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         a) Ansprechpartner
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         b) Prüfungsaufgaben
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         a) Kläranlagennachbarschaften in Bayern
         b) Kläranlagennachbarschaften in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
         c) Kläranlagennachbarschaften in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland
2)      DWA-Informationen
         a) DWA Arbeitsblätter
         b) KA-Betriebs-Infos
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         d) Meldungen der DWA

F. Kläranlagen

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3)      Meldungen von den Kläranlagen

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I. Lieferantendatenbank

J. Kontakt

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3)      Kontakt

23.05.2012 10:44

Klärwerk.info / Kläranlagen / Meldungen von den Kläranlagen

Meldungen von den Kläranlagen

Übersicht über alle Meldungen von Kläranlagen und Zugang zum Archiv.

Zu den Meldungen 2008
Zu den Meldungen 2009
Zu den Meldungen 2010
Zu den Meldungen 2011

April 2012
Peine-Abbensen
Feuerwehr trainierte auf Kläranlage 
Berlin
Neue Kartellamts-Abmahnung wird geprüft 
Braunschweig
Symposium Re-Water Braunschweig 
BRW
BRW erneuert Klärwerk in Ratingen-Hösel 
Hamburg
Traditionelle Schildtaufe auf HAMBURG WASSER-Baustelle im Alten Elbpark 
Lippeverband
Fünf Jahre nach der Übernahme: Kanalnetzbetrieb durch den Lippeverband hat sich für Stadt und Bürger gelohnt 
Wupperverband
Volle (Wasser-)Kraft voraus: Außenanlage für Experimente von Schulklassen an der Bever-Talsperre 
Starnberg
Abwassermodell Starnberger See: Ein Projekt zur Abwasserreduzierung: awamo 
Wupperverband
Bernd Wille zum Honorarprofessor der RWTH Aachen ernannt 
März 2012
AZV Parthe
Abwasseranschluss für Wolfshain 
Mainz
TVM vergibt Planungsarbeiten für Klärschlammverbrennungsanlage 
Mainz
Wirtschaftsbetrieb eröffnet Ausstellung zum Thema Hochwasserschutz 
Lübeck
Ver.di hat heute 6. März 2012 auch zum ganztägigen Warnstreik bei den Entsorgungsbetrieben Lübeck aufgerufen 
Leipzig
Mathias Leutert neuer Kaufmännischer Geschäftsführer  
Königsfeld
Land bezuschusst die Abwasserentsorgung Königsfeld-Glasbachtal 
EVS und Stadt Ottweiler
EVS und Stadt Ottweiler beginnen mit der Sanierung des Hauptsammlers in Lautenbach 
Emscher-genossenschaft
Arbeiten in der Wasserwirtschaft 
Emscher
Besetzt! - Eintreten dennoch erwünscht 
AZV Parthe
Abwasseranschluss für Wolfshain 
EVS und Stadt Ottweiler
EVS und Stadt Ottweiler beginnen mit der Sanierung des Hauptsammlers in Lautenbach 
Kassel
Rekommunalisierung Wasser / KASSELWASSER 
Hannover
Freie Ausbildungsplätze als "Fachkraft für Abwassertechnik" 
BRW
Abschlussveranstaltung der Kooperation „Rechte Rheinzuflüsse BRW" fand am 29. Februar 2012 in Mettmann statt 
Berlin
Ein weiterer Schritt zum energieautarken Klärwerk 
Segeberg
Komplettlösungen für Gemeinden  
Mittlere Bergstraße
Eigenkontrollverordnung: KMB organisiert Kanaluntersuchungen im Verbandsgebiet  
Bensheim
Flexibler und effizienter - Eigenbetrieb als Erfolgsmodell  
Februar 2012
Dresden
Mit Mut, Respekt und Toleranz - Dresden bekennt Farbe 
EGLV
IM FOKUS: Neue Reinigungstechniken im Praxisbetrieb 
Erfurt
Lehrlingsaustausch Elektroniker für Betriebstechnik Bergen - Erfurt 
Lippeverband
Kläranlage Hünxe ermöglicht Technik-Vergleich 
Kamp-Lintfort
Photovoltaikanlage der KA produziert rd. 25.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr 
KWL
KWL setzt auf umweltgerechte Reinigung des Regenwassers/Anlage nutzt Naturfilter und Schilf 
Lineg 
Abschlussbericht zum Unternehmensbenchmarking Abwasser liegt vor  
Rheinberg
KA (83.000 EW) mit Energieanalyse  
Niersverband
Unbekannte Einleitung überlastet das Klärwerk Goch 
Lippeverband 
Letzte „Köttelbecken" in Dortmund 
Lippeverband
IM FOKUS: Neue Reinigungstechniken im Praxisbetrieb 
Lippeverband
Verbandsbeiträge weiter stabil 
Lippeverband 
„Oscar der Instandhaltung" - Preisgeld gespendet  
Lineg
Erfreulicher Start des LINEG-KVP ins neue Jahr  
Lippeverband
Abwasserreinigung über Grenzen hinweg 
Mannheim
Klärschlammvergasungsanlage auf Video 
Mannheim
Pulveraktivkohle-Anlage: Pilotprojekte der Stadtentwässerung auf Video 
AZV Pfattertal
Information für die Bürger im Verbandsgebiet des AZV Pfattertal über den weiteren Ablauf der Gebührenabrechnung nach dem Urteil des VG Regensburg vom 24.10.2011 
Obere Bille
Der Abwasserzweckverband Obere Bille öffnet sich für neue Aufgaben! 
Lübeck
Werkausschuss der Entsorgungsbetriebe Lübeck auf Fachexkursion bei HAMBURG WASSER 
Koblenz
Werksausschuss besichtigen Kläranlage in Mannheim 
Holzminden
Abwassergebühren steigen von 1,23 € /m³ auf 1,26 € / m³ 
Heringen
Neue Klärschlamm-Vererdungsanlage offiziell in Betrieb 
Hallstättersee
Klima: aktiv mobil Projektpartner 2011 
Gerstungen
Kläranlage in Gerstungen wird modernisiert 
Januar 2012
Flensburg
Studie zur Energieoptimierung des Klärwerks 
Bissendorf
KED will investieren und Abwasserpreis senken 
Ammersee
Intelligente Kommunalpolitik 
Wupperverband
Wuppergebiet als Testgebiet in Projekt des Umweltbundesamtes 
Unkel
Gasfackel an der Kläranlage 
Rostock
WWAV und Eurawasser stellen Jahresplan für Innestitionen Uund Sanierungen vor, Preise und Gebühren bleiben stabil
Moers-Gerdt
Erfreuliche Ergebnisse nach Inbetriebnahme der drei umgerüsteten Nachklärbecken 
LINEG Regelmäßiger „Systemcheck" und Umweltziele 
Leutenberg
1. Spatenstich zum Beginn des Baues der Kläranlage Leutenberg am 05.12.2011 
Leipzig
Mehr als 5.000 Gäste strömen bei 130 Führungen in Werke und auf Anlagen der KWL 
Erftverband
Schwerpunkt: Mitarbeiterqualifikation  
BRW
BRW blickt zurück auf ein arbeitsreiches Jahr 

 


PEINE-Abbensen: Feuerwehr trainierte auf Kläranlage

Um 17:30 Uhr ging der Alarm los!
Schnell rückten die Feuerwehren aus Abbensen und Oedesse zu
einem vermeintlichen Notfall auf die Kläranlage nach Abbensen aus.
Das sich dieser Alarm später als praxisnahe Übung herausstellen
sollte, war den Lebensrettern vorab nicht bekannt: Am 21. März
herrschten am frühen Abend ganz gezielt Ernstfall-Bedingungen -
und die Feuerwehrleute zeigten vollen Einsatz und gute Leistungen.
Umfangreiches Szenario: Menschenrettung aus der Tiefe
und Chemiekalienunfall
Torsten Armke, Ortsbrandmeister aus Oedesseund selbst Mitarbeiter des
Wasserverbandes Peine, hatte die Kläranlage Abbensen bewusst als
mögliches Ziel vorgeschlagen: Die umgebaute Anlage bietet in zwei
Gebäuden die Möglichkeit, gleich mehrere Szenarien intensiv und
praxisnah zu trainieren. Zusammen mit dem Abbenser Ortsbrandmeister
Carsten Ernst und in enger Abstimmung mit Gemeindebrandmeister Uwe
Starke wurde ein anspruchsvolles Szenario geplant: Bergung einer Person
aus über vier Metern Tiefe sowie Menschenrettung aus einem teilweise
verrauchten Gebäude. Auch die Risiken eines Chemikalienunfalls mussten
die Retter prüfen und Gegenmaßnahmen einleiten. Die Lage der Kläranlage
am Ortsrand ermöglichte eine ausgedehnte Übung, ohne Anwohner oder
Durchgangsverkehr dabei zu beeinträchtigen.
Ortskenntnis sichert im Ernstfall wichtige Sekunden
„Wir unterstützen solche Praxisübungen der Ortswehren im Rahmen
unserer Möglichkeiten sehr gern", bekräftigt Knut Hanko, Leiter Betrieb des
Wasserverbandes Peine. Man habe im Lauf der letzten Jahre immer wieder
die Anlagen in verschiedenen Gemeinden für solche Übungen zur Verfügung
gestellt, ergänzt er. „Und das nicht nur als lokal engagiertes Unternehmen
mit vielen aktiven Feuerwehrkameraden, sondern auch aus ganz
handfesten Sicherheitsaspekten heraus. Schließlich zahlt sich die genaue
Ortskenntnis im Notfall für alle aus - sie sichert wichtige Sekunden, die im
Extremfall über Leben und Tod entscheiden können", so Hanko.
Die Zusammenarbeit mit den Ortswehren wird auch außerhalb solcher
Praxisübungen vom Verband gepflegt. Dabei stehen auch Besichtigungen
einzelner Anlagen immer wieder mit auf dem Programm - und das oft schon
für den Retternachwuchs. Abwassermeister Stefan Ebert, der für das Abwassernetz in den
Gemeinden Edemissen und Uetze zuständig ist und auch die Übung in Abbensen mit begleitet, hat
erst in der letzten Woche die Jugendfeuerwehr Eixe über die neue Dollberger Kläranlage geführt.

Weitere Informationen durch:
Wasserverband Peine, Sandra Ramdohr, Öffentlichkeitsarbeit, Horst 6. 31226 Peine,
Tel. 05171/956-317, Fax 05171/956-152, E-Mail: ramdohr@wasserverband.de
 
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BERLIN: Neue Kartellamts-Abmahnung wird geprüft

Das Bundeskartellamt hat in dem seit März 2010 laufenden Verfahren heute Mittag eine neue Abmahnung an die Berliner Wasserbetriebe übersandt. Hintergrund ist die Ende Januar erfolgte Stellungnahme der Berliner Wasserbetriebe auf eine erste Abmahnung.
Das neue Papier des Kartellamts ist sehr umfangreich und wird jetzt intensiv geprüft und ausgewertet. Deshalb äußern sich die Berliner Wasserbetriebe an dieser Stelle noch nicht zu konkreten Inhalten.
Ungeachtet dessen bezweifeln die Berliner Wasserbetriebe die Anwendbarkeit des Bundeskartellrechts auf die Berliner Wassertarife und haben deshalb bereits im März 2011 Klage vor dem Verwaltungsgericht eingereicht.
Das Unternehmen hat nun bis zum 29. April 2012 Zeit für eine Stellungnahme
http://www.bwb.de/content/language1/html/299_9053.php
 
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Braunschweig: Symposium Re-Water Braunschweig

In Berlin wird beispielsweise ein IKEA-Einrichtungshaus nur durch die Wärme aus dem Abwasser beheizt. In Casablanca, Marokko setzt ein Projekt zur Reinigung und Wiederverwertung von Abwasser Maßstäbe für Afrika. Darüber hinaus treibt der Wertstoff Phosphor die Experten auf dem Symposium um: Wird Phosphor nicht aus dem Abwasser zurück gewonnen, steht er der Natur nicht mehr zur Verfügung und wäre nach Expertenschätzungen in etwa 80 Jahren verbraucht. Die Folge: Pflanzen könnten nicht mehr angebaut werden, denn sie brauchen u. a. Phosphor, Stickstoff und Wasser um zu wachsen. Welche großtechnischen Möglichkeiten zur Rückgewinnung von Phosphor entwickelt sind und wie sie in der Praxis funktionieren, behandelten Vorträge von insgesamt 22 Referenten aus fünf Ländern.„In Braunschweig wird Wasser-Recycling und damit auch die Verwertung von Phosphor seit mehr als 100 Jahren erfolgreich betrieben. Deshalb ist Braunschweig als Ort für diese Veranstaltung besonders geeignet." erläuterte Christine Mesek, Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH. Zusammen mit dem Abwasserverband Braunschweig reinigt und verwertet die SE|BS das Braunschweiger Abwasser: In der Kläranlage Steinhof wird das Abwasser mechanisch und biologisch gereinigt. Danach wird es weiter verwertet: Landwirte der Region nutzen das gereinigte Abwasser gemischt mit phosphorhaltigem Klärschlamm zur Bewässerung ihrer Flächen oder es wird zur Verrieselung genutzt. Längst haben sich die Braunschweiger Rieselfelder zu einem Ökosystem von europäischer Bedeutung entwickelt.Neben der jahrzehntelangen Erfahrung im Wasser-Recycling, der deutschlandweit Modellcharakter hat, ist auch die Nähe zum Institut für Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität wichtig. „Wir lassen Prozesse in der Abwasserbehandlung wissenschaftlich begleiten. Somit verfügen wir hier in Braunschweig über eine zukunftsweisende und Ressourcen schonende Methode der Wasserverwertung." erläuterte Wolfgang Sehrt Verbandsvorsteher des Abwasserverbands Braunschweig.Die SE|BS veranstaltete das dritte internationale Symposium Re-Water Braunschweig 2011 zusammen mit dem Institut für Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität Braunschweig, dem Abwasserverband Braunschweig, dem Kompetenzzentrum Wasser Berlin und der EWA (European Water Association, deutsch: Europäische Wasser Vereinigung). „Mit dem Symposium wollen wir die Basis für einen regelmäßigen Austausch von Wissenschaft und Praxis im Ressourcen sparenden Wassermanagement fördern," fasste Christine Mesek zusammen...mehr:

http://www.stadtentwaesserung-braunschweig.de/ueber-uns/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/aktuelles/detailansicht/artikel/im-abwasser-steckt-viel-gutes-auf-internationalem-symposium-re-water-braunschweig-2011-werden-zukunf/

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BRW: erneuert Klärwerk in Ratingen-Hösel

Der Bergisch-Rheinische Wasserverband (BRW) beginnt im April mit dem Neubau seines
Klärwerks in Hösel-Dickelsbach. Gestiegene Anforderungen an die Reinigungsleistung
machen einen Ersatz des 34 Jahre alten Klärwerks dringend erforderlich.
In ca. eineinhalb Jahren soll das Abwasser dann im neuen Klärwek mittels Membrantechnik
gereinigt werden. Die Anlage entsteht auf Reserveflächen des heutigen Geländes.
Zur Vermeidung von Lärm- und Geruchsbelastungen der Nachbarschaft sollen
die neuen Klärbecken Abdeckungen erhalten und die Maschinenteile wie Pumpen und
Gebläse werden in geschlossenen Gebäuden untergebracht.
In den Neubau investiert der BRW ca. 4,8 Mio Euro.
Bei der baulichen Abwicklung der Maßnahme ist der BRW auf die Benutzung der Kohlstraße
angewiesen. Für daraus eventuell entstehende, vorübergehende Unannehmlichkeiten
bittet der BRW die Anwohner um Verständnis.
 
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HAMBURG: Traditionelle Schildtaufe auf HAMBURG WASSER-Baustelle im Alten Elbpark

Das Innenstadt-Entlastungskonzept, das seit vielen Jahren größte Sielbauprojekt von HAMBURG WASSER, schreitet seit heute unterirdisch voran. Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, hat am Vormittag im Alten Elbpark den Startschuss für den Rohrvortrieb gegeben.
Mithilfe einer Vortriebsmaschine wird dabei ein neues Siel in bis zu 30 Metern Tiefe verlegt. Das Großprojekt hat ein Investitionsvolumen von rund 42 Millionen Euro.
Die Bauarbeiten erfolgen bis 2015 und gliedern sich in vier Abschnitte. Ausgehend vom zentralen Bauschacht im Alten Elbpark arbeitet sich der Rohrvortrieb in drei Himmelsrichtungen vor - im Norden bis zum Kaiser-Friedrich-Ufer, im Nordosten bis zum Stephansplatz, im Südwesten bis zum Pumpwerk Hafenstraße. Durch den Einsatz des Rohrvortriebs, erfolgt der Bau der bis zu 2,40 Meter messenden Siele auf umweltverträgliche Weise: Die Oberflächen werden nur punktuell an den Start- und Zielschächten beeinträchtigt.
Wie im Berg- und Tunnelbau üblich, wurde die Vortriebsmaschine zunächst feierlich getauft. Taufpatin ist Jutta Blankau, wodurch das Schild der Maschine seit heute den Namen „Jutta" trägt. Als Patin übernimmt Blankau bis zur Fertigstellung der Arbeiten die irdische Vertretung der „Heiligen Barbara", der Schutzpatronin der Bergleute. „Die Tunnelbauer leisten eine wichtige Arbeit, die nicht ganz risikofrei ist. Es ist mir eine Ehre, diese Patenschaft zu übernehmen", sagte Blankau im Anschluss an die Taufe. Zudem betonte sie die Bedeutung des Projekts für die Stadt Hamburg: Mit dem Bau der neuen Siele schaffe HAMBURG WASSER die Voraussetzungen dafür, die innerstädtische Entsorgungssicherheit weiter zu verbessern und langfristig zu sichern.
HAMBURG WASSER-Geschäftsführer Dr. Michael Beckereit betonte, dass das Innenstadt-Entlastungskonzept die erfolgreich abgeschlossenen Gewässerschutzprogramme für Alster und Elbe konsequent fortsetze: „Mit den neuen Sielen transportieren wir das Abwasser auf direktem Weg zum Klärwerk. Dadurch wird das darüber liegende Sielnetz entlastet und es kommt bei Starkregenereignissen noch seltener zu Überläufen in den Isebekkanal. Unsere Gewässerschutzprogramme haben die Voraussetzungen geschaffen, dass die Hamburger Gewässer maßgeblich zur Lebensqualität in Hamburg beitragen. Sichtbarstes Zeichen dafür sind die Triathleten, die seit über zehn Jahren die Schwimmstrecke in der Alster absolvieren."

