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A. Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen chronologisch geordnet. Suchen Sie frühere Meldungen, so sehen Sie in den Sachgebieten nach oder geben rechts oben einen Suchbegriff in das Suchen-Feld ein.

1)      Tägliche Meldungen

B. Forum

1)      Fragen und Antworten

Das Forum steht allen Nutzern zur Verfügung. Hier können Sie alle Beiträge lesen, selbst Beiträge erstellen oder auf Beiträge antworten

C. Fachwissen

Hier schreiben Praktiker für Praktiker. Haben Sie auch etwas Interessantes zu berichten, so schreiben Sie uns an Kontakt@Klaerwerk.info .

1)     Abwasserreinigung
2)      Energie- und E-Technik
3)      Kanal- und Entwässerung
4)      Maschinentechnik
5)      Labor
6)      Schlammbehandlung
7)      Gaserzeugung und BHKW
8)      Aus Bund Ländern und EU
         a) Vom Bund
         b) Aus der EU und aller Welt
         c) Aus den einzelnen Bundesländern (geordnet nach Bundesländer)
9)      Recht und Gesetze
         a) Beiträge zum Umweltgesetzbuch
         b) Beiträge zur Wasserrahmenrichtlinie (WWRL)
         c) Beiträge zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)
10)    Neue Fachliteratur
         a) Neue Bücher
         b) CD/ DVD's
         c) Downloads
         d) Fachzeitschriften
         e) Lexika und Wörterbücher
11)  Tipps und Tricks

D. Berufliches

Der zweite Schwerpunkt von Klärwerk.info. Hier finden Sie alles für Arbeitnehmer und Vorgesetzte und was Sie persönlich angeht.

1)      Arbeitssicherheit
         a) Unfallverhütungsvorschriften- Regeln und Information
         b) Formulare und Erlaubnisscheine
         c) Gesetze und Verordnungen zur Arbeitssicherheit
         d) Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung
         e) Unterweisungshilfen
         f ) Hilfen zur Gefährdungsbeurteilung
         g) Ex-Schutz auf Kläranlagen
2)
      Tarif- und Arbeitsrecht
         a) Tarifrecht, Tarifvertrag, Gehaltsrechner und mehr
         b) Mitarbeitergespräche, Mitarbeiterbeurteilung
         c) Leistungsorientierte Bezahlung
         d) Tabelle TVöD (West)
         e) Arbeitszeugnisse
3)      Aus- und Weiterbildung
         a) Ansprechpartner
4)      Azubiseite
         a) Ausbildungshilfen für Ausbilder und "Azubis"
         b) Musterkläranlage
         c)  Prüfungsaufgaben
         d) Übungsaufgaben
         e) Informationen für Auszubildende
         f)  UT-Ausbildertreffen Fachkraft für Abwassertechnik
         g) Formeln, PSE und weitere Hilfen
5)      Meisterschüler
         a) Informationen für Meisterschüler
         b) Prüfungsaufgaben
6)        Offene Stellen

E. DWA-Infos

1)      Klärwerksnachbarschaften
         a) Kläranlagennachbarschaften in Bayern
         b) Kläranlagennachbarschaften in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
         c) Kläranlagennachbarschaften in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland
2)      DWA-Informationen
         a) DWA Arbeitsblätter
         b) KA-Betriebs-Infos
         c) Mitgliederrundbriefe aus den Landesverbänden
         d) Meldungen der DWA

F. Kläranlagen

1)      Links zu Kläranlagen und Abwasserverbänden
2)      Kläranlagen - Videos
3)      Meldungen von den Kläranlagen

G. Nützliches

1)      Wetter und Hochwasser
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3)      Verbandsnachrichten        
4)      Nützliche Links
         a) Umweltschutzorganisationen
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7)      Allgemeine Meldungen und Berichte

H. Fortbildungsdatenbank

1)      Fortbildungen
2)      Fortbildungen in Österreich
3)      Fortbildungen in der Schweiz
4)      Messen und Tagungen

I. Produktsuche/ Lieferanten

J. Kontakt

1)      Impressum
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29.03.2020 20:10

Klärwerk.info / Kläranlagen / Meldungen von der Kläranlagen

Meldungen von der Kläranlagen

Übersicht über alle Meldungen von Kläranlagen und Zugang zum Archiv.

Meldungen 2008 
Meldungen 2009
Meldungen 2010  Meldungen 2011 
Meldungen 2012  Meldungen 2013
Meldungen 2014 Meldungen 2015
Meldungen 2016 Meldungen 2017
Meldungen 2018
Meldungen 2019

März 2020
Witten
Verstopfte Pumpen ade - Pumpwerk Witten erhält Zerkleinerer 
Wangerland 
Getrennte Entgelte für Schmutz- und Niederschlagswasser in Wangerland 
Löningen
Klärschlamm-Menge schrumpft drastisch 
Hamburg
Hamburg Wasser stellt neue Abwasserautobahn fertig und schliesst Gewässerschutzprogramme ab 
Hamburg
„Siegerbettchen" für Triathlon-Fans: HAMBURG WASSER startet Online-Plattform 
Fulda
Die letzten Rohre in der Frankfurter Straße in Fulda sind jetzt fort  
Bremen
HanseWasser: Alles im Blick!  
Berlin
Mit Horizonte geht‘s weiter 
Saarbrücken
Abwasserentsorgung  
Januar 2020
Wupperverband Kompetenzen bündeln: Neue Kooperationen in 2019 besiegelt
Treuchtlingen
Stadtverwaltung und Kläranlage mit Elektroautos unterwegs 
Stuttgart
Öffnungszeiten SES-Kanalinformationszentrum und Termine für große Kanalführungen 2020 
Hamburg
HAMBURG WASSER sucht neue Mitglieder für Kundenbeirat
Hannover Stadtentwässerung stellt umfangreiche Zukunftsstrategie vor

