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Süd-Chemie investiert 60 Mio. Euro in Serienproduktion des Batteriematerials
Lithiumeisenphosphat für automobile Elektroantriebe
Die Süd-Chemie AG, ein weltweit führendes Spezialchemieunternehmen mit Sitz in
München, investiert mehr als 60 Mio. Euro in die Produktion von Lithiumeisenphosphat
(LFP), einem besonders leistungsfähigen Energiespeichermaterial für Batterien, unter
anderem für automobile Elektroantriebe. Der deutsche Konzern baut am neuen Standort
seiner 100-prozentigen kanadischen Tochtergesellschaft Phostech Lithium Inc. in
Candiac/Quebec die erste Anlage zur industriellen Großproduktion von LFP mit einem
eigens entwickelten nasschemischen Herstellungsverfahren. Durch diesen Prozess lässt
sich in konstanter Qualität hochwertiges LFP herstellen.
Die Serienbelieferung wird zunächst mit einem Volumen von 2.500 Tonnen ab 2012
beginnen. Diese Menge ermöglicht die Fertigung von rund 50.000 vollelektrischen PKW
oder bis zu 500.000 hybridbetriebenen PKW pro Jahr. Aufgrund der großen Nachfrage
weitet Süd-Chemie die LFP-Kapazitäten nach dem neuen Verfahren erheblich aus.
Bisher kann Süd-Chemie an seinem Standort in Moosburg bis zu 300 Tonnen LFP pro
Jahr mit diesem Verfahren produzieren.
Das neue von Süd-Chemie entwickelte nasschemische Herstellungsverfahren ermöglicht
die Lieferung von LFP in einer am Markt bislang einzigartigen Qualität und mit
überlegenen Produkteigenschaften. Das LFP der Süd-Chemie kann somit einer neuen -
zugleich leistungsstarken, sicheren, langlebigen und zuverlässigen - Generation von
Lithiumionenbatterien zum Durchbruch in Antrieben von Hybrid- und Elektrofahrzeugen
verhelfen. Verglichen mit anderen Speichermaterialien für Lithiumionenbatterien
zeichnet sich das Süd-Chemie LFP der Marke LIFE Power® neben der hohen
Energiedichte durch überlegene Materialsicherheit, besonders hohe Langlebigkeit, ein
günstiges Herstellungskostenprofil und herausragende Zyklenstabilität, das heißt ein
auch in der Langzeitnutzung stabiles und zuverlässiges Entlade- und Ladeverhalten aus.
Neben Elektroantrieben für Automobile besitzt dieses Speichermaterial großes Potential
in stationären Hochleistungsbatterien, etwa zur Stabilisierung des Stromnetzes oder zur
Speicherung von Photovoltaikstrom. Zudem wird das LFP der Süd-Chemie in Europa,
Asien und Amerika bereits erfolgreich in mobilen Elektrowerkzeugen (Power Tools),
Starterbatterien für PKW und Elektrofahrrädern eingesetzt. Der Süd-Chemie Konzern
besitzt eine hervorragende weltweite Patentsituation bei Herstellung und Verwendung
von LFP in Batterien sowie ein starkes LFP-Schutzrechtsportfolio für das selbst
entwickelte nasschemische Herstellungsverfahren.
PRESSEMITTEILUNG SÜD-CHEMIE AG
Unternehmenskommunikation
Lenbachplatz 6
80333 München
Tel.: 089 5110-250/-247
www.sud-chemie.com
Dr. Günter von Au, Vorstandsvorsitzender der Süd-Chemie AG, kommentierte: „Dies ist
eine Investition von zentraler strategischer Bedeutung für die Süd-Chemie. Unser LFP
wird sich - gerade weil es im Vergleich zu anderen Speichermaterialien nicht nur
leistungsstarke, sondern auch sichere und besonders langlebige Batterien mit
hervorragendem Entlade- und Ladeverhalten ermöglicht - als Speichermaterial für große
Hochleistungsbatterien durchsetzen. Damit wollen wir einen wichtigen Beitrag leisten,
um der Elektromobilität in der Automobilindustrie zum Durchbruch zu verhelfen."
Dr. Hans-Joachim Müller, Mitglied des Vorstands der Süd-Chemie AG, sagte: „Mit dieser
Investition erweitern wir erheblich unsere Produktionskapazitäten in diesem
Zukunftsmarkt und können die stark steigenden Mengenanforderungen unserer
strategischen Kunden aus der Automobil- und Batterieindustrie zuverlässig bedienen.
Mit unserer hervorragenden Patentsituation, unserem selbst entwickelten,
hochqualitativen Herstellungsverfahren und unserer bereits starken Produktmarke LIFE
Power® verfügen wir über eine weltweit exzellente Positionierung im rasant wachsenden
Markt für Batteriematerialien."
Panasonics neues 26,5 GHz Koaxial-Hochfrequenzrelais RV
Panasonic Electric Works erweitert sein Portfolio im Hochfrequenzrelaisbereich um das neue 26,5 GHz RV-Relais.
Der neue und kompakte RV Koaxialschalter, in der Pin Ausführung nur L=15,9 x B=15,9 x H=11,2 mm klein, benötigt nur 15% des Volumens verglichen mit dem RD-Relais.
Das mit einem Wechsler (SPDT = Single Pole Double Throw) ausgestattete Koax-Relais ist mit SMA oder PIN-Anschlüssen verfügbar. Die Schaltleistung des 26,5 GHz Relais beträgt 50W bei 3 GHz. Das sensitive RV-Relais mit Nennspannungen von 4,5V, oder 12V oder 24V hat eine Spulenverlustleistung von nur 700mW und ist neben monostabil (failsafe) auch in 2-spulig bistabiler Ausführung erhältlich. Der Wellenwiderstand des Miniaturschalters beträgt 50 Ohm, hat eine Setz- und Rücksetzzeit von typ. 5ms (max.15ms) und ist einsetzbar bei einer Umgebungstemperatur zwischen -55°C bis +85°C. In der monostabilen Ausführung ist das RV Relais auch mit umgekehrter Kontaktanordnung erhältlich (reverse contact), um variabler im Platinenlayout zu sein.
Mit seinen exzellenten Hochfrequenzeigenschaften, einer Einfügedämpfung von max. 0,3 dB bis 4 GHz und max. 0,7 dB bis 18 GHz und einer Übersprechdämpfung von mind. 70 dB bis 4 GHz und mind. 40 dB bis 18 GHz, ist das kompakte 26,5 GHz RV-Relais perfekt konstruiert für Anwendungen in der Satelliten- und Kommunikationstechnik, der Messtechnik, oder in der Funktechnik. Typische Applikationen sind Rundfunk Relaisstationen, Rundfunkanlagen, oder in der Mobilkommunikation wie Basisstationen von Funktelefonen.
Ansprechpartner:
Panasonic Electric Works Europe AG
E-Mail: info-de@eu.pewg.panasonic.com
ABWASSER.PRAXIS 2010
Ausstellungsfläche erweitert / Kongressprogramm Ende Juli online /
Teilnehmer erhalten bis Mitte September das Frühbucher-Ticket für 28 EUR
OFFENBURG. Am 14. + 15. Oktober 2010 findet die Premiere der ABWASSER.PRAXIS in Offenburg statt. Gemeinsam mit dem Verband zertifizierter Sanierungs-Berater für Entwässerungs-Systeme sowie den Organisatoren des Schwanauer Fremdwassertages hat die Messe Offenburg ein vielseitiges Veranstaltungskonzept entwickelt. Bereits Ende Juni war die geplante Ausstellungsfläche komplett belegt, weshalb eine Erweiterung der Halle durch den Beirat beschlossen wurde.
Die aus Kongress und Fachmesse bestehende Veranstaltung bietet den Fachbesuchern zwei parallel laufende Kongresse, die individuell kombiniert werden können. Integriert in einen der Hauptkongresse findet am 14. Oktober der 5. Schwanauer Fremdwassertag statt. Zudem wird zeitgleich zur ABWASSER.PRAXIS der 11. VSB Beratertag vom Verband zertifizierter Sanierungs-Berater für Entwässerungssysteme in Offenburg veranstaltet.
Das Kongressprogramm gliedert sich in vier Vortragsblöcke:
- Umweltrelevanz einer sicheren Abwasserableitung
- 5. Schwanauer Fremdwassertag
- Kanalnetzmanagement
- Anlagen | Wärmepotenziale | Reinigung
Das detailierte Programm ist ab Ende Juli online unter www.abwasserpraxis.de erhältlich.
Die ABWASSER.PRAXIS richtet sich insbesondere an Ingenieure, Planer & Berater; Wasserwirtschaft & Industrie; Netzbetreiber & Abwasser(zweck)verbände; Kommunen & Verwaltungen; Energieversorger & Stadtwerke; Investoren & Betreiber; Forschung & Wissenschaft
Die Eintrittskarte gilt für den Kongress- sowie Fachmessebesuch der ABWASSER.PRAXIS:
1-Tages-Ticket 28,00 EUR (Frühbucher-Vorteil bis 15. September 2010)
2-Tages-Ticket 48,00 EUR (Frühbucher-Vorteil bis 15. September 2010)
Öffnungszeiten: 14. und 15. Oktober 2010 von 10.00 bis 17.30 Uhr / Veranstaltungsort & Veranstalter: Messe Offenburg, Oberrheinhalle, Schutterwälder Str. 3, 77656 Offenburg, Deutschland.
Das Kongressprogramm sowie die Ausstellerunterlagen können Sie unter www.abwasserpraxis.de anfordern. Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Messe Offenburg unter Tel.(+49) 0781/ 9226 32 oder E-Mail: abwasserpraxis@messeoffenburg.de.
Atlas Copco stellt erstklassige Energieeffizienz von Schraubentechnologie für Druckluftgebläse unter Beweis
TÜV-Zertifikat unterstreicht herausragende Leistung der ZS-Schraubengebläse
Antwerpen (Belgien): Die Einführung von Druckluftgebläsen mit interner statt externer Kompression setzt auf dem Niederdruckmarkt neue Maßstäbe in punkto Energieeffizienz. Dies ist die Hauptschlussfolgerung eines von Atlas Copco Oil-free Air veröffentlichten technischen Whitepapers, das die Unterschiede zwischen der Schraubentechnologie und der herkömmlichen Drehkolbentechnologie der Bauart „Roots" erläutert. Die um durchschnittlich 30 Prozent energieeffizientere Schraubentechnologie kommt im kürzlich vom Hersteller eingeführten vollen Sortiment an ZS-Schraubengebläsen zum Einsatz. Diese Schraubengebläse verbessern die Energieeffizienz in Niederdruckanwendungen und Branchen wie der Abwasseraufbereitung und der pneumatischen Förderung.
„In den letzten 50 Jahren gab es auf dem Markt für Gebläse mit kleinen Volumenströmen keine großen technischen Verbesserungen", so Chris Lybaert, Präsident der Abteilung Oil-free Air von Atlas Copco. „Die einzige erwähnenswerte Entwicklung war die Reduzierung der Pulsationspegel durch die Drehkolbengebläse der Baureihe „Roots". Ein wesentlicher Fortschritt im Bereich der Energieeffizienz stand jedoch noch aus. Atlas Copco gelang dieser Fortschritt durch die Entwicklung des Zwillingsschraubendesigns für Niederdruckgebläse. Dadurch haben wir einen technologischen Vorsprung in diesem Marktsegment erzielt."
Das Sortiment an ZS-Schraubengebläsen verwendet das Konzept der internen Kompression, während die herkömmlichen Drehkolbengebläse der Baureihe „Roots" externe Kompression zur Erzeugung von externem Systemdruck nutzen. Das ausführliche technische Whitepaper belegt, dass bei einem thermodynamischen Ansatz interne Kompression ab mindestens 0,4 bar(e)/5,8 psi(g) effizienter als externe Kompression ist. Durch den Technischen Überwachungs-Verein (TÜV) abgenommene und zertifizierte Tests haben gezeigt, dass das ZS-Modell bei 0,5 bar(e)/7 psig um 23,8 Prozent und bei 0,9 bar(e)/13 psig um 39,7 Prozent energieeffizienter als ein dreiflügeliges Gebläse ist. Das technische Whitepaper, das TÜV-Zertifikat sowie weitere Informationen, Bilder und Filme finden Sie auf http://www.efficiencyblowers.com/.
Atlas Copco ist laut dem Securities Markets Act dazu verpflichtet, die hier enthaltenen Informationen zu veröffentlichen.
Atlas Copco ist ein Industriekonzern mit einer weltweiten Führungsposition in den Segmenten Kompressoren, Bau- und Bergbaugeräte, Elektrowerkzeuge und Montagesysteme. Der Konzern stellt zukunftsfähige Lösungen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen bereit, mit denen Kunden ihre Produktivität erhöhen können. Das 1873 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Stockholm, Schweden, ist weltweit in über 170 Ländern vertreten. Im Jahr 2009 beschäftigte Atlas Copco ca. 30.000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 64 Mrd. SEK (6,0 Mrd. EUR). Weitere Informationen finden Sie unter www.atlascopco.com.
Oil-free Air ist Teil des Geschäftsbereichs Compressor Technique von Atlas Copco. Dieser Bereich entwickelt, produziert und vermarktet weltweit ölfrei verdichtende Kompressoren für die unterschiedlichsten Industriezweige, in denen Druckluftqualität extrem wichtig ist. Weiterhin werden öleingespritzte Kompressoren für weniger kritische Anwendungen angeboten. Der Schwerpunkt liegt auf Systemen zur Luftoptimierung und hochwertigen Druckluftlösungen zur weiteren Steigerung der Kundenproduktivität. Der Hauptsitz für diesen Geschäftsbereich befindet sich in Shanghai, mit wichtigen Produktionsstätten in Belgien, China, Indien und Brasilien.
Volles Haus beim 2. Deutschen Tag der Grundstücksentwässerung
Bis auf den letzten Platz gefüllt war am 5. und 6. Mai 2010 der Goldsaal des Kongresszentrums Westfalenhallen in Dortmund. Die Technische Akademie Hannover e.V. (TAH) und das Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH (IKT) hat-ten unter dem Motto „Grundstücksbearbeitung in Deutschland - quo vadis?" zum zweiten Mal zum Deutschen Tag der Grundstücksentwässerung geladen und die Aktualität dieses Thema lockte mehr als 300 Teilnehmer in die Metropole im Ruhrgebiet. Dieses Jahr wurden den Besuchern zwei Veranstaltungstage mit Informationen, Dis-kussionen und Erfahrungsaustausch geboten. Eine begleitende Ausstellung und der fachliche Austausch beim abendlichen Barbecue rundeten die Veranstaltung ab.
Hochkarätig waren auch die Vorträge: Nach der Eröffnungsrede durch den nordrhein-westfälischen Umweltminister Eckhard Uhlen-berg, sprach ein Vertreter des Bundesumweltmi-nisteriums zum neuen Wasserhaushaltsgesetz. Ihm folgten Vorträge zu den Themenbereichen Rechtliche Anforderungen, Öffentlichkeitsarbeit und Verbraucherschutz. Am zweiten Tag stan-den die Ingenieurbüros und Dienstleister sowie deren Leistungsvermögen im Fokus. Zum Ab-schluss berichteten Vertreter von Wohnungswirt-schaftunternehmen über deren Anforderungspro-file an die Grundstücksentwässerung. Die Vor-träge „Kölner Kommunikationsstrategie ‘Jot för Kölle‘", „Lokalpolitik und Gremien informieren und einbinden" und „Kanal saniert - Keller feucht" fanden bei den Zuhörern besonderes Interesse.
Dr. Igor Borovsky (1. Vorsitzender der TAH) und Roland W. Waniek (Geschäftsführer des IKT) waren sich am Ende einig: im Mai 2011 wird der 3. Deutsche Tag der Grundstücksentwässerung stattfinden.
Instandhaltung von Abwasserkanalsystemen
Strategien, Kosten, Verfahren und Umgang mit Sanierungsmängeln
28. - 29. September 2010 in Heidelberg
Die Sanierung der Entwässerungsnetze der Städte und Gemeinden, einschließlich der priva-ten Abwasserkanäle, ist eine wichtige und nicht zu vernachlässigende Aufgabe, die neben der Betriebssicherheit, der Standsicherheit und der Sicherstellung des Umweltschutzes einen we-sentlichen Beitrag zur Werterhaltung des Kanal-netzes leistet. Das notwendige Investitionsvolu-men für sanierungsbedürftige Kanäle in Deutsch-land wird von diversen Institutionen unabhängig voneinander auf über 50 Milliarden Euro ge-schätzt. Investiert werden allerdings nur 1,6 Milli-arden Euro jährlich (DWA 2003).
Um einen weiteren Verlust der Substanz der Abwasserkanäle zu vermeiden, muss das zur Verfügung stehende und investierte Geld zielge-richtet eingesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist eine detaillierte Planung. Wie man die Wei-chen in der Praxis richtig stellt und wie man zu einer ganzheitlichen Sanierungsstrategie kommt, die Verfahrenswahl korrekt aus dem Sanie-rungskonzept herleitet und die Sanierung selbst vorbereitet, sind die Themenschwerpunkte am ersten Tag der Veranstaltung. Kanalzustandser-fassung und -bewertung, Ausschreibung und Vergabe sowie die neue HOAI 2009 runden das Programm in diesem Teil ab.
Am zweiten Tag bringt das Seminar den Stand der modernen Sanierungstechnik auf den Punkt. Es werden diverse Verfahren aus den Bereichen Reparatur, Renovierung und Erneuerung vorge-stellt. Hierzu gehören auch Techniken für die Sanierung von Schächten und Grundstücksent-wässerungsleitungen. Im letzen Teil der Veran-staltung geht es um den Umgang mit Mängeln der Kanalsanierung. Diese werden zum einen aus der praktischen Sicht dargestellt, wenn es um die Sanierung von Sanierungsmängeln geht. Zum anderen werden diese auch aus der juristi-schen Sicht bei der Abnahme betrachtet, um die Ansprüche des Auftraggebers klären zu können.
Die Veranstaltung wird von einer fachbezogenen Ausstellung begleitet. Interessierte Firmen wer-den gebeten, mit der TAH Kontakt aufzunehmen oder sich unter www.ta-hannover.de/html/
aussteller.html direkt zu informieren und anzu-melden.
Nähere Informationen zur Veranstaltung erteilt
Dr.-Ing. Igor Borovsky,
Technische Akademie Hannover e.V.,
Wöhlerstr. 42,
30163 Hannover,
Telefon: 0511 / 394 33-30,
Fax: 0511 / 394 33-40.
Das Anmeldeformular finden Sie unter www.ta-hannover.de.
Norres: Membranrohrbelüfter aus Polyurethan
Der Schlauchhersteller Norres bringt einen neuen Pre-PUR®-Membranrohrbelüfter aus Polyurethan auf den Markt. Er wird zur intermittierend betriebenen feinblasigen Druckbelüftung (Nitrifikation/ Denitrifikation) und Dauerbelüftung eingesetzt. Das Membranmaterial besitzt nach Angaben des Herstellers eine sehr gute Beständigkeit gegenüber kommunalem Schmutzwasser nach dem Merkblatt DWA-M 115. Dank des „Premium-Polyurethans“ Pre-PUR® weist der neue Membranrohrbelüfter eine hohe Zug- und Reißfestigkeit auf, ist langlebig und stark belastbar. Die hohe Flexibilität und mechanische Festigkeit bei dynamischen Belastungen sorgen für eine höhere Betriebssicherheit, längere Lebensdauer und dadurch bedingt geringere Betriebskosten. Die bisherigen am Markt üblichenRohrbelüfter, so Norres, „bilden im intermittierenden Betrieb in der Regel eine Knickkante, die bei langfristigem Betrieb häufig bedingt durch Dauerknicken eine primäre Schadensursache sein kann.“ Im Schadensfall trete Schlamm ins System ein, durch die defekten und aufgerissenen Belüfter trete ungleich mehr Luft aus als durch die intakten Belüfter. Der Sauerstoffeintrag nehme ab, hierdurch bedingt sinke der Sauerstoffertrag, und die Betriebssicherheit sei nicht mehr gegeben. Norres PRO2AIR Pre- PUR®-Membranrohrbe lüfter haben nach Angaben des Herstellers „eine hervorragende Dauerknickbeständigkeit.“ Im De- Mattia-Test, in Anlehnung an die DIN ISO 132, erreichen PRO2AIR Pre-PUR®- Membranrohr be lüfter eine bis zu vierfach höhere Dauerknickbeständigkeit als andere Materia lien. Die Rohrbelüftermembrane des PRO2AIR ist weichmacherfrei und deswegen dauerhaft elastisch. Ein Verspröden oder Verhärten der Membrane finde nicht statt. Zudem besitzt der neue PRO2AIR aus Premium-Po-lyurethan eine optimierte Schlitzperforation. Das garantiere, so Norres, über den gesamten Regelbereich der Luftbeaufschlagung ein gleichmäßiges Blasenbild und eine hervorragende Sauerstoff-Eintragsleistung.
Norres Schlauchtechnik GmbH & Co. KG
Am Stadthafen 12-18
45881 Gelsenkirchen
Tel. (02 09) 8 00 00-0
Fax 8 00 00-99 99
www.norres-aeration.com
www.norres.com
(nach oben)
Dr. Arnold: MSR-Technik in abwassertechnischen Anlagen
Mit mehr als 130 Teilnehmern aus Ingenieurbüros, von Anlagenbetreibern und Herstellern bzw. Systemintegratoren war die Tagung „Mess- und Regelungstechnik in abwassertechnischen Anlagen" im November 2009 in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehr gut besucht. Die Organisatoren - die VDI/VDE-GMA Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik sowie der DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall - haben eine gute Plattform geschaffen, so dass auch Fachgespräche mit den Teilnehmern, die sich durch ein hohes fachliches Niveau und einen starken Praxisbezug auszeichneten, am Rande der Tagung möglich waren.
Dr. Arnold TUB war mit einem Fachvortrag zum Aufbau eines strukturierten redundanten LAN mit einheitlichem Kommunikationsprotokoll für die Leittechnik der Kläranlage und der Sonderbauwerke eines kommunalen Stadtentwässerungsbetriebes im Themenschwerpunkt Migration und Life-Cycle-Management in der Automatisierungstechnik vertreten. Hier ging es um Anforderungen an Ausfallsicherheit, Datenintegrität und sichere Betriebsweise sowie um effizientes Netzwerkmanagement.
In Zusammenhang damit wurde auf die Empfehlungen des neuen Merkblattes DWA-M 253 zu diesen Punkten verwiesen. Dieses Merkblatt wurde von Dr. Arnold als Obmann der Arbeitsgruppe AG 13.2 gemeinsam mit Fachkollegen aus den Bereichen Planung, Betrieb und Lieferanten neu bearbeitet und erscheint im Frühjahr 2010 als Gelbdruck.
Quelle: http://www.dr-arnold-tub.de/aktuell/dwa-seminar.html
E+H: Neuheiten rund um die Prozessautomatisierung in Ihrer Nähe
Sie haben keine Zeit für einen Messebesuch und möchten gerne unsere Innovationen kennenlernen? Kein Problem, dann kommen wir zu Ihnen. Im Juli ist unser Democar (mobiler Messestand) in Baden-Württemberg unterwegs.
Neben Messgeräten und Automatisierungslösungen stellen wir Ihnen unser Dienstleistungsportfolio und Themen wie Kalibrierung, Energiemonitoring sowie das W@M Life Cycle Management vor. Unsere Ansprechpartner aus dem Vertrieb sind ebenfalls vor Ort und beantworten Ihnen gern Ihre offenen Fragen.
Schauen Sie einfach vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!
• 20.07.2010 in Esslingen
• 21.07.2010 in Sipplingen
• 22.07.2010 in Lindau
• 23.07.2010 in Donaueschingen
Mehr unter:
http://www.de.endress.com
Hach-Lange: Water Contamination Emergencies: monitoring, understanding, acting
Erfahren Sie hier mehr über die internationale Konferenz vom 11.-13. Oktober 2010 in Mülheim an der Ruhr!
Heute möchten wir Ihnen als Sponsor gerne folgende Veranstaltung vorstellen:
International Conference
Water Contamination Emergencies:
monitoring, understanding, acting
Wo?
Aquatorium
RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft
Mülheim an der Ruhr
Wann?
11. - 13. Oktober 2010
Quelle: http://www.hach-lange.de
Mall nimmt eines der modernsten Prüf- und Entwicklungs-zentren Europas in Betrieb
Entwicklungszentrum sichert Vorsprung in der Entwässerungstechnik
Die Mall GmbH in Donaueschingen, die Produkte zum Schutz von Umwelt und Klima an sechs Standorten herstellt und europaweit vertreibt, kann ihre Produkte zukünftig noch besser entwickeln und schneller an den Markt bringen. Die Voraussetzung dafür schafft ein modernes Prüf- und Ent-wicklungszentrum für Abscheider, Regenwasser- und Klär-anlagen, das schon in Betrieb genommen und jetzt im Bei-sein der Regional- und Fachpresse der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Am Standort in Donaueschingen hat das Familienunter-nehmen für insgesamt 1,3 Millionen Euro eines der mo-dernsten Prüf- und Entwicklungszentren in Europa gebaut. „Mall setzt mit dieser automatisierten Prüfstrecke neue Standards in Innovation und Vielfalt", erläuterte Geschäfts-führer Markus Grimm, „damit werden wir unsere Produkte schneller marktreif gestalten und unsere Themenführerschaft bei unseren Spezialprodukten für Entwässerungssys-teme festigen und sogar noch ausbauen!"
Mall setzt Qualitätsmaßstäbe
Der mustergültige Neubau auf dem Betriebsgelände in Do-naueschingen verfügt über eine Prüfstrecke für Abscheider, Kläranlagen und Regenwassersysteme, eine moderne Werkstatt und über ein mit automatisierter Steuerungs- und Messtechnik ausgestattetes Prüflabor. Dort arbeiten seit wenigen Wochen zwei Entwicklungsingenieure, die sich tagtäglich um die Verbesserung und Weiterentwicklung am Markt eingeführter oder die Entwicklung neuer Produkte kümmern. Auf diese Weise festige Mall seinen Vorsprung in der Entwässerungstechnik. Es sei das erklärte Ziel, so Mar-kus Grimm, mit den eigenen Produkten eindeutige Quali-tätsmaßstäbe auf dem Markt zu setzen.
Das Testlabor ermöglicht es Mall, seine Produkte innerhalb kurzer Zeit zum Beispiel auf veränderte Vorschriften im Umweltschutz oder das aktuell novellierte Wasserhaus-haltsgesetz ein- oder umzustellen. Diese Testergebnisse werden von der Landesgewerbeanstalt Bayern in Würzburg geprüft und, soweit erforderlich, dem Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) in Berlin zur Zulassung vorgelegt.
Aktuelle Neuentwicklungen
Die Mall GmbH verknüpft die Inbetriebnahme des muster-gültigen Prüf- und Entwicklungszentrums mit dem Start ei-ner Qualitäts- und Produktoffensive. Es ist das erklärte Ziel, die Entwicklungspotenziale und Produktivität des Unter-nehmens und seiner Mitarbeiter durch die leistungsfähige Anlage noch besser auszuschöpfen. In der Pipeline des Prüfzentrums befinden sich aktuell die Neuentwicklungen eines Hochleistungsabscheiders und einer Anlage zur Be-handlung von Regenwasser. Auf der neuen Prüfstrecke können Belastungstests für Entwässerungsanlagen mit ei-ner Reinigungsleistung von bis zu 200 Litern pro Sekunde unter realistischen Bedingungen durchgeführt werden.
Immer häufiger müssen Hersteller von Spezialprodukten für Entwässerungssysteme den Nachweis liefern, dass ihre Produkte die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Ver-schärfte Auflagen enthält auch das novellierte Wasserhaus-haltsgesetz, das Industrie- und Gewerbebetrieben sowie Kommunen vorschreibt, Regenwasser nicht mehr in den Kanal einzuleiten, sondern gereinigt vor Ort im Boden zu versickern. Aus diesem Grund entwickelt Mall derzeit eine zweistufige Anlage zur Behandlung von Regenwasser, die über 90 Prozent der Schadstoffe zurückhält und so die ge-setzliche Norm von 80 Prozent deutlich übertrifft. „Ich be-grüße es, dass immer mehr Produkte vom DIBt zugelassen werden müssen", erklärte Markus Grimm, „auf diese Weise werden einheitliche Qualitätsstandards festgeschrieben."
Mall breit aufgestellt
Die Mall GmbH bietet bereits seit vielen Jahren eine breite und langlebige Produktpalette zum Schutz von Umwelt und Klima. Schwerpunkte bilden der Pumpen- und Anlagenbau, Abscheider für Fette und Öle, Kläranlagen, solare Puffer-speicher, Behälter für Regenwasser, Hackschnitzel und Pellets sowie Entwässerungsanlagen u.a. für Flughäfen, Parkplätze oder Neubaugebiete. Mall unterhält Produktions-standorte in Donaueschingen, Haslach, Ettlingen, Nottuln, Coswig und in Ungarn. Vertriebsniederlassungen bestehen in der Schweiz, in Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Dänemark, Polen, Schweden, Kroatien sowie in den Bene-luxstaaten. Rund 440 Mitarbeiter erwirtschafteten 2009 ei-nen Umsatz von 55 Millionen Euro.
Hüfinger Straße 39-45
78166 Donaueschingen
Deutschland
www.mall.info
(nach oben)
KUHN: KLÄRANLAGE GROßZIMMERN
Umfangreiche Umbaumaßnahmen auf der Kläranlage Großzimmern im Landkreis Darmstadt-Dieburg neigen sich dem Ende entgegen.
Gleich zwei völlig verschiedene Gewerke wurden zeitgleich von der Firma KUHN umgesetzt. Dabei haben wir erneut bewiesen, dass unsere Kunden sich auf unsere Kernkompetenz als Anlagenbauer sowie als erfahrener Maschinenbauer verlassen kann.
Zum Einen wurde die mechanische Schlammeindickung erneuert. Die in die Jahre gekommenen Eindickerzentrifugen wurden durch moderne, leistungsstarke Aggregate ersetzt. Die zum Betrieb notwendigen Nebenaggregate wie Zufuhrpumpen, Flockungsmittel-Aufbereitungsanlagen und Armaturen wurden ebenfalls erneuert. Insbesondere wurden Schwächen der alten Anlage in die Neuplanung mit einbezogen, so dass die von KUHN gebauten Fördereinrichtungen vom Typ KSF zum Abtransport des getrockneten Schlammes zur vollsten Zufriedenheit funktionieren. Neben dem Abtransport des Schlammes in eine eigens dafür gebaute Schlammlagerhalle zur Lagerung und Nachtrocknung, kann der Schlamm - auch durch geschickte Anordnung von Zwischenabwurfmöglichkeiten -direkt in Transportfahrzeuge abgeworfen werden.
Der komplette Umbau wurde auch elektro- und steuerungstechnisch von uns umgesetzt. Alle Schaltschränke wurden mit modernsten Kommunikationsmöglichkeiten und Prozessvisualisierung ausgestattet. Auch hier zeigte sich, dass die Philosophie „alles aus einer Hand" dem Kunden große Vorteile bringt.
Zum Anderen wurde auch die Maschine zur mechanischen Reinigung durch eine neue ersetzt. Da ein für die vorhandene Zulaufmenge sehr schmales Gerinne besteht, konnte ein Filterstufenrechen vom Typ KSR-S besonders punkten. Die extra schmal ausgeführten Seitenwangen dieses Rechentyps lassen viel Platz für die wirksame Filterfläche übrig. Damit wird es möglich, auch noch in kleinsten Gerinnen die bewährte Filterstufentechnik anzuwenden - und dies bei besonders niedrigen Anstauhöhen.
Der vorgeschaltete Rechen KSR-S arbeitet in die von KUHN unverwüstlich gebaute Rechengutwaschpresse vom Typ KWP. Mit hervorragender Waschleistung und gigantischen Presskräften ist diese Maschine als zuverlässigste Waschpresse weithin bekannt. Viele Billigprodukte, auch namhafter Hersteller, können nicht annähernd dauerhaft Gleiches leisten, wie Vergleichsversuche eindeutig bewiesen haben. Auch die Steuerung wurde im Hause KUHN gebaut, denn keiner kennt seine Maschinen besser als der Hersteller selbst.
Wir danken dem Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Groß-Zimmern für das entgegengebrachte Vertrauen und die getroffene Entscheidung.
Quelle: http://www.kuhn-gmbh.de/de/aktuelles.html
100µ-Ampere zuverlässig schalten
100µ-Ampere zuverlässig schalten., das garantiert Panasonic Electric Works mit den neuen AEQ Schaltern. Vor allem Anwendungen, die einen minimalen Stromverbrauch voraussetzen, profitieren von den energieeffizienten Eigenschaften der AEQ-Serie.
Die AEQ-Serie ist derzeit konkurrenzlos und bietet den Anwendern die Möglichkeit zu einem ökologischen Design und einem entscheidenden technischen Vorsprung.
Kleinste Ströme sicher und zuverlässig schalten, erfordert höchste Ansprüche an die Kontaktstruktur und das Kontaktmaterial. Die hierfür optimierte AEQ Serie garantiert zuverlässiges Schalten von Leistungen zwischen 100µA / 3VDC und 100mA / 30VDC. Das innovative Schleifkontaktsystem gewährleistet ein prell- und hysteresefreies Schaltverhalten und ist ideal für die direkte Signalerfassung durch einen Mikrocontroller. Unterschiedliche Betätiger und ein langer Nachlaufweg (2,2mm am NO-Kontakt und 2,5mm am NC-Kontakt) bieten die Möglichkeit, Toleranzen bereits im Design-In auszugleichen.