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LIPPEVERBAND: Fünf Jahre nach der Übernahme: Kanalnetzbetrieb durch den Lippeverband hat sich für Stadt und Bürger gelohnt

Ausstellung „Wir machen Hamm klar" zeigt die Sicht der verborgenen Unterwelt

Hamm. Die Übernahme der Stadtentwässerung Hamm durch den LIPPEVERBAND zum 1. 4. 2007 jährt sich am kommenden Wochenende zum fünften Mal. Aus diesem Anlass zeigt der Wasserwirtschaftsverband im Technischen Rathaus von Hamm eine Ausstellung mit dem Titel „Wir machen Hamm klar".
Die Ausstellung im Foyer des Gebäudes gibt Einblicke in das Hammer Kanalnetz, in die vielfältigen Anlagen der Stadtentwässerung, die sich im Untergrund verbergen, und die Arbeit der Menschen, die sie betreiben. Sie zeigt zugleich den weiteren Weg des Wassers zu den Kläranlagen des LIPPEVERBANDES, die Funktion von Deichen sowie die neue Lippeaue, die im Life Plus-Projekt entsteht.
Auf insgesamt 52 Schautafeln mit aktuellen und historischen Fotos wird der Umgang mit Abwasser und die Unterhaltung der Lippe thematisiert. Darüber hinaus wird die Funktionsweise des fast fertigen Beizkanals-Dükers unter dem Schifffahrtskanal und der Lippe in einem Modell anschaulich gemacht. Auch die anstehende Umgestaltung des Herringer Baches und des Hoppeibaches wird vorgestellt.
Das städtische Kanalnetz hatte die Stadt Hamm vor der Übernahme der Stadtentwässerung durch den LIPPEVERBAND in Eigenregie betrieben. Vor fünf Jahren wurden 64 ehemalige städtische Mitarbeiter der Stadtentwässerung in die Belegschaft des öffentlich-rechtlichen Wasserverbandes übernommen, der seitdem alle Aufgaben von der Kanalreinigung bis zum Bau neuer Anlagen leistet.
Neben der technischen Kompetenz nimmt der LIPPEVERBAND für sich in Anspruch, moderne Abwasserwirtschaft besonders ökonomisch zu betreiben. „Wir wollen den Nachweis führen, dass man in öffentlicher Verantwortung kostengünstig und gut Aufgaben der Wasserwirtschaft erledigen kann", kündigte vor fünf Jahren Dr. Jochen Stemplewski, der Vorstandsvorsitzende des LIPPEVERBANDES, an und versprach: „Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hamm wird es mindestens genauso günstig". Und er behielt Recht: Der Beitrag, den die Stadt Jahr für Jahr für den Kanalnetzbetrieb an den LIPPEVERBAND zahlt und der in die kommunalen Entwässerungsgebühren einfließt, ist seit 2007 konstant geblieben. „Wir haben Wort gehalten!", betonte Dr. Stemplewski anlässlich der Ausstellungseröffnung - Fazit: „Die Abwassergebühren der Stadt Hamm liegen in 2011 mit 438,30 Euro für einen vierköpfigen Musterhaushalt 35 Prozent unter dem Durchschnitt in NRW". Der Vorstandsvorsitzende des LIPPEVERBANDES nennt auch den Grund für diese Entwicklung: „Durch den neu geschaffenen Verbund zwischen Sammlung und Transport als bisher städtischer Aufgabe und der Fortleitung und Behandlung des Abwassers in Lippeverbandsanlagen handeln wir jetzt als integrierter Dienstleister rund um den Wasserkreislauf".
Seit 2007 hat der LIPPEVERBAND neben dem laufenden Betrieb zahlreiche Kanäle im Stadtgebiet von Hamm erneuert oder saniert. Zu den größten abgeschlossenen und laufenden Projekten zählen der Rothebach-Düker und der Beizkanal-Düker unter dem Datteln-Hamm-Kanal bzw. der Lippe, die Entwässerung des neuen Gewerbegebietes Hohefeldweg, die neuen Kanäle im Zentrum von Pelkum und in der Goethestraße in Stadtmitte.
Mit der Weiterentwicklung des Kanalnetzkatasters wird außerdem die Grundlage gelegt für die Stadtentwässerung von morgen, indem detaillierte Informationen über Bauweise, Erhaltungszustand und Besonderheiten des 855 km langen Kanalnetzes mit insgesamt 151 Sonderbauwerken zentral gespeichert sind und leicht ausgewertet werden können.
Nach außen präsentiert sich die Stadtentwässerung Hamm seit 2011 mit einer eigenen Internetseite: Unter www.sh-hamm.de können zum Beispiel aktuelle Informationen über Baustellen, über Kanalbetrieb und -planung sowie über Ansprechpartner mit Rufnummern abgerufen werden.
Die Ausstellung „Wir machen Hamm klar" ist in der Zeit vom 2. bis zum 27. April im Foyer des Technischen Rathauses, Gustav-Heinemann-Str. 10 in Hamm, zu sehen. Im Untergeschoss des Gebäudes hat die Abteilung „21-SH" des LIPPEVERBANDES - die Stadtentwässerung Hamm - ihren Sitz.
 
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Wupperverband: Volle (Wasser-)Kraft voraus: Außenanlage für Experimente von Schulklassen an der Bever-Talsperre

NaturGut Ophoven und Wupperverband bieten 60 kostenlose Kurse an der Bever- und der Großen Dhünn-Talsperre an
Auf genau ein Jahr gemeinsame Umweltbildung an der Bever-Talsperre können der Wupperverband und das NaturGut Ophoven aus Leverkusen am heutigen internationalen „Tag des Wassers" zurückblicken. An der Großen Dhünn-Talsperre besteht die Zusammenarbeit bereits zwei Jahre. Und das mit Erfolg:
Rund 1.200 Schulkinder der Jahrgangsstufen 1 bis 5 haben im vergangenen Jahr das kostenlose Angebot an beiden Talsperren genutzt.
Grund genug, die gute Zusammenarbeit fortzusetzen. Dies besiegelten heute Jürgen Fries, Betriebsleiter Talsperren des Wupperverbandes, und Felix Keil, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins NaturGut Ophoven, mit ihrer Unterschrift an der Bever-Talsperre. In 2012 werden an der Bever-Talsperre 20 und an der Großen Dhünn-Talsperre 40 Kurse angeboten. Sie bestehen aus einer Führung zum Kennen lernen der Talsperre und anschließenden praktischen Experimenten. An der Bever-Talsperre erforschen die Schüler das Thema Wasserkraft und bauen selbst kleine Wasserräder. An der Großen Dhünn-Talsperre untersuchen die Schüler im praktischen Teil die Wasserqualität der Dhünn. Bei beiden Kursangeboten lautet das Motto „spielend lernen".

Damit die Schülerinnen und Schüler bei den Kursen an der Bever-Talsperre ihre Wasserräder testen können, hat der Wupperverband hierfür einen Außenbereich angelegt. Direkt neben dem Gebäude, in dem sich die „große" Wasserkraftanlage der Bever-Talsperre befindet, plätschert auf Knopfdruck ein rund 30 Meter langer Bachlauf. Mit einer Pumpe wird das Wasser vom Ende der „Teststrecke" wieder an die Quelle befördert. Zwei Holzbrücken überspannen den kleinen Bachlauf. Der Talsperrenbetrieb des Wupperverbandes hatte die neue Anlage im April 2011 selbst erbaut.
Am heutigen „Tag des Wassers" nutzten 13 Kinder aus der Klasse 5 der Alice-Salomonschule in Wipperfürth die Außenanlage für ihre Experimente. So hieß es dann „Wasser marsch" und die Wasserräder der Schülerinnen und Schüler setzten sich in Bewegung.

 

„Wasser ist die Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen", sagt Jürgen Fries." Mit den Kursen für Schulklassen an der Bever-Talsperrre und der Trinkwassertalsperre Große Dhünn möchten wir Kinder schon früh für das Thema begeistern. Durch die Kurse soll ein Bewusstsein für das Thema Wasser mit seinen vielen Facetten, z. B. Gewässerqualität, Wasserkraftnutzung, entstehen. Aber vor allem sollen die Kurse auch Spaß machen und zum Experimentieren anregen."

„So spannende Einblicke in die Wasserwirtschaft können Kinder nur hier und niemals im Klassenraum bekommen. Deshalb sind wir froh, gemeinsam mit dem Wupperverband dieses beeindruckende Programm anbieten zu können", erklärt Felix Keil, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins NaturGut Ophoven e.V.

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Abwassermodell Starnberger See: Ein Projekt zur Abwasserreduzierung: awamo

awamo ist ein Zusammenschluss der Gemeinden Berg, Bernried, Feldafing, Münsing, Pöcking, Seeshaupt, Tutzing und der Stadt Starnberg. Gemeinsam mit dem Abwasserverband Starnberger See will awamo Fremdwasser aufspüren um die Kläranlage zu entlasten und den See rein zu halten.

awamo, das bedeutet „Abwassermodell Starnberger See".
Das Projekt awamo wurde geschaffen, um die privaten Grundstücke in die Fremdwassermaßnahmen einzubeziehen. Im Verband wurden hierfür die technisch und rechtlich Vorbereitungen getroffen.
Die Koordination von awamo übernimmt
Frau Dipl. Ing. Margot Große.

Mehr: http://www.av-starnberger-see.de/awamo.htm

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Wupperverband: Bernd Wille zum Honorarprofessor der RWTH Aachen ernannt

Lehraufträge zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie und Organisation in der Wasserwirtschaft
Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen hat am 14. März Bernd Wille, Vorstand des Wupperverbandes, zum Honorarprofessor des Instituts für Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft ernannt. Seine beiden Lehraufträge behandeln die Themen „Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie durch Flussgebietsmanagement" und „Organisation der Wasserwirtschaft".

„Die Weitergabe von Wissen ist eine Herzensangelegenheit", sagt Bernd Wille, der bereits Anfang der 1990er Jahre erste Lehraufträge zum Thema Umweltrecht an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Düsseldorf übernommen hatte. Seit 1992 vermittelt er sein Wissen in wasserwirtschaftlichen Themen an der RWTH Aachen sowie an Baureferendare im Rahmen der 2. Staatsprüfung.

Seit 1997 ist Wille Vorstand des Wupperverbandes in Wuppertal. Er ist 63 Jahre alt, verheiratet und hat 2 Kinder.

 

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AZV Parthe: Abwasseranschluss für Wolfshain

Wohin mit dem Abwasser in Wolfshain? Diese Frage beschäftigte in den letzten Monaten viele Wolfshainer Grundstückseigentümer. Gemeinsam mit dem AZV Parthe wurde nach Lösungen gesucht, anstelle der ursprünglich im Abwasserbeseitigungskonzept des AZV Parthe (Stand 06/2008) geplanten vollständig dezentralen Abwasserbeseitigung über grundstückseigene biologische Kleinkläranlagen doch noch einen Anschluss an den nahe der Ortslage befindlichen Hauptsammler des AZV Parthe zumindest für einen Teil der Ortslage finanzieren zu können.
Nach mehreren Bürgerversammlungen und dank der Bereitschaft der Anlieger, einen eigenen Beitrag zu leisten, wurde nun gemeinsam eine finanzierbare Variante gefunden, über 60% der Einwohner sowie gewerbliche Einleiter von Wolfshain an eine zentrale Abwasseranlage anzuschließen.
Dabei erbringen die Grundstückseigentümer verschiedene Eigenleistungen wie
-Herstellung neuer Leitungen über mehrere private Grundstücke zu einem zentralen Anschlusspunkt,
-Anschaffung, Bau und Betrieb jeweils einer grundstückseigenen Pumpstation oder
-Herstellung eines Schmutzwasserkanals im öffentlichen Bereich (bereits gebaut).
Dadurch werden die Herstellungskosten der Abwasserleitungen erheblich gesenkt, sodass der Anschluss an die zentrale Abwasseranlage mit den verfügbaren finanziellen Mitteln des Verbandes realisierbar ist.
In Folge dieser Entwicklung wird die Verbandsversammlung des AZV Parthe in ihrer nächsten Sitzung über die Änderung des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) beraten. Nach Beschluss der Änderung des ABK werden weitere Planungen veranlasst.
Für einige Grundstücke, besonders im nordöstlichen Bereich der Ortslage Wolfshain, bleibt es aber bei der zukünftigen Entsorgung über vollbiologische Kleinkläranlagen.
Die Niederschlagswasserbeseitigung wird nicht geändert, hierfür bleiben die derzeit vorhandenen Ableitungen unverändert bestehen.
Der zur Änderung des Abwasserbeseitigungskonzeptes notwendige Beschluss soll in der öffentlichen Verbandsversammlung am 14.03.2012 gefasst werden und ist Voraussetzung für die weitere Umsetzung der o. g. Maßnahmen.
Nach der Beschlussfassung wird es eine Information der betroffenen Grundstückseigentümer geben.

http://www.azv-parthe-online.de/AZV/news/2012/03/02/833.php
 
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MAINZ: TVM vergibt Planungsarbeiten für Klärschlammverbrennungsanlage

Die Thermische Verwertung Mainz GmbH ist eine Tochter des Mainzer Wirtschaftsbetriebs.
Sie wurde 2011 mit dem Ziel der Klärschlammverwertung und der gleichzeitigen Stromerzeugung zur Versorgung des Zentralklärwerks gegründet.
Dafür soll voraussichtlich ab Mitte 2013 auf dem Gelände des ZKW in Mainz-Mombach eine Mono-Klärschlammverbrennungsanlage gebaut werden, für die jetzt die Planungsarbeiten vergeben werden sollen.
Alle dafür nötigen Informationen finden Sie hier.
• Hinweis zum Teilnahmewettbewerb nach § 3 Abs. 1 VOF
Die TVM Thermische Verwertung Mainz GmbH vergibt die Generalplanerleistung zur Planung und zur Errichtung einer betriebsbereiten Mono-Klärschlammverbrennungsanlage am Standort Mainz mit Stromerzeugung und Nebenanlagen incl. der erforderlichen Klärschlammvorbehandlung einschl. Inbetriebnahme und Einfahren der kompletten Anlage und Überprüfung der Garantiewerte.
Die Auftragsbekanntmachung ist im TED unter dem Titel: D-Mainz: Dienstleistungen von Ingenieurbüros, Dokumentennummer 66844-2011 veröffentlicht.
Mehr unter: http://ted.europa.eu

http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/mbat-8scbkw.de.html

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Mainz: Wirtschaftsbetrieb eröffnet Ausstellung zum Thema Hochwasserschutz

Warum kann der Rhein heutzutage noch immer über die Ufer treten?
Was tut die Stadt, um ihre Bürger davor zu schützen?
Und wie sah Hochwasserschutz in Mainz eigentlich früher aus?

Fragen, auf die die Ausstellung „Hochwasserschutz gestern und heute" des Mainzer Wirtschaftsbetriebs derzeit Antworten gibt. Heute hat Jeanette Wetterling, Vorstand des Wirtschaftsbetriebs, die Schau in den Räumen des UmweltinformationsZentrums eröffnet. Sie ist dort noch bis Ende April zu sehen.

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Lübeck: Ver.di hat heute 6. März 2012 auch zum ganztägigen Warnstreik bei den Entsorgungsbetrieben Lübeck aufgerufen

Der heutige ganztägige Warnstreik, zu der die Gewerkschaft Ver.di aufgerufen hat, wirkte sich auch auf die Aktivitäten der Entsorgungsbetriebe Lübeck aus. So konnte die termingerechte Entsorgung der Abfallbehälter am Dienstag, 6. März 2012 nicht sichergestellt werden. Die EBL werden die Entleerungen der Abfallbehälter schnellst möglich nachholen. Die Entleerung der Abfallbehälter (Restabfall, Bioabfall, Papiertonnen) wird im Laufe dieser und der nächsten Woche erfolgen (7. bis 16. März 2012). Dadurch verschieben sich alle Folgeabfuhren, bis der normale Rhythmus erreicht ist. Es wäre schön, wenn den Mitarbeitern der EBL die Abfallbehälter (Rest- und Bioabfallbehälter) in dieser Zeit ab 6 Uhr zugänglich gemacht werden. Die Papiertonnen sollen am eigentlichen Abfuhrtag ebenfalls ab 6 Uhr an die Straße gestellt werden. Auch hier kann es zu Verzögerungen kommen.
Die vorgesehenen Abfuhren des angemeldeten Sperrmülls und des angemeldeten Baum- und Strauchschnittes für Dienstag konnten erledigt werden. So können die angemeldeten Abfuhren für Sperrmüll und Baum- und Strauchschnitt ab Mittwoch, 7.3.2012 termingerecht entsorgt werden.
 
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Leipzig: Mathias Leutert neuer Kaufmännischer Geschäftsführer

Der Panitzscher Mathias Leutert wurde am heutigen Freitag, dem 9. März 2012, von den Gesellschaftern der KWL zum neuen Kaufmännischen Geschäftsführer der KWL - Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH bestellt. Bereits gestern stimmte der KWL-Aufsichtsrat der Personalie zu. Der 46-Jährige Wasserwirtschaftler übernimmt neben dem Technischen Geschäftsführer Dr. Ulrich Meyer die kaufmännische Leitung des Unternehmens interimsweise bis zum 31. März 2013. Der bisherige Kaufmännische Geschäftsführer der KWL, Volkmar Müller, wechselt zur LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH.

Josef Rahmen, Geschäftsführer der LVV
„Mit dem Wechsel von Volkmar Müller zur LVV, der durch den krankheitsbedingten Ausfall von Detlev Kruse notwendig geworden war und dem Einstieg von Mathias Leutert bei der KWL stärken wir beide Unternehmen auf Managementebene und sorgen dort für Stabilität. Uns war es angesichts der aktuellen Konzernthemen wichtig, die Führungspositionen rasch neu zu besetzen, damit wir die angeschobenen Prozesse weiter in hoher Qualität durchführen können."