 


Witten: Verstopfte Pumpen ade - Pumpwerk Witten erhält Zerkleinerer

Die mächtigen Rotoren des XRippers am Pumpwerk Witten sollen die Pumpen vor Verstopfungen retten.
Das Pumpwerk Witten des Ruhrverbands an der Herbeder Straße erhält einen Zerkleinerer, der reißfeste Haushalts-, Kosmetik- und Hygienetücher so klein schneidet, dass sie die Pumpen nicht länger verstopfen. Vier Pumpen mit einer maximalen Förderleistung von maximal 800 Litern pro Sekunde sorgen dafür, dass das Abwasser aus mehreren Stadtteilen im Wittener Süden über eine Druckleitung vom Pumpwerk Witten zur ca. vier Kilometer entfernten Kläranlage Bochum-Ölbachtal gelangt, wo es nach dem aktuellen Stand der Technik gereinigt wird.
Das Problem, mit dem der Ruhrverband sowie viele Wasserversorger zu kämpfen haben: Immer mehr reißfeste, im Haushalt gebräuchliche Tücher werden nicht korrekt über den Hausmüll, sondern über die Toilette entsorgt und gelangen dadurch in die Kanalisation, wo sie sich - oft entgegen der Versprechen der Hersteller - nicht vollständig auflösen. Durch Turbulenzen im Abwasser verbinden sich die Tücher zu langen Zöpfen. Diese wickeln sich um das Laufrad der Pumpe, welches immer schwerer gegen den Widerstand arbeiten muss. Dabei wird mehr Energie verbraucht, das Laufrad verschleißt schneller, bis dass es dann irgendwann ganz stehen bleibt. Kolleginnen und Kollegen von den Ruhrverbands-Kläranlagen müssen die Pumpen dann oft aufwendig und kostenintensiv von Hand zerlegen und reinigen.

Eine technische Lösung zur Minimierung dieser Verstopfungen stellt der Einbau eines Zerkleinerers in den Zulaufkanal des Pumpwerks dar. In Witten findet der XRipper der Firma Vogelsang Verwendung, der Feuchttücher und Co. mittels Rotoren auf eine unproblematische Größe zerkleinert. Für Service und Wartung müssen lediglich ein paar Schrauben am Gehäuse gelöst werden. Danach kann die Funktionseinheit, bestehend aus Antriebsmotor, One-Piece-Ripper-Rotoren und Gegenlagerung, nach oben entnommen werden. Verstopfte Pumpen gehören so hoffentlich bald der Vergangenheit an.

https://www.ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///verstopfte-pumpen-ade-pumpwerk-witten-erhaelt-zerkleinerer/

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Getrennte Entgelte für Schmutz- und Niederschlagswasser in Wangerland

Drei Bürgertermine im Rathaus
Wangerland. Ab dem 1. Januar 2021 erhebt der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband
(OOWV) in der Gemeinde Wangerland getrennte Entgelte für Schmutz- und
Niederschlagswasser. Für die konkrete Berechnung werden aktuelle Angaben über bebaute und
befestigte Flächen (m²) auf Grundstücken, die in die Niederschlagswasserbeseitigungsanlage
einleiten, benötigt. Wer hierzu Fragen hat oder Hilfe beim Ausfüllen der Erhebungsbögen
benötigt, kann sich während dreier Bürgertermine beraten lassen. Diese finden statt am 4.
März, am 11. März und am 18. März, jeweils von 13 bis 16 Uhr im Ausschusszimmer (1. Etage,
Raumnummer 214) des Rathauses der Gemeinde Wangerland (Helmsteder Str. 1, 26434
Wangerland) statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bis zum 31. März 2020 können die ausgefüllten Erhebungsbögen an den OOWV gesandt
werden. Zusätzlich können die Wangerländer sich natürlich auch an den OOWV-Kundenservice
wenden - telefonisch (0800-180 120 1) oder per Mail (kundenservice@oowv.de).
„Mit der Einführung des Entgeltsplittings bezweckt der OOWV eine langfristige Refinanzierung
der Aufwendungen für die Niederschlagswasserbeseitigung und Deckung der im Rahmen seiner
Aufgabenerfüllung entstehenden Kosten. In Zukunft wird das Entgelt für die
Abwasserbeseitigung nach dem Verursacherprinzip gerechter ermittelt", erläutert Christoph
Kraft, Regionalleiter für die Landkreise Friesland und Wittmund beim OOWV.
„Die Anforderungen an die Beseitigung von Niederschlagswasser werden immer höher",
berichtet Christoph Kraft. Beispielhaft nennt er immer häufiger auftretende
Starkregenereignisse. „Der OOWV wird einen Generalentwässerungsplan mit der Gemeinde
Wangerland entwickeln und daraus resultierende Maßnahmen zur Niederschlags- und
Oberflächenentwässerung durchführen", erklärt der Regionalleiter. Das ist ein wichtiger
Baustein für die weitere gemeindliche Entwicklung. Mehr:

https://www.oowv.de/fileadmin/user_upload/oowv/content_pdf/presse/32-2020_B%C3%BCrgersprechstunden_Entgeltmodell_Schmutzwasser_Niederschlagswasser_Wangerland.pdf
 
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Löningen: Klärschlamm-Menge schrumpft drastisch

Auf dem besten Weg zu einem Quantensprung sowohl bei der Menge des anfallenden und teuer zu entsorgenden Klärschlamms als auch bei den Energiekosten befindet sich die Stadt Löningen durch die geplanten Investitionen in die weitere Modernisierung und den Ausbau der kommunalen Kläranlage.

