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4)      Maschinentechnik
5)      Labor
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         a) Vom Bund
         b) Aus der EU und aller Welt
         c) Aus den einzelnen Bundesländern (geordnet nach Bundesländer)
9)      Recht und Gesetze
         a) Beiträge zum Umweltgesetzbuch
         b) Beiträge zur Wasserrahmenrichtlinie (WWRL)
         c) Beiträge zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)
10)    Neue Fachliteratur
         a) Neue Bücher
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         e) Lexika und Wörterbücher
11)  Tipps und Tricks

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Der zweite Schwerpunkt von Klärwerk.info. Hier finden Sie alles für Arbeitnehmer und Vorgesetzte und was Sie persönlich angeht.

1)      Arbeitssicherheit
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         a) Tarifrecht, Tarifvertrag, Gehaltsrechner und mehr
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         a) Ausbildungshilfen für Ausbilder und "Azubis"
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24.11.2017 11:47

Klärwerk.info / Fachwissen / Kanal und Entwässerung / Meldungen zu Kanal und Entwässerung

Meldungen zu Kanal und Entwässerung

Übersicht über alle Meldungen und Zugang zum Archiv

Kanal und Entwässerung 2011 
Kanal und Entwässerung 2012
Kanal und Entwässerung 2013
Kanal und Entwässerung 2014
Kanal und Entwässerung 2015 Kanal und Entwässerung 2016

Oktober 2017
„Urbanes Niederschlagswassermanagement im Spannungsfeld zwischen zentralen und dezentralen Maßnahmen" 
Aktuelle Anforderungen an dezentrale Anlagen zur Behandlung von Verkehrsflächenabflüssen 
Abdeckung für eine Schachtöffnung - ein sicheres Patent  
Messtechnische Ausstattung von Regenüberlaufbecken  
Innovative Niederschlagsmodelle für den Überflutungsschutz 
Juni 2017
Regenrückhaltebecken - das Stiefkind der Wasserwirtschaft? 
Fremdwasser in der Kanalisation belastet Klärwerke 
April 2017
Die Vakuumentwässerung und ihre Vorzüge  
Die Regenwasserbewirtschaftung auf dem Flughafen Frankfurt a. M.

 


„Urbanes Niederschlagswassermanagement im Spannungsfeld zwischen zentralen und dezentralen Maßnahmen"

Am 3. und 4. Juli fand in Graz die AQUA URBANICA 2017 zum Thema statt
Tagungsbeiträge AQUA URBANICA online

Die Dr. Pecher AG war in diesem Jahr in zwei Beiträge eingebunden. Im Mittelpunkt standen dabei datenbasierte Planungs-, Betriebs- und Vollzugskonzepte.

Die Tagungsbeiträge sind nun online verfügbar:
http://lampx.tugraz.at/~karl/verlagspdf/Schriftenreihe_Wasserwirtschaft_75_Tagungsbd_Aqua_Urbanica_2017.pdf

http://www.pecher.de/index.php/aktuell/item/102-tagungsbeitraege-aqua-urbanica-online
 
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Aktuelle Anforderungen an dezentrale Anlagen zur Behandlung von Verkehrsflächenabflüssen

Neuer Zeitschriftenbeitrag von Huber et al. 2017
Verkehrsflächenabflüsse können mit einer Vielzahl an organischen und anorganischen Stoffen belastet sein. Werden stofflich belastete Verkehrsflächenabflüsse direkt vor Ort versickert, so muss in Abhängigkeit von der Verschmutzung eine Vorbehandlung beispielsweise über einen entsprechend mächtigen, bewachsenen Oberboden oder durch technische, dezentrale Anlagen erfolgen. Dezentrale Anlagen für die anschließende Versickerung können in Deutschland vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen werden. Der wichtigste Aspekt des DIBt-Zulassungsprozesses ist neben der Umweltverträglichkeitsprüfung die Wirksamkeitsprüfung der Behandlungsanlage unter definierten Laborbedingungen. Als Ergänzung wurde ein Verfahren zur Bestimmung der Standzeit in Bezug auf das stoffliche Betriebsversagen anhand gelöster Schwermetalle entwickelt und angewandt. Um auch Aussagen über die Kolmationsgefahr dezentraler Anlagen treffen zu können, sind zusätzlich Felduntersuchungen notwendig. Erste Erkenntnisse aus solchen Feldmonitoring-Programmen liegen bereits vor, anhand derer vergleichende Aussagen zum Kurz- und Langzeitverhalten der Anlagen ermöglicht werden. Mehr:

http://www.sww.bgu.tum.de/news-single-view/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=359&cHash=49cdf1917ee926722c35a3aa3c51fcec