Dr. Holger Schirmbeck, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der KWL
„Ich freue mich, dass wir mit Mathias Leutert für die KWL einen ausgewiesenen Wirtschaftsfachmann gewinnen konnten, der in seiner bisherigen Tätigkeit bereits Erfahrungen mit Branche und Unternehmen gesammelt hat und die KWL dadurch in den kommenden Monaten fachlich gut begleiten wird."

Mathias Leutert, Kaufmännischer Geschäftsführer der KWL
„Ich kenne die KWL, ihre Struktur und ihre Besonderheiten bereits sehr gut durch meine bisherige Tätigkeit bei der KWL in den 90er Jahren sowie als Prokurist einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Nun gemeinsam mit dem Kollegen Dr. Meyer die Verantwortung für die KWL zu tragen und die anstehenden Aufgaben ohne längere Einarbeitungszeit zu lösen, ist eine Herausforderung, welche ab Montag sehr zielorientiert angegangen wird. Dabei werde ich die bisher erfolgreiche Arbeit meines Vorgängers, Volkmar Müller, fortsetzen und freue mich auf die intensive Zusammenarbeit mit der gesamten KWL-Mitarbeiterschaft."
 
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Königsfeld: Land bezuschusst die Abwasserentsorgung Königsfeld-Glasbachtal

Regierungsvizepräsident Klemens Ficht übergibt Förderbescheid über rd. 352.000,- EUR

Einen „dicken Scheck" hat Regierungsvizepräsident Klemens Ficht heute dem Königsfelder Bürgermeister Fritz Link mitgebracht. Das Land wird sich an der Abwasserentsorgung des Glasbachtals der Gemeinde Königsfeld zwischen den Ortsteilen Buchenberg und Burgberg mit insgesamt rd. 352.000,- EUR beteiligen, das sind rd. 30 % von insgesamt rd. 1,2 Mio. Euro Gesamtbaukosten. Es handelt sich um einen Zuschuss aus Mitteln der Abwasserabgabe. Durch den Bau von Abwasserkanälen, Druckleitungen und Pumpwerken wird es möglich, künftig die rd. 80 noch bestehenden Hauskläranlagen mit mangelhafter Reinigungsleistung stillzulegen und die Haushalte an die geplante neue Abwasserleitung und somit an die Verbandskläranlage des Abwasserzweckverbandes Eschachtal anzuschließen.
Hinter diesem Vorhaben steckt ein im Wesentlichen vom Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises angeregtes und gesteuertes Modell, das sich auch auf Erfahrungen aus ähnlichen Projekten im Landkreis stützt. „Die Gemeinde bezahlt das Material der Hauptsammler und zentralen Pumpwerke sowie die Straßen- und Bachkreuzungen, die privaten Abwassergemeinschaften verlegen die Leitungen in Eigenleistung und bezahlen das Material für die Hausanschlüsse. Sie ist Projektmanager und garantiert die treuhänderische Verwaltung der Zuschüsse", so der Bürgermeister.
Erster Landesbeamter Joachim Gwinner bezeichnet in diesem Zusammenhang die Entwicklung der Abwasserentsorgung im ländlichen Raum des Schwarzwald-Baar-Kreises als Erfolgsgeschichte. In den letzten 10 Jahren habe sich die Anzahl der dezentralen Kleinkläranlangen um 1.000 Anlagen reduziert, 3.500 Einwohner konnten so an eine effiziente zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen werden. Damit wird nicht nur die ökologische Situation in den zum Teil kleinen und sensiblen Gewässern deutlich verbessert, sondern z. B. auch die Infrastruktur im Hinblick auf die nachhaltige Sicherung des Gebäudebestands gestärkt. „Mit diesem Projekt hier im Glasbachtal und weiteren ähnlichen Projekten im Landkreis streben wir kreisweit eine Reduzierung der dezentralen Anlagen auf ca. 600 - 800 Anlagen an", so Gwinner.
Projektingenieur Dominik Bordt vom Büro Ernst - Co., wo man angesichts der schwierigen topographischen Verhältnisse und der Streuung der anzuschließenden Anwesen viel Know-how investiert hat, ist zuversichtlich, dass man trotz der komplexen Bodenverhältnisse die baulichen Herausforderungen in den Griff bekommen wird: „Wir haben ortskundiges und engagiertes Fachpersonal, mitwirkungsbereite Haushalte und eine engagierte Gemeinde, so dass die bauliche Umsetzung gelingen wird."
Regierungsvizepräsident Klemens Ficht hob bei der Übergabe des Fördermittelbescheides die Bedeutung solcher Sanierungsprojekte für die Umwelt hervor. „Das Land fördert solche Projekte gerne, um die Qualität in den Vorflutern zu verbessern. Denn der Zulauf aus einigen tausend Kleinkläranlagen für wenige tausend Einwohner im Land belastet die Gewässer mehr als die Großkläranlagen, an denen Hunderttausende und Millionen von Haushalten angeschlossen sind". Aus Sicht der Landesförderung handele es sich um einen der komplexesten Fälle im Regierungsbezirk in der nunmehr 20-jährigen Geschichte dieser Förderaktion. Dies bestätigt auch Michael Fackler, zuständiger Referent im RP: „Bei insgesamt sechs Abwassergemeinschaften mit unterschiedlichen Kosten und technischen Randbedingungen musste man aufwändig prüfen, wie die Förderbedingungen zu erfüllen waren. Schlussendlich gelang es jedoch, alles zu einem zuschussfähigen Gesamtprojekt zusammenzuführen und darüber hinaus den Mittelfluss bis 2016 zu garantieren."

http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1336699/index.html

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EVS und Stadt Ottweiler: beginnen mit der Sanierung des Hauptsammlers in Lautenbach

Im Frühjahr dieses Jahres beginnen der Entsorgungsverband Saar und die Stadt Ottweiler mit umfangreichen Tiefbauarbeiten in Lautenbach.
Das Maßnahmenpaket umfasst insbesondere die Neuverlegung des EVS-Hauptsammlers, was auch den Bau von zwei Staukanälen zur Regenwasserbehandlung einschließt, die bis zur Kläranlage geführt werden. Die drei vorhandenen Entlastungsbauwerke werden rückgebaut, da diese nach Fertigstellung des neuen Hauptsammlers und der Staukanäle nicht mehr benötigt werden.

Darüber hinaus wird die Kläranlage Lautenbach umfassend saniert.
Die Verbandsgemeinde Waldmohr beteiligt sich zu 60 Prozent an den Kosten in Höhe von 3,3 Millionen Euro, da in der Kläranlage auch die Abwässer der Ortsgemeinde Breitenbach mitgereinigt werden.
Der Entsorgungsverband Saar, die Stadt Ottweiler und die Verbandsgemeinde Waldmohr investieren insgesamt rund 9 Millionen Euro in die Modernisierung der Abwasserentsorgung in Lautenbach. Die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Entsorgungsverband Saar und der Stadt Ottweiler wurden im letzten Jahr unterzeichnet. Das gesamte Maßnahmenpaket wird voraussichtlich im Jahr 2015 abgeschlossen sein.
Der in der Ortslage bereits vorhandene Hauptsammler entlang des Lautenbaches wird weiterhin für den Transport von Abwässern aus dem rheinland-pfälzischen Ort Breitenbach zur Kläranlage Lautenbach genutzt.
1. Bauabschnitt:
Zum Auftakt der umfangreichen Baumaßnahmen wird ein erster Bauabschnitt des Hauptsammlers einschließlich der beiden Staukanäle (Stauvolumen: insgesamt rund 1.200 Kubikmeter) und des Zulaufpumpwerks für die Kläranlage Lautenbach erstellt.
Im Zuge dieser Arbeiten saniert die Stadt Ottweiler die Brücke in der Breitweiserstraße und die Gehwege im Bereich der Bauarbeiten.
Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt des Hauptsammlers werden schwerpunktmäßig im Bereich zwischen der Einmündung der Breitwieserstraße in die Schönbachstraße und der Kläranlage erfolgen. Hauptbestandteil ist hier der unterirdische Vortrieb eines Rohres mit einem Durchmesser von rund 2 Metern in einer Tiefe von rund 8 Metern. Der Rohrvortrieb muss aufgrund der geologischen Verhältnisse im Baugrund im 24-Stunden-Betrieb erfolgen. Zum Schutz der Anwohner werden umfangreiche Schallschutzmaßnahmen umgesetzt.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt betragen 4 Millionen Euro, wobei auch hier neben dem EVS (rund 2,9 Millionen Euro) und der Stadt Ottweiler (875.000 Euro) die Verbandsgemeinde Waldmohr mit 250.000 Euro beteiligt ist.
An den ersten Bauabschnitt für den neuen Hauptsammler Lautenbach wird sich der zweite Bauabschnitt des Hauptsammlers in der Schönbachstraße sowie in einem 3. Bauabschnitt die Sanierung der Kläranlage Lautenbach anschließen.
EVS und Stadt Ottweiler werden den Bürgerinnen und Bürgern im Laufe des
Frühjahres die Baumaßnahmen im Rahmen einer Projektvorstellung ausführlich erläutern.

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Emschergenossenschaft: Arbeiten in der Wasserwirtschaft

Karrieresite geht an den Start

Essen. Emscher- und Seseke-Umbau gehören zu den größten Investitionsprogrammen in Nordrhein-Westfalen. Für die Milliardeninvestitionen in der Emscher-Lippe-Region arbeiten 1.500 Menschen bei den bundesweit größten Wasserwirtschaftsverbänden EMSCHERGENOSSSENSCHAFT und LIPPEVERBAND. Jetzt startet im Online-Wasserportal www.eglv.de ein neuer Karrierebereich.
Ingenieure und Absolventen technischer Ausbildungen wie Mechatroniker sind auf dem Arbeitsmarkt heiß umkämpft, das spüren auch die Macher hinter den infrastrukturellen Großprojekten Emscher-Umbau und Seseke-Programm mitten im Ballungsraum Ruhrgebiet. Ihre Angebote für Berufserfahrene, aber auch -einsteiger, Auszubildende, Studenten und Praktikanten bündelt ab sofort eine neue „Karriereseite" im Internet. Unter www.eglv.de finden alle, die sich für eine berufliche Zukunft in der Wasserwirtschaft interessieren, neben den aktuellen Stellenangeboten auch Informationen über die Aufgaben der Verbände. Dazu gehört die Abwasserreinigung für über 4 Millionen Menschen und 200 Industrie- und Gewerbebetriebe.
Vorbildlich sind die 2010 mit dem Health Corporate Award ausgezeichneten Verbände in den Bereichen Gesundheitsfürsorge der Mitarbeiter und nachhaltige Personalstrategie.
Eigener Bereich für Azubis
Besonders anschaulich ist der Bereich für die 9 Ausbildungsberufe wie ElektronikerIn, IndustriemechanikerIn oder MechatronikerIn. Zu jedem Berufsbild informiert ein downloadbarer Steckbrief über nötigen Schulabschluss, Ausbildungsziele und Einsatzort. Im Karriereportal gibt es außerdem die richtigen Ansprechpartner. So auch etwa für Studenten, die einen Partner zur Betreuung ihrer Abschlussarbeit suchen.

http://www.eglv.de/wasserportal/meta/presse/presseinformationen/presseinformationen-detail/article/arbeiten-in-der-wasserwirtschaft.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=287&cHash=8e299cd98e970b9726c0047c8338a296
 
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Emschergenossenschaft: Besetzt! - Eintreten dennoch erwünscht

Film-Klo bis Sex-Klo: Emschergenossenschaft präsentiert bunte Toiletten-Ausstellung im RRZ
Emschertal. Kein Scherz: 21 mobile Toilettenhäuschen (!) stehen im Blickpunkt des Interesses, wenn die Emschergenossenschaft bis zum 24. März zur Ausstellung „Besetzt!" ins Rhein-Ruhr-Zentrum (Mülheim an der Ruhr) einlädt. Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Center-Manager Sascha Schönherr haben die Ausstellung am Montag offiziell eröffnet. Die kunterbunte Schau dreht sich rund um die Sanitärkultur und um den Weg des (Ab)-Wassers. Die Häuschen widmen sich diversen Themen: Klo-Geschichte, Film-Klos, Kunst-Klos, Sex-Klos, Klo-Technik, oder Klo-Papier. Das Eintreten bei „Besetzt" ist ausdrücklich erwünscht, von der Benutzung jedoch wird abgeraten!
„Keramikabteilung", „gekachelte Nebenräume", „für kleine Jungs" - dies sind nur einige der unzähligen Synonyme für jenen Ort, an dem jeder Mensch reichlich Zeit seines Lebens verbringt. Und dennoch spricht niemand gerne darüber. Denn das meist „kleinste Zimmer der Wohnung" ist ein besonders privater Raum.

Erst im 19. Jahrhundert wurde in Europa der Ausbau eines Kanalisationsnetzes vorangetrieben, das alle Häuser und Wohnungen verbindet und vom Klo bis in die Kläranlage reicht. In dieser Zeit gründete sich auch die Emschergenossenschaft, die seitdem unter anderem den Abfluss und die Reinigung des Abwassers in der Emscherregion sicherstellt.

Vergangenheit und Gegenwart zeigen, dass der Umgang mit der Toilette historisch gewachsen und oft auch kulturell und individuell geprägt ist. Die Ausstellung mit dem selbsterklärenden Titel „Besetzt!" möchte dies auf kreative Weise veranschaulichen - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn der Innenraum der TOI TOI-Häuschen wird dabei als Ausstellungsfläche genutzt. Und so viel sei verraten: Das Öffnen jeder Tür wird zu einem neuen Erlebnis.

Info: zu sehen bis zum 24. März im Erdgeschoss 2 des RRZ.

http://www.eglv.de/wasserportal/meta/presse/presseinformationen/presseinformationen-detail/article/besetzt-eintreten-dennoch-erwuenscht-2.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=287&cHash=e7e072caa880832a3068c92e775d1714

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AZV Parthe informiert: Abwasseranschluss für Wolfshain

Wohin mit dem Abwasser in Wolfshain? Diese Frage beschäftigte in den letzten Monaten viele Wolfshainer Grundstückseigentümer. Gemeinsam mit dem AZV Parthe wurde nach Lösungen gesucht, anstelle der ursprünglich im Abwasserbeseitigungskonzept des AZV Parthe (Stand 06/2008) geplanten vollständig dezentralen Abwasserbeseitigung über grundstückseigene biologische Kleinkläranlagen doch noch einen Anschluss an den nahe der Ortslage befindlichen Hauptsammler des AZV Parthe zumindest für einen Teil der Ortslage finanzieren zu können.
Nach mehreren Bürgerversammlungen und dank der Bereitschaft der Anlieger, einen eigenen Beitrag zu leisten, wurde nun gemeinsam eine finanzierbare Variante gefunden, über 60% der Einwohner sowie gewerbliche Einleiter von Wolfshain an eine zentrale Abwasseranlage anzuschließen.
Dabei erbringen die Grundstückseigentümer verschiedene Eigenleistungen wie
-Herstellung neuer Leitungen über mehrere private Grundstücke zu einem zentralen Anschlusspunkt,
-Anschaffung, Bau und Betrieb jeweils einer grundstückseigenen Pumpstation oder
-Herstellung eines Schmutzwasserkanals im öffentlichen Bereich (bereits gebaut).
Dadurch werden die Herstellungskosten der Abwasserleitungen erheblich gesenkt, sodass der Anschluss an die zentrale Abwasseranlage mit den verfügbaren finanziellen Mitteln des Verbandes realisierbar ist.
In Folge dieser Entwicklung wird die Verbandsversammlung des AZV Parthe in ihrer nächsten Sitzung über die Änderung des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) beraten. Nach Beschluss der Änderung des ABK werden weitere Planungen veranlasst.
Für einige Grundstücke, besonders im nordöstlichen Bereich der Ortslage Wolfshain, bleibt es aber bei der zukünftigen Entsorgung über vollbiologische Kleinkläranlagen.
Die Niederschlagswasserbeseitigung wird nicht geändert, hierfür bleiben die derzeit vorhandenen Ableitungen unverändert bestehen.
Der zur Änderung des Abwasserbeseitigungskonzeptes notwendige Beschluss soll in der öffentlichen Verbandsversammlung am 14.03.2012 gefasst werden und ist Voraussetzung für die weitere Umsetzung der o. g. Maßnahmen.
Nach der Beschlussfassung wird es eine Information der betroffenen Grundstückseigentümer geben.

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EVS und Stadt Ottweiler: beginnen mit der Sanierung des Hauptsammlers in Lautenbach

Im Frühjahr dieses Jahres beginnen der Entsorgungsverband Saar und die Stadt Ottweiler mit umfangreichen Tiefbauarbeiten in Lautenbach.
Das Maßnahmenpaket umfasst insbesondere die Neuverlegung des EVS-Hauptsammlers, was auch den Bau von zwei Staukanälen zur Regenwasserbehandlung einschließt, die bis zur Kläranlage geführt werden. Die drei vorhandenen Entlastungsbauwerke werden rückgebaut, da diese nach Fertigstellung des neuen Hauptsammlers und der Staukanäle nicht mehr benötigt werden.