„Nach Abschluss der Modernisierung wandelt sie sich vom bisher größten kommunalen Verbraucher mit 1,2 Millionen Kilowattstunden zum wahrscheinlich autarken Energieproduzenten", freut sich Bürgermeister Marcus Willen. Eine Kilowattstunde kostet 23 Cent, ein Einfamilienhaushalt verbraucht rund 4000 Kilowattstunden.

Wurden in 2019 bereits 700000 Euro insgesamt in eine neue Klärschlammpresse und die Modernisierung der Steuerung und Nebenanlagen investiert, so fließen bis 2022 mehr als fünf Millionen Euro in den Entsorgungskomplex in den Werwer Fuhren.

Da die Verwaltung sorgfältig auch mit Hilfe eines Fachbüros darauf achte, alle sich bietenden Zuschussmöglichkeiten zu nutzen, sei es gelungen, wegen der großen CO2-Einsparung eine Million Euro von der N-Bank als Zuschuss zu erhalten, so Willen.

Die bis 2022 geplanten Millionen-Investitionen seien sowohl ökonomisch auch ökologisch gut investiertes Geld, betonten auf einer Pressekonferenz der Bürgermeister, der Kläranlagenleiter Ralf Bohmann und der Fachbereichsleiter Hochbau, Jens Flerlage.

Welche Dimensionen die Klärschlamm-Reduzierung haben wird, machen drei Zahlen deutlich: 100 Tonnen, 15 Tonnen und vier Tonnen: Die neue, wirtschaftlich mit nur einer Umdrehung pro Minute laufende Presse reduziert 100 Tonnen Klärschlamm auf 15 Tonnen. Die in diesem und im kommenden Jahr für 1,1 Millionen Euro geplante neue Trocknungsanlage lässt die 15 Tonnen noch einmal auf vier Tonnen schrumpfen.

Damit gelingt es den Löningern, die immens steigenden Kosten der Entsorgung auf ein normales Maß zu begrenzen. Denn Klärschlamm darf nicht mehr als Dünger auf Äckern ausgebracht werden, sondern muss thermisch verwertet werden. Wird in der ersten Stufe, der Klärschlammpresse, die bisher flüssige Menge von 19000 Tonnen (730 Lastwagenladungen) im Jahr auf jetzt 2000 Tonnen geschrumpft, so müssen ab Ende 2021 nur noch 650 Tonnen nach der Trocknung zur Verbrennung gefahren werden.

Auch die Abnahme ist gesichert. Die Stadt habe als neues Mitglied des OOWV einen Vertrag mit dem Wasserverband abgeschlossen, der in Bremen mit Partnern eine Monoklärschlamm-Verbrennungsanlage bauen wird. Der kommunalen Löninger Anlage werden dabei die gleichen Konditionen eingeräumt wie denen verbandseigenen OOWV-Kläranlagen.

Um die Trocknungsanlage wirtschaftlich betreiben zu können, wird einer Machbarkeitsstudie von Experten der Branche folgend voraussichtlich bis 2022 für rund vier Millionen Euro ein Faulturm gebaut, der wie eine Biogasanlage funktioniert.

Das dort gewonnene dem Erdgas entsprechende schmutzige Methan wird in einem Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme verwandelt, die zum einen für den Strom der Kläranlage und zum anderen für die Trocknung des Schlamms liefert. Neben den sinkenden Kosten würden allein 600 Tonnen CO2 durch die Gasgewinnung aus dem Klärschlamm und 100 Tonnen jährlich durch gesunkenen Transporte eingespart, erläutert Ralf Bohmann die ökologische Bilanz.

Ob und wie die Investitionen Auswirkungen auf die Höhe der Gebühren haben werden, lasse sich noch nicht vorhersagen, betonte Willen. In der Verwaltung sei eine eigene Stelle geschaffen worden, in der nur die bestehende Abgabenstruktur in allen Bereichen neu berechnet werde.

Vorgeschrieben sei, dass Investitionen wie zum Beispiel in die Abwasser-Entsorgung sich über Gebühren und Beiträge selbst tragen müssten und nicht steuerfinanziert sein dürften.

Den Millionen-Investitionen stünden aber erhebliche Einsparungen durch deutlich reduzierte Energieausgaben und Transportkosten gegenüber. Die Löninger Kläranlage hat eine Größe von 190000 Einwohnergleichwerten. Für die Abwässer der rund 14000 Einwohner wären aber nur 77000 Gleichwerte nötig. Der Rest entfällt auf die Unternehmens-Kapazitäten.

Die Gebühren sind in Löningen seit Jahrzehnten stabil. Mit 1,64 Euro pro Kubikmeter verbrauchten Frischwassers hat die Stadt eine der niedrigsten Gebührensätze in der gesamten Region.

https://www.loeningen.de/die-stadt/aktuelles/neuigkeiten.php?show=1835&mod=15

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HAMBURG WASSER: stellt neue Abwasserautobahn fertig und schliesst Gewässerschutzprogramme ab

