EU-Dokumente.
Mit der Überarbeitung des
Merkblattes soll unter anderem der heutige
Stand der Technik unter Berücksichtigung
der BAT-Dokumente für diese
Branche besser herausgearbeitet werden.
Das überarbeitete Merkblatt soll Verfahren
nach dem Stand der Technik bzw.
den besten verfügbaren Techniken zur
Behandlung von Abwasser, das bei der
Weinbereitung anfällt, beschreiben. Zudem
sollen innerbetriebliche Maßnahmen
zur Reduzierung der Belastung anderer
Umweltmedien dargestellt werden,
soweit sie für dieses Merkblatt relevant
und nicht in vergleichbaren Regelwerken
beschrieben sind. Darüber hinaus soll
das Merkblatt Empfehlungen und Hilfen
zur Lösung technischer Probleme sowie
bei der Umsetzung der einschlägigen
Vorschriften geben.
Das Merkblatt richtet sich insbesondere
an Betreiber von Anlagen zur Weinund
Sektbereitung, Behörden, Planer
von Anlagen zur Emissionsminderung
(Abwasser, Abluft, Abfall und Lärm) und
sonstige in der Praxis stehenden Fachleute.
Die Überarbeitung erfolgt in der
DWA-Arbeitsgruppe IG-2.17 „Weinbereitung"
unter der Leitung von Dipl.-Ing.
Thorsten Pollatz, Neustadt/Weinstraße.
Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in
der Fachöffentlichkeit ist für Ende 2010
vorgesehen.
Hinweise und Anregungen zu dieser
Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle
gerne entgegen:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-102

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Naturschutzfachliche Aspekte bei Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern

Vorhabensbeschreibung

Im Sommer 2009 wurde die gemeinsame
Arbeitsgruppe GB-2.9 „Naturschutzfachliche
Aspekte bei Ausbau und Unterhaltung
von Fließgewässern" von DWA und
Bundesverband Beruflicher Naturschutz
(BBN) gegründet.
Diese Arbeitsgruppe wird sich zunächst
dem Thema „Naturschutzfachliche
Aspekte bei der Planung und Umsetzung
von Fließgewässerrenaturierungen"
stellen. Das zu diesem Thema zu erarbeitende
Merkblatt soll den an wasserwirtschaftlichen
Genehmigungsverfahren
Beteiligten aufzeigen, zu welchem
Zeitpunkt welche naturschutzfachlichen
Belange mit Hilfe welcher vorhandenen
Instrumente berücksichtigt werden sollten.
Somit soll das Merkblatt auch den
„Durchblick im Verfahrensdschungel" befördern.
Stichworte sind hier zum Beispiel
die Allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls
nach dem UVPG, die FFH-Vorund
FFH-Verträg lichkeitsprüfung, die Berücksichtigung
des Artenschutzrechtes
nach BNatschG, oder der sinnvolle Umfang
und Inhalt eines Landschaftspflegerischen
Begleitplans mit Eingriffs- und
Ausgleichsbilanzierung. Ziel ist es - auch
vor dem Hintergrund des neuen Umwelthaftungsrechtes
- Renaturierungsvorhaben
rechtlich abgesichert und zwischen
Wasserwirtschafts- und Naturschutzbelangen
umfassend abgestimmt umsetzen
zu können. Dabei soll das Merkblatt auch
helfen, unnötige Verzögerungen im Planungsprozess
aufgrund nicht rechtzeitig
berücksichtigter Belange zu verhindern.
Gleichzeitig soll es den Blick auf die relevanten
zu bearbeitenden Inhalte lenken.
Anlass für die Erarbeitung eines Merkblattes
sind die ab Ende des Jahres 2009
behördenverbindlichen Bewirtschaftungspläne
und Maßnahmenprogramme
gemäß Europäischer Wasserrahmenrichtlinie.
Dann beginnt der erste Bewirtschaftungszyklus,
innerhalb dessen bis
2012, dann auch fortlaufend, bundesweit
an vielen Fließgewässern Maßnahmen
zur ökologischen Verbesserung verstärkt
umgesetzt werden sollen. Es handelt
sich dabei vielfach um Maßnahmen,
die der Verbesserung der Durchgängigkeit,
der morphologischen Verbesserung
oder der Reduzierung diffuser Stoffeinträge
dienen. Ziel der anstehenden Maßnahmenumsetzung
ist die Erreichung eines guten
ökologischen Zustands an natürlichen
Gewässern, bzw. das Erreichen eines guten
ökologischen Potenzials an erheblich
veränderten bzw. künstlichen Gewässern
bis 2015 (2027). Die Verbesserungsmaßnahmen
zielen an den Fließgewässern
vor allem darauf ab, bestimmte biologische
Qualitätskomponenten - unter andrem
die Fischfauna, das Makrozoobenthos
oder die höheren Wasserpflanzen -
in einen guten Zustand zu versetzen. Damit
gehen diese wasserwirtschaftlichen
Ziele und Maßnahmen vielfach mit Naturschutzbemühungen
der letzten Jahrzehnte
einher.
Die unterschiedlichen Maßnahmen
werden auch künftig im Rahmen der Gewässerunterhaltung
gemäß § 39 WHG,
aber auch im Rahmen von Gewässerausbauverfahren
nach §§ 67 ff. WHG umgesetzt.
Hierbei ergeben sich zahlreiche Berührungspunkte
zwischen wasserwirtschaftlichen
und naturschutzfachlichen
Belangen. So können sich für Wasserwirtschaft
und Naturschutz umfangreiche
Synergieeffekte bei der naturnahen
Entwicklung von Fließgewässern und
Auen, zum Beispiel innerhalb von NATURA-
2000-Gebieten ergeben. Dazu müssen
allerdings die Anforderungen beider
Akteure gewässerbezogen definiert und
aufeinander abgestimmt werden.
Die neu gegründete DWA-/BBN-Arbeitsgruppe
GB-2.9 „Naturschutzfachliche
Aspekte bei Ausbau und Unterhaltung
von Fließgewässern" will unter der Leitung
ihres Sprechers, Dipl.-Ing. Bernd
Schackers, Mitgesellschafter des Ingenieur-
und Planungsbüros Umwelt Institut
Höxter (UIH), dazu Hilfestellungen entwickeln
und die Kommunikation zwischen
beiden „Bündnispartnern" fördern.
Weitere angedachte Themenbereiche,
denen sich die Arbeitsgruppe künftig
widmen will, sind „Gewässerentwicklung
und -unterhaltung in NATURA 2000- und
weiteren Schutzgebieten" oder das Thema
„Verwendung autochthoner Gehölze
bei der Gewässerrenaturierung". Interessierte,
die an einem der genannten Themen
mitarbeiten wollen, wenden sich
bitte an die

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (02242) 872-210, Fax

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Naturschutzfachliche Aspekte bei Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern

Aufruf zur Mitarbeit

Im Sommer 2009 wurde die DWA/BBN Arbeitsgruppe GB-2.9 „Naturschutzfachliche Aspekte bei Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern" gegründet.

Diese Arbeitsgruppe wird sich zunächst dem Thema „Naturschutzfachliche Aspekte bei der Planung und Umsetzung von Fließgewässerrenaturierungen" stellen. Das zu diesem Thema zu erarbeitende Merkblatt soll den an wasserwirtschaftlichen Genehmigungsverfahren Beteiligten aufzeigen, zu welchem Zeitpunkt welche naturschutzfachlichen Belange mit Hilfe welcher vorhandenen Instrumente berücksichtigt werden sollten. Somit soll das Merkblatt auch den „Durchblick im Verfahrensdschungel" befördern. Stichworte sind hier z.B.

- die Allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls nach dem UVPG
- die FFH-Vor- und FFH-Verträglichkeitsprüfung
- die Berücksichtigung des Artenschutzrechtes nach BNatschG oder
- der sinnvolle Umfang und Inhalt eines Landschaftspflegerischen Begleitplans mit Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung.

Ziel ist es - auch vor dem Hintergrund des neuen Umwelthaftungsrechtes - Renaturierungsvorhaben, rechtlich abgesichert und zwischen Wasserwirtschafts- und Naturschutzbelangen umfassend abgestimmt, umsetzen zu können. Dabei soll das Merkblatt auch helfen, unnötige Verzögerungen im Planungsprozess aufgrund nicht rechtzeitig berücksichtigter Belange zu verhindern. Gleichzeitig soll es den Blick auf die relevanten zu bearbeitenden Inhalte lenken.

Anlass für die Erarbeitung eines Merkblattes sind die ab Ende des Jahres 2009 behördenverbindlichen Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme gemäß EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL). Dann beginnt der erste Bewirtschaftungszyklus innerhalb dessen bis 2012, dann auch fortlaufend, bundesweit an vielen Fließgewässern Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung verstärkt umgesetzt werden sollen. Es handelt sich dabei vielfach um Maßnahmen, die der Verbesserung der Durchgängigkeit, der morphologischen Verbesserung oder der Reduzierung diffuser Stoffeinträge dienen.

Ziel der anstehenden Maßnahmenumsetzung ist die Erreichung eines guten ökologischen Zustands an natürlichen Gewässern bzw. das Erreichen eines guten ökologischen Potenzials an erheblich veränderten bzw. künstlichen Gewässern bis 2015 (2027). Die Verbesserungsmaßnahmen zielen an den Fließgewässern vor allem darauf ab, bestimmte biologische Qualitätskomponenten, u.a. die Fischfauna, das Makrozoobenthos oder die höheren Wasserpflanzen, in einen guten Zustand zu versetzen. Damit gehen diese wasserwirtschaftlichen Ziele und Maßnahmen vielfach mit Naturschutzbemühungen der letzten Jahrzehnte einher.

Die unterschiedlichen Maßnahmen werden auch künftig im Rahmen der Gewässerunterhaltung gem. § 39 WHG, aber auch im Rahmen von Gewässerausbauverfahren nach §§ 67 ff WHG, umgesetzt.

Hierbei ergeben sich zahlreiche Berührungspunkte zwischen wasserwirtschaftlichen und naturschutzfachlichen Belangen. So können sich für Wasserwirtschaft und Naturschutz umfangreiche Synergieeffekte bei der naturnahen Entwicklung von Fließgewässern und Auen, z.B. innerhalb von NATURA 2000-Gebieten, ergeben. Dazu müssen allerdings die Anforderungen beider Akteure gewässerbezogen definiert und aufeinander abgestimmt werden. Die neu gegründete DWA / BBN Arbeitsgruppe GB-2.9 „Naturschutzfachliche Aspekte bei Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern" will unter der Leitung ihres Sprechers, Dipl.-Ing. Bernd Schackers, Mitgesellschafter des Ingenieur- und Planungsbüros Umwelt Institut Höxter (UIH), dazu Hilfestellungen entwickeln und die Kommunikation zwischen beiden „Bündnispartnern" fördern.

Weitere angedachte Themenbereiche, denen sich die Arbeitsgruppe künftig widmen will, sind „Gewässerentwicklung und -unterhaltung in NATURA 2000-Gebieten und weiteren Schutzgebieten" oder das Thema „Verwendung autochthoner Gehölze bei der Gewässerrenaturierung".

Interessierte, die an einem der genannten Themen mitarbeiten wollen, wenden sich bitte an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. 02242 872-210, Fax 02242 872-135
E-Mail: schrenk@dwa.de

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EU-Projekt zur Entwicklung eines Kompetenzmodells (Fragebogen) für Kläranlagen-Leiter und Betriebspersonal

Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben

Die DWA wirkt in einem EU-Projekt zur Entwicklung eines Kompetenzmodells (Fragebogen) für Kläranlagen-Leiter und Betriebspersonal mit. Anwendung findet der als Resultat des Projekts erarbeitete Fragebogen:

- bei Einstellungsgesprächen
- zur Defizitfeststellung
- Erstellung von Weiterbildungsangeboten
- Arbeitsplatzbeschreibung
- zur europäischen Vergleichbarkeit

Bei diesem Projekt wird das schon auf EU-Ebene bestehende (allgemeine) Kompetenzmodell (Fragebogen zur beruflichen Kompetenz) auf die Wasserwirtschaft angepasst und in einem Pilotprojekt evaluiert. In einem ersten Schritt in der Anpassung sollen diejenigen, die mit den Kompetenzen in der Wasserwirtschaft zu tun haben, gehört werden, und zwar in einem (kostenlosen) halbtägigen Workshop am 18.01.2010 von 10.30 - 15.30 Uhr bei der DWA in Hennef.

