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Rückgewinnung von Phosphor aus der Abwasserreinigung
Eine Bestandsaufnahme
Das Schweizer Bundesamt für Umwelt kommt in einer umfangreichen Studie zu dem Schluss, dass der Rückgewinnung von Phosphor große Bedeutung zukommt.
Auszug aus dem Vorwort:„Klärschlamm wird heute in der Schweiz in Monoverbrennungsanlagen, Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) und Zementwerken verbrannt, da er wegen der Gefahr
der Verbreitung von Kranksheitserregern und problematischen organischen Verbindungen
in der Landwirtschaft nicht mehr zur Düngung ausgebracht werden darf. Die
thermische Behandlung von Klärschlamm bedeutet aber so lange einen unwiederbringlichen
Verlust des Nährstoffs Phosphor, als Phosphate mit den Aschen und Schlacken
aus den Verbrennungsanlagen abgelagert oder nach der Verbrennung im Zementwerk
in Baustoffen eingelagert werden. Hier setzen die Phosphorrecycling-Verfahren an, die
in der vorliegenden Studie umfassend beschrieben werden. Die Studie gibt einen Überblick
über das Angebot und den Stand der Technik von Verfahren zur Rückgewinnung
von Phosphor aus der Abwasserreinigung. Sie liefert nicht nur die technischen Verfahrensbeschreibungen,
sondern auch Angaben zum Entwicklungsstand 2009, zur wahrscheinlichen
Verfügbarkeit und zur Wirtschaftlichkeit der Verfahren. Von den mehr als
30 Verfahrensentwicklungen, über die Informationen zusammengetragen wurden,
Die umfangreiche Studie liegt als download bereit unter:
www.bafu.admin.ch/publikationen/publikation/01517/index.html?...
Herausgeber
Bundesamt für Umwelt (BAFU)
Das BAFU ist ein Amt des Eidg. Departements für
Umwelt, Verkehr,
Energie und Kommunikation (UVEK).
Autor
Ludwig Hermann, proman management GmbH, A-1210 Wien
Begleitung BAFU
Kaarina Schenk, Abteilung Abfall und Rohstoffe