Starke Regenereignisse und Stürme gehören zu den Folgen des Klimawandels. Für große Städte wie Hamburg ist es deshalb eine wesentliche Aufgabe, die Infrastrukturen auf diese Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Erschwert wird die Aufgabe dadurch, dass Hamburg wächst: Grünflächen werden zunehmend bebaut und befestigt. Dadurch kann das Regenwasser nicht mehr versickern, sondern fließt in die Kanalisation. Fällt zu viel Regen in kurzer Zeit, gelangt diese an ihre Grenzen. Überläufe aus dem städtischen Sielnetz in die Kanäle und Flüsse der Stadt können dann die Folge sein. Zum Schutz der Gewässer hat HAMBURG WASSER das städtische Sielnetz deshalb gezielt ausgebaut. Mit dem heutigen Abschluss des Innenstadt-Entlastungsprogramms beendet HAMBURG WASSER seine Gewässerschutzprogramme und verbessert den Schutz des Isbekekkanals erheblich. Allein für das Innenstadt-Entlastungsprogramm hat HAMBURG WASSER in den letzten zehn Jahren rund 85 Millionen Euro investiert. Mit dem Neubau von 6,2 Kilometer Transport- und Speichersielen entsteht 17.600 Kubikmeter zusätzliches Speichervolumen.
Das Innenstadt-Entlastungsprogramme steht in der Tradition der großen Gewässerschutzprogramme, die HAMBURG WASSER seit den 1990er Jahren umgesetzt hat. Das Hamburger Sielnetz wurde dabei gezielt ausgebaut, um Alster, Elbe und Bille besser vor Überläufen aus der Kanalisation zu schützen. Mit dem Innenstadt-Entlastungsprogramm schließt HAMBURG WASSER diese Gewässerschutzprogramme nun ab. Insgesamt hat HAMBURG WASSER 695 Millionen Euro in den Schutz der Hamburger Gewässer investiert und 215.200 m³ zusätzliches Speichervolumen geschaffen.

Der Ausbau der Siele ist nur ein kleiner Baustein beim Regenwassermanagement. Die Entwicklung von Hamburg zur Schwammstadt ist das langfristige Ziel. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den Regen möglichst gar nicht erst in die Siele zu leiten. Regenwasser soll gespeichert und langsam wieder abgegeben werden. Erreicht werden soll dies durch den Einsatz versickerungsfähiger Materialien, Gründächer, begrünte Fassaden, Mulden und Teiche. Es wird angestrebt, einen möglichst naturnahen Wasserhaushalt zu erreichen. Dabei müssen die Grundstückseigentümer ebenfalls mitziehen.

Senator für Umwelt und Energie, Jens Kerstan: „Der Ausbau unserer Sielnetze bedeutet Gewässerschutz und Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor überlaufenden Kellern und Straßen. Die Anpassung an den Klimawandel in einer Großstadt ist hier, ähnlich wie beim Hochwasserschutz, zu besichtigen. Die Klima-Prognosen unterstreichen, dass wir unsere Stadt klug und weitsichtig an die Veränderungen anpassen müssen. Bei diesem Projekt ist das erfolgreich geschehen. Dazu gratuliere ich HAMBURG WASSER sehr herzlich."
HAMBURG WASSER Geschäftsführerin, Nathalie Leroy: „Mit dem Abschluss des Innenstadt-Entlastungprogramms haben wir unseren Teil geleistet, um Hamburg mit seiner wachsenden Bevölkerung an den Klimawandel anzupassen. Die Erweiterung und der Werterhalt unseres Sielnetzes sind wesentliche Maß-nahmen, um für Überflutungsschutz und saubere Gewässer zu sorgen. Sie allein reichen aber nicht mehr. Künftig möchten wir gemeinsam mit der Stadt erreichen, dass der Regen erst gar nicht in das Sielnetz gelangt, sondern naturnah versickern und verdunsten kann. Städtebauliche Maßnahmen wie die Entsiegelung von Flächen und die Entwicklung von Hamburg zur Schwammstadt (wie z.B. mit Gründächern) sind das langfristige Ziel."

https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/hamburg-wasser-stellt-neue-abwasserautobahn-fertig-und-schliesst-gewaesserschutzprogramme-ab/

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Hamburg: „Siegerbettchen" für Triathlon-Fans: HAMBURG WASSER startet Online-Plattform

HAMBURG WASSER bietet in diesem Jahr erstmals einen neuen Service für die ca. 10.000 Teilnehmerdes HAMBURG WASSER World Triathlon an. Ab sofort können Interessierte auf der Online-Plattformwww.siegerbettchen.de für das Triathlon-Wochenende am 11. und 12. Juli eine kostenlose Unterkunft finden, ein Gesuch aufgeben oder selbst einen Schlafplatz anbieten.

„Der HAMBURG WASSER World Triathlon ist einer der größten Triathlon-Wettkämpfe weltweit. Bei dieser Großveranstaltung eine Unterkunft zu finden, kann eine Herausforderung sein", so Nathalie Leroy, Geschäftsführerin von HAMBURG WASSER. „Unter dem Motto ‚Hamburg gibt Triathleten ein Zuhause‘ haben wir daher das ‚Siegerbettchen‘ ins Leben gerufen. Damit wollen wir unter Sportbegeisterten aus Hamburg und aller Welt die Vernetzung und den sportlichen Austausch fördern."

Und wie funktioniert die „Siegerbettchen"-Plattform? Nach erstmaliger Anmeldung können Gastgeber einen oder mehrere Schlafplätze auf der Pinnwand der Website zur Verfügung stellen. Interessierte können per Nachricht oder Kommentar direkt auf das Angebot reagieren oder ein öffentliches Gesuch aufgeben. Über die Nachrichtenfunktion der Website können die Nutzer Details des Aufenthalts wie An- und Abreise klären. Als Betreiber der Plattform tritt HAMBURG WASSER nicht selbst als Gastgeber auf. Eine kommerzielle Nutzung der Website ist nicht gestattet.