Die Experten haben die Gelegenheit, ihre Vorstellungen von Fähigkeiten/Voraussetzungen beruflicher Qualifikation im Wassersektor (KA) einzubringen. Die dann gefundenen Anpassungen/Änderungen/Ergänzungen des allgemeinen Kompetenzmodells werden in dem für die Wasserwirtschaft bestimmten Modell berücksichtigt und in einem Pilotprojekt evaluiert.

Eingeladen sind alle, die mit beruflichen Kompetenzen in der Wasserwirtschaft zu tun haben und ihre Vorstellungen einbringen möchten: Anmeldung bei Gabriele Martens, DWA, Tel. 02242-872-115, E-Mail: martens@dwa.de, detaillierte Tagesordnung folgt.

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Überarbeitung des ATV-DVWKA203 „Abwasserfiltration durch Raumfilter nach biologischer Reinigung"

Vorhabensbeschreibung

Das Arbeitsblatt ATV-A 203 „Abwasserfiltration
durch Raumfilter nach biologischer
Reinigung" aus dem Jahr 1995 entspricht
nicht mehr den allgemein anerkannten
Regeln der Technik und bedarf
der Überarbeitung in folgenden Punkten:
● Bezüglich des maßgeblichen Dimensionierungskriteriums
muss geprüft
werden, ob hierzu neue Erkenntnisse
in der Fachwelt verfügbar sind.
● Die Angaben in der DIN EN 12255-16
und Veröffentlichungen zur Filtration
sollen hinsichtlich der Auslegung
durchgesehen werden.
● Es ist zu diskutieren, die Filterbeladung
oder weitere Kriterien als zusätzliche
Auslegungsgröße zu integrieren.
● Es muss eine deutliche Abgrenzung
zur Membrantechnik (Mikro-/Nano-/
Ultrafiltration) definiert werden.
● Es ist zu klären, ob Tuchfilter oder
Siebe mit betrachtet werden sollen,
da es sich hierbei um Flächenfilter
handelt.
● Das Verfahren der Trockenfiltration
soll nicht weiter verfolgt werden.
● Die Erkenntnisse aus dem Arbeitsbericht
„Erfahrungen zum Betrieb von
Abwasserfilteranlagen" der DWA-Arbeitsgruppe
KA-8.3 „Abwasserfiltration"
(KA 6/2009, S. 600) sollen mit
eingebunden werden.
● Denitrifizierende Filter sind im Arbeitsblatt
bisher nicht beschrieben. Eine
Abgrenzung zur AG KA-6.3 „Biofilmverfahren"
soll festgelegt werden.
Das Arbeitsblatt richtet sich an Planer,
Betreiber von Kläranlagen und Behörden.
Mit der Fertigstellung ist bis November
2010 zu rechnen. Die Bearbeitung erfolgt
in der AG KA-8.3 „AbwasserfiltratiAbwasserfiltration"
unter der Leitung von Dipl.-Ing. Thomas
Rolfs (Wasserverband Eifel-Rur,
Düren) in Zusammenarbeit mit Mitgliedern
des FA KA-8 „Verfahren der weitergehenden
Abwasserreinigung nach biologischer
Behandlung". Anregungen zur
inhaltlichen Überarbeitung werden gerne
entgegengenommen:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Biol. Sabine Thaler
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-142, Fax 872-135
E-Mail: thaler@dwa.de

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Erstellung des Merkblatts DWA-M 811 "Betriebswirtschaftliche Begriffe in der Wasserwirtschaft"

Vorhabensbeschreibung:

Bei der Erstellung des DWA-M 803 "Kostenstrukturen in der Abwassertechnik" wurde auf ein Glossar verzichtet, da man nach Diskussionen festgestellt hatte, dass eine Vielzahl von Begriffen bei Kaufleuten und Ingenieuren mit unterschiedlicher Bedeutung besetzt ist. Diese Problematik beschäftigt zum Teil auch die DWA-Arbeitsgruppe WI-2.2 "Wirtschaftliche Bewertung von Investitionsvorhaben" bei der Überarbeitung der KVR-Leitlinien. Daraufhin wurde durch die Bundesgeschäftsstelle der DWA eine Regelwerks-Recherche durchgeführt. Die in Rede stehenden Begriffe finden demnach im DWA-Regelwerk häufig keine einheitliche Verwendung. Darüber hinaus finden sich in der wasser-/abwasserwirtschaftlichen Praxis regelmäßig Begriffe wie Rückstellung/Rücklage, Investitions-/Kapitalkosten, Auszahlung/Aufwand Anwendung, die häufig weit auseinander klaffende Vorstellungen ersichtlich werden lassen.

Die im Bereich der Wasser-/Abwasserwirtschaft häufig verwendeten betriebswirtschaftlichen Begriffe sollen zwar nach der betriebswirtschaftlichen Lehre, jedoch aus technischer und auch juristischer Sicht verständlich, definiert oder überarbeitet werden. Zur besseren Veranschaulichung sollen einige Beispiele dienen. Gegebenenfalls sind weitere in diesem Zusammenhang wesentliche Begriffe zu definieren, wobei der Gesamtumfang auf etwa 50 Begriffe begrenzt werden soll. Auf Bedeutungsunterschiede nach handelsrechtlicher, steuerlicher bzw. betriebswirtschaftlicher und technischer Auslegung soll hingewiesen werden. Die definierten Begrifflichkeiten sollen zukünftig einer eindeutigen Handhabung im DWA-Regelwerk dienen und bei der Überarbeitung bestehender Regelwerke entsprechende Berücksichtigung finden.

Ein entsprechendes Vorhaben könnte auch die Arbeit anderer Fachgremien erleichtern. Teilweise können schon konkrete Hinweise auf Verständnisunterschiede weiterhelfen, wenn einheitliche Definitionen nicht möglich sind. Das Merkblatt kann die Kommunikation zwischen Ingenieuren und Kaufleuten verbessern. Es soll Wert darauf gelegt werden, dass bei fachlichen Auseinandersetzungen über die Auslegung von Begriffen die betriebswirtschaftliche vor der technischen Sicht Geltung erhält.

Zielgruppe sind insbesondere Planer, Controller und Betreiber wasserwirtschaftlicher Anlagen (aus Ingenieurbüros, Verwaltung und Verbänden), sowie Fachkräfte für Finanzfragen und Entscheidungsträger.

Federführend ist die Arbeitsgruppe WI-2.3 "Definition betriebswirtschaftlicher Begriffe in der Wasserwirtschaft" (Sprecher: Dipl.-Kfm. Adolf-Ernst von Seidlitz) im Fachausschuss WI-2 "Investitionen und Betriebskosten in der Wasserwirtschaft" (Obmann: Dr.-Ing. Peter Evers). Im Bedarfsfall erfolgt eine Abstimmung mit anderen betroffenen Fachgremien. Die Fertigstellung des Entwurfs ist bis Dezember 2009 geplant. Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gern entgegen:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Cornelia Hollek
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-202, Fax 02242 872-135
E-Mail: hollek@dwa.de

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Erarbeitung des Arbeitsblatts  "Energieanalysen von Abwasseranlagen"

Vorhabensbeschreibung:

Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Energieeffizienz der kommunalen Abwasserbeseitigung einschließlich Klärschlammbehandlung" hat der DWA das Mandat erteilt, ein bundeseinheitliches Instrument zur Energieanalyse von Abwasseranlagen zu entwickeln und in Form eines technischen Standards darzustellen. Den einzelnen Bundesländern soll damit eine einheitliche Basis für ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der Energieanalyse geboten werden.

Hauptaufgabe soll es sein, Anforderungen an Energieanalysen sowie die Qualität der Arbeit von Beratern/Betreibern zu entwickeln. Dabei wird zwischen einem Energiecheck auf Basis vom Betreiber selbst errechneter Werten und der eigentlichen Energie(Fein-)analyse unterschieden. Die Energieanalyse gliedert sich in die Bestandsaufnahme, die Bewertung und die Konkretisierung von Optimierungsmaßnahmen mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Um die Variantendiskussion bei der Auswahl von Verfahren transparenter zu gestalten, sollten verfahrensbezogene Kennwerte definiert werden. Der Geltungsbereich des Regelwerksblatts sollte sich auf Abwasseranlagen insgesamt, also Entwässerungs- und Regenwasserbehandlungsanlagen und Kläranlagen beziehen. Abwasserwärmepumpen und neuartige Sanitärsysteme fallen nicht unter den Geltungsbereich des Arbeitsblatts.

Die Bearbeitung erfolgt in einer hauptausschussübergreifenden Arbeitsgruppe, die federführend dem DWA-Hauptausschuss KA "Kommunale Abwasserbehandlung" zugeordnet ist. Sprecherin ist Dipl.-Ing. Andrea Kaste, Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Arbeitsblattentwurf wird voraussichtlich Ende 2009 erscheinen und öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise zu dem Vorhaben können an folgende Adresse gerichtet werden:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Biol. Sabine Thaler
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-142
E-Mail: thaler@dwa.de

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Aufruf zur Mitarbeit in der DWA-Arbeitsgruppe WW-3.4 "Ausbreitungsprobleme von Einleitungen"

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie wurde durch eine im Dezember vergangenen Jahres verabschiedete Tochterrichtlinie (2008/105/EG) erweitert und konkretisiert. Diese Tochterrichtlinie beinhaltet neben zusätzlichen und neuen Umweltqualitätsnormen für prioritäre Stoffe und bestimmte andere Schadstoffe auch eine Regelung zur Ausweisung von Durchmischungsbereichen an Einleitungspunkten (Artikel 4, im englischen Sprachraum "Mixing Zones") und schafft damit neue Mechanismen für das Gewässergütemanagement.

Es wurde hiermit einem Defizit bei der Umsetzung des "kombinierten Ansatzes" Rechnung getragen, bei dem Einleitungen sowohl durch die Vorgabe von Emissionsgrenzwerten als auch durch die Festlegung von Umweltqualitätsnormen (Immissionsgrenzwerten) kontrolliert und bewertet werden. Die nun empfohlene Ausweisung von Durchmischungsbereichen würde eine klare Definition ermöglichen, wo im Gewässer und relativ zum Einleitungspunkt die Umweltqualitätsnormen einzuhalten sind und wie und wann bei einem Erlaubnisverfahren oder der Ermittlung der signifikanten Belastungen die Beweisführung erfolgen soll.

Für die EU-Mitgliedsstaaten und auch für Deutschland und seine Bundesländer besteht nun ein weiterer Anreiz, diese für die Bundesrepublik neuen Kontrollmechanismen zu schaffen und auszugestalten.

Ziele der Arbeitsgruppe:
Die Arbeitsgruppe möchte dafür in Deutschland, aber durchaus auch im europäischen Rahmen, Sachgrundlagen erarbeiten und strebt dazu eine Verstärkung durch neue Mitglieder aus Behörden, Industrie, Umweltanstalten und Wissenschaft an. Interessierte melden sich bitte mit Zusendung eines kurzen Lebenslaufs an den Schriftführer der AG: Tobias Bleninger, E-Mail: bleninger@ifh.uka.de.

Unter den Zielen der geplanten Arbeiten in diesem Zusammenhang sind:

a) Die Ausarbeitung fachlicher Grundlagen zur Beurteilung von Mischungsproblemen nach Einleitungen sowie bei der Ausweisung von Durchmischungsbereichen;
b) in weiterer Folge die Erstellung eines DWA Merkblattes zur Unterstützung wasserrechtlicher Erlaubnisverfahren für Einleitungen mit Hilfe von Berechnungsverfahren zur Bestimmung der physikalischen Mischungseigenschaften und Ermittlung der Gewässerreaktion auf die Einleitung. Für letzteren Punkt hat die Arbeitsgruppe schon diverse gestufte Ansätze und zugehörige Berechnungsverfahren entwickelt (siehe unter www.cormix.de);
c) die Erarbeitung hydraulischer Grundlagen für die Herstellung von Kausalbeziehungen bei unplanmäßigen, etwa unfallbedingten Schadstoffeinleitungen;
d) Überarbeitung der Ansätze zur Reduzierung und Kontrolle der Wärmeausbreitung infolge von Kühlwassereinleitungen.