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Abdeckung für eine Schachtöffnung – ein sicheres Patent

Der Unternehmensbereich „Linz AG Abwasser – Kanalbetrieb“ im österreichischen Bundesland Oberösterreich hat sich der Entsorgungssicherheit, dem Umweltschutz und den Dienstleistungen verpflichtet. Das erfordert einen effizienten Betrieb, einen angepassten Funktionserhalt, einen am konkreten Bedarf ausgerichteten Ausbau der eigenen Anlagen sowie erfolgreiche Dienstleistungserbringung. Mit dem Bau der Kanalisation wurde in Linz im Jahr 1872 begonnen. Um die Jahrhundertwende hatte Linz ein Kanalnetz mit einer Länge von 38 Kilometer. Heute betreut die Linz AG ein 572 Kilometer langes Kanalnetz in Linz. Mit mehr als 167 000 Toiletten liegt der Anschlussgrad bei über 99 Prozent. Fachkundige Spezialisten mit langjähriger Erfahrung und technischem Know-how übernehmen die Verantwortung für die richtige Reinigung und Ableitung des anfallenden Abwassers sowie der eingeleiteten Niederschlagswässer. Das sichert eine intakte Umwelt und hygienisch einwandfreie Lebensbedingungen. Eine stetige Effizienzsteigerung des Betriebs der eigenen Anlagen ist seit langem in der Strategie…

Den ganzen Artikel lesen sie unter: http://www.klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 3-2017  

Autor
Ing. Herbert Hipf
Linz Service GmbH
Wiener Straße 151
4021 Linz, Österreich
E-Mail: h.hipf@linzag.at

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Messtechnische Ausstattung von Regenüberlaufbecken

Einführung
Seit Beginn der 1970er-Jahre wurde viel Geld in den Bau und die Ausrüstung der Regenwasserbehandlungsanlagen investiert. Doch bis heute ist bei vielen Becken unklar, wie und ob sie überhaupt funktionieren. Mittels einer Messdatenauswertung lässt sich das Entlastungsverhalten zum Beispiel eines Regenüberlaufbeckens wie aber auch der ordnungsgemäße Betrieb der technischen Einrichtungen nachweisen. Letztendlich dienen die Messergebnisse auch der Betriebsoptimierung eines Regenbeckenverbundes. Wenn Messdaten verlässlich am Prozessleitsystem anliegen, dürfen Inspektions- und Wartungsintervalle optimiert werden. Sture zeit- und ereignisabhängige Anfahrten erübrigen sich, wenn die in Augenscheinnahme vor Ort keinen höheren Informationsgehalt bietet, als der geübte Blick auf eine Trendkurve [1, 2]. Das Gewässer, die Kläranlage und das Kanalnetz sind als ein ganzheitliches System zu sehen. Hierbei kommt der funktionierenden messtechnischen …

Den ganzen Artikel lesen sie unter: http://www.klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 3-2017

Autor
Dipl.-Ing. Ulrich Haas
InfraConsult
Gesellschaft für Infrastrukturplanung mbH
Schaiblestraße 1, 70499 Stuttgart, Deutschland
E-Mail: ulrich.haas@infraconsult.de

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Innovative Niederschlagsmodelle für den Überflutungsschutz

Wie muss ein Kanalisationsnetz ausgelegt sein? In welchen Regionen ist mit welchen Niederschlagsszenarien zu rechnen? Ein BMBF-gefördertes Verbundvorhaben am Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft entwickelt Modelle zur optimalen Planung und zum Betrieb von Stadtentwässerungssystemen.
BMBF-gefördertes Anschlussprojekt am Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft entwickelt Niederschlagsmodelle für die optimale Planung und den Betrieb von Stadtentwässerungssystemen

Großer Erfolg für Prof. Dr.-Ing. Uwe Haberlandt und sein Team vom Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Verbundvorhaben SYNOPSE II zur Niederschlagsgenerierung innerhalb der nächsten zwei Jahre mit insgesamt rund 850.000 Euro.