Hintergrund
HAMBURG WASSER fördert den Hamburger Triathlon seit knapp 20 Jahren. Seit 2016 ist der Konzern Titelsponsor des HAMBURG WASSER World Triathlon. Die Veranstaltung macht eine Kernleistung des Konzerns, den Gewässerschutz, sichtbar. Seit den 1990er Jahren verfolgt HAMBURG WASSER den konsequenten Ausbau der Kanalisation für den Schutz von Elbe, Alster, Bille und den übrigen Gewässern der Hansestadt. Die Wasserqualität der Alster entspricht höchsten Hygienestandards und eignet sich daher bestens als Schwimmstrecke für den Triathlon.

https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/siegerbettchen-fuer-triathlon-fans-hamburg-wasser-startet-online-plattform/
 
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Fulda: Die letzten Rohre in der Frankfurter Straße in Fulda sind jetzt fort

Es war eine der anspruchsvollsten Baumaßnahmen des Abwasserverbandes Fulda in den vergangenen Jahren: Die Kanalsanierung in der Frankfurter Straße ist erfolgreich abgeschlossen worden. Diese Woche sind auch die letzten Rohre verschwunden, die noch am Straßenrand gelegen hatten.
Die Kanalsanierung in dem Abschnitt zwischen Mainstraße und Bronnzeller Kreisel war eine der größten und wohl die öffentlichkeitswirksamste Baumaßnahme des Abwasserverbandes.
Denn auf diesem Teil der Frankfurter Straße sind täglich rund 20.000 Fahrzeuge unterwegs. Über Monate konnten die Fahrer beobachten, wie die Baustelle voranging - und welche innovative Technik dort
...mehr:

https://www.fuldaerzeitung.de/regional/fulda/die-letzten-rohre-in-der-frankfurter-strae-in-fulda-sind-jetzt-fort-IL9397587  

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HanseWasser: Alles im Blick!

Die gesamte hanseWasser LKW-Flotte fährt mit Abbiegeassistenten

Null Vorfälle, null Unfälle, so lautet das Sicherheitsmotto von hanseWasser. Das Ziel ist klar: die größtmögliche Sicherheit für die Mitarbeiter*innen bei der Ausführung ihrer Arbeit zu gewährleisten und somit Gesundheitsschäden auszuschließen. Ein Ziel, das den Schutz der Öffentlichkeit selbstverständlich einschließt. Hierzu gehört auch die gerade abgeschlossene Nachrüstung der hanseWasser LKW-Flotte mit Abbiegeassistenten.
Im Januar 2019 startete hanseWasser den ersten Abbiegeassistenten-Test mit einer Kombination aus Kamera-Monitor-System (KMS) und Sensoren. Das KMS erweitert den Sichtbereich des LKW-Fahrers und die Sensoren erkennen insbesondere die so genannten schwachen Verkehrsteilnehmer*innen wie Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Nähert sich ein*e Verkehrsteilnehmer*in dem Gefahrenbereich des LKW, ertönt sofort ein akustisches Warnsignal und der Fahrer hat über den Monitor alles genau im Blick. Auch die Gewöhnung an das Fahren mit dem neuen Sicherheitssystem lief problemlos. Die Fahrer waren durchweg positiv überrascht und sahen in dem Abbiegeassistenten ein klares Plus an Sicherheit. Nach den erfolgreichen Tests startete hanseWasser umgehend mit der sukzessiven Nachrüstung der gesamten LKW-Flotte, die nun erfolgreich abgeschlossen ist. Seit dieser Woche sind alle 22 LKW mit Abbiegeassistenten auf den Straßen im Einsatz.

https://www.hansewasser.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen_2020/Pressemitteilung_Abbiegeassistent.pdf

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Berlin: Mit Horizonte geht‘s weiter

Erfolgsquote 70%: Wasserbetriebe ziehen positive Bilanz des Qualifizierungsprojektes
Im fünften Jahr ziehen die Berliner Wasserbetriebe eine durchweg positive Bilanz ihres Projektes Horizonte zur Qualifizierung von Geflüchteten und Menschen mit erschwerten Bildungsbiografien: Gut zwei Drittel aller Teilnehmenden seit 2016 haben eine Ausbildung im Unternehmen begonnen. Sieben von ihnen haben diese bereits erfolgreich beendet und arbeiten nun bei den Wasserbetrieben.

Horizonte, das Projekt der Berliner Wasserbetriebe für Menschen mit Fluchthintergrund und solche, die es aus anderen Gründen schwer haben, auf normalem Weg eine Ausbildung zu finden, ist vor vier Jahren gestartet. Seitdem haben 48 junge Menschen die achtmonatige Einstiegsqualifizierung durchlaufen - 33 von ihnen haben anschließend eine Ausbildung im Unternehmen begonnen, das macht eine Erfolgsquote von gut zwei Dritteln.
„Damit zeigen wir, dass Integration durch Arbeit funktioniert - und zwar für beide Seiten", sagt die Vorständin für Personal und Soziales Kerstin Oster. „Mit Horizonte haben wir als erstes Landesunternehmen geflüchteten Menschen die Möglichkeit gegeben, sich für eine Ausbildung zu qualifizieren. Und zwar gemeinsam mit jungen Menschen aus Berlin, die es aus anderen Gründen schwer haben, auf normalem Weg eine Ausbildung zu finden."
Unter den 33 Auszubildenden befinden sich 15 Geflüchtete und 18 junge Menschen aus Berlin. Sie haben eine Ausbildung etwa als Anlagenmechaniker, Industriemechaniker, Fachkraft für Wasserversorgungs- oder Abwassertechnik, Mechatroniker sowie als Industriekaufmann/-frau begonnen. Diese Ausbildungsplätze stellt das Unternehmen zusätzlich zu den ohnehin jedes Jahr vorhandenen 80 Ausbildungsplätzen zur Verfügung. In einem achtmonatigen Praktikum lernen die Horizonte-Teilnehmer und Teilnehmerinnen (bislang vier Frauen) technische Grundfertigkeiten, erhalten begleitenden Sprach- und naturwissenschaftlichen Unterricht und werden von einem eigenen Ausbilder betreut.

https://www.bwb.de/de/299_24362.php
 
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Saarbrücken: Abwasserentsorgung

Zur Abwasserbeseitigung in Saarbrücken gehören rund 1.000 Kilometer öffentlichem Kanal.
Der ZKE betreut täglich rund 1.000 Kilometer öffentliche Kanäle in Saarbrücken. Weitere Infos gibt es hier: http://www.zke-sb.de/abwasser

Für die Betreuung von 1.000 Kilometer öffentlichem Kanal sowie etlicher Sonderbauwerke sind rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Einer der Beratungsschwerpunkte der ZKE-Mitarbeiter ist die Grundstücks-Entwässerung, also alles was mit der Entsorgung des Abwassers von privaten Grundstücken zusammenhängt.