Die Arbeitsgruppe ermutigt alle Leserinnen und Leser zu Rückmeldungen und freut sich auf die Diskussion der angesprochenen Punkte.

Wenn Sie noch Fragen haben oder im Vorfeld weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an die:

DWA-Bundesgeschäftstelle
Dipl.-Ing. Anett Baum
E-Mail: baum@dwa.de.

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Vorhabensbeschreibung: Merkblatt DWA-M 811 "Betriebswirtschaftliche Begriffe in der Wasserwirtschaft"

Bei der Erstellung des Merkblattes DWA-M 803 "Kostenstrukturen in der Abwassertechnik" wurde auf die Erstellung eines Glossars verzichtet, da man nach Diskussionen festgestellt hatte, dass eine Vielzahl von Begriffen bei Kaufleuten und Ingenieuren mit unterschiedlicher Bedeutung besetzt ist. Diese Problematik beschäftigt zum Teil auch die AG WI-2.2 "Wirtschaftliche Bewertung von Investitionsvorhaben" bei der Überarbeitung der KVR-Leitlinien. Daraufhin wurde durch die Bundesgeschäftsstelle der DWA eine Regelwerks-Recherche durchgeführt. Die in Rede stehenden Begriffe finden demnach im DWA-Regelwerk häufig keine einheitliche Verwendung. Darüber hinaus finden in der wasser-/ abwasserwirtschaftlichen Praxis regelmäßig Begriffe wie Rückstellung/Rücklage, Investitions-/Kapitalkosten, Auszahlung/Aufwand Anwendung, die häufig weit auseinander klaffende Vorstellungswelten ersichtlich werden lassen.

Es sollen die im Bereich der Wasser-/Abwasserwirtschaft häufig verwendeten betriebswirtschaftlichen Begriffe zwar nach der betriebswirtschaftlichen Lehre, jedoch aus technischer und auch juristischer Sicht verständlich, definiert bzw. überarbeitet werden. Zur besseren Veranschaulichung sollen einige Beispiele dienen. Ggf. sind weitere in diesem Zusammenhang wesentliche Begriffe zu definieren, wobei der Gesamtumfang auf etwa 50 Begriffe begrenzt werden soll. Auf Bedeutungsunterschiede nach handelsrechtlicher, steuerlicher bzw. betriebswirtschaftlicher und technischer Auslegung soll hingewiesen werden. Die definierten Begrifflichkeiten sollen zukünftig einer eindeutigen Handhabung im DWA-Regelwerk dienen und bei der Überarbeitung bestehender Regelwerke entsprechende Berücksichtigung finden.

Ein entsprechendes Vorhaben könnte auch die Arbeit anderer Fachgremien erleichtern. Teilweise können schon konkrete Hinweise auf Verständnisunterschiede weiterhelfen, wenn einheitliche Definitionen nicht möglich sind. Das Merkblatt kann die Kommunikation zwischen Ingenieuren und Kaufleuten verbessern.

Es soll Wert darauf gelegt werden, dass bei fachlichen Auseinandersetzungen über die Auslegung von Begriffen die betriebswirtschaftliche vor der technischen Sicht Geltung erhält.

Zielgruppe sind insbesondere Planer, Controller und Betreiber wasserwirtschaftlicher Anlagen (aus Ingenieurbüros, Verwaltung und Verbänden), sowie Fachkräfte für Finanzfragen und Entscheidungsträger. Federführend ist die Arbeitsgruppe WI-2.3 "Definition betriebswirtschaftlicher Begriffe in der Wasserwirtschaft" (Sprecher: Dipl.-Kfm. A.-E. von Seidlitz) im Fachausschuss WI-2 "Investitionen und Betriebskosten in der Wasserwirtschaft" (Obmann: Dr.-Ing. Peter Evers). Im Bedarfsfall erfolgt eine Abstimmung mit anderen betroffenen Fachgremien. Die Fertigstellung des Entwurfes ist bis Dezember 2009 geplant.

Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gern entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Cornelia Hollek
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-202
Fax: 02242 872-135
E-Mail: hollek@dwa.de.

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Erarbeitung des DWA-M 523 "Maritime Wasserkraft: Maschinenbau, Hydromechanik und Hydraulik"

Die Forschung und Entwicklung zur Nutzung maritimer Energiequellen erfährt zunehmenden Zuspruch. Die AG "Maritime Wasserkraft" hat sich vorgenommen, die Informationen über diese technischen Verfahren und die Konsequenzen ihrer Anwendung zusammenzufassen und vor allem den Zugang dazu zu vereinfachen.

Es soll der Stand der Technik in einem Merkblatt zusammengestellt werden. Das Merkblatt DWA-M 523 soll sowohl in deutscher wie auch in englischer Sprache veröffentlicht werden. Als Zwischenschritt wird zunächst ein Wiki-System erstellt, das zunächst nur für die Mitglieder der AG zugänglich ist. Die AG entscheidet über die Freigabe des WiKis oder von dessen Teilen für einen allgemeinen Zugang.

Die Arbeitsgruppe WW-6.3 "Maritime Wasserkraft" im Fachausschuss WW-6 "Küsteningenieurwesen" möchte mit diesem Merkblatt Entscheidungsträger (politisch, kaufmännisch und administrativ), Anlagenhersteller, Technickentwickler sowie Berater ansprechen.

Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftstelle gerne entgegen. Bitte wenden Sie sich an:

DWA-Bundesgeschäftstelle
Dipl.-Ing. Anett Baum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: baum@dwa.de

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Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 175 "Betriebsführungssysteme für Kanalnetze"

Ein wichtiges Ziel der Kanalnetzbetreiber ist die Steuerung der Prozesse und des Ressourceneinsatzes zur technischen Optimierung der Betriebsabläufe. Der wirtschaftliche Betrieb von Kanalnetzen erfordert eine umfangreiche Dokumentation und Auswertung von Betriebsdaten. Wie alle Unternehmen müssen Betriebe der Entsorgungswirtschaft hochqualitative Leistungen zu niedrigen Kosten erbringen, damit sie sich in ihrem Wettbewerbsumfeld behaupten können. Da auch vielfältige gesetzliche Anforderungen zu erfüllen sind, kann der Einsatz eines Betriebsführungssystems dazu dienen, Anlagen und Entsorgungsnetze sicher und effizient zu betreiben. Solche Systeme können die komplette Organisation, Darstellung und Ausgabe aller Aktivitäten übernehmen. Eine integrierte Terminplanung kann dabei helfen, die Sanierungsplanung, verfügbares Personal, Fahrzeuge sowie Sachmittel effizient zu steuern.

In vielen Betrieben sind für die oben genannten Problemstellungen bereits Betriebsführungssysteme eingeführt worden. Die dabei gemachten Erfahrungen sowie die Anforderungen an Betriebsführungssysteme sollen in dem neuen geplanten Merkblatt DWA-M 175 "Einsatz von Betriebsführungssystemen zur Optimierung des Betriebs und der Instandhaltung von Kanalnetzen - Betriebsführungssysteme" dargestellt werden. Es verfolgt ebenso das Ziel, den Netzbetreibern eine Hilfestellung zum Einsatz solcher Systeme zu geben.

Der Bearbeitungszeitraum des Merkblatts DWA-M 175 ist bis Ende 2011 geplant.

Das Merkblatt wird von einer neu zu gründenden Arbeitsgruppe im Fachausschuss ES-7 "Betrieb und Unterhalt" erstellt. Bewerbungen zur Mitarbeit in der Arbeitsgruppe sowie Anregungen und Hinweise für die Erarbeitung des Merkblattes nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-126, Fax: 02242 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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Überarbeitung des Arbeitsblatts ATV-DVWK-A 157 und des Merkblatts DWA-M 158 - Bauwerke der Kanalisation

Das Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 157 "Bauwerke der Kanalisation" (Ausgabe: November 2000) ersetzte in Verbindung mit dem Merkblatt DWA-M 158 "Bauwerke der Kanalisation - Beispiele" (Ausgabe: März 2006) das ehemalige Arbeitsblatt ATV-A 241 "Bau in Entwässerungsanlagen" (Ausgabe: März 1994). In den Jahren 2007 und 2008 wurden intensive Schulungen durchgeführt, um die Inhalte des Arbeitsblatts zusammen mit dem Merkblatt dem Anwender näher zu bringen. In diesen Seminaren wurden viele Anregungen zur Ergänzung der genannten DWA-Regelwerksblätter an die Arbeitsgruppe herangetragen.

Der DWA-Fachausschuss ES-3 "Anlagenbezogene Planung" hat diese Anregung zum Anlass genommen, dem Hauptausschuss "Entwässerungssysteme" vorzuschlagen, die vorgenannten Regelwerksblätter zu überarbeiten und die technischen Inhalte des Arbeitsblatts um folgende Themenbereiche zu erweitern:

- Fließgeschwindigkeit,
- Straßenablauf,
- Dichtheitsprüfung von Schächten,
- wasserundurchlässiger Beton,
- Fertigteile,
- Schachtsanierung,
- Außerbetriebname/Stilllegung/Rückbau,
- Vermessungstechnische Erfassung,
- statische Belange aus Bau, Inspektion und Betrieb.

Daneben ist eine Aktualisierung der Normen, die ebenfalls wie das Regelwerk der DWA einer ständigen Weiterentwicklung unterliegen, notwendig geworden.

Das zum Arbeitsblatt ergänzend erschienene Merkblatt, in dem die Art der Ausführung von Bauwerken in verschiedenen Beispielzeichnungen dargestellt ist, wird als Merkblattreihe überarbeitet, um zukünftig die schnellere Überarbeitung von einzelnen Merkblattteilen zu ermöglichen. Die Merkblattreihe soll wie folgt strukturiert werden:

Teil 1: Rechtliche und normative Verweise,
Teil 2: Schachtbauwerke,
Teil 3: Schachtabdeckungen und Straßenabläufe,
Teil 4: Schachtsanierung,
Teil 5: Verwendung von Fertigteilen,
Teil 6: Detaillösungen.

Aufgrund der umfangreichen Überarbeitung der beiden DWA-Regelwerksblätter ist der Bearbeitungszeitraum des Arbeitsblatts sowie des Merkblatts bis Ende 2012 geplant.

Das Arbeits- und das Merkblatt werden durch die Arbeitsgruppe ES-3.3 "Bauwerke in Entwässerungsanlagen" im Fachausschuss ES-3 "Anlagenbezogene Planung" parallel überarbeitet. Hinweise für die Überarbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-126, Fax: 02242 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 151 "Messdaten in Entwässerungssystemen"

Das geplante Merkblatt DWA-M 151 "Erfassung, Prüfung und Archivierung von Messdaten in Entwässerungssystemen" soll neben Hinweisen zur Einführung und Umsetzung auch Möglichkeiten und Grenzen einer angemessenen und zielorientierten Datenerfassung und -prüfung aufzeigen. Hierzu sollen besonders folgende Inhalte abgedeckt werden:

- Grundlagen des Datenmanagements,
- Umfang und Einführung eines Datenmanagementsystems (Checkliste),
- Hinweise zur Datenerfassung (Messketten),
- Hinweise zu Datenprüfungen (automatisch/manuell),
- Datenarchivierung - Datentausch.

Die Zusammenfassung von Hinweisen zu den Vorteilen einer Einführung und Umsetzung eines ganzheitlichen Datenmanagements ist zudem die konsequente Ergänzung der aktuell in Bearbeitung befindlichen Merkblätter der Arbeitsgruppen ES-1.6 "Kanalinformationssysteme" und ES-1.7 "Quantitative und qualitative Abflussmessung".