Darüber hinaus wird die Kläranlage Lautenbach umfassend saniert.
Die Verbandsgemeinde Waldmohr beteiligt sich zu 60 Prozent an den Kosten in Höhe von 3,3 Millionen Euro, da in der Kläranlage auch die Abwässer der Ortsgemeinde Breitenbach mitgereinigt werden.
Der Entsorgungsverband Saar, die Stadt Ottweiler und die Verbandsgemeinde Waldmohr investieren insgesamt rund 9 Millionen Euro in die Modernisierung der Abwasserentsorgung in Lautenbach. Die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Entsorgungsverband Saar und der Stadt Ottweiler wurden im letzten Jahr unterzeichnet. Das gesamte Maßnahmenpaket wird voraussichtlich im Jahr 2015 abgeschlossen sein.
Der in der Ortslage bereits vorhandene Hauptsammler entlang des Lautenbaches wird weiterhin für den Transport von Abwässern aus dem rheinland-pfälzischen Ort Breitenbach zur Kläranlage Lautenbach genutzt.
1. Bauabschnitt:
Zum Auftakt der umfangreichen Baumaßnahmen wird ein erster Bauabschnitt des Hauptsammlers einschließlich der beiden Staukanäle (Stauvolumen: insgesamt rund 1.200 Kubikmeter) und des Zulaufpumpwerks für die Kläranlage Lautenbach erstellt.
Im Zuge dieser Arbeiten saniert die Stadt Ottweiler die Brücke in der Breitweiserstraße und die Gehwege im Bereich der Bauarbeiten.
Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt des Hauptsammlers werden schwerpunktmäßig im Bereich zwischen der Einmündung der Breitwieserstraße in die Schönbachstraße und der Kläranlage erfolgen. Hauptbestandteil ist hier der unterirdische Vortrieb eines Rohres mit einem Durchmesser von rund 2 Metern in einer Tiefe von rund 8 Metern. Der Rohrvortrieb muss aufgrund der geologischen Verhältnisse im Baugrund im 24-Stunden-Betrieb erfolgen. Zum Schutz der Anwohner werden umfangreiche Schallschutzmaßnahmen umgesetzt.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt betragen 4 Millionen Euro, wobei auch hier neben dem EVS (rund 2,9 Millionen Euro) und der Stadt Ottweiler (875.000 Euro) die Verbandsgemeinde Waldmohr mit 250.000 Euro beteiligt ist.
An den ersten Bauabschnitt für den neuen Hauptsammler Lautenbach wird sich der zweite Bauabschnitt des Hauptsammlers in der Schönbachstraße sowie in einem 3. Bauabschnitt die Sanierung der Kläranlage Lautenbach anschließen.
EVS und Stadt Ottweiler werden den Bürgerinnen und Bürgern im Laufe des
Frühjahres die Baumaßnahmen im Rahmen einer Projektvorstellung ausführlich erläutern.
 
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KASSEL: Rekommunalisierung Wasser / KASSELWASSER

Ab dem 1. April 2012 ist der städtische Eigenbetrieb KASSELWASSER neben den bestehenden Aufgaben der Abwasserbeseitigung und der Gewässerunterhaltung auch für die Wasserversorgung in den Städten Kassel und Vellmar zuständig.
Der neu gegründete Betrieb KASSELWASSER wird seine Tätigkeit am 01.04.2012 offiziell aufnehmen.
Der Wassergebührenbescheid ergeht durch das Amt für Kämmerei und Steuern der Stadt Kassel. KASSELWASSER hat die Städtische Werke Netz + Service GmbH mit der technischen Betriebsführung der Wasserversorgung betraut.
Die Wassergebühr bleibt weiter bei 2,14 Euro (brutto)
Haben Sie Fragen zur Wasserversorgung?
Unter nachfolgenden Telefonnummer finden Sie Antworten zu den Themen:
Info-Telefon: (0561) 782-3301
(bis zum 31.03.2012)
oder informieren sie sich auf der Internetseite unseres technischen Betriebsführers: http://www.sw-kassel.de/index.php?id=371 , wo Sie zahlreiche weitere Informationen zur Wasserversorgung finden können.
Haben Sie Fragen zur Abwasserbeseitigung?

Sie erreichen uns unter der folgenen Telefonnummer: (0561) 987-69
oder inforieren Sie sich auf den Folgeseiten dieser Homepage - bis zum 31.03.12 noch Kasseler Entwässerungsbetrieb - ab 01.04.2012: KASSELWASSER.

Das Wasser kommt künftig wieder von der Stadt
Die Wasserversorgung in Kassel und Vellmar liegt ab dem 01. April 2012 wieder in der Hand der Kommune. Das hat die Kasseler Stadtverordnetenversammlung am 27.02.2012 beschlossen. Sie stimmte mit großer Mehrheit den Anträgen des Magistrats zu, mit denen die Wasserversorgung auf den Kasseler Entwässerungsbetrieb übertragen wird. aus „Kasseler Entwässerungsbetrieb" wird ab dem 01.04.2012 „KASSELWASSER". Bisher waren die privatwirtschaftlichen Städtischen Werke für die Wasserversorgung zuständig. Mit dieser Rekommunalisierung unterliegt die Wasserversorgung nun nicht mehr der Aufsicht durch die Kartellbehörde, sondern dem Regierungspräsidium.
Neues Logo
Das Logo zu „KasselWasser" liegt seit dem 28.02.2012 offiziell vor. Man hat sich für ein einfaches einprägsames Logo entschieden, welches auf Wellen, Kleeblätter oder sonstige grafischen Elemente weitestgehend verzichtet. Ein kleiner Kniff der Layouter findet sich trotzdem im Logo wieder. So wird das Logo (in Teilen) quasi über die "blaue Wasserlinie im Wasser gespiegelt" - und bleibt dennoch leserlich. Dabei bot es sich an auch die Farben - blau, weiß und schwarz - des alten Logos beizubehalten. Die Farbe „blau" hat sich dabei (von HKS 42 auf HKS 44) um zwei Helligkeitsnuancen verändert und hebt damit das Element „Wasser" auch optisch etwas hervor. Am weiteren Corporate Design wird noch gearbeitet. Die Ergebnisse werden bis zum Start von KASSELWASSER am 01.04.12 vorliegen.

http://www.ks-keb.de/inhalt/aktuelles_907.html

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Hannover: Freie Ausbildungsplätze als "Fachkraft für Abwassertechnik"

Die Stadtentwässerung Hannover sucht noch interessierte Jugendliche, die eine dreijährige Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik absolvieren möchten. Informationen über den Ausbildungsberuf finden Sie unter.
http://www.hannover.de/stadtentwaesserung/020_Tipps/005_Aktuelles/index.html
Die freien Ausbildungsplätze sind ab 01. September 2012 zu besetzen. Bewerbungsunterlagen nehmen wir ab sofort gerne entgegen.
 
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BRW: Abschlussveranstaltung der Kooperation „Rechte Rheinzuflüsse BRW" fand am 29. Februar 2012 in Mettmann statt

Knapp einjährige gemeinschaftliche Arbeit an den Umsetzungsfahrplänen  zur EG-Wasserrahmenrichtlinie wurde vorgestellt
Mit tatkräftiger Unterstützung der unteren Wasser- und Landschaftsbehörden des Kreises Mettmann sowie der kreisfreien Städte Solingen, Wuppertal und Düsseldorf ist es dem Bergisch-Rheinischen Wasserverband (BRW) gelungen, für seine im unmittelbaren Einzugsgebiet des Rheins liegenden größeren Verbandsgewässern den erforderlichen Umsetzungsfahrplan zur ökologischen Verbesserung der Gewässer in weniger als einem Jahr fertigzustellen.
Als Leitung der Kooperation „Rechte Rheinzuflüsse BRW" wird er nach der heutigen Abschlussveranstaltung in wenigen Tagen, den gemeinschaftlich erarbeiteten Umsetzungsfahrplan an die Bezirksregierung Düsseldorf zur Prüfung und Weiterleitung an das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz übergeben.
Zum Auftakt der Abschlussveranstaltung im Kreishaus begrüßte Herr Nils Hanheide, als zuständiger Dezernent, in Vertretung des Hausherrn, Landrat Hendele, die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Im Anschluss gab Herr Detlev Reinders von der Bezirksregierung Düsseldorf einen Überblick über die weitere Verfahrensweise im Zusammenhang mit dem vorliegenden Umsetzungsfahrplan.
Danach berichtete Herr Oliver Thiele, Abteilungsleiter der Unteren Wasserbehörde des Kreises Mettmann, über die zukünftigen Auswirkungen des Planes im wasserwirtschaftlichen Vollzug, ehe Herr Hans-Peter Henter vom Planungsbüro Koenzen, die Ergebnisse der knapp einjährigen Arbeit, d.h. den Umsetzungsfahrplan und seine Erarbeitung, vorstellte.

BERGISCH-RHEINISCHER WASSERVERBAND
Düsselberger Str. 2
42781 Haan
Telefon 02104 - 6913-0

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Berlin: Ein weiterer Schritt zum energieautarken Klärwerk

Schönerlinde: Mikrogasturbine ergänzt BHKW/Windräder folgen
Im Klärwerk Schönerlinde sorgt eine Mikrogasturbine künftig für eine effizientere Nutzung des dort aus dem Klärschlamm entstehenden Biogases und hilft, die Anlage unabhängiger von Energiezulieferungen zu machen.
Bereits seit vielen Jahren ist in Berlins drittgrößtem Klärwerk ein Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb, das Klärgas in Strom und Wärme umwandelt. Durch technische Verbesserungen an den Faulgasbehältern ist die Menge an Biogas jedoch so stark gestiegen, dass eine weitere energetische Nutzung möglich ist.

Mit der Inbetriebnahme der Turbine betreten die Wasserbetriebe technisches Neuland: Die speziell für Biogas aus Klärwerken geeignete Turbine ist die einzige ihrer Art in Berlin. Sie hat eine Leistung von max. 200 kW und sorgt parallel zu dem BHKW dafür, dass das bei der Reinigung des Abwassers entstehende Biogas in Strom und Wärme umgewandelt wird. So erzeugt sie netto etwa 4.300 kWh Strom am Tag - das entspricht in etwa dem Jahresbedarf eines Dreipersonenhaushalts. Zwar hat die Mikrogasturbine mit rund 33 % einen etwas geringeren elektrischen Wirkungsgrad als ein Blockheizkraftwerk (39 %), dafür ist der Wartungsaufwand deutlich geringer.
600.000 Euro haben die Wasserbetriebe für die Mikrogasturbine in Schönerlinde investiert; Bereits nach zweieinhalbjähriger Betriebszeit hat sich das Gerät amortisiert. In den vier Wochen ihres Probebetriebs hat die Turbine bereits Strom im Gegenwert von 18.000 Euro geliefert. Mit rund 120 GWh ist die Abwasserent-sorgung einer der größten „Stromfresser" der Wasserbetriebe. Schon heute deckt das Klärwerk Schönerlinde mit Hilfe des BHKW und der Mikrogasturbine fast 30 % seines Bedarfs an elektrischer Energie selbst.
Im Herbst 2012 sollen am Standort drei Windräder von je 2 MW Leistung installiert werden, mit denen der Anteil der Strom-Eigenerzeugung auf 80 % steigt. Dadurch können jährlich bis zu 6.400 t CO2-Emissionen vermieden werden. Für das Klärwerk ist dies ein großer Schritt in Richtung Energieautarkie.

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Segeberg: Komplettlösungen für Gemeinden

Jahrzehntelange Erfahrungen mit Dienstleistungen im Bereich Abwasser haben den WZV veranlasst, den Gemeinden des Kreises Segeberg jetzt auch Komplettlösungen beim Abwassermanagement zu bietet.

Die Gemeinden Seedorf, Kisdorf, Tensfeld und Sülfeld haben ihr Abwassermanagement als erste in die Hände des WZV gelegt.

Mit dem kommunalen Partner WZV setzen sie darauf ihren Bürgern ein gut funktionierendes Abwassernetz zu garantieren.

http://www.wzv.de/Abwassernetze.php

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Mittlere Bergstraße: Eigenkontrollverordnung: KMB organisiert Kanaluntersuchungen im Verbandsgebiet

Im Interesse des Boden- und Grundwasserschutzes ist es wichtig, dass Abwasserkanäle dicht sind und das Schmutzwasser nicht aufgrund von Leckagen oder Beschädigungen in den Boden oder ins Grundwasser gelangt. Um dies zu gewährleisten, wurde in der Eigenkontrollverordnung (EKVO) des Landes Hessen festgelegt, dass alle Zulaufkanäle zum öffentlichen Kanal auf ihre Dichtheit untersucht und gegebenenfalls saniert oder ausgetauscht werden müssen.
Die Verantwortung dafür tragen die jeweiligen Eigentümer - im privaten Bereich ab der Grundstücksgrenze der Hauseigentümer und im öffentlichen Bereich die Kommune beziehungsweise die von ihr beauftragte Institution. Für die Kommunen Bensheim, Lautertal und Einhausen ist das der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße, kurz KMB.
Im Interesse einer effizienten und zudem bürgerfreundlichen Verfahrensweise wird der KMB zur Entlastung der Grundstückseigentümer in seinem Verbandsgebiet sowohl für die öffentlichen als auch für die privaten Hausanschlüsse die Umsetzung der EKVO organisieren. Das heißt, Grundstückseigentümer in Bensheim, Lautertal und Einhausen müssen sich nicht um die Einhaltung von Fristen und die Beauftragung von Kanaluntersuchungen kümmern. Diese Abwicklung der Aufgaben übernimmt in den Verbandskommunen der Zweckverband.
Insgesamt geht es dabei um rund 23 500 zu untersuchende Hausanschlüsse, wovon etwa 18 000 auf Bensheim, circa 2800 auf Lautertal und circa 2700 auf Einhausen entfallen. Direkte Kosten entstehen dem Grundstückseigentümer dadurch nicht. Vielmehr werden die entstehenden Kosten über eine Umlage bei den Abwassergebühren auf alle Gebührenzahler verteilt.
„Wir sind der Meinung, dass diese Regelung für alle Beteiligten die effektivste und sinnvollste Verfahrensweise ist. Sie entlastet die Grundstückseigentümer und sie vermeidet zeitaufwendige Abstimmungen zwischen den öffentlichen und privaten Untersuchungen", so KMB-Geschäftsführer Frank Daum.
„Vor allem schützt sie die Hauseigentümer wirksam vor vermeintlich günstigen aber im Nachgang überteuerten Angeboten von Firmen, welche die Unwissenheit der Bürger mit dem Hinweis auf gesetzliche Regelungen ausnutzen", ergänzt Verbandsvorsitzender Erster Stadtrat Helmut Sachwitz. „Niemand im Verbandsgebiet sollte sich deshalb auf irgendwelche unaufgeforderten Angebote zur Kanaluntersuchung einlassen."
Für die Untersuchung der Hausanschlüsse reicht das Zeitfenster bis zum 31. Dezember 2024 für alle vor 1996 hergestellten Zuleitungskanäle. Hausanschlüsse, die ab 1996 gebaut oder dauerhaft saniert wurden gelten als erstmals erfasst und müssen erst in einem Wiederholungsintervall von 30 Jahren ab dem 1. 1. 2010 erneut untersucht werden, also bis 2040.
Bei Nachfragen und weiterem Informationsbedarf gibt der Zweckverband gerne Auskunft.
 
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Bensheim: Flexibler und effizienter - Eigenbetrieb als Erfolgsmodell

Der Eigenbetrieb ist seit vielen Jahren ein bewährtes Betriebs- und Organisationsmodell für kommunale Verwaltungen. Gemeinden, Städte, Landkreise und Zweckverbände bedienen sich mit steigender Tendenz dieser Betriebsform, die ein hohes Maß an Flexibilität beinhaltet.
In Bensheim startete das Erfolgsmodell Eigenbetrieb 2007 mit der Gründung des Eigenbetriebs Bauhof. 2010 ist der Eigenbetrieb Stadtkultur mit den Bereichen Museum, Parktheater, Stadtbibliothek, Musikschule, Volkshochschule, Galerien und Events dazu gekommen und seit 2011 gibt es den Eigenbetrieb Kinderbetreuung.
„Wir haben den Anspruch, aber auch die Notwendigkeit, jeden Euro, den die Steuerzahler für uns erarbeitet haben, so effizient wie möglich einzusetzen", begründet Bürgermeister Thorsten Herrmann die Entscheidung für diese Rechtsform.
Beim Eigenbetrieb Bauhof ist das mehr als gelungen. Schon nach den ersten sechs Monaten konnte Frank Daum als kaufmännischer Betriebsleiter mit der ersten Halbjahresbilanz einen Überschuss prognostizieren. Die personelle Umstrukturierung und kaufmännische Betriebsführung hatten aus dem beim Aufstellen des Wirtschaftsplanes erwarteten tiefroten Minus ein schwarzes Plus gemacht. Ein Trend, der sich fortsetzte und dem städtischen Haushalt zum Jahresabschluss 2010 eine ordentliche Finanzspritze bescherte. Mit dem Übergang des Eigenbetriebs Bauhof Service zum 1. Januar 2011 in den Zweckverband KMB, wurde der aufgelaufene Gewinn in Höhe von 731 000 Euro an die Stadt ausgezahlt. Trotz geleisteter Investitionen in Höhe von zwei Millionen Euro, wie beispielsweise der dritte Bauabschnitt der Sanierung des Bauhofs am Röderweg oder die neue Salzhalle nahe der Sirona-Unterführung, hatte der Bauhof Service in den vier Jahren als Eigenbetrieb einen Gewinn von einer Million Euro erwirtschaftet.
Möglich machte das der effektivere Einsatz von Personal und Fahrzeugen, die Betriebsabläufe wurden wirtschaftlicher gestaltet, es wurde mit Saisonarbeitskräften gearbeitet und in das Anlagenvermögen investiert. Das Selbstverständnis der Mitarbeiter hat sich positiv verändert, ebenso die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, denn auch die Reaktionszeit des Bauhofs wurde kürzer.
Zudem erhöhte sich die Transparenz durch den jährlichen Wirtschaftsplan, der die einzelnen Leistungen des Eigenbetriebs im Detail erkennbar machte. Insofern bestätigte sich auch nicht die zum Teil von der Politik geäußerte Befürchtung des Kontrollverlustes. Denn die Einflussnahme ist durch die Eigenbetriebs-Kommission nach wie vor möglich.
Die Eingliederung des Bauhof Services in den Zweckverband KMB vor gut einem Jahr war eine logische Folge. So gab es in der Vergangenheit immer wieder Überlappungen und Schnittstellen in verschiedenen Aufgabenbereichen, wie beispielsweise der Wegeunterhaltung oder bei der Pflege des Straßenbegleitgrüns. Andererseits ergaben sich Synergien bei der Personalverwaltung und der Rechnungsstellung. Nicht zuletzt eröffnet der Zusammenschluss auch mehr Möglichkeiten bei der Produktivität und Kostenminimierung. Als Eigenbetrieb konnte der Bauhof Dienstleistungen für Dritte - wie beispielsweise Winterdienst in Nachbarkommunen - nur in einem begrenzten finanziellen Rahmen ausüben, obwohl die Kapazitäten dafür vorhanden waren. Als Teil des KMB kann diese interkommunale Tätigkeit verstärkt geleistet werden.