Wie muss ein Kanalisationsnetz ausgelegt sein, damit es die Wassermengen auch bei Starkregen oder besonders lang anhaltenden Niederschlägen ableiten kann? In welchen Regionen ist mit welchen Niederschlagsszenarien zu rechnen? Die Bestimmung dieser Niederschlagsmengen ist die Voraussetzung dafür, dass Stadtentwässerungssysteme optimal geplant werden können, so dass Überstauereignisse und Überschwemmungen möglichst selten auftreten. Das Verbundprojekt der Leibniz Universität Hannover und mehreren Partnern befasst sich mit innovativen Berechnungsmodellen zur Niederschlagsgenerierung. Ziel ist es, aussagekräftige Niederschlagsmodelle für ganz Deutschland zu entwickeln - als Basis für die Planung und den Betrieb von Kanalisationssystemen.

Das am 1. Juli 2017 gestartete Verbundvorhaben „Synthetische Niederschlagsreihen für die optimale Planung und den Betrieb von Stadtentwässerungssystemen (SYNOPSE II)" folgt auf das Projekt SYNOPSE I (2013 bis 2016). Im Vorgängerprojekt wurden als erster Schritt in Richtung einer bundesweit übertragbaren Datengenerierungsmethode die Bundesländer Niedersachsen und Baden-Württemberg sowie die Städte Hamburg, Braunschweig und Freiburg i. Br. als Modellgebiete betrachtet. Für diese Regionen wurden erste Modelle entwickelt. Nun sollen diese so weiterentwickelt werden, dass mit einer Software Niederschläge für jeden beliebigen Standort in Deutschland mit beliebiger Zeitreihenlänge berechnet werden können.

„Wir freuen uns sehr, dass die vielversprechenden Ergebnisse aus SYNOPSE I zu diesem Folgeprojekt geführt haben. Damit wird den Anwendern in Deutschland ein nützliches Werkzeug zur Verfügung gestellt, das in dieser Form derzeit nicht existiert", sagt Koordinator Prof. Dr.-Ing. Uwe Haberlandt. Basis der Modelle sind die gemessenen, langjährigen Daten von Niederschlagsstationen. Niederschlagszeitreihen mit fünfminütiger Auflösung, wie sie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anstreben, liegen in dieser hohen Auflösung bislang nur für wenige Standorte vor. Daher werden auf Basis der vorhandenen Messzeitreihen Modelle entwickelt, die in der Lage sind, Niederschlagszeitreihen für jeden beliebigen Ort in Deutschland mit beliebiger Zeitreihenlänge zu simulieren
.
In SYNOPSE II werden zwei Niederschlagsmodelle, die im Vorgängerprojekt entwickelt wurden, hinsichtlich ihrer Eignung untersucht. Als Endergebnis wird eine Software bereitgestellt, mit der die Niederschlagsgenerierung für die Anwender möglich sein wird.
Neben dem Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft der Leibniz Universität Hannover sind an SYNOPSE II die Universität Stuttgart (Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung), das Institut für technisch-wissenschaftliche Hydrologie Hannover GmbH, Dr.-Ing. Pecher und Partner Ingenieurgesellschaft mbH sowie Hamburg Wasser beteiligt.

Das Projekt SYNOPSE II wird innerhalb der BMBF-Fördermaßnahme „Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (INIS)" im Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklung - FONA³" gefördert.

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Regenrückhaltebecken – das Stiefkind der Wasserwirtschaft?

Das Wasserhaushaltsgesetz vom 31. Juli 2009 stärkt die Bedeutung der Regenrückhaltebecken. Im § 56 Abs. 2 fordert der Gesetzgeber, „Niederschlagswasser soll ortsnah versickert, verrieselt oder direkt oder über eine Kanalisation ohne Vermischung in ein Gewässer eingeleitet werden, soweit dem weder wasserrechtliche noch sonstige öffentlich-rechtliche Vorschriften noch wasserwirtschaftliche Belange entgegenstehen.“ Im Dienstbezirk des Regierungspräsidiums Gießen werden deshalb neue Bau- und Gewerbegebiete überwiegend im Trennsystem erschlossen. Als Sachbearbeiter im Dezernat 41.3 „Kommunales Abwasser, Gewässergüte“ habe ich mich in den letzten Jahren daher intensiver mit der Bemessung, dem Bau und der Wartung von Regenrückhaltebecken in Erdbauweise beschäftigt…

