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26.07.2017 12:34

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Meldungen zur Nutzung von Abwärme

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Juni 2016
Thermische Nutzung des Rheinwassers 
Neckarpark Stuttgart: Wärme aus Abwasser 
Januar 2016
Neues Förderprogramm "Wärmeverbünde" für Abwasser  

 


Thermische Nutzung des Rheinwassers

Im Rahmen der Pilotregion 2000-Watt-Gesellschaft hat das Büro Eicher und Pauli im Auftrag des Amts für Umwelt und Energie das Potenzial der thermischen Nutzung des Rheins untersucht. Die Studie zeigt auf, inwiefern der Rhein als «erneuerbare Energie» zum Erreichen des 2000-Watt-Ziels beitragen kann.
Der Rhein mit seinen grossen Wassermassen, die in Basel vorbeifliessen, ist eine gewaltige erneuerbare Wärmequelle und -senke zugleich. Der langjährige mittlere Abfluss des Rheins in Basel beträgt rund 1‘000 m3/s. Er ist damit mit Abstand der grösste Fluss der Schweiz.

Für punktuelle Kühl- und Heizzwecke wird der Rhein in Basel schon seit Langem genutzt. Allen voran sind es einige Pharmaunternehmen, aber auch das Universitätsspital Basel, die ihn für Kühlzwecke einsetzen.
Noch nicht ermittelt wurde bis anhin, unter welchen Voraussetzungen das Rheinwasser als Wärme- und Kältequelle für die Versorgung der Stadt Basel genutzt werden kann. Mit dieser Frage beschäftigt sich die Studie des Büros Eicher und Pauli, die im Rahmen des Projekts «2000-Watt-Gesellschaft - Pilotregion Basel» im Auftrag des Amts für Umwelt und Energie verfasst wurde. Die Studie beschreibt das Potenzial folgendermassen:
Rein rechnerisch könnte ganz Basel mit dem Rhein beheizt werden. Aber weite Teile des bebauten Stadtgebiets sind heute bereits mit Fernwärme versorgt. Mögliche Versorgungsgebiete für die thermische Nutzung des Rheins sind demnach dort zu finden, wo noch keine Fernwärmeerschliessung stattgefunden hat. Besonders die Quartiere Breite und Wettstein liegen direkt am Ufer des Rheins und kommen für eine bivalente Wärmeversorgung, eine Kombination von Heizen und Kühlen, in Frage.

Auch Neubaugebiete haben Potenzial. Sie enthalten noch kein Fernwärmenetz. Aus wirtschaftlicher Sicht ist eine Wärmeversorgung über Wärmepumpen sinnvoll. Daher ist bei der Erschliessung von Neubaugebieten zu prüfen, ob Grundwasser oder Rheinwasser als Wärmequelle genutzt werden können. Von der Lage am Rhein sind die Gebiete Basel Ost, Klybeckquai- und Westquai-Inseln ideal für eine Rheinwassernutzung.
Die Wirtschaftlichkeit der Wärmeversorgung lässt sich durch den Vergleich des Wärmepreises beurteilen. Dieser wurde anhand von Grobkostenschätzungen ermittelt und liegt leicht über dem IWB-Fernwärmepreis. Die Mehrkosten bewegen sich aber durchaus in einem vertretbaren Rahmen.

Wird mit Rheinwasser geheizt, können die Treibhausgasemissionen reduziert werden. Der Umfang ist abhängig vom Anschlussgrad. Im Idealfall können in den identifizierten Gebieten 76 Prozent der Emissionen eingespart werden, was 34‘000 Tonnen CO2 pro Jahr entspricht.

Die Studie wurde am 26. Januar 2016 veröffentlicht. Sie dient als eine von mehreren Grundlagen für den künftigen Energierichtplan des Kantons Basel-Stadt.