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Dresden: Mit Mut, Respekt und Toleranz - Dresden bekennt Farbe

Kommunalunternehmen engagieren sich

Am 7. Februar 2012 gab es auf der Kläranlage Dresden-Kaditz ein ungewöhnliches Zusammentreffen von Spezialfahrzeugen mehrerer Dresdner Kommunalunternehmen. Auf Initiative der Landeshauptstadt Dresden werben über 1.700 Aufkleber mit dem Aufruf „Mit Mut, Respekt und Tolefranz - Dresden bekennt Farbe" auf Fahrzeuge des Straßen- und Tiefbauamtes, des Regiebetriebes, der Dresdner Verkehrsbetriebe, der Stadtentwässerung Dresden, der DREWAG AG und der Dresdner Stadtreinigung für eine Beteiligung an der Menschenkette am 13. Februar und die Kundgebung am 18. Februar.

Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes der Landeshauptstadt Dresden, Rainer Zieschank, Geschäftsführer der DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH, Hans-Jürgen Credé, Vorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB), Burghart Hentschel, Geschäftsführer der Stadtreinigung Dresden GmbH (SRD) und Johannes Pohl, Geschäftsführer der Stadtentwässerung Dresden GmbH (SEDD) ließen es sich nicht nehmen, vor Ort dabei zu sein und die Fahrzeuge zu kennzeichnen. In den nächsten Tagen werden noch weitere Saug- und Spülfahrzeuge, Busse & Bahnen und Kehrmaschinen mit den Aufklebern versehen.

Mit zahlreichen Veranstaltungen gedenkt Dresden der Zerstörung der Stadt am 13. Februar 1945. Einwohner und Gäste sind eingeladen am 13. und 18. Februar 2012 mit ihrer Teilnahme gegen den Missbrauch des Erinnerns durch Rechtsextreme zu demonstrieren und ein starkes Zeichen für Frieden und Versöhnung zu setzen. Informationen unter www.dresden.13februar.de

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EGLV: IM FOKUS: Neue Reinigungstechniken im Praxisbetrieb

Erste Betriebserfahrungen mit neuen Reinigungstechniken
Technologien zum Abbau von Spurenstoffen - keine kann alles
Mit der Inbetriebnahme der neuen „PILLS"-Kläranlage am Marienhospital in Gelsenkirchen am 22. Juli 2011 sind EMSCHERGENOSSENSCHAFT und LIPPEVERBAND ihrem Ziel, mit weitergehenden Reinigungstechniken zum Abbau von Spurenstoffen im Abwasser eigene Betriebserfahrungen zu sammeln, ein ganzes Stück näher gekommen. Die Kläranlage reinigt die Abwässer der Klinik vor der Einleitung in den Schwarzbach, einen Nebenlauf der Emscher, mithilfe von Membrantechnik, Aktivkohle und Ozonung. Auf diese Weise werden verschiedene Verfahren - erstmals direkt an der Emissionsquelle - zur Reinigung von Abwässern im großen Maßstab erprobt, die durch Medikamentenrückstände besonders stark belastet sind.

Wichtiger Baustein im Gesamtkonzept
Die PILLS-Anlage ist nur ein, wenn auch besonders wichtiger Baustein in einem mittelfristigen Gesamtkonzept der beiden Wasserverbände, welches die neuen, weitergehenden Reinigungstechniken systematisch auf den Prüfstand stellt - nicht nur hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, sondern auch in Bezug auf Kosten, Bewährung im praktischen Anlagenbetrieb sowie mögliche „Nebenwirkungen" und Zielkonflikte.

Ozonung seit 2009
Schauen wir einmal zurück auf das Jahr 2009: Damals hat der LIPPEVERBAND zwei Kläranlagen um je eine weitergehende Reinigungsstufe erweitert: Auf der Kläranlage Bad Sassendorf, wo aufgrund des Kurbetriebs sowohl der Altersdurchschnitt als auch der Medikamentenkonsum der Menschen überdurchschnittlich hoch ist, wurde eine Ozonungsstufe der eigentlichen Kläranlage nachgeschaltet. Damit lässt sich der Eliminationsgrad für die verschiedenen Stoffgruppen vor und nach der Ozonung vergleichen.

Membranfiltration
ie Kläranlage Hünxe im westlichen Lippegebiet wurde im gleichen Jahr durch eine Membranfiltration erweitert. Anders als in Bad Sassendorf durchfließt aber nicht der gesamte Abwasserstrom, sondern nur die Hälfte dessen, die Filtration. Die andere Hälfte wird weiter auf konventionelle Weise gereinigt, so dass wiederum ein direkter Vergleich der beiden Teilströme möglich ist. Im Oktober 2011 wurde auch der zwischenzeitlich ertüchtigte konventionelle Teil der Anlage eingeweiht, so dass Hünxe nach zweieinhalbjährigem Umbau nunmehr komplett ist und in Zukunft vergleichende Messungen am Standort durchgeführt werden können.

Drittes maßgebliches Verfahren: Aktivkohle
Damit wird sowohl die dezentrale Reinigung spezieller Abwässer am Entstehungsort als auch die zentrale Reinigung des mit Spurenstoffen belasteten kommunalen Abwassers in einer örtlichen Verbandskläranlage mit unterschiedlichen Verfahren erprobt.
Für das dritte maßgebliche Verfahren, die Behandlung mit Aktivkohle, fehlt dagegen derzeit noch eine Kläranlage, auf der diese Verfahrensstufe im großen Maßstab getestet werden kann. Anders als auf der PILLS-Kläranlage, die alle drei Verfahren einzeln und in Kombination miteinander zur Behandlung spezifischer Abwässer am Ort der Entstehung einsetzen kann, ist ja die Behandlung kommunaler Abwässer am „End of the pipe" etwas anderes, sind dort die relevanten Spurenstoffe in viel stärkerer Verdünnung und Durchmischung anzutreffen als an der Quelle.

Technikumsanlage ersetzt alte Versuchsanlage
Außerdem könnte die geplante Technikumsanlage auf dem Gelände des Klärwerks Emschermündung im Städtedreieck Dinslaken-Duisburg-Oberhausen den Nebeneffekt bringen, dort auch Verfahren zur Spurenstoff-Elimination in fast allen Varianten testen zu können. Anstelle der alten Versuchsanlage, die nicht mehr sinnvoll betrieben werden kann, soll am gleichen Standort eine neue Technikumsanlage in 2012 errichtet werden.
Dort wird als Vorstufe zum großen Emscherklärwerk ein Abwasser-Teilstrom von 1000 Einwohnerwerten abgezweigt und auf zwei konventionelle Reinigungsstraßen mit Biologie und Nachklärung aufgeteilt. Die Versuchsanlage ist als solche unverzichtbar, um für den Betrieb der fast 60 Kläranlagen von EMSCHERGENOSSENSCHAFT und LIPPEVERBAND dort anfallende abwassertechnische Fragestellungen gezielt bearbeiten zu können.
Daneben besteht die Möglichkeit, dieser Anlage als zusätzliche alternative Stufen die Behandlung mit Pulver-Aktivkohle, Granulat-Aktivkohle, Ozonung und eine Nano-Filtration nachzuschalten. Zur Absicherung des regulären Klärbetriebs durchläuft das Wasser am Ende der Technikumsanlage noch eine Umkehr-Osmose - das dichteste Membranverfahren überhaupt - so dass unerwünschte Einleitungen in das Emscherklärwerk ausgeschlossen werden können.

Praxiserfahrungen
Bisher ist erst ein Teil der betrieblichen Erfahrungen mit den neuen Reinigungsverfahren ausgewertet. Am weitesten ist die Auswertung der Ozonungs-Stufe in Bad Sassendorf fortgeschritten: Hier kann differenziert nach den unterschiedlichen Stoffgruppen der erzielte Eliminationsgrad der Spurenstoffe mit und ohne Ozonbehandlung in der Größenordnung angegeben werden:
Im Messzeitraum von Januar 2009 bis August 2010 wurden auf der LIPPEVERBANDS-Kläranlage Bad Sassendorf 43 Spurenstoffe untersucht. 23 dieser Stoffe - z. B. Ethinylestradiol, der Wirkstoff in der Anti-Baby-Pille - waren sowohl im Zulauf als auch im Ablauf der Kläranlage nicht nachweisbar. Für drei Stoffe - dazu gehört etwa das Röntgenkontrastmittel Amidotrizoesäure - wurde eine Abbaurate von weniger als 20 Prozent durch die Ozonung festgestellt. 12 Stoffe - darunter Ibuprofen - wurden erheblich stärker mit Raten zwischen 20 und 80 Prozent abgebaut. Fünf Stoffe wurden unter Einwirkung der Ozonungsstufe sogar zu mehr als 80 Prozent abgebaut. Zur letzten Gruppe zählt z. B. das Schmerzmittel Diclofenac.
Für die PILLS-Kläranlage laufen diese Vergleichsmessungen gerade an; für die Membranfiltration in Hünxe stehen sie noch bevor, da jetzt die beiden Straßen der Anlage, die jeweils einen Teilstrom behandeln, fertig sind.
Darüber hinaus zeichnet sich durchgängig eine betriebliche Erfahrung ab: Nicht nur die laufenden Betriebskosten, sondern ganz überproportional die Energieverbräuche sind auf den mit Ozonung bzw. Membranfiltration ausgestatteten Anlagen steil in die Höhe gegangen. Insofern besteht ein Zielkonflikt zwischen den beiden Anforderungen „weiter gehende Elimination von Spurenstoffen" und „energetische Optimierung", der im Hinblick auf die „energieautarke Kläranlage" kritisch zu durchleuchten ist.

http://www.eglv.de/lippeverband/aktuelles/newsletter/lippe-medien-newsletter/201201-lv-newsletter/schwerpunktthema.html

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Erfurt: Lehrlingsaustausch Elektroniker für Betriebstechnik Bergen - Erfurt

In diesem Jahr hatten zwei unserer Auszubildenden die Möglichkeit, an einem Schüleraustausch zwischen Norwegen (Bergen) und Deutschland teilzunehmen.

Nachdem die norwegischen Schüler für drei Wochen in Erfurt waren, flogen unsere Azubis vom 07.11. bis 25.11.2011 nach Bergen.

Am Montagmorgen trafen sich alle teilnehmenden Auszubildenden mit den Betreuern am Erfurter Hauptbahnhof um sich auf die Reise nach Norwegen zu begeben. Von Frankfurt aus startete dann das Flugzeug direkt nach Bergen.

In Bergen gelandet, empfingen die norwegischen Betreuer ganz herzlich die Reisegruppe und luden sie auch gleich zum Pizzaessen ein. Anschließend wurden sie zu ihrer Unterkunft am Fischmarkt, direkt im Zentrum, begleitet. Am Abend trafen sich die norwegischen und deutschen Azubis um den Ablauf der nächsten drei Wochen zu besprechen.

In der ersten Woche stand Kultur ganz oben auf dem Plan. Es war ein sehr abwechslungsreiches Programm und täglich gab es ein neues Ausflugsziel.
Am Dienstag durften sich die Azubis selbständig auf eine Erkundungstour in Bergen begeben. Mittwoch wurde die Marinebasis in Haakonsvern besichtigt. Während dieser Besichtigung konnten die norwegischen und deutschen Schüler einen kleinen Einblick über die dortige Ausbildung von Elektronikern erfahren. Donnerstag ging es dann in ein „Museum zum Erleben". Hier wurde es den Jugendlichen ermöglicht, Physik zu erleben. Unter anderem konnten die Auswirkungen von Schall experimentell ermittelt werden oder wie G-Kräfte auf Menschen wirken. Am letzten Tag der Woche stand der Ölkonzern Statoil auf dem Programm. Hier wurde ein kleiner Einblick in die Geschichte der Ölentwicklung von Norwegen sowie die recht junge Firmengeschichte vermittelt.

Das Wochenende stand allen frei zur Verfügung. Einige erkundeten die nähere Umgebung von Bergen andere wiederum besichtigten Museen.

Natürlich waren die Azubis nicht nur zur Erholung in Norwegen. Das Ziel des Austausches bestand darin, die unterschiedlichen Arbeitsweisen der beiden Länder kennen zu lernen. So hieß es dann in der zweiten und dritten Woche: " Auf, auf die Arbeit ruft!"
Am Montagmorgen wurden unsere zwei Azubis in die norwegische Firma „YIT" eingeladen. Es folgte nach einem herzlichen Empfang eine Firmenpräsentation, die mit einem Rundgang durch die Firma endete.
Jedem Azubi wurde ein YIT-Azubi zugewiesen und in der dritten Woche wurden die Baustellen getauscht.

Bei der ersten Baustelle handelte es sich um einen Umbau. Es sollte ein Großmarkt entstehen. Die Aufgabe bestand darin, die Installation von Brandmeldeanlagen durchzuführen. Bei der zweiten Arbeitsstelle handelte es sich um den Neubau eines Mehrfamilienhauses. Hierbei hatten unsere Auszubildenden zusammen mit den norwegischen Kollegen die Aufgabe, eine Hausinstallation durchzuführen. Im Gegensatz zur ersten Baustelle stand hier der Anbau von Steckdosen und Lichtschaltern im Vordergrund.

Ein kleiner Höhepunkt für unsere zwei Azubis war die Einladung zum traditionellen Firmenessen, welches jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit stattfindet. Serviert wurde ein typisches Nationalessen, welches zu Weihnachten bzw. Silvester gereicht wird.
http://www.entwaesserungsbetrieb.erfurt.de/eaw/aktuelles/index.php

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Lippeverband: Kläranlage Hünxe ermöglicht Technik-Vergleich

Die Erweiterung der Kläranlage Hünxe konnte im Herbst 2011 abgeschlossen werden. Im Jahr 2009 hatte der LIPPEVERBAND bereits als erste Ausbaustufe eine Membranfiltration in Betrieb genommen, um die Leistungsfähigkeit der Anlage zu erhöhen. Zwischenzeitlich wurde auch der konventionelle Teil der Kläranlage ausgebaut. In der Kläranlage wird das Abwasser auf zwei Reinigungsstraßen aufgeteilt. Dadurch können die unterschiedlichen Technologien - konventionelle Biologie und Membranfiltration - in der Betriebspraxis miteinander verglichen werden.
http://www.eglv.de/lippeverband/aktuelles/newsletter/lippe-medien-newsletter/201201-lv-newsletter/kurzmeldungen.html
 
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Kamp-Lintfort: Photovoltaikanlage der KA produziert rd. 25.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr

Im Rahmen einer Kooperation mit den Stadtwerken Kamp-Lintfort wurde Ende 2011 auf dem Rechengebäude der Kläranlage Kamp-Lintfort eine Photovoltaikanlage installiert.
Die LINEG hat die Dachflächen zur Verfügung gestellt, betrieben wird die Anlage von den Stadtwerken Kamp-Lintfort.
Die Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 30 kW und soll pro Jahr ca. 25.000 kW Strom erzeugen. Am Ertrag für den eingespeisten Strom wird die LINEG beteiligt.
Neben den finanziellen Vorteilen hat der Betrieb der Anlage auch positive Auswirkungen auf die Umwelt. So werden ca. 17,3 t CO2 pro Jahr eingespart. Derzeit werden von der LINEG weitere Standorte für Photovoltaikanlagen geprüft. Mehr:
http://www.lineg.de/data/kurzgefasst112_1.pdf

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KWL: setzt auf umweltgerechte Reinigung des Regenwassers/Anlage nutzt Naturfilter und Schilf

Bodenfilter reinigt Oberflächenwasser im Markranstädter Ostsiedlung

Leipzig/Markranstädt. Naturnahe Regenwasserreinigung in Markranstädt: Mit dem Bau einer sogenannten Retentionsbodenfilteranlage sorgt die KWL in der Markranstädter Ostsiedlung künftig für eine umweltgerechte Reinigung des anfallenden Oberflächenwassers. Derzeit gelangt das anfallende Oberflächenwasser ohne Vorreinigung in den Kulkwitzer See. Mit der neuen Filteranlage erfüllt die KWL künftig auch Auflagen des Landratsamtes Landkreis Leipzig als zuständige Untere Wasserbehörde zum Schutz der Gewässergüte des Kulkwitzer Sees. Die Dimension der Anlage eignet sich darüber hinaus für den Anschluss nachgelagerte Maßnahmen und Erschließungen. Die Investitionen belaufen sich insgesamt auf rund 940.000 Euro. Die Stadt Markranstädt ist intensiv in die Planungen eingebunden und an den Kosten beteiligt.

Die Arbeiten für diese ökologisch nachhaltig arbeitende Bodenfilteranlage starten in der fünften Kalenderwoche mit vorbereitenden Maßnahmen, darunter Gehölzarbeiten. Der eigentliche Bau der Zuwegung, Leitungen und der Anlage beginnt voraussichtlich Ende März und soll etwa bis Dezember abgeschlossen sein.

Umweltgerechte Behandlung von Oberflächenwasser
Um die Behandlung des Oberflächenwassers im Sinne der Natur zu gestalten, errichtet die KWL eine sogenannte Retentionsbodenfilteranlage. Sie besteht aus zwei Stufen: einer Vorstufe mit den entsprechenden Zuleitungen und dem Filterbecken. Für ersteres errichtet die KWL unter anderem unterirdische Kanäle, Zulaufleitungen von insgesamt rund 750 Metern Länge sowie eine Baustraße. Aus ökologischen Gründen führt deren Trasse entlang der späteren Erschließungsstraße 1 für das B-Plan-Gebiet "Westufer Kulkwitzer See". Dadurch werden unnötige Belastungen durch Baufahrzeuge im Wohngebiet der Ostsiedlung vermieden.

Zur Technik der Bodenfilteranlage selbst gehören Schacht- und Zulaufbauwerke sowie eine Sedimentationsanlage, von der aus das Regenwasser in den Bodenfilter gelangt. Ziel ist es hier, anfallendes Regenwasser künftig zu reinigen, bevor es in den Kulkwitzer See eingeleitet wird: Eine Filterschicht hält mitgeführte Sedimente und Schwebstoffe zurück; Schilfbewuchs sorgt für den Sauerstoffeintrag und den Abbau organischer Substanzen. Von der Filteranlage, die eine Fläche von rund 1.500 Quadratmeter misst, gelangt das gereinigte Wasser über ein Ablauf- und Drosselbauwerk letztlich in den See.