Ansprechpartner:
Panasonic Electric Works Europe AG
E-Mail: info-de@eu.pewg.panasonic.com
HydroDat: Prozessleitsystem
Prozessleitsystem-Software zur Prozessführung, Prozessüberwachung und Protokollierung. Das SCADA-Paket für die Wasserwirtschaft - Leittechnik aus einem Guss
Durch kontinuierliche Weiterentwicklung und konsequente Ausrichtung des Systems auf die Anwendung haben wir mit HydroDat V8 eine innovative Standard-Software entwickelt. Der stetige Dialog des Entwicklungsteams mit unseren Bauingenieuren, Verfahrenstechnikern und Betreibern wasser- und energiewirtschaftlicher Anlagen hat der Software seinen praxisnahen Stempel aufgedrückt. Um den steigenden Anforderungen der Betreiber Rechnung zu tragen, wird die Funktionalität des bewährten und verbreiteten Software-Pakets HydroDat V8 ständig erweitert, ohne die anerkannt einfache Bedienung zu beeinträchtigen. Dabei sind innovative Technologien für uns eine elementare Säule jeder Produktstrategie. So werden hochverfügbare Serversysteme konzipiert oder per HydroDat WebNavigator die einfache uneingeschränkte Bedienung des Prozessleitsystems über das Internet gewährleistet.
HydroDat V8 - offen für Standards
Systemoffenheit ist eines der wesentlichen Kriterien eines Softwareproduktes. So ermöglichen die integrierten Schnittstellen eine nahtlose Kommunikation mit der Office-Welt zur Betriebsdatenprotokollierung. Weiterhin kann KANiO als integraler Bestandteil des Prozessleitsystems genutzt werden. Zur Ankopplung an den realen Prozess stehen eine Vielzahl von Treibern und Standardschnittstellen zur Verfügung. HydroDat V8 unterstützt neben den Fernwirkprotokollen nach IEC 60870-5-10x alle führenden Feldbusse, alle gängigen Automatisierungssysteme und die OPC-Technologie. Die nahtlose Integration des HST TeleMatic-Systems ermöglicht eine durchgängige Projektierung mit Unterstützung des weltweiten SPS-Programmierstandards IEC 61131.
Dank der absolut modularen Architektur passt sich HydroDat den gestellten Anforderungen an. Egal, ob es um die reine Vor-Ort-Bedienung eines lokalen Anlagenteils oder die Überwachung eines komplexen Netzes von verteilten Einrichtungen geht: HydroDat V8 ist sehr gut skalierbar und damit immer die passende wirtschaftliche Lösung.
Quelle: http://www.hydrodat.de/
(nach oben)
MAXX: Sondergerät Steuerung mit Datenspeicher, Web Interface für automatischem Datenabruf, Probenehmer mit pneumatischem Dosiersystem
Aufgabenstellung:
Kunde wollte ein Gerät das hinsichtlich Aufbau, verwendeter Komponenten und Software exakt seinen Anforderungen entspricht und das über Webinterface in einem Netzwerk verwaltet werden kann.
Weitere Informationen zur Sonderlösung unter:
http://www.maxx-proben.de/deutsch/Aktuelles.htm
Panasonics neue AQ-A Solid State Relais
Moderne Relais sind durch ihre Zuverlässigkeit, ihre reduzierte Größe und Verlustleistung allen Kritikern zum Trotz noch immer erste Wahl für das Schalten von Lasten. Wenn es aber auf die Anzahl der Schaltspiele ankommt, sind die Solid State Relais aus den aktuellen Designs nicht mehr wegzudenken.
Ergänzend zu der breiten Produktpalette elektromechanischer Relais, baut Panasonic Electric Works das Portfolio an Halbleiter-Relais kontinuierlich weiter aus.
Das neue AQ-A Solid State Relais eignet sich durch den Triac-Ausgangsschalter als Nullpunktschalter oder auch als Momentwertschalter für das Schalten von Netzspannungen mit Strömen von 15A, 25A und 40A. So lassen sich Lasten wie Heizungen, Motoren, Lüfter oder auch Lampen optimal steuern. Durch den breiten Ansteuerspannungsbereich (4-32 VDC) wird dem Entwickler mehr Freiraum beim Design eingeräumt. Dabei glänzt das neue AQ-A durch eine geringe Ansteuerleistung, eine hohe Ein- und Ausgangs-Isolationsspannung von 4000V und einer nahezu unbegrenzten Anzahl der Schaltspiele.
Das AQ-A wird in einem "hockey puck" Gehäuse mit einer Gehäusehöhe von nur 25mm angeboten. Standardmäßig wird die neue Serie mit einem integriertem Varistor für den Überspannungsschutz sowie einer Indikations-LED geliefert.
Auf Anfrage sind auch weite Zusatzfunktionen verfügbar.
Ansprechpartner:
Panasonic Electric Works Europe AG
Presseabteilung
E-Mail: info-de@eu.pewg.panasonic.com
REMONDIS Aqua: Abwasserreinigung und saubere Energie für Valensina
Bau und Betrieb einer Abwasservorbehandlungsanlage mit Energierückgewinnung
Lünen. Die REMONDIS Aqua GmbH & Co. KG hat aktuell im Bereich des Abwassermanagements von der Valensina-Gruppe einen Auftrag zum Bau und Betrieb einer anaeroben Abwasservorbehandlungsanlage erhalten. Mit der hochmodernen Anlage wird Energie in Form von Biogas aus dem Abwasser zurückgewonnen und in der Produktion wieder eingesetzt.
Das Unternehmen Valensina GmbH mit Hauptsitz in Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen, produziert und vertreibt ein breites Sortiment alkoholfreier Getränke, das alle Segmente dieses Marktes abdeckt, darunter die bekannten Premium-Fruchtsaftmarken "Valensina" und "Hitchcock", die Kult-Kindergetränkemarke "Dreh + Trink" sowie die Marke "Donath" aus der ältesten Saftkelterei Deutschlands.
Am Standort Mönchengladbach produziert die Valensina-Tochter FSP Frischsaft FRISCHE Produktions GmbH hochwertige kühlpflichtige Fruchtsäfte und Premium-Smoothies der Marke Valensina. Aufgrund des stetigen Wachstums wurde mit der Steigerung der Produktionskapazität auch eine Neukonzeption der Abwasserbehandlung erforderlich.
Für die Sicherstellung einer ressourcenschonenden Abwasserbehandlung kommt zukünftig ein hochentwickeltes Verfahren der REMONDIS Aqua zur anaeroben Abwasserbehandlung zum Einsatz: der RE2ENERGY®-Prozess gewährleistet eine hohe Reinigungseffizienz bei optimaler energetischer Verwertung der im Abwasser enthaltenen Inhaltsstoffe. Das im Reinigungsprozess gewonnene Biogas ist eine "erneuerbare Energie" und substituiert in der Produktion zur Dampferzeugung eingesetztes Erdgas. Auf diese Weise kann eine signifikante CO2-Einsparung für FSP realisiert werden.
"Das RE2ENERGY®-Verfahren sichert durch die Rückgewinnung von Energie aus dem Abwasser die Nachhaltigkeit der Abwasserreinigung auf höchstem Niveau und entspricht damit voll den Anforderungen der Valensina-Gruppe an Qualität und Ressourceneffizienz in der Produktion", erläutert der REMONDIS-Projektleiter Dr. Matthias Krüger.
Das neuerliche Projekt aus dem Fruchtsaftbereich unterstreicht die Kompetenz und die umfangreichen Erfahrungen der REMONDIS Aqua in der Lebensmittelindustrie. So hat man bereits 2006 mit dem Bau und Betrieb einer Anlage für die WILD-Gruppe, die in der Orangenregion Valencia Fruchtsäfte und Konzentrate herstellt, erfolgreich die Energiegewinnung im Rahmen der Abwasserreinigung umgesetzt.
"Dieser Auftrag ist ein weiterer Schritt zum Ausbau unserer Marktposition als führender Anbieter von innovativen Contracting-Modellen im industriellen Wassermanagement mit Lösungen für alle abwasserrelevanten Branchen" sagt Vertriebsleiter Gerhard Simon.
Für Ihre Leistungen im internationalen Wassermarkt wurde REMONDIS Aqua erst kürzlich in Paris als eine von vier "Water Companies of the Year" vom renommierten Branchenmagazin "GWI - Global Water Intelligence" ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen einer feierlichen Gala in der französischen Hauptstadt von Königin Nūr al-Hussain von Jordanien an Dr. Lars Meierling von REMONDIS Aqua überreicht.
Weitere Informationen:
REMONDIS AG & Co. KG
Michael Schneider
Marketing & Unternehmenskommunikation
Brunnenstraße 138, 44536 Lünen
Telefon: +49(0)2306/106-515; Telefax: +49(0)2306/106-530
Internet: www.remondis.de,
E-Mail: michael.schneider@remondis.de
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Stebatec: Durchflussmessen von Wasser bis Abwasser
Bislang lag unser Spezialgebiet im Bereich Abwasser. Ab sofort messen wir auch in anderen Einsatzbereichen, wo Wasser fliesst. In Flüssen, Kanälen, Rohrleitungen, sowohl in der Wasserversorgung und Wasserkraft sowie auch weiterhin im Abwasser.
"Akustische Durchflussmessung" von HydroVision ab sofort in der Schweiz exklusiv bei STEBATEC.
Mehr:
http://www.stebatec.ch/news.php?detail=1&id=1275948000
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SW Umwelttechnik - Auftragseingang: Erste Projekte in Bulgarien und Moldawien
Neue Aufträge im Wert von über 2 Mio. €: Abwasserprojekt mit SW Großrohren als Startschuss in Bulgarien, erster Infrastrukturauftrag in Moldawien. Guter Auftragseingang bei Hochbauprojekten in Ungarn und nachhaltiges Wohnbauprojekt in Österreich.
Bulgarien
Mit Hilfe von EU Förderprogrammen wird in Rousse ein neues Kanalisationsnetz bestehend aus Abwasserkanal und Kläranlage errichtet, welches in Zukunft die Abwässer von rund 240.000 Menschen transportieren und reinigen wird. SW Umwelttechnik liefert 400 Stahlbetonrohre mit einem Durchmesser von 2 Metern. Der Gesamtwert des Auftrages beläuft sich auf 250.000 Euro.
Moldawien
Auch aus Moldawien kann der erste Lieferauftrag gemeldet werden. Für einen automotiv- Zuliefererbetrieb wird eine Produktionshalle errichtet. SW Umwelttechnik liefert Stützen, Träger, isolierte Wandelemente, Binder sowie Köcherhalsfundamente. Baubeginn ist Mitte Juni, abgeschlossen wird das Projekt bis Mitte Juli sein. Der Auftragswert beläuft sich auf 130.000 Euro.
Ungarn
Im Logistikpark Budapest errichtet SW ein Lagergebäude mit einer Grundfläche von ca. 18.000 m². Die Vertragssumme beläuft sich auf 700.000 Euro, die Bauarbeiten sind von Mitte Juni bis Ende Juli 2010 geplant.
In die nordostungarische Stadt Miskolc liefert SW Betonelemente zur Errichtung eines Bürogebäudes mit einer Grundfläche von 7.000 m². Die Auftragssumme beläuft sich auf über 300.000 Euro. Die Bauarbeiten beginnen im August 2010.
Österreich
In Villach wird eine barrierefreie Wohnanlage mit 72 Wohnungen errichtet. Der Einsatz der verwendeten Holzbetonmantelsteine ist nicht nur umweltfreundlich, sondern entspricht mit seiner Wirtschaftlichkeit und der sozialen Verträglichkeit des Gebäudes vollständig dem von der EU geforderten Prinzip der Nachhaltigkeit. Baubeginn ist im Juni 2010, der Vertragswert ist 142.000 Euro.
Rückfragehinweis:
DI Dr. Bernd Wolschner
Vorstand der SW Umwelttechnik
Tel:
+43/ (0) 463/ 32 109 - 200
Fax:
+43/ (0) 463/ 32 109 - 295
MMag. Michaela Werbitsch
Endress+Hauser: Schwankende Methananteile sind für den Proline t-mass 65 kein Problem
Die exakte Messung von Bio- und Faulgas gestaltet sich aufgrund der schwankenden Zusammensetzung der Bestandteile als sehr schwierig. So bewirkt eine Änderung des Methananteils im Gas eine Änderung in der Wärmeableiteigenschaft. Bei herkömmlichen thermischen Durchflussmessgeräten führt dies zu einem zusätzlichen Messfehler. Der Proline t-mass 65 jedoch verfügt über einen Stromeingang, der den Methananteil einliest. Dies ermöglicht eine dynamische Anpassung und Verarbeitung des Methananteils im Gerät und somit eine exakte Durchflussmessung von Bio- und Faulgas.Mehr:
http://www.de.endress.comEndress + Hauser: Neuer Multiparameter- Messumformer
Trend ist es, immer weiter die für den Betrieb von Abwasseranlagen entscheidenden Parameter direkt im Prozess mit wartungsarmen und robusten Sensoren zu erfassen. Mit dem neuen Vierdraht- Messumformer Liquiline CM442 von Endress_Hauser ist man diesem Kerngedanken gefolgt, und bietet dem Anwender ein hohes Maß an Flexibilität für den Einsatz der Sensoren bei gleichzeitig einfacher Bedienung. Der Liquiline CM442 kann bis zu acht für den Betrieb entscheidende Parameter messen: pH, Redox, Leitfähigkeit, Trübung, Nitrat, Sauerstoff, so wie zukünftig Ammonium und Chlor. Zunächst sind zwei Sensoren in beliebiger Kombination anschließbar. Bei späteren individuellen Erweiterungen des Messumformers können bis zu acht Sensoren nach kundenspezifischen Bedürfnissen konfiguriert und betrieben werden. Erweiterung und Funktionswechsel sind einfach: Die intelligente Software erkennt die standardisierten Module und deren Funktionalität automatisch. Die Grundlage der Kommunikation zwischen dem Messumformer und den Sensoren ist das weit verbreitete geöffnete Memosens- Protokoll. Dies ermöglicht auch, dass Sensoren automatisch erkannt und die dazugehörige Software geladen werden. Selbst Parameterwechsel im laufenden Betrieb können realisiert werden. Es müssen nur noch die wenigen, prozessspezifischen Einstellungen vorgenomNeuer Multiparameter- Messumformer Trend ist es, immer weiter die für den Betrieb von Abwasseranlagen entscheidenden Parameter direkt im Prozess mit wartungsarmen und robusten Sensoren zu erfassen. Mit dem neuen Vierdraht- Messumformer Liquiline CM442 von Endress_Hauser ist man diesem Kerngedanken gefolgt, und bietet dem Anwender ein hohes Maß an Flexibilität für den Einsatz der Sensoren bei gleichzeitig einfacher Bedienung. Der Liquiline CM442 kann bis zu acht für den Betrieb entscheidende Parameter messen: pH, Redox, Leitfähigkeit, Trübung, Nitrat, Sauerstoff, so wie zukünftig Ammonium und Chlor. Zunächst sind zwei Sensoren in beliebiger Kombination anschließbar. Bei späteren individuellen Erweiterungen des Messumformers können bis zu acht Sensoren nach kundenspezifischen Bedürfnissen konfiguriert und betrieben werden. Erweiterung und Funktionswechsel sind einfach: Die intelligente Software erkennt die standardisierten Module und deren Funktionalität automatisch. Die Grundlage der Kommunikation zwischen dem Messumformer und den Sensoren ist das weit verbreitete geöffnete Memosens- Protokoll. Dies ermöglicht auch, dass Sensoren automatisch erkannt und die dazugehörige Software geladen werden. Selbst Parameterwechsel im laufenden Betrieb können realisiert werden. Es müssen nur noch die wenigen, prozessspezifischen Einstellungen vorgenommen werden, und die Messung läuft, so Endress_Hauser. Installations- und Inbetriebnahmefehler seien dadurch „nahezu ausgeschlossen.“ Der Liquiline CM442 verfügt über ein kontraststarkes, transflektives und hintergrundbeleuchtetes Display. Die große Messwertanzeige, Klartext-Darstellung und ein im Fehlerfall rot leuchtendes Display sorgen für hohe Prozesssicherheit. Der aus anderen Messumformern bewährte Navigator-Knopf gewährleistet, in Verbindung mit der gut strukturierten Software, eine schnelle und intuitive Bedienung des neuen Messumformers. Die vier Softkeys erlauben Schnellzugriffe auf die wichtigsten Untermenüs. Die optionale SD-Karte gestattet sowohl ein einfaches Backup der Geräteparametrierung als auch die Übertragung kundenspezifischer Parametrierung auf andere Geräte. Zukünftige Erweiterungen, zum Beispiel neue Parameter, können unkompliziert per E-Mail oder SD-Karte auf das Gerät aufgespielt werden.
Endress + Hauser
Messtechnik GmbH + Co. KG
79576 Weil am Rhein
Tel. (0 76 21) 975-01,
Fax 975-555
E-Mail: info@de.endress.com
ATZ: Energie aus Biertreber
Projektpartner zu Gast am ATZ Entwicklungszentrum
Am 31.05.2010 fand im Forschungsvorhaben „Optimierte energetische Nutzung eines nassen Abfalls (Biertreber) durch Kombination biologischer, mechanischer und thermischer Verfahren" (FKZ 03KB038) gefördert im Rahmen der BMU-Klimaschutzinitiative „Energetische Biomassenutzung" ein Arbeitstreffen der beteiligten Projektpartner statt. Hierzu fanden sich Mitarbeiter der Firma Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH, GEA Brewery Systems GmbH und der TU München am ATZ Entwicklungszentrum ein. Im Fokus stand die praktische Durchführung von Entwässerungsversuchen unter der Zielsetzung einer weiteren Optimierung der Schneckenpresse zur mechanischen Reduktion des Wassergehalts. Zudem wurden die bisherigen Versuchsergebnisse vorgestellt und die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Im Anschluss an das Arbeitsgespräch nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zu einem Rundgang durch die Technika des ATZ Entwicklungszentrums.
Quelle: http://www.atz.de
Dr. Arnold : Zukunftsweisendes Projekt
Dr. Arnold Technische Unternehmensberatung GmbH hat für die Verbandsgemeindewerke Kröv-Bausendorf - an der Mosel und ihren Seitentälern gelegen - erstmals ein GPRS-gestütztes Überwachungssystem realisiert, bei dem drei verschiedene Service-Provider und Funk-DSL-Technologie für die Leittechnik in einem einheitlichen System zusammengeführt sind. Hierdurch konnten 30 Unterstationen im Kanalnetz und in der Trinkwasserversorgung trotz schlechter Funkausleuchtung in das GPRS-Netz integriert und ausgelagerte Arbeitsplätze versorgt werden, obwohl Draht-gebundene DSL-Anschlüsse nicht verfügbar waren.
Das neue System ersetzt die Telefonwählnetz-gestützte Fernwirktechnik Siemens SINAUT ST 1 und nutzt weiterhin die vorhandene Hardware Siemens S5-100 in den Unterstationen. Die Prozesswerte aus den S5-100-Stationen der lokalen Automatisierung werden in den web-Connector der Firma Baade ausgelesen und per GPRS kontinuierlich an die Leitstellenzentrale übertragen. In der Zentrale
wurde die Leitstellensoftware iFIX der GE-Fanuc mit dem Berichtssystem ACRON eingesetzt, zusammen mit dem Baade M2M-Manager zur Kommunikationssteuerung zu den Unterstationen. Zwei außenliegende Arbeitsplätze in einem Klärwerk und in der Verwaltung sind über Satelliten-DSL an die Zentrale angeschlossen.
Durch die weitgehende Nutzung der vorhandenen Hardware in den Unterstationen ergaben sich Kosten- und Zeiteinsparungen bei der Migration durch Vereinfachungen bei Test und Inbetriebnahme sowie eine vereinfachte Generierung.
Trotz der ungünstigen topografischen Verhältnisse konnte durch die Kombination unterschiedlicher Service-Provider (mit unterschiedlichen SIM-Karten) eine flächendeckende Erreichbarkeit der Unterstationen mit einem einheitlichen GPRS-gestützten Fernwirk-Kommunikationssystem erreicht werden.
Quelle: http://www.dr-arnold-tub.de/aktuell/zukunftsweisendes-projekt.html
Vogelsang: Biogas-Seminare erfreuen sich auch weiterhin großer Beliebtheit
Nachdem Ende Mai ein erfolgreiches Biogas-Seminar im Süden Deutschlands zu Ende ging , folgten zahlreiche nationale und internationale Gäste der Einladung zum Biogas-Seminar Nord am 02. Juni im Hause Vogelsang.
Um die Effizienzsteigerung und Betriebskostensenkung ging es in dem Seminar. So wurden in anschaulichen Präsentationen die Möglichkeiten der Effizienzsteigerung bei einem optimierten Einsatz von Vogelsang Pump- und Zerkleinerungstechnik gezeigt.
Die Ergebnisse des EU-Forschungsprojekt EU-AGRO Biogas waren ein weiteres Thema. Die Gasausbeute lässt sich um 15% steigern, wenn die Ko-Fermente gut angemaischt und aufbereitet eingebracht werden.
Ausserdem wurde das neue BioCrack-System vorgestellt. Bis zu 18% höhere Gaserträge erzielt dieses Desintegrations-System, welches relativ einfach nachgerüstet werden kann.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es dann auf verschiedene Biogasanlagen, wo die Geräte im Einsatz gezeigt wurden.
Quelle: http://www.vogelsang-gmbh.com/Vogelsang+Aktuell/News/internationale+Biogas_Seminare+im+Hause+Vogelsang-p-14511.html
Wehrle: Kantabrien Auftrag für größte Sickerwasserbehandlungsanlage
Im März 2010 wurde die WEHRLE Umwelt GmbH von der Firma OLIME mit der Errichtung einer Sickerwasserbehandlungsanlage in Nordspanien beauftragt; das zu behandelnde Abwasser stammt aus einer Mülldeponie in der Nähe von Meruelo (Kantabrien, Spanien).
Die Betreibergesellschaft OLIME, welche aus der kantabrischen Entsorgungs-
firma OXITAL hervorgegangen ist, wurde mit Umbau, Betrieb und Wartung der Sickerwasserbehandlungsanlage beauftragt, nachdem OXITAL die öffentliche Ausschreibung von MARE (Medio Ambiente, Agua, Residuos y Energía de Cantabria, S.A.) gewinnen konnte.
Die WEHRLE-Anlage wird auf dem Gelände einer Altanlage stehen, von der lediglich das Betonbecken nach Umbau weiter genutzt wird. Aufgrund der großen Niederschlagsmengen in dieser regenreichen Region ist die Anlage für ein maximales Abwasseraufkommen von 850 m³/d ausgelegt; die erwarteten Zulaufkonzentrationen liegen bei einem CSB von 5.000 mg/l sowie einem Wert für Ammoniumstickstoff von 2.000 mg/l.
Hierfür wird eine Behandlungsanlage nach dem BIOMEMBRAT®-Verfahren konzipiert, bei der die Biomasse mittels externer Ultrafiltrationsmembranen abgetrennt wird.
Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2010 vorgesehen.
Autor / Quelle:
http://www.wehrle-umwelt.com/dynasite.cfm?dsmid=8746&dspaid=49011
Dr. Torben Blume / Dr. Ángel Cambiella
Yokogawa: Neuer differenzieller pH-Sensor garantiert Langlebigkeit und Stabilität dank hermetisch verschlossener Referenzzelle.
SC24: verschmutzungsfreier Kombi-pH-Sensor für zuverlässige, wartungsarme Prozessmessungen
von pH/ORP-Regelungen
Bei dem neuen Yokogawa SC24 handelt es sich um einen differenziellen Kombi-pH-Sensor,
der speziell zur Inline-Prozesskontrolle für Anwendungen mit aggressiven und stark
verschmutzten Lösungen, z.B. Salzsole, im Rahmen der Chlorproduktion entwickelt wurde.
Die neue SC24 verfügt über eine Glas-Referenzzelle, die absolute Messstabilität liefert,
verschmutzungsresistent und zudem nahezu wartungsfrei ist.
pH-Messungen von Salzlsolen sind bei unterschiedlichsten Anwendungen von
Elektrolyseprozessen bis hin zur Käseherstellung erforderlich und Parameter wie
Messgenauigkeit die und Langlebigkeit stellen seit jeher große Herausforderungen an die
Sensoren. Die hierbei auftretenden Probleme stehen meist in Zusammenhang mit der
Nutzung einer herkömmlichen Referenzzelle mit einem porösen Diaphragma. und werden
durch von einer Kombination aus hohem Diffusionspotenzial an der Referenzstelle, hohen
Temperaturen bei Prozessen in Verbindung mit chlorhaltiger Salzlösung und hohen
Erdströmen in der pH-Sensorschaltung verursacht.
Der differenzielle pH-Sensor SC24 ist mit einer hermetisch verschlossenen gläsernen
Referenzzelle ausgestattet, ohne poröses Diaphragma. Der Prozess läuft ganz ohne
Kontakt mit Elektrolyten ab, so dass der Sensor keinerlei Diffusionspotentialen ausgesetzt
ist. Das Ergebnis ist ein stabiler linearer Spannungsausgang über eine typische
Bandbreite von 2-14 pH. Dies bedeutet auch, dass der Sensor bei minimalem
Wartungsaufwand auch bei hohen Drücken und Temperaturen sowie bei Kontakt mit
korrodierenden Materialien einwandfrei funktioniert. Da als einzige medienberührte
Materialien Platin und Glas verwendet werden, besticht der SC24 durch seine hohe
chemische Widerstandsfähigkeit und ist auch für Hygieneanwendungen geeignet.
Als differenzieller Sensor reagiert der SC24 auf pH/ORP-Veränderungen anstatt den
absoluten pH-Wert zu messen. Aus diesem Grund stellt er die ideale Lösung für pHRegelungen
in Prozessanwendungen dar, bei denen die Stabilität des abgelesenen pHWertes
und somit die Konsistenz des Prozesses und des Endprodukts, nicht aber der
genaue pH-Wert von Interesse für den Anwender sind. Der tatsächliche pH-Wert wird
standardmäßig offline mit Hilfe eines herkömmlichen im Laborbetrieb eingesetzten
Sensors gemessen und dann für die Kalibrierung des SC24 verwendet.
Der Sensor bietet 4 Funktionen in einem - pH-Messung, Referenzzelle,
Temperaturkompensation und Flüssigkeitserde (Redox), so dass der Anwender mit nur
einem Sensor und einem Kabel auskommt. Die Sensor ist durch seine Konstruktion mit 12
mm Durchmesser und 120 mm oder 225 mm Länge, sowie PG13,5 Einschraubgewinde
kompatibel mit den meisten industriellen Halterungen. Der SC24 eignet sich auch für
ORP/Redox- und rH-Kontrollanwendungen.
Jung Pumpen: als Bildungsträger anerkannt
Landesministerium bestätigt das Unternehmen offiziell als Sachkunde-Zertifizierer für Dichtheitsprüfer
Steinhagen - Dass bis 2015 private Abwasserleitungen auf Dichtheit überprüft werden müssen, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Um „schwarze Schafe" unter den Anbietern von Dichtheitsprüfungen abzuschrecken, wird von allen, die die Überprüfung der Abwasserleitung anbieten wollen, eine Sachkundeprüfung gefordert. Dem westfälischen Abwasserspezialisten Jung Pumpen wurde mit sofortiger Wirkung durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) die Genehmigung erteilt, in Nordrhein-Westfalen als Schulungsträger für die Sachkundezertifizierung zu arbeiten.
Eine Liste mit insgesamt neun Schulungsträgern hat das LANUV gerade veröffentlicht und damit diejenigen kenntlich gemacht, die berechtigt sind, Fortbildungsseminare zum Thema „Sachkunde für die Durchführung von Dichtheitsprüfungen von privaten Abwasserleitungen gem. § 61a LWG" anzubieten.
Die in der Liste aufgeführten Bildungsträger bieten Seminare an, die nach Ansicht des LANUV in der Lage sind, die Kenntnisse zur Erlangung der Sachkunde zu vermitteln. Zu den Themen des Seminares im Jung Pumpen Forum etwa gehören u. a.: Normen und Regelwerke für Entwässerungssysteme innerhalb und außerhalb von Gebäuden, TV-Kanalinspektion, quantitative Dichtheitsprüfung nach aktuellen Normen und Regelwerken, Sanierungsverfahren und Arbeitssicherheit. Vom Gesetzgeber vorgeschrieben werden sowohl eine theoretische als auch eine praktische Ausbildung. Letztere kann bei Jung Pumpen an einer jüngst fertig gestellten Referenzkanalisation absolviert werden.
Quelle: http://www.jung-pumpen.de/index.php?id=103&tx_ttnews[tt_news]=48&cHash=215b53e92abbe359f60c052e375bd005
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IKEA : Das umweltfreundlichste Haus steht bald in Berlin-Lichtenberg
Energiesparhaus: 1.270 Tonnen weniger CO2 im Jahr
Abwasserwärmenutzung: größte Anlage Europas
IKEA nutzt erstmals die Wärme des kommunalen Abwassers zum Beheizen und Kühlen des Gebäudes. Dafür verlegt IKEA unterirdisch eine 200 Meter lange Abwasserdruckleitung, die an das kommunale Abwassernetz angeschlossen wird. Durch sie strömt dann eine Abwassermenge von 500.000 bis 1,4 Millionen Litern pro Stunde - das entspricht dem Inhalt von 12,5 bis 35 Tanklastern pro Stunde. Damit hat IKEA die europaweit größte und innovativste Anlage dieser Art. Der Effekt auf die Umwelt: eine CO2 -Ersparnis jährlich von bis zu 770 Tonnen.
Im Winter wird mit Hilfe von Wärmepumpen dem Abwasser Wärme entzogen und für die Gebäudebeheizung auf rund 35 Grad Celsius erhitzt. Und im Sommer wird zur Kühlung die Wärme des Einrichtungshauses wiederum ins Abwasser geleitet. Mit dieser Art der Energienutzung kann der Jahresenergiebedarf im Sommer zu 100 Prozent und im Winter bis zu 70 Prozent abgedeckt werden. In der kalten Jahreszeit kann ein Gaskessel die Anlage unterstützen
Photovoltaik-Anlage spart 500 Tonnen Co2 im Jahr.
Auf einer Fläche rund 4.000 m² - etwa so groß wie ein kleiner Fußballplatz - wird das Dach des Einrichtungshauses mit einer Photovoltaik-Anlage belegt sein. Solarzellen wandeln Sonnenenergie in elektrische Energie um und erzeugen so große Mengen Strom, nämlich rund 570.000 Kilowattstunden pro Jahr. Gut für die Umwelt: Damit wird der CO2-Ausstoß jährlich um 500 Tonnen reduziert. Das kommt in etwa der Umweltbelastung eines Mittelklassewagens gleich, der hundert Mal um die ganz Welt fährt.
Ebenfalls mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ausgerüstet ist bislang das IKEA Einrichtungshaus in Rostock; in den nächsten Monaten folgen zehn weitere Standorte.
Energiesparend: Fußbodenheizung und Deckenstrahlplatten
IKEA Würzburg: Hier wird die Fußbodenheizung für das bislang modernste IKEA Einrichtungshaus verlegt. IKEA in Berlin-Lichtenberg setzt mit der Abwasserwärmenutzung und Solaranlage noch eins obendrauf.
Alle Energie für das Einrichtungshaus kommt über die Abwasserwärmenutzung. Die Wärme aus dem Abwasser wird mit Hilfe der Wärmepumpen auf das im Sommer bzw. Winter entsprechende Niveau gehoben und so in die Fußbodenheizungen und Deckenstrahlplatten geleitet. Denn für angenehme Kühle im Sommer und wohlige Wärme im Winter sorgen wasserdurchströmte Fußböden (Fußbodenheizung) und sowie Deckenstrahlplatten.
Die Lüftungsanlagen stellen sicher, dass die verbrauchte Luft gegen gefilterte Außenluft getauscht wird. Hocheffiziente Wärme- und Kälterückgewinnungs-anlagen entziehen der Gebäudeabluft Energie, die sonst ungenutzt an die Außenluft abgegeben wird. Mit dieser Energie wird die Zuluft im Winter vorgewärmt und im Sommer gekühlt.
Übrigens: Das Einrichtungshaus im Winter zu Beheizen kostet deutlich weniger Energie als es im Sommer kühl zu halten.
Thermische Solaranlage sorgt für warmes Wasser
Solaranlage auf dem Dach von IKEA in Augsburg
Auf dem Dach des Einrichtungshauses in Berlin-Lichtenberg werden Solarkollektoren mit einer Gesamtfläche von rund 50 m² installiert. Die über Sonneneinstrahlung gewonnene Wärme wird gespeichert.
Im Sommer und in den Übergangsjahreszeiten sorgt die Solaranlage für die Erwärmung des Trinkwarmwassers.
Übrigens: Nicht nur die Solaranlage, auch die Abwärme aus den Kältemaschinen der Kühlzellen aus der Küche wird dafür genutzt, Trink-Warmwasser vorzuwärmen.
Regenwasser für Toilettenanlagen
Ein Teil des auf dem Dach gesammelten Regenwassers wird in einer unterirdischen Zisterne mit einem Inhalt von 450 m³ - das entspricht rund 2.500 gefüllten Badewannen - geführt und für die Toilettenspülung verwendet.
Eine volle Zisterne reicht aus, um drei Wochen lang alle Toilettenanlagen des Einrichtungshauses funktionstüchtig zu halten - damit kann sie auch eine längere Trockenperiode im Hochsommer überbrücken.