Der Bearbeitungszeitraum des Merkblatts ist bis Ende 2012 geplant. Eine enge Abstimmung innerhalb des Fachausschusses ES-1 "Grundsatzfragen/Anforderungen" sowie mit den Fachausschüssen ES-2 "Systembezogene Planung" und ES-7 "Betrieb und Unterhalt" ist dringend erforderlich.

Das Merkblatt wird durch eine neu zu gründende Arbeitsgruppe im Fachausschuss ES-1 erarbeitet. Wünschenswert wäre es, wenn sich Betreiber von Entwässerungssystemen, Ingenieurbüros, Dienstleister im Bereich des Messdatenmanagements, Aufsichtsbehörden und Forschungseinrichtungen an der Erarbeitung des Merkblatts beteiligen würden. Bewerbungen zur Mitarbeit in der Arbeitsgruppe sowie Hinweise für die Erarbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-126, Fax: 02242 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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"Richtlinien für den ländlichen Wegebau" - Überarbeitung des Arbeitsblattes DWA-A 904

In Deutschland werden rund 80 % der Fläche von der Land- und Forstwirtschaft genutzt. Diese Flächen werden durch ein Netz ländlicher Wege erschlossen. Für die leistungsfähige und umweltverträgliche Land- und Forstbewirtschaftung sind ein bedarfsgerechtes Wegenetz und eine leistungsfähige Trassenführung zwingende Voraussetzungen. Durch zunehmende Achslasten, Zugkräfte und Fahrgeschwindigkeiten sind die Anforderungen an die ländlichen Wege in den letzten Jahren wesentlich gestiegen. Auch die ökologischen Belange begründen heute bei der Anlage und Unterhaltung ländlicher Wege entscheidende Kriterien. Die Verbindung vielfältiger Nutzungsansprüche an die Wegeführung, den Ausbau und die Gestaltung ländlicher Wege hat in den letzten Jahren einen Wandel der Vorgaben bedingt.

Die DWA greift mit ihrer jetzigen Initiative zur Überarbeitung der bestehenden Richtlinien für den Ländliche (RLW 1999 - Arbeitsblatt DWA-A 904) Anregungen aus der Praxis der Landesentwicklung und der Infrastrukturplanung auf.

Die bestehende Richtlinie soll im Hinblick auf die Harmonisierung mit dem Normenwerk des DIN, sowie unter Berücksichtigung der Fortentwicklungen in der Landmaschinentechnik überprüft werden. Die enge Anbindung an die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für die Befestigung ländlicher Wege wird traditionell durch die personelle Verbindung und den fachlichen Austausch sichergestellt.

Die DWA bringt ihre Fachkenntnisse im Kontext des Wasserrückhaltes in der Fläche und der ökologischen Belange bei der Planung im ländlichen Raum ein. Die RLW dienen in diesem Zusammenhang der Ausgestaltung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie auf der Ebene der Flusseinzugsgebiete. Darüber hinaus sind die hier zu treffenden Regelungen in den Kontext der Europäischen Hochwasserrisiko-Managementrichtlinie zu betrachten.

Fachleute aus Kommunen, Behörden, Verbänden, Ingenieurbüros, Hochschulinstituten und der Versicherungswirtschaft sind zur Mitarbeit eingeladen. Praxiserfahrungen in Planung und Bau ländlicher Wege und ländlicher Infrastruktur sind Voraussetzung.

Wünschen Sie weitere Informationen über die Arbeitsgruppe oder haben Sie Interesse an der Mitarbeit, so wenden Sie sich bitte an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: barion@dwa.de

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Überarbeitung des Arbeitsblattes DWA-A 779 (TRwS 779) "Allgemeine Technische Regelungen"

Mit der ersten Fassung der Technischen Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) 779 "Allgemeine Technische Regelungen" wurden die vorhandenen technischen Regelungen aus den Verwaltungsvorschriften der Länder sowie aus den entsprechenden Erlassen, Anhängen von Länderverordnungen und Handlungsempfehlungen vereinheitlicht. Die Fortschreibung der bestehenden technischen Regelungen sowie die Ausfüllung bestehender Regelungslücken gehörte seinerzeit nicht zum Arbeitsumfang des Vorhabens.

Bereits bei der Erarbeitung der ersten Fassung der TRwS 779 wurden zahlreiche Diskussionspunkte für eine Fortschreibung der TRwS 779 identifiziert. Durch die Er- bzw. Überarbeitung anderer TRwS sind weitere Regelungslücken bzw. Konkretisierungspunkte festgestellt worden. Genannt seinen hier beispielhaft die Hochwasserschutzgebiete bzw. überschwemmungsgefährdete Gebiete, Niederschlagswasser und gasförmige Stoffe.

Im Rahmen der Überarbeitung der TRwS 779 soll zum einen diese Fortschreibung erfolgen. Eine zweite bedeutende Aufgabe wird die Anpassung der TRwS 779 an Vorgaben der künftigen Bundesverordnung für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen darstellen, die sich derzeit in Erarbeitung befindet. Die nach den Regularien der DWA erforderliche fünfjährige Aktualitätsprüfung soll mit eingeschlossen werden.

Die TRwS 779 hat nach Überarbeitung den Charakter einer allgemein anerkannten Regel der Technik, die gemäß Wasserhaushaltsgesetz für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen vorgeschrieben sind. Sie richtet sich insbesondere an die Wasserbehörden, Staatlichen Umwelt- und Wasserwirtschaftsämter, Anlagenbetreiber, Fachbetriebe, Ingenieurbüros und Sachverständigenorganisationen.

Die Überarbeitung erfolgt durch die DWA-Arbeitsgruppe IG-6.7 "Allgemeine Technische Regelungen". Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist für Ende 2011 vorgesehen. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-102, Fax: 02242 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de

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Erarbeitung der Arbeitsblattreihe DWA-A 615 "Abgrabungsseen" einschließlich der Überarbeitung der DVWK-Regel 108 "Gestaltung und Nutzung von Baggerseen"

Die erstmals 1978 erschienene DVWK-Regel 108 "Gestaltung und Nutzung von Baggerseen" (letzte Auflage 1992) ist immer noch von großem Interesse, jedoch überarbeitungsbedürftig. Eine Bearbeitung bliebe jedoch unvollständig, wenn das Thema nicht auf alle Typen von Abgrabungsseen erweitert würde, wobei insbesondere der Typ der Tagebaurestseen zu berücksichtigen ist.

Jede Abgrabung zur Gewinnung von Bodenschätzen stellt einen Eingriff in den Naturhaushalt dar, dessen Folgewirkungen einem zu erzielenden Nutzen gegenübergestellt werden müssen. Jeder neuen Abgrabung ist ein Konzept zur Durchführung und zur Nachsorge voranzustellen. Ist die Abgrabung bereits erfolgt, ist die Folgenutzung ausführlich zu planen. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Gesichtspunkte des Grundwasserschutzes und des Landschafts- und Naturschutzes.

Die zu erarbeitende Arbeitsblattreihe wird diejenigen Abgrabungen behandeln, bei denen in das Grundwasser eingegriffen wird und bei denen der Eingriff auf Dauer erhalten bleibt, so dass ein Abgrabungssee entsteht. Sie soll einen Überblick über die Zulassung von Abgrabungen, über die Grundsätze der Abgrabung und Wiedereinbringung von Material, und insbesondere über die Anforderungen an mögliche Folgenutzungen geben.

Der erste Teil ist den Baggerseen gewidmet, die durch die Abgrabung von Sand und Kies entstanden sind bzw. entstehen. Dieser Teil entspricht überwiegend der Überarbeitung der DVWK-Regel 108 "Gestaltung und Nutzung von Baggerseen". In einem zweiten Teil "Gestaltung und Bewirtschaftung von Tagebaurestseen" werden die Tagebaurestseen behandelt, die vor allem aufgrund ihrer enormen Größe und der aktuell anstehenden Frage der Folgenutzung ein drängendes Problem darstellen.

Die Arbeitsgruppe GB-3.1 "Künstliche Seen" im Fachausschuss GB-3 "Natürliche und künstliche Seen" möchte mit diesem Merkblatt interessierte Fachleute aus Unternehmen, technischen und ökologischen Planungsbüros, Verbänden, Wasserwirtschaftsverwaltungen, Genehmigungsbehörden, Kommunen und Naturschutzbehörden ansprechen.

An der Mitarbeit interessierte Fachleute aus Kommunen, Behörden, Verbänden, Institutionen sowie von Seiten der Anwender können sich wenden an die:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: schrenk@dwa.de

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"Tensidbasierte Mittel zur Reinigung ölverschmutzter Verkehrsflächen"

Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 717
Sofern für die Reinigung von Verkehrsflächen nach Ölunfällen tensidhaltige Reinigungsmittel eingesetzt werden, ist grundsätzlich zu beachten, dass die bei der Reinigung anfallenden Gemische aus Tensiden und Restölmengen wassergefährdende Stoffe sind. Diese Gemische sind aufzunehmen und schadlos zu verwerten bzw. sachgerecht zu entsorgen. Der Eintrag in den Boden, in Gewässer oder in die Kanalisation ist zu verhindern.

Ziel des Merkblattes ist es, die Anforderungen an tensidbasierte Reinigungsmittel aufgrund der Belange des Umweltschutzes, insbesondere des Gewässerschutzes und des Arbeitschutzes darzustellen sowie sachgerechte Entsorgungswege aufzuzeigen. Ferner sollen praxisgerechte Anwendungsregelungen für den Einsatz von tensidbasierten Reinigungsmitteln gegeben werden.

Das Merkblatt soll sich insbesondere an die für die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit verantwortlichen Behörden (zum Beispiel Polizei und Straßenbaulastträger), sowie an die Ölspurreinigungsbetriebe und an die Hersteller von Nassreinigungsmaschinen richten. Ebenso soll es den Angehörigen der Feuerwehren, Vertretern der Wasserwirtschaft sowie Einsatzkräften des Katastrophenschutzes, die mit der Ölbekämpfung betraut sind, Empfehlungen zum sach- und umweltgerechten Umgang mit tensidbasierten Mitteln zur Reinigung ölverschmutzter Verkehrsflächen geben.

In einem weiteren Arbeitsschritt ist beabsichtigt, die 1991 vom BMU veröffentlichten Prüfanforderungen aufgrund novellierter rechtlicher Vorgaben wie zum Beispiel des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes und neuerer technischer Entwicklungen zu überarbeiten.

Die Erarbeitung erfolgt durch die DWA-Arbeitsgruppe IG-7.5 „Tenside". Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist für Ende 2010 vorgesehen.

Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-102, Fax: 02242 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 149-5 "Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden; Teil 5: Auswirkungen auf die Umwelt"

Im Rahmen der Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 149-3 "Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden; Teil 3: Zustandsklassifizierung und -bewertung" wurde zur besseren inhaltlichen Abgrenzung zunächst nur der baulich/betriebliche Zustand behandelt. Die Beurteilung der Auswirkungen baulich/betrieblicher Schäden auf die Umwelt ist aber von besonderer Bedeutung, wenn Sanierungsprioritäten differenziert und schutzzielbezogen festgelegt werden sollen. Aus diesem Grund soll ein weiteres Merkblatt in der Merkblattreihe DWA-M 149 entsprechende Informationen und Hilfestellungen liefern.

Inhaltlich steht bei der Erarbeitung des Merkblatts DWA-M 149-5 die Beurteilung der Auswirkungen schadhafter Kanäle, Leitungen, Schächte und Inspektionsöffnungen auf die Umwelt im Sinne von DIN EN 752 zur Vermeidung von schädlichen Beeinträchtigungen von Boden, Grund- und Oberflächenwasser im Vordergrund. Ebenfalls sollen Handlungsempfehlungen für die Erfassung und Berücksichtigung der relevanten Einflussgrößen zur Sicherung der maßgeblichen Schutzziele in das Merkblatt integriert werden.