Erfahren Sie mehr: https://www.zke-sb.de/abwasser
 
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Wupperverband: Kompetenzen bündeln: Neue Kooperationen in 2019 besiegelt

Jährliche Mitgliederversammlung des Wupperverbandes

Bei der Verbandsversammlung des Wupperverbandes am 12. Dezember in Wuppertal standen neben dem Rückblick auf das Jahr 2019 wichtige Beschlüsse für das kommende Jahr auf der Tagesordnung.
"Mit der Gründung der Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH und der gemeinsamen Laborgesellschaft haben wir in diesem Jahr zwei bedeutende Kooperationen geschlossen", lautete das Fazit von Claudia Fischer, Verbandsratsvorsitzende, und Georg Wulf, Vorstand. "Damit setzen wir unseren Weg, Kompetenzen zu bündeln, konsequent fort."

Im Juli 2019 hatten die Entwässerungsbetriebe der Städte Düsseldorf und Münster sowie der Aggerverband, der Bergisch-Rheinische Wasserverband und der Wupperverband den Gesellschaftsvertrag für die Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH unterzeichnet. Die fünf Partner wollen künftig ihre Klärschlämme gemeinsam in einer neuen Mono-Klärschlammverbrennungsanlage (SVA) am Wuppertaler Standort Buchenhofen entsorgen. Diese soll die dort bereits vorhandene SVA des Wupperverbandes aus dem Jahr 1977 ersetzen.
Ende 2020 soll für die neue SVA die Entwurfsplanung einschließlich Wirtschaftlichkeitsprüfung vorliegen. Nach diesem ersten Meilenstein kann die GmbH dann das weitere Vorgehen beschließen.
Zum 1. Juli 2019 haben der Wupperverband und die WSW Energie & Wasser AG das Bergische Wasser- und Umweltlabor (bwl) zu gleichen Anteilen übernommen. Das Leistungsspektrum der neuen Bergischen Wasser- und Umweltlabor GmbH bleibt auch im neuen Umfeld vollständig erhalten. Das Labor des Wupperverbandes und das bwl sollen nun noch stärker kooperieren. Um die Kompetenzen optimal zu bündeln, soll am Labor-Standort Buchenhofen ein neues Gebäude für Labor-Beschäftigte von Verband und bwl entstehen.

Kläranlagen optimieren
Die Abwasseranlagen des Wupperverbandes – 11 Kläranlagen, die Schlammverbrennungsanlage, Becken und Sammler – werden kontinuierlich optimiert.
In 2019 wurde ein großes Projekt in der Kläranlage Burg in Solingen abgeschlossen. Neben der technischen Sanierung standen die Anpassung auf unterschiedliche Zulaufmengen aus dem Einzugsgebiet und die Energieeffizienz im Fokus. Durch das gesamte Maßnahmenpaket verbraucht die Kläranlage nun jährlich rund 600.000 kWh weniger an Strom als zuvor und erzeugt etwa 90 Prozent des benötigten Stroms selbst.
Die neue Schlammentwässerung in der Kläranlage Buchenhofen ist fertiggestellt und soll nach der Phase des Einfahrens Anfang 2020 in den Regelbetrieb gehen.

Trockener Sommer: Talsperren flexibler bewirtschaften
Die Talsperren des Wupperverbandes haben ihre Aufgaben auch in der lang anhaltenden Trockenphase von April bis September 2019 gemeistert. Die Brauchwassertalsperren...mehr:

https://www.wupperverband.de/meldung/pressemitteilungen/2019/12/kompetenzen-buendeln-neue-kooperationen-in-2019-besiegelt
 
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Treuchtlingen: Stadtverwaltung und Kläranlage mit Elektroautos unterwegs

Gut einen Monat sind die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Kläranlage nun mit den beiden neu beschafften Elektroautos unterwegs. Zwei geräumige Renault Kangoos haben den 13 Jahre alten Opel Combo des Stadtbauamtes und den 19 Jahre alten VW Golf der Kläranlage ersetzt. Laut Hersteller kann bei voller Batterieladung eine Reichweite von bis zu 270 km erreicht werden. Was für die meist innerstädtischen Fahrten der Mitarbeiter völlig ausreichen ist.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Fahrt mit dem geräuschlosen Auto allerdings schon, sind sich die Mitarbeiter im Rathaus einig. Und der Ein oder Andere muss sich auch erst an die Automatikschaltung gewöhnen. Genug Stauraum bietet das Fahrzeug aber alle mal.

Die Beschaffung der Elektrofahrzeuge wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität gefördert. Das Förderprogramm greift bei einer Beschaffung von mindestens zwei E-Autos. Gefördert werden 75 Prozent der Mehrkosten zwischen einem Vergleichsmodell mit Verbrennungsmotor zum E-Mobil. Für die Stadt Treuchtlingen sprang so ein Zuschuss von fast 23.000 Euro raus.
Ziel der Stadt Treuchtlingen ist es, durch nachhaltige Entscheidungen eine Vermeidung beziehungsweise Verminderung von CO2-Emissionen zu erreichen. Umweltschutz geht uns alle an. Deshalb ist es für die Stadt Treuchtlingen selbstverständlich, hier mit gutem Beispiel voran zu gehen. Eine öffentliche Ladestation für E-Autos gibt es übrigens in der Fischergasse.