Presseinformation
http://www.waermepumpe.de/fileadmin/grafik/pdf/Mitgliederinformationen/PM_Ikea.pdf
Huber: Spatenstich des bayerischen Pilotprojektes zur Abwärmenutzung in Straubing
Ein innovatives Verfahren mit Zukunftscharakter: Abwasser ist kein Endprodukt, sondern vielmehr ein Wertstoff.
Nachhaltigkeit wird zum Schlagwort! Diese Aussage von Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr brachte es auf den Punkt. Gäste und Experten aus Politik und den Fachgebieten der Abwasser- und Energietechnik kamen am 17.05.2010 in Straubing zusammen. Offizieller Anlass der Veranstaltung war der Spatenstich für ein Projekt, welches die Heiz- und Warmwasserversorgung für ca. 100 Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft sicherstellen soll. Der Besuch von Herrn Dr. Markus Söder, bayerischer Umwelt- und Gesundheitsminister, lässt allerdings schon vermuten, dass es sich hierbei um keine konventionelle Heizanlage handelt. Vielmehr geht es hier um ein Projekt zur Abwasserwärmenutzung und damit um ein innovatives Verfahren mit Zukunftscharakter.
Im Rahmen der Sanierung von vier Gebäuden der städtischen Wohnungsbaugesellschaft wurde u. a. auch das bestehende Heizsystem untersucht. Das Ergebnis dieser Untersuchungen zeigte ein deutliches Verbesserungspotential auf, indem durch den Einsatz einer Fußbodenheizung und modernster Isolierung auf eine Heizanlage mit Niedrigtemperatur zurückgegriffen werden kann. Die benötigte Energie wird mittels Wärmepumpen bereitgestellt. Das Zauberwort dieser gesamten Heizanlage ist jedoch die Abwasserwärmenutzung, welche über das HUBER ThermWin®-Verfahren erst möglich wird. Hierzu werden dem Abwasser aus dem in der Nähe liegenden Kanal über 210 kW Energie entzogen, so dass in Verbindung mit Wärmepumpen mehr als 7.000 m² Wohnfläche beheizt werden und zusätzlich die Warmwasserbereitstellung erfolgt. Als direkte Folge ist eine deutliche Einsparung an fossilen Brennstoffen zu verzeichnen
Zunächst begrüßte Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr die anwesenden Gäste und betonte in seiner Ansprache den Mut der Stadt Straubing, in innovative und neuartige Projekte zu investieren. Dieser Mut sei für bahnbrechende Technologien erforderlich. Da Mut allerdings allein nicht ausreiche, bedankte sich OB Pannermayr bei Herrn Minister Dr. Söder für die finanzielle Unterstützung durch den Freistaat Bayern. Die überregionale Publikation des Projektes, speziell durch das bayerische Umweltcluster, steigere auch den Bekanntheitsgrad der Stadt Straubing.
Umwelt- und Gesundheitsminister Dr. Söder thematisierte in seiner Rede besonders den Klimawandel. Es sei die Aufgabe aller Umweltunternehmen, diesen mit Hilfe von neuen Techniken zu stoppen und den CO2-Ausstoß zu minimieren. Aus diesem Grund sieht er das Geld der bayerischen Staatsregierung hier gut investiert. Des Weiteren hob er die Stadt Straubing als Zukunftsstadt hervor, welche mit diesem Projekt eine Referenz für weitere Projekte schaffen werde. Zum Abschluss seiner Rede betonte Minister Dr. Söder, dass Abwasser kein Endprodukt, sondern vielmehr ein Wertstoff sei, dessen Potential bisher zu wenig betrachtet werde.
Prof. Dr. Martin Faulstich, geschäftsführender Direktor des Wissenschaftszentrums Straubing, widmete sich zu Beginn seiner Ausführungen einem aktuellen Thema. Der Ölteppich, welcher sich im Moment im Golf von Mexico seinen Weg bahnt, sei ein Produkt von immer risikoreicheren Unternehmungen, um an die letzten Ölreserven unseres Planeten zu gelangen. Diese Tatsache und die begrenzte Möglichkeit einer CO2-Aufnahme unserer Atmosphäre verlangen, die Strom- und Wärmeversorgung unserer Gesellschaft von Emissionen dieses Treibhausgases loszulösen, so Faulstich weiter. Um das parteiübergreifende Ziel einer Reduzierung des CO2-Aussstoßes von 80 % bis zum Jahre 2050 zu realisieren, seien gerade solche Projekte, wie jetzt in Straubing von immenser Bedeutung. Ein Pilotprojekt zur Beheizung von 100 Wohnungen habe Symbolcharakter und führe hoffentlich zu reichlichen Nachfolgeprojekten. Abschließend gab Prof. Dr. Faulstich, welcher ebenfalls Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen in Deutschland ist, den Hinweis, dass in Deutschland bis zu 4 % des Energiebedarfs über Abwasserwärmenutzung gedeckt werden könne.
Herr Dr.-Ing. E.h. Hans G. Huber, welcher in Funktion als Sprecher des Umweltclusters Bayern und als Aufsichtsratsvorsitzender der HUBER SE zu den Gästen sprach, betonte in seiner Rede, dass dieses Projekt sehr gute Chancen hat, vom Umweltcluster Bayern die Auszeichnung „Leuchtturmprojekt" verliehen zu bekommen. Nachdem Herr Dr.-Ing. E.h. Huber einige technische Details des Projektes erläutert hatte, bedankte er sich bei allen Beteiligten für die bisherige Arbeit und wünschte dem Projekt einen guten Verlauf.
Mit einem kleinen Imbiss wurde die anschließende Diskussionsrunde eingeläutet, bei welcher sich zahlreiche interessante Gespräche ergaben. Wer weiß, vielleicht wurde in diesem Rahmen schon ein weiteres Projekt zur Abwasserwärmenutzung ins Rollen gebracht..
Quelle: www.huber.de
Hach-Lange: Bachelor- und Masterarbeiten 2010
Sie suchen nach der Möglichkeit im Jahr 2010 eine Bachelor- oder Masterarbeit mit dem Schwerpunkt Umweltanalytik zu schreiben?
Vielleicht können wir Ihnen diese Möglichkeit bieten. Die Firma HACH LANGE ist namhafter Anbieter von Analysensystemen und Reagenzien für die Untersuchung von Wasser und Abwasser. Wir entwickeln Produkte für den Bereich der photometrischen Analytik, Online-Messgeräte sowie Mess-Systeme mit innovativen neuen Technologien. Für diese Bereiche bieten wir Ihnen erneut die Möglichkeit, in unserem Hause in Düsseldorf eine Abschlussarbeit (Bachelor of Science, Master of Science) zu schreiben.
Haben Sie Interesse? Können Sie sich vorstellen, mit einem innovativen Team zusammen zu arbeiten? Dann sollten Sie Kontakt mit uns aufnehmen!
Quelle: http://www.hach-lange.de
ATZ: Eröffnungsvortrag von Prof. Faulstich auf der 10th International Scientific Conference "Sakharov Readings 2010: Environmental Problems of the XXI century"
International Sakharov Environmental University, Minsk, 20.-22. Mai 2010
• International Sakharov Environmental Universty
• 26/02/10 10th International Scientific Conference "Sakharov Readings 2010: Environmental Problems of the XXI century" - Conference Topics
• International Advisory Comittee of the ISEU
Am 20. Mai 2010 fand die 10. Internationale Konferenz der International Sakharov Environmental University in Minsk statt.
Die wie die weißrussische Universität nach dem bekannten russischen Physiker, Nobelpreisträger und Dissidenten Andrei Sacharow benannten "Sakharov Readings" hatten heuer die "Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts" zum Thema.
Prof. Faulstich, Vorstandsvorsitzender des ATZ Entwicklungszentrums, hielt den Eröffnungsvortrag "Visions for a Sustainable Industrial Society" und gab damit dem aus ca. 600 Teilnehmern bestehenden internationalen Fachpublikum einen Einstieg in das komplexe Themenfeld.
Im Anschluß fand am 22. Mai die turnusmäßige Sitzung des "International Advisory Comittee" der ISEU statt.
Diesem Gremium gehört Prof. Faulstich als Vertreter der TU München seit 2008 an.
Quelle: http://www.atz.de/index.php?id=newsdetails&L=&tx_ttnews[tt_news]=239&tx_ttnews[backPid]=42&cHash=6997e46a35
Energie sparen: Comprex-Reinigung von Wärmetauschern
In vielen Firmen wird für Kühlzwecke unbehandeltes Brunnenwasser verwendet. Brunnenwässer enthalten allerdings oftmals erhöhte Eisen- und/oder Mangan-Gehalte. Beim Fördern gelangt Sauerstoff ins Wasser und führt während Verweilzeiten zu Ausfällungen und schließlich zu Ablagerungen in den Rohrleitungen. Die Energiekosten und Ausfallzeiten steigen.
Betreiber solcher Anlagen denken zunächst an Wasserbehandlung und chemische Reinigung der Rohrleitungen und Wärmeübertrager. Eine Alternative mit vielen Vorzügen bietet das rein mechanische Comprex®-Verfahren: einfache Reinigung, schnelle Durchführung, einfache Entsorgung der Spülwässer.
Die meisten Kühlwassernetze lassen sich nach einer Reinigung einfacher konditionieren: Biozide können reduziert und effizienter eingesetzt werden.
Hammann bietet Pilotprojekte zu Vorzugskonditionen an, die auf Ihre Aufgabenstellung zugeschnitten sind. Sie als Auftraggeber können anschließend anhand von Druck- und Volumenmessungen die Wirksamkeit der Reinigung objektiv ermitteln und sich von der Effizienz überzeugen.
Zur Nachhaltigkeit tragen regelmäßige Pflegereinigungen bei. Mit wenigen Umbauten (fest eingebaute Adapter mit Kugelhahn und Kupplung an Ein- und Ausspeisestelle) lassen sich Arbeitsabläufe oft nochmals optimieren. Wir ermitteln mit Ihnen zusammen den optimalen Zyklus für die Pflegereinigung, abgestimmt auf die Betriebsbedingungen.
Hammann GmbH, Zweibrücker Straße 13, D-76855 Annweiler am Trifels
Tel: +49 (0) 6346/3004-0, Fax: +49 (0) 6346/3004-56
info@hammann-gmbh.de, www.hammann-gmbh.de
Neue kompakte Messumformer-/ Reglerserie für die Flüssigkeitsanalyse
Ziel dieser Neuentwicklung war die Ablösung der erfolgreichen und weltweit etablierten ersten dTRANS...01-Serie. Mit erweiterten Funktionen im gleichen kompakten Gehäuse deckt die Geräteserie JUMO dTRANS pH/CR/AS/Ci 02 nun alle Messgrößen ab. Die Geräte im Schalttafel-Einbaugeräte haben ein Einbaumaß von 96 mm x 48 mm x 90 mm (B x H x T) und sind auch im Aufbaugehäuse - Schutzart IP 67 - lieferbar.
Die neue Geräteserie gibt es in 4 Varianten:
JUMO dTRANS pH 02 - pH-Messung mit Glas- und ISFET-Sensoren, Redoxmessung, NH3-Messung
JUMO dTRANS CR 02 - Leitfähigkeitsmessung mit konduktiven Zwei- und Vier-Pol-Sensoren, Widerstandsmessung in Reinstwasser
JUMO dTRANS AS 02 - Signaleingang 0/4...20 mA für Sensoren mit Normsignalausgang, zum Beispiel Chlor-, Chlordioxid-, Ozon-, Wasserstoffperoxid-Sensoren, Pegelsonden, Druckmessgeräte
JUMO dTRANS Ci 02 - Leitfähigkeitsmessung mit induktiven Sensoren
Das kontrastreiche grafische LC-Display mit Hintergrundbeleuchtung ermöglicht eine hervorragende Ablesbarkeit der Messwerte. Diese können als digitaler Zahlenwert, als Bargraph und als grafische Trendkurve angezeigt werden.
Die Bedienung des Gerätes ist dank einer Klartext-Navigationsstruktur kinderleicht und sicher. Dabei kann das Gerät auf viele europäische Sprachen eingestellt werden (inklusive Russisch). Ein komfortables PC-Set-up-Programm erlaubt die einfache Konfiguration und den Datenaustausch.
Serienmäßig verfügen die Geräte neben dem Messeingang für eine Analysengröße über einen Temperatureingang für Pt100, Pt1000 oder NTC. Außerdem sind stets zwei frei programmierbare Umschaltrelais vorhanden. Neben den serienmäßigen Ein- und Ausgängen können bis zu drei weitere Ein- oder Ausgangsmodule gesteckt werden.
Als höherwertige Regelfunktionen sind P-, PI-, PD- und PID-Verhalten programmierbar (Impuls-Längen- und Impuls-Frequenzausgang). Weitere Möglichkeiten sind Grenzwertüberwachungen und Dreipunkt-Schritt-Regelungen zum Auf- und Zufahren von Ventilen.
Dank der Modularität sind Mehrkanalmessungen möglich, beispielsweise gleichzeitiges Messen von pH-Wert, Temperatur und Chlorkonzentration oder Doppel-pH- beziehungsweise Doppel-Leitfähigkeits-Messungen. Ein integriertes Mathematikmodul erlaubt die Verknüpfung der Eingangssignale.
Für die Anbindung an übergeordnete Leitsysteme stehen digitale Schnittstellen wie PROFIBUS-DP und Modbus (RS 422/485) zur Verfügung. Zwei serienmäßig vorhandenen Binäreingängen können verschiedene Funktionen zugewiesen werden (zum Beispiel Hold- und Hand-Betrieb auslösen, Tastatur verriegeln, Messbereiche umschalten, Reglerparameter umschalten, Ebenenverriegelung).
Für den weltweiten Einsatz stehen Ausführungen mit Weitbereichsnetzteilen zur Verfügung (AC/DC 20...30 V oder AC 110...240 V). Im Gerät integriert ist ein Spannungsversorgungsausgang für Zweidraht-Sensoren. Die C-UL-Zulassung erlaubt die Verwendung in den USA und in Kanada.
Neben allen klassischen Möglichkeiten eines Flüssigkeitsanalyse-Reglers und -Messumformers wurden neue nützliche Sonderfunktionen realisiert, die in einem solch kompakten Gerät einmalig sind:
Durchflussmessung
Neben den analytischen Messgrößen kann das Gerät parallel über Normsignaleingang oder Binäreingang (Impulszähler für zum Beispiel Flügelradsensoren) Durchflussmengen erfassen. Diese Mengenmessung kann als Störgröße für eine Regelung verwendet werden. Außerdem sind die Durchflussmengen mit Tages- und Summenwert als Anzeigewert abrufbar und können Alarm- oder Schaltfunktionen auslösen.
Datenlogger
Eine Optionsplatine rüstet das Gerät mit einem Datenlogger inklusive Echtzeituhr auf. Es können bis zu vier analoge Messgrößen und 8 binäre Signale aufgezeichnet werden. Je nach Konfiguration sind Aufzeichnungsspannen von zwölf Stunden bis circa 150 Tagen möglich. Die Daten können mittels PC-Setup-Programm ausgelesen und grafisch dargestellt werden. Der Export der Daten, zum Beispiel in Microsoft Excel©, ist möglich.
Logbuch-Funktion
Bei der regelmäßig notwendigen Kalibrierung chemischer Sensoren werden die wichtigen Kenndaten (beispielsweise Nullpunkt, Steilheit, relative Zellenkonstante) in einem Logbuch gespeichert. Dies erlaubt dem Benutzer die Bewertung des Sensorzustandes (Alterung, vorausschauende Wartung).
Waschkontakt
Besteht durch Verschmutzungen die Gefahr von Fehlmessungen, gibt es die Möglichkeit einer zeitgesteuerten Aktivierung einer Spüleinrichtung an einer Sondenarmatur.
Sichere pH-Messung
Für die wichtige Analysengröße pH-Messung wurde zur Erhöhung der Betriebssicherheit die Möglichkeit geschaffen, die Impedanz von Glas- und Bezugssensor online zu überwachen. Chemische Angriffe, Glasbruch und Verschmutzungen können dadurch erkannt werden.
Leitfähigkeit/Widerstand
Das Leitwertmessgerät JUMO dTRANS CR 02 kann auch in Reinstwasseranlagen der pharmazeutischen Industrie eingesetzt werden. Alle relevanten Temperaturkompensationsmethoden sind enthalten, ohne Kompensation gemäß USP (United States Pharmacopeia), gereinigtes Wasser nach Europäischem Pharmabuch (Ph. Eur.), linear, ASTM neutral, sauer und alkalisch und Natürliche Wässer nach EN 27 888 und so weiter. Außerdem können nichtlineare Temperaturkoeffizienten automatisch in einer speziellen Prozedur vom Gerät ermittelt und als nichtlineare Kurve abgelegt werden.
Die Geräteserie JUMO dTRANS kann in den unterschiedlichsten Branchen eingesetzt werden (außer Ex-Bereich).
Mögliche Messmedien / Anwendungsgebiete
Trink- und Badewasser, Abwasser (kommunal/industriell), Prozess- und Spülwasser (zum Beispiel aus Galvaniken, Neutralisationsanlagen, Entgiftungsanlagen), Pharmazie, Biotechnik, Halbleiterherstellung, Lebensmittelbereich, Kraftwerkstechnik und viele mehr.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.jumo.net.
Hailo Professional liefert Ausrüstungseinheiten für den neuen internationalen Flughafen Berlin-Brandenburg
Es ist ein bedeutendes Projekt an dem die Bundesländer Berlin und Brandenburg sowie die Bundesregierung arbeiten. Von den bisher drei Hauptstadt-Flughäfen Schönefeld, Tempelhof und Tegel wird nur einer bestehen bleiben und zum wichtigsten Passagier- und Luftfracht-Flughafen in Berlin und Brandenburg ausgebaut werden. Schon 2011 soll Schönefeld als „Single Air-port" ein Fluggastaufkommen von mehr als 6 Millionen Men-schen jährlich bewältigen.
Auch Hailo Professional ist an diesem Jahrhundertprojekt be-teiligt. Das Haigerer Unternehmen gewann die Ausschreibung zur Ausstattung mit Schachtbauwerken und wird bis Ende 2009 über 1.100 Kabelschächte des Hauptstadtflughafens mit Schacht-Einhängeleitern, Schachtabdeckungen, ausziehbaren Einstieghilfen sowie entsprechendem Zubehör ausstatten.
Schwerste Belastungen spielend tragen
Hailo Professional bewies sich zudem als kompetenter Partner wenn es um höchste Qualität, stärkste Beanspruchung und effi-ziente Montage geht. Vor allem auf dem Rollfeld unterliegen die eingesetzten Materialien stärksten Belastungen. Hailo Professional bietet hier mit seiner neuen HS 14 eine Schachtabde-ckung, die selbst schwersten Belastungen bis zu 90 Tonnen standhält. So wurden bereits drei dieser Schwerlastabdeckun-gen auf dem Flughafen Berlin Schönefeld verbaut.
Die Schwerlastabdeckung HS 14 wird in den Materialien
Edel und Stahl, verzinkt, gefertigt und bringt damit hervorra-gende Voraussetzungen für eine lange Nutzungsdauer mit. Die Standardausführung von HS 14 ist rechteckig mit den Maßen 1.200 x 1.200 mm und ist konzipiert für einen ebenerdigen Ein-bau. Egal welches Merkmal des Produktes auch betrachtet wird, jedes für sich genommen erfüllt einen besonderen Zweck:
Die ebenen Auflageflächen dienen der Abstützung der Gesamt-kraft, während schräge Auflageflächen eventuelle Schubkräfte abfangen. Der umlaufende Ringanker um die Abdeckung dient der sicheren Einbindung des kompletten Rahmens in den Be-ton. Dabei spielt es für einen festen Sitz keine Rolle, ob HS 14 bodengleich asphaltiert oder einbetoniert wird. Zudem ist es ge-ruchssicher, was ein weites Anwendungsfeld eröffnet.
Die umlaufende Rahmendichtung macht die HS 14 tagwas-serdicht. Die hydraulische Öffnung wurde durch Hailo mit einem Zwei-Stufen-Teleskopzylinder versehen, der mit einem elektri-schen Hydraulikaggregat betrieben wird. In Notfällen lassen sich die Schwerlastabdeckungen dieses Typs auch mit einer handbetätigten Hydraulikpumpe von außerhalb öffnen.
Elektrische Steuerungen mit Notaus-Funktion und Schlüssel-schalter, sowie klappbare Sicherheitsgitter sind ebenfalls auf Anfrage erhältlich. HS 14 lässt sich durch ihre Variantenvielfalt dem Einsatzort zu 100 Prozent genau anpassen.
Hailo Professional - Der Profipartner
Ob ganz nach oben oder ganz nach unten: Wenn es sicher und professionell laufen soll, sind die Steiglösungen von Hailo Pro-fessional immer die optimale Lösung. Hailo ist Marktführer bei Steiggeräten und hat unter der Marke Hailo Professional ein maßgeschneidertes Programm für gewerbliche Steiggeräte und Schacht-Ausrüstungstechnik entwickelt. Speziell für die flexib-len Anforderungen in Handwerk, Industrie und Dienstleistung bietet Hailo Professional eine Fülle von Innovationen. Zum An-gebot gehören flexibel einsetzbare Steigleitern, Rücken- und Fallschutzsysteme, Schachtleitern und Schachtabdeckungen, Notausstiege, Fluchtleitern und auch Spezialausführungen wie kraftbetriebene Befahranlagen an Leitersystemen.
Alles ISO-zertifiziert und „Made in Germany" durch das famili-engeführte Unternehmen aus dem hessischen Haiger, unterstützt von über 300 Mitarbeitern.
Bereits seit 1947 bietet die Traditionsmarke mit dem „roten Punkt" zukunftsweisende Produkte in herausragender Qualität und Spitzendesign. Inzwischen werden Hailo-Produkte in über 70 Ländern vertrieben.
Hailo-Werk
Rudolf Loh GmbH & Co. KG
Daimlerstr. 2
D-35708 HaigerTel.: 02773/82-0
Fax: 02773/82218
E-Mail: info@hailo-professional.de
Internet: http://www.hailo-professional.de
RSV als wissenschaftlich-technische Begleiter
Die VOB-konforme Leistungsbeschreibung von Kanalsanierungsmaßnahmen und neue zusätzliche
Vertragsbedingungen (ZTV) der DWA für Schlauchliningverfahren standen im
Blickpunkt der diesjährigen Nürnberger Kolloquien zur Kanalsanierung. Unter der Leitung
von Moderator Prof. Dipl.-Ing. (TU) Werner Krick, Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg,
Fakultät Bauingenieurwesen, gaben namhafte Referenten aus der Kanalsanierungsbranche
einen Einblick in die neuen Regelwerke. Vorträge über die Schachtrenovierung mit Beschichtungsverfahren, optische Dichtheitsprüfungen im Hausanschlussbereich, die Inspektion
der Grundstücksentwässerungsanlagen und die Umsetzung des § 61a LWG des Landeswassergesetzes
NRW am Beispiel einer Kölner Kommunikationskampagne stellten den konkreten
Praxisbezug bei der Nürnberger Veranstaltung her. Eine Interessengemeinschaft, bestehend
aus der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, der Verbund Ingenieur Qualifizierung
gGmbH, der RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau und dem RSVRohrleitungssanierungsverband
e. V. hatte die Diskussionsplattform für Auftraggeber, Fachfirmen
und Studenten 2002 aus der Taufe gehoben. Seit zwei Jahren ergänzt die Stadtentwicklung
und Umweltanalytik Nürnberg (SUN) den Kreis der Beteiligten, in dem sich der RSV in
erster Linie als wissenschaftlich-technischer Begleiter versteht.
Seit neun Jahren erfolgreich
Die Mitwirkung hochkarätiger Referenten aus Industrie, Kommunen und Verbänden sowie
die jährlich steigende Teilnehmerzahl sind Indiz für den großen Erfolg der Veranstaltungsreihe.
„Wir nutzen für dieses Kolloquium die Praxiserfahrungen aller Beteiligten", so der wissenschaftliche
Leiter Werner Krick. Nach Meinung von Krick geht dieses Konzept voll auf.
Auftraggeber, Planer und Firmen kommen zu Wort. Sie berichten über ihre Erfahrungen und
diskutieren neue Lösungsansätze. Diesmal im Blickpunkt: Neuheiten im Regelwerk in der
Kanalsanierungsbranche. „Ein auf den ersten Blick trockenes Thema, das allerdings bei Entscheidungsträgern
und Bauingenieuren der öffentlichen Hand, sowie Bauunternehmen, Ingenieurbüros
und Bauabteilungen der freien Industrie gleichermaßen Interesse geweckt hat",
betonte Dr. Ursula Baumeister, Geschäftsführerin bei Verbund IQ, in ihrer Eröffnungsrede.
Das untermauerte sie mit beeindruckenden Zahlen: So konnten die Veranstalter zu den 9.
Nürnberger Kolloquien zur Kanalsanierung 240 Teilnehmer, 60 Aussteller und 10 Referenten
begrüßen.
Wissenschaftlich-technische Begleitung
Der Rohrleitungssanierungsverband begleitet die Veranstaltung von Anfang an. „Und das vor
allem in wissenschaftlich-technischer Hinsicht", erläutert der geschäftsführende RSVVorstandsvorsitzende
Dipl.-Volkswirt Horst Zech. An den meisten der auf der Nürnberger
Veranstaltung behandelten Themen ist auch der RSV unmittelbar beteiligt. So gehört Horst
Zech zum Arbeitskreis, der sich mit der Überarbeitung der Vergabe- und Vertragsordnung für
Bauleistungen (VOB) Teil C beschäftigt. Hier geht es nach Meinung der Fachleute richtig zur
Sache. Hierzu zählt die ATV DIN 18326 Grabenlose Kanalsanierung, für die nach Aussage
von Dipl.-Ing. (FH) Detlev Drobny vom Vergabeamt der Stadt Stuttgart auf der 174. Tagung
des Hauptausschuss Tiefbau im November dieses Jahres voraussichtlich die Einspruchslesung
stattfindet. Zu den neuen zusätzlichen Vertragsbedingungen (ZTV) der DWA für das
Schlauchliningverfahren nahm Dipl.-Ing. (FH) Mario Heinlein, Projektleiter bei der Stadtentwicklung
und Umweltanalytik Nürnberg (SUN), Stellung. Heinlein möchte die Flut von Regelwerken
grundsätzlich zwar deutlich verschlanken, bezeichnet die ZTV als zusätzliches
Instrument zu VOB/c, ATV und DIN als unbedingt nötig. Gleichzeitig richtete er einen Appell
an die Ausschreibenden, die sich nach wie vor einbringen müssten, etwa in Form von
klaren Baubeschreibungen und Leistungsverzeichnisse. Auch zu diesem Thema hält der RSV
Informationen bereit: „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für die Materialprüfung
an Probestücken vor Ort härtender Schlauchliner" liegen als RSV-Sonderdruck 2010 vor.
Neues RSV-Merkblatt in Arbeit
In einem weiteren Vortrag berichtete Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Stemmer, fakatec GmbH,
über „ Schachtrenovierung mit Beschichtungsverfahren: Anforderungen an Materialien und
die Ausführung - Lösungen und Beispiele. „Die Schachtrenovierung mit Beschichtungsverfahren
ist eine gute und sehr flexibel einsetzbare Möglichkeit, schnell zu nachhalteigen Ergebnissen
zu kommen", so sein Fazit. „Die heute abgelieferte Qualität ist leider allzu oft sehr
fragwürdig und der jeweils geplante Einsatz ist nicht immer bestimmt durch die bestmögliche
Lösung Lösung." Ein Sachverhalt, der auch beim RSV im Fokus steht. Deshalb wurde Ende
2009 der Arbeitskreis „Schachtsanierung" ins Leben gerufen. Bei der Arbeit der 25 Teilnehmer
steht in erster Linie die Betrachtung des Gesamtbauwerks im Fokus. Ende 2010 soll der
Entwurf für ein neues RSV-Merkblatt vorgestellt werden, das sich „rund um den Schacht" mit
allen Aspekten von der Statik bis zu den geeigneten Sanierungsverfahren beschäftigt. Mit dem
Merkblatt will der RSV das Qualitätsniveau bei Herstellung und Einbau sowie bei der Nutzungsdauer
von Schachtbauwerken deutlich anheben.
Ein Ansatz, den auch die Beteiligten an den Nürnberger Kolloquien in den verschiedenen
Bereichen der Kanalsanierung immer wieder hervorheben. Im zweiten Teil der Veranstaltung
ging es unter anderem um Grundstücksentwässerungsanlagen. Am Beispiel der Stadt Köln
lernten die Teilnehmer eine Kommunikationskampagne kennen, die Grundstückseigentümer
erfolgreich sensibilisiert, um die wasserrechtlichen Vorgaben wirksam umsetzen zu können.
Optische Dichtheitsprüfung der Grundstücksentwässerungsanlagen, deren Möglichkeiten und
Grenzen zeigten weitere praxisnahe Vorträge auf. Begleitet wurde die Veranstaltung auch
2010 von einer Hausmesse zum Thema Kanalsanierung.
Ansprechpartner:
RSV - Rohrleitungssanierungsverband e.V.
Dipl.-Volkswirt Horst Zech
Eidechsenweg 2
49811 Lingen (Ems)
Tel.: 0 59 63-981 08 77
E-Mail : rsv-ev@t-online.de
Internet: www.rsv-ev.de
Der Mutag BioChipTM, das Trägermaterial für die biologische Abwasserreinigung
Stefan Christof Bidinger, Bernd Dzedzig,
Dr.-Ing. Markus Geiger, Bernd Rauch (Multi Umwelttechnologie AG, Aue)
Die Erfahrungen der Multi Umwelttechnologie AG mit Aufwuchskörpern zur Immobilisierung von Mikroorganismen bei der Abwasserbehandlung reichen mittlerweile mehr als 15 Jahre zurück. Im Laufe dieser Zeit wurde von uns nahezu jedes bekannte Trägermaterial in verschiedensten großtechnischen Anlagen, Abwässern und Anwendungsbereichen eingesetzt. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse und das umfangreiche Datenmaterial erlauben eine fundierte Beurteilung der spezifischen Leistungsdaten der zum Teil höchst unterschiedlichen Träger. Da die Multi Umwelttechnologie AG zu keinem Zeitpunkt an einen bestimmten Lieferanten gebunden war, ergab sich die Möglichkeit, anhand der Betriebserfahrungen gezielt Optimierungen am Träger selbst oder den Prozessbedingungen vornehmen zu können. Dabei stand die Minimierung von Betriebsproblemen durch die aus heutiger Sicht nicht zu übersehenden Schwächen der „konventionellen" Aufwuchskörper im Vordergrund. Die konsequente Umsetzung unserer Anforderungen an ein optimales Trägermaterial führte zu einem Ergebnis: den Mutag BioChipTM. Aus unserer Sicht, der zur Zeit „best available" carrier, gerade für die Reinigung von schwer behandelbaren Abwässern.
1. Wirkungsweise des Mutag BioChipTM
Die besondere Wirkungsweise und die Leistungsfähigkeit des Mutag BioChipTM lassen sich recht gut erklären, wenn man sich an den charakteristischen Prozessbedingungen der Wirbelbettverfahren orientiert. Voraussetzung für die biologische Umsetzung von Abwasserinhaltsstoffen im Wirbelbett ist die Immobilisierung der Mikroorganismen auf der Oberfläche des Trägermaterials (carrier). Die Effektivität des biologischen Umsatzes wird dabei von der „aktiven" Oberfläche des Trägers bestimmt. Dabei sind die folgenden Anforderungen an das Trägermaterial zu stellen: zum Einen muss ausreichend geschützte Oberfläche vorhanden sein, so dass sich die Mikroorganismen in diesen Bereichen halten und vermehren können, zum Anderen ist ein maxi-maler Stoffaustausch (Substrat, Sauerstoff, Stoffwechsel-produkte) zwischen den Mikroorganismen und dem Ab-wasser zu realisieren. Beide Forderungen simultan zu er-füllen, lässt zunächst einen verfahrenstechnischen Wider-spruch vermuten, was jedoch im Folgenden widerlegt werden kann:
Zunächst der Irrtum von der Maximierung der volu-metrischen Oberfläche (in m²/m³ carrier). Natürlich lassen sich Trägermaterialien mit extrem hoher Porosität her-stellen, es ist jedoch ebenso Fakt, dass diese Poren als potentielle Besiedlungsfläche für die Mikroorganismen zugänglich sein müssen. Es ist leicht einzusehen, dass dies für Hohlräume im Inneren eines Trägers wohl kaum möglich ist. Wenn, wie oft üblich, die Umsatzleistung an die Poro-sität korreliert wird, stellt dies eine fatale Verzerrung der tatsächlichen Verhältnisse dar.
