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A. Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen chronologisch geordnet. Suchen Sie frühere Meldungen, so sehen Sie in den Sachgebieten nach oder geben rechts oben einen Suchbegriff in das Suchen-Feld ein.

1)      Tägliche Meldungen

B. Forum

1)      Fragen und Antworten

Das Forum steht allen Nutzern zur Verfügung. Hier können Sie alle Beiträge lesen, selbst Beiträge erstellen oder auf Beiträge antworten

C. Fachwissen

Hier schreiben Praktiker für Praktiker. Haben Sie auch etwas Interessantes zu berichten, so schreiben Sie uns an Kontakt@Klaerwerk.info .

1)     Abwasserreinigung
2)      Energie- und E-Technik
3)      Kanal- und Entwässerung
4)      Maschinentechnik
5)      Labor
6)      Schlammbehandlung
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8)      Aus Bund Ländern und EU
         a) Vom Bund
         b) Aus der EU und aller Welt
         c) Aus den einzelnen Bundesländern (geordnet nach Bundesländer)
9)      Recht und Gesetze
         a) Beiträge zum Umweltgesetzbuch
         b) Beiträge zur Wasserrahmenrichtlinie (WWRL)
         c) Beiträge zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)
10)    Neue Fachliteratur
         a) Neue Bücher
         b) CD/ DVD's
         c) Downloads
         d) Fachzeitschriften
         e) Lexika und Wörterbücher
11)  Tipps und Tricks

D. Berufliches

Der zweite Schwerpunkt von Klärwerk.info. Hier finden Sie alles für Arbeitnehmer und Vorgesetzte und was Sie persönlich angeht.

1)      Arbeitssicherheit
         a) Unfallverhütungsvorschriften- Regeln und Information
         b) Formulare und Erlaubnisscheine
         c) Gesetze und Verordnungen zur Arbeitssicherheit
         d) Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung
         e) Unterweisungshilfen
         f ) Hilfen zur Gefährdungsbeurteilung
         g) Ex-Schutz auf Kläranlagen
2)
      Tarif- und Arbeitsrecht
         a) Tarifrecht, Tarifvertrag, Gehaltsrechner und mehr
         b) Mitarbeitergespräche, Mitarbeiterbeurteilung
         c) Leistungsorientierte Bezahlung
         d) Tabelle TVöD (West)
         e) Arbeitszeugnisse
3)      Aus- und Weiterbildung
         a) Ansprechpartner
4)      Azubiseite
         a) Ausbildungshilfen für Ausbilder und "Azubis"
         b) Musterkläranlage
         c)  Prüfungsaufgaben
         d) Übungsaufgaben
         e) Informationen für Auszubildende
         f)  UT-Ausbildertreffen Fachkraft für Abwassertechnik
         g) Formeln, PSE und weitere Hilfen
5)      Meisterschüler
         a) Informationen für Meisterschüler
         b) Prüfungsaufgaben
6)        Offene Stellen

E. DWA-Infos

1)      Klärwerksnachbarschaften
         a) Kläranlagennachbarschaften in Bayern
         b) Kläranlagennachbarschaften in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
         c) Kläranlagennachbarschaften in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland
2)      DWA-Informationen
         a) DWA Arbeitsblätter
         b) KA-Betriebs-Infos
         c) Mitgliederrundbriefe aus den Landesverbänden
         d) Meldungen der DWA

F. Kläranlagen

1)      Links zu Kläranlagen und Abwasserverbänden
2)      Kläranlagen - Videos
3)      Meldungen von den Kläranlagen

G. Nützliches

1)      Wetter und Hochwasser
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4)      Nützliche Links
         a) Umweltschutzorganisationen
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         f) Gesetze und Verordnungen
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6)      Meldungen aus aller Welt
7)      Allgemeine Meldungen und Berichte

H. Fortbildungsdatenbank

1)      Fortbildungen
2)      Fortbildungen in Österreich
3)      Fortbildungen in der Schweiz
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I. Produktsuche/ Lieferanten

J. Kontakt

1)      Impressum
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3)      Kontakt

14.07.2020 14:51

Klärwerk.info / Kläranlagen / Meldungen von der Kläranlagen

Meldungen von der Kläranlagen

Übersicht über alle Meldungen von Kläranlagen und Zugang zum Archiv.

Meldungen 2008 
Meldungen 2009
Meldungen 2010  Meldungen 2011 
Meldungen 2012  Meldungen 2013
Meldungen 2014 Meldungen 2015
Meldungen 2016 Meldungen 2017
Meldungen 2018
Meldungen 2019

Juni 2020
Wupperverband
Wupperverband prämiert 5 Studienabschlussarbeiten  
Wupperverband
Wollige Rasenmäher an der Wupper-Talsperre 
Ruhrverband
Seltener Flussregenpfeifer brütet erfolgreich auf Kläranlagengelände in Hagen 
Hannover
Neue Klärschlammmonoverbrennungsanlage in Hannover-Lahe 
Bersenbrück
Umfassende Kanalbauarbeiten dauern zwei Jahre  
Berlin
Resilienz im Zentrum des Handelns 
Mai 2020
Selters
Energetische Sanierung / Optimierungsmaßnahmen der Kläranlage Selters Kommunaler Klimaschutz 
Ruhrverband
Kanalabkommen wurde unterzeichnet 
Ruhrverband
Ruhrverband gewährleistet Ver- und Entsorgungssicherheit auch in der Coronakrise 
Wupperverband
Abgesaugtes Teichwasser wird schrittweise in der Kläranlage behandelt  
Wupperverband
Abwassereinleitung in den Murbach 
Wupperverband
27,3 Mio. Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien 
Wupperverband
Thomas Klein ist seit April für zahlreiche Wupperverbandsanlagen verantwortlich 
April 2020
Köln
Corona-Krise: Abwasserbeseitigung und Hochwasserschutz sind sichergestellt 
OOWV
Werke und Anlagen des OOWV kommen bislang gut durch die Corona-Krise  
Ruhrverband
Ruhrverband lässt „Wetters schönstes Graffiti" in neuem Glanz erstrahlen 
Stuttgart
Überarbeitete Fassung Dienstanweisung und Erlaubnisschein für Arbeiten in umschlossenen Räumen von abwassertechnischen Anlagen 
Erftverband
Nacht der Technik 
Wupperverband
Wasserwirtschaft zukunftsfähig gestalten 
März 2020
Witten
Verstopfte Pumpen ade - Pumpwerk Witten erhält Zerkleinerer 
Wangerland 
Getrennte Entgelte für Schmutz- und Niederschlagswasser in Wangerland 
Löningen
Klärschlamm-Menge schrumpft drastisch 
Hamburg
Hamburg Wasser stellt neue Abwasserautobahn fertig und schliesst Gewässerschutzprogramme ab 
Hamburg
„Siegerbettchen" für Triathlon-Fans: HAMBURG WASSER startet Online-Plattform 
Fulda
Die letzten Rohre in der Frankfurter Straße in Fulda sind jetzt fort  
Bremen
HanseWasser: Alles im Blick!  
Berlin
Mit Horizonte geht‘s weiter 
Saarbrücken
Abwasserentsorgung  
Januar 2020
Wupperverband Kompetenzen bündeln: Neue Kooperationen in 2019 besiegelt
Treuchtlingen
Stadtverwaltung und Kläranlage mit Elektroautos unterwegs 
Stuttgart
Öffnungszeiten SES-Kanalinformationszentrum und Termine für große Kanalführungen 2020 
Hamburg
HAMBURG WASSER sucht neue Mitglieder für Kundenbeirat
Hannover Stadtentwässerung stellt umfangreiche Zukunftsstrategie vor

 


Wupperverband prämiert 5 Studienabschlussarbeiten

Arbeiten werden für ihren Praxisbezug ausgezeichnet
Studienabschlussarbeiten

Der Wupperverband verleiht jedes Jahr 3 Preise für Studienabschlussarbeiten mit einem Bezug zur Wasserwirtschaft im Wuppergebiet. In diesem Jahr waren 10 Arbeiten eingereicht worden.

Der 1. Preis in Höhe von 1.000 Euro geht an Jens Meis aus Hagen für seine Masterarbeit an der Ruhr-Universität Bochum. Das Thema der Arbeit war „Optimierung eines Energiesystems zur Eigenversorgung einer Kläranlage“. Mit dem von Jens Meis erstellten Rechenmodell für die Kläranlage Burg des Wupperverbandes können praktische Maßnahmen zur Verbesserung der Eigenstromnutzung geprüft werden. Der Modellansatz und das Vorgehen sind zukünftig leicht auf andere Kläranlagen übertragbar. Durch die Arbeit besteht für den Wupperverband daher eine gute Wissensgrundlage für die zukünftig wichtigen Themen Energiespeicherung und Lastmanagement.

Der 2. Preis in Höhe von 800 Euro wird in diesem Jahr gleich dreimal vergeben, da drei Abschlussarbeiten die gleiche Punktzahl erreichten.

Die Masterarbeit von Anna Herdt aus Wuppertal an der Bergischen Universität Wuppertal behandelte das Thema „Bewertung des Hochwasserrisikos und der Starkregenvorsorge für ein Teileinzugsgebiet der Gemeinde Marienheide“. Durch die Kombination aus theoretischen und praktischen Ergebnissen konnten Problemstellen identifiziert und mögliche Lösungsansätze aufgezeigt werden.

Sophie Helsper aus Wuppertal bearbeitete in ihrer Bachelor-Arbeit an der Hochschule Osnabrück das Thema „Handlungskonzept zum Umgang mit invasiven Neophyten im Rahmen von Renaturierungsmaßnahmen an der Wupper bei Solingen und Leichlingen (NRW)“. Je nach örtlicher Situation und künftiger Entwicklung und Nutzung des Uferstreifens hat die Absolventin Maßnahmenpakete vorgeschlagen und Empfehlungen für die Pflege der Uferbereiche entwickelt.

Die Bachelorarbeit von Stefan Barttels aus Bochum an der Hochschule Bochum widmete sich dem Thema „Einsatz und Optimierung einer diskontinuierlichen Wassermengenerfassung“. Sie veranschaulicht praxisorientiert die Digitalisierung von Messtechnik und stellt damit deren Weiterentwicklung für zukünftige Projekte an den Talsperren des Wupperverbandes dar.

Der 3. Preis, der mit 500 Euro dotiert ist, geht an Eva Wiesel aus Wuppertal für ihre Bachelorarbeit an der Bergischen Universität Wuppertal mit dem Thema „ Betrachtung der Stadtstrecke der Wupper mit Hinblick auf die Eignung als Laichgewässer für Salmoniden“. In der Arbeit wurde analysiert, welche Voraussetzungen der Gewässerstruktur für ein erfolgreiches Laichen von Salmoniden, z. B. Lachsen, gegeben sein müssen.
„Ich möchte unseren 5 Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich gratulieren“, sagt Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbandes. „Leider kann ich in diesem Jahr aufgrund von Corona die Preise nicht persönlich und – wie gewohnt - bei unserem Symposium Flussgebietsmanagement überreichen. Daher möchte ich auf diesem Wege danke sagen, für die Impulse, die Sie uns mit Ihren Abschlussarbeiten gegeben haben“.

Symposium Flussgebietsmanagement: digitale Vorträge
Die für den 27. und 28. Mai 2020 geplante Veranstaltung Symposium Flussgebietsmanagement in Wuppertal musste aufgrund von Corona in diesem Jahr abgesagt werden. Die jährliche Fachveranstaltung zum Thema Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie und Flussgebietsmanagement im Wuppergebiet wird im kommenden Jahr voraussichtlich im Juni stattfinden. Aktuell hat der Wupperverband drei Videobeiträge erstellt, die auf der Homepage zu finden sind:
https://www.wupperverband.de/service/vortraege-und-fachveroeffentlichungen/vortraege-symposium-flussgebietsmanagement/23-symposium-flussgebietsmanagement-2020

Abschlussarbeiten für 2021 einreichen
Im kommenden Jahr wird der Verband erneut Studienabschlussarbeiten prämieren. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Arbeiten einen Bezug zum Aufgabenspektrum des Wupperverbandes haben und bereits benotet sind.
Informationen zur Prämierung von Studienabschlussarbeiten sind unter www.wupperverband.de in der Rubrik Über uns / Personal/ Studierende und Absolventen zu finden.

https://www.wupperverband.de/meldung/pressemitteilungen/2020/05/wupperverband-praemiert-5-studienabschlussarbeiten

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Wupperverband: Wollige Rasenmäher an der Wupper-Talsperre

Schafe fördern Artenreichtum der Wiesen
Am 5. Juni ist Tag der Umwelt. Der Wupperverband setzt sich seit vielen Jahren gemeinsam in einer Kooperation mit den Biologischen Stationen im Verbandsgebiet für Artenschutzprojekte ein. Eines dieser Projekte ist an der Wupper-Talsperre angesiedelt.

Dort hat sich in den vergangenen sechs Jahren einiges verändert. Noch 2014 waren viele Flächen am Ufer der Talsperre dicht von Drüsigem Springkraut und Adlerfarn bewachsen. Auch hatten Brombeer- und Himbeergebüsche die Wiesenflächen überwachsen.

Inzwischen sieht es dort ganz anders aus. Doch was ist der Grund dafür?
Die Biologischen Stationen Oberberg und Mittlere Wupper wurden vom Wupperverband im Rahmen des Kooperationsprojektes beauftragt, diese Flächen zu begutachten und Pflegemaßnahmen vorzuschlagen. Viele dieser Flächen liegen u. a. im Naturschutzgebiet „Ufer und Talhänge der Wupper-Talsperre“ im Oberbergischen Kreis. Es handelt sich bei diesen Flächen um Ausgleichsflächen, die beim Bau der Talsperre ausgewiesen wurden und für die eine bestimmte Nutzung vorgeschrieben wurde. In den meisten Fällen sollten diese Flächen als Ausgleich für die gefluteten Grünlandflächen dienen und deshalb auch in der Folge wie Wiesen oder Weiden bewirtschaftet werden. In Teilbereichen wurden Obstbäume gepflanzt, um artenreiche Streuobstwiesen zu entwickeln.