Den ganzen Artikel lesen sie unter: http://www.klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 2-2017  

Autor
Dipl.-Ing. (FH) Hans-Jürgen Hering
Regierungspräsidium Gießen
Dezernat 41.3 - Kommunales Abwasser, Gewässergüte
Landgraf-Philipp-Platz 1-7
35390 Gießen, Deutschland
E-Mail: hans-juergen.hering@rpgi.hessen.de

Fazit
Regenrückhaltebecken sind Abwasseranlagen, die Gewässer vor einer übermäßigen hydraulischen Belastung schützen sollen. Sie können aber auch als Sekundärlebensräume für Pflanzenund Tiere dienen. Als Erdbecken können sie relativ günstig hergestellt werden. Die erforderliche Dichtheit kann oft durch eine mineralische Abdichtung gemäß Merkblatt DWA M176 hergestellt werden. Durch eine gute Gestaltung können sie in die Umgebung gut...

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Fremdwasser in der Kanalisation belastet Klärwerke

Etwa ein Viertel des Abwassers, welches zur Behandlung in der Kläranlage ankommt, müsste nicht behandelt werden. Es ist Fremdwasser, das zum Teil in marode Kanäle eindringt und sich mit dem „echten" Abwasser vermischt. In einem Projekt erforschte ein Expertenkreis den Einfluss auf die Gewässerqualität und die Möglichkeiten, durch Kanalsanierung Abhilfe zu verschaffen.

Das Kanalnetz in Deutschland weist starke bauliche Mängel auf. Undichtigkeiten können sowohl zur Exfiltration, also dem Austreten von Abwasser aus dem Kanal in den Boden und das Grundwasser, als auch zur Infiltration (Eindringung) von Grund- und Niederschlagswasser in den Kanal führen.
In einem Projekt im Auftrag des Umweltbundesamtes erforschten Wissenschaftler, Kläranlagen- und Kanalnetzbetreiber nun die Zusammenhänge der Infiltration und stellten Empfehlungen für eine ganzheitliche Betrachtung bei der Kanalsanierung auf.

Das sogenannte „Fremdwasser", das in undichte Abwasserkanäle eindringt, kann das Volumen des Schmutzwassers um ein Mehrfaches übersteigen. Undichte Kanäle und Grundstücksentwässerungsleitungen deren eigentliche Aufgabe es ist, behandlungsbedürftiges Abwasser zur Kläranlage zu leiten, wirken damit wie eine Drainage.

Die Auswirkungen zeigen sich in vielen Facetten. Die Verdünnung des Abwassers verringert die Abbauleistung der Kläranlage und Schadstoffe können vermehrt in die Gewässer gelangen. Die zusätzliche hydraulische Belastung der Kläranlage wirkt sich auch auf die Energie- und Kosteneffizienz der Kläranlage aus, da beispielsweise Pumpen und Hebewerke stärker ausgelastet werden. Auch Entlastungsbauwerke, welche im Mischsystem bei Starkregenereignissen Abwasser vor der Reinigung in der Kläranlage in gewissem Umfang puffern können, werden durch Fremdwasser zusätzlich belastet. Sie füllen sich schneller und müssen das Abwasser häufiger in die Gewässer ableiten und so die Kläranlage durch Mischwasserabschläge entlasten. Auch dadurch gelangt unbehandeltes Schmutzwasser in die Gewässer.

Durch die Drainagewirkung undichter Kanäle kann sich örtlich ein abgesenkter Grundwasserstand einstellen. Dies birgt Risiken für den Boden, die Bebauung und die Vegetation. So sind beispielsweise Einspülungen von Bodenmaterial in die Kanäle möglich, die zu unterirdischen Hohlräumen führen. Straßeneinbrüche oder Bauwerkssetzungen können die Folge sein. Tiefwurzelnde Pflanzen wie Bäume verlieren ihren natürlichen Grundwasseranschluss. Werden die Kanäle dann flächendeckend saniert, so kann es andererseits zum Anstieg der Grundwasserstände kommen mit der Folge, dass Gebäude und Vegetation wiederum beeinträchtigt werden. Maßnahmen zur Kanalsanierung müssen daher den Kanal nicht nur abdichten, sondern auch die hydraulischen und geographischen Verhältnisse im Einzugsgebiet der Kläranlage berücksichtigen.