Beim Mutag BiochipTM ist dies anders: hier stellt ein relativ dünner und weitgehend offener Träger eine extrem hohe Oberfläche zur Verfügung, in der die Mikroorganismen in geschützten Poren siedeln können, dabei aber immer noch mit dem sie umgebenen Fluid (Abwasser) in intensivem Kontakt stehen. In Folge kann eine optimale Versorgung der Mikroorganismen mit Nährstoffen und ein effizienter Ab-transport der Stoffwechselprodukte erreicht werden, wodurch sich die Effektivität und die hohe Abbauleistung des Mutag BioChipTM, zumindest zum Teil, erklärt. In Zahlen:
die aktive Oberfläche des Mutag BioChipTM beträgt mehr als 3.000 m²/m³
Nächster Punkt: die Limitierung des biologischen Umsatzes durch „dicke" Biofilme, durch Verschleimung und durch „nicht biologische" Verunreinigungen. Selbst unter der Voraussetzung, dass sich eine hohe mikrobielle Po-pulationsdichte auf einem Träger etablieren kann, kommt es bei ungeeigneter Struktur und/oder Geometrie des
Trägers zur Verminderung des Stofftransportes in die „tieferen" Schichten des Biofilms. Folglich nimmt die Abbauleistung des immobilisierten biologischen Systems mit laufender Betriebszeit kontinuierlich ab. Wie dies für unterschiedliche Träger bzw. -geometrien aussehen kann, zeigt Bild 3 und Bild 5. Die Folgen der Trägerverblockung sind leicht vorstellbar. Die Gegenmaßnahme ist dabei recht einfach. Die besondere Geometrie des Mutag BioChipTM macht es möglich, die an der Oberfläche wirkenden hydraulischen Scherkräfte zu intensivieren und einen Selbstreinigungsprozess in Gang zu setzen, der ständig für die Erneuerung der aktiven Oberfläche des Trägers sorgt. Die Limitierung der biologischen Leistungsfähigkeit durch Stofftransport-Widerstände wird damit wirkungsvoll unterbunden.
Probleme bei der Verteilung und Einmischung des Trägers werden durch die parabolische Form vermieden. Im Hinblick auf die bereits mehrfach angesprochene Optimierung des Stoffaustausches erhielt der Mutag BioChipTM die Form einer parabolischen Scheibe. Diese weist zwar in strömungsmechanischer Hinsicht ein unkontrol-lierbares Bewegungsbild auf, was sich im vorliegenden Fall jedoch als äußerst positiv erweist. Neben dem erhöhten Turbulenzgrad, der sich unmittelbar steigernd auf die Stoffübertragung auswirkt, wird die Beweglichkeit des einzelnen Trägers im Schwarm effektiv erhöht. Dies führt zu einer homogenen Verteilung des Trägermaterials im gesamten Reaktionsraum, wodurch die Bildung von „Totzonen" wirkungsvoll reduziert werden kann.
2. Betriebsergebnisse
Natürlicherweise erfordern theoretische Betrachtungen die Verifikation der prognostizierten Vorteile und zwar inner-halb eines vertrauensbildenden Zeitrahmens. Bislang können wir auf dreijährige Betriebserfahrungen mit dem Mutag BioChipTM zurückgreifen, wobei zum Teil Anlagen im Parallelbetrieb Mutag BioChipTM‘s vs. „Konventionelle Träger" gefahren werden konnten. Leider können an dieser Stelle nicht alle Betriebsergebnisse angeführt werden, was verständlicherweise den Rahmen sprengen würde. Anhand der ausgewählten Fallbeispiele ist jedoch die Leistungs-fähigkeit des Mutag BioChipTM‘s gut dokumentierbar. Für wichtig erachten wir, dass die hier aufgeführten Ergebnisse von grundlegender Natur sind, was deren Übertragbarkeit auf andere Abwässer bzw. Anwendungsfälle ermöglicht.
In Bezug auf den direkten Leistungsvergleich lieferte die Erweiterung einer Hochlaststufe für die Behandlung des Abwassers einer Papierfabrik wertvolle Ergebnisse. Zentrale Aufgabenstellung ist in diesem Fall die Erhöhung der Anlagenkapazität von 25.000 kg CSB/d auf 50.000 kg CSB/d und dies unter der Maßgabe die Papierproduktion während der gesamten Baumaßnahme aufrecht zu erhalten. Aus diesem Grunde wurde folgende Vorgehensweise gewählt: der vorhandene und mit konventionellem Trägermaterial gefüllte Hochlastreaktor wurde zunächst weiterbetrieben und parallel ein zweites baugleiches Becken errichtet. Nach Fertigstellung der maschinentechnischen Ausrüstung (Bild 6, Bild 7) wurden zur ersten Orientierung rd. 7 % des im alten Reaktor befindlichen Trägervolumens in Form von Mutag BioChipTM‘s in den neuen Hochlastreaktor eingebracht und anschließend beide Hochlaststufen mit der gleichen Abwassermenge beaufschlagt. Aufgrund der hier-bei gewonnenen positiven Erkenntnisse wurde in einem zweiten Schritt die BioChip-Menge auf 11 Vol-% des sonst erforderlichen Trägermaterials aufgestockt. Die danach erzielten Ergebnisse sind in Bild 8 dargestellt.
Wie unschwer zu erkennen ist, erreichte der Mutag BioChipTM- Reaktor im Anschluss die gleiche Abbauleistung wie der alte Reaktor, von einem weiteren Aufstocken der BioChip-Menge konnte daher abgesehen werden. Die nahezu 10-fach höhere Abbauleistung des Mutag-BioChipTM im direkten Vergleich mit konventionellem Trägermaterial wurde eindeutig und eindrucksvoll nachgewiesen. Aus dieser Kenntnis heraus und aufgrund der stabilen Betriebs-
ergebnisse der neuen Mutag BioChipTM - Hochlaststufe wurde die Außerbetriebnahme und die Umrüstung des alten Reaktors vorgenommen. Mittlerweile sind beide Stufen mit der Mutag BioChipTM - Technik ausgestattet und liefern sicher die geforderten Ablaufwerte. Im Hinblick auf die Dimension der gesamten Maßnahme sei der Voll-ständigkeit halber erwähnt, dass hier künftig immerhin 1.000 m³/h Abwasser behandelt werden und dass die Leistungssteigerung der schwachbelasteten Belebt-schlamm-Biologie ebenfalls fest eingeplant ist.
Als zweites Beispiel und weiterer Beweis für die Leistungs-fähigkeit des Mutag BioChipTM‘s auch für die Stickstoff-elimination sei hier dessen Einsatz in der Nitrifikationsstufe bei der Behandlung von Kokereiabwässern beschrieben. Diese gelten nicht nur als schwer behandelbar, sondern können aus unserer Erfahrung nur mehrstufig biologisch abgereinigt werden. Insbesondere an die Umsatzraten werden hier besondere Anforderungen gestellt, was gerade im Hinblick auf die zu installierenden und beherrschbaren Reaktorgrößen gilt. Seit mehr als zwei Jahren befinden sich derartige Anlagen mit Mutag BioChipTM's im Dauerbetrieb. Die größten besitzen eine Nitrifikationsleistung von rd. 100.000 Einwohnergleichwerten (EWG) und 55.000 EWG. Auch hier zeigt sich die Überlegenheit des Chip. Es werden konstant Abbauraten von 4-5 kg NH4-N je m³ Träger-volumen erreicht. Und dies obwohl die Mutag- Reaktoren um den Faktor 5 kleiner als die sonst erforderlichen Belebt-schlamm-Becken sind.
3. Zusammenfassung und Ausblick
Der Mutag BioChipTM hat sich als sehr anpassungsfähig er-wiesen, was dessen Einsatz in unterschiedlichen Medien anbelangt. Dies gilt gleichermaßen für die Elimination von organischen Verbindungen (gemessen als CSB) als auch für Stickstoffverbindungen (i.W. Ammonium).
Allein die hier angesprochenen Eigenschaften und kon-kreten Betriebsergebnisse des Mutag BioChipTM lassen die Überlegenheit dieses Trägers im Vergleich zu seinen kon-ventionellen Konkurrenten erkennen. Dies gilt gleicher-maßen für die zugehörigen Systemkomponenten (Be-lüftung, Rückhaltevorrichtung), die die besonderen Vorteile des BioChip in optimaler Weise unterstützen.
Selbstverständlich stand für die hier vorgestellten Projekte bereits im Planungsstadium das zukunftsorientiere „Vor-halten" von Kapazitätsreserven bei der Abwasserbehand-lung fest und es war zentrale Aufgabenstellung, dass dies eben ohne bauliche Veränderung und „nur" durch die be-darfsweise Aufstockung des Trägermaterials erfolgen sollte. Verfahrenstechnisch sind hier Grenzen gesetzt, die sich in erster Näherung auf den maximal möglichen Träger-Füllgrad reduzieren lassen. Damit ist leicht nachzuvoll-ziehen, dass durch das Mutag BioChipTM-System eine an-nähernd 10-fach höhere Ausbaureserve im Vergleich zu konventionellen Anlagen erzielt werden kann.
Besitzer von bestehenden Anlagen mag dies in besonderer Art und Weise erfreuen: nicht selten stehen sie vor dem Problem, dass betriebliche Erweiterungen nur bei unver-änderter Schadstofffracht genehmigt werden. Durch den Einsatz des Mutag BioChipTM-Systems können diese Anlagen relativ einfach, schnell und kostengünstig aufgerüstet werden. Selbst wenn sie weit entfernt sind, denn auch die Transportkosten für das Trägermaterial fallen um den Faktor 10 geringer als gewöhnlich an.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.mutag-biochip.de
SÜD-CHEMIE AG seit Februar 2010 offizielles Mitglied im Umweltcluster Bayern e.V.
Der Umweltcluster Bayern ist ein Netzwerk der Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Gebiet der Umwelttechnologie. Neben Technologieentwicklern aus Industrie und Mittelstand umfasst das Netzwerk auch Wirtschaftsorganisationen und Institutionen aus Politik und Verwaltung. Die Aufsichtsbehörden, die im Umweltbereich die Rahmenbedingungen setzen, sind ebenso wie Kapitalgeber und öffentliche Förderinstitutionen daran beteiligt. Die Vernetzung dieser Gruppen erschließt Synergien zur nationalen und internationalen Stärkung des Wirtschaftszweiges- Umwelttechnologie. Die SÜD-CHEMIE AG baut ihre Aktivitäten im Geschäftsbereich Trinkund Abwasserbehandlung stetig aus und entwickelt sie weiter, sei es auf dem Gebiet der Schlammbehandlung durch Desintegration oder der katalytischen Spurenstoffentfernung. Die Mitgliedschaft in Branchennetzwerken wie dem Umweltcluster Bayern e.V. erschließt hierbei neue Möglichkeiten hinsichtlich der Sondierung neuer Märkte, der Suche geeigneter Partner sowie der Kooperation und des Erfahrungsaustauschs mit Forschungsinstituten. Der Umweltcluster Bayern wird von der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen der Allianz Bayern Innovativ, Cluster-Offensive Bayern, gefördert…mehr:
http://www.die-wasserlinse.de/download/ausgabe_1110/wl11_12b.pdf
Unteres Kochertal: Rohabwasserpumpwerk Kochertürn
Nah an die Grenze des technisch Machbaren kamen die Projektbeteiligten der Firma KUHN beim Pumpwerk Kochtertürn des Abwasserzweckverbandes Unteres Kochertal.
Zwei Rohrschneckenpumpen vom ehemals Schweizer Fabrikat „Trummer" waren in die Jahre gekommen und mussten ausgetauscht werden. Eine der beiden Schnecken war sogar durch einen Hüllrohrbruch ausgefallen.
Eigentlich war dieser Auftrag auf den ersten Blick keine ungewöhnliche Aufgabe für die Spezialisten der Firma KUHN, doch aufgrund der imposanten technischen Abmessungen eine Herausforderung für alle.
Keine andere Wasserförderschneckenbauform ist in der Lage, ähnliche Förderhöhen zu überwinden. Bei einer Gesamtlänge von 14,6 m ist die sich ergebende Durchbiegung so gering wie möglich zu halten.
Bei diesen zweigängigen Schnecken sind Hüllrohr und Zentralrohr miteinander fest und unlösbar verbunden. Nachdem die Innenschnecke gefertigt war, musste das zweigeteilte Hüllrohr mit einem Durchmesser von 1100 mm beidseitig über die Innenschnecke geschoben werden. Dafür mussten die Fertigungstoleranzen in engsten Grenzen gehalten werden. Diese Arbeit war eine Meisterleistung unserer Werkstatt und mit einem Gesamtgewicht von fast 12000 kg für unsere technischen Hilfsmittel grenzwertig.
Nach der gemeinsamen Werksabnahme mit dem Auftraggeber - dem AZV Unteres Kochertal - und dem IB Nussbaum aus Bretzfeld, konnte die Erste der beiden beauftragten Schnecken zur Montage freigegeben werden. Allein die Abholung und der Transport vom Werk KUHN wurde zum Abenteuer. Das Abladen und Einbringen der Schnecke auf der Baustelle gestaltete sich ebenfalls äußerst schwierig, denn nachdem der Schwerlasttransporter entladen war, steckte er in der Winterlandschaft des Kochertals fest. Mit Hilfe von zwei Traktoren und dem unkomplizierten, beherzten Eingreifen des Personals konnte der Frachtführer „befreit" und die Schnecke eingebaut werden.
Wir danken dem AZV Unteres Kochertal für das ausgesprochene Vertrauen und freuen uns, in Kürze über eine erfolgreiche Inbetriebnahme berichten zu können.
Quelle: http://www.kuhn-gmbh.de/de/aktuelles.html
6. Frankfurter Abwassersymposium
Beeinflussung der biologischen Leistungsfähigkeit von Abwasserreinigungs- und
Biogasanlagen durch Mischen und Rühren
Tagung der Technischen Akademie Hannover und der IngenieurGemeinschaft Wasserver-sorgung & Abwasserentsorgung:
17. Juni 2010 in Frankfurt am Main
Bei der Bemessung von Abwasserreinigungs- und Biogasanlagen wird zumeist von einer vollen Durchmischung der einzelnen Reaktionsstufen ausgegangen. Im Betrieb dieser Anlagen wird deutlich, dass aufgrund der baulichen Gegeben-heiten und der Strömungsführung durch die Rühr- und Mischorgane oft eine ungleichmäßige Verteilung von Substrat oder Sauerstoff gegeben ist. Dies fördert durch eine Limitierung der mik-robiologischen Umsetzung u. a. die Bildung von leichten Schlämmen in Form von Schwimm-schlamm oder Schaum sowohl in aeroben als auch in anaeroben Bereichen. Damit diese Ein-schränkungen zu keinen nachhaltigen Leis-tungseinbußen in der stofflichen Umsetzung von Schadstoffen bzw. von Energiepotentialen füh-ren, muss in vielen Fällen eine nachträgliche Anpassung der Strömungsführung bzw. der Mi-schungsintensität erfolgen. Diese Anpassungen können mit Hilfe verfahrenstechnischer Überle-gungen oder durch eine Simulation der Vor-Ort-Bedingungen erfolgen.
Im 6. Frankfurter Abwassersymposium werden sich die Referenten dieser Problematik in den einzelnen Bereichen der Abwasserreinigung (a-noxisch, aerob, anaerob) bzw. der Biogaserzeu-gung annehmen. Bei der Denitrifikation steht die homogene Suspension und damit die Durchmi-schung der Reaktoren im Brennpunkt der Aus-führungen. In der Belebungsstufe wird zum ei-nen die Wirkung der Belüftungssysteme auf die Sauerstoffverteilung und zum anderen deren Rührwirkung auf das zugeführte Abwasser näher beleuchtet. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Wirkungsweise einer vollständigen gegenüber einer teilweisen Belüfterbelegung auf die Strö-mungsführung und somit auf die möglichen stoff-lichen Umsatzraten der Abwasserinhaltsstoffe sein.
Einen Themenschwerpunkt dieses Symposium-tages bilden die anaeroben Stufen für die Klär- und Biogaserzeugung und hier insbesondere die Möglichkeiten der dreidimensionalen Simulation. Weiterhin sollen die Randbedingungen für die Durchmischung in diesen Verfahrensstufen nä-her dargelegt sowie die Besonderheiten der ein-gesetzten Rührtechniken erläutert werden.
Die theoretischen Ausführungen werden, wie schon obligatorisch für das Frankfurter Abwas-sersymposium, durch praxisnahe Ausführungs-beispiele untermauert, die das Potential von be-stehenden, nur unvollständig genutzten Verfah-rensstufen mittels Mischen und Rühren aufzei-gen.
Die Tagung wird durch eine Fachausstellung abgerundet. Interessierte Firmen werden gebe-ten, mit der TAH Kontakt aufzunehmen.
Nähere Informationen zur Veranstaltung erteilt Herr Dr.-Ing. Igor Borovsky, Technische Akade-mie Hannover e.V., Wöhlerstr. 42, 30163 Han-nover, Telefon: 0511 / 394 33-30, Fax: 0511 / 394 33-40. Das detaillierte Programm und das Anmeldeformular finden Sie unter www.ta-hannover.de.
Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Igor Borovsky und Barbara Schomburg M.A.
Telefon: 0511/394 33-30
Fax: 0511/394 33-40
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Krohne: Gleichzeitige Messung von Durchfluss und Leitfähigkeit
Die elektrische Leitfähigkeit ist ein wichtiger Parameter, um die Beschaffenheit eines Wassers zu beurteilen. So hat in der Regel jedes Abwasser eines Indirekteinleiters oder eines kommunalen Einzugsgebiets eine bekannte Durchschnittsleitfähigkeit. Weicht die gemessene Leitfähigkeit stark davon ab, hat der Betreiber Grund zur Annahme einer unzulässigen Einleitung und kann weitere Untersuchungen durchführen. Bisher mussten die Betreiber von Kläranlagen und Kanalnetzen separate induktive Leitfähigkeitssonden einsetzen. Neben dem Investitionsaufwand für das zusätzliche analytische Leitfähigkeitsmessgerät mussten auch Wartungskosten sowie der Installations- und Verkabelungsaufwand mit einbezogen werden. Dies geht nach Mitteilung der Firma Krohne Messtechnik nun deutlich günstiger, denn diese Messaufgabe kann jetzt ein magnetisch-induktives-Durchflussmessgerät (MID) ebenfalls übernehmen. Einsatzort einer solchen Leitfähigkeitsmessung sind in der Regel die Pumpstationen, Messschächte oder Kläranlagenzuläufe, also die Stellen, an denen auch die MID-Durchflussmessungen eingebaut sind. Krohne empfiehlt für diesen Zweck das magnetisch-induktive Durchflussmessgerät Optilflux 2300. In das Gerät sind standardmäßig Diagnosefunktionen integriert. Ebenso werden die Funktionen des Messumformers wie auch die Elektroden des Messwertaufnehmers und das Durchflussprofil kontinuierlich überwacht. Fehlfunktionen und Unregelmäßigkeiten werden erkannt und sofort auf der kontrastreichen, hochauflösenden Anzeige dargestellt. Eine weitere Diagnosefunktion ist die standardmäßig integrierte Leitfähigkeitsmessung. Bei dieser Messung wird der normale Messzyklus alle fünf Sekunden unterbrochen, und die Leitfähigkeitsmessung wird aktiv. Dabei wird auf die Messelektroden eine definierte Spannung gegeben und der Stromfluss gemessen. In Abhängigkeit von der Größe der Elektrodenoberfläche und des Abstands zueinander wird über den gemessenen Strom die Leitfähigkeit bestimmt. Dass diese integrierte Leitfähigkeitsmessung in der Praxis funktioniert, wurde auf der Kläranlage Braunsbedra getestet. Im dortigen Verteilerbecken wurden über fünf Tage Testmessungen durchgeführt. Hierbei wurden ein Krohne Optiflux X 2300 C mit integrierter standardmäßiger Leitfähigkeitsmessung und zum Vergleich ein induktives Leitfähigkeitsmessgerät Optisens 1050 W eingesetzt. Der Versuch zeigte, dass die MID-Messung von der Genauigkeit her nicht an die Präzision des Leitfähigkeitsmessgeräts heranreicht. Dies ist aber auch nicht nötig, da eine Leitfähigkeitsmessung für Betreiber von Kläranlagen und Kanalnetzen nicht als Regelgröße dient. Die Wiederholbarkeit der Messergebnisse wurde von den Betreibern als ausreichend eingestuft. Daher findet die standardmäßig integrierte Leitfähigkeitsmessung des MID als sogenannte Indikationsmessung ihren Anklang und ist in der Praxis völlig ausreichend, so Krohne. Mit einem optionalen zusätzlichen Stromausgang kann der Wert der Leitfähigkeit in der Leitwarte kontinuierlich überwacht und kontrolliert werden. Darüber hinaus bietet das Optiflux- Messgerät weitere Eigenschaften: Die Bauweise des MID-Geräts mit kreisförmigem Querschnitt (keine inneren oder beweglichen Teile) sowie ein homogenes Magnetfeld bilden die Grundlage eines durchflussoptimierten Rohrquerschnitts für zuverlässige Messungen, die vom Durchflussprofil weitestgehend unabhängig sind.
Krohne Messtechnik GmbH
Ludwig-Krohne-Straße 5
47058 Duisburg
Tel. (02 03) 301-0
Fax 301-1 03 89
E-Mail: info@krohne.de
Frische Luft unter der Erde
Beim Verkehrswegebau, zur Wasserver- und -entsorgung oder auch bei der Verlegung von Leitungen und Kabeln sind Kanali-sationssysteme ein grundlegender Bestandteil. Als einziger Zu-gang zu diesen komplexen unterirdischen Systemen dienen Schächte der Kontrolle, Reinigung und Sanierung sowie insbe-sondere der Belüftung. Es gilt, einen optimalen Luftaustausch zu schaffen, vor allem wenn Menschen unter Tage arbeiten, aber auch um Geruchsbelästigung über Tage zu vermeiden.
Hailo Professional hat hierfür ein Be- und Entlüftungssystem aus Edelstahl entwickelt, das durch seine Steckverbindungen sehr flexibel zu handhaben ist. Das Rohrsystem mit den Nenn-weiten 100 mm und 150 mm besteht aus fünf Komponenten, die an die örtlichen Gegebenheiten, zum Beispiel Schachttiefe- und schichten, individuell angepasst werden können. Das Be- und Entlüftungsrohr steht beispielsweise in den Längen 1.000 mm sowie 1.500 mm zur Verfügung.
Auch tiefer liegende Schächte sind für das von Hailo Profes-sional entwickelte Rohrsystem kein Problem: Mithilfe von Ver-längerungsrohren in den Längen 500 mm und 1.000 mm kann das Be- und Entlüftungssystem beliebig erweitert und an unter-schiedliche Bauwerkstiefen angepasst werden.
Der Luftaustausch kann durch eine aktive Belüftung und Ab-luftreinigung mittels eines integrierten Ventilators und einer Fil-tereinheit optimiert werden. Unerwünschte Stoffe in der Abluft werden durch unterschiedlich zusammengestellte Filtergranu-late - abhängig von den jeweils vorhandenen Abluftbestandtei-len - gebunden und neutralisiert. Damit kann unter anderem die Geruchsbelästigung aus Kanalsystemen bei der Abwasserent-sorgung entscheidend eingedämmt werden.
Zu dem neuen Rohrsystem gehören ebenso ein verschieb-barer Flansch, der wahlweise aufgedübelt oder einbetoniert werden kann, sowie die Wandanbringung. Für einen guten Schutz des aus dem Erdreich herausragenden Rohrelementes sorgt eine verschraubte Kappe. Zudem wird die Luft mit einem Schutzgitter vor Insekten rein gehalten.
Hailo bietet mit dem neuen Be- und Entlüftungssystem sowie dem aktiven Filtersystem ein neuartiges und erstklassiges Pro-dukt, das auf die individuellen Vorstellungen und Wünsche der Kunden zugeschnitten ist.
Hailo Professional - Der Profipartner
Ob ganz nach oben oder ganz nach unten: Wenn es sicher und professionell laufen soll, sind die Steiglösungen von Hailo Pro-fessional immer die optimale Lösung. Hailo ist Marktführer bei Steiggeräten und hat unter der Marke Hailo Professional ein maßgeschneidertes Programm für gewerbliche Steiggeräte und Schacht-Ausrüstungstechnik entwickelt. Speziell für die flexib-len Anforderungen in Handwerk, Industrie und Dienstleistung bietet Hailo Professional eine Fülle von Innovationen. Zum An-gebot gehören flexibel einsetzbare Steigleitern, Rücken- und Fallschutzsysteme, Schachtleitern und Schachtabdeckungen, Notausstiege, Fluchtleitern und auch Spezialausführungen wie kraftbetriebene Befahranlagen an Leitersystemen.
Alles ISO-zertifiziert und „Made in Germany" durch das famili-engeführte Unternehmen aus dem hessischen Haiger, unterstützt von über 300 Mitarbeitern.
Bereits seit 1947 bietet die Traditionsmarke mit dem „roten Punkt" zukunftsweisende Produkte in herausragender Qualität und Spitzendesign. Inzwischen werden Hailo-Produkte in über 70 Ländern vertrieben.
Hailo-Werk
Rudolf Loh GmbH & Co. KG
Daimlerstr. 2
D-35708 HaigerTel.: 02773/82-0
Fax: 02773/82218
E-Mail: info@hailo-professional.de
Internet: http://www.hailo-professional.de
Neutralox: Geruchsbehandlung an Pumpstationen mittels Photoionisation
Als relativ neue Methode zur Geruchsbehandlung auf Kläranlagen nutzt die Firma Neutralox Umwelttechnik die Photoionisation. Die Photoionisation zeichnet sich besonders dort aus, wo hohe und schwankende Belastungen auftreten. Ein Beispiel dafür sind Abwasserpumpstationen. Das Abwasser hat bei Ankunft in der Pumpstation ein Alter, das je nach Ausdehnung des Abwassernetzes, der Tagesoder Jahreszeit sehr unterschiedlich sein kann. Mit dem Alter des Abwassers variiert auch das Potenzial zur Geruchsbildung. Dies führt dazu, dass bei Pumpstationen die durchschnittliche Geruchsbelastung sehr hoch sein kann und die Geruchsbelastung in der Regel stark schwankt. Hinzu kommt, dass neben Schwefelwasserstoff, der häufig als Indikator für die Geruchsbelastung herangezogen wird, auch andere Geruchsstoffe wie Mercaptane (Organoschwefelverbindungen) oder VOCs (flüchtige organische Verbindungen) eine wichtige Rolle spielen können. An die Geruchsbehandlung wird damit die Forderung gestellt, hohe und stark schwankende Belastungen sicher zu beherrschen. Außerdem muss die Geruchsbehandlungsanlage Geruch als komplexes Gemisch unterschiedlicher organischer und anorganischer Verbindungen reduzieren. Die Reduzierung von Einzelstoffen ist nicht zielführend. Das Bild zeigt eine Photoionisationsanlage von Neutralox an einer Pumpstation in Norddeutschland. Mit der Anlage werden ca. 800 m³/h Abluft aus dem Nassbereich der Pumpstation abgesaugt und behandelt. Die Pumpstation liegt in unmittelbarer Nähe der Wohnbebauung. Die nächsten Wohnhäuser sind ca. 15 Meter entfernt. Mit ihrem geringen Platzbedarf fügt sich die Photoionisationsanlage sehr gut in die Örtlichkeit ein. Weiterer Vorteil der Photoionisation: Die Anlage kann von einer externen Schaltwarte aus beliebig an- und abgeschaltet werden. Es werden keine Forderungen an die Zusammensetzung der Rohluft, Temperatur oder Feuchte gestellt. Der Wartungsbedarf beschränkt sich auf ca. sechs Stunden pro Jahr.
Quelle:
Neutralox Umwelttechnik GmbH
53773 Hennef
Seminar der Technischen Akademie Hannover:
Auf den PUNKT gebracht - Mehr Praxis geht nicht
15. Juni 2010 in Kaiserslautern
16. Juni 2010 in Koblenz
17. Juni 2010 in Düsseldorf
22. Juni 2010 in Ingolstadt
23. Juni 2010 in Bayreuth
16. November 2010 in Rostock
17. November 2010 in Rendsburg
18. November 2010 in Bremen
24. November 2010 in Göttingen
25. November 2010 in Leipzig
Das Hauptproblem maroder Kanalleitungen sind Leckagen, die zum Austritt von Abwasser und - je nach Lage des Grundwasserspiegels - zum Eintritt von Grundwasser führen können. Die Auswirkungen des austretenden Abwassers mit all seinen komplexen Inhaltsstoffen (z.B. PAK) auf das Grundwasser sind heute leider noch nicht genau abzuschätzen. Diese Problematik betrifft jedoch alle, weil das Grundwasser die wichtigste Ressource für unser Trinkwasser ist und die Verunreinigung eines Gewässers nach § 324 StGB einen Straftatbestand darstellt. Den-noch sind laut der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) rund 20% der öffentlichen Kanalisation (Länge ca. 500 000 km) kurz- bzw. mittel- und weitere 21,5% langfristig sanierungsbedürftig. Das wirt-schaftliche Potential wird von der DWA für die gesamte Bundesrepublik auf 50 Mrd. Euro in den kommenden zwölf Jahren beziffert. Hierbei sind die privaten Entwässerungsleitungen mit einer geschätzten Gesamtlänge von 1,5 Mio. km, noch völlig unberücksichtigt.
Darüber hinaus fehlt überall das Geld und das Personal, um die Kanäle in einen dichten Zu-stand zu überführen. Allerdings fordern neue Gesetze wie das WHG 2009, die VOB 2009 und die HOAI 2009 immer mehr die Erfüllung dieser Aufgabe. Die Diskrepanz zwischen Anforderung und Realität wird immer größer. Dass es auch anders geht, können die erfahrenen Referenten aus ihrer Praxis berichten. Während viele an den Anfängen feilen, sind andere bereits auf dem Weg zum Ziel. Es erwartet Sie ein Feuerwerk an Informationen und Anregungen aus der Praxis. Bereits seit 2004 bietet die Veranstaltungsreihe „Auf den Punkt gebracht" den Teilnehmern die Möglichkeit, ohne lange Anreisewege und ohne hohe Hotel- und Seminarkosten den aktuellen Stand der Kanalsanierung in Erfahrung zu bringen.
Die Veranstaltung wird von einer fachbezogenen Ausstellung begleitet.
Nähere Informationen zur Veranstaltung erteilt Herr Dr.-Ing. Igor Borovsky, Technische Akade-mie Hannover e.V., Wöhlerstr. 42, 30163 Hannover, Telefon: 0511 / 394 33-30, Fax: 0511 / 394 33-40. Das detaillierte Programm und das Anmeldeformular finden Sie unter www.ta-hannover.de.
Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Igor Borovsky und Barbara Schomburg M.A.
Telefon: 0511/394 33-30
Fax: 0511/394 33-40
E-Mail: schomburg@ta-hannover.de
Hach Lange: Sonden für Feinsttrübung bis Feststoffmessungen
Die neuen TS-sc-Sonden von Hach Lange sind eine Lösung für nahezu alle Trübungs- und Feststoffmessungen in flüssigen Medien, so das Unternehmen. Danach liefern die Sonden „präzise Ergebnisse in Quellwasser wie auch in Schlamm und Emulsionen.“ Durch die Auswertung von acht verschiedenen Signalen ist es möglich, die Trübungs- oder Feststoffkonzentrationen über einen großen Messbereich mit nur einem Sensor zu erfassen. Die Acht-Kanal-Mehrwinkeloptik misst die Trübung normgerecht nach DIN EN 27027, ohne dass eine Kalibrierung notwendig ist. Die Detektion von Feststoffen in Flüssigkeiten geschieht über eine Mehrwinkelmessung bei 90° und 120°. Das System ist durch ein Kompensationssystem sehr robust und resistent gegen Störeinflüsse wie Luftblasen, Temperatur und gelöste Farbstoffe. Die Sonden der TSS-sc-Familie sind sowohl als Beckensonden als auch zum Einbau in Rohrleitungen erhältlich. Erhältlich sind spezielle Bauformen, ex-geschützte Varianten, Hochtemperatursensoren und inerte Titansonden.
Hach Lange GmbH
Willstätterstraße 11
40549 Düsseldorf
Tel. (02 11) 52 88-0
Fax 52 88-143
E-Mail: info@hach-lange.de
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Bellmer: Ausbau der Kläranlage Breslau
Mit über 630 000 Einwohnern ist Breslau die viertgrößte polnische Stadt. Die städtische Kläranlage ist auf derzeit 700 000 EGW ausgebaut und aufgrund des Anschlusses weiterer Bezirke an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Aus diesem Grund war eine Erweiterung erforderlich. Auf der Kläranlage sind seit 1997 drei Bellmer WinkelPressen™ WPN Größe 3 sowie vier TurboDrains™ TDC Größe 3 im Einsatz. Künftig werden sieben Bellmer Winkelpressen™ WPN sowie sechs TurboDrains™ TDC zur Schlammeindickung auf der Kläranlage ihren Dienst rund um die Uhr tun. Für die Winkel- Pressen™ wird ein komplett neues Gebäude erstellt. Jede WinkelPresse™ wird mit einer zusätzlichen Hochdruckpresszone ausgestattet, wodurch noch höhere Trockengehalte erreicht werden und das Schlammvolumen reduziert werden kann. Insgesamt werden über 100 m³/h Faulschlamm auf einen Endtrockengehalt von 22 % TS entwässert. Um die Geruchsbelästigung so gering wie möglich zu halten, wird jede WinkelPresse™ mit einer Kapselung versehen sein. Zum Lieferumfang gehören des Weiteren die komplette Fördertechnik, Pumpen sowie die komplette Steuerung. Die Kläranlage Breslau wird bald über eine Kapazität von über 1 000 000 EGW verfügen.
Gebr. Bellmer GmbH Maschinenfabrik
Hauptstraße 37-43, 75223 Niefern
Tel. (0 72 33) 74-0, Fax 74-100
E-Mail: info@bellmer.de
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Integrierte SPS Funktionalität und SMS Alarmierung im Fernwirksystem MFW:
In vielen Anwendungsfällen wird zusätzlich zur Fernwirkübertragung auch Steuerungsfunktionalität benötigt wie z.B. Verrieglungen, Objektschutz, Notbetrieb bei Übertragungsstörungen, oder Schieber- und Pumpensteuerungen und zusätzliche Alarmierungsfunktionen über alternative Übertragungswege.
