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Mit neuen, kombinierten Verfahren Klärschlamm verringern
Projektbeschreibung:
Überführung der organischen Bestandteile von Klärschlamm in eine gelöste
Form zur Verbesserung der Biogasproduktion “SLUDGE REDOX”
Gefördert durch das LIFE-Programm der Europäischen Kommission (Projekt Nr. LIFE05 ENV/D/000193)
Einleitung
Das Gemeinschaftsklärwerk Leverkusen behandelt Abwasser mit einer Fracht
von ca. 40000 t/a CSB (chemischer Sauerstoffbedarf); größtenteils aus
der chemischen Industrie. Gegenwärtig fallen 20000 t entwässerter
Überschussschlamm pro Jahr an.
Wegen seiner Toxizität kann Klärschlamm aus der chemischen Industrie
nicht landwirtschaftlich verwertet werden. Er kann auch nicht immer für
die Biogaserzeugung genutzt werden, da er Inhaltsstoffe enthält die die
Schlammfaulung stark hemmen können. Da in Deutschland auch eine
Deponierung dieser Schlämme nicht zulässig ist, werden die Schlämme aus
Kläranlagen der chemischen Industrie verbrannt.
Die bei der Verbrennung anfallenden Aschen werden auf Deponien
abgelagert. Nachteilig bei dieser Vorgehensweise sind die damit
verbundenen CO2-Emmissionen. Neben diesem Umweltaspekt spielen auch die
begrenzten eigenen Verbrennungskapazitäten in der chemischen Industrie
eine wichtige Rolle; auch deshalb ist man bestrebt die Schlammmengen zu
reduzieren.
Das Demonstrationsprojekt
Das Projekt "SLUDGE REDOX" hatte das Ziel die organischen Bestandteile
des Klärschlamms in Lösung zu bringen um daraus Biogas zu produzieren.
Der Prozess umfasst das Auswaschen von Hemmstoffen, die alkalische
Hydrolyse des Schlamms und und die anschließende anaerobe Behandlung
(Biogasproduktion).
Die Herstellung von Biogas bietet drei Vorteile:
- Energieerzeugung aus einer erneuerbaren Resource
- Reduktion der zu entsorgenden Klärschlammmenge
- Reduktion der CO2-Emmissionen
Den vollständigen Bericht finden unter:
http://www.currenta.de/index.php?page_id=162