Im Projekt untersuchten die Wissenschaftler zudem die Frage, welchen Nutzen eine Kanalsanierung für die Reduktion von Fremdwasser hat und betrachteten die Auswirkungen von Sanierungsmaßnahmen auf die Effizienz (Reinigung und Energie, Kosten) von Kläranlagen, Entlastungsbauwerken und die Grundwasserstände. Auch die Aufwendungen beim Einsatz bestimmter Kanalsanierungstechniken ermittelten sie mit Hilfe des Instrumentes der Ökoeffizienzbewertung anhand konkreter Fallbeispiele.
Erstmalig wurde darüber hinaus die Entwässerungswirkung von Leitungen und Kanälen auf den örtlichen Wasserhaushalt untersucht (z. B. Absenkung des Grundwasserspiegels durch Drainagewirkung).
Daraus ableitend wurden Sanierungsmaßnahmen aufgestellt.

http://www.umweltbundesamt.de/themen/fremdwasser-in-der-kanalisation-belastet-klaerwerke

 

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Die Vakuumentwässerung und ihre Vorzüge

Die nahe des Rennsteigs gelegene Gemeinde Goldisthal (512 m üNN) ist geprägt von einem schmalen Kerbtal mit seitlichen Bergrücken bis 850 m Höhe. Die Wohnbebauung liegt im Fluss- tal der „Schwarza“, einem Gewässer 1. Ordnung. Eine geringe Siedlungsdichte ist für die Region kennzeichnend mit einzel- nen Häusern an relativ steilen Hängen. Goldisthal hat 400 Einwohner und gehört zum Landkreis Sonneberg. Erfüllende Gemeinde ist Neuhaus am Rennweg. Die Gemeinde ist durch Deutschlands größtes Pumpspei- cherkraftwerk mit einer Leistung von 1060 MW bekannt. Die konzipierte Freispiegelentwässerung war wegen des felsigen Untergrunds, mehrerer Bach- und Flussquerungen in der Ortslage (Abbildung 1) und der Hanglage einzelner Grundstücke nicht finanzierbar. Ein Wirtschaftlichkeitsvergleich durch den Planer ibes Ingenieurbüro Dr. Eisenhardt GmbH & Co. KG Sonneberg ergab, dass eine Vakuumentwässerung deutlich günsti- ger zu realisieren wäre. Dafür waren vor allem folgende Vortei- le ausschlaggebend:
• die Verlegung von geklebten PVC-Rohren in Tiefen von 1,2 bis 1,5 m, was einen sehr geringen Erdaushub bedeutet
• drei Querungen oberhalb und drei Querungen unterhalb des Wasserspiegels von Gewässern…

Den ganzen Artikel lesen sie unter: http://www.klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 1-2017

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Die Regenwasserbewirtschaftung auf dem Flughafen Frankfurt a. M.

Das Infrastrukturmanagement auf einem Flughafen ist für dessen kontinuierlichen und unterbrechungsfreien Betrieb verantwortlich. Schon kleinste Störungen an den infrastrukturellen Einrichtungen können negative Auswirkungen auf die zahlreichen verschiedenen Betriebsabläufe mit sich bringen. Insbesondere das Regenwassermanagement ist eine große Herausforderung für einen Flughafenbetreiber. Situation Der Flughafen Frankfurt am Main hat sich seit dem Beginn im Jahr 1924 als Südwestdeutsche Luftverkehrs AG zu einem der bedeutendsten Flughäfen der Welt entwickelt. So der mittlerweile zu Fraport AG umbenannte Flughafen im Jahr 2014 mit 59,6 Millionen Fluggästen und 2,08 Millionen Tonnen Luftfracht der drittgrößte Flughafen Europas und Nummer 11 weltweit (nach Passagierzahlen). Im Luftfrachtbereich ist der Flughafen Frankfurt am Main der größte Europas und unter den TOP 10 weltweit. Die stetige Entwicklung des Flughafens…

Den ganzen Artikel lesen sie unter: http://www.klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 1-2017

Autor
Dipl.-Ing. (FH) Tobias Ferch
FRAPORT AG
60547 Frankfurt am Main, Deutschland
Tel. +49 (0)69 690-24083
E-Mail: t.ferch@fraport.de 

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