Diese Aufgaben können mit einer separaten SPS realisiert werden, die über galvanische oder serielle Kopplung mit dem Fernwirkmodul verbunden ist. Effektiver und platzsparender ist jedoch eine im Fernwirkmodul integrierte SPS-Funktionalität. Die optionale Soft-SPS des MFW wird nach der internationalen Norm IEC 61131-3 programmiert. Durch die Implementierung des weit verbreiteten CoDeSys-Laufzeitsystems stehen dem Anwender umfangreiche Bibliotheken für Steuer- und Reglungsprozesse zur Verfügung.
Als Ergänzung zu den von der IEC-Sprachnorm definierten Bausteinen und umfangreichen Bibliotheken bietet das MFW Zusatzfunktionen zur Lösung typischer fernwirktechnischer Anforderungen, z. B. medienabhängige Diagnose (z.B. Feldstärke) oder Versand und Empfang von SMS in Modulen mit GSM/GPRS-Modem. Diese können sowohl im Störungsfall an das Wartungspersonal oder auch von andern MFW Stationen empfangen und ausgewertet werden.
Die SPS-Integration stellt eine Erweiterung der MFW-Funktionalität dar, somit können auch über zahlreiche Unterstationen hinweg verteilte Prozesse im Verbund gesteuert werden. Die gesamte Datenstruktur des MFW aus allen Stationen steht für die SPS-Funktionalität zur Verfügung, systemweit wird hierzu nur eine einzige MFW-SPS benötigt. Für den Anwender bedeutet das, bestehende Anlagen ohne Änderung in seiner Struktur kostengünstig nachzurüsten.
EES
Elektra-Elektronik GmbH & Co Störcontroller KG
Hummelbühl 7-9
71522 Backnang
Verkehrsinsel Mobiplan von Mall mit bis zu 2500 mm Breite
"Alles aus einem Guss - für mehr Sicherheit"
Die Verkehrsinsel Mobiplan, mit der robuste Querungshilfen in verschiedenen Größen realisiert werden können, bietet Mall jetzt auch mit größeren Durchmessern an.
Mobiplan Verkehrsinseln aus Stahlbeton sind kostengünstige Lösungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, bestechen durch ihre einfache Montage und eignen sich sowohl für den dauerhaften als auch zeitlich befristeten Einsatz. Die Halbkreis- und Rechteckelemente sind nach dem Baukastenprinzip kombinierbar, werden im Werk vorgefertigt und vom Kranfahrzeug zentimetergenau an die gewünschte Stelle versetzt und montiert. Querungshilfen mit einem Durchmesser von über zwei Metern mussten bisher in mehreren Bauteilen produziert werden, was den Preis unattraktiv und die Montage schwieriger machte. Auf zunehmende Anfragen nach breiteren Verkehrsinseln, die das Überqueren einer Straße für Fußgänger mit Kinderwagen oder Radfahrer sicherer machen, reagiert Mall nun mit einer Erweiterung des Angebots um Bauelemente mit 2500 mm Breite. Mobiplan Verkehrsinseln eignen sich für jeden Straßenbelag und werden auf Wunsch auch komplett montiert - so bleibt alles in einer Hand.
Hüfinger Straße 39-45
78166 Donaueschingen
IKT-Warentest „Geruchsfilter":
Keine dufte Leistung
Geruchsfilter für Abwasserschächte im Test: Keiner der Kandidaten konnte in der Systemprüfung durchgängig überzeugen. Das ist das zentrale Ergebnis des neuesten Warentest des IKT. Das Gelsenkirchener Institut für Unterirdische Infrastruktur hat in Zusammenarbeit mit Partnerinstituten sechs Geruchsfilter für Abwasserschächte auf Wirksamkeit untersucht.
Das IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur hat im Auftrag von elf Kanalnetzbetreibern sechs Geruchsfilter für Abwasserschächte getestet. In vier Untersuchungsschwerpunkten mussten sich die Produkte beweisen: Systemprüfung, Handhabbarkeit, Qualitätssicherung der Anbieter und In-Situ-Untersuchungen. Die Ergebnisse lassen noch Raum für Verbesserungen.
Über das Gesamturteil „befriedigend" kam...
mehr unter: http://www.ikt.de/laden/2010/pr10-04.doc
HUBER: RoK 4 500 / 6 mm auf der Kläranlage Oldenburg
Inzwischen haben viele Betreiber von Abwasseranlagen im Rest der Welt die Vorzüge dieser Maschine erkannt. (RoK 4 500 / 6 mm)
So auch hier auf der KA Oldenburg / Niedersachsen beim OOWV hat eine RoK 4 500 3mm ihren Landeplatz gefunden, indem sie das anfallende Filtratwasser aus der Schlammentwässerung absiebt und das Rechengut senkrecht nach oben fördert.
Ein Dankeschön an den Kranführer der Firma Ulferts, der nur über Funk auf meine Hinweise hin die Maschine eigentlich „blind" platzieren musste. Den Kollegen der Emder Abwassertechnik möchte ich hier auch unseren Dank aussprechen. Das war schon Zaubern bei der schwierigen Montagesituation mittels Montagekorb in dem tiefen Filtratpumpwerk sowie für die Anfertigung des etwas kompliziert geratenen FF-Stück DN 300. Dem Klärwerksleiter Herrn De Boer danke ich für das Vertrauen, dass er der HUBERAG und dieser Maschine entgegen gebracht hat. Inzwischen läuft der Probebetrieb. Die ersten Erfahrungen werden gemacht und die Einstellungen daraufhin angepasst.
Von Peter Holtfreter, Büro Nord
Quelle:http://www.huber.de/de/huber-report/ablage-berichte/regenbecken-kanalausruestung/landung-einer-rok-4-500-3-mm-auf-der-ka-oldenburg.html?popup=1
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Süd-Chemie in schwierigem Geschäftsumfeld gut behauptet
Umsatz und Ergebnis moderat unter Vorjahr; Unternehmen blickt optimistisch ins Jahr 2010
In schwierigem Geschäftsumfeld gut behauptet
Die Süd-Chemie AG, München, hat sich im Krisenjahr 2009 vergleichsweise gut behauptet. Aufgrund des rezessionsbedingt drastischen Nachfragerückgangs in zahlreichen Kundensegmenten sank der Umsatz des weltweit führenden Spezialchemieunternehmen für Adsorbentien, Additive und Katalysatoren um 10 Prozent auf 1,072 Mrd. Euro (2008: 1,191 Mrd. Euro). In der Region Asien/Mittlerer Osten, deren dynamische Schwellenländer die Rezession schnell hinter sich ließen, wurden Umsatzzuwächse um 10 Prozent oder 33,8 Mio. Euro erzielt. Diese federten die rezessionsbedingten Rückgänge in Europa und Nordamerika ab. Die Süd-Chemie erwirtschaftete 2009 insgesamt 85 Prozent des Umsatzes außerhalb Deutschlands und bereits über ein Drittel in der Region Asien/Mittlerer Osten.
Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) sank im Vergleich zum Rekordergebnis des Vorjahres (2008: 116,9 Mio. Euro) um 11,5 Prozent auf 103,5 Mio. Euro und lag damit über den Erwartungen. Das EBIT enthält allerdings positive Sondereinflüsse in Höhe von 14,9 Mio. Euro (2008: 10,5 Mio. Euro), die vor allem auf einen Sonderertrag im Zuge der Akquisition eines Katalysatorenstandorts in China zurückzuführen sind. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, und Abschreibungen (EBITDA) ging 2009 lediglich um 1,2 Prozent auf 163,8 Mio. Euro zurück. Mit einer im Vorjahresvergleich um 1,4 Prozentpunkte auf 15,3 Prozent verbesserten operativen Ergebnismarge (EBITDA-Marge) hat das Unternehmen in der Wirtschaftskrise seine Ertragskraft behauptet. Der Konzernjahresüberschuss ging 2009 um 21,5 Prozent auf 45,4 Mio. Euro zurück. Aufsichtsrat und Vorstand werden der Hauptversammlung am 19. Mai 2010 eine unveränderte Dividende von 1,10 Euro je Aktie vorschlagen.
Ein frühzeitig beschlossenes und konsequent umgesetztes Sparpaket, das neben allgemeinen Kostensenkungen einen weitgehenden Einstellungsstopp, Kurzarbeit, Investitionskürzungen und Maßnahmen zum Abbau des Umlaufvermögens umfasste, sicherte im Rezessionsjahr die gute Liquiditäts- und Ertragssituation des Unternehmens nachhaltig.
Innovations- und Wachstumsstrategie fortgesetzt, Finanzlage solide
Trotz Rezession und Sparmaßnahmen hat Süd-Chemie die nachhaltige Wachstums- und Innovationsstrategie auch 2009 fortgesetzt.
Der Konzernjahresabschluss 2009 der Süd-Chemie AG ist unter www.sud-chemie.com abrufbar.
Zukunftsbezogene Aussagen
Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die ...mehr:
http://www.sud-chemie.com/scmcms/web/page_de_7535.htm
HUBER: Abwasserwärmetauscher als Beckenversion RoWinB
Der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin ist in seiner Art einzigartig. Er vereint auf geniale Weise einen hervorragenden Wärmeübergang mit einer automatischen Abreinigung der Wärmeaustauscherfläche und sorgt durch eine Räumschnecke selbst-ständig für den Austrag von Sedimen-ten. Er ist daher für alle denkbaren Abwässer einsetzbar. Hierbei sei kommunales Abwasser als die häufigste Art erwähnt. Die Entnahme dieses „Rohstoffes" findet direkt am Kanal bzw. nach der mechanischen Reinigung auf der Kläranlage statt.
Die Wärmeenergie des Abwassers geht auf einer Kläranlage aber keineswegs verloren. Zwar steht das Abwasser in diversen Becken mit kalter Umgebungsluft in Kontakt, erfährt aber durch verschiedene Prozesse ebenso eine Erwärmung. Allgemein betrachtet kann also davon ausgegangen werden, dass das gereinigte Wasser mit einer verhältnismäßig hohen Temperatur dem Vorfluter zugeleitet wird.
Aufgrund der biologischen Stufe ist im Zulauf eines Klärwerks noch eine gewisse Mindesttemperatur einzuhalten. Im Auslauf hingegen ist eine geringe Temperatur sogar erwünscht, da der Eintrag von Wärme in das Vorflutersystem einen nicht unerheblichen Beitrag zur Eutrophierung leistet. Daher sind im Auslauf einer Kläranlage einem hohen Energieentzug keine Grenzen gesetzt. Was liegt daher mehr auf der Hand als die Energie des Abwassers im Ablauf einer Abwasserbehandlungsanlage zu entziehen.
Selbstverständlich ist der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin auch dieser Aufgabe gewachsen. Aber eine Sedimentaustragschnecke scheint hier nicht nur dem geschulten Blick eines Fachmannes fehl am Platze. Auf diese kann deshalb bei einer Nutzung des Kläranlagenauslaufes verzichtet werden.
Selbst wenn der Auslauf der Kläranlage alle erforderlichen Parameter betreffend seiner Inhaltsstoffe einhält, ist dennoch eine Beeinträchtigung des Wärme-überganges durch Ablagerungen auf den Wärmetauscherrohren nicht auszu-schließen. Aus diesem Grund wird die automatisierte Reinigungseinrichtung des RoWin beibehalten.
Im Gegenteil zu kommunalem Abwasser vor einem Klärwerk befindet sich dessen Auslauf auf einem geodätisch gesehen höheren Niveau, wodurch auf eine energie- und kostenintensive Anhebung verzichtet werden kann. Um die potentielle Energie des Abwasserstroms optimal auszunutzen ist der Wärmetaucher am besten im Auslaufgerinne des Klärwerks direkt zu positionieren.
Da die Höhe eines Moduls und die Modulanzahl als variabel bezeichnet werden können, ist es möglich, den RoWin in ein bereits bestehendes, oder in ein speziell auf den Anwendungsfall ausgelegtes Becken bzw. Gerinne einzusetzen. Durch diese Art des Einbaus wird keine zusätzliche Aufstellfläche benötigt.
Verschraubbare Abdeckungen gewährleisten einerseits die Einhaltung der gesetzlichen Sicherheitsvorschriften, sorgen aber andererseits für einen einfachen sowie schnellen Zugang im Revisionsfalle. Der Kühlwasserkreislauf kann frostsicher und optisch verborgen zur Heizzentrale verlegt werden und somit die Wärmepumpe mit umweltfreundlicher und kostenloser Energie versorgen.
Auf diese Art und Weise können bei der Kommune hohe Energiekosten eingespart werden, welche eine Aufheizung des Faulturms oder die Wärmeversorgung der Sozialgebäude durch konventionelle Energie zwangsläufig mit sich bringen. Pro Sekundenliter können durch Einsatz von HUBER Produkten ca. 10 kW Heizenergie erzeugt werden.
HACH LANGE: 11 Jahre zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb
Das HACH LANGE Umweltzentrum erhält zum 11. Mal das Zertifikat zum Entsorgungsfachbetrieb.
Ein zentrales Anliegen von HACH LANGE ist die Sicherheit sowie der Schutz von Mensch und Umwelt. Unter diesem Aspekt lässt sich das Umweltzentrum zertifizieren.
Dieses Jahr wurde das Umweltzentrum zum 11. Mal erfolgreich zertifiziert.
In diesem Audit wurde festgestellt: "Die Anforderungen der EfbV bzgl. Organisation, Technik und Personal wurde in hervorragender Art und Weise umgesetzt. Das freiwillige Rücknahmesystem, verbunden mit der eigenen Rückholung und Aufbereitung, ist außerordentlich fortschrittlich und innovativ."
Quelle: http://www.hach-lange.de/shop/action_q/news/news_id/1441/lkz/DE/spkz/de/TOKEN/VU-dY0P_cZgkxMCdVURdBEFI-eY/M/PTMdXw
Vattenfall: Leistungsstärkstes virtuelles Kraftwerk Ostdeutschlands entsteht in Berlin
Vattenfall plant Betrieb noch in 2010
Zusammen mit Stiebel Eltron und dem Senertec-Center Berlin plant Vattenfall, noch in diesem Jahr den Betrieb eines virtuellen Kraftwerkes in Berlin aufzunehmen. Nach der Unterzeichnung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung beginnen Stiebel Eltron und Senertec-Center Berlin in diesen Tagen mit der Ansprache ihrer Kunden.
Die Blockheizkraftwerke und Wärmepumpen der Kooperationspartner bilden zusammen mit 20 von Vattenfall betriebenen Blockheizkraftwerken den Grundstock eines der leistungsstärksten virtuellen Kraftwerke in Deutschland. Für den Start im Oktober 2010 werden bis zu 100 dezentrale Anlagen mit einer Leistung von über 20 Megawatt zusammengeschlossen und aus der zentralen Berliner Vattenfall Wärmeleitwarte gesteuert.
Frank May, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Wärme AG, weist auf das umfangreiche Know-how hin, das Vattenfall zu einem idealen Betreiber virtueller Kraftwerke macht: „Vattenfall betreibt mit dem Berliner Fernwärmenetz das größte Fernwärmenetz Westeuropas. Für den Betrieb eines virtuellen Kraftwerkes ist das die beste Referenz, die man sich vorstellen kann. Denn die Kompetenz, Kraftwerke in einem großen, wärmegeführten Netz intelligent zu betreiben und zu steuern, zeigen wir hier seit Jahren Tag für Tag."
In den kommenden Jahren soll das virtuelle Kraftwerk schrittweise um weitere Anlagen ergänzt werden. Spätestens 2012 sollen alle Betreiber von Blockheizkraftwerken und Wärmepumpen in der Region die Möglichkeit haben, sich dem virtuellen Kraftwerk in Berlin anzuschließen. Langfristiges Ziel ist es, zusätzlich bis zu 100.000 Wohneinheiten mit Wärme zu versorgen.
Vattenfall ist der größte Anbieter von Fernwärme in Westeuropa. Jede dritte Wohnung in der Hauptstadt bezieht Wärme und Warmwasser aus den zehn Berliner Heizkraftwerken, neun Blockheizkraftwerken sowie vier Heizwerken des Unternehmens. Das Berliner Fernwärmenetz wächst pro Jahr um 20 - 25 Kilometer. Jeder neue Kunde vermeidet rund 1 t CO2 (pro Wohneinheit und Jahr).
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen ist:
Hannes Hönemann, Vattenfall Europe AG,
Telefon 030-267-14186, Fax 030-267-10805,
presse.berlin@vattenfall.de
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Huber: Gewässerschutz und Betriebssicherheit für die Kläranlage optimiert
3 mm Lochsiebanlagen und Regenüberlaufsiebung in der Kläranlage Mattig-Hainbach, Oberösterreich
Das Innviertel ist das nordwestliche der vier Viertel Oberösterreichs. Es besteht politisch gesehen aus den Bezirken Braunau am Inn, Ried im Innkreis und Schärding und ist eine fruchtbare, dicht besiedelte Hügellandschaft des Alpenvorlandes. Einen großen Teil des Bezirkes Braunau entwässern die Ortskanäle und Verbandssammler des Reinhalteverbandes Mattig-Hainbach. In dessen Einzugsgebiet liegen in Oberösterreich die Orte Jeging, Kirchberg bei Mattighofen, Lengau, Lochen, Munderfing, Palting, Pfaffstätt, Teile von Pöndorf, Schalchen, Mattighofen und über die oberösterreichische Landesgrenze hinaus in das Land Salzburg reichend die Gemeinde Strasswalchen. Mattighofen beheimatet die Produktionsstätte der weltweit bekannten KTM-Motorräder.
Die Kläranlage mit einer Ausbaugröße von 54.000 EW ist nördlich von Mattighofen in der Gemeinde Schalchen gelegen. Dorthin führt der Verbandssammler, der im Trockenwetterfall 180 l/s, im Regenwetterfall jedoch über 2.000 l/s transportiert. Bis zu 332 l/s werden von den Schneckenpumpen in das neu errichtete Rechenhaus gehoben. Was an Mischwasser zuviel zufließt, wird in einem Regenüberlauf-Bauwerk knapp vor dem Hebewerk in den Vorfluter abgeschlagen, nicht jedoch völlig ungereinigt, sondern durch eine HUBER ROTAMAT® Siebanlage für Entlastungsbauwerke Typ RoK 1 BG 700 mit 3750 mm langer 6 mm Lochsiebfläche gereinigt. Geschäftsführer Johann Weinberger und Betriebsleiter Klaus Scholz haben nach ausführlicher Meinungsbildung und mancher Besichtigung die HUBER ROTAMAT® Siebanlage Typ RPPS 1600 mit 3 mm Lochsiebfläche ausgewählt, weil sie der Überzeugung waren und sind, dass keine andere Maschine den Kläranlagenzulauf von bis zu 332 l/s besser mechanisch reinigt.
Herr Dipl.Ing. Bernhard Pühringer vom Ingenieurbüro Machowetz + Partner aus Linz hat den Ausbau konzipiert, die bauliche Umsetzung überwacht und somit für den RHV durch bestmögliche mechanische Abwasserreinigung und optimale Voraussetzungen für die Erweiterung des wasserrechtlichen Konsenses von 45.000 auf 54.000 EW geschaffen. Die Anforderung war, möglichst alle Störstoffe aus dem Abwasser zu sieben, um nachfolgende Prozessschritte betriebssicher zu halten. Diesen Bedingungen entspricht die RPPS 1600-3 bei noch vernünftiger Baugröße (je feiner, umso mehr getauchte Siebfläche wird benötigt) in perfekter Weise. Das Wesentliche an der Funktion der RPPS ist, dass das abgeschiedene Rechengut im Zuge der Entnahme aus dem Abwasserstrom keinerlei mechanischer Beanspruchung ausgesetzt wird. Der Rechengutbelag haftet an der Siebtrommel, die bei entsprechender Pegeldifferenz zu drehen beginnt.
Es gibt keinen Kamm, keinen Schaber oder sonstige Einrichtungen, die das Rechengut umlagern, drücken oder beanspruchen würden. Dadurch können auch unter dem Wasserdruck, der zwischen Oberstrom (vor dem Rechen) und Unterstrom (danach) ansteht, keine Feststoffe durch das Sieb hindurchgezogen werden. Kartenspieler würden sagen: "Was liegt, das pickt". Bei optimaler Funktionalität weist die RPPS kaum bewegte Teile auf, was die Wartungskosten minimiert. Anfangs wurde die RPPS häufig in den englischsprachigen Raum geliefert, daher ROTAMAT® perforatet plate shield. Dem Fachmann ist sie, mit Spaltsieb statt Lochblech ausgestattet, seit fast 20 Jahren als HUBER ROTAMAT® Siebanlage Ro 2 bekannt. Zuverlässigkeit und technische Reife sind aufgrund dieser langjährigen Erfahrung selbstverständlich. Wie bei allen marktüblichen Rechengutbehandlungsanlagen, besteht auch die in der HUBER ROTAMAT® RPPS integrierte Auswaschung Typ IRGA aus den Funktionselementen Aufgabetrichter, Grobwäsche, Feinwäsche, Rechengutpresse und Absackung.
Durch die Rechengutauswaschung IRGA wird die lösbare, biologisch abbaubare Substanz dem Rechengut entnommen und der Biologie zugeführt. Die Masse des zu entsorgenden Rohrechengutes ist nach dem Waschen und Pressen um 60 - 70 % reduziert ...mehr:
http://www.huber.de/de/huber-report/ablage-berichte/regenbecken-kanalausruestung/mit-lochsiebanlagen-und-regenueberlaufsiebung-gewaesserschutz-und-betriebssicherheit-optimiert.html?popup=1
Von Gerhard Schellenberg, HUBER Österreich
Trainieren, bevor es eng wird
CSE-Schulungen von Dräger mit dem Förderpreis 2010 der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Industrie ausgezeichnet
Essen - Die Berufgenossenschaft Rohstoffe und Industrie (BG RCI) hat das Dräger-Trainingskonzept zum Einstieg in enge Behältnisse („Confined Space Entry", CSE) mit dem Förderpreis „Arbeit - Sicherheit - Gesundheit" ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde am 26. März 2010 übergeben.
Das Trainingskonzept bietet eine Mischung aus Theorie und Praxis, um die Vorbereitung, den Einstieg und Aufenthalt sowie die Rettung verunglückter Personen in engen Behältnissen wie Tanks oder Rohrsystemen zu trainieren. Das Besondere: In einer mobilen Anlage, die Dräger speziell für dieses Training entwickelt hat, können die Schulungen auf dem Betriebsgelände vor Ort stattfinden. Dadurch verringern sich die Ausfallzeiten der teilnehmenden Mitarbeiter. Sollten die Mitarbeiter, die an der Schulung teilnehmen, aufgrund eines unvorhergesehenen Notfalls gebraucht werden, lässt sich das Training auch unterbrechen.
Ein Tag, ein Trainer
Die 16-köpfige Jury, die aus Mitgliedern der Berufsgenossenschaft, verschiedenen Experten und Fachjournalisten besteht, lobte insbesondere das marktgerechte Konzept des Trainings. „Der kompakte Aufbau der Schulung und die mobile CSE-Anlage machen es möglich, ein komplettes Training mit nur einem Trainer anbieten zu können", berichtet Katharina Nadolny, Portfoliomanagerin bei Dräger, „Damit bieten wir eine kostengünstige Ergänzung zu den angebotenen Schulungen der Berufsgenossenschaften."
In der Regel dauern die Trainings einen Tag. Einer theoretischen Einführung in Grundlagen und Ausrüstung am Vormittag folgt nachmittags ein praktischer Teil an der Anlage. Auf dem Programm stehen das so genannte „Freimessen", also die Überprüfung, ob giftige Gase oder ausreichend Sauerstoff im Behältnis vorhanden sind, sowie der Einstieg und die Rettung von Personen. Dabei lassen sich die Szenarien in der CSE-Anlage an die Gegebenheiten des Unternehmens anpassen. So verfügt die Anlage beispielsweise über Kunstnebel, der Dämpfe simuliert, oder die Möglichkeit, die Lichtverhältnisse zu ändern.
Mit Kunden entwickelt
Ausgangspunkt zur Entwicklung der Anlage und des Trainings waren Kundenanforderungen, die mit Unterstützung von Berufsgenossenschaft und Unfallversicherung 2005 umgesetzt wurden. „Durch die Zusammenarbeit mit den Kunden konnten wir das Training inhaltlich abrunden", erinnert sich Werner Ochse, der damals die Idee zu der Anlage hatte. Er betreut bei Dräger die Geschäftsbereich Bergbau und Versorger.
Das Konzept wird heute kontinuierlich ausgebaut: In Deutschland existieren zwei Anlagen, eine weitere ist in Australien im Einsatz. Zudem sind CSE-Anlagen in anderen europäischen Ländern, wie beispielsweise Großbritannien, geplant. Das Preisgeld wird Dräger allerdings nicht für die Expansion verwenden, wie Katharina Nadolny und Werner Ochse bei der Preisverleihung verkündeten: „Wir werden den Betrag der Organisation @fire spenden. Sie leistet internationale Hilfe bei Katastrophen und Vegetationsbränden und arbeitet rein ehrenamtlich."
Drägerwerk AG & Co. KGaA
Moislinger Allee 53-55
23542 Lübeck, Deutschland
www.draeger.com
MAXX: Sondergerät Messstation mit Durchflusssystem und Online-Messungen
Aufgabenstellung:
Doppelmessstation sollte mit selbstentleerendem Probenehmer mit Durchflussentnahmesystem in dem einen und Messteil mit Messtopf in dem anderen Schrankteil ausgerüstet sein. Neben der Messstation sollte direkt anschließend ein Schrank für eine Pumpe und einem Verteilerkasten montiert sein.Mehr:
http://www.maxx-proben.de/deutsch/Aktuelles.htm
WEBER ING.: VOF-VERFAHREN BEIM WASSERVERBAND EIFEL-RUR GEWONNEN
Die Weber-Ingenieure GmbH hat das europaweite VOF-Verfahren zur Erweiterung des RÜB/RRB in der Gemeinde Kall/Hüttenstraße gewonnen. Zur Erstellung des erforderlichen Neubauvolumens von in der Summe 6.600 m3 wird das Unternehmen mt den Leistungsphasen 2-9 HOAI sowie der Erstellung von Bestandsplänen und einer Betriebsanweisung beauftragt.
Quelle: http://www.weber-ing.de/aktuelles
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Süd-Chemie startet zufriedenstellend ins Geschäftsjahr 2010
- 1. Quartal 2010: Deutlicher Ergebnisanstieg bei leichtem Umsatzwachstum:
Umsatz um 1 Prozent, operatives Ergebnis (EBIT) um 19,5 Prozent über Vorjahr
- Positiver Ausblick für Gesamtjahr 2010 bestätigt
Die Süd-Chemie AG, München, ist zufriedenstellend in das Jahr 2010 gestartet. In den
ersten drei Monaten 2010 stieg der Konzernumsatz des führenden Spezialchemieunternehmens
für Adsorbentien und Katalysatoren leicht um 1 Prozent auf 264,0 Mio.
Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das operative Konzernergebnis (EBIT) stieg im
Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres überproportional zur
Umsatzentwicklung um 19,5 Prozent auf 15,9 Mio. Euro. Gründe des deutlichen
Ergebnisanstiegs waren die in einigen Geschäftsbereichen nachfragebedingt bessere
Anlagenauslastung, ein profitablerer Produktmix und nachhaltige Kosteneinsparungen.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,4 Prozent auf 30,8 Mio. Euro.
Die Erholung auf den Weltchemiemärkten hat sich insgesamt positiv auf die bisherige
Entwicklung der Süd-Chemie im Geschäftsjahr 2010 ausgewirkt. So stiegen
Quartalsumsatz und Quartalsergebnis (EBIT) in den Geschäftsbereichen Adsorbentien
und Additive, Schutzverpackungen, Wasserbehandlung sowie Energie und Umwelt
aufgrund der konjunkturellen Nachfragebelebung und der damit verbundenen besseren
Anlagenauslastung jeweils deutlich an. Obwohl der Geschäftsbereich Gießereiprodukte
und Spezialharze in den ersten drei Monaten 2010 den um ergebnisneutrale
Sonderverkäufe im Vorjahresquartal bereinigten Umsatz des Vorjahreszeitraums nur
marginal steigern konnte, nahm die Profitabilität des Bereichs aufgrund von
Kostenreduzierungen zu. Lediglich im Geschäftsbereich Katalysatoren-Technologie ist
aufgrund von Auftragsverschiebungen der Quartalsumsatz gegenüber einem
vergleichsweise starken Vorjahresquartal zurückgegangen; das operative Ergebnis
(EBIT) des Bereichs konnte trotzdem aufgrund positiver Bewertungseffekte aus
Rohstoffsicherungsgeschäften gesteigert werden. Weiterhin erlaubt der deutliche
Anstieg der Auftragseingänge im Verlauf des ersten Quartals einen zuversichtlichen
Ausblick, dass der größte und ertragsstärkste Geschäftsbereich der Süd-Chemie seine
ehrgeizigen Geschäftsziele im weiteren Jahresverlauf erreichen wird.
Angesichts des erwarteten Verlaufs des ersten und des Auftakts des zweiten Quartals
2010 hält das Unternehmen an seiner Prognose für das Geschäftsjahr 2010 fest. Der
Umsatz soll demnach voraussichtlich um 5 Prozent auf 1,125 Mrd. Euro steigen. Das um
Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis (EBIT) soll um 10 Prozent zulegen.
Dr. Günter von Au, Vorstandsvorstandsvorsitzender der Süd-Chemie AG, sagte: „Wir
sind mit dem ersten Quartal 2010 zufrieden, aber überzeugt, dass wir uns im
Jahresverlauf noch steigern werden. Nach dem überaus starken Schlussmonat 2009
und einem etwas schleppenden Jahresauftakt 2010 haben wir in den ersten drei
Monaten des Geschäftsjahres unsere Ertragskraft im Vergleich zum Vorjahresquartal
deutlich verbessert. Angesichts unserer starken Geschäfts- und Auftragsentwicklung im
März und eines guten Starts in das zweite Quartal sind wir zuversichtlich, im weiteren
Jahresverlauf das Wachstumstempo zu steigern."
Die Zwischenmitteilung zum ersten Quartal 2010 der Süd-Chemie AG ist unter
www.sud-chemie.com abrufbar.
Für Rückfragen:
Süd-Chemie AG
Unternehmenskommunikation
Patrick Salchow, Jochen Orlowski
Tel.: +49 (0) 89 5110-250/-247
Zukunftsbezogene Aussagen
Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des
Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen
Unsicherheiten und Risiken, die außerhalb der Möglichkeiten der Süd-Chemie bezüglich einer
Kontrolle oder einer präzisen Einschätzung liegen, wie beispielsweise das zukünftige
Marktumfeld und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen
Marktteilnehmer, die erfolgreiche Integration von Neuerwerben und die Realisierung erwarteter
Synergien sowie Maßnahmen staatlicher Stellen. Sollte einer dieser, mehrere oder andere
Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen diese Aussagen
basieren, als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in
diesen Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von
der Süd-Chemie weder beabsichtigt noch übernimmt die Süd-Chemie eine gesonderte
Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder
Entwicklungen nach dem Datum dieses Berichts anzupassen.
Über die Süd-Chemie
Die Süd-Chemie (www.sud-chemie.com) ist ein in Deutschland börsennotiertes (WKN: 729 200)
weltweit tätiges Spezialchemieunternehmen mit Sitz in München. Wesentliche Märkte des
Unternehmensbereichs Adsorbentien sind die Konsumgüter-, Verpackungs-, Gießereiindustrie
sowie die Wasserbehandlung. Produkte des Unternehmensbereichs Katalysatoren bieten unter
anderem Lösungen für die Chemie-, Petrochemie- und Raffinerieindustrie, die Energiespeicherung,
Wasserstoffproduktion und Abluftreinigung. Gemeinsamer Nenner aller Produkte
und Leistungen der Süd-Chemie ist der effiziente und schonende Umgang mit den natürlichen
Ressourcen zur Schaffung von mehr Lebensqualität für Mensch und Umwelt. Die Süd-Chemie
erzielte 2009 einen Konzernumsatz von 1,072 Mrd. Euro, davon knapp 85 Prozent im Ausland.
Am 31. März 2010 beschäftigte der Konzern 6.451 Mitarbeiter in weltweit rund 80 Produktionsund
Vertriebsgesellschaften.
WTW: ITT vollzieht Kauf von Nova Analytics,...
...Marktführer im Bereich analytischer Messgeräte
• Die Akquisition begründet eine neue Plattform in attraktiven Marktsegmenten zur Ergänzung der ITT-Kerngeschäfte in den Bereichen Wasser und Abwasser, Industrieprozesse sowie Lebensmittel und Getränke.
• Die Nova-Marken WTW®, SI Analytics®, Aanderaa®, ebro®, Bellingham & Stanley® und Global Water® sind eine starke Ergänzung zum ITT-Wasserportfolio.
White Plains, New York
ITT Corporation, White Plains, New York, ein global führendes Unternehmen in den Bereichen Transport und Aufbereitung von Wasser, Abwasser und anderen Flüssigkeiten, hat heute den Vollzug der Übernahme der Nova Analytics Corporation bekanntgegeben.
Nova Analytics ist ein führender privater Hersteller qualitativ hochwertiger tragbarer und Online-Analysegeräte für Labor und Feld, die in den Bereichen Wasser und Abwasser, Umwelt, Medizin sowie in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie Anwendung finden. Zu Nova gehören anerkannte Marken wie WTW®, SI Analytics®, Aanderaa®, ebro®, Bellingham & Stanley® und Global Water®. Die Akquisition erweitert die Präsenz von ITT in Bereichen, die an das Kerngeschäft der Gruppe grenzen und baut ihre weltweite Führungsposition in Schlüsselmärkten aus.