Ökosysteme schützen
Mit dem Bau der Bodenfilteranlage kann das Ökosystem See und dessen Wasserqualität auch künftig geschützt werden. Durch die Speicherung und insbesondere die Reinigung des Wassers erfüllen Retentionsfilter gleiche Ansprüche wie Kläranlagen. Die KWL nutzt damit ein technisch erprobtes und fortschrittliches System, welches nicht nur wirtschaftlich, sondern auch aus Umweltsicht sinnvoll ist.

 

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LINEG: Abschlussbericht zum Unternehmensbenchmarking Abwasser liegt vor

Wie schon an dieser Stelle berichtet, hat sich die LINEG bezogen auf das Geschäftsjahr 2010 erneut und somit zum fünften Mal am "Unternehmensbenchmarking Abwasser" der aquabench GmbH beteiligt. Direkte Vergleichspartner in diesem Verfahren sind weitere sechs Wasserwirtschaftsverbände aus NRW sowie erstmals ein großer belgischer Wasserverband. Pünktlich zum Jahresende 2011 ist nunmehr der Abschlussbericht dieses Verfahrens eingetroffen und gibt Gelegenheit zur intensiven Analyse und Bewertung sowie zur Ableitung von Handlungsfeldern. Vorweg genommen kann aber festgestellt werden, dass
die durchweg gute Position der LINEG in den Bereichen Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Kunden...mehr:
http://www.lineg.de/data/kurzgefasst112_1.pdf
 
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Rheinberg: KA (83.000 EW) mit Energieanalyse

In 2001 hat die LINEG für die Kläranlagen Moers-Gerdt und Xanten-Lüttingen erstmalig Energieanalysen anfertigen lassen.
Diese sollten und haben Einsparpotentiale aufgedeckt, die kurz-, mittel- oder langfristig umgesetzt werden konnten.
In 2011wurden wegen der steigenden Bedeutung für die Kläranlagen Kamp-Lintfort, Moers-Gerdt und Rheinhausen erneut Energieanalysen angefertigt. Die ermittelten Einsparpotentiale wurden gewichtet und in einen Maßnahmenkatalog aufgenommen.
Abschließend wird zurzeit auch für die Kläranlage Rheinberg eine Analyse erstellt.Mehr:

http://www.lineg.de/data/kurzgefasst112_1.pdf
 
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Niersverband: Unbekannte Einleitung überlastet das Klärwerk Goch

Vor rund 2 Wochen kam es vermutlich zu einer illegalen Einleitung
von bis jetzt unbekannten Stoffen in die Kanalisation der Stadt Goch.
Diese konnten im Klärwerk Goch nicht entfernt werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Niersverbandes kam es jedoch
nicht zu einem Schaden im Gewässer. „Die Stoffe konnten im
Klärwerk nicht abgebaut werden, scheinen aber für die
Gewässerorganismen nicht giftig zu sein." erklärte Professor Dietmar
Schitthelm, Vorstand des Niersverbandes, der das Klärwerk Goch
betreibt.
Trotz einer sofort eingeleiteten umfangreichen Untersuchung ist die
Ursache bis heute ungeklärt.
Für den Verband ergeben sich durch die Überschreitung der
behördlich vorgegebenen Ablaufwerte und die damit zu erwartenden
erhöhten Abwasserabgabezahlungen erhebliche Zusatzkosten.
 
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LIPPEVERBAND: Letzte „Köttelbecken" in Dortmund

Der LIPPEVERBAND beseitigt jetzt an den letzten Schmutzwasserläufen im Dortmunder Nordosten die offene Abwasserführung. Das Sesekeprogramm ist weitgehend umgesetzt, übrig geblieben sind die Oberläufe der Körne in Dortmund: Dazu zählen der Kirchderner Graben, der Rüschebrinkgraben und der Oberlauf der Körne - insgesamt 11 km technisch ausgebaute Vorfluter werden ab Mitte 2011 zunächst vom Schmutzwasser befreit. Zwischen 2013 und 2015 folgt schrittweise auch die ökologische Verbesserung. Da diese Gewässer nicht Teil des Sesekeprogramms sind, setzt der LIPPEVERBAND die Entflechtung von Schmutz- und Abwasser sowie die Umgestaltung im Auftrag der Stadt Dortmund um.

http://www.eglv.de/lippeverband/aktuelles/newsletter/lippe-medien-newsletter/201101-lv-newsletter/kurzmeldungen.html

 
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Lippeverband: IM FOKUS: Neue Reinigungstechniken im Praxisbetrieb

Erste Betriebserfahrungen mit neuen Reinigungstechniken
Technologien zum Abbau von Spurenstoffen - keine kann alles
Mit der Inbetriebnahme der neuen „PILLS"-Kläranlage am Marienhospital in Gelsenkirchen am 22. Juli 2011 sind EMSCHERGENOSSENSCHAFT und LIPPEVERBAND ihrem Ziel, mit weitergehenden Reinigungstechniken zum Abbau von Spurenstoffen im Abwasser eigene Betriebserfahrungen zu sammeln, ein ganzes Stück näher gekommen. Die Kläranlage reinigt die Abwässer der Klinik vor der Einleitung in den Schwarzbach, einen Nebenlauf der Emscher, mithilfe von Membrantechnik, Aktivkohle und Ozonung. Auf diese Weise werden verschiedene Verfahren - erstmals direkt an der Emissionsquelle - zur Reinigung von Abwässern im großen Maßstab erprobt, die durch Medikamentenrückstände besonders stark belastet sind.

Wichtiger Baustein im Gesamtkonzept
Die PILLS-Anlage ist nur ein, wenn auch besonders wichtiger Baustein in einem mittelfristigen Gesamtkonzept der beiden Wasserverbände, welches die neuen, weitergehenden Reinigungstechniken systematisch auf den Prüfstand stellt - nicht nur hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, sondern auch in Bezug auf Kosten, Bewährung im praktischen Anlagenbetrieb sowie mögliche „Nebenwirkungen" und Zielkonflikte.

Ozonung seit 2009
Schauen wir einmal zurück auf das Jahr 2009: Damals hat der LIPPEVERBAND zwei Kläranlagen um je eine weitergehende Reinigungsstufe erweitert: Auf der Kläranlage Bad Sassendorf, wo aufgrund des Kurbetriebs sowohl der Altersdurchschnitt als auch der Medikamentenkonsum der Menschen überdurchschnittlich hoch ist, wurde eine Ozonungsstufe der eigentlichen Kläranlage nachgeschaltet. Damit lässt sich der Eliminationsgrad für die verschiedenen Stoffgruppen vor und nach der Ozonung vergleichen.

Membranfiltration
ie Kläranlage Hünxe im westlichen Lippegebiet wurde im gleichen Jahr durch eine Membranfiltration erweitert. Anders als in Bad Sassendorf durchfließt aber nicht der gesamte Abwasserstrom, sondern nur die Hälfte dessen, die Filtration. Die andere Hälfte wird weiter auf konventionelle Weise gereinigt, so dass wiederum ein direkter Vergleich der beiden Teilströme möglich ist. Im Oktober 2011 wurde auch der zwischenzeitlich ertüchtigte konventionelle Teil der Anlage eingeweiht, so dass Hünxe nach zweieinhalbjährigem Umbau nunmehr komplett ist und in Zukunft vergleichende Messungen am Standort durchgeführt werden können.

Drittes maßgebliches Verfahren: Aktivkohle
Damit wird sowohl die dezentrale Reinigung spezieller Abwässer am Entstehungsort als auch die zentrale Reinigung des mit Spurenstoffen belasteten kommunalen Abwassers in einer örtlichen Verbandskläranlage mit unterschiedlichen Verfahren erprobt.
Für das dritte maßgebliche Verfahren, die Behandlung mit Aktivkohle, fehlt dagegen derzeit noch eine Kläranlage, auf der diese Verfahrensstufe im großen Maßstab getestet werden kann. Anders als auf der PILLS-Kläranlage, die alle drei Verfahren einzeln und in Kombination miteinander zur Behandlung spezifischer Abwässer am Ort der Entstehung einsetzen kann, ist ja die Behandlung kommunaler Abwässer am „End of the pipe" etwas anderes, sind dort die relevanten Spurenstoffe in viel stärkerer Verdünnung und Durchmischung anzutreffen als an der Quelle.

Technikumsanlage ersetzt alte Versuchsanlage
Außerdem könnte die geplante Technikumsanlage auf dem Gelände des Klärwerks Emschermündung im Städtedreieck Dinslaken-Duisburg-Oberhausen den Nebeneffekt bringen, dort auch Verfahren zur Spurenstoff-Elimination in fast allen Varianten testen zu können. Anstelle der alten Versuchsanlage, die nicht mehr sinnvoll betrieben werden kann, soll am gleichen Standort eine neue Technikumsanlage in 2012 errichtet werden.
Dort wird als Vorstufe zum großen Emscherklärwerk ein Abwasser-Teilstrom von 1000 Einwohnerwerten abgezweigt und auf zwei konventionelle Reinigungsstraßen mit Biologie und Nachklärung aufgeteilt. Die Versuchsanlage ist als solche unverzichtbar, um für den Betrieb der fast 60 Kläranlagen von EMSCHERGENOSSENSCHAFT und LIPPEVERBAND dort anfallende abwassertechnische Fragestellungen gezielt bearbeiten zu können.
Daneben besteht die Möglichkeit, dieser Anlage als zusätzliche alternative Stufen die Behandlung mit Pulver-Aktivkohle, Granulat-Aktivkohle, Ozonung und eine Nano-Filtration nachzuschalten. Zur Absicherung des regulären Klärbetriebs durchläuft das Wasser am Ende der Technikumsanlage noch eine Umkehr-Osmose - das dichteste Membranverfahren überhaupt - so dass unerwünschte Einleitungen in das Emscherklärwerk ausgeschlossen werden können.

Praxiserfahrungen
Bisher ist erst ein Teil der betrieblichen Erfahrungen mit den neuen Reinigungsverfahren ausgewertet. Am weitesten ist die Auswertung der Ozonungs-Stufe in Bad Sassendorf fortgeschritten: Hier kann differenziert nach den unterschiedlichen Stoffgruppen der erzielte Eliminationsgrad der Spurenstoffe mit und ohne Ozonbehandlung in der Größenordnung angegeben werden:
Im Messzeitraum von Januar 2009 bis August 2010 wurden auf der LIPPEVERBANDS-Kläranlage Bad Sassendorf 43 Spurenstoffe untersucht. 23 dieser Stoffe - z. B. Ethinylestradiol, der Wirkstoff in der Anti-Baby-Pille - waren sowohl im Zulauf als auch im Ablauf der Kläranlage nicht nachweisbar. Für drei Stoffe - dazu gehört etwa das Röntgenkontrastmittel Amidotrizoesäure - wurde eine Abbaurate von weniger als 20 Prozent durch die Ozonung festgestellt. 12 Stoffe - darunter Ibuprofen - wurden erheblich stärker mit Raten zwischen 20 und 80 Prozent abgebaut. Fünf Stoffe wurden unter Einwirkung der Ozonungsstufe sogar zu mehr als 80 Prozent abgebaut. Zur letzten Gruppe zählt z. B. das Schmerzmittel Diclofenac.
Für die PILLS-Kläranlage laufen diese Vergleichsmessungen gerade an; für die Membranfiltration in Hünxe stehen sie noch bevor, da jetzt die beiden Straßen der Anlage, die jeweils einen Teilstrom behandeln, fertig sind.
Darüber hinaus zeichnet sich durchgängig eine betriebliche Erfahrung ab: Nicht nur die laufenden Betriebskosten, sondern ganz überproportional die Energieverbräuche sind auf den mit Ozonung bzw. Membranfiltration ausgestatteten Anlagen steil in die Höhe gegangen. Insofern besteht ein Zielkonflikt zwischen den beiden Anforderungen „weiter gehende Elimination von Spurenstoffen" und „energetische Optimierung", der im Hinblick auf die „energieautarke Kläranlage" kritisch zu durchleuchten ist.

http://www.eglv.de/lippeverband/aktuelles/newsletter/lippe-medien-newsletter/201201-lv-newsletter/schwerpunktthema.html

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LIPPEVERBAND: Verbandsbeiträge weiter stabil

Die Beiträge des LIPPEVERBANDES bleiben 2011 im fünften Jahr stabil: Ohne Sondereinflüsse sinken die allgemeinen Beiträge um 1,5 Prozent. Die günstige Beitragsentwicklung in der Summe schließt aber Verschiebungen zwischen den einzelnen Mitgliedern und von Stadt zu Stadt nicht aus. Insgesamt gehen die Verbandsbeiträge sogar um 5,6 Prozent von 165,7 auf 156,4 Mio. Euro zurück. Der außergewöhnlich starke Rückgang der Beitragssumme ist allerdings zum größten Teil darauf zurückzuführen, dass im kommenden Jahr geringere Investitionen auf Kosten des Bergbaus erforderlich sind. In den Kommunen des LIPPEVERBANDS-Gebietes liegen die Abwassergebühren um durchschnittlich 13 Prozent unter dem NRW-Mittel.
 
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LIPPEVERBAND und EMSCHERGENOSSENSCHAFT: „Oscar der Instandhaltung" - Preisgeld gespendet

LIPPEVERBAND und EMSCHERGENOSSENSCHAFT haben den Maintainer Award 2011 gewonnen, einen renommierten Preis für die Instandhaltung von Anlagen. In der Kategorie Industrieunternehmen haben sich die Verbände mit ihrem System „Steuerungstools für die Instandhaltung der Infrastruktur bei EG/LV" gegen 15 Mitbewerber durchgesetzt. Mit den Tools ist es gelungen, verschiedene Teil-Systeme zu integrieren, Schnittstellen zu vermeiden und die Instandshaltungsaufgaben und - aufwendungen vollständig zu erfassen. Dabei wird das Ziel „keine Arbeit ohne Auftrag" konsequent verfolgt. Das Preisgeld haben die Verbände gespendet: Je 1.250 Euro gingen an die Palliativstation der Vestischen Kinderklinik in Datteln und an das Kinderhospiz „Arche Noah" in Gelsenkirchen.
 
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LINEG: Erfreulicher Start des LINEG-KVP ins neue Jahr

Auch nach Ende des Projektes zur Einführung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses bei der LINEG (LINEG-KVP) ist eine erfreuliche Dynamik festzustellen. So konnte bereits im neuen Jahr der Eingang von acht neuen Vorschlägen zum LINEG-KVP in der "KVP-Datenbank" verzeichnet werden. Auch das betriebliche Vorschlagswesen findet mit vier umsetzungsreif ausgearbeiteten Verbesserungsvorschlägen aus der Belegschaft weiterhin eine positive Resonanz. Alle Vorschläge werden in den zuständigen Bereichen bzw. Gremien konstruktiv aufgegriffen und einer systematischen Bearbeitung zugeführt.
Zur weiteren Unterstützung dieser Entwicklung werden aktuell für das Jahr 2012 Zielvereinbarungen zum LINEG-KVP mit den Führungskräften geschlossen. Grundlage hierbei ist das noch vom Projektteam erarbeitete Nachhaltigkeitskonzept. Mehr:

http://www.lineg.de/data/kurzgefasst112_1.pdf
 
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LIPPEVERBAND: Abwasserreinigung über Grenzen hinweg

Im Frühjahr nimmt der LIPPEVERBAND seine erweiterte Kläranlage Olfen mit einer Ausbaugröße von15.500 Einwohnerwerten in Betrieb, zuvor waren es 10.850. Damit kann der LIPPEVERBAND nicht nur den gestiegenen Reinigungsbedarf für das Abwasser aus der Kommune abdecken, sondern zugleich die Abwässer aus Datteln-Ahsen und dem Freizeitpark Gut Eversum mit behandeln. Das Abwasser aus Ahsen wird über eine 3,4 km Druckrohrleitung, die unter der Lippe herführt, nach Olfen übergeleitet. Die leistungsschwache Kläranlage Datteln-Ahsen wird dann stillgelegt. Der Freizeitpark, der an der Trasse liegt, wird bei dieser Gelegenheit gleich mit angeschlossen.
 
