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20.08.2017 12:01

Klärwerk.info / Fachwissen / Labor / Beiträge zum DWA-A 704/IQK/Qualitätssicherung

Beiträge zum DWA-A 704/IQK/Qualitätssicherung


Analytische Qualitätssicherung leicht gemacht 

Analytische Qualitätssicherung leicht gemacht -Automatische Erstellung einer IQK-Karte 4  
• 
Qualitätssicherung in der Prozessmesstechnik 
• 
Neue Entwicklungen in der Qualitätssicherung für die Betriebsanalytik 

DWA-A 704 „Betriebsmethoden für die Abwasseranalytik" - Prüfmittelüberwachung 
• 
Handbuch zur Betriebsanalytik auf Kläranlagen 

Betriebsmethoden für die Abwasseranalytik 
•  Durch Vergleiche die Qualität steigern 

 


Analytische Qualitätssicherung leicht gemacht

Automatische Trübungskontrolle
Die Kläranlage Bergen auf Rügen gehört dem
Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung
Rügen (ZWAR) an, der im Juni 1992 gegründet wurde. Dieser
Verband ist verantwortlich für 41 Gemeinden der Inseln Rügen,
Ummanz und Hiddensee mit insgesamt 182 500 EW.
Nach den Vorgaben der Selbstüberwachungsverordnung in
Mecklenburg-Vorpommern (SÜVO-M-V) werden auf der Kläranlage
Bergen, an die mehrere einleitende Gebiete angeschlossen
sind, seit 1986 regelmäßig fotometrische Messungen durchgeführt.
Zur Absicherung der Ergebnisse führen wir auch alle erforderlichen
Maßnahmen zur Qualitätssicherung gemäß Arbeitsblatt
DWA-A 704 durch und dokumentieren diese (Abbildung 2).
Eine trotz sorgfältiger Arbeitsweise und Qualitätskontrollen oft
unterschätzte Fehlerquelle in der fotometrischen Wasseranalytik
sind Trübungen. Da feinste Trübungen mit dem Auge nur
schlecht zu erkennen sind, können diese unbemerkt zu erheblichen
Messwertabweichungen von bis zu 30 % führen. Um Anwendern
der fotometrischen Wasseranalytik eine höhere Messwertsicherheit
zu bieten, hat Macherey-Nagel eine automatische
Trübungskontrolle (NTU Check) für Messungen mit Rundküvetten
in die Spektralfotometer integriert.
Diese Trübungskontrolle basiert auf einer 90°-Streulichtmessung
bei 860 nm, nach deren Prinzip auch handelsübliche
Trübungsmessgeräte arbeiten. Bei jeder Messung ...mehr unter
http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={42c2b8f2-f058-483f-a8e1-4ca29c31774d}

Autorin
Beate Knorr, Laborantin
ZV Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Rügen
Putbuser Chaussee 1
Kläranlage Bergen
18528 Bergen, Deutschland
E-Mail: labor@zwar.de

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Analytische Qualitätssicherung leicht gemacht -Automatische Erstellung einer IQK-Karte 4

Die Kläranlage Passau-Haibach wurde 1986für eine Belastung von 100 000 EW als einstufige mechanische und biologische Abwasserreinigungsanlage ( Belebungsanlage mit Reinsauerstoffbegasung) ausgebaut. Inder Anlage wird das Abwasser der Stadt Passau gereinigt, aber auch nennenswerte industrielle Betriebe der Lebensmittelindustrie und die ortsansässigen Brauereien sind angeschlossen. Die Bemessung der Kläranlage Passau wurde seit dem Jahre 2001 in einem stufenweisen Ausbau den Anforderungen der weitergehenden Stickstoff- und Phosphor-Eliminationan gepasst. Mit der letzten Baumaßnahme gingen 2008 als Erweiterung der Belebung zwei Denitrifikationsbecken in Betrieb...
Den ganzen Artikel lesen Sie in:
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 4-2011

Autor
Wolfgang Hanschke Klärwerk Passau-Haibach

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Qualitätssicherung in der Prozessmesstechnik

Prozessmesstechnik Arbeitsblatt DWA-A 704 soll ausgeweitet werden.