Der Bearbeitungszeitraum des Merkblatts DWA-M 149-5 ist bis Ende 2010 geplant. Das Merkblatt wird von der Arbeitsgruppe ES-8.1 "Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden" erstellt. Anregungen und Hinweise für die Erarbeitung des Merkblattes nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-126, Fax: 02242 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Überarbeitung und Zusammenführung der Merkblätter ATV-DVWK-M 143-3, -7 und -20

Die Merkblätter ATV-DVWK-M 143 "Teil 3: Schlauchlining" und "Teil 7: Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen durch Kurzliner und Innenmanschetten" sollen überarbeitet und mit "Teil 20: Prüfung und Beurteilung von Sanierungsverfahren, Anforderungen, Prüfkriterien und Prüfempfehlungen - Schlauchlinerverfahren und Kurzliner" der Merkblattreihe DWA-M 143 "Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden" zusammen geführt werden.

Inhaltlich sollen bei der Überarbeitung der Merkblätter ATV-DVWK-M 143-3 und ATV-DVWK-M 143-7 folgende Punkte berücksichtigt werden:

1. Berücksichtigung von Hinweisen aus der Praxis für einen Überarbeitsbedarf der Merkblätter,
2. Vereinheitlichung der Anforderungen an die Qualitätssicherung der einzelnen Verfahren,
3. Aktualisierung der Merkblätter hinsichtlich neuer Normen,
4. Berücksichtigung der neuen, einheitlichen Gliederung der Merkblattreihe DWA-M 143,
5. Abgrenzung und Abstimmung mit den laufenden Arbeiten der Arbeitsgruppe ES-8.15 "Zusätzliche technische Vertragsbedingungen für Sanierungsverfahren",
6. Abstimmung der Anforderungen an die statische Tragfähigkeit (in Eignungsprüfungen und Verfahrensbeschreibungen) mit der Arbeitsgruppe ES-5.4 "Statische Berechnung von Entwässerungsanlagen - Koordinierung" unter Berücksichtigung der beabsichtigten Neuauflage des Merkblattes ATV-M 127-2 "Statische Berechnung zur Sanierung von Abwasserkanälen und -leitungen mit Lining- und Montageverfahren".

Als Bearbeitungszeitraum ist für das Merkblatt DWA-M 143-3 Ende 2011 und für das Merkblatt DWA-M 143-7 Ende 2012 vorgesehen.

Anregungen und Hinweise zur Erarbeitung der Merkblätter sind - gerne auch per E-Mail - an die Bundesgeschäftsstelle der DWA zu richten. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls können sich wenden an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-126, Fax: 02242 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: DWA-Merkblatt "Maßnahmen an Fließgewässern umweltverträglich planen"

Die DVWK-Schrift 121 "Maßnahmen an Fließgewässern umweltverträglich planen" wurde im Jahr 1999 veröffentlicht und wurde nun daraufhin geprüft, ob eine Aktualisierung und Neuauflage infrage kommt. Eine Umfrage des FA GB-1 "Ökologie und Management von Flussgebieten" hat ein positives Votum ergeben. Die Planungshilfe bietet auch vor dem Hintergrund gestiegener Umweltanforderungen insbesondere auch durch die WRRL bei der Planung von Maßnahmen an Gewässern eine geeignete Vorgehensweise an.

Die Planung von Maßnahmen an Fließgewässern unterliegt zahlreichen gesetzlichen Prüfanforderungen, insbesondere was Auswirkungen auf die Umwelt anbelangt (WRRL, UVP, FFH-VP, Eingriffsregelung, Artenschutz). Die Anforderungen an das Projektmanagement sind dadurch kontinuierlich gestiegen, da zahlreiche Belange im Genehmigungsverfahren parallel bearbeitet und integriert betrachtet werden müssen. So sind nun auch verstärkt Maßnahmen zu planen, die die ehrgeizigen Umweltziele der WRRL an Fließgewässern umsetzen und diese wiederum müssen mit naturschutzfachlichen Zielen abgestimmt werden. Die vorgestellte Methode trägt zur Optimierung dieses Prozesses bei. Durch die Überarbeitung soll die Vorgehensweise an die aktuellen Erfordernisse angepasst werden.

Die Arbeitsgruppe GB-1.7 "Maßnahmen an Fließgewässern umweltverträglich planen" im Fachausschuss GB-1 möchte mit diesem Merkblatt alle Träger von Maßnahmen an Fließgewässern wie z. B. Kommunen, Bewirtschaftungsverbände, Wasserwirtschaftsverwaltungen, Ingenieurbüros ansprechen.

Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftstelle gerne entgegen. An der Mitarbeit interessierte Fachleute aus Kommunen, Behörden, Verbänden, Institutionen sowie von Seiten der Anwender werden gebeten, sich wenden an die

Bundesgeschäftsstelle der DWA
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
E-Mail: schrenk@dwa.de

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Aufruf zur Mitarbeit: Wasserwirtschaftliche Maßnahmen zur Reduktion von diffusen Nährstoffeinträgen in Oberflächengewässer

Die DWA-Fachausschüsse GB-6 "Bodennutzung und Wirkungen auf das Grundwasser" und GB 7 "Bodenschutz, Boden- und Grundwasserverunreinigungen" planen ein Expertengespräch zum Thema "Wasserwirtschaftliche Maßnahmen zur Reduktion von diffusen Nährstoffeinträgen in Oberflächengewässer" im Sommer 2009 durchzuführen mit dem Ziel, eine Arbeitsgruppe zu etablieren, die sich mit den verschiedenen Verfahren auseinandersetzt, um letztendlich den Stand des Wissens zusammenzufassen und verbindliche Empfehlungen herauszugeben. Interessierte, die sich in die Diskussion und die Verbandsarbeit einbringen möchten, nehmen bitte Kontakt mit der DWA auf:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Tel.: 02242 872-161, Fax: 02242 872-135
E-Mail: barion@dwa.de

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Aufruf zur Beteiligung: DWA-Softwareführer 2009

Der DWA-Softwareführer ist eine kompakte Marktübersicht über Experten- und Ingenieursoftwarelösungen im Bereich der Themenschwerpunkte der DWA. Die zuletzt im Jahr 2002 erschienene Übersicht hätte zur IFAT 2008 überarbeitet werden sollen. Dies wurde wegen zunächst zu geringer Beteiligung verschoben. Der Erscheinungstermin wurde jetzt auf März/April 2009 gelegt, so dass der neue DWA-Softwareführer auf der WASSER BERLIN 2009 präsentiert werden kann.

Anbieter von Softwarelösungen in den Bereichen Wasserwirtschaft, Abwasser, Abfall sind aufgerufen und eingeladen, ihre Produkte kurz vorzustellen.

Weitere Informationen bei der

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Infostelle - Sebastian Förster
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-132, Fax: 02242 872-135
E-Mail: infostelle@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 526 "Grundlagen morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern"

Lokale Eingriffe oder großräumige Umgestaltungsmaßnahmen an Flussläufen haben häufig weit reichende Auswirkungen auf das hydraulisch-sedimentologische Gleichgewicht und auf die Gewässermorphologie. Die Planung und Umsetzung von Maßnahmen setzt deshalb grundlegende Kenntnisse über die in den Gewässern zu beobachtenden morphodynamischen Phänomene und die damit verbundenen Prozesse voraus. Diese sind weiterhin für eine gezielte messtechnische Erfassung und Analyse relevanter Größen des Sedimenttransportes notwendig.

Das Merkblatt beinhaltet die Beschreibung und Erläuterung der "natürlichen" morphodynamischen Phänomene in Fließgewässern, die für das Prozessverständnis des Sedimenttransportes erforderlich sind. Zusätzlich wird als bauwerksbedingtes Phänomen die Buhnenfeldverlandung behandelt, da Buhnen den Flusslauf über lange Strecken festlegen und somit die Uferstruktur prägen. Die Beschreibungen und Erläuterungen konzentrieren sich auf die morphodynamischen Phänomene im Flussschlauch alluvialer Gewässer.

Unter dem Begriff "Phänomen" wird das Ergebnis einzelner Prozesse verstanden. Neben der verbalen Beschreibung der Phänomene werden auch die dafür erforderlichen Parameter aufgeführt. Auf Formeln wird verzichtet.

Die Arbeitsgruppe WW-2.2 "Grundlagen morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern" im Fachausschuss WW-2 "Morphodynamik der Binnen- und Küstengewässer" möchte mit diesem neuen Merkblatt Kommunen, Länder, Wasserwirtschaftsverbände, Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen sowie Ingenieurbüros ansprechen.

Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftstelle gerne entgegen. Bitte wenden Sie sich an die

DWA-Bundesgeschäftstelle
Dipl.-Ing. Anett Baum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-124, Fax: 02242 872-135
E-Mail: baum@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 518 "Biologische Qualitätskomponenten im Wasserbau"

Die DWA-Arbeitsgruppe WW-1.4 "Biologische Qualitätskomponenten im Wasserbau" erarbeitet das neue Merkblatt DWA-M 518 "Biologische Qualitätskomponenten im Wasserbau".

Um die gewässermorphologischen und habitatsspezifischen Anforderungen an ein ausgebautes Fließgewässer im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie definieren zu können, bedarf es der Kenntnis der hydraulischen und strukturellen Ansprüche der Gewässerflora und -fauna an ihre Lebensräume. Zudem sind Modellkonzepte und Methoden zu entwickeln, die (gegebenenfalls artenspezifische) Verhaltensprognosen unter Berücksichtigung eigendynamischer Prozessentwicklungen ermöglichen.

In der Vergangenheit blieben diese Ansprüche meist unberücksichtigt. Neue Leitlinien und Fachpublikationen zeigen deutlich die Notwendigkeit des Verständnisses der oben genannten Verhaltensmerkmale und Wirkungsgefüge auf, damit eine ingenieurtechnische Planung und Bemessung den gewässerökologischen Anforderungen gerecht werden kann.

Die Zielsetzung der Arbeitsgruppe besteht darin, das Wirkungsgefüge zwischen einwirkenden Aktionen (z. B. Strömung, Turbulenz) auf die gewässerfaunistischen Reaktionen (Verhalten, Orientierung, Habitatsanspruch, Anpassungsstrategie, etc.) zu diskutieren, zu untersuchen und auf gängige Bemessungsansätze zu transferieren. Dabei werden sowohl die Themenbereiche "Durchgängigkeit" im Sinne einer Evaluationsmethodik von Fischauf- und -abstiegsanlagen als auch die "Gewässerentwicklung" im Sinne von Anforderungen an Renaturierungsmaßnahmen interdisziplinär bearbeitet.

Die Arbeitsergebnisse werden im Rahmen dieses DWA-Merkblattes transparent und praxiskonform für Kommunen, Länder, Wasserwirtschaftsverbände, Ingenieurbüros, Fachbehörden, Wasserkraftanlagenbetreiber und Universitäten veröffentlicht.

Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt die DWA-Bundesgeschäftstelle gerne entgegen. Bitte wenden Sie sich an die

DWA-Bundesgeschäftstelle
Dipl.-Ing. Anett Baum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-124, Fax: 02242 872-135
E-Mail: baum@dwa.de

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Erarbeitung einer Technischen Regel wassergefährdender Stoffe für Biogasanlagen - TRwS 793 "Biogasanlagen"

Vorhabensbeschreibung:

Auf Initiative des DWA-Fachausschusses IG-6 "Wassergefährdende Stoffe" und mit Unterstützung der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) wird von der DWA eine Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) für Biogasanlagen erarbeitet, mit der die wasserrechtlichen Anforderungen im Sinne § 19 g WHG ff. und den VAwS der Bundesländer für Biogasanlagen konkretisiert werden sollen.

Mit der TRwS 793 "Biogasanlagen" sollen im Sinne § 19 g WHG ff. bundesweit einheitliche, grundlegende technische und betriebliche Regelungen für die Errichtung und den Betrieb von Biogasanlagen sowie die Fremdüberwachung vorgelegt werden. Vorhandene unterschiedliche Festlegungen für Biogasanlagen sollen vereinheitlicht werden und unvollständige Regelungen konkretisiert werden. Die TRwS 793 soll sowohl landwirtschaftlich genutzte Biogasanlagen als auch industrielle Biogasanlagen behandeln.