Hinweise:
Projektbeschreibung und Studie auf www.2000-watt.bs.ch
http://www.aue.bs.ch/news/2016-01-26-Thermische-Nutzung-des-Rheinwassers.html
 
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Neckarpark Stuttgart: Wärme aus Abwasser

Abwasser stinkt und ist dreckig - aber es eignet sich zur Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden. Die Energie des städtischen Abwassers wird im neuen Stuttgarter Stadtquartier Neckarpark mittels Rinnenwärmetauscher im Abwasserkanal über ein Niedrigtemperatur-Nahwärmenetz genutzt. Dies ist die Säule des Energiekonzepts für das neue Quartier, das mit energetisch hocheffizienter Bebauung auf der Brachfläche des ehemaligen Güterbahnhofs Bad Cannstatt entsteht.

Als alternative Wärmequelle zur Einsparung fossiler Energieträger ist die Abwasserwärme gerade für Kommunen eine interessante Option, denn sie verfügen über das alleinige Nutzungsrecht des in ihrem Gebiet anfallenden Abwassers. Um die Möglichkeiten zur Nutzung des Abwassers zur Wärme- und Kältegewinnung in Stuttgart bewerten zu können, gab die Stadt eine Studie in Auftrag. Die Analyse der Temperatur im Belebungsbecken des Stuttgarter Hauptklärwerks zeigte, dass selbst bei Kälteperioden die Temperatur mindestens 12°C beträgt. Das Abwasser, das mit mindestens 1.300 Litern pro Sekunde in die Stuttgarter Hauptkläranlage...

http://www.bine.info/publikationen/news/neckarpark-stuttgart-waerme-aus-abwasser/
 
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Neues Förderprogramm "Wärmeverbünde" für Abwasser

Ab sofort können Projekte zur Abwasserwärmenutzung im Rahmen des neuen Programmes "Wärmeverbünde" auf einfache Art gefördert werden. Gesuche beinhalten wenige grundlegende Angaben und werden innerhalb von zwei Wochen durch InfraWatt kostenlos geprüft. Bei positivem Ergebnis kann sogleich ein Fördervertrag mit der Stiftung KliK abgeschlossen werden. Die Förderung wird dadurch planbar.

Welche Anlagen werden gefördert?
• Wärmeverbund mit Abwasserwärme aus Kanal, auf oder nach der Kläranlage.
• Kalte und warme Fernwärme, mono- oder bivalente Heizanlage mit Spitzenkessel
• Wärmeverbund versorgt bestehende, vorgängig fossil beheizte Gebäude

Wie hoch ist die Vergütung?
• Vergütung: 100 Fr. pro Tonne eingespartes CO2 bis 2020 (mit evtl. Verlängerung)
• Fossil erzeugter Wärmeanteil z.B. für Spitzenlast wird nicht vergütet
• Wärmelieferungen an Neubauten werden nicht gefördert

Welche Bedingungen müssen eingehalten werden?
• Wärmeverbund wird neu gebaut, erweitert oder auf Abwärmenutzung umgebaut.
• Wärmeverbund ist nicht wirtschaftlich: Wird im Programm aufgrund der Angaben über die Wärmelieferung in Abhängigkeit der Leitungslänge erbracht
• Das Gesuch wird vor der Auftragsvergabe (Werkvertrag) eingereicht

Wie erhalte ich Fördergelder?
• Für kostenlose Vorprüfung InfraWatt kontaktieren: info@infrawatt.ch
• Unter www.klik.ch Gesuch einreichen
• Bei positivem Ergebnis Vertragsabschluss mit KliK
• Auszahlung aufgrund der jährlich gemessenen Wärmelieferung

Eine Erweiterung des Förderprogrammes auf Wärmeverbünde mit Holzheizungen, Wärmepumpen, Industrieabwärme, KVA-Fernwärme und Netzerweiterungen ist in Bearbeitung.

Information und Beratung: info@infrawatt.ch, Telefon: 052 238 34 34

http://www.infrawatt.ch/de/node/940
VERFASST VON MICHELE VOGELSANGER

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