Liebe Leser, unsere Erfahrungsberichte zum aktuellen Arbeitsblatt DWA-A 704 „Qualitätssicherung in der Betriebsanalytik" im KA-Betriebs-Info sind eigentlich abgeschlossen. Trotzdem können wir Ihnen heute einen neuen Beitrag präsentieren, denn die analytische Qualitätssicherung (IQK) macht auch vor der Prozessmesstechnik nicht Halt. Im Kontakt mit den Anwendern kam in der Vergangenheit immer wieder die Frage auf, warum es keine Maßnahmen zur AQS von Prozessmessgeräten gibt. Dieses Thema hat die DWA-Arbeitsgruppe KA-12.1 aufgegriffen und ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Ziel dabei war es, die IQK-Maßnahmen für die Prozessmessgeräte in die vorhandene Struktur des vorhandenen DWA-A 704 zu integrieren und entweder die vorhandenen Kontrollkarten zu erweitern oderzusätzliche Kontrollkarten zu definieren. In diesem Jahrhaben wir begonnen, Konzept und Kontrollkarten mit An-wendern aus der Praxis auf verschiedenen Veranstaltungender DWA-Landesverbände zu diskutieren, um schon im Vor-feld der Überarbeitung des Arbeitsblatts im Jahr 2012möglichst viele Rückmeldungen zu erhalten. Dazu dient auch dieser ...

Den ganzen Artikel lesen Sie in:
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 3-2011

Autor
Andreas Fritz Mitglied der DWA-Arbeitsgruppe KA-12.

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Neue Entwicklungen in der Qualitätssicherung für die Betriebsanalytik

Liebe Leserinnen und Leser, Sie kennen das vielleicht von spannenden Fernsehserien:
Sie wünschen sich, dass es immer neue Folgen gibt, weil Sie sich mit den Darstellern identifizieren oder weil Sie deren Schicksal brennend interessiert. So ähnlich ist es Ihnen sicher mit unserer Serie über die IQK-Karten zur Qualitätssicherung in der Betriebsanalytik gegangen. Leider endet heute die Staffel mit meinem Beitrag zur Karte 11. Die Arbeitsgruppe, die für das Arbeitsblatt DWA- A 704 verantwortlich ist (DWA- Arbeitsgruppe KA-12.1) hat aber inzwischen beschlossen, den Bereich der kontinuierlichen Messverfahren (Prozessanalysatoren) in die nächste Version des DWA-A 704 aufzunehmen, sodass ich Ihnen schon jetzt versprechen kann: Nach einer kleinen Pause wird es eine zweite Staffel geben. Ich bin sicher, dass Sie der Qualitätssicherung bis dahin in jedem Fall die Treue halten werden. Bevor ich Ihnen jetzt verrate, wie es in der zweiten Staffel weitergeht, möch- te ich Ihnen gern abschließend die Kar- te 11 ans Herz legen. Die Karte heißt „Abweichungen und Maßnahmen" und ist ein wenig unser Sorgenkind. Diese Karte dient dazu, alle Auffälligkeiten der anderen Karten zu bündeln. Das heißt, wenn zum Beispiel in Karte 4 ein Qualitätsziel nicht erreicht wurde, dann füllen Sie in Karte 11 ebenfalls eine Zeile aus. Wenn Sie die Ursache identifiziert haben (zum Beispiel defekte Pipette), dann notieren Sie die Ursache und die resultierende Maßnahme (zum Beispiel Reparatur/Austausch der Pipette). Sie sehen schon, worauf das hinaus- läuft: Mit der Karte 11 haben Sie immer den Überblick darüber, wo Probleme auftreten oder sich gar häufen. Wenn sich also - um bei dem Beispiel zu bleiben - Pipettenfehler häufen, dann wäre das der Anlass, den Pipettensatz gegebenenfalls auszutauschen. Die Karte 11 hilft also, Muster zu erkennen und gezielt Abhilfe zu schaffen. Darüber hinaus können Sie anhand der Karte auch jederzeit nachweisen, dass Sie Ihr Labor im Griff haben. Sie können dar- stellen, welche Abweichungen von Qualitätszielen aufgetreten sind und dass Sie in jedem Fall Maßnahmen er- griffen haben. Dennoch ist die Karte als „Spitzelkarte" verschrien, da der Vorgesetze die Kar- te dazu benutzen kann, Mitarbeiter zu identifizieren, bei denen es häufiger zu Abweichungen kommt als bei anderen. Mit Verlaub gesagt, liegt das Problem in dem Fall eher beim Vorgesetzten als bei der Karte. Also: wenn Sie die Karte 11 wegen verschiedener Vorbehalte bisher nicht genutzt haben, dann fassen Sie sich ein Herz und probieren es einmal. Wenn sie nach einem Jahr nicht einmal halb voll ist, dann freuen Sie sich, dass alles so gut läuft. Wenn Sie nach einem Jahr bereits mehrere Blätter gefüllt haben, dann tun Sie gut daran, die Karte aus- zuwerten, Ursachen zu ermitteln und gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Die Kolleginnen und Kollegen der Arbeitsgruppe KA-12.1 haben in den vergangenen Jahren viele positive Rückmeldungen zum DWA-A 704 und zu den IQK-Karten erhalten. Uns sind zahlreiche Beispiele bekannt, wo Tüftler die Vorgaben des DWA-A 704 aufgegriffen und für ihren Betrieb ganz tolle Dokumentationssysteme entwickelt haben. Im April 2010 ist sogar ein Handbuch zur Betriebsanalytik auf Kläranlagen erschienen, das die IQK-Karten des DWA-A 704 einbezieht (Hirthammer- Verlag, ISBN-978-3-921288-24-5). Die Qualitätssicherung ist und bleibt die Grundlage für gute Betriebs- analytik. Es ist längst keine Frage mehr, ob, sondern nur noch wie man die ein- zelnen Maßnahmen umsetzt. In diesem Sinne hat die Arbeitsgruppe KA-12.1, wie oben schon angedeutet, sich wieder an die Arbeit gemacht, um auch für die auf Anlagen inzwischen weit verbreteten kontinuierlich messenden Geräte die Grundlagen der Qualitätssicherung zu schaffen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in:
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 1-2011
Autor Dr. Klaus Furtmann Sprecher der DWA-Arbeitsgruppe KA-12.1
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
Fachbereich 64 - Labor Düsseldorf
Auf dem Draap 25
40221 Düsseldorf
Tel. ++ 49 (0)211/15 90-23 21
E-Mail: klaus.furtmann@lanuv.nrw.de