Zweimal im Jahr „kürzen“ 400 Schafe den Bewuchs
Es war Zeit, die Bewirtschaftung der Flächen nochmal anzugehen, um die Verbreitung von Drüsigem Springkraut etc. einzudämmen. Aus diesem Grund empfahlen die Biologischen Stationen, in diesen offenen Bereichen eine Beweidung durch Schafe aufzunehmen.
Seit 2016 grasen nun etwa 400 Schafe an den Hängen der Wupper-Talsperre und halten die Vegetation kurz. Die Schafherde zieht dabei zunächst im Frühjahr und ein zweites Mal im Spätsommer rund um die Talsperre. In ganz hartnäckigen Fällen wird auch per Hand nachgemäht, z. B. dort, wo der Adlerfarn vom Rand in die Flächen drängt oder eine zu starke Verbuschung herrscht.

Der Erfolg dieser Maßnahme ist inzwischen sehr gut sichtbar: Typische Grünland-Arten, wie die Gras-Sternmiere oder die Sumpf-Schafgarbe, verbreiten sich gut und das Drüsige Springkraut kommt nur noch am Rande zur Blüte.
Auf einigen der Flächen wurden direkt nach dem Bau der Talsperre ein Dutzend kleine Tümpel angelegt. Diese waren jedoch inzwischen so von Gehölzen zugewachsen, dass kein Licht mehr auf die Wasserfläche kam. Hier war das Team der Gewässerunterhaltung des Wupperverbandes gefragt. Durch die Freistellung der Tümpel werden sie wieder durch typische Amphibien- und Libellenarten wie z. B. den „Vierfleck“ besiedelt.

Hintergrundinformationen zur Kooperation Wupperverband / Biostationen
Seit 2013 setzen sich die Biologischen Stationen Ennepe-Ruhr-Kreis, Mittlere Wupper, Oberberg, Rhein-Berg, die NABU Naturschutzstation Leverkusen-Köln und der Wupperverband im Rahmen eines gemeinsamen Umweltnetzwerks für den Biotop- und Artenschutz ein. Ziel der Kooperation ist es, mit praktischen Projekten im Wupperverbandsgebiet den Artenschutz zu fördern und die biologische Vielfalt zu erhalten und zu entwickeln. 2018 trat auch das Naturschutzzentrum Märkischer Kreis dem Umweltnetzwerk bei.
Im Oktober 2019 wurde die Kooperation der Biologischen Stationen und des Wupperverbandes als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Informationen zum Netzwerk gibt es auf der Homepage unter:
https://www.wupperverband.de/projekte/kooperationen/gemeinsam-fuer-artenschutz-und-biologische-vielfalt-biostationen-und-wupperverband
 
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Ruhrverband: Seltener Flussregenpfeifer brütet erfolgreich auf Kläranlagengelände in Hagen

Gute Nachricht zum Tag der Umwelt - NABU-Stadtverband spricht von „vollem Erfolg"

Im Februar hat der Ruhrverband auf Initiative des NABU-Stadtverbandes Hagen und der Biologischen Station Umweltzentrum Hagen eine rund 400 Quadratmeter große Fläche auf seiner Kläranlage Hagen-Fley als Brutquartier für den Flussregenpfeifer hergerichtet. Pünktlich zum „Tag der Umwelt" am 5. Juni, den die Vereinten Nationen in Erinnerung an die Eröffnung der Stockholmer Konferenz zum Schutz der Umwelt im Jahr 1972 ausgerufen haben, gibt es nun erfreuliche Nachrichten von der Hagener Brutfläche: Die Vogelexperten vom NABU-Stadtverband haben bei ihren wöchentlichen Kontrollbegehungen nicht nur ein gut getarntes Gelege mit vier Eiern entdeckt, sondern wenig später auch den erfolgreichen Schlupf der Küken festgestellt. „Das Projekt kann man als vollen Erfolg bezeichnen", freut sich Andreas Welzel vom NABU-Stadtverband. Nun geht es darum, dass die jungen Küken wohlbehalten die schwierigen ersten Wochen überstehen, bis sie flügge sind und selbstständig auf Nahrungssuche entlang der Lenne gehen können.

Der Flussregenpfeifer steht in Nordrhein-Westfalen auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten. Obwohl er nur etwa 15 Zentimeter groß wird, legt er auf seinen Reisen bis zu den Winterquartieren in Nordafrika Distanzen von mehreren 1000 Kilometern zurück. Als Brutplätze bevorzugt der kleine Zugvogel unbewachsene Flächen mit kiesigem oder sandigem Untergrund. Vor der Begradigung der meisten Flussläufe in Mitteleuropa waren solche Flächen an zahlreichen Gewässern zu finden, doch mittlerweile weicht der Flussregenpfeifer zunehmend in Kiesgruben oder auf Baustellen aus. Im unteren Lennetal werden jedoch aufgrund der abnehmenden Bautätigkeit auch diese Ausweichhabitate immer seltener. Das umzäunte Kläranlagengelände des Ruhrverbands hat sich daher als gute Alternative erwiesen, denn anders als auf öffentlichen Flächen gibt es hier keine Störungen durch Freizeitaktivitäten wie Spazierengehen, Joggen oder Hundeausführen, auf die der Flussregenpfeifer empfindlich reagiert.

Der Untergrund des nicht mehr genutzten Notschlammplatzes der Kläranlage war mit relativ überschaubarem Aufwand in ein geeignetes Habitat verwandelt worden; die Kosten für diese Maßnahme hatte der Ruhrverband übernommen. Die paarungswilligen Flussregenpfeifer waren im April aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt und hatten dann mit der Balz begonnen.

https://www.ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///seltener-flussregenpfeifer-bruetet-erfolgreich-auf-klaeranlagengelaende-in-hagen/

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WTE: Neue Klärschlammmonoverbrennungsanlage in Hannover-Lahe

Umweltfreundlich erzeugte Wärme wird ab Ende 2022 für ca. 3.500 Haushalte in Hannover zur Verfügung stehen.
Der Bauherr enercity Contracting GmbH hat die sludge2energy GmbH - ein Joint Venture der Huber SE sowie der WTE Wassertechnik GmbH - mit dem Bau einer Klärschlammmonoverbrennungsanlage in Hannover-Lahe beauftragt. Bereits zum Jahreswechsel 2022/2023 soll der Regelbetrieb der Anlage aufgenommen werden, in der jährlich ca. 130.000 Tonnen entwässerter, kommunaler Klärschlamm (ca. 30.000 Tonnen Trockenmasse) thermisch behandelt werden sollen.

Die sludge2energy GmbH ist als Generalunternehmer für das Los Verfahrenstechnik verantwortlich. Bereits beim Engineering bzw. der Errichtung der Anlage wird höchste Priorität auf die energetische Gesamteffizienz der Anlage gelegt, mit der der Kunde enercity einen zukunftssicheren Entsorgungsweg für Klärschlamm mit der Möglichkeit der gesetzlich vorgeschriebenen Phosphorrückgewinnung aufzeigt. Zudem leistet die Anlage durch die in der Prozesskette rückgewonnene Wärme einen Beitrag zur Versorgung des regionalen Fernwärmenetzes.

Verfahrenstechnische Hauptbestandteile der Anlage sind - neben einer Rauchgasreinigungsanlage zur gesicherten Einhaltung der zulässigen Emissionsgrenzwerte - zwei RotaDry® Scheibentrockner sowie der S2E-Fluidizer, ein stationärer Wirbelschichtofen mit einer Brennstoffwärmeleistung von ca. 10,5MW.

http://www.wte.de/WTE/Aktuell/Neue-Klarschlammmonoverbrennungsanlage-in-Hannover.aspx?ru=%2fWTE%2fAktuell.aspx

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Bersenbrück: Umfassende Kanalbauarbeiten dauern zwei Jahre

Wasserverband Bersenbrück startet im Juli mit Tiefbauarbeiten
Bei einem Ortstermin an der Bippener Straße in Schwagstorf besprachen Projektleiter Matthias Lohbeck, Ralph-Erik Schaffert, Geschäftsführer des Wasserverbandes Bersenbrück und Verbandsvorsteher Dirk Imke gemeinsam mit Volker Westerhaus und Alica Grundmann vom Ingenieurbüro (v.l.n.r.) den ersten Abschnitt der Kanalbauarbeiten, die im Juli beginnen.

Schwagstorf. Nach umfangreicher Vorbereitung und Bauplanung können im Juli die Tiefbauarbeiten zur Entlastung des Regenkanalnetzes und zur Erweiterung des Regenrückhaltebeckens in Schwagstorf beginnen. Insgesamt wird die Dauer der gesamten Maßnahme, die in zwei zeitlich getrennten Arbeitsschritten erfolgt, rund zwei Jahre in Anspruch nehmen. Der geplante Baubeginn für den Kanalneubau an der Voltlager Straße startet im Juli, im Anschluss ist der Kanalbau in der Bippener Straße und im Zwister Weg geplant. Ab Frühjahr 2021 ist der Baubeginn für Umbau und Erweiterung der Regenrückhalteeinrichtungen an der Voltlager Straße vorgesehen.

Vor Überflutung bei Starkregen schützen
Grund für das umfassende Bauprojekt ist die Überlastung des vorhandenen Regenwasserkanalnetzes. In der jüngsten Vergangenheit war es in Teilen von Schwagstorf immer wieder zu Überflutungen während Starkregenphasen gekommen. Starkregenereignisse sind in der Regel lokal begrenzte intensive Niederschläge, für die Ort und Zeitpunkt nur schwer vorherzusagen sind. Sie können zu Sturzfluten führen und erhebliche Schäden an Gebäuden und Infrastruktur verursachen. Um diese Überflutungsgefahr zu beheben und Bewohnerinnen und Bewohner sowie die vorhandene Bebauung zu schützen, wird die Leistungsfähigkeit des Kanalnetzes für Schwagstorf nun umfangreich erhöht.

Weitreichende Eingriffe in die Unterwelt erforderlich
So wird das vorhandene Kanalnetz durch einen zusätzlichen neuen Regenwasserkanal erweitert und entlastet. Den westlichen Teil von Schwagstorf entwässert zukünftig zu einem Großteil eine neue Bypass-Leitung, die den auf der Südseite der Bundesstraße vorhandenen Kanal westlich des Kreisverkehrs entlastet. Kurz vor dem Kreisverkehr wird ein neuer Regenwasserkanal zunächst durch eine private Straße Richtung Süden und weiter im nordwestlichen Seitenraum parallel zur Landesstraße 102 „Voltlager Straße" verlaufen. Danach kreuzt der Regenkanal die Landesstraße L 102 und leitet das Regenwasser südlich über einen bestehenden Kanal in das vorhandene Regenrückhaltebecken ein.
Für den östlichen Teil des Ortes wird zum einen der offene Graben auf der Südseite der Voltlager Straße verrohrt und über eine zweite, neu verlegte Rohrverbindung zum bestehenden Rückhaltebecken geführt. Zusätzlich sind eine Vergrößerung und der Austausch der Kanäle im Bereich Zwister Weg/Bippener Straße unumgänglich.

Ausführung erfolgt in Etappen
Nach Abschluss der Maßnahmen in der Voltlager Straße werden in der Bippener Straße die im Bürgersteig vorhandenen, aber zu kleinen Regenwasserkanäle durch einen großen Regenwasserkanal in der westlichen Fahrspur ersetzt. Danach folgt mit Querung der Bippener Straße im vorderen Bereich des Zwister Weges eine Vergrößerung der vorhandenen Regenwasserkanäle. Im weiteren Bereich, ab dem Parkplatz Pfarrheim, werden neue Regenwasserkanäle verlegt, um die allgemeine Abflusssituation zur Bippener Straße hin zu verbessern.
Zusätzlich werden zwischen den Rohrsystemen Verbindungen geschaffen oder ausgebaut, um für noch mehr Möglichkeiten bei der Ableitung der anfallenden Regenwassermengen zu sorgen.

Behinderungen im Straßenverkehr
Je nach Bauabschnitt wird es zu Vollsperrungen der Landesstraßen und Gemeindewege kommen. Die Bundesstraße 214 und der Kreisverkehr bleiben im Straßenbereich von der Baumaßnahme unberührt.


Zwei Jahre für die Verbesserung der Infrastruktur
Nach den Kanalbauarbeiten in diesem Jahr steht für 2021 die bauliche Erweiterung des bestehenden Regenrückhaltebeckens an. Dessen vorhandenes Volumen von rund 2.000 Kubikmetern ist nach aktuellen Berechnungen nicht mehr ausreichend. Es wird ein Volumen von mehr als 5.100 Kubikmeter benötigt, so dass zu dem vorhandenen Becken an der Voltlager Straße ein weiteres Becken im rückwärtigen Bereich der ehemaligen Kläranlage errichtet wird. Die beiden Becken werden in Absprache mit Wasser- und Naturschutzbehörden durch eine Erweiterung des dortigen offenen Grabens verbunden, damit der vorhandene Wald bestehen bleibt.

