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Meldungen zu Kanal und Entwässerung
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Meldungen zu Kanal und Entwässerung 2011
| Februar 2012 |
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| 26.02.2012 |
Farbmarkierung sorgt für Klarheit |
| 26.02.2012 |
Steuerungssystem für den Abfluss im Kanalnetz |
| 26.02.2012 |
Betrieb von Regenüberlaufbecken (Teil 2)*) |
| 26.02.2012 |
Betrieb von Regenüberlaufbecken (Teil 1)*) |
| Januar 2012 |
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| 15.01.2012 |
Aachener Verfahren revolutionieren die Kanalsanierung |
| 15.01.2012 |
Abwasser - Dicht bleibt Pflicht |
Farbmarkierung sorgt für Klarheit
Unsere Kanalnetze werden immer älter, was dazu führt,
dass Jahr für Jahr der Sanierungsbedarf zunimmt. Davon
bleiben auch die Grundstücksentwässerungen nicht verschont.
Bei der Erneuerung oder Sanierung von Kanalhausanschlüssen
ist jedoch häufig Ärger vorprogrammiert, da
bei einer Prüfung meist der Erneuerungsaufwand nicht
eindeutig festgestellt werden kann.
Schließlich müssen bei einer Abnahme oder Gewährleistungsprüfung
sowohl die durchgeführten Maßnahmen
als auch der Abschluss im Bereich der Grundstücksgrenze
erkennbar sein. Leider gibt eine Kamera-Befahrung hier
wenig Aufschluss, da sich auf der Grundstücksgrenze oft
kein Schacht befindet. Dies ist zwar aus abwassertechnischer
Sicht nicht erforderlich, aber die Zuständigkeiten
(Kanalnetzbetreiber/Grundstückeigentümer) sind dadurch
nicht eindeutig. So kommt es vor, dass Schadensstellen
dem öffentlichen Verkehrsraum, also der Kommune, zugeordnet
werden und damit zu Lasten der ausführenden Firma
gehen. Bei genauen Nachmessungen zeigte sich aber,
dass diese im privaten Grundstück außerhalb der Sanierungsstelle
lagen.
In unserem Stadtgebiet werden die Hausanschlussleitungen
bis zur Grundstücksgrenze ...
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Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 1-2012
Autor
Hubert Stock
Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler - Abwasserwerk
Hauptstraße 116, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel. ++49 (0)26 41/87-1 79
E-Mail: hubert.stock@bad-neuenahr-ahrweiler.de
Steuerungssystem für den Abfluss im Kanalnetz
Die Kläranlage der Stadt Emmerich am Rhein wird von den Technischen Werken Emmerich am Rhein GmbH (TWE GmbH)betrieben. Die Anlage hat eine Ausbaugröße von 195 000 EW und eine aktuelle mittlere Frachtbelastung von rund 140 000EW. Zurzeit sind 30 000 Einwohner angeschlossen, und ca.80 % des Abwassers entstammen industriellen Einleitern. Das Einzugsgebiet der Stadt Emmerich und der umliegenden Kommunen wird größtenteils im Mischsystem entwässert, das aufgrund der topografischen Lage einen sehr flachen Verlauf hat. Über verschiedene Pumpwerke wird das aus den Teileinzugsgebieten anfallende Abwasser direkt zur Kläranlage gefördert. Hierdurch bedingt, steigt im Regenwetterfall der Zulauf zur Kläranlage innerhalb weniger Minuten um das bis zu Vierfache. Obwohl die Kläranlage ...
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Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 4-2011
Autoren
Rainer Loffeld, Karl Krebbing,Mark Antoni
Betrieb von Regenüberlaufbecken (Teil 2)*)
Optimierter Betrieb
Der Betrieb der Mischwasserkanalisation kann durch den
Einsatz der Fernwirktechnik deutlich optimiert werden.
Allerdings darf die Fernwirktechnik nicht nur auf die Übertragung
von Störmeldungen beschränkt bleiben, sondern
sollte auch die generelle Erfassung der Betriebsdaten (Wasserstände,
Durchflüsse, Betriebsmeldungen von Pumpen und
Rührwerken) beinhalten. Die Auswertung der Betriebsdaten,
vor allem von Regenwetterereignissen, liefert sehr schnell
einen Überblick, ob die maschinentechnischen Komponenten
des Bauwerks grundsätzlich funktionieren und korrekt
eingestellt sind. Aussagen über das Entlastungsverhalten
(siehe Kapitel 5 - Überlaufaktivität-Ranking) lassen sich
sinnvollerweise aber erst über die jährliche Auswertung von
Überlaufdaten gewinnen.
Fernwirktechnik [7]
Um die Möglichkeiten der Fernwirktechnik voll ausschöpfen
zu können, muss sich der Planer/Betreiber einer
Fernwirktechnikanlage ...