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DWA-A 704 „Betriebsmethoden für die Abwasseranalytik" - Prüfmittelüberwachung

Liebe Leserinnen und Leser, nachdem Sie in den vorausgegangenen Ausgaben schon Einiges über das Arbeitsblatt DWA-A 704 und einzelne IQK-Karten lesen konnten, möchte ich heute die Serie fortführen und mit Ihnen eine weitere IQK-Karte besprechen. Es handelt sich um die IQK-Karte 9 mit dem etwas sperrigen Namen „Prüfmittelüberwachung". Was sind Prüfmittel? Wozu müssen diese überwacht werden?
Unter Prüfmittel im Sinne von DWA-A 704 sind alle Geräte und Reagenzien zu verstehen, die in der Betriebsanalytik zum Einsatz kommen, beispielsweise Fotometer, Waagen, Kolbenhubpipetten, pH-Meter, Heizgeräte, Kühlschränke oder Küvetten. Alle diese Prüfmittel können auf den ersten Blick zwar „funktionieren", aber trotzdem - wenn sie nicht regelmäßig überprüft werden - den geforderten oder spezifizierten „Arbeitsbereich" nicht erfüllen und somit direkt oder indirekt falsche Messwerte erzeugen. Dass nicht ordentlich überprüfte Fotometer und Waagen, nicht regelmäßig kalibrierte pH-Meter oder mit Haltbarkeitsdatum abge-aufene Küvetten das Messergebnis verfälschen können, ist ein leuchtend. Aber auch ein Thermoblock mit zu niedriger Aufschlusstemperatur, ein nicht ausreichend kühlender Kühlschrank oder eine Kolbenhubpipette mit Volumenfehler können zu einem fehlerhaften Messergebnis führen Wie groß dieser Fehler speziell für Kolbenhubpipettensein kann, wurde in einem Beitrag in der Folge 3/2005der KA-Betriebs-Info (J. Singer: „Warum ein geringer Pipettierfehler zu einem großen Messfehler führen kann")erläutert. Hier wird am Beispiel des kleinen CSB-Küvettentests (Hach-Lange LCK 314, 15-150 mg/l CSB) beschrieben: Ein Pipettenfehler von -5 % (1,9 statt 2,0 ml Probenvolumen) führt zu einem Messfehler von -14,8 %im CSB-Endergebnis. Dieses Beispiel zeigt deutlich, wie wichtig eine regelmäßi-ge Prüfmittelüberwachung für die Qualität und Zuverlässigkeit der gemessenen Werte ist. Somit stellt sich die Frage: Wie genau und wie oft sollte ich meine Prüfmittel über-prüfen? Genau da setzt die IQK-Karte 9 an. Sie gibt Empfehlungen und Hinweise zur Häufigkeit der Überprüfung von einzelnen Prüfmitteln sowie zur konkreten Durchfüh-rung. Außerdem werden Hilfen und Vorlagen zur Dokumentation gegeben. Denn die von behördlichen Prüfern gern geäußerte Weisheit „Was nicht dokumentiert wurde, hat auch nicht stattgefunden" gilt natürlich auch und gerade für diesen Bereich. Den ganzen Artikel lesen Sie in:

Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 3-2010

Autor
Ivan Golubic Mitglied der DWA-Arbeitsgruppe KA-12.1„Betriebsmethoden für die Abwasseranalytik"Aggerverband Zentrallabor Sonnenstraße 40D-51645 Gummersbach
E-Mail: ivan.golubic@aggerverband.de

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Handbuch zur Betriebsanalytik auf Kläranlagen

Das Handbuch unterstützt das Betriebspersonal bei einer qualitätsgesicherten analytischen Überwachung gemäß Arbeitsblatt DWA-A 704 „Betriebsmethoden für die Abwasseranalytik". Neu- und Quereinsteigern soll ein schneller Zugang zu den gebräuchlichsten Messmethoden bei der Überwachung der Abwasserreinigung und der Schlammbehandlung ermöglicht werden. Eine richtige, gewissenhafte und nachvollziehbare Arbeitsweise ist eine zentrale Voraussetzung, um qualitätsgesicherte Messergebnisse zu erhalten, die auch von übergeordneten Stellen anerkannt werden. Die verschiedenen Mess- und Bestimmungsmethoden wurden in den vergangenen Jahren soweit perfektioniert, dass das Betriebspersonal der Kläranlagen bei der richtigen Durchführung und Anwendung der einschlägigen Qualitätssicherungsmaßnahmen den Vergleich mit den Referenzlaboren nicht zu scheuen braucht. Das Buch soll das Betriebspersonal von Kläranlagen motivieren, eine sachkundige und selbstbewusste Eigenkontrolle durchzuführen. Diese ist einerseits für den Betrieb der Abwasser- und Schlammbehandlungsanlagen unabdingbar, andererseits werden damit aber auch die großen Anstrengungen und Erfolge der Abwasserreinigung für den Gewässerschutz nach außen, gegenüber Aufsichtsbehörden und Bürgern, gleichermaßen dokumentiert.

Autoren:
B. Cybulski, G. Schwentner: Handbuch
zur Betriebsanalytik auf Kläranlagen
1. Aufl., 2010, 105 Seiten, DIN A5
Spiralbindung
ISBN 978-3-921288-24-5
Einzelpreis 39,80 Euro

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Betriebsmethoden für die Abwasseranalytik