Vorbereitungen im vergangenen Jahr gestartet
Die Planung der Gesamtmaßnahme ist bereits im vergangenen Jahr gestartet und hat aufgrund des Bauumfanges viele Vorbereitungen notwendig gemacht. Im Vorfeld wurden Vermessungsarbeiten, Gespräche und Verhandlungen mit betroffenen Grundstückseigentümern sowie mit der Straßenbaubehörde geführt. Wichtige Schritte, da unter anderem für die Erneuerung der Kanäle auch die Landes- und Bundesstraße genutzt werden.
Am gesamten Verfahren sind auch die Untere Wasserbehörde sowie die Naturschutzbehörde des Landkreises Osnabrück beteiligt.

https://www.wasserverband-bsb.de/aktuelles/pressemitteilung/pressemitteilungen-2020/13052020-umfassende-kanalbauarbeiten-dauern-zwei-jahre/

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Berlin: Resilienz im Zentrum des Handelns

Wasserbetriebe steigern Investitionen, Tarife bleiben stabil
Auch in der aktuellen Krise sichern die Berliner Wasserbetriebe die Ver- und Entsorgung der Hauptstadt ohne Abstriche. Die Investitionen lagen im Jahr 2019 bei 384 Mio. Euro, 38 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Für das Land Berlin wurde ein Gewinn von 113 Mio. Euro erwirtschaftet. Mit einem Anteil von 36 % seit 2016 können die Berliner Stadtwerke ihre Stellung als führender Solaranlagenentwickler der Hauptstadt festigen.

Wie die Wasserbetriebe heute bilanzierten, haben sie 2019 insgesamt 220 Mio. m³ Trinkwasser verkauft), während die Abwasserreinigung auf 255,2 Mio. m³ stieg. Der Umsatz stieg um 23,3 Mio. Euro auf 1.175,1 Mio. Euro. „Die Resilienz unserer Systeme zur Ver- und Entsorgung ist angesichts des Klimawandels noch stärker ins Zentrum unseres Handelns gerückt", sagt Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe. „Damit schaffen wir ein robustes System und verbessern die Lebensqualität in der Stadt." Durch die vom Land Berlin und dem Unternehmen vorangetriebene dezentrale Regenwasserbehandlung würden viele neue begrünte Flächen entstehen. Auch die Verfügbarkeit von Trinkwasser zähle dazu. 132 Trinkbrunnen gibt es derzeit in Berlin, in diesem Jahr sollen weitere 60 dazukommen.

Berlin kann sich in der Krise auf die Wasserbetriebe verlassen
Auch während der Corona-Krise sichern die Wasserbetriebe ohne Abstriche die Ver- und Entsorgungsleistungen sowie den größten Teil aller aktuellen und künftigen Investitionen. Mit großem Einsatz sowie mit hervorragender IT-Unterstützung arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen von zuhause aus bzw. halten sich dort „gesund in Reserve". Ausgesetzt wurden nur wenige Dienstleistungen wie etwa die Arbeit in den Kundenservice-Punkten sowie das Inkasso. In der laufenden Beauftragung von Bau- und anderen Dienstleistern sowie der zügigen Begleichung von Rechnungen sehen die Wasserbetriebe eine gesellschaftliche Verantwortung.

Investitionen und Voraussicht sichern Versorgung langfristig
Ein Großteil der Investitionen flossen in das Programm zur Ausrüstung aller Berliner Klärwerke mit zusätzlichen Reinigungsstufen. Hier lag der Wert mit 111,9 Mio. Euro um 17,2 Mio. Euro über dem Vorjahresbetrag. „Wichtig für unsere Stadt ist, dass wir dieses hohe Investitionsniveau mit dem Unternehmensvertrag auch weiterhin gesichert haben. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine langfristige und nachhaltige Sicherung von Qualität, Leistungsfähigkeit und Effizienz der Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung", erklärt Wirtschaftssenatorin und Aufsichtsratschefin Ramona Pop, die auf die bis 2031 vereinbarten Investitionen von insgesamt 5,9 Mrd. Euro verweist. Dies werde bei Tarifen verwirklicht, die bis Ende 2023 stabil blieben und sich danach im günstigsten Drittel der 30 größten deutschen Städte bewegen sollen.
In die Leitungsnetze wurden im vergangenen Jahr insgesamt 192,7 Mio. Euro investiert. Den größten Zuwachs dabei verzeichnete die Erneuerung der großen Abwasserdruckleitungen, für die die Ausgaben um mehr als die Hälfte auf 34,1 Mio. Euro wuchsen.

Flexibilität des Systems für künftige Trockenheiten erhöht
Auch wenn der Wasserverkauf 2019 etwas gesunken ist, war der vergangene Sommer erneut zu trocken, eine bis heute ungebrochene Tendenz. Die Investitionen in die Wasser- und Zwischenpumpwerke stiegen im vergangenen Jahr um 50 Prozent auf 36 Mio. Euro. Ein zentrales Projekt war dabei der Neubau der Reinwasserbehälter im Zwischenpumpwerk Lindenberg. Zusammen mit dem Land Berlin arbeitet das Unternehmen an einem Masterplan Wasser, der die Versorgung der Stadt in den kommenden Jahrzehnten unter Klimawandel- und Wachstumsszenarien betrachtet.

Mehr Stadt, mehr Arbeit, mehr Mitarbeitende
Mit 295 neuen Fachleuten, davon 211 externe Einstellungen und 84 übernommene Auszubildenden, haben die Wasserbetriebe 128 Menschen mehr als 2018 eingestellt. Das folgt den steigenden Investitionen für die wachsende Stadt, neuen Aufgaben wie zum Beispiel der deutlich gewachsenen Verantwortung im Land Berlin mit Zier- und Trinkbrunnen sowie dem demografischen Wandel. Zum zweiten Mal in Folge wuchs auch die Zahl der Beschäftigten und zwar um 103 auf 4.511. 253 Jugendliche erlernen im Hause einen von 21 Berufen, die Ausbildungsquote liegt damit bei 6,5 Prozent.

Innovationen für die smarte Stadt
Mit anwendungsbasierter Forschung optimieren die Wasserbetriebe ihre Arbeit. Zwei Beispiele: So wurde gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Wasser Berlin das Modellwerkzeug SEMA Berlin entwickelt, das datenbasierte Statistik mit künstlicher Intelligenz verbindet und so die Alterung von Abwasserkanälen simuliert. Mit dem Ergebnis lassen sich Investitionen deutlich genauer steuern. Mit dem Projekt SENSARE sollen Echtzeitdaten aus dem Verkehr helfen, bei starkregenbedingten Überflutungen das Kanalnetz zu entlasten und den Verkehr flüssig zu halten.
Stadtwerke rüsten Bezirks-Bauten solar aus und stehen vor dem Bau eines neuen Windparks
Die Berliner Stadtwerke haben 2019 ihren Platz als Berlins führender Errichter von Solaranlagen ausgebaut. Rund 36 Prozent aller seit 2016 auf Berlins Dächern installierten PV-Anlagen sind von der Wasserbetriebe-Tochter konzipiert worden. Und mit bislang 4,3 Megawatt in Mieterstromprojekten installierter Leistung liegt ihr Anteil bundesweit bei 22 Prozent. Die bislang von den Stadtwerken umgesetzten Ökostrom- und Energiespar-Projekte vermeiden mehr als 30.000 Tonnen CO2-Emissionen. 2020 werden die Stadtwerke mit der Errichtung des neun Anlagen umfassenden Windparks Albertshof bei Bernau ihre Erzeugungskapazität um 31 Megawatt ausweiten. Die Arbeiten an den Fundamenten für dieses aktuell größte Windparkprojekt in Brandenburg laufen.

Mieterstromprojekte mit hohen Zuwächsen
2019 sind bei Mieterstromprojekten hohe Zuwächse erzielt worden. Mit der berlinovo haben die Stadtwerke die „Mietersonne Kaulsdorf" mit bislang zwei Megawatt auf hundert Dächer gebracht. Um weitere 2,3 Megawatt soll die Mietersonne Kaulsdorf in Zukunft noch wachsen, was das Projekt zum größten im Bereich Mieterstrom in Deutschland macht. Auch die energetische von Landesimmobilien, insbesondere in Kooperation mit der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, hat sich stark entwickelt, mehrere Dutzend Schulen, Feuerwachen, Ämter und Gefängnisse produzieren heute große Teile ihres Stroms selbst.
Für Energie-Innovationen steht das Niedertemperatur-Klima-Netz für die Urban Tec Republic und das Schumacher-Quartier in Tegel, das die Stadtwerke zusammen mit E.on verwirklichen, und in das die Mieter auf dem Gelände auch selbst Überschüsse einspeisen können. Auch die Versorgung des Quartiers Rollbergstraße in Neukölln zählt dazu, wo die Stadtwerke Wärme, Kälte und Lüftung mit einer neuen Kombination aus Solaranlagen, Wärmepumpen, Speichern und Blockheizkraftwerk sichern.
Die Kundenzahl stieg um knapp 70 Prozent auf rund 16.000.

https://www.bwb.de/de/299_24642.php
 
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Selters: Energetische Sanierung / Optimierungsmaßnahmen der Kläranlage Selters Kommunaler Klimaschutz

Auch für kommunale Einrichtungen sind die nationalen Klimaschutzziele von Bedeutung. Es gilt langfristig den weltweiten Temperaturanstieg durch die Minderung von Treibhausgasen einzuschränken. Gerade im Bereich der Abwasserbeseitigung bestehen Potentiale, um Klimaschutz aktiv umzusetzen. Die Kläranlage Selters wurde unter diesem Aspekt beleuchtet und Optimierungsmaßnahmen herausgearbeitet.Mehr:

https://www.selters-ww.de/rathaus/wasser-und-abwasser/die-eigenbetriebe-der-vg/energetische-sanierung-optimierungsmassnahmen-der-klaeranlage-selters/

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Ruhrverband: Kanalabkommen wurde unterzeichnet

Stadt Hattingen überträgt Abwasserbeseitigungspflichten an den Ruhrverband

Hattingen/Ruhr. Am Mittwoch, 8. April 2020, wurde die Dokumentation zur Übertragung der Abwasserbeseitigungspflichten für den Betrieb des städtischen Kanalnetzes auf den Ruhrverband unterzeichnet. Aufgrund der Coronakrise unterschrieben die Beteiligten des Ruhrverbands und der Stadt Hattingen getrennt voneinander. Prof. Dr.-Ing. Norbert Jardin, Vorstandsvorsitzender, und Dr. Antje Mohr, Finanzvorstand des Ruhrverbands, unterzeichneten die Dokumentation zur Übertragung am Vormittag in Essen. Per Bote wurden die Unterlagen im Anschluss nach Hattingen gebracht und dort von Bürgermeister Dirk Glaser und Kämmerer Frank Mielke unterzeichnet. „In Zeiten von Corona laufen die Dinge anders als gewohnt, aber ich bin froh über den finanziellen Befreiungsschlag, den diese Unterzeichnung für die Stadt Hattingen mit sich bringt", sagt Bürgermeister Dirk Glaser. „Der Ruhrverband ist dabei ein zuverlässiger Partner, mit dem die Stadt schon seit vielen Jahrzehnten vertrauensvoll zusammenarbeitet", betont der Bürgermeister. „Dieses Abkommen mit dem Ruhrverband bringt auf einen Schlag 110 Millionen Euro für die Schuldentilgung in die Stadtkasse", erklärt Kämmerer Frank Mielke.

Anfang April kam die Bestätigung der Finanzbehörden, dass die Stadt Hattingen die Übertragung auf den Ruhrverband umsatzsteuerfrei verwirklichen kann. Dies war eine grundlegende Voraussetzung für die Aufgabenübertragung. Seit mehr als drei Jahren hat die Stadt Hattingen die Maßnahme vorbereitet. Mit der Unterzeichnung wird dem Ruhrverband zum 1. Juli 2020 die Pflicht zum Sammeln und Fortleiten des in der Stadt anfallenden Abwassers übertragen.
Beide Seiten profitieren von dem Übereinkommen. Die Stadt kann sich von 85 Prozent ihrer Kassenkredite entledigen und damit neue finanzielle Freiheiten für die Stadt erschließen. Einen besonderen Vorteil hat die Hattinger Finanzverwaltung zusätzlich entwickelt. Hattingen kann über die Zahlung der 110 Millionen Euro hinaus weiter profitieren und die Haushaltslage verbessern: Durch Besonderheiten der kommunalen Buchungssystematik, die erstmals in Hattingen genutzt werden, können in den nächsten 20 Jahren mehrere Millionen Euro als Haushaltsverbesserungen verbucht werden.

Auch der Ruhrverband profitiert. Er ist durch die Änderung des Landeswassergesetzes im Jahr 2016 in der Lage, sein Geschäftsfeld auszuweiten. „Durch die Übertragung der Aufgabe der Abwasserableitung von der Kommune auf den Ruhrverband können wir viele Synergien zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger heben", betont Prof. Norbert Jardin, Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbands. Der Ruhrverband ergänzt damit seine gesetzliche Zuständigkeit für die Abwasser- und Niederschlagswasserbehandlung um die Ableitung und kann damit das gesamte Abwassermanagement optimal organisieren. Ein solch integraler Ansatz dient dem Gewässerschutz und ermöglicht eine wirtschaftliche Aufgabenerledigung. Finanzielle Vorteile hat der Ruhrverband als Körperschaft des öffentlichen Rechts und somit als „Non-Profit"-Unternehmen durch die Kanalnetzübertragung nicht. „Gebührenerhöhungen, die über das hinausgehen würden, was die Stadt ohnehin berechnen müsste, sind ausgeschlossen," erklärt Dr. Antje Mohr, Finanzchefin des Ruhrverbands. Die Zuständigkeiten der Stadt für die Gebühren- und Satzungshoheit sowie Konzeption und Planung der Abwasserableitung verbleiben bei der Stadt Hattingen.

https://www.ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///kanalabkommen-wurde-unterzeichnet/

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Ruhrverband gewährleistet Ver- und Entsorgungssicherheit auch in der Coronakrise

Beschäftigte stellen den Anlagenbetrieb auf Basis eines mehrstufigen Pandemieplans sicher

Auch während der Coronakrise reinigen die Beschäftigten des Ruhrverbands jederzeit die Abwässer aus Haushalt, Industrie und Gewerbe. Die Talsperren des Ruhrverbands sichern die kontinuierliche Versorgung mit Trinkwasser. (Bei Verwendung bitte Quellenvermerk „Fotografin: Silvia Steinbach" angeben)
Mit seinen insgesamt über 800 wasserwirtschaftlichen Anlagen, darunter Kläranlagen und Pumpwerke zur Abwasserbehandlung und Talsperren zur Sicherung der Wasserversorgung, gehört der Ruhrverband zu den Einrichtungen der so genannten kritischen Infrastruktur, deren Funktionieren auch in der gegenwärtigen Coronakrise gewährleistet bleiben muss. Schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt wurde daher ein hausinterner Krisenstab gebildet, der auf Basis der tagesaktuellen Entwicklungen entscheidet, welche Maßnahmen des mehrstufigen Pandemieplans in Kraft gesetzt werden müssen, damit der Ruhrverband seine gesetzlichen Aufgaben im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge auch in den kommenden Wochen und Monaten erfüllen kann.