„Wir sind begeistert, die im Meßgerätebereich führenden Marken von Nova jetzt neben unseren eigenen Lösungen in den Bereichen Fluidtechnik, Nahrungsmittel und Getränke anbieten und damit eine starke Plattform im 6 Milliarden Dollar umfassenden Weltmarkt für Analytikinstrumente aufbauen zu können", sagte Gretchen McClain, Präsidentin der Fluid and Motion Control Gruppe von ITT.
„Durch die Kombination des WTW-Markengeräte- und Sensorportfolios von Nova mit unseren derzeitigen Angeboten wird ITT einen der branchenweit breitesten Sensoren- und Geräte-Bereiche für die Prozessüberwachung und Regelung von Abwasseranlagen abdecken. Dieses kombinierte Portfolio wird es ITT ermöglichen, alle Bedürfnisse unserer Kunden in Bezug auf die Entwicklung, den Betrieb und die Regelung von Aufbereitungsanlagen noch besser zu erfüllen und ihnen bei der Steuerung ihrer Betriebs- und Konstruktionsausgaben zu helfen."
Nova beschäftigt etwa 725 Mitarbeiter in Deutschland, Norwegen, Frankreich, Großbritannien, den USA und China und hat im Jahr 2009 insgesamt einen globalen Proforma-Umsatz von 135 Millionen Dollar erwirtschaftet.
Über ITT Corporation
ITT Corporation ist ein Hightech-Unternehmen in den Bereichen Ingenieurwesen und Herstellung, das auf allen sieben Kontinenten in drei wichtigen Märkten operiert: Wasser- und Flüssigkeitsmanagement, globale Verteidigung und Sicherheit und Förder- und Flusskontrolle. Mit einer Fülle an Innovationen empfiehlt sich ITT als Partner seiner Kunden für außergewöhnliche Lösungen, die der Umwelt dienen, Schutz und Sicherheit bieten und unsere Welt vernetzen. Mit seinem Sitz in White Plains, NY, hat das Unternehmen im Jahr 2009 Umsatzerlöse von 10,9 Milliarden US-Dollar generiert. Mehr:
http://www.itt.com/
http://wtw.de/de/22_1084.htm
(nach oben)
Vorstandswechsel bei der Allweiler AG
Innerhalb der Colfax Corporation (NYSE: CFX), einem weltweit führenden
Anbieter von Lösungen im Umgang mit Flüssigkeiten, übernimmt Arne Forslund
Mitte April die neu geschaffene Position des Senior Vice President für
Europa, den mittleren Osten, Asien und Afrika. Er ist damit gleichzeitig
neuer Vorstand der Allweiler AG. Außerdem ist er verantwortlich für die
weltweite Strategie des Unternehmens im Marine-Geschäftsbereich. Michael
Matros, bisher Senior Vice President bei Colfax und Vorstand der Allweiler
AG, legte sein Mandat nieder. Er wird dem Unternehmen zunächst noch als
Berater zur Verfügung stehen. Frank Kirchner bleibt unverändert weiterer
Vorstand der Allweiler AG.
A. Forslund kommt aus Schweden und war in leitenden Funktionen
internationaler Unternehmen, wie NOTE AB und Teleflex Morse sowie als
„Global Manufacturing Strategy Manager" für Danaher Motion tätig. Seit
Mitte 2009 leitete er als General Manager das Colfax-Tochterunternehmen Imo
AB Schweden. "Arne Forslund verfügt über große Erfahrungen bei der
Steuerung weltweiter Geschäftsprozesse und der Umsetzung schlanker
Produktion. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihm das Colfax Business System
innerhalb des gesamten Konzerns weiterhin erfolgreich voranbringen und
unsere langfristigen Ziele erreichen", so Clay H. Kiefaber, Präsident und
CEO der Colfax Corporation.
M. Matros beendet damit nach 13 Jahren seine Karriere bei Allweiler bzw.
Colfax, um sich neu zu orientieren. Angefangen als promovierter Ingenieur
in der Forschung und Entwicklung der Allweiler-Pumpen übernahm er 2006 die
Leitung des Unternehmens und wurde CEO der Allweiler AG und Senior Vice
President von Colfax. M. Matros forcierte vor allem die Kundenorientierung
und hat dafür in allen Bereichen des Unternehmens Verbesserungsprozesse
eingeführt und diese kontinuierlich weiterentwickelt. Eine neue
zukunftsweisende Generation von Produktneuentwicklungen und intelligenten
Lösungen zur Effizienzsteigerung und besseren Umweltverträglichkeit beim
Einsatz von Pumpen, wurde von ihm maßgeblich gestaltet. Clay Kiefaber
dankte Dr. Matros für seine wertvolle Arbeit und seine Leistung, Allweiler
gerade in schwierigen Zeiten meisterhaft geführt zu haben.
Die Allweiler AG wurde 1860 in Radolfzell gegründet und feiert dieses Jahr
das 150-jährige Bestehen. Bis heute hat sie hier ihren Hauptsitz hier und
zählt mit derzeit deutschlandweit rund 800 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern zu den größten und stärksten Unternehmen der Region.
Innerhalb des Colfax Konzerns ist die Allweiler AG der älteste und größte
Pumpenhersteller und europäischer Markt- und Technologie-führer bei Pumpen
und Förderanlagen in fast allen industriellen Anwendungsbereichen. Ob
Pumpen für Kläranlagen oder Pipelines durch die Wüste, Aggregate für
Ozeanriesen oder Förderanlagen für Produktionsstätten - die Produkte, das
Engineering und Know-how sowie der Service von Allweiler sind rund um den
Globus gefragt und hoch geschätzt.
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Die Allweiler AG ist der älteste deutsche Pumpenhersteller (gegr. 1860) und
europäischer Markt- und Technologieführer in den Marktsegmenten Schiffbau,
Energieerzeugung und spezielle Industrieanwendungen. Da Produktportfolio
umfasst neben Kreisel-, Propeller-, Schraubenspindel- und
Exzenterschneckenpumpen, auch Mazeratoren und Schlauchpumpen. Die Allweiler
AG besitzt eine eigene Gießerei und Statorenfertigung und erstellt
betriebsfertige Brennstoff-, Schmieröl- und Spülwasseranlagen. In
Deutschland hat die Allweiler AG ihren Hauptsitz in Radolfzell am Bodensee
und eine bedeutende Produktionsstätte in Bottrop. Seit 1998 ist die
Allweiler AG Teil der Colfax Corporation.
Die Colfax Corporation ist ein weltweit führender Hersteller von Lösungen
zum Umgang mit anspruchsvollen Flüssigkeiten. Dazu gehört die Fertigung von
Verdränger- und Strömungspumpen sowie von Ventilen für die Öl- und
Gasförderung und -verarbeitung, die Energieerzeugung, den Schiffbau und
eine Vielzahl weiterer Branchen. Die wichtigsten Unternehmen und Marken des
Konzerns sind Allweiler, Fairmount Automation, Houttuin, Imo, LSC, Portland
Valve, Tushaco, Warren und Zenith. Colfax ist mit dem Kürzel "CFX" an der
NYSE börsennotiert. www.colfaxcorp.com http://www.colfaxcorp.com/ enthält
weitere Informationen zu den Produkten und zur Geschäftstätigkeit von
Colfax.
Hinweis zu Aussagen über zukünftige Entwicklungen („Forward-looking
statements"):
Dieser Text kann Aussagen über künftige Entwicklungen enthalten,
einschließlich solcher im Sinne des „Private Securities Ligitation Reform
Act of 1995" der Vereinigten Staaten von Amerika. Dies schließt Aussagen zu
den Plänen, Zielen, Erwartungen und Absichten von Colfax sowie andere
Aussagen ein, die nicht historische oder aktuelle Fakten sind, beschränkt
sich jedoch nicht darauf. Grundlage für vorausschauende Aussagen sind die
derzeitigen Erwartungen von Colfax. Sie beziehen Risiken und Unsicherheiten
mit ein, durch die tatsächliche Ergebnisse erheblich von Ergebnissen
abweichen können, die explizit oder implizit in solchen vorausschauenden
Aussagen beschrieben wurden. Faktoren, durch die Ergebnisse erheblich von
den momentanen Erwartungen abweichen können, schließen Ereignisse, die im
Registration Statement von Colfax in Formular S-1 im Abschnitt
„Risikofaktoren" und in anderen der U.S. Securities and Exchange Commission
zugegangenen Berichten genannt werden, ein, beschränken sich jedoch nicht
darauf. Außerdem basieren diese Voraussagen auf einer Reihe von Annahmen,
die sich ändern können. Die Aussagen dieses Pressetextes sind nur zum
jetzigen Zeitpunkt gültig. Colfax lehnt jegliche Verpflichtung ab, die
hierin enthaltenen Informationen zu aktualisieren.
GET-Fachtagung in Frankfurt
Über 100 Fachbesucher bei GET-Fachtagung
Zur Fachtagung „Abscheideranlagen für Leichtflüssigkeiten" trafen sich Ende März rund 100 Fachvertreter in Frankfurt, um sich über die neuesten technischen und rechtlichen Re-geln beim Betrieb von Abscheideranlagen für Leichtflüssig-keiten, wie z.B. Benzin und Diesel, zu informieren. Die sehr gute Resonanz der Veranstaltung zeigt, dass es dem Fach-verband Gütesicherung Entwässerungstechnik e.V. (GET) gelungen war, ein Programm aktueller Themen zusammen-zustellen, das von hochkarätigen Referenten aus den maß-geblichen Fachgremien von DIN, DIBt und DWA sowie aus dem Umweltrecht präsentiert wurde.
Fachreferenten aus den SV-Ausschüssen „Abscheider" des Deutschen Instituts für Bautechnik und des DIN, von TÜV Süd, sowie dem GET erläuterten die neuesten Entwicklun-gen der Regelwerke und Zulassungsverfahren für Abschei-deranlagen, sowie die Pflichten bei Einbau, Betrieb und Generalinspektion. Darüber hinaus ging es aber z.B. auch um Fragen zum Umgang mit dem „Problemstoff" Biodiesel und um rechtliche Auswirkungen von mangelhaften und undichten Abscheideranlagen nach dem Umweltschadens-gesetz. Um hier Klarheit zu schaffen, engagieren sich die Mitglieder des GET nachhaltig für hohe Qualitätsstandards und eine ganzheitliche Gütesicherung in der Entwässe-rungstechnik, die über die Mindestanforderungen der Norm hinausgehen. Weitere Veranstaltungen dieser Art sind in Planung.
Weitere Informationen zum Fachverband Gütesicherung Entwässerungstechnik e.V. gibt es im Internet unter: www.fv-get.de
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SIMBA 6 - die neue Version des Systems zur Simulation biologischer Abwassersysteme
Beim diesjährigen Anwendertreffen vom 04.-05. Mai in Halberstadt, veranstaltet durch das Institut für Automation und Kommunikation (ifak) und die ifak system GmbH, werden Anwender der Simulationssoftware SIMBA über ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit der neuen Version 6 berichten.
SIMBA 6 enthält u. a. neue Bausteine, die es ermöglichen, direkt in einer für speicherprogrammierbare Steuerungen geeigneten Fachsprache zu entwickeln und zu testen. Damit entfallen die Informations- und Darstellungsverluste, die bislang an der Schnittstelle zwischen der Planung von Steuerungskonzepten (durch Siedlungswasserwirtschaftler) und der Implementierung (durch Automatisierungstechniker) zwangsläufig zu beobachten waren. Das ermöglicht eine den Planungen entsprechende nahtlose Implementierung von Steuerungskonzepten, mit der die Qualität der Betriebsführung gesichert und verbessert werden kann.
Mit der aktuellen Version wird auch ein neuer Ansatz zur Simulation der Gewässergüte bereitgestellt, der für die immissionsbasierte Auslegung von Stadtentwässerungssystemen genutzt werden kann.
Um die Anwendung der Simulation noch stärker zu fördern, werden regelmäßig Schulungsveranstaltungen zur Einführung in die dynamische Simulation von Abwassersystemen mit SIMBA angeboten. Der nächste Kurs des ifak findet am 27. und 28. April 2010 in Magdeburg statt.
Das jährliche SIMBA-Anwendertreffen vom 04. bis 05. Mai 2009 wird zum 17. Mal stattfinden. Die Anmeldung und weitere Details zur Schulung und zum Anwendertreffen finden Sie unter
http://simba-treffen.ifak.eu und www.ifak.eu.
Weitere Informationen
ifak e.V. Magdeburg
Werner-Heisenberg-Straße 1
39106 Magdeburg
Tel.: 0391 990140
info@ifak.eu
www.ifak.eu
Panasonic Electric Works Europe AG gründet Automation Solution Business Units für industrielle Bildverarbeitung und Laser Marker
Zum 1. April 2010 etabliert die Panasonic Electric Works Europe AG in Holzkirchen bei München in den Geschäftsfeldern Bildverarbeitung und Lasermarkiersysteme zwei eigenständige Business Units für den europäischen Markt.
Die Ausrichtung „Panasonic Electric Works - der kompetente Lösungspartner für die Industrie" wird durch diesen Schritt weiter verstärkt. Auch die Entwicklung vom Systemanbieter zum Lösungsanbieter wird somit konsequent verfolgt - in erster Linie um den Bedürfnissen von Kunden und Partner noch besser gerecht zu werden.
Der direkte Schulterschluss von Entwicklung und Fertigung, Applikation, Marketing und Vertrieb ermöglicht es, auch auf äußerst spezifische Kundenanforderungen in kürzester Zeit reagieren zu können. Die bereits bestehenden Panasonic Technologiezentren in Karlsruhe und Gera werden in die Business Units integriert und stehen Kunden und Partnern vor Ort zur Verfügung.
Speziell geschulte Entwicklungsteams ermöglichen individuelle Kundenlösungen und Adaptionen,
z. B. in der Bildverarbeitung vom Front-End bis zur kundenspezifischen Entwicklung einer Bildverarbeitungsroutine. Des Weiteren stehen Geschäftspartnern technisch versierte Vertriebsteams bei der Realisierung von Applikationen europaweit zur Seite.
Im Bereich der Glasbeschriftung durch Laser Marker steht die in Kooperation mit tesa SE entwickelte LTF-C-Technologie primär im Vermarktungsfokus. Durch die große Nähe zur Panasonic Fertigungsstätte in Pfaffenhofen an der Ilm und durch das im Hause entwickelte, modulare LTF-C-Baukastensystem, können Kundenwünsche bei der Integration in bestehende Fertigungslinien schnell und unkompliziert berücksichtigt und umgesetzt werden.
Die beiden neuen Automation Solution Business Units sind in der Technical Division der Panasonic Electric Works Europe AG angesiedelt und werden von Markus Fremmer (Bildverarbeitung) und Reinhold Hiller (Lasermarkiersysteme) geleitet.
Panasonic Electric Works Europe AG
Rudolf-Diesel-Ring 2,
83607 Holzkirchen,
Germany
Tel.:+49 (0) 8024-648-0
Fax: +49 (0) 8024-648-555
Internet: www.panasonic-electric-works.de
E-Mail: info-de@eu.pewg.panasonic.com
Tsurumi vertreibt Pumpen von Primax
Der japanische Baupumpen-Hersteller Tsurumi mit Europa-Sitz in Düsseldorf nimmt die Dieselmotorpumpen des australischen Herstellers Primax in sein Vertriebsprogramm für Deutschland, Österreich und die Schweiz auf. Tsurumi erhielt das Alleinvertriebsrecht des zur Sykes-Gruppe gehörenden Unternehmens. Für Tsurumi sind die Pumpen eine gute Ergänzung des eigenen, hierzulandehierzulande rund 250 Modelle umfassenden Produktprogramms elektrischer Tauchmotorpumpen. Zusammen mit Primax bietet Tsurumi künftig über 1800 verschiedene Pumpentypen an. Auf der Messe Bauma (19. bis 25. April, München) stellen die Japaner das neue Sortiment vor. Zwar hat Tsurumi auch Pumpen mit Verbrennungsmotor im Angebot, allerdings nur tragbare mit Förderleistungen bis 1800 l/min. Die deutlich stärkeren Primax-Pumpen, wie zum Beispiel die drei Modelle der Yakka-Serie, schaffen bis zu 8000 l/ min und überwinden Höhendistanzen von bis zu 67 Metern. Montiert sind die Yakka-Pumpen auf einachsigen Kompaktanhängern, die leer rund 1300 kg wiegen. Die Aggregate zeichnen sich durch niedrige Betriebsgeräusche aus: Bei üblichen Drehzahlen um 1500 U/min emittieren sie lediglich 65 dBA in sieben Metern Entfernung. Das entspricht etwa dem Geräusch eines Staubsaugers in einem Meter Abstand. Mit den verbrauchsarmen Dieselmotoren sind Betriebszeiten von 30 Stunden mit einer Tankfüllung möglich.
Tsurumi (Europe) GmbH
Heltorfer Straße 14
40472 Düsseldorf
Tel. (02 11) 41 79 37-450
Fax 41 79 37-460
E-Mail: vertrieb@tsurumi-europe.com
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Microdyn-Nadir: Neue Produktionsstätte für Membranmodule
Bei Microdyn-Nadir in Wiesbaden wurde
am 23. Februar 2010 der dritte Bauabschnitt
einer automatischen Fertigungslinie
für BIO-CEL®-Module mit zahlreichen
verfahrens- wie anlagentechnischen
Neuentwicklungen in Betrieb genommen.
Dabei wurden neben den Kenntnissen
aus der Membrantechnik auch Erfahrungen
aus den Branchen Textil, Ver-bundwerkstoffe, Kunststoff-, Automobilund
Automatisierungstechnik einbezogen
und angewendet.
Durch einen Laminierprozess wird
ein rückspülfestes, aber gut permeierbares
Laminat erzeugt. Dieses Laminat wird
im Weiteren durch das Ultraschall-Rollnaht-
Schweißverfahren an den Rändern
verschlossen, mit oszillierenden Messern
strukturiert und mit den erforderlichen
Anschlussteilen beklebt. Die so vorbereiteten
Membrantaschen werden von zwei
Robotern endbearbeitet und schließlich
zu den bekannten Paketen der BIO-CEL®-
Produkte zusammengefügt.
Eine wichtige Aufgabe für einen automatischen
Fertigungsprozess ist das effektive
und schonende Transportieren
und Handhaben der Werkstücke, im vorliegenden
Falle der dünnen, großformatigen
Membrantaschen mit ihren empfindlichen
Oberflächen, das durch
Bandtransport bzw. Unterdrucksauger an
den Roboterarmen realisiert wird.
Mit dieser neuen Fertigungstechnik
können Module mit bis zu 400 m² Membranfläche
in großen Mengen hergestellt
und MBR-Großanlagen zur Abwasserbehandlung
und zum Wasserrecycling mit
weit über 100 000 m² Membranfläche
realisiert werden.
www.microdyn-nadir.de
Chetra: Robuste Klärwerks-Gleitringdichtung (GLRD) für Pumpen, Förderschnecken, Rührwerke
In Klärwerksanwendungen kommen vielfach Balg-Gleitringdichtungen, sowohl Gummibalg-,
wie auch Metallfaltenbalg-Gleitringdichtungen zum Einsatz.
Für bestimmte Einsätze sind diese Art von Gleitringdichtungen (GLRD) durchaus geeignet.
In einigen Anwendungen haben Balg-Dichtungen ihre Begrenzungen, so z. B. besteht die Gefahr des Verstopfens durch langfaserige Feststoffe und Fremdkörper, bei langsam-drehenden Wellen wird der Balg nicht „freigeschleudert" und Ablagerungen setzen sich zwischen die Lamellen; Ermüdung des Balgmaterials kann vorzeitig eintreten, rotierende Befederung kann Schiefstellungen nicht ausgleichen etc.
Die GLRD Typ 210N (siehe Abb.) hat geschützte, gekapselte Federn, dadurch kein Verstopfen und Zusetzen; durch die stationäre Anordnung wird Schiefstellung kompensiert, der dynamische O-Ring bewegt sich immer zur sauberen Seite hin, dadurch kein Festbacken, die Flexibilität der GLRD bleibt erhalten.
Zur weiteren Feststoffbeständigkeit und Verschleißfestigkeit hat die GLRD einen massiven Wolframkarbid-Gegenring und als Gleitring einen massiven Siliziumkarbid-Ring aus dem tribologisch vorteilhaften Q2-(SiSiC-) Material.
Die Gleitringdichtung ist beständig bis
28 bar, hält jedoch z.B. bei Rückspülung - auch bei Vakuum zu. Abmessungen von
24 mm Wellendurchmesser bis 130 mm in den gängigen Abstufungen.
Die GLRD Typ 210N ist speziell auf die Anforderungen in Klärwerken ausgelegt, dabei aber universell sowohl in Pumpen, Rührwerken und Förderschnecken einsetzbar.
Mehr Unter: http://www.chetra.de/web/aktuell_robuste_klaerwerks_glrd.htm
Seminar der Technischen Akademie Hannover:
Generalentwässerungsplanung Kosten sparen durch ganzheitliche Betrachtung
8. - 9. Juni 2010 in Würzburg
Städtische Abwassersysteme bestehen aus ei-ner Vielzahl einzelner Komponenten, wie z.B. Kanäle, Becken, Überläufe, Pumpwerke etc., die sich gegenseitig in ihrer Wirkung stark beeinflus-sen. Die Beurteilung der Leistungsfähigkeit ein-zelner Komponenten oder deren Planung kann sachgerecht nur erfolgen, wenn alle notwendi-gen Eingansgrößen definiert sind und wenn die-se gegenseitigen Beeinflussungen von ihrer Größe her bekannt sind. Zur Ermittlung dieser Wechselwirkungen innerhalb des Gesamtsys-tems wird der Generalentwässerungsplan (GEP) oder Generalkanalisationsplan (GKP) als Analy-se- und Planungsinstrument eingesetzt und kann in der Bundesrepublik als Stand der Technik an-gesehen werden.
Der GEP dient dabei dazu, langfristige Entwicklungen wie beispielsweise geplante Sanie-rungsmaßnahmen, Siedlungserweiterungen, Än-derungen im Abwasseranfall oder auch einen bevorstehenden Klimawandel zu berücksichti-gen, um damit einen Überblick über die Dring-lichkeit von Sanierungsmaßnahmen des Kanal-netzes zu gewinnen. Durch Entwicklung und Vergleich verschiedener Szenarien können wirt-schaftliche Varianten erarbeitet werden. Durch den GEP werden damit die Weichen für umfang-reiche Investitionen gestellt. Die Möglichkeiten einer Optimierung in ökonomischer und ökologi-scher Sicht sind deshalb weitaus größer als beispielsweise in der Entwurfsund Ausführungs-phase einer klassischen Planung. Aus diesem Grund wird beim GEP insbesondere neben der Analyse des Ist-Zustandes anhand diverser Kriterien das Entwässerungssystem auch auf den Prognose-Zustand hin untersucht. Somit ist die Zielsetzung für eine Generalentwässerungspla-nung die Erarbeitung eines nachhaltigen ökolo-gischen und ökonomischen Entwässerungskon-zeptes für die Zukunft.
Im Rahmen der TAH-Tagung „Generalentwässe-rungsplanung - Kosten sparen durch ganzheitli-che Betrachtung" vom 8.-9. Juni 2010 in Würz-burg werden nach der thematischen Einführung die wesentlichen Bearbeitungsschritte eines GEP beschrieben und zukunftsfähige Konzepte vorgestellt. Basis für die wirklichkeitsnahe Beur-teilung von Entwässerungsanlagen sind exakte Bestandsdaten, deren Erfassung und Pflege de-tailliert besprochen werden. Grundlage für die Entwicklung von Lösungsvorschlägen ist eine umfassende Analyse des Entwässerungssys-tems mit Hilfe geeigneter Modelle. Die entspre-chenden Modelle sowie die Datengewinnung zur Kalibrierung der Modelle werden im weiteren Verlauf des Programms unter Berücksichtigung notwendiger Eingangsdaten näher erläutert. Praktische Beispiele sowohl aus Sicht eines Auf-traggebers, eines Stadtentwässerungsbetriebes als auch eines Ingenieurbüros vervollständigen das Programm. Abschließend werden diverse Strategien vorgestellt, wie mit einem optimalen Einsatz von Generalentwässerungsplänen öko-logische aber auch ökonomische Erfolge erzielt werden können.
Die Referenten sind teils in einzelnen Arbeits-gruppen tätig oder weisen weit reichende Erfah-rungen im Bereich Forschung und Lehre und in der praktischen Umsetzung bei der Erstellung von Generalentwässerungsplänen auf.
Nähere Informationen zur Veranstaltung erteilt Herr Dr.-Ing. Igor Borovsky, Technische Akade-mie Hannover e.V., Wöhlerstr. 42, 30163 Hannover, Telefon: 0511 / 394 33-30, Fax: 0511 / 394 33-40. Das detailierte Programm und das Anmeldformular finden Sie unter www.ta-hannover.de.
Jahrzehnt der Innovationen
Endress+Hauser ehrt Erfinderinnen und Erfinder - 200 Patentanmeldungen im Jahr 2009
Bereits zum zehnten Mal haben die Erfinderinnen und Erfinder von Endress+Hauser das jährliche "Innovatorentreffen" gefeiert. Die "Patent Rights Incentive Awards" für wirtschaftlich besonders bedeutende Patente wurden dieses Jahr für Erfindungen in den Bereichen Umwelttechnik, Durchfluss- und Füllstandmesstechnik verliehen.
Im festlichen Ambiente des Lörracher Kulturzentrums "Burghof" haben am 26. März mehr als 200 Erfinderinnen und Erfinder der Endress+Hauser Gruppe das zehnjährige Jubiläum des Innovatorentreffens gefeiert. "Wir konnten im vergangenen Jahr 200 Erfindungen zum Patent anmelden - gleich viele wie im Rekordjahr 2008. Das zeigt uns, dass unser Förderprogramm nichts von seiner Wirkung eingebüßt hat", freute sich Michael Ziesemer, COO der Endress+Hauser Gruppe.
Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Verleihung der drei mit jeweils 10.000 Euro dotierten "Patent Rights Incentive Awards" für wirtschaftlich besonders relevante Patente. Im Jubiläumsjahr gingen die Preise an Erfinder der Product Center Flowtec (Reinach/Schweiz), Maulburg (Deutschland) und Wetzer (Nesselwang/Deutschland). Die Urkunden und Trophäen überreichten Firmenchef Klaus Endress und Michael Ziesemer gemeinsam.
Die Erfindung von Johann Beller und Robert Zeller von Endress+Hauser Wetzer kommt im Bereich Umweltschutz zum Einsatz. Bei Abwasserreinigungsanlagen werden mit Probenehmern in regelmäßigen Abständen Wasserproben gesammelt, um sie im Labor zu untersuchen. Die Menge dieser Proben muss auch bei wechselnden Umgebungsbedingungen immer genau dem eingestellten Volumen entsprechen. Den beiden Erfindern ist es gelungen, die automatische Probeentnahme einfacher und zuverlässiger zu machen. "Die Förderleistung der Schlauchpumpe hängt stark von der Förderhöhe ab", erklärt Johann Beller. "Durch das automatische Ermitteln der Förderhöhe kann die Pumpe so gesteuert werden, dass genau das gewünschte Volumen gefördert wird. Darüber hinaus können Fehler wie eine verstopfte oder leckgeschlagene Leitung erkannt werden."
Im Bereich der Durchflussmesstechnik wurde Dr. Rainer Höcker von Endress+Hauser Flowtec ausgezeichnet. Seine Erfindung macht Messgeräte, die nach dem Wirbelstromprinzip arbeiten, noch genauer und weniger störungsanfällig. "Durch eine gezielte Veränderung der Geometrie des Messrohrs lassen sich im durchströmenden Medium Wirbel erzeugen, die dafür sorgen, dass die Strömung die Messung weniger beeinflusst", erklärt Rainer Höcker.
Roland Grozinger und Klaus Ruf von Endress+Hauser Maulburg modifizierten für ihre Erfindung das Sensorsystem von Ultraschall-Füllstandmessgeräten. "Für eine zuverlässige Messung mit Ultraschall muss die Temperatur berücksichtigt werden. Der Temperaturmesswert musste bisher über eine separate Leitung übertragen werden", erklärt Roland Grozinger. "Uns ist es gelungen, den Temperaturmesswert und die Laufzeitinformation über dieselbe Leitung zu übertragen. So kann nicht nur Material gespart, sondern auch die Störungsanfälligkeit reduziert werden."
Die Kreativpower von Endress+Hauser: Mehr als 200 Erfinderinnen und Erfinder der Firmengruppe trafen sich zum "Innovatorentreffen 2010" im Kulturzentrum "Burghof" in Lörrach.
Endress+Hauser GmbH+Co. KG, Maulburg (Deutschland)
Das älteste und größte Produktionszentrum der Endress+Hauser Gruppe ist spezialisiert auf Füllstand-, Druck- und Tankstandmesstechnik. Hier zählt die Endress+Hauser GmbH+Co. KG zu den weltweit führenden Produzenten von Geräten, Sensoren und Komponenten. An Standorten in Maulburg, Stahnsdorf und Kassel (Deutschland), Greenwood (USA), Suzhou (China), Yamanashi (Japan) und Aurangabad (Indien) beschäftigt das Unternehmen mehr als 1.700 Menschen.
Endress+Hauser Flowtec AG, Reinach BL (Schweiz)
Die 1977 gegründete Endress+Hauser Flowtec AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von Durchfluss-Messtechnik für die Prozessindustrie. In Reinach (Schweiz) sind rund 780 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Produktmanagement sowie Forschung und Entwicklung tätig. Weitere Standorte des Unternehmens mit insgesamt noch einmal 450 Beschäftigten sind Cernay (Frankreich), Greenwood (Indiana/USA), Aurangabad (Indien) und Suzhou (China).
Endress+Hauser Wetzer GmbH+Co. KG, Nesselwang (Deutschland)
Das 1872 gegründete Allgäuer Unternehmen gehört seit 1976 zur Endress+Hauser Gruppe. Die Endress+Hauser Wetzer GmbH+Co. KG fertigt heute Temperaturmesstechnik, Geräte zur Messwertregistrierung, Systemkomponenten sowie Umweltmesstechnik. An Standorten in Nesselwang (Deutschland), Pessano (Italien), Greenwood (Indiana, USA), Boksburg (Südafrika) sowie Suzhou (China) beschäftigt das Unternehmen rund 460 Menschen.
Die Endress+Hauser Gruppe
Endress+Hauser ist einer der international führenden Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik. Mit über 8.400 Beschäftigten erwirtschaftet die Firmengruppe mehr als 1,2 Milliarden Euro Umsatz im Jahr.
Struktur
Eigene Sales Center sowie ein Netzwerk von Partnern stellen weltweit kompetente Unterstützung sicher. Product Center in elf Ländern erfüllen die Wünsche der Kunden schnell und flexibel. Eine Holding in Reinach/Schweiz koordiniert die Firmengruppe. Als erfolgreiches Unternehmen in Familienbesitz will Endress+Hauser auch künftig selbstständig und unabhängig bleiben.
Produkte
Endress+Hauser liefert Sensoren, Geräte, Systeme und Dienstleistungen für Füllstand-, Durchfluss-, Druck- und Temperaturmessung sowie Flüssigkeitsanalyse und Messwertregistrierung. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden mit automatisierungstechnischen, logistischen und informationstechnischen Dienstleistungen und Lösungen. Die Produkte setzen Maßstäbe im Hinblick auf Qualität und Technologie.
Branchen
Die Kunden kommen überwiegend aus den Branchen Chemie/Petrochemie, Nahrungs- und Genussmittel, Wasser/Abwasser, Life Sciences, Öl und Gas, Energie und Kraftwerke, Erneuerbare Energien, Grundstoffe und Metall, Papier und Zellstoff sowie Schiffbau. Sie gestalten mit Unterstützung von Endress+Hauser ihre verfahrenstechnischen Abläufe zuverlässig, sicher, wirtschaftlich und umweltfreundlich.
Geschichte
Endress+Hauser wurde 1953 von Georg H. Endress (1924 - 2008) und Ludwig Hauser (1895 - 1975) gegründet. Die Firmengruppe ist seit 1975 im Alleinbesitz der Familie Endress. Seit 1995 führt Klaus Endress das Unternehmen, das sich konsequent vom Spezialisten für Füllstandmessung zum Anbieter von Komplettlösungen für die industrielle Messtechnik und Automatisierung entwickelte. Gleichzeitig wurden ständig neue Märkte erschlossen.
Schlauchlining - jetzt wichtiger denn je
Kanalsanierung durch Schlauchlining vor dem Hintergrund des neuen Wasserrechts
Das im August dieses Jahres verkündete, ab März 2010
rechtskräftige neue Wasserhaushaltsgesetz stellt die
Wasserwirtschaft in mehrfacher Beziehung vor Herausforderungen,
die zwar nicht alle prinzipiell neu sind, aber eine neue
wirtschaftliche Dimension darstellen. Die Rechtlage dürfte nicht nur
zu einer weiteren Intensivierung der Kanalsanierungstätigkeit
führen; zugleich wächst die ökonomische und ökologische
Bedeutung grabenloser Sanierungsverfahren. Gerade
Schlauchlining‐Technologien werden daher absehbar einen noch
größeren Stellenwert genießen. Ein guter Grund für alle
Verantwortungsträger, sich auf dem 8. Deutschen Schlauchlinertag,
den die Technischen Akademie Hannover am 27. April 2010 im
Convention Center Hannover ausrichtet, ein aktuelles Bild vom
Stand dieser Technologie zu verschaffen und ihre Anwendung an
Beispielen aus der Praxis zu studieren.