Vor dem Hintergrund von spezifischen Regelungen der Bundesländer zu dieser besonderen Anlagenart sowie mit Blick auf die beabsichtigten Änderungen im Zuge der Einführung des Umweltgesetzbuches erscheint eine spezielle TRwS sinnvoll und erforderlich. Die TRwS 793 soll als DWA-Arbeitsblatt veröffentlicht werden und damit den Charakter einer allgemein anerkannten Regel der Technik im Sinne § 19g (3) WHG besitzen. Sie richtet sich insbesondere an Behörden, Anlagenbetreiber, Planer und Sachverständigenorganisationen, die von der Thematik "Biogasanlagen" berührt sind.

Die Erarbeitung erfolgt durch die DWA-Arbeitsgruppe IG-6.15 "Biogasanlagen" unter der Leitung von Dr.-Ing. Ralph von Dincklage, R + D Industrie Consult, Adelebsen. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist für 2010 vorgesehen.

Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-102, Fax: 02242 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de

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Merkblatt ATV-DVWK-M 358 "Behandlung, Verwertung und Beseitigung produktionsspezifischer Abfälle: Schlämme aus Zink und Eisenphosphatieranlagen"

Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben
Vorhabensbeschreibung

 

Die Phosphatierung ist ein Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Metallen und dient der Verbesserung des Korrosionsschutzes und der Lackhaftung. Der Fachausschuss AK-4 "Produktionsspezifische Industrieabfälle" hat im Dezember 2003 das Merkblatt ATV-DVWK-M 358 vorgelegt, das dem Anwender dieser Verfahren prozess- und verfahrenstechnische Hinweise z. B. zur Reduzierung des Schlammanfalls oder einer sortenreinen Entsorgung gibt. Aufgrund des technischen Fortschrittes im Bereich der Metalloberflächenbehandlung sowie einer veränderten Rechtslage hat der Fachausschuss beschlossen, das Merkblatt grundlegend zu überarbeiten.

Zudem wurde im August 2006 von der Europäischen Kommission das neue BREF-Dokument "Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen" veröffentlicht. Entsprechend der "Richtlinie über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung" (IVU-Richtlinie) werden in den BREF Dokumenten die besten verfügbaren Techniken (BVT) dokumentiert, an denen sich auch die Festlegung des Standes der Technik nach Bundesimmissionsschutzgesetz und Wasserhaushaltsgesetz orientiert.

Der Fachausschuss beabsichtigt, im Zuge der Aktualisierung den Anwendungsbereich des Merkblattes auch auf moderne Konversionsverfahren auszudehnen. Zur Durchführung der Arbeiten wurde die neue Arbeitsgruppe AK-4.4 "Metalloberflächenbehandlungsverfahren" eingerichtet.

Weitere Informationen und Mitarbeit:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-106, Fax: 02242 872-135
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de

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Aufruf zur Mitarbeit: Neue DWA-Arbeitsgruppe WW-1.3 "Flutpolder"

Hochwasser und Hochwasserschäden haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Um künftigen Hochwasserschäden vorzubeugen werden derzeit in Deutschland umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen geplant und gebaut. Dabei wird nach zwei grundlegenden Möglichkeiten vorgegangen, dem Prinzip der Hochwasserableitung folgend oder dem der Hochwasserrückhaltung. Wo die Anwendung möglich ist bietet das Rückhalteprinzip Vorteile. Wenn dazu Flutpolder benützt werden, auch Hochwasserrückhaltebecken im Nebenschluss genannt, lassen sich sogar ökologische Belange mit dem Hochwasserschutz verbinden. Da hier jedoch die Prioritäten strittig sind, bleiben eine Reihe von Fragen offen, die zur Zeit wegen der Dringlichkeit der Maßnahmenplanung und deren Verwirklichung schnell beantwortet werden müssen. Um diese Fragen in breiter Beteiligung der damit befassten Fachkreise zu diskutieren und dazu Lösungen anzubieten, hat die DWA die Arbeitsgruppe "Flutpolder" gegründet. Nach einer konstituierenden Sitzung
im Hydrolabor Schleusingen der Bauhaus-Universität Weimar hat die Arbeitsgruppe Flutpolder bereits ihre Arbeit aufgenommen.

Weitere Informationen sind unter www.wbbau.de/dwa-flutpolder verfügbar.

Interessierte und motivierte Personen aus Forschung und Praxis, aus Behörden und Ingenieurbüros, die mit Planung, Ausschreibung und Nutzung von Flutpoldern befasst sind und in dieser Arbeitsgruppe mitwirken möchten, wenden sich bitte an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Anett Baum
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-124, Fax: 02242 872-135
E-Mail: baum@dwa.de
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=4092

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Überarbeitung der TRwS 130 "Bestehende unterirdische Rohrleitungen" (zukünftig TRwS 789) und TRwS 135 "Bestehende einwandige unterirdische Behälter" (zukünftig TRwS 790)

Vorhabensbeschreibung:
In den Jahren 1996 und 1997 wurden die TRwS 130 und TRwS 135 vorgelegt. Sie beschreiben technische und organisatorische Maßnahmen für den Weiterbetrieb bestehender unterirdischer Rohrleitungen und Behälter, die nicht den Anforderungen der Verordnung für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAwS) entsprechen.

Nach nunmehr über zehn Jahren ist eine Anpassung der beiden TRwS an rechtliche und technische Entwicklungen sowie praktische Erfahrungen erforderlich. Eine Aktualitätsprüfung des Fachausschusses IG-6 „Wassergefährdender Stoffe" hat Überarbeitungsbedarf bei beiden TRwS ergeben. Neben der Verifizierung der bisherigen Aussagen wird beispielsweise die Ergänzung der TRwS 130 um Regelungen für Rohrleitungen geringeren Durchmessers oder eine Berücksichtigung der Schallemissionsprüfung bei der Lebensdauerabschätzung zu diskutieren sein. Außerdem ergibt sich aus der Novellierung der Anlagenverordnung (VAwS) und der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Wasserhaushaltsgesetz über die Einstufung wassergefährdender Stoffe (VwVwS) redaktioneller Überarbeitungsbedarf bei beiden TRwS.

Die TRwS 789 und 790 sollen als DWA-Arbeitsblätter veröffentlicht werden und damit den Charakter allgemein anerkannten Regeln der Technik im Sinne § 19g (3) WHG besitzen. Sie richten sich insbesondere an die Wasserbehörden, Staatlichen Umwelt- oder Wasserwirtschaftsämter, Anlagenbetreiber, Fachbetriebe nach § 19 l WHG, Ingenieurbüros und Sachverständigenorganisationen, die im Bereich des Gewässerschutzes nach § 19 g WHG tätig und von der Thematik berührt sind.

Die Überarbeitung erfolgt durch eine neu einzurichtende DWA-Arbeitsgruppe IG-6.16 "Unterirdische Rohrleitungen und Behälter" unter der Leitung von Dr.-Ing. Hermann Dinkler (Berlin). Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist für 2009 vorgesehen. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-102, Fax: 02242 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de

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Aufruf zur Mitarbeit: Neue DWA-Arbeitsgruppe HW-3.3  "Entscheidungsunterstützungssysteme"

Ziel der DWA-Arbeitsgruppe HW-3.3 "Entscheidungsunterstützungssysteme (EUS)" ist die Verbesserung der Information über EUS, um deren Einsatzmöglichkeiten in der wasserwirtschaftlichen Praxis besser beurteilen zu können. Wesentliche Kernpunkte sind dabei die Formulierung von Bedingungen, Anforderungen, Funktionalitäten und Auswahlkriterien für den Einsatz von EUS. Neben einer Einschätzung ausgewählter Systemansätze sollen insbesondere praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Entwicklung und Anwendung gegeben werden. Der Fokus wird auf strategische Entscheidungsprobleme vor allem im Flussgebietsmanagement und im Hochwasserrisikomanagement gelegt. Dabei sollen auch externe Einflüsse auf den Entscheidungsprozess, z. B. infolge von sozioökonomischen Entwicklungen oder aufgrund des Klimawandels, berücksichtigt werden.

Die Ergebnisse der Arbeit der Arbeitsgruppe sollen der Öffentlichkeit in Form eines Themenheftes präsentiert werden. Bisher wurden Erfahrungen der Arbeitsgruppen-Mitglieder mit EUS ausgetauscht, bestehende Systeme aus Forschung und Praxis zusammengetragen und der Inhalt des geplanten Themenheftes abgestimmt. Der weitere Zeitplan sieht vor, auf der Wasser Berlin 2009 erste Ergebnisse zu präsentieren und im vierten Quartal des Jahres 2009 einen Entwurf des Themenheftes im Fachausschuss zur Diskussion zu stellen. Begleitend dazu ist in Zusammenarbeit mit der Fachgemeinschaft Hydrologische Wissenschaften ein eintägiges Seminar vorgesehen.

Derzeit hat die Arbeitsgruppe elf aktive Mitglieder aus Hochschule, Privatwirtschaft, Verbänden und Verwaltung. Die Wasserwirtschaftsverwaltung der Länder ist bisher mit nur einer Person unterdurchschnittlich repräsentiert. An einer Mitarbeit interessierte Personen, insbesondere aus diesem Kreis, können sich gerne mit dem Arbeitsgruppensprecher in Verbindung setzen. Das nächste Treffen ist für den 19. September 2008 in Hannover geplant.

Dr.-Ing. Jörg Dietrich (Sprecher der AG HW-3.3 EUS)
Leisewitzstraße 1, 38102 Braunschweig
Tel.: 0163 4818137
E-Mail: joerg.dietrich@hydroskript.de

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Vorhabensbeschreibung: Grundlagen der Sanierung von Entwässerungssystemen - Überarbeitung des Merkblatts ATV-DVWK-M 143-1

Der Teil 1 "Grundlagen" der Merkblattreihe DWA-M 143 "Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden" ergänzt die DIN EN 752 "Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden" für den Bereich der Sanierung von Abwasserleitungen und -kanälen. Die Teile 1 bis 7 der DIN EN 752 wurden überarbeitet und zu einem Gesamtwerk zusammengefasst. Das bestehende Merkblatt ATV-DVWK-M 143 Teil 1 muss somit aktualisiert und an die neue DIN EN 752 sowohl redaktionell als auch inhaltlich angepasst werden.

Hierbei sollen die Zusammenhänge der in der DIN EN 752 zitierten Normen dargestellt und um die nationalen Besonderheiten (Merkblattreihe DWA-M 143, Merkblattreihe DWA-M 149 "Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden", Arbeitsblatt DWA-A 139 "Allgemeine Richtlinien für den Bau von Entwässerungsanlagen", Arbeitsblatt DWA A-125 "Rohrvortrieb und verwandte Verfahren" und Arbeitsblatt DWA-A 100 "Leitlinien der integralen Siedlungsentwässerung (ISiE)") ergänzt werden. Hierdurch sollen die derzeit noch offenen Fragen zu strategischer, konzeptioneller und anlagenbezogener Planung geschlossen werden.

In diesem Zusammenhang können die Merkblattreihe DWA-M 143 hinsichtlich einer neuen Strukturierung geprüft und Vorschläge für generelle Anforderungen der Merkblätter (im Anhang des Merkblatts DWA-M 143-1) aufgestellt werden. Im Merkblatt sollen die ergänzenden nationalen generellen Anforderungen bei der anlagenbezogenen Maßnahmenumsetzungen mittels Erneuerung, Renovierung und Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen definiert werden.

Der Bearbeitungszeitraum ist bis Mitte 2010 geplant. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden gebeten, sich an die Bundesgeschäftstelle der DWA zu wenden. Anregungen und Hinweise zur Überarbeitung des Merkblattes an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-126, Fax: 02242 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes "Dezentraler Hochwasserschutz"

Dezentrale Maßnahmen zur Hochwasserminderung leisten einen wichtigen Beitrag zum Wasserrückhalt in der Fläche und zur Verhinderung von Hochwasserschäden - gerade in kleinen Einzugsgebieten, in denen technische Maßnahmen nicht greifen. Gleichzeitig ist mit vielen dezentralen Maßnahmen auch ein Beitrag zur Erreichung der Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie bzw. zur Stärkung des Wasserhaushaltes verbunden. Die Wirkung dezentraler Maßnahmen wird jedoch immer wieder auch kontrovers diskutiert.