„Menschen, deren Arbeit für unser aller Wohlergehen von immenser Bedeutung ist"
Den mehr als 1.000 Beschäftigten des Ruhrverbands kommt dabei eine besondere Rolle zu, betont der Vorstandsvorsitzende Prof. Norbert Jardin. „In dieser außergewöhnlichen Krisensituation gibt es viele Menschen, deren Arbeit für unser aller Wohlergehen und für den Erhalt der gesellschaftlichen und sozialen Ordnung von immenser Bedeutung ist. Unsere Kolleginnen und Kollegen gehören dazu!"

Um Infektionsketten so gut wie möglich zu unterbinden, arbeiten die Teams auf den Betriebsanlagen im rollierenden Zweischichtbetrieb. Viele Beschäftigte in der Verwaltung erledigen unterdessen ihre Aufgaben vom Homeoffice aus, um die direkten Kontakte untereinander auf das absolut notwendige Mindestmaß zu reduzieren. So wird sichergestellt, dass der Ruhrverband seine gesetzlichen Kernaufgaben auch weiterhin erfüllen kann.
Bis auf Weiteres keine Führungen auf den technischen Anlagen

Bereits vor dem Inkrafttreten entsprechender behördlicher Anweisungen hatte der Ruhrverband alle geplanten Veranstaltungen abgesagt und Führungen auf seinen technischen Anlagen bis auf Weiteres ausgesetzt. Auch die Historische Sammlung der Ruhrwasserwirtschaft im Essener St. Annental und der Infopoint zum Fischliftsystem am Baldeneysee können derzeit nicht besichtigt werden. Für die Freizeitnutzung an den Talsperren und Stauseen gibt es keine besonderen Regelungen. Der Ruhrverband weist jedoch ausdrücklich auf die von der nordrhein-westfälischen Landesregierung erlassenen Beschränkungen hin und schließt sich als Unternehmen der kritischen Infrastruktur dem
allgemeinen Aufruf an:

Bleiben Sie zuhause, um die weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen und
gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen!

https://www.ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///ruhrverband-gewaehrleistet-ver-und-entsorgungssicherheit-auch-in-der-coronakrise/

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Wupperverband: Abgesaugtes Teichwasser wird schrittweise in der Kläranlage behandelt

Unbekannte Substanz war am 18. April in den Hückeswagener Stadtparkteich gelangt

Am vergangenen Samstag hatte eine unbekannte Substanz im Hückeswagener Stadtparkteich für einen Einsatz gesorgt. Die Bereitschaft des Wupperverbandes hatte die Feuerwehr, die Untere Wasserbehörde und weitere Ordnungsbehörden bei dem Einsatz unterstützt. Die Rufbereitschaft des Verbandes hat in dem betroffenen Bereich das verunreinigte Teichwasser mit dem eigenen Saugwagen aufgenommen. Das Teichwasser wurde zunächst im Saugwagen gelagert.

Das Abwasserlabor des Wupperverbandes hat in dieser Woche zwei Proben untersucht. Zielsetzung war zu klären, ob das im Saugwagen gelagerte Teichwasser in der Kläranlage Hückeswagen zusammen mit dem kommunalen Abwasser behandelt werden kann, ohne dass es zu Beeinträchtigungen der Verbandskläranlage kommt.
Das Labor hat zusätzlich zu den kläranlagenrelevanten chemischen Parametern (Kohlenstoff, Stickstoff, Phosphor und verschiedene Metalle) auch biologische Hemmtests durchgeführt. Toxische Einleitungen haben eine hemmende Wirkung auf die in einer Kläranlage benötigten Kleinstlebewesen. Dies kann zu kurzfristigen Ausfällen bis hin zum kompletten Austausch der Biomasse führen.

Das Untersuchungsergebnis liegt nun vor: Keiner der untersuchten Werte war auffällig.
Der Wupperverband kann daher das verunreinigte Teichwasser schrittweise in den Kläranlagenzulauf einleiten und mit dem Abwasser reinigen.
Um welche Substanz es sich handelte und wie sie in den Teich gelangt ist, kann durch die Analyse des Verbandes leider nicht geklärt werden

https://www.wupperverband.de/meldung/pressemitteilungen/2020/04/abgesaugtes-teichwasser-wird-schrittweise-in-der-klaeranlage-behandelt

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Wupperverband: Abwassereinleitung in den Murbach

Fehler im Bauablauf bei Sanierung des Murbachsammlers führte zu kurzzeitigem Abwasseraustritt

Am Mittwoch, den 8. April, kam es gegen 17.00 Uhr in der Nähe der Diepentalsperre oberhalb der Ortslage Wietsche zu einer Einleitung von unbehandeltem Abwasser in den Murbach. Die Ursache für die Einleitung ist ein Fehler im Bauablauf bei der Sanierung des Murbachsammlers. Die Einleitung dauerte ca. 30 Minuten an. In diesem Zeitraum gelangten etwa 20 bis 30 Liter Abwasser pro Sekunde in den Murbach.

Die Einleitung schädigte die Ökologie des Gewässers, da durch das eingeleitete Abwasser eine starke Sauerstoffzehrung entstand. Dadurch sind im Bach unterhalb der Einleitungsstelle einige Fische und Kleinlebewesen verendet. An der Einleitungsstelle selbst waren zunächst keine Gewässerschäden erkennbar. Im Ortsteil Wietsche wurden jedoch von Anwohnern einige tote Fische gefunden.

Die vom Wupperverband mit der Sanierungsmaßnahme beauftragte Baufirma hatte eine so genannte Absperrblase, die in den Sammler eingesetzt wurde, um den zu sanierenden Abschnitt trocken zu halten, zu spät gezogen. Das Abwasser staute sich dadurch im Sammler, trat aus einem Schacht aus und floss von dort in den Murbach.
Der genaue Schadenshergang muss noch geklärt werden. Die zuständigen Wasserbehörden und die Feuerwehr wurden zeitnah informiert.

Der Wupperverband wird im Laufe der kommenden Woche den Umfang der Schädigung der Gewässerökologie näher untersuchen und den Sachstand entsprechend aktualisieren.

Information vom 21.04.2020
Gewässeruntersuchung: Bach kann sich erholen – Kleinstlebewesen als Nahrungsgrundlage für Fische vorhanden
Das limnologische Labor des Wupperverbandes hat den Murbach am 16. April untersucht. Die Fachleute des Labors haben unterhalb der Einleitungsstelle an vier Stellen Proben untersucht sowie oberhalb an einer Stelle als Vergleich.
Die Untersuchung konzentrierte sich auf die wirbellosen Kleintiere, die am Gewässergrund leben. Dazu gehören zum Beispiel Larven von Eintagsfliegen und Köcherfliegen sowie Kleinkrebse, Schnecken, Muscheln, Würmer und Egel. Sie sind wichtiger Bestandteil des Ökosystems Bach und Nahrung für Fische. Außerdem kann man durch die Zusammensetzung der Lebensgemeinschaft dieser Kleintiere den Zustand von Bächen beurteilen. Defizite und Schädigungen des Ökosystems sind anhand dieser Kleintiere bei schwerwiegenden Störeinleitungen noch über Wochen oder sogar viele Monate nach einem Ereignis feststellbar.
Die Beprobung des Murbachs zeigte glücklicherweise ein ermutigendes Ergebnis: Unterhalb der Einleitungsstelle wurden keine toten Kleintiere gefunden. Die Kleintiere waren lebendig und es wurden alle Arten gefunden, die auch oberhalb der Einleitungsstelle vorhanden sind.

Die Kleintiere zeigen nur eine geringe Abweichung gegenüber der Vergleichs-Probestelle oberhalb der Einleitung an: Sie waren nicht ganz so zahlreich vorhanden.
Das Fazit der Fachleute ist, dass die Abwassereinleitung in den Murbach dazu führte, dass einige Bachforellen verendet sind. Die im Murbach unterhalb der Einleitungsstelle gefundenen Kleintiere weichen allerdings nur geringfügig von der Lebensgemeinschaft der Kleintiere oberhalb der Einleitungsstelle ab. Somit sind die Voraussetzungen dafür gegeben, dass sich der Bach wieder vollständig erholen kann und die Fische diesen Abschnitt des Murbachs wieder besiedeln können.

https://www.wupperverband.de/meldung/news/2020/04/abwassereinleitung-in-den-murbach

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Wupperverband: 27,3 Mio. Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien

Tag der erneuerbaren Energien am 25. April – Wupperverband setzt seit Jahren Energiemanagement um
Der 25. April 2020 ist der Tag der erneuerbaren Energien. Rund um diesen Tag finden normalerweise in ganz Deutschland Veranstaltungen statt, und Unternehmen informieren auf vielfältige Weise über erneuerbare Energien. Bedingt durch die Corona-Pandemie werden in diesem Jahr allerdings zahlreiche Aktionen verschoben oder abgesagt.
Beim Wupperverband sind erneuerbare Energien seit vielen Jahren ein zentrales Thema.
Durch den Betrieb seiner Anlagen stehen dem Verband erneuerbare Energien zur Verfügung, durch die er Strom und Wärme erzeugt.

Im gesamten Wupperverband lag die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in 2019 bei 27,3 Mio. Kilowattstunden. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund 7.800 Vier-Personen-Haushalten.
Dadurch wurden CO2-Emissonen von 11.500 Tonnen eingespart. In Deutschland emittiert eine Person ca. 11 Tonnen CO2 pro Jahr. Der Wupperverband spart mit seiner umweltfreundlichen Energieerzeugung somit CO2-Emissionen von 1.045 Personen ein.

Kläranlage Kohlfurth, Blockheizkraftwerk
Strom aus Wasserkraft, Klärgas und Dampf

Der Wupperverband betreibt 7 Wasserkraftanlagen, davon eine an der Wupper auf seiner Kläranlage in Buchenhofen und 6 an Talsperren. In 2019 wurden mit der Kraft des Wassers 6,6 Mio. Kilowattstunden Strom erzeugt. Der Strom wird ins Netz eingespeist. Die Wasserkraftanlage an der Ronsdorfer Talsperre in Wuppertal ist eine sehr kleine Anlage, die vor allem als Anschauungsobjekt dient.

Die größten Energielieferanten in Sachen umweltfreundlicher Strom- und Wärmeerzeugung sind die Kläranlagen. Mit dem Klärgas aus Faulbehältern werden auf 8 von 11 Kläranlagen des Wupperverbandes Strom und Wärme erzeugt. Durch die Eigenerzeugung aus erneuerbaren Energien kann der Wupperverband im Bereich Abwasserreinigung einen großen Teil seines Bedarfs decken.

Der Gesamtstrombedarf der Wupperverbands-Kläranlagen lag 2019 bei ca. 27 Mio. Kilowattstunden, davon wurden 18,2 Mio. Kilowattstunden selbst erzeugt. 8,8Mio. Kilowattstunden wurden extern zugekauft.
Mit der Dampfturbine in der Schlammverbrennungsanlage Buchenhofen erzeugt der Wupperverband pro Jahr rund 4 Mio. Kilowattstunden Strom.

Energiemanagement: Anlagen energetisch optimieren
Neben der Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien spielt die Energieeffizienz eine zentrale Rolle. Im Rahmen des Energiemanagements setzt der Wupperverband daher Maßnahmen zur Energieeinsparung und Betriebsoptimierungen um.

In 2019 hat der Verband auf der Kläranlage in Solingen-Burg ein großes Projekt abgeschlossen. Ein Baustein in dem Projekt war die Energieoptimierung.
Durch das gesamte Maßnahmenpaket verbraucht die Kläranlage nun jährlich rund 600.000 kWh weniger an Strom als zuvor.

Rund 90 Prozent des benötigten Stroms wird nun auf der Kläranlage selbst erzeugt.
In der Kläranlage Kohlfurth beispielsweise hat der Wupperverband im letzten Jahr die vorhandenen BHKW-Module gegen modernere Aggregate ausgetauscht. Die neuen Module erzeugen mehr elektrische Energie als die Vorgängermodelle. Sie verfügen außerdem über Schallschutz und Katalysatoren. Durch die neuen Module wird sichergestellt, dass die Kläranlage Kohlfurth weiterhin energieautark bleibt.
Seit 2015 ist das Energiemanagement nach DIN ISO 50001 zertifiziert.

https://www.wupperverband.de/meldung/pressemitteilungen/2020/04/273-mio-kilowattstunden-strom-aus-erneuerbaren-energien

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Wupperverband: Thomas Klein ist seit April für zahlreiche Wupperverbandsanlagen verantwortlich

Thomas Klein ist seit dem 1. April neuer Leiter des Geschäftsbereichs Technik und Flussgebietsmanagement beim Wupperverband. Er übernimmt damit die Leitung des größten Geschäftsbereichs im Verband. Der Geschäftsbereich umfasst die Aufgaben Planung, Bau und Betrieb der 11 Kläranlagen, der Abwasserableitung sowie der Mischwasserbehandlung, der Klärschlammverbrennungsanlage, der 14 Talsperren inklusive Forst, der Unterhaltung und Renaturierung von 2.300 Kilometern Flussläufe sowie die Betreuung weiterer Anlagen und Betriebseinheiten, z. B. dem Bereich wasserwirtschaftliche Grundlagen.