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Mannheim: Klärschlammvergasungsanlage auf Video

Die Stadtentwässerung Mannheim (EBS) informiert über ein innovatives Projekt im Bereich erneuerbare Energien. Die Klärschlammvergasungsanlage der Firma Kopf, die europaweit erstmals im großtechnischen Maßstab betrieben wird.
Das VIDEO finden Sie unter:
http://www.mannheim.de/mediathek/beitrag/klaerschlammvergasungsanlage
 
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Mannheim: Pulveraktivkohle-Anlage: Pilotprojekte der Stadtentwässerung auf Video

Über zwei innovative Projekte im Bereich Gewässerschutz und erneuerbare Energien im Klärwerk informiert die Stadtentwässerung Mannheim (EBS) auf ihrer Homepage per Video. Im Zentrum der beiden vierminütigen Filme stehen die Klärschlammvergasungsanlage der Fa. Kopf, die europaweit erstmals im großtechnischen Maßstab betrieben wird. Das zweite Pilotprojekt ist die Pulveraktivkohle-Anlage, die Spurenstoffe wie Arzneimittelreste oder Röntgenkontrastmittel aus einem Teilstrom des Abwassers entfernt.
Die Stadtentwässerung Mannheim (EBS) informiert über ein innovatives Projekt im Bereich Gewässerschutz. Die Pulveraktivkohle-Anlage, die Spurenstoffe wie Arzneimittelreste oder Röntgenkontrastmittel aus einem Teilstrom des Abwassers entfernt. Mehr:
http://www.mannheim.de/mediathek/beitrag/pulveraktivkohle-anlage

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AZV Pfattertal: Information für die Bürger im Verbandsgebiet des AZV Pfattertal über den weiteren Ablauf der Gebührenabrechnung nach dem Urteil des VG Regensburg vom 24.10.2011

1. Es muss abgewartet werden, bis das schriftliche Urteil zur mündlichen Verhandlung vom
24.10.2011 des VG (Verwaltungsgericht) Regensburg vorliegt.
2. Liegt das schriftliche Urteil vor, ist von der Verbandsversammlung des AZV Pfattertal zu
entscheiden, ob Berufung eingelegt oder das Urteil rechtskräftig wird.
3. Wird Berufung eingelegt, bleibt bis zur Entscheidung des VGH (Verwaltungsgerichtshof)
München alles vorerst wie bisher.
4. Wird keine Berufung eingelegt, wird das Urteil des VG Regensburg rechtskräftig. Vom VG
Regensburg wurde der Gebührenteil der Beitrags- und Gebührensatzung des
Zweckverbandes für nichtig erklärt und muss nach Vorliegen der Neukalkulation rückwirkend
neu erlassen werden, damit eine Rechtsgrundlage für die Erstellung der Gebührenbescheide
vorhanden ist.
5. Die neue Gebührenkalkulation, in der die Beanstandungen des VG Regensburg berücksichtigt
werden, wird für die Abrechnungszeiträume 01.06.2009 bis 30.09.2011 wegen des
tatsächlichen niedrigeren Wasserverbrauchs eventuell zu einer höheren Gebühr führen.
Auf Grund des VG-Urteils ermäßigen sich zwar die anzusetzenden Kosten. Aber eine weitere
Folge davon ist, dass diese Kosten durch den tatsächlichen niedrigen Wasserverbrauch
geteilt werden. Im Ergebnis führt dies, trotz der Berücksichtigung der Beanstandungen des
VG eventuell zu höheren Gebühren.
6. Der zukünftige Gebührensatz (4,40 € ab Oktober 2011 - Sept.2015) wird sich auf Grund der
Neukalkulation eventuell reduzieren, da der Anteil aus der Nachkalkulation (2007-2011)
wegfällt.
Wie geht's weiter?
- Falls Berufung eingelegt wird:
Es passiert bis zur Entscheidung des VGH München gar nichts, es bleibt also zunächst bei
den bis 30.09.2011 geltenden 3,89 € und der ab 01.10.2011 geltenden 4,40 €
Schmutzwassergebühr.
- Falls keine Berufung eingelegt wird:
Es ist so schnell wie möglich eine neue Gebührenkalkulation zu erstellen. Liegt diese vor, wird
diese der Verbandsversammlung vorgelegt, die dann über einen Neuerlass der
Gebührensatzung und damit auch über die Gebührenhöhe entscheiden muss.
In diesem Fall wird sich die Erstellung der Gebührenabrechnung für den Zeitraum vom
01.06.2009 bis 30.09.2010 (rückwirkend) und vom 01.10.2010 bis 30.09.2011 voraussichtlich
um ca. 1 bis 2 Monate verzögern. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.

http://www.azv-pfattertal.de/vg_urteil.html

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Obere Bille: Der Abwasserzweckverband Obere Bille öffnet sich für neue Aufgaben!

Vier Jahre nach Gründung hat die Verbandsversammlung in ihrer letzten Sitzung am 14.12.2011 entschieden, dass der AZV ab 01.01.2012 auch für Gemeinden, Wasserverbände oder Genossenschaften im Verbandsgebiet Verwaltungsleistungen für die Trinkwasserversorgung erbringen und technische Unterstützung leisten kann. Hierzu wurde ein entsprechender Satzungsbeschluss gefasst. Um dem erweiterten Tätigkeitsbereich Rechnung zu tragen, wurde zudem der Verbandsname von "Abwasserzweckverband Obere Bille" in "Zweckverband Obere Bille" umbenannt.

Warum haben sich die Verbandsvertreter zu diesem Schritt entschieden?
Jeder hat schon die Erfahrung gemacht: Nach dem Gebrauch im Haushalt verschwindet das Wasser durch den Abfluss und wird nach der Behandlung im Klär-werk ins Gewässer abgeleitet. Wasser und Abwasser hängen einfach eng zusam-men!
Deshalb überlegen die Gemeinden des Amtes Trittau und der Wasser-beschaffungsverband Stormarn'sche Schweiz (WBV) bereits seit längerem, ob sich durch eine zentrale Organisation der Trinkwasserversorgung in Angliederung an den AZV Obere Bille Vorteile gegenüber der bisherigen Situation ergeben. Die Trink-wasserversorgung im Amtsbereich ist z.T. sehr kleinteilig und dezentral organisiert ist und erfolgt vielfach nur auf technisch niedrigem Niveau mit einigem Handlungsbedarf.

Welche Vorteile gibt es?
Durch eine Zusammenführung der Betreuung im Zweckverband soll eine professionelle Betreuung der Trinkwasserversorgung und Umsetzung der geltenden Gesetze und Verordnungen (Trinkwasserverordnung, DVGW etc.) zur Sicherstellung der Anforderungen an die Hygiene, Qualität und Versorgungssicherheit ermöglicht werden. Es hat sich gezeigt, dass sich durch die fachliche Ausrichtung des Verbandes insbesondere bei technisch komplexen Themen im Zusammenspiel mit den Aufsichtbehörden, Planern und Bauunternehmen wesentliche Vorteile ergeben. Auch die zusammenhängende Betrachtung von technischen und rechtlichen Anforderungen unter Berücksichtigung der Kosten- bzw. Gebührenentwicklung hat sich bewährt.

Wie geht es weiter?
Durch die Satzungs- und Namensänderung sind jetzt die Voraussetzungen geschaffen worden, die Gemeinden als Verbands-mitglieder im Bereich der Trinkwasserversorgung zu betreuen. Im nächsten Schritt stehen Entscheidungen in den Gemeinden bzw. im Wasserbeschaffungsverband Stormarn'sche Schweiz an, die Betreuung dem Zweckverband Obere Bille zu übertragen. Bis dahin bleiben weiterhin die Gemeinden bzw. der WBV zuständig!

http://www.zv-obere-bille.de/pages/posts/aus-abwasserzweckverband-wird-zweckverband-2.php

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Lübeck: Werkausschuss der Entsorgungsbetriebe Lübeck auf Fachexkursion bei HAMBURG WASSER

Am 26. Oktober 2011 besuchte der Werkausschuss der Entsorgungsbetriebe Lübeck das benachbarte Wasser- und Abwasserunternehmen HAMBURG WASSER. Der Werkausschuss ist der politische Fachausschuss der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck und zuständig für die Belange der Entsorgungsbetriebe Lübeck. Er bereitet insbesondere die Beschlüsse der Bürgerschaft vor und nimmt eine Kontrollfunktion wahr. Um diesen Aufgaben gerecht werden zu können, blickt der Werkausschuss auch über den Tellerrand hinaus. So pflegt der Ausschuss aktiv den fachlichen Austausch mit anderen Betrieben und politischen Entscheidungsträgern im regionalen Entsorgungsmarkt rund um Lübeck.

Ziel der diesjährigen Fachexkursion nach Hamburg war der Erfahrungsaustausch zu verschiedenen Themen der Stadtentwässerung. Auf dem Plan stand der Besuch des Hamburger Kanalnetzbetriebes mit Besichtigung der Betriebsleitstelle und eines Mischwasserrückhaltebeckens. Darüber hinaus sollten die Erfahrungen der Hamburger bei der Einführung einer getrennten Abwassergebühr diskutiert werden.

Bernd Möller, Umweltsenator der Hansestadt Lübeck, zeigte sich beeindruckt über den technischen Stand des Hamburger Kanalnetzes. Besonderes Interesse am Erfahrungsaustausch zum Thema Gebührensplitting Abwasser hatte der Vorsitzende des Werkausschusses, Rüdiger Hinrichs. Er war beeindruckt von derweit fortgeschrittenen Einführung der getrennten Abwassergebühr in Hamburg. Die Lübecker Entsorgungsbetriebe werden demnächst ein sehr ähnliches Modell einführen, mit dem sich der Werkausschuss zurzeit eng befasst. Dr. Jan-Dirk Verwey, Erster Direktor der Entsorgungsbetriebe Lübeck, bedankte sich bei dem Geschäftsführer von HAMBURG WASSER, Wolfgang Werner, für die gute Kooperation und den regen Erfahrungsaustausch zwischen beiden hanseatischen Städten bzw. Unternehmen.

http://www.entsorgung.luebeck.de/aktuelles/pressemeldungen/2011/neu_257.html

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Koblenz: Werksausschuss besichtigen Kläranlage in Mannheim

Die Mitglieder des Werkausschusses Stadtentwässerung Koblenz haben kürzlich unter der Leitung des Baudezernenten Martin Prümm das Klärwerk der Stadt Mannheim besichtigt. Der Besuch diente dazu, sich über ein Verfahren zur Elimination von Arzneimittelrückständen aus dem Abwasser mittels Aktivkohle und die neue Anlage zur Produktion von Synthesegas aus getrocknetem Klärschlamm zu informieren. In Mannheim wird das Synthesegas zur Beheizung der Schlammtrocknung eingesetzt; in Koblenz ist eine vergleichbare Anlage geplant, das Synthesegas soll hier in erster Linie zur Stromerzeugung im Blockheizkraftwerk dem Klärgas zugemischt werden. Die Abwärme des Blockheizkraftwerks wird für die Klärschlammtrocknung verwendet.
Das Projekt in Koblenz wird im Rahmen des Life+ - Förderprogrammes von der EU mit 2,1 Mio. € bezuschusst. Weitere Details sind unter der Web-Adresse www.sustreat.eu zu finden

http://www.koblenz.de/cgi-bin/r30msvcshop_detail_anzeige.pl?var_hauptpfad=../r30/vc_shop/&var_fa1_select=var_fa1_select||196|&var_te1=1592

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Holzminden: Abwassergebühren steigen von 1,23 € /m³ auf 1,26 € / m³

Dies hat der Verwaltungsrat in seiner letzen Sitzung am 07. Dezember 2011 mit der Verabschiedung des Wirtschaftsplans 2012 beschlossen.

Den Schwerpunkt der Investitionen bilden die laufenden Verbesserungen in der Abwasserreinigung auf der Kläranlage Holzminden mit rd. 1,7 Mio. € und die Maßnahmen in der Abwassersammlung mit rd. 1,1 Mio. €.

Für die langfristige Sicherstellung der Wasserversorgung für die Einwohner Holzmindens wird die Obere Rumohrtalquelle ertüchtigt und die über 100 Jahre alte Transportleitung für rd. 0,5 Mio. € erneuert. Außerdem werden in der Wasserversorgung für rd. 0,6 Mio. € Wasserleitungen und Hausanschlüsse erneuert sowie Verbesserungen an den Gewinnungs-und Förderanlagen vorgenommen.

Für die Sparten Straßenreinigung und Baubetriebshof sind für die Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen und Geräten insgesamt 0,2 Mio. € vorgesehen.

In der Abwasserreinigung ist eine Anpassung des Schmutzwassertarifs von 1,23 €/m³ auf 1,26 €/m³ zum 01.01.2012 notwendig.

Eine Gebührenanpassung der geltenden Tarife von 1,76 €/m³ für die Verbrauchsgebühr Wasser und die Straßenreinigungsgebühren von 11,50 €/m für die Reinigungsklasse I sowie 1,05 €/m in der Reinigungsklasse II ist auf der Grundlage der Kosten und Abrechnungseinheiten nicht erforderlich.

Die Stadtwerke Holzminden -Kommunalwirtschaft- AöR leisten mit den geplanten Investitionen im kommenden Jahr einen großen Beitrag für den Umweltschutz. Gleichzeitig sorgen sie damit für eine nachhaltige Sicherstellung in der Ver- und Entsorgung für die Bürger der Stadt.

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Heringen: Neue Klärschlamm-Vererdungsanlage offiziell in Betrieb

Gemeinsam am Rad gedreht
Nach vier Monaten Bauzeit konnte ein ökologischer Meilenstein in der Klärtechnik in Betrieb genommen werden.
Was andernorts mechanische Pressen und Zentrifugen mit hohem Energieeinsatz bewerkstelligen, erledigen hier Pflanzen und natürliche Organismen zu einem Bruchteil der Kosten.
Der Energieverbrauch konnte mit dieser Technik um 90 Prozent gesenkt werden.
Damit ist Heringen auch in diesem Segment kommunaler Aufgaben zum Vorreiter im Kreis geworden.
Die Energiewende darf nicht nur bei der Erzeugung angestrebt werden, sondern hat auch beim Verbrauch zu erfolgen.
Eine Millionen Euro hat sich die Stadt Heringen (Werra) diesen technologischen Fortschritt kosten lassen und aufgrund der deutlich erhöhten Wirtschaftlichkeit ...mehr
http://www.heringen.de/neue_klaerschlamm_vererdungsanlage_in_heringen_off.html
 
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Hallstättersee: Klima: aktiv mobil Projektpartner 2011

Im Rahmen der österreichweiten Klima-aktiv-Tour wurde der RHV Hallstättersee für die Idee zum Ankauf von zwei Elektrorollern für die kostenlose Nutzung durch Bewohner der Region am 1. September in Linz ausgezeichnet.

Ausborgen dürfen sich die beiden Fahrzeuge alle Personen mit einer entsprechenden Fahrerlaubnis und unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.
Mehr:
http://www.rhv.at/frontend/scripts/index.php?groupId=82000&setMainAreaTemplatePath=mainarea_productlist.html
 
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Gerstungen: Kläranlage in Gerstungen wird modernisiert

Kapazität verdoppelt sich nahezu, zwei Becken für Klärschlamm und ein weiterer Reaktor kommen hinzu. Fertigstellung ist für 2013 geplant
Seit 2000 ist die Kläranlage in Gerstungen in Betrieb. Die anfängliche Nervosität angesichts des Mammutprojekts ist Zuversicht geworden, denn der Eigenbetrieb ist ein Erfolgsmodell. Bis Mitte nächsten Jahres fließen rund 2,75 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung der Anlage, die Arbeiten haben bereits begonnen.

Damit wird die Kapazität von derzeit 4500 Einwohnergleichwerten auf 8000 steigen. Neben Gerstungen leiten ...mehr:
Quelle: Thüringer Allgemeine vom 29.11.2011
http://www.gerstungen.de/scripts/news/303,877/48240?katid=44%2C50%2C183%2C193&layoutback=5&layout=6

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Flensburg: Studie zur Energieoptimierung des Klärwerks

Das TBZ erstellt aktuell eine Analyse des Energieverbrauchs auf der Flensburger Kläranlage.
Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms Kommunaler Klimaschutz der Bundesregierung durchgeführt.

Ziel ist die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs zur Energieeinsparung auf der Kläranlage. Durch die anschließende Umsetzung soll bei gleichzeitiger Einsparung von Kosten ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Das Projekt wurde im Oktober 2011 begonnen und wird bis August 2012 laufen.

http://www.tbz-flensburg.de/abwasser/klaerwerk/index.php

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Bissendorf: KED will investieren und Abwasserpreis senken

Die Remondis-Aqua-Gruppe hat von der RWE Deutschland deren 50-Prozent-Geschäftsanteil an den Kommunalen Entsorgungs-Diensten (KED) übernommen. Die KED betreiben mit den Klärwerken in Resse und Bissendorf in der Wedemark die Abwasserbeseitigung für die Gemeinde.
„Das ist ein Gesellschafterwechsel, von dem der Kunde in der Wedemark nichts merkt", sagte gestern KED-Geschäftsführer Günter Fehr zu dem internen Vorgang, der zum Jahreswechsel vollzogen wurde. Die KED hätten schon mit verschiedenen Anteilseignern zusammengearbeitet. Vertragspartner der Gemeinde bleiben stets die KED.
Dennoch verspricht sich Fehr von Remondis Aqua neue Impulse für die Abwasserbeseitigung in der Wedemark. „Es gibt Ideen, um die Preisstruktur zu stabilisieren oder sogar nach unten zu bewegen", sagte Fehr

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Wedemark/KED-will-investieren-und-Abwasserpreis-senken

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Ammersee: Intelligente Kommunalpolitik

Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit durch zukunftsweisende Entscheidungen kommunalpolitischer Gremien.
Es ist bemerkenswert, mit welcher Weitsicht bereits Anfang der 60er Jahre Kommunalpolitiker erkannt haben, dass effiziente Abwasserentsorgung vor allem dann erreicht werden kann, wenn man - über Gemeindegrenzen hinweg - gemeinsam zusammenarbeitet.
So wurde 1963 der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Ammersee-Ost gegründet mit seinen sieben Mitgliedsgemeinden Andechs, Herrsching, Inning, Pähl, Seefeld, Wielenbach und Wörthsee.
Rund 260 km öffentliche Abwasserkanäle wurden inzwischen gebaut. Aufgrund der topografischen Verhältnisse war es zudem erforderlich, insgesamt 57 Pumpwerke, davon 20 Großpumpwerke, zu errichten. Zusammen mit dem Zweckverband Ammersee-West wurde die gemeinsame Kläranlage Ammersee in Eching (für 15 Gemeinden und für 90.000 Einwohnergleichwerte) gebaut, erweitert und betrieben.
Die historische Entscheidung einer „gemeinsamen Abwasserentsorgung" ist bis heute ein wesentlicher Garant für die exzellente Wassergüte der Seen: Ammersee, Pilsensee und Wörthsee.