Bereits letztes Jahr wurde dem städtischen Fuhrpark ein E-Fahrrad hinzugefügt, das vor allem im Sommer rege genutzt wird. Gerade für Kurzstrecken im Stadtgebiet ist dies das ideale Transportmittel.
Stadtwerke und Altmühltherme setzen schon seit vielen Jahren auf alternative Kraftstoffe. Fast alle Dienstfahrzeuge fahren dort mit Erdgas.

https://www.treuchtlingen.de/Bekanntmachungen-Pressemitteilungen.267.0.html

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Stuttgart: Öffnungszeiten SES-Kanalinformationszentrum und Termine für große Kanalführungen 2020

Das Kanalinformationszentrum Stadtentwässerung in der Unterführung der Stadtbahnhaltestelle Neckartor ist auch im Jahr 2020 12-mal geöffnet.

An jedem ersten Mittwoch in den Monaten Januar, Februar, April, Mai, Juli, August, September und November können Interessierte das Informationszentrum in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr besuchen. Bei schönem Wetter ist auch ein Kurzeinstieg in den Hauptsammler Nesenbach möglich.

In den Monaten März, Juni, Oktober und Dezember finden in der Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr "Große Kanalführungen" statt. Mehr:

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/aktuelles/news/titel/oeffnungszeiten-ses-kanalinformationszentrum-und-termine-fuer-grosse-kanalfuehrungen-2020/

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HAMBURG WASSER sucht neue Mitglieder für Kundenbeirat

Beraten, Ideen geben, konstruktive Kritik üben, Verbesserungen anstoßen - stets aus der Perspektive der Kundinnen und Kunden. Dies sind die Hauptaufgaben des HAMBURG WASSER-Kundenbeirats. Für das 2017 gegründete Gremium sucht Hamburgs städtischer Wasserversorger jetzt neue Mitglieder. Interessierte können sich noch bis 9. Januar 2020 direkt auf der Internetseite des Unternehmens (www.hamburgwasser.de) bewerben. Aus allen eingesendeten Bewerbungen erfolgt Mitte Januar 2020 eine repräsentative Auslosung der Bewerbenden nach Alter, Geschlecht und Kundenbeziehung, damit der Kundenbeirat stellvertretend für alle HAMBURG WASSER-Kundinnen und -Kunden sprechen kann.

Eine Beiratsperiode des HAMBURG WASSER-Kundenbeirats beträgt jeweils drei Jahre. Die Mitglieder treffen sich zweimal pro Jahr, um über kundenrelevante Themen zu diskutieren und ihre Perspektive einzubringen. In jedem Treffen wird ein Schwerpunktthema bearbeitet. Die Themen sind dabei breit gefächert und reichen von der Gestaltung des Wasserpreises über das Beschwerdemanagement bis hin zu Fragen des Employer Brandings.

„Durch den Kundenbeirat bekommen wir ein ehrliches Feedback zu unserer Arbeit. Das ist uns sehr wichtig, denn wir stehen als Versorgungsunternehmen vor großen Herausforderungen. Hamburg wächst rasant und muss sich gleichzeitig an die Klimafolgen anpassen. HAMBURG WASSER ist davon unmittelbar betroffen. Damit wir den notwendigen Wandel aktiv und erfolgreich gestalten, benötigen wir die Ideen und Impulse der Bürgerinnen und Bürger - und natürlich auch mal deren Kritik", ordnet HAMBURG WASSER-Geschäftsführerin Nathalie Leroy die Arbeit des Kundenbeirats ein.

Die Mitglieder des Kundenbeirats vertreten für drei Jahre die Kunden von HAMBURG WASSER. Für einen repräsentativen Querschnitt der Kunden setzen sich die 20 Mitglieder des Kundenbeirats je zur Hälfte aus Großkunden und Haushaltskunden zusammen. Für die Gruppe der Haushaltskunden sucht HAMBURG WASSER Teilnehmer, die sich zwei Mal im Jahr gemeinsam zu bestimmten Themen austauschen und gegenüber dem Konzern ihre Meinung vertreten. Die Beiratsmitglieder aus dem Bereich der Haushaltskunden werden per Losverfahren ermittelt. Dazu wird ein Verfahren mit mehreren Lostöpfen gebildet und alle Bewerbungen nach Kundengruppe, Geschlecht und Alter unterteilt. Die ausgelosten Bewerber werden noch im Januar schriftlich benachrichtigt. Das erste Zusammentreffen des Kundenbeirats wird Donnerstag, den 20.02.2020 sein. Die Sitzungen des Kundenbeirats werden zweimal jährlich stattfinden.

KONTAKT
Pressestelle
Ole Braukmann
Konzernkommunikation
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Tel: 040 78 88 88 222
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https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/hamburg-wasser-sucht-neue-mitglieder-fuer-kundenbeirat/

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Hannover: Stadtentwässerung stellt umfangreiche Zukunftsstrategie vor

Angesichts komplexer Zukunftsherausforderungen hat die Stadtentwässerung Hannover eine Strategie entwickelt, die eine nachhaltige Weiterentwicklung des städtischen Eigenbetriebs vorsieht. Neben Investitionen in die Infrastruktur will sich der größte Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Hannover im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Innovationen sowie Nachhaltigkeit in den kommenden Jahren eine führende Rolle erarbeiten und einer der modernsten Stadtentwässerungsbetriebe in Deutschland werden. Die am 2. Dezember dem Betriebsausschuss Stadtentwässerung vorgestellte Strategie beinhaltet, bis zum Jahr 2035 geschätzt knapp zwei Milliarden Euro in die Betriebsanlagen zu investieren.