Nach seinem Studium im Bereich Bauingenieurwesen mit den Schwerpunktthemen Siedlungswasserwirtschaft, Wasserwirtschaft und Hydrologie an der Ruhr-Universität Bochum war Thomas Klein in einem Planungsbüro und in Baufirmen tätig.

Von 2004 bis März 2020 war er bei den Stadtentwässerungsbetrieben Köln in den verschiedenen Positionen auf dem Großklärwerk Köln-Stammheim tätig. Seit 2011 war er als Abteilungsleiter verantwortlich für den gesamten Betrieb des Großklärwerkes mit 110 Mitarbeitern.

https://www.wupperverband.de/meldung/pressemitteilungen/2020/04/neue-leitung-des-geschaeftsbereichs-technik-1

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Köln: Corona-Krise: Abwasserbeseitigung und Hochwasserschutz sind sichergestellt

Mit ihren Aufgaben im Bereich der Abwasserentsorgung gehören die StEB Köln zu den kommunalen Unternehmen, die für die sogenannte kritische Infrastruktur zuständig sind. Gerade in Krisenzeiten hat es oberste Priorität, die öffentliche Daseinsvorsorge aufrechtzuerhalten.

Die Abwasserbeseitigung und auch der Hochwasserschutz sind sichergestellt: „Wir bleiben auch in Krisenzeiten handlungsfähig. Der Betrieb in unseren Kanalnetzen, Pumpwerken und Kläranlagen läuft zurzeit ohne Einschränkungen. Auch die Maßnahmen zum Hochwasserschutz sind gewährleistet", sagt Otto Schaaf, Vorstand der StEB Köln.
Längst gibt es bei den StEB Köln einen Krisenstab, der regelmäßig tagt, Pandemie- und Notfallpläne sind vorhanden. Das Unternehmen handelt vorausschauend und möchte dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und Infektionsketten zu unterbrechen.

Deswegen haben die StEB Köln für ihre Beschäftigten, Kunden und damit letztlich für alle Kölnerinnen und Kölner Maßnahmen zum Schutz getroffen: Viele Mitarbeitende arbeiten im Homeoffice, ein persönlicher Kundenkontakt findet nicht statt. Im Bereich des technischen Betriebs (Kanalnetze, Pump- und Klärwerke) werden feste Teams in wechselnden Schichten eingesetzt. „Nur durch diese vorsorglichen Maßnahmen können wir sicherstellen, dass wir genügend Personalreserven haben und unsere Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge auch im Notbetrieb aufrechterhalten können", so Otto Schaaf.
Die StEB Köln sind weiterhin über das Bürgertelefon 0221 221-26868 und über E-Mail steb@steb-koeln.de erreichbar.

Ihr Ansprechpartner

Birgit Konopatzki
Leiterin Unternehmenskommunikation - Pressesprecherin
0221 221-34787, Mobil: 0163 5385106
birgit.konopatzki@steb-koeln.de

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OOWV: Werke und Anlagen des OOWV kommen bislang gut durch die Corona-Krise

Einschränkungen lassen Wasserverbrauch auf Inseln drastisch sinken

Im Nordwesten. Die Werke und Anlagen des OOWV kommen bislang gut durch die Corona-Krise. Und das ist die wohl gute Nachricht in Zeiten vieler Hiobsbotschaften: Die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung sind gesichert. Gleichwohl machen sich die Folgen der Pandemie bemerkbar: Auf den Ostfriesischen Inseln Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog und Baltrum hat sich der Wasserverbrauch seit der Schließung des Tourismusbetriebs halbiert. Im übrigen Versorgungsgebiet des OOWV steigt der Bedarf dagegen leicht.

https://www.oowv.de/der-oowv/presse/pressemitteilungen/news-einzelansicht/archiv/2020/m%C3%A4rz/27/artikel/werke-und-anlagen-des-oowv-kommen-bislang-gut-durch-die-corona-krise/
 
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Ruhrverband: lässt „Wetters schönstes Graffiti" in neuem Glanz erstrahlen

Seit 2003 zierte ein professionelles Kunstwerk das Pegelhäuschen - jetzt griff derselbe Künstler erneut zur Spraydose

Mit Vandalismus und wilden Spray-Attacken an Fassaden sieht sich der Ruhrverband nahezu täglich konfrontiert. Vor allem Pegelhäuschen an häufig genutzten Rad- und Spazierwegen oder in unmittelbarer Nähe beliebter Treffpunkte werden regelmäßig Ziel von Übergriffen.

Am Pegel Wetter, dem amtlichen Hochwasserwarnpegel für die untere Ruhr, der zudem sowohl für den Betrieb von Harkort- und Hengsteysee als auch für die Steuerung der Ruhrverbandstalsperren wichtige Daten liefert, griff das Wasserwirtschaftsunternehmen daher im Jahr 2003 zum Konzept „Graffiti gegen Graffiti" und beauftragte den Künstler Sascha Webering mit der Aufgabe, das direkt am Ruhrtalradweg gelegene Pegelhäuschen professionell zu gestalten.
Der Ruhrverband hoffte damals, dass sich andere Sprayer an den „Ehrenkodex" der Szene halten würden, nach dem das Werk eines anderen Sprayers nicht übersprüht werden darf. Das Konzept bewährte sich, denn das Kunstwerk am Pegelhaus blieb lange Zeit unberührt. Nach nunmehr 16 Jahren hatten allerdings Wind, Wetter und Vandalismus doch ihre Spuren hinterlassen, so dass Sascha Webering erneut mit der Fassadengestaltung beauftragt wurde.
Neben der evangelisch-reformierten Kirche Wetter-Freiheit in Alt-Wetter schmücken nun seltene Tierarten des Ruhrtals die Fassade des Pegelhauses. Zudem wurde das bisher in hellen Blautönen gehaltene Kunstwerk noch moderner und farbenfroher. Der Ruhrverband hofft auch für die Neuauflage von „Wetters schönstem Graffiti" darauf, dass der Ehrenkodex-Effekt der Sprayerszene lange anhalten wird.

Im Zuge der Neugestaltung wurden auch die Informationstafeln am Pegelhäuschen erneuert. Sie informieren die Bedeutung der Pegel für die Talsperrensteuerung des Ruhrverbands und die Funktionsweise der installierten Messeinrichtungen.

https://www.ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///ruhrverband-laesst-wetters-schoenstes-graffiti-in-neuem-glanz-erstrahlen/

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Stuttgart: Überarbeitete Fassung Dienstanweisung und Erlaubnisschein für Arbeiten in umschlossenen Räumen von abwassertechnischen Anlagen

Nach mehr als zehn Jahren wurde die Dienstanweisung für Arbeiten in umschlossenen Räumen von abwassertechnischen Anlagen überarbeitet. Neben der Aktualisierung der geltenden Vorschriften und Regeln wurden auch die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilungen für den Einstieg eingearbeitet. Ebenso wie die Vorgängerversion gilt die Dienstanweisung für alle im Abwasserbereich der Stadt Stuttgart arbeitenden Firmen und städtischen Mitarbeiter. Außerdem wurde in diesem Zuge auch der Erlaubnisschein für Arbeiten in umschlossenen Räumen von abwassertechnischen Anlagen überarbeitet.
Beide Dokumente können fortan unter Informationsmaterial auf der Homepage der Stadtentwässerung Stuttgart heruntergeladen werden.

zur Seite Informationsmaterial
https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/aktuelles/news/titel/ueberarbeitete-fassung-dienstanweisung-und-erlaubnisschein-fuer-arbeiten-in-umschlossenen-raeumen-von-a/?L=0&cHash=62ac87ade169ef0ce4d85043c37e7511
 
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Erftverband: Nacht der Technik

Unternehmen
Als Körperschaft des öffentlichen Rechts sorgt der Erftverband umwelt- und gemeinwohlorientiert sowie nachhaltig für den wasserwirtschaftlichen Interessenausgleich im rheinischen Braunkohlenrevier. Der Erftverband unterhält und renaturiert die Erft und ihre Nebenflüsse, stellt den Hochwasserschutz sowie die Wasserversorgung sicher und reinigt mit seinen 35 Kläranlagen das Abwasser von rund 1,2 Mio. Menschen.

Programm
Das Gruppenklärwerk Bergheim-Kenten ist die zweitgrößte Kläranlage des Erftverbandes. Sie reinigt das Abwasser von rund 120.000 Menschen. Folgen Sie dem Weg des Wassers aus der Kanalisation bis zum Ablauf des gereinigten Wassers in die Erft. Es werden verschiedene Standorte angelaufen, an denen Präsentationen oder Mitmachaktionen vorbereitet sind. Erster Halt ist der Sandfang. Dort lernen Sie die verschiedenen Stufen der Abwasserreinigung kennen. Es geht weiter zu den Belebungsbecken. Hier stehen die kleinsten Mitarbeiter des Erftverbandes im Fokus. An der Filtration und dem Ablauf können Sie dann selbst das Wasser untersuchen, z. B. den pH-Wert messen oder die Leitfähigkeit und den Sauerstoffgehalt bestimmen. An der vierten Station werden technische Geräte wie Pumpen und Gebläse präsentiert.

https://rhein-erft.nacht-der-technik.de/erftverband/

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Wasserwirtschaft zukunftsfähig gestalten

Wupperverband stellte Ausblick auf Themen und Projekte in 2020 vor
Das Jahresauftakt-Pressegespräch des Wupperverbandes stand im Zeichen der Aufgaben und Herausforderungen für das Jahr 2020. Zu den zentralen Themen für den Verband gehören dabei die Kooperationen mit Mitgliedern und Partnern und die Klimaveränderungen und ihre Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft.
Der Wupperverband wurde vor 90 Jahren gegründet als eine Organisation, die die wasserwirtschaftlichen Aufgaben im gesamten Flussgebiet der Wupper für seine Mitglieder bearbeitet. "Mit diesem Modell des über kommunale Grenzen hinweg reichenden Flussgebietsmanagements sind wir zukunftsfähig und gut gerüstet für die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen", betonten Verbandsratsvorsitzende Claudia Fischer und Vorstand Georg Wulf.
Die geschlossenen Kooperationen und Partnerschaften werden in 2020 weiter entwickelt.
Die in 2019 gegründete Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH wird in diesem Jahr die Entwurfsplanung und Wirtschaftlichkeitsstudie für eine Klärschlammverbrennungsanlage (SVA) erarbeiten. Das Ziel der GmbH ist, ab 2028 gemeinsam ihre Klärschlämme in einer neuen SVA zu verwerten, die die über 40 Jahre alte SVA des Wupperverbandes am Standort Buchenhofen ersetzen soll.
Ein weiteres Zukunftsthema ist das Recycling des für die Nahrungsmittelproduktion unverzichtbaren Stoffes Phosphor, dessen natürliche Vorräte endlich sind. 10 Projektpartner, darunter der Wupperverband, werden gemeinsam einen Antrag für ein Forschungsprojekt „Regionales Klärschlamm- und Aschen- Management zum Phosphorrecycling für einen Ballungsraum“ beim Bundesumweltministerium einreichen.

Talsperren flexibler bewirtschaften

In den letzten Jahren waren die Auswirkungen von Klimaveränderungen im Wuppergebiet bereits deutlich spürbar. Extreme Starkregen, Stürme und längere Trockenperioden treten häufiger auf und die Niederschlagsverteilung im Jahresverlauf verändert sich. Um sich auf diese veränderten Randbedingungen einzustellen, steht beim Wupperverband unter anderem die Anpassung des Talsperrenmanagements im Fokus. Talsperren flexibler zu bewirtschaften ist hier das Ziel des Verbandes. So sollen die Verbundmöglichkeiten der Wupperverbandstalsperren stärker genutzt werden. Die Bewirtschaftung von Wupper- und Bever- Talsperre als große Brauchwassertalsperren am Oberlauf der Wupper wird beispielsweise enger verzahnt.
An der Großen Dhünn-Talsperre wurde der Wasservorrat dieser Trinkwassertalsperre in 2019 durch eine maßvoll reduzierte Wasserabgabe an den Flusslauf Dhünn geschont. Langfristig will der Wupperverband eine flexiblere und an die sehr dynamischen klimatischen Gegebenheiten angepasste Steuerung dieser Talsperre erreichen. Hierzu wird er in diesem Jahr einen Antrag bei der Aufsichtsbehörde stellen, die derzeit sehr starren Steuerungsregeln aus der Planfeststellung der Talsperre herauszulösen und in Betriebspläne mit neuen Regelungen zu fassen. Dies eröffnet die Möglichkeit, auf Klimaveränderungen kurzfristig und flexibel zu reagieren.
Die Auswirkungen des Klimawandels sind sehr massiv auch im Forst des Wupperverbandes spürbar. Die Aufarbeitung der Schäden durch Trockenheit und Borkenkäferplage ist eine Mammutaufgabe, die den Forstbetrieb noch über Jahre beschäftigen wird. Die Entwicklung eines an Klimaveränderungen möglichst optimal angepassten Waldbestandes ist hier die Zukunftsaufgabe.