Mut und Engagement bewiesen die Kommunalpolitiker der 7 Mitgliedsgemeinden auch in den letzten Jahren mit ihren wiederum zukunftsweisenden Entscheidungen. Der Abwasserzweckverband Ammersee-Ost wurde am 01.07.2006 in ein gemeinsames Kommunalunternehmen „AWA-Ammersee" umgewandelt: Mit dem Ziel, die Vorzüge der Privatwirtschaft mit den Vorteilen einer kommunalen Einrichtung zusammenzuführen. Die AWA-Ammersee bleiben zu 100% eine kommunale Einrichtung, ausgestattet mit dem wirtschaftlichen Werkzeug einer „Kaufmännischen Buchführung" und einer „Kosten- und Leistungsrechnung". Die AWA-Ammersee sind zudem inzwischen TÜV-zertifiziert nach den weltweiten Standards Qualität 9001 und Umwelt 14001.
Kommunalpolitscher Wille war es auch, die Voraussetzungen zu schaffen, die kommunalen artverwandten Aufgaben „Trinkwasser, Regenwasser und Schmutzwasser" als Projekt 3S zusammenzuführen. Damit können zum einen kostenintensive administrative Doppelstrukturen abgebaut werden. Zum anderen führt diese „Mehrspartenstrategie der Wasserver- und Abwasserentsorgung" aber zu erheblichen technischen und wirtschaftlichen Vorteilen beim gemeinsamen Bau und Betrieb dieser Anlagen. Entscheidend ist: Das Wasserwerk bleibt weiterhin zu 100% in kommunaler Hand!
Welches Potential und welche Möglichkeiten mit der im Jahre 2007 getroffenen Entscheidung der Aufgabenerweiterung im Bereich „Erneuerbare Energien" geschaffen wurden, kann nur erahnt werden. In Zeiten von Energieverknappung und der daraus resultierenden Energieverteuerung soll erreicht werden, Energieversorgung nicht nur der Privaten Hand zu überlassen. Wie stark sich die AWA-Ammersee schon seit Jahren mit Umweltthemen identifizieren, sieht man u.a. an dem Betriebsgebäude der AWA-Ammersee. Dieses wurde voll energetisch (Dach, Fassade, Fenster) saniert und mit 2 Photovoltaikanlagen sowie einer Regenwassernutzungsanlage ausgestattet.
Intelligente kommunalpolitische Entscheidungen prägen die AWA-Ammersee und beweisen: „Kommunalpolitik lebt, sie kann sehr viel bewirken und bewegen".

Inzwischen wird verstärkt von kommunalen Spitzenverbänden auf die Möglichkeit von „Interkommunaler Zusammenarbeit" hingewiesen, um anstehende und zukünftige Aufgaben auf kommunaler Ebene besser zu bewältigen. Die AWA-Ammersee sind seit 4 Jahrzehnten das lebende Beispiel einer gut funktionierenden „Interkommunalen Zusammenarbeit" der Gemeinden Andechs, Herrsching, Inning, Pähl, Seefeld, Wielenbach und Wörthsee.
Der besondere Dank an dieser Stelle gilt jenen Kommunalpolitikern und Personen, die diese Entwicklung mit großem persönlichen Einsatz, Willen und Durchsetzungsvermögen unterstützt und vorangetrieben haben.

http://www.awa-ammersee.de/ueber-uns/politik.html

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Wupperverband: Wuppergebiet als Testgebiet in Projekt des Umweltbundesamtes

Fachleute diskutierten in Wuppertal über Anpassungsstrategien an den Klimawandel
Welche Folgen wird der Klimawandel auf die Wasserwirtschaft haben? Und wie kann die Wasserwirtschaft Strategien zur Anpassung an diese Folgen entwickeln?
Diese Fragen stehen im Zentrum eines Forschungsvorhabens des Umweltbundesamtes in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro UDATA und der Bundeswehr Universität München. Das Vorhaben, das in 2008 startete, trägt den Namen „Wasserwirtschaftliche Anpassungsstrategien an den Klimawandel", kurz WASKlim (www.wasklim.de). Ziel des Forschungsvorhabens ist, die Anpassungsfähigkeit des Wassersektors an mögliche Auswirkungen des Klimawandels abzuschätzen und geeignete Anpassungsstrategien zu entwickeln. Das Einzugsgebiet der Wupper - das Verbandsgebiet des Wupperverbandes - wurde für dieses Vorhaben neben dem Oberlauf der Iller (Bayern, Alpenvorland) und der Salza/Wipper (Sachsen-Anhalt) als Testgebiet ausgewählt.

Am 25. November kamen 30 Fachleute und Wasserakteure aus dem Wuppergebiet, z. B. Vertreter der Behörden, Stadtwerke und Kommunen, Hochschulen, Umweltverbände und des Wupperverbandes sowie Vertreter der Projektbeteiligten und des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung zur so genannten Nutzerkonferenz nach Wuppertal.
Die Konferenz hatte das Ziel, das spezielle Wissen aus den unterschiedlichen Institutionen zu bündeln und die Grundlagen für Entscheidungen in der Zukunft zu diskutieren. Der Informationsaustausch mit den Fachleuten vor Ort bildet einen wichtigen Baustein innerhalb des Forschungsvorhabens.
Mit Ergebnissen aus dem Forschungsvorhaben für das Wuppergebiet ist im Sommer 2009 zu rechnen.

http://www.wver.de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/2011/pm20111205_pdf.php

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Unkel: Gasfackel an der Kläranlage

Klärgas wird bis zur Inbetriebnahme der Mikrogasturbine über eine Gasfackel verbrannt.

Der Zweckverband Abwasserbeseitigung Linz-Unkel betreibt seit November 2011 eine Faulungsanlage auf dem Kläranlagenstandort in Unkel. Das Klärgas wird bis zur Inbetriebnahme der Mikrogasturbine über die Gasfackel verbrannt. In dem künftigen Dauerbetrieb kann es auch vorkommen, dass das produzierte Klärgas in die Atmosphäre mit Hilfe dieser Gasfackel entweichen muss. Die offene Flamme ist in diesem Betriebszustand normal.

Quelle: http://www.vg-linz.de/vg_linz/Aktuelles/News/Gasfackel%20an%20der%20Kl%C3%A4ranlage%20in%20Unkel/
 
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ROSTOCK: WWAV UND EURAWASSER STELLEN JAHRESPLAN FÜR INVESTITIONEN UND SANIERUNGEN VOR, PREISE UND GEBÜHREN BLEIBEN STABIL

Die Trinkwasserpreise und die Abwassergebühren des Jahres 2011 werden auch 2012 gelten. Dieses beschloss am 08. Dezember 2011 die Verbandsversammlung des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV), dem die Hansestadt Rostock und 31 Gemeinden im nordöstlichen Teil des Landkreises Rostock angehören, in Übereinstimmung mit der EURAWASSER Nord GmbH.
Das Trinkwasser wird einschließlich Umsatzsteuer weiterhin 1,98 EUR/m³ kosten. Die Gebühr für die Schmutzwasserbeseitigung beträgt unverändert 2,86 EUR/m³ und für die Regenwasserableitung 0,24 EUR/m². Unverändert bleiben auch die Grundpreise und Grundgebühren. Die Entleerung der privaten Kleinkläranlagen kostet weiterhin 32,54 EUR/m³ Schlamm und für die Entleerung der abflusslosen Gruben werden unverändert 6,99 EUR/m³ fällig. Einmalige Anschlussbeiträge werden im WWAV nicht erhoben.
Katja Gödke, Geschäftsführerin des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes, verdeutlichte: „Damit sind für rd. 257.000 Einwohner im Versorgungsgebiet des WWAV die Trinkwasserpreise und die Abwassergebühren das vierte Jahr in Folge stabil. Möglich wurde dies vor allem durch die anhaltend positive Entwicklung des Wasserverkaufes in Rostock und im Rostocker Umland. Die Effekte daraus führen zur Stabilität der Preise und Gebühren."
Die Verbandsversammlung beschloss weiterhin ein anspruchsvolles Investitions- und Sanierungsprogramm. Danach werden im Auftrag des WWAV im kommenden Jahr durch die EURAWASSER Nord GmbH rund 12,1 Mio. Euro für die Erweiterung und Sanierung der wasserwirtschaftlichen Anlagen eingesetzt. Während die Investitionen mit einem Anteil von 20 Prozent weiterhin eine untergeordnete Rolle spielen, liegt der Schwerpunkt im Jahr 2012 wiederum in der Sanierung von Trinkwasserleitungen und Abwasserkanälen in der Hansestadt Rostock sowie in Dummerstorf, Neu Roggentin, Sanitz und Graal-Müritz. Straßenbaubegleitende Projekte spielen dabei sowohl in der Hansestadt, aber auch im Umland von Rostock eine immer größere Rolle.
Neben einer Vielzahl von einzelnen Sanierungsmaßnahmen im gesamten Verbandsgebiet, deren Planung, Durchführung und Koordination mit allen Beteiligten schon eine Herausforderung darstellen, hat EURAWASSER auch im kommenden Jahr Schwerpunkte gesetzt. Gesine Strohmeyer, Geschäftsführerin der EURAWASSER Nord GmbH konkretisiert: „Im Fokus steht eine komplexe innere Bauwerkssanierung im Wasserwerk Rostock an den Mehrschichtfiltern im Wertumfang von 400 T€. Des Weiteren erfolgt die Teilerneuerung der Abluftanlage für rd. 200 T€ auf der Zentralen Kläranlage Rostock, denn die korrosiven Inhaltsstoffe führten zum Verschleiß an Leitungen und Gebläsen. Die Anlage dient der biologischen Behandlung der Abluft aus geruchsintensiven Bereichen, wie der Schlammentwässerung."

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Moers-Gerdt: Erfreuliche Ergebnisse nach Inbetriebnahme der drei umgerüsteten Nachklärbecken

In die Nachklärbecken der Kläranlage Moers-Gerdt sollten höhenverstellbare Einlaufbauwerke eingebaut werden. Grund hierfür war der deutlich erhöhte Flockenabtrieb.
Zunächst wurde Becken 3 umgerüstet. Aufgrund der guten Ergebnisse nach Inbetriebnahme des Beckens wurde auch der Umbau der Becken 1 und 2 veranlasst. Die Arbeiten sind seit Sommer 2011 abgeschlossen.
Die Verbesserung in der Ablaufqualität ist schon rein optisch erkennbar. Ein Flockenabtrieb kann nicht mehr beobachtet werden.
Zur Zeit läuft ein messtechnischer Nachweis , dass die Einleitungsfracht für Phosphor in den Rhein um 20 % verringert werden kann. Sofern das gelingt, kann die Abwasserabgabe der letzten drei Jahre (knapp 1 Mio €) mit der Baumaßnahme (ca. 1,2 Mio €) verrechnet werden.
Positiv anzumerken ist auch, dass durch den verbesserten Abscheidegrad der Nachklärbecken der Fäll- und Flockmittelverbrauch deutlich reduziert werden kann...

Quelle: http://www.lineg-umwelterklaerung.de/xd/public/content/index.html?pid=298
 
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LINEG: Regelmäßiger „Systemcheck" und Umweltziele

Die Funktionsfähigkeit des Umweltmanagementsystems wird regelmäßig überprüft.
Auf Basis der Ergebnisse der Umweltbetriebsprüfungen formulieren wir regelmäßig neue Umweltziele. Sie dienen der kontinuierlichen Verbesserung unserer Umweltleistungen. Umweltziele werden auf allen betroffenen Unternehmensebenen festgelegt und zu einem Umweltprogramm zusammengefasst.
Die Umweltziele werden regelmäßig auf Qualität und Termintreue ihrer Umsetzung kontrolliert und die Ergebnisse dokumentiert. Maßnahmen, deren Umsetzung aus dem Umweltprogramm 2010 nicht vollständig erfolgen konnte, wurden in das Umweltprogramm 2011 übernommen...mehr:

http://www.lineg-umwelterklaerung.de/xd/public/content/index.html?sid=emas

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Leutenberg: 1. Spatenstich zum Beginn des Baues der Kläranlage Leutenberg am 05.12.2011

Noch im Jahr 2011 wird mit dem Bau einer modernen Kläranlage für die Stadt Leutenberg begonnen, die Fertigstellung ist für Oktober 2012 vorgesehen.
Bereits in den vergangenen Jahren haben umfangreiche Investitionen des ZWA Saalfeld-Rudolstadt dazu geführt, dass insbesondere die Kanalisation grundhaft modernisiert wurde. Der Hauptsammler in der Saalfelder Straße (B 90) wurde gemeinsam mit dem Straßenbauamt Mittelthüringen im Jahr 1999 verlegt. In den Jahren 2009 bis 2010 erfolgte die Verlegung des zweiten Haptsammlerabschnittes parallel ...mehr:

http://zwa-slf-ru.de/news/

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Leipzig: Mehr als 5.000 Gäste strömen bei 130 Führungen in Werke und auf Anlagen der KWL

KWL verzeichnet Rekordergebnis bei Besucherbilanz 2011

Die Leipziger gehen gern auf Entdeckungstour in den Wasserwerken und Kläranlagen: Mehr als 5.000 Besucher - und damit mehr als je zuvor - nutzten in 2011 die Möglichkeit, sich die Anlagen der KWL - Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH anzusehen. 2010 waren es noch rund 600 weniger. Auch in den kalten Monaten riss die Nachfrage nicht ab: Allein im November schauten sich 18 Gruppen, vorwiegend Schulklassen, Leipzigs größte Kläranlage im Rosental an. Mitarbeiter der KWL erläutern dort, wie die KWL das Abwasser umweltgerecht und in mehreren Schritten soweit reinigt, dass es in Flusswasserqualität wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt werden kann und wie die KWL ganz nebenbei aus Klärschlamm Strom und Wärme gewinnt.

Schulen nutzen kostenfreie Angebote
Vor allem Schulen, welche die Themen Wasser und Abwasser im Lehrplan oder in Projektwochen behandeln, nutzen die kostenfreien Angebote der KWL. So besuchen die Klassenstufen 3 und 6 vorwiegend die Wasserversorgungsanlage Probstheida, die Klassenstufe 8 vorwiegend das Klärwerk Rosental. Die Führungen bieten eine hervorragende Ergänzung zum Schulordner "Projekt Aqua", den die KWL den Schulen in ihrem Versorgungsgebiet zur Verfügung gestellt hat. Darin enthalten sind neben allgemeinen Informationen rund um die Themen Wasser, Abwasser und Umwelt auch spannende Experimente und Infos zur Region und zur KWL.

Besuchermagnet - Tag der offenen Tür
Aber nicht nur Schüler gehörten zu den insgesamt rund 5.060 Menschen, welche die KWL-Mitarbeiter über die Anlagen führten. 2.500 davon kamen alleine zu den Tagen der offenen Tür am 22. Mai in der Wasserversorgungsanlage Probstheida und am 11. September im Klärwerk Rosental.

Auch im Jahr 2012 bietet die KWL daher allen Wissensdurstigen diese Gelegenheit, zumal im kommenden Jahr mehrere Anlagen Geburtstag haben. So werden das Wasserwerk Canitz und auch der nicht mehr in Betrieb befindliche Wasserturm Böhlitz-Ehrenberg 100 Jahre alt, das Wasserwerk Naunhof 1, welches bereits 1887 in Betrieb ging, sogar 125 Jahre. Über die Veranstaltungen informiert die KWL in 2012 gesondert.

Anmeldungen für Führungen in 2012 sind telefonisch unter
0341 969-2430 oder per E-Mail unter besichtigungen@wasser-leipzig.de möglich.

Anbei erhalten Sie zudem ein Foto einer Führung aus dem Klärwerk Rosental, welches Sie kostenfrei unter Angabe der Quelle KWL verwenden können.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Katja Gläß
Pressesprecherin
Stabsstelle Unternehmenskommunikation

KWL - Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH

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Erftverband: Schwerpunkt: Mitarbeiterqualifikation

Der Informationsfluss 4/11 informiert über die vielfältigen Maßnahmen des Erftverbandes zur Mitarbeiterqualifikation. Weitere Themen sind die Betriebsstörung auf der Kläranlage Erftstadt-Köttingen und aktuelle Informationen aus der Rechtsprechung und Gesetzgebung.

Der Informationsfluss 4/11 kann hier heruntergeladen werden:
http://www.erftverband.de/aktuelles/informationsfluss/infoflussartikel/infofluss/-/2011/10/04/informationsfluss-411/

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BRW: blickt zurück auf ein arbeitsreiches Jahr

Überdurchschnittlich nasses Jahr / keine nennenswerten Hochwasser
/ Fortschritte in der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie / Investitionen
in regenerative Energie rechnen sich - Stromankauf kann deutlich
gesenkt werden / mäßige aber nötige Beitragserhöhung

Am 5. Dezember begrüßte der Vorsitzende des Bergisch-Rheinischen Wasserverbands
Herr Dr. Jan Heinisch, Bürgermeister der Stadt Heiligenhaus, die Mitglieder
der Verbandsversammlung. Er stellte die Beschlussfähigkeit fest und nahm, nach
dem Bericht des unabhängigen Wirtschaftsprüfers über Prüfung und Ergebnis des
Wirtschaftsjahres 2010, die Entlastung des Vorstandes entgegen.
Die insgesamt 44. jährliche Zusammenkunft der Verbandsmitglieder bestimmte überdies
Herrn Dr. Claus Henning Rolfs, Betriebsleiter des Stadtentwässerungsbetriebs
Düsseldorf zum ordentlichen Vorstandsmitglied.
„Sowohl die Wintermonate als auch die Sommermonate des abgelaufenen Wasserwirtschaftsjahres
waren überdurchschnittlich nass," stellt Geschäftsführer Dipl.-Ing.
Hans-Bernd Schumacher fest. Nennenswerte Hochwasserereignisse gab es hingegen
nicht. Dennoch: aufgrund der gebietsweise immensen Schneemengen am Jahresanfang
kam es, als die Schneeschmelze einsetzte, zu deutlich erhöhten Gewässerabflüssen.
„Größere Schwierigkeiten blieben jedoch aus, was nicht zuletzt auch
der hohen Einsatzbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Klärwerken
und an den Gewässern -mehr oder weniger rund um die Uhr -geschuldet ist", so
Schumacher.

Im Rahmen der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie hat der BRW in diesem Jahr
die Leitung der Kooperation „Rechte Rheinzuflüsse BRW" übernommen. Seit dem
Frühjahr koordiniert der BRW die Zusammenarbeit mit Maßnahmenträgern, Behörden,
Interessenverbänden, Gewässeranliegern und -nutzern bei der Erarbeitung der
gesetzlich vorgeschriebenen Umsetzungsfahrpläne. Ziel dieser Umsetzungspläne ist
die ökologische Verbesserung der Gewässerstruktur. Die Ergebnisse aus den Workshops
in 2011, unterteilt in den nördlichen und südlichen Verbandsbereich, werden
im Frühjahr 2012 zu einem großen Ganzen zusammengeführt.
In den 80er und 90er Jahren hat der BRW fast 200 Millionen Euro in den Ausbau
seiner Klärwerke investiert. Nach 30 bis 40 Jahren intensiver Nutzung, nämlich 24
Sunden am Tag, 365 Tage im Jahr, werden trotz intensiver Wartung und I...

http://www.brw-haan.de/images/stories/presse/pdf/pressemitteilung%20brw%20verbandsversammlung%202011.pdf

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