2009: WHG‐Novelle im Expresstempo
Zu den erstaunlichsten (umwelt‐)politischen Phänomenen des
zurückliegenden Jahres 2009 gehört zweifellos die Novelle des
Wasserhaushaltsgesetzes, die am 7. August 2009 verkündet wurde, in
Teilen bereits unmittelbar in Kraft trat, ansonsten aber im März 2010
vollumfänglich verbindlich ist. Und zwar wie bisher für jedermann.
Das WHG gilt also nicht etwa nur für öffentliche
Abwasserbeseitigungspflichtige, sondern ebenso für den einfachen
Bürger, vorrangig in seiner Rolle als Betreiber einer Abwasseranlage.
In diesem ‐für manchen etwas überraschenden‐ Status findet man
sich wieder, sobald man eine Immobilie mit Anschluss an die
Kanalisation besitzt, baut oder erwirbt. Auch Industrie und
Gewerbebetriebe unterliegen wie zuvor in vollem Umfang den
Vorschriften des novellierten WHG, das in den §§ 54 bis 61 den
Umgang mit Abwasser und Abwasseranlagen regelt. Ein Phänomen
ist das neue WHG insofern, als es nach Scheitern des
Umweltgesetzbuches im März 2009 in der kaum glaublichen Zeit von
nur fünf Monaten den gesamten Gesetzgebungsprozess passiert hat
und das ohne wahrnehmbare fachliche Auseinandersetzung um seine
Inhalte, ganz zu schweigen von Diskussionen im allgemeinen
politischen Raum. Angesichts dessen, was das neue WHG an
wirtschaftlichen Belastungen für Kommunen und Bürger mit sich
bringt, ist das mehr als erstaunlich. Zu den wichtigsten Neuerungen
der Wasserrechtsnovelle gehören:
‐ die Betreiberpflichten des bisherigen § 18 b finden sich nunmehr
in § 60 WHG (Betrieb nach den allgemein anerkannten Regeln
der Technik)
‐ eine ausdrückliche Sanierungspflicht für Abwasseranlagen, die
nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen
(§ 60.2 WHG)
‐ die Selbstüberwachungspflicht für alle öffentliche und privaten
Abwasseranlagen (§ 61 WHG)
‐ die Ermächtigung des Bundes, eine
Selbstüberwachungsverordnung zu erlassen, die dann
bundesweit gilt und alle heute vorhandenen
Landesverordnungen verdrängt
‐ ein Verbot der Vermischung für Schmutz‐ und
Niederschlagwasser in privaten oder öffentlichen Anlagen, also
ein Verbot der Mischwasserkanalisation (§ 55.2 WHG)
Speziell das Verbot der Mischwasserkanalisation dürfte für alle
Gemeinden, die allein oder überwiegend nach diesem System
entwässern, dramatische Konsequenzen haben. Sie werden ihre
Abwassersysteme in den nächsten Jahren nach und nach entflechten
müssen. Auf die Grundstücke in diesen Gemeinden kommt das
Gleiche zu. Da der komplette Umbau der öffentlichen Netze letztlich
über Gebühren finanziert werden muss, werden die von dieser
Aufgabe betroffenen Städte und Gemeinden künftig mit dem
Handicap drastisch steigender Abwassergebühren in den
interkommunalen Wettbewerb um Einwohner‐ und
Gewerbeansiedlungen gehen.
WHG‐Novelle und Schlauchlining
Was aber bedeutet das neue Wasserrecht nun für die Kanalsanierung
im Allgemeinen, für grabenlose Sanierungstechniken im Besonderen
und für das Schlauchlining im Speziellen?
Zuerst einmal wird der Druck zur Überwachung und Sanierung der
Abwassernetze erhöht und bundesweit angeglichen. Davon sind vor
allem Kommunen in jenen Bundesländern betroffen, die bislang noch
keine Eigenkontroll‐Regelungen hatten. Sie werden ein eigenes
System der Eigenkontrolle entwickeln, installieren und praktizieren
müssen, sollte Ihnen der Bund diese Aufgabe nicht durch Erlass einer
Bundes‐SelbstüberwachungsVO abnehmen. Eine „klare Ansage" in
Sachen Inspektion und Sanierung ist das neue Gesetz auch für die
deutschen Grundstückseigentümer.
Die zunehmenden wirtschaftlichen Belastungen werden die Städte
und Gemeinden zwingen, bei ihren Sanierungskonzepten jedes
erdenkliche Kostensenkungspotential auszuschöpfen. Dazu gehört
allem voran die konsequente Nutzung jener Kostenvorteile, die
grabenlose Sanierungsverfahren, insbesondere das Schlauchlining,
bieten. Weitere Vorteile des Schlauchlining, die bei einer
intensivierten Sanierungstätigkeit stark zu Buche schlagen, sind
‐ erhebliche Zeitvorteile gegenüber offenen Neubaumaßnahmen
‐ deutlich geringere und zudem kürzere Verkehrsbehinderungen
‐ eine drastische Reduzierung der nichtmonetären „social costs"
mit denen klassischer Leitungstiefbau‐Vorhaben verbunden sind
‐ wesentlich geringere mittelbare und unmittelbare CO2‐
Emissionen des Schlauchlining gegenüber der offenen
Erneuerung
Ohne forcierten Einsatz grabenloser Technologie könnte das neue
WHG ganz Deutschland sonst schnell in eine Dauerbaustelle mit
begleitendem Verkehrschaos verwandeln ‐gewissermaßen als
innerstädtisches Pendant zur aktuellen Bausituation auf den
Autobahnen.
Mischwassersammler: Sanieren und umwidmen?
In jenen Gemeinden, die heute noch überwiegend in
Mischkanalisation entwässert werden, stellt sich die Lage komplexer
dar. Die bauliche Entflechtung der Niederschlags‐ und
Schmutzwasserströme bedeutet, dass ein zweites, paralleles System
verlegt werden muss ‐ vorausgesetzt, dass das vorhandene
Mischwassersystem weiter genutzt und quasi „umgewidmet" werden
kann. Dabei wird man in der Regel zweckmäßiger Weise ein neues
Schmutzwassersystem verlegen und den vorhandenen
Mischwasserkanal als Regenwassersammler nutzen, wenn er denn
hydraulisch ausreicht. Viele der solcherart weitergenutzten Sammler
wird man zuvor sanieren müssen ‐ schon, um sie gegen schädliche
Einflüsse aus den im unmittelbaren Nahbereich anstehenden
Neubaumaßnahmen zu ertüchtigen. Zu diesem Zwecke bieten sich
Schlauchlining‐Technologien idealerweise an, da sie, bei
entsprechender Bemessung, eine nachhaltige Verbesserung der
Standsicherheit mit geringst möglichen hydraulischen
Einschränkungen verbinden.
Im Übrigen dürfte die Schlauchlining‐Sanierung eines bereits
vorhandenen groß dimensionierten Kanals vielfach häufig auch dann
günstiger sein als ein Komplettaustausch des Sammlers, wenn die
Straße für die Verlegung des neuen Schmutzwasserkanals ohnehin
geöffnet werden muss. Diese Aussage gilt natürlich nicht pauschal,
sondern ist in jedem Einzelfall zu beurteilen.
Ganz generell kann man sagen, dass dort, wo in den kommenden
Jahren die komplette Umstrukturierung der Entwässerungsnetze
ansteht, das Schlauchlining als schnelle und wirtschaftliche Option
zur Verwirklichung ganzheitlicher Lösungen wertvoller ist denn je.
Das gilt nicht zuletzt dank der in den vergangenen Jahren
entwickelten technologischen Bandbreite der verfügbaren
Verfahrensvarianten. Für praktisch jeden Sonderfall ist heute auch
eine „Schlauchlining‐Lösung nach Maß" realisierbar. Sie muss nur
durch kompetentes Fachpersonal erarbeitet und umgesetzt werden.
Dabei gilt es, gerade in der neuen wasserrechtlichen Situation, die
absehbar durch eine Erhöhung der Schlagzahl in puncto Sanierung
geprägt ist, bedingungslos auf Qualität zu setzen. Schlauchlining‐
Technik profitiert nämlich nicht nur vom Zwang zu kompromisslos
wirtschaftlichen Lösungen; alle Beteiligten werden unter diesen
Rahmenbedingungen sorgfältig darauf achten müssen, dass der
wachsende Sparzwang nicht zu Lasten der Schlauchlining‐Qualität
geht.
Schlauchliner‐Qualität trotz Sparzwängen machbar
Die Verantwortlichen des Deutschen Schlauchlinertages
einschließlich der Sponsoren der Veranstaltung sehen dieser Aufgabe
jedoch zuversichtlich entgegen. Der Deutsche Schlauchlinertag hat
als Meinung bildende Institution in den letzten acht Jahren selbst
maßgeblich dazu beigetragen, in Deutschland Anforderungsprofile zu
definieren und Qualität sichernde Verfahren zu etablieren, auf deren
Grundlage der Schlauchlinertag‐Begründer Dipl.‐Ing. Franz Hoppe
heute voller Überzeugung sagen kann: „Diese Technologie ist
inzwischen so solide und professionell aufgestellt, dass mir um die
Qualität der in der Praxis erbrachten Leistungen und die
Dauerhaftigkeit der Schlauchliner nicht mehr bange ist. Im Gegenteil:
Der Schlauchliner ist ohne Zweifel eine der wichtigsten Antworten
auf die technischen und ökonomischen Fragen, die das neue
Wasserrecht in der Praxis aufwirft!"
Sich einen aktuellen Überblick über das Spektrum der technischen
Möglichkeiten und der praktischen Einsatzbeispiele des modernen
Schlauchlining zu verschaffen, ist deshalb ein zwingender Grund für
einen Besuch des 8. Deutschen Schlauchlinertages, der am 27. April
2010 stattfindet. Keine der Vorgänger‐Veranstaltungen hatte so viel
konkrete Praxiserfahrungen zu bieten wie die anstehende in
Hannover. Dabei wird das volle Größenspektrum der Kommunen
abgedeckt. Das beginnt mit der Gastgeberstadt Hannover, die vom
neuen Wasserrecht insoweit betroffen ist, als die Pflicht zu
turnusmäßiger Selbstüberwachung und Sanierung aller Kanäle nun
auch in ganz Niedersachsen gilt. Eine Kommune der gleichen
„Spielklasse" wie Hannover mit mindestens vergleichbaren
Sanierungs‐Herausforderungen ist die sächsische Landeshauptstadt
Dresden, deren Strategie auf dem kommenden Schlauchlinertag
ausführlich vorgestellt wird. Wie man Renovationsmaßnahmen
gemäß dem Gebot der ganzheitlichen Sanierungsplanung auf hohem
Niveau auch in kleinen Gemeinden realisiert, demonstrieren
eindrucksvoll die Gemeinden Wedel und Drensteinfurt.
Sanierungspraxis findet aber nicht nur in kommunalen Kanälen statt,
sondern auch ‐und mit zunehmender Dringlichkeit‐ auf industriellen
Liegenschaften. So etwa im Volkswagen‐Werk Braunschweig, in dem
Schlauchliner‐Technologie systematische Kanalsanierung ohne
Betriebsunterbrechung ermöglicht. Da auch auf die „normalen"
Grundstückseigentümer aufgrund des neuen Wasserrechts eine
Sanierungswelle zukommt, die ohne grabenlose
Sanierungstechnologie kaum zu bewältigen ist, stellt der
Gesamtüberblick über „Schlauchlining in der
Grundstücksentwässerung" zweifellos einen ganz besonders
aktuellen Veranstaltungsschwerpunkt dar.
Flankiert werden die Praxisbeispiele wie immer durch fachliche
Themenvorträge zu wichtigen Detailfragen. Wie man Qualität und
Haltbarkeit von Linern zeitgemäß sichert und prüft, schildert
Schlauchlinertag‐Begründer Dipl.‐Ing. Franz Hoppe aus der Praxis in
Hamburg. So nützlich wie eine Präsentation des status quo der
einschlägigen Regelwerke zu dieser Technik ist, so interessant ist der
in Hannover von TAH‐Geschäftsführer Dr. Igor Borovsky gebotene
Gesamtüberblick über die derzeit angebotenen Möglichkeiten der
Aus‐ und Weiterbildung rund um die Kanalsanierung. Die Fülle der
Angebote ist hier inzwischen kaum noch überschaubar.
Im Übrigen steht im Hannoveraner Convention Center nicht nur beim
eigentlichen Fachkongress, sondern auch in der Begleitausstellung
die gesamte Branche zur Diskussion und Demonstration ihrer
Leistungsstärke bereit.
Kontakt:
Technische Akademie Hannover e.V.
Dr. Igor Borovsky
Wöhlerstraße 42
30163 Hannover
Tel 0511 / 394 33‐30
Fax 0511 / 394 33‐40
E‐Mail: borovsky@ta‐hannover.de
Internet: www.ta‐hannover.de
(nach oben)
VDMA-Einheitsblatt 24656 „Rührwerke in Belebungsbecken von Abwasserreinigungsanlagen - Hinweise zur Planung, Projektierung und Ausführung
Die VDMA-Fachabteilung Wasser- und Abwassertechnik des Fachverbandes Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate stellt der Fachwelt ein neues VDMA-Einheitsblattes vor.
Dieses VDMA-Einheitsblatt 24656 soll mit dazu beitragen, dass bei der Planung, Projektierung und Ausführung von Rührwerken, zur Strömungsbildung in Belebungsbecken von Abwasserreinigungsanlagen die wesentlichen verfahrenstechnischen, betriebstechnischen und anlagentechnischen Einflussgrößen berücksichtigt werden.
Dazu müssen allerdings alle Rührwerksanbieter bei der Angebotserstellung über den gleichen Wissenstand der „Kläranlage" verfügen, um die aus ihrer Sicht am besten geeigneten Rührwerke anbieten zu können. Aus den gelieferten Angaben der Anbieter lässt sich dann eine sinnvolle Entscheidungsmatrix zur Rührwerksauswahl durch den Auftraggeber bzw. das Ingenieurbüro aufbauen. Es ist daher unbedingt erforderlich, dass allen Anbietern die notwendigen. Informationen zur Verfügung stehen.
Deshalb verknüpfen die beteiligten Unternehmen mit diesem VDMA-Einheitsblattes folgende Ziele:
• Schaffung einer vereinheitlichten Darstellung auslegungsrelevanter Daten und Randbedingungen.
• Bereitstellung von Daten zum Vergleich von Rührwerken auf ihre Leistungsparameter und ihre Lebenszykluskosten.
• Definition von Prüfverfahren im Hinblick auf die Leistungsnachweise.
Das VDMA-Einheitsblattes 24656 „Rührwerke in Belebungsbecken von Abwasserreinigungsanlagen" kann ausschließlich über den Beuth-Verlag in Berlin www.beuth.de bezogen werden.
Informationsmanagement für Abwasser
Erfassung, Auswertung und Weiterleitung von Füllstanddaten
Pumpensumpf mit Hängedruckmessumformer
VEGAWELL 52
Auswertgerät VEGAMET 624
Die Anwendung
Kommunales Abwasser aus Siedlungs- und Industriegebieten wird zunächst in
lokalen Pumpwerken gesammelt. Dort sind üblicherweise mehrere Pumpen mit
Versorgung und Steuerung installiert, die das Abwasser in die Kläranlage leiten.
Starke Regenfälle können jedoch zu einer Überlastung des Pumpwerkes führen,
so dass sich das Abwasser bis zu den Einleitern rückstauen kann.
Diese haben zwar die Möglichkeit, sich durch Schließen einer Rückstauklappe
zu schützen.
Ein entsprechendes Frühwarnsystem fehlt jedoch. Deshalb entsteht die
Forderung nach einer automatischen Überwachung des Füllstandes in den
Pumpwerken, einer intelligenten Steuerung der Pumpen sowie Fernübertragung
der Daten an einen zentralen Webserver.
Die Prozessdaten
Medium Abwasser
Behälter Pumpenschacht
Schachttiefe ca. 4 m
Die Lösung
Der Füllstand wird über einen Hängedruckmessumformer VEGAWELL 52 mit
keramischer Messzelle erfasst. Die Versorgung und Auswertung erfolgt über
ein Auswertgerät VEGAMET 624. Das Auswertgerät sichert über die integrierte
Pumpenumschaltfunktion eine gleichmäßige Nutzung der Pumpen. Es zeigt den
aktuellen Füllstand an und erkennt zudem die Tendenz. Diese Werte werden
über ein angeschlossenes GPRS-Modem an den WEB-VV-Server bei VEGA
gesendet. WEB-VV ist eine webbasierte Software zur Messwerterfassung und
-darstellung.
Die Messwerte werden so kontinuierlich aktualisiert und auf ein Internetportal
mit gesichertem Zugang zur Vefügung gestellt. Dort können sie mit
entsprechender Zugangsberechtigung von der Abwasserentsorgung,
aber auch von den Einleitern abgefragt werden. Die erforderlichen
Schutzmaßnahmen gegen Rückstau können so umgehend eingeleitet werden.
In einer weiteren Ausbaustufe besteht die Möglichkeit, bei Überschreiten
von Grenzwerten Störmeldungen per SMS zu versenden.
Reduzierter Kontrollaufwand an den Pumpwerken
Die Vorteile
Gleichmäßige Pumpennutzung
Tendenzerkennung
Warnsystem bei Grenzwertüberschreitung
Keine Verschmutzung und Schäden durch Rückstauwasser
VEGA Grieshaber KG
• Am Hohenstein 113
• 77761 Schiltach
• Deutschland
Telefon
+49 7836 50-0
• Fax +49 7836 50-201
• info@de.vega.com
• www.vega.com
Fachkräfteausbildung für die Kanalsanierung in München
RSV sorgt für Praxisnähe
Mehr Wissen bedeutet mehr Können - eine einfache Formel, die nach wie vor Gültigkeit be-sitzt. Deshalb gehört lebenslanges Lernen im Bauberuf, in dem sich die Arbeitsbedingungen und Produkte ständig wandeln, unabdingbar dazu. Kanalsanierung bedeutet das Anwenden modernster Verfahren und spezialisierter Baustoffe in bestehenden Kanälen aus unterschiedli-chen Werkstoffen. Die für die Sanierung vor Ort Verantwortlichen müssen neben der Kennt-nis der eingesetzten Verfahren über ein hohes handwerkliches Können, Zuverlässigkeit und Organisationstalent verfügen. Das hierfür nötige Fachwissen vermittelt ein dreiwöchiger Pra-xislehrgang zur Kanalsanierung, der im März in München stattfand. Der Lehrgang wurde vom RSV - Rohrleitungssanierungsverband e.V. und der Deutsche Vereinigung für Wasserwirt-schaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) gemeinsam durchgeführt und vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., dem Güteschutz Kanalbau sowie dem ZDB Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. unterstützt. Die praxisorientierte Ausbildung, die sich an den Personenkreis richtet, der sich verantwortlich mit der handwerklichen Sanierung von Lei-tungen und Kanälen beschäftigt, schließt mit einer Verbandsprüfung zur Fachkraft für Kanal-sanierung ab. Im September dieses Jahres findet ein weiterer Lehrgang in Feuchtwangen statt.
Mix aus Theorie und Praxis
Der Lehrgang soll notwendiges Fachwissen zu Funktion und Bauweise sowie der Sanierung der Bestandskanäle vermitteln. Allerdings auch den Stellenwert von qualitativ hochwertiger Arbeit in Bezug auf zufriedene Kunden und die Zufriedenheit mit der eigenen Leistung ver-deutlichen. Das Themenspektrum reicht von der Erfassung des Altbestandes, über die Scha-densanalyse über die vielfältigen Sanierungsverfahren bis hin zur Baustellenorganisation und Mitarbeiterführung. Angesprochen werden in erster Linie Kanalbauer, Fachleute aus dem Rohr-, Kanal- und Industrieservice, DWA-geprüfte Kanalfachkräfte, Vorarbeiter und Werk-poliere des Tief- oder Kanalbaus oder Personen, mit abgeschlossenen Berufsausbildungen und mindestens zweijähriger Berufserfahrung in der Kanalsanierung. Während die ersten beiden Wochen der Vermittlung von theoretischem Grundlagenwissen dient, steht in der dritten Wo-che die praktische Anwendung im Vordergrund. Für Lehrgangsleiter Dipl.-Volkswirt Horst Zech hat dieser letzte Teil der Ausbildung einen besonders hohen Stellenwert, da hierbei dass zuvor Erlernte den notwendigen Praxisbezug bekommt. „Eine Fachkraft für Kanalsanierung muss in der Lage sein, Dinge richtig zu bewerten, Entscheidungen zu treffen und praktische Lösungswege zu finden", stellt Zech fest. Hierbei handelt es sich um Fähigkeiten, von denen letztendlich der Erfolg einer Sanierungsmaßnahme entscheidend beeinflusst wird, darin stimmt der geschäftsführende RSV-Vorstandsvorsitzende mit den Referenten überein. Die Praxis zu erfahren, bedeutete für die Teilnehmer des Münchener Lehrgangs, sich vor Ort in der Durchführung von verschiedenen Sanierungsverfahren zu üben, etwa beim Einbau eines Schlauchliners auf einer Probestrecke, bei einer Schachtsanierung, der Sanierung einer Haus-anschlussleitung, der grabenlosen Erneuerung mit dem Berstverfahren oder einer abschlie-ßenden Dichtheitsprüfung.
„Die positiven Ergebnisse der abschließenden schriftlichen und mündlichen Prüfungen bele-gen, dass wir mit dem Mix aus Theorie und Praxis auf dem richtigen Weg sind", so das Fazit von Zech, der in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hinweist, dass vor allem der praktische Teil der Ausbildung durch das hohe Engagement vieler Firmen aus der Mitglied-schaft des Rohrleitungssanierungsverbandes getragen wird.
Kontakt:
RSV - Rohrleitungssanierungsverband e. V.
Dipl.-Volkswirt Horst Zech
Tel: (+49) 59 63 - 9 81 08 77
Fax: (+49) 59 63 - 9 81 08 78
E-Mail: rsv-ev@t-online.de
www.rsv-ev.de
„Regenwasser bewirtschaften und Abwasser behandeln - Trends in der Entwässerung"
Presseveranstaltung am 16./17. Juni 2010 in Donaueschingen und am Bodensee
Sehr geehrte Damen und Herren,
das neue Wasserhaushaltsgesetz verändert den Umgang mit Regenwasser und Abwasser und hat
Auswirkungen für alle, die sich mit dem Thema Entwässerung beschäftigen. Das berücksichtigen auch
unsere Ingenieure, die seit einem Jahr auf einer der europaweit größten Prüfstrecken für Entwässerungsanlagen
neue Produkte entwickeln. Dass die Umgebung inspirierend wirkt, beweisen sie mit
neuen und verbesserten Produkten für Abscheider und Regenwasserbewirtschaftung. Genug Themen
also, um Sie zu einer Presseveranstaltung nach Donaueschingen bzw. an den Bodensee einzuladen.
Der Ablauf ist wie folgt geplant:
Mittwoch, 16. Juni 2010, ab 11:30 Uhr
- Prüfstrecke für Entwässerungsanlagen Markus Grimm, Martin Lienhard
- Neues Wasserhaushaltsgesetz:
Auswirkungen für Planer, Gewerbe, Industrie und Kommunen
Dr. Heiko Sieker, Dahlwitz- Hoppegarten
- Neue Produkte zur IFAT 2010
Donnerstag, 17. Juni 2010, bis ca. 11:00 Uhr
- Besichtigung einer
Waschwasser Recycling-Anlage
Ort: Mall GmbH
Hüfinger Str. 39-45
78166 Donaueschingen
E+H: Energieoptimierte Belüftungsregelung für Kläranlagen
Dank der Erfolge in der Abwasserreinigung hat sich der Nährstoffeintrag in unsere Gewässer in den letzten Jahren bereits deutlich verringert. Von entscheidender Bedeutung ist hierbei die erfolgreiche Gestaltung und Prozessführung der Belebungsbecken. Neben diesem notwendigen Fokus der weitergehenden Immissionsminimierung tritt aber zunehmend auch die Frage nach einer energieoptimierten Prozessgestaltung im Vordergrund. Da die Belüftung energetisch einer der aufwändigsten Prozessschritte darstellt, ist es nachvollziehbar, dass erste Optimierungen vor allem hier ansetzen.
Dank der kostengünstigen und wartungarmen ionenselektiven Messung von Ammonium und Nitrat eröffnen sich dabei insbesondere auch für kleine und mittlere Kläranlagen neue Möglichkeiten hinsichtlich der Verbesserung der Ablaufqualitäten unter optimiertem Energieeinsatz. Endress+Hauser hat ein smartes Regelungssystem auf Basis der ionenselektiven Messung von Ammonium und Nitrat insbesondere für diesen Kundenkreis entwickelt, mit dem mit geringem Aufwand Ablaufwerte vergleichmäßigt und die Luftzufuhr optimal geregelt werden kann. Verschiedene Konfigurationen dieses Systems wurden bereits erfolgreich auf drei Anlagen getestet.
Mehr unter:
E+H: Neues Kompaktgerät zur kontinuierlichen Füllstandmessung
Das neue Ultraschall-Füllstandmessgerät in Zweidraht-Technik kann Füllstände bis zu einem maximalen Messbereich von 8 m in Flüssigkeiten erfassen. Es eignet sich damit besonders gut für einfache Applikationen im Bereich der Wasser-/Abwasserindustrie. Mehr:
Weltweit agieren ITT-Mitarbeiter, um auf globale Wasserkrise hinzuweisen
Konsolidierte Aktionen der ITT-Mitarbeiter am Weltwassertag
Großostheim und Montecchio Maggiore/Italien:
Auf der ganzen Welt - von Baroda, Indien bis Stockholm, Schweden und von San Diego, USA, bis Quiché, Guatemala - beteiligen sich ITT Mitarbeiter am 22. März, dem Weltwassertag, durch zeitgleich stattfindende, freiwillige Veranstaltungen, um auf die Notwendigkeit von sicherem und sauberem Trinkwasser zur Bekämpfung von Krankheiten und steigender Armut hinzuweisen.
ITT-Mitarbeiter der verschiedensten Standorte investieren viel Zeit in lokale Aktionen. Sie werden unterstützt durch die weltweit 40.000 ITT-Mitarbeiter und dem Programm „ITT Watermark", einem Projekt in Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen „Water for People", „China Women's Foundation" und Mercy Corps. Mit Hilfe dieses Programms werden in Schulen von Entwicklungsländern sowie in Katastrophengebieten sauberes Trinkwasser, sanitäre Einrichtungen und Hygieneaufklärung Kindern und deren Familien zur Verfügung gestellt.
Am Weltwassertag und im ganzen März beteiligen sich Freiwillige im Rahmen des ITT Watermark-Programms. Bis Ende dieses Monats haben ITT-Mitarbeiter über 5.000 Stunden freiwillige Hilfe bei der Beseitigung von Gewässerverschmutzung geleistet, zusammen mit Studenten die Qualität von lokalen Brunnen getestet und Spenden gesammelt.
Im Rahmen des Weltwassertages spendet ITT den Hilfsorganisationen Geld mittels einer Facebook-Kampagne. In der Zeit vom 22 - 26. März 2010 stiftet ITT für sichere Trinkwasserlösungen einen Dollar für jeden neuen Teilnehmer, der sich auf der Fan-Site im ITT Watermark-Facebook einträgt.
Der gestiftete Gesamtbetrag wird gleichmäßig zwischen den Hilfsorganisationen Mercy Corps, Water For People und der China Women's Development Foundation aufgeteilt.
Es wird geschätzt, das die lebenslange Bereitstellung von Wasser für einen Menschen durchschnittlich 25 Dollar kostet. Mit 25 Fan-Eintragungen kann somit ein Mensch lebenslang mit Wasser versorgt werden. Daher bestärkt ITT ihre Mitarbeiter, Kunden und Betreibergesellschaften, sich unter www.ittwatermark.com/facebook einzuloggen und Teilnehmer am ITT Watermark-Programm zu werden
Hier einige Kommentare aus verschiedenen Firmen der ITT Corporation-Gruppe:
„Der gleichzeitige, weltweite Einsatz von Tausenden von ITT-Mitarbeitern erhöht die Aufmerksamkeit für dieses heikle Thema und weist darauf hin, was das Programm ITT Watermark seit langem als das kritischste Umwelt- und Armutsthema betrachtet - der Bedarf an sauberem Trinkwasser",
Die Organisatoren aus ungefähr 100 Niederlassungen weltweit verknüpfen den Weltwassertag und die globale Wasserknappheit mit der eigenen kommunalen Wasserqualität und dem Umweltschutz. „Der Bedarf an sauberem Trinkwasser ist ein kritisches Thema und betrifft uns alle, egal wo wir leben".
„Das Programm ITT Watermark verbindet das weltweite Thema Wasser mit unserem Wohnort, es ist eine große Chance für alle, sich hier einzubringen und darüber aufzuklären, wie jeder einzelne davon betroffen ist."
Im Jahr 2008 wurde ITT Watermark ins Leben gerufen und hat bisher über 500.00 Kindern und deren Familien rund um den Globus - von Nepal und der Demokratischen Republik Kongo bis Guatemala - mit sauberem Trinkwasser versorgt. Darin eingeschlossen sind die Installation von Trinkwasserpumpen, Toiletten und Waschbecken in 184 Schulen in Indien, China, Guatemala und Honduras. Weiterhin wurden mit Hilfsmaßnahmen aus diesem Programm für über 350.000 Menschen in Katastrophengebieten wie Myanmar, Nepal, China und Haiti die Wasserversorgungen sichergestellt, Notfalltraining geleistet und entsprechende Ausrüstung geliefert.
Im März 2010 wird es innerhalb der ITT-Gemeinschaft weitere Aktionen geben, es werden von dem Unternehmen Leistungen, Gutachten und Lösungen für die wachsende Wasserkrise bereitgestellt.
Info-Adresse ITT Lowara Deutschland GmbH:
ITT Lowara Deutschland GmbH
Biebigheimer Str. 12
D-63762 Großostheim
Tel. 060 26 / 9 43-0
Fax: 0 60 26 / 9 43-2 10
Email: info.lowarade@itt.com
www.lowara.de
Heizungsmodernisierung: Großanlagen im Trend
Erfolgreiche Großprojekte bei kommunalen und gewerbli-chen Heizungsmodernisierungen bestätigen die Strategie der Mall GmbH, die bereits seit 2001 auf großvolumige Au-ßenspeicher für Holzpellets und Hackschnitzel setzt.
Wenn Schulen, Wohnheime oder Hotelanlagen veraltete Heizungsanlagen ersetzen, sind erneuerbare Energien und heimische Rohstoffe erste Wahl: Der Schwarzwaldgasthof Rößle in Todtmoos heizt seine Hotelanlage und die große Wellness-Abteilung deshalb mit heimischen Hackschnitzeln, die in einem unterirdischen Fertigteilbehälter von Mall lagern. Regenerative Wärme strömt jetzt auch in die Zimmer des Studentenwohnheims in der Lehener Straße in Frei-burg, in dem der 40 Jahre alte Gas-Heizkessel durch einen Hackschnitzelkessel ersetzt wurde. Die Stadtwerke Heidel-berg haben sich dagegen bei der Heizungsmodernisierung in der Gregor-Mendel-Schule für eine Pelletsheizung mit unterirdischem Außenlager entschieden, die mittels Nah-wärmeanschluss Schule und Turnhalle versorgt.
Ausführliche Informationen zu diesen und weiteren Projekten unter www.mall.info/projektberichte/pellet und www.mall.info/projektberichte/hackschnitzel.
Projektberichte auf www.mall.info
Firmenzusammenlegung: Panasonic Electric Works Deutschland GmbH und Panasonic Electric Works Europe AG
Die Panasonic Electric Works Europa Gruppe reagiert auf die sich verändernden europäischen Märkte und bündelt wichtige Ressourcen in ihrem Headquarter in Holzkirchen bei München.
Zum 01. April 2010 wird die deutsche Vertriebsgesellschaft der Panasonic Electric Works in den seit 1989 bestehenden europäischen Verwaltungs- und Entwicklungsbereich des japanischen Großkonzerns integriert.
Die 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Vertriebsgesellschaft werden weiterhin in ihren bisherigen Funktionen und Positionen aktiv sein, darüber hinaus aber auch erweiterte, Europa übergreifende Aufgaben übernehmen. Mit dieser Zusammenführung wird es möglich sein, die Kundennähe am gesamteuropäischen und globalen Markt weiter zu vertiefen.
Panasonic trägt mit dieser Maßnahme den immer weiter zusammenwachsenden europäischen Märkten und den geringer werdenden Handelsbarrieren Rechnung. Durch die Zusammenlegung dieser zwei europäischen Panasonic Organisationen kann der Kundenservice noch weiter ausgebaut und marktnahes Knowhow direkt in tägliche Prozesse integriert werden. Die Effizienz verschiedener Abläufe wird so erhöht und neue, notwendig werdende Aufgaben können verstärkt angegangen werden.
Mit diesen neuen Voraussetzungen sieht sich Panasonic gestärkt und zukunftsorientiert am europäischen Markt positioniert.