Projekte in 2020
In 2020 stehen für den Wupperverband viele Projekte an, von der Gewässerentwicklung über Hochwasservorsorge bis hin zur Siedlungswasserwirtschaft.
Das Ziel, natürlichere Strukturen an der Wupper und ihren Nebenbächen zu schaffen, verfolgt der Wupperverband mit weiteren Projekten. Für 2020 werden u.a. die Wupper-Abschnitte Döppersberg und Werksgelände Bayer in Kooperation mit der Stadt Wuppertal geplant.
Die Arbeiten für den Hochwasserschutz am Eschbach in Solingen-Unterburg sollen im späten Frühjahr 2020 zum Abschluss kommen. Im Frühjahr sollen die Bauarbeiten zur Neuverrohrung der Schwelme starten, um den Hochwasserschutz im Bereich der ehemaligen Schwelmer Eisenwerke zu verbessern. Für ein kombiniertes Hochwasser- und Regenrückhaltebecken am Hotspot Mirker Bach in Wuppertal soll in diesem Jahr eine mit allen Beteiligten abgestimmte, genehmigungsreife Planung erarbeitet werden.
Im Bereich Siedlungswasserwirtschaft stehen u.a. Inspektionen und eine Sanierungsplanung an diversen Sammlern auf der Agenda, z. B. Murbach- oder Wuppersammler.
Auf der Klärschlammlagerfläche in Kohlfurth wird der Wupperverband mit Sicherungsmaßnahmen beginnen. Über einen Zeitraum von 8-10 Jahren wird die Lagerfläche schrittweise mit Erdmaterial abgedeckt.
Die Gemeinschaftskläranlage Leverkusen wird von Currenta und Wupperverband seit vielen Jahren gemeinsam betrieben. Der in 2018 geschlossene Vertrag setzt die bewährte Zusammenarbeit bis 2031 fort. Die Gremien haben den Wupperverband beauftragt, frühzeitig in 2022 eine Entscheidung über die Weiterführung der Kooperation oder die Variante einer separaten Abwasserbehandlung herbeizuführen. Als Grundlage für diese Entscheidung wird der Wupperverband daher die Alternativoption Neubau einer separaten kommunalen Kläranlage prüfen.

https://www.wupperverband.de/meldung/pressemitteilungen/2020/01/wasserwirtschaft-zukunftsfaehig-gestalten
 
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Witten: Verstopfte Pumpen ade - Pumpwerk Witten erhält Zerkleinerer

Die mächtigen Rotoren des XRippers am Pumpwerk Witten sollen die Pumpen vor Verstopfungen retten.
Das Pumpwerk Witten des Ruhrverbands an der Herbeder Straße erhält einen Zerkleinerer, der reißfeste Haushalts-, Kosmetik- und Hygienetücher so klein schneidet, dass sie die Pumpen nicht länger verstopfen. Vier Pumpen mit einer maximalen Förderleistung von maximal 800 Litern pro Sekunde sorgen dafür, dass das Abwasser aus mehreren Stadtteilen im Wittener Süden über eine Druckleitung vom Pumpwerk Witten zur ca. vier Kilometer entfernten Kläranlage Bochum-Ölbachtal gelangt, wo es nach dem aktuellen Stand der Technik gereinigt wird.
Das Problem, mit dem der Ruhrverband sowie viele Wasserversorger zu kämpfen haben: Immer mehr reißfeste, im Haushalt gebräuchliche Tücher werden nicht korrekt über den Hausmüll, sondern über die Toilette entsorgt und gelangen dadurch in die Kanalisation, wo sie sich - oft entgegen der Versprechen der Hersteller - nicht vollständig auflösen. Durch Turbulenzen im Abwasser verbinden sich die Tücher zu langen Zöpfen. Diese wickeln sich um das Laufrad der Pumpe, welches immer schwerer gegen den Widerstand arbeiten muss. Dabei wird mehr Energie verbraucht, das Laufrad verschleißt schneller, bis dass es dann irgendwann ganz stehen bleibt. Kolleginnen und Kollegen von den Ruhrverbands-Kläranlagen müssen die Pumpen dann oft aufwendig und kostenintensiv von Hand zerlegen und reinigen.

Eine technische Lösung zur Minimierung dieser Verstopfungen stellt der Einbau eines Zerkleinerers in den Zulaufkanal des Pumpwerks dar. In Witten findet der XRipper der Firma Vogelsang Verwendung, der Feuchttücher und Co. mittels Rotoren auf eine unproblematische Größe zerkleinert. Für Service und Wartung müssen lediglich ein paar Schrauben am Gehäuse gelöst werden. Danach kann die Funktionseinheit, bestehend aus Antriebsmotor, One-Piece-Ripper-Rotoren und Gegenlagerung, nach oben entnommen werden. Verstopfte Pumpen gehören so hoffentlich bald der Vergangenheit an.

https://www.ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///verstopfte-pumpen-ade-pumpwerk-witten-erhaelt-zerkleinerer/

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Getrennte Entgelte für Schmutz- und Niederschlagswasser in Wangerland

Drei Bürgertermine im Rathaus
Wangerland. Ab dem 1. Januar 2021 erhebt der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband
(OOWV) in der Gemeinde Wangerland getrennte Entgelte für Schmutz- und
Niederschlagswasser. Für die konkrete Berechnung werden aktuelle Angaben über bebaute und
befestigte Flächen (m²) auf Grundstücken, die in die Niederschlagswasserbeseitigungsanlage
einleiten, benötigt. Wer hierzu Fragen hat oder Hilfe beim Ausfüllen der Erhebungsbögen
benötigt, kann sich während dreier Bürgertermine beraten lassen. Diese finden statt am 4.
März, am 11. März und am 18. März, jeweils von 13 bis 16 Uhr im Ausschusszimmer (1. Etage,
Raumnummer 214) des Rathauses der Gemeinde Wangerland (Helmsteder Str. 1, 26434
Wangerland) statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bis zum 31. März 2020 können die ausgefüllten Erhebungsbögen an den OOWV gesandt
werden. Zusätzlich können die Wangerländer sich natürlich auch an den OOWV-Kundenservice
wenden - telefonisch (0800-180 120 1) oder per Mail (kundenservice@oowv.de).
„Mit der Einführung des Entgeltsplittings bezweckt der OOWV eine langfristige Refinanzierung
der Aufwendungen für die Niederschlagswasserbeseitigung und Deckung der im Rahmen seiner
Aufgabenerfüllung entstehenden Kosten. In Zukunft wird das Entgelt für die
Abwasserbeseitigung nach dem Verursacherprinzip gerechter ermittelt", erläutert Christoph
Kraft, Regionalleiter für die Landkreise Friesland und Wittmund beim OOWV.
„Die Anforderungen an die Beseitigung von Niederschlagswasser werden immer höher",
berichtet Christoph Kraft. Beispielhaft nennt er immer häufiger auftretende
Starkregenereignisse. „Der OOWV wird einen Generalentwässerungsplan mit der Gemeinde
Wangerland entwickeln und daraus resultierende Maßnahmen zur Niederschlags- und
Oberflächenentwässerung durchführen", erklärt der Regionalleiter. Das ist ein wichtiger
Baustein für die weitere gemeindliche Entwicklung. Mehr:

https://www.oowv.de/fileadmin/user_upload/oowv/content_pdf/presse/32-2020_B%C3%BCrgersprechstunden_Entgeltmodell_Schmutzwasser_Niederschlagswasser_Wangerland.pdf
 
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Löningen: Klärschlamm-Menge schrumpft drastisch

Auf dem besten Weg zu einem Quantensprung sowohl bei der Menge des anfallenden und teuer zu entsorgenden Klärschlamms als auch bei den Energiekosten befindet sich die Stadt Löningen durch die geplanten Investitionen in die weitere Modernisierung und den Ausbau der kommunalen Kläranlage.

„Nach Abschluss der Modernisierung wandelt sie sich vom bisher größten kommunalen Verbraucher mit 1,2 Millionen Kilowattstunden zum wahrscheinlich autarken Energieproduzenten", freut sich Bürgermeister Marcus Willen. Eine Kilowattstunde kostet 23 Cent, ein Einfamilienhaushalt verbraucht rund 4000 Kilowattstunden.

Wurden in 2019 bereits 700000 Euro insgesamt in eine neue Klärschlammpresse und die Modernisierung der Steuerung und Nebenanlagen investiert, so fließen bis 2022 mehr als fünf Millionen Euro in den Entsorgungskomplex in den Werwer Fuhren.

Da die Verwaltung sorgfältig auch mit Hilfe eines Fachbüros darauf achte, alle sich bietenden Zuschussmöglichkeiten zu nutzen, sei es gelungen, wegen der großen CO2-Einsparung eine Million Euro von der N-Bank als Zuschuss zu erhalten, so Willen.

Die bis 2022 geplanten Millionen-Investitionen seien sowohl ökonomisch auch ökologisch gut investiertes Geld, betonten auf einer Pressekonferenz der Bürgermeister, der Kläranlagenleiter Ralf Bohmann und der Fachbereichsleiter Hochbau, Jens Flerlage.

Welche Dimensionen die Klärschlamm-Reduzierung haben wird, machen drei Zahlen deutlich: 100 Tonnen, 15 Tonnen und vier Tonnen: Die neue, wirtschaftlich mit nur einer Umdrehung pro Minute laufende Presse reduziert 100 Tonnen Klärschlamm auf 15 Tonnen. Die in diesem und im kommenden Jahr für 1,1 Millionen Euro geplante neue Trocknungsanlage lässt die 15 Tonnen noch einmal auf vier Tonnen schrumpfen.

Damit gelingt es den Löningern, die immens steigenden Kosten der Entsorgung auf ein normales Maß zu begrenzen. Denn Klärschlamm darf nicht mehr als Dünger auf Äckern ausgebracht werden, sondern muss thermisch verwertet werden. Wird in der ersten Stufe, der Klärschlammpresse, die bisher flüssige Menge von 19000 Tonnen (730 Lastwagenladungen) im Jahr auf jetzt 2000 Tonnen geschrumpft, so müssen ab Ende 2021 nur noch 650 Tonnen nach der Trocknung zur Verbrennung gefahren werden.

Auch die Abnahme ist gesichert. Die Stadt habe als neues Mitglied des OOWV einen Vertrag mit dem Wasserverband abgeschlossen, der in Bremen mit Partnern eine Monoklärschlamm-Verbrennungsanlage bauen wird. Der kommunalen Löninger Anlage werden dabei die gleichen Konditionen eingeräumt wie denen verbandseigenen OOWV-Kläranlagen.

Um die Trocknungsanlage wirtschaftlich betreiben zu können, wird einer Machbarkeitsstudie von Experten der Branche folgend voraussichtlich bis 2022 für rund vier Millionen Euro ein Faulturm gebaut, der wie eine Biogasanlage funktioniert.

Das dort gewonnene dem Erdgas entsprechende schmutzige Methan wird in einem Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme verwandelt, die zum einen für den Strom der Kläranlage und zum anderen für die Trocknung des Schlamms liefert. Neben den sinkenden Kosten würden allein 600 Tonnen CO2 durch die Gasgewinnung aus dem Klärschlamm und 100 Tonnen jährlich durch gesunkenen Transporte eingespart, erläutert Ralf Bohmann die ökologische Bilanz.

Ob und wie die Investitionen Auswirkungen auf die Höhe der Gebühren haben werden, lasse sich noch nicht vorhersagen, betonte Willen. In der Verwaltung sei eine eigene Stelle geschaffen worden, in der nur die bestehende Abgabenstruktur in allen Bereichen neu berechnet werde.

Vorgeschrieben sei, dass Investitionen wie zum Beispiel in die Abwasser-Entsorgung sich über Gebühren und Beiträge selbst tragen müssten und nicht steuerfinanziert sein dürften.

Den Millionen-Investitionen stünden aber erhebliche Einsparungen durch deutlich reduzierte Energieausgaben und Transportkosten gegenüber. Die Löninger Kläranlage hat eine Größe von 190000 Einwohnergleichwerten. Für die Abwässer der rund 14000 Einwohner wären aber nur 77000 Gleichwerte nötig. Der Rest entfällt auf die Unternehmens-Kapazitäten.

Die Gebühren sind in Löningen seit Jahrzehnten stabil. Mit 1,64 Euro pro Kubikmeter verbrauchten Frischwassers hat die Stadt eine der niedrigsten Gebührensätze in der gesamten Region.

https://www.loeningen.de/die-stadt/aktuelles/neuigkeiten.php?show=1835&mod=15

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HAMBURG WASSER: stellt neue Abwasserautobahn fertig und schliesst Gewässerschutzprogramme ab

Starke Regenereignisse und Stürme gehören zu den Folgen des Klimawandels. Für große Städte wie Hamburg ist es deshalb eine wesentliche Aufgabe, die Infrastrukturen auf diese Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Erschwert wird die Aufgabe dadurch, dass Hamburg wächst: Grünflächen werden zunehmend bebaut und befestigt. Dadurch kann das Regenwasser nicht mehr versickern, sondern fließt in die Kanalisation. Fällt zu viel Regen in kurzer Zeit, gelangt diese an ihre Grenzen. Überläufe aus dem städtischen Sielnetz in die Kanäle und Flüsse der Stadt können dann die Folge sein. Zum Schutz der Gewässer hat HAMBURG WASSER das städtische Sielnetz deshalb gezielt ausgebaut. Mit dem heutigen Abschluss des Innenstadt-Entlastungsprogramms beendet HAMBURG WASSER seine Gewässerschutzprogramme und verbessert den Schutz des Isbekekkanals erheblich. Allein für das Innenstadt-Entlastungsprogramm hat HAMBURG WASSER in den letzten zehn Jahren rund 85 Millionen Euro investiert. Mit dem Neubau von 6,2 Kilometer Transport- und Speichersielen entsteht 17.600 Kubikmeter zusätzliches Speichervolumen.
Das Innenstadt-Entlastungsprogramme steht in der Tradition der großen Gewässerschutzprogramme, die HAMBURG WASSER seit den 1990er Jahren umgesetzt hat. Das Hamburger Sielnetz wurde dabei gezielt ausgebaut, um Alster, Elbe und Bille besser vor Überläufen aus der Kanalisation zu schützen. Mit dem Innenstadt-Entlastungsprogramm schließt HAMBURG WASSER diese Gewässerschutzprogramme nun ab. Insgesamt hat HAMBURG WASSER 695 Millionen Euro in den Schutz der Hamburger Gewässer investiert und 215.200 m³ zusätzliches Speichervolumen geschaffen.