IQK-Karte 7 - Parallelmessungen zum Referenzverfahren

Liebe Leserinnen und Leser, aus der Serie der Beiträge über die Qualitätssicherung ist jetzt die IQKKarte 7 „Parallelmessungen zum Referenzverfahren" an der Reihe. In meinem Beitrag möchte ich weniger auf eine Bewertung der Ergebnisse eingehen. Ich möchte vielmehr Ihr Urteilsvermögen schärfen, wie Abweichungen bei den Parallelmessungen minimiert und besser beurteilt werden können. Seit eh und je hat man sich mit den „Titanen der Analytik" (damit sind Referenzlabore gemeint) verglichen. Wenn die Ergebnisse der Parallelmessungen zusammengepasst haben, hat das Betriebspersonal der Kläranlagen mit Stolz aufgeatmet - Qualitätsziel erfüllt. Dokumentiert wurde in der Vergangenheit leider nicht viel. Meistens wurden auf den Protokollen der Referenzlabore kommentarlos eigene Werte ohne Bewertung eingetragen. Bis zur Einführung des Arbeitsblatts DWA-A 704 bzw. der IQK-Karte 7 wurden die Abweichungen bei den Parallelmessungen vom Betriebspersonal in zwei Gruppen klassifiziert: 1. harmlose Abweichungen (auch bei 100 oder 200 % Abweichung) - wobei die Werte des Referenzlaborstrotz Abweichungen unter den Überwachungswerten der Kläranlage lagen. Den Abweichungen wurde keine Beachtung geschenkt, und meistens wurden sie kommentarlos akzeptiert. 2. konsequenztragende Abweichungen - Befunde des Referenzlabors lagen über den Überwachungswerten der Kläranlage, Werte des Eigenlabors jedoch darunter. Solche Fälle führten meistens, schon wegen der finanziellen Folgen (Erhöhung der Abwasserabgabe), zur Auseinandersetzungen, die nicht selten vor Gericht endeten. In beiden Fällen führte die Vorgehensweise nicht zur Verbesserung der Qualität der Messergebnisse und somit Minimierung der Abweichungen bei den Parallelmessungen zum Referenzverfahren. Erst das DWA-A 704 hat für Systematik, Vergleichbarkeit und bessere Darstellung der Ergebnisse der Parallelmessungen gesorgt. Die IQKKarte 7 gehört zu den Vorzeigekarten, wenn es um die Qualität der Eigenmessungen des Betriebslabors geht. Denn die Parallelmessungen zum Referenzverfahren ermöglichen den parameterbezogenen Vergleich von Messergebnissen an realen Proben. Bei der Durchführung der Parallelmessung...mehr:

http://www.kan.at/upload/medialibrary/KA-Betriebs-Info2-2010.pdf

Autorin
Dipl.-Ing. Chemie Barbara Cybulski
Mitglied der DWA-Arbeitsgruppe IG-4.3 „Betriebsmethoden
für die Abwasseranalytik"
DWA-Lehrerin für chemisch ausgebildetes Fachpersonal
(BW-EA Nord-Ost)
Eigenbetrieb Stadtentwässerung Pforzheim
75175 Pforzheim

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Durch Vergleiche die Qualität steigern

IQK-Karte 6 - Vergleichsmessungen

Liebe Leserinnen und Leser, diesen inzwischen siebten Beitrag zum Arbeitsblatt DWA-A 704 haben wir als Autorenpärchen (B. Cybulski, A. Fritz) verfasst. Wir haben dabei den Wunsch, mit Ihnen die Vorteile der Vergleichsmessungen zu beleuchten. Einerseits möchten wir Ihnen unsere Erfahrungen bei der Durchführung und Auswertung der Qualitätssicherungsmaßnahme aus dem Blickwinkel einer Lehrerin der Kläranlagen- Nachbarschaften weitergeben. Andererseits sollen Sie Einblick in den seit 20 Jahren andauernden Kundenringversuch eines Herstellers von Betriebsmethoden erhalten. Die Vergleichsmessungen mit Betriebsmethoden sind ein wesentlicher Teil der internen Qualitätskontrolle (IQK) (Abschnitt 4.4 des DWA-A 704). Der Vergleich der Messergebnisse aus der Betriebsanalytik mit denen anderer Abwasseranlagen macht es möglich, Fehler bei der Handhabung, in den verwendeten Reagenzien und bei den Messgeräten zu erkennen. Die Vergleichsmessungen werden mit geteilten Proben von _ Standardlösungen oder _ realen Abwasserproben durchgeführt. Es gibt viele Formen der Durchführung von Vergleichsmessungen, zum Beispiel _ im Rahmen eines DWA-Nachbarschaftstags, _ Teilnahme an den Ringversuchen der Hersteller von Betriebsmethoden, _ Vergleichsmessungen nach Terminabsprache mit benachbarten...mehr:

Autoren
Dipl.-Ing. Chemie Barbara Cybulski
DWA-Lehrerin für chemisch ausgebildetes
Fachpersonal
Eigenbetrieb Stadtentwässerung
Pforzheim

Andreas Fritz
Vertriebsleiter Laboranalytik
Hach Lange GmbH

(nach oben)