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Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 1-2012
Autor
Wolfgang Lieb
Freudensteiner Straße 25
75447 Sternenfels-Diefenbach
Tel. ++49 (0)70 43/95 91 79
E-Mail: Lieb_Wolfgang@web.de
Betrieb von Regenüberlaufbecken (Teil 1)*)
Einleitung In Baden-Württemberg sind derzeit etwa 6865 Regenwasserbehandlungsanlagen (RÜB/RKB) im Misch- und Trennsystem mit einem Gesamtvolumen von rund 3,5 Millionen Kubikmetern in Betrieb (Abbildung 1). An Investitionen waren
hierfür zwischen 1,7 und 3,5 Milliarden Euro notwendig. Es wird damit gerechnet, dass noch für etwa 300 Millionen Euro Becken gebaut werden müssen [1]. Angesichts dieser gewaltigen Summen möchte man meinen, dass genau bekannt ist, welcher Nutzen und welche Verbesserungen damit verbunden sind. Ist es das auch wirklich?
Im Bereich der Kläranlagen haben wir in Baden-Württemberg durch die Eigenkontrollverordnung und die
damit einhergehende breite Datenmenge sehr gute Informationen über die Wirkung der Kläranlagen. Wir wissen, dass das investierte Geld gut angelegt war, denn jedes Jahrwerden wir durch die Ergebnisse des Leistungsvergleichsoptimal informiert. Beim Betrieb der Kläranlagen weiß jeder, was zu tun ist. Vor Umbaumaßnahmen oder Erweiterungen werden die Betriebstagebücher ausgewertet, um den aktuellen bzw. den Belastungszustand der letzten Jahre zu erhalten. Ohne ...
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Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 4-2011
Autor
Wolfgang Lieb Sternenfels-Diefenbach
Aachener Verfahren revolutionieren die Kanalsanierung
RWTH-Institut entwickelt seit 25 Jahren kostengünstige, zeitsparende und praktikable Lösungen zum Rohrleitungbau. „Inzwischen kann sich jeder Immobilienbesitzer eine Kanalsanierung oder -erneuerung leisten." Dr.-Ing. Joachim Beyert vom Institut für Baumaschinen und Baubetrieb (ibb) der RWTH Aachen weiß wovon er spricht. Das ibb hat als einziges deutsches Hochschulinstitut in den letzten 25 Jahren zahlreiche Verfahren zur kostengünstigen Sanierung von Kanälen und Hausanschlüssen entwickelt und über Firmenausgründungen in die Praxis überführt. Den zahlreichen Innovationen ist eins gemeinsam: Es werden keine Gräben aufgeworfen, keine Vorgärten umgegraben, keine Erdschollen bewegt - die Kanalsanierung nach Aachener Muster geschieht unterirdisch. Damit ist sie preiswerter und sauberer als herkömmliche Verfahren.
„Als vor über zwei Jahrzehnten der vielfach erneuerungsbedürftige Zustand der Abwasserkanäle in den Blick der Forschung geriet, begannen wir mit namhaften Firmen Methoden der Überprüfung und Sanierung zu entwickeln", erinnert sich Dr. Beyert. Als Microtunneling bezeichnet man heute die Bohrtechnik, mit der damals begonnen wurde, Abwasserkanäle und Hausanschlüssen unterirdisch zu verlegen. Heute ist man dabei bei großen Querschnitten angelangt, wie sie zum Beispiel beim Umbau des Emschersystems von einem offenen Abwassersammler zu einem unterirdischen Abwassersystem benötigt werden.
Oft sind die Rohrleitungen aber noch intakt, nur die Rohrverbindungen defekt, sodass Abwasser austritt oder Grundwasser eintritt. Auch für diesen Fall haben die Aachener Bauingenieure ein Patentrezept entwickelt: Im Rahmen eines Projekts des NRW-Umweltministeriums entstand eine Methode, bei der die undichten Stellen mittels eines mineralischen Mörtels abgedichtet werden. Die Sanierung kommunaler Abwassernetze gestaltet sich...
Abwasser - Dicht bleibt Pflicht
Lüdenscheid. Die politische Debatte in NRW um die Ausgestaltung der Dichtheitsprüfung privater Abwasserkanäle wird Haus- und Grundbesitzer kaum von der Pflicht befreien, den Nachweis über intakte Anlagen zu erbringen. Der Stadtentwässerungsbetrieb Lüdenscheid (SEL) wird jedenfalls derzeit an seinem auf 15 Jahre angelegten Konzept festhalten. In diesem Zeitraum überprüft der SEL ohnehin die öffentlichen Kanäle im gesamten Stadtgebiet und fordert die Bürger per Satzung auf, sich gebietsweise bis 2026 an diese Untersuchung „anzuhängen".
Start am Freisenberg und in der Grebbecke
„Alle halten im Moment etwas die Füße still und warten auf die Gesetzesnovellierung", sagt Johannes Irle, der beim SEL mit federführend beim Projekt Dichtheitsprüfung ist.
Eine völlige Abschaffung der Prüfpflicht wird nicht erwartet, da sich dies nicht allein aus den landesrechtlichen Regelungen, sondern auch aus Bundesrecht ergebe: dem Wasserhaushaltsgesetz. Allein zu den Ausführungsbestimmungen besteht noch Diskussionsbedarf in Düsseldorf - auch, um zu große Ungleichheiten zwischen den Bundesländern zu vermeiden.
Mitten in diesen politischen Streit fallen...




