Klärwerk.info / Fachwissen / Schlammbehandlung / Bericht: Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) bei der Klärschlammtrocknung
Bericht: Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) bei der Klärschlammtrocknung
Es werden Durchführung und Ergebnisse eines Trocknungsversuchs von
Klärschlamm bei verschiedenen Temperaturen beschrieben. Der eingesetzte
Klärschlamm wies erhöhte Gehalte an Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) auf.
Ziel des Versuchs war die Bestimmung der Flüchtigkeit von PFOS bei
verschiedenen Trockentemperaturen.
Eine relevante Flüchtigkeit von PFOS konnte ab einer
Trocknungstemperatur von 60 °C festgestellt werden. Aus Vorsorgegründen
wird empfohlen, künftig in Klärschlammtrocknungsanlagen ohne geeignete
Abgasreinigungseinrichtung nur Klärschlämme bis zu einem Höchstgehalt
von 125 µg/kg Trockensubstanz an Perfluorierten Tensiden (PFT)
einzusetzen. Höher belastete Klärschlämme sollten in entwässerter Form
direkt thermisch entsorgt werden.