Der Ausbau der Siele ist nur ein kleiner Baustein beim Regenwassermanagement. Die Entwicklung von Hamburg zur Schwammstadt ist das langfristige Ziel. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den Regen möglichst gar nicht erst in die Siele zu leiten. Regenwasser soll gespeichert und langsam wieder abgegeben werden. Erreicht werden soll dies durch den Einsatz versickerungsfähiger Materialien, Gründächer, begrünte Fassaden, Mulden und Teiche. Es wird angestrebt, einen möglichst naturnahen Wasserhaushalt zu erreichen. Dabei müssen die Grundstückseigentümer ebenfalls mitziehen.

Senator für Umwelt und Energie, Jens Kerstan: „Der Ausbau unserer Sielnetze bedeutet Gewässerschutz und Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor überlaufenden Kellern und Straßen. Die Anpassung an den Klimawandel in einer Großstadt ist hier, ähnlich wie beim Hochwasserschutz, zu besichtigen. Die Klima-Prognosen unterstreichen, dass wir unsere Stadt klug und weitsichtig an die Veränderungen anpassen müssen. Bei diesem Projekt ist das erfolgreich geschehen. Dazu gratuliere ich HAMBURG WASSER sehr herzlich."
HAMBURG WASSER Geschäftsführerin, Nathalie Leroy: „Mit dem Abschluss des Innenstadt-Entlastungprogramms haben wir unseren Teil geleistet, um Hamburg mit seiner wachsenden Bevölkerung an den Klimawandel anzupassen. Die Erweiterung und der Werterhalt unseres Sielnetzes sind wesentliche Maß-nahmen, um für Überflutungsschutz und saubere Gewässer zu sorgen. Sie allein reichen aber nicht mehr. Künftig möchten wir gemeinsam mit der Stadt erreichen, dass der Regen erst gar nicht in das Sielnetz gelangt, sondern naturnah versickern und verdunsten kann. Städtebauliche Maßnahmen wie die Entsiegelung von Flächen und die Entwicklung von Hamburg zur Schwammstadt (wie z.B. mit Gründächern) sind das langfristige Ziel."

https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/hamburg-wasser-stellt-neue-abwasserautobahn-fertig-und-schliesst-gewaesserschutzprogramme-ab/

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Hamburg: „Siegerbettchen" für Triathlon-Fans: HAMBURG WASSER startet Online-Plattform

HAMBURG WASSER bietet in diesem Jahr erstmals einen neuen Service für die ca. 10.000 Teilnehmerdes HAMBURG WASSER World Triathlon an. Ab sofort können Interessierte auf der Online-Plattformwww.siegerbettchen.de für das Triathlon-Wochenende am 11. und 12. Juli eine kostenlose Unterkunft finden, ein Gesuch aufgeben oder selbst einen Schlafplatz anbieten.

„Der HAMBURG WASSER World Triathlon ist einer der größten Triathlon-Wettkämpfe weltweit. Bei dieser Großveranstaltung eine Unterkunft zu finden, kann eine Herausforderung sein", so Nathalie Leroy, Geschäftsführerin von HAMBURG WASSER. „Unter dem Motto ‚Hamburg gibt Triathleten ein Zuhause‘ haben wir daher das ‚Siegerbettchen‘ ins Leben gerufen. Damit wollen wir unter Sportbegeisterten aus Hamburg und aller Welt die Vernetzung und den sportlichen Austausch fördern."

Und wie funktioniert die „Siegerbettchen"-Plattform? Nach erstmaliger Anmeldung können Gastgeber einen oder mehrere Schlafplätze auf der Pinnwand der Website zur Verfügung stellen. Interessierte können per Nachricht oder Kommentar direkt auf das Angebot reagieren oder ein öffentliches Gesuch aufgeben. Über die Nachrichtenfunktion der Website können die Nutzer Details des Aufenthalts wie An- und Abreise klären. Als Betreiber der Plattform tritt HAMBURG WASSER nicht selbst als Gastgeber auf. Eine kommerzielle Nutzung der Website ist nicht gestattet.

Hintergrund
HAMBURG WASSER fördert den Hamburger Triathlon seit knapp 20 Jahren. Seit 2016 ist der Konzern Titelsponsor des HAMBURG WASSER World Triathlon. Die Veranstaltung macht eine Kernleistung des Konzerns, den Gewässerschutz, sichtbar. Seit den 1990er Jahren verfolgt HAMBURG WASSER den konsequenten Ausbau der Kanalisation für den Schutz von Elbe, Alster, Bille und den übrigen Gewässern der Hansestadt. Die Wasserqualität der Alster entspricht höchsten Hygienestandards und eignet sich daher bestens als Schwimmstrecke für den Triathlon.

https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/siegerbettchen-fuer-triathlon-fans-hamburg-wasser-startet-online-plattform/
 
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Fulda: Die letzten Rohre in der Frankfurter Straße in Fulda sind jetzt fort

Es war eine der anspruchsvollsten Baumaßnahmen des Abwasserverbandes Fulda in den vergangenen Jahren: Die Kanalsanierung in der Frankfurter Straße ist erfolgreich abgeschlossen worden. Diese Woche sind auch die letzten Rohre verschwunden, die noch am Straßenrand gelegen hatten.
Die Kanalsanierung in dem Abschnitt zwischen Mainstraße und Bronnzeller Kreisel war eine der größten und wohl die öffentlichkeitswirksamste Baumaßnahme des Abwasserverbandes.
Denn auf diesem Teil der Frankfurter Straße sind täglich rund 20.000 Fahrzeuge unterwegs. Über Monate konnten die Fahrer beobachten, wie die Baustelle voranging - und welche innovative Technik dort
...mehr:

https://www.fuldaerzeitung.de/regional/fulda/die-letzten-rohre-in-der-frankfurter-strae-in-fulda-sind-jetzt-fort-IL9397587  

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HanseWasser: Alles im Blick!

Die gesamte hanseWasser LKW-Flotte fährt mit Abbiegeassistenten

Null Vorfälle, null Unfälle, so lautet das Sicherheitsmotto von hanseWasser. Das Ziel ist klar: die größtmögliche Sicherheit für die Mitarbeiter*innen bei der Ausführung ihrer Arbeit zu gewährleisten und somit Gesundheitsschäden auszuschließen. Ein Ziel, das den Schutz der Öffentlichkeit selbstverständlich einschließt. Hierzu gehört auch die gerade abgeschlossene Nachrüstung der hanseWasser LKW-Flotte mit Abbiegeassistenten.
Im Januar 2019 startete hanseWasser den ersten Abbiegeassistenten-Test mit einer Kombination aus Kamera-Monitor-System (KMS) und Sensoren. Das KMS erweitert den Sichtbereich des LKW-Fahrers und die Sensoren erkennen insbesondere die so genannten schwachen Verkehrsteilnehmer*innen wie Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Nähert sich ein*e Verkehrsteilnehmer*in dem Gefahrenbereich des LKW, ertönt sofort ein akustisches Warnsignal und der Fahrer hat über den Monitor alles genau im Blick. Auch die Gewöhnung an das Fahren mit dem neuen Sicherheitssystem lief problemlos. Die Fahrer waren durchweg positiv überrascht und sahen in dem Abbiegeassistenten ein klares Plus an Sicherheit. Nach den erfolgreichen Tests startete hanseWasser umgehend mit der sukzessiven Nachrüstung der gesamten LKW-Flotte, die nun erfolgreich abgeschlossen ist. Seit dieser Woche sind alle 22 LKW mit Abbiegeassistenten auf den Straßen im Einsatz.

https://www.hansewasser.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen_2020/Pressemitteilung_Abbiegeassistent.pdf

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Berlin: Mit Horizonte geht‘s weiter

Erfolgsquote 70%: Wasserbetriebe ziehen positive Bilanz des Qualifizierungsprojektes
Im fünften Jahr ziehen die Berliner Wasserbetriebe eine durchweg positive Bilanz ihres Projektes Horizonte zur Qualifizierung von Geflüchteten und Menschen mit erschwerten Bildungsbiografien: Gut zwei Drittel aller Teilnehmenden seit 2016 haben eine Ausbildung im Unternehmen begonnen. Sieben von ihnen haben diese bereits erfolgreich beendet und arbeiten nun bei den Wasserbetrieben.

Horizonte, das Projekt der Berliner Wasserbetriebe für Menschen mit Fluchthintergrund und solche, die es aus anderen Gründen schwer haben, auf normalem Weg eine Ausbildung zu finden, ist vor vier Jahren gestartet. Seitdem haben 48 junge Menschen die achtmonatige Einstiegsqualifizierung durchlaufen - 33 von ihnen haben anschließend eine Ausbildung im Unternehmen begonnen, das macht eine Erfolgsquote von gut zwei Dritteln.
„Damit zeigen wir, dass Integration durch Arbeit funktioniert - und zwar für beide Seiten", sagt die Vorständin für Personal und Soziales Kerstin Oster. „Mit Horizonte haben wir als erstes Landesunternehmen geflüchteten Menschen die Möglichkeit gegeben, sich für eine Ausbildung zu qualifizieren. Und zwar gemeinsam mit jungen Menschen aus Berlin, die es aus anderen Gründen schwer haben, auf normalem Weg eine Ausbildung zu finden."
Unter den 33 Auszubildenden befinden sich 15 Geflüchtete und 18 junge Menschen aus Berlin. Sie haben eine Ausbildung etwa als Anlagenmechaniker, Industriemechaniker, Fachkraft für Wasserversorgungs- oder Abwassertechnik, Mechatroniker sowie als Industriekaufmann/-frau begonnen. Diese Ausbildungsplätze stellt das Unternehmen zusätzlich zu den ohnehin jedes Jahr vorhandenen 80 Ausbildungsplätzen zur Verfügung. In einem achtmonatigen Praktikum lernen die Horizonte-Teilnehmer und Teilnehmerinnen (bislang vier Frauen) technische Grundfertigkeiten, erhalten begleitenden Sprach- und naturwissenschaftlichen Unterricht und werden von einem eigenen Ausbilder betreut.

https://www.bwb.de/de/299_24362.php
 
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Saarbrücken: Abwasserentsorgung

Zur Abwasserbeseitigung in Saarbrücken gehören rund 1.000 Kilometer öffentlichem Kanal.
Der ZKE betreut täglich rund 1.000 Kilometer öffentliche Kanäle in Saarbrücken. Weitere Infos gibt es hier: http://www.zke-sb.de/abwasser

Für die Betreuung von 1.000 Kilometer öffentlichem Kanal sowie etlicher Sonderbauwerke sind rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Einer der Beratungsschwerpunkte der ZKE-Mitarbeiter ist die Grundstücks-Entwässerung, also alles was mit der Entsorgung des Abwassers von privaten Grundstücken zusammenhängt.

Erfahren Sie mehr: https://www.zke-sb.de/abwasser
 
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Wupperverband: Kompetenzen bündeln: Neue Kooperationen in 2019 besiegelt

Jährliche Mitgliederversammlung des Wupperverbandes

Bei der Verbandsversammlung des Wupperverbandes am 12. Dezember in Wuppertal standen neben dem Rückblick auf das Jahr 2019 wichtige Beschlüsse für das kommende Jahr auf der Tagesordnung.
"Mit der Gründung der Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH und der gemeinsamen Laborgesellschaft haben wir in diesem Jahr zwei bedeutende Kooperationen geschlossen", lautete das Fazit von Claudia Fischer, Verbandsratsvorsitzende, und Georg Wulf, Vorstand. "Damit setzen wir unseren Weg, Kompetenzen zu bündeln, konsequent fort."

Im Juli 2019 hatten die Entwässerungsbetriebe der Städte Düsseldorf und Münster sowie der Aggerverband, der Bergisch-Rheinische Wasserverband und der Wupperverband den Gesellschaftsvertrag für die Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH unterzeichnet. Die fünf Partner wollen künftig ihre Klärschlämme gemeinsam in einer neuen Mono-Klärschlammverbrennungsanlage (SVA) am Wuppertaler Standort Buchenhofen entsorgen. Diese soll die dort bereits vorhandene SVA des Wupperverbandes aus dem Jahr 1977 ersetzen.
Ende 2020 soll für die neue SVA die Entwurfsplanung einschließlich Wirtschaftlichkeitsprüfung vorliegen. Nach diesem ersten Meilenstein kann die GmbH dann das weitere Vorgehen beschließen.
Zum 1. Juli 2019 haben der Wupperverband und die WSW Energie & Wasser AG das Bergische Wasser- und Umweltlabor (bwl) zu gleichen Anteilen übernommen. Das Leistungsspektrum der neuen Bergischen Wasser- und Umweltlabor GmbH bleibt auch im neuen Umfeld vollständig erhalten. Das Labor des Wupperverbandes und das bwl sollen nun noch stärker kooperieren. Um die Kompetenzen optimal zu bündeln, soll am Labor-Standort Buchenhofen ein neues Gebäude für Labor-Beschäftigte von Verband und bwl entstehen.