Deshalb plant die DWA, ein Merkblatt "Dezentraler Hochwasserschutz" herauszugeben. Grundlage bilden die DWA-Themen "Dezentrale Maßnahmen zur Hochwasserminderung" vom April 2006 sowie die Erkenntnisse aus den zwei durchgeführten Seminaren.

Unter dem Begriff "dezentrale Maßnahmen" sollen behandelt werden:

- Maßnahmen in Siedlungsgebieten (Regenwasserbewirtschaftung),
- Maßnahmen in der Landwirtschaft,
- Maßnahmen auf Waldflächen,
- Maßnahmen an Gewässern und in den Auen,
- Maßnahmen an Infrastruktureinrichtungen,
- Retentionsmaßnahmen sowie
- lokale Maßnahmen zur Schadensminderung.

Nicht Gegenstand des Merkblattes sind Maßnahmen an Deichen, mittlere und große Hochwasserrückhaltebecken, sowie der Objektschutz. Für jeden Maßnahmentyp sollen Angaben zu Potenzialen, hydrologischer Wirkung, Abbildung in hydrologischen Modellen, Kosten, Umweltwirkung sowie Bemessung und Umsetzung ausgearbeitet werden.

Die Bearbeitung des Merkblattes erfolgt in der DWA-Arbeitsgruppe HW 4.3 "Dezentraler Hochwasserschutz", Sprecher ist Dr.-Ing. Klaus Röttcher, Kassel. Mit der Fertigstellung ist 2010 zu rechnen.

Anregungen und Hinweise zur Erarbeitung des Merkblattes sollen an die Bundesgeschäftsstelle der DWA gerichtet werden. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten, sich an die Bundesgeschäftsstelle zu wenden:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Dirk Barion
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-161, Fax: 02242 872-135
E-Mail: barion@dwa.de

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Entseuchung von Klärschlamm

Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben

Der Fachausschuss AK-2 "Stabilisation, Entseuchung, Konditionierung, Eindickung und Entwässerung von Schlämmen" wird seine Arbeitsgruppe AK-2.2 "Entseuchung" wieder aktivieren.

Die Arbeitsgruppe hatte Ende der 80-er Jahre drei Arbeitsberichte zur Entseuchung von Klärschlämmen vorgelegt. Mit der Klärschlammverordnung vom 15. April 1992 ist jedoch die zuvor gegebene Möglichkeit, seuchenhygienisch unbedenkliche Schlämme auf Grünland und Feldfutteranbauflächen auszubringen, entfallen. Da für die verbleibenden Verwertungswege eine Entseuchung nicht erforderlich ist, sind seitdem in Deutschland Verfahren zur Entseuchung von Klärschlämmen praktisch bedeutungslos geworden. Vor diesem Hintergrund ruhten die Arbeiten des Gremiums.

Inzwischen wird jedoch sowohl auf europäischer Ebene, als auch im Zusammenhang mit der beabsichtigten Novellierung der nationalen Klärschlammverordnung, wieder intensiv über erweiterte Verwertungsmöglichkeiten für entseuchte Klärschlämme diskutiert. Es ist daher davon auszugehen, dass künftig Verfahren zur Entseuchung von Klärschlämmen wieder einen höheren Stellenwert erlangen können.

Vor diesem Hintergrund hat der Fachausschuss AK-2 beschlossen, seine Arbeitsgruppe zur Entseuchung von Klärschlämmen zu reaktivieren. Ziel der Arbeitsgruppe wird es sein, die zur Entseuchung von Schlämmen geeigneten Verfahrenstechniken darzustellen und hinsichtlich Ihrer Wirksamkeit, Praxistauglichkeit und Wirtschaftlichkeit zu bewerten.

Um den Mitgliederkreis der Arbeitsgruppe kompetent zu erweitern, werden Kolleginnen und Kollegen gesucht, die die Arbeiten zur genannten Thematik ehrenamtlich mitgestalten wollen. Dabei sollten Bewerber sowohl mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sein, als auch umfangreiche Praxiserfahrungen einbringen können. Neben vertieften Kenntnissen der Verfahrenstechniken der Klärschlammbehandlung - insbesondere hinsichtlich der Entseuchung und Verwertung von Klärschlämmen - ist auch Interesse für die im Zusammenhang stehenden rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte erwünscht.

Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdeganges bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-106, Fax: 02242 872-135
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de

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Aufbereitung von Biogas

Der Fachausschuss AK-8 "Biogas" hat in Abstimmung mit dem Hauptausschuss "Abfall/Klärschlamm" beschlossen, die Arbeitsgruppe AK-8.3 "Aufbereitung von Biogas" einzurichten.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung regenerativer Energiequellen wird durch den Gesetzgeber - analog zum EEG für die Einspeisung von Strom - bereits eine Regelung über die Vergütung von Biogas, das in öffentliche Gasnetze eingespeist wird, diskutiert. Dies zeigt, dass dieser Weg zur Nutzung von Biogas in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird.

Für Betreiber von Kläranlagen, landwirtschaftlichen oder abfallwirtschaftlichen Biogasanlagen dürfte sich daher künftig die Einspeisung ins Gasnetz häufig als eine vorteilhafte Alternative zur Verstromung z. B. in Blockheizkraftwerken anbieten. Insbesondere hat die Einspeisung ins Gasnetz den Vorteil, dass die energetische Nutzung an einem Ort erfolgen kann, wo sowohl der Strom als auch die entstehende Wärme mit hoher Effizienz genutzt werden kann.

Bevor Biogas in das öffentliche Gasnetz eingespeist wird, muss dieses entsprechend bestimmter Qualitätsstandards aufbereitet werden. Die neue Arbeitsgruppe AK-8.3 wird sich insbesondere dieser Fragestellung widmen, aber auch die notwendige Aufbereitung vor anderweitigen Nutzungen (Gasmotor, Gasturbine, Brennstoffzelle) behandeln. Ziel ist es, in einem Merkblatt den Anlagenbetreibern praxisgerechte Hinweise insbesondere zu folgenden Aspekten zu geben:

- Qualität des Rohbiogases,
- Qualitätsanforderungen für verschiedene Verwertungswege von Biogas,
- Techniken der Aufbereitung sowie
- wirtschaftliche Aspekte der Biogasaufbereitung.

Um den Mitgliederkreis der Arbeitsgruppe kompetent zu erweitern, werden Kolleginnen und Kollegen gesucht, die die Arbeiten zur genannten Thematik ehrenamtlich mitgestalten wollen. Dabei sollten Bewerber sowohl mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sein, als auch umfangreiche Praxiserfahrungen einbringen können. Neben vertieften Kenntnissen der Verfahrenstechniken zur Aufbereitung und Verwertung von Biogas ist auch das Interesse für die im Zusammenhang stehenden rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte erwünscht.

Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdeganges bei:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-106, Fax: 02242 872-135
E-Mail: reifenstuhl@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Überarbeitung des Merkblattes ATV-DVWK-M 145 "Aufbau und Anwendung von Kanalinformationssystemen" und Überführung in die Merkblattreihe DWA-M 145 "Kanalinformationssysteme"

Mit dem Merkblatt ATV-DVWK-M 145 "Aufbau und Anwendung von Kanalinformationssystemen" (November 2000) wurden die Grundlagen geschaffen, einen einheitlichen Ordnungsrahmen für Kanalinformationssysteme festzuschreiben. Durch die insbesondere im EDV-Bereich schnelle und ständige Weiterentwicklung und die stärkere Verzahnung mit anderen Informationssystemen hält es die DWA für notwendig, das genannte Merkblatt einerseits zu aktualisieren und andererseits zu erweitern. Die Aktualisierung ist besonders durch die Veröffentlichung des Merkblatts ATV-DVWK-M 150-1 "Datenaustauschformat, Teil 1: Zustandserfassung von Entwässerungssystemen" und den durch die Arbeitsgruppe ES-8.1 "Zustandserfassung und -bewertung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden" erstellten und in KA 1/2008 erschienenen Arbeitsbericht "Aktualisierung des Merkblatts ATV-DVWK-M 150-1" notwendig geworden.

Die Merkblattreihe DWA-M 145 soll beinhalten:

- Grundlagen zum Aufbau eines Kanalinformationssystems
- Datenstrukturen (Grunddaten, Sachdaten etc.)
- Schnittstellen zu unter anderem Zustands-, Betriebs-, Sanierungs-, Hydraulik-, Kosten- und Vermessungsdaten
- Schnittstellen zu anderen Informationssystemen (z.B. Gewässer, Kläranlage, Indirekteinleiter etc.)
- Verknüpfungen zu anderen Regelwerksblättern der DWA (z. B. DWA-M 803 "Kostenstrukturen in der Abwassertechnik").

Die Erarbeitung der Merkblattreihe erfolgt im Hauptausschuss "Entwässerungssysteme", dort im Fachausschuss ES-1 "Grundsatzfragen/Anforderungen" (Obmann: Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Rosenwinkel) durch eine neu zu gründende Arbeitsgruppe ES-1.6 "Kanalinformationssysteme".

Die Arbeitsgruppe sollte sich insbesondere aus folgenden Fachleuten zusammensetzen: Kommunalvertreter, Netzbetreiber, Verbände, Softwareentwickler, Berater/Ingenieurbüros, Mitarbeiter der Wasserwirtschaftsverwaltung, Hochschulenvertreter sowie Anwender. Der Bearbeitungszeitraum ist bis Mitte/Ende 2012 geplant.

Anregungen und Hinweise zur Erarbeitung des Merkblattes sollen an die Bundesgeschäftsstelle der DWA gerichtet werden. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten, sich an die Bundesgeschäftstelle zu wenden:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-126, Fax: 02242 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Überarbeitung und Ergänzung des Merkblattes DWA-M 159 "Kriterien zur Materialauswahl für Abwasserleitungen und -kanäle"

Der DWA-Hauptausschuss "Entwässerungssysteme" hat die Überarbeitung des Merkblattes DWA-M 159 (Dezember 2005) beschlossen. In der überarbeiteten Fassung des Merkblatts sollen insbesondere Hinweise gegeben werden, welche die Entscheidungskriterien zur Materialauswahl argumentativ unterstützen. Dies beinhaltet, dass ein Leitfaden zur Vorgehensweise einer quantitativen Bewertung erarbeitet werden soll. Ein weiteres Ziel der Überarbeitung ist es, ein Kapitel über Materialkennwerte und eine Übersicht, die als Grundlage zur Auswahl von Materialien im Kanalbau dienen soll, in das Merkblatt zu integrieren. Im Rahmen der Überarbeitung ist eine Literaturrecherche geplant, um die Lebens- und Nutzungsdaueransätze in Bezug auf die Materialauswahl zusammenzutragen. Diese Übersicht soll Aussagen dazu enthalten, welche Faktoren die Lebens- und Nutzungsdauer beeinflussen und wie sich diese auf die Lebens- und Nutzungsdauer der Materialien auswirken.

Die Erarbeitung des Merkblattes erfolgt im Hauptausschuss "Entwässerungssysteme", dort im Fachausschuss ES-1 "Grundsatzfragen/Anforderungen" durch die Arbeitsgruppe ES-1.5 "Materialanforderungen an Abwasserleitungen und -kanäle" (Sprecher: Dipl.-Ing. Robert Brenner). Der Bearbeitungszeitraum ist bis Mitte/Ende 2011 geplant.

Anregungen und Hinweise zur Überarbeitung des Merkblattes erbitten wir an die Bundesgeschäftsstelle der DWA zu richten. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten sich an die Bundesgeschäftstelle der DWA zu wenden.