Ansprechpartner:
Panasonic Electric Works Europe AG
Presseabteilung
E-Mail: info-de@eu.pewg.panasonic.com
Siemens: Wichtige Parameter bei der Wasseraufbereitung schnell und präzise messen - Siemens-Photometer P15 plus jetzt mit Messwertspeicher und Echtzeituhr
Die neue Ausgabe des Photometers P15 plus von Siemens Water Technologies verfügt über einen Messwertspeicher und eine Echtzeituhr. Bis zu 16 Werte von für die Wasseraufbereitung wichtigen Qualitätsparametern werden mit dem jeweiligen Messzeitpunkt verknüpft und festgehalten. Fehler, die die Messung beeinträchtigen können, - wie eine zu hohe Trübung des Messwassers - werden automatisch erkannt und angezeigt. Durch das beleuchtete Display ist das Gerät auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen leicht bedienbar. Parameter wie pH-Wert, Säurekapazität oder die Gehalte von freiem und Gesamtchlor, Chlordioxid, Brom, Ozon oder Cyanursäure lassen sich schnell, einfach und präzise ermitteln.
Das tragbare Photometer ist kompakt und ergonomisch aufgebaut und wird über eine 9-V-Blockbatterie mit Strom versorgt. Da der Messschacht vollständig abgedichtet ist, kann kein Wasser an die elektronischen Bauteile gelangen. P15 plus ist kalibrierbar und verfügt über Software gestützte Justiermöglichkeiten. Somit kann es auch als Prüfmittel eingesetzt werden. Im Lieferumfang sind 400 Reagenztabletten enthalten. Auf Wunsch liefert Siemens Water Technologies auch Flüssigreagenzien.
Die Bedienung des Photometers ist denkbar einfach: Zunächst wird eine mit Probewasser gefüllte Küvette in den Messschacht gestellt. Per Tastendruck erfolgt der Nullabgleich. Danach wird die Küvette entnommen und dem Probewasser ein Messreagenz hinzugefügt. Die Küvette mit der nun verfärbten Wasserprobe wird anschließend wieder in den Messschacht zurückgestellt. Ein erneuter Tastendruck liefert die Werte für Inhaltsstoffe und weitere Qualitätsparameter. Für die Messung von Parametern, deren Ermittlung eine gewisse Reaktionszeit benötigt, verfügt das Photometer über eine Count-Down-Funktion. Sobald der angezeigte Wert gültig ist und abgelesen werden kann, ertönt ein akustisches Signal.
Weitere Informationen über Lösungen zur Wasseraufbereitung finden Sie unter
http://www.siemens.com/water
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Kein Ende der Kältewelle
• Ultraschallmessgerät UFM 3030 erhält innerstaatliche Bauartzulassung als Kältezähler
• Geeignet für Energiebilanzierung von Kältemengen in verrechnungs- oder eichpflichtigen Anwendungen
Duisburg, 18. März 2010: Das Ultraschall-Durchflussmessgerät UFM 3030 verfügt jetzt über die innerstaatliche Bauartzulassung als Kältezähler in Deutschland. Damit kann das Gerät auch im geschäftlichen Verkehr bzw. für eichpflichtige Anwendungen eingesetzt werden. Kunden für Kältezähler sind vor allem Stadtwerke oder Betreiber von Kältenetzen.
Die Kältemengenmessung ist im Prinzip identisch mit der Wärmemengenmessung; in beiden Fällen werden über ein Durchflussmessgerät in Verbindung mit zwei Temperatursensoren und einem Rechenwerk Kältemengen bzw. Wärmemengen abgerechnet. Ein typischer Anwendungsfall für Kältemengenmessung ist z.B. eine große Kältemaschine, mit deren Hilfe ein Betrieb oder Gebäude versorgt werden. Dort kühlen Klimaanlagen mit der gelieferten Kälte die Außenluft und liefern warmes Wasser zurück. Anhand der über den UFM 3030 ermittelten Durchflussmenge und der Temperaturdifferenz von Vor- und Rücklauf kann die jeweils verbrauchte Kältemenge errechnet werden.
Ein Austausch von Zählern in bestehenden Anlagen ist ohne Änderung der vorhandenen Applikation problemlos möglich, da das Durchflussmessgerät UFM 3030 in variablen Baulängen und für einen weiten Bereich von Mindest- und Dauerdurchflüsse lieferbar ist Das Messgerät verfügt über 3 Ultraschall-Messpfade, die eine Messung unabhängig vom Strömungsprofil ermöglichen. UFM 3030 ist lieferbar in den Nennweiten DN 25 - DN 800 in einem Temperaturbereich von 0°C...180°C und Druckstufen bis PN 40.
Über KROHNE: Das 1921 gegründete Familienunternehmen KROHNE beschäftigt weltweit 2.564 Mitarbeiter und ist auf allen Kontinenten vertreten. Die Firma mit Hauptsitz in Duisburg, Deutschland, entwickelt, fertigt und vertreibt Produkte im Bereich der Messtechnik und steht für Innovation und höchste Produktqualität. KROHNE gehört zu den Marktführern für industrielle Prozessmesstechnik.
Herausgeber:
KROHNE Messtechnik GmbH
Ludwig-Krohne-Str. 5
D-47058 Duisburg
Website: www.krohne.com
VDMA-Einheitsblatt 24430 „Flotationsanlagen - Hinweise zur Planung, Projektierung und Ausführung"
Frankfurt, 17.03.2010 - Die VDMA-Fachabteilung Wasser- und Abwassertechnik des Fachverbandes Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate stellt der Fachwelt die Neufassung des VDMA-Einheitsblattes 24430 „Flotationsanlagen" vor.
Dieses Einheitsblatt gilt für den Einsatzbereich Flotation kommunaler und industrieller Abwässer und Schlämme. Es soll dazu beitragen, dass die wesentlichen Faktoren im Planungs- und Projektierungsstadium einer Flotationsanlage berücksichtigt werden. Die Flotationsanlage beinhaltet eine hervorragende Trennmöglichkeit feindisperser Partikel in Suspensionen durch Aufschwimmen von ungelösten Stoffen. Aufgrund des spezifischen Verfahrensablaufes ergibt sich eine besondere Verknüpfung der Mess- und Regeltechnik, der Maschinentechnik und der Bautechnik. Dies sollte bei der Planung und Errichtung berücksichtigt werden. Die technische und wirtschaftliche Prüfung und Wertung von Angeboten soll dem Auftraggeber mit diesem Einheitsblatt erleichtert werden. Es ersetzt die Textfassung aus dem Jahr 2001.
Das VDMA-Einheitsblattes 24430 „Flotationsanlagen" kann bezogen werden beim
Beuth-Verlag GmbH, Berlin
www.beuth.de
Mall: Wir laden Sie herzlich ein zum Pressetag
Themen: "Erneuerbare Energien - Lagersysteme für Biomasse und Solarwärme"
"Großanlagen zur Regenwassernutzung in Industrie und Gewerbe"
Ort: Messe Essen, Halle 2, Stand 437
Datum: 10. März 2010, 9:00 - 18:00 Uhr
Unser Pressesprecher, Herr Markus Böll, begrüßt Sie oder eine/n Redaktionskollegen/in aber gerne auch am 11. März auf unserem Messestand. Für Fragen vorab können Sie Herrn Böll mobil unter 0171/7753070 oder per E-Mail unter markus.boell@mall.info erreichen.
WTE: Eine der größten MBR-Anlagen Europas
Die WTE Wassertechnik GmbH, Essen, unterschrieb Anfang Februar 2010 mit dem Auftrag zum Bau der Abwasseranlage Mia Milia / Haspolat ein weiteres Umweltprojekt auf Zypern.
WTE verantwortet den Neubau und anschließenden 10-jährigen Betrieb der Kläranlage in Nord-Nikosia. Die Baumaßnahmen werden im Konsortium mit der lokalen Baufirma EMEK Construction Ltd. durchgeführt. Geplant ist eine Bauzeit von 27 Monaten.
Das bi-kommunale Kooperationsprojekt der Abwasserbehörden aus Nord- und Süd-Nikosia mit einem Investitionsvolumen von ca. 25 Mio. EUR (zzgl. ca. 20 Mio. EUR Betrieb) wird eine Kapazität von 30.000 m³ pro Tag bzw. ca. 270.000 EW (=Einwohnerwerte) haben. Aufgrund der strengen Ablaufwerte erfolgt die Abwasserreinigung mittels einer Membranbelebung (MBR-Verfahren), so dass das gereinigte Abwasser u. a. zur Bewässerung wiederverwendet werden kann. Die Kläranlage Mia Milia / Haspolat wird nach Fertigstellung somit zu den größten MBR-Anlagen Europas gehören. Zusätzlich errichtet WTE auch die Schlammbehandlung inkl. Faulung mit Biogasgewinnung. Das Biogas wird anschließend in Blockheizkraftwerken zur Energie- und Wärmeerzeugung genutzt.
Durch die von WTE schlüsselfertig erstellte Kläranlage Nikosia-Anthoupolis und deren Betriebsführung seit Anfang 2008 sowie zwei in der Planung befindliche Anlagen in Nordzypern kann WTE auf umfangreiche Erfahrung in der Republik Zypern zurückgreifen und die Marktposition in Zypern somit weiter ausbauen. Zudem besitzt WTE durch den Bau und Betrieb zahlreicher Trinkwasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen u. a. in Zagreb, Wien und Moskau weitreichende Erfahrung in der Umsetzung wassertechnischer Großprojekte. Zurzeit baut WTE Neu-Anlagen u. a. in Istanbul, Moskau und Warschau.
Quelle: http://www.wte.de/Rechtes-Menu/Aktuelle-News.aspx
GET-Fachtagung: Abscheideranlagen für Leichtflüssigkeiten
Top-Referenten der Abscheiderbranche in Frankfurt
Der Fachverband Gütesicherung Entwässerungstechnik e.V. (GET) lädt Fachleute und Vertreter aus Planungsbüros, Behörden und Industrie zu einer Fachtagung zum Thema „Abscheideranlagen für Leichtflüssigkeiten" am 23. März 2010 nach Frankfurt/Main ein.
Hochkarätige Referenten aus den maßgeblichen Fachgre-mien von DIN, DIBt und DWA, sowie dem Umweltrecht in-formieren die Teilnehmer dieser Tagung über den aktuellen Stand bei den Zulassungsverfahren und die neuesten Re-geln für Einbau, Betrieb und Überwachung von Leichtflüs-sigkeitsabscheideranlagen.
Termin: 23. März 2010, von 9:00 bis 16:15 Uhr
Ort: Saalbau Gallus, Frankfurt/Main
Teilnahmegebühr: 90 EUR zzgl. MwSt.
Programm und Anmeldeformular unter:
www.fv-get.de/index.php?id=36
Leistungsstark, modular und kompakt:
Panasonic PROFINET Fieldbus Slave Unit
Seit vielen Jahren stehen die modularen Kompaktsteuerungen von Panasonic Electric Works für Flexibilität und Investitionssicherheit in der Fabrikautomation. Nach diesem Prinzip sind auch die Feldbus-Slave-Module der FP-Sigma und der FP2/FP2SH konzipiert. Sie erlauben eine Anschaltung neuer Feldbussysteme ohne Austausch der CPU.
Module für PROFIBUS, DeviceNet und CANopen sind bereits seit 2008 erhältlich. Mit dem neuen FSU-Modul, einem PROFINET IO Device, reagiert Panasonic Electric Works nun auf die hohe Nachfrage nach Industrial Ethernet mit Echtzeitverhalten in der gesamten Automatisierungstechnik.
Das PROFINET FSU-Modul verfügt über zwei RJ45-Buchsen mit integriertem Switch. Dadurch ist Echtzeitkommunikation in jeder Netztopologie möglich, egal ob sie eine Bus-, Ring-, Baum- oder Sternstruktur aufweist, und die Anzahl meist teurer externer Switches kann verringert werden.
Außerdem erfüllt das neue Modul die Konformitätsklasse B und bietet Netzmanagementfunktionen auf der Basis von SNMP, wie z. B. Netzwerkdiagnose oder Topologieerkennung per LLDP. Dank einer Schnellstartfunktion kann das Modul in kürzester Zeit in Betriebsbereitschaft versetzt werden und ist so höchsten Anforderungen gewachsen. Die maximale Übertragungsmenge für E/A-Daten beträgt 128 Worte in Echtzeit und in jede Richtung!
Für alle vier Feldbussysteme bietet Panasonic kostenlose Technologiebausteine für die IEC-konforme Programmiersoftware Control FPWIN Pro, mit denen sich wertvolle Entwicklungszeit bei der Erstellung von Automatisierungsprojekten einsparen lässt.
Mit der flexiblen Feldbustechnologie von Panasonic sind Sie bestens für die Zukunft gerüstet.
www.panasonic-electric-works.de
Hoch belastbares Versickerungssystem für bis zu 60 t
Cavi-Sickerkammer: Mit Mall sicher versickern
Die Mall GmbH hat eine Sickerkammer aus hochwertigem Porenbeton für die unterirdische Versickerung von Nieder-schlagswasser entwickelt. Das System ist extrem belastbar und für eine Befahrbarkeit von bis zu 60 Tonnen (SLW 60) ausgelegt.
Die dezentrale Versickerung von Niederschlagswasser wird, als Maßnahme zum Hochwasserschutz und zur Entlastung der Kanalisationsnetze, auch von behördlicher Seite gefor-dert: Wasser von Dach- und Hofflächen wird dabei unmittel-bar auf dem Grundstück versickert. Das neue Versicke-rungssystem von Mall bietet höchste Flexibilität: Durch den Einsatz von Porenbeton kann der Einbau, anders als bei Kunststoffkörpern, sehr oberflächennah erfolgen. Die ex-trem hohe Belastbarkeit ermöglicht bereits ab einer Erd-überdeckung von 25 cm eine nahezu beliebige Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeit der darüber liegenden Fläche. Das verwendete Baukastensystem, mit dem Regenrückhal-teräume in jeglicher Größe realisiert werden können, macht die Versickerungsanlage von Mall außerdem zu einer kos-tengünstigen Lösung. Und nicht zuletzt erhöht Beton den pH-Wert des Bodens. So können die mit dem Regenwasser mitgeführten Schadstoffe besser zurückgehalten und deren Eintrag ins Grundwasser vermieden werden. Die Cavi-Sickerkammer hat ein Fassungsvermögen von 1.400 Litern; ihr Speicherkoeffizient liegt mit über 80 Prozent deutlich höher als bei Kiespackungen.
Weitere Informationen zur Mall-Produktpalette in der Re-genwasserbewirtschaftung gibt es unter: www.mall.info/produkte/regenwasserbewirtschaftung
Mall GmbH
Hüfinger Straße 39-45
78166 Donaueschingen
Deutschland
www.mall.info
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Süd-Chemie spendet Trinkwasser-Aufbereitungsanlage für Haiti
Die Süd-Chemie AG, München, spendet eine mobile Trinkwasseraufbereitungsanlage für die Direktversorgung der Opfer des Erdbebens in Haiti.
Haiti war am 12. Januar 2010 von schweren Erdbeben erschüttert worden. Schätzungen gehen von bis zu 200.000 Todesopfern aus. Millionen von Menschen sind obdachlos oder auf fremde Hilfe angewiesen. Die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Wasser ist eine der großen Herausforderungen für die vielen Rettungshelfer.
Die Süd-Chemie spendet deshalb - wie schon bei der Tsunami-Katastrophe 2005 in Indonesien, bei Hurrikan Katrina 2005 in den USA, und den Erdbeben 2007 in Peru und 2008 in China - eine mobile Wasseraufbereitungsanlage vom Typ Aquacube für die Opfer des Erdbebens in Haiti. Die mobile Anlage wird in der Krisenregion bis zu 2.500 Liter Wasser pro Stunde in Trinkwasser umwandeln. Mitarbeiter der Süd-Chemie werden für mehrere Wochen ebenfalls nach Haiti entsandt, um den reibungslosen Betrieb der Anlage vor Ort zu gewährleisten und die Menschen im Umgang damit zu schulen.
Die Trinkwasseraufbereitungsanlage wird vom Süd-Chemie Standort in Johannesburg/Südafrika nach Santa Domingo/Dominikanische Republik geflogen und unverzüglich über den Landweg in das Nachbarland Haiti gebracht. Unterstützt wird der Transport der Anlage ins Einsatzgebiet von der BEGECA, der Beschaffungsgesellschaft für kirchliche, caritative und soziale Einrichtungen, die über große Erfahrung und viel Know-how in der logistischen Durchführung humanitärer Einsätze weltweit verfügt.
Quelle: http://www.sud-chemie.com/scmcms/web/page_de_7517.htm
Siemens: Virtuelles Wassernetz optimiert Versorgung
(http://w1.siemens.com/innovation/de/news_presse.php)
Mit Hilfe eines neuen Simulationsverfahrens kann die Automatisierungstechnik eines Wassernetzes bereits
in der Designphase getestet werden. Kommunen können so die Wasserversorgung bezüglich
Versorgungssicherheit und Energiebedarf optimieren. Wasserwerke und Kläranlagen sind gleich nach
Flughäfen die größten kommunalen Energieverbraucher. Mit der neuen Lösung von Siemens werden alle
Komponenten eines Wassernetzes noch vor Beginn der Baumaßnahmen getestet und aufeinander
abgestimmt. Dieses virtuelle Engineering verkürzt die Entwicklungszeit und reduziert die Kosten für den
Kunden. Wasser- und Energieverbrauch sinken, da die nötigen Pumpvorgänge und die bereitgestellten
Wassermengen ebenfalls am Modell optimiert werden. Das Verfahren eignet sich sowohl für Planung und
Design als auch für die Modernisierung bestehender Wassernetze. In diesem Jahr soll ein erster Prototyp
vorgestellt werden.
Mehr als fünf Milliarden Kubikmeter Trinkwasser verteilen deutsche Wasserversorger Jahr für Jahr. Knapp
die doppelte Menge rauscht als Abwasser durch die Kanalisation. Die Steuerung der Wasserströme hat es in
sich: Zum Beispiel muss in den verschieden dicken Rohren der Wasserdruck immer in einem bestimmten
Bereich liegen, Zwischenspeicher sollen nicht zu voll, aber auch nicht zu leer sein, und Pumpen dürfen auf
keinen Fall trocken fallen. Eine ausgeklügelte Automatisierungstechnik kontrolliert den Wasserfluss mit Hilfe
von Steuergeräten und Sensoren, die zum Beispiel Druck und Durchflussgeschwindigkeiten messen. Das
neue Entwurfsverfahren soll nun schon im Vorfeld am virtuellen Prozessmodell des jeweiligen Wassernetzes
sicherstellen, dass alle Komponenten wie Pumpen oder Ventile in jeder Situation zusammenspielen.
Dazu hat Siemens Corporate Technology nach Vorgaben von Siemens Industry physikalische Modelle für
alle Bausteine eines Wassernetzes und Algorithmen für die Simulation der Wasserströme entwickelt. Mit
dieser digitalen Bibliothek kann die reale Automatisierungstechnik eines Wassernetzes am virtuellen
Prozessmodell getestet und optimiert werden. Im zweiten Schritt werden die am Computer entwickelten
Steuerungsvorgänge auf reale Steuergeräte übertragen, am Modellnetz erprobt und verfeinert. So können
schnell verschiedene Szenarien durchgespielt oder Ausfälle simuliert werden. Erst wenn sich das System als
stabil erweist, wird es am realen Wassernetz in Betrieb genommen. Das neue Verfahren basiert auf dem
Wassermanagementsystem SIWA PLAN von Siemens, mit dem Wassernetze zu Planungs- und
Trainingszwecken sowie zur Online – Betriebsoptimierung modelliert werden.
Führende Fachhändler bilden die FAVORIT Arbeitsschutz Gruppe
Die FAVORIT Partner sind in ihrer Region als flexible und leistungsfähige Lieferanten für Arbeitsschutzprodukte bestens etabliert. Die Zusammenarbeit mit führenden Fachhändlern in ganz Deutschland erzielt Synergien, die Kunden in Industrie, Kommunalen Betrieben und Handwerk zugutekommen. Konkreter Kundennutzen:
• höchste Lieferfähigkeit
• perfekte Lieferqualität
• marktgerechte Preise
• perfekter Service
Durch die Zusammenarbeit realisiert die FAVORIT Gruppe eine neue Service-Qualität, weil Prozesse für alle Partner verbindlich systematisiert sind. Ihren regionalen Ansprechpartner finden Sie hier.
Spezialsortimente
Arbeitsschutzprodukte für die Kanal- und Abwassertechnik
Die FAVORIT Gruppe bedient auch den sehr speziellen Bedarf an Arbeitsschutzprodukten. Bestes Beispiel ist der Spezialprospekt für Kanal- und Abwassertechnik, in dem Sie Absturzsicherungen, Atemschutzgeräte, Messtechnik, PSA, Berufskleidung, Wetterschutzkleidung, Warnschutzkleidung, Sicherheitsschuhe, Schutzhandschuhe, Hautschutzprodukte, Erste-Hilfe-Ausstattungen, Schachtdeckelheber und vieles mehr finden. Das hier gezeigte Sortiment stellt einen Auszug aus dem Gesamtprogramm dar. Selbstverständlich bieten wir zahlreiche weitere Spezialprodukte für viele Berufsgruppen. Kontaktieren Sie doch einfach den FAVORIT Partner Ihrer Region.
Spezialprospekt als PDF
Die FAVORIT Gruppe ist Mitglied der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA)
http://www.favorit-arbeitsschutz.de/
RSV trägt dem Stand der Technik Rechnung
Merkblatt 2 neu aufgelegt
Der RSV - Rohrleitungssanierungsverband e.V. hat das Merkblatt RSV 2 „Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit Rohren aus thermoplastischen Kunststoffen durch Reliningverfahren ohne Ringraum" überarbeitet und neu aufgelegt. Während sich das alte Merkblatt im Wesentlichen auf die so genannten Verformungsverfahren bezog, wurde die modifizierte Fassung um die Reduktionsverfahren ergänzt. Damit trägt der Verband dem aktuellen Stand der Technik Rechnung: Das Ergebnis ist ein Verfahrensmerkblatt, das - ebenso wie die weiteren neun Merkblätter des RSV - sowohl bei der Ausbildung von Fachpersonal als auch in der täglichen Praxis von Auftraggebern, Planern und ausführenden Unternehmen genutzt wird.
Praxisbezogener Aufbau
Für die Renovierung schadhafter Kanäle sind in den letzten drei Jahrzehnten von der Bauindustrie eine Reihe von grabenlosen Verfahren entwickelt worden, die in der öffentlichen und privaten Entsorgungswirtschaft zunehmend angewendet werden. Kosteneinsparungen und Reduzierung der Beeinträchtigung des öffentlichen Lebens auf ein Minimum sowie Schonung der Umwelt sind die Hauptgründe für den Einsatz dieser modernen Technologien. Dieser Entwicklung tragen die RSV-Merkblätter Rechnung. Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, allgemein gültige Qualitätsanforderungen für die verschiedenen Renovierungsverfahren in Form von Merkblättern zu erarbeiten und damit Planern und Auftraggebern Leitlinien in die Hand zu geben, mit denen sie die Ausschreibung und die Bauüberwachung qualitätssichernd gestalten können. „Mit den Merkblättern verfolgen wir das Ziel, notwendige Vor- und Nacharbeiten sowie alle prozessrelevanten Daten einem möglichst großen Leserkreis aufzuzeigen, ohne das technisch relevante Details verloren gehen", erklärt der geschäftsführende RSV-Vorstandsvorsitzende Dipl.-Volkswirt Horst Zech. Dementsprechend praxisbezogen sind die Merkblätter aufgebaut. Nach dem Vorwort und dem Geltungsbereich folgt eine projektbezogene Gliederung. Der Inhalt bezieht sich im Wesentlichen auf die Anforderungen an die ausführenden Unternehmen und auf das Verfahren, auf die Gütesicherung auf der Baustelle und auf die durchzuführenden Prüfungen. Verweise auf geltende Normen und Bestimmungen sowie Musterprotokolle der Eigenüberwachung runden das Ganze ab. „Für Planer, ausführende Unternehmen und Auftraggeber ergibt sich dadurch eine verständliche Abhandlung des Themenbereiches", so Zech weiter.
Reduktionsverfahren aufgenommen
Zur Sicherung der Qualität des fertigen Bauwerkes ist es dabei für den Auftraggeber besonders wichtig, dass die beauftragten Firmen den Anforderungen hinsichtlich des Verfahrens, des eingesetzten Personals, der verwendeten Technik und der Eigen- und Fremdüberwachung gerecht werden. Das alte Merkblatt RSV 2 galt für die Renovierung von erdverlegten drucklosen Rohrleitungen der öffentlichen Netze sowie für Rohrleitungen auf privatem Grund durch Reliningverfahren mit Rohren aus thermoplastischen Kunststoffen. Es bezog sich im Wesentlichen auf das so genannte Close-fit-Lining, ein Verfahren, bei dem ein werkseitig vorverformtes HDPE-Rohr in eine gereinigte Haltung eingezogen wird. Das Rohr für das Close-fit-Verfahren wird als Standardrohr in Anlehnung an die Norm DIN 8074 mit entsprechenden Wanddicken gefertigt. Nach der Extrusion erhält das Produkt den verfahrenstypischen Knick. Dazu wird das HDPE-Rohr unter definierten Bedingungen axial gefaltet. Die daraus resultierende Reduzierung des Querschnittes von bis zu 35% erleichtert das Einziehen in die zu sanierende Leitung erheblich. Wärme und Druck sorgen dann beim weiteren Arbeitsablauf dafür, dass der Inliner sich durch den so genannten Memory-Effekt „close-fit" an die Innenwandung des alten Rohres legt. In der überarbeiteten Fassung berücksichtigt das Merkblatt RSV 2 auch die so genannten Reduktionsverfahren. Auch hierunter versteht man das Einziehen eines durch Vorverformung in seinen Querschnittsabmessungen reduzierten Kunststoffrohrstranges (Inliner) in die zu sanierende Haltung und das anschließende Aufweiten bis zum Anliegen an der Innenwand des Altrohres. Allerdings erfolgt die Querschnittsreduzierung bei diesen Verfahren nicht im Werk sondern erst vor Ort auf der Baustelle, wie etwa beim Swage Lining.
Das neue Merkblatt 2 kann beim RSV - Rohrleitungssanierungsverband e.V., Eidechsenweg 2, 49811 Lingen (Ems) (rsv-ev@t-online.de) bezogen werden.
Messtechnik-Know-How für die Wasserbranche
Die KROHNE Academy richtet sich in diesem Jahr mit einer neuen Seminarreihe speziell an Interessierte aus der Wasserbranche. Unter dem Titel „Praxisorientierte Messtechnik in der Wasserwirtschaft" werden vom 16. bis zum 30. März die Städte Nürnberg, Karlsruhe, Hannover, Dresden und Duisburg angesteuert.
Die Wasserspezialisten von KROHNE haben 2009 zahlreiche Messen und Roadshows besucht. Dabei und auch in Zusammenhang mit der Seminarreihe „Durchflussmesstechnik für die Prozessindustrie" im vergangenen Jahr häuften sich die Anfragen nach einer Veranstaltungsreihe speziell für die Fragestellungen der Wasserindustrie.
Dem trägt KROHNE jetzt Rechnung: die neue Reihe richtet sich gleichermaßen an Planer und Betreiber aus dem Wasser- und Abwasserbereich. Ein Thema des Seminars wird das neue „europäische Eichgesetz" MID und seine Bedeutung in der Praxis sein. Darüber hinaus werden typische Messaufgaben und deren Lösung anhand von Praxisbeispielen aufgezeigt. Neben Durchfluss- und Füllstand-Messungen werden insbesondere auch Analyseaufgaben vorgestellt.
Die Teilnahme an dem Seminar ist kostenlos; das Anmeldeformular, die vollständige Agenda sowie weitere Informationen zum Seminar finden sich unter www.krohne.de/academy
Über KROHNE: Das 1921 gegründete Familienunternehmen KROHNE beschäftigt weltweit 2.564 Mitarbeiter und ist auf allen Kontinenten vertreten. Die Firma mit Hauptsitz in Duisburg, Deutschland, entwickelt, fertigt und vertreibt Produkte im Bereich der Messtechnik und steht für Innovation und höchste Produktqualität. KROHNE gehört zu den Marktführern für industrielle Prozessmesstechnik.
Herausgeber:
KROHNE Messtechnik GmbH
Ludwig-Krohne-Str. 5
D-47058 Duisburg
Website: www.krohne.com
Pressekontakt:
Jörg Holtmann, PR Manager
Tel: +49 (0)203 301 4511
Fax: +49 (0)203 301 10 511
E-mail: j.holtmann@krohne.com
DTM-Darstellung des Min./Max.-Abgleichs für den Radarsensor VEGAPULS 62 nach dem neuen FDT-Style-Guide.
Die FDT-/DTM-Technologie zur Bedienung von Feldgeräten ist Stand der Technik. Sie ist für Sensoren, Aktoren und Gateways am Markt etabliert und wird von zahlreichen Geräteherstellern angeboten.
Zur besseren Übersicht innerhalb der DTMs verschiedener Hersteller, fordern Anwender seit einiger Zeit ein einheitliches Design der Benutzeroberfläche. Messwerte und gleichartige, immer wiederkehrende Informationen zu den Geräten müssen einfach und schnell, ohne langes Suchen gefunden werden.
Dieser Forderung wird mit dem von der FDT-Group erarbeiteten FDT-Style-Guide Rechnung getragen. Damit steht den Herstellern von DTMs ein Standard zur Verfügung, der eine einheitliche und benutzerfreundliche Bedienoberfläche definiert, ohne auf individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu verzichten. Er ist zukünftig Merkmal eines kundenorientierten Designs und wird Bestandteil der DTM-Zertifizierungen sein.
VEGA wird als erster großer Anbieter von DTMs im Mai 2009 alle Bedienoberflächen auf den neuen Standard umstellen. Die Umstellung ist Bestandteil der Firmen-strategie, die Messtechnik für Anwender konsequent zu vereinfachen. Die neuen DTMs werden im Rahmen des plicsplus-Konzeptes, der Weiterführung des erfolgreichen Geräte- und Bedienkonzeptes plics eingeführt.
Wie bisher auch sind die neuen DTMs voll kompatibel zu allen im Produktprogramm erhältlichen Geräten von VEGA. Unabhängig von der Version der Gerätesoftware können die neuen DTMs zur Bedienung genutzt werden. Eine umständliche Abstimmung zwischen Gerätesoftware und DTM-Version, wie bei anderen Anbietern von DTMs zum Teil üblich, ist nicht notwendig. Dies bedeutet ein Plus an Komfort und Bedienerfreundlichkeit - einfach plicsplus.
Verfasser:
Holger Sack
Marketingleiter
VEGA Grieshaber KG
Am Hohenstein 113
77761 Schiltach
Deutschland
Tel. +49 7836 50-0
Fax +49 7836 50-8415
E-Mail presse@de.vega.com
Öl in Wasser
FP 360 sc ist ein tauchbares UV-Fluorometer von Hach Lange für die kontinuierliche Messung von Mineralölverunreinigungen in Wasser. Die Sonde gibt es in Edelstahl und in Titan für den Einsatz in aggressiven Medien. Sie ist einfach zu reinigen und mit einer pneumatischen Reinigungsdüse erhältlich. Dadurch ist die Sonde FP 360 sc gut für die sensitive Überwachung von Ölverunreinigungenin Gewässern und allen Prozess- und Brauchwassern geeignet. Für eine zuverlässige Kohlenwasserstoff- Überwachung zeichnet sich die Sonde durch Langzeitstabilität aus. Schwankungen der Mini-Xenon-Blitzlampe werden automatisch kompensiert. Die Sonde kann an den SC-Controllern mit weiteren Sensoren kombiniert werden. Digitale Datenübertragung und Optionen zur Datenfernübertragung (GPRS) bieten ein Höchstmaß an Betriebssicherheit, so der Hersteller. Nach Anregung durch UV-Strahlen emittieren polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) längerwelliges Licht (Fluoreszenz), dessen Intensität gemessen wird. Dieses Messverfahren ist empfindlicher als Absorptions- oder Streulichtmessungen. PAK sind Bestandteile der meisten Mineralöle. Sie sind damit ein sehr spezifischer Indikator für das Vorliegen einer Ölverunreinigung in Gewässern, Prozess- oder Brauchwasser. Die PAK-Konzentration kann bei Mineralölen auf den Gesamtölgehalt im Wasser umgerechnet werden.
Quelle: Hach Lange GmbH
Willstätterstraße 11
40549 Düsseldorf
Abwassertauchpumpen mit Energiesparmotoren
ABS präsentierte am 13. Oktober 2009
die neue ABS EffeX, eine umfassende
Reihe von Abwassertauchpumpen mit
Energiesparmotoren, die den Energieverbrauch
und die Auswirkungen auf die
Umwelt reduzieren. Zusätzlich bietet die
moderne Technologie der ABS EffeXReihe
höhere Zuverlässigkeit, weniger
Verstopfungen und geringere Betriebskosten.
Die neue ABS EffeX-Reihe ist nach
Angaben des Unternehmens eine Weltneuheit,
weil die Pumpen von Energiesparmotoren
angetrieben werden und
weitere Innovationen aufweisen. Diese
Pumpenreihe entspreche den kommenden
gesetzlichen Bestimmungen für höhere
Motoreffizienz in zahlreichen Ländern.
In der EU, so ABS, dürften bestimmte
Pumpenmotoren ab dem 1. Januar
2015 keine niedrigere Effizienz als
IE3 aufweisen.
Die neue ABS EffeX-Reihe ist keine
Modifikation einer existierenden Baureihe,
sondern laut ABS ein völlig neues
Konzept für Abwassertauchpumpen. Die
neue Reihe biete Höchstleistungen, was
den zuverlässigen Betrieb betrifft, eine
zukunftssichere Konstruktion mit größe-
Quelle: ABS Deutschland GmbH
Pützchens Chaussee 202
53229 Bonn