Kläranlagen optimieren
Die Abwasseranlagen des Wupperverbandes – 11 Kläranlagen, die Schlammverbrennungsanlage, Becken und Sammler – werden kontinuierlich optimiert.
In 2019 wurde ein großes Projekt in der Kläranlage Burg in Solingen abgeschlossen. Neben der technischen Sanierung standen die Anpassung auf unterschiedliche Zulaufmengen aus dem Einzugsgebiet und die Energieeffizienz im Fokus. Durch das gesamte Maßnahmenpaket verbraucht die Kläranlage nun jährlich rund 600.000 kWh weniger an Strom als zuvor und erzeugt etwa 90 Prozent des benötigten Stroms selbst.
Die neue Schlammentwässerung in der Kläranlage Buchenhofen ist fertiggestellt und soll nach der Phase des Einfahrens Anfang 2020 in den Regelbetrieb gehen.

Trockener Sommer: Talsperren flexibler bewirtschaften
Die Talsperren des Wupperverbandes haben ihre Aufgaben auch in der lang anhaltenden Trockenphase von April bis September 2019 gemeistert. Die Brauchwassertalsperren...mehr:

https://www.wupperverband.de/meldung/pressemitteilungen/2019/12/kompetenzen-buendeln-neue-kooperationen-in-2019-besiegelt
 
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Treuchtlingen: Stadtverwaltung und Kläranlage mit Elektroautos unterwegs

Gut einen Monat sind die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Kläranlage nun mit den beiden neu beschafften Elektroautos unterwegs. Zwei geräumige Renault Kangoos haben den 13 Jahre alten Opel Combo des Stadtbauamtes und den 19 Jahre alten VW Golf der Kläranlage ersetzt. Laut Hersteller kann bei voller Batterieladung eine Reichweite von bis zu 270 km erreicht werden. Was für die meist innerstädtischen Fahrten der Mitarbeiter völlig ausreichen ist.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Fahrt mit dem geräuschlosen Auto allerdings schon, sind sich die Mitarbeiter im Rathaus einig. Und der Ein oder Andere muss sich auch erst an die Automatikschaltung gewöhnen. Genug Stauraum bietet das Fahrzeug aber alle mal.

Die Beschaffung der Elektrofahrzeuge wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität gefördert. Das Förderprogramm greift bei einer Beschaffung von mindestens zwei E-Autos. Gefördert werden 75 Prozent der Mehrkosten zwischen einem Vergleichsmodell mit Verbrennungsmotor zum E-Mobil. Für die Stadt Treuchtlingen sprang so ein Zuschuss von fast 23.000 Euro raus.
Ziel der Stadt Treuchtlingen ist es, durch nachhaltige Entscheidungen eine Vermeidung beziehungsweise Verminderung von CO2-Emissionen zu erreichen. Umweltschutz geht uns alle an. Deshalb ist es für die Stadt Treuchtlingen selbstverständlich, hier mit gutem Beispiel voran zu gehen. Eine öffentliche Ladestation für E-Autos gibt es übrigens in der Fischergasse.

Bereits letztes Jahr wurde dem städtischen Fuhrpark ein E-Fahrrad hinzugefügt, das vor allem im Sommer rege genutzt wird. Gerade für Kurzstrecken im Stadtgebiet ist dies das ideale Transportmittel.
Stadtwerke und Altmühltherme setzen schon seit vielen Jahren auf alternative Kraftstoffe. Fast alle Dienstfahrzeuge fahren dort mit Erdgas.

https://www.treuchtlingen.de/Bekanntmachungen-Pressemitteilungen.267.0.html

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Stuttgart: Öffnungszeiten SES-Kanalinformationszentrum und Termine für große Kanalführungen 2020

Das Kanalinformationszentrum Stadtentwässerung in der Unterführung der Stadtbahnhaltestelle Neckartor ist auch im Jahr 2020 12-mal geöffnet.

An jedem ersten Mittwoch in den Monaten Januar, Februar, April, Mai, Juli, August, September und November können Interessierte das Informationszentrum in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr besuchen. Bei schönem Wetter ist auch ein Kurzeinstieg in den Hauptsammler Nesenbach möglich.

In den Monaten März, Juni, Oktober und Dezember finden in der Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr "Große Kanalführungen" statt. Mehr:

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/aktuelles/news/titel/oeffnungszeiten-ses-kanalinformationszentrum-und-termine-fuer-grosse-kanalfuehrungen-2020/

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HAMBURG WASSER sucht neue Mitglieder für Kundenbeirat

Beraten, Ideen geben, konstruktive Kritik üben, Verbesserungen anstoßen - stets aus der Perspektive der Kundinnen und Kunden. Dies sind die Hauptaufgaben des HAMBURG WASSER-Kundenbeirats. Für das 2017 gegründete Gremium sucht Hamburgs städtischer Wasserversorger jetzt neue Mitglieder. Interessierte können sich noch bis 9. Januar 2020 direkt auf der Internetseite des Unternehmens (www.hamburgwasser.de) bewerben. Aus allen eingesendeten Bewerbungen erfolgt Mitte Januar 2020 eine repräsentative Auslosung der Bewerbenden nach Alter, Geschlecht und Kundenbeziehung, damit der Kundenbeirat stellvertretend für alle HAMBURG WASSER-Kundinnen und -Kunden sprechen kann.

Eine Beiratsperiode des HAMBURG WASSER-Kundenbeirats beträgt jeweils drei Jahre. Die Mitglieder treffen sich zweimal pro Jahr, um über kundenrelevante Themen zu diskutieren und ihre Perspektive einzubringen. In jedem Treffen wird ein Schwerpunktthema bearbeitet. Die Themen sind dabei breit gefächert und reichen von der Gestaltung des Wasserpreises über das Beschwerdemanagement bis hin zu Fragen des Employer Brandings.

„Durch den Kundenbeirat bekommen wir ein ehrliches Feedback zu unserer Arbeit. Das ist uns sehr wichtig, denn wir stehen als Versorgungsunternehmen vor großen Herausforderungen. Hamburg wächst rasant und muss sich gleichzeitig an die Klimafolgen anpassen. HAMBURG WASSER ist davon unmittelbar betroffen. Damit wir den notwendigen Wandel aktiv und erfolgreich gestalten, benötigen wir die Ideen und Impulse der Bürgerinnen und Bürger - und natürlich auch mal deren Kritik", ordnet HAMBURG WASSER-Geschäftsführerin Nathalie Leroy die Arbeit des Kundenbeirats ein.

Die Mitglieder des Kundenbeirats vertreten für drei Jahre die Kunden von HAMBURG WASSER. Für einen repräsentativen Querschnitt der Kunden setzen sich die 20 Mitglieder des Kundenbeirats je zur Hälfte aus Großkunden und Haushaltskunden zusammen. Für die Gruppe der Haushaltskunden sucht HAMBURG WASSER Teilnehmer, die sich zwei Mal im Jahr gemeinsam zu bestimmten Themen austauschen und gegenüber dem Konzern ihre Meinung vertreten. Die Beiratsmitglieder aus dem Bereich der Haushaltskunden werden per Losverfahren ermittelt. Dazu wird ein Verfahren mit mehreren Lostöpfen gebildet und alle Bewerbungen nach Kundengruppe, Geschlecht und Alter unterteilt. Die ausgelosten Bewerber werden noch im Januar schriftlich benachrichtigt. Das erste Zusammentreffen des Kundenbeirats wird Donnerstag, den 20.02.2020 sein. Die Sitzungen des Kundenbeirats werden zweimal jährlich stattfinden.

KONTAKT
Pressestelle
Ole Braukmann
Konzernkommunikation
Billhorner Deich 2
20539 Hamburg

Tel: 040 78 88 88 222
Fax: 040 78 88 88 999
presse@hamburgwasser.de

https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/hamburg-wasser-sucht-neue-mitglieder-fuer-kundenbeirat/

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Hannover: Stadtentwässerung stellt umfangreiche Zukunftsstrategie vor

Angesichts komplexer Zukunftsherausforderungen hat die Stadtentwässerung Hannover eine Strategie entwickelt, die eine nachhaltige Weiterentwicklung des städtischen Eigenbetriebs vorsieht. Neben Investitionen in die Infrastruktur will sich der größte Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Hannover im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Innovationen sowie Nachhaltigkeit in den kommenden Jahren eine führende Rolle erarbeiten und einer der modernsten Stadtentwässerungsbetriebe in Deutschland werden. Die am 2. Dezember dem Betriebsausschuss Stadtentwässerung vorgestellte Strategie beinhaltet, bis zum Jahr 2035 geschätzt knapp zwei Milliarden Euro in die Betriebsanlagen zu investieren.

Neben dem Start des umfangreichen Investitionsprogramms stehen bis zum Jahr 2025 folgende Hauptziele im Mittelpunkt: Einführung moderner IT-Systeme und Digitalisierung, Wandel zu energieneutralen Klärwerken der Zukunft, Erhöhung der Abwasserqualität sowie Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber. "Als Landeshauptstadt Hannover setzen wir auf Nachhaltigkeit bei der Bewältigung unserer Zukunftsaufgaben und machen diese Zielsetzung zur Grundlage unseres Handelns. Vor diesem Hintergrund wurde die ambitionierte Zukunftsperspektive für die kommenden Jahre erarbeitet, denn moderne Großstädte entwickeln sich weiter und benötigen Akzente beim Klima- und Ressourcenschutz", unterstreicht Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette.

Ausbau der Infrastruktur und ökologische Nachhaltigkeit
Ein wesentlicher Ausgangspunkt für die neue strategische Ausrichtung ist der notwendige Erhalt und Ausbau der Infrastruktur. So ist für Teile der Entwässerungsanlagen die technisch mögliche Nutzungsdauer ausgeschöpft. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, den Anlagenbestand durch Unterhaltungsmaßnahmen zum Teil über die gewöhnliche Betriebsdauer hinaus einzusetzen. Zum Beispiel müssen die Großklärwerke in Gümmerwald und Herrenhausen sowie das Kanalnetz modernisiert, die Maschinentechnik und die Pumpwerke erneuert, die Prozessleittechnik ausgebaut und die Digitalisierung vorangetrieben werden.
Weitere Gründe für die umfangreiche Neuausrichtung sind Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit: Die Reinigung von kommunalem Abwasser in konventionellen Kläranlagen verbraucht erhebliche Mengen an Energie, hauptsächlich für den elektrischen Antrieb von Gebläsen für die großen Belüfter, die Mikroorganismen mit Sauerstoff versorgen. Damit sind die Kläranlagen mit mehr als 20 Prozent des Gesamtverbrauchs einer städtischen Kommune der größte einzelne Stromverbraucher. Dabei ist unbehandeltes Abwasser ein wertvoller Energieträger. Die enthaltenen organischen Stoffe haben so viel chemische Energie, dass sich damit die in der Abwasserbehandlung benötigte Energiemenge komplett kompensieren und sogar noch ein Energieüberschuss erzeugen lässt.

"Als eines der größten Entwässerungsunternehmen in Deutschland sehen wir die Abwasserwirtschaft vor einem grundlegenden Wandel. Vom größten kommunalen Energieverbraucher wollen wir uns zu einem Unternehmen weiterentwickeln, das seine benötigte Energiemenge selbst und sogar noch einen Energieüberschuss erzeugt. Mit überschüssiger Energie könnte zukünftig beispielsweise grüner Wasserstoff produziert und als Kraftstoff für die Mobilität einer Stadt verwendet werden, erklärt Matthias Görn, Leiter der Stadtentwässerung, das Zukunftsprogramm."

Attraktivität als Arbeitgeber*in stärken
Zu den selbst gesetzten Zielen gehört auch, dass die Betriebsleitung die Attraktivität als Arbeitgeber stärken, dem Fachkräftemangel entgegenwirken und durch modernes Management den Gesamtbetrieb wertschätzend führen möchte. Dazu soll die Sichtbarkeit der Arbeit, die vielfach im Verborgenen stattfindet, erhöht und in die Belegschaft investiert werden. "Ferner gehört auch die Stärkung der Serviceorientierung zu den Zielsetzungen. Die Möglichkeiten der Digitalisierung sollen konsequent dort genutzt werden, wo sie helfen, die Aufgaben noch besser erledigen zu können. So sollen die Instandhaltung und das Störungsmanagement in einem modernen Betriebsführungssystem vollständig digitalisiert werden", betont Görn.
"Als städtisches Unternehmen der öffentlichen Daseinsvorsorge möchte die Stadtentwässerung ihre Leistungen mit einer guten Qualität und einem hohen Kostenbewusstsein erbringen. Dafür sind Investitionen und strategische Weichenstellungen notwendig, um dauerhaft die Aufgaben leisten zu können", verdeutlicht Tegtmeyer-Dette. "Als größtes niedersächsisches Entwässerungsunternehmen und einer der größten deutschen Betriebe seiner Art richtet die Stadtentwässerung den Blick mutig in die Zukunft und greift Themen auf, welche die Branche in den nächsten Jahren beschäftigen werden. Die Stadtentwässerung Hannover steht für gesundes und umweltbewusstes Leben und will mit ihrer Strategie einer der modernsten Stadtentwässerungsbetriebe in Deutschland werden", fasst die Dezernentin zusammen.

Stadtentwässerung in Zahlen
Seit mehr als 120 Jahren sorgt die Stadtentwässerung Hannover auf hohem Niveau für Wasserqualität für derzeit rund 750.000 Menschen im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Hannover und den Umlandgemeinden. Nach Hamburg und Berlin verfügt Hannover mit 2.538 Kilometern Länge über das drittlängste Kanalnetz in Deutschland sowie zwei Großklärwerke mit einer Ausbaugröße von 1.250.000 Einwohnergleichwerten (EW), in denen jedes Jahr rund 65 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt werden. Mit einem Anlagenwert von 795 Millionen Euro sind die Entwässerungsanlagen einer der größten Vermögenspositionen der Landeshauptstadt Hannover.

https://www.hannover.de/Service/Presse-Medien/Landeshauptstadt-Hannover/Aktuelle-Meldungen-und-Veranstaltungen/Stadtentwässerung-stellt-umfangreiche-Zukunftsstrategie-vor
 
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