Neben dem Start des umfangreichen Investitionsprogramms stehen bis zum Jahr 2025 folgende Hauptziele im Mittelpunkt: Einführung moderner IT-Systeme und Digitalisierung, Wandel zu energieneutralen Klärwerken der Zukunft, Erhöhung der Abwasserqualität sowie Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber. "Als Landeshauptstadt Hannover setzen wir auf Nachhaltigkeit bei der Bewältigung unserer Zukunftsaufgaben und machen diese Zielsetzung zur Grundlage unseres Handelns. Vor diesem Hintergrund wurde die ambitionierte Zukunftsperspektive für die kommenden Jahre erarbeitet, denn moderne Großstädte entwickeln sich weiter und benötigen Akzente beim Klima- und Ressourcenschutz", unterstreicht Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette.

Ausbau der Infrastruktur und ökologische Nachhaltigkeit
Ein wesentlicher Ausgangspunkt für die neue strategische Ausrichtung ist der notwendige Erhalt und Ausbau der Infrastruktur. So ist für Teile der Entwässerungsanlagen die technisch mögliche Nutzungsdauer ausgeschöpft. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, den Anlagenbestand durch Unterhaltungsmaßnahmen zum Teil über die gewöhnliche Betriebsdauer hinaus einzusetzen. Zum Beispiel müssen die Großklärwerke in Gümmerwald und Herrenhausen sowie das Kanalnetz modernisiert, die Maschinentechnik und die Pumpwerke erneuert, die Prozessleittechnik ausgebaut und die Digitalisierung vorangetrieben werden.
Weitere Gründe für die umfangreiche Neuausrichtung sind Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit: Die Reinigung von kommunalem Abwasser in konventionellen Kläranlagen verbraucht erhebliche Mengen an Energie, hauptsächlich für den elektrischen Antrieb von Gebläsen für die großen Belüfter, die Mikroorganismen mit Sauerstoff versorgen. Damit sind die Kläranlagen mit mehr als 20 Prozent des Gesamtverbrauchs einer städtischen Kommune der größte einzelne Stromverbraucher. Dabei ist unbehandeltes Abwasser ein wertvoller Energieträger. Die enthaltenen organischen Stoffe haben so viel chemische Energie, dass sich damit die in der Abwasserbehandlung benötigte Energiemenge komplett kompensieren und sogar noch ein Energieüberschuss erzeugen lässt.

"Als eines der größten Entwässerungsunternehmen in Deutschland sehen wir die Abwasserwirtschaft vor einem grundlegenden Wandel. Vom größten kommunalen Energieverbraucher wollen wir uns zu einem Unternehmen weiterentwickeln, das seine benötigte Energiemenge selbst und sogar noch einen Energieüberschuss erzeugt. Mit überschüssiger Energie könnte zukünftig beispielsweise grüner Wasserstoff produziert und als Kraftstoff für die Mobilität einer Stadt verwendet werden, erklärt Matthias Görn, Leiter der Stadtentwässerung, das Zukunftsprogramm."

Attraktivität als Arbeitgeber*in stärken
Zu den selbst gesetzten Zielen gehört auch, dass die Betriebsleitung die Attraktivität als Arbeitgeber stärken, dem Fachkräftemangel entgegenwirken und durch modernes Management den Gesamtbetrieb wertschätzend führen möchte. Dazu soll die Sichtbarkeit der Arbeit, die vielfach im Verborgenen stattfindet, erhöht und in die Belegschaft investiert werden. "Ferner gehört auch die Stärkung der Serviceorientierung zu den Zielsetzungen. Die Möglichkeiten der Digitalisierung sollen konsequent dort genutzt werden, wo sie helfen, die Aufgaben noch besser erledigen zu können. So sollen die Instandhaltung und das Störungsmanagement in einem modernen Betriebsführungssystem vollständig digitalisiert werden", betont Görn.
"Als städtisches Unternehmen der öffentlichen Daseinsvorsorge möchte die Stadtentwässerung ihre Leistungen mit einer guten Qualität und einem hohen Kostenbewusstsein erbringen. Dafür sind Investitionen und strategische Weichenstellungen notwendig, um dauerhaft die Aufgaben leisten zu können", verdeutlicht Tegtmeyer-Dette. "Als größtes niedersächsisches Entwässerungsunternehmen und einer der größten deutschen Betriebe seiner Art richtet die Stadtentwässerung den Blick mutig in die Zukunft und greift Themen auf, welche die Branche in den nächsten Jahren beschäftigen werden. Die Stadtentwässerung Hannover steht für gesundes und umweltbewusstes Leben und will mit ihrer Strategie einer der modernsten Stadtentwässerungsbetriebe in Deutschland werden", fasst die Dezernentin zusammen.

Stadtentwässerung in Zahlen
Seit mehr als 120 Jahren sorgt die Stadtentwässerung Hannover auf hohem Niveau für Wasserqualität für derzeit rund 750.000 Menschen im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Hannover und den Umlandgemeinden. Nach Hamburg und Berlin verfügt Hannover mit 2.538 Kilometern Länge über das drittlängste Kanalnetz in Deutschland sowie zwei Großklärwerke mit einer Ausbaugröße von 1.250.000 Einwohnergleichwerten (EW), in denen jedes Jahr rund 65 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt werden. Mit einem Anlagenwert von 795 Millionen Euro sind die Entwässerungsanlagen einer der größten Vermögenspositionen der Landeshauptstadt Hannover.

https://www.hannover.de/Service/Presse-Medien/Landeshauptstadt-Hannover/Aktuelle-Meldungen-und-Veranstaltungen/Stadtentwässerung-stellt-umfangreiche-Zukunftsstrategie-vor
 
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