Anregungen und Hinweise zur Erarbeitung des Merkblattes sollen an die Bundesgeschäftsstelle der DWA gerichtet werden. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten, sich an die Bundesgeschäftstelle zu wenden:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-126, Fax: 02242 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Erstellung des Merkblattes DWA-M 182 "Fremdwasser in Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden"

In vielen Entwässerungssystemen führt ein erhöhter Fremdwasserabfluss zu Problemen beim Betrieb vorhandener Abwasseranlagen, zu erhöhten Gewässerbelastungen durch verstärkte Entlastungstätigkeit der vorhandenen Regenwasserbehandlungsanlagen beziehungsweise zu schlechteren Reinigungsleistungen der Kläranlagen sowie zu erhöhten Betriebskosten. Die Fremdwassersanierung ist daher häufig ein Ziel der betroffenen Netzbetreiber. Erfahrungen der Vergangenheit zeigten jedoch, dass die Fremdwassersanierung eine sehr komplexe Aufgabe ist, die nur bei umfassender und systematischer Herangehensweise erfolgreich gelöst werden kann.

Das Merkblatt DWA-M 182 "Fremdwasser in Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden" soll Planer, Ingenieurbüros, Kommunen, Verbände sowie Betreiber von Entwässerungssystemen ansprechen und diesen Personengruppen eine Hilfestellung für den Umgang mit Fremdwasserproblemen geben. Weiterhin soll eine systematische Vorgehensweise bei einer Fremdwassersanierung beschrieben werden, bei der - aufgrund weniger, aber objektiver Auswertungen zu bisherigen Sanierungserfolgen - auch ein Schwerpunkt auf die bisher oft vernachlässigte Erfolgskontrolle geworfen werden soll.

Die Erarbeitung des Themas erfolgt im Hauptausschuss "Entwässerungssysteme", dort im Fachausschuss ES-1 "Grundsatzfragen/Anforderungen" durch die bestehende Arbeitsgruppe ES-1.3 "Fremdwasser" (Sprecher: Dr.-Ing. Klaus Hans Pecher). Der Bearbeitungszeitraum ist bis Mitte/Ende 2010 geplant.

Anregungen und Hinweise zur Erarbeitung des Merkblattes sollen an die Bundesgeschäftsstelle der DWA gerichtet werden. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten, sich an die Bundesgeschäftstelle zu wenden:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-126, Fax: 02242 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Erarbeitung des Merkblattes DWA-M 221 "Qualitätskriterien für den Einsatz von Kleinkläranlagen"

Die Betreiber von Kleinkläranlagen müssen sicherstellen, dass ihre Anlagen entsprechend den Zulassungen (gemäß AbwV, allgemeine bauaufsichtliche oder europäische technische Zulassung) betrieben und gewartet werden. Es kommen nur Wartungsfirmen in Frage, die über die geforderte Fachkunde verfügen. Vorgaben zur Erlangung der Fachkunde bestehen jedoch nur vereinzelt. Auch für den Einbau von Kleinkläranlagen oder deren Komponenten existieren derzeit keinerlei Anforderungen an die Qualifikation der ausführenden Firma bzw. deren Mitarbeiter.

Um diese Lücke zu schließen, plant die DWA ein Merkblatt DWA-M 221 "Qualitätskriterien für den Einsatz von Kleinkläranlagen" auf Basis des gleichnamigen Arbeitsberichtes, der im Oktober 2006 veröffentlicht wurde.

Ziele der Erarbeitung sind:
- die Festlegung von Qualitätskriterien für Einbau, Betrieb, Wartung, Instandhaltung und Überwachung von Kleinkläranlagen, DWA-Bundesgeschäftsstelle
- Anforderungen an die rechtlichen und technischen Grundkenntnissen von Personen zu spezifizieren, die Wartungsarbeiten durchführen, DWA-Bundesgeschäftsstelle
- Empfehlungen zur inhaltlichen Gestaltung von Wartungsverträgen zu formulieren. DWA-Bundesgeschäftsstelle

Das Merkblatt richtet sich an Wartungsfirmen für Kleinkläranlagen und Behörden. Die Erarbeitung erfolgt in der DWA-Arbeitsgruppe KA-10.2 "Bau und Betrieb von Kleinkläranlagen" unter der Leitung von Dipl.-Ing. Ralf Hilmer. Mit der Fertigstellung ist Ende 2008 zu rechnen.

Anregungen und Hinweise zur Erarbeitung des Merkblattes sollen an die Bundesgeschäftsstelle der DWA gerichtet werden. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden ebenfalls gebeten, sich an die Bundesgeschäftstelle zu wenden:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Biol. Sabine Thaler
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-142, Fax: 02242 872-135
E-Mail: thaler@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Technische Regel wassergefährdender Stoffe für Jauche, Gülle und Silagesickersäfte

Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben

Auf Initiative des DWA-Fachausschusses IG-6 "Wassergefährdende Stoffe" und mit Unterstützung der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) wird von der DWA eine Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) für JGS-Anlagen erarbeitet, mit der die wasserrechtlichen Anforderungen im Sinne §§ 19 g WHG ff und den VAwS der Bundesländer an JGS-Anlagen konkretisiert werden.

Mit der TRwS 792 "JGS-Anlagen" sollen bundesweit wasserrechtlich einheitliche, grundlegende technische und betriebliche Regelungen für die Errichtung und den Betrieb für JGS-Anlagen sowie die Fremdüberwachung vorgelegt werden. Vorhandene unter-schiedliche technische und organisatorische Lösungen für JGS-Anlagen sollen vereinheitlicht werden und unvollständige Regelungen konkretisiert werden.

Vor dem Hintergrund von spezifischen Regelungen der Bundesländer zu dieser besonderen Anlagenart sowie mit Blick auf die beabsichtigten Änderungen im Umweltgesetzbuch erscheint eine spezielle TRwS sinnvoll und erforderlich. Die TRwS soll als DWA-Arbeitsblatt veröffentlicht werden und damit den Charakter einer allgemein anerkannten Regel der Technik im Sinne von § 19g (3) WHG besitzen. Sie richtet sich insbesondere an Behörden, Anlagenbetreiber, Planer und Sachverständigenorganisationen, die von der Thematik "JGS-Anlagen" berührt sind.

Die Erarbeitung erfolgt durch eine neu einzurichtende DWA-Arbeitsgruppe IG-6.14 "JGS-Anlagen" unter der Leitung von Dipl.-Ing. Klaus Zöller, Thüringer Landesverwaltungsamt, Weimar. Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist für 2010 vorgesehen.

Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Iris Grabowski
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-102, Fax: 02242 872-135
E-Mail: grabowski@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Überarbeitung des Merkblattes ATV-DVWK-M 253 "Automatisierungs- und Leittechnik auf Abwasseranlagen"

Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben

Die technische Entwicklung der Leittechnik, insbesondere auf dem Gebiet der Vernetzung, der IPC-Systeme sowie der sogenannten "smart-Transmitter" erfordert die Überarbeitung des Merkblattes ATV-DVWK-M 253 "Automatisierungs- und Leittechnik auf Abwasseranlagen" aus dem Jahr 1999. Die klassische Gliederung der Leittechnik in Feldebene, Controller als SPS oder IPC auf der Steuerungs- und Automatisierungsebene und schließlich der Leitebene zur Prozessführung und Dokumentation ist durch die Vernetzung auf Basis des Ethernet und die Verlagerung von "Intelligenz" in die Prozessebene abgelöst und systemtechnisch vollständig verändert worden. Die beschriebene Entwicklung macht eine grundlegende Überarbeitung des ATV-DVWK-M 253 erforderlich.

Bei der Überarbeitung sollen u. a. folgende Punkte berücksichtigt werden:
- Beschreibung der neuen technischen Entwicklungen,
- Berücksichtigung der neuen Fassung von DWA-M 207 im Hinblick auf Überschneidungen und das Thema "Netzwerke",
- Ergänzung um Netzwerksysteme, Feldbusse, WLAN und Sicherheitsaspekte bei der Nutzung von Web-Technologien und Gerätebeschreibungssprachen,
- betriebliche Anforderungen und Kostenaspekte, Innovationszyklen und Investitionsschutz, heterogene Systeme im Bereich der Leittechnik.

Das Merkblatt richtet sich an Planer, Betreiber von Kläranlagen und Behörden. Die Bearbeitung erfolgt unter der Federführung des DWA-Fachausschuss KA-13 "Automatisierung von Kläranlagen", der von Dr.-Ing. Joachim Reichert (Viersen) geleitet wird. Der Fachausschuss wird zu diesem Zweck eine eigene Arbeitsgruppe gründen.

Die überarbeitete Merkblattfassung soll Ende 2009 vorliegen. An der Mitarbeit interessierte Fachleute werden gebeten, sich bis Ende März 2008 zu wenden an:

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Biol. Sabine Thaler
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-142, Fax: 02242 872-135
E-Mail: thaler@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Merkblatt DWA-M 149-1 "Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen, Teil 1: Optische Inspektion"

Die optische Inspektion war bisher im Merkblatt ATV-M 143-2 "Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 2: Optische Inspektion" (zuletzt Ausgabe 1999) geregelt. Wesentlicher Gegenstand des Merkblattes waren die Anforderungen an die Durchführung sowie die Beschreibung eines Kodiersystems. Bedingt durch die Veröffentlichung von DIN EN 13508-2 "Zustandserfassung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion" im September 2003 war das Merkblatt ATV-M 143 - Teil 2 zu überarbeiten. Eine Anwendungshilfe zum Kodiersystem nach DIN EN 13508-2 wurde als Teil 2 der neuen Merkblattreihe DWA-M 149 "Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen" im November 2007 veröffentlicht. Das Thema "Optische Inspektion" selbst soll als Teil 1 dieser Reihe veröffentlicht werden, zumal sich auch hinsichtlich der Verfahren zur optischen Inspektion neue Entwicklungen ergeben haben.

Die Erarbeitung des Merkblattes erfolgt durch die Arbeitsgruppe ES 8.1 "Zustandserfassung und -bewertung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden". Sprecher der Arbeitsgruppe ist Dr.-Ing. Martin Keding, Obmann des zuständigen Fachausschusses ES-8 "Zustandserfassung und Sanierung" ist Dr.-Ing. Christian Falk. Der Bearbeitungszeitraum ist bis Dezember 2008 geplant.

Anregungen und Hinweise zur Erarbeitung erbitten wir an die DWA-Bundesgeschäftsstelle zu richten. An der Mitarbeit interessierte Fachleute aus Kommunen, Behörden und Instituten sowie von Seiten der Anwender werden gebeten, sich ebenfalls an die Bundesgeschäftsstelle zu wenden.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-126, 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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Vorhabensbeschreibung: Überarbeitung des Merkblattes ATV-DVWK-M 127-2 und Anpassung an bestehende europäische Berechnungsvorschriften und Normen

 

Die DWA plant die Fortschreibung des Merkblattes ATV-DVWK-M 127-2 "Statische Berechnung zur Sanierung von Abwässerkanälen und -leitungen mit Lining- und Montageverfahren". Dieser Schritt ist aus Sicht der DWA aufgrund neuer europäischer Normen und Berechnungsvorschriften notwendig geworden. In ihnen wurden unter anderem das Sicherheitskonzept sowie die Lastannahmen (EC 1 und DIN-Fachbericht 101:2003), die Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau (DIN 1054:2003) und die Bemessungsverfahren (z. B. EC 2 und DIN 1045-1:2001) neu formuliert.

Die Überarbeitung des Merkblattes erfolgt durch die Arbeitsgruppe ES 5.4 "Statische Berechnung von Abwasserleitungen und -kanälen". Sprecher der Arbeitsgruppe ist Prof. Bernhard Falter, Obmann des zuständigen Fachausschusses ES-5 "Bau" ist Dipl.-Ing. Jörg-Henning Werker. Der Bearbeitungszeitraum ist bis Dezember 2008 geplant.

Anregungen und Hinweise zur Überarbeitung erbitten wir an die DWA-Bundesgeschäftsstelle zu richten. An der Mitarbeit interessierte Fachleute aus Kommunen, Behörden und Instituten sowie von Seiten der Anwender werden gebeten, sich ebenfalls an die Bundesgeschäftsstelle zu wenden.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel.: 02242 872-126, 872-184
E-Mail: berger@dwa.de

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